Die wirtschaftspolitische Bedeutung von Sanofi- Aventis am Standort Höchst Die Fallstudie Insuline

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1 1-Wiesbadener-Gespraeche.qxp :31 Seite 136 Die wirtschaftspolitische Bedeutung von Sanofi- Aventis am Standort Höchst Die Fallstudie Insuline Martin Siewert, Andrea Klimke-Hübner und Johannes Knollmeyer Sanofi-Aventis ist einer der führenden forschenden Arzneimittelhersteller weltweit. Auf dem Gebiet der Diabetestherapie ist das Unternehmen seit über 85 Jahren ein kompetenter und verantwortungsvoller Partner für Ärzte und Patienten. Bahnbrechende Innovationen und Produktverbesserungen kennzeichnen die Entwicklung der Diabetestherapie seit 1923, als das erste Insulinpräparat Insulin Hoechst in Deutschland auf den Markt kam. Deutschland ist weltweit der zweitgrößte Standort von Sanofi-Aventis. Mit Mitarbeitern ist Sanofi-Aventis in Deutschland an den beiden großen Standorten Frankfurt (8.000) und Berlin (1.600) sowie an drei kleineren Standorten vertreten. In Frankfurt sind die Unternehmensbereiche Forschung, Entwicklung, Produktion und Fertigung angesiedelt. In Berlin sind das Marketing und der Vertrieb lokalisiert. A. Der Anfang 1923 Viele Jahre vor Produktionsaufnahme und Vertrieb lebensrettender Insulinzubereitungen hatte die Forschungsabteilung in Frankfurt- Höchst verschiedene Ansätze zur Behandlung der Zuckerkrankheit mit Extrakten aus Bauchspeicheldrüsen erforscht. Nachdem einige Jahre der Arbeit mit verschiedenen Pankreasextrakten zur Behandlung des Diabetes mellitus erfolglos verlaufen waren, wurden 1921 Versuchsreihen mit Präparationen aus Kälber- und Rinderdrüsen durchgeführt gab Hoechst, das Vorgängerunternehmen von Sanofi-Aventis, in der Pharmazeutischen Zeitung die Einführung von Insulin Hoechst als Medikament bekannt. So konnte bereits zwei Jahre nach Einführung des Insulins zur Behandlung des Diabetes mellitus durch die Nobelpreisträger Banting und Best in Kanada Insulin aus Frankfurt-Höchst Ärzten und Patienten zur Verfügung gestellt werden. Die Mitarbeiter hatten gezeigt, dass sie in der Lage sind, neue wissenschaftliche Erkenntnisse in extrem hoher Geschwindigkeit in marktfähige Produkte umzusetzen. Es war erforderlich, eine Wirkstoffproduktion und Fertigung aufzubauen und parallel die Zulassung zu erreichen. Durch Verträge mit den Schlacht- 136

2 1-Wiesbadener-Gespraeche.qxp :31 Seite 137 Erfolgreiche Praxisbeispiele Abbildung 1: Anzeige aus der Pharmazeutischen Zeitung höfen in Frankfurt und Karlsruhe wurde eine ausreichende Verfügbarkeit von Bauchspeicheldrüsen sichergestellt. Bereits mit Schreiben vom teilte der Geheime Medizinalrat Prof. Minkowski aus Breslau mit, dass die Mehrzahl der Mitglieder des Komitees die Wirksamkeit und das Fehlen aller Nebenerscheinungen bestätigen und das Insulin-Komitee das Präparat für die Verwendung empfohlen hat. Sieben in Deutschland ansässige Hersteller hatten damals die Genehmigung zur Herstellung und Vertrieb von Insulin in Deutschland erhalten. Wenige Jahre später hatten die Wettbewerber ihre Insulinproduktion wieder eingestellt, weil der Vorsprung der hochkomplizierten Insulinherstellung aus Drüsen von Schlachttieren in Hoechst zu groß war. Die Grundlage des wirtschaftlichen und somit beschäftigungspolitischen Erfolgs lag in einer hohen Produktqualität, in wettbewerbsfähigen Produktionsverfahren, einer uneingeschränkten Versorgung der Diabetiker und in stetigen Verbesserungen des Insulins. Als erstes Unternehmen stellte Hoechst dann im Jahr 1936 seine gesamte Produktion auf kristallines Insulin um, denn der Vorteil lag auf der Hand: Das Hormon konnte besser gereinigt werden und die Verträglichkeit der Therapie wurde somit deutlich verbessert. Danach wurden 137

