HOBLink DRDA. Handbuch. für Windows. April HOB GmbH & Co. KG Schwadermühlstr. 3 D Cadolzburg

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1 HOBLink DRDA für Windows Handbuch April 2005 HOB GmbH & Co. KG Schwadermühlstr. 3 D Cadolzburg (00 49) 9103 / (00 49) 9103 /

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3 Inhalt 1. Überblick HOBLink DRDA Open Database Connectivity (ODBC) Distributed Relational Database Architecture (DRDA) HOBLink DRDA und SQL Anwendungsentwicklung mit HOBLink DRDA Systemvoraussetzungen 7 3. Installation von HOBLink DRDA Überblick Definitionen am Host Eintrag in die Modetabelle MVS VSE VM OS/ AIX auf RS/ Konfiguration der Verbindung im APPC Subsystem Konfiguration von IBM APPC Networking Services Step Step Step Konfiguration von Microsoft SNA Server Lokale LU definieren Remote LU definieren Mode einer Partner LU zuordnen Client Software installieren Konfiguration von Novell Netware for SAA Ausführen des Installationsprogramms Batch-Installation Aufzeichnen der Installationen Abspielen der Installation Konfigurieren von HOBLink DRDA Datenquelle hinzufügen und konfigurieren Eine neue Datenquelle konfigurieren Eine bestehende Datenquelle ändern Eine bestehende Datenquelle löschen HOBLink DRDA an die Datenbank binden Den Bind selbst durchführen Ein vorhandenes Package verwenden...29

4 8. Zusätzlich enthaltene Programme Das Programm HOBBIND Das Programm CODEPAGE Das Programm HOBDBM SQL-Befehle HOBDBM-Befehle Glossar 35 Index 37 KW V4.1D

5 HOBLink DRDA Überblick 1. Überblick 1.1. HOBLink DRDA Mit HOBLink DRDA ist es möglich, auf einem PC unter Windows 3.1x, Windows 95/98 oder Windows NT/2000 Anwendungsprogramme (z. B. MS Excel, MS Access, MS Query und FoxPro) auszuführen, die auf Host-Datenbanken zugreifen. Mit Visual Basic können Sie eigene Anwendungsprogramme entwickeln, die Datenbankzugriffe über die ODBC-Schnittstelle ausführen. Somit können Sie mit HOBLink DRDA vom Desktop aus kostengünstig entfernt gespeicherte Unternehmensdaten einsehen und pflegen. Durch die Installation von HOBLink DRDA benötigen Sie auf dem PC kein lokales Datenbanksystem, denn die Host-Datenbank wird zum Daten-Server. Wenn Sie HOBLink DRDA verwenden, kann die Netzwerk-Anbindung über TCP/IP oder APPC erfolgen. Im Falle einer APPC-Verbindung benötigen Sie auf dem PC eine Software, die eine APPC- Verbindung zwischen PC und Host herstellt. Diese Software wird in diesem Handbuch kurz als APPC Subsystem bezeichnet. HOBLink DRDA unterstützt folgende APPC Subsysteme: HOBLink SNA Stack Microsoft SNA Server (Client auf dem PC) Novell Netware for SAA IBM Client Access/400 (bzw. IBM APPC Networking Services) IBM Personal Communications IBM Communications Server Falls die Verbindung über TCP/IP bzw. TCP/IP for AnyNet hergestellt wird, ist ein TCP/IP-Stack auf dem Client-Rechner notwendig. Bei den Betriebssystemen Windows 95/98 und Windows NT/2000 ist TCP/IP mitgeliefert, bei Windows 3.11 müssen Sie einen TCP/IP Stack zusätzlich kaufen, beispielsweise Microsoft TCP/IP for Windows HOBLink DRDA unterstützt viele kommerzielle PC-Anwendungen, da es über die Schnittstelle ODBC auf Datenbanken zugreift. Der Zugriff auf folgende Datenbanksysteme ist möglich: DB2 für MVS bzw. OS/390 DB2/VSE (früher SQL/DS) DB2/VM (früher SQL/DS) DB2/400 OS/400 Datenbankdateien DB2/AIX (UDB) DB2/Windows NT (UDB) DB2/2 (UDB) DB2 für Sun Solaris DB2 für Linux alle weiteren Datenbanksysteme, die der DRDA-Architektur entsprechen 5

