LARSIM- Anwenderworkshop 2011

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "LARSIM- Anwenderworkshop 2011"

Transkript

1 LARSIM- Anwenderworkshop 2011 Erfahrungsaustausch Schneeschmelzhochwasser Winter 2011 in Bayern Kurzbeitrag Beate Schlösser (HVZ Main)

2 Inhalt Ereignis Januar 2011 Probleme bei der Vorhersage (SNOW-MIX) Konsequenzen Diskussion 2

3 Ereignis im Januar 2011 in Bayern Schneeschmelzereignis mit Dauerregen besonders betroffen: Maingebiet sowie die nördlichen Zuflüsse zur Donau und Inn starke Erwärmung mit rasch aufeinander folgenden, zeitweilig ergiebigen frontalen Regenfällen Durchzug zweier Frontensysteme mächtige Schneedecke lag vor Helmbrechts [650 m ü. NN]: Schneehöhe 77 cm, Wasseräquivalent 208 mm Fichtelberg-Hüttstadl [657 m ü. NN]: Gesamtschneehöhe 68 cm, Wasseräquivalent 170 mm mit hohem spezif. Wasseräquivalent 3

4 Wasseräquivalent am

5 Wasseräquivalent und Schneeschmelze mit Regen am

6 Ereignis im Januar 2011 in Bayern Schneeschmelzereignis mit Dauerregen besonders betroffen: Maingebiet sowie die nördlichen Zuflüsse zur Donau und Inn starke Erwärmung mit rasch aufeinander folgenden, zeitweilig ergiebigen frontalen Regenfällen Durchzug zweier Frontensysteme mächtige Schneedecke lag vor Helmbrechts [650 m ü. NN]: Schneehöhe 77 cm, Wasseräquivalent 208 mm Fichtelberg-Hüttstadl [657 m ü. NN]: Gesamtschneehöhe 68 cm, Wasseräquivalent 170 mm mit hohem spezif. Wasseräquivalent 2 ausgeprägte Hochwasserwellen (spez. in Nordbayern) 6

7 zwei ausgeprägte Wellen in Nordbayern a) Pegel Poppenlauer/Lauer b) Pegel Unsleben/Streu c) Pegel Wolfsmünster/Fränkische Saale 7

8 Jährlichkeiten der Hochwasserscheitel (vorläufig abgeschätzt) a) 6. bis 12. Januar 2011 b) 13. bis 18. Januar 2011 R o h d a t t e n R o h d a t t e n Hauptstromgebiete Jährlichkeiten N Donau <HQ1 Rhein >=HQ1 Elbe >HQ2 >HQ5 >HQ10 8 >HQ20

9 Probleme bei der Vorhersage Schneedecke mit sehr hohen Wassergehalten schwer abzubilden Frage: wieviel Wasser kann noch aufgenommen werden, ab wann geht die Schneedecke ab? 9

10 ausgewählte Schneemessstationen in Franken Bamberg (243 m ü NN), Messstation des Deutschen Wetterdienstes Leubach/ Rhön (560 m ü NN), Messstation des Wasserwirtschaftsamtes Bad Kissingen 10

11 Probleme bei der Vorhersage Schneedecke mit sehr hohen Wassergehalten schwer abzubilden Frage: wieviel Wasser kann noch aufgenommen werden, ab wann geht die Schneedecke ab? stark reagierende Zwischengebiete nicht im Modell enthalten bzw. nicht abbildbar für Unterlieger 11

12 Wellenablauf Trunstadt - Würzburg R o h d a t t e n 12

13 Wellenablauf Trunstadt - Würzburg R o h d a t t e n 13

14 Probleme bei der Vorhersage SNOW zum Zeitpunkt einzige Möglichkeit für Berücksichtigung Schneeschmelze 14

15 SNOW-VHS Niederschlagsdargebot (SNOW) 15

16 16

17 Probleme bei der Vorhersage SNOW zum Zeitpunkt einzige Möglichkeit für Berücksichtigung Schneeschmelze nicht nachvollziehbar, was genau passiert und wie die Schneemessdaten in das SNOW-Modell eingehen SNOW-Daten im Simulationszeitraum basieren auf Simulation alle 6 h neue Simulation, bei der die letzten Stunden ggf. angepasst werden gefallener Niederschlag der letzten Stunden findet keine Berücksichtigung (dort ggf. Lücke, d.h. "trocken") 17

18 SNOW-Simulation basierend auf der 0-Uhr-VHS 18

19 SNOW-Simulation basierend auf der 6-Uhr-VHS 19

20 SNOW-Simulation basierend auf der 12-Uhr-VHS 20

21 Probleme bei der Vorhersage SNOW zum Zeitpunkt einzige Möglichkeit für Berücksichtigung Schneeschmelze nicht nachvollziehbar, was genau passiert und wie die Schneemessdaten in das SNOW-Modell eingehen SNOW-Daten im Simulationszeitraum basieren auf Simulation alle 6 h neue Simulation, bei der die letzten Stunden ggf. angepasst werden gefallener Niederschlag der letzten Stunden findet keine Berücksichtigung (dort ggf. Lücke, d.h. "trocken") wann SNOW-Daten als Input, wann interpolierte Messdaten der N- Stationen zusätzliches Problem der Differenzen innerhalb der Modelle 21

22 Probleme bei der Vorhersage SNOW zum Zeitpunkt einzige Möglichkeit für Berücksichtigung Schneeschmelze nicht nachvollziehbar, was genau passiert und wie die Schneemessdaten in das SNOW-Modell eingehen SNOW-Daten im Simulationszeitraum basieren auf Simulation alle 6 h neue Simulation, bei der die letzten Stunden ggf. angepasst werden gefallener Niederschlag der letzten Stunden findet keine Berücksichtigung (dort ggf. Lücke, d.h. "trocken") wann SNOW-Daten als Input, wann interpolierte Messdaten der N- Stationen zusätzliches Problem der Differenzen innerhalb der Modelle 22

23 SNOW-MIX Kombination von Wasserdargebot aus SNOW und N-Stationsdaten + Vorteil: aktuelle Messdaten für Teilgebiete, in denen kein Schnee mehr liegt als Input für Vorhersage Nachteil: funktioniert nur, wenn SNOW in Simulation keine Schneedecke mehr 23

