Zu dem Vorschlag nehmen wir wie folgt Stellung: 1. Grundsätzliche Bewertung

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Zu dem Vorschlag nehmen wir wie folgt Stellung: 1. Grundsätzliche Bewertung"

Transkript

1 Z E N T R A L E R K R E D I T A U S S C H U S S MITGLIEDER: BUNDESVERBAND DER DEUTSCHEN VOLKSBANKEN UND RAIFFEISENBANKEN E.V. BERLIN BUNDESVERBAND DEUTSCHER BANKEN E.V. BERLIN BUNDESVERBAND ÖFFENTLICHER BANKEN DEUTSCHLANDS E.V. BERLIN DEUTSCHER SPARKASSEN- UND GIROVERBAND E.V. BERLIN-BONN VERBAND DEUTSCHER HYPOTHEKENBANKEN E.V. BERLIN Stellungnahme des Zentralen Kreditausschusses zum öffentlichen Konsultationsverfahren der Europäischen Zentralbank über Maßnahmen zur Verbesserung des Sicherheitenrahmens des Eurosystems vom 11. Juni 2003 Die Europäische Zentralbank hat am 11. Juni 2003 im Rahmen eines öffentlichen Konsultationsverfahrens vorgeschlagen, den bislang auf zwei Kategorien beruhenden Sicherheitenrahmen schrittweise durch ein einheitliches Sicherheitenverzeichnis zu ersetzen. Gerne nehmen wir als Zentraler Kreditausschuss die Möglichkeit wahr, zu den möglichen Änderungen des Sicherheitenrahmens des Eurosystems Stellung zu nehmen. Der Zentrale Kreditausschuss (ZKA) ist der Zusammenschluss der Zentralverbände der deutschen Kreditwirtschaft. Dies sind der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) für die Genossenschaftsbanken, der Bundesverband deutscher Banken (BdB) für die Privatbanken, der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) für die öffentlichen Banken, der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) für die Sparkassen-Finanzgruppe und der Verband deutscher Hypothekenbanken (VDH) für die Hypothekenbanken. Insgesamt werden durch den Zentralen Kreditausschuss die Interessen von mehr als der insgesamt Kreditinstitute der Eurozone vertreten. Zu dem Vorschlag nehmen wir wie folgt Stellung: 1. Grundsätzliche Bewertung Das Vorhaben der EZB, den Sicherheitenrahmen zu vereinheitlichen und so ein level playing field zwischen den Marktteilnehmern hin zu einem gemeinsamen europäischen Finanzmarkt zu schaffen, wird vom ZKA grundsätzlich begrüßt. Bei der Vereinheitlichung des Sicherheitenrahmens sollte dem Umstand Rechnung getragen werden, dass globale Trends an den internationalen Geld- und Kapitalmärkten in den vergangenen Jahren zu einem wesentlich erhöhten Sicherheitenbedarf im Marktumfeld der Banken und Sparkassen geführt haben. Es ist zu erwarten, dass dieser Bedarf künftig weiter ansteigen wird. Daher sollten die als Sicherheiten zugelassenen Finanzaktiva deutlich breiter gefasst sein als die bisherigen Kategorie-1-Sicherheiten. Neben einer Übernahme der wichtigsten

2 - 2 - Kategorie-2-Sicherheiten in den einheitlichen Sicherheitenrahmen sollte dies durch die Aufnahme weiterer, bislang nicht zugelassener Finanzaktiva erreicht werden. Bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen sollten drei Prinzipien beachtet werden: 1. Die Ausgestaltung des Sicherheitenrahmens muss wettbewerbsneutral sein. Dies bedeutet eine Gleichstellung aller Geschäftspartner und keine Diskriminierung einzelner Arten von Sicherheiten. Ebenso wenig darf es länderspezifische Sonderregelungen, wie sie bspw. bei TARGET vereinbart wurden, geben. 2. Die Verfahren sollten so schlank und effizient wie möglich gestaltet sein. Etwaige Neuregelungen müssen möglichst kostenneutral umgesetzt werden. 3. Der Sicherheitenrahmen sollte transparent sein. Die Geschäftspartner sollten vor Einlieferung der Sicherheiten wissen, welche Finanzaktiva in welcher Höhe akzeptiert werden. 2. Zu den Fragen im Einzelnen Frage 1: Wäre nach Ansicht der Geschäftspartner eine Umstellung vom gegenwärtigen Zwei- Kategoriensystem auf ein einheitliches Sicherheitenverzeichnis sinnvoll? Das Ziel der EZB, durch eine Vereinheitlichung des Sicherheitenrahmens einheitliche Wettbewerbsbedingungen im gesamten Währungsraum zu schaffen, wird von der deutschen Kreditwirtschaft begrüßt. Das zu schaffende einheitliche Sicherheitenverzeichnis sollte aus einer breiten Klasse von Finanzaktiva bestehen und verwaltungstechnisch einfache und effiziente Verfahrensabläufe gewährleisten. Frage 2: Sollte dieses Verzeichnis mehr Sicherheiten beinhalten als das derzeitige Kategorie- 1-Verzeichnis? Dürfte sich die Verfügbarkeit von Sicherheiten in Zukunft erhöhen oder verringern? Wie denken die Geschäftspartner über mögliche zusätzliche Kategorien refinanzierungsfähiger Sicherheiten? Aufgrund des sich trendmäßig erhöhenden Bedarfs an Sicherheiten sollte ein harmonisiertes Sicherheitenverzeichnis in jedem Fall mehr Finanzaktiva umfassen als die jetzigen Kategorie-1-Sicherheiten. Neben Kreditforderungen und anderen Sicherheiten, die momentan in der Kategorie 2 erfasst sind, sollte der Sicherheitenrahmen um weitere Aktiva ergänzt werden (siehe hierzu Frage 13). Hierbei spielen vor allem die mit den jeweiligen

3 - 3 - Finanzaktiva verbundenen Volumina eine entscheidende Rolle. Für Deutschland ergibt insbesondere ein erhöhter Bedarf an Sicherheiten durch die Einführung eines neuen Wertpapierabwicklungssystems der Clearstream Banking AG zum November Frage 3: Sind die Geschäftspartner generell daran interessiert, Kreditforderung als Sicherheiten einzusetzen (insbesondere in Ländern, wo dies derzeit nicht möglich ist)? Kreditforderungen sollten auf jeden Fall in den zu schaffenden einheitlichen europäischen Sicherheitenrahmen übernommen werden. Dies gilt auch zu gleichen Bedingungen wie bisher für den Handelswechsel. Gleichzeitig sollte die Nutzung von Kreditforderungen als Sicherheiten durch einfache und effiziente Verfahren attraktiver gestaltet werden. Unter diesen Bedingungen würde die Nutzung der Kreditforderungen als Sicherheiten deutlich zunehmen und ihrer Bedeutung im Portfolio der Kreditinstitute besser entsprechen. Wesentlich ist dabei, dass die dafür notwendigen europaweiten Standards (Mindestlaufzeit und betrag, Kriterien für Kreditnehmer) einheitlich sind. Ebenso sollten die Zulassungskriterien und Prüfungsverfahren für alle Geschäftspartner nachvollziehbar sein. Die Nutzung der Kreditforderungen als Sicherheiten sollte durch folgende Maßnahmen gefördert werden: - Die Nutzung eines standardisierten Ratingverfahrens, entsprechend der Basel-II- Regularien würde aufwändige Einzelprüfungen durch die jeweilige Zentralbank entbehrlich machen. - Analog zu den am ABS-Markt (Asset Backed Securities) gängigen Besicherungskonzepten sollte die Möglichkeit zur Abtretung diversifizierter Forderungsportfolios geschaffen und damit gegebenenfalls auch auf die (offene) Einzelzession und eine maximale Restlaufzeit verzichtet werden. - Es sollten auch Kredite auf Fremdwährungen, zumindest in US-Dollar, als Sicherheiten zugelassen werden. - Ebenfalls sollten Kredite mit Staatsgarantien, z.b. Exportkreditgarantien (wie die Hermesdeckung in Deutschland) in das Sicherheitenverzeichnis einbezogen werden. - Schließlich sollten auch Kredite an die öffentliche Hand in den Sicherheitenrahmen aufgenommen werden.

