Plurilinguismo: Lingue e culture nell insegnamento del tedesco come lingua straniera

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1 DIPARTIMENTO DI LETTERE LINGUE ARTI ITALIANISTICA E CULTURE COMPARATE Plurilinguismo: Lingue e culture nell insegnamento del tedesco come lingua straniera 13 ottobre 2017 Dipartimento LELIA Via Garruba 6/b Bari Aula Carofiglio P R O G R A M M A Ore 8.30 Registrazione dei partecipanti Ore 9.00 Indirizzi di saluto Francesco Fiorentino Anna Cammalleri Ferdinand Krings Grazia Zagariello Direttore del Dipartimento LELIA Ufficio Scolastico Regionale per la Puglia Goethe-Institut Rom lend - Lingua e Nuova Didattica Ore Katharina Brizić (Freiburg) Ein Meer von Sprachen. Mehrsprachigkeit zwischen Deutschland und Nahost Ore Bernd Müller-Jacquier (Bayreuth) / Claus Ehrhardt (Urbino) Linguistic Landscapes: Interpretationsvorlagen in multikulturellen Stadtteilen Moderano: Ulrike Reeg e Pasquale Gallo (Bari) Ore Poster session: Presentazione di progetti di ricerca (Sara Ingrosso, Francesca Mazzilli, Michele Palmiotta) https://i.pinimg.com Ore Pausa pranzo Ore Sessioni parallele A. Ulrike A. Kaunzner (Ferrara) Phonetische Bewusstheit und Aussprachetraining B. Bernd Müller-Jacquier (Bayreuth) Linguistic Landscapes: Interpretationsvorlagen in multikulturellen Stadtteilen C. Ursula Heming (Goethe-Institut Rom) Modul 4: Aufgaben, Übungen, Interaktion (Teil I) D. Maurizio Pirro (Bari) Plurilinguismo come dispositivo di ispirazione nella scrittura lirica Ore Poster session: Presentazione di progetti di ricerca Ore Sessioni parallele E. Pasquale Gallo (Bari) Plurilinguismo nella Letteratura Interculturale F. Grazia Zagariello (lend Bari) DaF im Curriculum Mehrsprachigkeit G. Ulrike Reeg / Ulrike Simon (Bari) Brücken zwischen Sprachen bauen: Phraseme im DaF-Unterricht H. Ursula Heming (Goethe-Institut Rom) Modul 4: Aufgaben, Übungen, Interaktion (Teil II) Ore Conclusioni È previsto l esonero per i docenti. Per gli studenti universitari è stata riconosciuta l attribuzione di 1 credito formativo. La partecipazione alla Giornata di studi è gratuita. Con il patrocinio dell Ufficio Scolastico Regionale per la Puglia.

2 PLURILINGUISMO: LINGUE E CULTURE NELL INSEGNAMENTO DEL TEDESCO COME LINGUA STRANIERA BARI, 13. OKTOBER 2017 Abstracts der Workshops Ulrike Kaunzner (Universität Ferrara) Phonetische Bewusstheit und Aussprachetraining Unter phonetischer Bewusstheit versteht man mehr als nur bedeutungsunterscheidende Aspekte der auditiven Wahrnehmung und Aussprache. Hier geht es nicht darum, verstanden zu werden, sondern darum, sozio-pragmatische Funktionen zu erfüllen und im Gespräch die intendierte kommunikative Wirkung zu erzielen. Um dem Anspruch des situationsangemessenen Sprechausdrucks gerecht zu werden, muss Aussprachetraining auf Authentizität abzielen. Wie dies im Unterricht erreicht werden kann, soll Thema des Workshops sein. Bei diesem in der Sprechkunst zu verortenden Ansatz werden mithilfe gesamtkörperlicher Umsetzung dialoggeprägte Texte in Szene gesetzt und auf ihre Wirkung überprüft. An dem hier angebotenen Workshop können alle teilnehmen, die gerne mit Stimme und Sprache experimentieren, wobei das Niveau der Deutschkenntnisse zweitrangig ist. Bernd Müller-Jacquier (Universität Bayreuth) Linguistic Landscapes: Interpretationsvorlagen in multikulturellen Stadtteilen Nach einer kurzen resümierenden Einführung (mit Bezug auf die Veranstaltung am Vormittag, insbesondere auf die Identifikation der gesehenen Zeichen, der Zeichenproduzenten, der intendierten Rezipienten) wird das Thema Linguistic Landscapes mit Blick auf mögliche Unterrichtsverfahren und -ziele erarbeitet. Anhand von Beispielen werden Verfahren konkretisiert, die bei der Zeicheninterpretation verwendet werden. Konkret: In Anlehnung an Kellers Zeichentheorie (1995) werden ausgewählte Zeichenkompositionen von Rezipientenseite her interpretiert. Das heißt, die Bestimmung von Schlussverfahren wie der vom Teil auf das Ganze, vom Grund auf eine Folge (Symptome), Assoziation (Ikone) oder der Gebrauch von Regeln (Symbole) sollen die Ordnung rekonstruieren, die Rezipienten den Zeichen zuordnen. Was hier theorielastig klingt, soll anhand konkreter Zeichenlandschaften so erarbeitet werden, dass für den Unterricht (ab B1-Niveau) landeskundliche, motivationale und künstlerische, sowie auch linguistische Brücken zu klassischen Unterrichtszielen und zur Weiterbildung von LehrerInnen sichtbar werden.

