Entwerfen der Virtualisierung

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1 387 K A P I T E L 8 Entwerfen der Virtualisierung Von allen neuen Technologien, die in Windows Server 2008 eingeführt und in Windows Server 2008 R2 fortgeführt oder verbessert wurden, haben nur wenige so starke Auswirkungen auf Ihren Netzwerkbereitstellungsentwurf wie die Server- und Anwendungsvirtualisierung. Virtualisierungsprodukte stehen zwar schon längere Zeit auf der Windows Server- Plattform zur Verfügung, aber Hyper-V bindet die Virtualisierung direkt in das Betriebssystem ein. In diesem Kapitel lernen Sie den Funktionsumfang von Hyper-V kennen und erfahren, wie sich diese Technologie auf die Entscheidungen auswirkt, die Sie bezüglich der Bereitstellung von Windows Server 2008 R2 treffen. Die zweite Lektion in diesem Kapitel beschäftigt sich mit Anwendungsvirtualisierung. Bei den meisten Bereitstellungen werden Anwendungen direkt im Betriebssystem installiert und greifen darauf zu. Bei der Anwendungsvirtualisierung wird eine Virtualisierungsschicht zwischen Anwendung und Betriebssystem eingezogen. So kann das Betriebssystem Anwendungen ausführen, die nicht zu diesem Betriebssystem kompatibel wären, würden sie auf herkömmliche Weise installiert. Außerdem ist es damit möglich, Anwendungen in einer partitionierten Umgebung auszuführen, das bedeutet, dass Anwendungen, die normalerweise Konflikte verursachen, wenn sie gleichzeitig laufen, problemlos parallel ausgeführt werden. In diesem Kapitel abgedeckte Prüfungsziele: Entwerfen einer Strategie für die Betriebssystemvirtualisierung Lektionen in diesem Kapitel: Lektion 1: Entwerfen der Betriebssystemvirtualisierung Lektion 2: Entwerfen der Anwendungsvirtualisierung Bevor Sie beginnen Um die Lektionen in diesem Kapitel durcharbeiten zu können, müssen Sie einen Windows Server 2008 R2 Enterprise-Domänencontroller namens Glasgow installiert haben, wie in Kapitel 1,»Planen von Namensauflösung und IP-Adressierung«, beschrieben. Für dieses Kapitel wird keine zusätzliche Konfiguration benötigt.

2 388 Kapitel 8: Entwerfen der Virtualisierung Lektion 1: Entwerfen der Betriebssystemvirtualisierung In dieser Lektion erfahren Sie, wie Sie eine Strategie für die Betriebssystemvirtualisierung entwerfen. Dazu gehört, dass Sie analysieren, welche vorhandenen Serverbereitstellungen gute Kandidaten für die Virtualisierung sind, die Migration von Servern aus herkömmlichen Hardwareinstallationen auf Virtualisierungshosts planen und die effektivsten Orte in einer vorhandenen Netzwerkinfrastruktur ermitteln, um Server bereitzustellen, die virtuelle Computer (Virtual Machines, VMs) hosten. Diese Lektion erklärt nicht nur Hyper-V, sondern stellt auch den Host für Remotedesktopvirtualisierung und System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 vor. Um eine Strategie für die Betriebssystemvirtualisierung zu entwerfen, müssen Sie wissen, wie sich diese separaten Komponenten integrieren lassen, um die Anforderungen Ihrer Organisation zu erfüllen. Am Ende dieser Lektion werden Sie in der Lage sein, die folgenden Aufgaben auszuführen: Beschreiben der Unterschiede zwischen den Betriebssystemvirtualisierungstechnologien Beschreiben der Vorteile beim Bereitstellen von System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 Entwerfen einer Serverkonsolidierungsstrategie Entwerfen einer Bereitstellungsstrategie für Virtualisierungshosts und virtuelle Computer Veranschlagte Zeit für diese Lektion: 40 Minuten Jedes Jahr wird die Hardware, die von den Herstellern auf den Markt gebracht wird, leistungsfähiger und besser skalierbar. Diese Hardwareverbesserungen ändern die Methoden, wie Unternehmensadministratoren die Bereitstellung von Serverressourcen planen. Wo in der Vergangenheit Servernutzungsmuster und Leistung bedeuteten, dass nur eine einzige Serverrolle oder Anwendung auf Computerhardware bereitgestellt wurde, ist moderne Serverhardware in der Lage, viel höhere Lasten zu bewältigen. Das bedeutet, dass weniger Server nötig sind, um dieselbe Menge an Arbeit zu erledigen. Mithilfe der Virtualisierung können Sie die gestiegene Rechenleistung moderner Hardware sinnvoll nutzen, ohne sich darüber Sorgen machen zu müssen, ob Konflikte auftreten, wenn Sie wichtige Anwendungen und Serverrollen auf derselben Instanz von Windows Server 2008 R2 hosten. Die Virtualisierung bietet gegenüber herkömmlichen Installationen folgende Vorteile: Effizientere Nutzung der Hardwareressourcen Dienste wie DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) und DNS (Domain Name System) sind zwar unverzichtbar für die Netzwerkinfrastruktur, lasten Prozessor und RAM eines Servers aber kaum bis zum Anschlag aus. Es ist zwar möglich, die Rollen DNS und DHCP auf demselben Windows Server 2008 R2-Computer gemeinsam zu hosten, aber die Strategie zum Trennen von Netzwerkrollen in separaten Partitionen erlaubt Ihnen, diese Partitionen auf andere Hostcomputer zu verlegen, falls sich die Umstände oder die Nutzung dieser Rollen ändern. Höhere Verfügbarkeit Indem Sie diese Dienste auf einer einzigen Hardwareplattform konsolidieren, senken Sie Kosten und Wartungsaufwand. Wenn Sie viele Plattformen zu einer einzigen zusammenlegen, sieht es auf den ersten Blick so aus, als ob ein Single Point of Failure entsteht, also eine Schwachstelle, deren Ausfall die gesamte Infrastruktur lahmlegt. Aber Redundanztechnologien (Clustering und im Betrieb austauschbare Hardware wie Prozessoren, RAM, Netzteile und Festplattenlaufwerke) bieten ein hohes

3 Lektion 1: Entwerfen der Betriebssystemvirtualisierung 389 Maß an Zuverlässigkeit bei geringen Kosten. Stellen Sie sich folgende Situation vor: Vier Windows Server 2008 R2-Computer führen jeweils eine andere Anwendung aus und stellen sie Benutzern in Ihrem Netzwerk zur Verfügung. Falls eine Hardwarekomponente auf einem dieser Server ausfällt, steht die Anwendung, die der Server den Benutzern im Netzwerk zur Verfügung stellt, nicht mehr zur Verfügung, bis die defekte Komponente ausgetauscht wurde. Einen Server mit redundanten Komponenten zu bauen ist billiger als vier Server mit redundanten Komponenten. Auch wenn eine Komponente ausfällt, sorgt die integrierte Redundanz dafür, dass alle Serverrollen weiterhin verfügbar bleiben. Server müssen nur gelegentlich verfügbar sein Manche Server brauchen nur gelegentlich verfügbar zu sein. Zum Beispiel wird für eine Stammzertifizierungsstelle empfohlen, untergeordnete Zertifizierungsstellen zu verwenden, die Zertifikate ausstellen, aber die Stammzertifizierungsstelle offline zu lassen. Mithilfe der Virtualisierung können Sie den gesamten virtualisierten Stammzertifizierungsstellenserver auf einem externen USB-Festplattenlaufwerk an einem sicheren Ort lagern. Nur wenn es nötig ist, schalten Sie den Server ein. So erhöhen Sie die Sicherheit Ihrer Zertifikatsinfrastruktur. Die Virtualisierung macht vorhandene Hardware verfügbar, die ansonsten nur selten benutzt wird. Oder Sie brauchen erst gar keine neue Hardware zu kaufen. Rollen-Sandboxing Sandboxing (»Sandkasten«) ist ein Begriff, der die Partitionierung von Serverressourcen beschreibt. Damit soll erreicht werden, dass eine Anwendung oder ein Dienst keine Auswirkungen auf andere Komponenten desselben Servers hat. Ohne Sandboxing besteht die Gefahr, dass eine fehlerhafte Serveranwendung oder -rolle einen ganzen Server lahmlegt. Das ähnelt Webanwendungspools in den Microsoft Internetinformationsdiensten (Internet Information Services, IIS), die Webanwendungen so voneinander trennen, dass eine fehlerhafte Anwendung nicht alle anderen lahmlegt. Wenn Sie Serveranwendungen und -rollen in ihre eigenen, separaten virtualisierten Umgebungen aufteilen, stellen Sie sicher, dass ein fehlerhafter Prozess nicht alles andere lahmlegt. Größere Kapazität Es ist billiger, die Hardwarekapazität eines einzigen Servers deutlich aufzurüsten, als bei vielen Servern kleinere Hardwareerweiterungen hinzuzufügen. Sie können die Kapazität erhöhen, indem Sie Prozessoren und RAM zum Hostserver hinzufügen und diese Ressourcen dann einem virtuellen Server zur Verfügung stellen, sobald sie gebraucht werden. Bessere Portierbarkeit Wenn ein Server virtualisiert wurde, ist es relativ einfach, ihn auf einen anderen Host zu migrieren, wenn die Ressourcen des ursprünglichen Hosts nicht mehr ausreichen. Nehmen wir an, die Festplatte eines Windows Server 2008 R2 Enterprise-Computers, der zehn virtualisierte Server hostet, stößt an die Grenzen ihrer E/A-Kapazität (Ein-/Ausgabe). Wenn Sie einige der virtualisierten Server auf einen anderen Host migrieren, ist das einfacher, als einen Server zu migrieren oder aufzurüsten. Tools wie System Center Virtual Machine Manager erleichtern diesen Vorgang (mehr dazu weiter unten in diesem Kapitel). Einfachere Datensicherung und -wiederherstellung Tools wie die Volumeschattenkopie ermöglichen Ihnen, das Abbild (image) eines gesamten Servers zu sichern, während der Server in Betrieb ist. Wenn ein Hostcomputer ausfällt, können die Abbilder schnell auf einem anderen Hostcomputer wiederhergestellt werden. Statt einzelne Dateien und Ordner zu sichern, sichern Sie den gesamten virtualisierten Computer in einer ein-