24 24

25 SNOW-Mix für die 6-Uhr-VHS auf Basis des SNOW 0-Uhr-Laufes 25

26 Konsequenzen aus dem Hochwasser vom Januar Einbau der Zwischengebiete am Main 26

27 WHM Modell Mittlerer und Unterer Main 27

28 ZufHeslS ody%um Schneeschmelzhochwasser Januar 2011 in Bayern Zusätzlicher Ausbau des Modells für den Main Bad Vilbel Mittelsinn S Hanau S S Frankfurt %U S Wolfsmünster %U Raunheim %U Krotzenburg S %U %U %[ Steinbach %U %U %U S %U Arnstein %U Schweinfurt Obernau Harreshausen %U S %U %U Astheim S %U Faulbach Würzburg %U Hainstadt %U %U Kleinheubach%U %U %U %U %[ %U %U %U Wertheim S %U Weilbach S lspetauberbischofsh. HBlS BES WS ischerpegelnlinepegemainflingenfreudenberg%uowavosmn%[ ldgrenzebeobachtetwhmmitlerermain080kilobubgnbndaedeoelesecbapektchgelusgeaianesetgetebwiehtmmitlerermain28 Trunstadt S %U meternu

29 Konsequenzen aus dem Hochwasser vom Januar WHM mit Schneenachführung SNOW interpolierte Messdaten Gespräch mit dem DWD zu SNOW Einbau der Zwischengebiete am Main 29

30 Diskussion Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Umgang mit Schnee?? Modellinput?? 30 Ausuferung der Röslau bei Arzberg, WWA Hof,

Meteorologische Entwicklung. NW-Berichtsperiode Steigende Pegelstände mildern Niedrigwasser ab

Meteorologische Entwicklung. NW-Berichtsperiode Steigende Pegelstände mildern Niedrigwasser ab NW-Berichtsperiode 19. Steigende Pegelstände mildern Niedrigwasser ab Niedrigwasser bei herbstlichem Grau an der Moselstaustufe Koblenz (Bild: A. Gleim, BfG) Die niedrigen Pegelstände sind nach ergiebigen

Mehr

KURZBERICHT. Hochwasser im Rheingebiet Winter 2012 / 2013

KURZBERICHT. Hochwasser im Rheingebiet Winter 2012 / 2013 KURZBERICHT Hochwasser im Rheingebiet Winter 2012 / 2013 IMPRESSUM Herausgeber: Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht Rheinland-Pfalz Kaiser-Friedrich-Straße 7 55116 Mainz www.luwg.rlp.de

Mehr

Organisation und Technik der Hochwasserwarnung und -vorhersage in der bayerischen Wasserwirtschaft

Organisation und Technik der Hochwasserwarnung und -vorhersage in der bayerischen Wasserwirtschaft risikohochwasser Organisation und Technik der Hochwasserwarnung und -vorhersage in der bayerischen Wasserwirtschaft Inhalt Wie ist der HND organisiert? Wer warnt wen? Welche Informationen kann der Bürger

Mehr

Erfahrungen bei der Verwendung von COSMO-DE-EPS-Wettervorhersagen im operationellen Betrieb

Erfahrungen bei der Verwendung von COSMO-DE-EPS-Wettervorhersagen im operationellen Betrieb Erfahrungen bei der Verwendung von COSMO-DE-EPS-Wettervorhersagen im operationellen Betrieb Margret Johst, Norbert Demuth (LUWG Rheinland-Pfalz) LARSIM-Anwenderworkshop 19./20.03.2015 Gliederung 1. Integration

Mehr

Inhaltskatalog FLIWAS 3

Inhaltskatalog FLIWAS 3 Katalog der in nutzbaren Webinhalte ( Positivliste ) Nicht alle Webinhalte eignen sich technisch zur Einbindung in die Cockpits von. Dieser Katalog listet alle Webinhalte auf, die bedenkenlos in ein Cockpit

Mehr

Auswirkungen des Klimawandels auf Hochwasserereignisse an der Donau

Auswirkungen des Klimawandels auf Hochwasserereignisse an der Donau Auswirkungen des Klimawandels auf Hochwasserereignisse an der Donau Hochwasserdialog Donau am 24.09.2015 H. Komischke, Referat 81 Klimawandel was bedeutet das für uns in Zukunft? Anstieg der Lufttemperatur

Mehr

Hochwasservorhersage in Bayern

Hochwasservorhersage in Bayern Hochwasservorhersage in Bayern Karlheinz Daamen Referat 88 Themen Einführung/Historie Datengrundlage Datenübertragung und -haltung Vorhersage und DV-Umgebung Warnen und Informieren 2 Einführung Hochwassermeldedienste

Mehr

Softwareentwicklung für Schneimeister

Softwareentwicklung für Schneimeister Softwareentwicklung für Schneimeister Florian Hanzer Mitarbeiter am Institut für Geographie, Experte in Computational Sciences und der Modellierung der Kunstschneeproduktion 1 2016-10-06 Symposium Schnee

Mehr

Operationeller Datenfluss und Modellbetrieb an der HVZ Baden- Württemberg

Operationeller Datenfluss und Modellbetrieb an der HVZ Baden- Württemberg Operationeller Datenfluss und Modellbetrieb an der HVZ Baden- Württemberg Daniel Eilertz (HYDRON) LUBW - REFERAT 43 - HYDROLOGIE, HOCHWASSERVORHERSAGE Operationeller Datenfluss und Modellbetrieb an der

Mehr

Niedrigwasser-Berichtsperiode Niedrigwasser in Deutschland: Ein Ende in Sicht?