3 1-Wiesbadener-Gespraeche.qxp :31 Seite 138 die Depot-Insuline mit einer Wirkdauer zwischen 12 und 18 Stunden in die Therapie eingeführt. Damit konnte die Anzahl der notwendigen Injektionen von vier auf zwei Spritzen täglich gesenkt werden. Bei dieser Therapieform war es erforderlich, dass der Diabetiker einen starren Plan der Einnahme von Mahlzeiten einhielt. Dem Chemiker und Nobelpreisträger Frederick Sanger gelang es im Jahr 1955, die chemische Struktur des Insulins zu entschlüsseln. Aufgrund seiner Forschungsarbeit wurde es möglich, Insulin auch künstlich herzustellen. Bis 1967 erhielten Diabetiker ein Gemisch aus Schweine- und Rinderinsulin, danach wurden sie zunächst auf reines Rinderinsulin umgestellt. Bei Auftreten von Allergien oder Resistenzen wurden Patienten dann mit dem besser verträglichen Schweineinsulin behandelt wurde Humaninsulin in die Insulinbehandlung eingeführt. Die Gewebeverträglichkeit von Humaninsulin war den Rinder- und Schweineinsulinen deutlich überlegen. Aktuell sind in Deutschland nur noch Humaninsuline und modifizierte Insuline (sog. Insulinanaloga) zugelassen. B. Die Zusammenarbeit zwischen Administration und Industrie Ein wesentlicher Standortfaktor Von der Weltgesundheitsorganisation wurde die pharmazeutische Industrie aufgefordert, alternative Herstellverfahren zur Insulinproduktion aus den Bauchspeicheldrüsen von Schlachttieren zu entwickeln. Anlass war die Erkenntnis, dass die zunehmende Erkrankungshäufigkeit an Diabetes mellitus in der Welt zu einem Insulinbedarf führen würde, der allein mit den bisherigen Produktionsverfahren nicht mehr ausreichend bedient werden konnte. Eine ausreichende Verfügbarkeit von Drüsen von Rindern beziehungsweise Schweinen war für die Herstellung von Insulin als Ausgangsmaterial erforderlich. Die weltweit verfügbaren Mengen an Bauchspeicheldrüsen würden in wenigen Jahren nicht mehr für die Produktion der notwendigen Insulinmengen ausreichen. Den ersten Schritt in Richtung Humaninsulin machten Rainer Obermeier und Rolf Geiger von der Firma Hoechst im Jahr Sie entfernten die für Schweineinsulin typische Aminosäure Alanin und fügten Threonin ein, das an dieser Stelle beim Humaninsulin vorkommt. David Goeddel und seine Forschergruppe entwickelten 1979 in den 138

