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1 Bildung und Sport - Zugriff von zuhause auf die Tauschlaufwerke Inhaltsverzeichnis 1.Einige Infos zum Thema WebDAV Was steckt hinter WebDAV? Erweiterung des HTTP-Protokolls Einfache Administration von WebDAV Wie kann man in der Praxis per WebDAV zugreifen? Übersicht der beiden Programme: Datenaustausch mit NetDrive Installation von NetDrive Konfiguration von NetDrive Datenaustausch mit Installation von AnyClient Konfiguration von AnyClient Verbindung aufnehmen WebDAV-Zugang über eine Netzwerkressource bei WindowsXP WebDAV-Zugang über ein Laufwerk im Windows-Explorer...6 LH München Stand: 05/2011 Autor: Norbert Übelacker

2 1. Einige Infos zum Thema WebDAV 1.1 Was steckt hinter WebDAV? Der Begriff WebDAV ist die Abkürzung für Web-Based Distributed Authoring and Versioning". Übersetzen können wir dies mit Internetbasiertes dezentralisiertes Autorensystem und Versionskontrolle". WebDAV ist ein Protokoll zum Bereitstellen und Ablegen von Dateien und Verzeichnissen, die sich im Internet befinden. Dieses Angebot von Internet-Providern ist als Online"-Festplatte bekannt. Im Normalfall greifen Internet-Nutzer über ihren Browser nur lesend auf die Daten im Internet zu. WebDAV erweitert die Kommunikation mit einem Webserver um einen schreibenden Zugriff. 1.2 Erweiterung des HTTP-Protokolls WebDAV bietet viele Vorteile, wobei sich der wichtigste Pluspunkt daraus ergibt, das es sich um eine Erweiterung des bekannten HTTP-Protokolls handelt. Dieses Protokoll ist im normalerweise an den Firewalls in großen Unternehmen, Firmen und Schulen freigeschaltet und dient zur Kommunikation zwischen Browser und Server im Internet. Somit ist keine Änderung der Netzwerkkonfiguration notwendig. Außerdem hebt WebDAV die Einschränkung von Netzlaufwerken auf, dass sie nur in einem lokalen Netzwerk nutzbar sind. Theoretisch kann jeder Internet-Nutzer auf der Welt auf die Daten in einem Netzwerk (in einer Firma oder Schule) per WebDAV zugreifen. 1.3 Einfache Administration von WebDAV Die Einrichtung und notwendige Konfiguration erfolgt zentral am Webserver. Die User zuhause müssen an ihrem Betriebssystem nichts verändern bzw. installieren. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um Windows oder Linux handelt. Der Zugriff auf ein WebDAV-Laufwerk im Internet ist jederzeit mit den im Betriebssystem befindlichen Bordmitteln möglich. 1.4 Wie kann man in der Praxis per WebDAV zugreifen? Die verschiedenen Versionen von Windows bringen einen im Betriebssystem integrierten WebDaV Client mit, der es uns eigentlich ermöglichen sollte, freigegebene Ordner im Windows Explorer wie lokale Windows-Ordner darzustellen. Jedoch unterstützt dieser WebDAV-Client die WebDAV-Funktion nur rudimentär und der Zugriff funktioniert somit oft nur aus Microsoft-Anwendungen heraus. Leider sind die Sicherheitseinstellungen bei Vista und Windows 7 so hoch, dass ohne Änderungen in der Registry kein sinnvoller Einsatz mehr möglich ist. Änderungen in der Registry sind aber für die meisten Kolleginnen und Kollegen viel zu kompliziert. Wir lösen dieses Problem, indem wir auf unserem Rechner einen WebDAV-Client installieren. Zur Zeit kommen dafür zwei kostenlose Programme in Frage, die sich in ihrem Leistungsumfang und in der Bedienung voneinander unterscheiden: NetDrive und AnyClient. Seite - 2 -

3 1.5 Übersicht der beiden Programme: Beschreibung Vorteile Nachteile NetDrive stellt Onlinespeicher als zusätzliches Laufwerk im Windows Explorer dar einfache Handhabung Arbeiten im Windows Explorer lief in der Vergangenheit teilweise instabil soll verwirrende Fehler melden direkter schreibender Zugriff kann zu Datenverlust führen! AnyClient sehr einfaches Programm ausschließlich zum Dateitransfer einfache Handhabung funktioniert auch portable bzw. als Java Applet geringer Funktionsumfang 2. Datenaustausch mit NetDrive 2.1 Installation von NetDrive Die Installationsdatei erhalten wir unter 2.2 Konfiguration von NetDrive Für den Zugriff auf die Verzeichnisse in der Schule erstellen wir eine sogenannte Site : a) Wir starten NetDrive. b) Mit New Site (links unten) erstellen wir einen neuen Zugriff mit den Einstellungen, die rechts unter der Zeichnung an gegeben sind. Wir speichern sie auf unserem privaten Rechner. Wir installieren NetDrive ohne besondere Anpassungen! Hinweis: Um den Zugriff auf unsere Schule einzurichten, benötigen wir unbedingt die Campusnummer. Das ist nicht die Schulnummer! Die Campusnummer der Städt. Ricarda-Huch-Realschule heißt ca0525 Sitename: Site IP: z.b. Homeverzeichnis Schule https://webdav-ca0525-muenchen.musin.de/dav/benutzername ServerType: Drive: Account: Password: WebDav z.b. Z (= beliebiger, noch nicht vergebener Laufwerksbuchstabe) Benutzername wie in der Schule Passwort wie in der Schule Seite - 3 -