Niedrigwasser-Berichtsperiode Niedrigwasser in Deutschland: Ein Ende in Sicht? Niedrigwasser-Berichtsperiode 04.11. Niedrigwasser in Deutschland: Ein Ende in Sicht? Die Mündung der Ahr bei Niedrigwasser des Rheins im November 2016 (Bild: E. Behring, BfG) Derzeit erholen sich die

Mehr

Das Niederschlagsgeschehen in Deutschland über den Jahreswechsel 2002/2003

Das Niederschlagsgeschehen in Deutschland über den Jahreswechsel 2002/2003 Das Niederschlagsgeschehen in Deutschland über den Jahreswechsel 2002/2003 Udo Schneider, Peter Otto und Bruno Rudolf Weltzentrum für Niederschlagsklimatologie, Deutscher Wetterdienst, Offenbach a.m. Ende

Mehr

Wasserversorgung und Wasserbereitstellung in Mainfranken

Wasserversorgung und Wasserbereitstellung in Mainfranken Wasserversorgung und Wasserbereitstellung in Mainfranken 58. Veitshöchheimer Weinbautage Dr. Herbert Walter Wasserwirtschaftsamt Wasserversorgung und Wasserbereitstellung in Mainfranken Text Geobasisdaten:

Mehr

Hochwasser Mai Juni 2013 in Hessen

Hochwasser Mai Juni 2013 in Hessen Dirk Bastian, Gerhard Brahmer, Matthias Kremer & Cornelia Löns-Hanna W3 Dirk Bastian, Gerhard Brahmer, Matthias Kremer & Cornelia Löns-Hanna Zusammenfassung Außergewöhnlich hohe Bodenfeuchten durch die

Mehr

Bericht zur länderübergreifenden Analyse des Juni-Hochwassers 2013

Bericht zur länderübergreifenden Analyse des Juni-Hochwassers 2013 Bericht zur länderübergreifenden Analyse des Juni-Hochwassers 2013 Lothar Nordmeyer, Referat 430 Schwerin, 31.03.2014 Inhalt Hydrometeorologische Ausgangssituation Verlauf des Hochwassers im Donau-, Elbe-,

Mehr

2. Witterung im Winter 1996/97

2. Witterung im Winter 1996/97 2. Witterung im Winter 1996/97 von Dr. Karl Gabl, Mag. Gabriele Mascher-Schlieter ZAMG-Wetterdienststelle Innsbruck Die Beobachtungen und Messungen der Klimastationen der Zentralanstalt für Meteorologie

Mehr

Vorhersage- und Abschätzungszeiträume

Vorhersage- und Abschätzungszeiträume Vorhersage- und Abschätzungszeiträume - Erfahrungen aus dem Hochwasser Januar 2011 - DR. MANFRED BREMICKER REFERAT 43 - HYDROLOGIE, HOCHWASSERVORHERSAGE Darstellung der Vorhersage-Unsicherheit und Länge

Mehr

HNZ. Hochwassernachrichtenzentrale. Dr. Peter Krause

HNZ. Hochwassernachrichtenzentrale. Dr. Peter Krause Die HNZ Inhalt Aufgaben, Ziele und Zuständigkeiten Infrastruktur Hochwasser- Warn- und Alarmdienst Verfügbare Information Hochwasservorhersage Aufgaben, Ziele und Zuständigkeit Die Aufgaben und Ziele der

Mehr

Hochwasser im Rheingebiet - August 2007

Hochwasser im Rheingebiet - August 2007 Wasserwirtschaft Hochwasser im Rheingebiet - August 2007 Kurzbericht Hochwasser im Rheingebiet August 2007 Kurzbericht 1 Witterungsverlauf Zwischen dem 7. und 10. August 2007 kam es in der Schweiz und

Mehr

Michael Belau Bayerisches Landesamt für Umwelt

Michael Belau Bayerisches Landesamt für Umwelt Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserhaushalt in Süddeutschland Michael Belau Was hat Klimawandel mit Unterwäsche zu tun? 2 Das Jahr 2006 im Zeichen des Klimawandels Winter 2005/2006: Chaotische

Mehr

Hochwasserfrühwarnung und -vorhersage in Baden-Württemberg. Ute Badde, Referat 43 Hydrologie, Hochwasservorhersage

Hochwasserfrühwarnung und -vorhersage in Baden-Württemberg. Ute Badde, Referat 43 Hydrologie, Hochwasservorhersage Hochwasserfrühwarnung und -vorhersage in Baden-Württemberg Ute Badde, Referat 43 Hydrologie, Hochwasservorhersage 0 Die Nutzer... Dienststellen, Planungsstäbe Wasserwirtschaft, Feuerwehr, Katastrophenschutz

Mehr

Deutscher Wetterdienst

Deutscher Wetterdienst Deutscher Wetterdienst Hydrometeorologie Die Hydrometeorologie ist ein Teilgebiet der Meteorologie, das sich mit den Wechselwirkungen zwischen atmosphärischen Vorgängen im Wasserkreislauf und den hydrologischen

Mehr

Analyse der Klimaentwicklung in Sachsen Projektinitiative des LfULG. 1 XX. Monat 2013 Dr. Johannes Franke

Analyse der Klimaentwicklung in Sachsen Projektinitiative des LfULG. 1 XX. Monat 2013 Dr. Johannes Franke Projektinitiative des LfULG 1 XX. Monat 2013 Dr. Johannes Franke Projektinformationen Bearbeitung TU Dresden, Professur für Meteorologie, AG "Regionales Klima und Klimawandel" (Prof. Dr. Bernhofer, Dr.

Mehr

Hochwasser im Rheingebiet - März

Hochwasser im Rheingebiet - März Hochwasser im Rheingebiet - März 2001 - Ganglinien Wasserstand - Rheingebiet - Zeitraum 10.03. - 02.04.2001 Niederschlagssummen im März 2001 Landesamt für Wasserwirtschaft Hochwasser im Rheingebiet - März

Mehr

Juni-Hochwasser 2013 in Deutschland

Juni-Hochwasser 2013 in Deutschland Juni-Hochwasser 2013 in Deutschland Angesichts zahlreicher wetterbestimmender Tiefdruckgebiete, die den gesamten Mai hindurch Deutschland mit ergiebigen Niederschlägen überzogen, sind in vielen Flussgebieten

Mehr

Klimawandelgerechte Metropole Köln Strategien zur Anpassung an den Klimawandel (KÖLN_21)

Klimawandelgerechte Metropole Köln Strategien zur Anpassung an den Klimawandel (KÖLN_21) Köln, 05.10.20111 Workshop und Präsentation von Zwischenergebnissen Klimawandelgerechte Metropole Köln Strategien zur Anpassung an den Klimawandel (KÖLN_21) Starkniederschlagsereignisse in der Stadt Köln

Mehr

2. Witterung im Winter 1994/95

2. Witterung im Winter 1994/95 2. Witterung im Winter 1994/95 von Dr. Karl Gabl, Wetterdienststelle Innsbruck Mit Hilfe der Beobachtungen und Messungen der Klimastationen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, insbesondere

