Laborkatalog Milchuntersuchung

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3 Sehr geehrte Damen und Herren, der Name Funke-Gerber steht als Begriff für innovative Milchanalytik, verbunden mit Qualität, Kontinuität und Verlässlichkeit. Tausende weltweit installierte Geräte, täglich von den Fachleuten im Labor benutzt, bestätigen diesen hervorragenden Ruf. Einen Ruf, der zusätzlich durch die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern gestärkt wird. Des Weiteren gilt Funke-Gerber als zuverlässiger Geschäftspartner und Lieferant von Laborequipment mit einem sehr guten Preis/Leistungsverhältnis. Mit Stolz und Genugtuung blicken wir auf unsere mehr als ein Jahrhundert währenden Leistungen zurück. In diesem neu überarbeiteten Katalog weise ich insbesondere auf unsere Neu- Entwicklungen LactoFlash und LactoStar hin. Selbstverständlich sind auch die übrigen Gerätschaften auf dem jeweilig aktuellen Stand. Wie Sie es schon von den vorangegangenen Katalogen kennen, finden redaktionelle Beiträge breiten Raum. Wir freuen uns deshalb, dass wir mit zusätzlichen Beiträgen von sehr kompetenten Autoren diesen wichtigen Bereich erweitern konnten. Unser standardmäßiges Lieferprogramm umfasst den gesamten Bereich der Milchanalytik. Falls Sie über dieses Lieferprogramm hinaus Wünsche haben, zögern Sie bitte nicht entsprechende Anfragen an uns zu richten. Wir werden Ihnen schnell preiswerte Angebote unterbreiten. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit! Dipl.-Ing. K. Schäfer, Geschäftsführer

4 INHALT Vorwort 3 Funke - Dr. N. Gerber, Tradition, Fortschritt, Kontinuität 6 Probenahme und Vorbereitung 9 Die butyrometrische Fettbestimmung nach Dr. N. Gerber 13 Eine ausführliche Beschreibung von Dipl. Chem. Alfred Töpel Butyrometrische Fettbestimmung verschiedener Milchprodukte 20 Fettbestimmung in Sahne, Eiskrem, Käse, Butter, Milchpulver, etc. Fettbestimmung (Butyrometer) 26 Butyrometer Das gesamte Lieferspektrum in übersichtlicher Form Fettbestimmung (Zubehör) 30 Gerätschaften und Utensilien für die Fettbestimmung LactoStar LactoFlash 36 Zubehör für Zentrifugen 46 Tischzentrifuge Nova Safety 47 Milchzentrifugen 48 Einige wichtige Punkte für die Anschaffung und für den Betrieb einer Gerber-Zentrifuge. Ein Beitrag von Dipl.-Ing. K. Schäfer Mehrzweckzentrifuge SuperVario-N 52 Wasserbäder 53 Kjeldahl-Stickstoffbestimmung 56 Ein Beitrag von Dipl.-Ing. Anna Politis Geräte und Utensilien für die Proteinbestimmung nach Kjeldahl 61 ph-messung, Bedienung und Wartung der ph-meter 63 Geräte und Zubehör für die ph-wert-messung 65 Titrierapparate/Säuregehaltsbestimmung 68 Schmutzprober 70 Filterblättchen, Sedilab, Aspilac, etc. Keimzahlabschätzung 71 Allgemeiner Laborbedarf 72 Butterschmelzbecher, Prüflöffel, Spatel, Alufolie, Kristallquarzsand, Bunsenbrenner, Scheidetrichter, Dünnschichtchromatographie, etc. Refraktometer 75 Feuchtigkeitsmessung 76 Laborwaagen 79 Wärmeschränke, Brut-, Kühlbrutschränke, Laborofen 80 Viskositätsmessung, Hemmstoffnachweis 81 Dichtemessung/Aräometer 82 Thermometer, Feuchtemessgeräte 86 Gefrierpunkt-Messung 90 Ein Schwerpunktthema der Funke - Dr. N. Gerber Labortechnik GmbH Dipl.-Ing. K. Schäfer, Dipl.-Phys. W. Spindler CryoStar I, CryoStarautomatic und Zubehör 96

5 Löslichkeitsindexmischer, Stampfvolumeter 100 Erhitzungs- und Mastitisnachweis 101 Labor-Utensilien 102 Laborgeräte 106 Keimzählgerät ColonyStar, Autoklaven, Inkubatoren, Magnetrührer, Photometer, Mikroskope, Wasserdestilliergeräte, Wasserbäder Der Einsatz von Referenzmaterialien im Labor 112 Ein Beitrag von Dr. Ulrich Leist, DRRR GmbH Laborglas 120 Labor-Hilfsmittel 126 Alphabetisches Stichwortverzeichnis 132 Zahlungs- und Lieferbedingungen 136

6 Tradition Fortschritt KontinuitÄt Funke - Dr. N. Gerber Labortechnik GmbH Seit 1904 Partner der Milchwirtschaft Seit 1904 ist Funke-Gerber ein bedeutender Partner der Milchwirtschaft, sowohl im Inland als auch im Ausland. Zu den herausragenden Aktivitäten gehört die Herstellung von Laborgeräten zur Milch- und Lebensmitteluntersuchung. Nach wie vor bildet der Zentrifugenbau, zusammen mit den Butyrometern und sonstigen Gerätschaften für die Fettbestimmung nach Dr. N. Gerber, einen Schwerpunkt unseres Engagements. Über diesen klassischen Bereich hinaus entwickelt und produziert das Unternehmen moderne elektronische Geräte zur Milchuntersuchung. Die Gefrierpunktbestimmungsgeräte der Reihe Cryo- Star werden wegen Ihrer hohen Messgenauigkeit und Zuverlässigkeit geschätzt und in vielen Molkereien und Instituten seit Jahren installiert. Mit den neuen Geräten LactoStar und LactoFlash wurde eine neue Ära in der Routineanalytik eröffnet. Das erzielte Know-how und die stetige Weiterentwicklung machen Funke-Gerber zu einem wichtigen Partner in der Milchwirtschaft. Zusammen mit vielen Geschäftspartnern, welche Funke-Gerber in ihren Ländern vertreten, geprägt durch eine seit Jahrzehnten währende, vertrauensvolle Zusammenarbeit, verfügt Funke-Gerber über die notwendige globale Präsenz, um die Versorgung der Kunden mit dem notwendigen Laborequipment zu gewährleisten. Der Name Funke-Gerber steht seit 1904 für Qualität, Verlässlichkeit und Kontinuität.

7 Produkte: Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt weltweit folgende Laborgeräte und -zubehör: Sämtliche Geräte und Hilfsmittel für die Gerber-Fettbestimmung : Zentrifugen, Wasserbäder, Ableselampe, Butyrometer Gefrierpunktbestimmungsgeräte CryoStar Milchanalysegeräte LactoStar und LactoFlash ph-meter Allgemeiner Laborbedarf AktivitÄten: Schlüsselfertige Einrichtung bzw. Projektierung von Komplettlabors der Fachgebiete: Milchverarbeitende Industrie Molkereien, Milchsammelstellen Käsereien, Butterwerke, Eiskrem-, Kondensmilch- und Milchpulverfabriken Firmenprofil: Gründungsjahr: 1904 Geschäftsführer: Dipl.-Ing. Konrad Schäfer Prokurist: Dipl. oec. Georg Hörnle Anschrift: Funke-Dr.N.Gerber Labortechnik GmbH Ringstraße Berlin Telefon: (+49-30) Fax: (+49-30) Website:

