Oesterreichs Energie Akademie

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1 Jänner 2015 Das Fachmagazin der österreichischen E-Wirtschaft P.B.B. Zul.-Nr. GZ M Die Presse Verlags-Ges.m.b.H. & Co KG Hainburger Strasse 33, 1030 Wien Retouren an PF555, 1008 Wien Postnummer 1 KLARE ENERGIESTRATEGIE NOTWENDIG Kritik an Ökostromförderung nimmt zu KASKADENGEFAHR FÜR DIE NETZE Erfolgreiche Hilfskonzepte für die Stromversorgung

2 Oesterreichs Energie Akademie Wissen schafft Perspektive. Seien Sie dabei, wenn sich bei uns regelmäßig die E-Wirtschaft trifft, und diskutieren Sie mit unseren Experten aus dem In- und Ausland die aktuellen Themen. Machen Sie sich Ihr Bild, und bilden Sie sich weiter. Unsere branchenspezifischen Fachpublikationen unterstützen Sie zusätzlich bei Ihrer täglichen Arbeit. Mehr zu unseren Veranstaltungen und Publikationen finden Sie im Internet unter

3 Benito Cicerelli Key-Account-Manager Besuchen Sie uns auf der E-World in Halle 2 So einfach wie den Durchblick behalten: die GVS Temperaturbindung. Nichts ist unbeständiger als das Wetter. Damit Sie vor unvorhergesehenen Kälteeinbrüchen nicht zittern müssen, haben wir uns etwas einfallen lassen: die GVS Temperaturbindung. Je nach Wetterlage errechnen wir für Sie die benötigte Erdgasmenge für den Folgetag genau so viel, wie Sie brauchen. Der Einkaufs- bzw. Verkaufspreis wird zuvor mit Ihnen gemeinsam vereinbart. So können Sie Mengen günstig beziehen, Restmengen komfortabel abbauen und behalten beim Preis immer den Durchblick. Welche Überraschungen wir noch für Sie auf Lager haben? Vereinbaren Sie einen Termin mit uns:

4 04 INHALT Inhalt _ Coverstory 06 Österreich braucht eine klare Energiestrategie 06 _ Inhalt» E-Wirtschaft erlebt eine Unterspülung 16 ihrer Geschäftsmodelle«20 Energieeffizienz ist kein Selbstläufer 24 Klartext für den Strommarkt 26 Brennpunkt Europa 28 Italiens Stromnetz im Spannungsfeld CO 2 -Emissionen der Schwellenländer steigen weiter 36 Kaskadengefahr für die Wirtschaft 42 Smart Grids - Die letzte Meile entscheidet 46 Schlafender Riese Energieeffizienz 51 Standardisation Corner 52 Doppelte Eigenerzeugung durch Kraftwerk Illspitz Siemens - Lokale Verwurzelung als Erfolgsgarant 60 Blitzlichter

5 EDITORIAL 05 Dr. Barbara Schmidt Generalsekretärin Oesterreichs Energie Betrifft: Fachmagazin Die Elektrizitätswirtschaft nimmt in der Volkswirtschaft eines Landes eine so wichtige Schlüsselstellung ein, dass mit ihrer Entwicklung auch die der gesamten übrigen Wirtschaft innig verbunden ist. Dieses Zitat ist nicht neu, aber gut und dauerhaft gültig. Entnommen ist es dem Geleitwort des Vorstandes der Interessenvertretung der E-Wirtschaft zur ersten Ausgabe der Österreichischen Zeitschrift für Elektrizitätswirtschaft (ÖZE), erschienen im August Ziel der neuen Zeitschrift war es, das wiedererstandene Organ der österreichischen Elektrizitätswirtschaft zu sein und damit an die Tradition der Mitteilungen des Verbandes der Elektrizitätswerke anzuschließen, die bis 1938 diese Funktion innehatten. Zwischen 1938 und 1948 vertrat die Zeitschrift Elektrizitätswirtschaft der Wirtschaftsgruppe Elektrizitätsversorgung fallweise die Interessen der österreichischen Stromlieferungsunternehmen, wie Franz Holzinger der erste Vorstand des neuen, wieder österreichischen Fachverbands in seinem Geleitwort formulierte endete diese Ära, und aus der ÖZE wurde die neu gestaltete Verbandszeitschrift VEÖ-Journal, die bis April 2010 erschien. Mit der Umgestaltung des VEÖ zu einer zukunftsorientierten Interessenvertretung der liberalisierten E-Wirtschaft unter dem neuen Namen Oesterreichs Energie wurde dann aus dem VEÖ-Journal im Mai 2010 eine fokussierte Branchenzeitschrift neuen Stils, mit klarer Zielrichtung und zeitgemäßem Layout: das Fachmagazin Oesterreichs Energie. Heute präsentiert sich das Magazin erneut in neuer Aufmachung, mit dem neuen Verlagspartner Die Presse und neuen Inhalten. Bessere Lesbarkeit, klarere Fokussierung und neue Rubriken bzw. inhaltliche Schwerpunkte nehmen die Herausforderungen der Zeit auf und richten den Blick auf aktuelle und künftige Entwicklungen. Dieses Programm wollen wir schrittweise ausbauen. Wir wollen mehr Service, mehr Information und mehr Interessenvertretung vereinen in unserem neuen Fachmagazin, das uns in die Energiezukunft begleiten soll. Allen Partnern, Leserinnen und Lesern unseres Fachmagazins danke ich für ihr Interesse, das sie uns schon bisher entgegengebracht haben! Helfen Sie uns nun, immer noch besser zu werden. Die E-Wirtschaft braucht eine starke Stimme, und unser Fachmagazin soll auch in den kommenden Jahrzehnten eine wichtige Stimme im Konzert der Meinungen übernehmen können. Ihre Generalsekretärin Oesterreichs Energie