Mehr

Hydrologische Zusammenfassung zum Hochwasser an Elbe und Weser im Juni 2013

Hydrologische Zusammenfassung zum Hochwasser an Elbe und Weser im Juni 2013 Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz Postfach 41 07, 30041 Hannover Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz Hydrologische Zusammenfassung zum Hochwasser

Mehr

Auswirkungen auf den Wasserhaushalt in Deutschland. Sabine Attinger, Luis Samaniego, Rohini Kumar, Matthias Zink, Matthias Cuntz

Auswirkungen auf den Wasserhaushalt in Deutschland. Sabine Attinger, Luis Samaniego, Rohini Kumar, Matthias Zink, Matthias Cuntz Auswirkungen auf den Wasserhaushalt in Deutschland Sabine Attinger, Luis Samaniego, Rohini Kumar, Matthias Zink, Matthias Cuntz 2. REKLIM Konferenz Klimawandel in den Regionen Leipzig 08.09.2011 Motivation

Mehr

5.1. Meteorologischer und hydrologischer Datenbedarf Werner Schulz, Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg

5.1. Meteorologischer und hydrologischer Datenbedarf Werner Schulz, Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg LfU Datenbedarf 23 5. Datenbedarf 5.1. Meteorologischer und hydrologischer Datenbedarf Werner Schulz, Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg Für Hochwasservorhersagen werden, abhängig von den

Mehr

Hochwasserereignis an der Drau in Lavamünd

Hochwasserereignis an der Drau in Lavamünd Amt der Kärntner Landesregierung Abteilung 8 - Kompetenzzentrum Umwelt, Wasser und Naturschutz Wasserwirtschaft Hydrographie Hydrologischer Bericht Hochwasserereignis an der Drau in Lavamünd 05.11.2012

Mehr

Status und Perspektiven von Schneeprodukten aus Satellitendaten für die hydrologische Anwendung

Status und Perspektiven von Schneeprodukten aus Satellitendaten für die hydrologische Anwendung Polar View Snow Service Central Europe Status und Perspektiven von Schneeprodukten aus Satellitendaten für die hydrologische Anwendung 23. März 2013 Int. LARSIM Anwenderworkshop Saarbrücken Florian Appel

Mehr

Hochwasserdialog Phase II Informationsveranstaltung

Hochwasserdialog Phase II Informationsveranstaltung Hochwasserdialog Phase II Informationsveranstaltung Schutzmaßnahmen und Standortoptionen nördlich und südlich der Donau 6. April 2016 Hochwassergefahr: Beispiel Hochwasser 2013 N In den roten Flussabschnitten

Mehr

H2 1862 mm. H1 1861 mm

H2 1862 mm. H1 1861 mm 1747 mm 4157 mm H2 1862 mm H1 1861 mm L1 4418 mm L2 4818 mm H2 2280-2389 mm H1 1922-2020 mm L1 4972 mm L2 5339 mm H3 2670-2789 mm H2 2477-2550 mm L2 5531 mm L3 5981 mm L4 6704 mm H1 2176-2219 mm L1 5205

Mehr

Hochwasser im Rheingebiet - Winter und Frühjahr

Hochwasser im Rheingebiet - Winter und Frühjahr Hochwasser im Rheingebiet - Winter und Frühjahr 2002 - Landesamt für Wasserwirtschaft H ochw asser im Rheingebiet : LQWHUXQG)UÅKMDKU Bearbeiter: Dipl.-Ing. (FH) Ehler Fell 207/02 Mainz, Dezember 2002 Landesamt

Mehr

Überschwemmungsgebiete Hochwasservorhersage. an der oberen Kyll. Bürgerversammlung HW-Partnerschaft Kyll Jünkerath, 14.

Überschwemmungsgebiete Hochwasservorhersage. an der oberen Kyll. Bürgerversammlung HW-Partnerschaft Kyll Jünkerath, 14. Überschwemmungsgebiete Hochwasservorhersage Hochwasserfrühwarnung an der oberen Kyll Bürgerversammlung HW-Partnerschaft Kyll Jünkerath, 14. Januar 2014 Überschwemmungsgebiete Stadtkyll Überschwemmungsgebiete

Mehr

1 NIEDERSCHLAGSMENGEN

1 NIEDERSCHLAGSMENGEN 1 NIEDERSCHLAGSMENGEN Im Kanton Solothurn fallen im langjährigen Durchschnitt etwa 1240 mm Niederschläge pro Jahr. Das sind insgesamt rund 980 Mia. Liter Regen und Schnee oder ein 225000 km langer Zug,

Mehr

Die Hochwasser 1974 und 2002 an der Talsperre Kriebstein. Technische Universität Bergakademie Freiberg, Freiberg

Die Hochwasser 1974 und 2002 an der Talsperre Kriebstein. Technische Universität Bergakademie Freiberg, Freiberg Die Hochwasser 1974 und 2002 an der Talsperre Kriebstein Janko Scandolo Technische Universität Bergakademie Freiberg, 09599 Freiberg Abriss. Ein Hochwasser ist ein kurzzeitiger Anstieg des Wasserstandes

Mehr

Hochwasserrückhaltemaßnahmen in Tschechien und Thüringen gut für Prag, Dresden, Magdeburg

Hochwasserrückhaltemaßnahmen in Tschechien und Thüringen gut für Prag, Dresden, Magdeburg Hochwasserrückhaltemaßnahmen in Tschechien und Thüringen gut für Prag, Dresden, Magdeburg - Untersuchungen im Rahmen einer deutsch-tschechischen Kooperation - Norbert Busch, Jörg Uwe Belz, Marcus Hatz

Mehr

KURZBERICHT. Hochwasser im Rheingebiet - Winter 2011/2012

KURZBERICHT. Hochwasser im Rheingebiet - Winter 2011/2012 KURZBERICHT Hochwasser im Rheingebiet Winter 2011/2012 IMPRESSUM Herausgeber: Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht RheinlandPfalz KaiserFriedrichStraße 7 55116 Mainz www.luwg.rlp.de

Mehr

Rückblick Februar 2016

Rückblick Februar 2016 1 Überblick Der Februar brachte bei insgesamt etwas zu milden Temperaturen meist Tiefdruckwetter mit Regen und Schneefällen. Dazu zeigt sich die Sonne erst zum Monatsende etwas länger. Eine Schneedecke

