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1 Bezeichnung zunächst von 2/2003 bis Ende 2004» Runder Tisch Sozialhilfe Würzburg ab 2005: Umbenennung in» Runder Tisch Grundsicherung und Sozialhilfe Würzburg

2 Startschuss durch Diakonie Auslöser waren u.a.: - unser Erleben: es gibt Einzelkämpfertum nicht nur seitens der HilfeempfängerInnen, sondern auch bei uns als BeraterInnen - anhaltende Problematik bei den Kosten der Unterkunft in der Soziahilfe

3 Ziele» fachlicher Austausch von Erfahrungswissen & Sachwissen gegenseitiges Empowerment!» gemeinsame Positionen zur Armutsproblematik finden & vertreten» gute Kontaktpflege zu Leistungsträgern Sozialhilfe/Grundsicherung Kommunikation statt Gegeneinander!» konkrete Hilfen für Menschen, die von Armut betroffen sind

4 Zusammensetzung» überwiegend Beratungsdienste (Sozialberatung, Schuldnerberatung, Frauenberatung, Schwangerschaftsberatung, Gehörlosensozialdienst)» eine (teil)stationäre Einrichtung Trägerschaften:» Freie Wohlfahrtspflege» zwei gemeinnützige GmbH s» kirchlicher Träger, e.v. (KAB)

5 Entwicklungen von Anbeginn bis heute» Phase I: intensiver Austausch sowohl untereinander als auch mit den Leistungsträgern SH/SGB II Haltung des Fragens, gegenseitigen Kennenlernens; Informationsaustausch

6 » Phase II: Wissenszuwachs durch guten Informationsaustausch und Rechtskenntnisse sowie Stärkung der Problemwahrnehmung Haltung: Solidarisierung statt Individualisierung

7 » Phase III: Konkretisierung von Anliegen an Leistungsträger & zunehmend themenfokussierte Gespräche Suche nach Verbündeten Impulse des RT an Mitglieder zu eigenen Aktionen und Rückkoppelung in den RT eigene Erhebungen Haltung: Kommunikation auf Augenhöhe als kompetente Fachstellen für Armutsfragen

8 » Phase IV: Verbesserung der eigenen Außendarstellung; Ausdifferenzierung von Positionen RT und denen einzelner Träger; Blick auch auf freiwillige Leistungen/Hilfen und sonstige Strukturfragen zu Thema Armut Haltung: Weitblick statt Engführung auf Rechtsfragen SGB II

9 Arbeitsweise» 4-6 Treffen pro Jahr (derzeit eher 4)» ca. 2-stündige Treffen» wechselnde Protokollführung» bei Bedarf Unterarbeitsgruppen zur Vorbereitung von Briefen o. Stellungnahmen» Delegationen zu Gesprächen bei kommunalen Trägern, Parteien, Presse etc.» sehr demokratische Grundstruktur, keine Leitung oder Vorsitz» Abstimmung von außenwirksamen Aktivitäten & Positionierungen immer mit allen Mitgliedern i.d.r. per oder in Sitzungen

10 Bisherige Tätigkeiten Regelmäßige Tätigkeiten:» fachlicher Austausch, Fallbeispiele» Erfahrungsabgleich zu Behördenpraxis» Weitergabe von Infos zu Rechtssprechung und bestehenden Hilfen» Veranstaltungshinweise» Berichte aus Untergruppen

11 Einzelaktivitäten» insgesamt 5 Treffen mit ARGE Würzburg und 5Treffen mit Optionskommune Landkreis Würzburg zu allg. Austausch» systematische Erhebung der Mietsituation für ALG II-EmpfängerInnen Stadt & Landkreis in Presse und bei Wohnungsgesellschaften» intensive Lobbyarbeit bzgl. Anhebung Mietobergrenzen und Umzug» Information & Sensibilisierung von KommunalpolitikerInnen zu Armutsfragen» Erstellung Infoblatt für SozialhilfebezieherInnen

12 Wirkungen & Erfolge» Bestätigung der Wahrnehmung Wir wissen viel besser als früher, dass wir es nicht nur mit problematischen Einzelsituationen, sondern mit Strukturproblemen zu tun haben» Stärkung des Einflusses im Interesse der von Armut Betroffenen Wir können gemeinsam stark und glaubhaft auftreten gegenüber Verwaltung und Politik. Wir werden als Lobby für Menschen, die von Armut betroffen sind, wahrgenommen

13 Ganz konkret:» Vernetzung von Hilfen Wir kennen die Leistungen der anderen Mitgliedsinstitutionen und können gezielt weitervermitteln und uns gegenseitig entlasten» Anhebung der Mietobergrenzen Würzburg» Verbesserung bei einigen Verwaltungsvorgängen ARGE und Optionskommune Landkreis (Kautionsdarlehen, Vorlage Wohnungsangebote)» Präsenz in kommunalen Gremien durch Mitglieder

14 Pläne und Vorhaben» Genaue Beobachtung der Umsetzung des BVerfG-Urteils von 2/10» Wieder verstärkt persönliche Kontakte zu Leistungsträgern SGB II» Kooperation bei Veranstaltungsreihe für ALG II-Empfänger» Weiter so! In dem Wissen: Wir können keine Berge versetzen, aber steter Tropfen höhlt den Stein!

15 Kontakt Runder Tisch Grundsicherung und Sozialhilfe c/o Diakonisches Werk Würzburg/KASA Monika Müller, Dipl. Soz.päd. Friedrich-Ebert-Ring Würzburg Tel. 0931/

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