Einladung zur Mitgliederversammlung am 13. Juni 2012

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1 INTERN9 Einladung zur Mitgliederversammlung am 13. Juni 2012

2 Impressum OBJEKT: Kundenzeitschrift mit Geschäftsbericht und Lagebericht des Vorstandes zur jährlichen Mitgliederversammlung. Auflage: Stück VERANTWORTLICH im Sinne des Presserechts und für den Inhalt: Spar- und Bau verein Leichlingen eg, Moltke straße 3, Leichlingen. DAS UNVERMEIDLICHE: Eine Gewähr für die Voll ständigkeit und Richtigkeit der Inhalte wird nicht übernommen. Selbstverständlich f reuen wir uns über jede Reaktion auf un sere Kundenzeitschrift und berücksichtigen auch gerne Ihre Themen vorschläge. Trotz aller Sorg f alt können Fehler nicht ausgeschlossen werden. REDAKTION: Christa Kolb-Schwenk, Tanja Scheffler, Angelika Ries FOTOGRAFIE: Mitarbeiter SBV, Frank Ampft (Leverkusen), soweit nicht wie am Bild angegeben. LAYOUT & PRODUKTION: Helmut Püllmanns / pconsult [Köln]

3 1 Liebe Leserinnen und Leser unseres Mitglieder magazins, es ist mir immer wieder eine besondere Freude, wenn ich Ihnen in der neuen Ausgabe unseres Mitgliedermagazins für das zurückliegende Jahr ein gutes wirtschaftliches Ergebnis mitteilen kann. Unsere Genossenschaft hat sich damit weiter auf dem wohnungswirtschaftlichen Markt behauptet und das hat für uns alle Vorteile. Wir können für Sie laufend die Wohnqualität und unseren Service verbessern und für uns Mitarbeiter ergeben sich sichere Arbeitsplätze, auf denen unsere Arbeit für Sie auch Freude bereitet. Ich denke, dass wir auch mit dieser Ausgabe unseres Magazins wieder interessante Themen informativ aufbereitet haben. Vielleicht haben Sie aber auch ein Thema, das Sie persönlich beschäftigt und das zugleich von allgemeinem Interesse ist. Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge. Trauen Sie sich. Lob und Kritik, Anregungen und Tipps sind uns gleichermaßen willkommen. Das Jahr 2012 wurde von den Vereinten Nationen zum Jahr der Genossenschaften aufgerufen. Dies zeigt uns, wie wichtig, tra ditionell und gleichzeitig neu die Genossenschaftsidee ist. Mehr darüber auf der Seite 9. Ich bitte Sie nun, das vorliegende Magazin zu lesen und grüße Sie gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen Hans-Ulrich Pfennigsdorf und Rolf Wolter. Inhalt 1 Grußwort 2 Einladung zur Mitgliederver sammlung 4 Namen, Daten, Nummern 4 Ihre Ansprechpartner 4 Aktuelle Kommunikationsdaten 5 Adressänderungen 5 Notfallnummern 6 Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit 7 Pauline zieht ein Was sind Wohnungsbaugenossenschaften? In welcher Wohnform wohne ich? 8 Wohnungsbaugenossenschaften: Sicherheit trotz Finanzkrise 9 Internationales Jahr der Genossenschaften Unsere Gästewohnungen sind eine Reise wert 12 Neue Trinkwasserverordnung 13 Kostenanstieg der WinterdienstGebühr 13 Nachruf 14 Energetische Sanierung und Herstellung der Barrierefreiheit 15 Glück! Geschäftsbericht 2011 Bericht des Aufsichtsrates Lagebericht des Vorstandes Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Christa Kolb-Schwenk 31 Übertragung Ihres Stimmrechts 32 Freistellungsauftrag für Kapitalerträge 33 Die Seite 4-Kids