6 06 COVERSTORY

7 COVERSTORY 07 Österreich braucht eine klare Energiestrategie FOTOS Pixelio/Andrea Damm, Christian Fischer Beim Strompreis scheiden sich die Geister: Aus Sicht der Konsumenten kann er nie niedrig genug sein, aus Sicht der Erzeuger deckt er aktuell häufig nicht einmal mehr die Kosten. Welche Zusammenhänge das Wechselspiel von Strom und Preis bestimmen, war Thema des dritten Trendforums von Oesterreichs Energie. Von Harald Hornacek

8 08 COVERSTORY V. l. n. r.: Dipl.-Ing. Wolfgang Anzengruber, Präsident Oesterreichs Energie; Dr. Andreas Büchelhofer, Geschäftsführer Gallup-Institut; Johann Hubmann, Vorsitzender des Bundesausschusses Energie der GPA-djp; Mag. Johannes Mayer, E-Control, Abteilung Volkswirtschaft; Dr. Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie, Dr. Konrad Pesendorfer, Generaldirektor Statistik Austria; Reinhold Baudisch, Gründer von durchblicker.at Die E-Wirtschaft steht vor einem großen Problem: Die Börsenpreise sind zu niedrig, aber für die Konsumenten sind die Strompreise zu hoch. Die Frage dabei sei, was mit dem Geld der Konsumenten passiert und wohin das Geld tatsächliche geht, brachte es Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie, beim letzten Trendforum der Interessenvertretung im vergangenen Jahr auf den Punkt. Unter dem Motto Strom und Geld Fakten und Mythen zum Strompreis versuchte man Antworten zu finden und stieß gleich einmal auf eine interessante Tatsache: Das Wichtigste für die Konsumenten ist gar nicht vorrangig der Preis, sondern die sichere, unterbrechungsfreie Stromversorgung. Diese wird von 47 Prozent der Konsumenten in einer, von Oesterreichs Energie in Auftrag gegebenen, Erhebung des österreichischen Gallup- Instituts als bedeutendstes Kriterium in Bezug auf Strom genannt. Freilich wünschen sich 29 Prozent möglichst niedrige Energiepreise ; nur vierzehn Prozent interessiert es vornehmlich, aus welchen Quellen der Strom erzeugt wird. Strom ist heutzutage nicht gerade ein Geschäft, das hohe Erträge abwirft. Der Großhandelspreis für die kwh beträgt gerade 3,7 Cent. Das Fraunhofer-Institut hat die Stromgestehungskosten in Deutschland untersucht, die mit den Kosten in Österreich vergleichbar sind. Die grünen Balken zeigen die Einspeisevergütung für Ökostrom in Österreich. Fotovoltaik ist demnach überfördert. Quelle: Oesterreichs Energie