4 1-Wiesbadener-Gespraeche.qxp :31 Seite 139 Erfolgreiche Praxisbeispiele USA ein Verfahren zur biotechnologischen Synthese von Humaninsulin aus Escherichia-coli-Bakterien. Die umprogrammierten E.coli-Bakterien können Humaninsulin produzieren und ermöglichen erstmals eine von tierischen Bauchspeicheldrüsen unabhängige Insulinproduktion. Bereits drei Jahre später war das Verfahren zur biotechnologischen Herstellung von Humaninsulin in Höchst fertig entwickelt. Eine in Hessen sehr emotional geführte Diskussion über die Chancen und Risiken der Gentechnik führten zu erheblichen Verzögerungen in der Erteilung der Betriebsgenehmigungen für die Herstellung und Aufbereitung. Da Wettbewerber im europäischen und außereuropäischen Ausland keinen vergleichbaren Restriktionen unterlagen, war zunächst der Anschluss an die prosperierenden Wettbewerber verloren. Mit dem semisynthetischen Herstellverfahren (Umwandlung von Schweineinsulin in Humaninsulin) konnten lediglich begrenzte Mengen an Humaninsulin hergestellt werden und eine weitere Investition in dieses Herstellverfahren wurde wegen der Verfügbarkeit der biotechnologischen Produktion nicht ernsthaft erwogen. Erst 1999 waren alle Voraussetzungen erfüllt, um mit gentechnisch hergestellten Insulinen in den internationalen Wettbewerb einzutreten. Ein großer Vorteil für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Frankfurt waren die zwischenzeitlich entwickelten erheblichen Verbesserungen des Produktionsverfahrens und besonders die Entwicklung und Zulassung neuartiger Insuline mit für den Patienten vorteilhaften Eigenschaften. C. Ein neuartiges Langzeit-Insulin aus Frankfurt wird zu dem weltmarktführenden Antidiabetikum Bisher verfügbare Insuline konnten das Insulinsekretionsmuster des Gesunden nur unzureichend nachstellen. Die Bauchspeicheldrüse des Nichtdiabetikers stellt eine über den Tagesverlauf gleichmäßige Menge an Insulin zur Abdeckung des Grundstoffwechsels zur Verfügung. Die auf Humaninsulin basierenden Verzögerungsinsuline wirken über 12 bis 18 Stunden und haben ein Wirkungsmaximum etwa sechs Stunden nach der Injektion. Das bedingt in der Regel eine zweimal tägliche Gabe und ein erhöhtes Risiko nächtlicher Unterzuckerungen. Die Gabe vor der Nachtruhe gegen 22 Uhr bedeutet eine kräftige Wirkung gegen vier Uhr in der Nacht. Zu diesem Zeitpunkt reagiert der Körper häufig sehr empfindlich auf eine zu große Insulinmenge mit einer 139

5 1-Wiesbadener-Gespraeche.qxp :31 Seite 140 Unterzuckerung. Die internationale Diabetesföderation hatte deshalb die Insulinhersteller aufgefordert, Insuline zu entwickeln, die diese Nachteile der Humaninsuline überwinden. Nicht ohne Erfolg! Am erhielt Aventis von der europäischen Arzneimittelbehörde EMEA die Zulassung für das langwirksame Insulinanalogon Insulin Glargin für die flexible Therapie mit nur einer Injektion am Tag. Da Insulin Glargin über 24 Stunden ohne ausgeprägtes Wirkungsmaximum den Körper mit Insulin versorgt, bietet es zudem den Vorteil, den Injektionszeitpunkt im Tagesverlauf frei wählen zu können. Viele Diabetiker zeigten sich erleichtert, nicht mehr an die starren Injektionszeiten morgens und abends gebunden zu sein. Ein relevanter Vorteil besonders auch für Diabetiker, die auf fremde Hilfe bei der Insulininjektion angewiesen sind. Damit muss der Pflegedienst die Tourenplanung nicht mit einem starren Injektionsmuster synchronisieren, sondern kann den Besuch zur Insulininjektion während der üblichen Dienstzeiten einplanen. Hinzu kommt die hohe volkswirtschaftliche Bedeutung von Glargin für den Pharmastandort Deutschland. Aus Frankfurt wird der gesamte Weltbedarf mit allen Stufen der Wertschöpfungskette hergestellt (vom gentechnologisch hergestellten Wirkstoff bis zum Pen), 94 Prozent des Produktionsvolumens von Glargin werden in circa 100 Länder exportiert. Im Jahr 2009 wird der weltweite Umsatz von Insulin Glargin erstmals über 3 Milliarden Euro erreichen. Damit ist Insulin Glargin das umsatzstärkste in Deutschland biotechnologisch hergestellte Arzneimittel. Mit Insulin Glargin werden heute ca Diabetiker in Deutschland versorgt, weltweit sind über 6 Millionen Diabetiker auf Insulin Glargin eingestellt. Auf Deutschland entfallen lediglich circa 5 Prozent der Verordnungen. Dieser Anteil ist im internationalen Vergleich sehr gering, obwohl der Herstellerpreis in Deutschland im europäischen Durchschnitt liegt. Sanofi-Aventis bemüht sich intensiv und konstruktiv darum, mit innovativen Kooperationsverträgen gemeinsam mit der Ärzteschaft und den gesetzlichen Krankenkassen die Basis dafür zu schaffen, dass jeder Patient die für ihn beste Insulintherapie bekommen kann und dabei die Kosten in einem vertretbaren Rahmen bleiben. 140