4 - 4 - Frage 4: Ist nach Ansicht der Geschäftspartner mit Sitz in den Ländern, in welchen diese Sicherheiten derzeit zugelassen sind, zum jetzigen oder einem späteren Zeitpunkt mit erheblichen Nachteilen zu rechnen, wenn diese Sicherheiten aus dem Verzeichnis der refinanzierungsfähigen Sicherheiten gestrichen würden? Welcher Zeitrahmen wäre Ihrer Meinung nach für die schrittweise Abschaffung dieser Sicherheiten angemessen? Eine Herausnahme der Kreditforderungen aus dem Sicherheitenrahmen würde das Volumen an refinanzierungsfähigen Aktiva verkleinern und damit sofort und insbesondere zukünftig zu erheblichen Nachteilen für deutsche Kreditinstitute führen. Die momentan geringe Ausnutzung der Verpfändung von Kreditforderungen ist auf den hohen bürokratischen Aufwand bei der Sicherheitenstellung zurückzuführen. Eine Abschaffung dieser Sicherheiten wird daher auch vor dem Hintergrund der harten Wettbewerbssituation in Deutschland und den damit verbundenen Notwendigkeiten zur Bilanzstrukturierung strikt abgelehnt. Frage 5: Sind die Geschäftspartner für die Refinanzierungsfähigkeit im gesamten Eurosystem bereit, zumindest teilweise für die dem Eurosystem entstehenden Kosten aufzukommen, indem sie eine Gebühr für Kreditforderungen entrichten? Welche Kalkulationsbasis würden Sie für eine solche für angemessen halten? Die Erhebung von Gebühren im Rahmen der Erfüllung einer der grundlegenden Aufgaben des Eurosystems (Liquiditätssteuerung) lehnt der ZKA entschieden ab. Die Erhebung von Gebühren für einzelne Sicherheiten würde darüber hinaus zwischen den Sicherheiten diskriminieren und die Verwendungsneutralität zwischen den einzelnen notenbankfähigen Finanzaktiva in Frage stellen. Damit würde das Grundprinzip der Wettbewerbsneutralität des Sicherheitenrahmens missachtet. Weiterhin sollte beachtet werden, dass die Anforderungen aus Basel II zur Darstellung interner Rating-Modelle die Kreditinstitute bereits erheblich belasten. Ein vorrangiges Ziel bei der Harmonisierung des Sicherheitenrahmens im Eurosystem sollte die effizientere Gestaltung der Verfahren zur Sicherheitenstellung sein. Im Bereich der Kreditforderungen sollte dabei eine deutliche Verringerung des administrativen Aufwands erreicht werden. Durch die zunehmende Akzeptanz der IRB-Ansätze (siehe auch Frage 6), die auch aufsichtsrechtlich testiert werden, sollte der Kreditprüfungsprozess

5 - 5 - zwischen dem einreichenden Kreditinstitut und dem Eurosystem künftig deutlich einfacher gestaltet werden können. Eine Verringerung des administrativen Aufwands würde die Nutzung der Kreditforderungen als Sicherheiten spürbar fördern. Auch auf Seiten der Zentralbanken, die bereits heute Kreditforderungen als Sicherheiten akzeptieren, würde dadurch der Arbeitsaufwand und damit auch die Kosten erheblich reduziert werden. Frage 6: Verfügen die Geschäftspartner bereits über Bonitätsanalyseverfahren nach dem IRB-Ansatz oder planen sie für die nahe Zukunft den Einsatz dieser Verfahren, mit denen sie auch Kreditforderungen einstufen könnten? Sind Sie bereit, die Informationen über ihre interne Bonitätseinstufung oder ihr internes Rating auch den Zentralbanken des Eurosystems zur Verfügung zu stellen? Sollten derartige Informationen nur unter Auflagen verwendet werden können? Die Sparkassen-Finanzgruppe und die genossenschaftliche Bankengruppe sowie die meisten übrigen Institute haben inzwischen ein Basel-II-fähiges Ratingsystem für Kreditforderungen entwickelt. Diese internen Ratingsysteme werden den zuständigen Aufsichtsbehörden im Rahmen des aufsichtlichen Überprüfungsprozesses zur Genehmigung vorgelegt werden. Dabei kommt der Deutschen Bundesbank im Rahmen ihrer Aufsichtsfunktion vor allem die Rolle zu, über ihre Hauptverwaltungen die Art und Weise der Implementierung und Anwendung des Systems in den einzelnen Instituten zu überprüfen. In diesem Zusammenhang erhalten die Aufsichtsbehörden und damit auch das Eurosystem sämtliche relevanten Informationen. Das interne Ratingergebnis der Institute sollte vom Eurosystem streng vertraulich und anonymisiert behandelt werden. Frage 7: Was wäre ein angemessener Mindestbetrag für einzelne Kreditforderungen, damit sie als Sicherheiten zugelassen werden könnten? Welche Höchst- oder Mindestlaufzeiten halten die Gesprächspartner für angemessen? Worauf gründen sich derartige Präferenzen? Die betrags- und laufzeitbezogenen Anforderungen an Kreditforderungen, die als Sicherheiten zugelassen werden, sollten daran gemessen werden, ob sie den Instituten eine einfache Handhabung ermöglichen und das zur Stellung von Sicherheiten vorhandene Volumen von Finanzaktiva nicht unnötig begrenzen. Der ZKA hält einen Mindestbetrag von Euro für angemessen. Werden bei der Bonitätseinschätzung der Kredite die bankinternen Ratingverfahren zugrunde gelegt, so kann auf die Festsetzung eines Mindestbe-

6 - 6 - trags verzichtet werden. Möglichkeiten, die bisherige Mindestlaufzeit von einem Monat zu verringern, sollten genutzt werden. Auf die Festlegung einer Höchstlaufzeit sollte verzichtet werden, um eine Benachteiligung lang laufender Kreditforderungen bei der Sicherheitenstellung zu vermeiden. Frage 8: Sind die Geschäftspartner generell daran interessiert, Aktien als Sicherheiten einzusetzen (insbesondere in Ländern, wo dies derzeit noch nicht möglich ist)? Eine Einbeziehung von Aktien in den einheitlichen Sicherheitenrahmen ist zu befürworten, da so die Flexibilität bei der Verwendung von Sicherheiten weiter erhöht wird. Allerdings darf dies nicht dazu führen, dass andere Kategorie-2-Sicherheiten ihre Refinanzierungsfähigkeit verlieren. Bei einer Einbeziehung von Aktien in den einheitlichen Sicherheitenrahmen sollten allerdings nicht nur die Handelsbestände der Banken berücksichtigt werden können, sondern auch deren Anlagebestände. Es ist kein Grund ersichtlich, warum in dieser Hinsicht bei Aktien anders verfahren werden sollte als bei anderen Wertpapieren. Bei einem Verzicht auf die Berücksichtigung der Anlagebestände würde sich die Dynamik im Handelsbestand einer Bank auch im Sicherheitenbestand bei der EZB widerspiegeln und somit zu höheren Transaktionskosten führen. Frage 9: Ist nach Ansicht der Geschäftspartner mit Sitz in den Ländern, in welchen diese Sicherheiten derzeit zugelassen sind zum jetzigen oder einem späteren Zeitpunkt mit erheblichen Nachteilen zu rechnen, wenn diese Sicherheiten aus dem Verzeichnis der refinanzierungsfähigen Sicherheiten gestrichen würden? Wie viel Zeit würde für eine schrittweise Abschaffung dieser Sicherheiten benötigt? Da in Deutschland Aktien derzeit nicht zugelassen sind, verzichtet der ZKA auf eine Antwort.

7 - 7 - Frage 10: Sind die Geschäftspartner generell an der Verwendung von anderen marktfähigen Kategorie-2-Sicherheiten interessiert? An der Verwendung anderer marktfähiger Finanzinstrumente besteht großes Interesse (siehe hierzu im Einzelnen Frage 13). Frage 11: Sind die Geschäftspartner generell daran interessiert, Euroschuldtitel als Sicherheit zu verwenden, die von Emittenten mit Sitz in einem G-10-Land außerhalb des EWR gegeben wurden und im Eurogebiet hinterlegt sind? Die Möglichkeit, zusätzlich Euroschuldtitel von Emittenten mit Sitz in einem G-10-Land außerhalb des EWR, die im Eurogebiet hinterlegt sind, als Sicherheiten verwenden zu können, wird vom ZKA ausdrücklich begrüßt, da dadurch das Volumen der verfügbaren Sicherheiten erhöht wird. Es sollte geprüft werden, ob darüber hinaus G-10-Schuldtitel, die nicht auf Euro lauten (insbesondere in US-Dollar, Schweizer Franken, britischen Pfund und japanischen Yen denominierte Titel), in den Sicherheitenrahmen einbezogen werden können. Frage 12: Welche Priorität räumen die Geschäftspartner den verschiedenen oben beschriebenen Sicherheitenkategorien jeweils ein? Aufgrund der unterschiedlichen Verfügbarkeit der verschiedenen Finanzaktiva ist eine einheitliche Priorisierung für alle vom ZKA vertretenen Kreditinstitute nicht möglich. Generell ist bei der Ausgestaltung des einheitlichen Sicherheitenrahmens darauf zu achten, dass die Basis an refinanzierungsfähigen Finanzaktiva breit abgegrenzt ist. Unter den o.g. Sicherheiten hält der ZKA eine Einbeziehung von Kreditforderungen für unabdingbar. Wünschenswert ist zudem eine Einbeziehung der in Frage 13 genannten weiteren Finanzaktiva.