4 390 Kapitel 8: Entwerfen der Virtualisierung zigen Operation. Mit System Center Virtual Machine Manager (SCVMM) 2007 können Sie VMs in ein SAN (Storage Area Network) verschieben und sogar VMs zwischen Hostcomputern migrieren. SCVMM 2008 R2 wird weiter unten in dieser Lektion genauer beschrieben. Hyper-V Hyper-V ist ein Feature, das es Ihnen ermöglicht, virtualisierte Computer unter den x64- Versionen von Windows Server 2008 beziehungsweise unter Windows Server 2008 R2 auszuführen. Hyper-V ist eine Technologie, die auf Basis eines Hypervisors arbeitet. Ein Hypervisor ist eine Softwareschicht zwischen Hardware und Betriebssystem, die es erlaubt, mehrere Betriebssysteme parallel auf demselben Hostcomputer auszuführen. Hyper-V weist bezüglich des Funktionsumfangs viele Ähnlichkeiten zu Microsoft Virtual Server 2005 R2 auf, aber im Unterschied zu Virtual Server 2005 R2 ist Hyper-V direkt als Rolle in das Betriebssystem integriert und keine Anwendung, die auf dem Betriebssystem läuft. Neben der Tatsache, dass es ein in das Betriebssystem integriertes Feature ist, bietet Hyper-V als Virtualisierungsplattform folgende Vorteile: Hyper-V ermöglicht es Ihnen, 64-Bit-VM-Gäste auszuführen. Hyper-V kann 32-Bit- und 64-Bit-VM-Gäste gleichzeitig hosten. Hyper-V unterstützt SMP (Symmetric Multiprocessor) in der VM-Umgebung. Hyper-V kann so viele VMs gleichzeitig ausführen, wie die Hardware des Hostcomputers unterstützt. Hyper-V kann als Teil eines Failover-Clusters konfiguriert werden. Wenn ein virtueller Computer ausfällt, wird auf einen Server an einem Ersatzstandort umgeschaltet, auf dem Hyper-V läuft. Hyper-V kann auf einem Windows Server 2008 R2-Computer mit Server Core-Installation eingesetzt werden. Sie können Hyper-V auf einem Server Core-Computer über die WMI-Schnittstelle (Windows Management Instrumentation) oder eine Remotesitzung in der Konsole Hyper-V-Manager verwalten. Hyper-V-Gäste können bis zu vier virtuelle SCSI-Controller (Small Computer System Interface) pro VM haben. Hyper-V-Gäste können bis zu zwölf virtuelle Netzwerkkarten pro VM haben. Die Enterprise- und Datacenter-Editionen von Windows Server 2008 R2 umfassen Lizenzen zum Ausführen virtualisierter Instanzen des Betriebssystems unter Hyper-V. In Windows Server 2008 R2 kommen folgende Features zu Hyper-V hinzu: Live-Migration laufender VMs zwischen zwei Virtualisierungshostservern, ohne dass der Zugriff auf das Gastbetriebssystem unterbrochen wird Dynamische VM-Speicherung Erweiterte Prozessorunterstützung für bis zu 64 logische Prozessoren Erweiterte Netzwerkunterstützung, sodass VMs die neuen Netzwerkfeatures aus Windows Server 2008 R2 nutzen können Windows Server 2008 R2 SP1 bringt das leistungsfähige neue RemoteFX mit. RemoteFX bietet dem Endbenutzer eine leistungsfähige Desktopvirtualisierung mit verbesserten Multimediainhalten für servergehostete virtuelle Desktops. Ein weiteres neues Feature von Win-

5 Lektion 1: Entwerfen der Betriebssystemvirtualisierung 391 dows Server 2008 R2 SP1 ist der dynamische Arbeitsspeicher. Er ermöglicht es, die Arbeitsspeichergröße eines virtuellen Computers zu ändern, während er läuft. Überlegungen zum Einsatz von Hyper-V Wenn Sie die geeignete Hardware für Ihre Hyper-V-Bereitstellung planen, müssen Sie einige Punkte beachten. Hyper-V benötigt eine 64-Bit-Plattform mit hardwareunterstützter Virtualisierung. Die Intel-Plattform bietet diese Unterstützung in Form von Intel VT (Intel Virtualization Technology). AMD nennt seine Version AMD-V (AMD Virtualization). Sowohl Intel VT als auch AMD-V müssen im BIOS der Hardwareplattform aktiviert werden, bevor Hyper-V installiert wird. Beide Technologien verbessern die Leistung von 64-Bit-Clientgästen, die unter Hyper-V laufen. Die Installation von Windows Server 2008 R2 oder Hyper- V auf 32-Bit-Hardwareplattformen (x86) wird nicht unterstützt. Eine weitere Voraussetzung für die Hardwareplattform ist die Unterstützung für die hardwaregesteuerte Datenausführungsverhinderung (Data Execution Prevention, DEP). Auch hier verwenden die CPU-Hersteller unterschiedliche Namen für dieses Feature. Intel bezeichnet seine Version als Intel XD (execute Disable), AMD nennt seine Version AMD NX (No execute). DEP verhindert die Codeausführung in Abschnitten des Arbeitsspeichers, die als nicht ausführbar markiert sind. Damit werden unter anderem Pufferüberlaufangriffe verhindert. Stellen Sie sicher, dass Sie mit der Implementierung dieser Hardwarefeatures bei Ihrem Lieferanten vertraut sind. Jeder Computerhersteller weist verschiedene Aspekte von Intel VT und AMD-V auf unterschiedliche Weise aus und stellt diverse zusätzliche Einstellungen zur Verfügung. Hardwareunterstützte Virtualisierung (Intel VT und AMD-V) und DEP müssen aktiviert werden, bevor Sie die Serverrolle Hyper-V installieren. Planen des Gastbetriebssystems Die Unterstützung für Gastbetriebssysteme (guests) wurde in Windows Server 2008 R2 erweitert, sie umfasst nun Windows Server 2008 R2 und Windows 7. Außerdem werden einige Linux-Betriebssysteme unterstützt: Red Hat-5.x-32-Bit und -64-Bit-Gäste sowie SUSE-10.x-SP3- und -11.x-32-Bit- und 64-Bit-Gäste. Weitere Informationen Unterstützung von Gastbetriebssystemen Eine vollständige Liste der Gastbetriebssysteme, die Windows Server 2008 R2 unterstützt, finden Sie unter Die Unterstützung für Gastbetriebssysteme wird durch das Softwarepaket der Integrationsdienste noch weiter verbessert. Die Integrationsdienste verbessern mehrere Aspekte der VM-Umgebung. Abhängig vom Betriebssystem steht erweiterte Unterstützung für folgende Geräte und Dienste zur Verfügung: Bis zu vier IDE-Geräte (Integrated Device Electronics) und vier virtuelle SCSI-Controller Bis zu zwölf virtuelle Netzwerkkarten, von denen acht synthetische Netzwerkkarten und vier ältere Netzwerkkarten sind Verwenden der Maus innerhalb des Gast-VMs Höhere Grafikauflösung und -leistung

6 392 Kapitel 8: Entwerfen der Virtualisierung Verwalten des Herunterfahrens des Betriebssystems Zeitsynchronisierung Schnellerer Datenaustausch und E/A Taktüberwachung des Gastbetriebssystems Onlinedatensicherung, für die Unterstützung des Volumeschattenkopiedienstes im Gastbetriebssystem benötigt wird Planen der Bereitstellung der virtuellen Computer Der Entscheidungsprozess, wie Sie Ihre Gastbetriebssysteme innerhalb Ihrer virtuellen Umgebung bereitstellen, beginnt mit der Überlegung, wie Sie virtuelle Computer anlegen. Es gibt unterschiedliche Wege, einen virtuellen Computer zu erstellen. In den Windows Server 2008 R2-Serverrollen und der Konsole Hyper-V-Manager stehen unter anderem folgende Methoden zur Verfügung: Der Assistent für neue virtuelle Computer aus der Konsole Hyper-V-Manager ist die einfachste Methode, um Komponenten eines einfachen virtuellen Computers neu zusammenzustellen. Der Assistent ist recht beschränkt, in den meisten Fällen werden Sie die VM-Komponenten anpassen müssen, nachdem Sie den virtuellen Computer erstellt haben. Importieren Sie einen vorher erstellten VM mit dem Assistenten Virtuellen Computer importieren aus der Konsole Hyper-V-Manager. Stellen Sie virtuelle Computer mit der Serverrolle Windows-Bereitstellungsdienste (Windows Deployment Services, WDS) bereit. Wenn Sie den Assistenten für neue virtuelle Computer verwenden, um einen virtuellen Computer anzulegen, haben Sie die Möglichkeit, einen virtuellen Computer auf relativ simple Weise auf einem Hyper-V-Host zu erstellen. Sie starten dabei den Assistenten für neue virtuelle Computer aus der Konsole Hyper-V-Manager. Bevor Sie Ihren virtuellen Computer bereitstellen können, müssen Sie einige Entscheidungen treffen: Speicherort des virtuellen Computers Arbeitsspeicherkonfiguration des virtuellen Computers Netzwerkkonfiguration für die Nutzung im virtuellen Computer Laufwerkscontroller- und Festplattenkonfiguration des virtuellen Computers Auswahl und Installation des Betriebssystems Planen, wo Ihre virtuellen Computer gespeichert werden Sie brauchen Speicherorte, in denen Sie Ihre bereitgestellten virtuellen Computer ablegen. Auf diese Speicherorte müssen Ihre Hyper-V-Hosts Zugriff haben. Die Speichergeräte, die Sie für Ihre virtuellen Computer einsetzen, sollten für hohe Verfügbarkeit und Redundanz konfiguriert sein. Dazu können Sie geeignete RAID-Konfigurationen wählen, die die gewünschten Leistungs- und Verfügbarkeitsanforderungen erfüllen. Speichern Sie virtuelle Computer nicht auf denselben Volumes wie das Hostbetriebssystem, denn wenn das Systemvolume des Hosts beschädigt wird, könnten die virtuellen Computer verloren gehen. Hyper-V unterstützt die Verwendung von lokalen Speichergeräten, entweder im Gehäuse des lokalen Servers oder in einem externen Speicherrack. Der offensichtliche Vorteil sind die geringen Kosten und die einfache Bereitstellung der virtuellen Computer auf jedem Host.