6 1-Wiesbadener-Gespraeche.qxp :31 Seite 141 Erfolgreiche Praxisbeispiele D. Insulin Glargin: therapeutischer Fortschritt ohne Mehrkosten für die Krankenkassen in Deutschland Ganz aktuell konnte für Insulin Glargin gezeigt werden, dass ein innovatives Arzneimittel nicht automatisch mit Mehrkosten für die Krankenkassen verbunden sein muss. Die reduzierte Zahl an Insulinspritzen geht mit einer Kostenersparnis im Bereich der Verbrauchsmaterialien einher. Für die Insulininjektion werden Nadeln benötigt. Zudem messen viele Diabetiker vor der Insulininjektion ihren Blutzuckerspiegel. Dafür werden Teststreifen und Lanzetten zur Gewinnung eines Blutstropfens verwendet. Der mit der Anwendung von Insulin Glargin einhergehende erhöhte Aufwand für das Insulin wird durch Einsparungen bei Teststreifen, Lanzetten und Nadeln kompensiert. Dieser Zusammenhang konnte in verschiedenen ökonomischen Studien in Deutschland gezeigt werden. Das bedeutet, dass Diabetikern in Deutschland die Vorteile wie vermiedene Unterzuckerungen, weniger Insulininjektionen, seltenere Blutzuckermessungen und eine vereinfachte Insulinanwendung kostenneutral zuteil werden können. Die Auswertung aller von Sanofi-Aventis durchgeführten Studien bei Altersdiabetikern hat gezeigt, dass das Risiko, eine Unterzuckerung zu erleiden, durch die Verwendung von Insulin Glargin statt Humaninsulin erheblich reduziert wird. In einer Fünf-Jahres-Langzeitstudie wurde dieser Vorteil eindrucksvoll bestätigt. Von internationalen Experten wird als Maßzahl für den Vergleich von Arzneimitteln die sogenannte Number Needed To Treat (NNT) verwendet. Die NNT gibt an, wie viele Patienten mit einem Arzneimittel behandelt werden müssen, damit einer von diesem Vorteil profitiert. Für die Fünf-Jahres-Studie und das Auftreten schwerer Unterzuckerungen beträgt die NNT 22. Das bedeutet, wenn 22 Typ-2-Diabetiker mit Insulin Glargin statt mit Humaninsulin behandelt werden, bei einem Patienten zusätzlich keine schweren Unterzuckerungen auftreten. I. Insulinglulisin Seit 2004 hält Sanofi-Aventis außerdem die EMEA-Zulassung für Insulinglulisin, ein schnell und kurz wirkendes Insulinanalogon zur Behandlung von Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Auch Insulinglulisin entspricht dem von der Internationalen Diabetes- Förderung (IDF) an die Industrie herangetragenen Wunsch nach einem 141