6 Überblick HOBLink DRDA 1.2. Open Database Connectivity (ODBC) ODBC (Open DataBase Connectivity) ist eine Schnittstelle, die 1992 von der Firma Microsoft entwickelt wurde. Sie ermöglicht von einem Anwendungsprogramm aus den Zugriff auf relationale und nicht-relationale Datenbanksysteme in einer heterogenen Umgebung. ODBC ermöglicht Anwendungsprogramme, mit denen Sie gleichzeitig auf Daten zugreifen, Daten ansehen und Daten bearbeiten können. ODBC unterstützt SQL, die Standard-Abfragesprache für relationale Datenbanken. ODBC Architektur Anwendungsprogramm (z.b. Excel) Treiber-Manager ODBC-Treiber (DLL) Netzwerk-Software Datenquelle HOBLink DRDA stellt einen ODBC-Treiber zur Verfügung, der den Zugriff auf Host-Datenbanksysteme ermöglicht, die der DRDA-Architektur entsprechen. Der ODBC-Treiber von HOBLink DRDA übernimmt eine Vermittlerfunktion zwischen einem Anwendungsprogramm und der Host-Software, die die Anbindung an ein Netzwerk gewährleistet Distributed Relational Database Architecture (DRDA) HOBLink DRDA verbindet einen Datenbank-Client mit einem Host-Datenbanksystem. Dazu verwendet HOBLink DRDA das Übertragungsprotokoll DRDA (Distributed Relational Database Architecture), das den Zugriff auf die Datenbanksysteme in verschiedenen Umgebungen regelt HOBLink DRDA und SQL SQL ist eine von IBM entwickelte Abfragesprache für relationale Datenbanken, die von allen relationalen SAA Datenbanksystemen unterstützt wird. Mit SQL kann ein Benutzer Daten in SAA-Umgebungen abfragen und verändern. SQL-Befehle, die Sie für eine Datenbank-Abfrage eingeben, werden vom HOBLink DRDA ODBC-Treiber interpretiert Anwendungsentwicklung mit HOBLink DRDA Wenn Sie Anwendungen entwickeln möchten, die über HOBLink DRDA auf Datenbanken zugreifen, kann dies über die Schnittstellen ODBC und esql(embedded SQL) erfolgen. HOBLink DRDA bietet volle Unterstützung von stored procedures. Bei der Anwendungsentwicklung unterstützt HOBLink DRDA folgende Zugriffsobjekte, z.b. für MS Visual Basic oder VBA (Office 97): DAO (Data Access Objects) 3.5 ADO (ActiveX Data Objects) 1.5 OLE DB 1.1 6

7 HOBLink DRDA Systemvoraussetzungen 2. Systemvoraussetzungen Hardware: PC mit 486er Prozessor oder höher Disketten- bzw. CD-Laufwerk Software: Microsoft Windows 3.11 oder Windows 95 oder Windows 98 oder Windows NT oder Windows 2000 Wenn die Verbindung über APPC erfolgt: Ein APPC Subsystem, das die Verbindung zur SNA-Umgebung herstellt, z. B. HOBLink SNA Stack oder: IBM Client Access/400 for Windows (bzw. IBM APPC Networking Services for Windows) Anmerkung: Wenn hier die Host-Kommunikation über VTAM erfolgen soll, muß VTAM Version 4 Release2 am Host installiert sein, ältere VTAM-Versionen werden nicht unterstützt. oder: Novell Netware for SAA, Version oder neuer oder: Microsoft SNA Server (Client-Version muß am PC installiert werden) Die Verbindung zu AS/400-Rechnern erfolgt über das Betriebssystem OS/400. Wenn die Verbindung über TCP/IP bzw. TCP/IP AnyNet erfolgt: Ein Subsystem, das die Netzwerk-Anbindung über TCP/IP ermöglicht (in Windows 95/98 und Windows NT/2000 bereits enthalten) 7

8 Systemvoraussetzungen HOBLink DRDA 8

9 HOBLink DRDA Installation von HOBLink DRDA 3. Installation von HOBLink DRDA 3.1. Überblick Damit Sie Datenbank-Zugriffe über HOBLink DRDA ausführen können, müssen Sie folgende Schritte durchführen: Definitionen am Host eintragen (siehe Abschnitt 3.2. Definitionen am Host ; wenden Sie sich an den Administrator des Host-Systems.) APPC Subsystem bzw. TCP/IP Subsystem (nur unter Windows 3.1x) auf dem PC installieren Verbindung mit dem APPC Subsystem konfigurieren (siehe Kaptitel 4. Konfiguration der Verbindung im APPC Subsystem auf Seite 17) bzw. TCP/IP-Verbindung konfigurieren. HOBLink DRDA auf dem PC installieren (siehe Kapitel 5. Ausführen des Installationsprogramms auf Seite 21) Binden von HOBLink DRDA an die Datenbank (siehe Abschnitt 7.4. HOBLink DRDA an die Datenbank binden auf Seite 29) Datenquelle im ODBC-Administrator (Systemsteuerung von Windows) konfigurieren (siehe Abschnitt 7.1. Datenquelle hinzufügen und konfigurieren auf Seite 25) 9

