Ökologisches Wirtschaften. Green Economy

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1 Ökologisches Wirtschaften Green Economy BMZ Informationsbroschüre

2 i n h a l t s V E r Z E i c h n i s Vorwort 4 Einleitung 6 Entwicklungspolitisches Verständnis von ökologischem Wirtschaften 8 Geschichte und Begrifflichkeiten 8 Die Debatte um ökologisches wirtschaften 8 Entwicklungspolitische kernelemente ökologischen wirtschaftens 10 Handlungsfelder der deutschen Entwicklungspolitik im Bereich 11 des ökologischen Wirtschaftens handlungsebenen und akteure 11 Zentrale themen und aktionsfelder 12 Rahmenbedingungen setzen und Anreizsysteme schaffen Capacity Development betreiben Finanzen und Investitionsmittel bereitstellen Ökologisches Wirtschaften in internationalen Regelwerken verankern förderkriterien für handlungsansätze 14 Ökologisches Wirtschaften Beispiele aus der Praxis 17 Die lokale wertschöpfung stärken 18 Aufforsten und lokales Einkommen generieren Ökologische Sparbücher in Vietnam Der Common Code der Kaffeebranche in Kenia Biologische Vielfalt generiert hohe Einkommen Kakaoanbau in Ecuador Äthiopien: Biomasseherde schützen Ressourcen und schaffen Arbeit Die Produktionsbedingungen verbessern 22 Ökologisches Management stärkt tunesische Industrie Intelligentes Wassermanagement reduziert Verbrauch in der Produktion investitionen finanzieren 24 Tadschikistan: Kleinkredite helfen Häuser zu dämmen Der Green Growth Fund finanziert in Südosteuropa Investitionen in Energieeffizienz Ostafrika: Strom aus Erdwärme reduziert Emissionen und sichert Stromversorgung anreize schaffen 26 Vietnam besteuert Emissionen un d schädliche Stoffe

3 4 ö k o l o G i s c h E s w i r t s c h a f t E n Vorwort sehr geehrte leserin, sehr geehrter leser, im Jahr 1992 kam die internationale Gemeinschaft zu einem Gipfeltreffen in rio de Janeiro zusammen, das uns bis heute die richtung weist hin zu einer global nachhaltigen Entwicklung. Zwanzig Jahre später, im Jahr 2012, lädt Brasilien erneut zu einer großen internationalen konferenz zur globalen nachhaltigkeit ein. ökologisches wirtschaften ( Green Economy ) für nachhaltige Entwicklung und armutsminderung ist eines der kernthemen dieses Gipfels. Das thema ist wichtig: wir brauchen eine breitenwirksame wirtschaftliche Entwicklung, um in Entwicklungsländern Menschen weltweit aus der armut zu führen. Und wir brauchen eine wirtschaft, die zukunftsfähig ist: ökologisch verträglich, sozial verantwortlich, politisch und wirtschaftlich tragfähig. Dirk Niebel, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Deutschland haben wir uns bereits auf den weg gemacht. wir entwickeln unser Modell der sozialen Marktwirtschaft weiter. wir haben erkannt: Die natur ist an sich ein schützenswertes Gut. Darüber hinaus rechnet es sich jedoch auch wirtschaftlich, wenn wir effizient mit ressourcen umgehen. wir können so teure rohstoffimporte reduzieren. Viele Umweltinnovationen und -technologien tragen daher heute das label Made in Germany. Unsere langjährigen Erfahrungen im Bereich der erneuerbaren Energien, des recyclings, bei ressourcensparenden technologien und in der ökologischen landwirtschaft geben wir an unsere Partner in Entwicklungsländern weiter. oft kooperieren wir hierbei erfolgreich mit der Privatwirtschaft. Darauf bauen unsere Partner in Entwicklungsländern auf und können so schneller eigene Pfade der nachhaltigen Entwicklung einschlagen, die lokale wertschöpfung erhöhen und ihr natur- und sozialkapital in wert setzen. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt die deutsche wirtschaft darin, in schwellen- und Entwicklungsländern sozial verantwortlich und umweltverträglich zu investieren und so nachhaltiges wirtschaftswachstum zu fördern. Gerade in Entwicklungsländern können und sollten Unternehmen durch ihr Engagement für nachhaltige Entwicklung und andere gesellschaftliche themen Verantwortung übernehmen ( corporate social responsibility ; csr). Das BMZ fördert dies auf verschiedenen Ebenen: Durch die stär-

4 ö k o l o G i s c h E s w i r t s c h a f t E n 5 kung staatlicher und internationaler rahmenbedingungen für csr, durch die direkte förderung über unser Programm für Entwicklungspartnerschaften (www. developpp.de) und durch Dialogmaßnahmen für die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen staat und wirtschaft. Daher unterstützen wir auch den Global compact der Vereinten nationen, das weltweit größte csr-netzwerk. Um über nischenmärkte hinaus eine breite transformation der wirtschaft in Gang zu setzen, brauchen wir neue internationale rahmenbedingungen. wir müssen umdenken und neue Bewertungskriterien finden, um in der Politik wie auch in Unternehmen richtig zu entscheiden. ökologisch schädliche subventionen müssen sozialverträglich abgebaut und standards zum umweltverträglichen wirtschaften schrittweise von Unternehmen umgesetzt werden. internationale Entscheidungen zu treffen, die ein global nachhaltiges wirtschaften ermöglichen. so unterschiedlich die ausgangspunkte und wege verschiedener ländergruppen auch sein mögen, gilt es doch die Zukunft für die weltgemeinschaft so zu gestalten, dass sie für uns und nachfolgende Generationen weltweit lebensqualität gewährt. Die vorliegende Broschüre illustriert den ansatz der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Bereich des ökologischen wirtschaftens und stellt beispielhaft Projektkonzeptionen aus der Praxis dar. Ein gezieltes, intelligentes Management von natürlichen ressourcen bietet gerade für Entwicklungsländer die chance für lokales, breitenwirksames wirtschaftswachstum, das den armen Einkommen ermöglicht. Einige Beispiele sind hier der Zugang zu sauberem und bezahlbarem trinkwasser, ausreichender Zugang zu fischgründen für eine nachhaltige nutzung, nachhaltige kommerzialisierung von walderzeugnissen und medizinischen Pflanzen sowie Erosionsbekämpfung zur sicherung von fruchtbarem acker- oder weideland. Die deutsche Entwicklungskooperation setzt sich dafür ein, auf dem Gipfel rio 2012 eine gemeinsame sicht auf diese themen zu erarbeiten und verbindliche

