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1 Handbuch Produkt-Version: Handbuch-Revision: 3 Letzte Aktualisierung:

2 Inhalt 1 Einleitung Über LogAnalyser Vorteile vom LogAnalyser Features Erste Schritte Systemvoraussetzung Der Erste Start Erstellen einer Logdatei Die Erste Auswertung Einstellung Operation Fehleranzeige Fehlerdatenbank Statistikmenü Update Updatehäufigkeit Parameter

3 1 Einleitung 1.1 Über LogAnalyser Der LogAnalyser wurde dazu entwickelt um Programme die mit EVALAZE Virtualisiert werden auszuwerten, Fehler zu erkennen und zu beheben. Über den LogAnalyser lassen sich alle Informationen sammeln und in aufbereiteter Form anzeigen. 1.2 Vorteile vom LogAnalyser Der LogAnalyser hat wesentliche Vorteile für den Entwickler sowie dem Endkunden. Der wichtigste Faktor ist, die schnelle und übersichtliche Fehleranzeige der Log Auswertung. Mit dieser ist es möglich Fehler schnell und effizient zu erkennen und diese zu beheben. Besonders für die Entwickler von Evalaze ist es wichtig, Schwachstellen der Virtualisierung zu erkennen und diese in der Evalaze Programmierung zu berücksichtigen. 1.3 Features - Mehrsprachigkeit der Anwendung, der LogAnalyser ist in Englisch und Deutsch verfügbar und kann stets erweitert werden - Standardmodus: Für Kunden, um sich nur notwendige Operationen anzeigen zu lassen - Expertenmodus: Anzeige aller Informationen der Log Auswertung - Filterung sowie Suche der Ergebnisse - Verlinkung von Fehlern zur Fehlerhilfe - Statistische Auswertung der Performance - Stets erweiterbare Fehlerdatenbank - Fehlerdatenbank zur Problemanalyse 2

4 2 Erste Schritte 2.1 Systemvoraussetzung - Betriebssystem ab Microsoft Windows XP -.NET Framework Der Erste Start Beim Starten des LogAnalysers springt man direkt in die Einstellung. Abbildung 1 Datei - Über den Hinzufügen Button kann man eine oder mehrere Logdateien in den LogAnalyser einfügen. - Über den Button Liste leeren werden alle hinzugefügten Dateien aus dem LogAnalyser entfernt. Datei bewegen - Mit der Option Datei bewegen (Hoch Runter) lassen sich seine Hinzugefügten Logdateien anordnen. Einlesen - Der START Button ist dazu da, um ALLE hinzugefügten Dateien vom LogAnalyser Auswerten zu lassen. Modus - Der Standardmodus ist für den Standardbenutzer gedacht. Hier werden im Operationsmenü nur wichtige Informationen angezeigt. - Der Expertenmodus ist für erfahrende Benutzer gedacht, da dort alle Informationen die der LogAnalyser Auswertet angezeigt werden. 3

5 Logging - Das Logging sollte nur Aktiviert sein, wenn man eine Logdatei Erstellen möchte da die Performance der Anwendung sehr stark einbricht. Es können nur zusammengehörige Logdateien hinzugefügt werden. Logdateien mehrerer Programme oder mehreren Logdateien können nicht gleichzeitig eingelesen werden. 2.3 Erstellen einer Logdatei Um eine Logdatei zu erzeugen, muss klargestellt werden, dass das Logging Aktiviert wurde. Über die Menüstruktur Einstellung kommt man zu den wesentlichen Einstellungen. Im Rechten Bereich unter Logging kann man das Logging Aktivieren sowie Deaktivieren. Sobald das Logging Aktiviert wurde, wird nach Start einer Virtualisierten Anwendung von Evalaze die Logdatei in die Sandbox des Programmes geschrieben. Abbildung 3 (Injeva_main..). Eine Logdatei kann nicht größer als 128 MB werden, sobald diese Grenze erreicht ist, wird eine weitere Logdatei erzeugt. Die Logdatei wird so lange beschrieben, bis das ausgeführte Programm beendet wurde. Abbildung 2 4

