Eis und Schnee. Gefahr durch Eis und Schnee auf Lkw

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2 Eis und Schnee Gefahr durch Eis und Schnee auf Lkw Der Unternehmer ist nach den arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften verpflichtet, seine Fahrer zu unterweisen Unbemerkte Eis- und Schneeansammlungen auf Fahrzeugdächern entstehen im Winterhalbjahr leichter als man denkt und die Unfallgefahr steigt um ein Vielfaches. Zum Erkennen von Schnee- und Eisschichten, besonders wenn diese geringe Dicken aufweisen, ist es im Rahmen der Abfahrtskontrolle für das Fahrpersonal unabdingbar, sich vor Fahrtantritt davon zu überzeugen, dass sich keine Fremdgegenstände auf dem Aufbau und dem Dach des Fahrerhauses befinden. Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr als nach den Umständen unvermeidbar behindert oder belästigt wird ( 1 Abs. 2 StVO). Konkret: Verliert ein Fahrzeug, egal ob Pkw, Lkw oder Anhänger, während der Fahrt Schneereste oder Eisstücke, so liegt bereits eine Ordnungswidrigkeit vor. Nach 23 Abs. 1 StVO ist der Fahrzeugführer für den verkehrssicheren Zustand des Fahrzeuges verantwortlich. Wird dabei jemand behindert oder geschädigt,kommt 1 Abs. 2 StVO zusätzlich zum Tragen und das Strafmaß verschärft sich. Werden Personen verletzt oder sogar getötet,leitet die Staatsanwaltschaft Ermittlungen im Sinne von 229 (fahrlässige Körperverletzung) bzw. 222 (fahrlässige Tötung) StGB ein.

3 Mindestabstand ( 4 Abs. 3 StVO) Auf Autobahnen müssen LKWs einen Abstand von mindestens 50 Metern zum Vorausfahrenden einhalten, wenn ihre Geschwindigkeit über 50 km/h liegt. 50 m sind etwa so viel wie der Abstand zwischen zwei Leitpfosten. Auch zur Vermeidung von Steinschlag. Für eine Unterschreitung dieses Mindestabstands droht bereits einem Ersttäter eine Geldbuße von 50. Außerdem zieht jeder geahndete Verstoß drei Punkte in Flensburg nach sich. Schlechtwetter-Geschwindigkeit ( 2 Abs. 3a StVO) Bei Nebel, Schneefall oder Regen mit daraus resultierender Sichtweite von weniger als 50 m, und außerdem bei Schneeglätte oder Glatteis, müssen sich die Fahrer von Gefahrguttransporten so verhalten, dass eine Gefährdung Anderer ausgeschlossen ist. Sie müssen, wenn nötig, den nächsten geeigneten Platz zum Parken aufsuchen. Diese Verhaltensvorschrift soll bei sehr schlechten Sichtverhältnissen den Verkehr vor den katastrophalen Folgen von Auffahrunfällen schützen. Schlechtwetter-Überholverbot ( 5 Abs. 3a StVO) Ergänzung der StVO aus dem Jahr 1991: Hier geht es um die Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 t. Sie dürfen auf keinen Fall überholen, wenn durch Nebel, Schneefall oder Regen die Sichtweite weniger als 50 m beträgt. Unter diesen Wetterbedingungen haben sie ja sowieso, wie alle anderen Fahrzeuge, eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h zu beachten, wenn die Umstände nicht sogar ein noch langsameres Tempo erfordern.

4 Ladungssicherung LKW Grundsätzlich tragen alle am Transport Beteiligten Verantwortung für die Ladungssicherung im LKW. Der Fahrzeugführer muss sich vor Antritt der Fahrt überzeugen, ob die Ladung richtig gesichert ist. Der Frachtführer, also Unternehmer oder Disponent muss darauf achten, das dem Fahrer die richtigen Mittel zur Ladungssicherung LKW bereitsstehen. Während der Fahrt können durch Brems,- Ausweich- und Beschleunigungsmanöver ennorme und oft unterschätze Kräfte auftreten. Damit Sie sicher im Straßenverkehr unterwegs sind, müssen Sie richtige Ladungssicherung betreiben. Sie haben die Möglichkeit des formschlüssigen und der kraftschlüssigen Ladungssicherung. Formschlüssig sollte grundsätzlich geladen werden, wenn es aufgrund der Ladung möglich ist. Formschlüssig zu laden bedeutet, das man die natürlichen" Barrieren des Lkw, also die Seitenwände und die Stirnwand benutzt um die Ladung am Rutschen zu hindern. Beim Laden sind maximal 5 cm zwischen den einzelnen Ladegut und maximal 15 cm auf der gesamten Stecke erlaubt. Die Zweite Möglichkeit richtige Ladungssicherung zu betreiben, ist der sogenannte Kraftschluss oder auch Niederzurren genannt. Bei dieser Methode zurren Sie das Ladegut nieder und verhindern so das Verrutschen der Ladung. Achten Sie auf die Qualität der Zurrgurte und den Dekanewton-Wert (dan). 1 dan entspricht einer Ladungsmasse von 1 Kg. Zurrgurte dürfen nicht mehr verwenden, wenn der Gurt eingerissen oder durch Säuren beschädigt wurde. Das Zurrektikett fehlt oder das Ratschensystem defekt ist. Die kraftschlüssige Ladungssicherung LKW können Sie noch verbessern, indem Sie Antirutschmatten benutzen.

5 Telefon vorhanden? Telefon nicht vorhanden: Nach Hause fahren und Telefon holen! Defekt oder verloren: KDH zwingend informieren zur Not vom Kunden aus oder Telefonzelle! Alle Papiere vorhanden? Führerschein, Fahrerkarte, Personalausweis, Sozialversicherungsausweis, EU Lizenz, Güterkraftverkehrsgenemigung Alle Auflagen erfüllt? Brillen, Kontaktlinsen Alle Diagrammsch. dabei? Neue- und alte Diagrammscheiben Beleuchtung? Reifen? Bremsen? Motor? Lenkanlage? Führerhaus? Fern-, Abblend-, Stand-, Begrenzungvorn+ seitl., Blinker, Schluss-, Brems-, Rückstrahler, Kennzeichen Profil, Beschädigung, Luft, Radmuttern Pedalweg, Bremsdruck, Flüssigkeit Kraftstoffvorrat, Ölstand, Kühlflüssigkeit, sichtbarer Ölverlust Lenkspiel, Leichtgängigkeit Scheiben, Spiegel und Wischer sauber? Ausstattung? Unterlegkeil, Zurrmittel, Spannbretter, Feuerlöscher, GGVS Ausrüstung, Verbandkasten, Warndreieck, Warnleuchten

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