4 2 Vorstand: Christa Kolb -Sch wenk [Geschäftsführung], Hans-Ulrich Pfennigsdorf, Rolf Wolter Aufsicht srat svor sitzender: Heinrich Hendric ks Amt sger icht Köln, GnR 798 Kreissparkasse Köln [Konto] [BLZ ] Telefon Telefax inet Spar- und Bauverein Leichlin gen eg, Moltkestraße 3, Leichlingen Leichlingen, im April Einladung zur ordentliche n Mitgliederversammlu ng 2012 Hiermit lade ich die Mi tglieder der Spar- und Bauverein Leichlingen lichen Mitgliederversa eg zur ordent mmlung 2012 am Mittw och, dem 13. Juni 2012 Uhr in das evangelische, um Gemeindehaus, Markt straße 15, in Leichlinge Bit te beteiligen Sie n ein. sich und nutzen Sie die Chancen Ihrer Mitglied Wir freuen uns auf Ihre sc haft. Teilnahme! Tagesordnung: 1. Eröffnung der Versa mmlung durch den Vorsi tzenden des Aufsichtsr Ernennung eines Schr ates iftführers Feststellung der Besc hlussfähigkeit und Anna hme der Tagesordnung 2. Bericht des Vorstan des über das Geschäfts jah r Bekanntgabe des Jah resabschlusses 2011 du rch den Vorstand 4. Bericht des Aufsich tsrates 5. Kenntnisnahme von der gesetzlichen Prüfu ng des Jahresabschluss gemäß 53 Genossen es 2010 schaftsgesetz. 6. Beschlussfassung üb er den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 7. Beschlussfassung üb 2011 er die Verwendung des Bilanzgewinnes aus de Geschäftsjahr 2011 m 8. Beschlussfassung üb er die Entlastung a) des Vorstandes b) des Aufsichtsrates 9. Wahlen zum Aufsich tsrat: Mit dem heutige n Tag endet die 3-jährig Amtszeit von e Herr Horst Adrion, der sich zur Wieder wa hl stellt Herr Ingo Denkha us, der sich zur Wieder wahl stellt Frau Gisela Ley, die sich zur Wieder wahl ste llt briefbogen_final_seite1_cm YK.indd :17

5 3 /2 Sollten Sie Interess e an einem Sitz in unse rem Aufsichtsrat habe Sie sich bit te rechtzeitig n, melden (mindestens eine Woch e vor der Mitglieder versa lung). mmselbstverständlich könn en auch noch Vorschlä ge innerhalb der Mitgl versammlung zu diese ieder m Tagesordnungspunk t erfolgen. 10. Beschlussfassung über rechtzeitig gestellte Anträge Leichlingen, im April Der Vorsitzende des Au fsichtsrates ge z. He inric h He ndric ks Der vollständige Jahres abschluss nebst Anhang kann in der Geschäftsstelle eing esehen werden. briefbogen_final_seite2_cm YK.indd :06

6 4 r e m m u N, n e t a Na me n, D Ihre Ansprechpartner Angelika Ries Assistentin des Vorstandes, Vermietung Gästewohnung und Mietercafé, Betreuerin Sonderbauten Yvonne Krieg Leiterin Buchhaltung, Handlungsbevollmächtigte Tanja Scheffler Finanzbuchhal tung, Be triebs kosten ab rechnung, Miet buch haltung, Miet schulden be ratung Steffen Licht Kaufmännische und tech nische Haus- und Wohnungsverwaltung, Handlungsbevollmäch tigter Christiane Gusowski allgemeine Fragen, Beratung und Telefonzentrale Jessica Rzepka Wohnungsverwaltung und Vermietungen n Aktuelle Kommunikationsdaten: Sie erreichen uns unter Telefon: Telefax: Internet: Die Öffnungszeiten und persön lichen Sprech stunden in unserer Geschäftsstelle sind jetzt: Montag, Dienstag und Mittwoch Uhr Donnerstag Uhr Außerhalb der persönlichen Sprechstunden sind unsere Mitarbeiter unter der Telefonnummer zu folgenden Zeiten erreichbar: Montag bis Mittwoch Uhr Uhr Donnerstag Uhr Uhr Freitag Uhr Bei starkem Andrang in den Sprechstunden müssen wir den Anrufbeantworter einschalten, um uns um die Belange der anwesenden Mitglieder zu kümmern. Bitte sprechen Sie auf den Anrufbeantworter und teilen uns Name, Adresse, Telefonnummer mit. Wir rufen umgehend zurück! Darüber hinaus steht Ihnen der Vorstand der Genos sen schaft Frau Kolb-Schwenk, Herr Pfennigsdorf, Herr Wolter nach vorheriger Terminabsprache in wichtigen An gelegenheiten zur Ver fügung.

