Das kleine 1x1 der Drucker

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1 Warenkorb Sitemap Kontakt Anschrift/Impressum Das kleine 1x1 der Drucker» Mecke Druck und Verlag» Druckerei» Das kleine 1x1 der Drucker Wer kennt das nicht? Jede Branche hat ihre Fachbegriffe, so auch die "Schwarze Kunst": Für uns Selbstverständliches ist für Sie vielleicht ein Brief mit sieben Siegeln. In dieser Rubrik möchten wir Ihnen das Drucker Fachchinesisch ein wenig näher bringen, damit wir uns noch besser verstehen. Andruck Probe- oder Testandruck auf einer Druckmaschine. Dient zur Kontrolle der Ton- und Farbwerte sowie zur späteren Vorlage im Auflagendruck Auflösung Abtastauflösung - wie fein eine Vorlage erfasst wird Aufsichtsvorlage Reproduktionsvorlage auf nicht lichtdurchlässigem Material (z.b. Papier, Karton) ausschießen Anordnung der Seiten auf dem Druckbogen, damit die Seiten nach dem Falzen in der richtigen Reihenfolge liegen Auszeichnung 1. Satztechnische Hervorhebung im Text 2. Manuskriptbearbeitung mit notwendigen Angaben für die Satzherstellung Autorkorrektur Korrektur des Verfassers Backup (engl.) Datensicherung Batch-Verarbeitung Stapelverarbeitung, d.h. Programme und Daten werden einem Rechner als Einheit übergeben und durch Steuerung des Betriebssystems nacheinander abgearbeitet Baud Einheit für die Datenübertragungsgeschwindigkeit (Bit pro Sekunde) Belichter Laserbelichter der mittels Laserstrahl mikroskopisch feine Punkte auf Film, Fotopapier oder Druckplatten projiziert. Die Auflösungen liegen je nach Gerät zwischen 1200 und 3600 dpi (dots per inch) Belichtung Einwirkung von Licht auf lichtempfindliche Schichten Beschnitt über das Endformat hinausgehender Papierrand, der nach dem Druck abgeschnitten wird Beschnittmarken kleine Linien, die mit auf den Druckbogen gedruckt werden. Sie zeigen an, wo das Produkt endgeschnitten werden muss (1 von 13) :39:41

2 Bit Kleinste Informationseinheit eines digitalen Systems, einzelner Ja/Nein- bzw. 0/1- oder Strom/ kein-strom-zustand Bitmap Bild, das aus einzelnen, ansteuerbaren Pixeln in Vertikal-/Horizontal- Koordinaten aufgebaut ist Bit-Tiefe, Farbtiefe rechnerisch mögliche Anzahl der darstellbaren Farben 1 Bit Farbtiefe = 2 hoch 1 = 2 mögliche Farben (s/w) 8 Bit Farbtiefe = 2 hoch 8 = 256 mögliche Farben/Grautöne 24 Bit Farbtiefe = 2 hoch 24 = 16,8 Mio. mögliche Farben Blitzer durch Druckungenauigkeiten oder falsche Software-Einstellungen (Überfüllung) verursachte Differenzen im Passer mehrfarbiger Drucksachen Byte Kleinste, aus 8 Bit bestehende, im Speicher eines Computer adressierbare Einheit CD Compact Disc, eine Reihe von optischen Datenträgern mit hoher Speicherkapazität für binär codierte Datensammlungen. Die darauf befindlichen Informationen werden mittels Laser ausgelesen bzw. beschrieben Colormanagement System zur einheitlichen und verbindlichen Farbdarstellung über alle Computer- Peripheriegeräte und Prozesskomponenten computer to Film (CtF) Digitales Übertragungsverfahren vom Computer auf Film, der in der Regel ausgeschossen und mit einer Registerstanzung versehen ohne weitere Montagearbeiten auf eine Druckplatte belichtet werden kann computer to plate (CtP) Digitales Übertragungsverfahren vom Computer auf die Druckplatte. Von dort aus werden Printprodukte wie bisher analog produziert computer to press Druckverfahren vom Computer direkt in die Bebilderungseinheit einer Druckmaschine Crossmedia/crossmedial Quer durch alle Medienwelten, z. B. Print, Online-Datenbanken, Intra- und Internet, CD-ROM Cyan Grundfarbe der subtraktiven Farbmischung (blaugrün) CYMK Cyan, Yellow, Magenta, Key (schwarz) genormte Farben für Vierfarbdruck DAT Digital Audio Tape, die digitale Variante der Audio-Kassette. Obwohl die DAT-Kassette kleiner ist und eine wesentlich bessere Tonqualität als die Kompaktkassette bietet, konnte sie sich nicht so richtig durchsetzen Datenformat Genormtes Format, in dem Daten abgespeichert und wieder geöffnet werden können (z. B. Tiff, ASCII, BMP,...) Datenkompression (2 von 13) :39:41