9 COVERSTORY 09 Viele Menschen unterschätzen dabei jedoch den Aspekt der Steuern auf den Strompreis, meinte Gallup-Geschäftsführer Andreas Büchelhofer, immerhin fallen allein an Steuern und Abgaben 35 Prozent des gesamten Strompreises an. Das Problem sei, dass 65 Prozent der Österreicher gar nicht wissen, wie sich der Strompreis eigentlich zusammensetzt. Dennoch sagen 43 Prozent der Konsumenten, dass es in Österreich angemessene Strompreise gebe. wird, wenn sie sich damit mindestens 50 bis 100 Euro im Jahr ersparen würden. Die Österreicher haben eine gute Wahrnehmung für die Strompreise, vor allem im europäischen Vergleich, meinte Büchelhofer. Interessanterweise brachte die Frage, ob die Ökostromförderung weiter steigen solle, ein ausgeglichenes Ergebnis: 41 Prozent meinen, die Ökostromförderung dürfe nicht weiter steigen, 40 Prozent stimmen dem nicht zu. Das Strompreisniveau in Österreich hält die Hälfte der Befragten derzeit für angemessen, für ebenfalls rund 50 Prozent ist es zu teuer eine sehr gute Relation aus Sicht der Branche, so Büchelhofer. Bei der Frage der Wechselwilligkeit zu einem anderen Anbieter zeigt sich allerdings, dass für die meisten Österreicher ein Wechsel erst dann überlegenswert Preissteigerungen unterschiedlich bedeutend Der Strompreis, ergänzte Konrad Pesendorfer, Generaldirektor der Statistik Austria, nehme rund zwei Prozent des Einkommens eines durchschnittlichen Haushaltes ein. Das ist nicht Hohe Belastungen für die E-Wirtschaft Österreich ist Spitzenreiter in Europa in der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien: 67,2 Prozent stammen aus Wasserkraft und 11,9 Prozent aus Windkraft, Fotovoltaik und biogenen Brennstoffen standen Stromimporten von 24,9 TWh nur noch Exporte von 17,7 TWh gegenüber. Im Stromaustausch mit den Nachbarländern ist Österreich also immer stärker auf Importe angewiesen, was langfristig ein Problem für die Versorgungssicherheit werden kann. Gründe dafür sind der stark gebremste Ausbau der österreichischen Wasserkraft und die Verwerfungen an den Strombörsen, die den Einsatz der hocheffizienten Gaskraftwerke Österreichs unwirtschaftlich machen kwh beträgt der von der Statistik verwendete Durchschnittsverbrauch eines Haushalts im Jahr. Bei einem Durchschnittspreis von 20,8 Cent/kWh im Jahr 2013 ergeben sich monatliche Stromkosten von 60,67 Euro, davon 22,44 Euro für Steuern und Abgaben. Die Nutzung des Netzes und seiner Dienstleistungen kostet Haushalte im Schnitt 15,77 Euro/Monat. Ohne Stromsteuern und -abgaben könnte elektrische Energie um gut ein Drittel billiger sein. Steuern und Abgaben stiegen in den vergangenen Jahren auf mehr als das Doppelte. Der Arbeitspreis für Strom und die Netzkosten wurden im Vergleich zu allen anderen Preisen dagegen sogar billiger: Die Inflationsrate betrug 36 Prozent, die Preissteigerung bei Strom nur 19 Prozent. Der Strompreis, der vom Endverbraucher zu entrichten ist, enthält verschiedene Komponenten, die vom Stromlieferanten nicht beeinflusst werden können, beispielsweise die Finanzierung der Ökostromförderung. Die Erzeuger von gefördertem Ökostrom erhalten unter diesem Titel insgesamt 657 Mio. Euro pro Jahr. 8,9 Prozent des Preises für jede kwh, den Haushalte zahlen, gehen derzeit an die Ökostromerzeuger. Unternehmen verbrauchen mehr Strom, zahlen einen größeren Teil der Ökostromkosten, aber der Aufpreis auf die kwh ist im Schnitt geringer. Die Staatseinnahmen aus Stromsteuern, die von den Stromkunden zu bezahlen waren, betrugen 2013 rund 2,15 Mrd. Euro. Natürlich erhält der Staat auch Steuern von der E-Wirtschaft selbst und ihren Auftragnehmern in Summe 1,5 Mrd. Euro im Jahr Und schließlich gibt es auch noch die Erträge von Unternehmen im Besitz der öffentlichen Hand rund 0,5 Mrd. Euro flossen 2013 auf diese Weise in Richtung der öffentlichen Budgets. Das meiste Geld aus der Ökostromförderung geht mit rund 371 Mio. Euro an den Biomasse-Sektor. Die Windkraft, die den meisten und am wirtschaftlichsten Ökostrom produziert, bekommt weniger als ein Drittel des Fördergelds. Kleinwasserkraft und Fotovoltaik rangieren weit dahinter. In steigendem Ausmaß wurde seit der Liberalisierung auch die Stromerzeugung mit Systemkosten belastet. Insgesamt sind es jährlich derzeit 440 Mio. Euro an regulatorischen und staatlich induzierten Kosten. Diese Kostenbelastung verschlechtert die Wettbewerbsposition der Stromproduktion im Inland gegenüber ausländischen Konkurrenten, die teilweise geringere Belastungen tragen müssen. Die Kostenbelastung der Erzeugung ist problematisch, weil die Erträge der Stromproduktion in Folge des Preisverfalls an den Strombörsen massiv gesunken sind. Gegenwärtig machen die Belastungen der Erzeugung durch regulatorische und staatlich induzierte Kosten bereits 16 Prozent des Marktwerts des gesamten in Österreich produzierten Stroms aus. Vor drei Jahren betrugen die regulatorischen Kosten lediglich neun Prozent des Marktwerts.

