Jahresbericht. Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes e. V.

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1 Jahresbericht Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes e. V. 2009

2 Vorwort Inhalt 3 Bericht des Vorstandes Bilanz 2009, Ausblick Jahresabschluss 2009 Gewinn- und Verlustrechnung 8 Zahlen zur Projektarbeit Erträge 2009 und Spendenentwicklung 9 Zahlen zur Projektarbeit Aufwendungen Kolping weltweit Projektausgaben im Überblick 12 Projekte 2009 Förderschwerpunkte nach Ländern 13 Thema Berufliche Bildung in Lateinamerika 14 Thema Uruguay: Für eine starke Zivilgesellschaft 16 Uganda/Polen Neubeginn nach dem Bürgerkrieg/ Vernetzung der Hilfe für Arbeitslose 17 Indonesien/Brasilien Auf dem Weg zum Handwerkerstand/ Erstes eigenes EU-Projekt 18 Benin Kapital für die kleinen Leute Impressum Herausgeber Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes e.v. Kolpingplatz 5-11, Köln Redaktion: Monika Kowoll-Ferger, Gestaltung: Zimmermann BCD, Köln Druck: Verlag M. Fragomeli, Hagen Bildnachweis: Volker Greulich, Martin J. Rüber, Peter Schwab, Georg Wahl, KOLPING INTERNATIONAL Liebe Freunde, Beschäftigung ist der sicherste Weg aus der Armut. Dieser Satz aus einem Papier der ILO (Internationale Arbeitsorganisation der UNO) trifft den Kern unserer Arbeit. Seit Bestehen des Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes e.v. (SEK) widmen wir uns der Bildung und Qualifizierung von Menschen, damit sie eine Beschäftigung finden können, mit der sie den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien selber verdienen können. Dabei bauen wir stark auf die Eigenverantwortung des Einzelnen: Ob berufliche Aus- und Weiterbildung oder die Vergabe von Kleinkrediten für Unternehmensgründungen, die eigene Anstrengung ist wesentliche Voraussetzung für den Erfolg. Ein weiteres wichtiges Element unserer Arbeit ist die Solidarität. Durch den Zusammenschluss in Selbsthilfegruppen, den so genannten Kolpingsfamilien, schaffen wir soziale Strukturen, die eine gesellschaftliche Teilhabe auch für arme und marginalisierte Menschen ermöglichen. Weltweit gab es im Jahr 2009 rund Kolpingsfamilien in 61 Ländern, mit steigender Tendenz. Die Projektarbeit des SEK wird begleitet und theoretisch ergänzt durch die Bildungs- und Lobbyarbeit des Internationalen Kolpingwerkes. Im Jahr 2009 stand das Thema Arbeitslosigkeit und die Schaffung von Arbeitsplätzen im Mittelpunkt. Weltweit setzen wir uns für die Schaffung von Arbeitsplätzen und für menschenwürdige Arbeitsbedingungen ein. Dazu gehört zum Beispiel die Einführung von sozialen Sicherungssystemen im Bereich der informellen Wirtschaft. Schon heute arbeitet mehr als die Hälfte der weltweiten Erwerbsbevölkerung ohne festen Arbeitsvertrag und soziale Absicherung, so dass der informelle Sektor auch für unsere Arbeit mehr und mehr an Bedeutung gewinnen wird. So wurden allein in den 60 Kolping-Berufsbildungseinrichtungen in Lateinamerika in 2009 über Personen nur im informellen Sektor geschult, um sie für die Gründung eines eigenen Kleinunternehmens zu qualifizieren. Von den Absolventen, die einen Kurs mit einem formellen Abschluss absolvierten, fand knapp die Hälfte einen festen Arbeitsplatz. Wirtschaftlich gesehen kann der SEK auf ein zufriedenstellendes Jahr 2009 zurückblicken. Trotz der weltweiten Wirtschaftskrise konnten wir dank einiger größerer Erbschaften sogar einen leichten Anstieg der Spenden auf 2,86 Millionen Euro verzeichnen. Diese flossen in 149 Projekte in 37 Ländern. Die öffentlichen Zuschüsse beliefen sich in 2009 auf insgesamt 7,47 Millionen Euro, mit denen acht Programme in 27 Ländern finanziert wurden. Allen Spendern und Partnern, die unsere Arbeit im Jahr 2009 unterstützt haben, ein herzliches Vergelt s Gott! Generalpräses Msgr. Axel Werner Vorsitzender Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes e.v. 2

3 Bericht des Vorstandes Den Partner immer im Blick Inhaltliche Schwerpunkte und Projektarbeit gehen Hand in Hand Samenkörner der Hoffnung in der Arbeitswelt säen ist das Motto des Internationalen Kolpingwerkes für die Jahre 2007 bis Neue Hoffnung zu schenken und Wege aus der Armut zu eröffnen ist eine der Zielsetzungen in der Arbeit des Sozial- und Entwicklungshilfe (SEK) e.v., der Kolping-Fachorganisation für die Entwicklungszusammenarbeit. In vielen Bereichen überschneiden und ergänzen sich die Aufgaben und die Bemühungen des Internationalen Kolpingwerkes und des SEK e.v.. Schon der Ansatz der Entwicklungszusammenarbeit ist dafür ein Beweis, geht es doch dem Kolpingwerk ganz wesentlich darum, Menschen zu Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeverbänden zusammenzuführen und die Solidarität zwischen den Menschen durch solche Strukturen zu stärken, damit sie gemeinsam besser ihre Probleme lösen können. In unserer Sprache sind die vom Kolpingwerk aufgebauten Selbsthilfegruppen die Kolpingsfamilien, und jede Kolpingsfamilie ist eine Solidargemeinschaft, die dem Einzelnen eine Hilfe und Stütze ist. Das Schwerpunktthema des Jahres 2009 hieß Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung. Ziel war es, die Kolpingsfamilien und Nationalverbände zu motivieren und zu unterstützen, konkrete Maßnahmen zur Überwindung von Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung zu initiieren. Diesem Ziel dienen vielfältige Projektmaßnahmen des SEK, angefangen von den Arbeitsvermittlungsstellen über berufliche Bildungskurse bis hin zu Spar- und Kreditprogrammen, die den Auf bau produktiver Projekte und damit die Schaffung von Arbeitsplätzen als Ziel haben. Auch im Jahr 2010 wird der Fokus von KOLPING INTERNATIO- NAL weiter auf der Arbeitswelt liegen, und zwar auf dem informellen Sektor, also auf den arbeitenden Menschen, die ohne jede soziale Sicherung sind. Diesem Teil der Wirtschaft gehören in Regelmäßige Besuche und eingehende Gespräche mit den Partnern sind wichtig, um ein effektives Projektmanagement zu erreichen. Hier Claudia Villagra, Referentin für Monitoring und Evaluation mit Marcellin Djanato, Geschäftsführer des Kolpingwerkes Benin. den Partnerländern des SEK bis zu 80 Prozent der arbeitenden Menschen an. Wie kann man ihre wirtschaftliche Lage verbessern, welche Möglichkeiten gibt es, ihnen Hilfestellungen zu geben bei der Abdeckung der Alltagsrisiken wie Krankheit, Unfall und Alter, wie kann man durch Organisation dieser Menschen ihre Chance erhöhen, damit sie ihre Interessen besser vertreten können? Der SEK wird sich an der Lösung dieser Fragen auch zukünftig aktiv beteiligen. Zusammenarbeit mit unseren Projektpartnern Das Jahr 2009 stand im Zeichen der Organisationsentwicklung für den SEK, um das Selbstverständnis des Vereins als Fachorganisation des Internationalen Kolpingwerkes zu klären und den Ausbau zukunftsgerichteter Strukturen voranzutreiben. Dieser Prozess wird auch 2010 weiterverfolgt. Ein wichtiges entwicklungspolitisches Ziel des SEK ist der Verbandsaufbau in den Partnerländern. Der Erfolg unserer Entwicklungszusammenarbeit hängt im Wesentlichen von unseren Pro jektpartnern ab. Der nachhaltige Erfolg oder auch Misserfolg wird daher stark von den Kooperationsstrukturen bestimmt. Darunter verstehen wir effektive und effiziente Koordinations-, Beratungs- und Managementstrukturen. Im Rahmen der Fortbildungsund Beratungsarbeit des SEK in den Partnerorganisationen kommen Managementmethoden ebenso zum Einsatz wie die Schulung in den Themen: Planung, Steuerung, Monitoring und Kontrollinstrumente zur Steigerung der Nachhaltigkeit von Maßnahmen (Effizienz und Effektivität). Ein besonderes Augenmerk lag 2009 auf der Förderung unserer Partner durch Qualifizierungsmaßnahmen und dem Ausbau der Partnerstrukturen. 3