4 c) Wir speichern die Eingabe mit einem LMK (Linker Mausklick) auf die Schaltfläche Save d) Mit einem LMK auf Connect stellen wir eine Verbindung mit unserem Homeverzeichnis in der Schule her. Es erscheint automatisch das rechtsabgebildete Fenster mit all den in der Schule freigegebenen Ordnern e) Gleichzeitig sehen wir im Windows Explorer die Webfreigabe Homeverzeichnis Schule als Laufwerk Z. e) Wollen wir, dass Netdrive automatisch beim Anmelden am PC eine Verbindung mit der Schule herstellt, aktivieren wir wie rechts abgebildet mit den entsprechenden Häkchen diese Option. Wir können nun im Windows Explorer Dateien zwischen dem lokalen PC und der Webfreigabe übertragen. Hinweis: Die Ansicht im Explorer kann dazu verleiten, Dateien direkt auf dem Server zu öffnen. Dies ist zwar möglich, sollte jedoch vermieden werden. Der bessere Weg ist, die Datei auf den lokalen PC zu kopieren, dort zu bearbeiten und dann wieder auf den Server zu kopieren. Seite - 4 -

5 3. Datenaustausch mit - Zugriff von zuhause auf die Tauschlaufwerke 3.1 Installation von AnyClient Die Installationsdatei anyclient_install.exe erhalten wir im Internet (z.b. bei 3.2 Konfiguration von AnyClient a) Spracheinstellung Über Datei > Einstellungen gelangen wir zu einem Dialogfenster, in dem wir die Sprache Deutsch einstellen können. Wir speichern sie auf unserem privaten Rechner und installieren AnyClient per Doppelklick, wobei wir bedenkenlos alle vorgeschlagenen Einstellungen beibehalten können. b) Über das Menü: Datei > Verbindungsverwaltung gelangen wir zu einem Dialog, in dem wir die WebDav-Verbindung definieren können. Wir klicken auf NewSite und füllen wie rechts angegeben die Formularfelder aus: Hinweis: Um den Zugriff auf unsere Schule einzurichten, benötigen wir unbedingt die Campusnummer. Das ist nicht die Schulnummer! Die Campusnummer der Städt. Ricarda-Huch-Realschule heißt: ca0525 Verbindungsname: z,b. "Home - Schule" Hostname: https://webdav-ca0525-muenchen.musin.de/dav/benutzername Benutzername: Passwort Verbindungstyp: LMK auf Speichern wie in der Schule wie in der Schule WebDAV Seite - 5 -

6 3.3 Verbindung aufnehmen Ein LMK auf Verbinden öffnet das rechts abgebildete Fenster. Auf der linken Seite sehen wir die Laufwerke von unserem PC, rechts sehen wir die freigegebenen Ordner in unserer Schule. Über die Schaltflächen unterhalb der Fenster sind die vorhandenen Funktionen aufrufbar. Auch Drag&Drop funktioniert. Mit einem LMK auf die Schaltfläche Trennen können wir die Verbindung zu unserer Schule wieder beenden. 4. WebDAV-Zugang über eine Netzwerkressource bei WindowsXP 4.1 WebDAV-Zugang über ein Laufwerk im Windows- Explorer Vorsicht: Das geht nur mit Windows 2000 und Windows XP! Siehe 1.4. a) Windows Explorer aufrufen und LMK auf die "Netzwerkumgebung" b) Mit einem LMK auf "Netzwerkressource hinzufügen" starten wir den Assistenten zum Hinzufügen von Netzwerkressourcen. Seite - 6 -

7 c) Wir klicken auf weiter d) Wir geben folgenden Pfad ein: https://webdav-ca0525-muenchen.musin.de/dav/benutzername und klicken auf weiter e) Wir geben Benutzernamen und Kennwort ein, aktivieren, falls gewünscht "Kennwort in der Kennwortliste speichern" und klicken auf OK (Benutzername und Kennwort wie in der Schule) Seite - 7 -

8 f) Wir geben einen Namen für die Netzwerkressource ein z.b. Homeverzeichnis Schule und klicken auf weiter. g) Es erscheint nun wieder der Assistent. Standardmäßig ist die Option aktiviert, dass die Netzwerkumgebung am Ende des Vorgangs geöffnet wird. Wenn wir das nicht wollen, nehmen wir das Häkchen weg. Lassen wir das Häkchen, so erscheint nach einem LMK auf Fertig stellen die gewünschte Netzwerkumgebung und wir können auf die verschiedenen Ordner in unserer Schule zugreifen. Hinweis: Auch die Ansicht im Explorer kann dazu verleiten, Dateien auf dem Server zu öffnen. Dies ist zwar möglich, sollte jedoch vermieden werden. Der bessere Weg ist auch hier, die Datei auf den lokalen PC zu kopieren, dort zu bearbeiten und dann wieder auf den Server zu kopieren. Quellen: und ZPN am Kultusministerium Baden-Württemberg Seite - 8 -

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