5 6 ö k o l o G i s c h E s w i r t s c h a f t E n Einleitung wirtschaftliches wachstum heutiger Prägung stößt an seine Grenzen. Der weltweite Energiekonsum und der Verbrauch an rohstoffen steigen dramatisch an. Gleich - zeitig nehmen die waldflächen ab, wird trinkwasser knapp, verschwinden ökosysteme, Pflanzen und tiere. Die westlich geprägten konsummuster sind nicht nachhaltig, auch weil die weltbevölkerung wächst und Menschen in Entwicklungs- und schwellenländern ebenfalls den konsumorientierten way of life anstreben. Nicholas Stern: Ein ungebremster Klimawandel kostet uns 2050 bis zu 20 Prozent des weltweiten Bruttosozialprodukts. Die Ergebnisse des intergovernmental Panel on climate change sind unmissverständlich um die klimaerwärmung auf zwei Grad einzugrenzen, muss die staatengemeinschaft die co 2 -Emissionen fundamental reduzieren. Der Umbau der wirtschaftssysteme ist also zwingend geboten. Ein ungebremster klimawandel würde nach einem Bericht des ehemaligen chefökonomen der weltbank, nicholas stern, im Jahr 2050 bis zu 20 Prozent des weltweiten Bruttosozialprodukts kosten und zu einer Verarmung großer Bevölkerungsteile führen. Darüber hinaus verschwinden mit der Biodiversität nicht nur Pflanzen und tiere, sondern auch zahlreiche chancen für einen nachhaltigen und an armutsminderung orientierten Entwick-

6 ö k o l o G i s c h E s w i r t s c h a f t E n 7 Pavan Sukhdev: Die rund Schutzgebiete der Erde erwirtschaften jährlich 4,4 bis 5,2 Billionen US Dollar. Ihre Zerstörung würde also enorme Kosten verursachen. lungspfad. Der ökonom Pavan sukhdev taxiert allein die Dienstleistungen der rund schutzgebiete der Erde auf jährlich 4,4 bis 5,2 Billionen Us-Dollar, die Zerstörung oder ihre Degradierung würde somit enorme wirtschaftliche kosten verursachen. ihre Bewahrung kostet dagegen lediglich 45 Milliarden Us- Dollar. schutzgebiete sind nur ein Beispiel von vielen, mit denen sich neue ökonomische chancen verbinden. Genau diese Potentiale will eine Green Economy ausschöpfen und damit wirtschaftliches wachstum nachhaltig gestalten. Die transformation wird nicht einfach sein, aber sie birgt sehr viel mehr Möglichkeiten in sich als risiken. Das gilt für industriestaaten wie für Entwicklungsund schwellenländer. Und sie öffnet der Menschheit horizonte. Denn eine grüne wirtschaft kommt nicht nur der Umwelt und dem klima zugute, sondern ist auch ein sehr effizientes werkzeug gegen armut und hunger. Dazu ist es aber notwendig, die internationalen rahmenbedingungen entsprechend zu fassen, zum Beispiel auf der Un-konferenz für nachhaltige Entwicklung (rio 2012; http: //www.uncsd2012.org). Dafür setzt sich die deutsche EZ ein. Links: Holz ist für viele Entwicklungsländer ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Gleichzeitig sind Schutz und nachhaltige Nutzung von Wäldern wichtig für den Biodiversitätserhalt. Das ostafrikanische Rift Valley birgt eine nahezu unerschöpfliche geo ther mische Energiequelle. In nur 700 Meter Tiefe befindet sich 300 Grad heißer Wasser dampf, der Turbinen antreibt und grünen Strom erzeugt.

7 8 ö k o l o G i s c h E s w i r t s c h a f t E n Entwicklungspolitisches Verständnis von ökologischem Wirtschaften Geschichte und Begrifflichkeiten Die wurzeln der Diskussion um das ökologische wirtschaften reichen bis in die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurück, als der club of rome erstmals Grenzen des wachstums formulierte. Die darin geäußerte wachstumskritik führte zu der idee einer nachhaltigen Entwicklung, die 1992 auf dem Erdgipfel unter anderem in die agenda 21 mündete. all diese Debatten führten bisher jedoch zu keiner abkehr vom bewährten Entwicklungspfad. Mit dem klimawandel erhöht sich nun der Druck auf die staatengemeinschaft, die transformation des globalen wirtschaftens zu beschleunigen. Die Debatte um die Green Economy bezieht aus diesem Zwang zum wandel seine stärke. Zahlreiche institutionen und organisationen engagieren sich in der Diskussion. wichtige akteure in der Debatte sind Unorganisationen, allen voran das Umweltprogramm der Vereinten nationen (UnEP). aber auch die oecd arbeitet aktuell an einer Green Growth strategy. Green Economy Das UnEP betont in seiner Definition der Green Economy, dass sämtliche wechselwirkungen zwischen wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt berücksichtigt werden müssten. Erst eine Balance dieser drei Dimensionen macht eine sozial und ökologisch positive Entwicklung möglich. Diese sichtweise entspricht dem ansatz des BMZ, das sich an den Grundsätzen der sozialen und ökologischen Marktwirtschaft orientiert. Der Begriff Green Economy spiegelt das nachhaltigkeitsprinzip wider und lässt raum für die gerade in industrie- und schwellenländern geführte Diskussion um die Grenzen des wachstums. in diesem Punkt ist eine abgrenzung zu Green Growth möglich. Green Growth Green Growth beschreibt eine wirtschaftliche wachstumsstrategie, die bestehende wirtschaftsprozesse ökologisch gestaltet und zusätzliche Beschäftigungsund Einkommensmöglichkeiten in neuen grünen sektoren schafft und die Umwelt möglichst gering belastet. Der Begriff Green Growth ist somit in der entwicklungspolitischen Debatte von besonderer relevanz. schließlich ist die förderung eines qualitativen wirtschaftswachstums zentraler Baustein für eine nachhaltige Entwicklung, die auch die armutsminderung in Entwicklungs- und schwellenländern anstrebt. Bislang existiert jedoch weder eine einheitliche Definition von ökologischem wirtschaften, noch ein allgemeingültiges konzept. Zudem ist die abgrenzung zwischen verschiedenen international verwendeten Begriffen wie Green Economy, Green Growth, Global Green new Deal oder Green recovery, aber auch qualitativem wachstum und nachhaltigem wirtschaften nicht trennscharf. Zwar sind wesentliche inhalte, die mit den jeweiligen Begriffen verbunden werden, weitgehend deckungsgleich, trotzdem lassen sich spezifische akzentuierungen erkennen. Die im internationalen Zusammenhang am häufigsten gebrauchten Begriffe sind Green Economy sowie Green Growth. Die Debatte um ökologisches Wirtschaften Die Dringlichkeit, in richtung eines ökologischen wirtschaftens umzudenken und umzuschwenken, zeigt sich zunächst besonders deutlich bei den industrie ländern. sie haben den skizzierten Entwicklungsweg im Zuge ihrer industrialisierung beschritten und setzen sich daher bereits seit längerem mit den ökologischen folgen wie klimawandel und artenrückgang auseinander. sie sind damit zentrale akteure, wenn es darum geht, alternative wege zu entwickeln und umzusetzen sowie mit anderen akteuren zusammenzuarbeiten. Doch die Probleme stellen sich nicht allein den industrieländern. Gerade Entwicklungsländer werden da sind sich alle Beobachter einig von den folgen des

