Solar Millennium AG Geschäftsbericht 2008/2009

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1 Solar Millennium AG Geschäftsbericht 2008/2009 Wir entwickeln die Zukunft!

2 Kennzahlen Konzern nach IFRS Veränderung Ergebnis in Millionen 2008/ /08 Umsatz 201,3 32,0 +529% EBITDA 43,6 11,7 +274% EBIT 43,1 11,3 +282% Jahresüberschuss 24,0 6,2 +288% Bilanz in Millionen Liquide Mittel 117,1 125,1 6% Eigenkapital 143,8 103,4 +39% Bilanzsumme 415,0 272,1 +53% Eigenkapitalquote 35% 38% Aktie 2008/ /08 Gesamtanzahl Aktien Gewinn pro Aktie in 1,92 0, % Mitarbeiter 2008/ /08 Vollzeitäquivalente (FTE*) % * FTE = Full Time Equivalent (Vollzeitäquivalent): Auf das Gesamtjahr umgerechneter Mittelwert an Vollzeitbeschäftigten, d.h.: Teilzeit wird anteilig auf Vollzeit und unterjährige auf ganzjährige Beschäftigung umgerechnet. Zukunftsorientierte Aussagen: Der Konzernbericht enthält zukunftsorientierte Aussagen. Dies sind Aussagen, die keine historischen Tatsachen darstellen, einschließlich Aussagen über Erwartungen und Ansichten des Managements der Solar Millennium AG. Diese Aussagen beruhen auf gegenwärtigen Plänen, Einschätzungen und Prognosen des Managements der Gesellschaft. Anleger sollten sich nicht uneingeschränkt auf diese Aussagen verlassen. Zukunftsorientierte Aussagen stehen im Kontext ihres Entstehungszeitpunkts und ihres Entstehungsumfelds. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, die in diesem Bericht enthaltenen zukunftsorientierten Aussagen auf Grund neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse zu aktualisieren. Unberührt hiervon bleibt die Pflicht der Gesellschaft, ihren gesetzlichen Informations und Berichtspflichten nachzukommen. Zukunftsorientierte Aussagen beinhalten immer Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren kann dazu führen, dass die tatsächlich eingetretenen Ereignisse erheblich von den in diesem Bericht enthaltenen zukunftsorientierten Aussagen abweichen. 2

3 Kurzprofil der Solar Millennium AG Die Solar Millennium AG, Erlangen, ist ein global tätiges Unternehmen im Bereich erneuerbarer Energien mit dem Schwerpunkt auf solarthermischen Kraftwerken. Zusammen mit seinen Tochter und Beteiligungsgesellschaften hat sich das Unternehmen auf ParabolrinnenKraftwerke spezialisiert und in diesem Bereich eine Spitzenposition im globalen Wettbewerb erreicht. Solar Millennium ist bestrebt, die Kompetenz im Bereich solarthermischer Kraftwerke weiter auszubauen mit dem Ziel, eine nachhaltige Technologieführerschaft zu erarbeiten und zu sichern. Dabei werden alle wichtigen Geschäftsfelder entlang der Wertschöpfungskette solarthermischer Kraftwerke abgedeckt: von der Projektentwicklung und finanzierung über die Technologie bis hin zum schlüsselfertigen Bau und dem Betrieb der Anlagen. Solar Millennium hat in Spanien die ersten ParabolrinnenKraftwerke Europas entwickelt und zusammen mit Partnern realisiert. Weitere Projekte mit einer Leistung von über Megawatt befinden sich weltweit in Planung: Regionale Schwerpunkte sind dabei derzeit Spanien, USA, Indien, China, der Nahe Osten und Nordafrika. Darüber hinaus verfolgt Solar Millennium das Ziel, die sogenannte Blue Tower Technologie zur Gewinnung von wasserstoffreichem Produktgas aus der Verwertung regenerativer Reststoffe zur Marktreife zu führen. Das Unternehmen wurde 1998 gegründet und ist seit 2005 im Freiverkehrssegment M:access der Börse München gelistet. Die Solar MillenniumAktie ist in den Freiverkehr an den relevanten deutschen Börsenplätzen sowie über das elektronische Handelssystem Xetra einbezogen. Anlegerinformationen (Übersicht) Börsenlistung Marktsegment Aktiengattung Branche Erstnotierung WKN ISIN Reuters Beteiligungsstruktur (Stand: ) Finanzkalender AnalystenCoverage Investor Relations M:access, Börse München (einbezogen in den Freiverkehr von Xetra, der Frankfurter Wertpapierbörse sowie anderen deutschen Börsenplätzen) Freiverkehr Namensaktie Solarenergie DE S2M.MU ca. 42 % Privatanleger ca. 38 % Institutionelle Investoren ca. 20 % Organe : Bilanzpressekonferenz, München : Analystenkonferenz, M:access, Frankfurt : Hauptversammlung, Erlangen August 2010: Veröffentlichung Zwischenbericht 2010 Barclays Bank: Arindam Basu, Rupesh Madlani Commerzbank: Robert Schramm Deutsche Bank: Hermann Spellmann Goldman Sachs: Sarah Martin, Jason Channell LBBW: Erkan Aycicek Nomura: Catharina Saponar Sal. Oppenheim: Stephan Wulf SES Research: Dr. Karsten v. Blumenthal Silvia Quandt Bank: Dennis Etzel WestLB: Sebastian Zank Dr. Stefan Eckhoff Tel.: Web: 3

4 Blick auf Andasol 1/2 und die Baustelle von Andasol 3 (Stand Juli 2009). Die drei Solarkraftwerke sollen zusammen rund eine halbe Million Menschen in Südspanien mit klimafreundlichem Strom versorgen und dabei jährlich bis zu t Kohlendioxidemissionen einsparen. 4

5 INHALT Solar Millennium AG Geschäftsbericht 2008/ Highlights 2008/2009 Brief des Vorstands Bericht des Aufsichtsrats Interview zur Projektfinanzierung in Zeiten der Krise Das Potenzial der Solarenergie Solarthermische Kraftwerke Bedarfsgerechte Stromerzeugung Niedrige energetische Amortisationszeit und niedriger Flächenbedarf ParabolrinnenKraftwerke erprobt und zuverlässig Beispiel für eine erfolgreiche Entwicklung Andasol 3 Marktpotenzial Desertec Solarstrom aus der Wüste Die Solar MillenniumGruppe Konsequente Umsetzung eines erfolgreichen Geschäftsmodells Zielregionen Wettbewerbssituation KonzernLagebericht Unternehmensstruktur Projektentwicklung Forschung & Entwicklung Ertragslage Vermögenslage Finanzlage Mitarbeiter Risikobericht Wichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Ausblick KonzernJahresabschluss nach IFRS Gewinn & Verlustrechnung Bilanz Kapitalflussrechnung Eigenkapitalveränderung Konzernanhang Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Versicherung der gesetzlichen Vertreter Die Solar MillenniumAktie Standorte der Solar MillenniumGruppe Fokus USA Uwe T. Schmidt Josef Eichhammer Rainer Aringhoff Amanda Steindorf Jason Higgins Alice L. Harron 200MitarbeiterSchwelle überschritten Wolfhard Bickmeyer

