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1 Herausgeber: Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v. Heft 64 November 2007 Wissenschaft für die Praxis MITTEILUNGEN DER WISSENSCHAFTSFÖRDERUNG DER SPARKASSEN-FINANZGRUPPE E.V. DAS AKTUELLE INTERVIEW Förderung von Bildung und Wissenschaft: Herausforderung für die Zukunft WISSENSCHAFT VOR ORT Forschungszentrum für Sparkassenentwicklung in Magdeburg gegründet AUS DER FORSCHUNG Hedgefonds Rechtsaufsicht und Finanzmarktstabilität

2 IMPRESSUM Herausgeber: Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v. Geschäftsstelle: Simrockstraße 4, Bonn Postanschrift: Postfach 14 29, Bonn Telefon: (02 28) Fax: (02 28) Internet: Verantwortlich: Hartmut Forndran Redaktion: Klaus Krummrich, Roswitha Wirth Telefon: (02 28) Fax: (02 28) Gestaltung: Yvonne Smuda, Bonn Druck: Redaktionsschluss: 30. Oktober 2007 Die Mitteilungen erscheinen zweimal im Jahr und werden Mitgliedern der Wissenschaftsförderung der Sparkassen- Finanzgruppe sowie der interessierten Fachöffentlichkeit unentgeltlich zur Verfügung gestellt. ISSN Titelbild: Ludwig-Maximilians-Universität München

3 EDITORIAL/INHALT Editorial Wissenschaft für die Praxis HARTMUT FORNDRAN Leiter der Abteilung Wissenschaftliche Dienste, Forschung und Dokumentation des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes e. V. Seit langem gehört es zum guten Ton der theoretischen Volks-, Betriebs- und Finanzwirtschaftslehre, für jedes ökonomische Problem die Lösung am Markt zu suchen. Andere Koordinationssysteme der realen Ökonomie wie Staat, Familie, Kooperationen einschließlich Verbund etc. werden kaum hinreichend gewürdigt. Ein offensichtliches Defizit, das hoffentlich nur in einer mangelhaften Datenlage begründet liegt und nicht in einem ideologischen Vorurteil. In diesem Umfeld laufen öffentlich-rechtliche Kreditinstitute tendenziell gegen den Mainstream der wissenschaftlichen Diskussion, selbst dann, wenn sie überzeugend darlegen, dass partielles Marktversagen vorliegt und sie in ihrer speziellen Aufgabenerfüllung einen echten Nutzen für Menschen und Regionen bieten. Umso erfreulicher ist es, dass sich renommierte Wissenschaftler finden, die das allzu einseitige Bild privat = gut, öffentlichrechtlich = kritikwürdig zurechtrücken. Sie schauen sich die Tatsachen an und bemerken aufgrund empirischer Daten, dass die Welt nicht so einfach ist wie manche Theorien suggerieren. Zusammen mit dem Forschungszentrum für Sparkassen-Entwicklung an der Universität Magdeburg und anderen wird es auch in Zukunft eine Aufgabe der Wissenschaftsförderung sein, den Mainstream kritisch zu hinterfragen und die unterschiedlichen Koordinierungssysteme ins Blickfeld der wissenschaftlichen Diskussion zu rücken. 4 Das aktuelle Interview Prof. Dr. Dr. h. c. Hans-Hermann Francke und Prof. Dr. Bernd Rudolph: Engagement für Bildung und Wissenschaft 7 Mitgliederversammlung/Kuratorium Bericht über Mitgliederversammlung und Kuratorium Wissenschaft vor Ort Förderengagement der Institute der Sparkassen-Finanzgruppe Gründung Forschungszentrum für Sparkassenentwicklung e. V. in Magdeburg DekaBank-Stiftungslehrstuhl an der Universität Passau Bonner Akademischer Sommer am 21./22. Mai Personalia 14 Aus der Forschung Andreas Graef: Aufsicht über Hedgefonds im deutschen und amerikanischen Recht Newsticker 16 Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe Bachelor-Studiengang Corporate Banking Kooperation mit der BayernLB 17 Internet und 18 Sparkassen-Bibliothek 19 Unternehmensgeschichte Mittelstandsförderung der Sparkassen Institut für Kreditrecht Mainz 22 Veranstaltungen Sparkassenhistorisches Symposium 2007 Wenn s um die Region geht Sparkasse 24 Eberle-Butschkau-Stiftung 30 Publikationen Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 64 3

4 DAS AKTUELLE INTERVIEW Maßgeblich für Wohlstand und Wachstum in der Zukunft Engagement für Bildung und Wissenschaft Professor Dr. Dr. h. c. Hans-Hermann Francke, Freiburg, und Professor Dr. Bernd Rudolph, München, sind die geschäftsführenden Herausgeber der finanzwissenschaftlichen Zeitschrift KRE- DIT und KAPITAL, die von der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e. V. gefördert wird. Die Redaktion von Wissenschaft für die Praxis hat gefragt, wie sie den Stellenwert der Wissenschaftsförderung und die Perspektiven der Forschung und Publikation in den Bereichen Geld, Kredit und Währung einschätzen. Frage: Warum sollten Sparkassen sich für Bildung und Wissenschaft engagieren? Prof. Francke: Bildung und Wissenschaft sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben, deren Erfüllung maßgeblich über die ökonomische und politische Zukunft unseres Landes entscheidet. Insofern muss allen relevanten Institutionen unserer Gesellschaft, keineswegs nur dem Staat, daran gelegen sein, Bildung und Wissenschaft nach besten Kräften zu fördern. Die Sparkassen-Finanzgruppe als wichtigste Säule unseres Bankensystems hat hier, nicht nur wegen ihres öffentlichen Auftrags, eine besondere Verpflichtung. Das Ansehen der Sparkassen, vom einzelnen Kunden bis zur allgemeinen politischen Akzeptanz, kann durch ihr Engagement für Bildung und Wissenschaft nachhaltig positiv beeinflusst werden. Zwei aktuelle Aspekte verstärken m. E. die Bedeutung der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe. Zum einen befindet sich die institutionelle Organisation der Hochschulen und Studiengänge hin zu Bachelorund Masterabschlüssen gegenwärtig in einem schnellen Veränderungsprozess. Dieser