10 Installation von HOBLink DRDA HOBLink DRDA 3.2. Definitionen am Host Dieser Abschnitt beschreibt die Einträge, die der System-Administrator am Host vornehmen muß, um HOBLink DRDA den Zugriff zu ermöglichen. Alle Einträge, die in diesem Kapitel mit einer Zahl in einem Kreis gekennzeichnet sind ( ), müssen Sie auf dem PC ebenfalls in ein Eingabefeld eintragen. Die entsprechende Zahl finden Sie dann in dem Kapitel, das diese Einträge am PC beschreibt. Dies sind folgende Einträge: Name der Datei am Host, welche die Modebeschreibungen (Logmodes) enthält Name des Modes, mit dem kommuniziert wird Lokale LU Partner LU Netz ID 10

11 HOBLink DRDA Installation von HOBLink DRDA Eintrag in die Modetabelle Beispiel: Eintrag IBMRDB in einer Modetabelle: MODTABHS MODETAB... IBMRDB MODEENT LOGMODE=IBMRDB, AGW (SLU) TO AGW (PLU) X PSNDPAC=X 00, PRIMARY SEND PACING COUNT X... MODEEND END MVS VTAM-Definition der PU und LUs SRCVPAC=X 02, SECONDARY RECEIVE PACING COUNT X SSNDPAC=X 02, SECONDARY SEND PACING COUNT X TYPE=0, NEGOTIATED BIND X FMPROF=X 13, FM PROFILE 19 LU 6.2 X TSPROF=X 07, TS PROFILE 7 LU 6.2 X PRIPROT=X B0, PRIMARY NAU PROTOCOL X SECPROT=X B0, SECONDARY NAU PROTOCOL X RUSIZES=X X 2**9 = 4096 X COMPROT=X 78A5, COMMON NAU PROT X PSERVIC=X F00 SYSMSG/Q MODEL 1. Integrierter Token-Ring-Adapter (Switched major node) H9Z3PU PU ADDR=09, CPNAME=H9Z3X, DISCNT=NO, LANACK=(0,0),LANCON=(5,2),LANINACT=4.8, LANRESP=(5,2),LANSDWDW=(7,1),LANSW=YES, MAXDATA=2012, MAXPATH=4,SAPADDR=4, SSCPFM=USSSCS,USSTAB=USSTABHS,MODETAB=MODTABHS, PACING=0, VPACING=0 H9Z3X LU LOCADDR=0 H9Z30 LU LOCADDR= Local SNA major node H9Z3PU PU CUADDR=511, MAXBFRU=8, XID=YES, MODETAB=MODTABHS, DLOGMOD=D4C32782, ISTATUS=ACTIVE, USSTAB=USSTABHS H9Z30 LU LOCADDR=00 H9Z3X LU LOCADDR=00 VTAM-Definition der Applikation unter MVS 11

12 Installation von HOBLink DRDA HOBLink DRDA Unter MVS müssen Sie eine Applikation in der VTAM-Definition eintragen. Den Applikationsnamen (hier: DB2APPL ) muß der PC-Benutzer im Setup-Programm von HOBLink DRDA als Partner LU Name angeben: DB2APPL APPL APPC=YES, AUTH=(ACQ), AUTOSES=1, DMINWNL=25, DMINWNR=25, DSESLIM=50, MODETAB=MODTABHS, SECACPT=ALREADYV, SRBEXIT=YES, VERIFY=NONE, VPACING=2 Wenn mit einer dependent LU auf eine MVS/DB2 zugegriffen werden soll, dann müssen Sie vorher folgendes VTAM Kommando absetzen: F NET,CNOS,ID=MV14DB2,LOGMODE=IBMRDB,LUNAME=H9C42,SNGSESLU=YES DB2APPL ist der Name der Partner LU H9Z3X ist der Name der dependent LU. Als Logmode kann auch ein anderer LU 6.2 Logmode verwendet werden. Dieser muß aber in jedem Fall mit dem Logmode übereinstimmen, der im DRDA Setup verwendet wird VSE VTAM-Definition der PU und LUs 1. Integrierter Token-Ring-Adapter (Switched major node) H9Z3PU PU ADDR=09, CPNAME=H9Z3X, DISCNT=NO, LANACK=(0,0),LANCON=(5,2),LANINACT=4.8, LANRESP=(5,2),LANSDWDW=(7,1),LANSW=YES, MAXDATA=2012, MAXPATH=4,SAPADDR=4, SSCPFM=USSSCS,USSTAB=USSTABHS,MODETAB=MODTABHS, PACING=0, VPACING=0 H9Z3X LU LOCADDR=0 H9Z30 LU LOCADDR= Local SNA major node H9Z3PU PU CUADDR=511, MAXBFRU=8, XID=YES, MODETAB=MODTABHS, DLOGMOD=D4C32782, ISTATUS=ACTIVE, USSTAB=USSTABHS H9Z30 LU LOCADDR=00 H9Z3X LU LOCADDR=00 12

