ung timier ozessop Pr 2/2014

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1 Prozessoptimierung 2/2014

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3 Liebe LeseriNNEN, Liebe Leser Editorial Es ist anspruchsvoll Bekleidung herzustellen und an die Frau und den Mann zu bringen. Einen Stoff zu weben und daraus ein hübsches Kleid oder einen eleganten Anzug zu nähen, das war einmal. Heute dominieren Prozesse die international agierende Branche. Im weltweiten Wettbewerb geht es nicht mehr anders. Gekauft wird nur, wenn die perfekte Ware zum richtigen Zeitpunkt zum richtigen Preis auf meinem Wunscheinkaufskanal verfügbar ist. Manche können das besser und schneller als andere. Zahlreiche Dienstleister wissen, wie das geht und optimieren die Wertschöpfungskette vom Design über die Produktionssteuerung bis zum Vertrieb. Der derzeitig wichtigste Weg, um beim rasanten Tempo der Branche im Wettbewerb auf Augenhöhe zu bleiben. Und auch der Verkauf ist in der Softwarewelt längst angekommen. Ohne Vernetzung und Präsenz auf allen Kanälen geht eigentlich gar nichts mehr, denn immer häufiger ist das Sofa das Kaufhaus der Wahl. Das Spektrum mit verbesserter Software und perfekten Dienstleistungen seine Effizienz zu steigern wächst kontinuierlich. Eine Auswahl finden Sie in dieser Ausgabe. Auf 60 pro Monat soll der Mindestlohn in Bangladesch jetzt steigen. Wie soll man denn von 2 am Tag leben, geschweige denn eine Familie ernähren? Trotz aller Effizienzsteigerungen hat unsere Branche auch noch andere anspruchsvolle Optimierungen auf der Agenda. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lesezeit Viola Konrad Chefredakteurin ftt forward textile technologies

4 4 Buchtipps The Retargeting Playbook Digitalisierung des Handels mit epace /2014 Rubriken News Termine Jubiläen Hot Spots Impressum ,

5 5 Schnelle Reaktionszeit durch Textilprüfung in Asien Textile RFID-Transponder für Bekleidung Was gibt es Neues rund um Online-Handel boomt weiter isize Italy RFID-Technik im Handel Studien BBE-Markt:Monitor Schuhmode 2014 GS1 Germany Studie Mobile in Retail SHOPPING EXPERIENCE in Fashion Die Modebranche im Umbruch RFID-Solution Provider im Fashion Retail Titelbild: ra2 studio/fotolia.com

6 6 Kooperationsstudie BBE-Markt:Monitor Schuhmode 2014 Jedes zehnte Paar Schuhe wird online gekauft Schuhe sind mega angesagt. Denn Schuhe sind Lifestyle und Ausdruck von Individualität, weiß man bei Brandmasters, einer Düsseldorfer Agentur, die in der Lifestyle-Orientierung das Zukunftsrezept auch für stationäre Fachgeschäfte sieht. Ein Rezept hat der Fachhandel in der Tat nötig. Denn die jetzt neu aufgelegte Kooperationsstudie Markt:Monitor Schuhmode 2014 von BBE Handelsberatung und Marketmedia24 sieht den stationären Schuhfachhandel auf der Verliererstraße. Immerhin konnten Versender/Online-Händler ihren Umsatz von 2009 bis 2013 um 391% steigern. Doch es ist nicht ausgemacht, ob dieser Siegeszug den stationären Fachhandel bis zum Jahr 2020 in die Nische drängt oder ob er selbst über das Internet wächst. Bis zu 45% Marktanteil sind für ihn laut Marketmedia24 möglich, zudem die Marktszenarien bis 2020 auf jeden Fall positiv sind. Mit über 9 Mrd. Euro Marktvolumen könnte der Schuhmarkt dann sogar seinen Traumwert von 2007 übertreffen. Vier Jahre nach Erscheinen des ersten Markt:Monitor Schuhmode nehmen Marktanalytiker und Experten diese Branche, deren Teilnehmer, Entwicklungen und Perspektiven komplett neu unter die Lupe. Dabei wird deutlich: Schuhmode ist ein Markt mit starker Dynamik. So wuchs von 2009 bis 2013 das Marktvolumen für Schuhe zwar insgesamt um 6,6 Prozent, doch im Verlauf wechselten sich stärkere und schwächere Jahre ab zählt nach den vorläufigen Hochrechnungen von Marketmedia24 mit minus 0,3 Prozent zu den schwächeren Jahren. News Gleichzeitig stimmen viele Experten und Betroffene den Abgesang auf den unprofilierten stationären Fachhandel an. Andere jedoch erkennen eine Neuausrichtung vor allem der stationären Wettbewerber. Dazu zählt BBE-Branchenexperte Peter Frank z. B. die neuen Kleinflächen für Monolabels ebenso wie neue großflächige Konzepte mit mehreren m 2 Verkaufsfläche als stationäre Antworten auf die Big Player des Internets, die mit riesiger Auswahl, wertigem Ladenbau, Beratung durch geschulte Fachkräfte und zum Teil mit einem Hauspreis, der durchschnittlich etwa 10% unter der UVP liegt, punkten. Ob groß oder klein, entscheidend ist in jedem Fall eine klare, für den Endverbraucher erkennbare Positionierung. und für einige Hersteller sind Internet-Pure-Player bereits die umsatzstärksten Kunden geworden, verlautbarte Ralph Rieker, Vorsitzender des Bundesverbandes der Deutschen Schuhund Lederwarenindustrie (HDS/L) e.v. jüngst in der Presse. Auf allen Branchenstufen wird daran gearbeitet, dass der Fachhandel im Internet den Fuß in die Tür bekommt. Marken und Unternehmen entwickeln neue Vertriebsstrategien und Online-Konzepte für ihre Händler. Einkaufsverbände allen voran die ANWR Group mit dem Online-Marktplatz www. schuhe.de helfen mit Konzepten. Und der Bundesverband des Deutschen Schuheinzelhandels (BDSE) unterstützt die Einführung von EDI und standardisierter Abläufe für das Multichannel-Management. Denn Flächenwachstum, sinkende Flächenproduktivität, schlechte Renditen und Lagerumschlag stellen manchen Fachhändler vor die Existenzfrage. Vor allem sind Frequenz und Mieten die Knackpunkte, sagt Johannes Nölscher, Schuh Kaufmann, Heilbronn. Und bei manchem nimmt die Rabattitis eine höchst gefährliche Form an, warnt Brigitte Wischnewski, Geschäftsführerin vom Schuhhaus Meyer in Lübbecke und BDSE-Präsidentin. Dabei stiegen die Pro-Kopf-Ausgaben für Schuhe von durchschnittlich 89 Euro in 2009 auf fast 106 Euro in Gleichzeitig arrangieren sich die Marktteilnehmer mit dem Online-Geschäft. Hier werden übrigens nicht nur nach Zalando-Manier mit gigantischen Budgets Marktanteile erkauft, sondern hier wird in der Tat auch Geld verdient. Die Renditeerwartungen sollen denen von stationären Geschäften ähneln. Bereits jedes zehnte Paar Schuhe wird online gekauft,