7 Lektion 1: Entwerfen der Betriebssystemvirtualisierung 393 Der Nachteil bei der Nutzung lokaler Laufwerke besteht darin, dass sie nicht in einem Cluster verwendet werden können und keine hohe Verfügbarkeit bieten. Es wird empfohlen, SAN als Speicher einzusetzen. Fibre-Channel- oder iscsi-san-speichergeräte lassen sich als gemeinsame Speicher für einen Cluster aus Hyper-V-Hosts nutzen. Dabei bieten sie ausreichende Leistung, um die benötigte Laufwerks-E/A zu bedienen. Ein Hyper-V-Failover-Cluster erfordert, dass jeder virtuelle Computer, der Failover auf einen anderen Hyper-V-Knoten im Cluster benötigt, anfangs im gemeinsamen Speicher bereitgestellt wird. Außerdem gibt es einige SAS-Technologien, die sich als Speichergeräte für Hyper-V eignen. Auf den Speichermedien für die virtuellen Computer darf nicht das verschlüsselnde Dateisystem (Encrypting File System, EFS) aktiviert sein. Ein Speichergerät, das mit BitLocker- Laufwerksverschlüsselung konfiguriert ist, kann dagegen von einem Hyper-V-Host verwendet werden. Auch die Komprimierung darf auf dem Speichermedium nicht aktiviert sein. Hyper-V unterstützt in Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2008 R2 SP1 keine NAS-Geräte (Network Attached Storage) oder NFS-Zugriff (Network File System). Das ist gewöhnlich keine drastische Einschränkung, weil die meisten NAS-Geräte und Speichergeräte, die sich als Speicher für Ihre Hyper-V-Umgebung eignen, auch iscsi-zugriff bieten. Weitere Informationen Planen von Laufwerken und Speicherung Eine Übersicht über die unterschiedlichen Speichermöglichkeiten für Hyper-V finden Sie unter Planen der Prozessor- und Arbeitsspeichereinstellungen für Ihre virtuellen Computer Wenn Sie Ihren virtuellen Computer erstellen, geben Sie an, wie viel Arbeitsspeicher er zugewiesen bekommt. Damit legen Sie fest, wie viel RAM höchstens im Gastbetriebssystem zur Verfügung steht. Der Administrator Ihrer virtuellen Umgebung kann auf diese Weise gerade so viel RAM bereitstellen, wie jeder virtuelle Computer tatsächlich benötigt. Denken Sie daran, dass jedem aktiven virtuellen Computer RAM zugewiesen sein muss, und dass die Gesamtmenge des zugewiesenen RAMs für alle aktiven virtuellen Computer im selben Hyper-V-Host nicht die Größe des Hardware-RAMs, der auf dem Hostcomputer installiert ist, minus der Arbeitsspeichermenge, die dem Hostbetriebssystem zugewiesen ist, übersteigen darf. Ein virtueller Computer belegt nur RAM, während er läuft oder angehalten wurde. Ermitteln Sie zum Konfigurieren der Prozessoren im Voraus die tatsächliche Auslastung und die Multithreadingfähigkeiten des Betriebssystems und der Anwendungen, die innerhalb des virtuellen Computers laufen. Sie können für einen virtuellen Computer bis zu vier virtuelle Prozessoren konfigurieren, abhängig von der Unterstützung des Gastbetriebssystems. Außerdem können Sie den virtuellen Computern, die auf dem Hyper-V-Host laufen, höchstens acht virtuelle Prozessoren pro logischem Prozessor des Hosts zuweisen. Windows 7-VMs unterstützen bis zu zwölf virtuelle Prozessoren pro logischem Prozessor. Wenn Sie die Zahl der logischen Prozessoren berechnen, die in einem Hyper-V-Host ohne aktives Hyperthreading zur Verfügung stehen, entspricht ein logischer Prozessor einem physischen Kern auf dem Hyper-V-Host. Ein Host, bei dem Hyperthreading aktiviert ist, stellt für jeden physischen Kern zwei logische Prozessoren zur Verfügung. Auch die Prozessorkompatibilität müssen Sie berücksichtigen, wenn Sie das neue Feature der Live-Migration nutzen wollen. Ein virtueller Computer kann, während er läuft, zwischen

8 394 Kapitel 8: Entwerfen der Virtualisierung zwei unterschiedlichen Hyper-V-Hosts migriert werden, sofern die physischen Prozessoren der beiden Hosts kompatibel sind. Wenn virtuelle Computer zwischen Intel-Hosts und AMD-Hosts ausgetauscht werden müssen, sich diese Clusterknoten aber bezüglich der Prozessorfamilien des jeweiligen Herstellers unterscheiden, müssen Sie unter Umständen die Option Mit einer anderen Prozessorversion zu einem physikalischen Computer migrieren auswählen, um eine erfolgreiche Live-Migration zu gewährleisten. (Die Übersetzung im Produkt müsste richtig heißen: Zu einem physischen Computer mit einer anderen Prozessorversion migrieren.) Diese Einstellung ist sehr nützlich, wenn Sie in einer heterogenen Hyper-V-Umgebung Wartungs- oder andere Verwaltungsaufgaben ausführen müssen. Eine letzte Frage ist, ob NUMA (Non-Uniform Memory Architecture) auf Ihren Hyper-V- Hosts aktiviert ist. NUMA stellt spezielle Hochgeschwindigkeitsregionen im Arbeitsspeicher zur Verfügung, die bestimmten Kernen im Systemboard des Hyper-V-Hosts fest zugeordnet sind. Erstellen Sie keine virtuellen Computer, die eine Nutzung und Zuweisung von Prozessoren oder Arbeitsspeicher außerhalb einer einzelnen NUMA-Region erfordern. Prüfen Sie anhand des Konfigurationshandbuchs für Ihren Host, wie Sie NUMA bei Ihrem Systemboard einstellen. Planen der virtuellen Netzwerke Wenn Sie mit der Konfiguration der Netzwerkdienste für Ihre virtuelle Umgebung beginnen, müssen Sie zuerst die virtuellen Netzwerke konfigurieren, die als Kommunikationskanäle für die virtuellen Computer dienen, die auf Ihren Hyper-V-Hosts laufen. Im nächsten Schritt konfigurieren Sie in Ihren virtuellen Computern die Verwendung der Netzwerkkarten, die Sie vorher für die Kommunikationskanäle auf dem Host konfiguriert haben. Um die Netzwerkkonfiguration für Ihre virtuellen Computer festzulegen, müssen Sie einige Fragen beantworten: Wie lauten die Sicherheitsanforderungen für die virtuellen Computer? Welche Anforderungen gelten für die externe Konnektivität der virtuellen Computer, das heißt, welche Bandbreite ist nötig und welche VLANs (Virtual Local Area Networks) werden gebraucht? Welche Anforderungen bestehen bezüglich hoher Verfügbarkeit bei der Netzwerkanbindung? Welche Netzwerkverbindungsoption erfüllt die formulierten Anforderungen am besten? Es gibt drei Typen von Kommunikationskanälen, die Sie im Hyper-V-Manager für virtuelle Netzwerke für die Nutzung in virtuellen Computern konfigurieren können: Ein privates Netzwerk, das nur die Kommunikation zwischen virtuellen Computern desselben Hyper-V-Hosts erlaubt Ein internes Netzwerk, das die Kommunikation zwischen den virtuellen Computern und zwischen dem Host und den virtuellen Computern ermöglicht Ein externes Netzwerk, das den virtuellen Computern bidirektionale Konnektivität zu Ihrem Hardwarenetzwerk bietet Welchen der drei Typen Sie verwenden, hängt von den Kommunikationsanforderungen der virtuellen Computer ab. Die virtuellen Netzwerke arbeiten auf Schicht 2 des OSI-Modells (Open Systems Interconnect) der ISO (International Organization for Standardization). Kommuniziert ein virtueller Computer ausschließlich mit anderen virtuellen Computern, sollten Sie ein privates Netzwerk konfigurieren und die virtuellen Netzwerkkarten dieser