10 10 COVERSTORY V. l. n. r.: Manuela Raidl, Moderation; Dipl.-Ing Wolfgang Anzengruber, Präsident Oesterreichs Energie; Reinhold Baudisch, Gründer von durchblicker.at ; Johann Hubmann, Vorsitzender des Bundesausschusses Energie der GPA-djp; Mag. Johannes Mayer, E-Control, Abteilung Volkswirtschaft nichts, so Pesendorfer dazu; Preissteigerungen würden sich aber trotzdem bemerkbar machen. Vor allem deshalb, weil die Kaufkraft der Haushalte von 1996 bis 2013 gesunken ist, die Verbraucherpreise und die Strompreise jedoch gestiegen seien, und zwar praktisch im statistischen Einklang. tion unterschiedlich wirken würden. In der anschließenden Podiumsdiskussion zeigte sich, wie Die hohen Steigerungen, so Pesendofer, betreffen vor allem die verbrauchsunabhängige Grundgebühr beispielsweise war der Hauptpreistreiber der Strom, dessen Preis im Jahr 2007 um durchschnittlich neun Prozent höher lag als im Jahr Zu Preissteigerungen um 36 Prozent der Grundgebühr gesellten sich Erhöhungen des Arbeitspreises (Nacht) um neun Prozent und des Arbeitspreises (Tag) um sechs Prozent. Der letzte Wert ist laut Pesendofer insbesondere von Bedeutung, weil dieser den Löwenanteil der Stromausgaben widerspiegelt wurde der Tagstrom um 4,5 Prozent teurer. Zum Vergleich: Die Grundentgelte für Mobiltelefonie verteuerten sich gleich um mehr als dreizehn Prozent. Die Frage, ob der Strompreis ein Preistreiber sei, lasse sich, so Pesendofer, aber nicht klar beantworten, weil die Auswirkungen von Jahr zu Jahr differieren und auch je nach Haushalt und Einkommenssitua- Österreichs Stromversorgung ist einzigartig. Kein Land der EU kann einen ähnlich hohen Anteil erneuerbarer Energien an der Stromproduktion aufweisen. Quelle: Oesterreichs Energie