7 7 GS1 Germany Studie Mobile in Retail Heute wünschen sich fast 80 Prozent der befragten Händler eine händlerübergreifende Mobile Payment Lösung. In 2013 waren es lediglich 33 Prozent. GS1 Germany stellt am 13. und 14. Mai die Neuauflage der Studie Mobile in Retail auf den M-Days, einer Fachmesse mit Kongress für das Mobile Business, vor. Durch das EHI Retail Institute im Auftrag von GS1 Germany durchgeführt, eröffnet die dritte Auflage neue Einblicke in die Entwicklungen des Mobile Commerce. Bereits die ersten beiden Auflagen in den letzten zwei Jahren hatten den hohen Stellenwert des Themas Mobile im Handel belegt. Heute hat die strategische Bedeutung noch einmal um zehn Prozent zugenommen: Denn rund 90 Prozent der befragten Handelsunternehmen betrachten die mobile Interaktion mit dem Kunden als strategisch relevant. Adler Modemärkte AG RFID-Rollout in 170 Modemärkten Die Adler Modemärkte AG hat jetzt eines ihrer ehrgeizigsten Investitionsprojekte der letzten Jahre erfolgreich abgeschlossen und die RFID-Technologie im Warenwirtschaftssystem und bei der Artikelauszeichnung in den rund 170 Modemärkten des Unternehmens in vier Ländern eingeführt. Das von Adler realisierte RFID-Projekt ist nicht nur eines der ersten in Deutschland, sondern gleichzeitig auch das in Konzeption und Umsetzung bislang umfangreichste und komplexeste seiner Art. Die Investition in Höhe von rund 8,0 Mio. Euro wird sich durch Zuwächse bei RFID Etikett Umsatz, Prozesseffizienz und Kundenzufriedenheit bereits ab 2015 amortisieren und zudem ein Verbesserungspotenzial beim EBITDA von bis zu 4,5 Mio. Euro bringen. Zudem bietet sich die jetzt eingeführte Technologie als Basis für künftige automatisierte Prozessschritte in der internen Warenlogistik an. Zu der Ausstattung gehören Antennen für die Erfassung der aus dem Lager angelieferten Ware, Funketiketten auf Einzelartikelbasis, RFID-Drucker, eine neue Generation von Handhelds zur Warenerfassung auf der Fläche sowie Software und die übergreifende Projektsteuerung durch den Düsseldorfer Spezialisten Tailorit. Bis auf ein letztes Software-Release, das erste Praxiserfahrungen aus dem laufenden Betrieb berücksichtigt, ist das Projekt inzwischen abgeschlossen rund fünf Monate vor der ursprünglichen Zielsetzung. Im angelsächsischen Raum wird die RFID-Technologie bereits seit Jahren erfolgreich von Unternehmen wie Walmart und Marks & Spencer eingesetzt. In Deutschland ist Gerry Weber in 2010 als Vorreiter mit der Einführung on RFID gestartet. Ein weiterer Vorteil der RFID-Technologie ist ihre Zukunftsfähigkeit. Auf Basis des jetzt eingeführten Systems lassen sich mit wenig Zusatzaufwand weitere Automatisierungsschritte zur Verbesserung der Nachfüllprozesse installieren. Marcus Cebulla komplettiert Executive Committee der Logwin AG Zum 1. Oktober 2014 tritt Marcus Cebulla als Mitglied des Executive Committee in die Logwin Gruppe ein und verantwortet zukünftig die deutschen Aktivitäten des Geschäftsfelds Solutions. Neben den Spezialnetzwerken für Retail- und Media-Kunden fallen auch vielfältige Logistics- und Warehousingaktivitäten für Kunden verschiedener Branchen in den Zuständigkeitsbereich des 45-Jährigen.

8 8 Einzelhandel in Deutschland verliert 1,1 Prozent seines Umsatzes durch Warenschwund Ladendiebe haben vor allem kleine, teure Markenartikel im Visier. Investitionen in Anti-Diebstahl-Maßnahmen machen sich für deutsche Einzelhändler aber bezahlt: Sie haben das Problem im internationalen Vergleich recht gut im Griff. Einfach nehmen anstatt zu bezahlen der Fünf-Finger-Rabatt hat immer Saison und bescherte dem Einzelhandel auch im vergangenen Jahr hohe Verluste. Weltweit kostete Warenschwund den Einzelhandel laut einer Studie von Euromonitor International mehr als 112 Mrd. US-Dollar. Das entspricht im Schnitt einem Anteil von 1,4 Prozent des Umsatzes. Während in den meisten Ländern Warenschwund auf dem Vormarsch ist und in Brasilien und Mexiko sogar 1,6 Prozent des Umsatzes ausmachte, zeigt sich in Deutschland ein positiveres Bild. Hierzulande beliefen sich die Verluste auf rund 1,1 Prozent des Umsatzes. Mit Australien und Hongkong (je 1,1 Prozent des Umsatzes) sowie Japan (1,0 Prozent des Umsatzes) verzeichneten deutsche Einzelhändler damit die niedrigsten Verluste der in der Studie untersuchten 16 Länder. Die meisten deutschen Einzelhändler, so Euromonitor International, sind der Ansicht, den Warenschwund aufgrund verbesserter Präventionsmaßnahmen gut im Griff zu haben. Viele Einzelhandelsunternehmen kennen heute die Ursachen von Warenschwund und gehen mit gezielten Sicherungsmaßnahmen dagegen vor, so Kai Beilenhoff, Geschäftsbereichsleiter Alpha bei Checkpoint Systems. Jeder Haushalt bezahlt 106 Euro Hauptursache für Warenschwund ist weiterhin der Ladendiebstahl. In Deutschland gehen 49 Prozent der Kosten auf das Konto von Ladendieben darunter nicht nur Gelegenheitstäter. Vor allem organisierte Banden machen dem Einzelhandel weltweit zu schaffen. Für 24 Prozent der bundesweiten Verluste werden unehrliche Mitarbeiter verantwortlich gemacht, gefolgt von Lieferanten (14 Prozent) und internen Fehlern (13 Prozent). Gestohlen wird, was klein und teuer ist und sich gut weiterverkaufen lässt. Zu den Klaurennern zählen nach Angaben der befragten Einzelhändler Mode-Accessoires, Jeans, Schuhe, Unterwäsche, Elektronikartikel, Spirituosen, Drogerieartikel sowie Werkzeuge und Kleinartikel für Gartenund Heimwerkerbedarf. Jeder deutsche Haushalt zahlte im vergangenen Jahr rein rechnerisch rund 106 Euro für Warenschwund. Einzelhandel will stärker in Anti-Diebstahl-Maßnahmen investieren Laut Euromonitor International ist Warenschwund eine mehrdimensionale Bedrohung für den Handel auf der ganzen Welt, wobei der Ladendiebstahl und Mitarbeiterdiebstahl, einschließlich der organisierten Kriminalität, auf dem Vormarsch sind. Wachsende Bedenken hinsichtlich des Warenschwunds haben die Verlustprävention auf die Tagesordnung der Einzelhändler gesetzt. Die Unternehmen sind daran interessiert, in effektive und bewährte Präventionsmaßnahmen zu investieren und mit Technologie-Unternehmen und Spezialisten für Verlust-Management-Lösungen zusammenzuarbeiten, so die Forscher. Insgesamt schätzen die befragten Einzelhändler, dass ihre Investitionen in Anti-Diebstahl-Maßnahmen in Zukunft weiter ansteigen oder stabil bleiben werden. Einzelhändler setzen dabei zunehmend auch auf RFID-basierte Lösungen, die nicht nur Sicherheit bieten, sondern auch für mehr Transparenz über den Warenbestand auf Artikelebene sorgen. Diese neue Strategie, kombiniert mit Investitionen in Mitarbeiter und Prozesse, soll umso effektiver Regalleerstände vermeiden, die Warenverfügbarkeit verbessern und den Umsatz des Einzelhandels steigern, erklärt dazu Per Levin, Präsident und Chief Sales Officer Shrink Management & Merchandise Visibility-Lösungen bei Checkpoint Systems. Neue Domainendungen:.Clothing ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) hat seit Februar 2014 neue Top Level Domains (TLD) eingeführt. Neben den sechs neuen TLDs.bike,.guru,.holdings,.plumbing,.ventures und.singles gibt es nun auch die clothing-domain für Bekleidung, Modehersteller und Modegeschäfte. Registrierungen sind möglich unter: domainregistry.de/tmc.html