4 Bericht des Vorstandes Dazu gehörte auch die Verbesserung von Effizienz und Qualität des Projektmanagements unserer Partner sowie die Qualifizierung der Projektarbeit durch Weiterbildungsmaßnahmen für einheimisches Personal. Eine ständige Aufgabe ist auch die Stärkung der Sozialstruktur in den Par tnerländern, zum einem mit dem Fokus auf nachhaltiger Armutsreduzierung, zum anderen mit dem Fokus auf der Teil habe an zivilgesellschaftlichen Prozessen für unsere Zielgruppen (Kolping-Selbsthilfegruppen bzw. Kolpingsfamilien). Wie schon 2008 unterstützte der SEK die Entstehung von Netzwerken unserer Partnerorganisationen, sowohl innerhalb der Kontinente als auch zwischen Kontinentalverbänden. So fand im November 2009 in Chile ein Fachseminar zu Zukunftskonzepten der beruflichen Bildung mit Teilnehmern aus mehreren lateinamerikanischen und afrikanischen Nationalverbänden statt. Eine zentrale Aufgabe stellt für den SEK auch die Bildungsarbeit in Deutschland und Europa dar. Ein Instrument dafür sind die Eine-Welt-Beauftragten in den Kolping-Zentralverbänden und in den Diözesanverbänden des Kolpingwerkes Deutschland, für die auch 2009 Bildungsveranstaltungen angeboten wurden. Für den gesamten Bereich von KOLPING INTERNATIONAL ist im Jahr 2010 die Einrichtung eines Bildungsreferates geplant, in dem modulare Bildungsangebote für den weltweiten Einsatz erarbeitet werden sollen. Jahresergebnis und Ausblick Im Jahr 2009 konnte der SEK 7,47 Millionen Euro an Zuschüssen und 2,86 Millionen Euro an Spenden einnehmen. Hinzu kamen einige größere Erbschaften im Gesamtwert von Euro. Insgesamt bedeutet das im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von insgesamt 13 Prozent. Negativ auf die Ertragslage des Vereins hat sich allerdings die Entwicklung des Kapitalmarktes ausgewirkt: So kam es 2009 bereits zu einem deutlichen Rückgang an Zins-/Kapitalerträgen. In diesem Zusammenhang muss darauf verwiesen werden, dass die öffentlichen Mittel monatlich abgerufen und weitergeleitet werden und damit keine Zinsgeschäfte gemacht werden können und dürfen. Eine auch in Zukunft nicht kalkulierbare Größe stellt die Entwicklung der Devisenmärkte dar. So beeinflusst die Relation zwischen Euro und US-Dollar die Projektförderung ebenso wie die starken Schwankungen vieler nationaler Währungen in Relation zum US-Dollar (oftmals die Leitwährung). Der Spendenanteil an den Erträgen 2009 liegt bei 25 Prozent. Mit 66 Prozent stand 2009 der Anteil der öffentlich geförderten Projekte (BMZ Titel 03) im Haushalt des SEK. Damit wird eine gewisse Abhängigkeit von öffentlichen Mitteln deutlich und die Notwendigkeit für den SEK, die Entwicklungszusammenarbeit auf einem hohen qualitativen Niveau zu halten und nachzuweisen. Gelingt dies nicht, kann dies negative Auswirkungen auf die Erreichung der strategischen Ziele wie auf die Finanzierbarkeit der gesamten Arbeit haben. Der SEK unterstützt auch den Austausch und die Vernetzung der Partnerländer untereinander. So fand im Herbst 2009 in Chile ein gemeinsames Seminar der lateinamerikanischen und der afrikanischen Verbände zur Zukunft der beruflichen Bildung statt. 4

5 Bericht des Vorstandes Evaluation und Monitoring Um den steigenden Anforderungen öffentlicher Geldgeber und auch privater Spender an die Qualität und objektive Überprüf barkeit von Entwicklungshilfemaßnahmen zu entsprechen und um aus unseren Erfahrungen in der Vergangenheit zu lernen, hat der SEK im Oktober 2009 die Stabsstelle Monitoring und Evaluierung eingerichtet. Diese Stelle beschäftigt sich sowohl mit der Sys tema tisierung des derzeitigen Monitorings als auch mit der Evaluierung unserer verschiedenen Entwicklungsmaßnahmen. Der Begriff Monitoring umfasst das Sammeln von relevanten Daten während der Projektzeit. Diese Informationen erlauben uns, die Projekte zu steuern. Hierdurch können wir rechtzeitig Chancen und Probleme erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Die Evaluierung der Projekte macht es möglich, Informationen in einer systematischen und objektiven Art und Weise zu gewinnen. Sie hat drei Ziele: die Steuerung und die Rechenschaftslegung von Projekten sowie den Erkenntnisgewinn. Die gewonnenen Erkenntnisse sind nicht nur für das evaluierte Projekt verwendbar, sondern auch für zukünftige und werden daher mit anderen Partnern, in anderen Ländern und Kontinenten geteilt. Zukünftig sollen Projekte während der Durchführung und nach dem Abschluss regelmäßig evaluiert werden. Jährlich sollen mindestens drei Evaluierungen durch geführt werden. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir dadurch unsere Gegenwart besser steuern, unsere Zukunft besser gestalten und unseren Partnern in den Entwicklungsländern mehr Chancen für ein besseres Leben ermöglichen. Spendenentwicklung im Jahr 2009 Insgesamt konnte der SEK im Jahr 2009 bei den Spenden dank einiger größerer Testamentsvermächtnisse einen Zuwachs von 10,8 Prozent verzeichnen und damit den Ertragsrückgang von 2008 wieder ausgleichen. Ein Grund für den Zuwachs liegt im verstärkten Engagement vieler Kolpingmitglieder im Rahmen der Weihnachtsaktion: Knapp Förderer mehr als im Vorjahr spendeten Euro für verschiedene Selbsthilfe-Projekte. Das Spendenaufkommen des SEK setzt sich zusammen aus Spenden von Einzelpersonen (51 Prozent) und der Verbandsebenen (39 Prozent). Zehn Prozent der Mittel sind private Zuwendungen von Stiftungen und Organisationen, teilweise auch im Rahmen von Kofinanzierungen. Hinzu kommen Testamentsvermächtnisse. Die Einnahmen aus den Verbandsebenen, d.h. Spenden aus den verschiedenen Nationalverbänden (inklusive Diö ze san verbänden, Regional- und Bezirks verbänden sowie Kolpingsfamilien) beliefen sich 2009 auf mehr als 1,1 Millionen Euro. Der größte Teil dieser Mittel kam mit rund Euro aus den Verbandsebenen des Kolpingwerkes Deutschland, gefolgt vom Kolpingwerk Schweiz mit rund Euro. Aus dem Bereich des Kolpingwerkes Südtirol kamen Spenden in Höhe von Euro, aus Luxemburg Euro. Diese Spenden werden zum Großteil durch eine Vielzahl von Aktionen eingenommen und verdeutlichen damit auch das Engagement zahlloser Ehrenamtlicher in den unterschiedlichen Ebenen des Verbandes. Für das laufende Jahr 2010 streben wir eine weitere Steigerung des Spenden aufkommens an. Unter anderem soll die erfolgreiche Weihnachtsaktion weiter intensiviert werden, damit sich noch mehr Kolpingmitglieder für diese Solidaritätsaktion engagieren. Um noch stärker und gezielter auf die Wünsche und Erwartungen unserer Spender eingehen zu können, ist in diesem Jahr eine bundesweite Spenderbefragung geplant. Katastrophenhilfe Eine zunehmende Anzahl von Katastrophen wie Dürren, Überschwemmungen oder Erdbeben fordern verstärktes Engagement, auch wenn der Schwerpunkt der Arbeit von KOLPING INTERNATIONAL auf nachhaltiger und langfristiger Entwicklungszusammenarbeit beruht. Dennoch wird dort, wo Kolping über Strukturen vor Ort verfügt, in solchen Notsituationen schnell und unbürokratisch geholfen, vor allem aber auch beim Wiederauf bau nach der Katastrophe. Dank großzügiger Spenden konnte 2009 Tausenden Opfern der Dürren in Uganda und Kenia sowie den Überschwemmungsopfern in Nordost- Brasilien, in Indien und Albanien geholfen werden. Sparsamer Umgang mit Spenden Geschäftsführer Hans Drolshagen Hubert Tintelott, stellv. Vorsitzender Bernhard Burger, stellv. Vorsitzender Erneut zum 15. Mal in Folge erhielt der SEK das Spendensiegel des DZI (Deutsches Zentralinstitut für Soziale Fragen), das Gütesiegel für sparsamen und verantwortungsbewussten Umgang mit Spendengeldern. Der SEK liegt unverändert in der Kategorie I mit besonders niedrigen Verwaltungskosten. Laut Bestätigung des DZI fließen von jedem Euro 92 Cent in die konkrete Projektarbeit. 5