11 COVERSTORY 11 bei einem Wechsel bis zu maximal 450 Euro für Strom und Gas im Jahr sparen können. Quelle: Oesterreichs Energie 3500 kwh beträgt der Durchschnittsverbrauch eines Haushalts im Jahr. Bei einem Durchschnittspreis von 20,8 Cent/kWh im Jahr 2013 ergeben sich monatliche Stromkosten von 60,67 Euro. 22,44 Euro fallen davon auf Steuern und Abgaben. Ohne diese könnte elektrische Energie um ein Drittel billiger sein. Für Johann Hubmann, Zentralbetriebsrat der Energie Steiermark und Vorsitzender des Bundesausschusses Energie der Privatangestellten-Gewerkschaft, ist das Problem der Umverteilung in der Ökostromförderung hochaktuell: Fast 90 Prozent der Förderungen kamen in letzter Konsequenz Hedgefonds und Großinvestoren zugute. Nur zehn Prozent der Förderungen landen bei Kommunen, lediglich drei Prozent bei den Privaten. Durch Belastungen schlachten wir derzeit unser eigenes Sparschwein, spielte Hubmann auf die hohen Kosten für die E-Wirtschaft aus der Ökostromförderung an. Johannes Mayer, Abteilung Volkswirtschaft in der E-Control, sieht die Diskussion um die Strompreise wiederum geteilt. Die Industriepreise liegen auf dem Niveau von 2007, erklärte Mayer, während sich die Kleinkundenpreise oft anders verhalten als die der Industrie. Seit 2008, meinte Mayer, sollten die österreichischen Konsumenten eigentlich um 120 Mio. Euro weniger für Strom bezahlen: Es wäre wichtig, einen stärkeren Konnex zur Entwicklung der Großhandelspreise zu schaffen. vielfältig und teilweise unübersichtlich für Außenstehende bzw. Konsumenten das Thema Strompreise geworden ist. Reinhold Baudisch, Gründer der Strompreis-Vergleichsplattform durchblicker.at, unterstrich, dass Strompreise auf alle Fälle ein Thema für die Konsumenten seien Zugriffe und monatliche Vergleichsberechnungen auf der Plattform würden das deutlich belegen. Sparen steht beim Strom im Vordergrund, ist Baudisch überzeugt, und auch die Frage, was der Wechsel kostet, beschäftigt die Menschen. Woher der Strom komme, sei nicht das große Thema. Fukushima scheint schon vergessen zu sein, meint Baudisch. Dennoch bevorzugen 30 Prozent der Konsumenten laut seiner Erfahrung Strom von österreichischen Anbietern. Immerhin, zeigen seine firmeneigenen Erhebungen, dass Konsumenten In den vergangenen Jahren wurden der Arbeitspreis für Strom und die Netzkosten im Vergleich zu allen anderen Preisen billiger; die Inflationsrate betrug 36 Prozent, die Preissteigerung bei Strom aber nur 19 Prozent. Quelle: Oesterreichs Energie Ökostromförderung belastet E-Wirtschaft und Verbraucher Ökostrom kostet das Dreifache seines Marktwertes. Sein Gesamtpreis ist dreimal so hoch wie der Wettbewerbsanteil am Haushaltsstrompreis. Der Anstieg der Steuern und Abgaben betrug in den vergangenen drei Jahren das Dreifache der Strompreisentwicklung. Die Strommarktregulierung zieht Belastungen von rund 460 Mio. Euro nach sich. Der Börsenwert der Stromproduktion eines ganzen Jahres in Österreich betrug 2011 noch 4,7 Mrd. Euro. Durch den Verfall der Strompreise ist dieser Wert auf 2,7 Mrd. Euro gesunken. Allein die Einspeisetarife summieren sich laut Ökostromgesetz auf 657 Mio. Euro. Die elf Prozent Ökostrom kosten die Stromkunden genauso viel, wie ein Viertel der gesamten österreichischen Stromproduktion am Markt wert ist. Dabei leisten Ökostromproduzenten geringere Beiträge zur Finanzierung des Systems. Sie liefern elf Prozent des Stroms, tragen aber nur drei Prozent der regulatorischen Kosten.

12 12 COVERSTORY Erträge für die E-Wirtschaft bedeuten auch weniger Investitionen für die Zukunft. Quelle: Oesterreichs Energie Beim Strompreis sei eben auch die Steuer zu berücksichtigen, ergänzte E-Control-Manager Mayer. Dieser Fixkostenblock sei aus staatlich-fiskalischer Sicht zur Kenntnis zu nehmen, allerdings schmälere er den Wettbewerb. Die fixen Preisbestandteile erschweren neue Angebote. Die große Tangente der Steuern beim Strompreis ist damit für den Wettbewerb schädlich. In jedem Fall sei mehr Transparenz bei den Preisen nach wie vor wünschenswert. Die Erzeuger von gefördertem Ökostrom erhalten insgesamt 657 Mio. Euro pro Jahr. Zu viel Strom in Europa Die Stromerzeugung wurde seit der Liberalisierung mit Systemkosten belastet. Insgesamt sind es jährlich derzeit 440 Mio. Euro an regulatorischen und staatlich induzierten Kosten. Diese Kostenbelastung verschlechtert die Wettbewerbsposition der Stromproduktion massiv. Quelle: Oesterreichs Energie Quelle: Oesterreichs Energie Die Versorgungssicherheit müsse jedenfalls immer an erster Stelle stehen, unterstrich Hubmann. Jeder hat ein Grundbedürfnis nach Strom, daher sind wir grundsätzlich für öffentliches Eigentum. Nur Wettbewerb allein, das geht nicht gut, sagte er. Man müsse unter allen Umständen verhindern, dass ganze Branchen zusperren müssen, weil die finanzielle Belastung nicht mehr tragbar sei. Es seien immer sowohl eine energiepolitische Seite als auch eine sozialpolitische Seite zu berücksichtigen. Hubmann sprach sich klar für Anreiz- und Investitionsförderungen statt Dauerförderungen in der Ökostromförderung aus. Wer das Ökostromgeld erhält, lässt sich leicht berechnen: Der Löwenanteil geht mit rund 371 Mio. Euro an den Biomassesektor. Die Windkraft, die den wirtschaftlichsten Ökostrom produziert, bekommt weniger als ein Drittel des Fördergelds. Für Wolfgang Anzengruber, Präsident von Oesterreichs Energie, stellt sich die Situation noch differenzierter dar. Die Wirtschaft steht unter Druck und die E-Wirtschaft unter besonderem Druck: Wir haben heute um 50 Prozent niedrigere Strompreise als 2007 und 2008, so Anzengruber, das System Angebot und Nachfrage funktioniert nicht mehr. Wir haben zu viel Strom in Europa. Der Grund dafür sei das Förderregime, das zu hohe Förderungen und garantierte Einspeisetarife, die deutlich über dem aktuellen Marktpreis liegen, mit sich bringe. Die Kunden wollen eine sichere Stromversorgung zu möglichst billigen Preisen, und das aus möglichst erneuerbarer Energie, sagt Anzengruber, diese Leistung der E-Wirtschaft spiegle sich aber heute nicht im Preis wider. Strom ist eine Commodity, wird an der Börse gehandelt, und die Preise werden künftig noch weiter nach unten gehen. Weniger Von alten Anlagen leben Der Präsident von Oesterreichs Energie, Wolfgang Anzengruber, verwies jedenfalls darauf, dass es derzeit keine Technologie gäbe, die Strom um 33 Euro/MWh erzeugen kann. Wir leben von unseren alten Anlagen, hielt Anzengruber fest, und haben keinen finanziellen Spielraum, technologische Innovationen zu ermöglichen außer der Staat fördert diese. Das führt aber zu den derzeitigen Systemverwerfungen.