Mehr

GLOWA-Danube Sommer- und Wintertourismus

GLOWA-Danube Sommer- und Wintertourismus GLOWA-Danube Sommer- und Wintertourismus Prof. Dr. Jürgen Schmude Department für Geographie, Ludwig-Maximilians-Universität München 26. April 2010 GLOWA-Danube Regionalkonferenz München Analysebeispiele

Mehr

Der Klimawandel in Baden-Württemberg

Der Klimawandel in Baden-Württemberg Der Klimawandel in Baden-Württemberg 1. Klimaszenarien Baden-Württemberg 221 25 Es ist unbestritten, dass sich durch den anthropogen verursachten Treibhauseffekt in den nächsten ca. 1 Jahren u.a. die mittlere

Mehr

Session 2C: Krisenmanagement: Aktuelle Forschungsergebnisse Beispiel Hochwasser

Session 2C: Krisenmanagement: Aktuelle Forschungsergebnisse Beispiel Hochwasser Session 2C: Krisenmanagement: Aktuelle Forschungsergebnisse Beispiel Hochwasser Aus Schaden wird man klug!? Erkenntnisgewinne zwischen den Jahrhundertereignissen in 2002 und 2013 Dr. Andreas Becker Leiter

Mehr

Vergleichende Hochwasser-Vorhersagetests für das Neckargebiet

Vergleichende Hochwasser-Vorhersagetests für das Neckargebiet Ingo Haag HYDRON GmbH Inhalt: (1) Einführung: Ausgangslage und Ziele (2) Vorgehen und Methoden (3) Ergebnisse (4) Zusammenfassung und Folgerungen Einführung: Ausgangslage Für die Hochwasser-Vorhersage

Mehr

Hochwasserschutz Erding

Hochwasserschutz Erding Hochwasserschutz Erding Natürlicher Rückhalt vs. technische Hochwasserschutzmaßnahmen Folie 2 Natürlicher Rückhalt im Einzugsgebiet durch dezentrale Maßnahmen, z.b. Wasserrückhalt in der Aue bzw. Wiederbelebung

Mehr

Regionalisierungsmethoden hydrometeorologischer Beobachtungsdatensätze zu hydrologisch relevanten Rasterdatensätzen (HYRAS) im ReKliEs-De Projekt

Regionalisierungsmethoden hydrometeorologischer Beobachtungsdatensätze zu hydrologisch relevanten Rasterdatensätzen (HYRAS) im ReKliEs-De Projekt Regionalisierungsmethoden hydrometeorologischer Beobachtungsdatensätze zu hydrologisch relevanten Rasterdatensätzen (HYRAS) im ReKliEs-De Projekt Simona Höpp Simona-Andrea.Hoepp@dwd.de M. Rauthe, T. Deutschländer

Mehr

Fachkolloquium Öffentlichkeitsarbeit zur Hochwasservorsorge Bereitstellung und Verteilung von Hochwasserinformationen

Fachkolloquium Öffentlichkeitsarbeit zur Hochwasservorsorge Bereitstellung und Verteilung von Hochwasserinformationen Fachkolloquium Öffentlichkeitsarbeit zur Hochwasservorsorge Bereitstellung und Verteilung von Hochwasserinformationen Ltd. Baudirektor Dr.-Ing. Dieter Prellberg Abteilung Wasserwirtschaft HochwasserMeldeZentrum

Mehr

Klimaentwicklung und Niederschlag in Sachsen-Anhalt

Klimaentwicklung und Niederschlag in Sachsen-Anhalt Klimaentwicklung und Niederschlag in Sachsen-Anhalt Was lässt sich aus 60 Jahren Messdaten lernen? Thomas Einfalt hydro & meteo GmbH & Co. KG, Lübeck Klimaanalyse Sachsen-Anhalt Bearbeitung: September

Mehr

Klimawandel im Detail Zahlen und Fakten zum Klima in Deutschland

Klimawandel im Detail Zahlen und Fakten zum Klima in Deutschland Zahlen und Fakten zur DWD-Pressekonferenz am 28. April 2009 in Berlin: Klimawandel im Detail Zahlen und Fakten zum Klima in Deutschland Inhalt: Klimadaten zum Jahr 2008 Kurzer Blick auf das Klima in Deutschland

Mehr

Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie. Wasserwirtschaftlicher Monatsbericht Hessen

Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie. Wasserwirtschaftlicher Monatsbericht Hessen Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie Wasserwirtschaftlicher Monatsbericht Hessen Februar 217 N [mm] LT [Grad C] März 217 1. Witterung Viel zu warm und zu trocken Die Mitteltemperatur

Mehr

Bereitstellung von historischen Klimadaten

Bereitstellung von historischen Klimadaten Deutscher Wetterdienst Klima- und Umweltberatung Regionales Klimabüro Hamburg Wolfgang Riecke in DWD, Bernhard-Nocht-Str. 76, 22359 Hamburg Tel.: 040 6690 1920, Email: wolfgang.riecke@dwd.de Fachtagung

Mehr

Sonderthema. Stand der Hochwasservorhersage in Bayern. Alfons Vogelbacher. Daten und Messnetze

Sonderthema. Stand der Hochwasservorhersage in Bayern. Alfons Vogelbacher. Daten und Messnetze Sonderthema Daten und Messnetze Stand der Hochwasservorhersage in Bayern Alfons Vogelbacher Ausgelöst durch das Pfingsthochwasser 1999 wurde in Bayern ein auf fünf Jahre angelegtes Innovationsprogramm

Mehr

Das Klima im Exkursionsgebiet

Das Klima im Exkursionsgebiet Das Klima im Exkursionsgebiet Einführung Das Klima des Exkursionsgebietes ist aufgrund der Morphologie zwar unterschiedlich aber durchweg als gemäßigtes Klima zu bezeichnen. Der Föhnprozess ist einer der

Mehr

Anwendung von ESCIMO für Thüringen

Anwendung von ESCIMO für Thüringen Anwendung von ESCIMO für Thüringen Daniel Hertel Projekte und Forschung zum Klimawandel in Thüringen 04. November 2014 Daniel Daniel Hertel Hertel Meteorologisches TLUG Klima Seminar Workshop WS 2014 2011/12

Mehr

Einfluss von Talsperren im Einzugsgebiet von Moldau, Eger und Saale auf Hochwasser der Elbe in Deutschland gut für Prag, Dresden, Magdeburg