6 Highlights 2008/2009 Andasol 1 ist im Betrieb Seit Dezember 2008 ist Solar Millenniums Pionierprojekt Andasol 1 am Netz. Am 1. Juli 2009 wurde das erste ParabolrinnenKraftwerk Europas offiziell eingeweiht. Erstmals kommen große thermische Speicher zum Einsatz, so dass die Anlage auch nach Sonnenuntergang Solarstrom erzeugen kann. Auch Andasol 2 wird in Betrieb genommen In unmittelbarer Nachbarschaft von Andasol 1 befinden sich die im Wesentlichen baugleichen Schwesterprojekte Andasol 2 und 3. Andasol 2 wurde im Frühsommer 2009 fertiggestellt und befindet sich seitdem am Netz. Deutliche Baufortschritte bei Andasol 3 Im vergangenen Geschäftsjahr wurden die Erdbauarbeiten von Andasol 3 abgeschlossen und die Montagearbeiten des Solarfelds begonnen. Mittlerweile (Stand Januar 2010) sind über 25% der Kollektorfläche montiert. Mitte 2011 soll das solarthermische Kraftwerk in Betrieb gehen. Die drei Solarkraftwerke sollen dann zusammen rund eine halbe Million Menschen in Südspanien mit klimafreundlichem Strom versorgen und dabei jährlich bis zu Tonnen Kohlendioxidemissionen einsparen. Anteilsverkäufe von Andasol 1 und 2 erfolgreich abgeschlossen Im Juli 2009 wurde der bereits für das Geschäftsjahr 2007/08 geplante Verkauf der restlichen von Solar Millennium gehaltenen Anteile, jeweils 25%, an den Solarkraftwerken Andasol 1 und 2 an die spanische ACS/CobraGruppe erfolgreich abgeschlossen. Große Energieversorger steigen in Solarkraftwerk Andasol 3 ein Im Mai 2009 hat Solar Millennium Andasol 3 an die zu 61,5% von Ferrostaal und zu 38,5% von Solar Millennium gehaltene Solanda GmbH veräußert. Zwei Monate später unterzeichneten die Stadtwerke München, RWE Innogy und RheinEnergie einen Vertrag zum Einstieg in die Projektgesellschaft Marquesado Solar S.L. Solar Millennium bietet Privatinvestoren Beteiligungsmöglichkeit an Andasol 3 Zum Ende der Berichtsperiode hat Solar Millennium das Genussrecht des über die Andasol 3 Kraftwerks GmbH gehaltenen, 13%igen Anteils an Andasol 3 an die Andasol Fonds GmbH & Co. KG veräußert. Damit bietet Solar Millennium interessierten Investoren erstmals die Möglichkeit, sich über dieses Genussrecht an den Erlösen eines solarthermischen Kraftwerks zu beteiligen. Das Zeichnungsvolumen umfasst rund 48 Millionen; die erwartete durchschnittliche Rendite vor Abgeltungsteuer liegt bei 8% p.a. Nach dem Bilanzstichtag wurde mit der Einwerbung des Kommanditkapitals begonnen. Bereits ca. vier Wochen nach dem Platzierungsstart konnten über 50% des Fondsvolumens am Markt platziert werden. Solar Millennium veräußert Anteile an Projektgesellschaft Ibersol Nach Rückkauf von 50% der Anteile an der Ibersol Electricidad Solar Ibérica S.L. von NEO Energía im Januar 2009 hat Solar Millennium am Ende der letzten Geschäftsperiode die Projektgesellschaft des Parabolrinnen Kraftwerksprojekt Ibersol zu 50% an die Ibersol Kraftwerks GmbH veräußert. Die Ibersol Kraftwerks GmbH mit Sitz in Erlangen ist ein zu gleichen Teilen von Solar Millennium und der Beteiligungsgesellschaft Cross Capital AG, Zug (Schweiz), gehaltenes Gemeinschaftsunternehmen. Bei Ibersol handelt es sich um das vierte von Solar Millennium zu entwickelnde 50MegawattParabolrinnenKraftwerk in Südspanien. Es soll in der Provinz Extremadura entstehen und wie Andasol 13 mit thermischen Speichern ausgestattet werden. 6

7 HIGHLIGHTS 2008/2009 Erfolgreiche Präregistrierung von Andasol 3 und Ibersol sichert Einspeisetarif Kurz nach Ende der Berichtsperiode, im November 2009, erfolgte die Vorregistrierung der Projekte Andasol 3 und Ibersol, wodurch der Erhalt des staatlich garantierten Einspeisetarifs für beide Kraftwerke gewährleistet wird, sofern die Solarkraftwerke innerhalb der darauffolgenden 36 bzw. 48 Monaten fertiggestellt werden. Die daraus resultierende grundsätzliche Vergütungssicherheit erhöht die Attraktivität für Investoren, in das Projekt Ibersol nach dem Vorbild von Andasol 3 einzusteigen. Solar Millennium unterzeichnet Stromlieferverträge in den USA Im Juni 2009 hat Solar Millennium mit dem USamerikanischen Energieversorger Southern California Edison (SCE) einen StromabnahmeVertrag, ein sogenanntes Power Purchase Agreement (PPA), für die Realisierung von bis zu drei solarthermischen Kraftwerken mit einer Gesamtleistung von 726 MW unterzeichnet. Bereits im März 2009 hatte Solar Millennium eine Absichtserklärung mit dem USEnergieversorger Nevada Energy zur gemeinsamen Entwicklung von Projekten in der AmargosaWüste von Nevada unterzeichnet. Hierbei geht es um bis zu zwei ParabolrinnenKraftwerke mit einer Leistung von je rund 250 MW. Weitere gemeinsame Projekte sind beabsichtigt. Sowohl die Projektstandorte in Kalifornien als auch die in Nevada wurden seitens der relevanten USamerikanischen Behörden auf die sogenannte FastTrackListe gesetzt, d.h., diese Projektstandorte werden bei der Genehmigung mit Vorrang bearbeitet. Der Baubeginn des ersten Solarkraftwerks in den USA ist für Ende 2010 beabsichtigt. Marktpositionierung in den USA durch Gründung der Solar Trust of America Im Spätsommer 2009 stellte sich Solar Millennium in den USA neu auf und reagierte damit auf die dort stark steigende Nachfrage nach solarthermischer Stromerzeugung. Alle Aktivitäten auf dem USamerikanischen Markt werden seitdem in einem neuen Gemeinschaftsunternehmen, der Solar Trust of America LLC (STA), gebündelt. An diesem Unternehmen hält Solar Millennium über verbundene Unternehmen Anteile in Höhe von insgesamt 70%. Die übrigen 30% werden von Ferrostaal Inc., einem verbundenen Unternehmen der Ferrostaal AG, gehalten. Solar Millennium brachte ihre bisherige amerikanische Projektentwicklungsgesellschaft Solar Millennium LLC als Tochtergesellschaft der STA mit ein. Citigroup und Deutsche Bank als Berater bei der Projektfinanzierung in den USA Die Solar Millennium Gruppe hat am Ende der Berichtsperiode die Citigroup und die Deutsche Bank für die Beratung bei der Strukturierung und Sicherstellung der Finanzierung von mehreren geplanten solarthermischen Kraftwerken im Südwesten der USA mandatiert. Pro Kraftwerk ist ein Finanzierungsvolumen von jeweils mehr als einer Milliarde USDollar vorgesehen. Die Banken konzipieren zusammen mit der Solar Trust of America Fremd und Beteiligungsfinanzierungsmodelle und unterstützen die Solar Millennium Gruppe bei der Einbindung von Förderungen und Kreditgarantien, die das Energieministerium im Rahmen des USKonjunkturförderprogramms von Präsident Barack Obama gewährt. 7