3 Verdichtung von gespeicherten Daten durch Algorithmen zur Verringerung der Übertragungszeiten und Einsparung von Speicherplatz (z.b. Programme wie zip oder arj) Densitometer Dichtemeßgerät für Druckfarbe (Auflichtdensitometer) und Filmschwärzung (Durchlichtdensitometer) Desktop Publishing (DTP) Zusammenfügen von Text und Bild, Gestalten am Bildschirm DIN-Formate genormte Papiergrößen (Deutsche Industrie Norm); nächstkleineres DIN-Format entsteht durch Halbieren der Längsseiten des Ausgangsformates - DIN A0 = 841 x 1189 mm - DIN A1 = 594 x 841 mm - DIN A2 = 420 x 594 mm - DIN A3 = 297 x 420 mm - DIN A4 = 210 x 297 mm - DIN A5 = 148 x 210 mm - DIN A6 = 105 x 148 mm Digitaldruck Drucken direkt aus dem Computer dpi Englische Maßeinheit "dots per inch" (Punkte pro Zoll). Damit wird die Auflösung bei Scannern und Druckern angegeben. Je höher die Auflösung, um so feiner ist das Druck- oder Scan-Ergebnis Drucken Das traditionelle Verfahren zur Herstellung von Kommunikationsmitteln Druckkennlinie gibt die Abweichung der Größe des gedruckten Punktes vom Punkt auf dem Film bzw. der Platte an; wichtig zum Abgleich zwischen An- und Fortdruck; wird zur Korrektur des Belichters benutzt Drucklack farblose Lackschicht (matt oder glänzend), die mit einer normalen Druckmaschine aufgebracht wird; erhöht die Abriebfestigkeit und den Glanz des Druckproduktes Drucknutzen Anzahl der Exemplare, die auf einem Druckbogen plaziert sind Durchschuß Zwischenraum zwischen zwei Zeilen DVD Digital Versatile Disk, ein der CD verwandter, vielseitig nutzbarer Datenträger, der sich auf Grund seiner hervorragenden Bildwiedergabeeigenschaften und seines exzellenten Raumklangs insbesondere für Multimedia-Produktionen aller Art, z.b. als Ersatz für Videos eignet EBV Elektronische Bildverarbeitung. Scannen von Aufsichtvorlagen (Fotos) und Durchsichtvorlagen (Dias). Mit Bildbearbeitungsprogrammen lassen sich Bilder bearbeiten, in Größe und Farbdarstellung verändern, kombinieren und manipulieren (Kollage) einrichten (3 von 13) :39:41