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9 3000 Milchprobennehmer aus Edelstahl, mit Ventil zum selbstständigen Entleeren 1 ml l 3 = 375 mm, l 2 = 343 mm, l 1 = 32 mm, b 1 = 31 mm, d 1 = 10 mm l 3 l2 b ml l 3 = 405 mm, l 2 = 355 mm, l 1 = 50 mm, b 1 = 35 mm, d 1 = 10 mm l ml l 3 = 290 mm, l 2 = 235 mm, l 1 = 55 mm, b 1 = 31 mm, d 1 = 14 mm 10 ml l 3 = 305 mm, l 2 = 235 mm, l 1 = 70 mm, b 1 = 31 mm, d 1 = 18 mm d ml l 3 = 315 mm, l 2 = 240 mm, l 1 = 75 mm, b 1 = 35 mm, d 1 = 30 mm ml l 3 = 335 mm, l 2 = 235 mm, l 1 = 100 mm, b 1 = 32 mm, d 1 = 28 mm ml l 3 = 365 mm, l 2 = 240 mm, l 1 = 125 mm, b 1 = 32 mm, d 1 = 28 mm ml l 3 = 370 mm, l 2 = 235 mm, l 1 = 130 mm, b 1 = 32 mm, d 1 = 38 mm 3021 Milchrührer aus Edelstahl, Teller gelocht, Ø 160 mm, 770 mm lang Schöpfbecher Aluminium mit Ausguss, Stiel ca. 50 cm lang ml l 3 = 625 mm, l 2 = 540 mm, l 1 = 85 mm, b 1 = 53 mm, d 1 = 43 mm ml l 3 = 620 mm, l 2 = 540 mm, l 1 = 80 mm, b 1 = 53 mm, d 1 = 65 mm Schöpfkelle Edelstahl ml l = 350 mm, Kehle innen Ø = 79 mm ml l = 465 mm, Kehle innen Ø = 97 mm ml l = 480 mm, Kehle innen Ø = 118 mm 3040 Milchprobenflasche 80 ml, PE ohne Metallboden (für z.b. Art.-Nr. 3510, 3530) (Verschlusskappe siehe Art.-Nr. 3043) 9

10 Milchprobenflasche ml, PP mit Metallboden (für z.b.: Art.-Nr. 3510, 3530) Stopfen mit Schlitz (für Art.-Nr. 3041) Verschlusskappe (für Art.-Nr. 3040) Gummistopfen für Spezial-Löslichkeitsgläser Art.-Nr x 24 x 25 mm Reinigungsbürste (für Art.-Nr. 3040, 3041, 3637) 3080 Länge: 300 mm Drahtkorb kunststoffbeschichteter Draht, für 50 Flaschen 3091 je 50 ml (für Art.-Nr. 3041) 3120 Käsebohrer aus Chromnickelstahl, mit Kunststoffgriff l 1 = 125 mm, l 2 = 60 mm, l 3 = 190 mm, b 1 = 85 mm, b 2 = 13,5 mm l 3 l2 b l 1 = 140 mm, l 2 = 48 mm, l 3 = 205 mm, b 1 = 80 mm, b 2 = 19,5 mm l l 1 = 150 mm, l 2 = 75 mm, l 3 = 225 mm, b 1 = 80 mm, b 2 = 21,5 mm b 2 10

11 Käsebohrer komplett aus Edelstahl 3124 l 1 = 125 mm, l 2 = 40 mm, l 3 = 165 mm, b 1 = 65 mm, b 2 = 15 mm Milchpulver-Sammler aus Edelstahl für ca. 230 ml, 3125 ca. Außen Ø = 28 mm, Fülllänge = 375 mm Butterbohrer aus Chromnickelstahl, mit Metallgriff l 3 = 343 mm, l 2 = 73 mm, l 1 = 255 mm, b 1 = 82,5 mm, b 2 = 23 mm l 3 = 410 mm, l 2 = 75 mm, l 1 = 320 mm, b 1 = 80 mm, b 2 = 22 mm l 3 l2 l 1 b 1 b 2 BagMixer 400 mit Fenster Beutelfüllung: ml, 230 V/50 Hz kg, 400 x 270 x 260 mm BagMixer 400 ohne Fenster Beutelfüllung: ml, 230 V/50 Hz kg, 400 x 270 x 260 mm Zubehör für BagMixer Einweg-Plastikbeutel 400 ml, steril 3142 Filterbeutel, 400 ml, steril 3143 Beutelverschlüsse 3144 Stativ für 10 Beutel 11

12 Die butyrometrische Fettbestimmung nach Gerber Von Dipl.-Chem. Alfred Töpel Markierungsstelle Butyrometerbirne Ausgleichsbehälter für die Luft beim Einstellen der Fettsäule in der Butyrometerskale Butyrometerskale Fettsäule-Fettgehalt der geprüften Milch Ablesestelle = unterer Meniskus der Fettsäule Butyrometerkörper mit schwefelsaurer Aufschlusslösung Butyrometerhals mit Einfüllöffnung Gummistopfen, konisch, zum Verschließen und zum Einstellen der Fettsäule Butyrometer zur Fettbestimmung nach Gerber (DIN 12836) 12

13 Dipl. Chem. Alfred Töpel war seit 1960 als Dozent an der Ing.-Schule für Milchwirtschaft in Halberstadt tätig übernahm er das Ressort Ausbildung an der MLUA Oranienburg. Er ist auch Verfasser des Fach- und Lehrbuches Chemie und Physik der Milch. Die butyrometrische Fettbestimmung in Milch wurde 1892 von Dr. N. Gerber entwickelt und 1935 als Schwefelsäureverfahren gesetzlich festgelegt. In nationalen Normen (z. B. DIN 10479) und internationalen Normen (z. B. ISO 2446) ist diese Schnellmethode veröffentlicht. Die Fettbestimmung nach Gerber ist ein Schnellverfahren und hat sich trotz Einführung automatisierter Fettbestimmungsmethoden in den Molkereilaboratorien bis heute behauptet. Die Vorteile des Gerber-Verfahrens gegenüber den modernen Schnellmethoden liegen: im Wegfall der zeitaufwändigen Kalibrierung des Messgerätes, in den geringen Investitionskosten und damit in den geringen Kosten für schnell durchzuführende Einzelbestimmungen, in der Anwendbarkeit für alle Milcharten. Nachteilig sind die Verwendung der stark ätzend wirkenden, konzentrierten Schwefelsäure, wodurch besondere Vorsichtsmaßnahmen zu beachten sind und die umweltgerechte Entsorgung der Schwefelsäureaufschluss-Flüssigkeit. Prinzip der Methode Bei der Fettbestimmung nach Gerber wird das Fett in einem speziellen Messgefäß, dem Butyrometer, abgetrennt, volumetrisch erfasst und als Massenprozent angegeben. Das Fett liegt in der Milch als kleine Kügelchen mit unterschiedlicher Größe von 0,1 Mikrometer bis 10 Mikrometer Durchmesser vor. Die Fettkügelchen bilden mit der Milchflüssigkeit eine beständige Emulsion. Alle Fettkügelchen sind mit einer Schutzhülle, der Fettkügelchenmembran aus Phospholipiden, Fettkügelchenhüllenprotein und Hydratwasser, umgeben. Die Fettkügelchenhülle verhindert das Zusammenfließen (die Koaleszenz) der Fettkügelchen und stabilisiert den emulgierten Zustand. Das vollständige Abtrennen des Fettes erfordert das Zerstören der schützenden Fettkügelchenhülle. Das erfolgt mit konzentrierter Schwefelsäure von 90 bis 91 Masse %. Die Schwefelsäure oxidiert und hydrolysiert die organischen Bestandteile der Fettkügelchenhülle, die Milcheiweißfraktionen und die Lactose. Dabei entsteht neben der Verdünnungswärme eine hohe Reaktionswärme. Das Butyrometer erwärmt sich sehr stark. Die Oxidationsprodukte färben die Aufschlusslösung braun. Das freigesetzte Fett wird anschließend durch Zentrifugieren abgetrennt, wobei ein Zusatz von Amylalkohol die Phasentrennung erleichtert und eine scharfe Trennlinie zwischen Fett und Säurelösung ergibt. An der Skale des Butyrometers lässt sich der Fettgehalt der Milch als Massengehalt in Prozent ablesen. Anwendungsbereich Das Verfahren ist anwendbar für Rohmilch und Konsummilch mit einem Fettgehalt von 0 bis 16 %, für Milch, die mit einem geeigneten Konservierungsmittel versetzt ist, sowie für homogenisierte Milch. 13

