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1 Fotos: Fotolia - Pakhnyushchyy / shutterstock - Christine Langer-Pueschel Ausgabe # 8 Oktober 2012 Allianz SE Allianz Demographic Pulse Eine Welt ohne Lebensver sicherung? Im Zuge der Finanzkrise und der damit verbundenen niedrigen Kapitalmarktzinsen stehen die Lebens- und die Rentenversicherung gegenwärtig scheinbar auf dem Prüfstand. Dabei übersehen ihre Kritiker oft nicht nur die Bedeutung der langfristig orientierten Lebensversicherungsunternehmen am Kapitalmarkt, sondern auch die Tatsache, dass Lebensversicherungen wohl das bedeutendste Instrument zur Absicherung der sogenannten biometrischen Risiken sind. Unter biometrischen Risiken versteht man alle Risiken, die unmittelbar mit dem Leben einer zu versichernden Person verknüpft sind. Hierzu zählen im wesentlichen folgende Risiken: (vorzeitiger) Tod, Langlebigkeit, Berufsunfähigkeit, Unfalltod, Unfallinvalidität, schwere Erkrankungen und Pflegefall. Nicht zuletzt deshalb bleibt die Lebensversicherung ein unverzichtbarer Bestandteil der betrieblichen und privaten Altersvorsorge und wichtiger Baustein des Finanzvermögens alternder Gesellschaften. Die Welt altert 2,3 Über-60-Jährige pro Neugeborenem 15,9 Über-60-Jährige pro Neugeborenem Im Jahr 2050 ist jeder fünfte Erdenbürger über 60 Jahre alt Quellen: Allianz / United Nations Allianz Demographic Pulse Ausgabe # 8 Oktober 2012 Seite 1

2 Lebensversicherungen sind ein wichtiger Baustein der Vermögensbildung EUR USA Vereinigtes Königreich Japan Frankreich Deutschland 749 Niederlande Spanien Ansprüche privater Haushalte aus Rückstellungen bei Lebensversicherungen (2011, in Mrd. EUR) 128 Weltweit belaufen sich die Ansprüche privater Haushalte aus Rückstellungen bei Lebensversicherungen auf mehr als 10 Billionen EUR. Quelle: Allianz / Eurostat, Board of Governors of the Federal Reserve System, Bank of Japan, Deutsche Bundesbank. Die Lebensversicherung steht in der Kritik: Die Rendite sei zu niedrig, die Anlagepolitik der Lebensversicherer zu konservativ und das Produkt sowieso nicht mehr zeitgemäß, so die Kritiker. Es ist zutreffend, dass in jüngster Vergangenheit die garantierte Mindestverzinsung für Lebensversicherungsverträge in vielen Ländern gesenkt wurde. Diesen Schritt hielten die zuständigen Behörden und Ministerien angesichts anhaltend niedriger Zinsen infolge der lockeren Geldpolitik, mit der die Notenbanken rund um den Globus die Auswirkungen der Finanz- und Schuldenkrise zu mildern versuchen, für angebracht. So verfügte in Deutschland zum Beispiel das Bundesministerium der Finanzen eine Absenkung des sogenannten Höchstrechnungszinses ab dem 1. Januar 2012 auf 1,75%. Allerdings gilt diese Bestimmung nur für Neuverträge, die ab dem 1. Januar 2012 geschlossen werden, alte Verträge betrifft sie nicht. Darüber hinaus ist die Verzinsung jedoch höher, da die garantierte Mindestverzinsung nur einen Teil der den Anlegern tatsächlich gutgeschriebenen Zuflüsse ausmacht. So dürfte die durchschnittliche Verzinsung der Lebensversicherungen in Deutschland im Jahr 2012 bei 3,9% liegen.1 cherung, die die Auszahlung einer lebenslangen Rente garantiert. So wäre zum Beispiel eine ausreichende finanzielle Absicherung der Familie oder des Lebenspartners für den Fall, dass dem Haupteinkommensbezieher bereits in jungen Jahren etwas zustößt, weitaus schwieriger. Ohne Rentenversicherung müssten in hohem Alter zum Teil