6 Jahresabschluss 2009 Gewinn- und Verlustrechnung Zeitraum: 1. Januar bis 31. Dezember EUR Erträge aus Spenden ,33 Neutrale Spendenverrechnung ,85 EUR Erträge aus Zuschüssen ,00 Erträge aus Erbschaften ,98 Sonstige betriebliche Erträge , ,23 Aufwendungen für Projekte aus Spendenmitteln ,25 Aufwendungen für Projekte aus Zuschüssen ,06 Sonstige Partnerförderung , ,21 Personalaufwand a) Löhne und Gehälter ,13 b) Sozialabgaben, Altersversorgung und sonstige Aufwendungen ,00 (davon für Altersversorgung ,41 EUR) ,13 Miet-, Energie- und Instandhaltungsaufwendungen ,21 Wirtschaftsbedarf ,99 Verwaltungsbedarf ,49 Aufwendungen Öffentlichkeitsarbeit ,57 Kurse und Tagungen ,26 Steuern, Abgaben und Versicherungen , ,07 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen ,73 Rückstellungen für Projektrisiken ,34 Wertberichtigung ,67 Sonstige ordentliche und außerordentliche Aufwendungen 981, ,40 Zinsen und ähnliche Erträge ,36 Abschreibungen auf Finanzanlagen ,43 Zuschreibung Finanzanlagen ,52 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 19, ,42 Jahresergebniss ,84 Erläuterungen zum Jahresabschluss 2009 Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2009 wurde nach den Vorschriften des BGB und des HGB aufgestellt. Wie in den Vorjahren wurde er freiwillig einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vorgelegt. Die Prüfung erfolgte im Februar 2010 durch die Solidaris Unternehmensberatungs-GmbH, Köln und der Jahresabschluss wurde mit Datum vom 31. März 2010 uneingeschränkt bestätigt. Die Rechnungslegung erfolgte auf der Basis einer ordnungsgemäßen Buchführung und nach kaufmännischen Prinzipien. Die Vergleichszahlen des Vorjahres sind so geordnet, dass eine Vergleichbarkeit mit den Wertansätzen des Vorjahres trotz Umgliederung in der Ergebnisrechnung möglich ist. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände, der Sachanlagen und der Forderungen erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich Einzelberichtigungen bzw. Abschreibungen. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte im Rahmen einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung und der Ansatz von Verbindlichkeiten erfolgte zum jeweiligen Rückzahlungsbetrag. Für jedes Geschäftsjahr wird ein Wirtschaftsplan erstellt, der von der Mitgliederversammlung im Oktober 2008 genehmigt wurde. Die Einhaltung dieses Plans und wird durch einen kontinuierlichen Soll-Ist-Vergleich nachgehalten. Im Rahmen des Controllings werden einerseits die Zahlen der Finanzbuch- 6

7 Jahresabschluss Differenz Erläuterungen EUR EUR EUR EUR , ,52 enthalten private Zuschüsse (Stiftungen, Bistümer, Land Südtirol) , ,41 Saldo aus a) Spendeneingänge aus Vorjahren, die im Berichtsjahr weitergeleitet wurden und b) Spendeneingänge im Berichtsjahr, die noch nicht weitergeleitet wurden , ,56 Erhöhung der Zuschüsse des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) , , , , ,74 Nachzahlungen aus den Vorjahren bei den Erlösen aus Altkleidersammlungen , ,14 Einnahme aus Erbschaft wurde noch nicht weitergeleitet, da sie nicht zweckgebunden ist und somit nicht der zeitnahen Verwendung unterliegt , ,82 Erhöhung der Zuschüsse des BMZ, daher auch höhere Ausgaben , , , ,33 von Seiten der Partner-Organisationen wurden mehr Projekte zur Mitfi nanzierung vorgelegt , , , , , ,62 zwei neue Planstellen ab Oktober , , , ,56 erhöhter Aufwand beim Hausmanagement (Hausmeister, Telefonzentrale, Reinigungskräfte) , ,22 Minderausgaben bei den Rechts- und Beratungskosten, den Kopierkosten und dem Aufwand für die Fondsverwaltung , ,39 höherer Aufwand bei Publikationen und Internetauftritt , , , , , , , , , ,34 erhöhte Anzahl von Projekten, deren Prüfung durch das BMZ oder andere öffentlichen Geldgeber noch nicht abgeschlossen ist oder die im kommenden Jahr zur Prüfung anstehen , , , , , , ,02 allgemein niedriges Zinsniveau in , ,56 anstelle der hohen Abschreibungen auf Wertpapiere des Vorjahres kam es 2009 zu Zuschreibungen , ,61 19, , , ,61 haltung aufgearbeitet, kommentiert und bewertet, andererseits aber auch die Prüfung von Projekten in den Kontinenten sichergestellt. Dabei erfolgt die Prüfung sowohl finanziell wie auch inhaltlich. Fester Bestandteil sind dabei auch die Wirtschaftsprüfungsberichte ausländischer Wirtschaftsprüfer sowie bei kofinanzierten Projekten die Abschlussprüfung durch die Zuschuss gebende Institution. Beim inhaltlichen Controlling werden für jedes Projekt Kennzahlen und Indikatoren zur Zielerreichung festgelegt, zu denen die Projektpartner des SEK e.v. regelmäßig berichten. Diese Berichte werden systematisch ausgewertet und sind Basis für Verbesserungen. Jahresabschluss 2009 ohne Einwendungen testiert 7

8 Erträge 2009 Spenden-Entwicklung Erträge 2009 EUR Öffentliche Zuschüsse BMZ 0 Öffentliche Zuschüsse EU o. a Sonstige (private) Zuschüsse Zweckgebundene Spenden Nicht zweckgebundene Spenden (u. a. Dauerspender) Spenden Nothilfe Neutrale Spendenverrechnung Erbschaften Briefmarken/Altkleider Sonstige ordentliche und außerordentliche Erträge Zinserträge Erträge aus Wertpapieren Zuschreibung bei Wertpapieren 1 laufendes EU-Projekt ging 2009 zu Ende 2 befreundete Stiftungen (Deichmann-Stiftung,Geiselberger-Stiftung), Bistümer Paderborn, Münster, Köln, Hildesheim, Verband der Diözesen in Deutschland, Land Südtirol 3 Dürre Ostafrika, Überschwemmungen Brasilien, Honduras, Indien, Taifun Vietnam 4 Spendeneingänge in 2009, die zum Jahresende noch nicht weitergeleitet waren 5 Bedienung eines Darlehens, das im Vorjahr wertberichtigt worden war Bilanz und Jahresabschluss 2009 des Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes e.v. sowie die Gewinn- und Verlustrechnung 2009 finden Sie als PDF zum Download auf unserer Website: Spenden-Entwicklung