8 ö k o l o G i s c h E s w i r t s c h a f t E n 9 klimawandels und Umweltzerstörung besonders hart getroffen. ihre Bevölkerung hat besonders unter Bodenerosion, Dürren und wasserverschmutzung zu leiden, auch weil häufig finanzielle Mittel und wissen fehlen, um die Gesellschaft vorzubereiten. Das gilt auch in gewissem Mass für die schnell wachsenden schwellenländer und in ihnen ganz besonders für die ärmeren Bevölkerungsschichten. Ein austausch über die chancen und herausforderungen ökologischen wirtschaftens im kontext von nachhaltiger Entwicklung und armutsreduzierung, zum Beispiel im rahmen internationaler foren, ist wichtig. Die unterschiedlichen ausgangsbedingungen sind ein Grund, warum die Debatte um ökologisches wirtschaften in vielen ländern unterschiedliche reaktionen hervorruft. Gerade kapital- und technologieintensive Volkswirtschaften erkennen die Bedeutung der Debatte und die damit verbundenen chancen. Viele Entwicklungsländer hingegen befürchten geringeres wachstum und negative auswirkungen auf die armutsreduzierung. nicht alle Maßnahmen zur förderung eines ökologisch verträglichen wachstums sind automatisch armutsmindernd. so kann zum Beispiel die Umstellung von einer kohlebasierten Energieversorgung auf erneuerbare Energieträger zunächst auch zu arbeitslosigkeit und sozialen spannungen führen, wenn dieser Prozess nicht entsprechend sozialverträglich gestaltet wird. Zentral ist daher, dass Prozesse hin zu einer Green Economy so gestaltet werden, dass potenzielle oder kurzfristige risiken der transformation frühzeitig bedacht und handlungswege so gewählt werden, dass sie einen positiven Beitrag zur Entwicklung aller Bevölkerungsteile leisten. Einige Entwicklungsländer sehen im propagierten ökologischen wirtschaften auch einen Versuch der industrieländer, ökologisch verbrämte handelsbarrieren ( öko-protektionismus ) aufzubauen. aber es gibt auch regierungen, die wie die vom klimawandel in ihrer Existenz bedrohten small island Developing states (sids) in der Umorientierung auf umweltverträgliches und klimagerechtes wirtschaften ihre einzige Entwicklungsperspektive erkannt haben. so hat beispielsweise Barbados die transformation in eine Green Economy als Ziel in seinem nationalen strategischen Plan für die Jahre 2006 bis 2025 verankert. auch bei der ersten panafrikanischen Umweltministerkonferenz im september in Gabun wurde eine roadmap für eine Green Economy verabschiedet. Die vielschichtige und kontrovers geführte Debatte macht deutlich, dass es viele herausforderungen bei der Entwicklung einer gemeinsamen handlungsrichtung gibt. ausgehend von den berechtigten anliegen von Entwicklungs- und schwellenländern gilt es daher, besonders die chancen und Potenziale einer Green Economy aufzuzeigen. Mithilfe ökologischer wirtschafts- Achim Steiner, Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), ehrt Liz Thompson, die frühere Energie und Umweltministerin von Barbados, 2008 als Champion of the Earth.

9 10 ö k o l o G i s c h E s w i r t s c h a f t E n ansätze können gerade Entwicklungsländer ihre ressourcen besser nutzen und stärker in wert setzen. Viele ansätze sind dezentral ausgerichtet, befördern also vor allem lokale industrien und Märkte. all diese schritte können helfen, die armut zu reduzieren und Einkommen, insbesondere in ländlichen Gebieten, zu generieren, ohne dass dabei die lokalen lebensräume zu schaden kommen. Diese theoretisch postulierten Potenziale müssen jedoch mit praktischen Beispielen untermauert werden. Dafür müssen Erfolgsfaktoren entwickelt und sowohl praktische als auch positive Beispiele einer solchen transformation aufbereitet werden. Dazu müssen flexible handlungsansätze entwickelt werden, die auf den jeweiligen länderkontext zugeschnitten sind und armutsmindernd wirken. Die Unkonferenz für nachhaltige Entwicklung (rio 2012) ist dafür ein guter ort. Die konferenz hat zum Ziel, ein gemeinsames Grundverständnis von ökologischem wirtschaften zu formulieren und überzeugende ansätze aufzuzeigen. an dieser Diskussion müssen auch die lokalen interessenvertreter teilnehmen und die rechte armer Bevölkerungsgruppen als zentrales Element Eingang finden. Es braucht außerdem indikatoren zur Messung von fortschritten. Die deutsche Entwicklungspolitik wird hierzu einen wichtigen Beitrag leisten. Entwicklungspolitische Kernelemente ökologischen Wirtschaftens ohne den auf internationaler Ebene laufenden Prozessen zur weiteren Begriffsklärung vorzugreifen, lassen sich bereits Kernelemente eines ökologischen Wirtschaftens, das gleichzeitig der Armutsminderung dient, identifizieren. folgende Elemente müssen aus entwicklungspolitischer sicht in konkrete handlungsoptionen einfließen: > Inklusives Wachstum ist Voraussetzung für Entwicklung und armutsreduzierung. künftige wachstumsstrategien dürfen fortan nicht mehr allein quantitativ ausgerichtet sein. Vielmehr muss ein qualitatives wachstum erzielt werden, das weiten teilen der Bevölkerung zugute kommt. > Ökologische Verträglichkeit des wirtschaftlichen wachstums bedeutet, die absorptions- und regenerationsfähigkeit von öko-systemen einschließlich des klimas zu beachten. als zentrale Elemente müssen der Verbrauch von ressourcen und der ausstoß von treibhausgasen vom wirtschaftlichen wachstum entkoppelt werden. Dies kann zum Beispiel durch die förderung von innovationen sowie umweltfreundlichen technologien geschehen. auf der anderen seite müssen zum Beispiel in der landwirtschaft ressourcenschonende nutzungsformen eingeführt werden. Darüber hinaus muss der wert von Umweltleistungen in wirtschaft und Politik verankert und nachhaltiges wirtschaften im gesellschaftlichen Bewusstsein gefestigt werden. > inklusives und ökologisch verträglich gestaltetes wachstum muss schließlich darauf abzielen, Armut zu reduzieren. a priori sind nicht alle Maßnahmen zur förderung eines ökologisch verträglichen wachstums automatisch armutsmindernd. Die transformation zu einer Green Economy muss daher so gestaltet werden, dass sie in den Entwicklungsländern einen positiven Beitrag zur sozio-ökonomischen Entwicklung leistet. Diese muss zu mehr Beschäftigung führen und den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen wie wasser-, Basissanitäroder Energieversorgung verbessern. wo ein Umbau der wirtschaft die arme Bevölkerung zusätzlich belastet, müssen ausgleichsmaßnahmen ergriffen werden.