4 alle Arbeitsvorbereitungen an Maschinen einstecken (auch sammeln) Fachbegriff für Ineinanderlegen mehrerer Falzbogen, die durch den Rücken mit Draht oder Faden geheftet werden EPS Encapsulated PostScript - auf dem PostScript Standard aufbauendes Dateiformat Euroskala genormte CMYK-Farbskala für den 4-Farb-Offsetdruck Fadenheftung qualitativ beste Bindetechnik für Bücher; mehrfach gefalzte Druckbogen werden im Rücken mit dem folgenden Bogen zu einem Buchblock mit einem Faden vernäht Faksimile Nachdruck, originalgetreue Wiedergabe Falz scharfer Bruch bei Papieren Falzmarken dünne Linien, die anzeigen, wo das fertige Dokument gefalzt werden soll Falzmaschine Weiterverarbeitungsmaschine. Meistens in Kombination mit Rill-, Nut- und Perforiereinrichtungen Farbauszug negativer oder positiver Film, der durch Aufnahme mit einem entsprechenden Farbauszugsfilter an einer Kamera, bzw. durch Berechnung mittels Software, gewonnen wird Farbe durch das Auge vermittelter Sinneseindruck, abhängig von der Wellenlänge, in der die Farbe entsprechend dem Licht schwingt Farbkorrektur gezielte Veränderung der Farbwerte von Farbauszügen Farbraum Modell zur zahlenmäßigen Beschreibung und Bestimmung von Farbe Farbreihenfolge festgelegte Reihenfolge, in der die Farben auf das Papier gedruckt werden Farbseparation Zerlegung eines Bildes in einen Farbsatz (bestehend aus mehreren Farbauszügen) Farbtiefe Anzahl möglicher Bunttöne, die vom Scanner erfasst oder per Farbmonitor wiedergegeben werden können Feindaten Für den Druck notwendige hochauflösende Daten zur Gewährleistung einer optimalen Druckqualität, die speziell bei Bilddaten erforderlich ist Feinpapier auf Basis besonders hochwertiger Rohstoffe hergestellte Papiere Flächengewichte (flächenbezogene Masse) bezeichnen die Gewichte von Papieren (bis 150g), Kartons (zwischen 150 und 600 g) und Pappen (über 600 g) bezogen auf eine Fläche von einem Quadtratmeter Formproof (4 von 13) :39:41

5 Kontrollausdruck mittels eines Tintenstrahldruckers einer gesamten Druckform aus dem Datenbestand bereits gerippter Belichtungsdaten Gammakurve Kurve, welche die Verteilung der Tonwerte innerhalb eines Bildes verändern kann. So können durch Veränderung der Gamma-Kurve z.b. die Tonwertbereiche für Lichter (helle Bereiche) und Schatten (dunkle Bereiche) gestaucht und gleichzeitig der Bereich der Mitteltöne gestreckt werden Ganzseitenmontage Zusammenstellen einzelner Texte, Grafiken und Bilder zu einer Druckseite gestrichene Papiere und Kartons Papiere u. Kartons, denen eine Streichmasse aus Pigmenten und Bindemitteln aufgetragen wurde, um bessere Oberflächeneigenschaften zu erreichen Goldener Schnitt Gesetz zur harmonischen, proportionalen Flächen- u. Raumaufteilung; Verhältnis 5:8 bzw. 8:13, 13:21, 21:34,... Graukeil stufenloser Verlauf von Weiß bis Schwarz Grauskala Anstieg von Weiß bis Schwarz in bestimmten Stufen Graustufe elektronisch erfaßbarer oder gespeicherter Wiedergabewert zwischen Schwarz und Weiß Greiferrand Papierfläche, die nicht bedruckt werden kann, weil Greifer der Druckmaschine an dieser Stelle das Papier festhalten (je nach Maschine etwa 7-15 mm) Grobdaten Niedrigauflösende Daten ausschließlich verwendbar für Gestaltung und Layout-Konzeption. Der Vorteil besteht in kleinen, schnell verarbeitbaren Datenmengen, was speziell bei Bilddaten erforderlich ist Grundfarben reine Farben, die sich nicht aus anderen Farben mischen lassen; additive Grundfarben: Blau, Grün, Rot; subtraktive Grundfarben: Cyan, Magenta, Gelb Halbtonvorlage ein- oder mehrfarbige Vorlage mit kontinuierlich verlaufenden Helligkeitsstufen von Weiß bis Schwarz bzw. hell bis dunkel heften Bindeverfahren, bei dem gefalzte Bogen oder Einzelblätter durch Faden oder Draht miteinander verbunden werden. Hohlkopie Fehler bei der Plattenherstellung - Unterstrahlung des Filmes durch Luftblasen zwischen Film und Platte (Staubkörner). Feinheiten und Raster werden dadurch wegbelichtet holzfreie Papiere "Feinpapiere", die ausschließlich aus reinem Zellstoff (mind. 95 %) hergestellt sind holzhaltige Papiere bestehen zu 10 bis 75 % aus Holzschliff Hotmelt lösemittelfreier, thermoplastischer Schmelzklebstoff, der in Klebebindemaschinen und bei (5 von 13) :39:41