13 COVERSTORY 13 Dr. Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie, erörterte die aktuelle Themenstellung des Trendforums. Anzengruber plädierte auch dafür, dass der Staat eine Steuer nicht auf Energie beziehen, sondern einfach eine neue Abgabennummer einführen solle. Diese Steuer hängt ja auch nicht mit dem Strom zusammen, daher sollte man das den Konsumenten auch ehrlich kommunizieren. Er fordert die Regierung deshalb auf, eine Energiestrategie zu entwickeln, die klärt, wohin der Staat mit dem Energiesystem will. Soll dabei eine Reduktion der CO 2 -Emissionen im Vordergrund stehen? Soll Kostenwahrheit im Vordergrund stehen und wäre diese in Österreich überhaupt gegeben? Soll es eine marktoder eine planwirtschaftliche Marktordnung geben?, stellt Anzengruber entsprechende Fragen in den Raum. Was wir heute erleben, ist Planungswirtschaft pur, kritisierte Anzengruber, denn ein Markt zeigt keine negativen Preise. Genau das ist aber heute der Fall. Verbrauch wird belohnt, Erzeugung bestraft. Wenn man die CO 2 -Reduktion in den Vordergrund stelle, müsse man eben die CO 2 -Preise deutlich erhöhen. Heute koste eine t CO 2 zwischen 6,50 und 6,80 Euro. Vor einigen Jahren waren das noch 30 Euro, betont Anzengruber, der sich auf Nachfrage aus dem Publikum einen Preis von 50 Euro/t vorstellen kann, wenn die CO 2 -Reduktion wirklich prioritär sei. Das Problem sei freilich, dass den meisten Menschen die Netzinfrastruktur egal ist, wie Baudisch bemerkt, daher bleibe der Eindruck bestehen, dass die Netzgebühren im Vergleich zum Energiepreis relativ hoch seien. Er merkte aber auch an, dass es fraglich sei, ob das derzeitige Fördermodell beim Ökostrom passe. Netze will keiner haben, den Strom aber schon, unterstrich Anzengruber. Dabei müssten Investitionen in die Infrastruktur auf Jahrzehnte ausgelegt sein. Und klar sei auch: Strom muss leistbar sein und darf nicht zu einer Luxuskomponente werden, so Anzengruber. Er plädierte einmal mehr für ein marktwirtschaftliches Umfeld, das eine klare Hinwendung zu CO 2 -ärmerer Erzeugung aufweise. Technologien sollen auch einmal sterben dürfen, meinte der Präsident von Oesterreichs Energie im Hinblick auf die alten Kohlekraftwerke, die aufgrund des niedrigen Strompreise derzeit eine ungewünschte Renaissance erleben. Der Staat solle sich bei Steu- Der Börsenwert der Stromproduktion eines ganzen Jahres in Österreich betrug 2011 noch 4,7 Mrd. Euro. Durch den Verfall der Strompreise ist dieser Wert auf 2,7 Mrd. Euro gesunken. Allein die Ökostromförderung kostet 657 Mio. Euro. Diese elf Prozent des Stroms kosten die Stromkunden also genauso viel, wie ein Viertel der gesamten österreichischen Stromproduktion am Markt wert ist. ern und Abgaben zurückhalten und das günstige Produkt Strom nicht unnötig teurer machen und vor allem das aktuelle Ökostromförderregime überdenken. Quelle: Oesterreichs Energie

