Bestimmung von Extremniederschlägen für kleine und mittlere Einzugsgebiete in Mittelgebirgen in Echtzeit mit erhöhter Redundanz -EXTRA-

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Bestimmung von Extremniederschlägen für kleine und mittlere Einzugsgebiete in Mittelgebirgen in Echtzeit mit erhöhter Redundanz -EXTRA-"

Transkript

1 RIMAX- Statusseminar März 2007 Bestimmung von Extremniederschlägen für kleine und mittlere Einzugsgebiete in Mittelgebirgen in Echtzeit mit erhöhter Redundanz -EXTRA- Nadine Jatho, Nadja Petrenz (TUD), Melanie Schulz (MOL) Potsdam, 2007 In Kooperation mit: Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie

2 EXTRA- Ziele und Methoden Ziel Entwicklung eines operationell, ortsunabhängigen Werkzeuges zur Bestimmung zeitlich (15 minütig) und räumlich (von mehreren km² bis 1km²) hochaufgelöster Extremniederschläge Verbesserung der Auflösung und Zuverlässigkeit der Niederschlagsmessungen durch Kombination aller zu einem bestimmten Zeitpunkt verfügbaren Daten Zielgebiet sächsicher Mittelgebirgsraum und oberes Donaugebiet Mittel konventionelle Niederschlagsdaten Radar Satellit Potsdam, RIMAX-Statusseminar - Projekt EXTRA 2

3 EXTRA- Übersicht Arbeitspaket B Arbeitspaket A Import Boden Radar Satellit Sonstiges... Arbeitspaket C Daten-Archiv? einheitliches Datenformat? Anpassung der Diagnose modulares Diagnosesystem Benutzeroberfläche Klimadatenbank Betrachtung der akt. Diagnose Externe Nutzung Client Server Server Potsdam, RIMAX-Statusseminar - Projekt EXTRA 3

4 Arbeitspaket A- Analyse der Satellitendaten Datengrundlagen: MSG: MPE: GII: Niederschlagsintensitäten aus geometrischen, optischen, mikrophysikalischen Eigenschaften kombiniertes Niederschlagsprodukt Maß für die atmosphärische Instabilität Methoden: 1. Wolkenindexmethoden 2. Bispektrale Methoden 3. Lebenszyklusmethoden 4. Wolkenmodell-Methoden 5. Hybride Methoden Potsdam, RIMAX-Statusseminar - Projekt EXTRA 4

5 Arbeitspaket A- Beispiel Abb. 1: aus RZ-Daten auf 15min aggregierte Radarniederschläge Abb. 2: aus MSG-Daten abgeleitete Niederschlagsintensitäten nach Vicente Abb. 3: aus MSG-Daten abgeleitete Niederschlagsintensitäten nach BiCST Potsdam, RIMAX-Statusseminar - Projekt EXTRA 5

6 Arbeitspaket B- Übersicht STATIONSNIEDERSCHLAG Qualität Konsistenz Ausreißer Lücken DATENBANK Statistik Zeitreihen Raum/Zeit REGIONALISIERUNG DATENARCHIV mit einheitlichem Datenformat - Boden Satellit Radar Sonstige Potsdam, RIMAX-Statusseminar - Projekt EXTRA 6

7 Arbeitspaket B- Regionalisierung Regionalisierung Findung geeigneter Interpolationsverfahren zur flächenhaften Abbildung des Niederschlages für ein bestimmtes räumliches Raster in Mittelgebirgen unter Einbeziehung von Orographie Luv-Lee-Effekte Anströmrichtung Wetterlagen etc. Programmpaket InterMet vom LA für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht Rheinland Pfalz (Ref.711, Herr Demuth) Potsdam, RIMAX-Statusseminar - Projekt EXTRA 7

8 Arbeitspaket B- InterMet Tests mit Default-Verfahren Berücksichtigung von: -Höhenabhängigkeiten, -Luv-Lee-Effekten, -räumlichen Trends External Drift Kriging, Universal Kriging Qualität der interpolierten Feldes hängt stark von Messnetzdichte ab Interpolierter Niederschlag aus Bodendaten , 14:45-15:00 Uhr UTC Potsdam, RIMAX-Statusseminar - Projekt EXTRA 8

9 Arbeitspaket B- InterMet Nächste Schritte 1. Erstellung von typischen Niederschlagsfeldern in Abhängigkeit von der Orographie, der Jahreszeit und der Großwetterlage (in InterMet: Hintergrundfelder) im operativen Betrieb: Vergleich des aktuellen Niederschlagsfeldes mit den typischen Niederschlagsfeldern und Auswahl des ähnlichsten Abweichungen zum aktuellen Niederschlagsfeld werden interpoliert 2. Merging Kopplung der punktuell sehr genauen Bodenmesswerte mit den in der Fläche vertrauenswürdigeren Radardaten Potsdam, RIMAX-Statusseminar - Projekt EXTRA 9

10 Arbeitspaket C- Übersicht Potsdam, RIMAX-Statusseminar - Projekt EXTRA 10

11 Arbeitspaket C- Onlinedaten Satellit Radar Boden Beispiel Region: Sachsen Datum: Zeit: 15:00 UTC Potsdam, RIMAX-Statusseminar - Projekt EXTRA 11

12 Arbeitspaket C- Kostenfunktion Funktion: Anwendung: P erg = ) i Pi ( x, y) Qi ( x, y w Boden & Radar Boden & Radar & Satellit P(x,y) Boden *Q(x,y) Boden *w Boden + P(x,y) Boden *Q(x,y) Boden *w Boden + P(x,y) Radar *Q(x,y) Radar *w Radar + P(x,y) Radar *Q(x,y) Radar *w Radar P(x,y) Satellit *Q(x,y) Satellit *w Satellit Potsdam, RIMAX-Statusseminar - Projekt EXTRA 12

13 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Kontakt: Potsdam, RIMAX-Statusseminar - Projekt EXTRA 13

Regionalisierungsmethoden für zeitlich hoch aufgelöste Niederschläge in Sachsen

Regionalisierungsmethoden für zeitlich hoch aufgelöste Niederschläge in Sachsen Regionalisierungsmethoden für zeitlich hoch aufgelöste Niederschläge in Sachsen T. Pluntke, N. Petrenz, C. Kurbjuhn, N. Jatho Institut für Hydrologie und Meteorologie, TU Dresden, BRD, (pluntke@forst.tu-dresden.de)