9 9 Edouard Macquin Neues Vorstandsmitglied bei Lectra Edouard Macquin wurde zum vierten Vorstandsmitglied neben Daniel Harari, CEO und Vorstandsvorsitzender, Jérôme Viala, Chief Financial Officer, und Véronique Zoccoletto, Chief Human Capital und Information Officer, ernannt. Macquin hat einen MBA von der São Paulo Business School und spricht Französisch, Englisch, Portugiesisch, Spanisch sowie Italienisch. Er begann seine Karriere bei Lectra 1987 in der F&E, anschließend übernahm er Positionen zunächst im Service, später im Marketing in Frankreich, Italien, den USA und Brasilien. Im Jahr 2000 wurde er zum Geschäftsführer für Brasilien ernannt. Bereits seit 2011 hat der 48-Jährige die Position des weltweiten Verkaufsdirektors inne. Stacey Shulman im Unternehmensbeirat von Enso Detego Stacey Shulman, Expertin für Einzelhandels-IT, wurde in den Unternehmensbeirat der Enso Detego GmbH, Anbieter von RFID Software und -Lösungen für den Bekleidungshandel, berufen wurde sie als eine der sieben einflussreichsten Führungskräfte im Bereich Technologie für den Einzelhandel und CIO of the Year von RIS News und ihren Branchenkollegen genannt. Als CIO von American Apparel von 2009 bis 2013 trug Stacey Shulman die weltweite Verantwortung für die Bereiche Technologie, E-Commerce und Vermeidung von Inventurdifferenzen. Sie hat über zwei Jahrzehnte Erfahrung mit Technologien für den Einzelhandel und ist eine Spezialistin für internationales Wachstum und Lokalisierung. Die Hochschule Niederrhein ist mit über Studierenden, mehr als 70 Studiengängen und zehn Fachbereichen an den Standorten Krefeld und Mönchengladbach eine der größten und leistungsfähigsten deutschen Fachhochschulen mit einer mehr als 150-jährigen Tradition. Angewandte Forschung und projektorientiertes Studieren sind Grundlage unserer Wissensvermittlung. Durch die besondere Förderung interdisziplinärer Projekte stellen wir eine optimale Basis für Forschung und Lehre bereit. Die Hochschule Niederrhein verfügt über ein enges kooperatives Verhältnis zu Unternehmen, Kommunen und Institutionen in der Region. Im Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik in Mönchengladbach ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer Lehrkraft für besondere Aufgaben für Bekleidungskonstruktion (Bes.Gr. A 11 BBesO bzw. EG 11 TV-L) unbefristet in Vollzeit zu besetzen. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt zurzeit 41 Stunden bzw. 39 Stunden 50 Minuten; hierin enthalten ist eine Lehrverpflichtung von 24 Semesterwochenstunden (SWS). Der/Die Bewerber/Bewerberin soll in den Studiengängen des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik in deutscher und englischer Sprache unterrichten. Gesucht wird ein/e erfahrene/r Mitarbeiter/in mit einem abgeschlossenen (Fach-)Hochschulstudium im Bereich der Bekleidungstechnik sowie einer mindestens vierjährigen, einschlägigen hauptberuflichen Tätigkeit. Hervorragende Kenntnisse in der Bekleidungskonstruktion (System CONTEC u. a.) aller Produktgruppen der Damenoberbekleidung (DOB) sowie im Bereich Produktentwicklung Damenoberbekleidung werden vorausgesetzt, da folgende Pflichtveranstaltungen aus dem Curriculum übernommen werden sollen: Spezielle Bekleidungskonstruktion DOB I Spezielle Bekleidungskonstruktion DOB II Modellentwicklung Damenoberbekleidung Zudem sind im Wahlpflichtbereich Veranstaltungen anzubieten, für die Erfahrungen im Bereich rechnergestützte Schnittkonstruktion unter Anwendung von entsprechenden CAD-Systemen (Grafis, Lectra, Gerber, Assyst u. a.) vorausgesetzt werden. Kenntnisse im Bereich der Lederverarbeitung für Bekleidung und/oder Accessoires sind wünschenswert. Die zu besetzende Stelle erfordert eine selbstständige und eigenverantwortliche Arbeitsweise sowie ein hohes Maß an Zuverlässigkeit. Zudem sollen die Bewerberinnen und Bewerber engagiert und kontaktfreudig sein sowie Interesse an der Betreuung von Studierenden mitbringen. Vorausgesetzt werden daher eine einschlägige Lehrerfahrung und die Fähigkeit zur Vermittlung theoretischer Inhalte. Die hier geforderten Kenntnisse, Erfahrungen und Kompetenzen sind von den Bewerberinnen und Bewerbern nachzuweisen oder zumindest im Bewerbungsschreiben zu benennen. Fehlende Nachweise werden nicht nachgefordert. Es gelten die eingereichten Bewerbungsunterlagen. Die Einstellung erfolgt bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen in ein Beamtenverhältnis auf Probe. Die Hochschule Niederrhein fördert Frauen und fordert sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden sie bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Bei gleicher Qualifikation werden Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter Menschen sowie Gleichgestellter im Sinne des 2 Abs. 3 SGB IX bevorzugt berücksichtigt. Inhaltliche Auskünfte zu dieser Stelle erteilt der Dekan des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik, Herr Professor Rudolf Haug ( , Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind bis zum zu richten an den Präsidenten der Hochschule Niederrhein, Reinarzstr. 49, Krefeld. Hochschule Niederrhein University of Applied Sciences