14 BenÖtigte Chemikalien 1. Schwefelsäure, H 2 SO 4 Anforderungen: Dichte bei 20 C (1,818 ± 0,003) g ml 1 farblos oder nur schwach gefärbt und frei von Bestandteilen, die das Ergebnis beeinflussen Gefahrensymbol: Gefahreneinstufung: C2 R 35 S Hinweise: Die geforderte Dichte entspricht 90 bis 91 Massen %. Höhere oder geringere Konzentrationen sind zu vermeiden. Höher konzentrierte Schwefelsäure greift bei 65 C den Amylalkohol an und bildet unter Wasserabspaltung Olefine, die das Ergebnis beeinflussen. Geringere Konzentrationen erniedrigen die Oxidationswirkung. Die Zerstörung der Fettkügelchenhülle ist unvollständig und es kann zur Klumpenbildung führen. 2. Amylalkohol für die Fettbestimmung nach Gerber Isomerengemisch aus 2-Methylbutan-1-ol und 3-Methylbutan-1-ol Anforderungen: Dichte bei 20 C (0,811 ± 0,003) g ml 1 Siedegrenzen: 98 % (als Volumenanteil) müssen zwischen 128 C und 132 C bei 1 bar überdestillieren. Der Amylalkohol darf keine Bestandteile enthalten, die das Ergebnis beeinflussen. Anstelle von Amylalkohol können Austauschstoffe verwendet werden, sofern diese zu gleichen Prüfergebnissen führen, wie mit Amylalkohol. Gefahrensymbol Gefahreneinstufung Xn R S 24/25 VbF A II Hinweise: Die isomeren Amylalkohole haben unterschiedliche Siedepunkte: 2-Methylbutan-1-ol 128 C und 3-Methylbutan-1-ol 132 C. Nur dieses Gemisch ist von den 8 bekannten isomeren Amylalkoholen für die Gerbermethode geeignet. Verunreinigungen mit den anderen isomeren Amylalkoholen, insbesondere mit dem tertiären Amylalkohol 2-Methylbutan-2-ol verfälschen das Analysenergebnis. Es wird ein zu hoher Fettgehalt gefunden. 14

15 BenÖtigte GerÄte 1. Geeichte Butyrometer mit geeignetem Stopfen DIN A 4, DIN A 6, DIN A 8, DIN A 5 2. Pipette DIN p für Milch oder Pipette DIN A für Milch 3. Pipette DIN B oder Messhahn 10 ml für Schwefelsäure 4. Pipette DIN C 1 ml geeicht für Amylalkohol 5. Zentrifuge für Milchfettbestimmung mit Drehzahlmesser, beheizbar. Diese Zentrifuge muss unter Vollast spätestens nach 2 Minuten an der Innenseite des Butyrometerstopfens eine Zentrifugalbeschleunigung von (350 ± 50) g erzeugen. Bei einem Rotationsradius von z. B. (26 ± 0,5) cm bis zur Innenseite des Butyrometerstopfens, das ist der Abstand zwischen Drehpunkt und Butyrometerstopfen, wird diese Beschleunigung bei einer Drehzahl von (1100 ± 80) min 1 erreicht. 6. Temperiereinrichtung für Butyrometer z. B. Wasserbad (65 ± 2) C In Verbindung mit einer beheizten Zentrifuge kann auch ein Hülseneinsatz der Zentrifuge für die Aufnahme des Butyrometers im Wasserbad verwendet werden. Die Temperatur bei der Ablesung muß (65 ± 2) C betragen. Vorbereitung der Probe Die Milch ist in der Probenflasche auf 20 C anzuwärmen und vorsichtig gründlich durch Stürzen durchzumischen. Dabei soll eine homogene Verteilung des Fettes erreicht, Schaumbildung und Anbutterungserscheinungen jedoch vermieden werden. Milchfett ist leichter als Wasser. Es rahmt beim Stehen auf. An der Oberfläche bildet sich eine fettreichere Schicht. Durch Rühren und vorsichtiges Stürzen lässt sich der alte Verteilungszustand wieder herstellen. Wenn sich die Rahmschicht auf diese Weise nicht gleichmäßig verteilen lässt, ist die Milch unter vorsichtigem Umschwenken langsam auf 35 bis 40 C zu erwärmen, bis eine homogene Verteilung des Fettes erreicht ist. Die Milch ist dann vor dem Pipettieren auf 20 C abzukühlen. Schaum bricht die Fettkügelchenhülle auf. Es können beim Rühren Anbutterungserscheinungen auftreten. Das Fett lässt sich dann nicht mehr gleichmäßig verteilen. Bei 35 bis 40 C verflüssigt sich das Fett. Die Verteilung erfolgt schneller. Nach der Temperatureinstellung wird die Milch 3 bis 4 Minuten lang zum Entfernen der Lufteinschlüsse stehen gelassen. Die Volumenmessgeräte sind auf 20 C geeicht. Temperaturabweichungen beeinflussen das Volumen. Lufteinschlüsse verringern die Dichte und damit die Masse der abgemessenen Milchmenge. 15

16 DurchfÜhrung der Untersuchung = Arbeitsvorschrift Es ist eine Doppelbestimmung von der gleichen Milchprobe durchzuführen 1. 2 Butyrometer sind in eine Halterung (Butyrometerstativ) zu stellen. 10 ml Schwefelsäure werden mit dem Messhahn in das Butyrometer eingefüllt, ohne dass der Hals des Butyrometers benetzt wird (Abb.1). 2. Die Probenflasche ist vorsichtig drei- bis viermal umzustürzen. Unmittelbar darauf sind 10,75 ml Milch in das Butyrometer so einzupipettieren, dass der Butyrometerhals nicht benetzt wird und keine Vermischung der Milch mit der Schwefelsäure auftritt. Dazu wird die Spitze der Milchpipette seitlich so tief wie möglich an den Butyrometerrand angelehnt und die Milch über die Schwefelsäure geschichtet. (Abb.2) Bei Einführung der Gerbermethode wurden 11,0 ml Milch eingefüllt. Durch die Reduzierung der Milchmenge auf 10,75 ml stimmt die ermittelte Fettmenge besser mit den Ergebnissen der Referenzmethode überein. Beim Benetzen des Butyrometerhalses mit Milch können Reste hängenbleiben. Kennzeichen eines guten Überschichtens ist eine klare Grenzlinie zwischen Säure und Milch ohne braungefärbten Rand. Abb. 1 Beim Einfüllen der Schwefelsäure sind Schutzbrille und Gummihandschuhe zu tragen Abb. 2 10,75 ml Milch werden in das Butyrometer pipettiert 3. 1 ml Amylalkohol wird mittels Messhahn oder Pipette auf die Milch gegeben. Infolge der geringeren Dichte des Amylalkohols tritt kein Vermischen der Flüssigkeiten ein. 4. Ohne die Flüssigkeiten zu vermischen, wird das Butyrometer mit dem Stopfen verschlossen. Das untere Ende des Stopfens taucht dabei in der Regel in die Flüssigkeit ein. 5. Das Butyrometer wird in eine Butyrometerhülse mit der Birne nach unten gestellt. Nun schüttelt man kräftig das Butyrometer so lange, bis eine vollständige Durchmischung der Flüssigkeit gegeben ist. Dabei drückt der Daumen fest auf den Butyrometerstopfen. Das mehrmalige Stürzen des Butyrometers dient zur Verteilung der in der Birne verbliebenen Schwefelsäure. (Abb. 3) Beim Vermischen der Flüssigkeiten tritt eine starke Wärmeentwicklung ein. Infolge von Gasbildung kann der Stopfen herausgetrieben werden oder es kommt zum Bruch des Butyrometers. Die Butyrometerhülse ist eine Sicherheitsvorrichtung. Anstelle der Butyrometerhülse kann das Butyrometer auch in ein Tuch eingewickelt werden. Abb. 3 Das in der Butyrometerhülse befindliche Butyrometer wird geschüttelt (Schutzbrille und Gummihandschuhe tragen) Zu zaghaftes Schütteln oder unnötiges Schräghalten behindert das schnelle Vermischen und damit die schnelle Oxidationswirkung in der gesamten Flüssigkeit und macht das vorsichtige Überschichten zunichte. 16