Mehr

LARSIM Workshop 2017

LARSIM Workshop 2017 LARSIM Workshop 2017 Verbesserungspotentiale hinsichtlich der Abflussbildung bei Starkregen Manfred Bremicker, Ute Badde Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg Norbert Demuth

Mehr

Probabilistische Vorhersage von konvektivem Niederschlag

Probabilistische Vorhersage von konvektivem Niederschlag Probabilistische Vorhersage von konvektivem Niederschlag durch Verbindung eines Nowcastingverfahrens mit einem hochaufgelösten Ensemble Kirstin Kober George C. Craig, Christian Keil DACH 2010 Bonn 22.09.2010

Mehr

NIEDSIM Aktueller Niederschlagssimulator zur Generierung hochaufgelöster Niederschlagszeitreihen

NIEDSIM Aktueller Niederschlagssimulator zur Generierung hochaufgelöster Niederschlagszeitreihen Cornelia Löns-Hanna NIEDSIM Aktueller Niederschlagssimulator zur Generierung hochaufgelöster Niederschlagszeitreihen NIEDSIM Aktueller Niederschlagssimulator zur Generierung hochaufgelöster Niederschlagszeitreihen

Mehr

Klimatologische Anwendung von Radardaten in Sachsen

Klimatologische Anwendung von Radardaten in Sachsen Fakultät für Umweltwissenschaften, Professur für Meteorologie Klimatologische Anwendung von Radardaten in Sachsen Rico Kronenberg 1 Wetterradar Was misst das Radar? Radar = Radio Detecting And Ranging

Mehr

Ableitung einer Z/R-Beziehung mittels inverser hydrologischer Modellierung

Ableitung einer Z/R-Beziehung mittels inverser hydrologischer Modellierung Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft High-Tech-Offensive Zukunft Bayern Ableitung einer Z/R-Beziehung mittels inverser hydrologischer Modellierung 9. Workshop zur großskaligen Modellierung

Mehr

Schneemodellierung mit LARSIM Erfahrungen der HVZ Baden- Württemberg, Winter 09/10 und 10/11 LARSIM-Anwenderworkshop Luxemburg 21./22.03.

Schneemodellierung mit LARSIM Erfahrungen der HVZ Baden- Württemberg, Winter 09/10 und 10/11 LARSIM-Anwenderworkshop Luxemburg 21./22.03. Schneemodellierung mit LARSIM Erfahrungen der HVZ Baden- Württemberg, Winter 09/10 und 10/11 Angela Sieber (Hydron GmbH) Dr. Manfred Bremicker (LUBW) LARSIM-Anwenderworkshop Luxemburg 21./22.03.11 Verwendung

Mehr

Ziel 3 Projekt CROSS-DATA: allgemeiner Überblick

Ziel 3 Projekt CROSS-DATA: allgemeiner Überblick Ziel 3 Projekt CROSS-DATA: allgemeiner Überblick Melanie Petroschka Sächsisches Staatsministerium des Innern 1 CROSS-DATA Grenzüberschreitendes Datenmanagement für raumbezogene Planungen (sächsisch-tschechisches

Mehr

Nutzung von Radardaten zur Hochwasservorhersage und Frühwarnung

Nutzung von Radardaten zur Hochwasservorhersage und Frühwarnung Nutzung von Radardaten zur Hochwasservorhersage und Frühwarnung Norbert Demuth Verwendung von Radarniederschlagsdaten in der Ingenieurhydrologie, Symposium am 21. April 2017 in Wiesbaden Folie 1 Gliederung

Mehr

Um die Güte die EZMW Prognosen abzuschätzen, wurden 2 Datensätze verwendet:

Um die Güte die EZMW Prognosen abzuschätzen, wurden 2 Datensätze verwendet: Kapitel 3 Niederschlagsdaten und Niederschlagsstatistik Um die Güte die EZMW Prognosen abzuschätzen, wurden 2 Datensätze verwendet: Beobachtungsdaten von der Niederschlagsstationen im ganzen Iran EZMW-Niederschlagsprognosen

Mehr

URBAS Vorhersage und Management von Sturzfluten in urbanen Gebieten

URBAS Vorhersage und Management von Sturzfluten in urbanen Gebieten URBAS Vorhersage und von in urbanen Gebieten 1 Vortrag im Rahmen des RIMAX-Seminars am 14. März 2007 in Potsdam Dipl.-Ing. F. Hatzfeld, Hydrotec GmbH, Aachen (URBAS-Projektleiter) Überflutungstypen in

Mehr

Das Projekt Starkregen DWD/GDV

Das Projekt Starkregen DWD/GDV Deutscher Wetterdienst Das Projekt Starkregen DWD/GDV Dr. Paul Becker Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes NATURGEFAHR +++ Hochwasser +++ 2 NATURGEFAHR +++ Sturmflut +++ 3 NATURGEFAHR +++ Sturm Tornado

Mehr

Fachkolloquium Öffentlichkeitsarbeit zur Hochwasservorsorge Bereitstellung und Verteilung von Hochwasserinformationen

Fachkolloquium Öffentlichkeitsarbeit zur Hochwasservorsorge Bereitstellung und Verteilung von Hochwasserinformationen Fachkolloquium Öffentlichkeitsarbeit zur Hochwasservorsorge Bereitstellung und Verteilung von Hochwasserinformationen Ltd. Baudirektor Dr.-Ing. Dieter Prellberg Abteilung Wasserwirtschaft HochwasserMeldeZentrum

Mehr

ReKliEs DE: Wie können Informationen aus Klimamodell

ReKliEs DE: Wie können Informationen aus Klimamodell ReKliEs DE: Wie können Informationen aus Klimamodell Ensembles besser für Impaktforschung und Politikberatung nutzbar gemacht werden? Dr. Heike Hübener, Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und

Mehr

Verwendung von Radarniederschlagsdaten in der Ingenieurhydrologie Kassel, 28. März 2017

Verwendung von Radarniederschlagsdaten in der Ingenieurhydrologie Kassel, 28. März 2017 Verwendung von Radarniederschlagsdaten in der Ingenieurhydrologie Kassel, 28. März 2017 AG Starkregen & Sturzfluten FB Architektur/Bauingenieurwesen Hochschule RheinMain B. Eng. Lisa Trost Prof. Dr. E.