7 1-Wiesbadener-Gespraeche.qxp :31 Seite 142 optimierten Wirkungsablauf für rasch wirksame und zu den Mahlzeiten verabreichte Insuline. Die Patienten müssen bei der Verwendung von Humaninsulin Wartezeiten von 15 bis 30 Minuten zwischen Insulingabe und Beginn der Mahlzeit beachten. Jede Nichtbeachtung des Abstandes zwischen Injektion und Mahlzeitenaufnahme führt zu schlechteren Blutzuckerwerten. Für viele Diabetiker im täglichen Alltag ein lästiges Handicap im Vergleich zu den Nichtdiabetikern. Das Unterzuckerungsrisiko erhöht sich, wenn Mahlzeitenaufnahme und Wirkungsablauf nicht übereinstimmen. Für Kinder ist das besonders unangenehm, da sie oft vor der Mahlzeit einen nicht sicher abschätzbaren Appetit haben. Um Unterzuckerungen abzuwenden, werden dann oft zusätzliche Mahlzeiten mit dem Effekt der Gewichtszunahme eingenommen. Insulinglulisin ist für die Verwendung zu den Mahlzeiten zugelassen und ermöglicht es, zu Beginn oder kurz nach dem Essen das Insulin zu spritzen. Für Insulinglulisin hat Sanofi-Aventis mit den gesetzlichen Krankenkassen Verträge geschlossen, die eine Verfügbarkeit für die Behandlung des Altersdiabetes zu vergleichbaren Kosten gewährt. Damit soll es vielen Diabetikern ermöglicht werden, von den Anwendungsvorteilen im täglichen Alltag zu profitieren. Die rasche Wirkung von Insulinglulisin führt auch bei der Insulinpumpenbehandlung zu erheblichen Therapieverbesserungen. Mit Insulinpumpen werden immer mehr Kinder und Jugendliche in Deutschland behandelt. Die Insulinpumpe gibt kontinuierlich kleine Insulinmengen an den Körper ab. Zu den Mahlzeiten ruft der Diabetiker zusätzlich einen Bolus ab. Nach vorheriger Blutzuckermessung und Kalkulation der Nahrungsaufnahme wird die jeweils optimale Insulindosierung vom Patienten errechnet. E. Weitere Verbesserungen der Insulinversorgung werden angestrebt Der Wettbewerb um neuartige Insuline und optimierte Injektionsgeräte, die Diabetikern den Umgang mit ihrer chronischen Erkrankung erleichtern, geht weiter. Nicht jede Entwicklung führt zum angestrebten wirtschaftlichen Erfolg. Insulin auf dem Weg der Inhalation in den Körper zu bekommen war ein lange verfolgtes Forschungsziel. Bereits kurz nach der Markteinführung zeigte sich jedoch, dass das Verhältnis zwischen zusätzlichem Nutzen und den erheblichen Mehrkosten nicht ausgewogen war. Sanofi-Aventis forscht in Frankfurt intensiv weiter, um den heutigen Behandlungs- 142

8 1-Wiesbadener-Gespraeche.qxp :31 Seite 143 Erfolgreiche Praxisbeispiele möglichkeiten noch weitere relevante Verbesserungen hinzuzufügen. Aussichtsreich ist ein sehr lang wirkendes Insulin, das sich bereits in der Erprobung am Menschen befindet. Ziel ist es, die Anzahl der Injektionen noch weiter zu reduzieren und mit einer optimierten Blutzuckereinstellung einen Beitrag zur Reduktion der Diabeteskomplikationen zu ermöglichen. F. Ein wesentlicher Fortschritt: Injektionshilfen bieten dem Diabetiker zusätzliche Flexibilität in der Lebensführung Die Verabreichung des Medikaments in der korrekten Dosierung zum optimalen Zeitpunkt kann nur dann sichergestellt werden, wenn eine einfache und zeitsparende Technik zur Anwendung gelangt. Deshalb ist heutzutage die Entwicklung des Arzneimittels allein nicht mehr ausreichend. Die Hilfen zur Insulinapplikation haben in der langen Geschichte der Insulinanwendung stetige Verbesserungen erfahren. So wurde die umständliche Sterilisation von Spritzen und Nadeln durch die Einführung steriler Einmalartikel erheblich vereinfacht. Das lästige Schleifen der Nadeln und das die Nadel abstumpfende Durchstechen der Gummischeibe beim Aufziehen des Insulins aus der Flasche entfallen bei der Verwendung der Insulinpens. Mit speziellen Schleiftechniken werden heute Nadeln hergestellt, die das Insulinspritzen schmerzärmer werden lässt. Damit stieg auch die Bereitschaft, im Rahmen von intensivierten Insulinbehandlungen eine Vielzahl von Insulininjektionen zu akzeptieren. Diese intensivierte Insulintherapie ist heute die Standardbehandlung bei Typ-1-Diabetes, der meistens im Kindes- beziehungsweise Jugendalter auftritt. Besonders für diabetische Kinder und ihre Eltern stellen die Insulinpens einen enormen Fortschritt dar. Erhöhte Dosiergenauigkeit und die Insulinapplikation in allen Lebenslagen wurde durch die Einführung von Insulinpens ebenso erreicht. Der OptiPen von Sanofi-Aventis und die Patronen mit einem höher konzentrierten Insulin stehen seit 1989 zur Verfügung. Das Insulin wird wie eine Patrone in einen Füller eingelegt, und mit wenigen Handgriffen kann die Verabfolgung des Arzneimittels in nahezu jeder Lebenslage durchgeführt werden. Heute ist der neue wiederverwendbare TactiPen der ideale Begleiter durch den Alltag mit Insulin. Denn er wird den Anforderungen der Diabetiker in vielfacher Hinsicht gerecht. Die Handhabung ist einfach die Anwendung ist entspre- 143