8 Flagsol schließt den Bau des ersten Solarfelds in Ägypten weitgehend ab In Kuraymat, rund 95 km südlich von Kairo, entsteht am Ufer des Nils ein Hybridkraftwerk, das sowohl die Sonne als auch Gas als Energiequelle nutzt. Die Technologietochter von Solar Millennium, die Flagsol GmbH in Köln, ist bei diesem Projekt für die Auslegung und Steuerung des Solarfelds sowie für die Beschaffung wichtiger Schlüsselkomponenten verantwortlich. Mittlerweile ist das Solarfeld mit einer Spiegelfläche von rund m 2 nahezu vollständig installiert, so dass mit der Phase der Inbetriebnahme begonnen werden konnte, die im Sommer 2010 abgeschlossen werden soll. Danach wird die Flagsol den Betrieb des Kraftwerks in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern über einen Zeitraum von zwei Jahren begleiten. In dieser Phase können wertvolle Betriebserfahrungen für ähnliche Anlagen im Rahmen von zukünftigen Projekten gesammelt werden. Synergieeffekte durch Zusammenführung von Technologie und Kraftwerksbau Im September 2009 begann Solar Millennium in Deutschland mit der schrittweisen Zusammenführung ihrer Technologie und Kraftwerksbautöchter Flagsol GmbH und MAN Solar Millennium GmbH zur neuen Flagsol. Solar Millennium übernimmt mit 74,9% die unternehmerische Führung des Gemeinschaftsunternehmens, 25,1% verbleiben im Besitz von Ferrostaal. Ziel dieser vorgesehenen Verschmelzung ist eine Effizienzsteigerung bei der Realisierung von ParabolrinnenKraftwerken unter gleichzeitiger Senkung der Stromerzeugungskosten. Solar Millennium beginnt mit der Realisierung des Blauen Turms Im März 2009 wurde der Grundstein der Demonstrationsanlage Blauer Turm zur Verwertung regenerativer Reststoffe in der Stadt Herten gelegt. In der 42 Meter hohen Anlage soll Straßenbegleitgrün zur Wasserstoff und Stromproduktion genutzt werden. Das geplante Investitionsvolumen beträgt rund 24,6 Millionen Euro. Das Land NordrheinWestfalen fördert das Projekt mit 7,1 Millionen Euro. Nach Fertigstellung soll die Anlage Produktgas und Wasserstoff produzieren und zugleich rund Haushalte, etwa ein Drittel der Haushalte der Stadt Herten, mit umweltfreundlichem Strom versorgen. 8

9 HIGHLIGHTS 2008/2009 Solar Millennium gründet Projektentwicklungstochter in Israel Im letzten Quartal der Berichtsperiode hat Solar Millennium in Israel eine neue regionale Projektentwicklungstochter gegründet. Die Gesellschaft mit Sitz in Tel Aviv firmiert unter dem Namen Solar Millennium Israel, Ltd. und soll solarthermische Kraftwerke in Israel entwickeln. Solar Millennium hält 75% der Anteile an der neu gegründeten Gesellschaft. Die übrigen 25% werden vom einem israelischen Partner gehalten. Solar Millennium platziert erfolgreich zwei weitere Anleihen erste Anleihe zurückgezahlt Die im Juli 2008 begebene Anleihe in Höhe von 40 Millionen war im Mai 2009 vollständig platziert. Den Emissionserlös dieser Anleihe verwendet Solar Millennium vor allem dazu, sich frühzeitig zentrale Kraftwerkskomponenten zu sichern. Aufgrund der dynamischen Marktentwicklung in den USA hat Solar Millennium noch im selben Monat Mai eine weitere Anleihe über 40 Millionen begeben, deren Erlös vor allem für Investitionen im Vorfeld der Realisierung solarthermischer Kraftwerke in den USA verwendet werden soll. Dank der außerordentlich großen Nachfrage konnte die neue Anleihe schon rund zwei Monate nach Emission vollständig platziert werden. Im Juni 2009 wurde außerdem die erste, 2004 begebene Unternehmensanleihe in Höhe von 20 Millionen Euro an die Anleihezeichner planmäßig zurück bezahlt. Die Anleihezeichner ermöglichten in den letzten fünf Jahren damit die erfolgreiche Realisierung der ersten europäischen ParabolrinnenKraftwerke in Andalusien. Gemeinschaftsunternehmen DII nimmt Arbeit auf Nachdem im Juni 2009 namhafte deutsche Unternehmen, darunter auch die Solar Millennium Gruppe, die Gründung eines Konsortiums als IndustrieInitiative zur Unterstützung des sogenannten Desertec Konzepts angekündigt hatten, nahm das Gemeinschaftsunternehmen als DII GmbH mit Sitz in München unter der Leitung des Geschäftsführers Paul van Son Ende Oktober die Arbeit auf. Ziel der DII ist eine zügige Umsetzung des DesertecKonzepts. Die DII soll nach sorgfältiger Analyse die geeigneten Rahmenbedingungen für Investitionen entwickeln, die notwendig sind, um die MENARegion (NordAfrika und Naher Osten) und Europa mit Sonnen und Windenergie zu beliefern. Das langfristige Ziel ist es, einen erheblichen Anteil des Strombedarfs der MENARegion und 15% des europäischen Strombedarfs zu erzeugen. Als Gründungsmitglied von DII wird die Solar Millennium Gruppe auch die zukünftigen Aktivitäten des Konsortiums mitgestalten. Aufsichtsrat beruft Prof. Dr. Utz Claassen zum neuen Vorstandsvorsitzenden Nach Ende der Berichtsperiode hat der Aufsichtsrat der Solar Millennium AG im Dezember 2009 Herrn Prof. Dr. Utz Claassen zum neuen Vorstandsvorsitzenden mit Wirkung zum 1. Januar 2010 berufen. Prof. Dr. Claassen war von 2003 bis 2007 Vorstandsvorsitzender der EnBW Energie BadenWürttemberg AG und zuletzt neben seiner Autorentätigkeit und verschiedenen Mandaten in beratender Funktion tätig. Mit der Berufung stärkt der Aufsichtsrat den Vorstand nachhaltig für die konsequente Fortführung des dynamischen Wachstums der Solar Millennium Gruppe. Der Aufsichtsrat verbindet mit Claassens Eintritt in den Vorstand angesichts seiner für das Unternehmen besonders wertvollen Qualifikation, Erfahrung und Kompetenz erhebliche Wachstums und Ertragsperspektiven. 9