10 ö k o l o G i s c h E s w i r t s c h a f t E n 11 Handlungsfelder der deutschen Entwicklungspolitik im Bereich des ökologischen Wirtschaftens Handlungsebenen und Akteure Um die wirtschaft zu transformieren, müssen verschiedene akteure auf verschiedenen Ebenen handeln. Dies geht nicht ohne konflikte. Denn zwischen den wirtschafts-, Energie-, Umwelt-, sozial- und landwirtschaftspolitiken existieren auf nationaler wie auf internationaler Ebene divergierende ansätze und interessen, zum Beispiel zwischen industrie- und Umweltpolitik. Diese müssen koordiniert und harmonisiert werden. auf EU-Ebene muss ökologisches wirtschaften in die gemeinsame agrar- und fischereipolitik einfließen, auf internationaler Ebene zum Beispiel in die Verhandlungen der welthandelsorganisation (wto). EZ hat daran ebenso mitgewirkt wie der Deutsche kaffeeverband, die European coffee federation und das schweizerische wirtschaftsministerium. (siehe seite 19.) ob und wie schnell eine wirtschaft transformiert werden kann, hängt auch von den investitionsmitteln ab. kapital braucht es auf allen Ebenen. auf nationaler Ebene werden diese Mittel zum Beispiel für den Umbau des Energiebereichs benötigt. lokal sind fördermechanismen nötig, um den häuslichen oder produk- nationale regierungen können eine ökologische wirtschaft begünstigen, indem sie die rahmenbedingungen verändern, anreize schaffen und darüber Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zu ökologisch verträglichem handeln motivieren. Ein augenmerk sollte dabei besonders auf Produktionsmethoden und konsummustern liegen. Beide sind wichtige Elemente ökologischen wirtschaftens und setzen direkt bei den adressaten an. Das Verhalten von Produzenten wie konsumenten bestimmt maßgeblich, in welchem ausmaß wirtschaftliche Entwicklung ökologisch und sozial verträglich erfolgt. Diese Entwicklung kann auf unterschiedliche weise gefördert werden, zum Beispiel über Produzentenschulungen oder aufklärungs- und informationskampagnen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die unterschiedlichen akteure zu standards für eine umwelt- und sozialverträgliche Produktion zu verpflichten oder Umweltmanagementsysteme einzuführen. in kenia zum Beispiel hat die kaffeebranche über die gesamte wertschöpfungskette hinweg nachhaltigkeitsstandards eingeführt. Die deutsche In Kenia hat die Kaffeebranche mit Unterstützung der deutschen EZ Nachhaltigkeitsstandards über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg eingeführt.

11 12 ö k o l o G i s c h E s w i r t s c h a f t E n tionsbezogenen Energieverbrauch zu senken. Äthiopien ist dafür ein gutes Beispiel. 94 Prozent des Endenergieverbrauchs deckt das afrikanische land mit Biomasse, vor allem holz, ab. Mit effizienten herden lässt sich der holzverbrauch drastisch reduzieren. Deshalb unterstützt das BMZ die Verbreitung von effizienten herdtechnologien. (siehe seite 21.) Zentrale Themen und Aktionsfelder Die Beispiele aus Äthiopien und kenia sind nur zwei von zahlreichen Vorhaben, in denen die deutsche EZ ökologisches wirtschaften fördert. akzente setzt sie sowohl bilateral als auch multilateral. Besonders engagiert sich das BMZ dabei in themenfeldern, die es erlauben, die verschiedenen handlungsebenen und akteure miteinander zu verknüpfen. Die EZ fördert dazu rahmenbedingungen und anreizsysteme, setzt auf capacity Development, stellt Mittel für investitionen bereit und treibt die Verankerung des ökologischen wirtschaftens in internationalen regelwerken voran. Rahmenbedingungen setzen und Anreizsysteme schaffen regierungen können mithilfe von rahmenbedingungen und finanziellen anreizsystemen die Volkswirtschaft transformieren. Dies kann mittels einer ökologischen steuer- und finanzreform geschehen. neue technologien wie erneuerbare Energien und Energieeffizienz können finanziell gefördert werden. Der abbau von umweltschädigenden subventionen wiederum kann die Emission von schadstoffen senken. Die deutsche EZ berät ihre Partner dabei, die für das jeweilige land passenden rahmenbedingungen und anreize zu setzen. so hat Vietnam mit Unterstützung der deutschen EZ 2010 als erstes asiatisches land ein rahmengesetz beschlossen, das sowohl fossile Energieträger als auch ökologisch schädliche stoffe wie fckw, chemikalien oder Pestizide besteuert. (siehe seite 26.) in chile entwickelt die deutsche EZ zusammen mit dem Energieministerium fördermechanismen für er- In Äthiopien kochen 94 Prozent aller Menschen mit Feuerholz. Da Holz knapper wird, suchen Frauen oft stundenlang nach Holz und transportieren es über viele Kilometer hinweg. Vietnam hat als erstes asiatisches Land nach dem ökologisch schädliche Stoffe