empfindliche Abstriche im Lebensstandard hingenommen werden wenn das angesparte private Kapital nach Ablauf einer vorher vereinbarten Laufzeit aufgezehrt ist und nur noch die Rente aus dem staatlichen Rentensystem zur Verfügung steht. Ohne Rentenversicherung müssten in hohem Alter zum Teil empfindliche Abstriche im Lebensstandard hingenommen werden. Ohne Lebensversicherungen wäre vieles anders Darüber, ob eine Rendite von knapp 4% im aktuellen Umfeld nun zu niedrig oder angemessen ist, lässt sich trefflich streiten. Viel entscheidender ist, dass Lebensversicherungen nicht nur reine Kapitalanlageprodukte sind, sondern vielmehr auch der Absicherung gegen biometrische Risiken dienen. Dies lässt sich am besten veranschaulichen, wenn wir das Produkt einmal komplett ausblenden. Stellen wir uns für einen Moment vor, es gäbe keine Lebensversicherung, die die finanzielle Absicherung von Angehörigen im Todesfall des Versicherungsnehmers gewährleistet und auch keine Rentenversi- Prämienvolumen übersteigt 1,7 Billionen EUR Vor diesem Hintergrund ist es nicht überraschend, dass die Lebensversicherung nach wie vor ein wichtiger Teil des Anlageportfolios der privaten Haushalte darstellt. Im vergangenen Jahr beliefen sich die weltweit einbezahlten Lebensversicherungsprämien umgerechnet auf mehr als 1,7 Billionen EUR; eine Summe, die in etwa dem Bruttosozialprodukt Großbritanniens entsprach.2 Jeder Bundesbürger gab im Jahr 2011 durchschnittlich EUR für Lebensversicherungen aus, ein US-Amerikaner umgerechnet EUR und ein Japaner sogar EUR. Ein Großteil der erworbenen Lebensversicherungsprodukte dient dabei der kapitalgedeckten Altersvorsorge. So entfielen in den USA rund zwei Drittel aller Prämien auf den Erwerb von Rentenversicherungen und gut ein Drittel auf die kapitalbildende 1 2 Vgl. GDV: Lebensversicherung bleibt attraktives Vorsorgeprodukt. Das BIP Großbritanniens auf 1737 Mrd. EUR. Prämienberechnung auf Basis Allianz Daten. Allianz Demographic Pulse Ausgabe # 8 Oktober 2012 Seite 2

3 Risikolebensversicherung. In Deutschland entfielen über 50% aller Beiträge auf die kapitalbildende Lebensversicherung und Rentenversicherungen während die reine Risikolebensversicherung nur eine untergeordnete Rolle spielte. 3 Darüber hinaus sind Lebensversicherungen häufig auch der Schlüssel für die Verwirklichung des Traums vom Eigenheim. Der Anteil der zur Absicherung von Krediten, insbesondere Immobilienkrediten, erworbenen Lebensversicherungen ist zwar relativ gering: In den USA entfielen 2011 darauf gerade einmal 0,2% aller Lebens- und Rentenversicherungsprämien 4 und in Deutschland waren von den über 90 Millionen abgeschlossenen Lebensversicherungsverträgen Ende 2011 nur 1,9 Millionen Bausparrisikoversicherungen und 2,9 Millionen Restschuldversicherungen. 5 Dennoch ermöglicht häufig erst der Abschluss einer solchen Versicherung letztlich den Erwerb einer Immobilie oder den Bau des Traumhauses. Mehr als 10 Billionen EUR des weltweiten Finanzvermögens der privaten Haushalte sind Ansprüche aus Rückstellungen bei Lebensversicherungen Dementsprechend hoch sind auch die Forderungen der privaten Haushalte aus Rückstellungen bei Lebensversicherungen: Ende 2011 beliefen sie sich weltweit auf mehr als 10 Billionen EUR, 6 einem Wert, der dem Vierfachen der deutschen Wirtschaftsleistung und einem Zehntel des gesamten Geldvermögens der privaten Haushalte entsprach. Allein in den USA beliefen sich die gesamten Forderungen der privaten Haushalte gegenüber Lebensversicherungen Ende 2011 auf umgerechnet Mrd. EUR, damit hatte jeder US- Amerikaner im Schnitt umgerechnet rund EUR seines gesamten Geldvermögens In China machen Ansprüche aus Lebensversicherungsverträgen bereits knapp 11 % des gesamten Finanzvermögens der privaten Haushalte aus. in Form einer Lebensversicherung angelegt. 