9 Aufwendungen 2009 Aufwendungen 2009 EUR Öffentlich geförderte Projekte (BMZ + EU) Verbandsaufbau und Infrastruktur Ländliche Entwicklung Aus- und Weiterbildung Umwelt Existenzgründung Allgemeine Projektarbeit Nothilfe Soziale Hilfe Gesundheitsversorgung Sonstige Partnerförderung Personalkosten Öffentlichkeitsarbeit und Tagungen Verwaltungskosten Mietaufwendungen und Wirtschaftsbedarf Sonstige Aufwendungen (Steuern, Versicherungen, Abschreibungen) Projektrückstellungen Wertberichtigungen/Abschreibung auf Finanzanlagen Jahresüberschuss 1 Schaffung und Förderung von sozialen Strukturen zur Befriedigung der Grundbedürfnisse, zur nachhaltigen Armutsbekämpfung und zur Entwicklung der Zivilgesellschaft 2 Kolpinghäuser, Büros, Mitarbeiter, Bildungsveranstaltungen für Kolpingsfamilien etc. 3 Kleintierzucht, Milchvieh, landwirtschaftliche Seminare, Saatgut etc. 4 Schulen, Berufsbildungszentren und maßnahmen, Weiterbildungskurse 5 Wasserversorgung, Wiederaufforstung, Energieversorgung 6 Spar- und Kreditprogramme, Einkommen schaffende Maßnahmen 7 Unterstützung von sozialen Initiativen in den Kolpingsfamilien, Jugendarbeit, Kleinstprojekte 8 Dürre Ostafrika, Überschwemmungen Brasilien, Honduras, Indien, Taifun Vietnam 9 Hausbau, Aidswaisen, Ferienfreizeiten, Kinderspeisungen, Suppenküchen 10 Medizinische Zentren, Apotheken, Latrinen 11 Zuwendungen an Partner-Organisationen in Deutschland Vergütungsstruktur Alle Vereinsgremien einschließlich des Vorstandes sind ehrenamtlich tätig. Es werden lediglich nachgewiesene Kosten wie beispielsweise Fahrtkosten ersetzt. Im Jahresdurchschnitt umfasste die Geschäftsstelle des SEK im Jahr 2009 neun Vollzeit- und elf Teilzeitstellen. Der Verein beschäftigt eine hauptamtliche Geschäftsleitung mit einem Jahresbruttoentgelt von insgesamt Euro. Das Bruttojahreseinkommen der tarifgebundenen Mitarbeiter setzt sich aus den Monatsgehältern, Alters- und Betriebszugehörigkeitszuschlägen, der Jahressonderzahlung, dem Urlaubsgeld, vermögenswirksamen Leistungen und den Beiträgen zur be trieblichen Altersversorgung zusammen. Das durchschnittliche Bruttojahreseinkommen von Referenten beträgt Euro, das von Sachbearbeitern Euro. Die gesetzlich festgelegten und freiwilligen Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung sind in den obigen Beträgen nicht enthalten. Organisationsaufbau und Gremien Der Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes e.v. ist eine unabhängige Nichtregierungsorganisation. Die Rechtsform ist die eines eingetragenen Vereins. Vorstand Der Vorstand ist für die Gesamtpolitik des SEK verantwortlich und repräsentiert den Verein in der Öffentlichkeit. Mitgliederversammlung Jährlich treffen sich die Mitglieder des Vereins zur Mitgliederversammlung und nehmen dort den Bericht des Vor standes, den Bericht des Geschäftsführers und den Bericht der externen Wirt schaftsprüfer entgegen. Die Mitgliederversammlung verabschiedet die Bilanz und die Haushaltsvorlage für das folgende Haushaltsjahr. Die Mitgliederversammlung diskutiert und beschließt auch die strategischen Leitlinien und die Schwerpunkte der Projekt- und Öffentlichkeitsarbeit. Revisoren Die Revisoren werden von der Mitgliederversammlung des SEK gewählt. Sie überprüfen alljährlich im Auftrag des Vereins die Verwendung der Spendengelder, den Umgang mit öffentlichen Mitteln sowie die Arbeit der Geschäftsstelle. Geschäftsstelle Die Geschäftsstelle des SEK ist in drei Bereiche gegliedert. Für die Arbeit in den Projektregionen sind die Kontinentalreferate (Afrika, Asien, Lateinamerika, Mittel- und Osteuropa) zuständig. Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und das Fundraising sind in einem Bereich zusammengefasst. Die Buchhaltung / Rechnungswesen und das Referat Controlling sind im Bereich Verwaltung zusammen gefasst. 9

10 Kolping weltweit Projektarbeit mit internationalem Fokus KOLPING INTERNATIONAL ist in mehr als 60 Ländern auf fünf Kontinenten aktiv. Weltweit gibt es rund Kolpingmitglieder, die in fast Kolpingsfamilien organisiert sind. Diese wiederum sind in 43 Nationalverbänden zusammengeschlossen. (Stand: Mai 2009) Projektausgaben Euro öffentliche Zuschüsse Spenden und sonstige Zuschüsse Europa Euro Litauen Ukraine Republik Moldau Polen Rumänien Slowakei Ungarn Serbien-Montenegro Kosovo Slowenien Albanien Lateinamerika Euro Mexiko Honduras Nicaragua Costa Rica Dom. Republik Ecuador Kolumbien Peru Brasilien Bolivien Paraguay Uruguay Chile Argentinien Detaillierte Angaben zu den einzelnen Kontinenten und Ländern stehen auf unserer Website zum Download als PDF bereit:

11 Projektausgaben 2009 Länder mit SEK - Projektförderung in 2009 Länder mit Kolpingsfamilien Überregional Euro Schulungsteam Afrika Beratung Osteuropa Aktion Präsides Koordinationsbüro Chile Koordinationsbüro Asien Projektbegleitung weltweit Asien Euro Indien Sri Lanka Myanmar Vietnam Indonesien Philippinen Timor-Leste Afrika Euro Kenia Uganda Tansania Ruanda Burundi Dem. Republik Kongo 817 Nigeria Kamerun Benin Togo Südafrika Afrika überregional 9.942