6 Verpackungen eingesetzt wird Imprimatur Druckreiferklärung des Auftraggebers Initiale großer, verzierter Anfangsbuchstabe Inkjet-Drucker Tintenstrahldrucker: Drucker, der mittels Tinte druckt Interface Schnittstelle in elektronischer Datenverarbeitung; Anschlußmöglichkeit von Geräten an den Rechner ISBN Internationale Standardbuchnummer mit Angabe der Sprachgruppe, der Nummer des Verlages, der verlagsinternen Titelnummer und einer Prüfziffer IT Abkürzung für Informationstechnologie Kalibrierung Anpassung an Sollwerte Kapitälchen Großbuchstaben auf der Höhe der Kleinbuchstaben, zur Auszeichnung (Hervorhebung) eines Satzes Karton Erzeugnis, das im Flächengewicht (150 bis 600g/m²) zwischen Papier und Pappe liegt kaschieren überziehen von Kartons u. Pappen mit Papieren, Geweben oder Folien Kilobyte (kb) 1024 Byte Klebebindung aus einzelnen Blättern bestehender Buchblock wird mit Klebstoffen gebunden Kompatibilität Verträglichkeit; Bauweise, die problemlosen Austausch von Daten zwischen den Geräten erlaubt Komplementärfarben Farbenpaar, das sich im Farbkreis gegenübersteht; ergibt additiv gemischt Weiß und subtraktiv gemischt Schwarz Komprimierung Verringerung der Größe einer Datei für die Speicherung durch mathematische Algorithmen kontern Umwandlung eines Films oder eines Ausdruckes in seitenrichtige oder seitenverkehrte Wiedergabe Kontrast Gegensatz; Helligkeitsumfang zwischen hellen und dunklen Bildstellen Konvertierung Daten-Übertragung in ein anderes Medium oder System Kunstdruckpapiere Papiere mit besonders ebener und geschlossener Oberfläche, auf denen sich feinste Raster drucktechnisch wiedergeben lassen (6 von 13) :39:41

7 Lackierung farbloser, matter bzw. glänzender Oberflächenschutz für Drucke laminieren überziehen mit transparenten Kunststoffolien Laser Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation = Lichtverstärkung durch angeregte Emission (Aussendung) von Strahlung Laserbelichter siehe auch Belichter lasierend durchscheinend Laufrichtung Faserrichtung im Papier, bedingt durch Fertigungsprozeß in der Papiermaschine Layout Gestaltung, Aufbereitung eines Mediums, verbindlicher Entwurf Leporello Spezielle Faltbroschüre (Parallelfalz) Litho Abkürzung von Lithographie. Das ist ein Film, auf dem sich eine gerasterte Druckvorlage, z. B. für den Farbdruck (Vierfarblitho) befindet Magenta subtraktive Grundfarbe (früher Purpur) Makro aus Folge von Einzelbefehlen zusammengefaßter Gesamtbefehl in der EDV Makulatur fehlerhafte Drucke aller Art Manuskript Textvorlage für Druckarbeit maschinenglatte Papiere Papiere, die nur das Glättwerk einer Papiermaschine durchlaufen haben mattgestrichene Papiere gestrichene Papiere ohne oder mit nur geringer Satinierung (Glättung außerhalb der Papiermaschine) Medienvorstufe Vorstufe vor der eigentlichen Medienausgabe. Hier werden Texte, Bilder, Daten für die Produktion aufbereitet. Früher, als es nur um das Drucken ging, verstand man darunter die Druckvorstufe Megabyte (MB) 1 MB = 1024 Kilobyte mittelfeine Papiere leicht holzhaltige Papiere Moire (frz. gesprochen moare); durch ungünstige Rasterwinkelung im Druck erscheinende, störende Musterbildung (Karos) Montage Einpassen und Befestigen der Kopiervorlage auf Montagefolie zu einer kopierfähigen Form (7 von 13) :39:41