wird am Ende Strukturen hervorbringen, die ähnlich denen in den USA eine sehr viel stärkere mitverantwortliche Beteiligung der Wirtschaft am Hochschulwesen aufweisen. Zum anderen benötigen wir gerade in Deutschland zusätzlich Unterstützung durch die Wirtschaft, und zwar nicht nur finanzieller Art, sondern auch bei der Mitgestaltung von Studieninhalten. Hinzu kommt, dass in Deutschland im internationalen Vergleich beschämend wenig für Bildung und Wissenschaft ausgegeben wird. Prof. Rudolph: Die diesjährige Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik in München stand unter dem Leitthema Bildung und Innovation. Ergebnis der Diskussion vieler Beiträge: Wir alle müssen uns für Bildung und Wissenschaft engagieren, wenn Deutschland seine Position als attraktiver Wirtschaftsstandort behalten oder ausbauen will. Bei dieser Sachlage liegt es nahe, dass sich die dem Gemeinwohl verpflichteten Sparkassen in besonderer Weise angesprochen fühlen und sich inhaltlich und finanziell engagieren. Übrigens ist der im Jahre 1873 gegründete Verein für Socialpolitik die wissenschaftliche Gesellschaft der deutschsprachigen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler. Auf ihrer jährlichen Tagung werden die drängenden ökonomischen Probleme des wirtschaftlichen Geschehens auf wissenschaftlicher Basis diskutiert und neue Forschungsergebnisse präsentiert. In diesem Jahr haben sich die Vorträge besonders mit der Bedeutung der Bildung und Wissenschaft für die Innovationskraft unseres Landes und davon abhängig für die Beschäftigungssituation, den Wohlstand der Bürger und das Wachstum der Volkswirtschaft befasst. Die Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe war übrigens ebenso Sponsor dieser wichtigen Tagung wie das Kolleg Eberle-Butschkau-Stiftung, die Stadtsparkasse München und die BayernLB. Frage: Welchen Stellenwert hat aus Ihrer Sicht die Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e. V. für Forschung und Lehre im Bereich Geld-, Bank-, Börsen- und Sparkassenwesen? Prof. Francke: Eine Beurteilung des Stellenwerts hängt davon ab, was und wer in welchem Umfang gefördert wird, und welche Prof. Dr. Dr. h. c. Hans-Hermann Francke Prof. Dr. Bernd Rudolph längerfristigen Folgen die Förderung haben kann. Dabei gilt es auch, die besonderen Forschungsanliegen der Sparkassen-Finanzgruppe zu berücksichtigen. Für die Auswahl diesbezüglich geeigneter aktueller Themen sollten vor allem institutionelle Problemstellungen im Zusammenhang mit den Veränderungen der deutschen und internationalen Finanzierungssysteme berücksichtigt werden. Derartige Forschungsvorhaben können einen hohen Stellenwert, auch als politische Argumentationshilfe für die Sparkassen-Finanzgruppe, haben. Gelingt es, damit junge, besonders qualifizierte Forscher 4 Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 64

5 DAS AKTUELLE INTERVIEW (Doktoranden, Habilitanden) zu betreuen, können daraus langjährige fruchtbare Partnerschaften erwachsen, deren Nutzen für die Sparkassen kaum überschätzt werden kann. Ebenso sollte die Förderung von Studenten den neuen Rahmenbedingungen des Hochschulwesens effizient angepasst werden. Auch hier kann sich die Förderung von zukünftigen Führungspersönlichkeiten als nachhaltiger Gewinn für die Sparkassen erweisen. Prof. Rudolph: Die Wissenschaftsförderung stärkt mit ihren diversen Initiativen die Grundversorgung der Wissenschaftler in verschiedener Weise und an verschiedenen Standorten, sie gibt gezielte Anregungen für sparkassenrelevante und allgemein interessierende Themen und sie bietet verschiedene Foren an für die Verbreitung des Wissens in der Wissenschaft, in der Banking Community und im breiten Publikum. Die Forschungsergebnisse und Publikationen fließen auch in die Lehrveranstaltungen ein, weil sie den nötigen Praxisbezug mit einem theoretischen Hintergrund verbinden. Die Studentenförderung und die Sparkassen-Bibliothek kommen auch dem Praxisnachwuchs zugute. Frage: Auf welche Förderungsbereiche sollte die Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe ihr besonderes Augenmerk legen? Prof. Francke: Neben den eben genannten grundsätzlichen Themenschwerpunkten und Fördereradressaten möchte ich zwei eher neue Bereiche vorschlagen, die aus meiner Erfahrung immer wichtiger werden. Erstens sollte immobilienwirtschaftliche Forschung unterstützt werden. Immobilienökonomie beginnt gerade auch in Deutschland zu einer wichtigen, bisher leider lange vernachlässigten, Disziplin zu werden. Ihre aktuelle Bedeutung für die Sparkassen, für die Finanzmärkte und die Geldpolitik ist offenkundig. Zweitens möchte ich das Auge der Wissenschaftsförderung auf China richten. Nachdem ich seit zwei Jahren in einem Lehr- und Forschungsprojekt der EU mit China tätig war, ist mir deutlich geworden, wie notwendig es für Deutschland ist, den Bildungs- und Wissenschaftsaustausch mit China zu intensivieren. Dabei besteht gerade auf chinesischer Seite ein großes Interesse am deutschen Sparkassenwesen, weil es zahlreiche diesbe- Professur für Volkswirtschaftslehre Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Lehrstuhl für Finanzwissenschaft und Monetäre Ökonomie Alte Universität Freiburg Bertoldstraße Freiburg LEITER: Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Hans-Hermann Francke WISSENSCHAFTLICHE MITARBEITER: PD Dr. Harald Nitsch Dipl.-Vw. Daniel Sutor Dipl.-Vw. Alexander Eschbach Dipl.