7 In Japan waren die durchschnittlichen Ansprüche gegenüber Lebensversicherungen pro Kopf mit umgerechnet EUR mehr als doppelt so hoch die Gesamtsumme aller Forderungen betrug Ende vergangenen Jahres umgerechnet Mrd. EUR. 8 Dagegen nahmen sich die 764 Mrd. EUR der deutschen Haushalte zwar nahezu bescheiden aus, pro Kopf betrachtet waren es jedoch rund EUR. 9 Auch in den sogenannten Schwellenländern finden Lebensversicherungen zur Absicherung biometrischer Risiken und als Form der Vermögensbildung immer mehr Verbreitung. In China, einem der am raschesten wachsenden Lebensversicherungsmärkte weltweit, machen Ansprüche aus Lebensversicherungsverträgen inzwischen bereits knapp 11 % des gesamten Finanzvermögens der privaten Haushalte aus. 10 In dieser Entwicklung spiegelt sich nicht zuletzt die steigende Nachfrage nach privater Vorsorge wider. Die Bevölkerung in den Schwellenländern altert rapide Veränderung der Altersquotienten*, (2010 = 100) Alterung ist weltweite Herausforderung Mit der zunehmenden Alterung der Gesellschaft durch den Anstieg der Lebenserwartung einerseits und der Abnahme der Geburtenraten andererseits wird der Bedarf an kapitalgedeckter betrieblicher und privater Vorsorge künftig noch weiter steigen. Ein Blick über den Tellerrand hinaus zeigt, dass dies nicht nur für Deutschland oder gilt, sondern auch für die neu hinzugekommenen osteuropäischen Mitgliedsländer der EU ebenso wie für China, Südkorea oder Singapur. Die sogenannten asiatischen Tigerstaaten zählen zu den am raschesten alternden Volkswirtschaften der Welt. So dürfte sich der Altersquotient, d.h. das zahlenmäßige Verhältnis der Bevölkerung im Alter 65 und älter zu der Anzahl der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 64, in Südkorea bis zur Mitte des Jahrhunderts von gegenwärtig gut 15% auf knapp 61% vervierfachen und damit wahrscheinlich höher liegen als in Deutschland, wo die Heraufsetzung des gesetzlichen Rentenalters auf 67 Jahre den Anstieg des Altersquotienten auf rund 56% dämpfen wird. Bis zum Jahr 2050 dürfte sich die Zahl der Über-65-Jährigen weltweit auf nahezu 1,5 Mrd. verdreifachen. Die Zahl der Hochbetagten Japan, Südkorea und Singapur werden zu den Ländern mit der ältesten Bevölkerung weltweit gehören Altersquotienten,* (in Prozent) 70,0 52,5 35, Lateinamerika Asien Welt Europa AUS/NZ Nordamerika Afrika * Bevölkerung im Alter 65 und älter in Prozent der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 64 Jahren Quelle: UN Population Division, World Population Prospects, 2010 Revision Vgl. III und BaFin. Zum Jahresende 2011 bestanden insgesamt 37,5 Millionen Rentenverträge, davon waren 10,8 Mio. Riester-Verträge und 1,5 Mio. Basisrenten. Vgl. GDV: Die deutsche Lebensversicherung in Zahlen 2012, S Vgl. III, Facts about life insurance. 5 Vgl. GDV: Die deutsche Lebensversicherung in Zahlen 2012, S Vgl. Allianz Group Economic Research and Corporate Development: Allianz Global Wealth Report Inklusive der Guthaben der Pensionsfonds bei Lebensversicherungen. Vgl. Board of Governors of Federal Reserve System: Flow of Funds Accounts of the United States. ( ) Tabellen B.100 und L Vgl. Bank of Japan: Flow of Funds und UN Population Division: World Population Prospects, 2010 Revision. 