8 für die Druckplattenkopie Naturpapier sämtliche ungestrichenen Papiere; können maschinenglatt oder satiniert sein nuten Heraustrennen eines Materialspans aus dickem Karton oder Pappe zum Umlegen bzw. Biegen des Werkstoffs Nutzen Anzahl gleichartiger Exemplare auf einem Produkt, z. B. Nutzen auf einem Film, Nutzen auf einem Druckbogen... OCR Optical Character Recognition; optische Texterkennung; nach dem Erfassen einer Textvorlage wirkende Software, die anhand von charakteristischen Eigenschaften der erfassten Schriftzeichen die Bildinformationen wieder in editierbare Textdokumente wandelt Opazität, opak Undurchsichtigkeit bei Papieren, Filmen usw. Pappe Werkstoff mit höheren Flächengewicht als Karton und größerer Festigkeit (> 600 g/m²) Papyrus Vorläufer des Papiers, hergestellt aus schilfartigem Sumpfgewächs Passer präziser Über- bzw. Nebeneinanderdruck der einzelnen Farben im Mehrfarbendruck Paßkreuze feine Fadenkreuze o.ä. auf Farbauszügen und Druckplatten als Hilfsmittel zum genauen Einpassen bei der Montage, beim Einrichten der Druckplatten und zur ständigen Kontrolle im Fortdruck Perforation Stanzung in Papier oder Karton zum Abtrennen eines Blattes oder Blatteiles Pergament Beschreibstoff der Antike und des Mittelalters aus bearbeiteter Tierhaut PDF Portable Document Format (PDF). Ein von der Firma Adobe entwickeltes Datenformat zum plattform- und programmübergreifenden Austauschen, Darstellen und Ausgeben von Dokumenten. Dies ist auch der Grund, weshalb PDF immer öfter als Basis für die Ausgabe in der grafischen Industrie als Standard-Produktionsformat verwendet wird. Das PDF-Format kann von allen Systemwelten, d. h. PC, Unix oder Macintosh gelesen und zunehmend auch bearbeitet werden Photo CD (Kodak) CD, auf der Bilddaten in fünf verschiedenen Auflösungen pro Bild in einem von Kodak entwickelten Bildformat gespeichert sind Pigment Farbmittel, unlöslicher Farbkörper, färbender Bestandteil der Druckfarbe Piktogramm international verständliches Bildzeichen Pixel kleinster, auf dem Monitor oder durch den Drucker darstellbarer Bildpunkt Planobogen (8 von 13) :39:41

9 flachliegender, ungefalzter Bogen Plattenkorrektur Änderungen an fertigen Druckplatten (nur bedingt möglich) PostScript Standard-Seitenbeschreibungsprache (Programmiersprache) im DTP- Bereich Prepress Druckvorstufe printing on demand Drucken nach Bedarf. Der Druck erfolgt bspw. in kleinen Teilauflagen je nach Bedarf, meistens aus einem digitalen Datenbestand heraus Proof Auf fotografischem Weg hergestellter Andruck. Er dient zur Kontrolle der belichteten Lithos und ist im eingeschränkten Maß aussagekräftig für die Farbwiedergabequalität der herzustellenden Druckauflage (Analogproof) Ein Digitalproof wird direkt aus dem Datenbestand mittels eines Proofdruckers hergestellt Publishing Verlegen bzw. Veröffentlichen Prozeßfarben Druckfarbenskala für 4-Farbdruck mit Cyan, Gelb (Yellow), Magenta und Schwarz (Key); bei Mischung drucktechnische Wiedergabe aller Farben möglich Punkt typografisches Maß: 1 Punkt (p) = 0,375 mm Punktzuwachs (9 von 13) :39:41