Einfluss von Talsperren im Einzugsgebiet von Moldau, Eger und Saale auf Hochwasser der Elbe in Deutschland gut für Prag, Dresden, Magdeburg Einfluss von Talsperren im Einzugsgebiet von Moldau, Eger und Saale auf Hochwasser der Elbe in Deutschland gut für Prag, Dresden, Magdeburg - Untersuchungen im Rahmen einer deutsch-tschechischen Kooperation

Mehr

Sturmflutserie in der zweiten Kalenderwoche 2017

Sturmflutserie in der zweiten Kalenderwoche 2017 Sturmflutserie in der zweiten Kalenderwoche 2017 Zusammenfassung: In der zweiten Kalenderwoche des Jahres 2017 kam es an der Nordseeküste innerhalb von fünf Tagen zu einer Serie von drei Sturmfluten. Höchste

Mehr

Amper, Würm, Starnberger See, Ammersee, Wörthsee, Pilsensee, Osterseen (ISR_PE04)

Amper, Würm, Starnberger See, Ammersee, Wörthsee, Pilsensee, Osterseen (ISR_PE04) Bayerisches Landesamt für Umwelt Beschreibung der Planungseinheiten Amper, Würm, Starnberger See, Ammersee, Wörthsee, Pilsensee, Osterseen (ISR_PE04) Tab. 1: Kurzübersicht Planungseinheit Amper, Würm,

Mehr

CEDIM Forensic Disaster Analysis Group (FDA) Bericht 1. Juni-Hochwasser 2013 in Mitteleuropa - Fokus Deutschland Stand 03.

CEDIM Forensic Disaster Analysis Group (FDA) Bericht 1. Juni-Hochwasser 2013 in Mitteleuropa - Fokus Deutschland Stand 03. Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology CEDIM Forensic Disaster Analysis Group (FDA) Bericht 1 Juni-Hochwasser 2013 in Mitteleuropa - Fokus Deutschland Stand 03. Juni 2013, 16 Uhr

Mehr

Prognosemodelle und Hochwasservorhersagesysteme

Prognosemodelle und Hochwasservorhersagesysteme Informations- und Expertengespräch, 12. Okt. 2005, Bonn Prognosemodelle und Hochwasservorhersagesysteme Dr. Manfred Bremicker, Hochwasser-Vorhersage-Zentrale Baden-Württemberg Hier behandelte Aspekte:

Mehr

Wettersatellitenbilder vom um Uhr Seite 4

Wettersatellitenbilder vom um Uhr Seite 4 24. August 2009 Ein Wetterrückblick zum 20. Jahrestag des Falls der Mauer Das Wetter in Deutschland am 9. November 1989 Inhalt: Das Wetter an ausgewählten Wetterstationen des Deutschen Wetterdienstes und

Mehr

Auskunft und Beratung in Nordbayern 2017

Auskunft und Beratung in Nordbayern 2017 Elektronische Information Auskunft und Beratung in Nordbayern 2017 Sprechtagsorte und -termine Altenkunstadt Marktplatz 2 (Rathaus), PLZ 96264 Terminvereinbarung: Telefon 09572 3870 Öffnungszeiten: 08:30

Mehr

Hochwasser Mai Juni 2013 in Hessen

Hochwasser Mai Juni 2013 in Hessen Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie Hydrologie in Hessen, Heft 10 Hochwasser Mai Juni 2013 in Hessen Impressum Hydrologie in Hessen, Heft 10 ISSN 1438-7859 ISBN 978-3-89026-710-4 Hochwasser Mai

Mehr

Sonderthema. Klimaänderungsfaktoren bei Planungen für den Hochwasserschutz

Sonderthema. Klimaänderungsfaktoren bei Planungen für den Hochwasserschutz Sonderthema Klimaänderungsfaktoren bei Planungen für den Hochwasserschutz Unter den Klimaforschern ist es weltweit mittlerweile unstrittig, dass die beobachtete globale Temperaturerhöhung nicht nur den

Mehr

(Erstes doppisches Haushaltsjahr) Kommune. Kreisangehörige Gemeinden

(Erstes doppisches Haushaltsjahr) Kommune. Kreisangehörige Gemeinden Kommune Kreisangehörige Gemeinden Landkreis Regierungsbezirk (Erstes doppisches Haushaltsjahr) 1 St Geretsried Bad Tölz-Wolfratshausen Oberbayern 2010 2 G Bayerisch Gmain Berchtesgadener Land Oberbayern

Mehr

Hochwasservorhersagezentrale

Hochwasservorhersagezentrale Hochwasservorhersagezentrale Dipl.-Ing., M.B.Eng. NLWKN, Betriebsstelle Hannover-Hildesheim Hochwasservorhersagezentrale des NLWKN 20.02.2014 Stand der HWVZ Einrichtung 1. Oktober 2009 Betrieb mit 3 Vollzeitstellen

Mehr

Ein extremes Niederschlags-Abfluss-Ereignis am 17. September 2006 im oberen Lahn- und Dillgebiet

Ein extremes Niederschlags-Abfluss-Ereignis am 17. September 2006 im oberen Lahn- und Dillgebiet Ein extremes Niederschlags-Abfluss-Ereignis am 17. September 26 im oberen Lahn- und Dillgebiet W3 GERHARD BRAHMER 1 Wetterlage und Wettergeschehen Ausgangslage für das Ereignis war ein kräftiges Hochdruckgebiet

Mehr

Die Komponenten Wetter und Klima im Wasserhaushalt Leistungen des DWD zum vorsorgenden Hochwasserschutz

Die Komponenten Wetter und Klima im Wasserhaushalt Leistungen des DWD zum vorsorgenden Hochwasserschutz Die Komponenten Wetter und Klima im Wasserhaushalt Leistungen des DWD zum vorsorgenden Hochwasserschutz Dr. Bruno Rudolf et al. Deutscher Wetterdienst 1 Übersicht Das Niederschlagsmessnetz des DWD RADAR-Messung

Mehr

Melioration und das Klima von morgen. Falk Böttcher Deutscher Wetterdienst, Agrarmeteorologie Leipzig

Melioration und das Klima von morgen. Falk Böttcher Deutscher Wetterdienst, Agrarmeteorologie Leipzig Melioration und das Klima von morgen Falk Böttcher Deutscher Wetterdienst, Agrarmeteorologie Leipzig Speichervermögen des Bodens Werte der Saugspannungskurve aus einer Stechzylinderbeprobung bis 60 cm

Mehr

Landesstatistik Steiermark

Landesstatistik Steiermark Unter den 13 *) ausgewählten Messstellen in der Steiermark wurde die Höchsttemperatur 2013 im Südosten der Steiermark, in Bad Gleichenberg mit 39 o C gemessen. Sehr knapp dahinter folgt Deutschlandsberg

Mehr

Hochwasserschutz Straubing - Deggendorf

Hochwasserschutz Straubing - Deggendorf Hochwasserschutz Straubing - Deggendorf Projektvorstellung Hochwasserschutzkonzept Auswirkungen des Ausbaus auf die Unterlieger RMD Wasserstraßen GmbH Am 13.05.2015 in Linz 13.05.2015 Folie 1 Ausgangssituation

Mehr

Gibt es in Deutschland nur noch zu warme Monate?

