Ökonomie, Ökologie und Nachhaltigkeit als gemeinschaftliches Ziel. Birgit Stöver, MdHB 28. Oktober 2014

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1 Ökonomie, Ökologie und Nachhaltigkeit als gemeinschaftliches Ziel Birgit Stöver, MdHB 28. Oktober 2014

2 Begriff der Nachhaltigkeit Nicht mehr (Holz) zu entnehmen, als nachwachsen kann (1713 Hans Carl von Carlowitz, Grundlagen der Forstwirtschaft) Indianer wiesen immer wieder auf die Notwendigkeit von Nachhaltigkeit hin. Industrialisierung schafft die Möglichkeit der Überproduktion, Umdenken beginnt erst Ende des 20. Jahrhunderts. Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, bei dem die Bewahrung der wesentlichen Eigenschaften, der Stabilität und der natürlichen Regenerationsfähigkeit des jeweiligen Systems im Vordergrund steht. (Quelle: Wikipedia)

3 UN-Konferenz Umwelt und Entwicklung Mit der UN-Konferenz zu Umwelt und Entwicklung 1992 wurde Nachhaltigkeit neu definiert und als 3 Säulen-Modell entwickelt. Nachhaltigkeit sollte sich im Idealfall auf ökologische, ökonomische und soziale Aspekte beziehen

4 Nachhaltigkeit aus Unternehmenssicht e Ökologie-Ökonomie wird weiter gestärkt Wirtschaftliches Handeln strebt im Grundsatz nach maximaler Rendite bei minimalem Investitionsvolumen. Lohnt sich das Investieren in Nachhaltigkeit (innovative Technik, soziales Engagement)? Wie kann ein Unternehmen messen, inwiefern sich die Investitionen lohnen?

5 Nachhaltigkeit aus Unternehmenssicht e Ökologie-Ökonomie wird weiter gestärkt Brückenschlag zwischen den öffentlich formulierten Ansprüchen diverser Stakeholder und der konkreten Umsetzung in der Praxis die strategische Relevanz von Nachhaltigkeit leitet sich aus dem externen Umfeld eines Unternehmens ab Soziale und ökologische Effekte können nur dann berücksichtigt werden, wenn sich daraus ökonomische Vorteile ergeben Ein wettbewerbsintensives Umfeld steigert die Bedeutung von Nachhaltigkeit (Differenzierung im Wettbewerb).

6 Nachhaltigkeit aus Unternehmenssicht e Ökologie-Ökonomie wird weiter gestärkt Mit steigender Unternehmensgröße wird auch die zukünftige strategische Wichtigkeit von Nachhaltigkeitsthemen höher eingeschätzt Funktionsbereiche in Unternehmen (Produktion, F&E) sollten zukünftig stärker auf das methodische Wissen (z.b. Controller) zurückgreifen, um Nachhaltigkeit messbar und steuerbar zu machen. Es dürfen keine Effizienzverluste in der Unternehmensführung durch Doppelstrukturen und einem steigenden Koordinationsbedarf zu verzeichnen sein Unmittelbare ökonomische Vorteile können sich zudem ergeben, wenn eine nachhaltige Leistungserstellung mit Kostenreduktion verbunden ist (verringerter Energie- und Wasserverbrauch)

7 Nachhaltigkeit aus Unternehmenssicht e Ökologie-Ökonomie Mögliche Ansätze für wird Politik weiter und gestärkt Wirtschaft: Anreize schaffen Ein wettbewerbsintensives Umfeld schaffen, welches andere Unternehmen in Zugzwang bringt Unternehmen können sich durch die Nutzung und Veröffentlichung von Nachhaltigkeitskennzahlen glaubwürdig am Markt positionieren, nicht zu Unrecht sanktioniert werden und ein erhebliches Marktpotential abschöpfen. Sozial und ökologisch produzierte Güter können in Kombination mit Nachhaltigkeits-Labeln die Nachfrage steigern (Carbon Footprint) Zertifizierung weiter ausbauen (IFS-Standards/ISO) Green Supply Chain Management

8 Ökologie ist Langzeit-Ökonomie Wirtschaft Umwelt- und Klimaschutz Verantwortung im sozialen Umfeld Nachhaltigkeit nicht per Zwang durchsetzen Wirtschaft und Umwelt verzahnen, so dass gegenseitig Vorteil entstehen. Effizienzsteigerungen bedingen niedrigere Betriebskosten und sparen zu dem CO 2 oder andere Ressourcen ein.

9 Die Achse Ökologie-Ökonomie stärken Wirtschaft und Umweltschutz sind keine Gegensätze sie bedingen heute einander und sind zukunftsorientiert: Die Umweltpartnerschaft existiert seit 2003 und spart durch freiwillige Investitionen und Leistungen viele Tonnen CO 2 und Energie- und Betriebskosten in den Unternehmen. Das Hamburger Naturschutzgesetz und die Stiftung Elbe sind Beispiele, dass die Interessen der Wirtschaft beidseitig gewahrt bleiben können. Der Naturraum Elbe profitiert über die Stiftung Elbe von den Gewinnen des Hafens. Mobilität der Hafen und Flughafenlogistik vermehrt auf Wasserstoff/Brennstoffzelle oder Elektrofahrzeuge umstellen

10 Clusterpolitik ausbauen und optimieren Marktreife Umsetzungstechnologien für individuelle Fragestellungen aus der Clusterpolitik

11 Die Achse Ökologie-Ökonomie stärken Nachhaltigkeit in der Kooperation der Häfen Bessere Kooperation der Häfen mit Blick auf eine moderne, funktionierende Verkehrsinfrastruktur. entsprechende Anbindung des Hinterlandes Elbvertiefung Bedeutung nicht nur für Hamburg, sondern für den ganzen Norden und im Prinzip für Deutschland der Hamburger Hafen ist ein deutscher Hafen!

12 Die Achse Ökologie-Ökonomie stärken Umweltschutz als gemeinsame Aufgabe Verwaltungsabkommen Meeresschutz der norddt. Länder mit dem Ziel, den ökologischen Zustand von Nord- und Ostsee zu verbessern. Green-Shipping Chancen nutzen: Rund 90 Prozent der globalen Waren werden auf Schiffen transportiert. die Wettbewerbsfähigkeit der Häfen und Schifffahrt muss gewahrt bleiben. Umweltfreundliche Technologien und Schiffsantriebssysteme wie z. B. LNG fördern

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