14 14 POLITIK Kurzmeldungen Politik Ungarn will russische Atomreaktoren bauen Ungarn will im Jahr 2018 mit dem Bau von zwei neuen russischen Reaktoren für sein einziges Atomkraftwerk in Paks beginnen. Der Betreiber des AKW und die russische Firma Atomenergoprojekt unterzeichneten entsprechende Verträge in Budapest. Darin sind etwa die Bauvorgaben, die Instandhaltung, die Versorgung mit Brennstoffen und die Behandlung des Abfalls geregelt. Der erste Reaktor soll 2023 ans Netz gehen. China will Energieverbrauch deckeln China hat eine Begrenzung des landesweiten Energieverbrauches für das Jahr 2020 angekündigt. Der Verbrauch von Primärenergie, produziert etwa aus Kohle oder Erdgas, soll dann das Niveau von 4,8 Mrd. t Kohle nicht übersteigen, kündigte der Staatsrat an. Neuer Energie-Pakt Indien und Russland setzten auf einen Energiepakt, der mehrere Bereiche umfassen soll. Darunter fällt auch eine engere Zusammenarbeit bei der Atomenergie. Russland leidet unter den Wirtschaftssanktionen des Westens, die im Zuge der Ukraine-Krise verhängt wurden, weshalb das Land nach neuen Einnahmequellen Ausschau hält. Indien wiederum setzt auf eine 40 Mrd. Dollar teure Pipeline, durch die Gas aus Sibirien in den Subkontinent gepumpt werden könnte. Dänemark verzichtet auf Kohle Foto: ritbaergroup Schweiz entscheidet Energiestrategie Das wären jedoch fast 30 Prozent mehr als im vergangenen Jahr, als in China laut offiziellen Angaben Primärenergie im Umfang von 3,76 Mrd. t Kohle verbraucht wurde. China verstärkt gegenwärtig seine Anstrengungen, den Energiehunger des Landes zu begrenzen. Gleichzeitig will Peking in seinem Energiemix mehr erneuerbare Energien nutzen, aber auch Atomkraft soll künftig mehr Energie liefern. Der Schweizer Nationalrat hat nach im Jahr 2035 bei 14,5 TWh liegen. Für langen Beratung wichtige Punkte der die Jahresproduktion von Strom aus Energiestrategie entschieden. So soll Wasserkraft liegt der Zielwert bei mindestens 37,4 TWh im Jahr Heute die durchschnittliche Jahresproduktion von Strom aus Erneuerbaren im verbraucht die Schweiz rund 60 TWh Jahr 2020 bei mindestens 4,4 TWh und Strom. Dänemark will als Antwort auf den aktuellen Weltklimabericht schon in gut zehn Jahren auf Kohle als Brennstoff verzichten. Dieser Report hat mich überzeugt, dass wir fossile Brennstoffe früher als gedacht auslaufen lassen müssen, sagte der dänische Klimaminister Rasmus Helveg Petersen. Wie diese Pläne genau aussehen sollen, will er auch in Abstimmung mit der Energiebranche klären. Der vom Weltklimarat (IPCC) präsentierte Report ist eine Mahnung an Politiker, den Kampf gegen den Klimawandel schnell aufzunehmen. Foto: Vattenfall