10 10 Smartphone als Shopping-Guide Buchtipp: The Retargeting Playbook Die ECE erweitert ihr Angebot an interaktiven Shopping-Erlebnissen und startet bundesweit damit, die mobile Online-Welt und den stationären Einzelhandel zusammenzuführen. Bis Ende 2014 erhalten rund 30 Shopping-Center der ECE eine individualisierbare App für iphones und Android-Smartphones unter dem Namen Love to shop. Der Nutzer kann die App personalisieren und sein Lieblings-ECE-Center festlegen. Die Centerbesucher erhalten durch die App auf ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene Angebote der Händler sowie Informationen zu Rabatt-Aktionen, Veranstaltungen, News und Service-Angeboten im Center. Mit der App erhält der Kunde nur Angebote von Sortimenten, die ihn speziell interessieren zum Beispiel Taschen und Schuhe. Das so genannte Geo-Fencing sorgt dafür, dass die Informationen nur dann aktiv auf dem Smartphone erscheinen, wenn der Kunde sich dem Center nähert. Zudem können durch die interaktive Nutzung Punkte gesammelt werden, die in Form von Gutscheinen in den Einkaufszentren eingelöst werden können. Punkte gibt es unter anderem für das Teilen von Angeboten in sozialen Netzwerken oder für die Angabe von Geschlecht, Alter und persönlichen Interessen. Dies erfolgt vollständig anonymisiert und freiwillig, es werden keine personenbezogenen Daten erhoben. Vor einem Jahr hatte die ECE im Alstertal-Einkaufszentrum Hamburg und im Limbecker Platz Essen ihre so genannten Future Labs gestartet. Dabei werden zahlreiche Service-Angebote getestet, welche die digitale Welt mit dem stationären Handel verknüpfen. Neben einer Shopping-App für Smartphones, die als Grundlage für die Love to shop -App diente, gehören dazu u.a. auch die Ausstattung der Center mit WLAN, virtuelle Kinderspielflächen, ein 3D-Wegeleitsystem oder eine riesige LED-Wand ( Mall Wall ), auf der sich die Kunden interaktiv über Angebote informieren oder spielen können. Die Angebote mit dem besten Kundenzuspruch sollen auch in weiteren Shopping-Centern zur Anwendung kommen. Marken jeder Größenordnung suchen nach Wegen, mit begrenzten Marketing-Budgets maximale Ergebnisse zu erzielen. Daher hat sich Retargeting als übergreifende Maßnahme für Online, Mobile und Social Media Plattformen etabliert. Bis heute gab es kein Standardwerk für Retargeting trotz seiner rasant wachsenden Anwendung und der Einführung von Retargeting für Facebook und Twitter. Die Industrieexperten Adam Berke, Greg Fulton and Lauren Vaccarello haben daher ein Standardwerk für Retargeting über unterschiedliche Kanäle und Endgeräte hinweg verfasst. Dieses bündelt das Wissen der Autoren aus Tausenden von Kampagnen mit Fallbeispielen weltweit bekannter Marken. Das Ergebnis ist eine bemerkenswerte Kombination aus Branchensicht, Praxiserfahrung und bewährten Strategien. Laut Adam Berke, Autor und President von AdRoll, sind Kundendaten die wertvollste Basis für das Unternehmensmarketing und es gibt unzählige Wege diese für unterschiedliche Marketingziele zu nutzen. Mit The Retargeting Playbook erhält jeder Marketingexperte das nötige Wissen zur Umsetzung effektiver Retargeting-Strategien, die Kunden erreichen und Umsätze steigern. Die Veröffentlichung des Buches folgt dem Start von AdRolls Retargeting for Mobile, der derzeit einzigen einheitlichen Lösung für Werbetreibende, um bestimmte Zielgruppen, die Websites über Desktop-PCs besucht haben, auch über die mobilen Apps von Facebook und Twitter sowie das mobile Web zu erreichen. Das englischsprachige Buch ist in gedruckter und digitaler Fassung verfügbar über Amazon. Preis: ca. 20,95 Euro.

11 FANTASTISCHE AUSBLICKE MIT GROZ-BECKERT IN DER TEXTILEN WELT NEWSLETTER Online registrieren! ITMA ASIA + CITME Juni 2014, Shanghai Halle E5, Stand B01 Regional verwurzelt, weltweit präsent das kennzeichnet Groz-Beckert. Seit 1852 steht das Unternehmen für Präzision und Qualität und entwickelte sich konsequent weiter. Heute ist Groz-Beckert weltweit führender Anbieter von industriellen Maschinennadeln, Präzisionsteilen und Feinwerkzeugen sowie Systemen und Dienstleistungen für die Herstellung und Fügung textiler Flächen. Mit Mitarbeitern und über Produkttypen bietet das Unternehmen seinen Kunden eine umfassende Partnerschaft in der textilen Welt grenzenlos und vor Ort in über 150 Ländern. KNITTING WEAVING FELTING TUFTING SEWING