12 Projekte 2009 Förderschwerpunkte nach Ländern Hier sehen Sie, in welche Projekte im Jahr 2009 Mittel des SEK aus Zuschüssen und Spenden geflossen sind. Viele dieser Projekte sind Teil von öffentlich geförderten Länderprogrammen, die über mehrere Jahre laufen. Der Aufbau von verbandlichen und Sozialstrukturen findet in allen Ländern statt. Wie viele Mittel in einzelne Länder geflossen sind, erfahren Sie auf den Seiten 10 und 11 bzw. auf unserer Homepage Albanien: Berufsbildungszentrum Argentinien: Kleinkredite, berufliche Bildung, Berufs bildungzentrum, Kleingewerbeförderung Benin: Kleinkredite Bolivien: Berufliche Bildung, Regional- und Berufsbildungszentren (7), Gesundheitswesen, Schulen (6), Kindergärten (2) Brasilien: Berufliche Bildung, Kleingewerbeförderung, Regionalzentren, Stadtteilarbeit, ländliche Entwicklung, Hilfe nach Überschwemmung Burundi: Landwirtschaft Chile: berufliche Bildung, Berufsbildungszentrum, Kleinkredite Costa Rica: Verbandsauf bau Dom. Republik: berufliche Bildung, Kleinkredite Ecuador: berufliche Bildung, Berufsbildungszentren (2), Kleinkredite Honduras: ländliche Entwicklung Indien: Spargruppenförderung, Kleinkredite, Klein gewerbeförderung, Hausbauprogramm, Wiederauf bau nach Überschwemmung Indonesien: Brunnenbau, Kleinkredite, Auf bau von Werkstätten, berufliche Bildung, Ausbildungspatenschaften, Wiederaufforstung Kamerun: ländliche Entwicklung, Viehzucht, Kleinkredite Kenia: ländliche Entwicklung, Viehzucht, berufliche Bildung Kolumbien: Kleingewerbeförderung, Kleinkredite, Schule, Sozialzentrum Dem. Rep. Kongo: ländliche Entwicklung Kosovo: Bau eines neuen Bildungszentrums, Erwachsenenbildung Litauen: Kolping-College (Fachhochschule) Mexiko: Kleinkredite, ländliche Entwicklung, berufliche Bildung, Regionalzentrum Myanmar: berufliche Bildung, verbandliche Entwicklung Nicaragua: ländliche Entwicklung Nigeria: Erwachsenenbildung, Kleinkredite, Landwirtschaft, berufliche Bildung Paraguay: berufliche Bildung, Berufsbildungszentren (2), ländliche Entwicklung Peru: Ländliche Entwicklung, produktive Kleinprojekte in Selbsthilfegruppen Philippinen: Berufliche Bildung, Kleinkredite Polen: Qualifizierung von arbeitslosen Frauen, Rechtsberatung Ruanda: Landwirtschaft, Viehzucht, berufliche Bildung, Erwachsenenbildung Republik Moldau: Studentenwohnheim Rumänien: Berufliche Bildung Serbien: Landwirtschaft, Familienarbeit, Erwachsenenbildung 12

13 Thema Slowakei: Handwerkerförderung, Erwachsenenbildung, Integrationsarbeit mit Roma Slowenien: Erwachsenenbildung Sri Lanka: verbandliche Entwicklung Togo: Kleinkredite, Brunnenbau, Landwirtschaft, Viehzucht Uganda: Landwirtschaft, Viehzucht, Kleinkredite, polit. Bildung, berufliche Bildung, Aids-Waisen Ukraine: Gesundheitsprojekte, berufliche Bildung Südafrika: Berufliche Bildung, Berufsbildungszentren (3), Erwachsenenbildung, Kindergärten (2) Tansania: Landwirtschaft, Viehzucht, Kleinkredite, Erwachsenenbildung, berufliche Bildung, schulische Bildung Timor-Leste: berufliche Bildung, Erwachsenenbildung, Kleingewerbeförderung Ungarn: Schulen (7), berufliche Bildung, Sozialeinrichtungen (Kindergärten, Altenheime), Erwachsenenbildung Uruguay: Berufliche Bildung, Kleingewerbeförderung, produktive Kleinprojekte in Selbsthilfegruppen Vietnam: Verbandsauf bau, Landwirtschaft Schwerpunkt berufliche Bildung in Lateinamerika Absolventen in Maßnahmen für den informellen und formellen Sektor Von Monika Kowoll-Ferger, Referentin Öffentlichkeitsarbeit Seit Gründung des SEK vor mehr als 40 Jahren ist die berufliche Bildung unser Schwerpunkt. In Berufsbildungseinrichtungen bietet Kolping die verschiedensten Möglichkeiten zur beruflichen Aus- und Weiterbildung. Die Palette reicht von berufsvorbereitenden Maßnahmen für Jugendliche über kurze Seminare zu bestimmten Themenbereichen bis hin zu kompletten Ausbildungsgängen, die mit einem staatlich anerkannten Berufsabschluss enden. Hinzu kommen Mikrokredit-Programme für Kleinunternehmer, mit denen Geschäftsgründungen finanziell und auch durch Beratung und Weiterbildung unterstützt werden In Lateinamerika sind es zehn Partnerländer, die Berufsbildungszentren betreiben: Argentinien, Bolivien, Chile, Dominikanische Republik, Ecuador, Kolumbien, Mexiko, Paraguay, Peru und Uruguay. Im Jahr 2009 wurden in diesen Zentren insgesamt knapp Personen in den verschiedensten Maßnahmen geschult. Dabei wird unterschieden zwischen den Kursen für eine Tätigkeit im informellen Sektor und solchen, die auf den formellen Sektor ausgerichtet sind und teilweise auch mit einem staatlich anerkannten Abschluss enden. Entsprechend der wirtschaftlichen Realität in den meisten Ländern Latein amerikas wurden in Kolping-Maßnahmen mehr als zwei Drittel der Teilnehmer (über ) für eine Tätigkeit im informellen Sektor geschult. Das heißt, sie haben bei Kolping eine Fortbildung absolviert, oder sie haben nach Beendigung der Schulung ein eigenes kleines Unternehmen gegründet. Für die Gründungen solcher Mini-Unternehmen, seien es Handwerksbetriebe, Geschäfte oder Dienstleistungsangebote, bestehen in sieben der zehn Länder Kleinkredit-Programme. Im Jahr 2009 wurden dort Kredite zur Gründung eines Kleinstunternehmens in Höhe von insgesamt rund Euro vergeben, was einem durchschnittlichen Darlehen von etwa 350 Euro entspricht. Da Arbeitsplätze im formellen Sektor in den meisten Ländern Lateinamerikas kaum zu finden sind, ist die überwiegende Mehrheit der Absolventen nach Abschluss der Maßnahme im informellen Sektor tätig, machen sich als Handwerker selbstständig, stellen Lebensmittel oder Kunsthandwerk her, das sie auf der Straße und auf Märkten verkaufen. Angehende Schweißer in einem Berufsbildungszentrum in Chile. 13

14 Thema Zivilgesellschaft Uruguay: Nachhaltige Entwicklung durch eine starke Zivilgesellschaft Vernetzung und Lobbyarbeit ergänzen die Projektarbeit Von Peter Schwab, Projektreferent Lateinamerika In Uruguay, wie in vielen Ländern Lateinamerikas, leben die Menschen in mindestens zwei völlig verschiedenen Welten. So hat der ländliche Raum in dem für südamerikanische Verhältnisse kleinen Land am Rio de la Plata kaum etwas mit dem urbanen Umfeld etwa in der Hauptstadt Montevideo zu tun. Auch in Uruguay entwickelt die Großstadt einen Sog, der Menschen geradezu magisch anzieht, die sich dort ein besseres Leben erhoffen. In den meisten Fällen verbessert sich die Lage nach einer Landflucht nicht. Oft geschieht sogar das genaue Gegenteil. Viele Zuwanderer verelenden. Zeitungen und auch Fernsehprogramme sind voll von Reportagen, die genau dies dokumentieren. Über die Projektarbeit hinaus Kolping-Projekte zur beruflichen Bildung wie hier in Argentinien gewinnen durch die Vernetzung mit staatlichen Stellen und anderen Organisationen an Effektivität und Nachhaltigkeit. Versucht man die wirklichen Ursachen für Armut und Elend zu ergründen, findet man zunächst die Antworten, die auf der Hand zu liegen scheinen: Menschenunwürdige Lebensverhältnisse ohne rechtes Dach über dem Kopf, zerrüttete Familien, fehlender Zugang zu sauberem Wasser, unzureichender Zugang zu Bildung und Ausbildung, hohe Arbeitslosigkeit besonders für junge Menschen, unzureichende soziale Absicherung bei Krankheit, bei Arbeitslosigkeit und im Alter, mangelhafte medizinische Versorgung und hohe Korruption, um nur einige zu nennen. Für diese Missstände finden sich in der Regel auch schnell durchaus sinnvolle Projektmaßnahmen, die Abhilfe versprechen. Auch im Kolpingwerk setzen wir solche Projektmaßnahmen selbstverständlich um. Wir finanzieren Hausbauprogramme zur Schaffung von menschenwürdigen 14 Wohnungen, wir fördern Familien, bauen Brunnen und Zisternen, bieten Programme zur Allgemeinbildung und zur beruflichen Bildung an, versuchen, an der Schaffung von Arbeitsplätzen besonders für junge Menschen mitzuwirken, helfen mit, soziale Grundsicherungssysteme aufzubauen und beteiligen uns aktiv an Kampagnen zur Bekämpfung von Korruption. Diese Maßnahmen setzen bei aller Sinnhaftigkeit oft nur an den Symptomen an. Die hier geschilderten Missstände sind aber meistens die Folge grundsätzlicher Probleme in der Gesellschaft vieler Länder auf dem Weg der Entwicklung. Armut und Elend sind nicht quasi automatisches Ergebnis ungünstiger Konstellationen, sondern fast immer auch die Folge einer nicht gut funktionierenden Zivilgesellschaft und schlechter Regierungsführung. Wenn das Kolpingwerk also einen wirklich nachhaltigen Beitrag dazu leisten will, dass sich Gesellschaften positiv entwickeln, dann kann sich das entwicklungspolitische Engagement nicht auf die oben skizzierte Projektarbeit begrenzen. Sie muss vielmehr eine Wirkung beim Aufbau der Zivilgesellschaft im Blick haben. Kolping will Gesellschaft formen Für das Kolpingwerk ist dieser Gedanke alles andere als neu. In seiner ganzen Geschichte hat es im Kolpingwerk immer Anstrengungen gegeben, Wirkung in die Gesellschaft hinein zu haben. Die Kolpingarbeit war, so verstanden, also immer auch eine politische. Aus diesem Grund machen viele Kolpingmitglieder in Europa aktiv bei der Selbstverwaltung von Handwerkskammern oder Kranken-