8 - 8 - Frage 13: Möchten die Geschäftspartner weitere Arten von Sicherheiten aufführen, deren Refinanzierungsfähigkeit für sie von Bedeutung wäre? Im Zuge einer Verbreiterung des Volumens refinanzierungsfähiger Sicherheiten sollten neben Kreditforderungen und Aktien die folgenden Aktiva in den einheitlichen Sicherheitenkatalog einbezogen werden, um eine ungerechtfertigte Diskriminierung einzelner Vermögenswerte bei der Sicherheitenstellung zu vermeiden: - Schuldscheindarlehen (Banken und Nichtbanken) - nicht an einer Börse notierte Commercial Papers - Termingeldforderungen (Banken und Nichtbanken) - Investmentfondsanteile - Certificates of Deposit - Sparbriefe (Namensschuldverschreibungen). Im Rahmen der Umstellung ist sicherzustellen, dass bestehende Benachteiligungen einzelner Finanzaktiva beseitigt werden. So müssen in einem einheitlichen Sicherheitenverzeichnis, z. B. ungeratete Bankschuldverschreibungen, die nicht die Kriterien der OGAW- Richtlinie, Art. 22, Abs. 4 erfüllen, wie Kreditforderungen behandelt und nach Durchlaufen des internen Ratingsprozesses als Sicherheiten grundsätzlich akzeptiert werden. Bei der Zulassung weiterer Arten von Sicherheiten ist darauf zu achten, dass alle zugelassenen Sicherheiten gleich behandelt werden. Dies bezieht sich unter anderem auf die Berücksichtigung externer Ratings. Da einige der bereits zugelassenen und der möglicherweise hinzukommenden Sicherheiten über kein externes Rating verfügen, sollte auch bei Sicherheiten, die über ein externes Rating verfügen, die Bonitätsbeurteilung durch die Notenbanken im Vordergrund stehen. So wird vermieden, dass z. B. Aktien als Sicherheiten anerkannt werden, während weitaus sicherere Bankschuldverschreibungen mit einem niedrigen Investment-Grade-Rating nicht akzeptiert werden. In jedem Fall müssen die Kriterien für die Notenbankfähigkeit für alle Geschäftspartner klar erkenntlich sein. Frage 14: Werden die bestehenden Verfahren für die Verbreitung von Informationen über die refinanzierungsfähigen Sicherheiten als zufrieden stellend angesehen? Das von der EZB bereit gestellte Onlinetool bei Wertpapieren hat sich aus Sicht der deutschen Kreditwirtschaft bewährt. Die Transparenz der Verfahren, mit denen das Eurosys-

9 - 9 - tem die Refinanzierungsfähigkeit von marktfähigen Finanzinstrumenten und Kreditforderungen beurteilt, wird allerdings als noch nicht zufrieden stellend angesehen. Sowohl die Anforderungen, die das Eurosystem an externe Ratings stellt, damit Wertpapiere als bonitätsmäßig einwandfrei eingestuft werden, als auch das Verfahren der internen Bonitätsprüfung der Notenbank bei Wirtschaftskrediten sind für Externe nicht nachvollziehbar. In Zukunft sollte das Eurosystem daher sicherstellen, dass die Bonitätseinstufung bei allen Sicherheiten für die Kreditinstitute verifizierbar ist. Den Banken sollte jederzeit der Zugang zu den entsprechenden Daten (von den Arten beleihbarer Sicherheiten über deren Emittenten und Währungen bis hin zu den zugehörigen Beleihungsgrenzen) in ihrer jeweils aktuellen Ausprägung möglich sein. Dazu gehört auch ein Vermerk zur voraussichtlichen Geltungsdauer der veröffentlichten Angaben. Nur auf dieser Basis können die Sicherheitenbestände einer Bank kontinuierlich und effizient gesteuert werden. Um eine tagesaktuelle Veröffentlichung zu ermöglichen, bietet sich das Internet als Publikationsmedium an. Die Spitzenverbände der nationalen und europäischen Kreditwirtschaft sollten frühzeitig auf Publikationen aufmerksam gemacht werden.

Stellungnahme des Zentralen Kreditausschusses 1 zum CESR Call for Evidence Consolidation of Market Transparency. Ref.: CESR/06-134

Stellungnahme des Zentralen Kreditausschusses 1 zum CESR Call for Evidence Consolidation of Market Transparency. Ref.: CESR/06-134 Z E N T R A L E R K R E D I T A U S S C H U S S MITGLIEDER: BUNDESVERBAND DER DEUTSCHEN VOLKSBANKEN UND RAIFFEISENBANKEN E.V. BERLIN BUNDESVERBAND DEUTSCHER BANKEN E.V. BERLIN BUNDESVERBAND ÖFFENTLICHER

Mehr

PRESSEMITTEILUNG EZB GIBT OPERATIVE MODALITÄTEN DER PROGRAMME ZUM ANKAUF VON ASSET-BACKED SECURITIES UND GEDECKTEN SCHULDVERSCHREIBUNGEN BEKANNT

PRESSEMITTEILUNG EZB GIBT OPERATIVE MODALITÄTEN DER PROGRAMME ZUM ANKAUF VON ASSET-BACKED SECURITIES UND GEDECKTEN SCHULDVERSCHREIBUNGEN BEKANNT 2. Oktober 2014 PRESSEMITTEILUNG EZB GIBT OPERATIVE MODALITÄTEN DER PROGRAMME ZUM ANKAUF VON ASSET-BACKED SECURITIES UND GEDECKTEN SCHULDVERSCHREIBUNGEN BEKANNT Die Programme werden sich über mindestens

Mehr

10178 Berlin, den 8. Dezember 2008 Burgstraße 28 AZ ZKA: BaFin AZ BdB: C 17.2 - Sz/Ha

10178 Berlin, den 8. Dezember 2008 Burgstraße 28 AZ ZKA: BaFin AZ BdB: C 17.2 - Sz/Ha Z ENTRALER K R E D I T A U S S C H U S S MITGLIEDER: BUNDESVERBAND DER DEUTSCHEN VOLKSBANKEN UND RAIFFEISENBANKEN E.V. BERLIN BUNDESVERBAND DEUTSCHER BANKEN E.V. BERLIN BUNDESVERBAND ÖFFENTLICHER BANKEN

Mehr

Die Schaffung eines einheitlichen Verzeichnisses für notenbankfähige Sicherheiten im Euro-Währungsgebiet

Die Schaffung eines einheitlichen Verzeichnisses für notenbankfähige Sicherheiten im Euro-Währungsgebiet Die Schaffung eines einheitlichen Verzeichnisses für notenbankfähige Sicherheiten im Euro-Währungsgebiet Im Mai 2004 hatte der EZB-Rat nach Konsultation der Marktteilnehmer bekannt gemacht, den bis dato

Mehr

Rundschreiben Nr. 4/2004. Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Deutschen Bundesbank (AGB)

Rundschreiben Nr. 4/2004. Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Deutschen Bundesbank (AGB) Ansprechpartner bei der Hauptverwaltung... Name:... Tel.:... Fax:... E-Mail:... Vorstand C 30-2/R 1-1 Wilhelm-Epstein-Straße 14 60431 Frankfurt am Main Telefon: 069 9566-4497 Telefax: 069 9566-4341 zentrale.bbk@bundesbank.de

Mehr

LEITLINIEN (2014/329/EU)

LEITLINIEN (2014/329/EU) 5.6.2014 L 166/33 LEITLINIEN LEITLINIE R EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK vom 12. März 2014 zur Änderung der Leitlinie EZB/2011/14 über geldpolitische Instrumente und Verfahren des Eurosystems (EZB/2014/10) (2014/329/EU)