12 12 Jubiläen 30 Jahre texdata: Auf dreißig Jahre konnte texdata Mitbegründer und Firmenchef Michael Plohnke bereits im Dezember 2013 zurückblicken. Die Philosophie des Softwarespezialisten aus Karlsruhe lautet Unternehmerisch denken, mit Software optimieren. Das Softwarehaus versteht sich als Partner mittelständischer Unternehmen der Mode-, Heimtextil-, Accessoires- und Schuhbranche, deren Geschäftsprozesse per integrierter Gesamtlösungen einfacher und effizienter werden. Mehr als 200 Kunden auf Hersteller- und Großhandelsseite hat texdata heute, in einer Range von fünf bis über 500 Usern, deren komplette Versorgungskette auf allen Feldern von der Produktentwicklung bis auf die Verkaufsfläche abgedeckt wird. An der Zielsetzung, Alles aus einer Hand mit einfachen Strukturen hat sich nichts geändert. 30 Jahre W+P Solutions: Der Branchen spezialist W+P Solutions aus Stuttgart, vor 30 Jahren von Hartmut Walter, geschäftsführender Gesellschafter von W+P Solutions, gegründet, feierte Anfang des Jahres sein Firmenjubiläum gemeinsam mit und bei Microsoft in Köln. Von IBM über SAP zu Microsoft Hartmut Walter ist mit seiner W+P Solutions einen langen und voll von Herausforderungen und Chancen geprägten Weg begeistert gegangen, hat Hindernisse überwunden und nie seine Ziele aus den Augen verloren. Seit drei Jahrzehnten widmet sich das Stuttgarter Unternehmen, das ein zertifizierter Microsoft Dynamics AX Partner ist, erfolgreich der Beratung und Software-Entwicklung für die Fashion-Branche mit versiertem Branchen-Know-how und langjährigem Erfahrungspotential. 50 Jahre KSL: Die KSL Keilmann Sondermaschinenbau GmbH aus Bensingen feiert ihr 50-Jähriges Bestehen. In den Gründungsjahren verkaufte und reparierte die Firma Keilmann Nähmaschinen für Heimanwender. Man erkannte die Chance der Nähtechnologie und begann, die Maschinen auf industrielle Maßstäbe auszuweiten. So entstanden Anlagen für Autositzbezüge, Airbags, Polster. Automatisierung made by KSL brachte der Industrie drei entscheidende Vorteile: Reproduzierbare Qualität, Schnelligkeit und niedrigere Fertigungskosten. Automotive ist bis heute ein Branchenschwerpunkt geblieben, großen Stellenwert haben heute Anwendungen für Heimtextilien, die Filterindustrie, Fashion, Möbel und seit dem Aufkommen von Kohle- und Glasfaser die Luft- und Raumfahrt. Wussten Sie, dass...!? nach Informationen des Statistischen Bundesamt (Destatis) das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal 2013 preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,4% höher als im dritten Quartal 2013 war? Auch im zweiten und dritten Quartal 2013 war die deutsche Wirtschaft jeweils gewachsen (um 0,7% bzw. um 0,3%), nachdem sie zum Jahresbeginn noch stagniert hatte. Für das gesamte Jahr 2013 ergibt sich daraus ein Anstieg von 0,4% (kalenderbereinigt: 0,5%). Tally Weijl den E-Commerce-Bereich ausbaut und in Belgien, Bulgarien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Luxemburg, Niederlande, Rumänien und der Slowakei jeweils Online-Shops relauncht hat? der E-Commerce-Umsatz der Otto Group die 6-Milliarden-Euro-Marke überspringt? Mit der Initiative Mobile First will der Handels- und Dienstleistungskonzern den wachsenden Trend zu Smartphones und Tablets nutzen und bis 2016 die Hälfte seines Online-Traffics über mobile Endgeräte abwickeln. Lectra und die Europe Business School (ESCP) einen Lehrstuhl für Fashion & Technology eingeweiht haben? Ziel ist die Wissensvermittlung modernster Technologien für die Bekleidungsindustrie. Der Lehrstuhl soll über einen Zeitraum von drei Jahren an der Schnittstelle zwischen Innovation und Forschung tätig sein. Die ESCP ist die älteste Business-Schule der Welt. anlässlich des 50jährigen Jubiläums die Peter Hahn GmbH ihren Online-Shop grundlegend überarbeitet hat? Der Multi-Channel Modeanbieter präsentiert sich in einem moderneren Design, das dem Kunden über eine einfache Orientierung einen bequemen Einkauf im Internet und an den mobilen Endgeräten ermöglicht. Um den Kunden weitere Inspirationen zu bieten, wurde der Online-Shop durch den Modeblog Stilwelten ergänzt, in dem Modeexperten von Peter Hahn, darunter u. a. die Geschäftsführerin Einkauf, Maximiliane Ways, mehrmals wöchentlich über aktuelle Mode- und Life style- Trends berichtet.

13 13 KeenOn Fashion übernimmt Zitra KeenOn Fashion, ein Tochterunternehmen der Hermes-OTTO International, hat die Kölner B2B Plattform Zitra, eine Handelsplattform für reduzierte Markenartikel im Fashion Bereich mit Online-Showrooms zur Kollektionspräsentation, übernommen und baut seine Position als Marktführer im Bereich B2B Fashion weiter aus. In Westeuropa wird der B2B Fashion Markt auf ein jährliches Volumen von 55 Mrd. geschätzt. Nun können bis zu Fashion Artikel von Händlern oder Verkaufsagenten direkt per Desktop bzw. Tablet als Vororder oder Lagerware bestellt werden. ISPO Textrends App Interessierten, die die ISPO MUNICH nicht besuchen konnten, bietet die ISPO jetzt ein digitales Recherchetool, die ISPO Textrends App. Diese enthält als mobile Textil-Bibliothek von einer internationalen Jury ausgewählte Fasern und Komponenten, inklusive Bildmaterial, Produkt- und Firmeninfo und Kontakte. Die App ermöglicht eine konkrete Suche und den direkten Produkt-Vergleich und soll Designern und Produktmanagern die Materialrecherche erleichtern. Einmal geladen bietet die App alle Funktionen auch ohne Internetverbindung. Die ISPO Textrends App ist ab sofort für ipad unter ios 7.x unter dem Suchbegriff Textrends im Apple ios App Store zu finden. Wer die gebündelten Informationen lieber in gedruckter Form erhalten möchte, findet das ISPO Trendsbook im ISPO Shop unter: Gero Furchheim Präsident des bevh Der 43-Jährige Gero Furchheim, Vorstand der Cairo AG, ist neuer Präsident des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) und folgt auf Thomas Lipke, der vier Jahre an der Spitze des kürzlich umbenannten Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) stand th May 2014 in Munich KickOff Summer 2016 update Winter 2015/16 register now to get your free badge