9 Vgl. Deutsche Bundesbank: Ergebnisse der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung für Deutschland 2006 bis Vgl. Peoples Bank of China: Financial Stability Report 2012, S ,5 0 Japan Portugal Spanien Südkorea Singapur * Bevölkerung im Alter 65 und älter in Prozent der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter zwischen 15 und 64 Jahren Kuba Deutschland Schweiz Bosnien Herzegowina Quelle: UN Population Division, World Population Prospects, 2010 Revision. Allianz Demographic Pulse Ausgabe # 8 Oktober 2012 Seite 3

4 dürfte bis dahin von heute gut 115 Millionen auf 402 Millionen ansteigen; davon werden rund 3,2 Millionen 100 Jahre alt oder älter sein. 11 Kapitalgedeckte Altersvorsorge gewinnt weiter an Bedeutung Allein diese Relationen verdeutlichen, dass private Vorsorge weiter an Bedeutung gewinnen wird, insbesondere auch wenn künftige jüngere Generationen nicht über Gebühr mit der Finanzierung der Renten und Gesundheitsausgaben der Rentnergeneration belastet werden sollen. Ohne Absicherung des eigenen Langlebigkeitsrisikos müssen trotz angespartem privaten Vermögen viele Menschen in hohem Alter auf ihren gewohnten Lebensstandard verzichten. Darüber hinaus bieten private Rentenversicherungen Schutz gegen Altersarmut. Denn zum einen ist angesichts der bereits heute hohen Staatsverschuldung sowie der schieren Anzahl an Baby-Boomern, die in den nächsten Jahren das Renteneintrittsalter erreichen, in den meisten Ländern mit weiteren Einschnitten in den staatlichen Rentensystemen zu rechnen sei es direkt durch weitere Absenkungen des Rentenniveaus oder indirekt durch eine Erhöhung des Rentenalters. Zum anderen könnte ohne Absicherung des eigenen Langlebigkeitsrisikos trotz angespartem privaten Vermögen so mancher in hohem Alter auf seinen gewohnten Lebensstandard verzichten müssen. Dies ist nämlich dann der Fall, wenn das private Anlagekapital verzehrt und der Lebensunterhalt allein mit der staatlichen Rente bestritten werden muss. Allen öffentlich zugänglichen Informationen zum Trotz, hat der durchschnittliche Anleger nicht nur eine Gegenwartspräferenz und schätzt 100 Euro heute mehr als 105 EUR in einem Jahr was viele davon abhält, frühzeitig mit dem Aufbau einer privaten Altersvorsorge zu beginnen er neigt auch dazu, sich in punkto künftiger Lebenserwartung an seinen Eltern und Großeltern zu orientieren. Dabei wird übersehen, dass ein Rent- 11 Vgl. UN Population Division: World Population Prospects, 2010 Revision. I n s i g h t s Veränderte Rahmenbedingungen für Lebens- und Renten versicherungen in Deutschland auf einen Blick Trotz Auf und Ab der Finanzmärkte Lebensversicherungen bleiben verlässlich Lebensversicherungen bedeuten Stabilität, seit über 100 Jahren. Sie investieren langfristig und gewährleisten eine sichere Verzinsung des eingezahlten Kapitals. Neue Unisextarife für Lebensversicherungen. Männer und Frauen zahlen künftig die gleichen Tarife. Hintergrund ist die EU-Gleichstellungsrichtlinie aus dem Jahr Sie schreibt die Gleichbehandlung von Männern und Frauen beim Zugang zu und bei der Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen vor. Neue aufsichtsrechtliche Regelungen nach Solvency II. Solvency II hat die Harmonisierung des