3 Ursula Heming (Goethe-Institut Rom) Modul 4: Aufgaben, Übungen, Interaktion (Teil I und II) Der Workshop richtet sich an DaF-Lehrende im Bereich der Sekundärschulen und der Erwachsenenbildung sowie an Studierende, die sich auf den Lehrberuf vorbereiten wollen. In dem Workshop werden die Inhalte und der fortbildungsdidaktische Ansatz der neuen Aus- und Weiterbildungsreihe des Goethe-Instituts Deutsch lehren lernen (DLL), vorgestellt. Im Mittelpunkt steht der Inhalt des Moduls 4: Aufgaben, Übungen, Interaktion 1 mit Fragestellungen zu geeigneten Aufgaben und Übungen im DaF-Unterricht, dem Lernfeldermodell und den Praxiserkundungsprojekten. In Gruppenarbeit erstellen wir Lernaktivitäten für den Einsatz im DaF- Unterricht. Maurizio Pirro (Universität Bari) Plurilinguismo come dispositivo di ispirazione nella scrittura lirica Nella letteratura tedesca del primo Novecento l aspirazione degli scrittori a una dimensione europea e cosmopolita, che superi i limiti ristretti dello Stato guglielmino e della declinante monarchia absburgica, trova un modo privilegiato di espressione nell uso di lingue alternative a quella nativa. In un genere come la lirica, in particolare, la sperimentazione di altre lingue fa capo alla ricerca di strategie di rinnovamento della scrittura come rimedio alla cosiddetta Sprachskepsis codificata in modo definitivo dal Chandos-Brief di Hugo von Hofmannsthal. Nel gruppo di lavoro verranno presentati e discussi casi di autotraduzione e di scrittura in lingua francese in Stefan George e Rainer Maria Rilke. Pasquale Gallo (Universität Bari) Plurilinguismo nelle Letteratura Tedesca dell Interculturalità Il workshop intende proporre all'attenzione dei partecipanti le implicazioni didattiche per una lezione interculturale di letteratura tedesca. Basato sulla presentazione di alcuni brevi testi prodotti da autori contemporanei, esso intende discutere le possibilità didattiche e culturali di interazione con il tedesco che si dispiegano nel momento in cui nel flusso della narrazione o del discorso poetico si presenta un intoppo, uno stop costituito da una parola o da una frase scritta in una lingua differente. Che si tratti di un termine intraducibile, di un semplice gioco artistico o di una citazione articolata in una lingua più o meno conosciuta, tale anomalia costituisce sempre un invito pressante alla riflessione, all approfondimento, alla presa di coscienza dell Altro da parte del lettore. L analisi della natura, della funzione, dei significati e del ri-uso didattico di tale plurilinguismo costituirà il momento topico da cui far scaturire la proposta per una unità didattica vivace e coinvolgente. 1 Aufgaben, Übungen, Interaktion. DLL 4. Funk, Hermann u.a. Langenscheidt Klett.2014.