9 Lektion 1: Entwerfen der Betriebssystemvirtualisierung 395 virtuellen Computer entsprechend anbinden. An den virtuellen Switch, der für ein privates Netzwerk erstellt wird, ist keine virtuelle Netzwerkkarte des Hostbetriebssystems gebunden. Die virtuellen Computer, die an das private Netzwerk gebunden sind, können nur miteinander kommunizieren, wenn sie mit IP-Adressen (Internet Protocol) aus demselben IP-Subnetz konfiguriert sind. Wenn Sie für mehrere private virtuelle Netzwerke unterschiedliche IP- Subnetze konfigurieren, muss ein virtueller Computer einen Routingdienst bereitstellen, um die Kommunikation zwischen den virtuellen Netzwerken zu ermöglichen. Falls virtuelle Computer Kommunikation mit dem Betriebssystem des Hyper-V-Hosts erfordern, brauchen Sie ein internes Netzwerk. Der Switch eines internen Netzwerks stellt dieselbe Schicht-2-Kommunikation zur Verfügung wie das private Netzwerk, ermöglicht aber zusätzlich die Kommunikation zwischen dem Hyper-V-Host und den virtuellen Computern, die für dieses Netzwerk konfiguriert sind. Es gelten dieselben Einschränkungen für den Switch des internen Netzwerks, und unter Umständen müssen Sie in der Hostfirewall Ausnahmen einrichten, damit die Kommunikation mit den laufenden virtuellen Computern möglich ist. Der Typ externes Netzwerk bietet Kommunikation zwischen den virtuellen Computern und der externen Umgebung. Für jedes externe Netzwerk, das Sie konfigurieren, brauchen Sie eine eigene Hardwarenetzwerkkarte. Der Administrator muss also für jedes externe Netzwerk, das für die Kommunikation zu LAN-Segmenten des Produktivsystems oder zur IP- Speicherung (iscsi-san) gebraucht wird, noch die zusätzlichen Hardwarenetzwerkkarten addieren, die das Betriebssystem des Hyper-V-Hosts benötigt. Wenn Sie die benötigten virtuellen Netzwerke auf dem Host konfiguriert haben, müssen die virtuellen Computer über eine virtuelle Netzwerkkarte an diese virtuellen Netzwerke angeschlossen werden. Wenn Sie sich die Netzwerkkarten ansehen, die Hyper-V beim Konfigurieren der Geräte für virtuelle Computer zur Verfügung stellt, sehen Sie zwei Optionen: Ältere Netzwerkkarte Netzwerkkarte Die ältere Netzwerkkarte (legacy network adapter) wird für Betriebssysteme verwendet, die eine oder mehrere der folgenden Anforderungen stellen: Es wird eine Netzwerkkarte gebraucht, ohne dass die Integrationsdienste installiert werden. Das ist möglich, weil die ältere Netzwerkkarte eine DEC /100TX- Netzwerkkarte emuliert. Es wird eine Netzwerkinstallationsmethode, beispielsweise PXE (Pre-Execution Environment), gebraucht, um ein Betriebssystem innerhalb des virtuellen Computers zu installieren. Es gibt ein Kompatibilitätsproblem bei der Verwendung der Integrationsdienste. Innerhalb des virtuellen Computers werden mehr als acht Netzwerkkarten gebraucht. Mithilfe der älteren Netzwerkkarte gewinnt ein virtueller Computer vier zusätzliche Netzwerkschnittstellen, sodass insgesamt zwölf Netzwerkkarten zur Verfügung stehen. Beachten Sie auch, dass die ältere Netzwerkkarte mehr CPU-Ressourcen verbraucht, weil sie eine physische Netzwerkkarte emuliert. Die ältere Netzwerkkarte sollte nur eingesetzt werden, wenn sie tatsächlich gebraucht wird. Alle anderen Netzwerkkarten, die von virtuellen Computern benutzt werden, sollten synthetische Netzwerkkarten sein. Die synthetische, normale Netzwerkkarte wird von den Hyper-V-Integrationsdiensten zur Verfügung gestellt. Sie bietet weitaus höhere Leistung. Einige neuere Windows-Versionen,

10 396 Kapitel 8: Entwerfen der Virtualisierung Windows Server 2008 R2 und Windows 7, enthalten bereits entsprechende Treiber. Die Netzwerkkarte verbraucht weniger CPU-Ressourcen, weil dieser Treiber seine Aufgaben ohne Hilfe des Hostbetriebssystems erledigt. Planen der virtuellen Festplatten Wenn Sie die Konfiguration Ihrer virtuellen Computer festlegen, müssen Sie auch entscheiden, wo die virtuellen Festplatten (Virtual Hard Disks, VHDs) gespeichert werden. Ein gemeinsam genutzter Speicher, wie er von SANs bereitgestellt wird, ermöglicht die beste Portierbarkeit des virtuellen Computers und bietet Failover in einem Failover-Cluster sowie das neue Feature der Live-Migration. Virtuelle Computer können so konfiguriert werden, dass sie Festplattendaten in sogenannten Flatfiles speichern. Hyper-V bindet die Dateisysteme ein, die in VHDs gespeichert sind. VHDs erscheinen im virtuellen Computer als normale Festplattenlaufwerke, die formatiert und partitioniert werden können. Sofern Sie keine Lösung mit fester Größe (oft auch als Thick-Bereitstellung bezeichnet) verwenden wollen, haben Sie auch die Möglichkeit, VHDs als dynamisch wachsende Festplattenlaufwerke zu speichern (die sogenannte Thin-Bereitstellung). Wenn Sie die Größe für die VHD eines virtuellen Computers festlegen und eine Festplatte mit dynamischer Größe verwenden, sollten Sie genug Platz für den Fall reservieren, dass das Betriebssystem künftig mehr Platz belegt. Ein dritter Typ der VHD ist der differenzierende Datenträger (differencing disk). Ein vorher erstellter virtueller Computer kann als Basis für die Bereitstellung mehrerer virtueller Computer dienen, wenn Sie differenzierende Datenträger einsetzen. Sie brauchen die VHD eines vollständig konfigurierten virtuellen Computers, um differenzierende Datenträger zu erstellen. Der differenzierende Datenträger wird dann als VHD verwendet, um einen neuen virtuellen Computer zu erstellen. Auf diese Weise können neue virtuelle Computer sehr schnell bereitgestellt werden. Die ursprüngliche Basis-VHD muss in ihren Dateiattributen als schreibgeschützt markiert werden. Differenzierende Datenträger werden auch eingesetzt, wenn Hyper-V Snapshots anfertigt. Eine letzte Option erlaubt es, eine physische Festplatte zu verwenden. Die physische Festplatte muss im Hyper-V-Host konfiguriert und offline genommen werden, bevor sie als Festplattenlaufwerk zu einem virtuellen Computer hinzugefügt wird. Das Laufwerk kann eine lokale Festplatte oder eine LUN (Logical Unit Number) in einem SAN sein. Alle beschriebenen VHD-Typen und das physische Laufwerk können nun dynamisch konfiguriert werden, während der virtuelle Computer läuft. Die einzige Einschränkung ist, dass der virtuelle Computer ein Quelllaufwerk hat, um sein Betriebssystem auszuführen; alle anderen Laufwerke können ohne Ausfallzeit hinzugefügt oder entfernt werden, während der virtuelle Computer läuft. Installieren des Gastbetriebssystems Im letzten Schritt beim Einrichten eines virtuellen Computers legen Sie fest, wie Sie das Betriebssystem installieren, wenn Sie einen neuen virtuellen Computer erstellen. Ihnen stehen dabei mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, etwa eine Abbilddatei, beispielsweise eine.iso-datei oder das Abbild einer CD/DVD-ROM. Sie können aber auch einen Netzwerkinstallationsserver wie WDS verwenden. Die Betriebssysteminstallation von einem ISO-Abbild wird am häufigsten verwendet, aber bei großen Bereitstellungen ist sie keine optimale Lösung. Microsoft System Center Virtual Machine Manager (SCVMM) 2008 bietet die Möglichkeit, virtuelle Computer mit Gastbe-

11 Lektion 1: Entwerfen der Betriebssystemvirtualisierung 397 triebssystemen schnell bereitzustellen. Dazu stehen verschiedene Methoden zur Verfügung, außerdem haben Sie darin die Möglichkeit, virtuelle Computer auf einem Hyper-V-Host bereitzustellen, indem Sie die physischen Computer in ihrer ursprünglichen Umgebung klonen. Verwalten virtualisierter Server Sie verwenden die Konsole Hyper-V-Manager (Abbildung 8.1), um Hyper-V und virtuelle Computer zu verwalten und bereitzustellen. Diese Konsole bietet die Möglichkeit, virtuelle Netzwerke anzulegen und zu verwalten, Datenträger zu bearbeiten und zu prüfen, Snapshots anzufertigen, zu einem Snapshot zurückzukehren sowie Snapshots zu löschen und die Einstellungen einzelner virtueller Computer zu bearbeiten. Sie können auch virtuelle Festplatten als Volumes auf dem Hostserver bereitstellen. Einige dieser Funktionen wurden bereits im Abschnitt»Planen der Bereitstellung der virtuellen Computer«weiter oben in dieser Lektion beschrieben. Abbildung 8.1 Die Konsole Hyper-V-Manager Snapshots Snapshots ähneln der Komplettdatensicherung eines virtualisierten Computers. Sie haben vor allem den Vorteil, dass Sie mit Snapshots viel schneller eine ältere Instanz des Betriebssystems wiederherstellen können als mit allen anderen Techniken. Nehmen wir an, Ihre Organisation hostet ihren Intranetwebserver als VM unter Hyper-V. Jeden Tag wird ein Snapshot dieses Intranetwebservers angefertigt. Aufgrund eines unerwarteten Problems mit dem speziellen CMS (Content Management System) haben die letzten Updates der Intranetsite den Server völlig gelöscht. Früher musste in einem solchen Fall ein Administrator die Datensicherungsbänder heraussuchen und die Dateien wiederherstellen. Mit Hyper-V brauchen Sie lediglich den vorherigen Snapshot wiederherzustellen, und alles befindet sich in genau dem Zustand, der bestand, als der Snapshot angefertigt wurde.