Mehr

Niederschlagsextreme in Sachsen-Anhalt Was lässt sich aus 60 Jahren Messdaten lernen?

Niederschlagsextreme in Sachsen-Anhalt Was lässt sich aus 60 Jahren Messdaten lernen? Niederschlagsextreme in Sachsen-Anhalt Was lässt sich aus 60 Jahren Messdaten lernen? Thomas Einfalt hydro & meteo GmbH & Co. KG, Lübeck Niederschlagsmessung Niederschlagsdaten werden benötigt für die

Mehr

Abb. 1 Mittleres Eintrittsdatum der maximalen Schneedeckenhöhe Zeitraum 1961/90.

Abb. 1 Mittleres Eintrittsdatum der maximalen Schneedeckenhöhe Zeitraum 1961/90. Abb. 1 Mittleres Eintrittsdatum der maximalen Schneedeckenhöhe Zeitraum 1961/90. Abb. 2 Mittlere Schneedeckendauer Zeitraum 1961/90. Den Kartendarstellungen liegen ca. 550 geprüfte, vollständige 30-jährige

Mehr

Detailuntersuchung eines Zeitpunktes: UTC. IR Satellitenbild: Je weißer, desto kälter ist die Wolkenobergrenzentemperatur

Detailuntersuchung eines Zeitpunktes: UTC. IR Satellitenbild: Je weißer, desto kälter ist die Wolkenobergrenzentemperatur Folie 1 Detailuntersuchung eines Zeitpunktes: 13.15 UTC Synoptik der Gewitter-/Hagelsituation IR Satellitenbild HVIS Satellitenbild RGB ZZ9 RGB MCS Radar Blitze Hagelwahrscheinlichkeit Folie 2 IR Satellitenbild:

Mehr

Themen der Übung im Sommersemester 2007

Themen der Übung im Sommersemester 2007 1 Themen der Übung im Sommersemester 2007 1. Auswertung von Niederschlagsmessungen, Abflusskurve 2. Verfahren zur Ermittlung der Verdunstung 3. Aufstellen und Berechnen von Wasserbilanzen 4. Einführung

Mehr

Erfahrungen bei der Verwendung von COSMO-DE-EPS-Wettervorhersagen im operationellen Betrieb

Erfahrungen bei der Verwendung von COSMO-DE-EPS-Wettervorhersagen im operationellen Betrieb Erfahrungen bei der Verwendung von COSMO-DE-EPS-Wettervorhersagen im operationellen Betrieb Margret Johst, Norbert Demuth (LUWG Rheinland-Pfalz) LARSIM-Anwenderworkshop 19./20.03.2015 Gliederung 1. Integration

Mehr

Ich sehe was, was Du nicht siehst! Neue Informationen für die Landwirtschaft mit Sentinel-1 und Sentinel-2

Ich sehe was, was Du nicht siehst! Neue Informationen für die Landwirtschaft mit Sentinel-1 und Sentinel-2 Ich sehe was, was Du nicht siehst! Neue Informationen für die Landwirtschaft mit Sentinel-1 und Sentinel-2 Dr. H. Lilienthal (JKI) Nationales Forum für Fernerkundung und Copernicus 2015 Sentinel-1: Radarsatellit

Mehr

Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie. Ergebnisse der Radonmessungen im Bereich Trebur

Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie. Ergebnisse der Radonmessungen im Bereich Trebur Ergebnisse der Radonmessungen im Bereich Trebur Dr. Rouwen Lehné, MSc. Geow. Georg Kuhn, Dr. Johann-Gerhard Fritsche 22.09.2015 Zusammenhang Radon / Störungen Geologische Störung als Scher- und Verwitterungszone

Mehr

Extremwertstatistische Analyse von 10 Jahren Radardaten am Beispiel Mirker Bach. Dr. Thomas Einfalt hydro & meteo GmbH & Co. KG

Extremwertstatistische Analyse von 10 Jahren Radardaten am Beispiel Mirker Bach. Dr. Thomas Einfalt hydro & meteo GmbH & Co. KG Extremwertstatistische Analyse von 10 Jahren Radardaten am Beispiel Mirker Bach Dr. Thomas Einfalt hydro & meteo GmbH & Co. KG Anwenderseminar AquaZIS Niederschlag aqua_plan GmbH, Aachen, 12.11. 2013 Überflutungen

Mehr

7. Wettervorhersage und Vorhersagbarkeit (aus der Theorie-Vorlesung von K. Fraedrich)

7. Wettervorhersage und Vorhersagbarkeit (aus der Theorie-Vorlesung von K. Fraedrich) 7. Wettervorhersage und Vorhersagbarkeit (aus der Theorie-Vorlesung von K. Fraedrich) Begriffe Vorhersagbarkeit Vorhersagbarkeit charakterisiert die sensitive Abhängigkeit (Wetter- und Klima) von Anfangs-

Mehr

Rabea Haas, Kai Born DACH September 2010

Rabea Haas, Kai Born DACH September 2010 Rabea Haas, Kai Born rhaas@meteo.uni-koeln.de DACH2010 21. September 2010 Motivation Niederschlagsdaten aus dem Gebiet des Hohen Atlas in Marokko Starke Gradienten des Niederschlags und der Höhe Komplexe

Mehr

Wetterüberwachung und Kürzestfristvorhersage. mittels RADAR-Daten

Wetterüberwachung und Kürzestfristvorhersage. mittels RADAR-Daten Wetterüberwachung und Kürzestfristvorhersage mittels RADAR-Daten Dr. rer. nat. Tim Böhme Deutscher Wetterdienst Geschäftsbereich Wettervorhersage Abteilung Basisvorhersagen Gliederung 1. RADAR-Messung

Mehr

Klimawandel in der Region Dresden heute und in Zukunft womit wir rechnen können

Klimawandel in der Region Dresden heute und in Zukunft womit wir rechnen können Fakultät Forst-, Geo- und Hydrowissenschaften, Wasserwesen, Institut für Hydrologie und Meteorologie, Professur Meteorologie Klimawandel in der Region Dresden heute und in Zukunft womit wir rechnen können

Mehr

Regionale Vorhersage der PV-Leistung zur Netzintegration von Solarstrom

Regionale Vorhersage der PV-Leistung zur Netzintegration von Solarstrom Regionale Vorhersage der PV-Leistung zur Netzintegration von Solarstrom Elke Lorenz Thomas Scheidtsteger, Detlev Heinemann Universität Oldenburg 7.4.2011, 2. Fachtagung Energiemeteorologie, Bremerhaven