7 Na m rn e m m u N, n e t a en, D Adressenänderungen NOTFALLNUMMERN erreichbar auch an Sonn- und Feiertagen. Wenn Sie umziehen oder sich Ihre Daten in anderer Form ändern, beispielsweise bei Bei allen wichtigen Notfällen stehen die Vertrags partner des SBV Leichlingen für Sie zur Verfügung: Sanitär- und Heizung [Gastherme], Rohrbruch Firma Hilgers > Telefon Namensänderung durch Heirat Änderung der Bankverbindung Änderung der Telephonnummer Änderung der -adresse 5 Sanitär- und Heizung [bei Gaszentralen], Rohrbruch Firma Siebers > Telefon Alle Änderungsmitteilungen sind wichtig für uns, da wir Sie sonst vielleicht nicht mehr erreichen, was die Kommunikation mit Ihnen und unsere Arbeit sehr erschwert. Und letztlich hilft das auch für Sie, un nötige Kosten zu vermeiden. Also: eine kurze Mitteilung an den SBV und wir sagen: Vielen Dank! Elektroinstallation Firma Bremer > Telefon Dachschäden, Sturmschäden Firma Eulitz > Telefon Schlüsseldienste [zu normalen Geschäftszeiten] Eisen Kühler [für Notfälle] > Telefon Schrader Schlüsseldienst > Telefon Schlüsseldienste [ausserhalb der normalen Geschäftszeiten] Schrader Schlüsseldienst > Telefon Schlüsseldienst Fritze > Telefon Schlüsseldienst Sahin > Telefon Sollte ein Anrufbeantworter laufen, hinterlassen Sie bitte Ihren Namen, Ihre Adresse und Ihre Tele fon nummer. Die Anrufbeantworter werden regelmäßig abgehört! Bei Problemen im Hochhaus Am Goldberg 37 wenden Sie sich bitte an den Hausmeister Herrn Ali Bulut [ Tel: ] und für die Hochhäuser An der Ziegelei, Am Goldberg 2 und 3b sowie das Wohn gebiet Elisabeth-Lindner-Str. an Herrn Denny Dobroc [ Tel: ].

8 6 Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit Die NRW-Polizei geht mit dem neuen landesweiten Aktionsprogramm Riegel vor! Sicher ist sicherer. verstärkt gegen Wohnungseinbrüche vor. Wir wollen, dass die Menschen aufmerksam sind und über die Polizeinummer 110 Hinweise geben, erklärte Innenminister Ralf Jäger heute (12. Oktober) in Krefeld zum Start. Ein Einbruch kann jeden treffen. Aber jeder kann auch etwas tun, um vielen Polizeibehörden bereits auf ihre Situation maß geschneidert und in Abstimmung mit den Nachbarbehörden umgesetzt. Diese Konzepte sind auf eine verbesserte örtliche Analyse, eine systematische Spurensuche und Spurensicherung sowie der Ausschöpfung aller Fahndungsmöglichkeiten ausgerichtet. Zudem stellt das LKA ein Lagebild zur Verfügung, mit dem die Einbruchsentwicklung landesweit und tagesaktuell verfolgt und recherchiert werden kann. Damit können die einzelnen Polizei behörden Schwerpunkte und Tendenzen bei der Einbruchskriminalität frühzeitig erkennen und gegensteuern. In NRW wurden im vergangenen Jahr rund Einbrüche registriert. Dabei nutzen die Täter günstige Gelegenheiten. Häufig passieren Einbrüche, wenn die Bewohner arbeiten oder nur mal kurz weg sind, machte Jäger deutlich. In rund 40 Prozent der Fälle hat der Täter es nicht geschafft, die gut gesicherten Türen und Fenster aufzubrechen. Schlecht gesicherte Wohnungen sind für die Täter wie Einladungen. Je sicherer die Riegel vor Türen und Fenstern sind, desto unattraktiver wird eine Wohnung für Einbrecher, machte Jäger deutlich. Bei der Sicherung der eigenen vier Wände unterstützt und berät die Polizei kostenlos. Weitere Informationen und das Logo des Aktions programms finden Sie im Internet unter vor. nrw.de. clipdealer.com einen Einbruch zu verhindern, sagte der Innenminister. Jeder kann seine eigenen vier Wände noch besser schützen, noch aufmerksamer sein. Nur gemeinsam schieben Bürger und Polizei den Einbrechern den Riegel vor. Seit 2008 ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in ganz Deutschland kontinuierlich gestiegen. In NRW sind viele Städte und Gemeinden davon betroffen. Darauf hat die Polizei reagiert und geht mit einer landesweiten Strategie vor, erläuterte Jäger. Das LKA hat gemeinsam mit Fachleuten aus Polizeibehörden Empfehlungen für örtliche Konzepte entwickelt. Sie sind von

9 7 Was sind Wohnungsbaugenossenschaften? In welcher Wohnform wohne ich? Der GdW (Gesamtverband der Wohnungswirtschaft) und die Marketinginitiative der Wohnungsbaugenossenschaften Deutschland e.v. haben eine kindgerechte Aufarbeitung und Erklärung der Wohnform in Genossenschaften vom Carlsen Verlag erarbeiten lassen. Der Carlsen Verlag ist der Herausgeber der bekannten PIXI Bücher. Sie können diese Bücher gerne für Ihre Kinder bzw. für die ganze Kindergartentruppe oder Grundschulklassen in unserer Geschäftsstelle abholen. Wir werden die PIXI Bücher am Internationalen Tag der Genossenschaften in der Fußgängerzone verteilen. ***** helmut pconsult.eu helmut pconsult.eu Pauline zieht ein ist übrigens eine Geschichte von Bärbel Wegner mit Bildern von Gerd Schröder.