13 HOBLink DRDA Installation von HOBLink DRDA VM In VM müssen Sie ebenfalls die PU und die LUs in der VTAM-Definition festlegen (siehe vorherigen Abschnitt). Zusätzlich müssen Sie eine Applikation in der VTAM-Definition eintragen und einen Befehl im AVS absetzen: VTAM-Definition der Applikation unter VM DB2APPL APPL APPC=YES, AUTHEXIT=YES, AUTOSES=10, DSESLIM=100, DMINWNL=50, DMINWNR=50, MODETAB=MODTABHS, PARSESS=YES, SYNCLVL=CONFIRM, SECACPT=ALREADYV, VERIFY=NONE Befehl im AVS Folgender Befehl dient zum Aktivieren eines virtuellen Gateways namens DB2APPL : Beispiel: ACTIVATE GATEWAY DB2APPL GLOBAL Den Gateway-Namen (hier: DB2APPL ) muß der PC-Benutzer in HOBLink DRDA als Partner LU Namen angeben. 13

14 Installation von HOBLink DRDA HOBLink DRDA OS/400 Das Betriebssystem OS/400 beinhaltet ein Datenbanksystem (integrated file system), mit dem sog. Datenbankdateien erstellt werden können. Der Datenbankzugriff auf OS/400 Systeme ist mit HOBLink DRDA sowohl auf diese OS/400 Datenbankdateien als auch auf DB2/400 Daten möglich. Sämtliche Einstellungen auf der PC-Seite sind für beide Arten des Datenbankzugriffs identisch. In der Leitungsbeschreibung muß Automatisch Erstellen aktiviert sein. Dann erzeugt das Betriebssystem die Steuereinheitenbeschreibung und eine Einheitenbeschreibung, wenn der PC-Benutzer die Datenfernverbindung über HOBLink DRDA mit Client Access/400 für Windows herstellt. Im folgenden finden Sie ein Beispiel für eine Steuereinheitenbeschreibung und eine Einheitenbeschreibung: Steuereinheitenbeschreibung: Steuereinheitenbeschreibung... : Auswahl : Steuereinheitenkategorie..... : H9Z3X *BASIC *APPC Verbindungsart : *LAN Bei IPL anhängen : *NO Zeichencode : *EBCDIC Maximale Rahmengröße : Ferne Netzwerk-ID : BRAND Ferner Kontrollpunkt : H9Z3X Einleitende Verbindung : *DIAL Wählinitialisierung : *LINKTYPE Wählleitung unterbrechen..... : *YES Datenverbindungsfunktion..... : *NEG Ferne LAN-Adapteradresse..... : FEA LAN-DSAP : Wählleitungen LINTRN Angeschlossene Einheiten H9Z3X APPN-fähig : *YES APPN CP Sitzungsunterstützung.. : *YES APPN-Knotenart : *CALC APPN/HPR-fähig : *YES APPN-Übertrag.-Gruppennummer... : *CALC Min. APPN-Schalterstatus..... : *VRYONPND Einheit automatisch löschen... : 1440 Benutzerdefiniert : *LIND Benutzerdefiniert : *LIND Benutzerdefiniert : *LIND Modellsteuereinheitenbeschr.... : *NO Eigner der Steuereinheit..... : *SYS Unterbrechungszeitgeber: Minimaler Verbind.zeitgeber.. : 170 Unterbrech.-Verzög.zeitgeber.. : 0 LAN-Rahmenwiederholung : *CALC LAN-Verbindungswiederholung... : *CALC LAN-Antwortzeitgeber : *CALC LAN-Verbindungszeitgeber..... : *CALC LAN-Rückmeldungszeitgeber.... : *CALC LAN-Inaktivitätszeitgeber.... : *CALC LAN-Rückmeldungsfrequenz..... : *CALC LAN max. ausstehender Rahmen... : *CALC LAN-Zugriffspriorität : *CALC 14