Mehr

Flächenbildung durch Interpolation von diskreten Punktdaten

Flächenbildung durch Interpolation von diskreten Punktdaten Flächenbildung durch Interpolation von diskreten Punktdaten Praktische Anwendung von Thiessen-Polygonen als Methode der Regionalisierung im GIS Koris Forum 14.Okt.2010 Corinna Mundzeck Vortragsübersicht

Mehr

Regionale Klimaprojektionen für das Einzugsgebiet des Westlichen Bug (Ukraine/Polen/Weißrussland)

Regionale Klimaprojektionen für das Einzugsgebiet des Westlichen Bug (Ukraine/Polen/Weißrussland) Forst-, Geo- und Hydrowissenschaften, Institut für Hydrologie und Meteorologie, Professur für Meteorologie Regionale Klimaprojektionen für das Einzugsgebiet des Westlichen Bug (Ukraine/Polen/Weißrussland)

Mehr

Nils Ruminski, Forstliches Forschungs- und Kompetenzzentrum Gotha

Nils Ruminski, Forstliches Forschungs- und Kompetenzzentrum Gotha Bewirtschaftung der Fichte im sächsischen und thüringischen Mittelgebirge unter Berücksichtigung des aktuellen Wachstumsgangs und Risikoabschätzungen FIRIS,(FKZ.: 22001815) Nils Ruminski, Forstliches Forschungs-

Mehr

Nowcasting von Winterwetter mit INCA

Nowcasting von Winterwetter mit INCA Nowcasting von Winterwetter mit INCA R & D, Anwendung und internationale Vernetzung Franziska Strauss Ingo Meirold-Mautner Clemens Wastl Martin Suklitsch Benedikt Bica Alexander Kann Yong Wang Entwicklung

Mehr

VERGLEICH VON GPCP-1DD UND EZMW NIEDERSCHLAGSPRODUKTEN MIT BEOBACHTETEN NIEDERSCHLAGSFELDERN ÜBER DEN ALPEN

VERGLEICH VON GPCP-1DD UND EZMW NIEDERSCHLAGSPRODUKTEN MIT BEOBACHTETEN NIEDERSCHLAGSFELDERN ÜBER DEN ALPEN VERGLEICH VON GPCP-1DD UND EZMW NIEDERSCHLAGSPRODUKTEN MIT BEOBACHTETEN NIEDERSCHLAGSFELDERN ÜBER DEN ALPEN P. Skomorowski 1), 2), F. Rubel 2), B. Rudolf 3) 1) Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik,

Mehr

Aufbau einer Klimadatenbank für Sachsen-Anhalt

Aufbau einer Klimadatenbank für Sachsen-Anhalt Fakultät Forst-, Geo- und Hydrowissenschaften, Wasserwesen, Institut für Hydrologie und Meteorologie, Professur Meteorologie 2. Workshop Klimaänderung und Anpassung in Sachsen-Anhalt Aufbau einer Klimadatenbank

Mehr

Bestimmung von Ausbreitungsklassen nach TA Luft mit Wolkenbedeckungsgraden aus Satellitendaten

Bestimmung von Ausbreitungsklassen nach TA Luft mit Wolkenbedeckungsgraden aus Satellitendaten Bestimmung von Ausbreitungsklassen nach TA Luft mit Wolkenbedeckungsgraden aus Satellitendaten Session 3, METTOOLS_IX 19.03.2015, Offenbach Dipl.-Met. Joachim Namyslo 1, Dr. Martin Stengel 2 Deutscher

Mehr

Forschung und Entwicklung - Abteilung Meteorologische Analyse und Modellierung Operationelles NWV-System Änderungsmitteilung

Forschung und Entwicklung - Abteilung Meteorologische Analyse und Modellierung Operationelles NWV-System Änderungsmitteilung Forschung und Entwicklung - Abteilung Meteorologische Analyse und Modellierung Operationelles NWV-System Änderungsmitteilung Operationelles NWV-System Hier: Globales NWV-System: Ensemble-Datenassimilation

Mehr

Häufigkeit von Starkniederschlägen in den vergangenen 50 Jahren. MR DI Reinhold GODINA; MR Dr. Viktor Weilguni

Häufigkeit von Starkniederschlägen in den vergangenen 50 Jahren. MR DI Reinhold GODINA; MR Dr. Viktor Weilguni Häufigkeit von Starkniederschlägen in den vergangenen 50 Jahren MR DI Reinhold GODINA; MR Dr. Viktor Weilguni Harte Fakten und Vermutungen Durch die zunehmende Konzentration von Treibhausgasen wird die

Mehr

Klimaentwicklung und Niederschlag in Sachsen-Anhalt

Klimaentwicklung und Niederschlag in Sachsen-Anhalt Klimaentwicklung und Niederschlag in Sachsen-Anhalt Was lässt sich aus 60 Jahren Messdaten lernen? Thomas Einfalt hydro & meteo GmbH & Co. KG, Lübeck Klimaanalyse Sachsen-Anhalt Bearbeitung: September

Mehr

Zeitreihenmanagement im Rahmen von HOWIS Erft. Aachen, Dr. Tilo Keller Erftverband

Zeitreihenmanagement im Rahmen von HOWIS Erft. Aachen, Dr. Tilo Keller Erftverband Zeitreihenmanagement im Rahmen von HOWIS Erft Aachen, 18.11.2008 Dr. Tilo Keller Erftverband 1 Inhalt Motivation und Ziele Konzeption Datenmanagement Verarbeitung der punktuellen Daten Verarbeitung der

Mehr

Ableitung zeitlich hoch aufgelöster Niederschlagszeitreihen aus RADOLAN- Niederschlagsdaten

Ableitung zeitlich hoch aufgelöster Niederschlagszeitreihen aus RADOLAN- Niederschlagsdaten Ableitung zeitlich hoch aufgelöster Niederschlagszeitreihen aus RADOLAN- Niederschlagsdaten Andreas Steinbrich und Markus Weiler Zusammenfassung Angeeichte Niederschlagradar Daten (RADOLAN) bieten räumlich

Mehr

FME Server comme plateforme d échanges de données raster multi-temporelles chez MeteoSuisse