Mehr

Fachveranstaltung IHK: Kennen Sie Ihr Rating? Katrin Hummel Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung HMS

Fachveranstaltung IHK: Kennen Sie Ihr Rating? Katrin Hummel Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung HMS Fachveranstaltung IHK: Kennen Sie Ihr Rating? Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung HMS Rating = Einschätzung der Bonität eines Schuldners Ratingerstellung Rating- Kredit- Deutsche agenturen institute Bundesbank

Mehr

Checkliste Kreditrisiko Der Standardansatz - Stand: 27.06.2005

Checkliste Kreditrisiko Der Standardansatz - Stand: 27.06.2005 I. Allgemeine Regeln 1 Gibt es Kredite, für die die gegenwärtigen Regeln der Eigenkapitalvereinbarungen von 1988 gelten? - welche sind das (z. B. Beteiligungen)? A Einzelne Forderungen A1 Forderungen an

Mehr

Dieses Dokument ist lediglich eine Dokumentationshilfe, für deren Richtigkeit die Organe der Union keine Gewähr übernehmen

Dieses Dokument ist lediglich eine Dokumentationshilfe, für deren Richtigkeit die Organe der Union keine Gewähr übernehmen 2012O0018 DE 09.11.2012 001.001 1 Dieses Dokument ist lediglich eine Dokumentationshilfe, für deren Richtigkeit die Organe der Union keine Gewähr übernehmen B LEITLINIE DER EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK vom

Mehr

WU-Monitor. Refinanzierungsfähige Sicherheiten des Eurosystems Zulassungskriterien und -verfahren. Euroland-Themen Economics. 5. Oktober 1999. Nr.

WU-Monitor. Refinanzierungsfähige Sicherheiten des Eurosystems Zulassungskriterien und -verfahren. Euroland-Themen Economics. 5. Oktober 1999. Nr. Euroland-Themen Economics 5. Oktober 1999 Nr. 78 WU-Monitor Refinanzierungsfähige Sicherheiten des Eurosystems Zulassungskriterien und -verfahren Editor: Ulrich Schröder +49 69 910-31704 ulrich.schroeder@db.com

Mehr

Die wesentlichen Änderungen des Prospektrechts

Die wesentlichen Änderungen des Prospektrechts Die wesentlichen Änderungen des Prospektrechts zum 01.07.2012 BaFin-Workshop 04. und 05.06.2012 Dr. Kerstin Henningsen und Dr. Marcus Assion Überblick Änderung von Schwellenwerten Neuregelungen zum qualifizierten

Mehr

Z E N T R A L E R K R E D I T A U S S C H U S S

Z E N T R A L E R K R E D I T A U S S C H U S S Z E N T R A L E R K R E D I T A U S S C H U S S MITGLIEDER: BUNDESVERBAND DER DEUTSCHEN VOLKSBANKEN UND RAIFFEISENBANKEN E.V. BERLIN BUNDESVERBAND DEUTSCHER BANKEN E.V. BERLIN BUNDESVERBAND ÖFFENTLICHER

Mehr

16498/14 ds/gha/mh 1 DG G 2B

16498/14 ds/gha/mh 1 DG G 2B Rat der Europäischen Union Brüssel, den 4. Dezember 2014 (OR. en) Interinstitutionelles Dossier: 2013/0045 (CNS) 16498/14 FISC 222 ECOFIN 1159 BERICHT Absender: Empfänger: Vorsitz Rat Nr. Vordok.: 16120/1/14

Mehr

Homebanking-Abkommen

Homebanking-Abkommen Homebanking-Abkommen Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.v., Bonn, Bundesverband deutscher Banken e.v., Köln, Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands e.v., Bonn Deutscher

Mehr

Dieses Dokument ist lediglich eine Dokumentationsquelle, für deren Richtigkeit die Organe der Gemeinschaften keine Gewähr übernehmen

Dieses Dokument ist lediglich eine Dokumentationsquelle, für deren Richtigkeit die Organe der Gemeinschaften keine Gewähr übernehmen 2004O0013 DE 22.12.2004 001.001 1 Dieses Dokument ist lediglich eine Dokumentationsquelle, für deren Richtigkeit die Organe der Gemeinschaften keine Gewähr übernehmen B M1 LEITLINIE DER EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK

Mehr

Zuteilungsrichtlinien für den Emissionsmarkt

Zuteilungsrichtlinien für den Emissionsmarkt Zuteilungsrichtlinien für den Emissionsmarkt Richtlinien über die Zuteilung von eigenkapitalbezogenen Effekten bei öffentlichen Platzierungen in der Schweiz (2.6.04) A. Zweck 1. Bei öffentlichen Emissionen

Mehr

Kredit-Rating. Interne Ratingverfahren der Banken und Sparkassen als Basis bonitätsabhängiger Bepreisung von Krediten

Kredit-Rating. Interne Ratingverfahren der Banken und Sparkassen als Basis bonitätsabhängiger Bepreisung von Krediten Kredit-Rating Interne Ratingverfahren der Banken und Sparkassen als Basis bonitätsabhängiger Bepreisung von Krediten Von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig genehmigte DISSERTATION

Mehr

BASEL. Prof. Dr. Dr. F. J. Radermacher Datenbanken/Künstliche Intelligenz. franz-josef.radermacher@uni-ulm.de

BASEL. Prof. Dr. Dr. F. J. Radermacher Datenbanken/Künstliche Intelligenz. franz-josef.radermacher@uni-ulm.de Prof. Dr. Dr. F. J. Radermacher Datenbanken/Künstliche Intelligenz franz-josef.radermacher@uni-ulm.de Seite 2 Eigenkapitalunterlegung laut Basel I Aktiva Kredite, Anleihen etc. Risikogewichtete Aktiva

Mehr

(Text von Bedeutung für den EWR) (2014/908/EU)

(Text von Bedeutung für den EWR) (2014/908/EU) 16.12.2014 L 359/155 DURCHFÜHRUNGSBESCHLUSS R KOMMISSION vom 12. Dezember 2014 über die Gleichwertigkeit der aufsichtlichen und rechtlichen Anforderungen bestimmter Drittländer und Gebiete für die Zwecke

Mehr

Die neue Fremdwährungskreditstatistik

Die neue Fremdwährungskreditstatistik Vorstellung und Analyse Bettina Lamatsch Seit März 27 wird im Zuge der Umstellung auf das risikoorientierte Meldewesen der Oesterreichischen Nationalbank die neue Fremdwährungskreditstatistik erhoben.

Mehr

Die Antwort der EZB auf die Krise auf den Finanzmärkten

Die Antwort der EZB auf die Krise auf den Finanzmärkten Die Antwort der EZB auf die Krise auf den Finanzmärkten Dr. Petra Senkovic Assistant General Counsel Juristischer Dienst der EZB Frankfurt am Main, 4. März 2009 Maßnahmen der EZB (I) Liquiditätssteuerung:

Mehr

Banken und Zahlungsverkehr

Banken und Zahlungsverkehr Banken und Zahlungsverkehr EU, Fokus Deutschland Seminar Internationaler Vergleich von E-Commerce-Systemen Kurzpräsentation von Michael Hannig Banken und Zahlungsverkehr 1 Organisation in Deutschland Zentraler

Mehr

Neue Kreditwürdigkeitsprüfung

Neue Kreditwürdigkeitsprüfung Bankinternes Rating 5.2 Kreditwürdigkeitsprüfung Seite 7 Neue Kreditwürdigkeitsprüfung Inhalt Bankinternes Rating-Verfahren Bankinterne Rating-Systeme Internes Rating nach Basel II Anforderungen an das

Mehr

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Die Bedeutung von Steuerungs- und Kontrollsystemen nimmt auch für Unternehmen aus dem Mittelstand ständig zu. Der Aufwand für eine effiziente und effektive

Mehr

Verteuerung der Mittelstandsfinanzierung durch das Granularitätskriterium der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Verteuerung der Mittelstandsfinanzierung durch das Granularitätskriterium der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Verteuerung der Mittelstandsfinanzierung durch das Granularitätskriterium der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Positionspapier des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes e.v. Januar

Mehr

Fragen und Antworten zur Sicherheit von Geldanlagen

Fragen und Antworten zur Sicherheit von Geldanlagen S Finanzgruppe Fragen und Antworten zur Sicherheit von Geldanlagen Informationen für die Kunden der Sparkassen-Finanzgruppe Im Zusammenhang mit der internationalen Finanzmarktkrise stellen sich Kunden