15 Thema Zivilgesellschaft versicherungen mit. So erklärt sich auch die starke Beteiligung und Vertretung von Kolpingmitgliedern in politischen Gremien auf lokaler, regionaler und vielfach auch nationaler Ebene in vielen Ländern. Dieser vor allem in Europa sehr erfolgreichen Arbeit will das Kolpingwerk in Uruguay nacheifern. Im Vorstand hat man erkannt, dass es neben der klassischen entwicklungspolitischen Projektarbeit noch mehr geben muss. Man will Wirkung beim Auf bau der Zivilgesellschaft erzielen. Und das ist auch schon gelungen. Ziel ist eine starke Zivilgesellschaft Am Anfang stand die Erkenntnis, dass es sehr sinnvoll ist, die eigene Arbeit und die eigene Organisation mit anderen, die auf einem ähnlichen Weg sind, zu vernetzen. Das Kolpingwerk Uruguay arbeitet deshalb mit einer großen Zahl von Nichtregierungsorganisationen und Behörden zusammen. Mit dem Entwicklungs- und Sozialministerium des Landes werden Programme zur Familienförderung durchgeführt. Mit dem Erziehungsministerium wurde ein Diplomstudiengang im Bereich der Gastronomie entwickelt und erfolgreich umgesetzt. Auf lokaler Ebene arbeiten Kolpingsfamilien mit Stadt- und Gemeindeverwaltungen zusammen. Nicht selten ist diese Zusammenarbeit gerade für die Behörden eine völlig neue Erfahrung, weil sie es nicht gewohnt sind, mit Nichtregierungsorganisationen zu kooperieren. Das Subsidiaritätsprinzip kommt zur Anwendung. Regierungshandeln verändert sich allmählich. Die Partizipation der Zivilgesellschaft nimmt zu. Die Zivilgesellschaft gewinnt an Bedeutung und emanzipiert sich. Damit unterliegt Regierungshandeln einer Mit dem Kleinkredit- und Unterstützungsprogramm Emprecrea wirkt das Kolpingwerkes Uruguay in die Gesellschaft hinein. Auf die Teilnehmer am Diplomstudiengang im Bereich der Gastronomie warten gute Arbeitsplätze auch dank der Zusammenarbeit mit dem Erziehungsministerium. verstärkten demokratischen Kontrolle. Noch vielfältiger ist allerdings die Ko operation von Kolping mit anderen Nichtregierungsorganisationen. Hier ist die Zusammenarbeit mit der Katholischen Universität des Landes von Bedeutung. Mit ihr werden Ausbildungsmaßnahmen konzipiert und Bildungsveranstaltungen auch zu Themen der politischen Bildung durchgeführt. Zum Thema Menschenwürdige Arbeit und Menschenwürdige Arbeitsverhältnisse wird mit politischen Stiftungen und Gewerkschaften kooperiert. Die meisten Menschen in Uruguay haben kein festes Arbeitsverhältnis. Soziale Absicherung ist für die meisten ein Fremdwort. Ausbeutung steht Tür und Tor offen. Hier wird deutlich, dass es nicht genug sein kann, klassische Entwicklungsprojekte zu finanzieren, die etwa sozial abgesicherte Arbeitsverhältnisse schaffen. Hier ist es vielmehr notwendig, in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen gute Regierungsführung anzumahnen und die Zivilgesellschaft zu stärken. Für das Kolpingwerk Uruguay ist klar: Nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit erreicht man nur, wenn auch die Zivilgesellschaft stark ist. Dies gilt in Uruguay wie in allen Ländern Lateinamerikas gleichermaßen für den urbanen wie für den städtischen Raum. 15

16 Projekte Uganda und Polen Uganda: Neubeginn nach dem Bürgerkrieg Von Volker Greulich, Projektreferent Afrika Im Umfeld der Kleinstadt Dokholo im Norden Ugandas gibt es sieben Kolpingsfamilien, deren Mitglieder von der Landwirtschaft leben. Doch ihre Felder können sie erst seit etwa zwei Jahren überhaupt wieder bestellen, denn zuvor herrschte hier ein langer Bürgerkrieg. Nun sind die Verhältnisse wieder weitgehend friedlich, doch damit sind die Probleme für die Menschen nicht vorbei. Traditionell ist der Norden ärmer, weil trockener und relativ abgelegen. Der fast zwanzigjährige Bürgerkrieg hat die Situation dramatisch verschlechtert. Die Infrastruktur (wie Schulen oder Gesundheitsstationen) ist in Mitleidenschaft gezogen worden. Weil es in den Dörfern zu unsicher war, haben viele Menschen ihre Häuser und Felder verlassen und sind in die Städte oder in Flüchtlingslager gezogen. Jetzt müssen sie ihr Leben neu auf bauen. Das Kolpingwerk Uganda versucht, die neuen Möglichkeiten, die das Ende des Bürgerkriegs bietet, zu nutzen. Die Mitgliederzahlen steigen, denn Kolping bietet den Menschen interessante Perspektiven. So gibt das sehr erfolgreiche Spar- und Kreditsystem den Menschen die Chance, an Kapital für notwendige Investitionen zu kommen. 177 vom landesweit 307 Kolpingsfamilien haben sich als Spargruppen organisiert. Das Kolpingwerk bietet aber auch direkte Hilfe zur Steigerung der ländlichen Produktion an. Beliebt, weil sehr effektiv, sind von Ochsen gezogene Pflüge. Auch Ziegen und Schweine wurden verteilt, die für das heiße und trockene Klima besser geeignet sind als Milchkühe. Und während der Dürre, die im letzten Jahr gerade im Norden Ugandas zu Ernteausfällen führte, konnte das Kolpingwerk Uganda mithilfe von Spenden aus dem Kolpingwerk Nahrungsmittel und Saatgut an die betroffenen Bauern verteilen. Durch die gezielte Förderung der Kleinbauern hilft das Kolpingwerk ihnen, in der Region ihr Auskommen zu finden. Und so müssen sie nicht in die Städte abwandern, wo es für sie keine feste Arbeit gibt. Die Mitglieder der Kolpjngsfamilie zeigen stolz ihr Maisfeld, das sie mit Hilfe eines Ochsenpfluges bestellt haben. Polen: Vernetzung der Hilfe für Arbeitslose Von Gregor Federhen, Projektreferent Mittel- und Osteuropa Das Kolpingwerk in Polen hat in den vergangenen Jahren ein Netzwerk von Anlaufstellen für Arbeitslose aufgebaut. Unter anderem in Brzesko, Syców und Wadowice sind Arbeitslosenzentren entstanden, in denen Kolpingmitglieder und andere Freiwillige den Jobsuchenden helfen, wieder eine Anstellung zu finden. Bis Ende 2009 haben sich dort über Arbeitslose gemeldet, von denen fast wieder eine Arbeitsstelle finden konnten. Im Jahr 2009 hat der Kolpingverband einen neuen Arbeitsschwerpunkt auf die Qualifizierung von anderen Organisationen gelegt. Unter dem Motto Wir tauschen die Angel ein gegen ein Netz wurden acht Netzwerke geschaffen, die jeweils von einer Kolpingsfamilie koordiniert werden. Geschult wurden dabei insgesamt 43 Organisationen im Bereich Projekt- und Finanzmanagement, Fundraising und dem Schreiben von Projektanträgen. Die EU wird in den nächsten drei Jahren noch erhebliche Mittel für Maßnahmen zur Stabi- lisierung des Arbeitsmarktes in Polen bereitstellen und die geschulten Nichtregierungsorganisationen (NGOs) können sich nach erfolgter Qualifizierung jetzt um diese Mittel bewerben. Ganz wichtig ist dem Kolpingwerk Polen die Vernetzung mit anderen NGOs, Arbeitsämtern und anderen staatlichen Stellen sowie Arbeitgebern. Diese Kooperation wird ermöglicht durch die Schaffung einer Internetplattform zum Erfahrungsaustausch, durch Publikationen und die Vernetzung mit Kollegen in den Schulungen. So ist es in besonderer Weise gelungen, die Zivilgesellschaft bei der Aktivierung von Arbeitslosen einzubeziehen und die Vermittlung in Arbeitsstellen zu dynamisieren. 16

