Die Reise durch deinen Wassertag

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1 Die Reise durch deinen Wassertag Lerne deinen Tag mit Wasser ganz neu kennen. Jede der Seifenblasen entführt dich zu einem anderen Moment deines Wassertags. Bestimmt hast du im Badezimmer schon mal ordentlich Chaos angerichtet einige dieser Verrücktheiten findest du ja vielleicht sogar auf unserer Reise wieder.

2 Beim Zähneputzen Zähneputzen - echt lästig, oder? Trotzdem muss es sein, jeden Tag, und dabei brauchst du was? Genau: Wasser! Oder vielleicht doch nicht? Komm, suchen wir gemeinsam einen Weg zu sauberen Zähnen, ohne dabei die Umwelt zu belasten! Absolut richtig: Am besten einen Zahnputzbecher verwenden, weniger Zahnpasta benutzen und nicht vergessen: Wasserhahn zu, das geht im Nu Wasserhahn auf, wenn ich s brauch. Hachja, wäre es nicht schön, ganz ohne Zähneputzen auszukommen? Leider ist das eine Seifenblase, die platzt. Aber sieh es mal so: Zähneputzen muss jeder, nicht nur du. Und jetzt weißt du auch, wie man dabei noch zeigt, dass man schlau ist.

3 auf der Toilette Auch der Gang zur Toilette ist Teil deines Wassertags, denn nach dem Klo musst du spülen und dir die Hände waschen. Nicht mehr auf s Klo zu gehen, haut nicht hin, also müssen wir uns was anderes überlegen. Los, schauen wir mal, was uns einfällt, um sinnvoll mit dem Wasser umzugehen. Du hast s erfasst: Nur soviel Klopapier verwenden, wie du brauchst, damit die Toilette nicht verstopft und das Klo nicht als Müllkippe missbraucht wird. Auf dem Weg dahin haben wir einige kuriose Gedanken gefasst bei deinem nächsten Besuch auf der Toilette wirst du das Klo mit ganz anderen Augen sehen, oder?

4 beim Duschen/Baden Wenn du dich umsiehst, fallen dir bestimmt direkt einige Wasserspiele ein. Doch bei allem Spaß sollte man auch an die Umwelt denken. Schau dir die Ideen an und finde heraus, wie man beim Planschen sinnvoll mit dem Wasser umgehen kann. Ganz genau: Baden trocknet deine Haut stärker aus als Duschen, deswegen lieber öfter duschen oder eine Katzenwäsche machen. Das geht auch viel schneller und die gewonnene Zeit kannst du mit Schabernack verbringen. Aber ist es nicht wirklich toll, wie viele Wege es eigentlich gibt, um sauber zu werden? Schade nur, dass nicht alle davon für den Alltag taugen.

5 beim Trinken Findest du nicht auch erstaunlich, wie viele verschiedene Getränke es gibt? Da fällt die Auswahl manchmal richtig schwer. Welche Getränke am leckersten sind, ist Geschmackssache aber welche am gesündesten und preiswert sind, können wir jetzt zusammen rausfinden. So viele Getränke, da fühlt man sich schnell wie im Dschungel, aber nun hast du einen Plan in der Tasche: Die Getränke aus dem Supermarkt sind oft zu süß oder kommen unnötig von weit her. Mit dem Leitungswasser daheim ist man hingegen auf der sicheren Seite: Es ist nicht nur lecker und gesund, sondern auch vielfältig!

6 beim Wäschewaschen Ja, ja, ich ahne es Wäsche waschen funktioniert bei dir so: Die dreckigen Klamotten irgendwo liegen lassen und wie von Zauberhand wandern sie sauber und gebügelt wieder in deinen Schrank. Dass dazwischen irgendwas damit passiert, weißt du aber. Also lass uns zusammen mal überlegen, wie s wohl beim Wäschewaschen richtig geht! Ganz wichtig: Die Waschmaschine voll machen und nicht zu viel Weichspüler verwenden. Außerdem vorher alles aus den Taschen raus und wenn du deinen Eltern einen Gefallen tun möchtest, deine Wäsche nach Farben sortiert in den richtigen Wäschekorb legen. Das war einfach großartig wer hätte gedacht, dass es übers Waschen soviel zu wissen gibt!