12 ö k o l o G i s c h E s w i r t s c h a f t E n 13 neuerbare Energien. Diese haben in dem südamerikanischen land dazu geführt, dass private investoren planen, vier Milliarden Us-Dollar allein in den ausbau der windenergie zu investieren. Eine solche Politik schafft arbeitsplätze, senkt den Bedarf an fossilen kraftwerken und reduziert die abhängigkeit des landes von öl- und Gasimporten. in china wiederum unterstützt die deutsche EZ das wirtschaftsministerium dabei, die Unternehmen zur Einhaltung von nachhaltigkeitskriterien zu verpflichten. alle instrumente zielen zugleich darauf ab, die teilhabe armer und marginalisierter Bevölkerungsgruppen sicherzustellen und zu stärken. Capacity Development betreiben Um die Potenziale von ökologischem wirtschaften ausschöpfen zu können, müssen auch in Entwicklungs- und schwellenländern viele Barrieren überwunden werden. Dort fehlt es aber häufig an Geld und technologien. Und es mangelt an Expertise. Die deutsche EZ investiert deshalb intensiv in aus- und fortbildung, in die Vermarktung und Zertifizierung von Produkten und verbessert gemeinsam mit den Partnern deren wertschöpfungsketten. Beispiel Ecuador: hier unterstützt das BMZ indigene Bauern beim anbau spezieller kakaosorten. Die Beratung hat inzwischen dazu geführt, dass die Bauern ihre Produkte besser vermarkten und höhere Einnahmen erzielen. Die förderung stärkt ferner die Vielfalt unter den kakaosorten und sie verhindert, dass die Bauern Monokulturen anlegen. (siehe seite 20.) Finanzen und Investitionsmittel bereitstellen Der finanzierung kommt bei der transformation in eine ökologisch ausgerichtete Volkswirtschaft eine schlüsselrolle zu. Gerade in der anfangsphase bedarf es noch einer anschubförderung. Zentrale förderbereiche aus sicht des BMZ sind effiziente sowie umweltund klimafreundliche technologien, umweltfreundliches Bauen, erneuerbare Energien, öffentlicher transport, nachhaltige landwirtschaft, naturnaher tourismus oder nachhaltiges ressourcenmanagement. ein Rahmengesetz beschlossen, besteuert werden sollen. Die deutsche EZ unterstützt in ihren Partnerländern die ökologische Ausrichtung von Produktionsstätten, hier solarbetriebene Anlagen.

13 14 ö k o l o G i s c h E s w i r t s c h a f t E n Dafür kommen verschiedene finanzinstrumente infrage. Die Bandbreite reicht von kleinkreditlinien, mit denen lokale Produzenten zum Beispiel auf nachhaltigen landbau umstellen können, bis zu sektorinvestitionsprogrammen für den Umbau des Energiesektors in Partnerländern. wie unterschiedlich finanzmodelle ausfallen können, zeigen drei Beispiele. in tadschikistan vergibt die Mikrofinanzinstitution MaDina mit Unterstützung des BMZ kleinkredite an hausbesitzer, die ihre wohnungen isolieren und darüber bis zu 30 Prozent Energie einsparen. (siehe seite 24.) in Vietnam fördert das BMZ die aufforstung degradierter flächen, indem es die Bauern mit sparbüchern ausstattet. in der aufforstungsphase in denen schonungen keine Erträge abwerfen können die Bauern auf das sparbuch zurückgreifen. auszahlungen erhalten sie aber nur, wenn sie vorher vereinbarte aufforstungsziele erreicht haben. (siehe seite 18.) in südosteuropa hat die Europäische investitionsbank zusammen mit der deutschen kfw Entwicklungsbank einen fonds aufgelegt, aus dem kredite an Unternehmen vergeben werden, die ihre alten Pro duktionsanlagen modernisieren wollen. (siehe seite 24.) Ökologisches Wirtschaften in internationalen Regelwerken verankern auf internationaler Ebene müssen die regeln und Gesetze so gefasst sein, dass sie ein ökologisches wirtschaften ermöglichen und stärken. Dazu sollten zum Beispiel wto und world intellectual Property organization ihre Bestimmungen in diesem sinne neu fassen. Dazu gehören auch die oecd-leitsätze für multinationale Unternehmen, die gegenwärtig überarbeitet werden. Förderkriterien für Handlungsansätze Um ökologisches handeln fördern zu können, müssen schwerpunkte identifiziert und handlungsansätze entwickelt werden. Die EZ kann anstöße geben und unterschiedliche handlungsoptionen mit den Partnern diskutieren. Die rahmenbedingungen in den jeweiligen ländern geben dabei die richtung vor. in agrarisch geprägten Volkswirtschaften ist die abhängigkeit von natürlichen ressourcen wie wasser, Boden sowie den genetischen ressourcen besonders groß. Daraus leiten sich zahlreiche Entwicklungspfade mit unterschiedlichen förderinstrumenten ab. neben einer nachhaltigen landwirtschaft kann öko-tourismus ein weiteres Betätigungsfeld sein. Die Biodiversität öffnet Vermarktungschancen, bei- Der Green for Growth Fund unterstützt in Form einer Public Private Partnership (PPP) Investitionen in erneu er bare Energien und Energieeffizienz in Südost europa und der Türkei.