10 8 Wohnungsbaugenossenschaften: Sicherheit trotz Finanzkrise Die Welt protestiert. Die Menschen gehen auf die Straße Occupy heißt das neue Schlagwort aus den USA besetzen. Und das ist wörtlich zu nehmen. In der Zwischenzeit ist die Protestbewegung in Europa angekommen. Überall stehen Protestcamps wie in New York. Menschenketten werden gebildet, Protestkundgebungen veranstaltet. Die Menschen gehen auf die Straße und eines vereint sie alle: Die Sorge um ihre Zukunft, die Sorge um ihre Sicherheit um ihr Geld und die Unzufriedenheit mit den Entscheidungen, die andernorts gefällt werden. Die Alternative - Genossenschaftsanteile Eines der wichtigsten Instrumente der Genossenschaft sind die Geschäftsanteile der Mitglieder. Durch die Zeichnung von Anteilen erhöht und stärkt sich die Eigenkapitalquote der Genossenschaft. Das Eigenkapital ist der Grundpfeiler für die Genossenschaft und garantiert die finanzielle Stabilität. Durch den Einsatz von Eigenmitteln ist eine Finanzierung mit Fremdkapital zu moderaten Konditionen erst möglich. Die Pflichtanteile für eine Mitgliedschaft bilden einen nicht unwesentlichen Teil des Eigenkapitals aus Geschäftsanteilen. Nicht zu vernachlässigen sind die weiteren freiwilligen Anteile, die von jedem Mitglied gezeichnet werden können. Und immerhin 4 % Dividende nach Beschluss durch die Mitgliederversammlung können sich ja auch sehen lassen. Wenn Sie eine Beratung wünschen rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin. helmut pconsult.eu Großbritannien, Österreich, Schweiz, Italien, Deutschland weitere Länder werden sich anschließen. Schon Anfang 2010 machten die Amerikaner mobil. Unter dem Motto Move your money zogen viele Bankkunden ihre Gelder von den Großbanken, die sich mit dem Geld der Anleger verzockt hatten, ab und wechselten zu den sogenannten Community Banks dem amerikanischen Pendant zu den Volks- und Genossenschaftsbanken. Großbanken machten trotz Finanzkrise weiter mit der Zockerei. Aber gerade hier ist der Verbraucher nicht machtlos. Denn die Banken spielen nicht mit ihrem eigenen Geld, sondern dem Geld, das ihnen die Sparer anvertrauten. Niemand wird gezwungen, mit seinem Geld den Großbanken die Grundlage für das Finanz-Roulette zu liefern.

11 9 Internationales Jahr der Genossenschaften 2012 Wir wirtschaften nachhaltig und handeln sozial verantwortlich Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat das Jahr 2012 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften erklärt, um die internationale Gemeinschaft daran zu erinnern, dass Genossenschaften es möglich machen, zugleich nachhaltig zu wirtschaften und sozial verantwortlich zu handeln. Auch für die Wohnungsgenossenschaften, die schon seit vielen Jahren gemeinsam unter dem Bauklötzchenlogo für den genossenschaftlichen Gedanken werben, ist dieses internationale Jahr ein guter Anlass, auf ihre wichtige Rolle verstärkt aufmerksam zu machen. Das internationale Jahr gibt es bereits seit Dabei waren unter anderem Bildung, Buch, Ozean, Wälder und nun eben die Genossenschaften. Genossenschaften in Deutschland sind eine bedeutende Wirtschaftskraft Die genossenschaftliche Gruppe vereint mit ihren 20 Millionen Mitgliedern fast ein Viertel der deutschen Bevölkerung. Mehr als Menschen arbeiten in der Genossenschaftsorganisation. Die rund 7500 Genossenschaften darunter rund 2000 Wohnungsgenossenschaften, 1000 Volksbanken und Raiffeisenbanken, 2600 landwirtschaftliche und 1600 gewerbliche Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften sowie 200 Konsumgenossenschaften sind eine treibende Kraft in Wirtschaft und Gesellschaft. Und das nicht nur in den traditionellen Branchen. Seit einigen Jahren ist die genossenschaftliche Rechtsform auch in verschiedenen neuen Bereichen entdeckt worden. Allein in den vergangenen drei Jahren sind über 600 Genossenschaften gegründet worden. Stabilitätsfaktor Genossenschaften Bei einer Genossenschaft werden die unternehmerischen Entscheidungen nicht unter Renditevorgaben, sondern mit Blick auf die optimale Leistungserstellung für die Mitglieder getroffen. Dies führt zu seriösen und nachhaltigen Geschäftsmodellen, erläutert Axel Gedaschko, Präsident des GdW (Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.v.). Diese Stabilität ist vor allem auch für die Mitglieder von Wohnungsbaugenossenschaften von großer Bedeutung. Gutes und sicheres Wohnen wird gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit immer wichtiger, so Axel Gedaschko weiter. Mit ihren rund 2,2 Millionen Wohnungen, das sind 10 % des Mietwohnungsbestandes in Deutschland sichern die Wohnungsgenossenschaften für mehr als fünf Millionen Menschen bezahlbares und gutes Wohnen und entwickeln Städte und Quartiere. So wie die anderen Sparten der Genossenschaften handeln auch die Wohnungsgenossenschaften sozial verantwortlich, repräsentieren bürgerschaftliches Engagement und rationale Betriebswirtschaft. Sie bieten ihren Mitgliedern weit mehr als nur ein Dach über dem Kopf. Wohnungsgenossenschaften setzen sich beispielsweise für die Wohn- und Lebensqualität von älteren Menschen, aber auch von jungen Mitgliedern und Familien ein, sagt Gedaschko. Aber wir machen uns auch für den Klimaschutz stark. Seit 1990 haben die Wohnungsbaugenossenschaften die meisten ihrer Wohnungen energetisch voll- bzw. teilmodernisiert. So können sie ihre Mitglieder langfristig sicher versorgen und den Heizkostenanstieg bremsen. In diesem Jahr präsentieren sich die Wohnungsbaugenossenschaften Rheinland Westfalen im Landtag NRW in Düsseldorf. Auch einzelne Genossenschaften werden dieses Jahr nutzen, um sich mit verschiedenen Aktionen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Flexibilität des Wohnungsangebotes, aber innere Stabilität wahren. Das ist die Genossenschaftsidee heute!