FME Server comme plateforme d échanges de données raster multi-temporelles chez MeteoSuisse FME Server comme plateforme d échanges de données raster multi-temporelles chez MeteoSuisse FME Server als multidimensionale Rasterdatendrehscheibe bei MeteoSchweiz Estelle Grüter, Meteoschweiz. Estelle.Grueter@meteoswiss.ch

Mehr

2 Die Niederschlagsverteilung für Deutschland im Jahr 2004 - Überblick

2 Die Niederschlagsverteilung für Deutschland im Jahr 2004 - Überblick 2 Die Niederschlagsverteilung für Deutschland im Jahr 2004 - Überblick Das Hauptziel dieser Arbeit ist einen hochaufgelösten Niederschlagsdatensatz für Deutschland, getrennt nach konvektivem und stratiformem

Mehr

Kapitel 7. Crossvalidation

Kapitel 7. Crossvalidation Kapitel 7 Crossvalidation Wie im Kapitel 5 erwähnt wurde, ist die Crossvalidation die beste Technik, womit man die Genauigkeit der verschiedenen Interpolationsmethoden überprüft. In diesem Kapitel wurde

Mehr

Deutscher Wetterdienst

Deutscher Wetterdienst Deutscher Wetterdienst Mehr Extremereignisse durch den Klimawandel und nun? Antworten der Meteorologie Quelle: DPA (Auto) Dr. Paul Becker Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes Fakten CO 2 Globale

Mehr

Schnee, gefrierender Regen und Glatteis: eine Herausforderung für den Straßenwinterdienst und den Meteorologen

Schnee, gefrierender Regen und Glatteis: eine Herausforderung für den Straßenwinterdienst und den Meteorologen Schnee, gefrierender Regen und Glatteis: eine Herausforderung für den Straßenwinterdienst und den Meteorologen Dr. Veronika Zwatz-Meise, Dr. Heinrich Bica, Erich Steiner Wels, 18. / 19. April 2007 Folie

Mehr

WEITERENTWICKLUNGEN ZUR FRÜHWARNUNG IN KLEINEN EINZUGSGEBIETEN

WEITERENTWICKLUNGEN ZUR FRÜHWARNUNG IN KLEINEN EINZUGSGEBIETEN WEITERENTWICKLUNGEN ZUR FRÜHWARNUNG IN KLEINEN EINZUGSGEBIETEN Margret Johst Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz LARSIM-Anwenderworkshop am 7./8. März 2017 in Dornbirn Folie 1 GLIEDERUNG 1. Frühwarnung

Mehr

Der SGU-Leitfaden Ein internetbasiertes Werkzeug des Landes Rheinland-Pfalz zur Einhaltung wesentlicher Umwelt- und Arbeitsschutzbestimmungen

Der SGU-Leitfaden Ein internetbasiertes Werkzeug des Landes Rheinland-Pfalz zur Einhaltung wesentlicher Umwelt- und Arbeitsschutzbestimmungen SGU Sicherheit, Gesundheit, Umweltschutz Der SGU-Leitfaden Ein internetbasiertes Werkzeug des Landes Rheinland-Pfalz zur Einhaltung wesentlicher Umwelt- und Arbeitsschutzbestimmungen www.sgu-leitfaden.de

Mehr

Deutscher Wetterdienst

Deutscher Wetterdienst Deutscher Wetterdienst Das Projekt Starkregen von GDV und DWD - Zwischenbericht - Dr. Paul Becker Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes 14. September 2016 Sommer 2016 Deutschland - Eine Bilanz Simbach

Mehr

RADVOR-OP. Änderungen des prä-operationellen Testbetriebs. Version 1.17

RADVOR-OP. Änderungen des prä-operationellen Testbetriebs. Version 1.17 RADVOR-OP Änderungen des prä-operationellen Testbetriebs Version 1.17 Stand: 05. April 2011 RADVOR-OP: Änderungen des prä-operationellen Testbetriebs Impressum und Änderungsverfolgung Seite 2 von 5 Zweck

Mehr

Modellierung der Einspeisung von Windenergie- und Photovoltaikanlagen für Strommarkt- und Netzbetriebssimulationen

Modellierung der Einspeisung von Windenergie- und Photovoltaikanlagen für Strommarkt- und Netzbetriebssimulationen Modellierung der Einspeisung von Windenergie- und Photovoltaikanlagen für Strommarkt- und Netzbetriebssimulationen Hintergrund und Motivation Modellbildung Exemplarische Ergebnisse Ausblick Lara Lück Wien,

Mehr

Das meteorologische Messnetz der ZAMG

Das meteorologische Messnetz der ZAMG Das meteorologische Messnetz der ZAMG Roland Potzmann Einige gesetzlichen Aufgaben der ZAMG Folie 2 I. Aufbau und Betrieb von meteorologischen und geophysikalischen Messnetzen sowie Erfassung und Interpretation

Mehr

Flächendeckende Ermittlung der Immissions-Vorbelastung für Baden-Württemberg METTOOLS IX , Offenbach

Flächendeckende Ermittlung der Immissions-Vorbelastung für Baden-Württemberg METTOOLS IX , Offenbach Flächendeckende Ermittlung der Immissions-Vorbelastung für Baden-Württemberg F. Pfäfflin IVU Umwelt GmbH, V. Diegmann Freiburg R. Stern Berlin W. Scholz LUBW und L. Neunhäuserer IVU Umwelt E. Reimer Berlin

Mehr

Eine Datendrehscheibe für Raster-Massendaten

Eine Datendrehscheibe für Raster-Massendaten Eine Datendrehscheibe für Raster-Massendaten Markus von Brevern toposoft GmbH Kandelfeldstraße 82 52074 Aachen mvb@toposoft.de Abstract: Vorgestellt wird eine vollautomatische Datendrehscheibe für Raster-

Mehr

Naturgefahrenmodellierung in Österreich in der Praxis Sturm und Starkniederschlag. Alexander Beck

Naturgefahrenmodellierung in Österreich in der Praxis Sturm und Starkniederschlag. Alexander Beck in Österreich in der Praxis Sturm und Starkniederschlag Alexander Beck Übersicht Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik Folie 2 : Meteorologischer Input Modellbasierte Windklimatologie Ansätze

Mehr

Konvektives Unwetterpotential über Thüringen

Konvektives Unwetterpotential über Thüringen Konvektives Unwetterpotential über Thüringen Bodo Ahrens, Christoph Brendel, Erwan Brisson Goethe Universität Frankfurt/Main Jena 3. Juni 2014 Inhalt Einleitung Gegenwärtiges Klima Zukünftiges Klima 2