10 Brief des Vorstands Der Vorstand der Solar Millennium AG (v.l.): Christian Beltle, Thomas Mayer, Prof. Dr. Utz Claassen (Vorstandsvorsitzender), Dr. Henner Gladen Prof. Dr. Utz Claassen [46] Prof. Dr. Utz Claassen wurde zum 1. Januar 2010 zum Vorstandsvorsitzenden berufen. Von 2003 bis 2007 war er Vorstandsvorsitzender der EnBW Energie BadenWürttemberg AG, des drittgrößten Energiekonzerns Deutschlands, dem er nach erfolgreicher Sanierung mehrfach zu Rekordergebnissen verholfen hat. Davor hatte Claassen von 1997 bis 2003 die Sartorius AG als Vorstandsvorsitzender zu einem international führenden Labor und Prozesstechnologieanbieter ausgebaut. Als Vorsitzender des Vorstands ist Prof. Dr. Claassen zuständig für Konzernführung, Gremien/Organe, Organisation, Konzernentwicklung, Unternehmensstrategie, Recht, Revision, Risikomanagement, Public Relations, Politische Beziehungen, Neue Geschäftsfelder sowie Forschung und Entwicklung. Christian Beltle [49] Christian Beltle verfügt über langjährige Erfahrung im internationalen Anlagenbau. Der DiplomIngenieur (Chemieingenieurwesen) war zuvor in leitender Stellung bei international operierenden Unternehmen im Bereich Kraftwerksbau sowie in der Gas und Wasserversorgung tätig. Er verantwortet bei der Solar Millennium AG seit Anfang 2005 die Bereiche Projektentwicklung, Anlagenbau und Beteiligungsmanagement. Dr. Henner Gladen [47] Dr. Henner Gladen gehört zu den Gründern des Unternehmens und verantwortet bei der Solar Millennium AG die Bereiche Investor Relations und Informationstechnologie. Er hat umfassende Forschungs und Entwicklungserfahrung im Kraftwerks und Hochbau. Der promovierte DiplomIngenieur gilt als langjähriger Kenner des Marktes solarthermischer Kraftwerke Thomas Mayer [51] Thomas Mayer wurde zum 1. Mai 2007 zum Vorstand berufen und verantwortet die Bereiche Finanzen, Controlling, Marketing sowie Personal und wirkt in der Projektentwicklung mit. Der DiplomKaufmann verfügt über einen breiten Erfahrungshintergrund als Vorstand und Geschäftsführer international agierender Handels, Finanzdienstleistungs und Markenartikelunternehmen. 10

11 BRIEF DES VORSTANDS Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, geschätzte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Solar Millennium AG, das Geschäftsjahr 2008/09 war mit Abstand das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Solar Millennium AG. Während das Betriebsergebnis (EBIT) auf Konzernebene beinahe viermal dem des Vorjahres entsprach, steigerte sich der Umsatz auf mehr als das Sechsfache und das trotz einer globalen Finanzmarkt und Wirtschaftskrise. In einer Zeit, in der das gesamte Bankenkreditwesen massiv geschwächt war, hat Solar Millennium es geschafft, große Energieversorger für die gemeinsame Realisierung von Andasol 3 zu gewinnen und somit die Finanzierung und den Bau dieses Solarkraftwerks zu sichern. Neben der Veräußerung der Kraftwerksanteile von Andasol 3 konnte auch der bereits im Vorjahr geplante Verkauf der restlichen Anteile an den beiden Vorgängerprojekten Andasol 1 und 2 erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Damit hat Solar Millennium gezeigt, dass die konsequente Umsetzung des Geschäftsmodells zielführend ist. Andasol 1 hat als erstes europäisches ParabolrinnenKraftwerk den Betrieb aufgenommen, und auch Andasol 2 ist am Netz. Zusammen mit Andasol 3 sollen die drei Solarkraftwerke in Südspanien mehr als eine halbe Million Menschen mit nachhaltig erzeugtem Strom versorgen und dabei annähernd Tonnen Kohlendioxidemissionen pro Jahr vermeiden. Andasol 3 ist das erste Solarkraftwerk, bei dem Solar Millennium auch den Bau mit verantwortet. Schon bald soll das Nachfolgeprojekt Ibersol in der Provinz Extremadura nach dem Vorbild von Andasol 3 finanziert und gebaut werden. Genau wie Andasol 3 hat Ibersol im November 2009 die Schwelle der Präregistrierung passiert und gehört seitdem zur Auswahl der Solarkraftwerksprojekte, die alle wesentlichen Auflagen der spanischen Behörden erfüllen und daher bei fristgerechter Baufertigstellung in den vollen Genuss der aktuellen gesetzlichen Einspeisevergütung kommen werden. Der nächste BoomMarkt für solarthermische Kraftwerke zeichnet sich in den USA ab. Deshalb widmen wir ihm auch einen eigenen Sonderbeitrag in diesem Geschäftsbericht. Schon früh hatte Solar Millennium die Zeichen der Zeit erkannt und sich mit einer Projektentwicklungsgesellschaft im kalifornischen Berkeley positioniert. Dank jahrelanger Vorbereitung auf politischer und wirtschaftlicher Ebene hat Solar Millennium sich nicht nur rechtzeitig Land für den Bau von solarthermischen Kraftwerken gesichert, sondern auch durch Erfahrungswerte und Expertise dazu beigetragen, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen mittlerweile eine wettbewerbsfähige Stromproduktion mittels Solarkraftwerken erlauben. Im vergangenen Geschäftsjahr hat der Konzern Stromabnahmeverträge mit einem der größten Energieversorger in Kalifornien sowie eine Absichtserklärung mit einem weiteren Versorger zum Bau von Solarkraftwerken in Nevada unterzeichnet. Insgesamt geht es dabei potenziell um drei bis fünf Solarkraftwerke, jedes einzelne von ihnen in etwa so groß wie alle drei AndasolKraftwerke zusammen. Alle potenziellen Standorte für die beabsichtigten Solarkraftwerke wurden vom USamerikanischen Bureau of Land Management, das für die Verwaltung staatseigener Landflächen zuständig ist, auf die sogenannte FastTrackListe gesetzt, d.h., die Genehmigungsverfahren für diese Projektstandorte werden von den zuständigen Behörden 11

