COMMON OBJECT REQUEST BROKER ARCHITECTURE. Dmytro Pyvovar Otto-von-Guericke Universität Magdeburg

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1 COMMON OBJECT REQUEST BROKER ARCHITECTURE Dmytro Pyvovar Otto-von-Guericke Universität Magdeburg

2 Gliederung Motivation Was ist CORBA? Object Management Architecture (OMA ) Interface Definition Language (IDL) Dienste Produkte Zukunft Quellen

3 Motivation Kommunikationsmechanismen sind relativ systemnah Architekturelle Probleme Heterogenität im verteilten System Dienstangebot

4 Was ist CORBA CORBA ist ein Standard CORBA ist eine Middleware CORBA 3.02 ist der aktuelle Standard CORBA ist eine Technologie zur Realisierung verteilter objektorientierter Anwendungen [2]

5 CORBA Eigenschaften CORBA erlaubt das Schreiben von Anwendungen, die aus einer Sammlung heterogener verteilter und miteinander kooperierender Objekte bestehen Heterogen bedeutet dabei Implementierung in verschiedenen Programmiersprachen verschiedene Betriebssysteme Betreung von unterschiedlichen Organisationen

6 CORBA Architektur Domain Interfaces legen Anwendungsbereich bezogene Schnittstellen fest Common Object Services allgemeine, anwendungsunabhängige, standardisierte Systemdienste Common Facilities legen Schnittstellen für Benutzeranwendungen (z. B. für Object Dokumentenbearbeitung Request Broker Weitervermittlung oder Grafikschnittsellen) von fest Methodenaufrufen vom Client an die Server-Objekte Übergabe der Resultate und Fehlerbedingungen an den aufrufenden Client transparente Kommunikation von Objekten über das Netz.

7 ORB Jeder Prozess mit CORBA-Objekten muss einen ORB besitzen. ORBs kommunizieren miteinander über das standardisierte GIOP(General Inter-Orb Protocol) bzw. IIOP (Internet Inter-ORB Protocol) im Internet.

8 Application Objects A O ORB A O Dien st ORB A O ORB

9 Application Objects Dies sind die eigentlichen Anwendungsobjekte. Sie werden vom Anwendungsentwickler geschrieben. Aos nutzen die ORBs, um miteinander zu kommunizieren und um die verschiedenen CORBA-Dienste anzusprechen.

10 ORB Client Konvertieren der Client ruft die Parameter in ein entsprechende plattformunabhängi Methode im ges Format Client-Proxy Server Client Proxy Aufruf an den Broker weitergeleiten auf das Eintreffen des Ergebnisses gewartet. Broker /Bridge Bridge\ Broker Server Proxy

11 ORB ein bisschen genauer IDL Skeleton: Setzt de empfangene Nachricht in den eigentlichen Aufruf des Dienstobjekts um IDL Stub: Enthält alle per IDL definierten Dienstobjekte als Stubs der entsrechenden Sprache Bildet einen Aufruf an ein Dienstobjekt auf ORB Core Funktionen ab Object Adapter : stellt die Schnittstelle zwischen einer Objektimplementierung und dem zugehörigen ORB zur Verfügung.

12 Dienste In derzeit aktuellen CORBA Version werden 19 Dienste presentiert. Hier sind einige Beispiele: Persistence Service: erlaubt das Speichern und Laden von Objekten auf nichtflüchtigem Speicher Naming Service: Finden von Objekten aufgrund des Namens TransactionService: erlaubt das Durchführen von Transaktionen Trader Service: Gelbe Seiten, Finden von Aos aufgrund von Eigenschaften Event Service: Entkopplung von Client und Server; asynchrone Kommunikation

13 Interface Definition Language unabhängig von der Implementierungssprache des Objekts Language mappings sind festgelegt für: C, C++, Smalltalk, COBOL, Ada und Java

14 IDL Beispiel module MyModule { interface MyInterface{ attribute long lines; void printline( in string toprint ); }; IDL Java package MyModule; public interface MyInterface extends... { public int lines(); public void lines(lines ); public void printline(java.lang.string toprint ); C++ namespace MyModule { class MyInterface :... { public: virtual CORBA::Long lines(); virtual void lines( CORBA::Long _val ); void printline( const char *toprint );...

15 IDL Vorteil\Nachteile Vorteile Unabhängigkeit/Transparenz von der Implementierungssprache Ermöglicht Interoperabilität über Sprachgrenzen IDL ist sehr ausdrucksstark Nachteile Objektschnittstellen müssen in der Zielsprache und in IDL spezifiziert werden Language mapping für Sprachen, die nicht die entsprechenden Mechanismen anbieten kann sehr komplex sein

16 Produkte frei verfügbaren Implementierungen TAO, Electra, OmniBroker. Kommerzielle Orbix, VisiBroker. Die meisten Workstation-Hersteller führen CORBA-Implementierungen im Programm Siemens-Nixdorf mit Sorbet, Sun mit NEO, IBM mit DSOM. Einen kompletten Satz an Objektdiensten kann noch kein Hersteller anbieten

17 Fazit Vorteile CORBA läßt sich die Komplexität verteilter Software relativ unproblematisch in den Griff bekommen einem Entwicklungsvorsprung von mehreren Jahren Nachteile Eignet sich nicht noch nicht Echtzeitsysteme. Technologie bietet nicht alle dynamischen Aspekte.

18 CORBA ist doch nicht Tot CORBA ist indirekt sehr verbreitet: J2EE (teiweise) auf CORBA. GNOME und andere GUI von Linux. Intranet-Anwendung für das Luftfahrt- Bundesamt Der IDL-Compiler in Java heißt in der JDK Version 5.0 idlj. Kompilieren mittels > idlj fall beispiel.idl

19 Quellen CORBA Komponenten: Effektives Software-design und Programmierung Von Bertram Neubauer,Tom Ritter,Frank Stoinski 3. Universität Erlangen-Nürnberg Objektorientierte Konzepte in Verteilten Systemen und Betriebssystemen

20 Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

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