9 1-Wiesbadener-Gespraeche.qxp :31 Seite 144 chend schnell zu erlernen. Das Dosisfenster ist extra groß und die Zahlen darin (Einheiten) lassen sich sehr gut lesen. Ein weiterer wichtiger Schritt der Erleichterung der Insulinhandhabung war es, auf das Wechseln der Patrone zu verzichten. Es wurden Fertigpens von Sanofi-Aventis entwickelt: OptiSet, und als neueste Entwicklung aus Frankfurt der SoloStar. Die einfache Bedienung ermöglicht es besonders im Alltag beeinträchtigten Diabetikern, Insulin ohne fremde Hilfe anzuwenden. Alle Insuline und Insulinpens von Sanofi-Aventis sind genau aufeinander abgestimmt. Zur Erreichung einer optimalen Stoffwechseleinstellung ist die richtige Insulindosierung ebenso entscheidend wie die unkomplizierte Handhabung und die richtige Injektionstechnik. Diabetesberaterinnen vermitteln das hierzu notwendige Wissen in speziellen Patientenschulungen. G. Die Bedeutung der Insulinproduktion für die Arbeitsplätze im Industriepark Höchst Die Anforderungen an die Mitarbeiter in der Insulinproduktion waren einem erheblichen zeitlichen Wandel unterlegen. Zu Beginn dominierten in der Insulinproduktion Arbeitsplätze, die meistens eine handwerkliche Ausbildung, selten eine Hochschulausbildung erforderten. Heute wird ein breites Spektrum hochqualifizierter Mitarbeiter benötigt, um die hochmodernen Produktions- und Fertigungsanlagen betreiben zu können. Der Anteil der Mitarbeiter mit einer akademischen Ausbildung ist kontinuierlich angestiegen. Einer der großen Vorteile des Standortes Frankfurt ist die hervorragende Anbindung an eine weltweite Verkehrsinfrastruktur sowie ein vielfältiges Freizeitangebot in der Rhein-Main-Region. Weiterhin hilfreich für eine kontinuierliche Versorgung der Diabetiker in der ganzen Welt ist die Ausbildung und Motivation der Mitarbeiter und die verantwortungsvolle Partnerschaft zwischen den Mitarbeitervertretungen und der Unternehmensleitung. Im Industriepark Höchst in Frankfurt ist mittlerweile die gesamte Insulinkompetenz von Sanofi-Aventis gebündelt. Frankfurt ist weltweit der größte Produktionsstandort für Insuline und verfügt über die modernsten Anlagen für deren biotechnische Herstellung. Hier sind sowohl das Forschungs- und Entwicklungszentrum als auch die gesamte Insulin- Wirkstoffherstellung, -Fertigung, -Penmontage und Distribution angesie- 144