17 Projekte Indonesien und Brasilien Indonesien: Auf dem Weg zum Handwerkerstand Von Martin J. Rüber, Projektreferent Brasilien und Asien Das erst in 2008 aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) begonnene Ausbildungsprojekt, das auf den drei Kolping-Inseln Flores, Sumba und Timor auf mehrere Jahre ausgelegt ist, zeigt bereits erste zufriedenstellende Ergebnisse: Bereits sechs Produktionsstätten auf Timor Im vergangenen Jahr konnten auf der Insel Timor die ersten sechs Produktionsstätten ihre volle Arbeit aufnehmen. Neben einer Hühnerfarm, einer Schweinefarm, einem Gemüsebetrieb, einer Schweißerei und einer Schnitzwerkstatt gibt es auch eine Polsterei auf der Insel Timor. In dieser Werkstatt werden auf Bestellung ausgediente Sofamöbel, Betten und Sitzgarnituren aller Art restauriert und für den Kunden neu auf bereitet. Nach kritischer Evaluation durch das indonesische Kolpingwerk hat sich die Auswahl der Trainings- und Produktionsstätten als ausgesprochen sinnvoll hinsichtlich der lokalen Ausbildung junger Menschen und Erwachsener gezeigt. Das Projekt richtet sich an zwei Zielgruppen: Jugendliche beiderlei Geschlechts mit einer schulischen Grundbildung, aber ohne handwerkliche Kenntnisse sowie ausgebildete Handwerker jeden Alters, aber ohne eigenes Werkzeug und ohne Arbeitsaufträge. Diese Gruppen sollen zu einem Handwerkerstand zusammengeführt werden. Gemeinsam werden sie als ausgebildete und entsprechend ausgestattete Handwerker dann in In dieser Werkstatt auf der Insel Timor werden ausgediente Polstermöbel auf Auftrag wieder hergerichtet. der Lage sein, eigene Aufträge zu übernehmen und mit den größeren nichteinheimischen Unternehmen zu konkurrieren. So trägt das indonesische Kolpingwerk dazu bei, dass es weniger arbeits- und rechtlose Handwerker gibt, die von Großunternehmern gnadenlos ausgebeutet werden können. Für junge Menschen ohne professionelle Fertigkeiten werden Zukunftsperspektiven geschaffen, die sie sonst nicht haben, weder in ihrer Sippe noch in der Gesellschaft. Ohne die Möglichkeit, mit qualifizierter Arbeit eigenes Geld zu verdienen, genießen sie keine Freiheit und kein Ansehen und sind so potenzielle Kandidaten für Drogen- und Alkoholmissbrauch und kriminelle Delikte. Nun ist geplant, über die Indonesische Kolpingstiftung weiteren jungen Gesellen im Rahmen einer handwerklichen Ausbildung einen Ausbildungsplatz in einer bestehenden Handwerkergruppe zu vermitteln. Brasilien: Erstes eigenes EU-Projekt Von Martin J. Rüber, Projektreferent Brasilien und Asien Jahrelang hat der SEK das brasilianische Kolpingwerk bei der Formulierung von entwicklungspolitischen Projektanträgen bei der Europäischen Union begleitet und aktiv bei der Antragstellung unterstützt. Nun trägt diese Zusammenarbeit stolze Früchte: Zum ersten Mal konnte das brasilianische Kolpingwerk selbstständig und als eigenständiger Rechtsträger ein Sozialprojekt bei der Delegation der Europäischen Kommission in Brasilia, der Hauptstadt Brasiliens, einreichen. Das auf 36 Monate ausgelegte Projekt wurde bewilligt und sieht eine anteilige Förderung seitens der Europäischen Union von knapp Euro vor. Das brasilianische Kolpingwerk bringt mit seinen deutschen Partnern einen Eigenanteil von knapp Euro auf. Im Mittelpunkt der Förderung in zwei ausgewählten Gemeindekreisen in den Bundesstaaten Bahia und Maranhão im Nordosten Brasiliens stehen junge Menschen im Alter von 18 bis 29 Jahren, die Hälfte von ihnen Frauen. Sie werden nun für den Arbeitsmarkt fit gemacht und damit auch wirtschaftlich und sozial in die brasilianische Gesellschaft eingebunden. 17

18 Projekte Benin Kapital für die kleinen Leute Mit Kleinkreditprogrammen wie in Benin wird Beschäftigung und zusätzliches Einkommen geschaffen Von Volker Greulich, Projektreferent Afrika Sossi Tschawlassou ist Krabbenfischerin. Sie lebt in Agbanto, einem Ort in Benin, etwa 70 Kilometer westlich der Hauptstadt Cotonou, direkt an der Hauptstraße, die von Cotonou zur Grenze nach Togo führt. Die Krabben holt sie aus dem Lac Ahoumé, einem See mit etwa sieben Quadratkilometern Fläche, in dem es viele Fische (und anderes essbares Getier) gibt. Für viele Menschen in den Dörfern um den See sind die Fische und Krabben eine wichtige Nahrungs- und Einnahmequelle. Überall im Ort kann man Frauen sehen, die diese Tiere verkaufen. Das ist umso wichtiger, da Landwirtschaft in der Umgebung von Agbanto eine weniger große Rolle spielt als in anderen Gegenden des Landes. Ohnehin ist in Benin Landwirtschaft ein riskantes Unterfangen: Die Böden sind häufig ausgelaugt, Dünger oft nicht zu kriegen (oder teuer) und ein großes Problem sind verspätete oder unregelmäßige Regenfälle. Im Vergleich dazu stellen die Krabben aus dem Lac Ahoumé für Sossi Tschawlassou eine vergleichsweise zuverlässige Einkommensquelle dar. Das Geld für den Kauf der Gerätschaften (z.b. Netze) und der Piroge (ein aus einem Baumstamm gefertigtes schmales Boot) hat Sossi Tschawlassou von der Caisse Kolping Micro-Finance (Kolping- Kleinkreditkasse) Agbanto erhalten, insgesamt Francs CFA. Das sind etwa 230 Euro. Das Geld für ihr Boot und die notwendigen Gerätschaften für die Krabbenfischerei hat Sossi Tschawlassou durch einen Kolping-Kredit bekommen. Diese Kasse geht auf eine Initiative der Kolpingsfamilie Agbanto zurück. Mittlerweile gibt es 72 Teilhaber und insgesamt 175 Personen, die Spareinlagen getätigt haben. Das Gesamtkapital lag Anfang 2010 bei über F CFA, Das sind immerhin fast Euro. Aus diesem Kapital werden Kredite an Personen wie Sossi Tschawlassou vergeben. Andere Projekte in Agbanto, die auf die Weise gefördert wurden, sind beispielsweise ein Restaurant, Kaninchenzuchten, der Einzelhandel oder die Herstellung von Palmöl. Kleinkredite mit Sparkomponente Außer in Agbanto wurden in sechs weiteren Gruppen Kleinkredite vergeben. Aus den Reihen der Kolpingsfamilien war immer wieder der Wunsch zum Ausdruck gebracht worden, Kapital für Kleinprojekte zu erhalten. Aufgrund der Erfahrungen in anderen Ländern, vor allem in Indien und Uganda, war von vorneherein klar, dass dies nur in Form von Kreditvergaben geschehen konnte. Da es gar nicht so einfach ist, ein erfolgreiches Kleinkredit-Programm auf die Beine zu stellen, war beschlossen worden, zunächst nur in einem Teil der damals 16 Kolpingsfamilien damit zu beginnen. Aus Mitteln des Landes Südtirol und Spenden aus dem Kolpingwerk, vor allem vom Diözesanverband Magdeburg, wurden Euro für das Training der Gruppen und die Vergabe von Krediten zur Verfügung gestellt. Die Intention eines solchen Kreditprogrammes ist es, Menschen mit Eigeninitiative die Möglichkeit zu geben, eine produktive Unternehmung zu beginnen. Wie in vielen anderen Regionen Afrikas auch gibt es in den Kleinstädten und Dörfern Benins kaum Arbeitsplätze mit 18