15 HOBLink DRDA Installation von HOBLink DRDA Einheitenbeschreibung: Einheitenbeschreibung : Auswahl : Einheitenkategorie : H9Z3X *BASIC *APPC Automatisch erstellt : YES Ferner Standort : H9Z3X Bei IPL anhängen : *NO Lokaler Standort : DB2APPL Ferne Netzwerk-ID : *NETATR Angeschlossene Steuereinheit... : H9Z3X Nachrichtenwarteschlange..... : QSYSOPR Bibliothek : *LIBL Lokale Standortadresse : 00 APPN-fähig : *YES Einzelsitzung: Fähig für eine Sitzung..... : *NO Einheitenbeschreibung : Auswahl : Einheitenkategorie : H9Z3X *MODE *APPC Modus *NETATR Für den Datenbankzugriff sind außerdem die folgenden Eingaben notwendig. Eine ausführliche Anleitung dazu finden Sie im IBM Application System/400 Systems Application Architecture Structured Query Language/400 Programmer s Guide (SC ). Der System-Administrator (QSECOFR) der DB2/400-Datenbank muß folgende SQL-Befehle eingeben, um einem Benutzer den Zugriff auf die Datenbank zu ermöglichen: Verzeichniseintrag der Datenbank Um den Query-Manager starten zu können, müssen Sie einen lokalen Verzeichniseintrag vornehmen. Der Befehl ADDRDBDIRE erzeugt einen lokalen Eintrag mit einem frei wählbaren Datenbank-Namen. Diesen Namen geben Sie als Zieldatenbank im ODBC-Setup (siehe Abschnitt 7.1. Datenquelle hinzufügen und konfigurieren) an. Die bestehenden Einträge können Sie anzeigen mit dem Befehl SQL starten DSPRDBDIRE Starten Sie den SQL-Interpreter mit dem Befehl STRSQL eine Collection erstellen Beispiel: <COLL_ID> CREATE COLLECTION <COLL_ID> ist der Name der Collection-ID, der in der Konfiguration von HOBlink DRDA in den Bindeoptionen eingetragen wird. 15

16 Installation von HOBLink DRDA HOBLink DRDA Wurde dort nichts eingetragen, ist dies die User-ID, mit der sich der Benutzer an der Datenbank anmeldet. Verlassen Sie anschließend den SQL-Interpreter. die Berechtigung für den Benutzer definieren Dem Benutzer muß die Berechtigung CHANGE oder höher in der COLLECTION ID zugeordnet werden. Beispiel: GRTOBJAUT OBJ(QSYS/COLL_ID) OBJTYPE(*LIB) USER(<USER_ID>) AUT(*ALL) <USER_ID> <COLL_ID> ist der Name des Benutzers ist der Name der Collection-ID, der in der Konfiguration von HOBLink DRDA in den Bindeoptionen eingetragen wird. Wurde dort nichts eingetragen, ist dies die User-ID, mit der sich der Benutzer an der Datenbank anmeldet. Standard-Parameter für den Befehl STRSQL ändern Geben Sie folgenden Befehl ein: CHGCMDDFT CMD(STRSQL) NEWDFT( NAMING(*SQL) DECPNT(*COMMA) LANGID(*DE) ) Anstatt *DE können Sie auch eine andere Sprachen-ID wählen, je nachdem wie Ihr AS/400 System konfiguriert ist AIX auf RS/6000 Wenn Sie als Host-Datenbanksystem DB/6000 unter AIX einsetzen möchten, benötigen Sie IBM Communications Server for AIX, Version 4. Informationen zur Konfiguration einer LU 6.2 erhalten Sie in der Dokumentation zu diesem Produkt. 16

17 HOBLink DRDA Konfiguration der Verbindung im APPC Subsystem 4. Konfiguration der Verbindung im APPC Subsystem 4.1. Konfiguration von IBM APPC Networking Services Um die APPC-Verbindung über IBM APPC Networking Services herzustellen, gehen Sie folgendermaßen vor: Zur Konfiguration von Networking Services öffnen Sie das Konfigurationsprogramm. Klicken Sie dazu auf das Icon Configure, das sich in der Programmgruppe IBM APPC Networking Services befindet. Hier legen Sie die Parameter für die Verbindung zwischen PC und Host fest. Die Konfiguration erfolgt in drei Schritten Step 1 Klicken Sie auf die Schaltfläche Step 1, um das Dialogfenster General Configuration zu öffnen: Geben Sie den vollständigen Namen der lokalen Logical Unit (fully qualified local LU name) ein. Der Name besteht aus der Netz-ID und dem Namen des lokalen Knoten. Zwischen die beiden Namen müssen Sie einen Punkt einfügen. Den Namen einer lokalen LU legt Ihr System-Administrator für Sie auf dem fernen System an (z. B. in der VTAM-Definition). Für den Zugriff auf eine DB2/400 Datenbank können Sie den Namen des lokalen Knotens hier selbst festlegen. Netz-ID Name des lokalen Knoten Ihre Netz-ID erfahren Sie von Ihrem System-Administrator. Den Namen Ihres lokalen Knoten erfahren Sie von Ihrem System- Administrator. Diesen Namen trägt der System-Administrator als CP Name in der VTAM-Definition des fernen Systems ein. Verwenden Sie eine independent LU. Wenn Sie auf ein AS/400 System zugreifen möchten, vergeben Sie den Namen des lokalen Knotens hier selbst. Der Name wird in der Steuereinheitenbeschreibung als Ferner Kontrollpunkt eingetragen. Im unteren Eingabefeld Select your connection type wählen Sie den Verbindungstyp aus, mit der die Verbindung zwischen PC und Host hergestellt werden soll Step 2 Klicken Sie auf die Schaltfläche Step 2. Hier können Sie die Parameter für den gewählten Verbindungstyp eingeben. Beispiel: Für den Verbindungstyp Local Area Network geben Sie einen Link Name ein, den Sie hier frei bestimmen können. Für die Verwendung mit HOBLink DRDA müssen Sie die erste Zeile (Link 1) verwenden. Der Link Name ist eindeutig einer Remote Address zugeordnet. Die Remote Address ist die Netzwerk-Adresse des Systems, auf dem sich die ferne Datenbank befindet. Die Remote Address erfahren Sie von Ihrem System-Administrator. 17