Mehr

Gebührenordnung für die Börse München

Gebührenordnung für die Börse München für die Börse München Stand: 03. Juli 2014 Börse München Inhalt 1 Gebührentatbestände I. Gebühren für die Zulassung zum Börsenhandel 2 Aufnahmegebühr 3 Gebührenfestsetzung für die Teilnahme am Börsenhandel

Mehr

Fragen und Antworten zur Sicherheit von Geldanlagen

Fragen und Antworten zur Sicherheit von Geldanlagen S Finanzgruppe Fragen und Antworten zur Sicherheit von Geldanlagen Informationen für die Kunden der Sparkassen-Finanzgruppe Im Zusammenhang mit der internationalen Finanzmarktkrise stellen sich Kunden

Mehr

Aktuelle Entwicklungen an den europäischen Finanzmärkten 1.Stadtwerke-Finanzforum, Frankfurt am Main, 27. November 2014

Aktuelle Entwicklungen an den europäischen Finanzmärkten 1.Stadtwerke-Finanzforum, Frankfurt am Main, 27. November 2014 Aktuelle Entwicklungen an den europäischen Finanzmärkten 1.Stadtwerke-Finanzforum, Frankfurt am Main, 27. November 2014 André Bartholomae Deutsche Bundesbank Leiter des Zentralbereichs Märkte Geldpolitische

Mehr

Geldmarkt. Finanzmärkte

Geldmarkt. Finanzmärkte Finanzmärkte und ihre Funktionen Euromarkt Geldmarkt Inlands und Auslandsmärkte Kassa und Terminmärkte Finanzmärkte Kapitalmarkt Primärkapitalmarkt Sekundärkapitalmarkt Markt für Zinsmanagementinstrumente

Mehr

1 Monetäre Entwicklung 2 2 Allgemeine Wirtschaftsentwicklung 4

1 Monetäre Entwicklung 2 2 Allgemeine Wirtschaftsentwicklung 4 INHALTSVERZEICHNIS I II III IV Ausgewählte Daten zur Wirtschaftsentwicklung 1 Monetäre Entwicklung 2 2 Allgemeine Wirtschaftsentwicklung 4 Bankstatistische Gesamtübersichten Erläuterungen 11 1 Konsolidierte

Mehr

Basel II und Rating. Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) Finanzwirtschaft. Christian Lust

Basel II und Rating. Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) Finanzwirtschaft. Christian Lust Basel II und Rating Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) Finanzwirtschaft Geschichtlicher Überblick Basel I Basel II -Ziele -Die drei Säulen Rating -Geschichte und Definition -Ratingprozess und systeme -Vor-

Mehr

Entschließung des Bundesrates zur Überreglementierung bei der Bankenaufsicht

Entschließung des Bundesrates zur Überreglementierung bei der Bankenaufsicht Bundesrat Drucksache 167/05 (Beschluss) 29.04.05 Beschluss des Bundesrates Entschließung des Bundesrates zur Überreglementierung bei der Bankenaufsicht Der Bundesrat hat in seiner 810. Sitzung am 29. April

Mehr

Banken und Zahlungsverkehr

Banken und Zahlungsverkehr Banken und Zahlungsverkehr Fokus Deutschland Seminar Internationaler Vergleich von E-Commerce-Systemen 2. Präsentation von Michael Hannig Banken und Zahlungsverkehr II 1 Gliederung I Banken in Deutschland

Mehr

S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband. Darauf können sich die Kunden verlassen: Sparkassen stehen für Sicherheit und Stabilität

S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband. Darauf können sich die Kunden verlassen: Sparkassen stehen für Sicherheit und Stabilität Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV) Kommunikation und Medien Charlottenstraße 47 10117 Berlin Telefon 030 202 25-5115 Telefax 030 202 25-5119 S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband

Mehr

L 301/6 Amtsblatt der Europäischen Union 12.11.2013

L 301/6 Amtsblatt der Europäischen Union 12.11.2013 L 301/6 Amtsblatt der Europäischen Union 12.11.2013 BESCHLUSS DER EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK vom 26. September 2013 über zusätzliche Maßnahmen hinsichtlich der Refinanzierungsgeschäfte des Eurosystems und

Mehr

Einführung des ESVG 2010 in die deutsche FinR 8. Berliner VGR-Kolloquium, 18. Juni 2015

Einführung des ESVG 2010 in die deutsche FinR 8. Berliner VGR-Kolloquium, 18. Juni 2015 Einführung des ESVG 2010 in die deutsche FinR 8. Berliner VGR-Kolloquium, Dr. Manuel Rupprecht, Zentralbereich Volkswirtschaft, Deutsche Bundesbank Einführung des ESVG 2010 in die dt. Finanzierungsrechnung

Mehr

Checkliste: Mindestanforderungen für den IRB-Ansatz - Stand: 17.06.2004

Checkliste: Mindestanforderungen für den IRB-Ansatz - Stand: 17.06.2004 Checkliste: Mindestanforderungen für den IRB-Ansatz - Stand: 17.06.2004 Präambel: Durch die Mindestanforderungen soll sichergestellt werden, dass die Ratingverfahren, die Risikomessverfahren und die entsprechenden

Mehr

- bearbeitet von RA Dipl. Betriebswirt Jens Grönwoldt (15.03.2006), (Kabinettsache v. 06.Feb. 2006, S. 6 ff; 76 ff)

- bearbeitet von RA Dipl. Betriebswirt Jens Grönwoldt (15.03.2006), (Kabinettsache v. 06.Feb. 2006, S. 6 ff; 76 ff) Seite 1 von 4 Auszug aus dem Gesetzesentwurf zu Basel II und der Gesetzesbegründung (Bankenrichtlinie) - bearbeitet von RA Dipl. Betriebswirt Jens Grönwoldt (15.03.2006), (Kabinettsache v. 06.Feb. 2006,

Mehr

Erläuterung. Die Tabellen enthalten folgende Abkürzungen:

Erläuterung. Die Tabellen enthalten folgende Abkürzungen: Statistiken über den Zahlungsverkehr in Deutschland 2000 2004 Stand: Februar 2006 Erläuterung Die Tabellen enthalten folgende Abkürzungen: nap nav neg not applicable nicht zutreffend not available nicht

Mehr

13. Wahlperiode 17. 12. 2003

13. Wahlperiode 17. 12. 2003 13. Wahlperiode 17. 12. 2003 Antrag der Abg. Rolf Kurz u. a. CDU und Stellungnahme des Innenministeriums Zukunft und Bedeutung der Sparkassen in Baden-Württemberg Antrag Der Landtag wolle beschließen,

Mehr

Richtlinie für Geldanlagen der Industrie- und Handelskammer Kassel

Richtlinie für Geldanlagen der Industrie- und Handelskammer Kassel Richtlinie für Geldanlagen der Industrie- und Handelskammer Kassel - 2 - Inhaltsverzeichnis 1. Präambel 2. Grundsätze 2.1. Sicherheit 2.2. Fristigkeit und Verfügbarkeit (Liquidität) 2.3. Ertragskraft (Rendite)

Mehr

Dr. Andreas Dombret Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bundesbank

Dr. Andreas Dombret Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bundesbank Sendesperrfrist: 22. Mai 2015 12:20 Uhr Dr. Andreas Dombret Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bundesbank Sechs Monate europäische Bankenaufsicht Was bedeutet das für die weniger signifikanten Banken?

Mehr

Auftragsdatenverarbeitung aus Sicht eines RZ-Anbieters. Brüssel, 27. November 2012 Rudolf Berthold Gerhard, Datenschutzbeauftragter, DATEV eg

Auftragsdatenverarbeitung aus Sicht eines RZ-Anbieters. Brüssel, 27. November 2012 Rudolf Berthold Gerhard, Datenschutzbeauftragter, DATEV eg Auftragsdatenverarbeitung aus Sicht eines RZ-Anbieters Brüssel, 27. November 2012 Rudolf Berthold Gerhard, Datenschutzbeauftragter, DATEV eg Themen 1. DATEV eg 2. Der Datenschutzbeauftragte bei der Auftragsdatenverarbeitung

Mehr

KfW-Research. WirtschaftsObserver online. Wann wirkt Mezzanine-Kapital Rating stärkend? Nr. 23, Mai 2007.