12 BRIEF DES VORSTANDS vorrangig bearbeitet. Mit den Bankinstituten Citigroup und Deutsche Bank haben wir erfahrene Berater mandatiert, die mit uns die Projektfinanzierung in den USA strukturieren. Dabei gilt es, vor allem auch die von der ObamaAdministration verabschiedete, größte Energieinfrastrukturinitiative der USGeschichte im Umfang von mehreren Milliarden USDollar mit einzubeziehen. Bereits Ende 2010 ist beabsichtigt, mit dem Bau unseres ersten USSolarkraftwerks zu beginnen. Das damit einhergehende enorme Wachstum muss allerdings auch bewältigt werden. Daher hat Solar Millennium die Strukturen des Unternehmens entsprechend angepasst. In den USA haben wir uns mit der Solar Trust of America neu aufgestellt. Außerdem wird zukünftig die neue Flagsol aus der Verschmelzung unserer Technologietochter Flagsol und dem für den Bau zuständigen Gemeinschaftsunternehmen von Solar Millennium und Ferrostaal, der MAN Solar Millennium GmbH, hervorgehen. Durch dieses Synergiepotenzial will Solar Millennium künftig als noch stärkerer Partner für den schlüsselfertigen Bau von Solarkraftwerken auftreten können. Für große Aufmerksamkeit sorgte im vergangenen Geschäftsjahr die Ankündigung von 12 namhaften Unternehmen, darunter auch der Solar Millennium Gruppe, eine Industrieinitiative zur Unterstützung und Förderung des DesertecKonzepts zu gründen. Dieses visionäre Konzept sieht unter anderem einen massiven Ausbau von Solarkraftwerken in Nordafrika und dem Nahen Osten vor, um den Bedarf vor allem in den Erzeugerländern und einen zusätzlichen Export nach Europa von bis zu 15% des europäischen Strombedarfs im Jahre 2050 mit regenerativ erzeugtem Strom zu decken. Am 30. Oktober 2009 hat die DII Planungsgesellschaft offiziell ihre Arbeit aufgenommen. Sie soll im Laufe der nächsten Jahre die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für dieses gewaltige Projekt schaffen. Bereits heute ist Solar Millennium in dieser sonnenreichen Region zwischen Maghreb und dem Roten Meer präsent. In Kuraymat stellt das Unternehmen gerade das Solarfeld für das erste Hybridkraftwerk Ägyptens fertig, in Algerien und Marokko sind wir in Verhandlung mit Vertretern aus Regierung und Wirtschaft, und in Israel will Solar Millennium ab sofort mit einer Tochtergesellschaft die Entwicklung eigener Projekte vorantreiben. Darüber hinaus ist die Solar Millennium Gruppe bereits heute in den Märkten von morgen aktiv, sei es in der Türkei, in Indien, in China, in Südafrika oder in Australien. Bei der Finanzierung unserer Projekte können wir mittlerweile flexibel auf eine Reihe unterschiedlicher Alternativen zurückgreifen. Neben den Banken als Fremdkapitalgeber besteht unter langfristig orientierten Investoren großes Interesse für eine Eigenkapitalbeteiligung an Solarkraftwerken. Der Einstieg der Energieversorger Stadtwerke München, RWE Innogy und Rheinenergie in Andasol 3 ist ein überzeugendes Beispiel dafür. Darüber hinaus zeigt der erfolgreiche Start des weltweit einzigartigen Andasol 3 Fonds deutlich, dass wir damit ein weiteres erfolgreiches Instrument zur Projektfinanzierung entwickelt haben. Bereits etwa vier Wochen nach Vertriebsbeginn war der Fonds zu über fünfzig Prozent gezeichnet. Über den Fonds können sich interessierte Anleger erstmals an den Erlösen eines solarthermischen Kraftwerks beteiligen und somit neben Anleihe und Aktie am Projekterfolg von Solar Millennium partizipieren. 12

13 Damit kann Solar Millennium auf eine derzeit sehr solide Liquiditäts und Finanzlage aufsetzen. Allein die erfolgreiche Veräußerung von Anteilen an den Solarkraftwerken Andasol 1, 2 und 3 an externe Investoren sowie der Vertrieb des Andasol Fonds ergeben in einer über einzelne Berichtsperioden hinausgehenden Betrachtung einen nachhaltigen Liquiditätszufluss von voraussichtlich deutlich über 100 Millionen. Um dem Unternehmenswachstum auch personell angemessen zu begegnen, haben wir zahlreiche neue hochqualifizierte Mitarbeiter eingestellt. Diese tragen mit ihrer Motivation und ihrem Knowhow dazu bei, dass Solar Millennium seine PionierRolle zu einer soliden Position eines Anbieters von Solarkraftwerken erster Wahl entwickeln kann. Unser Ziel ist es, eine nachhaltige Technologieführerschaft zu erarbeiten und zu sichern. Durch Ihr Vertrauen, Ihre Begeisterung und Ihre Tatkraft helfen Sie alle mit, dass wir dieses Ziel auch erreichen können. Wir danken Ihnen dafür und freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen die bevorstehenden Herausforderungen anzupacken! Erlangen im Februar 2010 Der Vorstand Prof. Dr. Utz Claassen Vorstandsvorsitzender Christian Beltle Dr. Henner Gladen Thomas Mayer 13

14 Bericht des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat informiert im nachfolgenden Bericht über seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2008/09. Im Mittelpunkt der Beratungen mit dem Vorstand standen insbesondere die Auswirkungen der weltweiten Finanz und Wirtschaftskrise auf den Solar Millennium Konzern sowie die wirtschaftliche Lage der Solar Millennium AG und deren Tochtergesellschaften, die strategische Ausrichtung sowie die aktuelle und längerfristige Entwicklung der einzelnen Geschäftsfelder. Auch im Geschäftsjahr 2008/09 hat der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Kontroll und Beratungsaufgaben mit großer Sorgfalt wahrgenommen. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und seine Geschäftsführung kontinuierlich begleitet und überwacht. Maßstab für diese Überwachung waren namentlich die Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung. In alle für das Unternehmen bedeutsamen Entscheidungen war der Aufsichtsrat frühzeitig und intensiv eingebunden. Die Zusammenarbeit mit dem Vorstand war durch einen intensiven und offenen Austausch gekennzeichnet. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend in schriftlicher und mündlicher Form über alle für das Unternehmen wesentlichen Aspekte, vor allem über die Entwicklung der Geschäfts und Finanzlage, über Investitionsvorhaben und laufende Investitionen, über die Risikolage und das Risikomanagement sowie über grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung und strategie. Der Vorstand erläuterte in ausführlichen mindestens vierteljährlichen Berichten an den Aufsichtsrat unter anderem die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung der Gesellschaft, wesentliche Geschäftsvorfälle, die Entwicklung einzelner Kraftwerksprojekte und die Weiterentwicklung im Bereich Technologie sowie die Kapitalausstattung und die allgemeine Finanzierungssituation. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens hat der Vorstand mit dem Aufsichtsrat abgestimmt. Der Aufsichtsrat hat Einsicht in die Bücher der Gesellschaft genommen. Er ist im Berichtsjahr zu insgesamt achtzehn Sitzungen zusammengekommen. Alle für das Unternehmen bedeutenden Geschäftsvorgänge hat der Aufsichtsrat auf Basis der Berichte des Vorstands in den Sitzungen ausführlich erörtert. Nach gründlicher Prüfung und Beratung hat der Aufsichtsrat zu den Berichten und den Beschlussvor 14