12 10 Unsere Gästewohnungen sind eine Reise wert und Wie sind die Preise? Auch im Jahr 2011 waren unsere beiden Gästewohnungen sehr gefragt. Die Mieter bzw. Mitglieder betonen es immer wieder, dass sie glücklich sind, diese Einrichtung für ihre Verwandten bzw. Bekannten nutzen zu können. Die meisten Mieter haben begrenzten Wohnraum und können nicht noch Schlafbesuch bei sich aufnehmen. So ist es für alle Beteiligten eine perfekte Lösung, die Gästewohnung anzumieten. Viele Mieter bzw. Mitglieder haben ihre Verwandten und Freunde in der Welt verteilt. Selbst aus Amerika wurde unsere Gästewohnung angemietet. Es kam auch des Öfteren vor, dass wir Anfragen nicht erfüllen konnten, da die Wohnungen bereits vermietet waren. Wir möchten auch unseren Gästen ein großes Lob aussprechen. Die Gästewohnungen werden von den Besuchern sehr schonend behandelt und am Abreisetag in einem vernünftigen Zustand verlassen. Das ist nicht selbstverständlich. Gästewohnungen Bei einer Belegung von bis zu zwei Personen kostet eine Übernachtung 25,00. Jede weitere Person wird mit zusätzlich 5,00 berechnet. Für die Endreinigung fallen 10,00 an. Der Wäscheservice ist bereits im Preis enthalten. Die Gäste müssen bei Einzug eine Kaution in Höhe von 100,00 hinterlegen, die sie bei ordnungsgemäßem Verlassen der Wohnung zurückerhalten. Mietercafé Die Anmietung des SBV-Treffs wird mit 75,00 pro Tag berechnet. Zusätzlich fallen für die Endreinigung 25,00 sowie für die Kaution 100,00 an. Auch hier wird die Kaution bei ordnungsgemäßem Verlassen wieder zurückerstattet.

13 11 künftig stehen Ihnen Gästewohnungen sogar bundesweit zur Verfügung! Was ist zu beachten? In den Gästewohnungen werden Ihnen Hand- und Geschirrtücher, Bettwäsche, Fön sowie Bügeleisen ohne Berechnung zur Verfügung gestellt. In der großen Gästewohnung sind sogar ein Kinderreisebett sowie ein Kinderhochstuhl vorhanden. Wie erfolgt die Reservierung? Sprechen Sie persönlich während unserer Öffnungs zeiten mit Frau Ries oder rufen Sie sie direkt an unter (AB). Wie wir bereits festgestellt haben, sind Gästewohnungen eine feine Sache. Noch besser wird dieses Serviceangebot vieler Genossenschaften, wenn es gemeinsam genutzt werden kann. Deshalb will die Marketinginitiative der Wohnungsgenossenschaften Deutschland e.v. im Sommer mit einer Gästewohnungsdatenbank an den Start gehen. Auf Basis der Wohnungsdatenbank, die bereits von zahlreichen Mitgliedern der Marketinginitiative genutzt wird, wird derzeit ein Modul für Gästewohnungen entwickelt, dass nach Fertigstellung ebenfalls in die gemeinsame Webseite wohnungsbauge nossenschaften.de eingebunden wird. Es werden in diese Datenbank anfänglich ca. 380 Wohnungen bundesweit eingestellt, die Sie als unser Genossenschaftsmitglied anmieten können. Sollten Sie kein Internetnutzer sein, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle. Wir finden dies ist ein weiterer Service unserer Genossenschaft zum Wohle aller Mitglieder. Fotos: SBV Leichlingen / Bestand