KfW-Research. WirtschaftsObserver online. Wann wirkt Mezzanine-Kapital Rating stärkend? Nr. 23, Mai 2007. KfW-Research. WirtschaftsObserver online. Wann wirkt Mezzanine-Kapital Rating stärkend? Nr. 23, Mai 2007. Wann wirkt Mezzanine-Kapital Rating stärkend? Der Markt für Mezzanine-Kapital hat sich in den letzten

Mehr

Rechtliche Rahmenbedingungen zur Steuerung von Kreditinstituten auf Basis der Baseler Empfehlungen

Rechtliche Rahmenbedingungen zur Steuerung von Kreditinstituten auf Basis der Baseler Empfehlungen Rechtliche Rahmenbedingungen zur Steuerung von Kreditinstituten auf Basis der Baseler Empfehlungen Sophia Völkl 01.02.2010 1 / 19 Übersicht 1 Historische Entwicklung von Basel I zu Basel II 2 Ziele und

Mehr

Richtlinie für Geldanlagen der Industrie- und Handelskammer Kassel

Richtlinie für Geldanlagen der Industrie- und Handelskammer Kassel Richtlinie für Geldanlagen der Industrie- und Handelskammer Kassel Inhaltsverzeichnis 1. Präambel 2. Grundsätze 2.1. Sicherheit 2.2. Fristigkeit und Verfügbarkeit (Liquidität) 2.3. Ertragskraft (Rendite)

Mehr

Dieses Dokument stellt einen Nachtrag (der Nachtrag ) gemäß 16 des Wertpapierprospektgesetzes dar.

Dieses Dokument stellt einen Nachtrag (der Nachtrag ) gemäß 16 des Wertpapierprospektgesetzes dar. Dieses Dokument stellt einen Nachtrag (der Nachtrag ) gemäß 16 des Wertpapierprospektgesetzes dar. Nachtrag vom 24. Juni 2014 zu den nachfolgenden Basisprospekten (jeweils ein Basisprospekt und zusammen

Mehr

EUROPÄISCHE ZENTRALBANK

EUROPÄISCHE ZENTRALBANK 22.4.2010 Amtsblatt der Europäischen Union C 103/1 I (Entschließungen, Empfehlungen und Stellungnahmen) STELLUNGNAHMEN EUROPÄISCHE ZENTRALBANK STELLUNGNAHME DER EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK vom 31. März 2010

Mehr

gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, insbesondere auf Artikel 127 Absatz 2 erster Gedankenstrich,

gestützt auf den Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union, insbesondere auf Artikel 127 Absatz 2 erster Gedankenstrich, L 14/30 21.1.2016 LEITLINIE (EU) 2016/65 R EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK vom 18. November 2015 über die bei der Umsetzung des geldpolitischen Handlungsrahmens des Eurosystems anzuwendenden Bewertungsabschläge

Mehr

Änderung des International Financial Reporting Standard 7 Finanzinstrumente: Angaben

Änderung des International Financial Reporting Standard 7 Finanzinstrumente: Angaben Änderung des International Financial Reporting Standard 7 Finanzinstrumente: Angaben Paragraph 27 wird geändert. Die Paragraphen 27A und 27B werden hinzugefügt. Bedeutung der Finanzinstrumente für die

Mehr

Der Lombardkredit Ihre Brücke zu finanzieller Flexibilität

Der Lombardkredit Ihre Brücke zu finanzieller Flexibilität Der Lombardkredit Ihre Brücke zu finanzieller Flexibilität Private Banking Investment Banking Asset Management Der Lombardkredit. Eine attraktive und flexible Finanzierungsmöglichkeit für Sie. Sie benötigen

Mehr

Das Ombudsmannverfahren

Das Ombudsmannverfahren Das Ombudsmannverfahren Die Lösung bei Konflikten Der Ombudsmann für Streitigkeiten zwischen Kunde und Bank Die Lösung bei Konflikten Der Ombudsmann für Streitigkeiten zwischen Kunde und Bank Das Ombudsmannverfahren

Mehr

Die Beurteilung normativer Managementsysteme

Die Beurteilung normativer Managementsysteme Die Beurteilung normativer Managementsysteme Hanspeter Ischi, Leiter SAS 1. Ziel und Zweck Um die Vertrauenswürdigkeit von Zertifikaten, welche durch akkreditierte Zertifizierungsstellen ausgestellt werden,

Mehr

European Commission DG Internal Market and Services. markt-crd2008-survey@ec-europa.eu

European Commission DG Internal Market and Services. markt-crd2008-survey@ec-europa.eu ZENTRALER KREDITAUSSCHUSS MITGLIEDER: BUNDESVERBAND DER DEUTSCHEN VOLKSBANKEN UND RAIFFEISENBANKEN E.V. BERLIN BUNDESVERBAND DEUTSCHER BANKEN E.V. BERLIN BUNDESVERBAND ÖFFENTLICHER BANKEN DEUTSCHLANDS

Mehr

MERKBLATT ASSET BACKED SECURITIES (ABS) Starthilfe- und Unternehmensförderung

MERKBLATT ASSET BACKED SECURITIES (ABS) Starthilfe- und Unternehmensförderung MERKBLATT Starthilfe- und Unternehmensförderung ASSET BACKED SECURITIES (ABS) Asset Backed Securities (ABS) entstanden als neue Finanzierungsform in den 70er Jahren in den USA. In Deutschland ist erst

Mehr

Reiner-Peter Doll. Die Finanzierung von Nonprofit-Organisationen im Hinblick auf Basel II. - Eine theoretische und empirisch-explorative Analyse -

Reiner-Peter Doll. Die Finanzierung von Nonprofit-Organisationen im Hinblick auf Basel II. - Eine theoretische und empirisch-explorative Analyse - Reiner-Peter Doll Die Finanzierung von Nonprofit-Organisationen im Hinblick auf Basel II - Eine theoretische und empirisch-explorative Analyse - Verlag P.C.O. Bayreuth Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis

Mehr

KLIMA Krankenhausliquiditätsmanagement

KLIMA Krankenhausliquiditätsmanagement KLIMA Krankenhausliquiditätsmanagement - Gesamtvertrieb - Bamlerstraße 100 45141 Tel.: 0201 32068 0 Fax.: 0201 32068 662 1 Die Firmengruppe Seit 1970 als externes Rechenzentrum für die Abrechnung von Leistungserbringern

Mehr

Frankfurt, 17.08.2012

Frankfurt, 17.08.2012 Bundesministerium der Finanzen Referat VII B 5 Wilhelmstraße 97 10117 Berlin Neue Anschrift: DIRK e.v. Reuterweg 81 60323 Frankfurt Frankfurt, 17.08.2012 Stellungnahme des DIRK Deutscher Investor Relations

Mehr

Treasury Management der Politischen Gemeinde Birmensdorf

Treasury Management der Politischen Gemeinde Birmensdorf Treasury Management der Politischen Gemeinde Birmensdorf Inhaltsverzeichnis: Seite 1. Allgemeine Grundsätze 2 2. Zuständigkeiten und Reporting 2 3. Richtlinien zur Finanzierung 2-3 4. Richtlinien zum Zinsmanagement

Mehr

GBB-Blitzumfrage Liquidität/Rating

GBB-Blitzumfrage Liquidität/Rating GBB-Blitzumfrage Liquidität/Rating Auswertung der Ergebnisse Gliederung Profil GBB-Rating Aufsichtsrechtliche Entwicklung: Von Basel I zu Basel III Umsetzungsfrist der Liquiditätsanforderungen nach Basel

Mehr

Geschäftsbedingungen für den Freiverkehr an der Börse München - Stand 3. Juli 2014 -

Geschäftsbedingungen für den Freiverkehr an der Börse München - Stand 3. Juli 2014 - Geschäftsbedingungen für den Freiverkehr an der Börse München - Stand 3. Juli 2014 - Börse München INHALT I. Abschnitt: Organisation 1 Träger 2 Organe 3 Mitgliedschaft, Vorsitz und Amtszeit des Freiverkehrsausschusses

Mehr

Der Weg zum neuen Girokonto

Der Weg zum neuen Girokonto insolvenz24 KG private Schuldenberatungsstelle Gustav Hartmann Straße 1 01279 Dresden Mail info@insolvenz24.com Web www.insolvenz24.com Telefon 0351 2163060 Telefax 0351 2163467 Der Weg zum neuen Girokonto

Mehr

VERZEICHNIS. Schlichtungsstellen der Finanz- und Versicherungswirtschaft

VERZEICHNIS. Schlichtungsstellen der Finanz- und Versicherungswirtschaft VERZEICHNIS Schlichtungsstellen der Finanz- und Versicherungswirtschaft Vorwort Die außergerichtliche Streitschlichtung im deutschen Finanz- und Versicherungswesen ist als Instrument zur Konfliktbewältigung

Mehr

Stellungnahme. zur Liquidity Coverage Ratio. an die Europäische Kommission. im Nachgang zur öffentlichen Anhörung vom 10.