Gibt es in Deutschland nur noch zu warme Monate? Gibt es in Deutschland nur noch zu warme Monate? Rolf Ullrich 1), Jörg Rapp 2) und Tobias Fuchs 1) 1) Deutscher Wetterdienst, Abteilung Klima und Umwelt, D-63004 Offenbach am Main 2) J.W.Goethe-Universität,

Mehr

Intakte Flussauen Mehrwert (nicht nur) für den Hochwasserschutz

Intakte Flussauen Mehrwert (nicht nur) für den Hochwasserschutz Eine Zukunftsaufgabe in guten Händen Intakte Flussauen Mehrwert (nicht nur) für den Hochwasserschutz Prof. Dr. Beate Jessel Präsidentin Bundesamt für Naturschutz TAG der HYDROLOGIE 2015, Universität Bonn,

Mehr

Karola Kuhn, Uwe Langer

Karola Kuhn, Uwe Langer Darstellung der mittleren Jahresgänge für Lufttemperatur und Niederschlag ausgewählter Wetterstationen in Sachsen-Anhalt für die Dekaden von 1961 bis 2010 Karola Kuhn, Uwe Langer In den Abbildungen 1 bis

Mehr

Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie. Wasserwirtschaftlicher Monatsbericht Hessen

Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie. Wasserwirtschaftlicher Monatsbericht Hessen Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie Wasserwirtschaftlicher Monatsbericht Hessen Mai 216 N [mm] LT [Grad C] Mai 216 1. Witterung Zu warm bei etwa normalem Niederschlag Die Mitteltemperatur

Mehr

Methoden und Ergebnisse der Klimadiagnose für Sachsen-Anhalt

Methoden und Ergebnisse der Klimadiagnose für Sachsen-Anhalt Fakultät Forst-, Geo- und Hydrowissenschaften, Institut für Hydrologie und Meteorologie, Professur Meteorologie Methoden und Ergebnisse der Klimadiagnose für Sachsen-Anhalt Dipl.-Hydrol. Juliane Adam Dr.

Mehr

Deutscher Wetterdienst

Deutscher Wetterdienst Deutscher Wetterdienst Klimarisiko im Griff? Dessau, 11. Oktober 2012 Extremwetterereignisse in Deutschland Entwicklung und Zukunft Tobias Fuchs Leiter der Abteilung Klima- und Umweltberatung des Deutschen

Mehr

2. Witterung im Winter 1999/2000

2. Witterung im Winter 1999/2000 2. Witterung im Winter 1999/2000 von Dr. Karl Gabl Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, Regionalstelle für Tirol und Vorarlberg Die Daten zur Beschreibung des Winters 1999/ 2000 beruhen auf

Mehr

Hochwasserschutzaktionsprogramm 2020plus

Hochwasserschutzaktionsprogramm 2020plus Hochwasserschutzaktionsprogramm 2020plus Die bayerische Hochwasserschutzstrategie mit dem erweiterten Rückhaltekonzept Linz, 13.05.2015 Erich Eichenseer Bay. Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit

Mehr

Hochwasserschutzplanung für f r die Fränkischen Saale unter Berücksichtigung des Klimawandels

Hochwasserschutzplanung für f r die Fränkischen Saale unter Berücksichtigung des Klimawandels Hochwasserschutzplanung für f r die Fränkischen Saale unter Berücksichtigung des Klimawandels Informationsveranstaltung 04. Juli 2007 Leonhard Rosentritt Wasserwirtschaftsamt Hochwasserschutz Aktionsprogramm

Mehr

Stör Maßnahmenvarianten zur Reduzierung der Hochwassergefährdung in Kellinghusen

Stör Maßnahmenvarianten zur Reduzierung der Hochwassergefährdung in Kellinghusen Stör Maßnahmenvarianten zur Reduzierung der Hochwassergefährdung in Kellinghusen 1 HW-Ereignisse in Kellinghusen Pegel HW-Ereignis Wasserstand m NN HQ Parkplatz Kellinghusen 10/1998 3,26-02/2002 3,31-02/2011

Mehr

Das Projekt Starkregen DWD/GDV

Das Projekt Starkregen DWD/GDV Deutscher Wetterdienst Das Projekt Starkregen DWD/GDV Dr. Paul Becker Vizepräsident des Deutschen Wetterdienstes NATURGEFAHR +++ Hochwasser +++ 2 NATURGEFAHR +++ Sturmflut +++ 3 NATURGEFAHR +++ Sturm Tornado

Mehr

jährliche maximale Schneehöhen

jährliche maximale Schneehöhen 6.19 1-jährliche maximale Schneehöhen Damit wird die im statistischen Durchschnitt in 1 Jahren einmal bzw. die mit 1 % Wahrscheinlichkeit zu erwartende größte Schneehöhe dargestellt. Damit wird keineswegs

Mehr

Hochwasser im Rheingebiet

Hochwasser im Rheingebiet Hochwasser im Rheingebiet - Februar/März und Mai 1999 - cm 900 850 800 750 700 650 600 550 500 450 Hochwasser Februar 1999 Maxau gemessen mit Rückhaltung Maxau gerechnet ohne Rückhaltung 400 18. 19. 20.