-Vw. David Denzer-Speck ZUGLEICH STUDIENLEITER DER DEUTSCHEN IMMOBILIEN AKADEMIE (DIA) an der Universität Freiburg GmbH Eisenbahnstraße Freiburg JÜNGERE VERFFENTLICHUNGEN ZUM BANKENMARKT: Francke, H.-H.: Risikovorsorge in alternativen volkswirtschaftlichen Finanzierungssystemen das deutsche Dilemma. In: Welteke, E./Schröder, G.A./Hofer, M. B., (Hrsg.), Perspektiven der Märkte für Finanzdienstleistungen, Festschrift zum 60. Geb. von Prof. Simmert (2004), S. 130 ff Francke; H.-H.: Financial Systems in Worldwide Competition Comparing Risk Sharing in Germany, Japan and USA. In: Chinese of European Studies, (2005) Vol. 23, No. 5 Francke, H.-H.: Kapitalmarktfinanzierung versus Bankenfinanzierung Finanzintermediäre im Strukturwandel europäischer Finanzierungssysteme, Festschrift zum 60. Geb. von Prof. Schierenbeck, (2006), S (15), Verlagsgruppe Knapp Francke; H.-H.: Aktuelle, durchschnittliche und natürliche Leerstandsrate ein Analysemodell für deutsche Immobilienmärkte, Buchbeitrag: Spezialimmobilien von A Z, Hrsg. Gabriele Bobka, Verl. Bundesanzeiger, 1. Aufl. 10/2007 Nitsch, H.: Inflation als Problem der Wertermittlung, Buchbeitrag: Spezialimmobilien von A Z, Hrsg. Gabriele Bobka, Verl. Bundesanzeiger, 1. Aufl. 10/2007 zügliche Problemübereinstimmungen zwischen China und Deutschland gibt. Prof. Rudolph: Ich würde nicht für eine besondere Konzentration auf bestimmte Themen plädieren, weil sich die Bedeutung einzelner Themen in der Zukunft nur schlecht prognostizieren lässt. Ich möchte auch nicht für eine besondere Konzentration der Förderung einzelner Wissenschaftsstandorte oder bestimmter Forschungsfelder plädieren. Die regional aufgestellte Sparkassen-Finanzgruppe ist ein beredtes Beispiel für die Vorteile der Dezentralität und ich sehe diese Vorteile auch in der Organisation von Wissenschaft. Das heißt nicht, dass sich dort keine Leuchttürme herausbilden dürften. Dieses Herausbilden ist durchaus zu begrüßen, aber es ist nicht die Aufgabe einer Gemeinschaftseinrichtung wie der Wissenschaftsförderung, diese Entwicklung gezielt zu lenken oder zu steuern. Inhaltlich wünsche ich mir, dass die Entwicklungen an den ausländischen und internationalen Finanzmärkten noch stärker beachtet werden, da sich nationale Trends häufig als Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 64 5

6 DAS AKTUELLE INTERVIEW Institut für Kapitalmarktforschung und Finanzierung Ludwig-Maximilians-Universität München Schackstraße München LEITER: Prof. Dr. Bernd Rudolph WISSENSCHAFTLICHE MITARBEITER: Dipl.-Kfm. Christian Annetzberger Dipl.-Kfm. Florian Haagen, MBR Dipl.-Kffr. Stefanie Hochhold Dipl.-Kfm. Albert Schaber JÜNGERE VERÖFFENTLICHUNGEN (ZUM BANKENMARKT): Reflex, als Reaktion oder als allmähliche Anpassungen an internationale Entwicklungen darstellen. Beispiele: Aktivitäten im Bereich von Hedgefonds, Private Equity, Real Estate und Credit Risk Transfer. Frage: Als Herausgeber sind Sie seit langem für die konzeptionelle Ausrichtung von KREDIT und Dipl.-Kfm. Philipp Gann Dipl.-Kfm. Florian Habermann Dipl.-Kfm. Martin Jaron Dipl.-Kffr. Julia Scholz Kreditrisikotransfer Moderne Instrumente und Methoden, gemeinsam mit Bernd Hofmann, Albert Schaber und Klaus Schäfer, Berlin u. a Unternehmensfinanzierung und Kapitalmarkt, Tübingen Derivative Finanzmarktinstrumente, gemeinsam mit Klaus Schäfer, Berlin u. a Zum Problem der Kapitalallokation in Banken, in: B. Rolfes (Hrsg.): Herausforderung Bankmanagement Entwicklungslinien und Steuerungsansätze, Frankfurt am Main 2006, S Die Auswirkung institutioneller Rahmenbedingungen auf die Venture Capital- Finanzierung in Deutschland, gemeinsam mit Florian Haagen, in: W. Kürsten und B. Nietert (Hrsg.): Kapitalmarkt, Unternehmensfinanzierung und rationale Entscheidungen, Festschrift für Jochen Wilhelm, Berlin 2006, S Die Sparkassen im wiedervereinigten Deutschland und in Europa, in: H. Pohl/ B.Rudolph/G. Schulz (Hrsg.): Wirtschafts- und Sozialgeschichte der deutschen Sparkassen im 20. Jahrhundert, Stuttgart 2005, S Neue Instrumente im Kreditportfoliomanagement, in: W. Biehl, G. A. Schröder und D. B. Simmert (Hrsg.): Sparkassen Finanzgruppe quo vadis?, Stuttgart 2004, S Kreditrisikotransfer Abbau alter gegen den Aufbau neuer Risiken?, in: Kredit und Kapital, Heft 1, 40. Jg., 2007, S Private Equity und Hedgefonds als alternative Finanzierungsinstrumente?, in: ifo Schnelldienst, 59. Jg. (2006), Nr. 21, S Drei-Säulen-Modell: Gibt es Reformbedarf im deutschen Bankensektor? Kompetenz für die Region, in ifo Schnelldienst, 58. Jg. (2005), Nr. 14, S KAPITAL verantwortlich. Wo sehen Sie die künftigen Perspektiven der Forschung und der Publikation in den Bereichen Geld, Kredit und Währung? Prof. Francke: Grundsätzliche Problemstellungen der Forschung sind aus meiner Sicht die Entwicklung nationaler und globaler Finanzierungssysteme und -märkte, die strategische und institutionelle Konzeption der Geldpolitik im Euro-System sowie die währungspolitischen Konsequenzen weltweit wachsender Zahlungsbilanzungleichgewichte. Eng verknüpft damit sind Fragestellungen an den Vermögensmärkten, insbesondere für Immobilien und Wertpapiere. Dabei geht es vor allem um Kriterien zur Stabilitäts- bzw. Risikoanalyse. Für die zukünftigen Publikationen von KREDIT und KAPITAL werden deshalb auch immobilienwirtschaftliche Themen aufgenommen werden. Außerdem haben mein Mitherausgeber Professor Rudolph und ich damit begonnen, eine regelmäßige Rubrik zu Policy Issues einzurichten. Darin werden zu einem aktuellen Generalthema kürzere pointierte Beiträge veröffentlicht, die auch speziellen