Aufsichtsrechts über Versicherungen zum Ziel. Im Vordergrund steht dabei der Schutz von Versicherungsnehmern vor Insolvenzen einzelner Versicherungsunternehmen. Die neue EU-Richtlinie, die bis Ende März 2013 in nationales Recht umgesetzt werden soll, legt den Schwerpunkt auf ein angemessenes und überprüfbares Risikomanagement. Senkung des Garantiezinses für Lebensversicherungen auf 1,75 %. Die Absenkung erfolgt aufgrund der aktuellen, historischen Niedrigzinsphase und ist letztlich im Interesse der Verbraucher: Dadurch soll verhindert werden, dass Versicherer ihren Kunden zu hohe Zinsen anbieten, die sie in den Folgejahren nicht zahlen können. Die Verzinsung von Lebensversicherungen setzt sich aus dem Garantiezins, der Überschussbeteiligung, der Beteiligung an den Bewertungsreserven und dem Schlussüberschuss zusammen. Leistungen der Lebensversicherer sichern Lebensstandard im Jahre 2010 USA* Großbritannien Japan* 155 Frankreich 93 Deutschland* Spanien Niederlande Schweiz Österreich Ausbezahlte Leistungen der Lebensversicherungsunternehmen (2010, in Mrd. EUR) *2011 Quellen: Insurance Europe, Insurance Information Institute, GDV, SEIHO. Allianz Demographic Pulse Ausgabe # 8 Oktober 2012 Seite 4

5 Lebensversicherungsunternehmen sind wichtige institutionelle Investoren Verwaltetes Anlagevermögen (2010, in Mrd. EUR) USA* Japan* Frankreich Großbritannien Deutschland 743 Niederlande Schweiz Österreich *2011 Quellen: Insurance Europe, Insurance Information Institute, GDV, SEIHO. nerpaar, das heute mit 65 Jahren in Rente geht, im Schnitt eine um vier Jahre längere Lebenserwartung hat als die Generation 30 Jahre zuvor. Ein 65-Jähriger in Deutschland z.b. kann damit rechnen, noch rund 18 Jahre im Ruhestand zu verbringen; eine 65-jährige Frau hat inzwischen eine durchschnittliche Lebenserwartung von knapp 21 Jahren. Tendenz weiter steigend. Leistungen der Lebensversicherer in der EU summierten sich zuletzt auf mehr als 500 Mrd. EUR Bereits heute spielen die Lebensversicherer bei der Sicherung des Lebensstandards ihrer Kunden eine bedeutende Rolle: Im Jahr 2010 beliefen sich die Leistungen der Lebensversicherungsunternehmen Auch in turbulenten Zeiten bleibt die Überschuss beteiligung der Lebensversicherungen attraktiv. in der EU auf insgesamt 515 Mrd. EUR. Allein die deutschen Lebensversicherungsunternehmen zahlten im Jahr 2011 insgesamt 70,4 Mrd. Euro an Leistungen aus, davon über 3,9 Mrd. an Hinterbliebene. Das entsprach einem Drittel der Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung. 12 Mehr als doppelt so hoch waren die ausbezahlten Leistungen in Japan mit umgerechnet rund 155 Mrd. EUR und in den USA, wo sie sich auf umgerechnet 182 Mrd. EUR summierten. 13 Lebensversicherungsunternehmen tragen durch ihre langfristig ausgerichtete Anlagepolitik zur Stabilisierung der Kapitalmärkte bei Da die Leistungen aus dem für die Versicherungsnehmer verwalteten Vermögen erbracht werden müssen, sind die Anlagevorschriften für Lebensversicherungsunternehmen entsprechend streng. Mit Blick auf den langen Anlagehorizont jemand der im Alter von 30 Jahren beginnt, eine Rentenversicherung anzusparen, bezieht möglicherweise noch 70 Jahre später regelmäßige Rentenleistungen sind Lebensversicherungsunternehmen gehalten, den Großteil der verwalteten Gelder in langfristige und sichere Anlagen zu investieren, die per se eine niedrigere Rendite haben als hochriskante Produkte. So hatten die deutschen Lebensversicherungsunternehmen Ende 2011 weniger als 4% ihrer gesamten Kapitalanlagen in Aktien angelegt. 