15 KOMMENTAR 15 Kommentar von Dkfm. Milan Frühbauer Das war wieder nichts mit einem beschaulichen politischen Advent. Im Gegenteil: Der Bericht der Griss-Kommission dokumentiert nicht nur ein multilaterales Versagen der öffentlichen Hand und öffentlicher Kontrollinstanzen in der Hypo-Alpe-Adria-Affäre, sondern muss über diesen Fall hinaus als viel weiter gehendes Alarmsignal interpretiert werden. Einmal mehr wird nämlich mit milliardenteurem Lehrgeld klar, was seit Jahrzehnten längst bewiesen ist: Die Politik scheitert mit unschöner Regelmäßigkeit in der Unternehmerfunktion. Dabei hat das Land schon bisher einschlägiges Lehrgeld gezahlt: Das Desaster der Verstaatlichten Industrie in den 70er- und 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts war teuer genug. Nach später Einsicht in die Ausweglosigkeit kam es dann immerhin zu einer Privatisierungsoffensive, aus der international sehr wettbewerbsfähige heimische Leitbetriebe entstanden sind. Analyse der Geschäftsgebarung, etwa der Tiroler Hypo, vorgelegt. Und es war im Ursprung die Hybris eines Landeshauptmannes, die uns das carinthische Milliardengrab der Hypo Alpe Adria beschert hat. Ein unternehmerisches Versagen jahrelang politisch geduldet und befördert, das wohl den Höhepunkt der Vernichtung von Steuermitteln in der Zweiten Republik darstellt. Was längst bewiesen war Die Causa Hypo Alpe Adria ist somit der teuerste Beweis einer längst bekannten These: Die Gebietskörperschaften sind im Regelfall schlechte Unternehmer, ob im Stahlwerk, in der Papierindustrie oder im Bankgeschäft. Dkfm. Milan Frühbauer langjähriger Chefredakteur der Wochenzeitschrift Industrie, Journalist und Universitätslektor für Öffentlichkeitsarbeit Im kreditwirtschaftlichen Bereich wurde aber munter damit weitergemacht, Landesfürsten gleichsam eine regionale Hausbank als Instrument zur Machterweiterung in die Hand zu geben. Die Folgen waren desillusionierend. Man erinnere sich an die Turbulenzen rund um die Bank Burgenland oder an die politischen Interventionen gegenüber der Finanzmarktaufsicht in Sachen Hypo Niederösterreich. Der Rechnungshof hat auch eine sehr kritische Den Bürgern reicht es jetzt. Hoffentlich auch der Politik, denn ihr beginnt in diesen Wochen zu dämmern, dass sich der Kärntner Hypo-Skandal zu einer veritablen Krise des gesamten politischen Systems mausert. Eine Tendenz, die der parlamentarische Untersuchungsausschuss noch verstärken wird. Das ist kein Skandal wie viele andere. Nein, diesmal stellt sich die Gretchenfrage nach der Rolle der Politik als Unternehmer doch die sollte eigentlich längst beantwortet sein.

16 16 POLITIK Interview»Die E-Wirtschaft erlebt eine Unterspülung ihrer Geschäftsmodelle.«Hermann Egger, langjähriger Sprecher des Vorstandes der Kelag, Mitglied des Präsidiums von Oesterreichs Energie und bis 2015 Vorsitzender von Oesterreichs Energie Forschung und Innovation, analysiert die aktuelle Situation der E-Wirtschaft und die Zukunft der Branche. Von Ernst Brandstetter Oesterreichs Energie: Die Welt der E-Wirtschaft verändert sich aktuell sprunghaft. Anfang Dezember hat E.ON als erster großer deutscher Stromkonzern drastische Veränderungen aufgrund der aktuellen Branchensituation angekündigt. Was halten Sie davon, und tut es Ihnen leid, gerade jetzt die Spitze eines führenden österreichischen Unternehmens der E-Wirtschaft zu verlassen? Hermann Egger: E.ON hat die betriebswirtschaftlichen Konsequenzen aus einer Energiepolitik gezogen, die in ihren Konsequenzen nicht zu Ende gedacht wurde. Die Förderungen für erneuerbare Energien in Deutschland waren bezüglich Mengen und Umsetzungszeitraum zu euphorisch konzipiert. Die Auswirkungen dieser Politik wurden dagegen nicht gesehen oder bewusst übersehen. Parallel dazu erlebt die gesamte Branche eine Unterspülung ihrer Geschäftsmodelle durch die derzeit geltenden Rahmenbedingungen. Ich finde das besorgniserregend, denn wir sind inzwischen weit weg von Markt und Wettbewerb und auf bestem Weg in eine alles umfassende Regulierung. Ich war 26 Jahre in der Verantwortung, und für mich persönlich passt der Zeitpunkt des Aufhörens. Oesterreichs Energie: Dennoch: Wie wichtig ist das Beispiel E.ON für die Branche insgesamt? Die Kelag hat frühzeitig eine klare Strategie für die Zukunft erarbeitet und konsequent umgesetzt. Hermann Egger: Die Entscheidung bei E.ON ist geeignet, eine Grundsatzdiskussion über die Energiepolitik auszulösen. Energiepolitik kann man nicht eindimensional betrachten, sie ist eingebettet in und verbunden mit vielen anderen Politikfeldern, wie beispielsweise Umweltpolitik, Klimapolitik und Standort- und Industriepolitik. Im Rahmen der angesprochenen Grundsatzdiskussion wird man neu bewerten müssen, wie es mit der klassischen fossilen Stromerzeugung weitergehen soll. Die von E.ON geplante Trennung der klassischen Erzeugung von den anderen Bereichen legt die

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