Mehr

LARSIM-Anwendertreffen 2014

LARSIM-Anwendertreffen 2014 LARSIM-Anwendertreffen 214 Alternative statistische Maßzahlen zur Modellbewertung Definition und erste Ergebnisse Ingo Haag HYDRON Ingenieurgesellschaft für Umwelt und Wasserwirtschaft mbh Norbert Demuth

Mehr

wsm300 - Projekt Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft

wsm300 - Projekt Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft Einzugsgebietsbezogene Abschätzung der Sedimentund partikelgebundenen Phosphorfrachten von landwirtschaftlichen Nutzflächen mit Hilfe des Modells EROSION 3D, Beispiel Talsperre Saidenbach Enrico Thiel

Mehr

Konvektive Gefährdung über Hessen und Rheinland-Pfalz

Konvektive Gefährdung über Hessen und Rheinland-Pfalz Konvektive Gefährdung über Hessen und Rheinland-Pfalz Stephan Herzog, Prof. Bodo Ahrens Dr. Erwan Brisson, Christoph Brendel Institut für Atmosphäre und Umwelt Goethe Universität, Frankfurt am Main Motivation

Mehr

URBAS_Radar - ein statistischer Zugang zur Klimatologie von Starkniederschlägen

URBAS_Radar - ein statistischer Zugang zur Klimatologie von Starkniederschlägen URBAS_Radar - ein statistischer Zugang zur Klimatologie von Starkniederschlägen 4. Fachtagung des Dresdner Kompetenzzentrums Wasser Deutsches Hygienemuseum Dresden 04.10. 2007 Andreas Wagner, Jörg Seltmann

Mehr

Seegangsmonitor. hochauflösende Wellenvorhersagen und -analysen für die deutschen Küsten

Seegangsmonitor. hochauflösende Wellenvorhersagen und -analysen für die deutschen Küsten Seegangsmonitor hochauflösende Wellenvorhersagen und -analysen für die deutschen Küsten Jens Kieser, Thomas Bruns Deutscher Wetterdienst (DWD) Anja Lindenthal, Frank Janssen, Thorger Brüning Bundesamt

Mehr

Herbert Formayer Gute Praxis in der Übertragung von Ergebnissen von Klimamodellen auf lokale Gebiete

Herbert Formayer Gute Praxis in der Übertragung von Ergebnissen von Klimamodellen auf lokale Gebiete Gute Praxis in der Übertragung von Ergebnissen von Klimamodellen auf lokale Gebiete Universität für Bodenkultur, Wien Institut für Meteorologie (BOKU-Met) & Zentrum für globalen Wandel und Nachhaltigkeit

Mehr

Forschung und Entwicklung - Abteilung Meteorologische Analyse und Modellierung Operationelles NWV-System Änderungsmitteilung

Forschung und Entwicklung - Abteilung Meteorologische Analyse und Modellierung Operationelles NWV-System Änderungsmitteilung Forschung und Entwicklung - Abteilung Meteorologische Analyse und Modellierung Operationelles NWV-System Änderungsmitteilung Operationelles NWV-System Hier: Operationelle Einführung des ICON-EU Nestes

Mehr

2 3 4 5 6 7 8 9 10 12,999,976 km 9,136,765 km 1,276,765 km 499,892 km 245,066 km 112,907 km 36,765 km 24,159 km 7899 km 2408 km 76 km 12 14 16 1 12 7 3 1 6 2 5 4 3 11 9 10 8 18 20 21 22 23 24 25 26 28

Mehr

Optimierungsmöglichkeiten der Solarleistungsprognose Dr. Michael Christoph, Dr. Thomas Sperling, EuroWind GmbH

Optimierungsmöglichkeiten der Solarleistungsprognose Dr. Michael Christoph, Dr. Thomas Sperling, EuroWind GmbH Optimierungsmöglichkeiten der Solarleistungsprognose Dr. Michael Christoph, Dr. Thomas Sperling, EuroWind GmbH 23. Windenergietage, Potsdam 13. November 2014 Gliederung Wer ist EuroWind? Leistungsvorhersagen

Mehr

ÜSG EISBACH / ALTBACH. Erläuterungsbericht

ÜSG EISBACH / ALTBACH. Erläuterungsbericht ÜSG EISBACH / ALTBACH Erläuterungsbericht November 2012 Inhaltsverzeichnis 1 Veranlassung 1 2 Grundlagen 1 3 Berechnungsergebnisse 2 4 Überschwemmungsgebiete 3 Anlagenverzeichnis 1 Blattschnittübersicht,

Mehr

Windenergie an Land. Heinz-Theo Mengelkamp. anemos Gesellschaft für Umweltmeteorologie mbh

Windenergie an Land. Heinz-Theo Mengelkamp. anemos Gesellschaft für Umweltmeteorologie mbh Windenergie an Land Erarbeitung einer Roadmap zur Erstellung eines Windatlanten Heinz-Theo Mengelkamp anemos Gesellschaft für Umweltmeteorologie mbh Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik

Mehr

Geometrische Qualitätsverbesserung der

Geometrische Qualitätsverbesserung der Geometrische Qualitätsverbesserung der Liegenschaftskarte im Land Brandenburg Ausgangslage 2000-2006 Projekt Forcierte ALK-Einrichtung Einrichtung der ALK im EFRE geförderten Projekt FALKE im Wesentlichen

Mehr

Fachkarte Bemessungsniederschlag

Fachkarte Bemessungsniederschlag Fachkarte Bemessungsniederschlag Wofür braucht man Bemessungsniederschläge? Bemessungsniederschläge sind die Grundlage für viele siedlungs- und schutzwasserwirtschaftliche Planungen. Zum Beispiel sind

Mehr

EHYD BEMESSUNGS- NIEDERSCHLAG

EHYD BEMESSUNGS- NIEDERSCHLAG MINISTERIUM FÜR EIN LEBENSWERTES ÖSTERREICH bmlfuw.gv.at EHYD BEMESSUNGS- NIEDERSCHLAG --- 1 --- Niederschlagssumme [mm] BEMESSUNGSNIEDERSCHLAG BEMESSUNGSNIEDERSCHLÄGE WOFÜR? Bemessungsniederschläge sind

Mehr

Deutscher Wetterdienst

Deutscher Wetterdienst Deutscher Wetterdienst 100 Jahre Klimaentwicklung in Deutschland und Hessen eine Bilanz Dr. Paul Becker Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes Was betrachten wir? Parameter Temperatur Niederschlag

Mehr

Detlev Majewski und Dr. Erland Lorenzen LMK -1-

Detlev Majewski und Dr. Erland Lorenzen LMK -1- Das neue Lokal-Modell-Kürzestfrist (LMK) des Deutschen Wetterdienstes und seine Möglichkeiten für die bessere meteorologische Betreuung von kommerzieller Luftfahrt und Luftsport Detlev Majewski und Dr.