6 Erzeugte Logdatei Abbildung 3 Zusammenfassung: - Logging Aktivieren - Programm Starten - Programm beenden - Die Logdateien sind nun in der Sandbox des Programmes verfügbar. 2.4 Die Erste Auswertung Einstellung Nach dem die Logdateien erstellt wurden, können Sie das Logging Deaktivieren. Um eine oder mehrere Dateien hinzuzufügen, gehen Sie einfach auf Hinzufügen und markieren die Logdateien die Sie einfügen möchten. Mit Klick auf Öffnen werden die Logdateien eingefügt. 5

7 Abbildung 4 Einfügen Log Datei Nach dem Sie alle ausgewählten Logdateien hinzugefügt haben, müssen Sie zum Einlesen der Dateien auf START drücken. Das einlesen der Dateien kann je nach Größe und Leistung Zeit in Anspruch nehmen. Abbildung 5 Einlesen Log Datei 6

8 Nun wurde die Logdatei eingelesen. Die Einstellungen im Einstellungsmenü sind somit vorerst abgeschlossen Operation Abbildung 6 Operationsmenü Im Operationsmenü sehen Sie alle Ausgewerteten Zeilen vom LogAnalyser. Erkannte Fehler werden hier rot Markiert. Dieses Menü dient dazu einzelne Prozesse zu analysieren. 7

9 Abbildung 7 Fehlermarkierung 8

10 2.4.3 Fehleranzeige In der Fehleranzeige werden alle Fehler die analysiert wurden aufgezeigt. Hier werden Fehler unterschieden zwischen u.a. Windows-, Registry und Dateifehler. Mit öffnen der jeweiligen Baumstruktur werden die Fehler angezeigt. Abbildung 8 Fehleranzeige 1 9

11 Direkt zum Fehler, in der Fehlerdatenbank springen. Zum Fehler im Operationsmenü springen. Abbildung 9 Fehleranzeige 2 Mit Markierung eines Fehlers ist es möglich über die beiden angezeigten Buttons zu bestimmten Punkten zu springen. Zum einem zur Fehlerdatenbank wo sie Lösungsansätze sowie die Fehlerbeschreibung einsehen können. Zum anderen zum Operationsmenü wo sie den Prozess sowie Funktionen genauer analysieren können Fehlerdatenbank Über die Fehlerdatenbank sehen sie alle Fehler die in der Datenbank aufgenommen wurden. Diese Datenbank wird stets erweitert und kann auf der Seite ständig heruntergeladen werden. Über die Fehlerdatenbank haben Sie die Möglichkeit eine Beschreibung zu ihren Fehlern zu suchen und Lösungsansätze zu aufgetretenen Fehlern zu erfahren. Die Fehlerdatenbank ist mit dem Programm verknüpft, so dass Sie in der Fehleranzeige sowie im Operationsbaum beim klicken des Buttons sowie Markierung des Fehlers (Abbildung 9) direkt in die Datenbank springen. (Abbildung 10) 10

12 Abbildung 10 Fehlerdatenbank 11

13 2.4.5 Statistikmenü Im Statistikmenü ist es möglich zu analysieren wie Lange einzelne Funktionen für ihre Ausführung benötigten. Damit lassen sich Flaschenhälse während der Ausführung der Virtualisierung erkennen. Abbildung 11 Statistik 3 Update 3.1 Updatehäufigkeit Der LogAnalyser wird ständig weiterentwickelt. Informationen zu neuen Versionen können Sie der Seite entnehmen. Die neueste Datenbank kann ebenfalls über diese Seite runtergeladen werden. Das Evalaze Team ist bestrebt, diese ständig zu erweitern umso möglichst viele Fehler aufzeigen zu können 12