14 12 Neue Trinkwasserverordnung Die Legionellenprüfung sind umlage fähige Betriebskosten Die Kosten für die Legionellenprüfung sowie die Kosten für die Einrichtung von Probeentnahmestellen sind uns derzeit noch unbekannt. Sobald uns diese vorliegen, werden unsere Mieter rechtzeitig informiert. In der letzten Ausgabe von SBV INTERN berichteten wir bereits über die neue Trinkwasserverordnung, die zum in einer verschärften Fassung in Kraft getreten ist. Mit der Novelle soll die Trinkwasserqualität noch nachhaltiger abgesichert und damit der Schutz der Verbraucher deutlich verbessert werden. Demnach sind alle Mehrfamilienhäuser mit einer zentralen Trinkwassererwärmungsanlage mit einem Speichervolumen von mehr als 400 Liter und/oder Warmwasserleitungen von mehr als 3 Liter Inhalt zwischen Trinkwassererwärmer und der weitest entfernten Zapfstelle, betroffen (dezentrale Warmwasserversorger wie Durchlauferhitzer und Untertischgeräte sollen im Allgemeinen nicht davon betroffen sein). Kurze Zusammenfassung: In der Regel wird das Trinkwasser an folgenden Stellen beprobt: am Ausgang des Warmwasserbereiters (Warmwasservorlauf) am Ende der Zirkulationsleitung bzw. vor dem Wiedereintritt in den Warmwasserspeicher (Warmwasserrücklauf) am Ende jeder Steigleitung (an der vom Warmwasserbereiter entferntesten Entnahmestelle) im Bad eines Mieters aus der Duschbrause oder der Waschtischarmatur Sind keine Probeentnahmestellen vorhanden, werden diese nach der allgemein anerkannten Regel der Technik nachgerüstet. Das bedeutet, dass im Allgemeinen handelsübliche Probeentnahmeventile an der ungünstigsten Stelle im Strang anzubringen sind. Sind bereits Absperrventile mit einem Entleerungshahn oder Blindstopfen vorhanden, werden diese ohne großen Installationsaufwand gegen Probeentnahmehähne ausgetauscht. Die Einrichtung von Probeentnahmestellen gilt als Maßnahme zur Verbesserung des Wohnwertes gemäß 554, so dass die Kosten für die Installation gemäß 559 BGB in Höhe von 11% im Jahr an die Mieter weitergegeben werden kann. Mit der Verordnung soll sichergestellt werden, dass keine gesundheitsschädlichen Stoffe ins Trinkwasser gelangen. Betroffen sind alle Mehrfamilienhäuser mit einer zentralen Trinkwassererwärmungsanlage mit einem Speichervolumen mit mehr als 400 Liter und/oder Warmwasserleitungen mit mehr als 3 Liter Inhalt zwischen Trinkwassererwärmer und der weitest entfernten Zapfstelle. Die Probeentnahme erfolgt durch zertifizierte Personen, wobei die betroffenen Mieter über den Termin rechtzeitig informiert werden. Die Kosten für die Installation von Probeentnahmehähne ist als Modernisierungsmaßnahme zu werten und kann mit 11% der Kosten an die Mieter weitergegeben werden. Die Kosten der Legionellen-Prüfung sind voraussichtlich als Betriebskosten gemäß 2 BetrKV auf die Mieter umlegbar. Sind die Anlagen frei von Legionellen, ist die Untersuchung nicht jährlich, sondern nur alle drei Jahre erforderlich. Das Ergebnis der Legionellenprüfung erhalten unsere Mieter über die Betriebskostenabrechnung sowie einen Aushang im Treppenhaus.