19 Projekte Benin Festanstellung. Die Ein künfte aus der Landwirtschaft sind unzuverlässig und reichen in aller Regel alleine nicht aus. Beschäftigung, die zum Lebensunterhalt beiträgt, entsteht in der Regel durch produktive Aktivitäten auf eigene Rechnung. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass die Betroffenen darauf angewiesen sind, Geld mit verschiedenen Projekten zu verdienen. So betreibt in vielen Dörfern fast jeder auch Landwirtschaft. Auf jeden Fall aber ist Kapital nötig, um die verschiedenen Verdienstmöglichkeiten, die es durchaus gibt, zu nutzen, sei es im Handel, Handwerk oder Krabbenfang. Beabsichtigt war es auch von Anfang an, die Erfahrungen in den ersten sieben Gruppen zu nutzen, um dann später das Programm auf alle Gruppen ausdehnen zu können. Denn der Bedarf ist groß. Das Training fand in der zweiten Jahreshälfte 2008 statt, die Vergabe der Kredite an die Gruppen zum Jahresende Die eigentliche Umsetzung, das heißt, die Investition des Kapitals in die Projekte der Kreditnehmer vollzog sich im Laufe des Jahres Mittlerweile lassen sich durchaus erste Schlüsse ziehen. Das Kolpingwerk Benin beabsichtigt, noch in diesem Jahr die Ergebnisse einer genauen Begutachtung zu unterziehen. Ein lohnendes Unternehmen ist die Herstellung von Palmöl. Versammlung einer Kolpingsfamilie: Hier tauschen sich die Mitglieder aus, besprechen Pobleme und suchen gemeinsam nach Lösungen. Zwischen den verschiedenen Gruppen gibt es dabei durchaus Unterschiede. Bei einem Besuch von vier Gruppen im Februar stellte sich etwa heraus, dass eine Gruppe gar keine eigenen Beiträge geleistet hat, zwei Gruppen Spareinlagen entgegennehmen, eine weitere Gruppe zwar keine Spareinlagen leistet, aber einen jährlichen Beitrag verlangt, mit dem die administrativen Kosten gedeckt werden. Unsere Erfahrung in anderen Ländern ist, dass derartige Kleinkreditprogramme am besten funktionieren, wenn die Gruppen auch eigenes Kapital mobilisieren, so wie das in Agbanto gut funktioniert. Hier besteht sicherlich noch die Notwendigkeit, für alle Gruppen eine einheitliche Verfahrensweise zu finden. Verbesserungsvorschläge Insgesamt sind die Begünstigten mit dem Programm zufrieden. Die meisten ihrer Projekte funktionierten nach ihren eigenen Aussagen gut und brachten wie erwartet zusätzliche Einkünfte für die Kreditnehmer. Allerdings wurden auch Verbesserungsvorschläge gemacht. So wünschten sich die Kreditnehmer zusätzliche Trainingsmaßnahmen, um das Management der Gruppen und die Auswahl der Projekte zu verbessern. Natürlich wurde auch der Wunsch geäußert, mehr Kapital zu erhalten, um mehr (und höhere) Kredite vergeben zu können. Das Kolpingwerk Benin ist nur einer von mehreren Verbänden in Afrika, die mit Mikrofinanzsystemen arbeiten, um Kapital zur Verfügung zu stellen, mit dem Beschäftigung geschaffen werden kann. Neben Uganda und Tansania, die bereits seit Jahren erfolgreich Kleinkredite vergeben, sowie Nigeria, wo dies seit 2008 geschieht, kam im vergangenen Jahr außer Benin auch noch das Kolpingwerk im benachbarten Togo dazu, wo erste Gruppen mit dem Sparen begonnen haben. Mikrofinanz ist ein sehr geeignetes Mittel, um gerade den Armen das Kapital zur Verfügung zu stellen, das sie benötigen, um die wirtschaftlichen Möglichkeiten zu nutzen, die sich ihnen in ihrer Umgebung bieten. Deshalb gehen wir davon aus, dass wir auch in Zukunft diese Aktivitäten auf weitere Länder in Afrika ausweiten. Dabei helfen uns die bereits gemachten Erfahrungen, zusammen mit unseren Partnern in den jeweiligen Ländern, Modelle zu finden, die funktionieren und ihren Bedürfnissen entsprechen. 19

20 Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes e.v. Der Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes e.v. (SEK) ist die Entwicklungshilfeorganisation des Internationalen Kolpingwerkes. Unser Ziel ist die nachhaltige Armutsbekämpfung mit den Schwerpunkten berufliche Bildung, ländliche Entwicklung und Mikrokreditprogramme. Dazu arbeiten wir eng mit den Kolpingverbänden in den einzelnen Ländern zusammen. Jedes Jahr helfen wir in unseren Projekten mehreren Menschen. Aktuelle Informationen über den Sozial- und Enwicklungshilfe des Kolpingwerkes e.v. finden Sie jederzeit im Internet. Die Arbeit des SEK wird finanziell gefördert im Rahmen der Sozialstrukturhilfe des Vorstand Vorsitzender: Msgr. Axel Werner (Generalpräses Internationales Kolpingwerk) Stellv. Vorsitzender: Hubert Tintelott (Generalsekretär Internationales Kolpingwerk) Stellv. Vorsitzender: Bernhard Burger (Geschäftsführer Kolpingwerk e.v) Geschäftsführung Hans Drolshagen Stand: Mai 2010 Weitere Vorstandsmitglieder Ottmar Dillenburg (Bundespräses Kolpingwerk Deutschland) Ulrich Vollmer (Bundessekretär Kolpingwerk Deutschland) Alfred Meier (Kolpingwerk Deutschland, DV München) Werner Sondermann (Kolpingwerk Deutschland, DV Paderborn) Otto von Dellemann (Nationalsekretär Kolpingwerk Südtirol) Alle Mitglieder des Vorstandes sind ehrenamtlich für den SEK e. V. tätig. Sie erhalten lediglich eine Fahrtkostenerstattung. Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes e. V. Tel , -197, -199, -21 Spendenkonto: Pax-Bank eg Köln (BLZ ) Kto-Nr IBAN: DE BIC: GENODED1PAX

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