4 Grazia Zagariello (LEND) DaF im Curriculum Mehrsprachigkeit Eine mehrsprachige und interkulturelle Bildung ist angesichts der Prozesse von Globalisierung und Internationalisierung zu einem brisanten Thema geworden. Der Erwerb von sozialen Kompetenzen, die zur Konfliktlösung, Friedenserziehung, Inklusion und Akzeptanz/Respekt gegenüber anderen Kulturen beitragen, wird auch von der EU besonders gefördert. Auf schulischer Ebene spielt daher die Entwicklung eines auf Mehrsprachigkeit orientierten Curriculums eine relevante Rolle. Aber worin bestehen die Ziele und Inhalte einer mehrsprachigen Bildung? Wie kann der DaF-Unterricht in das Curriculum Mehrsprachigkeit integriert werden? Welche Lernszenarien lassen sich gestalten, um solche Ziele und Inhalte im Übergang von einer Schulstufe auf die andere und innerhalb der jeweiligen Schulstufe zu erreichen bzw. thematisieren? Diese und ähnliche Fragestellungen stehen im Mittelpunkt des Workshops, indem Vorschläge in Gruppenarbeit ausgearbeitet und diskutiert werden sollen. Ulrike Reeg / Ulrike Simon (Universität Bari) Brücken zwischen Sprachen bauen: Phraseme im DaF-Unterricht Es zeigt sich immer wieder, dass idiomatische Phraseme im DaF-Unterricht sowie in den einschlägigen Lehrwerken, von eher marginaler Bedeutung sind und sehr oft isoliert, im Sinne weitgehend kontextentbundener Übungen behandelt werden. Dies liegt u.a. daran, dass sie als schwer zu erwerbende sprachliche Strukturen eingestuft werden, aufgrund ihrer metaphorischen, bildlichen und symbolischen Komponenten, besonders aber auch wegen ihrer Kulturspezifik. Dieses mache teilweise einen zu großen Umfang an kulturspezifischem Wissen erforderlich, womit man Lernende leicht überfordere. Dabei wird u. E. zu wenig der Tatsache Rechnung getragen, dass außerordentlich viele Idiome grenzüberschreitend sind, da sie zum Wortbestand vieler Sprachen, beispielsweise auch der sog. Schulsprachen wie Französisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch zählen. Genau an dieser Stelle setzt die Arbeit in diesem Workshop ein: Nach einer kurzen theoretischen Einführung werden wir grenzüberschreitende idiomatische Phraseme sammeln, adäquate Konzepte für deren Behandlung im Rahmen eines mehrsprachig und interkulturelle orientierten DaF-Unterrichts skizzieren und zur Diskussion stellen. Darüber hinaus sollen explizit sowohl die Lern- als auch die Lehrerfahrungen der Teilnehmenden zur Sprache gebracht werden.

5 SCHEDA DI ISCRIZIONE (da inviare entro il 10 ottobre a NOME:. COGNOME:.. INDIRIZZO MAIL:. SEDE DI SERVIZIO:.. PREFERENZA WORKSHOP (Indicare per ogni fascia una preferenza, cfr. gli abstract in allegato. N.B. Scegliendo il workshop di Ursula Heming, la scelta riguarda entrambe le fascie, avendo il workshop una durata complessiva di 3 ore) 1. FASCIA: h Ulrike A. Kaunzner (Università degli Studi di Ferrara): Phonetische Bewusstheit und Aussprachetraining Bernd Müller-Jacquier (Universität Bayreuth): Linguistic landscapes. Ursula Heming (Goethe-Institut Rom): Modul 4: Aufgaben, Übungen, Interaktion (Teil I) Maurizio Pirro (Università degli Studi di Bari Aldo Moro): Plurilinguismo come dispositivo di ispirazione nella scrittura lirica 2. FASCIA: h Pasquale Gallo (Università degli Studi di Bari Aldo Moro): Plurilinguismo nelle Letteratura Interculturale Grazia Zagariello (LEND Bari): DaF im "Curriculum Mehrsprachigkeit" Ulrike Reeg / Ulrike Simon: Brücken zwischen Sprachen bauen: Phraseme im DaF-Unterricht Ursula Heming (Goethe-Institut Rom): Modul 4: Aufgaben, Übungen, Interaktion (Teil II) N.B. Per ogni workshop è previsto un numero massimo di 20 partecipanti, raggiunto il quale non si potrà tenere conto delle scelte effettuate.