17 Abb. 4 Befüllen der Zentrifuge Abb. 5 Im Wasserbad werden die Butyrometer auf die exakte Ablesetemperatur gebracht 6. Unmittelbar nach Beendigung des Schüttelns und Stürzens werden die noch heißen Butyrometer mit dem Stopfen nach unten in einen Hülseneinsatz der beheizten Gerberzentrifuge eingelegt (Abb. 4), wobei die Butyrometer genau gegenüber angeordnet sein müssen. Zuvor sollte durch Drehen des Stopfens die Fettsäule auf die Höhe des zu erwartenden Fettgehaltes eingestellt werden. Nach Einstellen der Zentrifugierzeit an der Zentrifuge wird die Zentrifuge gestartet. Nach Erreichen der Zentrifugalbeschleunigung von (350 ± 50) g, in der Regel nach 1 Minute, ist die entsprechende Umdrehungszahl von (1100 ± 50) pro Minute 4 Minuten lang aufrecht zu erhalten. Die Zentrifuge muss mit einer Deckelverriegelung ausgestattet sein. Nach Ablauf der Zentrifugierzeit wird der Rotor automatisch abgebremst. 7. Die Butyrometer werden nun ohne zu kippen aus der Zentrifuge entnommen und mit dem Stopfen nach unten für 5 Minuten in ein auf 65 C beheiztes Wasserbad gestellt. (Abb. 5) Das Einhalten der Temperatur ist für die Genauigkeit der Ergebnisse besonders wichtig. Nur das Ablesen bei 65 C gewährleistet ein exaktes Ergebnis. Bei Temperaturunterschreitungen verringert sich das Volumen der Fettsäule. Es wird ein zu geringer Fettgehalt angezeigt. Abb. 6 Mit Hilfe der Sicherheitsableselampe können die Messwerte sicher und genau abgelesen werden 17

18 Messergebnis und Genauigkeit 8. Nach Entnahme aus dem Wasserbad ist das Butyrometer in senkrechter Stellung so hoch zu halten, dass sich der Meniskus der Fettsäule in Augenhöhe befindet. Mit Hilfe des Stopfens ist die Trennlinie Aufschlussflüssigkeit/Fett auf einen ganzen Teilstrich der Butyrometerskale einzustellen und die Höhe der Fettsäule am tiefsten Punkt des Meniskus abzulesen. Dauert das Ablesen länger, muss das Butyrometer erneut in das Wasserbad gestellt werden. (Abb. 6, Abb. 7) Befinden sich Auge und Meniskus der Fettsäule nicht in gleicher Höhe, tritt der Parallaxen-Fehler auf. Meniskus Auge Abb. 7 4,0 % 3,9 % 3,8 % 4,0 % 3,9 % 3,8 % Abb. 7a: Angabe 4,0 % Abb. 7b: Angabe 3,95 % Das Ergebnis ist auf halbe Skalenwerte, d. h. auf 0,05 % abzulesen. Ein genaueres Ergebnis ist bei den Vollmilchbutyrometern nicht zu erzielen. Berührt der Meniskus die Graduierungsmarke, dann gilt das abgelesene Ergebnis (Bild 7a). Schneidet der Meniskus die Graduierungsmarke, dann wird der niedrigere Wert angegeben (Abb. 7b). Doppelbestimmungen dürfen nicht mehr als 0,10 % voneinander abweichen, d. h. die Wiederholbarkeit beträgt 0,10 %. Die Angabe des Ergebnisses muss den Zusatz Fettgehalt nach Gerber enthalten. Differiert die Doppelprobe um 0,1 %, so wird der ermittelte Mittelwert der Doppelbestimmung angegeben. Probe 1: 4,20 % Probe 2: 4,30 % Ergebnis: 4,25 % Fett Werden jedoch bei der Doppelprobe 4,20 % und 4,25 % Fett abgelesen, dann gilt nach dem Prinzip der Vorsicht der niedrigere Wert 4,20 % als Untersuchungsergebnis. 18

19 Fettgehaltsbestimmung von homogenisierter Milch nach Gerber Zur Vermeidung des Aufrahmens wird Konsummilch homogenisiert. Dabei werden die Fettkügelchen unterschiedlicher Größe auf einen nahezu gleichen Durchmesser von 1 Mikrometer bis 2 Mikrometer zerkleinert. Die Trennwirkung beim Zentrifugieren ist dadurch stark herabgesetzt. Um das freigesetzte Fett vollständig abzutrennen, sind längere Zeiten beim Zentrifugieren erforderlich. Es werden die Verfahrensschritte 1 bis 8 wie bei der Untersuchung nicht homogenisierter Milch durchgeführt und das Ergebnis notiert. Darauf wird das Butyrometer noch einmal mindestens 5 Minuten lang im Wasserbad auf 65 C erwärmt, anschließend erneut 5 Minuten zentrifugiert und das Ergebnis wie vorher abgelesen. Liegt der erhaltene Wert nach dem zweiten Zentrifugieren um mehr als 0,05 % höher als der Wert nach dem ersten Zentrifugieren, dann ist das Wiedererwärmen und Zentrifugieren höchstens noch zweimal zu wiederholen. Ist der Wert gegenüber dem ersten Wert jedoch nur um 0,05 % oder weniger gestiegen, gilt der höchste Wert der Untersuchung. Beispiel: Nach dem ersten Zentrifugieren wurden für die Doppelprobe 3,55 % und 3,60 % abgelesen. Nach dem zweiten Zentrifugieren 3,60 % und 3,65 %. Als Ergebnis des Fettgehaltes der homogenisierten Milch wird 3,65 % angegeben. Besteht nach den beiden letzten Wiederholungen, d. h. nach dem 3. und 4. Zentrifugieren immer noch eine größere Differenz als 0,05 %, so ist das Ergebnis dieser Bestimmung zu verwerfen. 19

20 Butyrometrische Fettbestimmung verschiedener Milchprodukte Vorwort: Die butyrometrische Fettbestimmung von Milch wurde und wird in zunehmendem Maß durch andere Routineuntersuchungen ersetzt (durch Geräte wie z. B. LactoStar). Allerdings können mit solchen Geräten Milchprodukte wie z. B. Käse, Eiskrem etc. nicht, bzw. nur mit aufwendiger Probenvorbereitung, gemessen werden. Bei derartigen Produkten sind butyrometrische Verfahren nach wie vor eine gute Alternative für die Routine Analytik. 1.0 Anwendungsbereich Fettbestimmung in Milch und verschiedenen Milchprodukten. 2.0 Volumina Soweit nicht anders beschrieben, gelten für die verwendeten Chemikalien und Untersuchungsproben immer folgende Mengen: Schwefelsäure: 10,0 ml (20 C + 2 C) Amylalkohol: 1,0 ml (20 C + 2 C) Milch bzw. Milchprodukt: 10,75 ml (20 C + 2 C) 3.0 Kurzbeschreibungen der butyrometrischen Fettbestimmung: in Milch (nach Gerber): einwandfrei gereinigte, vor allem fettrückstandsfreie Milch-Butyrometer werden in der folgenden Reihenfolge gefüllt: 10 ml Schwefelsäure (Dichte: / g/ml), 10,75 ml Milch und 1 ml Amylalkohol. Milch und Amylalkohol sind durch Überschichten einzufüllen, so dass vor dem Schütteln keine Vermischung stattfindet. Nach dem Verschließen wird durch Schütteln und mehrfaches Stürzen der Butyrometerinhalt gut durchmischt. Durch vorsichtiges Einregulieren des Verschlussstopfens wird der Butyrometerinhalt so einreguliert, dass die Skala gefüllt, aber keine Flüssigkeit in der Birne ist. Butyrometer in der beheizten Zentrifuge schleudern, 5 Minuten im 65 C Wasserbad temperieren, Trennungslinie Schwefelsäuregemisch/Fettsäule auf einen ganzen Teilstrich einstellen, oberes Ende der Fettsäule am unteren Meniskus ablesen in homogenisierter Milch wie vor, aber dreimal je 5 Minuten zentrifugieren. Zwischen dem Zentrifugieren werden die Butyrometer 5 Minuten im 65 C Wasserbad erwärmt. (Ausführlicher Seite 19) in Magermilch und Molke Verwendung von Magermilch-Butyrometern mit verengter Skala nach Sichler. Zweimaliges Zentrifugieren mit zwischenzeitlichem Einstellen der Butyrometer in das 65 C-Wasserbad für 5 Minuten in Kondensmilch (ungezuckert) Die zuvor auf 50 C erwärmte und danach wieder abgekühlte Kondensmilch wird mit Wasser im Verhältnis 1:1 vermischt. Diese Verdünnung wird wie Milch nach Gerber untersucht. Fettgehalt = abgelesener Wert x 2. 20