10 Abweichung des Rastertonwertes im Druck von dem Rastertonwert auf dem Film durch verschiedene physikalische Einwirkungen Raster scharf begrenzte oder verlaufend angeordnete Linien, Punkte oder Flächen zur Wiedergabe von Halbtonvorlagen Raster Image Processor (RIP) Computerbaustein; empfängt die Daten einer am Computer gestalteten Seite und "übersetzt" die Daten in ein Rasternetz von Punkten, die auf dem Belichter ausgegeben werden Rasterweite Anzahl der Rasterlinien pro cm oder pro inch Rasterwinkelung durch Drehen veränderte Stellung der Rasterlineatur, gemessen in Grad Register genaues Aufeinanderstehen des Vorder- und Rückseitendrucks Reproherstellung Aufbereitung von Bildern, Fotos, Dias, Zeichnungen und Grafiken für den Druck. reprofähige Vorlage Druckvorlage, die so gut in der Qualität ist, daß sie ohne Nachbearbeitung zur Erstellung der Druckplatte oder des Filmes bzw. zum Scannen verwendet werden kann. Retusche durch Bearbeitung einer Vorlage oder eines Films verbesserte Wiedergabe RGB (Rot, Grün, Blau) additiver Farbaufbau Rillen Eindrücken von Vertiefungen in Werkstoffe, um Platzen oder Brechen des Materials beim Umbiegen oder Falzen zu verhindern Rohbogen unbeschnittener Papierbogen Sammelhefter Weiterverarbeitungsmaschine; gefalzte Bogen werden im Sammelhefter ineinander gesteckt und geheftet Satzherstellung Aufbereitung von Texten für den Druck, Fertigung einer Druckform und/oder einer Textkopiervorlage von einem Manuskript Satzspiegel bedruckte Fläche einer Druckseite ohne Seitenzahl und Randbemerkungen, meist für die ganze Drucksache einheitlich Scanauflösung Feinheit der Auflösung beim Scannen von analogen Bildvorlagen Scanner optisch-elektronisches Gerät zum Digitalisieren von Bildern Schatten dunkle Bildstellen Schmalbahn Papierbogen, dessen lange Seite parallel zur Laufrichtung der Papierbahn in der Papiermaschine verläuft (10 von 13) :39:41

11 Schön- u. Widerdruck Druck der Vorder- u. Rückseite mit zwei verschiedenen Druckplatten Schön- u. Widerdruckmaschinen bedrucken Bogen beidseitig in einem Druckdurchlauf wobei der Druckbogen innerhalb der Druckmaschine gewendet werden muß Schöndruck erster Druck auf zweiseitig zu bedruckenden Bogen Schreibmaschinenschrift Schrift, bei der alle Buchstaben gleich breit sind SD-Papier Selbstdurchschreibende Papiere Serifen kleine Abschlußstriche im Kopf und Fuß eines Buchstaben skalieren vergrößern oder verkleinern von Text oder Bild Standbogen auslinierter Druckbogen zur Kontrolle der Text- und Bildstände Strichvorlage Vorlage mit scharf abgegrenzten, gleichmäßig gedeckten Tonwerten subtraktive Farbmischung Mischung der Körperfarben Tiefdruck Druckverfahren; Bildstellen liegen im Druckzylinder vertieft; wegen hohen Kosten für die Druckform nur für große Auflagen (Zeitungen, Zeitschriften) TIFF Tagged Image File Format; programm- und rechnerunabhängiges Bildformat Ton optischer Eindruck einer farbigen Fläche; wird in Schwärzung oder Dichte angegeben; bei gerasterter Bildvorlage Angabe in Rastertonwert Ton- u. Farbwertkorrekturen Korrekturen der Farbauszüge zur Verbesserung der Wiedergabequalität Tonstufen, Graustufen Wiedergabe einer analogen Vorlage in verschiedenen Graustufen Tonwertzunahme Verbreiterung der Rasterpunkte während verschiedener Verarbeitungsprozesse Trockenoffsetdruck Offsetdruckverfahren, bei dem ohne Wasser gedruckt wird, was zwar qualitative Vorteile, aber auch einige Nachteile hat Typografie Gestaltung von Drucksachen mit Texten und Bildern Überfüllung minimale Verbreiterung aneinanderstoßender Farbflächen zur Vermeidung von Blitzern bei Passerungenauigkeiten umbrechen Zusammenstellung von Texten u. Bildern zu einer Druckseite umkehren (11 von 13) :39:41