14 14 Jubiläen 20 Jahre KiK: Die erste KiK-Filiale startete 1994 in Düsseldorf-Gerresheim, ein textiler Grundversorger sollte im Handel etabliert werden. Inzwischen gibt es mehr als Filialen. KiK ist inzwischen in acht weitere Länder expandiert und eröffnete einen Onlineshop. In über 500 modernisierten Filialen präsentiert KiK sich deutschlandweit in neuer Filialoptik. 60 Jahre CWS: Zum 60. Markenjubiläum von CWS, der Marke für Waschraumlösungen wie z.b. der Stoffhandtuchspender, gab es schon eine besondere Aktion mit Spatenstich im Naturschutzgebiet: Zum Internationalen Tag des Baumes am 25. April 2014 pflanzte das Unternehmen CWS-boco Deutschland daher auf 600m² 600 Flatterulmen in Hessens zweitgrößtem Naturschutzgebiet Mönchbruch, nahe dem Firmensitz in Dreieich. Die Pflanze steht auf der roten Liste vom Aussterben bedrohter Baumarten und ist für ihren Artenerhalt auf den Menschen angewiesen. Der Slogan Serving you, serving nature prägt die Unternehmenskultur. Im Jubiläumsjahr sind noch weitere Aktionen geplant. 125 Jahre FILK: Am 09. Mai 2014 begeht das Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen (FILK) ggmbh Freiberg sein 125-jähriges Jubiläum. Mit einem Festakt in der Festund Tagungshalle Nikolaikirche in Freiberg, wird dieses Ereignis feierlich gewürdigt. In Würdigung der Gründung der ersten deutschen Gerberschule 1889 am Standort Freiberg, auf die das Institut zurückgeht, wird der Oberbürgermeister der Stadt Freiberg die Festrede halten. Im Anschluss an den Festakt wird am Institut eine neuer Labor- und Kommunikationskomplex gemeinsam mit den Ehrengästen eingeweiht. 125 Jahre Alsco: Der Erfinder des textilen Service feiert den 125. Geburtstag. First in textile services worldwide : Nach mehr als einem Jahrhundert lebt das Familienunternehmen Alsco noch immer nach den Prinzipien seines Gründers. Gegründet in Amerika wuchs das erfolgreiche Service-Unternehmen weltweit. Heute ist die Alsco mit 140 Niederlassungen auf allen Kontinenten vertreten. Deutschland eroberte der Textilservice-Spezialist ab dem Jahr 1951, beginnend mit der ersten Niederlassung in Köln. Inzwischen verfügt das Unternehmen über 20 Standorte allein in der Bundesrepublik. Für ihr nachhaltiges Engagement wurde die Alsco GmbH 2013 für den CSR-Preis der Bundesregierung nominiert. IFH Köln - Neue Zahlen zum Markt für Haus- und Heimtextilien Das noch verhältnismäßig geringe Online-Wachstum zeigt: Gardinen, Matratzen und Teppiche werden vorwiegend im stationären Handel gekauft. Der Markt für Haus- und Heimtextilien kann von der aktuell guten Konsumstimmung nicht profitieren. Die jetzt vorliegenden neuen Marktdaten des IFH Köln zeigen, dass das Gesamtergebnis 2013 bei nur 9,3 Milliarden Euro liegt. Damit hat der Markt im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Prozent verloren. Die Belebung im Bereich Bauen und Renovieren konnte den Verkauf von Teppichen, Gardinen, Matratzen und Co. demnach offenbar nicht befeuern. Rund ein Fünftel aller Haus- und Heimtextilien gehen über die virtuelle Ladentheke 2013 wurde rund ein Fünftel des gesamten Marktvolumens zu Endverbraucherpreisen über den Online-Handel umgesetzt. Die übrigen 80 Prozent werden herkömmlich über den stationären Handel oder das Handwerk vertrieben. Damit ist der Online-Anteil im Markt für Haus- und Heimtextilien 2013 um sieben Prozent gewachsen. Auch der Heimtextil-Markt wird sich auf weiter wachsende Online-Umsätze einstellen müssen. Der Blick auf 2018 zeigt, dass der Online-Anteil mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 3,88 Prozent zwar im Vergleich zum Gesamthandel unterproportional steigt, dennoch werden hier mit 2,25 Milliarden Euro nennenswerte Beträge über die Online-Ladentische umgesetzt werden, so Uwe Krüger, Autor der Studie und Senior Consultant am IFH Köln. Damit prognostiziert der IFH-Experte für 2018 einen Online-Anteil von 23,7 Prozent im Bereich Hausund Heimtextilien. Wie sieht der deutsche Markt für Haus- und Heimtextilien aus und wie wird er sich bis 2018 entwickeln? Welche Vertriebswege profitieren? Diese und weitere Fragen beantwortet der Branchenfokus Haus- und Heimtextilien 2014 des IFH Köln. Quelle: IFH Retail Consultants, 2014

15 15 Studie: SHOPPING EXPERIENCE in Fashion Retail Consumer & Retailer Insights Neben dem Beratungsgeschäft initiiert das Düsseldorfer Beratungsunternehmen TAILORIT in regelmäßigen Abständen Studien und wissenschaftliche Arbeiten zu den relevanten Themen des Bekleidungshandels. Diese zeichnen nicht nur ein präzises Bild aktueller Entwicklungen, sondern sollen zudem der Branche wertvolle Anregungen und Entscheidungshilfen liefern. Die aktuell laufende Studie SHOPPING EXPERIENCE in Fashion Retail Consumer & Retailer Insights richtet sich an die Top-Entscheider des Bekleidungshandels und soll einen fundierten Überblick geben, was tatsächlich als Trend im Bereich Operational Excellence, Shopping Experience und Omni-Channel angesehen wird und wie der Reifegrad bzw. die Einstellung der Branche dazu ist. Die im vergangenen Jahr mit großem Erfolg durchgeführte Studie Trends & Innovations in Fashion Retail liefert dazu erste Vergleichsdaten. Neben der Relevanz strategischer Themen werden in der Studie die Investitionsbereitschaft in neue Technologien im stationären und auch im Online-Handel abgefragt. Es werden Themen wie CRM, RFID, Mobile Commerce oder Kanalvernetzung und -integration betrachtet und Problemfelder aufgedeckt, die die Fashion Retailer bewältigen müssen, um Kunden ein optimales Einkaufserlebnis bieten zu können. Divergente Handelsformate und Preissegmente finden in den Ergebnissen eine individuelle Betrachtung. Ein Mehrwert der diesjährigen Studie ist der Abgleich der Erwartungshaltung des Kunden mit den geplanten Maßnahmen der Unternehmen. Die Studie wagt einen Blick in die Zukunft des Handels Die Ergebnisse der Studie liegen im Sommer vor. Koppermann und MobiMedia Die beiden traditionsbewussten Software-Unternehmen aus Bayern mit über 20 Jahren Branchenerfahrung realisieren künftig einen standardisierten, direkten Austausch von Daten zwischen Produktentwicklung und Vertrieb. Dazu werden alle relevanten Produktmerkmale, -beschreibungen, -fotos und -bilder aus der Entwicklung an den Vertrieb übertragen, sowie planungs- und zielgruppenrelevante Daten aus dem Vertrieb der Entwicklung zur Verfügung gestellt. Der Datenaustausch von der Entwicklung zum Vertrieb eines Produktes soll den Anwender in der Modebranche eine spürbar höhere Effizienz ermöglichen. Umsatz-Ranglisten erschienen Mit den Daten von 2013 sind kürzlich die 25. Krawatten-, 43. Hemden- und 44. HAKA-Umsatz-Ranglisten im Klar sche Textil-Archiv erschienen. In der aktuellen Umsatzrangliste sind 37 Krawatten-Hersteller mit in 2013 erwirtschafteten Umsätzen von 75,0 Mio. bis 0,1 Mio. EUR aufgeführt. In der 43. Hemden-Umsatz-Rangliste wurden 37 Hersteller mit einem Umsatz von 204 Mio. bis 0,1 Mio. EUR aufgeführt. Preis für beide Umsatzranglisten: 42,00 EUR. 128 HAKA-Hersteller erzielten einen Umsatz von 2.350,0 Mio. bis 0,1 Mio. EUR in Aufgelistet sind diese in der 44. HAKA-Umsatz-Rangliste, Teil1. Preis: 47,00 Euro. Die Umsatzranglisten können über bezogen werden. Dr. Timm Homann CEO bei Ernsting s family Dr. Timm Homann wird neuer CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung der in Coesfeld ansässigen Unternehmensgruppe Ernsting s family. Damit wird er zum Nachfolger von Hans-Dieter Ernst, der Ende dieses Jahres in den Ruhestand geht. Seit 2007 ist der 45-Jährige im Vorstand Multichannel-Retail der Otto Group in Hamburg und dort verantwortlich für weltweite Handelsportfolios und Tourismusaktivitäten.