12 398 Kapitel 8: Entwerfen der Virtualisierung Snapshots setzen differenzierende Datenträger ein, um alle Änderungen an der ursprünglichen VHD zu speichern. Der Zustand der eigentlichen VHD bleibt unverändert. Geht die VHD verloren, auf der die Snapshots aufbauen, sind die VHD selbst und alle davon abhängigen differenzierenden Datenträger verloren. Es ist daher wichtig, Snapshots nicht als Datensicherung zu verwenden. Snapshots sollten nur benutzt werden, um den Zustand zu einem bestimmten Zeitpunkt festzuhalten. Sie sollten ordentliche Datensicherungen aller Daten- und Produktiv-VMs anfertigen. Snapshots können auch die Leistung drücken, weil sie bei längerem Einsatz zwangsläufig zu erheblicher Fragmentierung führen. Lizenzierung Alle Betriebssysteme, die in einer virtualisierten Umgebung laufen, müssen lizenziert werden. Die Lizenz von Windows Server 2008 R2 Standard erlaubt den Betrieb eines physischen Systems und zusätzlich einer VM-Instanz (auch als Softwareinstanz bezeichnet). Windows Server 2008 R2 Enterprise erlaubt neben einer physischen Instanz der Betriebssysteminstallation vier Softwareinstanzen. Windows Server 2008 R2 Datacenter wird pro Prozessor lizenziert, es erlaubt unbegrenzt viele Softwareinstanzen auf dem physischen Host. Die Anwendungen, die auf den virtualisierten Servern laufen, brauchen ebenfalls Lizenzen. Wie bei allen Lizenzfragen gilt, dass Sie sich in komplexen Fällen an Ihren Softwarehändler wenden und sich erkundigen sollten, ob das Einsatzszenario durch die Lizenz abgedeckt wird. Weitere Informationen Lizenzen für virtuelle Computer Welche Punkte Sie bei der Lizenzierung eines virtuellen Computers beachten müssen, ist unter ausführlicher erklärt. Ändern von Hardwareeinstellungen Sie können die VM-Einstellungen jederzeit ändern. Auf diese Weise können Sie Ressourcen wie virtuelle Festplatten hinzufügen, das RAM erweitern oder andere Einstellungen konfigurieren, beispielsweise den Speicherort für Snapshotdateien. Abbildung 8.2 zeigt die Integrationsdienste für einen virtuellen Computer. Integrationsdienste ermöglichen es, Informationen und Daten direkt zwischen Host und VM auszutauschen. Damit diese Dienste zur Verfügung stehen, müssen sie auf dem Gastbetriebssystem installiert werden. Diese Aufgabe wird durchgeführt, sobald das Gastbetriebssystem eingerichtet ist. Sie können einige Einstellungen ändern, zum Beispiel für das DVD-Laufwerk, während der virtuelle Computer läuft. Andere Einstellungen, etwa das Hinzufügen zu und Entfernen von Prozessoren aus einem virtuellen Computer, setzen voraus, dass Sie den virtuellen Computer ausschalten. Sie können festlegen, welchen Anteil an der Kapazität eines Prozessors ein bestimmter virtueller Computer maximal haben darf. Öffnen Sie dazu die Einstellungen für die virtuellen Prozessoren (Abbildung 8.3). Auf diese Weise können Sie verhindern, dass ein virtueller Computer, der den Prozessor stark auslastet, die Hardware des Hostservers mit Beschlag belegt. Sie können in den Einstellungen für die virtuellen Prozessoren auch eine relative Gewichtung für einen gehosteten VM festlegen. Statt anzugeben, wie viel Prozent der Systemressourcen der virtuelle Computer nutzen darf, geben Sie Verhältniswerte an, die festlegen, wie viel von den Systemressourcen ein virtueller Computer aufbraucht. Die Angabe solcher relativen Gewichtungen hat den Vorteil, dass Sie die Prozentwerte nicht

13 Lektion 1: Entwerfen der Betriebssystemvirtualisierung 399 jedes Mal neu berechnen müssen, wenn Sie virtuelle Computer auf einem Host hinzufügen oder entfernen. Sie fügen einfach den neuen virtuellen Computer hinzu, weisen eine relative Gewichtung zu und überlassen es Hyper-V zu berechnen, wie viel Prozent der virtuelle Computer an bestimmten Systemressourcen verbrauchen darf. Abbildung 8.2 Ändern der Einstellungen für einen virtuellen Computer Schnelltest 1. Auf welchen Versionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 können Sie die Rolle Hyper-V installieren? 2. Welche Windows Server 2008 R2-Edition eignet sich am besten für Softwareinstanzen, wenn Sie sich bei der Analyse auf die Aspekte Lizenzierung und Kosten konzentrieren? Antworten zum Schnelltest 1. Sie können die Rolle Hyper-V auf den 64-Bit-Versionen der Standard-, Enterpriseund Datacenter-Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 installieren, und zwar jeweils in der vollständigen und der Server Core-Installation. 2. Weil Windows Server 2008 R2 Standard Edition nur eine einzige Softwareinstanz erlaubt, ist es normalerweise nicht sinnvoll, diese Lizenz für den Einsatz auf Ihrem physischen Host zu kaufen, weil die Erweiterungsmöglichkeiten sehr begrenzt sind. Windows Server 2008 R2 Enterprise Edition eignet sich gut für kleinere Umgebungen,

14 400 Kapitel 8: Entwerfen der Virtualisierung in denen höchstens geringe Kapazitätserweiterungen zu erwarten sind. Windows Server 2008 R2 Datacenter Edition gilt normalerweise als optimale Lösung für alle Umgebungen, in denen die Kapazität vermutlich auf mehr als vier Softwareinstanzen pro physischem Host wachsen wird. Abbildung 8.3 Prozessorzuweisung für einen virtuellen Computer Kandidaten für Virtualisierung Wenn Sie die Möglichkeit einer Serverbereitstellung analysieren, ist es in manchen Fällen sinnvoll, statt eines echten Servers einen virtualisierten Server bereitzustellen. Ein Faktor sind die Kosten: Eine Windows Server 2008 R2 Enterprise-Lizenz umfasst Lizenzen für vier gehostete virtuelle Instanzen. Sie müssen bei einem Vergleich der Lizenzierungskosten zwar auch etliche andere Kosten berücksichtigen, aber eine Windows Server 2008 R2 Enterprise- Lizenz ist billiger als fünf Standardlizenzen. Denken Sie auch daran, dass Serverhardware der Enterpriseklasse immer deutlich teurer ist als eine Windows Server 2008 R2 Enterprise- Lizenz, besonders wenn Ihre Organisation eine Lizenzvereinbarung mit Microsoft hat. Natürlich liegt jeder Fall etwas anders, aber in den folgenden Standardsituationen ist es sinnvoll, statt einer herkömmlichen physischen Installation einen virtualisierten Server zu planen: Sie wollen in einer Zweigstelle WDS für einen Rollout einsetzen, der mehrere Tage dauert, verfügen aber nicht über genug Ressourcen, um zusätzliche Hardware an diesem Standort bereitzustellen. In diesem Fall können Sie einen WDS-Server virtualisieren und

15 Lektion 1: Entwerfen der Betriebssystemvirtualisierung 401 den virtuellen Computer nur dann einschalten, wenn er gebraucht wird. Falls später weitere Betriebssysteme installiert werden müssen, können Sie diesen virtuellen Computer erneut einschalten. Sie hosten auf demselben Server zwei Anwendungen, die Konflikte miteinander verursachen. Weil benutzerdefinierte Anwendungen nicht immer gut zusammenarbeiten, müssen Sie gelegentlich jede Anwendung in ihren eigenen virtuellen Computer packen. Anwendungen, die auf unterschiedlichen Computern gehostet werden, dürften kaum Konflikte untereinander verursachen! Eine andere Lösung besteht darin, die Anwendung selbst zu virtualisieren. Die Anwendungsvirtualisierung wird in der nächsten Lektion dieses Kapitels behandelt. Bei Ihnen arbeiten Entwickler, die eine Anwendung testen müssen. Wenn Sie schon einmal Systemadministrator in einer Umgebung waren, in der Entwickler arbeiten, wissen Sie, dass viele Projekte bis kurz vor der Fertigstellung sehr instabil sind und das gesamte System beschädigen können. Wenn Sie den Entwicklern ihren eigenen virtuellen Computer geben, können sie diesen virtuellen Server nach Herzenslust malträtieren, ohne sich über Auswirkungen auf andere Benutzer und Dienste Gedanken machen zu müssen. Manche Serverbereitstellungen eignen sich schlecht für die Virtualisierung. Server, die hohe E/A- oder CPU-Anforderungen haben, sind ungeeignete Kandidaten. Ein Server, der CPU-, Arbeitsspeicher- und Festplattenressourcen auf einem einzelnen Computer auslastet, braucht genauso viele Ressourcen, wenn er virtualisiert wird. Und eine herkömmliche Serverinstallation bietet höhere Leistung als ein virtualisierter Server. Im Allgemeinen ist es sinnvoll, virtuelle Server bereitzustellen, solange der Server keine allzu großen Leistungsansprüche stellt. Wenn ein Server hohe Leistung braucht, müssen Sie anhand anderer Faktoren entscheiden, ob Virtualisierung einen Vorteil bietet. Planen der Serverkonsolidierung Wenn Sie die Bereitstellung von Windows Server 2008 R2 an einem Standort planen, der eine vorhandene Windows Server-Infrastruktur hat, analysieren Sie, welche der vorhandenen physischen Server sich virtualisieren lassen, welche migriert und welche aktualisiert werden müssen. Wenn Sie in Ihrer Umgebung System Center Operations Manager bereitgestellt haben, können Sie damit einen Bericht der Virtualisierungskandidaten generieren. So erhalten Sie eine Liste der Server in Ihrer Umgebung, die sich aufgrund ihrer derzeitigen Nutzungsmuster gut für die Virtualisierung eignen. Wenn Sie entschieden haben, dass ein Server virtualisiert werden soll, besteht der nächste Schritt darin, diesen Server von seiner vorhandenen Hardware in eine virtualisierte Partition zu verschieben, die unter Windows Server 2008 R2 läuft. Für diese Aufgabe stehen zwei Tools zur Verfügung: das Virtual Server Migration Toolkit (VSMT) und SCVMM. Beide Tools sind zu Hyper-V kompatibel. Die Virtualisierung eines physischen Servers wird häufig als P2V (Physical-to-Virtual) bezeichnet. Virtual Server Migration Toolkit VSMT ist das beste Tool, wenn Sie nur wenige Server virtualisieren. Es handelt sich um ein Befehlszeilentool. Die während des Migrationsprozesses benutzten Konfigurationsdaten sind in XML-Dateien (Extensible Markup Language) gespeichert. Sie können mit VSMT