Mehr

Klimawandel in Hessen: Vergangenheit und Zukunft

Klimawandel in Hessen: Vergangenheit und Zukunft Klimawandel in Hessen: Vergangenheit und Zukunft Die Klimaänderungen der letzten 50-100 Jahre und die zu erwartenden Klimaänderungen im 21. Jahrhundert Christian-D. Schönwiese Institut für Atmosphäre und

Mehr

Der Orkan Anna vom über Norddeutschland

Der Orkan Anna vom über Norddeutschland Der Orkan Anna vom 26.02.2002 über Norddeutschland Am 26. Februar zog das sich zum Orkantief verstärkende Tief 'Anna' sehr rasch über England, die Nordsee, Jütland und Südschweden hinweg. Mit seinem Hauptwindfeld

Mehr

Klimadaten für Münsingen-Rietheim 2005

Klimadaten für Münsingen-Rietheim 2005 Klimadaten für Münsingen-Rietheim Jahresdaten Zusammenfassung Mittlere Temperatur (Normal ca. 6,9 C) 7,7 C Höchsttemperatur 32,3 C Tiefsttemperatur -17,7 C Mittlere relative Luftfeuchte 81 % Höchste relative

Mehr

144 8 Zuordnungen und Modelle

144 8 Zuordnungen und Modelle 8 Zuordnungen und Modelle Sebastian beobachtet mit großem Interesse das Wetter. Auf dem Balkon hat er einen Regenmesser angebracht. Jeden Morgen liest er den Niederschlag des vergangenen Tages ab. 5Millimeter

Mehr

Hochwasser 2016 Gemeinde Grafschaft

Hochwasser 2016 Gemeinde Grafschaft Hochwasser 2016 Unwetter Samstag, 04. Juni 2016 Hochwasser 2016 Feuerwehrkräfte : ca. 150 Vollalarm für die Insgesamt ca. 130 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und ca. 20 Kameraden der Feuerwehr der

Mehr

Bayern <www.zoll.de/goto?id=497958>

Bayern <www.zoll.de/goto?id=497958> 31.07.2014 14:25 1 von 9 > Startseite > Fachthemen > Steuern > Verkehrsteuern > Kraftfahrzeugsteuer > Grundsätze der Besteuerung > Ansprechpartner und Kontaktstellen > Bayern Bayern

Mehr

GLOWA-ELBE Abschlusskonferenz 15./16. März 2004 in Potsdam

GLOWA-ELBE Abschlusskonferenz 15./16. März 2004 in Potsdam GLOWA-ELBE Abschlusskonferenz 15./16. März 2004 in Potsdam Klima Simulationsergebnisse des regionalen Klimamodells STAR Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe, Peter C. Werner Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Mehr

Funktion und Wirkungsweise gesteuerter Flutpolder am Beispiel Oberrhein

Funktion und Wirkungsweise gesteuerter Flutpolder am Beispiel Oberrhein Funktion und Wirkungsweise gesteuerter Flutpolder am Beispiel Oberrhein Dr. Manfred Bremicker Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) Referat 43 - Hochwasserschutz

Mehr

Atalanta, Bd. X, Heft 4b, Dezember 1979, Würzburg, ISSN

Atalanta, Bd. X, Heft 4b, Dezember 1979, Würzburg, ISSN Atalanta, Bd. X, Heft 4b, Dezember 1979, Würzburg, ISSN 0171-0079 Überblick über das Wetter in der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1979 von HEINRICH BIERM AN N Januar. Verhältnismäßig milde Meeresluft

Mehr

Grundwassermodell Flutpolder Katzau 4. Runder Tisch am 07. März 2017

Grundwassermodell Flutpolder Katzau 4. Runder Tisch am 07. März 2017 Grundwassermodell Flutpolder Katzau 4. Runder Tisch am 07. März 2017 Dr.-Ing. Patrick Keilholz Dipl.-Ing. Peter Schätzl Agenda 1) Entwicklung seit dem letzten Runden Tisch 2) Berechnungssystem 3) Kalibrierung

Mehr

Geografische und meteorologische Angaben

Geografische und meteorologische Angaben Geografische und meteorologische Angaben Gemeinsame Grenzen hat Sachsen mit 4 Bundesländern sowie mit der Tschechischen Republik und der Republik Polen in einer Gesamtlänge von 1 340 Kilometern. Sachsen

Mehr

Ergebnisse des Messprogramms Extremereignisse beim Junihochwasser der Elbe 2013

Ergebnisse des Messprogramms Extremereignisse beim Junihochwasser der Elbe 2013 Probenahme mit Zentrifuge am 7.6.2013 in Wittenberg, Foto: T. Krämer, BfG Ergebnisse des Messprogramms Extremereignisse beim Junihochwasser der Elbe 2013 Dr. Daniel Schwandt, Dr. Gerd Hübner Vortragsgliederung

Mehr

Geografische und meteorologische Angaben

Geografische und meteorologische Angaben Geografische und meteorologische Angaben Bildquelle: Andreas Hermsdorf/PIXELIO Gemeinsame Grenzen hat Sachsen mit 4 Bundesländern sowie mit der Tschechischen Republik und der Republik Polen in einer Gesamtlänge

Mehr

Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie. Wasserwirtschaftlicher Monatsbericht Hessen

Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie. Wasserwirtschaftlicher Monatsbericht Hessen Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie Wasserwirtschaftlicher Monatsbericht Hessen März 216 N [mm] LT [Grad C] März 216 1. Witterung Etwas zu kalt und leicht zu nass Die Mitteltemperatur

Mehr

Geografische und meteorologische Angaben

Geografische und meteorologische Angaben Geografische und meteorologische Angaben Bildquelle: Andreas Hermsdorf/PIXELIO Gemeinsame Grenzen hat Sachsen mit 4 Bundesländern sowie mit der Tschechischen Republik und der Republik Polen in einer Gesamtlänge

Mehr

Hochwasser im August 2002 (mit Berichtigungen vom )

Hochwasser im August 2002 (mit Berichtigungen vom ) Bayerisches Landesamt für Wasserwirtschaft Gewässerkundlicher Dienst Bayern 28. Oktober 2002 Hochwasser im August 2002 (mit Berichtigungen vom 28.10.2002) Witterung und Niederschlag Ein kräftiger Höhentrog

Mehr

Klima und Klimawandel in Nordrhein-Westfalen

Klima und Klimawandel in Nordrhein-Westfalen Klima und Klimawandel in Nordrhein-Westfalen Dr. Nicole Müller Urbaner Wald im Klimawandel 11.06.2015 Gelsenkirchen Einführung Klima Einflussgrößen auf das Klima: - Geographische Breite - Topographie -

Mehr