individuellen Sichtweisen ein Forum geben sollen, ohne dass dabei immer ein umfänglicher wissenschaftlicher Hintergrund präsentiert wird. Das nächste Generalthema der Policy Issues wird den Ursachen und Folgen der amerikanischen Immobilienkrise gewidmet werden. Prof. Rudolph: Die Anzahl der bei KREDIT und KAPITAL eingereichten Beiträge mit einem betriebswirtschaftlichen Hintergrund oder einer betriebswirtschaftlichen Perspektive wird immer größer. Zugleich steigt im Durchschnitt auch die wissenschaftliche Qualität der Beiträge. Da muss es eine wichtige Aufgabe des Herausgebers sein, auch die Leser der Zeitschrift mit im Blick zu behalten und darauf zu achten, dass auch anspruchsvolle Wissenschaft interessant und lesbar bleibt. Ich hoffe, dass uns das in den vergangenen Jahren gelungen ist und auch in Zukunft gelingt. Dabei müssen wir uns auch gegenüber konkurrierenden Zeitschriften positionieren, gegenüber denen wir den Vorteil haben, dass in KREDIT und KAPITAL volks- und betriebswirtschaftliche Aspekte gemeinsam diskutiert werden wie auch in der Bank- und Sparkassenpraxis immer gesamtwirtschaftliche und einzelwirtschaftliche Probleme gemeinsam auftreten. Mein Herausgeberkollege Professor Francke und ich haben im Übrigen seit einiger Zeit eine Rubrik Policy Issues in KREDIT und KAPITAL aufgenommen, womit wir die Zeitschrift auch für die jeweils aktuelle wissenschaftliche oder politische Diskussion attraktiver machen wollen. Meine Herren, wir danken Ihnen für dieses Interview. 6 Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 64

7 MITGLIEDERVERSAMMLUNG/KURATORIUM Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v. Mitgliederversammlung und Kuratorium 2007 A m 20. September 2007 fanden in den Räumen der STIFTUNG NORD/ LB ÖFFENTLICHE in Braunschweig die 35. Mitgliederversammlung und die 55. Sitzung des Kuratoriums der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v. statt. Nutzen der Wissenschaftsförderung Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung standen der Bericht des Vorstandes über die Arbeit und die Perspektiven des Vereins sowie die Neuwahl des Kuratoriums. Der Vorsitzende des Vorstandes, Werner Netzel, orientierte sich in seinem Bericht an der Frage nach der Nutzenstiftung der Wissenschaftsförderung. Dieser Nutzen leite sich aus dem Ziel ab, einen Beitrag zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Sparkassen-Finanzgruppe zu leisten. Die Wissenschaftsförderung greife dabei wirtschaftliche und gesellschaftliche Trends auf, die für die Geschäftspolitik der Institute der Sparkassen- Finanzgruppe relevant sind, diskutiere diese mit Wissenschaftlern und erarbeite mit der Forschung zusammen Problemlösungen. Wissenschaftsförderung bedeutet clever outsourcen Als Beispiel nannte Netzel das Forschungsprojekt Sparpotenziale bei veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, dessen Ergebnisse auf eine ungewöhnlich hohe Resonanz gestoßen sind. Offensichtlich wurde bei vielen Instituten mit dem Thema ein geschäftspolitischer Nerv getroffen. Eine positive Wirkung zugunsten der Sparkassen-Finanzgruppe, insbesondere im politischen und wissenschaftlichen Bereich, gehe auch vom Forschungsprojekt Sparkassen als strukturpolitische Institutionen aus. Der kürzlich hierzu veröffentlichte Forschungsbericht habe großes Interesse über die Sparkassen-Finanzgruppe hinaus gefunden. Für Netzel sind dies exzellente Beispiele für den Nutzen der Wissenschaftsförderung: Sie vermittele den Kontakt zwischen Wissenschaftlern und Praktikern, bündele deren Kompetenzen und übernehme damit eine Aufgabe, die gemeinschaftlich effizienter ausgefüllt werden kann als durch einzelne Institute. Darüber hinaus werde die Reputation der Sparkassen- Finanzgruppe in Wissenschaft, Politik und Wirtschaft gesteigert. Die Förderung von Forschung und Lehre ließe sich somit an den Verein Wissenschaftsförderung clever outsourcen. EBuSti erfolgreicher denn je Netzel hob in seinem Bericht die besondere Rolle der Eberle-Butschkau-Stiftung im Rahmen der Wissenschaftsförderung hervor. Mit ihrem bundesweit tätigen Kolleg, das im Jahr 2006 unter dem Motto Fördern und Fordern ein neues Profil erhalten hat, wirke die Eberle- Butschkau-Stiftung erfolgreicher denn je. Das Kolleg trage neben dem Lehrinstitut und der Sparkassen-Hochschule als dritte Säule der Talentförderung in der Sparkassen-Finanzgruppe zur Zukunftssicherung der Personalqualität in den Instituten der Sparkassen- Finanzgruppe bei. Bedauerlicherweise werde dabei häufig ausgeblendet, dass die Eberle- Butschkau-Stiftung Teil des Vereins Wissenschaftsförderung ist und von diesem profitiert. Hier besteht noch Überzeugungsbedarf bei einigen Instituten. Sparkassengeschichte popularisieren Mit zahlreichen Vorhaben hat die Wissenschaftsförderung in den letzten Jahren das Wissen über die Geschichte der Sparkassen enorm erweitert. Laut Netzel sei es an der Zeit, diese Erkenntnisse zu popularisieren und Geschichte verstärkt zur Image- und Markenpflege der Sparkassen-Finanzgruppe zu nutzen. Damit werde künftig auch der Beitrag der Geschichte zur Unternehmenskultur deutlicher. Dies sei umso wichtiger, je mehr Führungskräfte von außen in die Sparkassen-Finanzgruppe integriert würden, die mit den Besonderheiten der Sparkassenkultur nicht vertraut sind. Neuwahl des Kuratoriums Der Ablauf der aktuellen, vierjährigen Amtsperiode des Kuratoriums in diesem Jahr erforderte die Neuwahl dieses Gremiums im Rahmen der Mitgliederversammlung. Erfreulicherweise stellte sich der Großteil der Kuratoren zur Wiederwahl. Erstmals in das Kuratorium gewählt wurden Nicolaus Newiger, Mitglied der Geschäftsleitung der Deutschen Leasing AG, Bad Homburg v.d. Höhe, Professor Dr. Günther Schulz, Universität Bonn, und Wolfgang Zender, Verbandsgeschäftsführer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, Berlin. Das neu gewählte Kuratorium bestellte anschließend Werner Netzel zum Vorsitzenden des Kuratoriums und Prof. Dr. Erich Priewasser, Darmstadt, zu seinem Stellvertreter. Vorstand und Kuratoriumsausschüsse bestätigt Aus dem Vorstand des Vereins ausgeschieden sind Hartmut Forndran, DSGV, und Prof. Dr. Wolfgang Kitterer, Universität zu Köln. Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden erneut vom Kuratorium berufen. Zum Vorsitzenden des Vorstandes wurde wieder Werner Netzel gewählt. Die Mitglieder und Vorsitzenden des Arbeitskreises für Sparkassengeschichte und des Kuratoriumsausschusses für Aufgaben der Eberle-Butschkau-Stiftung wurden ebenfalls vom Kuratorium bestätigt. Neue Forschungsvorhaben und Stipendienprogramm Das Kuratorium hat unter anderem zu folgenden Themen Forschungsvorhaben beschlossen oder Vorratsbeschlüsse getroffen: Evaluation finanzwirtschaftlicher Bildungsangebote, Vertrieb nachhaltiger Geldanlagen, Effizienz und Wettbewerbsbedingungen in Bankenmärkten sowie Verbundsysteme im Bankenmarkt (2. Projektphase). Darüber hinaus wurde für die nächste Ausschreibung des Promotions-Stipendienprogramms der Wissenschaftsförderung zum Wintersemester 2008/2009 das Generalthema Globalisierung der Märkte und Positionierung regionaler Kreditinstitute bestätigt. Marco Zieger Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 64 7

8 WISSENSCHAFT VOR ORT Breites Wirkungsspektrum Sparkassen als Förderer der Wissenschaft Die Sparkassen-Finanzgruppe gehört zu den herausragenden Förderern von Wissenschaft und Forschung in den Regionen. Das macht eine aktuelle Studie der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v., Bonn, deutlich. Danach engagieren sich nahezu alle der antwortenden Sparkassen, Landesbanken und Sparkassen- und Giroverbände finanziell und personell für die Stärkung des Wissenschaftsstandortes Deutschland stellte die Sparkassen-Finanzgruppe dafür insgesamt fast 27 Millionen Euro bereit. An der Studie der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe nahmen Anfang des Jahres 2007 bundesweit 275 Institute teil. Neben 201 Mitgliedssparkassen der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v. waren 7 Landesbanken, 10 Regionalverbände sowie 74 Nichtmitglieder beteiligt. Die Auswertung erfolgte durch den Lehrstuhl für empirische Sozial- und Wirtschaftsforschung, Prof. Dr. Andreß, Köln. Und noch eines bestätigt die repräsentative Befragung: Das Förderengagement der Institute der Sparkassen-Finanzgruppe ist breit gefächert und umfasst vielfältige und differenzierte Gebiete der Forschung und Lehre. Dabei zeigen die Auswertungen, dass die Mitglieder der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v. in ihren Förderaktivitäten und -volumina im Durchschnitt aktiver sind als die Nichtmitglieder. Auch die Größe der Institute hat einen wenn auch nicht so wesentlichen Einfluss auf die Intensität des Engagements. Dies kann allerdings auch darauf zurückgeführt werden, dass im Geschäftsgebiet der größeren Institute häufiger Hochschulen bzw. Fachhochschulen angesiedelt sind, die von der regionalen Förderung der ortsansässigen Sparkassen bzw. Landesbanken profitieren. Denn während im Durchschnitt aller befragten Sparkassen und Landesbanken 46 Prozent der Institute in ihrem Geschäftsgebiet auf eine Hochschule bzw. Fachhochschule verweisen können, liegt diese Quote bei den großen Sparkassen bei fast 80 Prozent. Es werden nicht nur finanzielle Mittel in beachtlicher Größenordnung zur Verfügung gestellt, auch das persönliche Engagement genießt einen hohen Stellenwert. Zumeist sind es Persönlichkeiten der Führungsebenen in Sparkassen und Landesbanken, die als Lehrbeauftragte, als Mitglieder von Fördervereinen oder Hochschulbeiräten und in anderen Funktionen direkt in Lehre und Forschung hineinwirken. Hier steht vor allem der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften im Vordergrund. Aber auch Architektur, Medizin oder Philosophie gehören zum Fächerkanon, den Lehrbeauftragte aus Sparkassen, Landesbanken und Verbänden mit ihrer Lehrtätigkeit abdecken. Die Favoritenstellung der Wirtschaftswissenschaft dokumentiert sich in der Rangliste der finanziell geförderten Fachbereiche. Jede der befragten Landesbanken und nahezu jeder Sparkassenverband unterstützt Lehre und Forschung in diesem Sektor, und auch viele Sparkassen tragen zur Stärkung der Wirtschaftswissenschaften in ihren Geschäftsgebieten mit teilweise erheblichen Beträgen bei. Während im wirtschaftswissenschaftlichen Sektor das Förderengagement abgestuft von den großen bis hin zu den kleinen Sparkassen reicht, konzentriert es sich bei anderen Wissenschaftszweigen, wie z.b. den Rechtsoder Sozialwissenschaften, vor allem auf die großen Mitgliedssparkassen der Wissenschaftsförderung. Dies gilt auch für die Kunst- und Kulturwissenschaften, die von gut 15 Prozent der Sparkassen, Landesbanken und Verbände finanziell unterstützt werden, ebenso wie für die Naturwissenschaften, in deren Forschung und Lehre 17 Prozent aller Institute investieren. Aber auch Tourismus, Gesundheit, Ingenieurwissenschaften, Architektur, Medizin und Staatswissenschaften sind punktuelle Förderschwerpunkte der Institute der Sparkassen- Finanzgruppe. Ihren Beitrag zur Stärkung des Wissenschaftsstandortes Deutschland lassen sich die Institute der Sparkassen-Finanzgruppe etwas kosten. So förderten Sparkassen und Verbände in 2006 Forschung und Lehre in ihren jeweiligen Regionen mit einer Gesamtsumme von Nennungen * der geförderten Wissenschaftsgebiete in %: 15 % 36 % 6 % Finanzgruppe Wissenschaftsförderung 19 % 7 % 17 % Sozialw. 7 % Wirtschaftsw. 36 % Kunst-/Kulturw. 15 % Jura 6 % sonstiges 19 % Naturw. 17 % * seitens Nichtmitglieder und Mitglieder der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe. 8 Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 64