16 402 Kapitel 8: Entwerfen der Virtualisierung keine virtualisierten Server verwalten, es ist lediglich ein Tool für die Migration physischer Server in eine virtualisierte Umgebung. Im Unterschied zu den Migrationstools von SCVMM 2008 ist es nicht möglich, mit VSMT Migrationen ohne Ausfallzeit durchzuführen. Das VSMT wurde in erster Linie entwickelt, um Server auf die Virtual Server 2005-Plattform zu migrieren. Aber weil die mit Virtual Server 2005 virtualisierten Betriebssysteme zu Hyper-V kompatibel sind, können Sie mit diesem Tool auch die Migration auf Windows Server 2008 R2-Virtualisierungshosts durchführen. Weitere Informationen Virtual Server Migration Toolkit Wie Sie mit VSMT Server virtualisieren, ist im folgenden TechNet-Artikel beschrieben: System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 Sie sollten SCVMM 2008 R2 einsetzen, wenn Sie eine größere Zahl virtueller Computer am selben Standort verwalten. SCVMM erfordert deutliche Investitionen in die Infrastruktur und ist in erster Linie für die Verwaltung von umfangreichen Bereitstellungen virtueller Server gedacht. Es wurde nicht dafür entworfen, eine Handvoll Server in eine virtuelle Umgebung zu migrieren. Wenn Sie dagegen planen, eine große Zahl von Servern zu virtualisieren, erweisen sich die leistungsfähigen Funktionen von SCVMM 2008 R2 als wertvoll. Im Unterschied zu VSMT ist SCVMM vollständig in Windows PowerShell integriert, sodass Sie mehr Flexibilität bei der Migration von Servern aus physischen in virtualisierte Umgebungen erhalten. Sie müssen beachten, dass die Bereitstellung von SCVMM eine Verbindung zu einer SQL Server-Datenbank erfordert. Die Express Edition von SQL Server 2005 SP3 ist in den SCVMM 2008 R2-Installationsdateien enthalten, Sie können aber auch eine vorhandene SQL Server 2005 SP3- oder SQL Server 2008-Instanz verwenden. SCVMM 2008 R2 speichert in dieser Datenbank die VM-Konfigurationsdaten. Neben der Virtualisierung herkömmlicher Serverinstallationen beherrscht SCVMM folgende Aufgaben: Überwachen aller virtualisierten Server in Ihrer Umgebung. Ein einziger SCVMM- Server verwaltet bis zu virtuelle Computer. Überwachen aller Hyper-V-Hosts in Ihrer Umgebung. Ein einziger SCVMM-Server kann bis zu 400 Hyper-V- oder Virtual Server 2005 R2-Hostcomputer verwalten. Verschieben virtualisierter Server von einem Hyper-V-Host auf einen anderen, sofern sie an eine Fibre-Channel-SAN-Umgebung angeschlossen sind. Verschieben von virtualisierten Servern in und aus Bibliotheken. Delegieren von Berechtigungen, damit Benutzer ohne administrative Privilegien ihre eigenen VMs erstellen und verwalten können. Migrieren von Servern aus der physischen in die virtuelle Umgebung ohne jede Ausfallzeit. Unterstützung für das Ausführen einer Live-Migration. Automatische Aktivierung der Rolle Hyper-V auf einem Windows Server 2008 R2-Host, der zur SCVMM-Konsole hinzugefügt wird.

17 Lektion 1: Entwerfen der Betriebssystemvirtualisierung 403 Unterstützung für CSVs (Clustered Shared Volumes). Ausführen von Fibre-Channel- und iscsi-san-übertragungen, um virtuelle Computer in und aus einem Cluster zu migrieren. Unterstützung für das dynamische Hinzufügen und Entfernen von Datenträgern in Hyper-V. Verwalten von VMware ESX 3.0-, 3.5- und 4.0-Hosts. VMware ESX 4.1 wird momentan noch nicht unterstützt. Unterstützung für die Speichermigration der virtuellen Festplatte eines virtuellen Computers auf einen Hyper-V- oder VMware ESX-Host. Unterstützung für den Wartungsmodus, in dem virtuelle Computer aus einem Host migriert werden, um den Host zu warten. Unterstützung für Windows PowerShell 2.0. SCVMM 2008 R2 bietet eine Kapazitätsplanung, die es Ihnen ermöglicht, virtuelle Computer den Virtualisierungshosts in Ihrer Umgebung zuzuweisen, die entsprechende Ressourcen verfügbar haben. Dazu werden die VM-Leistungsdaten ausgewertet. Falls Sie also zehn Windows Server 2008 R2-Hosts haben, die jeweils mehrere VMs hosten, gibt das Kapazitätsplanungstool in SCVMM 2008 R2 auf Basis der Leistungsdaten Empfehlungen, wo jeder virtuelle Computer gehostet werden sollte. SCVMM 2008 R2 erweitert Ihre Möglichkeiten bei der Planung der Betriebssystemvirtualisierung, weil es Tools umfasst, mit denen Sie Ihre Virtualisierungsinfrastruktur optimal nutzen. Wie Abbildung 8.4 zeigt, können Sie die Kapazitätsplanungstools in SCVMM 2008 R2 flexibel anpassen, indem Administratoren bestimmten Ressourcen eine höhere Priorität einräumen. Zum Beispiel können Sie die Kapazitätsplanungstools so konfigurieren, dass bevorzugt Server verwendet werden, die Arbeitsspeicher frei haben, und dass Server mit geringer CPU-Auslastung eine niedrigere Priorität haben. Abbildung 8.4 Konfigurieren der Kapazitätsplanung

18 404 Kapitel 8: Entwerfen der Virtualisierung Komponenten einer System Center Virtual Machine Manager 2008 R2-Bereitstellung Eine SCVMM 2008 R2-Bereitstellung umfasst mehrere Komponenten, die Sie alle auf einem einzigen Server installieren oder auf mehrere Server im Unternehmen verteilen können. SCVMM 2008 R2 enthält folgende Komponenten: SCVMM-Server Dies ist der Server, auf dem die SCVMM-Software installiert ist. Sie sollten diese Komponente zuerst installieren. In fast allen Fällen gibt es nur einen SCVMM-Server in einer Umgebung, daher sollten Sie Redundanz mithilfe von Failover- Clusterunterstützung schaffen, statt mehrere Server bereitzustellen. Es ist zwar möglich, mehrere SCVMM-Server in einer Gesamtstruktur bereitzustellen, aber jeder SCVMM- Server braucht eine eigene Datenbank, auch wenn diese Datenbanken auf derselben SQL Server-Instanz gehostet werden können. Ein SCVMM-Server kann nicht in einer Gesamtstruktur installiert werden, die einen aufgesplitterten DNS-Namespace hat (mehrere unterschiedliche Domänenstrukturen innerhalb derselben Gesamtstruktur). SCVMM-Agent Diese Komponente wird auf Hosts, die Virtual Server 2005 R2 oder Hyper-V ausführen, und auf SCVMM-Bibliotheksservern installiert. Damit alle virtuellen Computer automatisch verwaltet werden können, müssen sie Mitglieder derselben Gesamtstruktur wie der SCVMM-Server sein. Es ist möglich, den SCVMM-Agent auf einem Computer zu installieren, der kein Mitglied derselben Gesamtstruktur ist, und von Hand eine Verbindung zum SCVMM-Server zu konfigurieren. Das kommt vor, wenn ein Virtualisierungshost in einem Umkreisnetzwerk bereitgestellt wird. Ein einzelner SCVMM-Server kann maximal 400 Server verwalten, die Hyper-V oder Virtual Server 2005 R2 SP1 ausführen. Jeder Hyper-V- oder Virtual Server 2005 R2 SP1-Host kann nur von einem einzigen SCVMM-Server verwaltet werden. Weitere Informationen Den SCVMM-Agent lokal installieren Weitere Informationen darüber, wie Sie den SCVMM-Agent lokal installieren, finden Sie im folgenden TechNet-Dokument: cc aspx. Prüfungstipp Denken Sie in der Prüfung daran, dass der SCVMM-Agent auf Hyper-V-Servern installiert wird, um den Hyper-V-Host zu verwalten und zu überwachen. Agents zum Verwalten und Überwachen der virtuellen Computer werden dagegen von Microsoft System Center Operations Manager 2007 R2 installiert. SCVMM-Datenbank Die SCVMM-Datenbank kann entweder auf SQL Server 2005 oder SQL Server 2008 gehostet werden. Falls keine SQL Server-Instanz angegeben wird, installiert die Setuproutine SQL Server 2005 SP3 Express auf dem lokalen SCVMM- Server. Der Nachteil bei SQL Server Express ist, dass die erweiterten Berichterstellungsfunktionen nicht zur Verfügung stehen. Wenn Sie die erweiterten Berichterstellungsfunktionen des Produkts verwenden möchten, müssen Sie nicht nur SQL Server 2005 SP2 (oder neuer) oder SQL Server 2008 verwenden, sondern System Center Operations Manager 2007 auch in derselben Gesamtstruktur bereitstellen. Wenn der SCVMM- Server im Remotezugriff auf die SCVMM-Datenbank zugreift, sollten Sie die Verbindung zwischen den Servern mit SSL (Secure Sockets Layer) schützen.