15 13 Kostenanstieg der Winterdienst-Gebühr Um mehr als das Dreifache ist ab 2012 die WinterdienstGebühr der Stadt Leichlingen angestiegen. Statt der 80 Cent pro Frontmeter, müssen jetzt die Hauseigentümer 2,61 pro Meter zahlen! Seitens der Stadt Leichlingen sei dies notwendig gewesen, da die Gebühr seit 15 Jahren nicht angepasst wurde und die Rücklage aus den milderen Wintermonaten den Aufwand seit 2007 nicht mehr deckt. Nachruf Im Jahr 2010 verstarben langjährige Mitglieder unserer Genossenschaft. Wir werden den Verstorbenen ein ehrendes Gedenken be wahren. Benade, Joachim Buth, Elmar Drescher, Günter clipdealer.com Friede, Gottlieb Heynicke, Erika Kupilas, Maria Lang, Klaus Lindner, Else Ein Alternativvorschlag der Verwaltung sah vor, die Grundsteuer B zu erhöhen und demnach den Hebesatz von 430 auf 456 zu ändern. Die Politik hat sich jedoch gegen eine solche Erhöhung der Grundsteuer ausgesprochen. Ein Rechenbeispiel zeigt, dass sich Hausbesitzer ab einer Frontlänge von ca. 13 Metern mit dem Grundsteuer-Modell günstiger gestanden hätten. Eigentümer mit einer geringeren Frontlänge sind wiederum mit dem Winterdienst-Modell besser gestellt. Ludwig, Georg Maric, Anica Scheuss, Eleonore Schmitz, Rudi Scholz, Joachim Sonntag, Walburga Strutz, Max Warsitz, Irmgard Weber, Anneliese Zenker, Hildegard

16 14 Energetische Sanierung und Herstellung der Barrierefreiheit Mit Bedacht auf den demografischen und gesell schaft lichen Wandel sind wir gefordert, bei Neu bau- und Modernisierungsplanungen eine gute Durch mischung der Wohn formen sicherzustellen. Hier ist unsere Genossenschaft nicht zuletzt durch die vielen Maßnahmen zur Barrierefreiheit und der energetischen Sanierung sehr gut aufgestellt.

17 15 Glück Was ist Glück, wird mancher fragen, ganz so leicht kann man s nicht sagen. Kann man s sehen oder spüren? Kann man s gewinnen, auch verlieren? Kann man s halten oder schenken? Wie soll man darüber denken? Kann man s greifen, sogar hören? Kann man es vielleicht vermehren? helmut pconsult.eu Niemand weiß genau zu sagen: Was ist Glück? Wen kann man fragen? Des einen Glück, des anderen nicht, es kommt drauf an, aus welcher Sicht. Wer Unglück kennt, weiß Glück zu schätzen. Glück ist Ruhe, nicht nur hetzen. Glück ist Sonne, wenn es regnet. Glück ist Regen, wenn es dörrt. Glück ist, wenn man Glück begegnet. Glück ist jedes liebe Wort. Glück ist auch, gesund zu sein. Glück hat, wer nicht ist allein. Glück ist auch ein Freund im Herzen, der da ist stets bei großen Schmerzen. Glück ist, morgens aufzustehen, aufrecht durch den Tag zu gehen. Denn weniger ist manchmal mehr, Bescheidenheit tut Not so sehr. Was man gibt, das kommt zurück, am schönsten ist das kleine Glück. Claudia Henkel Aufsichtrat, Vorstand und Mitarbeiter/-innen der Genossen schaft bedanken sich bei Ihnen für die gute Zusammenarbeit im Geschäftsjahr 2011 zum Wohle unserer Genossenschaft!

18 GESCHÄF TSBERICHT & L AGEBERICHT 16 GE SCHÄF T SBERICHT für das Geschäftsjahr Bericht des Aufsichtsrates Lagebericht Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Spar- und Bauverein Leichlingen eg Moltkestraße Leichlingen Telefon Telefax Gegründet am 18. April 1919 Eingetragen im Genossenschaftsregister Nr. 798 beim Amtsgericht Köln Prüfungsverband: Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen e.v. Goltsteinstraße Düsseldorf

19 Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr Bericht des Aufsichtsrates Der Aufsichtsrat hat in Erfüllung der ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben im Geschäftsjahr 2011 sechs gemeinsame Sitzungen mit dem Vorstand und zwei Sitzungen des Aufsichtsrates abgehalten. Dabei ließ sich der Aufsichtsrat durch den Vorstand über die wirtschaftliche und finanzielle Lage der Genossenschaft, die wesentlichen Vorgänge und die strategische Unternehmensplanung zeitnah und umfassend unterrichten. Weitere Punkte der Beratung waren: das Investitionsprogramm die Instandhaltungs- und Modernisierungsplanung das Risikofrühwarnsystem der mittelfristige Wirtschafts- und Finanzplan sowie die Entwicklungsperspektiven. Durch mündliche Berichte des Vorstandes hat sich der Aufsichtsratsvorsitzende zeitnah auch außerhalb der Sitzungen über die Geschäftsentwicklung und aktuelle Themen unterrichten lassen. Der Aufsichtsrat hat sich davon überzeugt, dass die Geschäfte der Genossenschaft vom Vorstand ordnungsgemäß geführt worden sind. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss zum sowie der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 wurden vom Aufsichtsrat geprüft. Der Aufsichtsrat billigt den Jahresabschluss und stimmt dem Lagebericht zu. Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen hat die gesetzliche Prüfung für das Jahr 2010 vorgenommen. Der Prüfungsbericht wurde vom Aufsichtsrat in einer gemeinsamen Sitzung mit dem Prüfer ausführlich behandelt. Der Verband hat den uneingeschränkten Prüfungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Mitgliederversammlung, den Jahresabschluss und den Lagebericht für das Jahr 2011, das Jahresergebnis und die vom Vorstand vorgeschlagene Gewinnverwendung, 4 % Dividende auf die Geschäftsguthaben auszuzahlen, zu beschließen sowie dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2011 Ent lastung zu erteilen. Die ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieder Ernst Müller und Josef Hilgers wurden in der Mitgliederversammlung am ersetzt durch: Gustav Pfeuffer Horst Wende. Wie in jedem Jahr scheiden turnusmäßig Mitglieder des Aufsichtsrates aus. In diesem Jahr sind es die Mit glieder: Horst Adrion, der sich zur Wiederwahl stellt Ingo Denkhaus, der sich zur Wiederwahl stellt Gisela Ley, die sich zur Wiederwahl stellt Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im Geschäftsjahr 2011 erfolgreich geleistete Arbeit sowie den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen. Leichlingen, 29. Februar 2012 Heinrich Hendricks Aufsichtsratsvorsitzender