14 4 Parameter In der nachfolgenden Beschreibung sehen Sie die Erklärungen einzelner Abkürzungen und die Inhalte einer Logdatei. Die Logdatei - Aufbau 1 Dateiname Die Logdatei wird von der Serverkomponente des virtualisierten Programmes erstellt. Sie wird immer in dem Sandbox-Verzeichnis der virtualisierten Anwendung angelegt. Der Dateiname lautet injeva_main_%1_%2.log. Wobei %1 die Prozess-ID repräsentiert und %2 ist ein Index des Logs. Wenn das Log auf über 128MB angewachsen ist wird eine zweite Datei angelegt mit dem nächsten Index. Es kann passieren, dass ein Problem bei der Verbindung zwischen Server und Client besteht. In diesem Fall übernimmt der Client eigenständig das Logging und erzeugt eine eigene neue Datei mit dem Namen injeva_%1_%2.log und demselben Aufbau. 2 Log-Inhalt Jede Zeile repräsentiert einen Log-Eintrag. Die Zeilen beginnen immer wie folgendes Beispiel: TMS: 11:45:17:235 µts: PID:0972 CID:4080 TID:6700 SID: AID: LNN: FLG: CAT:FIS FUN:VirtFS_Helper::CheckFileSystemAction TXT:found Virt-Element with container state Die einzelnen Bereiche sind mit Tabulator getrennt. Die Bereiche bedeuten folgendes: - TMS: Timestamp - wann der Log-Eintrag erzeugt wurde - µts: Microsekunde - wann der Log-Eintrag erzeugt wurde (nur der Low-Part) - PID: Prozess-ID - Prozess-ID, des Prozesses, der den Log schreibt 13

15 - CID: Client-Process-ID - Prozess-ID, des Prozesses, in dem der Eintrag aufgetreten ist (Quelle) - TID: Thread-ID - Thread-ID, des Threads, in dem der Eintrag aufgetreten ist (Quelle) - SID: Server-ID - ID um einfacher erkennen zu können welche Server- Operationen zusammen gehören. ID wird bei jeder neuen Nachricht vom Client um Eins erhöht. - AID: Action-ID - ID um einfacher erkennen zu können welche Operationen zusammengehören. ID wird durch einen Index erzeugt, der in jedem Prozess einzeln geführt wird und bei jeder Operation um Eins erhöht wird. Pufferüberlauf wird vermieden, da der Index ab einer bestimmten Größe wieder zurückgesetzt wird. - LNN: Line-Number - Zeilennummer der Quellcode-Stelle, wo der Log erzeugt wurde - FLG: Flag - Beschreibt verschiedene Eigenschaften der Log-Einträge. Folgende Flags existieren bisher: 1 - Log-Eintrag wurde vom Client an Server übertragen 2 - Log-Eintrag stammt aus Funktion, die nur zum Mitlesen eingebaut ist (wird nicht von der Engine bearbeitet) 4 - Definiert den Beginn einer Funktion (meist mit Parameterauflistung) 8 - Definiert das Ende eine Funktion (meist mit Rückgabewerte) 16- Spezielles Flag für Funktionen, die kein Ende besitzen können - CAT: Funktionskategorie - diverse Funktionen sind in Kategorien sortiert. Folgende Kategorien existieren bisher: "NON" - None - Funktion keine Kategorie zugeordnet "FIS" - FileSystem? - Funktionen rund um das Dateisystem "REG" - Registry - Funktionen rund um die Registry "SVC" - Service - Funktion zum Behandeln von Diensten "EVT" - EventLog? - Funktionen rund um das Eventlog "RPC" - RPC - Funktion, die RPC-Kommunikation behandeln "MSI" - MSI - Microsoft-Installer-Funktionen "RES" - LoadRessource? - Funktionen um Ressourcen zu laden 14

16 "PRO" - Process - Funktionen zum Behandeln von Prozessen "CTX" - Context - Funktionen rund um activation context "OLE" - Ole32 - diverse Funktionen aus der OLE32.dll "THR" - Thread - Funktionen zum Behandeln von Threads "MAN" - AssemblyManifest? - Funktionen rund um WinSxS "SHL" - Shell32 - diverse Funktionen der Shell32.dll FUN: Funktionsname - Funktionsname im Quellcode TXT: Log-Text - der eigentliche Logging-Text 3 Spezielle Markierungen Bestimmte Passagen im Log erhalten spezielle Markierungen um sie in entsprechenden Programmen besser sichtbar machen zu können. Es existieren zurzeit folgende: <i> - Important - wichtige Parameter <e> - Error - Fehlermeldungen <h> - Handle - Handle-Werte von z.b.: Dateien oder Registry-Schlüsseln 4 Error Beschreibung - EVALAZE ERROR ( Windowsfunktionen) - NTSTATUS - LSTATUS ( Registryfunktionen) - LASTERROR 15

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