18 Konfiguration der Verbindung im APPC Subsystem HOBLink DRDA Step 3 Klicken Sie auf die Schaltfläche Step 3. Es erscheint das Dialogfenster Definitions : Zunächst ist die Optionsschaltfläche Modes angewählt. Die Logmodes, die auf Ihrem PC vorhanden sind, sind hier aufgelistet. Die Logmodes enthalten Parameter, die die Kommunikation bestimmen. Der Logmode, den Sie verwenden, muß auch auf dem fernen System definiert sein. Auf den Seiten Side Information und Transaction Programs müssen Sie für HOBLink DRDA keine Einträge vornehmen. Wir empfehlen, folgende Logmodes zu verwenden (abhängig vom fernen System): QPCSUPP, wenn Sie auf eine DB2/400 Datenbank zugreifen möchten IBMRDB, wenn Sie auf eine DB2/VM (SQL/DS) Datenbank zugreifen möchten IBMRDB, wenn Sie auf eine DB2/VSE (SQL/DS) Datenbank zugreifen möchten IBMRDB, wenn Sie auf eine DB2/MVS Datenbank zugreifen möchten IBMRDB, wenn Sie auf eine DB2/6000 Datenbank zugreifen möchten IBMRDB, wenn Sie auf eine DB2/2 Datenbank zugreifen möchten Der Name des Logmode muß mit dem Namen des Übertragungsmodus am Host (Logmode in der Modetab) übereinstimmen. Neuen Logmode definieren Um einen neuen Logmode zu definieren, klicken Sie auf die Schaltfläche Define, um das Dialogfenster Define Mode zu öffnen: Beispiel-Werte bei Verwendung einer SQL/DS-Datenbank: Mode Name IBMRDB Maximum RU Size 1920 Receive Pacing Window Size 4 Maximum Negotiable Sessions 8 Minimum Negotiable Contention Winners Konfiguration von Microsoft SNA Server Wenn Sie die APPC-Verbindung über Microsoft SNA-Server herstellen möchten, müssen am Server- PC eine remote LU und eine lokale LU definiert sein. Auf Ihrem lokalen PC müssen Sie die Client- Software des SNA-Servers installieren. Die unten angeführten Anweisungen und Beispiel-Abbildungen gelten für die Version 2.11 von Microsoft SNA Server Lokale LU definieren Der Administrator definiert die LUs auf dem Server-PC im Administration Program von Microsoft SNA Server. 1. Markieren Sie einen der Server im Fenster Servers and Connections. 2. Wählen Sie den Befehl Assign LUs im Menü Services. Es öffnet sich das Dialogfenster Insert LU. 3. Wählen Sie die Optionsschaltfläche APPC (Local). 18