9 WISSENSCHAFT VOR ORT fast 20 Millionen Euro; der Förderbeitrag der Landesbanken für die Stärkung des Wissenschaftsstandortes lag bei knapp 7 Millionen Euro. Die Bandbreite der wissenschaftsfördernden Aktivitäten umfasst im Einzelnen folgende Bausteine: An 30 Stiftungsprofessuren beteiligen sich 31 Sparkassen, fünf Landesbanken sowie sechs Verbände (verschiedene Lehrstühle werden von mehreren Verbundpartnern gemeinsam finanziert). Bei den Sparkassen pflegen vor allem große Institute mit einem Geschäftsvolumen über 2,5 Milliarden Euro ein solches Engagement. Diplomarbeiten und Dissertationen werden im Rahmen der Förderung des Wissenschaftsnachwuchses von fünf Landesbanken, sieben Verbänden und 88 Sparkassen unterstützt. Zudem werden Wissenschaftspreise ausgelobt, Forschungsaufträge vergeben und Stiftungen pekuniär oder mit Sachleistungen unterstützt. Spenden, Mitgliedschaften, Praktikumsplätze und Innovationspreise runden das umfangreiche Förderengagement der Sparkassen-Finanzgruppe im Wissenschaftsbereich ab. Ein wichtiges Element der wissenschaftlichen Nachwuchssicherung besteht in der Studentenförderung über das Kolleg der Eberle-Butschkau-Stiftung. Hier engagiert sich ein Drittel der befragten Institute finanziell und personell aktiv in der gehobenen Nachwuchsförderung. Eigene Studierende werden von fast der Hälfte der Sparkassen als Kollegiaten zur Eberle-Butschkau-Stiftung entsandt. Für den Vorstandsvorsitzenden der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v., Werner Netzel, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassenund Giroverbandes (DSGV), verdeutlichen die Ergebnisse der aktuellen Studie eindrucksvoll das flächendeckende Wirkungsspektrum der Förderaktivitäten von Sparkassen, Landesbanken und Verbänden. Vor allem das Engagement in der Region stelle einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung eines starken Wissenschaftsstandortes Deutschland dar, der die Möglichkeiten zu Forschung und Lehre über weite Teile den Menschen vor Ort erschließt und damit erlern- wie erlebbar macht. Hier diene die Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v. mit ihren Mitgliedsinstituten als unverzichtbare Klammer, um im vertieften Dialog mit Lehre und Forschung Entwicklungen zu antizipieren, künftige Förderschwerpunkte auszuloten und aktives Engagement flankierend und unterstützend zu begleiten. George Clegg Herzlichen Glückwunsch zum 70. Geburtstag! Dr. Ingo Ellgering, ehemaliges Mitglied des Vorstandes der Kreissparkasse Köln, feierte am 19. August 2007 seinen 70. Geburtstag. Nach Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen der Sparkasse stand Dr. Ellgering von 1969 bis 1978 als Leiter dem Vorstandssekretariat, der Öffentlichkeitsarbeit und der Werbeabteilung vor wurde er zum stellvertretenden Vorstandsmitglied bestellt, 1982 zum ordentlichen Mitglied des Vorstandes. Nach mehreren Jahren Zuständigkeit für den Marketingbereich zeichnete Dr. Ellgering in den letzten Jahren als Dezernent für die Zentralbereiche Organisation und Datenverarbeitung, Revision und die Stiftungsarbeit der Kreissparkasse verantwortlich. Hervorzuheben ist sein gesellschaftliches Engagement im wirtschaftlichen, musealen und musischen Bereich. Die Liste seiner Ehrenämter ist umfangreich. Zu nennen ist beispielhaft seine Mitarbeit in Gremien der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e. V.: Viele Jahre gehörte er dem Kuratorium und dem Vorstand an, bis heute ist er Mitglied im Arbeitskreis für Sparkassengeschichte und im Kuratoriumsausschuss für Aufgaben der Eberle-Butschkau-Stiftung. Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 64 9

10 WISSENSCHAFT VOR ORT Forschungszentrum für Sparkassenentwicklung e.v. Magdeburg: Wissenschaft für die Sparkassenpraxis Der deutsche Bankensektor ist seit geraumer Zeit Gegenstand politischer und ökonomischer Diskussionen. Von Konsolidierungsbedarf sprechen die einen, Wettbewerbsverzerrungen durch öffentlich-rechtliche Kreditinstitute reklamieren die anderen. Indes, die bisher bekannt gewordene Kritik bleibt im Kern unbegründet. Vor allem unterschlägt sie die Vorteile des Drei-Säulen-Prinzips für die Kunden und die Gesamtwirtschaft. Zudem fehlt eine überzeugende konzeptionelle Alternative. Das Ende Mai 2007 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gegründete Forschungszentrum für Sparkassenentwicklung e.v. (FZSE) bekennt sich daher ausdrücklich zum Drei-Säulen-Modell und verteidigt ebenso explizit die besondere Rolle von Sparkassen im europäischen Bankenmarkt. Das FZSE wird von einem vierköpfigen Direktorium aus dem Lehrkörper der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft geführt. Horst Gischer, der geschäftsführende Direktor des Zentrums, ist Professor für Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Geld