10 1-Wiesbadener-Gespraeche.qxp :31 Seite 145 Erfolgreiche Praxisbeispiele Abbildung 2: Arbeitswelt in der Insulinproduktion. delt. Diese Nähe ist wichtig für die Qualität des Arzneimittels, die ständige Aktualisierung sowie die zeitgleiche Qualitätskontrolle. Die Zentrumsbildung fördert zudem den regen Austausch der Mitarbeiter über die Funktionsgrenzen hinweg. Mehr als Mitarbeiter sind in Deutschland an das Diabetesportfolio von Sanofi-Aventis gekoppelt. Nur stete Investitionen ermöglichen eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung des Insulinportfolios und den weiteren Ausbau der Wettbewerbsposition in einem hochkompetitiven Markt. Sanofi-Aventis hat in Forschung und Entwicklung sowie Produktionsanlagen seit ,7 Milliarden Euro investiert. Davon entfielen über 750 Millionen Euro auf die Produktionsanlagen von Insulinen und Injektionshilfen am Standort. 600 Millionen Euro werden jährlich für die Forschung in Frankfurt aufgewendet Mitarbeiter sind insgesamt am Standort in Forschung und Entwicklung beschäftigt, in der industriellen Produktion. Dazu kommen noch mehrere tausend Arbeitsplätze bei Zulieferern und Dienstleistern. In den zurückliegenden Jahren sind neue Arbeitsplätze im Insulinbereich im Industriepark geschaffen worden. 145

11 1-Wiesbadener-Gespraeche.qxp :31 Seite 146 Abbildung 3: Fertigungsstraße im Werk für den Solostar. Sanofi-Aventis hat 2009 entschieden, dass zukünftig alle Insuline in Deutschland produziert und von dort aus in die Welt exportiert werden. Die Fertigung findet großenteils in Frankfurt mit dem starken Wachstum des Geschäfts auch teilweise in der Nähe der großen Absatzmärkte statt. Sanofi-Aventis bekennt sich hiermit ganz klar zum Standort Deutschland und zum Qualitätsmerkmal Made in Germany. Die LIP-Produktionsanlage am Standort Frankfurt-Höchst, die zuerst in einem Gemeinschaftsunternehmen mit Pfizer und dann von Pfizer allein betrieben wurde, ist zurückerworben worden. Der enorm steigende Bedarf der Diabetiker weltweit nach unseren Insulinen, insbesondere unserem langwirksamen Insulinanalogon Glargin, verpflichtet uns, unsere Produktionskapazitäten erheblich auszubauen. Erst kürzlich hat Sanofi-Aventis entschieden, weitere 60 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung sowie Fertigung in Deutschland zu investieren. Davon werden 23 Millionen Euro in zwei neue Fertigungslinien für die Herstellung von Insulinpens für Insulin Glargin im Sinne der Versorgungssicherheit bei stetig steigender Nachfrage (besonders in Nordamerika) investiert. 146

12 1-Wiesbadener-Gespraeche.qxp :31 Seite 147 Erfolgreiche Praxisbeispiele H. Fazit Insuline aus Frankfurt-Höchst sind eine medizinische sowie eine wirtschafts-, arbeitsmarkt-, und finanzpolitische Erfolgsstory. Millionen von Patienten erhalten eine wirksame, verträgliche, qualitativ hochwertige und einfach anzuwendende Insulintherapie. Biotechnologisch hergestellte Arzneimittel und die zu Ihrer Anwendung erforderlichen Medizinprodukte sind ein zukunftsfähiger wesentlicher Bereich der pharmazeutischen Industrie. Biotechnologische Produktions- und Fertigungsanlagen erfordern hochqualifiziertes Personal. Der Standortwettbewerb nimmt international an Schärfe zu, weil viele Regierungen den strategischen Wert biotechnologischer Arzneiproduktion erkannt haben. Deutschland und Hessen sind gut beraten, die überbordende Arzneimittelregulierung in Deutschland zu straffen, um zukünftig negative Auswirkungen auf die Prosperität der Standorte zu vermeiden. Die Robustheit des Pharmageschäfts in Wirtschaftskrisen muss Antrieb dafür sein, den Wettbewerb um die Investitionsstandorte anzunehmen und die gute Position weiter auszubauen. Abbildung 4: Blick auf den Industriepark Frankfurt-Höchst. 147

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