Wer kooperiert, gewinnt. gewinnt

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1 Wer kooperiert, gewinnt gewinnt

2 Die Verantwortung für die gesamte Pastoral/den gemeinsamen Auftrag wird geteilt. Das entlastet die Einzelnen. Verschiedene Berufe und Qualifikationen, unterschiedliche Kompetenzen und Charismen sind in ihrer Vielfalt ein Reichtum für die Gestaltung der Pastoral/die Erfüllung des jeweiligen Auftrags. Die Entwicklung von neuen Wegen für eine zukunftsfähige Pastoral kann nur gemeinsam gelingen. Ein Team dient als Forum, verschiedene Perspektiven in den Blick zu nehmen, Fragen und Zweifel zu diskutieren, Prozesse zu reflektieren, Ziele zu vereinbaren. Gegenseitige Beratung und kollegiales Feedback helfen, die eigene Arbeit zu reflektieren und zu verbessern. gewinnt Teamarbeit erfordert Zeit und setzt gleichzeitig Energien bei den Mitgliedern frei, die der Arbeit zugute kommen. Ein gut funktionierendes Team fördert die Berufszufriedenheit, ermöglicht Visionen, steigert die Qualität der Arbeit, strahlt Dynamik (Spirit) aus.

3 Visionen und Ziele für die Pastoral Visionen und Ziele

4 Teams in der Pastoral orientieren sich am Evangelium an den Lebenswirklichkeiten der Menschen in ihrem Lebensraum (z.b. Seelsorgeeinheit, bürgerliche Gemeinde). an diözesanen Zielen und Optionen. Auf dieser Basis entwickeln die Teammitglieder eine gemeinsam getragene Vision für ihre Arbeit, aus der heraus sie spezifische Ziele und Projekte entwickeln. Vision und Ziele werden mit Kirchengemeinderäten bzw. Gremien abgestimmt, angepasst und fortgeschrieben. Sie werden schriftlich festgehalten, breit kommuniziert und neuen Teammitgliedern vermittelt. Vision und Ziele werden regelmäßig überprüft und an sich verändernde Situationen angepasst. Visionen und Ziele

5 Leitung und Führung von Teams in der Pastoral Leitung und Führung

6 Die Leitung eines Teams trägt Sorge für die gelingende Zusammenarbeit und für Teamentwicklung. Teamentwicklung braucht Zeit, die eingeplant wird. Die Leitung sorgt für die Klärung von Aufgaben und Rollen im Team. Führung und Leitung wird in einem kooperativen Stil wahrgenommen. Das bedeutet konkret: Sorge für ein Klima offener Kommunikation, um die besten Lösungen zu finden Förderung einer Kultur des gegenseitigen Respekts Einbinden von Mitarbeitenden in Entscheidungsprozesse Ermutigen zu neuen Ideen und Kritik Delegieren von Aufgaben, Verantwortung und Entscheidungskompetenz Leitung und Führung

7 Rollen und Aufgaben im Team Rollen und Aufgaben

8 Die Mitglieder des Teams bringen ihre Fähigkeiten und Kompetenzen ein. Kenntnisse aus früheren oder anderen Tätigkeiten sind bereichernd. Rollen, Aufgaben, Delegationen und Funktionen im Team sind geklärt und transparent miteinander vereinbart. Sie werden regelmäßig überprüft und können unter den Teammitgliedern wechseln. Ein Organigramm mit den Zuständigkeiten ist hilfreich. Bei aller notwendigen Klärung braucht es auch Flexibilität aller Mitglieder, so dass gegenseitige Vertretung möglich ist. Rollen und Aufgaben

9 Teamkultur Teamkultur

10 Das Team richtet sich am Evangelium aus und macht dies für andere sichtbar. Teams lassen sich durch die Lebenswirklichkeiten der Menschen inspirieren und leiten. Die Teammitglieder sind nach innen kritisch und solidarisch, nach außen loyal. Die Mitglieder des Teams kommunizieren auf Augenhöhe und akzeptieren ihre Unterschiedlichkeit. Konflikte sind Lebenszeichen und bieten Entwicklungschancen, um konstruktiver und vertrauensvoller zusammenarbeiten zu können. Wer Ideen einbringt, erlebt Wohlwollen und Unterstützung. Teambesprechungen finden in einem geschützten Rahmen statt (Informationen werden nur nach Absprache hinausgetragen). Entscheidungen des Teams werden von den Teammitgliedern nach innen und außen vertreten. Teamkultur