und Kredit. Als stellvertretender geschäftsführender Direktor fungiert Thomas Spengler, Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Unternehmensführung und Organisation. Peter Reichling, Inhaber des Lehrstuhls für Finanzierung und Banken, sowie Ulrich Burgard, Professor für Handels- und Wirtschaftsrecht, komplettieren das Leitungsgremium. Es ist die bislang einzigartige und ausgesprochen nützliche Kombination von Fachkompetenzen, die dem FZSE die Möglichkeit gibt, sowohl praktische als auch theoretische Fragestellungen aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und damit zu innovativen Einsichten zu gelangen. Alle Direktoren sind ausgewiesene Forscher mit internationalen Kontakten und Publikationen, die in der Bündelung ihrer wissenschaftlichen Interessen auch eine Möglichkeit zur Profilierung des Hochschulstandortes Magdeburg sehen. Das Zentrum versteht sich freilich nicht als verlängerter Arm oder Sprachrohr der Sparkassen-Finanzgruppe, sondern sucht vor allem die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit anwendungsorientierten Problemen des deutschen Finanzsektors. Wir wollen als Ansprechpartner von Sparkassen oder Verbänden vor allem bei strategischen Fragen dienen, etwa bei der Diskussion um die Novellierung von Landessparkassengesetzen oder bei der ökonomischen Begründung des Regionalprinzips, unterstreicht Horst Gischer. Selbstverständlich stehen die Experten auch für die Beratung bei Personalbedarfsplanungen (Stichwort: demografischer Wandel) oder bei der Entwicklung neuer Finanzmarktprodukte zur Verfügung. Die Initiative der vier Hochschullehrer fällt bei den öffentlich-rechtlichen Akteuren auf fruchtbaren Boden, wie sich an der Mitgliederstruktur erkennen lässt. Zu den Gründern des Zentrums zählen neben der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v. der Sparkassenverband Niedersachsen, die Norddeutsche Landesbank Girozentrale und die Stadtsparkasse Magdeburg. Erst unlängst bat auch der Ostdeutsche Sparkassenverband zu einem ausführlichen Informationsgespräch nach Berlin, eine aktive Unterstützung des FZSE wurde avisiert. Um die enge, praxisorientierte Verbindung zwischen den Wissenschaftlern einerseits und der öffentlich-rechtlichen Zielgruppe andererseits zu verstärken, wurde ein Kuratorium eingesetzt, das die Aktivitäten des Forschungszentrums begleitet. An seiner Spitze steht Dr. Jürgen Allerkamp, Vorstandsmitglied der NordLB. Das Gremium, in dem alle institutionellen Mitglieder des FZSE mit Sitz und Stimme repräsentiert sind, wird ergänzt durch einen Vertreter des Deutschen Sparkassenund Giroverbandes. Die Initiatoren und Gründer des Forschungszentrums für Sparkassenentwicklung e.v. (FZSE) in Magdeburg (v.l.n.r.): Klaus Krummrich (Sparkassen-Wissenschaftsförderung), Heiko Paelecke (NordLB), Hartmut Forndran (Sparkassen-Wissenschaftsförderung), Horst Eckert (Stadtsparkasse Magdeburg), Prof. Dr. Sonning Bredemeier (NordLB), Dr. Patrick Steinpaß (Deutscher Sparkassen- und Giroverband), Prof. Dr. Thomas Spengler, Prof. Dr. Ulrich Burgard, Prof. Dr. Peter Reichling sowie Prof. Dr. Horst Gischer (alle Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg). 10 Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 64

11 WISSENSCHAFT VOR ORT Das Angebotsspektrum beschränkt sich jedoch nicht allein auf wissenschaftliche Expertisen. Einen weiteren Schwerpunkt sehen wir in der gegenseitigen Unterstützung bei der Fort- und Weiterbildung im akademischen Bereich, so Thomas Spengler. Dies gilt für die Vereinbarung von Praktika mit besonders leistungsfähigen Studenten ebenso wie für die Begleitung praxisnaher wissenschaftlicher Fragestellungen im Rahmen von Promotionsprojekten. Zudem ist die Vergabe von Diplom- und Projektarbeiten in enger Abstimmung mit einzelnen Sparkassen oder Sparkassenverbänden geplant. Nicht zuletzt steht die Teilnahme der FZSE-Direktoren an Konferenzen, Tagungen oder Diskussionsveranstaltungen mit spezifischem Fokus auf den Sparkassensektor auf der Agenda des Zentrums. Gesteigertes Augenmerk gilt der umfassenden Darstellung der besonderen Rolle öffentlich-rechtlicher Finanzinstitute gegenüber ausländischen Kritikern. Die Corporate- Governance-Systeme angelsächsischer Prägung unterscheiden sich grundlegend von der deutschen Finanzmarktorganisation, erläutert Peter Reichling. Zudem fehle es vielen ökonomischen Analysen an der notwendigen Kenntnis der einschlägigen deutschen Gesetzgebung, ergänzt Ulrich Burgard. Ein Grund mehr für die Magdeburger Wissenschaftler, sich auf internationalen Fachkonferenzen um detaillierte Aufklärung zu bemühen. Einen Mangel an Themen beklagt das Forschungszentrum für Sparkassenentwicklung zurzeit jedenfalls nicht. Kontakt und weitere Informationen: Vertrauen ist gut Controlling besser DekaBank finanziert Stiftungslehrstuhl für Finanzcontrolling in Passau Privatdozent Dr. Niklas Wagner ist ab 1. April 2007 Inhaber des DekaBank- Stiftungslehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzcontrolling an der Universität Passau. Der 1969 in Kapstadt geborene Niklas Wagner studierte von 1989 bis 1994 Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg. Bis 1998 war er als Portfoliomanager im Geschäftsbereich Treasury der Bayerischen Vereinsbank AG in München beschäftigt und externer Doktorand am Institut für Statistik und mathematische Wirtschaftstheorie der Universität Augsburg, wobei er sich mit dem Thema Tracking des Deutschen Aktienindexes DAX beschäftigte. Darauf folgte ein