21 in Buttermilch (Modifikation nach Mohr und Baur) Das Butyrometer wird mit 10 ml Schwefelsäure (Dichte: / g/ml) beschickt. Anstelle von 10,75 ml werden 10 ml Buttermilch und 2,0 ml Amylalkohol pipettiert. Butyrometer nach Verschließen schütteln und sofort 10 Min. zentrifugieren. Auf diese Weise wird die störende Pfropfenbildung vermieden. Ablesung erfolgt erst nach 5-minütigem Temperieren bei 65 C +/- 2 C. Fettgehalt = abgelesener Wert x 1, in Milchpulver nach Teichert Verwendung von Trockenmilchbutyrometer nach Teichert. Das Butyrometer wird mit 10 ml Schwefelsäure (Dichte: / g/ml) beschickt. Hierauf werden 7,5 ml Wasser und 1 ml Amylalkohol überschichtet. In ein Wägeschiffchen werden 2,5 g Milchpulver gewogen und über einen Trichter mittels Haarpinsel in das Butyrometer überführt. Das Butyrometer wird nach Verschließen gründlich geschüttelt bei mehrmaligem zwischenzeitlichem Einstellen in ein 65 C Wasserbad. 2 x 5 Min. in der beheizten Zentrifuge schleudern und nach dem Einstellen ins Wasserbad (5 Min.) ablesen in Rahm nach Roeder (WÄgemethode) Verwendung von Rahmbutyrometer nach Roeder. 5 g Sahne werden in den im Stopfen befindlichen Glasbecher eingewogen und in das Butyrometer eingeführt. Durch die obere Öffnung des Butyrometers wird bis über den oberen Rand des Glasbechers Schwefelsäure (Dichte: / g/ml) eingefüllt. Nach dem Verschließen wird das Butyrometer bei wiederholtem Umschütteln bis zur völligen Eiweißlösung in ein 70 C Wasserbad gestellt. Es werden bis zur Höhe des Skalenbeginns Schwefelsäure und weiter 1 ml Amylalkohol zugegeben, das Butyrometer verschlossen, geschüttelt und für weitere 5 Minuten in das 70 C Wasserbad gestellt. Es folgen: Zentrifugieren (5 Min.) und danach tempererieren im 65 C Wasserbad. Die Ablesung erfolgt bei 65 C, Einstellung der Fettsäule auf den Nullpunkt, Ablesen am unteren Meniskus in Rahm nach Schulz-Kley (WÄgemethode) Verwendung von Rahmbutyrometer nach Schulz. In das Butyrometer wird nacheinander gefüllt: 10 ml Schwefelsäure (Dichte: / g/ml), 5 ml Wasser, ca. 5 g durch Differenzwägung mittels an der Waage anbringbarer Spritze bzw. Wägepipette gewogener Rahm, 1 ml Amylalkohol. Nach dem Verschließen wird der Butyrometerinhalt durch Schütteln und Stürzen vermischt und das Butyrometer 5 Min. in der beheizten Zentrifuge geschleudert. Die Ablesung erfolgt nach 5 Minuten Temperierzeit im 65 C Wasserbad. Achtung: Wegen der Möglichkeit der Verminderung der Reaktionswärme durch die Wasserzugabe dürfen zwischen Überschichten des Wassers und Schütteln nicht mehr als 15 Minuten liegen, der Lösungsvorgang muss in höchstens 60 Sek. beendet sein. Fettgehalt = Abgelesener Wert x 5/ Rahmeinwaage in Rahm nach KÖhler (Abmessmethode) Verwendung von Rahmbutyrometer nach Köhler. In das Rahmbutyrometer werden der Reihe nach eingefüllt: 10 ml Schwefelsäure (Dichte: / g/ml), 5,05 ml Rahm, 5 ml Wasser, 1 ml Amylalkohol. Bei Verwendung einer Rahmspritze muss vor dem Aufziehen der 5 ml Wasser die Spritze erst durch mehrmaliges Aufziehen mit Wasser gespült werden. Das Butyrometer wird verschlossen, geschüttelt, 5 Minuten zentrifugiert, und nach 5 Minuten temperieren im 65 C Wasserbad abgelesen. Die Ablesung erfolgt vom Nullpunkt aus. 21

22 in KÄse nach van Gulik (WÄgemethode) (Siehe ISO 3433) Verwendung von Käsebutyrometer nach van Gulik. In das am Skalenende verschlossene van Gulik Butyrometer werden nach Einfüllung von etwa 15 ml Schwefelsäure (Dichte: / g/ml), 3 g (+/- 0,2 g), Käse mittels Wägeschiffchen und Haarpinsel eingefüllt und die Einfüllöffnung verschlossen. Pastöse Käseproben müssen in den zum van Gulik Butyrometer gehörenden durchlochten Glasbecher eingewogen und in das Butyrometer eingeführt werden. Das verschlossene Butyrometer wird mit der Skala nach oben in ein 70 C - 80 C Wasserbad gestellt und bis zur völligen Auflösung des Käses mehrfach geschüttelt. Anschließend werden über die Skalenöffnung 1 ml Amylalkohol und ungefähr bis zur 15% Marke der Skala Schwefelsäure zugegeben. Es folgen Verschließen, Mischen, fünfminütiges Temperieren im 65 C Wasserbad und 5 minütiges Zentrifugieren; nochmaliges Einstellen im 65 C Wasserbad, Einstellen der Fettsäule auf die Nullmarke und Ablesen des absoluten Fettgehaltes. Die Ablesung erfolgt am unteren Ende des Meniskus. Fettgehalt = Abgelesener Wert x 3/ Käseeinwaage in Eiskrem nach KÖhler (Abmessmethode) Verwendung von Eiskrembutyrometer nach Köhler. Etwaige Glasur oder gröbere Partikel (z. B. Früchte etc.) sind zu entfernen. Die auf Zimmertemperatur erwärmte Eiskrem ist gut zu durchmischen; evtl. eingeschlagene Luft kann durch Evakuierung weitgehend entfernt werden. In das Eiskrembutyrometer werden der Reihe nach eingefüllt: 10 ml Schwefelsäure (Dichte: / g/ml), 5 ml Eiskrem, 5 ml Wasser, 1 ml Amylalkohol. Bei Verwendung einer Spritze muss vor dem Aufziehen der 5 ml Wasser die Spritze erst durch mehrmaliges Aufziehen mit Wasser gespült werden. Falls sich das Butyrometer nicht als hinreichend befüllt erweist, kann bis zu 2 ml Wasser hinzugefügt werden. Das Butyrometer wird verschlossen, geschüttelt, 5 Minuten zentrifugiert, und nach 5 Minuten temperieren im 65 C Wasserbad abgelesen in Eiskrem nach Roeder (WÄgemethode) Verwendung von Eiskrembutyrometer nach Roeder. 5 g gut durchmischte Eiskrem werden in den im Stopfen befindlichen Glasbecher eingewogen und in das Butyrometer eingeführt. Durch die obere Öffnung des Butyrometers wird bis über den oberen Rand des Glasbechers Schwefelsäure (Dichte: / g/ml) eingefüllt. Nach dem Verschließen wird das Butyrometer bei wiederholtem Umschütteln bis zur völligen Eiweißlösung in ein 70 C Wasserbad gestellt. Es werden 1 ml Amylalkohol und bis zur 10% Marke Schwefelsäure zugegeben, das Butyrometer verschlossen, geschüttelt und für weitere 10 Minuten in das 70 C Wasserbad gestellt. Während dieser Zeit werden sie in regelmäßigen Abständen geschüttelt. Es folgen: Zentrifugieren (7 Min.) und danach temperieren im 65 C Wasserbad. Die Ablesung erfolgt bei 65 C, Einstellung der Fettsäule auf den Nullpunkt, Ablesen am unteren Meniskus in Butter nach Roeder (WÄgemethode) Verwendung von Butterbutyrometer nach Roeder. 5 g Butter werden in den im Stopfen befindlichen Glasbecher eingewogen und in das Butyrometer eingeführt. Durch die obere Öffnung des Butyrometers wird bis über den oberen Rand des Glasbechers Schwefelsäure (Dichte: / g/ml) eingefüllt. Nach dem Verschließen wird das Butyrometer bei wiederholtem Schütteln bis zur völligen Eiweißlösung in ein 70 C Wasserbad gestellt. Es werden bis zur Höhe des Skalenbeginns Schwefelsäure und 1 ml Amylalkohol zugegeben, das Butyrometer verschlossen, geschüttelt und für weitere 5 Minuten in das Wasserbad (70 C) gestellt. Es folgen: 5 Min. zentrifugieren, temperieren im Wasserbad bei 65 C (ca. 5 Min.) Danach ablesen bei 65 C. Die Ablesung am unteren Meniskus. 22