Mehr

Notwendigkeit von Leitlinien zur Interpretation von Klimamodelldaten

Notwendigkeit von Leitlinien zur Interpretation von Klimamodelldaten Notwendigkeit von Leitlinien zur Interpretation von Klimamodelldaten Carsten Linke Referent für Klimaschutz, Klimawandel, Nachhaltigkeit 1 Leitlinien: von wem, für wen? Entstehung der Leitlinien (Notwendigkeit)

Mehr

Bericht der HVZ BW zum Januarhochwasser 2015

Bericht der HVZ BW zum Januarhochwasser 2015 Bericht der HVZ BW zum Januarhochwasser 2015 Daniel Eilertz (HYDRON), Angela Sieber (HYDRON), Daniel Varga (LUBW) REFERAT 43 - HYDROLOGIE, HOCHWASSERVORHERSAGE Januarhochwasser 2015 Schneeverhältnisse

Mehr

Grundwasserfließgeschehen in Mecklenburg-Vorpommern

Grundwasserfließgeschehen in Mecklenburg-Vorpommern Grundwasserfließgeschehen in Mecklenburg-Vorpommern Toralf Hilgert Heiko Hennig im Auftrag des Landes Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Grundwassergleichenplan Grundlage für die Abgrenzung

Mehr

>>> Abschätzung der Kapazität von Höchstspannungsleitungen in Wetterlagen mit hoher Windeinspeisung

>>> Abschätzung der Kapazität von Höchstspannungsleitungen in Wetterlagen mit hoher Windeinspeisung Abschätzung der Kapazität von Höchstspannungsleitungen in Wetterlagen mit hoher Windeinspeisung Matthias Lange Windenergie und Netzintegration Berlin, 17. April 2008 Übersicht Einleitung Leitungen Einteilung

Mehr

Regionalisierungsmethoden hydrometeorologischer Beobachtungsdatensätze zu hydrologisch relevanten Rasterdatensätzen (HYRAS) im ReKliEs-De Projekt

Regionalisierungsmethoden hydrometeorologischer Beobachtungsdatensätze zu hydrologisch relevanten Rasterdatensätzen (HYRAS) im ReKliEs-De Projekt Regionalisierungsmethoden hydrometeorologischer Beobachtungsdatensätze zu hydrologisch relevanten Rasterdatensätzen (HYRAS) im ReKliEs-De Projekt Simona Höpp Simona-Andrea.Hoepp@dwd.de M. Rauthe, T. Deutschländer

Mehr

Die größten Hochwasser im Gebiet der Mulden

Die größten Hochwasser im Gebiet der Mulden Die größten Hochwasser im Gebiet der Mulden Uwe Büttner, Dipl.-Hydrologe, Landesamt für Umwelt und Geologie 1. Das Gebiet Hinsichtlich seiner Gewässernetzstruktur und Lage innerhalb des zentraleuropäischen

Mehr

COSMO-DE Ensemblevorhersagen

COSMO-DE Ensemblevorhersagen COSMO-DE Ensemblevorhersagen Dr. Annegret Gratzki S. Theis, C. Gebhardt, M. Buchhold, Z. Ben Bouallègue, R. Ohl, M. Paulat, C. Peralta Frankfurter Straße 135, 63067 Offenbach Email: Annegret.Gratzki@dwd.de

Mehr

Anforderungen an Copernicus Beispiele aus der Länderperspektive

Anforderungen an Copernicus Beispiele aus der Länderperspektive Anforderungen an Copernicus Beispiele aus der Länderperspektive Beispiel Institut für Seenforschung (ISF) der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) Thomas Wolf Institut

Mehr

Bremen kleinräumig: Der Einsatz interaktiver Anwendungen für die statistische Berichterstattung

Bremen kleinräumig: Der Einsatz interaktiver Anwendungen für die statistische Berichterstattung Bremen kleinräumig: Der Einsatz interaktiver Anwendungen für die statistische Berichterstattung Barbara Rösel, Statistisches Landesamt Bremen 20.05.2010 Jahrestagung der AG Nord-West des VDSt in Bremen

Mehr

die Fingerprint Technik

die Fingerprint Technik die Fingerprint Technik Stefan Schneider VERA-Workshop, Wien, 2. März 2006 1 Department of Meteorology and Geophysics Inhalt des Vortrags 1.) was ist ein Fingerprint und wozu brauche ich ihn 2.) wie erstelle

Mehr

Nutzung des freien DWD-Radar- Niederschlagsproduktes RADOLAN in AquaZIS

Nutzung des freien DWD-Radar- Niederschlagsproduktes RADOLAN in AquaZIS Nutzung des freien DWD-Radar- Niederschlagsproduktes RADOLAN in AquaZIS Dipl.-Ing. Gerhard Langstädtler gl@aquaplan.de +49 (0)241 40070-10 aqua_plan Ing.-Ges. für Problemlösungen in Hydrologie und Umweltschutz

Mehr

1 NIEDERSCHLAGSMENGEN

1 NIEDERSCHLAGSMENGEN 1 NIEDERSCHLAGSMENGEN Im Kanton Solothurn fallen im langjährigen Durchschnitt etwa 1240 mm Niederschläge pro Jahr. Das sind insgesamt rund 980 Mia. Liter Regen und Schnee oder ein 225000 km langer Zug,

Mehr

Gekoppelte Meteorologie-Hydrologie-Simulation Von der technischen Strategie hin zum Frühwarnsystem

Gekoppelte Meteorologie-Hydrologie-Simulation Von der technischen Strategie hin zum Frühwarnsystem Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft Institut für Meteorologie & Klimaforschung IMK-IFU, Garmisch-Partenkirchen High-Tech-Offensive Zukunft Bayern Gekoppelte Meteorologie-Hydrologie-Simulation