11 Teamorganisation und Arbeitsmethoden Teamorganisation

12 Vereinbarungen zu Arbeitsabläufen und Entscheidungen sind verbindlich für alle Teammitglieder. Konkrete Vereinbarungen zu den Modalitäten der Teamsitzungen sind festgelegt. Organisationsabläufe (Informationsfluss, Wege der Kommunikation, Zusammenarbeit mit Pfarrbüros, etc.) Sitzungshäufigkeit Erstellen der Tagesordnung Dauer und Ablauf der Teamtreffen Moderation (wechselnd nach einem bestimmten Modus) Protokoll und Ergebnissicherung Vereinbarungen und Verbindlichkeit (wer für was und bis wann) Zeitfenster werden vereinbart für theologische und inhaltliche Diskussion anstehender Themen Kommunikation im Team ein regelmäßiger Klausurtag (mindestens jährlich) Teamorganisation

13 Entwicklung / Weiterentwicklung Entwicklung

14 Vereinbarungen und Aufgabenverteilung im Team werden jährlich überprüft und weiterentwickelt. Schritte zur Integration neuer Teammitglieder sind abgesprochen. Teams nutzen regelmäßig eine Beratung von außen zur Weiterentwicklung ihrer Zusammenarbeit. Ein Wechsel in der Leitung bietet die Chance, die Arbeit im Team weiterzuentwickeln. Dazu eignet sich eine Teamklausur, die in den ersten drei Monaten nach Stellenantritt möglichst mit Unterstützung durch eine externe Moderation/Beratung stattfindet. Entwicklung

15 Die Rolle des Pastoralteams im Gesamtgefüge der Seelsorgeeinheit Gesamtgefüge

16 Das Pastoralteam ist Teil des kooperativen Leitungsgefüges der Kirchengemeinden einer Seelsorgeeinheit. Es ist geklärt und transparent, welche Aufgaben und Kompetenzen das Team und seine einzelnen Mitglieder im Rahmen des kooperativen Leitungsgefüges (KGR, Pastoralausschuss, gemeinsamer Ausschuss, usw.) hat. Gesamtgefüge

17 Das Pastoralteam Pastoralteam

18 Die für den Dienst in einer Seelsorgeeinheit (Kirchengemeinden und Gemeinden für Katholiken anderer Muttersprache) bestellten pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden das Pastoralteam. Dazu gehören Priester, Diakone, Pastoral- und Gemeindereferenten/innen, Pastorale Mitarbeiter/innen und Pastoral- und Gemeindeassistenten/innen mit jeweils eigenen Berufsprofilen. Das Pastoralteam ist eingebunden in den institutionellen Rahmen Kirchengemeinden Seelsorgeeinheit Dekanat Diözese. Es trägt unter der Leitung des Pfarrers gemeinsam mit den gewählten Kirchengemeinderäten Verantwortung für die Gestaltung der Pastoral in einer Seelsorgeeinheit. Das Pastoralteam orientiert sich an den Team-Standards. Die Mitglieder haben abgesprochene eigenständige Arbeitsbereiche im Hinblick auf die Gemeinden in der Seelsorgeeinheit und auf verschiedene Zielgruppen und Einrichtungen. Sie tragen für ihre Arbeitsbereiche Verantwortung und planen und gestalten ihre Prozesse selbständig. Sie bringen ihre Kompetenzen in die Arbeit ein. Im regelmäßigen Dienstgespräch führen sie die verschiedenen Aufgaben und Bereiche zusammen, beraten und unterstützen sich gegenseitig. Vor Ort spricht sich das Pastoralteam Pastoralteam in regelmäßigen Abständen und in verbindlicher Form mit den Pfarramtssekretärinnen, den Mesnern/innen, den Kirchenmusiker/innen, den Erzieher/innen und anderen Angestellten der Gemeinden ab.

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