23 in Mayonnaise nach Roeder (WÄgemethode) Verwendung von Butterbutyrometer nach Roeder. 1 g Mayonnaise werden in den im Stopfen befindlichen Glasbecher eingewogen und in das Butyrometer eingeführt. Durch die obere Öffnung des Butyrometers wird bis über den oberen Rand des Glasbechers Schwefelsäure (Dichte: / g/ml) eingefüllt. Nach dem Verschließen wird das Butyrometer bei wiederholtem Schütteln bis zur völligen Eiweißlösung 30 Min. lang in ein 70 C Wasserbad gestellt. Es werden bis zur Höhe des Skalenbeginns Schwefelsäure und 1 ml Amylalkohol zugegeben, das Butyrometer verschlossen, geschüttelt und für weitere 5 Minuten in das Wasserbad gestellt. Es folgen: 10 Min. zentrifugieren, temperieren im Wasserbad bei 65 C (ca. 5 Min.) Danach ablesen bei 65 C. Die Ablesung am unteren Meniskus. Der abgelesene Wert wird mit 5 multizipliert, um den entsprechenden Fettgehalt zu erhalten Butyrometrische Fettbestimmung nach Gerber (Van Gulik) von Fleisch und Wurstwaren Nach der von Pohja und Mitarbeitern empfohlenen Methodik. Geräte: 1. Butyrometer Käse-Butyromter nach Van Gulik 2. Zentrifuge Milchzentrifuge mit einer RZB (Relative Zentrifugal- Beschleunigung) von 350 g +/- 50 g. (Z.B. SuperVario-N oder Nova Safety.) 3. Wasserbad Schüttel-Wasserbad mit einer Temperatur von 65 C +/- 2 C. 4. Analysenwaage 5. Hilfsmittel zur Probenvorbereitung Zum Verkleinern und Homogenisieren der Probe empfiehlt sich ein Mixer o.ä. Chemikalien: 1. Schwefelsäure Dichte bei 20 C (1,818 +/- 0,003) g ml -1 farblos oder nur schwach gefärbt und frei von Bestandteilen, die das Ergebnis beeinflussen. 2. Amylalkohol Dichte bei 20 C (0,811 +/- 0,003) g ml -1 Durchführung: Zunächst wird der mit Löchern versehenen Glaszylinder (Käsebecher) des Käsebutyrometers in den Butyromterstopfen (dieser Stopfen ist mit einem Loch versehen) gesteckt. Danach werden 2,500 g der homogenisierten Probe genau abgewogen und in diesen Glaszylinder ( Käsebecher ) eingebracht. Käsebecher und Stopfen werden in den Butyrometerkörper eingesetzt. Durch die kleine Öffnung am oberen Ende des Butyrometers werden 10 ml Schwefelsäure, verdünnt im Volumenverhältnis 1:1 mit Wasser, eingegeben. Die kleine Öffnung wird mit dem dafür passenden kleinen Stopfen verschlossen und in ein Schüttel-Wasserbad, wo es bei 65 C etwa 30 Min. bis 40 Min. belassen wird, bis sämtliche Eiweißstoffe aufgelöst sind. Durch die kleine Öffnung wird nun 1 ml Amylalkohol in das Butyrometer pipettiert und nach erneutem Verschließen stark geschüttelt. Es wird danach so viel Schwefelsäure zugegeben, bis der gesamte Flüssigkeitsspiegel etwa beim Skalenbereich 30 % steht. Das Butyro- meter wird dann 5 Minuten mit 350 g zentrifugiert. Achtung: Die Zentrifuge darf nicht unwuchtig beschickt werden. D. h. ein Butyrometer kann nicht allein zentrifugiert werden dies führt zu einer Unwucht mit der Gefahr, dass Glasbruch entstehen kann. Die Butyrometer werden jetzt zum Temperieren, d. h. die Schütteleinrichtung wird ausgeschaltet, in das Wasserbad gestellt. Das Ablesen soll rasch nach dem Herausnehmen aus dem Wasserbad erfolgen, da sich die Fettsäule schon bei sehr geringen Temperaturminderungen stark verringert und somit zu geringe Fettwerte abgelesen werden. Die Butyrometer sind für Proben von 3,000 g bemessen, so dass die ermittelten Werte auf diese Substanzmenge zu berechnen sind. (Um 16,666 % erhöhen). 23

24 Butyrometer Basis des Gerber-Verfahrens ist das Butyrometer. Das ursprüngliche, von Dr. N. Gerber erfundene Butyrometer mit rundem Hals wurde unter Federführung von Paul Funke zusammen mit seinen Glasbläsern zu dem bekannten Flachbutyrometer weiterentwickelt. Während das ursprüngliche Gerber-Butyrometer kaum mehr Verwendung findet, werden fast ausschließlich die Original FUNKE GERBER-Butyrometer mit abgeflachtem Skalenhals benutzt. Der abgeflachte Skalenhals erhöht den Ablesekomfort und verbessert die Präzision. Diese Flachbutyrometer werden in unübertroffener Qualität unter strengster Produktionskontrolle hergestellt. Jedes einzelne Butyromter wird individuell ausgemessen und entsprechend skaliert. Die hohe Genauigkeit von Skaleneinteilung und Volumen garantieren exakte Untersuchungsergebnisse. FUNKE GERBER Butyrometer sind Präzisionsinstrumente mit abgeflachtem Skalenteil, hergestellt aus säurefestem Glas ( Borosilikat ), entsprechend den nationalen (DIN) und internationalen (ISO / IDF etc.) Normvorschriften. Unsere mehr als 100jährige Produktionserfahrung und die hohen Fertigungszahlen ermöglichen es uns, eine höchste Qualität, verbunden mit einem günstigen Preis zu liefern. Eine Vielzahl unterschiedlicher Butyrometer für die verschiedenen Anwendungen finden Sie auf den folgenden Katalogseiten. In Deutschland und einigen anderen Ländern müssen Butyrometer staatlich geeicht sein. Diese Butyrometer sind mit einer eingravierten Marke gekennzeichnet (siehe nebenstehende Abbildung). Alle anderen Butyrometer sind zwar nicht staatlich geeicht, werden aber gleich hergestellt und entsprechen den gleich hohen Qualitätsansprüchen. 24

25 25

26 Sämtliche Butyrometer werden in Standard- Kartons mit je 10 Exemplaren abgepackt. Bitte bestellen Sie deshalb 10 Stück-Einheiten. Präzisionsbutyrometer für Trink- und Kesselmilch, Skalenrückwand mattiert, Fehlertoleranz 0,025 % %: 0,05 (Zubehör: 3280) Butyrometer für Milch %: 0,1 (Zubehör: 3280) 0 6 %: 0,1 (Zubehör: 3280) 0 7 %: 0,1 (Zubehör: 3280) 0 8 %: 0,1 (Zubehör: 3280) 0 9 %: 0,1 (Zubehör: 3280) 0 10 %: 0,1 (Zubehör: 3280) 0 12 %: 0,1 (Zubehör: 3280) 0 16 %: 0,2 (Zubehör: 3280) Magermilch-Butyrometer nach Sichler mit runder Skala G 0 1 %: 0,01, mit offener Birne (Zubehör: 3280, 3290) 0 1 %: 0,01, mit geschlossener Birne (Zubehör: 3280) Magermilch-Butyrometer nach Kehe %: 0,05 (Zubehör: 3280) 0 5 %: 0,05 (Zubehör: 3280) 26

