A1: Der Beginn des modernen Bankwesens

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1 A1: Der Beginn des modernen Bankwesens a) Kreuze an, wann die Geldwirtschaft ins Rollen kam! Bereits in der Antike Wirtschaft um 1500 Kapitalismus und der Beginn des Bankwesens Ende des Mittelalters a) Nenne das Land, in dem die ersten Banken entstanden! b) Was machte Venedig zur blühenden Metropole? Schreibe ein (w) für wahr oder ein (f) für falsch hinter die Aussagen! Venedig wurde aufgrund des Seehandels zur blühenden Großstadt! ( ) Durch die Eroberung von Kolonien können sie ihre Vormachtstellung immer weiter ausbauen und Handel mit anderen Kontinenten betreiben! ( ) Venedig war bereits im 11. Jahrhundert durch ihren Hafen die bedeutendste Stadt in Italien! ( ) c) Wie hieß die Familie, die an den Schaltstellen der Macht saß? Kreise die richtige Antwort ein! Da Vinci Macchiavelli Medici d) Fülle mit Hilfe des Wortspeichers folgenden Lückentext aus! doppelte Buchführung, Kreditausgabe, entgeltliche, Gewinn, Geldinstitut, Handel, Wirtschaft, Wirtschaftsform Eine Bank ist ein, das also kostenpflichtige Dienstleistungen, wie z.b. und Wertpapierhandel, anbietet. Die ersten Banken wurden im 13. Jahrhundert im Mittelmeerraum, insbesondere in Florenz, gegründet. Diese neue entwickelte sich in der Neuzeit in einer Reihe europäischer Länder weiter. Die Unternehmer in Europa lernten mit einem Instrumentarium, das auch heute noch angewandt wird, Waren und Geldbestände übersichtlich zu verwalten. Diese wurde durch die Einführung der arabischen Ziffern erleichtert. Dieses Grundprinzip, das euch im Film veranschaulicht und erklärt wird, bedeutete für die Kaufleute, dass sie erstmalig genau ausrechnen konnten, wie hoch der ihres Unternehmens war. Seit Urzeiten haben die Menschen untereinander getrieben. Der Handel war der expansivste Bereich der frühneuzeitlichen europäischen.

2 A2: Von Tuchhändlern und Millionären Jakob Fugger berichtet 1367 waren meine Eltern als Weber aus einem Dorf im Lechfeld nach Augsburg eingewandert. Als Zunfthandwerker verkauften sie, was sie in eigener Werkstatt herstellten. Meine Eltern schickten mich nach Italien, wo ich mein Handwerk erlernte. Besonders in Venedig lernte ich die Beziehungen zwischen Kaufleuten, Kirche und Adel kennen, bei denen es vor allem um den Austausch von Geld gegen Einfluss ging. Im Laufe der Zeit wurde meine Familie ein internationales Handelsunternehmen und übernahm die führende Rolle im europäischen Bankwesen. Ich kaufte kleine Anteile an Silberbergwerken in Tirol. Dies versprach hohe Gewinne und ich konnte die ständige Geldnot vor allem der deutschen Kaiser ausnutzen und erlangte als Sicherung der Kredite die Kontrolle über die gesamten Silberbergwerke des Landes. Zudem lagen das Monopol für Kupfer und Quecksilber sowie das Erzgeschäft in Ungarn in meiner Hand. (Aus: Horizonte 7, S. 118; Geschichte Entdecken und Verstehen 7, S. 83; Geschichte für RS 2, S. 134.) a) Erkläre womit die Fugger ursprünglich ihr Geld verdienten! b) Unterstreiche im Text die Stelle, die zeigt, dass Geld die Welt regiert! c) Nenne die verschiedenen Geschäftszweige, die den Fuggern zu Reichtum verhalfen! d) Überlege, was der Begriff Monopol bedeuten könnte!

3 A3: Von Zunfthandwerk und Verlagssystem Lorenzo de Medici berichtet Früher zogen die Fernhandelskaufleute zunächst mit ihren zweirädrigen Karren oder vierrädrigen Lastfuhrwerken von Markt zu Markt. Doch mit der zunehmenden Ausweitung des Handels änderten sich die Handelsgewohnheiten. An den wichtigsten Handelsplätzen wurden Niederlassungen (Faktoreien) gegründet. Man suchte sich Teilhaber und gründete Kaufmanns- und Handelsgesellschaften. Die bekanntesten waren die Ravensbruger Handelsgesellschaft und die Hanse. (Aus. Geschichte für RS 3, S. 134.) a) Überlege, welchen Zweck Handelsgesellschaften hatten! b) Die frühneuzeitlichen Handelsgesellschaften sind oft gleichzeitig Bank, Handelshaus und Verleger. Betrachte die Grafik und setze die Begriffe Verleger, Handelshaus und Bank richtig ein! Als vergeben die Gesellschaften an Könige und Fürsten Kredite und bekommen dafür Zinsen. Als verkaufen sie auf Messen und Märkten Fertigwaren oder Gewürze und kaufen wiederum Rohstoffe ein. Als liefern sie den Handwerkern und Heimarbeitern Rohstoffe zur Verarbeitung und nehmen ihnen zu einem vorher festgelegten Preis die Fertigwaren wieder ab. Diese vertreiben sie mit großem Gewinn.

4 c) Betrachte die Grafik zum System des Zunfthandwerks und zum Verlagswesen! 1. Welches System ist gemeint? Hake ab, ob Zunfthandwerk oder Verlagssystem! Möglichst viel Gewinn In Zünften organisiert Beliefert/ entlohnt Handwerkerker und Heimarbeiter Beherrscht regionalen Markt Zunfthandwerk Verlagssystem 2. Nenne einen Vorteil, den das Verlagssystem den Unternehmern brachte! 3. Erkläre, welche Vor- und Nachteile das Verlagssystem den Webern brachte und trage sie in die Tabelle ein! Vorteile für die Weber Nachteile für die Weber

5 A4: über die effektive Unternehmensgliederung der Fugger Die folgende Karte zeigt die das Bank- und Handelshaus der Fugger zu Beginn des 16. Jahrhunderts. a) Nenne den Namen der Stadt, in der sich die Zentrale des Fuggerimperiums befindet! b) Finde mindestens drei Faktoreien der Fugger und schreibe ihre Namen heraus! c) Nenne die Herkunftsländer, aus denen die Fugger folgende Waren bekamen: Warenart Herkunftsland Quecksilber Kupfer, Gold, Silber Salz Silber, Blei, Gold

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