Mehr

NIEDERSCHLAG. Hausübung 1

NIEDERSCHLAG. Hausübung 1 Hausübung 1 NIEDERSCHLAG Abgabe: 25.10.2017 Niederschlag wird nahezu weltweit mit einem Netz von Messstationen erfasst. Dabei handelt es sich um punktuelle Messungen. Für grundlegende Fragen der Ingenieurhydrologie

Mehr

Bereitstellung hochaufgelöster Wettervorhersagen für Geoportale

Bereitstellung hochaufgelöster Wettervorhersagen für Geoportale Bereitstellung hochaufgelöster Wettervorhersagen für Geoportale Frank Schwarzbach, Andreas Bublak & Thomas Kloß F. Schwarzbach Bereitstellung hochaufgelöster Wettervorhersagen für Geoportale Seite 1 Gliederung

Mehr

Berücksichtigung der standörtlichen N-Nachlieferung im Silomaisanbau

Berücksichtigung der standörtlichen N-Nachlieferung im Silomaisanbau Berücksichtigung der standörtlichen N-Nachlieferung im Silomaisanbau Dr. Heinrich Höper, Dr. Walter Schäfer Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie Referat L3.4 Boden- und Grundwassermonitoring Tim

Mehr

Hochaufgelöste Niederschlagsklimatologie für Deutschland zur nutzerspezifischen Analyse von Extremereignissen

Hochaufgelöste Niederschlagsklimatologie für Deutschland zur nutzerspezifischen Analyse von Extremereignissen 10. Annaberger Klimatage 11.+ 12. Mai 2016 Hochaufgelöste Niederschlagsklimatologie für Deutschland zur nutzerspezifischen Analyse von Extremereignissen Dr. Tanja Winterrath, Thomas Junghänel, Christoph

Mehr

KLIMPRAX - Starkregen Vorstellung des geplanten Projekts

KLIMPRAX - Starkregen Vorstellung des geplanten Projekts Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie KLIMPRAX - Starkregen Vorstellung des geplanten Projekts Prof. Dr. Th. Schmid Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie Gliederung Hintergrund Das Projekt

Mehr

Wie Unternehmen von Geofernerkundungsdaten profitieren können

Wie Unternehmen von Geofernerkundungsdaten profitieren können Wie Unternehmen von Geofernerkundungsdaten profitieren können 1. Teil Dr. André Hollstein andre.hollstein@gfz-potsdam.de 2. Teil Fortsetzung: Dr. Mike Sips sips@gfz-potsdam.de Inhalt (Teil 1.) Kurzvorstellung

Mehr

6. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung

6. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung 6. Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung 19. April 216 Titelbild: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnungen für den Freistaat Sachsen seit 1997

Mehr

Hochwasser im Mai/Juni 2013

Hochwasser im Mai/Juni 2013 Hochwasser im Mai/Juni 2013 Aspekte/Erfahrungen bei der Vorhersage mit Larsim -Anwenderworkshop 2014 KIT Institut für Wasser und Gewässerentwicklung, Bereich Hydrologie Hochwasser 2013 Bilder 2 Vergleich

Mehr

Organische Kohlenstoffvorräte der Böden in Baden-Württemberg

Organische Kohlenstoffvorräte der Böden in Baden-Württemberg LANDESAMT FÜR GEOLOGIE, ROHSTOFFE UND BERGBAU 05./06.10.2015 in Karlsruhe Arbeitsforum THG-Bilanzierung in der Landwirtschaft Organische Kohlenstoffvorräte der Böden in Baden-Württemberg Dr. Frank Waldmann

Mehr

Kartendienst zur Luftschadstoffbelastung in Deutschland

Kartendienst zur Luftschadstoffbelastung in Deutschland Kartendienst zur Luftschadstoffbelastung in Deutschland Eine interaktive Darstellung der räumlichen Verteilung von Feinstaub, Ozon und Stickstoffdioxid sowie Arsen, Blei, Cadmium, Nickel und Benzo(a)pyren

Mehr

Aktuelle und kommende Fernerkundungsdaten und ihr Nutzungspotential. E F T A S Fernerkundung Technologietransfer GmbH

Aktuelle und kommende Fernerkundungsdaten und ihr Nutzungspotential. E F T A S Fernerkundung Technologietransfer GmbH Aktuelle und kommende Fernerkundungsdaten und ihr Nutzungspotential E F T A S Fernerkundung Technologietransfer GmbH Oliver Buck Halle (Saale), 18.02. www.eftas.com 1 Den Überblick behalten EFTAS GmbH

Mehr

Requirements stemming from QPF user community

Requirements stemming from QPF user community . Werner Schulz / Dr. Manfred Bremicker, Flood Forecasting Centre Baden-Württemberg, Karlsruhe Requirements stemming from QPF user community Werner Schulz State Institut for Environmental Protection Griesbachstr.

Mehr

Synthetische Niederschläge für Kanalnetzberechnungen (SYNOPSE)

Synthetische Niederschläge für Kanalnetzberechnungen (SYNOPSE) Synthetische Niederschläge für Kanalnetzberechnungen (SYNOPSE) U. Haberlandt et al. Koordination: Institut für Wasserwirtschaft, Hydrologie und landwirtschaftlichen Wasserbau, Leibniz Universität Hannover

Mehr

1. Internationale Konferenz im Projekt NEYMO

1. Internationale Konferenz im Projekt NEYMO 1. Internationale Konferenz im Projekt NEYMO 18.06.2013 in Bogatynia Vorstellung des EU-Projekts NEYMO und aktueller Projektfortschritt - deutsche Seite - 1 10.07.2013 Kathleen Lünich Lausitzer Neiße/Nysa

Mehr

Radarniederschlag. Prinzip der Niederschlagsbestimmung. inkl. Umrechnung der Radarreflektivitäten in Momentanwerte des Niederschlages. Version 1.

Radarniederschlag. Prinzip der Niederschlagsbestimmung. inkl. Umrechnung der Radarreflektivitäten in Momentanwerte des Niederschlages. Version 1. Radarniederschlag Prinzip der Niederschlagsbestimmung mit Radar inkl. Umrechnung der Radarreflektivitäten in Momentanwerte des Niederschlages Version 1.1 Stand: Juni 2015 Radarniederschlag: Prinzip der

Mehr