Stellungnahme. zur Liquidity Coverage Ratio. an die Europäische Kommission. im Nachgang zur öffentlichen Anhörung vom 10. Stellungnahme zur Liquidity Coverage Ratio an die Europäische Kommission im Nachgang zur öffentlichen Anhörung vom 10. März 2014 zur LCR 28. März 2014 Kontakt: Michael Somma Tel.: 030 2462596-16 michael.somma@bfach.de

Mehr

LEITLINIEN. LEITLINIE DER EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK vom 20. März 2013. zeitlich befristete Maßnahmen hinsichtlich der Refinanzierungsgeschäfte

LEITLINIEN. LEITLINIE DER EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK vom 20. März 2013. zeitlich befristete Maßnahmen hinsichtlich der Refinanzierungsgeschäfte 5.4.2013 Amtsblatt der Europäischen Union L 95/23 LEITLINIEN LEITLINIE DER EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK vom 20. März 2013 über zusätzliche zeitlich befristete Maßnahmen hinsichtlich der Refinanzierungsgeschäfte

Mehr

Die neuen Eigenkapitalanforderungen der Banken BASEL II

Die neuen Eigenkapitalanforderungen der Banken BASEL II Die neuen Eigenkapitalanforderungen der Banken BASEL II Ein Thema für das Gesundheitswesen? 26.07.2004 2004 Dr. Jakob & Partner, Trier www.dr-jakob-und-partner.de 1 Was bedeutet Basel II? Nach 6-jährigen

Mehr

Währungsreserven und Fremdwährungsliquidität der Bundesrepublik Deutschland I. Währungsreserven und sonstige Fremdwährungsaktiva * )

Währungsreserven und Fremdwährungsliquidität der Bundesrepublik Deutschland I. Währungsreserven und sonstige Fremdwährungsaktiva * ) Währungsreserven und Fremdwährungsliquidität der Bundesrepublik Deutschland I. Währungsreserven und sonstige Fremdwährungsaktiva * ) Veränderungen zum Vormonat auf Grund von Stand Ende August 2016 Transaktionen

Mehr

ZUR MESSUNG DER STAATSVERSCHULDUNG AM BEISPIEL GRIECHENLAND. Dr. Reimund Mink 6. Berliner VGR-Kolloquium 13. und 14. Juni 2013

ZUR MESSUNG DER STAATSVERSCHULDUNG AM BEISPIEL GRIECHENLAND. Dr. Reimund Mink 6. Berliner VGR-Kolloquium 13. und 14. Juni 2013 1 ZUR MESSUNG DER STAATSVERSCHULDUNG AM BEISPIEL GRIECHENLAND Dr. Reimund Mink 6. Berliner VGR-Kolloquium 13. und 14. Juni 2013 Zur Messung der Staatsverschuldung am Beispiel Griechenland 2 1.Zur Definition

Mehr

Volksbank Vorarlberg e. Gen. (eine eingetragene Genossenschaft nach österreichischem Recht)

Volksbank Vorarlberg e. Gen. (eine eingetragene Genossenschaft nach österreichischem Recht) Volksbank Vorarlberg e. Gen. (eine eingetragene Genossenschaft nach österreichischem Recht) 2. Nachtrag vom 28. Oktober 2014 zum Basisprospekt für das 750.000.000 Programm zur Begebung von Schuldverschreibungen

Mehr

Aktuelles zum Thema: Zukunftsvorsorge.

Aktuelles zum Thema: Zukunftsvorsorge. v Den passenden Weg finden. Aktuelles zum Thema: Zukunftsvorsorge. Werbemitteilung Die Gesundheit oder Familie abzusichern, ist für viele selbstverständlich. Wie aber sieht es mit der Zukunftsfähigkeit

Mehr

Die Hypothekenkrise 2007

Die Hypothekenkrise 2007 Die Hypothekenkrise 2007 Globalisierung einer lokalen realwirtschaftlichen Krise Von David Scheffler und Nico Meinhold 11.02.2008 Die Hypothekenkrise 2007 1 Inhaltsübersicht 1. Einleitung 2. Ursachen 3.

Mehr

SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 16/2447 16. Wahlperiode 09-02-20. der Abgeordneten Monika Heinold (Bündnis 90 / DIE GRÜNEN)

SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 16/2447 16. Wahlperiode 09-02-20. der Abgeordneten Monika Heinold (Bündnis 90 / DIE GRÜNEN) SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 16/2447 16. Wahlperiode 09-02-20 Kleine Anfrage der Abgeordneten Monika Heinold (Bündnis 90 / DIE GRÜNEN) und Antwort der Landesregierung Ministerium für Wissenschaft,

Mehr

KURZBEZEICHNUNG BESCHREIBUNG UMSETZUNG IN FL

KURZBEZEICHNUNG BESCHREIBUNG UMSETZUNG IN FL RICHTLINIE 2006/48/EG (es sei denn RL 2006/49/EG ist explizit genannt) KURZBEZEICHNUNG BESCHREIBUNG UMSETZUNG IN FL Standardansatz Art. 80 Abs. 3, Anhang VI, Teil 1, Ziff. 24 Art. 80 Abs. 7 Art. 80 Abs.

Mehr

Fakten, Analysen, Positionen 39 Sparkassen sind in der Finanzmarktkrise noch wichtiger geworden

Fakten, Analysen, Positionen 39 Sparkassen sind in der Finanzmarktkrise noch wichtiger geworden S Finanzgruppe Deutscher Sparkassen- und Giroverband Fakten, Analysen, Positionen 39 Sparkassen sind in der Finanzmarktkrise noch wichtiger geworden Die Stabilität der Sparkassen angesichts der Finanzmarktkrise

Mehr

Triparty-Repo Die Geldmarktalternative

Triparty-Repo Die Geldmarktalternative Triparty-Repo Die Geldmarktalternative Behrad Hasheminia Treasury Deutsche Börse Group Tel: +49 69 211 18256 E-mail: behrad.hasheminia@deutsche-boerse.com Carsten Hiller Sales Manager Global Securities

Mehr

BBT Financial News Tipps und Trends zur Immobilienfinanzierung

BBT Financial News Tipps und Trends zur Immobilienfinanzierung Anwenderforum 2014 BBT Financial News Tipps und Trends zur Immobilienfinanzierung Berlin, 18.11.2014 Agenda 1. 2. 3. 4. 5. Marktüberblick Änderung der Bankenlandschaft Auswirkungen auf Unternehmen Praxisbeispiel

Mehr

Basel II. Positionspapier der Wirtschaftskammer Österreich

Basel II. Positionspapier der Wirtschaftskammer Österreich Basel II Positionspapier der Wirtschaftskammer Österreich Stand: Dezember 2002 - 2 - Allgemeine Bemerkungen Die diskutierten Neuregelung der Eigenmittelvorschriften für Kreditinstitute, die nach einer

Mehr

Sächsische Sparkassenverordnung. Verordnung

Sächsische Sparkassenverordnung. Verordnung Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen über die Geschäfte und die Verwaltung der Sparkassen ( SächsSpkVO) Vom 11. Januar 2002 Auf Grund von 32 Abs. 1 Nr. 1 bis 3, Abs. 2 und 5 Abs.

Mehr

Finanzwirtschat Ⅶ. Basel II und Rating. Meihua Peng Zhuo Zhang

Finanzwirtschat Ⅶ. Basel II und Rating. Meihua Peng Zhuo Zhang Finanzwirtschat Ⅶ Basel II und Rating Meihua Peng Zhuo Zhang Gliederung Geschichte und Entwicklung Inhalt von Basel II - Die Ziele von Basel II - Die drei Säulen Rating - Begriff eines Ratings - Externes

Mehr

Leiter Firmenkundenbetreuung. Rathaus-Brunnen. Gaukler-Brunnen. Bormann-Brunnen. Wasser-Stau. Schwerte. Dortmund. Unna.