19 HOBLink DRDA Konfiguration der Verbindung im APPC Subsystem 4. Klicken Sie auf OK. 5. Im Dialogfenster New APPC LU Properties definieren Sie die Einträge für die lokale LU. LU Alias LU 6.2 Type Network Name LU Name Der LU-Name der dem Server PC zugeordnet ist. Der LU Alias (nicht der LU Name in diesem Dialogfenster) muß im Konfigurationsprogramm von HOBLink DRDA als LU Name verwendet werden. Für APPC-Verbindungen sollten nur independent LUs verwendet werden. Diesen Namen erfahren Sie vom Host-Administrator Diesen Namen erfahren Sie vom Host-Administrator Die Kontrollkästchen Enable Automatic Partnering und Member of Default Outgoing Local APPC LU Pool sollten aktiviert sein. Implicit Incoming Remote LU Hier sollten Sie None einstellen. Timeout for Starting Invokable TPs Stellen Sie hier beispielsweise 60 Sekunden ein Remote LU definieren Um die Einträge für eine Remote LU festzulegen, markieren Sie zunächst eine bestehende Verbindung im Fenster Servers and Connections. Danach gehen Sie analog vor wie bei der Definition der lokalen LU Mode einer Partner LU zuordnen Jeder lokalen LU sind eine oder mehrere Remote LUs als Partner LU zugeordnet, die jeweils verschiedene Modes verwenden können. Um einen Mode einer Partner LU zuzuordnen, gehen Sie so vor: 1. Doppelklicken Sie auf eine lokale LU in der Liste Servers and Connections. 2. Im Dialogfenster APPC Remote LU Properties klicken Sie auf die Schaltfläche Partners. Es erscheint das Dialogfenster LU 6.2 Partner LUs. Hier sind die Partner LUs mit den zugeordneten Modes aufgeführt. Ordnen Sie den Mode, den Sie verwenden möchten, zur Partner LU zu. Wir empfehlen folgende Modes zu verwenden, abhängig vom Datenbanksystem: IBMRDB, wenn Sie auf eine DB2/VM (SQL/DS) Datenbank zugreifen möchten IBMRDB, wenn Sie auf eine DB2/VSE (SQL/DS) Datenbank zugreifen möchten IBMRDB, wenn Sie auf eine DB2/MVS Datenbank zugreifen möchten QPCSUPP, wenn Sie auf eine DB2/400 Datenbank zugreifen möchten IBMRDB, wenn Sie auf eine DB2/6000 Datenbank zugreifen möchten IBMRDB, wenn Sie auf eine DB2/2 Datenbank zugreifen möchten 19

20 Konfiguration der Verbindung im APPC Subsystem HOBLink DRDA Client Software installieren Auf Ihrem lokalen PC, auf dem Sie HOBLink DRDA installiert haben, müssen Sie auch die Client- Software von Microsoft SNA Server installieren. Während der Installation müssen Sie folgende Einträge vornehmen: Anwendername Domainname Geben Sie Ihren Benutzernamen am SNA-Server ein. Geben Sie die SNA-Server-Domain an, die Ihrem SNA-Benutzer zugeordnet ist. Diesen Namen erfahren Sie vom Administrator für den SNA-Server Konfiguration von Novell Netware for SAA Um die APPC-Verbindung über Novell NetWare for SAA (Version oder neuer) herzustellen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Informieren Sie den zuständigen Administrator für den Server, auf dem Novell NetWare for SAA ausgeführt wird. Der Administrator konfiguriert die APPC-Verbindung zum Host. Weitergehende Informationen über die Konfiguration von APPC-Verbindungen mit Novell NetWare for SAA finden Sie in den Handbüchern von Novell (Administration Guide for Mainframes and Peer Nodes). 2. Installieren Sie NetWare for SAA APIs auf der Festplatte des PCs. 3. Erstellen Sie eine Konfiguration mit HOBLink DRDA (siehe Kapitel 7.1. Datenquelle hinzufügen und konfigurieren auf Seite 25). Im Konfigurationsprogramm der NetWare for SAA APIs brauchen Sie keine Einstellungen vornehmen. 20

21 HOBLink DRDA Ausführen des Installationsprogramms 5. Ausführen des Installationsprogramms Um HOBLink DRDA zu installieren, legen Sie die HOBLink DRDA Installationsdiskette bzw. CD-ROM in das Laufwerk Ihres PCs. Wenn Sie unter einem 16 bit Betriebssystem (Windows 3.1x) arbeiten, legen Sie die Installationsdiskette HOBLink DRDA (Win16) ein. Wenn Sie unter einem 32 bit Betriebssystem (Windows 95/98 oder Windows NT/2000) arbeiten, legen Sie die Installationsdiskette HOBLink DRDA (Win32) ein. Wählen Sie im Programm-Manager den Befehl Ausführen aus dem Menü Datei (Windows 3.1x) oder den Befehl Ausführen in der Startleiste (Windows 95/98, NT/2000). Folgendes Dialogfenster erscheint: Geben Sie in der Befehlszeile ein: A:\SETUP Es erscheint ein Dialogfenster, in dem Sie auswählen können, welche Ländervariante von HOBLink DRDA installiert werden soll. 21