7 beim Geschirrspülen Das Geschirr wird nicht von alleine wieder sauber. Am Abwasch führt kein Weg vorbei oder vielleicht ja doch? Und wenn nicht: Wie kann das Wasser dabei verantwortungsvoll genutzt und die Umwelt geschont werden? Tja, sieht so aus, als könnte man sich um den Abwasch echt nicht drücken. Aber mit dem Geschirrspüler geht s ja schon ziemlich einfach. Und, wie wir jetzt wissen, auch noch umweltschonend. Nur beim Geschirrspülmittel muss man aufpassen, denn zu viel davon schadet der Umwelt.

8 beim Gießen Wenn im Garten oder auf dem Balkon die Blumen blühen, duftet es einfach herrlich. Schön anzusehen sind die Blumen obendrein. Aber all die Farbenpracht verwelkt ganz schnell, wenn die Blumen nicht gegossen werden. Überlegen wir mal: Was können wir beim Gießen tun, um auf Wasser und Umwelt zu achten? Pflanzen sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern sind auch ein wichtiger Bestandteil unserer Umwelt. Drum gib acht auf die Blumenpracht. Bei aller Pflege sollte man trotzdem gut überlegen, womit man den Pflanzen etwas Gutes tun möchte: Mittel zur Bekämpfung von Schädlingen sind oft auch giftig und belasten somit die Umwelt. Und wer eine Regentonne aufstellt, kann das Regenwasser zum Gießen verwenden.

9 Zusammenfassung Wir haben uns eine Menge Ideen durch den Kopf gehen lassen und viel dabei gelacht. Vielleicht hast du dabei sogar etwas Neues gelernt. Hier siehst du nochmal auf einen Blick, was du nicht vergessen solltest, um das Wasser sinnvoll zu verwenden und die Umwelt zu schonen:

10 Statistik Für Duschen, Baden, Zähne putzen braucht jeder Berliner am Tag das meiste Wasser, nämlich etwa 46 Liter. Und dass, obwohl wir Berliner die Dusche oder Katzenwäsche bevorzugen, statt täglich ein Vollbad zu nehmen. Ein Wunder ist es dennoch nicht: Müffeln möchte schließlich niemand und das frische Gefühl nach der Körperpflege würdest auch du nicht vermissen wollen. Wusch, das Klo hinab fließen täglich 36 Liter Wasser und zwar pro Berliner. Damit reiht sich der Gang auf die Toilette direkt hinter der Körperpflege ein. Doch das ist gut und wichtig, denn: Bleibt das Wasser in der Kanalisation nicht in Bewegung, fängt es an zu faulen und das stinkt. Damit das Wasser also schnell seinen Zielort erreicht, helfen die Berliner Wasserbetriebe nach und du auch: Mit jeder Toilettenspülung!

11 Waschmaschine und Geschirrspüler können viel genauer mit Wasser und Energie umgehen als wir Menschen. So ist es kaum erstaunlich, dass ein Berliner zum Säubern von Klamotten und Geschirr nur 16 Liter Wasser am Tag benötigt. Da braucht niemand auf glänzendes Geschirr und duftende Anziehsachen verzichten. 6 Liter Leitungswasser am Tag lösen sich beim Kochen in heiße Luft auf, wandern als Getränk in unseren Bauch oder werden zum Waschen von Obst und Gemüse benutzt. Ein Teil wird auch zu Eis oder Eiswürfeln. Eigentlich ganz schön wenig Wasser für so viele verschiedene Verwendungen. Frühjahrsputz und Blumendurst schlucken durchschnittlich 11 Liter Wasser am Tag pro Berliner. Wir benutzen also mehr heimisches Trinkwasser zum Putzen und Gießen als zum Trinken und Kochen. Kaum vorstellbar, aber tatsächlich wahr.

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