15 BERICHT DES AUFSICHTSRATS schlägen des Vorstands, soweit dies nach Gesetz und Satzung erforderlich war, insbesondere auch zu den der Zustimmung des Aufsichtsrats unterliegenden Maßnahmen, sein Votum abgegeben. Auch außerhalb der Sitzungen stand der Aufsichtsrat in regelmäßigem Kontakt mit dem Vorstand. Der Aufsichtsrat hat sich über wesentliche Entwicklungen und Entscheidungen informiert und den Vorstand beratend unterstützt. Darüber hinaus hat der Aufsichtsratsvorsitzende in gesonderten Gesprächen mit dem Vorstand die Perspektiven der einzelnen Konzernsegmente sowie die Konzernorganisation und die wirtschaftliche Lage sowie die Auswirkung der Finanz und Wirtschaftskrise auf den Solar Millennium Konzern erörtert. Dabei wurden die Veräußerung der jeweils 25%igen Beteiligung an den Kraftwerksprojekten Andasol 1 und Andasol 2 jeweils an den Mitgesellschafter, die spanische ACS/CobraGruppe, sowie der Rückerwerb der Anteile an dem Kraftwerksprojekt Ibersol ausführlich behandelt. Das Kraftwerksprojekt Andasol 1 ist offiziell eingeweiht worden. Der Einstieg der Stadtwerke München, der RWE Innogy zusammen mit RheinEnergie in das von der Gesellschaft gemeinsam mit der Ferrostaal AG vorangetriebene Kraftwerksprojekt Andasol 3 wurden eingehend erörtert. Ebenfalls war die Teilnahme eines Tochterunternehmens der Gesellschaft, der MAN Solar Millennium GmbH, als einem von insgesamt zwölf Gründungsunternehmen der Desertec Industrial Initiative zur Nutzung von aus Sonnenenergie erzeugtem Strom in Nordafrika Gegenstand der Beratungen. Die weitere operative Stärkung des Standortes in den USA insbesondere durch die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit der Ferrostaal Inc., der Solar Trust of America (STA), sowie der Abschluss eines Power Purchase Agreements (PPA) mit dem USamerikanischen Energieversorger Southern California Edison (SCE) über die Abnahme von solarthermisch erzeugtem Strom wurde in den Sitzungen des Aufsichtsrats besprochen. Ein wesentlicher Teil der Beratungen war ferner die weitere Zusammenführung der Geschäftsbereiche Technologie und Kraftwerksbau durch Einbringung der Technologietochter Flagsol GmbH in das Gemeinschaftsunternehmen mit der Ferrostaal AG, der MAN Solar Millennium GmbH, gegen Übernahme der operativen Mehrheit bei der MAN Solar Millennium GmbH. Gegenstand der Besprechungen war auch die technologische Weiterentwicklung wie der Bau einer Demonstrationsanlage des Blauen Turms in Herten. Auch die Weiterentwicklung eines neuen Sonnenkollektors durch die Flagsol GmbH war fortlaufend Gegenstand der Beratungen. Des Weiteren wurden allgemeine und spezielle personalpolitische Fragen im Aufsichtsrat besprochen. Außerdem wurde mit Beschluss vom Herr Prof. Dr. Utz Claassen mit Wirkung zum zum neuen weiteren Vorstand und gleichzeitig zum Vorstandsvorsitzenden der Gesellschaft bestellt. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2008/09 eine weitere Anleihe über einen Gesamtbetrag in Höhe von 40 Millionen begeben, deren Laufzeit bei einer jährlichen Verzinsung von 6,75% fünf Jahre beträgt. Die Anleihe ist vollständig gezeichnet. Das hierdurch eingeworbene Kapital wurde vorrangig für Investitionen im Vorfeld der Realisierung solarthermischer Kraftwerke in den USA verwendet. 15

16 Weiterhin hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2008/09 einen geschlossenen Fonds (Andasol Fonds) zur Finanzierung ihres Anteils am Kraftwerksprojekt Andasol 3 mit einem Zeichnungsvolumen von zzgl. Ausgabeaufschlag initiiert. Der Fonds ist mittlerweile bereits über die Hälfte gezeichnet. Als Abschlussprüfer für den Jahresabschluss 2008/09 ist die S.Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Köln von der Hauptversammlung am gewählt worden. Es handelte sich um eine Pflichtprüfung. Der Auftrag wurde der S.Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft schriftlich erteilt. Die Buchführung und der Jahresabschluss zum sind geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Bestätigungsvermerk lautet: Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Solar Millennium AG für das Geschäftsjahr vom 01. November 2008 bis 31. Oktober 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens, Finanz und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. 16

17 BERICHT DES AUFSICHTSRATS Darüber hinaus ist von der S.Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft der freiwillig aufgestellte Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Gesellschaft geprüft worden. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Die zu prüfenden Unterlagen (Jahresabschluss und Lagebericht der Gesellschaft), der Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands sowie die Berichte des Abschlussprüfers wurden jedem Aufsichtsratsmitglied rechtzeitig zur Einsicht ausgehändigt und vom Aufsichtsrat insbesondere mit Blick auf deren Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit und Zweckmäßigkeit geprüft. Der Abschlussprüfer hat an der Sitzung des Aufsichtsrats zur Feststellung des Jahresabschlusses am teilgenommen und ausführlich das Prüfungsergebnis in seinen wesentlichsten Punkten nochmals erläutert und stand für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben die Prüfungsberichte und die Bestätigungsvermerke zur Kenntnis genommen, kritisch gewürdigt und sie ebenso wie die Prüfungen selbst mit dem Abschlussprüfer diskutiert, was die Befragung zu Art und Umfang der Prüfungen sowie zu den Prüfungsergebnissen einschloss. Dabei konnte sich der Aufsichtsrat von der Ordnungsmäßigkeit der Prüfungen und der Prüfungsberichte überzeugen. Das abschließende Ergebnis der eigenen Prüfung des Aufsichtsrats entspricht vollständig dem Ergebnis der Abschlussprüfung. Der freiwillige Konzernabschluss und lagebericht wurden in der Aufsichtsratssitzung vom 11. Februar 2010, an der auch der Abschlussprüfer teilgenommen hat, ausführlich besprochen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Konzernabschluss, den Lagebericht, den Konzernlagebericht und den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands unter Berücksichtigung der Prüfungsberichte des Abschlussprüfers abschließend geprüft und erhebt nach dem Ergebnis seiner Prüfung keine Einwände. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den freiwillig aufgestellten Konzernabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands an. Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Solar Millennium AG und allen Konzerngesellschaften für die erbrachte Leistung und den Einsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr. Erlangen, den 15. Februar 2010 Für den Aufsichtsrat Helmut Pflaumer Vorsitzender des Aufsichtsrats 17