14 Diese konservative Anlagepolitik hat die Kunden deutscher Lebensversicherer im Jahr 2008 vor hohen Verlusten bewahrt, wie sie zum Beispiel die Kunden der weitaus stärker in Aktien investierten Lebensversicherungsunternehmen in Großbritannien hinnehmen mussten. Inzwischen wurden auch dort die Kapitalanlagevorschriften verschärft. Die Bedeutung der Lebensversicherungsunternehmen am Kapitalmarkt wird deutlich, wenn man sich die Höhe der angesammelten Kapitalanlagen vor Augen hält: Ende 2011 verwalteten die Lebensversicherungsunternehmen in Deutschland Gelder in Höhe von 743 Mrd. EUR. In der EU insgesamt belief sich die Summe auf rund Mrd. EUR. Auch in Japan und den USA sind Lebensversicherungsunternehmen mit verwalteten Geldern in Höhe von umgerechnet Mrd. EUR bzw Mrd. EUR wichtige institutionelle Akteure am Kapitalmarkt. Durch ihre langfristig ausgerichtete Anlagepolitik, die letztlich die Fristigkeit ihrer Verbindlichkeiten widerspiegelt, tragen sie zur Stabilisierung der Finanzmärkte bei. Fazit: Lebensversicherungen bleiben wichtiger Baustein der privaten Vorsorge Wir gehen davon aus, dass aller Kritik zum Trotz Lebens- und Rentenversicherungen nicht zuletzt aufgrund einer rapide alternden Bevölkerung langfristig wichtige Bausteine der privaten Vorsorge bleiben werden. Ohne Zweifel schmälert die derzeitige Niedrigzinsphase die Renditen der Versicherungsnehmer und damit langfristig das ihnen aus privaten Renten zufließende Einkommen im Alter. Man darf aber nicht vergessen: dies gilt jedoch auch für andere Anlageprodukte die im Gegensatz zur Lebensversicherung keine Absicherung gegen die Risiken des Lebens bieten. 12 Vgl. GDV: Die deutsche Lebensversicherung in Zahlen Inklusive Krankenversicherung, siehe III. 14 Vgl. GDV. Allianz Demographic Pulse Ausgabe # 8 Oktober 2012 Seite 5

6 Quellen: Allianz Group Economic Research and Corporate Development: Allianz Global Wealth Report 2012, München BaFin, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, Bank of Japan: Flow of Funds, Board of Governors of the Federal Reserve System: Flow of Funds Accounts of the United States. Flows and Outstandings. First Quarter 2012, June 2012 Washington D.C. Deutsche Bundesbank: Ergebnisse der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung für Deutschland 2006 bis Statistische Sonderveröffentlichung, Frankfurt Juni GDV (Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft): Die deutsche Lebensversicherung in Zahlen 2012, Berlin GDV (Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft): Lebensversicherung bleibt attraktives Vorsorgeprodukt. Pressemitteilung vom GDV (Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft), HMD (Human Mortality Database), www. mortality.org. Insurance Europe, III (Insurance Information Institute): Facts about life insurance, SEIHO (Life Insurance Association of Japan), People s Bank of China: Financial Stability Report 2012, Beijing UN Population Division: World Population Prospects, 2010 Revision. Redaktion: Dr. Michaela Grimm, Group Economic Research & Corporate Development Herausgeber: Allianz SE, Königinstraße 28, München Claudia Mohr-Calliet, I Warum ist der demografische Wandel für die Allianz ein zentrales Thema? Als globaler Finanzdienstleister ist für die Allianz der demografische Wandel von zentraler