19 Lektion 1: Entwerfen der Betriebssystemvirtualisierung 405 Weitere Informationen Konfigurieren einer Remoteinstanz von SQL Server Eine genaue Anleitung, wie Sie eine Remoteinstanz von SQL Server so konfigurieren, dass SCVMM unterstützt wird, finden Sie im folgenden TechNet-Dokument: SCVMM-Administratorkonsole Die SCVMM-Administratorkonsole kann auf der Arbeitsstation eines Administrators installiert werden, um SCVMM im Remotezugriff zu verwalten. Sie kann aber auch direkt auf den installierten SCVMM-Komponenten benutzt werden. SCVMM-Selbstbedienungsportal Über dieses Portal können Benutzer, die keine SCVMM-Administratoren sind, VMs verwalten, für die ihnen Berechtigungen delegiert wurden. Das Portal arbeitet webbasiert und sollte auf einem Server mit IIS 7.0 oder neuer installiert werden, der Mitglied derselben Gesamtstruktur wie der SCVMM-Server ist. SCVMM-Bibliotheksserver Die Bibliothek ist ein Katalog der Ressourcen, die benutzt werden, um mit SCVMM virtuelle Computer zu erstellen. Diese Ressourcen umfassen ISO-Abbilder, Skripts, Hardwareprofile, VM-Vorlagen, virtuelle Festplatten und gespeicherte VMs. Eine VM-Vorlage enthält ein Profil für das Gastbetriebssystem, ein Hardwareprofil und virtuelle Festplatten. Diese Ressourcen werden auf einem Satz von Freigaben gehostet, die über die SCVMM-Konsole verwaltet werden. Die Bibliothek kann bei einer Unternehmensbereitstellung über mehrere physische Server verteilt gespeichert werden. Wird die SCVMM-Bibliothek nicht auf dem VM-Hostserver bereitgestellt, sollte die Netzwerkverbindung zwischen einem VM-Hostserver und der Bibliothek schnell und zuverlässig sein. Eine Standardbibliotheksfreigabe namens VMMLibrary wird während des Installationsvorgangs auf dem SCVMM-Server erstellt, sofern der Administrator dies nicht ändert. Ein SCVMM-Bibliotheksserver kann nur von einem einzigen SCVMM-Server verwaltet werden. Sie können Ressourcen nicht direkt von unterschiedlichen SCVMM-Umgebungen aus gemeinsam nutzen. SCVMM 2008 R2 in der Zweigstelle SCVMM 2008 R2 wird normalerweise in einer Datencenterumgebung bereitgestellt, wobei alle Komponenten, inklusive VM-Hosts, am selben Standort liegen. Soll SCVMM 2008 R2 benutzt werden, um virtuelle Computer in Zweigstellen anzulegen, auszuführen und zu verwalten, sollten Sie einen SCVMM-Bibliotheksserver und einen VM-Host am Zweigstellenstandort bereitstellen. So sind Sie in der Lage, neue virtuelle Computer direkt aus der Bibliothek in den VM-Hosts bereitzustellen, ohne große Datenmengen über die WAN-Verbindung (Wide Area Network) des Unternehmens zu übertragen. Bei Zweigstellenbereitstellungen wird die SCVMM-Bibliothek normalerweise auf demselben Server bereitgestellt, der auch als VM-Host dient. Das ermöglicht schnelle Bereitstellungen, weil die Dateien zum Erstellen neuer VMs nicht über das Netzwerk kopiert werden müssen. Der Nachteil bei diesem Bereitstellungstyp ist, dass er viel Platz auf den Festplatten benötigt, um sowohl die Bibliotheksdaten als auch die bereitgestellten VMs zu speichern. Weitere Informationen Planen einer SCVMM-Bereitstellung Weitere Informationen zum Planen einer SCVMM 2008 R2-Bereitstellung finden Sie auf der folgenden TechNet-Webseite:

20 406 Kapitel 8: Entwerfen der Virtualisierung Weitere Informationen SCVMM 2008 R2-Webcasts Die folgenden TechNet-Webcasts enthalten weitere Informationen zum Einsatz von SCVMM 2008 R2:»Technical Overview of System Center Virtual Machine Manager 2008 R2«unter https://msevents.microsoft.com/cui/eventdetail.aspx?eventid= und»msdn Virtual Lab: Introduction to System Center Virtual Machine Manager 2008«unter https:// msevents.microsoft.com/cui/eventdetail.aspx?eventid= Übung Entwerfen der Bereitstellung von virtuellen Servern Die Firma Fabrikam ist ein großes australisches Unternehmen mit drei Standorten im Bundesstaat Victoria. Die Hauptstelle liegt in der Stadt Warrandyte, Zweigstellen in Yarragon und Traralgon. Im Rahmen eines Programms, mit dem der Verbrauch an fossilen Treibstoffen bei Fabrikam verringert werden soll, erforscht das Unternehmen Möglichkeiten, den Stromverbrauch zu senken. Die Überwachung der Computerhardwareressourcen im Unternehmen hat ergeben, dass an allen Standorten viele Server bereitgestellt sind, die kaum benutzt werden. Wenn das Unternehmen die Zahl der physischen Server senkt, verringert sich der Stromverbrauch. Damit verbessert sich die CO 2 -Bilanz, Ansehen und Wert des Unternehmens steigen. Die beiden Standorte Traralgon und Yarragon haben eine große Zahl von Windows Server 2003-Computern. Bei allen diesen Computern wurde ursprünglich ein Upgrade von Windows 2000 Server durchgeführt. Die Hardware wurde im Frühjahr 2001 angeschafft, daher ist sie im Vergleich zu modernen Systemen nicht besonders leistungsfähig. Das Management glaubt, dass sich die Menge an Hardware an den Standorten Traralgon und Yarragon deutlich rationalisieren lässt. In den Zweigstellen wird zwar keine Betriebssystemvirtualisierung genutzt, aber ein Administrator, der das Unternehmen inzwischen verlassen hat, hat die Effizienz deutlich verbessert, indem er 200 vorhandene Server im Datencenter Warrandyte virtualisiert und veraltete Hardware ausgemustert hat. Diese 200 Windows Server 2003-VMs werden momentan auf zehn Computern mit Windows Server 2003 Enterprise Edition gehostet. Die Hostplattform ist Virtual Server 2005 R2 SP1. Ein Teil des Virtualisierungsplans wird sich damit beschäftigen, diese virtuellen Computer so zu migrieren, dass sie unter Hyper-V statt Virtual Server 2005 R2 SP1 gehostet werden. Der frühere Administrator hat festgestellt, dass alle 200 Windows Server 2003-VMs auf zwei Computern mit Windows Server 2008 R2 Datacenter gehostet werden können, sofern die Computer mit entsprechend leistungsfähiger Hardware ausgestattet sind bzw. werden. Der Administrator hat gekündigt, bevor dieses Projekt dem frühen Planungsstadium entwachsen war. Sie müssen den Plan weiterentwickeln. Übung Planen einer Strategie für die Betriebssystemvirtualisierung bei Fabrikam In dieser Übung analysieren Sie die geschäftlichen und technischen Anforderungen, um die Bereitstellung virtueller Server bei Fabrikam zu planen. 1. Mit welcher Strategie sollten Sie feststellen, welche Server bei Fabrikam gute Kandidaten für die Virtualisierung sind, und welche Schritte müssen Sie unternehmen, um diese Server zu virtualisieren? Planen Sie die Bereitstellung von System Center Operations Manager 2007 R2 in der Fabrikam-Gesamtstruktur. Generieren Sie einen Bericht der Virtualisierungskandidaten.

21 Lektion 1: Entwerfen der Betriebssystemvirtualisierung 407 Stellen Sie SCVMM 2008 R2 bereit und virtualisieren Sie damit die vorhandenen physischen Server. Das setzt voraus, dass alle Kandidaten Mitglieder derselben Gesamtstruktur sind oder den SCVMM 2008 R2-Agent installiert haben. 2. Was sollten Sie planen, um sicherzustellen, dass es jederzeit möglich ist, virtualisierte Server ohne Verzögerung in den Zweigstellen Traralgon und Yarragon bereitzustellen? Stellen Sie eine SCVMM 2008 R2-Bibliothek an den beiden Zweigstellenstandorten Traralgon und Yarragon bereit. Konfigurieren Sie DFS (Distributed File System) so, dass außerhalb der Geschäftszeiten aktualisierte Bibliotheksdaten über die WAN-Verbindungen an die Bibliotheksstandorte repliziert werden. 3. Was sollten Sie planen, um die virtuellen Computer, die im Datencenter Warrandyte unter Virtual Server 2005 R2 gehostet werden, auf Hyper-V zu migrieren? Stellen Sie ein Hochgeschwindigkeits-SAN im Datencenter Warrandyte bereit. Stellen Sie einen Windows Server 2008 R2 Datacenter-Host im Datencenter Warrandyte bereit. Migrieren Sie die virtuellen Computer, die unter Virtual Server 2005 R2 gehostet werden, mit SCVMM 2008 R2 auf Hyper-V, indem Sie sie über das SAN übertragen. Zusammenfassung der Lektion Hyper-V ist eine Serverrolle für die 64-Bit-Versionen von Windows Server 2008 und für Windows Server 2008 R2, die es erlaubt, virtualisierte Betriebssysteme zu hosten und zu verwalten. Snapshots erlauben es, den Zustand eines Servers zu einem beliebigen Zeitpunkt festzuhalten, zum Beispiel vor der Bereitstellung eines Updates. Der Server kann dann zu einem späteren Zeitpunkt auf den vorherigen Stand zurückversetzt werden. Die besten Kandidaten für Virtualisierung sind Server, die Prozessor-, RAM- und Festplattenressourcen nicht stark auslasten. Das Virtual Server Migration Toolkit (VSMT) stellt Tools zur Verfügung, mit denen Sie vorhandene Server virtualisieren können. Das Toolkit greift auf XML-Dateien zu, um die Migration von einer physischen auf eine virtualisierte Installation zu ermöglichen. Nutzen Sie dieses Werkzeug, wenn Sie nur wenige vorhandene Server virtualisieren wollen. System Center Virtual Machine Manager (SCVMM) ermöglicht es, viele virtuelle Computer und Hyper-V-Hosts gleichzeitig zu verwalten. Er enthält Tools, mit denen Sie VMs zwischen Hosts verschieben, nichtadministrativen Benutzern das Erstellen und Verwalten ihrer eigenen VMs erlauben und eine große Zahl von Servern virtualisieren können, die auf physischer Hardware installiert sind. Verwenden Sie SCVMM nur für mittlere bis große VM-Bereitstellungen.