18 Projektfinanzierung in Zeiten der Krise Ein Gespräch über Chancen und Wege Ein Interview mit Prof. Dr. Wolfgang Gerke, Präsident des Bayerischen Finanz Zentrums und Thomas Mayer, Finanzvorstand der Solar Millennium AG über die durch die Krise des Finanzsektors drohende Kreditklemme, ihre Auswirkung auf die Finanzierung von Projekten im Bereich erneuerbare Energien und die Chancen für Unternehmen, mit entsprechenden Lösungen darauf zu reagieren. Herr Prof. Gerke, viele Unternehmen klagen immer noch darüber, von den Banken keine Kredite zu bekommen. Gleichzeitig erklären die Banken, wieder Kredite in großem Umfang zu vergeben. Welche Auswirkungen hat die Finanzkrise denn nun wirklich auf die Kreditvergabe? Mittelständische Unternehmen müssen an den Kapitalmärkten mit Wettbewerbsnachteilen gegenüber börsennotierten Großunternehmen kämpfen. Sie haben bei den Konditionen nicht die gleiche Verhandlungsmacht wie Großunternehmen und sind nur selten in der Lage, wie die Solar Millennium AG selbst an die Börse zu gehen. Auf besonders große Finanzierungsbarrieren stoßen mittelständische Unternehmen bei der Finanzierung innovativer Technologien. Hier ist der Kapitalmarkt dem Mittelständler momentan weitgehend verschlossen. Im Bereich der Risikokapitalakquisition muss man deshalb für sie von Marktversagen sprechen, was für die Innovationsfähigkeit der Gesamtwirtschaft sehr negative Folgen hat. Es ist folglich auch gerechtfertigt, dass der Staat im Feld der Innovationsfinanzierung Sonderprogramme aufgelegt hat. Dank zukunftsträchtiger Technologien kann sich die Solar Millennium AG auf zahlreiche Investoren stützen, die gut informiert auf umweltfreundliche Technologien setzen. Vielen mittelständischen Unternehmen fehlt leider diese engagierte Anlegerschaft, obwohl auch sie Projekte entwickeln, deren Weiterverfolgung lohnt. Herr Mayer, welche Erfahrungen mit der Kreditvergabe haben Sie in der Finanzkrise gemacht? Es war in der Tat schwieriger an Kapital, vor allem an Fremdkapital, zu kommen. Wir realisieren sehr große Projekte und haben folglich einen hohen Finanzbedarf, immerhin im dreistelligen Millionenbereich bei einer langen Realisierungszeit. In Zeiten der Finanzkrise hat man damit ganz schlechte Chancen, entsprechende Kredite zu bekommen. Deswegen haben wir ein Instrumentarium entwickelt, das uns unabhängiger macht. Herr Prof. Gerke, warum sind die Banken so zurückhaltend, gerade bei solchen Projekten wie solarthermischen Kraftwerken? Banken sind Treuhänder fremder Gelder, was sie leider nicht immer ausreichend beherzigen. Denken Sie nur mal an die jüngsten Verfehlungen der Investmentbanken. Banken sind keine Ingenieure und fühlen sich deshalb schnell überfordert bei der Technologieabschätzung. Sie denken völlig anders als der mittelständische Unternehmer. Statt solarthermische Kraftwerke zu finanzieren, konzentrieren sie sich deshalb lieber auf das traditionelle Einlagenund Kreditgeschäft. Ich habe hierfür Verständnis. Doch selbst wenn der Banker von Investments in spanischen Solarkraftwerken überzeugt ist, so wird er immer nur einen kleinen Anteil an diesen Projekten finanzieren und sich aus der Finanzierung von Entwicklungskosten ganz heraushalten. Hierüber zu lamentieren hilft den Unternehmen nicht weiter, sie müssen sich stattdessen intensiv um die Erschließung anderer Finanzquellen kümmern. Die richtige Einschätzung von Länderrisiken, von Konkurrenztechnologien und der Zukunft der Energiemärkte im Rahmen von Projektfinanzierungen zählt nicht zum Tagesgeschäft der Kreditwirtschaft. Mittelständische Technologieunternehmen müssen mit der Zurückhaltung der Kreditwirtschaft leben und den Gesamtkapitalmarkt im Auge behalten. 18

19 INTERVIEW ZUR PROJEKTFINANZIERUNG IN ZEITEN DER KRISE Herr Mayer, welche Instrumente hat Solar Millennium daraufhin eingesetzt um Projekte wie Andasol 3 dennoch zu realisieren? Bei Andasol 3 haben wir zum ersten Mal eine Kombination verschiedener Finanzierungswege eingesetzt. Für die Vorfinanzierung wichtiger Kraftwerkskomponenten haben wir Anleihegelder eingesetzt. Der Großteil der Investitionen wird durch den Einstieg von Großinvestoren in Andasol 3 abgedeckt und ein weiterer Teil über den Andasol 3 Fonds. Im Übrigen nach unserem Wissen die weltweit einzige Möglichkeit für Privatanleger von den Erträgen eines solarthermischen Kraftwerks zu profitieren. Herr Prof. Gerke, wie bewerten Sie den Andasol 3 Fonds gegenüber anderen Finanzierungsmodellen? Für die Anleger steht bei Andasol 3 die erfolgreiche Technologieumsetzung in den vorangegangenen Projekten im Vordergrund. Unter Finanzfachleuten würden wir sagen, sie setzen auf den Track Record von Solar Millennium. Dies erleichtert ganz erheblich die Umsetzung von Andasol 3. Die Anleger vertrauen aber nicht nur der speziellen Technologie, sondern auch der Risikosenkung durch Vorregistrierung und Einspeisevergütung, dem Mittelrückfluss durch Refinanzierung innerhalb der ersten drei Jahre und den Garantien durch die Betreiber und den Generalunternehmer. Gegenüber anderen Finanzierungsmodellen bietet Andasol 3 damit Alleinstellungsmerkmale, die die Anleger goutieren. Herr Mayer, wollen Sie angesichts der Erfolge der Projektfinanzierung über Fonds, Investoren und Anleihen in Zukunft ganz auf Bankenfinanzierung verzichten? Nein, Bankenfinanzierung ist weiter eine Möglichkeit, aber nicht die einzige. Vor dem Hintergrund der Finanzkrise und aus den Erfahrungen der Projektfinanzierung von Andasol 3 heraus, haben wir das Millennium Finanzkonzept entwickelt. Dieses Instrumentarium versetzt uns in die vorteilhafte Lage, für die Finanzierung unserer Kraftwerksprojekte aus mehreren Optionen wählen zu können. Unser Konzept ruht auf fünf Elementen, drei Grundpfeilern und zwei Stützpfeilern, wenn Sie so wollen. Das Grundprinzip ist immer das gleiche: Zur zeitnahen Realisierung eines Projekts beginnt die Planung der Projektfinanzierung bereits parallel zur Projektentwicklung. Dann prüfen wir, ob eine klassische Fremdkapitalfinanzierung oder eine Finanzierung durch Eigenkapital bzw. Equity oder aber eine Fondslösung die beste Wahl für die Realisierung des Projekts ist. Bei Bedarf können diese Optionen auch kombiniert werden. Bei der Finanzierung kann Solar Millennium auf eine derzeit sehr solide Liquiditäts und Finanzlage aufsetzen. Können Sie uns Beispiele für die verschiedenen Möglichkeiten nennen? Die erste Möglichkeit, quasi der erste Grundpfeiler, ist dann die klassische Fremdkapitalfinanzierung, bei der Banken Kredite für den Bau des Solarkraftwerks zur Verfügung stellen. Der Projektentwickler sowie potenzielle Projektpartner müssen in diesem Fall für den entsprechenden Eigenkapitalanteil aufkommen. Beispiele für diese Art der Projektfinanzierung sind die ersten Parabolrinnenkraftwerke Europas, Andasol 1 und 2, in Südspanien, die zu 80 Prozent durch Fremdkapital von Banken finanziert wurden. Die Durchführung dieser Finanzierungsform hat sich während der Finanz und Wirtschaftskrise in den Jahren 2008/2009 erschwert. Das traf ja dann für Andasol 3 und Ibersol zu. Welche Möglichkeit haben Sie dann gewählt? Für solche Situationen empfiehlt sich die zweite Finanzierungsoption, eine Eigenkapital oder Equity Finanzierung. Bei dieser zunächst bankenunabhängigen Alternative übernimmt ein Investor Anteile an der Projektgesellschaft auf die eigene Bilanz. Die anteilige Investitionssumme für das Solarkraftwerk wird in diesem Falle also direkt aus Eigenmitteln des Investors erbracht und gegebenenfalls besteht in einer späteren Phase die Möglichkeit einer Refinanzierung. Typischerweise handelt es sich bei diesen Investoren um Energieversorger oder ein energieintensives Großunternehmen, die auch am späteren Betrieb des Kraftwerks interessiert sind. Aber auch andere langfristig orientierte Investoren, wie Versicherungen, Pensions und Infrastrukturfonds, zeigen großes Interesse. Ein Beispiel für eine vollständige EquityFinanzierung ist das südspanische Solarkraftwerk Andasol 3. 19