16 16 Schnelle Reaktionszeit durch Textilprüfung in Asien Modehändler bonprix nutzt Qualitätssicherung von Hermes Hansecontrol Pillingbildung unerwünscht: Zur Untersuchung der Scheuerfestigkeit presst und reibt die Maschine im Labor von Hermes Hansecontrol den Musterstoff mit vorgegebener Gewichtsbelastung gegen einen Standardstoff. Bild: Hermes Hansecontrol

17 17 Die Textilindustrie ist stark von der Globalisierung der Märkte geprägt. Circa 90 Prozent der in Deutschland gekauften Bekleidung stammt aus Asien. Bei bis zu 14 Kollektionen im Jahr und den damit verbundenen kurzen Verkaufszeiträumen wird die Qualitätsprüfung vor Ort in Asien immer wichtiger. Werden Qualitätsmängel erst in Deutschland festgestellt, kommen die Kollektionen möglicherweise zu spät in den Handel. Die bonprix Handelsgesellschaft mbh, einer der führenden Modeanbieter in Deutschland, hat die Hermes Hansecontrol Group mit der Qualitätssicherung ihrer Waren beauftragt. An seinen Standorten in Asien nimmt das Hamburger Unternehmen das Warensortiment von bonprix unter die Lupe importierte Deutschland Textilien und Bekleidung im Wert von circa 18 Milliarden Euro aus Asien und hier vor allem aus China. Das belegen Zahlen des Gesamtverbandes textil+mode. Infolge der sehr kurzen Produktlebenszyklen im Textil- und Bekleidungshandel steht nur wenig Zeit im gesamten Herstellungsprozess vom Design über die Stoffauswahl bis zur Produktion und Lieferung nach Europa zur Verfügung. Besonders Multi-Channel-Strategien aus Kataloggeschäft, Filialverkauf und Online-Handel sind von einer schnellen Warenlogistik gekennzeichnet und müssen die produzierten Bekleidungssortimente in kürzester Zeit auf die Verkaufsstellen verteilen. Für Importeure, Händler und Hersteller ist die Qualitätsprüfung der Rohmaterialien, der Vorabmuster und der fertigen Produkte vor Ort in Asien eine Option, ihre Wertschöpfungskette effizienter und flexibler zu gestalten. Beratung zu textilen Fragen Der Modeanbieter bonprix setzt auf die Produktprüfung in der Nähe der Produktionsstandorte in Asien. Mit Hermes Hansecontrol haben wir einen erfahrenen Spezialisten an unserer Seite, der für uns nicht nur die Produktprüfung zuverlässig abwickelt, sondern uns auch bei vielen qualitätsrelevanten Fragen unterstützt, sagt Stefanie Sumfleth, Head of Corporate Responsibility & Quality Services der bonprix Handelsgesellschaft mbh. Allein 2013 beauftragte bonprix die Hermes Hansecontrol Group mit mehreren Tausend Prüfungen in den chinesischen Laboren Hong Kong, Shanghai und Dongguan. Das Sortiment des international agierenden Modeanbieters umfasst Damen-, Herren- und Kindermode, Accessoires, Heimtextilien und Wohnartikel. bonprix erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Umsatz in Höhe von fast 1,3 Milliarden Euro und ist mit rund Mitarbeitern in 27 Ländern vertreten. Kontrollen sichern gleichbleibend hohe Qualität Stefanie Sumfleth, Head of Corporate Responsibility & Quality Services, bonprix Wir prüfen die Produkte unserer Kunden und beraten umfassend in allen Fragen der Textilherstellung und Qualitätssicherung, informiert Lutz Lehmann, CEO der Hermes Hansecontrol. Das schließt auch die Kontrolle der gesetzlichen Anforderungen in den unterschiedlichen Absatzmärkten wie zum Beispiel zur korrekten Textilkennzeichnung ein. Mit den Qualitätskontrollen sichern die Unternehmen, dass ihre Produkte den gesetzlichen Normen entsprechen. Darüber hinaus lassen Hersteller, Importeure und Händler ihre Waren häufig nach individuellen, deutlich strengeren, produktspezifischen Kriterien testen. Weit verbreitet ist die Anforderung, dass die Bekleidung auch nach mehrfachem Tragen und Waschen eine gleichbleibend hohe Produktqualität aufweist. Zudem sollen sich weder die Nähte verdrehen noch darf es zur Pillingbildung kommen. Weiterhin ist vielen Auftraggebern wichtig, dass die Bekleidung beim Waschen nicht ausblutet oder Farbe von anderen Artikeln in der Waschmaschine aufnimmt. Räumliche Nähe ist entscheidend Die räumliche Nähe der Prüflabore zu den Produktionsstätten bietet den Unternehmen Zeitersparnis, kürzere Reaktionszeiten, Kostenvorteile und den direkten Informationsaustausch mit den Experten vor Ort. Eine hohe Flexibilität und eine schnelle Reaktionszeit sind insbesondere bei neu definierten Standards für Produkte vorteilhaft. Die reguläre Prüfdauer für ein T-Shirt beispiels- Lutz Lehmann, CEO, Hermes Hansecontrol