14 ö k o l o G i s c h E s w i r t s c h a f t E n 15 spielsweise für Medikamente oder kosmetik. wo länder ihre Biodiversität schützen, kann diese verantwortungsbewusste Politik honoriert werden durch neue finanzierungsmodelle wie sie zum Beispiel redd eröffnet. redd steht für reducing Emissions from Deforestation and forest Degradation und damit für die reduktion von Emissionen aus Entwaldung und zerstörerischer waldnutzung. länder, die nachweisbar ihre wälder als kohlenstoffspeicher erhalten, sollen mit diesem Mechanismus alternative Einkommen erschließen können. nach grundsätzlichen Beschlüssen im rahmen der klimaverhandlungen zur Einrichtung eines redd-mechanismus sind nun noch einige fragen der Methodik zu klären. Bei der ausrichtung der EZ auf ein ökologisches wirtschaften stehen den Partnern sehr viele handlungsansätze zur Verfügung. Deshalb ist es wichtig, zentrale kriterien für deren auswahl zu identifizieren. aus sicht des BMZ erscheinen folgende Punkte die möglichst alle erfüllt sein sollen besonders geeignet: 1. Hohe Lenkungs- und Breitenwirkung Die ergriffenen Maßnahmen, zum Beispiel eine ökologische steuer- und finanzreform, sollten eine Vielzahl von wirtschaftlichen wie privaten akteuren erreichen. Und sie sollen ein hohes Potenzial zur armutsminderung haben. Das aufforstungsprogramm in Vietnam zum Beispiel verbessert die ökonomische lage von rund familien. Bis 2025 binden die aufgeforsteten wälder 15 Millionen tonnen co Kompetenzen und komparative Vorteile Die deutsche EZ verfügt über große Erfahrung auf verschiedenen Gebieten, die relevant sind für ökologisches wirtschaften. Dazu gehören zum Beispiel das wissen über nachhaltige waldbewirtschaftung oder integriertes wasserressourcenmanagement. Gerade bei erneuerbaren Energien und Energieeffizienz verfügt Deutschland über Exzellenz sowohl was technologien, finanzmodelle und wissen angeht. Es macht daher sinn, beim deutschen Engagement für den Umbau der wirtschaft diese themenfelder besonders hervorzuheben. 3. Innovative Methoden Ein weiteres kriterium ist das Vorhandensein innovativer Methoden. Mit ihrer hilfe können transformationsprozesse sehr effizient gestaltet werden, wie der kampf gegen den illegalen holzeinschlag zeigt. Dieser macht in manchen ländern bis zu 90 Prozent der abholzung aus. Deshalb hat die EU den forest law Enforcement Governance and trade (flegt)-ansatz entwickelt und verhandelt derzeit, auch mit Unterstützung Deutschlands, freiwillige Partnerschaftsabkommen mit waldreichen Entwicklungsländern. flegt heißt übersetzt rechtsdurchsetzung, Politikgestaltung und handel im forstsektor. in den abkommen wird vereinbart, dass nur noch nachweislich legal erzeugtes holz aus diesen Partnerländern in die EU importiert wird. im Gegenzug erhalten die Partnerländer Unterstützung bei der partizipativ vereinbarten legalitätsdefinition und dem aufbau eines nationalen Verifizierungssystems, um die legale Erzeugung nachzuweisen. flegt bietet damit eine neue Grundlage, viele holz exportierende länder beim kampf gegen den illegalen holzeinschlag in einem Multi-stakeholder- Prozess (zum Beispiel Ghana, kamerun, kongo) effektiv zu unterstützen und die anreize veränderten nach frageverhaltens für nachhaltige holzprodukte auf den Märkten der EU und den Usa dafür zu nutzen. flegt ist inzwischen eines der bestimmenden themen der internationalen waldpolitik. in tunesien wiederum unterstützt die deutsche EZ Managementmethoden in industrie- und Gewerbeparks, die es den Unternehmen dort erlauben, günstiger und einfacher in recycling, Energieeffizienz, abfall- und abwasserentsorgung zu investieren. (siehe seite 22.) 4. Aktive Einbindung des Privatsektors wer ökologische und soziale Ziele erreichen will, muss die Privatwirtschaft einbinden. Denn handwerk, Unternehmer und industrie sind wichtige Marktakteure. sie verfügen nicht nur über das wissen, Methoden und technologien einzuführen, sondern in der regel auch über die nötigen finanziellen Mittel. Das BMZ forciert deshalb die Zusammenarbeit mit der wirtschaft sowohl in den Partnerländern als auch mit der deutschen wirtschaft. Um wassereinzugsgebiete besser zu verwalten, einer wasserknappheit besser zu begegnen, kooperiert die deutsche EZ zum Beispiel mit dem zweitgrößten Bierproduzenten der welt, sab Miller. Gemeinsa-

15 16 ö k o l o G i s c h E s w i r t s c h a f t E n mes Ziel ist es, den wasserverbrauch pro liter Bier in Peru, südafrika, tansania und der Ukraine von 4,3 auf 3,5 liter zu reduzieren. (siehe seite 23.) Entlang dieser kriterien engagiert sich die deutsche EZ in ihren bilateralen aktivitäten bereits heute für eine nachhaltige und ökologische Politik. Darüber hinaus macht sich das BMZ in nationalen und internationalen Gremien für das thema stark. im hinblick auf die Un-konferenz für nachhaltige Entwicklung (rio 2012), aber auch darüber hinaus, will das BMZ weitere schwerpunkte und akzente setzen. so will das BMZ bei der Europäischen Union (EU) und den Vereinten nationen (Vn) dafür eintreten, dass Breitenwirksamkeit und armutsreduzierung als wichtige kriterien für die auswahl von Green Economy-ansätzen berücksichtigt werden und die Privatwirtschaft aktiv einbezogen wird. außerdem ist es wichtig, die nachhaltigkeitsdebatte im rahmen der UncsD 2012 mit der agenda der Millenniumsentwicklungsziele zu verbinden. Um nachhaltiges wirtschaften auch in Entwicklungs- und schwellenländern zu festigen, müssen diese länder in die lage versetzt werden, aktiv an den internationalen foren teilzunehmen. ferner müssen sich die länder untereinander austauschen und voneinander lernen können. Ein solcher austausch ist zum Beispiel im rahmen der Green Economy coalition möglich, die lösungswege identifiziert, die Bedingungen für die transformation untersucht und den wandel beschleunigen will. Die deutsche EZ berät und unterstützt darüber hinaus Partnerländer bei der Umsetzung von Green Economy-ansätzen, in themenfeldern, in denen Deutschland über einen komparativen Vorteil verfügt. außerdem will das BMZ synergien zwischen privatwirtschaftlichen aktivitäten in Deutschland und den Partnerländern fördern. Das kann zum Beispiel dadurch geschehen, dass innovative technologien entwickelt und vermarktet werden, Politikdialoge in Gang kommen, Pilotprojekte an den start gebracht und förderinstrumente finanziert werden. Darüber hinaus fördert die deutsche EZ privatwirtschaftliche initiativen, die sich für ein ökologisches wirtschaften einsetzen. Dazu gehört das Donor committee for Enterprise Development (DcED), das rund 20 bilaterale und multilaterale Geber- und Durchführungsorganisationen umfasst. Es unterstützt die harmonisierung unter den Gebern und es tauscht Erfahrungen und wissen unter den Partnern aus. Blick über den Stadtteil Botafogo (vorn) auf den 396 Meter hohen Zuckerhut, das Wahrzeichen von Rio de Janeiro. Hier findet die nächste große Konferenz zur globalen Nachhaltigkeit statt. Zudem organisieren das Bundesministerium für Umwelt, naturschutz und reaktorsicherheit (BMU) sowie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eine hochrangige konferenz zum thema the water, Energy and food security nexus water resources in the Green Economy (www.waterenergy-food.org). Die konferenz im november 2011 ist ein deutscher Beitrag zu rio in rio de Janeiro wird die Bundesregierung außerdem erfolgreiche kooperationsbeispiele der deutschen EZ in den kernthemenfeldern ökologischen wirtschaftens präsentieren.