20 Aber es gibt doch auch den schon erwähnten Andasol 3 Fonds. Wie passt dieser in das Konzept? Aufgrund der Nachfrage vieler Privatanleger und mittelgroßer Investoren, aber auch vor dem Hintergrund der sich am Ende 2008 verschärfenden Finanzmarktkrise, haben wir noch eine dritte Variante entwickelt. Bei dieser Lösung werden Teile des Kapitalbedarfs der Projektgesellschaft über einen geschlossenen Fonds bereitgestellt. Auf diese Weise haben auch solche Interessenten die Möglichkeit, sich an einem Kraftwerk zu beteiligen, die statt einer Mehrheit lediglich kleinere Anteile an einem Projekt erwerben wollen. Ein Beispiel hierfür ist der 13%ige Anteil von Solar Millennium an Andasol 3, dessen Genussrechte an eine Fondsgesellschaft veräußert wurden. Wie schon erwähnt, ist für die Finanzierung eines Kraftwerkes sowohl eine Kombination aus allen drei Methoden denkbar als auch eine reine Einzellösung. Bei der Realisierung von Andasol 3 wenden wir zum Beispiel genau solch eine Kombination an. Sie haben vorhin auch von zwei Stützpfeilern dieses Konzepts gesprochen. Wie muss man sich das vorstellen? Flankiert werden diese drei Pfeiler von zwei Stützpfeilern der Unternehmensfinanzierung, die uns dank unserer Anleger zur Verfügung stehen. Zum einen sind dies Kapitalmaßnahmen über den Aktienmarkt, wie eine Kapitalerhöhung oder die Begebung einer Wandelanleihe. Zum anderen das Begeben von Unternehmensanleihen. Solar Millennium hat beide Optionen in der Vergangenheit bereits wahrgenommen und schließt sie auch zukünftig für die Finanzierung des weiteren Wachstums nicht aus. Diese Finanzierungsalternativen erlauben, sich auf veränderte Rahmenbedingungen flexibel und projektübergreifend einzustellen. Dies ist bei solarthermischen Kraftwerken umso erforderlicher, als es sich um langjährige Planungs und Realisierungszeiträume und große Finanzierungsvolumina von jeweils mehreren hundert Millionen bis zu einer Milliarde Euro handelt. Herr Prof. Gerke, wie beurteilen Sie die Erfolgsaussichten dieses Konzepts auch vor dem Hintergrund der Finanzkrise? Im Internetboom und in der Finanzkrise haben die Anleger viel Geld verloren. Sie sollten als Lehre hieraus skeptischer und mit mehr Bedacht ihre Vermögensanlage planen. Insbesondere sollten sie wesentlich stärker hinterfragen, mit welchem Risiko einzelne Anlageformen verbunden sind. Herr Mayer geht mit der Solar Millennium AG genau den richtigen Weg, wenn er einerseits mit erfahrenen, starken Partnern zusammenarbeitet und andererseits auch an Zukunftstechnologien interessierten Privatanlegern Angebote macht, sich bereits mit relativ kleinen Beträgen an der Finanzierung von Solarkraftwerken zu beteiligen. Herr Mayer hat den Ingenieuren in seinem Unternehmen Entfaltungsspielräume verschafft, von denen Entwickler in anderen Unternehmen träumen. Jetzt, wo der Markteintritt erfolgreich geschafft ist, fällt die Ansprache neuer Investoren natürlich viel leichter. Herr Mayer, eine wesentliche Grundlage der Projektfinanzierung in Spanien ist die dortige Einspeisevergütung. In den USA, wo Solar Millennium die nächsten Kraftwerke realisieren möchte, gibt es so etwas nicht. Inwieweit passen die dortigen Rahmenbedingungen ins Millennium Finanzierungskonzept, besonders vor dem Hintergrund, dass die Produktvolumina hier mehrere Milliarden Dollar umfassen? Für die Finanzierung der beabsichtigten USKraftwerksprojekte können wir das Millennium Finanzierungskonzept mit den Subventionen und Abschreibungsmöglichkeiten, die die US Regierung dafür aufgelegt hat, kombinieren. Zum Beispiel können Solarkraftwerksprojekte bis 2016 von sogenannten Investment Tax Credits (ITC) profitieren. Dabei handelt es sich um eine Steuerentlastung in Höhe von bis zu 30 Prozent der Investitionssumme. Die Obama Administration hat hier eine weitere Option entwickelt. Die Unternehmen bekommen diese ITC nicht in Form einer Steuerentlastung, sondern als direkten Zuschuss zur Finanzierung von der Regierung. Diese Optionen müssen wir nun optimal mit unserem Finanzkonzept verbinden. Vor 20

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