12 Umwandlung eines Negativs in ein Positiv u. umgekehrt Unscharfmaskierung Verfahren zur Erzeugung eines scheinbar schärferen Bildes durch Verstärkung der Kontraste an kontrastreichen Bildstellen UV-Lack Lack zur Druckveredelung, der unter Einwirkung von UV-Licht schlagartig erhärtet (hoch glänzend) Vektor geometrische Größe; gibt bestimmte Richtung bei physikalischen Größen an Vektorgrafik mathematisch definierte, auflösungsunabhängige Grafik, die wenig Speicherplatz benötigt, dabei jedoch nahezu unendlich vergrößert werden kann Verlauf kontinuierliche Verringerung des Bildrasters (Farbtones) bis zum Papierweiß Versalien Großbuchstaben vollerwerden Zunahme der Rasterpunktgröße; Dunklerwerden der Graustufe. Vollton Vollfläche im Druck Volltondichte Abkürzung DV (Dichte Vollton); Maß für Farbschichtdicke und relative Farbsättigung im Offsetdruck vorbeschichtete Druckplatten mit lichtempfindlicher Kopierschicht beschichtete Druckplatte (Aluminium) Vorsatz reißfestes Doppelblatt, das Buchblock u. Buchdecke verbindet Wasserzeichen bei Papierdurchsicht erkennbares Zeichen bei Papieren besonderer Qualität, wird durch erhabene Stellen im Papiersieb bei der Herstellung erzeugt wegschlagen physikalische Trocknung; Binde- oder Lösungsmittel der Druckfarben dringen in Papier ein, Harzanteile mit Pigmenten bleiben an der Oberfläche u. verhärten später (Trocknung) Weiterverarbeitung Zusammentragen, Falzen, Stanzen, Lochen, Schneiden, Kleben, Binden, Kaschieren und Veredeln von Druckprodukten zu Büchern oder Broschüren Werkdruck Druck von Büchern und Broschüren, die überwiegend Text enthalten Werksatz Satz für Text von Büchern und Broschüren mit überwiegend Text; Ziel: ästhetisches Gesamtbild bei guter Lesbarkeit WFP Wide Format Printing, die formatliche Steigerung des LFP-Tintenstrahldrucker mit z.t. mehr als 5 Meter Ausgabebreite Widerdruck Druck der Rückseite des schon auf der Vorderseite bedrucken Bogens (12 von 13) :39:41

13 Wischwalzen Feuchtauftragswalzen in der Druckmaschine WMF Windows Metafile, Dateiformat für Vektorgrafiken Workflow Arbeitsfluss. Organisation der Prozessschritte von der Gestaltung bis zur Fertigstellung eines Mediums. Zum Beispiel: digitaler Workflow, von der Datei direkt zu CTF oder CTP. WYSIWYG "what you see is what you get" frei übersetzt "Was Du am Monitor siehst bekommst Du ausgedruckt" Zeilenabstand Abstand von Schriftlinie zu Schriftlinie (Unterkante von Großbuchstaben bzw. Kleinbuchstaben ohne Unterlängen) Zoll engl. Inch. Maßeinheit für die Länge 1 Zoll = 1 Inch = 2,54 cm zusammentragen Hintereinanderlegen gefalzter Bogen oder Blätter, die zu einem Buchblock gehören; maschinell in Zusammentragmaschinen Zuschuß Druckbogenüberschuß, der zum Einrichten der Druckmaschine für Fortdruck und die Druckverarbeitung benötigt wird Zurück zum Seitenanfang Mecke Druck und Verlag URL: (13 von 13) :39:41

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