18 18 weise beträgt bei Hermes Hansecontrol inklusive Verfassen des Prüfberichts fünf Werktage. Bei eiligen Expressaufträgen liegen die Ergebnisse innerhalb von ein bis zwei Arbeitstagen vor. Die Kunden wünschen schnell wechselnde Kollektionen. Um diese Nachfrage erfüllen zu können, entwickeln die Händler neue Logistikkonzepte, die eine sehr enge und räumliche Verzahnung mit dem Prüfunternehmen erfordern, sagt Stefanie Sumfleth. Dies ermöglicht den Auftraggebern, ihre in Asien produzierten Waren den Endverbrauchern früher anzubieten. Schuhe im Testlabor von Hermes Hansecontrol: Die Ziehung der Stichproben für die Qualitätskontrolle erfolgt bei bonprix nach einem ausgefeilten System, das einen konstant hohen Standard bei den Lieferanten fördern soll. Bei der chemischen Analyse zeigt sich, ob die Textilien schadstofffrei sind und die Qualitätsansprüche von bonprix erfüllen. Eine Materialprüfung vor Ort in Asien verkürzt für die Unternehmen den Zeitraum bis zur Markteinführung der Produkte. Drei Fragen an Katja Edgren Senior Strategic Key Account Manager, Hermes Hansecontrol Welche Anforderungen stellen die Kunden an die Zusammenarbeit? Für viele Kunden ist wichtig, dass ihre Produkte bereits in Asien geprüft werden. Das spart Ihnen Zeit und hilft, die Prozesskette zu optimieren. Die Qualitätsprüfungen erfolgen sowohl am Rohmaterial, an Vorabmustern, während der Produktion und am fertigen Endprodukt. Bei begründetem Anlass runden Nachprüfungen in Hamburg die Qualitätssicherung ab. Ebenfalls einen hohen Stellenwert haben die Beratungs- und Serviceleistungen. Die Kunden wünschen sich einen Impulsgeber und Sparringspartner auf Augenhöhe, der sie in allen Qualitätsfragen unterstützt und sich bereits in der Entwicklungsphase von Produkten einbringt. Vor welchen Herausforderungen steht die Textilindustrie? Für immer mehr Unternehmen sind die gesetzlichen Vorgaben lediglich die Basis, die durch strengere, individuelle Qualitätskriterien ergänzt werden. Das ist das Resultat eines gesellschaftlichen Wandels, gestiegenen Ansprüchen der Verbraucher und dem Engagement von NGOs. Die Entwicklung geht dahin, nicht nur das Endprodukt, sondern die gesamte Herstellungskette schadstofffrei zu gestalten. Neben dem Gesundheitsaspekt rückt also auch der Umweltschutz stärker in den Fokus. Wie wird sich die Zusammenarbeit zwischen Prüflaboren und Unternehmen künftig verändern? Die neuen Qualitätsansprüche an die Herstellungskette und das fertige Produkt sowie der damit verbundene Beratungsbedarf werden in den kommenden zehn Jahren dazu führen, dass sich die Zusammenarbeit ausweitet und intensiviert. Gefragt sind Prüfunternehmen, die an den jeweiligen Produktionsstandorten präsent sind, zugleich über Prüfkapazitäten in Deutschland verfügen und einen erweiterten Beratungsservice anbieten.

19 19 Textile RFID-Transponder für den Einsatz in Bekleidung Die RFID-Technologie besitzt viele mögliche Anwendungsgebiete in der Bekleidungsbranche: Schon während des Herstellungsprozesses können frühzeitig am Kleidungsstück angebrachte RFID-Transponder helfen, Betriebs- und Prozessdaten zu erfassen. Im Wareneingang eines Geschäftes werden Kleidungsstücke im Pulk und sogar innerhalb einer geschlossenen Verpackung erkannt, Inventuren lassen sich vereinfachen, und schließlich können RFID-Transponder auch zur Diebstahlsicherung dienen. In einem gemeinsamen Projekt der Hochschule Niederrhein und des Bekleidungsherstellers van Laack wurden daher textile RFID-Transponder entwickelt, die mittels vorhandener Näh- und Stickmaschinen in Bekleidungsstücke integriert werden können. Textile RFID-Transponder auf dem Markt In den letzten Jahren wurden unterschiedliche textile RFID-Transponder von verschiedenen Herstellern auf den Markt gebracht, die als textile Smartlabels ausgeführt sind, d. h. als separate Labels. Die RFID-Fernfeldantenne wird dabei meist eingewebt, die Nahfeldantenne kann als gekapseltes Chipmodul oder ebenfalls in eingewebter Form vorliegen. Technologisch wird im Modebereich inzwischen international auf den UHF Gen2v2 -Standard von EPCglobal gesetzt. Aufgrund ihrer Abgabepreise, die deutlich über den Marktpreisen für klassische Inlays liegen, haben solche textilen Smartlabels bisher keine weite Marktverbreitung erreicht. Preiswerter sind ins Textilpflegekennzeichen eingearbeitete Transponder. Diese können jedoch von Ladendieben einfach herausgeschnitten werden, da sie gut erkennbar und leicht zugänglich sind. Integration textiler RFID-Transponder im Produktionsprozess Im hier vorgestellten Projekt wurden daher Transponder an geeigneten, verdeckten Stellen direkt in den Oberstoff des Produktes eingearbeitet. Durch die Integration in den Produktionsprozess wird der Preis deutlich reduziert, das Heraustrennen der RFID-Transponder ist nicht möglich. Hierzu wurden verschiedene leitfähige Garne entwickelt, beispielsweise in Form von Coregarnen aus einem leitfähigen Feinstdraht und einer textilen Komponente, die dem jeweiligen Kleidungsstück angepasst werden konnte. Aufgrund der guten Beständigkeit gegenüber Haushaltswäschen, mechanischen Belastungen (z. B. Martindale-Scheuertests) sowie Produktionsschritten wie Fixieren, Bügeln und Pressen wurde als Drahtmaterial Edelstahl gewählt. Die so entstandenen Garne sind feiner als handelsübliche Stickgarne und daher kaum spür- oder sichtbar. Um zu vermeiden, dass Chip und Nahfeldantenne elektrisch verbunden werden müssen, was mit herkömmlichen textilverarbeitenden Maschinen unmöglich wäre, wurde das RF-LoopTag -Chipmodul der Firma bielomatik genutzt, das bereits eine Nahfeldantenne enthält. Die als Dipol aufgestickte Fernfeldantenne von 15,5 cm Länge koppelt induktiv an diese Nahfeldantenne, eine weitere Verbindung ist nicht nötig. Das so entwickelte Smartlabel weist im Vergleich mit anderen RFID-Labels identische Leistungsparameter auf. Autoren: Marion Girod, Ferdinand Tamoue, Rudolf Haug, alle drei von der Hochschule Niederrhein, Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik, Mönchengladbach Rainer Kufferath, Hochschule Niederrhein, Fachbereich Elektrotechnik und Informatik, Krefeld Markus Becker, Ursula Viehauser, van Laack GmbH, Mönchengladbach Leitfähiges Garn kann z.b. als Coregarn auf einer Ringspinnmaschine hergestellt werden Gestickte Fernfeldantennen in verschiedenen Formen mit Bielomatik-Chipmodul

20 20 Was gibt es Neues rund um... Prozessoptimierung Bild: Trueffelpix/fotolia.com

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