27 Magermilch-Butyrometer nach Siegfeld ,5 %: 0,02 (Zubehör: 3280) Trockenmilch-Butyrometer nach Teichert %: 0,5, (Zubehör: 3310) 0 70 %: 1,0, (Zubehör: 3310) Eiskrem- und Kondensmilch-Butyrometer Wägemethode nach Roeder %: 0,1, (Zubehör: 3290, 3300, 3320) 0 15 %: 0,2, (Zubehör: 3290, 3300, 3320) Rahm-Butyrometer Abmessmethode, für Eiskrem %: 0,2 (Zubehör: 3280) 0 20 %: 0,2 (Zubehör: 3280) 27

28 Rahm-Butyrometer Wägemethode nach Roeder, %: 0,5 (Zubehör: 3290, 3300, 3320) %: 0,5 (Zubehör: 3290, 3300, 3320) %: 0,5 (Zubehör: 3290, 3300, 3320) %: 1,0 (Zubehör: 3290, 3300, 3320) Rahm-Butyrometer Wägemethode nach Schulz-Kley mit geschlossener Birne %: 0,5 (Zubehör: 3280) Rahm-Butyrometer Abmessmethode nach Köhler %: 0,5 (Zubehör: 3280) 0 40 %: 0,5 (Zubehör: 3280) 0 50 %: 1,0 (Zubehör: 3280) 0 60 %: 1,0 (Zubehör: 3280) 0 70 %: 1,0 (Zubehör: 3280) 0 80 %: 1,0 (Zubehör: 3280) 28

29 Butter-Butyrometer Wägemethode nach Roeder %: 0,5 (Zubehör: 3290, 3300, 3323) Käse-Butyrometer Wägemethode nach van Gulik %: 0,5 (Zubehör: 3290, 3300, 3321) Quark-Butyrometer Wägemethode %: 0,2 (Zubehör: 3290, 3300, 3321) Lebensmittel-Butyrometer Wägemethode nach Roeder %: 1,0 (Zubehör: 3290, 3300, 3320) Freifett-Butyrometer zur Freifett-Bestimmung in Milch und Sahne, 3252 komplett mit Schraubverschluss, Skale 0,002 g 29

30 Babcock-Flasche ohne Stopfen % für Milch, Stopfen auf Anfrage Babcock-Flasche ohne Stopfen % für Rahm (Zubehör: 3290) Babcock-Flasche ohne Stopfen % für Rahm und Käse (Zubehör: 3290) Patent-Verschluss FIBU für alle Butyrometer der Abmessmethode 3260 FIBU ohne Regulierstift (Abb. mit Regulierstift Art.-Nr. 3270) 3261 Patent-Verschluss GERBAL für alle Butyrometer der Abmessmethode 3262 Patent-Verschluss NOVO für alle Butyrometer der Abmessmethode 30

31 3270 Regulierstift für Patentverschluss FIBU 3271 Regulierstift für Patentverschluss GERBAL 3272 Regulierstift für Patentverschluss NOVO Gummistopfen, konisch für alle Butyrometer der Abmessmethode x 16 x 43 mm Gummistopfen für alle Butyrometer der Wägemethode zum Verschließen der Birne x 13 x 20 mm Gummistopfen mit Loch für alle Butyrometer der Wägemethode x 22 x 30 mm Gummistopfen ohne Loch für Trockenmilch-Butyrometer (geeignet auch für Extraktionsrohr nach Mojonnier Art.-Nr. 3870, 3871) x 22 x 30 mm 3315 Glas-Nagel für Trockenmilchbutyrometer Länge: 41,5 mm 31

32 d 2 l 3 l Rahmbecher ohne Löcher für Eiskrem- und Kondensmilch-Butyrometer und Rahm-Butyrometer nach Roeder l 3 = 75 mm, l 2 = 49 mm, l 1 = 26 mm, d 2 = 15 mm, d 1 = 5 mm l 1 d Käsebecher mit Löchern für Butyrometer nach Van Gulik l 3 = 75 mm, l 2 = 49 mm, l 1 = 26 mm, d 2 = 15 mm, d 1 = 5 mm Käsebecher mit Löchern, kurze Form für Butyrometer nach Van Gulik l 3 = 66 mm, l 2 = 38 mm, l 1 = 27,8 mm, d 2 = 15 mm, d 1 = 5 mm 3322 Wägeschiffchen für Butter für Butyrometer nach Roeder l 3 = 75 mm, l 2 = 45 mm, l 1 = 30 mm, d 2 = 15 mm, d 1 = 5 mm 3323 Butterbecher mit 2 Löchern l 3 = 75 mm, l 2 = 48 mm, l 1 = 27 mm, d 2 = 15 mm, d 1 = 5 mm 32

33 Reinigungsbürste für Butyrometerkörper 3324 Länge: 270 mm Reinigungsbürste für Butyrometer-Skalenrohr 3325 Länge: 278 mm Butyrometerstativ (geeignet auch für Spezial-Löslichkeitsgläser, Art.-Nr. 3637) für 36 Proben (aus Kunststoff PP) für 12 Proben (aus Kunststoff PP) Schüttelstativ für 12 Proben (aus Kunststoff PP) Schüttelhaube für 36 Proben (aus Kunststoff PP), passend für Art.-Nr für 12 Proben (aus Kunststoff PP) passend für Art.-Nr Permanentautomat mit eingeschliffener Messkammer und Stopfen, ein Auslauf, DIN ml Schwefelsäure 1 ml Amylalkohol Stativ für Permanentautomaten bestehend aus Standplatte, Stange und Haltering mit Muffe ml für 1 Permanentautomat 1 ml für 1 Permantentautomat 10 ml / 1 ml für 2 Permanentautomaten 33

34 Kippautomat Superior mit Gummistopfen und Vorratsflasche, 500 ml / 250 ml ml Schwefelsäure 1 ml Amylalkohol Wägepipette gebogen ml, d = 6 mm 2 ml, d = 8 mm 3 ml, d = 9 mm 5 ml, d = 6 mm 10 ml, d = 7 mm Vollpipetten mit einer Ringmarke ml Schwefelsäure 10,75 ml Milch 11 ml Milch 1 ml Amylalkohol 5,05 ml Rahm 5 ml Wasser 5 ml Rahm 50 ml, kurze Form 25 ml, kurze Form 34

35 Spritzen Messing, vernickelt ,75 ml Milch 10,75 ml Milch, Rep. Ers. 5,05 ml Rahm 5,05 ml Rahm, Rep. Ers. 11 ml Milch 5 ml Rahm 3460 Pipettenstativ PVC, für Pipetten verschiedener Größen Reinigungsbürste für Pipetten 3470 Länge: 470 mm 3480 Laborschutzbrille 35

36 LactoStar (Artikel-Nr. 3510) 36

37 Die neue GerÄtegeneration Milchanalysegerät mit vollautomatischer Reinigung, Spülung und Nullpunkt-Kalibrierung für die schnelle und genaue Milchuntersuchung Zahlreiche Installationen in Instituten und Laboratorien in aller Welt zeugen von der hervorragenden Qualität, Zuverlässigkeit und Genauigkeit dieser Analysengeräte. Mit einer Messung bestimmen Sie schnell und zuverlässig folgende Parameter: Inhaltsstoff Messbereich Wiederholbarkeit (r) Fett: 0,00 % bis 40,00 % ± 0,02 %* Protein: 0,00 % bis 10,00 % ± 0,03 % Laktose: 0,00 % bis 10,00 % ± 0,03 % SNF: (fettfr. Tockenm.) 0,00 % bis 15,00 % ± 0,04 % Mineralien/Leitwert 0,01 % bis 5,00 % ± 0,02 % * Die Wiederholbarkeit beträgt im Bereich von 0 bis 8 % Fett + 0,02 %. Im höheren Messbereich, von 8 bis 40 % Fett, beträgt die Wiederholbarkeit ± 0,2 %. Die Messauflösung beträgt 0,01 %. Die Genauigkeit hängt von der jeweiligen Kalibrierung ab. Weitere Parameter werden auf der Basis von Rechenalgorithmen ermittelt: Dichte (Rechenwert) Gefrierpunkt (Rechenwert) Die Software wird kontinuierlich, mit dem Ziel weitere interessante Parameter zu gewinnen, verbessert. Die Updates werden über die Schnittstellen schnell und einfach übertragen. So bleibt das Gerät über lange Zeit hinaus auf dem aktuellen Stand. Hohe Matrixtoleranz Aufgrund des verwendeten Multisensor-Messsystems zeichnet sich das Gerät durch eine hohe Matrixtoleranz aus. D. h. es können unterschiedliche Milchen mit derselben Kalibration (Produktprofil) gemessen werden. ENTER Bedienung Die Bedienung ist einfach und übersichtlich. Menügeführte 5-Tasten-Bedienung: 4 Pfeil-Tasten und eine Enter - Taste. Mit der Enter -Taste wird die Funktion bzw. Aktion, welche mit Hilfe der Pfeil-Tasten ausgewählt worden ist, gestartet. 37

