Schweizerische Aussenwirtschaftspolitik: Geographische Schwerpunkte

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1 Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement EVD Staatssekretariat für Wirtschaft SECO Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen Schweizerische Aussenwirtschaftspolitik: Geographische Schwerpunkte Botschafterin Monika RÜHL BURZI Delegierte des Bundesrates für Handelsverträge, Mitglied der Geschäftsleitung des SECO und Leiterin Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen. SwissCham Samstag, 25. April 2009: Generalversammlung

2 Inhalt des Referats Schweizerische Aussenwirtschaftspolitik 1. Die Rolle des SECO in der Krise 2. Internationaler Marktzugang 3. Schwerpunktländer des SECO Hauptwirtschaftspartner der Schweiz 2

3 Schweizerische Aussenwirtschaftspolitik Der Aussenwirtschaftsbericht des Bundesrates definiert drei zentrale Handlungsfelder (seit Ende 2004): Binnenmarktpolitik Marktzugang und internationales Regelwerk Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Partnerländer 3

4 1. Die Rolle des SECO in der Krise / I Die gegenwärtige Rezession hat unser Land auf zwei Wegen erreicht: Banken mit internationaler Orientierung sind schwer angeschlagen worden Abnehmende Nachfrage auf den Weltmärkten: Ab Ende 2008 begannen die Exporte deutlich nachzugeben 4

5 1. Die Rolle des SECO in der Krise / II Stabilisierungsmassnahmen für die Schweizer Wirtschaft Finanz- und Geldpolitik (Stabilisierung des Finanzsektors, expansiven Geldpolitik) Arbeitslosenversicherung (automatische Stabilisatoren) Zwei Stufen der Nachfragestimulierung (Stärkung der Binnennachfrage) 5

6 2. Internationaler Marktzugang / I Hauptziel der Schweizer Aussenwirtschaftspolitik: Marktzugang im Ausland für Güter und Dienstleistungen sichern und Diskriminierungen vermeiden durch die Schaffung optimaler Rahmenbedingungen Verhandlungen im WTO-Rahmen (Doha-Runde) Freihandelsabkommen (üblicherweise im EFTA-Rahmen) Bilaterale Beziehungen mit der Europäischen Union 6

7 2. Internationaler Marktzugang / II Zukünftige Erweiterungen des FHA-Netzes: Laufende Verhandlungen (Albanien, Algerien, GCC, Indien, Peru, Serbien, Thailand und Ukraine) Exploration / künftige Freihandelsabkommen (China, Hong Kong, Indonesien, Malaysia, Mauritius, Russland) 7

8 3. Schwerpunktländer des SECO / I Schwerpunkt emerging markets : 1. BRIC -Länder Brasilien, Russland, Indien, China (2006) 2. GCC, Mexiko, Südafrika (2007) 3. Indonesien und Türkei (2008/2009) Ziele der Länderstrategien: Verbesserter Marktzugang für Schweizer Unternehmen Verhinderung der Diskriminierung von Schweizer Unternehmen Intensivierung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen 8

9 3. Schwerpunktländer des SECO / II Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: Aegypten Ghana Kolumbien Peru Südafrika Indonesien Vietnam 9

10 Zusammenfassung: Hauptwirtschaftspartner der Schweiz weltweit Import/ Export per Kontinent (2008) 350' ' ' ' ' ' '000 50' '806 35'723 20'563 9'031 Import 2008 Export 2008 Total trade South America Africa / Middle East North America Asia / Oceania Eur opa 10

11 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Staatssekretariat für Wirtschaft Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen Monika Rühl Burzi 11

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