16 ö k o l o G i s c h E s w i r t s c h a f t E n 17 Ökologisch Wirtschaften Beispiele aus der Praxis armutsreduzierung und ressourcenschutz bilden keinen Gegensatz. im Gegenteil. Die deutsche EZ verknüpft diese beiden Elemente von Entwicklungspolitik bereits in vielen Vorhaben. wie vielfältig die ansätze sein können und wie erfolgreich diese in der Praxis wirken, zeigen die folgenden Beispiele. Die Unterteilung der Vorhaben folgt den im kapitel handlungsfelder der deutschen Entwicklungspolitik im Bereich des ökologischen wirtschaftens genannten zentralen themen- und aktions feldern. Die deutsche EZ unterstützt Bauern in Vietnam seit Mitte der 90er Jahre bei der Wiederaufforstung der durch Krieg und Übernutzung stark degradierten Waldflächen. In Kenia kooperiert die deutsche EZ in einer Public Private Partnership (PPP) mit der Kaffee exportierenden Sangana Commodities Ltd.

17 18 ö k o l o G i s c h E s w i r t s c h a f t E n Die lokale Wertschöpfung stärken Aufforsten und lokales Einkommen generieren Ökologische Sparbücher in Vietnam Das Vorhaben Die deutsche EZ unterstützt in ihrer finanziellen Zusammenarbeit Vietnam seit Mitte der 90er Jahre dabei, seine durch krieg und Übernutzung stark degradierten waldflächen wieder aufzuforsten. im rahmen des Programms erhalten familien über 50 Jahre hinweg nutzungsrechte an staatlichen forsten. Durch diesen schritt verbindet die regierung Umweltschutz und armutsreduzierung. Die fläche pro familie umfasst zwei hektar. im Gegenzug verpflichtet sich die familie, das land aufzuforsten und nachhaltig zu bewirtschaften. als startkapital erhalten die familien Baumsetzlinge sowie Dünger. außerdem werden sie in nachhaltigen Methoden der waldbewirtschaftung geschult. in den ersten Jahren erzielen die Bauern aus dem noch jungen wald kaum Erträge. Deshalb erhält jede familie ein sparbuch mit einem Guthaben von 500 Us-Dollar. Diese summe entspricht dem Einkommen einer Bauernfamilie innerhalb von drei Jahren. Geld erhält die familie aber nur, wenn sie ihrer Verpflichtung zu wiederaufforstung nachgekommen ist. Erwartete/erzielte Wirkungen Die Waldbewirtschaftung reduziert die Armut seit Beginn des Vorhabens nehmen rund fa milien am forstprogramm teil. Dank der waldbewirtschaftung erzielen die Bauern rund 30 Prozent höhere Einkünfte. Diese kommen vor allem den kindern zugute, weil die Eltern den Zugewinn zum Beispiel in ihre ausbildung investieren. außerdem decken die familien damit Grundbedürfnisse ab, indem sie beispielsweise kleider kaufen. oder sie investieren teile des Gewinns in ihren landwirtschaftlichen Betrieb. inzwischen nutzen viele familien die sparbücher auch, um ihre Existenz abzusichern und bilden rücklagen für schlechte Zeiten. Die Aufforstung erzielt positive Umwelteffekte Das Programm ist im hinblick auf die Umwelt sehr erfolgreich. Die Bodenerosion geht zurück, die Im Rahmen der Wiederaufforstungsmaßnahmen werden Bauern in Methoden der nachhaltigen Waldbewirtschaftung geschult.

18 ö k o l o G i s c h E s w i r t s c h a f t E n 19 fruchtbarkeit der Böden nimmt zu. Durch die aufforstung werden zahlreiche arten besser geschützt. außerdem wächst die widerstandsfähigkeit der wälder gegenüber stürmen, Dürren und krankheiten. Zudem haben sich die wasserhaushalte und das Mikroklima stabilisiert. Die aufforstung bindet bis 2025 insgesamt 15 Millionen tonnen co 2 und leistet damit einen Beitrag zum klimaschutz. Der code beinhaltet 28 Prinzipien sowie die abschaffung zehn besonders geächteter Praktiken wie zum Beispiel kinder- und Zwangsarbeit. Die sozialen Prinzipien des codex sollen arbeitsplätze schaffen und die lebensbedingungen für landwirte, deren familien und angestellte verbessern. Die ökologischen Prinzipien schützen Urwälder und natürliche ressourcen wie wasser, Böden, Biodiversität und Energie. Die wirtschaftlichen Prinzipien zielen auf transparente Preismechanismen, wirtschaftlichkeit, einen besseren Marktzugang und angemessene löhne ab. Strukturelle Effekte Untersuchungen der vietnamesischen regierung und der EZ belegen, dass die forstvorhaben zu neuen standards geführt haben und eine Vorbildfunktion für weitere Projekte in anderen regionen des landes erfüllen. inzwischen wurden wesentliche konzeptionelle Elemente von der vietnamesischen regierung und anderen Gebern übernommen. Der Common Code der Kaffeebranche Das Vorhaben Die initiative common code for the coffee community (4c) will die arbeitsbedingungen und Umweltstandards im kaffeeanbau verbessern. Dazu wurden entlang der gesamten wertschöpfungskette freiwillige nachhaltigkeitsstandards eingeführt. Mehrere komponenten sind für das Gelingen wichtig. neben dem eigentlichen kodex wurde ein system eingeführt, das die Einhaltung auch überwacht. alle Beteiligten sind in die partizipative Entscheidungsfindung einbezogen. wer den kodex umsetzt, wird finanziell und mit know-how unterstützt. für die Entwicklung und Umsetzung des kodex arbeitet die deutsche EZ seit 2002 gemeinsam mit dem Deutschen kaffeeverband, der European coffee federation und dem schweizer wirtschaftsministerium. Erwartete/erzielte Wirkungen Lokale Produzenten erzielen höhere Einkommen Produzenten in Entwicklungsländern profitieren auf vielfältige weise von der initiative. sie können ihre kosten verringern und die Qualität ihrer Produkte steigern. Darüber hinaus erhalten sie besseren Zugang zu Märkten und leichter kredite. im rahmen des Projekts haben sie ihre Einkommen um durchschnittlich 30 Prozent steigern können. Zudem können die teilnehmer trainings und workshops belegen. Diese weiterbildung sichert arbeitsplätze und hilft gleichzeitig Umweltstandards umzusetzen. Das Projekt setzt Umwelt und Sozialstandards durch Ganz bewusst versucht die 4c-initiative nicht ein ökologisches nischenprodukt zu entwickeln, sondern die herkömmliche kaffeeproduktion zu verändern. Daher gibt es kein 4c-label, das Endverbraucher über die initiative informiert. insgesamt bauten im Jahr 2010 weltweit bereits mehr als arbeiter- und arbeiterinnen auf rund hektar kaffee nach 4c-standards an. Das Produktionspotenzial beträgt rund 12 Millionen kaffeesäcke pro Jahr, das sind zehn Prozent der weltproduktion. auch bekannte firmen wie aldi, Dallmayr, lidl, kraft foods, nestlé und tchibo sind bereits Mitglied in der Vereinigung und verkaufen zunehmend 4c-kaffee. Der ständige wachstumskurs der initiative bestätigt den Erfolg der strategie.