20 GESCHÄF TSBERICHT & L AGEBERICHT 18 Lagebericht des Vorstandes Geschäft und Rahmenbedin gungen Gesamtwirtschaftliche Lage und Branchenentwicklung Deutschland Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2011 wieder kräftig gewachsen. Im Jahresverlauf 2011 wurde auch das Vorkrisenniveau des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts wieder überschritten. Der wirtschaftliche Aufschwung fand dabei hauptsächlich in der ersten Jahreshälfte statt. Wachstumsimpulse kamen 2011 vor allem aus dem Inland. Insbesondere die privaten Konsumausgaben erwiesen sich als Stütze der wirtschaftlichen Entwicklung. Daneben war das Jahr 2011 wiederum geprägt von einer kräftigen Investitionsdynamik, während der Außenhandel einen geringeren Anteil am BIP-Wachstum hatte. Für die Prognose bestehen nach wie vor beträchtliche Risiken. Das größte Risiko wird allgemein in einer weiteren Zuspitzung der Schulden- und Vertrauenskrise gesehen, bei der das europäische Finanzsystem erneut ins Wanken geriete. Hier ist ins besondere relevant, dass sich viele Staaten eine Rekapitalisierung der nationalen Banken wohl nicht mehr leisten könnten, da die öffentlichen Haushalte bereits sehr stark angespannt sind. Eine Bankenkrise im Euroraum würde angesichts der Vernetzung im Finanzsektor vermutlich auf andere Länder übergreifen und hätte gravierende Konsequenzen für die Wirtschaft in Deutschland. Immobilienmarkt Die Erholung der Immobilienaktien konnte gegenüber 2010 nicht fortgesetzt werden. Der DIMAX sank bis Jahresende 2011 um rd. 12,0 % gegenüber dem Endstand Von Januar bis November 2010 wurde in Deutschland der Bau von Wohnungen (einschließlich Bestandsmaßnahmen) genehmigt. Das waren 19,4 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Von den im Zeitraum von Januar bis November 2011 genehmigten Wohnungen waren Neubauwohnungen, Das waren 19,9 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Ausweislich der GdW-Jahresstatistik betrugen die Nettokaltmieten im Bundesdurchschnitt im Berichtsjahr ,86 (+2,2%) Euro/qm, in den alten Bundesländern 5,05 (+2,7%) Euro/qm und in den neuen Bundesländern 4,60 (+1,4%) Euro/qm. Starker Zuwachs bei den Wohnungsbauin ves ti tionen Die Wohnungsbauinvestitionen zeigten in Deutschland 2010 ihr stärkstes Wachstum seit vier Jahren. Die Wohnungsbauinvestitionen verschoben sich nochmals leicht zu den Bauleistungen im Bestand. So erreichten die bestandsbezogenen Bauleistungen einen Anteil von 79 % am gesamten Bauvolumen. Der Neubau konnte 21 % auf sich vereinen. Dies verdeutlicht den kontinuierlichen gesamtwirtschaftlichen Bedeutungsgewinn der Modernisierungs- und Instandhaltungsinvestitionen. Nachdem die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft mit stabilen Investitionszahlen der Finanzkrise getrotzt hat, erreicht nun der allgemeine Wirtschaftsaufschwung die Branche. Die Gesamtinvestitionen der vom GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen vertretenen Unternehmen stiegen im Jahr 2010 um 4 % und liegen bei rund 9 Milliarden EUR. Damit tragen die im GdW und seinen Regionalverbänden organisierten Wohnungsunternehmen zur wirtschaftlichen Erholung in Deutschland bei.

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