Bedeutung, da er als einer der künftigen Megatrends Schlüssel zu zahlreichen sozialen Herausforderungen ist, sei es in den Bereichen Gesundheits- und Altersvorsorge, Bildung, Konsum oder auf den Kapitalmärkten. Warum ist dieses Thema für Journalisten und die Öffentlichkeit relevant? Der demografische Wandel fordert die Gesellschaften heute auf unterschiedliche Weise: Die Menschen werden älter, d.h. Themen wie Langzeitpflege und Demenz rücken in den Fokus. Außerdem wird in Zukunft die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter in den meisten Regionen zurückgehen, was unter anderem die Rentenfinanzierung vor neue Herausforderungen stellt. Nur die regelmäßige Information und Diskussion über dieses Thema wird die Einstellung und Situation verändern können, damit dem dringenden Problem mit innovativen Lösungen begegnet werden kann. Was ist der Nutzen eines regelmäßig erscheinenden Allianz Demographic Pulse? Allianz Demographic Pulse basiert auf jüngsten Recherchen zu verschiedenen Aspekten des demografischen Wandels. Die Studien werden von Allianz-Experten durchgeführt und geschrieben. Sie unterstreichen aktuelle und global relevante demografische Daten und geben Einblick in deren Auswirkungen auf die weltweite Wirtschaft und Gesellschaft. Um die aktuellsten Entwicklungen auf diesem Gebiet abzudecken, erscheint der Allianz Demographic Pulse mehrmals im Jahr und gibt damit kontinuierlich und detailliert Auskunft über einen der entscheidenden Trends, der unser Leben heute und in Zukunft bedeutend beeinflusst. Weitere Publikationen finden Sie unter: Allianz Group Economic Research & Corporate Development https://www.allianz.com/en/economic_research/publications/index.html International Pensions, Allianz Global Investors Allianz Knowledge Site Haben Sie Kommentare, Anregungen oder Fragen? Wir freuen uns auf Ihr Feedback! Claudia Mohr-Calliet Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend angegebenen Vorbehalten. Vorbehalt bei Zukunftsaussagen: Soweit wir in diesem Dokument Prognosen oder Erwartungen äußern oder die Zukunft betreffende Aussagen machen, können diese Aussagen mit bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können daher wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Neben weiteren hier nicht aufgeführten Gründen können sich Abweichungen aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation, vor allem in Allianz Kerngeschäftsfeldern und -märkten, aus Akquisitionen sowie der anschließenden Integration von Unternehmen und aus Restrukturierungsmaßnahmen ergeben. Abweichungen können außerdem aus dem Ausmaß oder der Häufigkeit von Versicherungsfällen (zum Beispiel durch Naturkatastrophen), der Entwicklung der Schadenskosten, Stornoraten, Sterblichkeits- und Krankheitsraten beziehungsweise -tendenzen und, insbesondere im Bankbereich, aus der Ausfallrate von Kreditnehmern resultieren. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte (z. B. Marktschwankungen oder Kreditausfälle) und der Wechselkurse sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können entsprechenden Einfluss haben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, Zukunftsaussagen zu aktualisieren. Keine Pflicht zur Aktualisierung: Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Meldung enthaltenen Aussagen zu aktualisieren. Allianz Demographic Pulse Ausgabe # 8 Oktober 2012 Seite 6

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