19 20 ö k o l o G i s c h E s w i r t s c h a f t E n Biologische Vielfalt generiert hohe Einkommen Kakaoanbau in Ecuador Das Vorhaben kakao wird in Ecuador überwiegend von kleinen familienbetrieben angebaut. Meist werden traditionelle Edelkakaosorten mit konsumkakaosorten gekreuzt. Diese kreuzungen verdrängen nach und nach das Erbgut des Edelkakaos. seit 2006 unterstützt die deutsche EZ die indigene initiative kallari dabei, sich auf die anspruchsvolle kakaosorte cacao nacional zu spezialisieren. Ziel ist es, die Existenz der Bauern zu sichern und die biologische Vielfalt zu erhalten. Um die Einkünfte der Bauern zu erhöhen, fördert das Vorhaben einen besseren Marktzugang. Dazu knüpft die initiative direkte kontakte zu herstellern von spezialschokoladen. Die schweizer firma Max felchlin ag ist hierbei ein erster ständiger abnehmer für den kallari -kakao. Erwartete/erzielte Wirkungen Bauern fördern die Biodiversität Die Bauern pflanzen über 40 unterschiedliche Baum- und straucharten auf ihrem land. Dadurch schaffen die kichwa-familien am rand des amazonasbeckens eine biodiverse und nachhaltige Umgebung. weil die familien ausreichende Einkommen aus dem kakaoanbau erzielen, führen sie die tradition des artenschonenden kakaoanbaus fort. Gleichzeitig verzichten sie auf den anbau von Monokulturen und die abholzung noch intakten regenwaldes. Indigene Familien erzielen höhere Einkommen in der initiative kallari haben sich inzwischen 141 kleine Gemeinden organisiert. Dabei vermarktete kallari im Jahr 2010 neunzig tonnen getrocknete kakaobohnen. weil immer mehr kleinproduzenten dazu stoßen, dürfte die Ernte 2011 doppelt so hoch ausfallen. Durch ihre arbeit sichert kallari das Überleben von etwa familien in der Provinz napo. Die Einkommen der beteiligten familien haben sich von 62 Us-Dollar im Jahr 2006 auf rund 305 Us-Dollar im Jahr 2008 verfünffacht. Um die Bauern weiter zu fördern, stärkt die initiative zum Beispiel die kakaoproduzentenvereinigungen, fördert Produktqualität und unterstützt Zertifizierungsverfahren für Umwelt- und sozialstan - dards. Seit 2006 unterstützt die deutsche EZ die indigene Initiative Kallari dabei, sich auf die anspruchsvolle Kakaosorte Cacao Nacional zu spezialisieren.

20 ö k o l o G i s c h E s w i r t s c h a f t E n 21 Äthiopien: Biomasseherde schützen Ressourcen und schaffen Arbeit Das Vorhaben in Äthiopien decken Menschen und Unternehmen ihren Energiebedarf zu 94 Prozent durch Biomasse, also holz, holzkohle, kuhdung und Pflanzenreste. sie nutzen die Biomasse allerdings sehr ineffizient. Die hälfte der Energie verwenden sie, um das Grundnahrungsmittel injera in traditionellen kaminöfen zuzubereiten. seit 1998 konzipiert und verbreitet die deutschäthiopischen EZ deshalb moderne Biomasseherde. Das Vorhaben entwickelt Märkte, unterstützt Existenzgründungen, schult Unternehmer und fördert netzwerke von kleinstunternehmen, welche die herde produzieren. den holzverbrauch reduziert und somit den Druck auf die wälder minimiert. Darüber hinaus schützen die modernen kaminöfen die Gesundheit von kindern und frauen, weil beim kochen weniger abgase und staub entstehen. Die Kaminöfen schaffen Arbeitsplätze Durch die Produktion und Vermarktung der modernen Biomasseherde entstehen arbeitsplätze, gerade im ländlichen raum. Die herdproduzenten verdienen deutlich mehr als früher. inzwischen fertigen 455 kleinproduzenten herde in 225 Distrikten und fünf regionen. Bis Mitte 2009 haben sie fast herde hergestellt. Erwartete/erzielte Wirkungen Moderne Herde reduzieren Umweltverschmutzung Das Vorhaben hat bislang rund Menschen mit modernen Energiesparöfen versorgt. Diese verbrauchen gegenüber den traditionellen kaminöfen bis zu 80 Prozent weniger holz. Diese Effizienz zum einen und die hohe nutzerzahl zum anderen haben Die Produktion energiesparender Biomasseherde schafft Arbeitsplätze und steigert Einkommen im ländlichen Raum.

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