22 Ausführen des Installationsprogramms HOBLink DRDA Es erscheinen alle Dialogfenster von HOBLink DRDA und auch alle Fehlermeldungen, die HOBLink DRDA ausgibt (nicht die der Datenbank-Applikation) in der Sprache, die Sie auswählen. Nach Anzeige des Lizenzvertrags und Eingabeaufforderung des Produktschlüssels erscheint ein Dialogfenster, in dem Sie den Pfad auf der Festplatte festlegen können, in den sich HOBLink DRDA installiert. Im Eingabefeld Pfad und Dateinamen,... können Sie Namen und Pfad einer HOBLink DRDA Konfigurationsdatei angeben, die sich auf einem Server befindet. Diese Datei wird dann im Konfigurationsprogramm von HOBLink DRDA angezeigt und kann dort aktiviert werden. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Installationsverzeichnis an Systempfad anfügen, wenn der Systempfad um den HOBLink DRDA Installationspfad erweitert werden soll. Diese Option sollten Sie wählen, wenn Sie Datenbank-Anwendungen benutzen, die esql (embedded SQL) benutzen, z.b. EasySQL Entry oder HOBDBM von HOB. Falls Sie ausschließlich über ODBC auf Datenbanken zugreifen, sollten Sie dieses Kontrollkästchen nicht aktivieren. Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche Weiter. Das Installationsprogramm kopiert nun die Programmdateien auf die Festplatte und registriert den ODBC-Treiber im System. Wenn die Installation erfolgreich verlaufen ist, wird dies durch ein weiteres Dialogfenster angezeigt. Klicken Sie danach auf die Schaltfläche Zurück zu Windows. Ein Neustart von Windows ist nicht erforderlich. HOBLink DRDA binden Bevor Sie HOBLink DRDA zum ersten Mal verwenden, müssen Sie HOBLink DRDA an die Datenbank binden (siehe Abschnitt 7.4. HOBLink DRDA an die Datenbank binden auf Seite 29). Wenn Sie keinen Bind durchführen, erscheint eine Fehlermeldung (SQL-Fehler 805 oder 818) beim Versuch, eine Verbindung zur Datenbank herzustellen. 22

23 HOBLink DRDA Batch-Installation 6. Batch-Installation HOBLink DRDA ist eine Software, die meist in großen Netzen mit zahlreichen Clients eingesetzt wird. Um die Installation zu vereinfachen und Zeit einzusparen gibt es deshalb die Möglichkeit zur Batch- Installation. Dazu werden bei der Installation von HOBLink DRDA sämtliche eingegebene Parameter aufgezeichnet. Dieselbe Installation kann zu einem späteren Zeitpunkt auf einem anderen Client wieder abgespielt werden Aufzeichnen der Installationen Das Aufzeichnen der Installation erfolgt mit dem Programm recintst.exe, das sich im Verzeichnis PLREC16 (für Windows 3.1x) bzw. PLREC32 (für Windows 95/98/NT/2000) befindet. Zum Aufzeichnen gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Starten Sie das Programm recinst.exe. Wahlweise kann dabei der Name der Aufzeichnungsdatei als Parameter angegeben werden. Beispiel: recinst instex.iss Wenn Sie keinen Parameter angegeben haben, öffnet sich ein Dialogfenster, in dem Sie den Namen einer Aufzeichnungsdatei eingeben müssen. 2. Anschließend wird automatisch das Setup-Programm von HOBLink DRDA gestartet. Erstellen Sie eine Konfiguration, wie im vorhergehenden Kapitel beschrieben Abspielen der Installation Das Abspielen einer aufgezeichneten Installation erfolgt mit dem Programm playinst.exe, das sich im Verzeichnis PLEREC16 (für Windows 3.1x bzw. PLREC32 (für Windows 95/98/NT/2000) befindet. Zum Abspielen gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Starten Sie das Programm playinst.exe. Wahlweise kann dabei der Name der Aufzeichnungsdatei als Parameter angegeben werden. Beispiel: playinst instex1.iss Wenn Sie keinen Parameter angegeben haben, öffnet sich ein Dialogfenster, in dem Sie den Namen einer Aufzeichnungsdatei eingeben müssen. 2. Anschließend wird das Setup-Programm von HOBLink DRDA automatisch ausgeführt, und zwar mit den Parametern, die bei der Aufzeichnung vorher verwendet wurden. 23

24 Batch-Installation HOBLink DRDA 24

25 HOBLink DRDA Konfigurieren von HOBLink DRDA 7. Konfigurieren von HOBLink DRDA 7.1. Datenquelle hinzufügen und konfigurieren Nachdem Sie HOBLink DRDA installiert haben, legen Sie eine oder mehrere Datenquellen fest. 1. Öffnen Sie die Systemsteuerung von Windows (Unter Windows 2000: Wählen Sie im Startmenü Einstellungen/Systemsteuerung/Verwaltung/Datenquellen ) 2. Klicken Sie auf das Icon ODBC bzw. 32-Bit ODBC bzw. Datenquellen(ODBC) Es öffnet sich das Dialogfenster ODBC Datenquellen-Administrator : In diesem Dialogfenster sind alle bisher registrierten Datenquellen aufgelistet. Hier können Sie Datenquellen hinzufügen, konfigurieren und löschen. 25

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