Leiter Firmenkundenbetreuung. Rathaus-Brunnen. Gaukler-Brunnen. Bormann-Brunnen. Wasser-Stau. Schwerte. Dortmund. Unna. Bankgespräche Herzlich gut vorbereiten Willkommen und erfolgreich führen Dozent: Thomas Strege Leiter Firmenkundenbetreuung Gaukler-Brunnen Wasser-Stau Rathaus-Brunnen Bormann-Brunnen Dortmund Unna Schwerte

Mehr

CERTUS DIE SICHERHEITSORIENTIERTE VERMÖGENSANLAGE. Bleiben Sie auch in stürmischen Zeiten auf Renditekurs

CERTUS DIE SICHERHEITSORIENTIERTE VERMÖGENSANLAGE. Bleiben Sie auch in stürmischen Zeiten auf Renditekurs Bleiben Sie auch in stürmischen Zeiten auf Renditekurs Sparguthaben bieten zurzeit nur geringe Erträge. Anleger fragen sich zu Recht, welche Anlage überhaupt noch attraktiv ist und wie sich im gegenwärtigen

Mehr

Stand: 12.8.2011. Der

Stand: 12.8.2011. Der Stand: 12.8.2011 Vertrag über die Zulassung als Kopf- und/oder Übergabestelle im electronic cash-system und dem Deutschen Geldautomaten-System der deutschen Kreditwirtschaft Der Bundesverband der Deutschen

Mehr

1 Spitzzeile Titel. Transparentere Märkte durch MiFID II. Kapital für Ihre Zukunft. Made in Germany

1 Spitzzeile Titel. Transparentere Märkte durch MiFID II. Kapital für Ihre Zukunft. Made in Germany 1 Spitzzeile Titel Transparentere Märkte durch MiFID II Kapital für Ihre Zukunft. Made in Germany 2 MiFID hat die Marktstruktur verändert MiFID beabsichtigte eine Harmonisierung der Rechtsvorschriften

Mehr

PRESSEKONFERENZ RISIKOGERECHTE ZINSEN BEI GEWERBLICHEN FÖRDERPROGRAMMEN. Hans W. Reich

PRESSEKONFERENZ RISIKOGERECHTE ZINSEN BEI GEWERBLICHEN FÖRDERPROGRAMMEN. Hans W. Reich PRESSEKONFERENZ RISIKOGERECHTE ZINSEN BEI GEWERBLICHEN FÖRDERPROGRAMMEN Ausführungen von Hans W. Reich Sprecher des Vorstands (Es gilt das gesprochene Wort.) sehr geehrter Herr Bundesminister Clement,

Mehr

Fremdwährungsanteil bei Tilgungsträgerkrediten bei 86 % eine Analyse der Fremdwährungskreditstatistik 1

Fremdwährungsanteil bei Tilgungsträgerkrediten bei 86 % eine Analyse der Fremdwährungskreditstatistik 1 Fremdwährungsanteil bei strägerkrediten bei 86 % eine Analyse der Fremdwährungskreditstatistik 1 Christian Sellner 2 Im europäischen Vergleich ist das Volumen der Fremdwährungskredite in Österreich sehr

Mehr

Leitlinien zu den Methoden für die Bestimmung von Marktanteilen für die Berichterstattung

Leitlinien zu den Methoden für die Bestimmung von Marktanteilen für die Berichterstattung EIOPA-BoS-15/106 DE Leitlinien zu den Methoden für die Bestimmung von Marktanteilen für die Berichterstattung EIOPA Westhafen Tower, Westhafenplatz 1-60327 Frankfurt Germany - Tel. + 49 69-951119-20; Fax.

Mehr

zu Punkt der 939. Sitzung des Bundesrates am 27. November 2015

zu Punkt der 939. Sitzung des Bundesrates am 27. November 2015 Bundesrat Drucksache 453/1/15 16.11.15 E m p f e h l u n g e n der Ausschüsse - - - R - zu Punkt der 939. Sitzung des Bundesrates am 27. November 2015 Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament,

Mehr

GELD & MACHT Auswirkungen der neuen Bankregulierungen auf die Finanzierung der Realwirtschaft

GELD & MACHT Auswirkungen der neuen Bankregulierungen auf die Finanzierung der Realwirtschaft GELD & MACHT Auswirkungen der neuen Bankregulierungen auf die Finanzierung der Realwirtschaft Dr. Thomas Uher, Sprecher des Vorstands Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG ERSTE Bank die Sparkasse

Mehr

Stellungnahme des Bundesverbandes Alternative Investments e.v. (BAI) zum

Stellungnahme des Bundesverbandes Alternative Investments e.v. (BAI) zum Stellungnahme des Bundesverbandes Alternative Investments e.v. (BAI) zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Umsetzung der Richtlinie 2009/65/EG zur Koordinierung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften

Mehr

Kultusministerin Frauke Heiligenstadt stellt Konzept für ein modernes Abitur nach 13 Jahren ( G9 ) in Niedersachsen vor

Kultusministerin Frauke Heiligenstadt stellt Konzept für ein modernes Abitur nach 13 Jahren ( G9 ) in Niedersachsen vor Kultusministerin Frauke Heiligenstadt stellt Konzept für ein modernes Abitur nach 13 Jahren ( G9 ) in vor Auszug aus dem Koalitionsvertrag: Die rot-grüne Koalition nimmt den Wunsch zahlreicher Eltern ernst,

Mehr

Ausschuss für Wirtschaft und Währung ARBEITSDOKUMENT. über den Vorschlag für eine Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds

Ausschuss für Wirtschaft und Währung ARBEITSDOKUMENT. über den Vorschlag für eine Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds EUROPÄISCHES PARLAMENT 2009-2014 Ausschuss für Wirtschaft und Währung 23.9.2009 ARBEITSDOKUMENT über den Vorschlag für eine Richtlinie über die Verwalter alternativer Investmentfonds Ausschuss für Wirtschaft

Mehr

Zukunft der Kommunalfinanzierung - Neue Regeln nach Basel III. 2. Baden-Württembergischer Kämmerertag

Zukunft der Kommunalfinanzierung - Neue Regeln nach Basel III. 2. Baden-Württembergischer Kämmerertag Zukunft der Kommunalfinanzierung - Neue Regeln nach Basel III 2. Baden-Württembergischer Kämmerertag Agenda Neue Regelungen nach Basel III Neue Kapitalanforderungen Leverage-Ratio Neue Liquiditätsregeln

Mehr

DWS Fondsplattform. Luxemburg. Die Investmentplattform für professionelle Anleger

DWS Fondsplattform. Luxemburg. Die Investmentplattform für professionelle Anleger DWS Fondsplattform Luxemburg Die Investmentplattform für professionelle Anleger *Die DWS/DB Gruppe ist nach verwaltetem Fondsvermögen der größte deutsche Anbieter von Publikumsfonds. Quelle BVI. Stand:

Mehr

Internationale regulatorische Entwicklungen aus Sicht der Schweiz

Internationale regulatorische Entwicklungen aus Sicht der Schweiz Internationale regulatorische Entwicklungen aus Sicht der Schweiz Dr. David S. Gerber Schweizerischer Versicherungsverband SVV 82. Generalversammlung vom 21. Juni 2012 Überblick 1. Internationale Trends

Mehr

Auftakt-Konferenz Solvency II am 24. Mai 2011 in Schaan

Auftakt-Konferenz Solvency II am 24. Mai 2011 in Schaan Es gilt das gesprochene Wort Auftakt-Konferenz Solvency II am 24. Mai 2011 in Schaan Grussadresse von Regierungschef Dr. Klaus Tschütscher Sehr verehrte Damen und Herren, ich begrüsse Sie im Namen der

Mehr

Kommunalforum 11. März 2015. Michael Janßen Marco Eisenschmidt

Kommunalforum 11. März 2015. Michael Janßen Marco Eisenschmidt Kommunalforum 11. März 2015 Michael Janßen Marco Eisenschmidt Zinsprognose 2 Swap-Sätze aktuelle Zinsen (05.02.15) Zinsprognosevorschlag und Delta zur Altprognose Swapsätze (gg. 6M-Euribor) Tendersatz

Mehr

Kredit gegen Wertschriften

Kredit gegen Wertschriften Kredit gegen Wertschriften Eine vorteilhafte und flexible Finanzierung, garantiert durch Ihre Wertpapiere Finanzieren Planen Sie die Realisierung eines Projektes oder einer Investition und möchten Sie

Mehr

Ein neuer Weg der Mittelstandsfinanzierung - Fremdkapital über die Börse. Seite 1

Ein neuer Weg der Mittelstandsfinanzierung - Fremdkapital über die Börse. Seite 1 Ein neuer Weg der Mittelstandsfinanzierung - Fremdkapital über die Börse Seite 1 Börse München - Eckdaten Nummer 3 der deutschen Präsenzbörsen nach Orderzahlen Ca. 14.500 gelistete Wertpapiere: ca. 5.200

Mehr