22 408 Kapitel 8: Entwerfen der Virtualisierung Lernzielkontrolle Mit den folgenden Fragen können Sie Ihr Wissen zu den Informationen aus Lektion 1,»Entwerfen der Betriebssystemvirtualisierung«, überprüfen. Die Fragen finden Sie (in englischer Sprache) auch auf der Begleit-CD, Sie können sie also auch auf dem Computer im Rahmen eines Übungstests beantworten. Hinweis Die Antworten Die Antworten auf diese Fragen mit Erklärungen, warum die jeweiligen Auswahlmöglichkeiten richtig oder falsch sind, finden Sie im Abschnitt»Antworten«am Ende dieses Buchs. 1. Welches der folgenden Szenarien eignet sich am besten für die Bereitstellung von SCVMM 2008 R2? A. Sie müssen vier Windows 2000 Server-Computer virtualisieren. B. Sie wollen in der Lage sein, virtualisierte Server zwischen Hosts in Ihrem Fibre- Channel-SAN zu verschieben. C. Sie sind für die Verwaltung von zehn virtualisierten Windows Server 2008-Servern am Standort Ihrer Hauptstelle verantwortlich. D. Sie müssen die Bereitstellung von fünf Windows Server 2008 R2 Enterprise-Computern automatisieren, wobei die Serverrolle Hyper-V installiert werden soll. 2. Auf welcher der folgenden Plattformen können Sie die Serverrolle Hyper-V installieren? A. Eine Server Core-Installation der x64-version von Windows Server 2008 Enterprise B. Eine Server Core-Installation der x86-version von Windows Server 2008 Datacenter C. Eine Standardinstallation der x86-version von Windows Server 2008 Enterprise D. Eine Standardinstallation der x86-version von Windows Server 2008 Datacenter 3. Welche Limits gelten für eine SCVMM 2008 R2-Bereitstellung mit einem einzigen Server? (Wählen Sie zwei Antworten, die zusammen die richtige Lösung bilden.) A. 400 VM-Hosts B. 800 VM-Hosts C VM-Hosts D virtuelle Computer E virtuelle Computer 4. Welche der folgenden SCVMM 2008 R2-Komponenten sollten Sie an Zweigstellenstandorten installieren, in denen Sie neue VMs schnell auf den Virtualisierungshosts bereitstellen müssen? A. SCVMM-Datenbank B. SCVMM-Selbstbedienungsportal C. SCVMM-Server D. SCVMM-Bibliotheksserver

23 Lektion 1: Entwerfen der Betriebssystemvirtualisierung Sie planen die Bereitstellung von SCVMM 2008 R2, um mehrere Hundert VMs zu verwalten, die auf Windows Server 2008 R2-Computern mit Hyper-V gehostet werden. Etwa 30 VMs werden auf zwei Windows Server 2008 R2-Computern im abgeschirmten Subnetz Ihrer Organisation gehostet. Wie sollten Sie sicherstellen, dass alle VMs, die in Ihrer Umgebung gehostet werden, mit SCVMM 2008 R2 verwaltet werden können, ohne unnötige Instanzen dieses Produkts zu installieren? A. Installieren Sie von Hand den SCVMM-Agent auf den beiden Windows Server 2008 R2-Hostcomputern und konfigurieren Sie die interne Firewall mit den benötigten Ports. B. Installieren Sie von Hand den SCVMM-Agent auf den 30 VMs und konfigurieren Sie die interne Firewall mit den benötigten Ports. C. Installieren Sie AD DLS (Active Directory Lightweight Directory Services) und konfigurieren Sie die interne Firewall mit den benötigten Ports. D. Installieren Sie SCVMM 2008 R2 auf jedem Windows Server 2008 R2-Hostcomputer und konfigurieren Sie die interne Firewall mit den benötigten Ports.

24 410 Kapitel 8: Entwerfen der Virtualisierung Lektion 2: Entwerfen der Anwendungsvirtualisierung Diese Lektion beschreibt Microsoft Application Virtualization (App-V), das früher unter dem Namen Microsoft Softgrid Application Virtualization vertrieben wurde. App-V ermöglicht es, Anwendungen, die andernfalls Konflikte verursachen oder nicht direkt auf einem Remotedesktop-Sitzungshost laufen, zu virtualisieren und über das Netzwerk an Clientcomputer auszuliefern. Diese Technologie unterscheidet sich von der RemoteApp-Virtualisierungstechnologie, die in Kapitel 7,»Planen der Remotedesktopdienste- und Anwendungsbereitstellung«, beschrieben wurde, weil die Anwendung auf dem Client ausgeführt wird. Bei RemoteApp läuft die Anwendung dagegen auf dem Server und nur die Ausgabe wird auf dem Client angezeigt. Am Ende dieser Lektion werden Sie in der Lage sein, die folgenden Aufgaben auszuführen: Beschreiben der Vorteile der Anwendungsvirtualisierung Planen der Bereitstellung der Anwendungsvirtualisierung Beschreiben der Komponenten, die für die Bereitstellung von Microsoft App-V benötigt werden Veranschlagte Zeit für diese Lektion: 40 Minuten Microsoft Application Virtualization Statt einen separat abgetrennten Bereich für das gesamte Betriebssystem zu erstellen, legt Microsoft Application Virtualization (App-V) einen separat partitionierten Bereich für eine bestimmte Anwendung an, wenn sie auf einem App-V-Client ausgeführt wird. So können Anwendungen, die andernfalls inkompatibel zueinander wären, gleichzeitig ausgeführt werden. Wenn es beispielsweise in Ihrer Organisation notwendig ist, zwei Versionen einer Anwendung gleichzeitig auf demselben Windows 7-Computer auszuführen, können Sie mit App-V sicherstellen, dass keine Konflikte zwischen den Versionen entstehen. Wenn Ihre Umgebung zwei Versionen derselben Anwendung mit RemoteApp bereitstellt (siehe Kapitel 7), müssen Sie zwei getrennte Remotedesktop-Sitzungshosts verwenden, was Ressourcen verschwendet. Dann veröffentlichen Sie die andere Version der Anwendung für ausgewählte Benutzer, was zusätzlichen Administrationsaufwand erfordert. Wenn Sie zwei Versionen derselben Anwendung auf demselben Remotedesktop-Sitzungshost installieren, entstehen nämlich oft Konfigurationsprobleme und Konflikte. Anwendungen, die über App-V bereitgestellt werden, teilen sich Daten mit lokal installierten Anwendungen. Allerdings sind keine allzu komplexen Interaktionen möglich, nur Dateiverknüpfungen, Zwischenablage und OLE-Integration (Object Linking and Embedding). Wenn Ihre Organisation Anwendungen einsetzt, die komplexere Integration brauchen, müssen Sie Anwendungen mithilfe von App-V in einer sortierten Gruppe bereitstellen, einer sogenannten Suite. In einer Suitekonfiguration läuft eine Gruppe von Anwendungen innerhalb desselben Silos. Anwendungen, die mit App-V bereitgestellt werden, können auf Clientcomputern ausgeführt werden, auf denen der Microsoft Application Virtualization-Desktopclient installiert ist. Der Client arbeitet wie VM-Software, hostet allerdings kein lokal virtualisiertes Betriebssystem, sondern eine virtualisierte Anwendung, die von einem Computer gestreamt wird, auf dem Microsoft Application Virtualization Management Server installiert ist. Es ist auch möglich, Microsoft Application Virtualization für Remotedesktopdienste zu installieren. Dann können

25 Lektion 2: Entwerfen der Anwendungsvirtualisierung 411 Sie mehrere Versionen derselben Anwendung oder Anwendungen, die Konflikte verursachen, auf einem Remotedesktop-Sitzungshost bereitstellen. Diese Anwendungen werden vom Computer aus, auf dem Microsoft Application Virtualization Management Server installiert ist, auf den einzelnen Remotedesktop-Sitzungshost gestreamt (Abbildung 8.5). Ein großer Vorteil von App-V ist, dass Anwendungen, die normalerweise nicht über Remotedesktopdienste bereitgestellt werden können, nun auf diese Weise verfügbar gemacht werden können. Abbildung 8.5 Streamen von Anwendungen mit App-V Sie sollten Microsoft App-V in Ihrer Umgebung bereitstellen, wenn Sie folgende Anforderungen stellen: Ausführen mehrerer Versionen derselben Anwendung auf einem lokalen Client als Silo, wobei sichergestellt ist, dass die unterschiedlichen Anwendungsversionen keine Konflikte verursachen. Das ist insbesondere in Umgebungen zur Anwendungsentwicklung nützlich, wo unterschiedliche Versionen derselben Anwendung gleichzeitig getestet werden. Bereitstellen von Anwendungen, die normalerweise Konflikte auf demselben Client verursachen. Bereitstellen mehrerer Versionen derselben Anwendung auf demselben Terminalserver oder Remotedesktop-Sitzungshost. Bereitstellen von Anwendungen, die nicht zu Remotedesktopdiensten kompatibel sind, auf Remotedesktop-Sitzungshosts. Wenn Microsoft Application Virtualization für Remotedesktopdienste auf einem Remotedesktop-Sitzungshost installiert ist, können Sie Anwendungen bereitstellen, die zu Remotedesktopdiensten inkompatibel sind. Genauer kontrollieren, welche Benutzer bestimmte Anwendungen ausführen dürfen. Jedes Mal, wenn ein Benutzer versucht, eine Anwendung auszuführen, fragt App-V die Active Directory-Domänendienste (Active Directory Domain Services, AD DS) ab, um zu überprüfen, ob der Benutzer autorisiert ist, die Anwendung zu starten. Überwachungsbasierte Lizenznachverfolgung und strikte Lizenzerzwingung sind in App-V eingebaut und können so konfiguriert werden, dass sichergestellt ist, dass Ihre Organisation die Verpflichtungen ihrer Anwendungslizenzen einhält. Weitere Informationen Microsoft Application Virtualization im TechCenter Über Microsoft Application Virtualization und darüber, wie Sie die Bereitstellung dieser Technologie in Ihrer Umgebung planen, erfahren Sie mehr unter com/de-de/appvirtualization/default.aspx.

Hyper-V Windows Server 2008 R2 mitp

Hyper-V Windows Server 2008 R2 mitp John Kelbley, Mike Sterling Hyper-V Windows Server 2008 R2 mitp Danksagungen 13 Über die Autoren 14 Einführung 15 i 1 Einführung in Hyper-V 21 1.1 Hyper-V-Szenarien 21 1.1.1 Serverkonsolidierung 22 1.1.2

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