38 LactoStar Sprachauswahl Sie können aus einer Vielzahl verschiedener Menü-Sprachen Ihre bevorzugte Sprache auswählen. Momentan stehen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch u. a. zur Verfügung. Die Anzahl der Sprachen wird in Zusammenarbeit mit unseren Partnern in den jeweiligen Ländern kontinuierlich erweitert. Die Sprachauswahl erfolgt in gleicher Weise wie bei den bisherigen Einstellungen. Kalibration Bei der kundenspezifischen Kalibration wird lediglich die schon vorhandene Fundamentalkalibration korrigiert. Dies geschieht mit einer einfachen Zweipunkt- Kalibrierung (A-Kalibration und B-Kalibration). Sämtliche Parameter werden jeweils in nur einem Schritt kalibriert. Ein übersichtliches Kalibriermenü vereinfacht die Eingabe der Referenzwerte. Bis zu 20 unterschiedliche Kalibrierdatensätze können gespeichert werden. Damit können Sie von einem Produkt auf ein anderes Produkt (z. B. von Milch auf Sahne etc.) umschalten, ohne dass hierfür eine neue Kalibrierung notwendig wäre. Automatische Wartung Das Gerät verfügt über drei Pumpen, nämlich Messpumpe, Spülpumpe und Reinigerpumpe, welche mit den jeweiligen Kanistern verbunden sind. Es können bis zu fünf unterschiedlich Zeiten für verschiedene Wartungsaktivitäten eingegeben werden: Spülen, Reinigen und Nullkalibration. Somit werden Routinearbeiten vollautomatisch erledigt. Austausch der Pumpenköpfe Die Pumpen befinden sich unter der Edelstahlabdeckung auf der linken Geräteseite. Sie können die Pumpenköpfe problemlos, ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges, austauschen. Die alten Pumpenköpfe werden von Hand abgezogen, indem Sie gleichzeitig die beiden Rastnasen (siehe Bild, X und Y ) eindrücken. Die neuen Pumpenköpfe werden auf die Motorachse aufgesteckt und solange weitergeschoben, bis die beiden Rastnasen wieder einrasten. Messpumpe Spülpumpe Reinigerpumpe X Y 38

39 Prinzipieller Aufbau Reiniger (verdünnt) Spülwasser Aqua dest. Eingang P1 Milchprobe P2 P3 RedBox Thermomessung bei 40 C/65 C P1 = Messpumpe P2 = Spülwasserpumpe P3 = Reinigerpumpe BlueBox Trübungs- Messung Impedanz- Messung Ausgang Abfall Technische Daten: Probendurchsatz: bis zu 90/h Probenvolumen: Schnittstellen: Von 12 ml bis 20 ml 1 x parallel, 1 x seriell (RS 232 / Baud), USB Volt Stromversorgung für Thermodrucker (Best. Nr. 7151) Anschlusswerte: 230 V / 115 V AC ( Hz) 180 W Abmessungen: 43 x 20 x 43 cm (B x H x T) Gewicht: ca. 15,7 kg (netto) Bestelldaten Artikel Nr. Bezeichnung 3510 LactoStar 7151 * Thermodrucker, inkl. 1 Thermopapierrolle 3511 * Je 1 Kanister à 5 l für Spülwasser und Reiniger 3516 * Hardware-Normierung, 250 ml 3563 * Reiniger, 500 ml (mit * markierte Artikel sind im Lieferumfang 3510 enthalten) Zubehör (optional) 3040 Milchprobeflasche ohne Metallboden, 80 ml / PE 3041 Milchprobeflasche mit Metallboden, 50 ml / PP 7157 Thermopapierrolle für Thermodrucker Ersatz- und Verschleißteile Schlauchpumpe, komplett A Pumpenkopf (Aufsatz für Schlauchpumpe) 39

40 LactoFlash (Artikel-Nr. 3530) 40

41 Preisgünstiges Analysegerät für die schnelle und genaue Fett- und SNF-Bestimmung Zahlreiche Installationen in Instituten und Laboratorien in aller Welt zeugen von der hervorragenden Qualität, Zuverlässigkeit und Genauigkeit dieser Analysengeräte. Mit einer Messung bestimmen Sie schnell und zuverlässig folgende Parameter: Parameter Auflösung Wiederholbarkeit (r) Messbereich Fett: 0.01 % 0.02 % im Bereich % 0.2 % im Bereich % % SNF: 0.01 % 0.04 % % Weitere Parameter werden auf der Basis von Rechenalgorithmen ermittelt: Parameter Auflösung Wiederholbarkeit (r) Messbereich Dichte: Kein Limit Protein: 0.01 % 0.03 % Kein Limit / Rechenwert Laktose: 0.01 % 0.02 % Kein Limit / Rechenwert Gpp: C C Kein Limit / Rechenwert Einfacher und schneller Austausch des Pumpenkopfes und der Messzellen. Der Pumpenkopf (Verschleißteil) kann sehr einfach, ohne Zuhilfenahme von Werkzeug, ausgetauscht werden. Hierzu wird lediglich die blaue, seitliche Abdeckhaube abgehoben, der alte Pumpenkopf nach Eindrücken der seitlichen Rastnasen abgezogen und der neue Pumpenkopf wieder aufgesteckt bis die Rastnasen wieder einrasten. Für den Fall, dass eine der beiden Messzellen ausgetauscht werden muss, kann diese schnell und einfach aus der Steckverbindung herausgezogen und die neue Messzelle wieder eingesteckt werden. 41

42 LactoFlash Bedienung ENTER Das Gerät hat 4 Pfeil-Tasten und eine Enter -Taste. Mit der Enter -Taste wird die Funktion bzw. Aktion, welche mit Hilfe der Pfeil-Tasten ausgewählt worden ist, gestartet. Sprachauswahl Es stehen zwei verschiedene Menüsprachen zur Auswahl: Deutsch und Englisch. Kalibration Bei der kundenspezifischen Kalibration wird lediglich die schon vorhandene Fundamental-Kalibration korrigiert. Dies geschieht mit einer einfachen Zweipunkt- Kalibrierung (A-Kalibration und B-Kalibration). Sämtliche Parameter werden jeweils in nur einem Schritt kalibriert. Ein übersichtliches Kalibriermenü vereinfacht die Eingabe der Referenzwerte. Technische Daten: Probendurchsatz: bis zu 120/h Probenvolumen: Von 12 ml bis 20 ml Schnittstellen: 1 x parallel, 1 x seriell (RS 232 / Baud) Volt Stromversorgung für Thermodrucker (Art.-Nr. 7151) Anschlusswerte: 0 V / 115 V AC ( Hz) 60 W Abmessungen: 0 x 24 x 33 cm (B x H x T) Gewicht: kg (netto) Bestelldaten Artikel Nr. Bezeichnung 3530 LactoFlash 7151 Thermodrucker, inkl. 1 Thermopapierrolle 3516 Hardware Normierung 3563 Reiniger, 500 ml Zubehör (optional) 3040 Milchprobeflasche ohne Metallboden, 80 ml / PE 3041 Milchprobeflasche mit Metallboden, 50 ml / PP 7157 Thermopapierrolle für Thermodrucker Ersatz- und Verschleißteile Schlauchpumpe, komplett A Pumpenkopf (Aufsatz für Schlauchpumpe) 42

Preisliste 2015 (gültig ab 01.08.2015)

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