zweijähriges Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit Tätigkeit als Post-Doc an der Haas School of Business, U.C. Berkeley, und an der Stanford Graduate School of Business. Von 2000 bis 2002 war Professor Wagner wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Finanzwirtschaft und Finanzdienstleistungen der Technischen Universität Dresden, ab Mai 2002 wissenschaftlicher Assistent am neu gegründeten Lehrstuhl für Finanzmanagement und Kapitalmärkte der Technischen Universität München. Seine Venia Legendi für das Fach Betriebswirtschaftslehre erwarb er 2004 an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der TU München mit der kumulativen Schrift Modellierung und Management finanzieller Risiken. Von 2004 bis 2006 war er schließlich Geschäftsführer des Centers for Entrepreneurial and Financial Studies der TU München, ehe er im Oktober 2006 als Verwaltungsprofessor an das Institut für Banken und Finanzierung der Leibniz Universität Hannover wechselte. Seit April 2007 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzcontrolling an der Universität Passau. Neben verschiedenen Gastaufenthalten, unter anderem in Cambridge und St. Gallen, kann Professor Wagner auch auf die Auszeichnung Best Paper Award für bemerkenswerte Forschungszentrum für Sparkassenentwicklung (FZSE) e. V. Geschäftsführender Direktor: Prof. Dr. Horst Gischer Postfach Magdeburg Telefon: (03 91) Fax: (03 91) Internet: Am 12. Juni 2007 hielt Prof. Niklas Wagner seine Antrittsvorlesung. V.l.n.r.: Prof. Dr. Rolf Bühner (Dekan der Universität Passau), Prof. Dr. Klaus Dittmar Haase (Lehrstuhlinhaber betriebswirtschaftliche Steuerlehre), Dr. h. c. Fritz Oelrich (Vorstandsmitglied der DekaBank), Prof. Dr. Niklas Wagner, Renate Braun (Vorstandsvorsitzende Sparkasse Passau) und Prof. Dr. Walter Schweitzer (Rektor der Universität Passau). Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 64 11

12 WISSENSCHAFT VOR ORT internationale Publikationen 2005 des Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft verweisen. Seine Schwerpunkte in der Lehre liegen in der Finanzwirtschaft, in der Finanzanalyse und -bewertung, dem Bankmanagement, in Finanzdienstleistungen und Kapitalmärkten. Forschungsinteressen liegen in der Finanzierung und den Kapitalmärkten, der empirischen Kapitalmarktforschung, dem Asset Management, dem quantitativen Bankund Risikomanagement sowie in Derivaten und im Financial Engineering. Die Einrichtung dieses Stiftungslehrstuhls ist für die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Passau ein außerordentlicher Gewinn: Schließlich hat die Universität in ihren Strukturüberlegungen für die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Accounting, Finance and Taxation als Schwerpunkte definiert. Nach Ablauf der Förderdauer durch die DekaBank (fünf Jahre) wird die Universität den Lehrstuhl dann aus eigenen Mitteln weiterfinanzieren. Die DekaBank als zentraler Asset Manager der Sparkassen-Finanzgruppe verstärkt mit der Einrichtung des Stiftungslehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Finanzcontrolling an der Universität Passau ihr Engagement in der Wissenschaftsförderung. Vor der Stiftung in Passau ermöglichte die Bank bereits die Errichtung von zwei Lehrstühlen in Bamberg und Frankfurt/M. Während die Schwerpunkte an den wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten der Universitäten Bamberg und Passau bei den Themenbereichen Finanzcontrolling, Finanzplanung und Finanzdienstleistungen liegen, finanziert die DekaBank in Kooperation mit der Helaba am Institute for Law and Finance der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M. eine Stiftungsprofessur für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, insbesondere Bankrecht. Die DekaBank stellt jeweils für einen Zeitraum von fünf Jahren Finanzmittel für eine Professur, Mitarbeiter und Sachausstattung zur Verfügung. Für die DekaBank ist diese Förderung an der Universität Passau, die über einen hervorragenden Ruf verfügt, gut investiertes Geld, schließlich hat die DekaBank bisher sehr gute Erfahrungen mit den Absolventen der Universität gemacht, so Dr. h. c. Fritz Oelrich, Vorstandsmitglied der DekaBank. Zudem gebe es bisher einen Lehrstuhl mit dieser besonderen Ausrichtung in Deutschland noch nicht. Mit der Einrichtung dieses Stiftungslehrstuhls will die DekaBank, die auch Mitglied im Neuburger Gesprächskreis Wissenschaft und Praxis e. V. ist, den Kontakt zu herausragenden Nachwuchskräften weiter intensivieren. Zudem sollen die Lehre, die Forschung und die wissenschaftliche Weiterbildung auf diesem Gebiet gefördert werden. DekaBank Bonner Akademischer Sommer am 21./22. Mai 2007 Beeindruckende Tiefe und Vielfalt Globalisierung, Klimawandel, demografische Entwicklung existenzielle Fragestellungen beherrschten den diesjährigen Bonner Akademischen Sommer, den die Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v. gemeinsam mit der Deutschen Sparkassenakademie und der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe ausrichtete. Mehr als 220 Repräsentanten verfolgten diese Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, zu deren Höhepunkten sicher die Gedanken von Professor Dr. Dr. h. c. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Naturwissenschaftler, Politiker und heutiger Dekan der Bren School of Environmental Science and Management der University of California, gehörte. Bonns Bürgermeister Peter Finger hob in seinem Grußwort die Bedeutung des hochkarätig besetzten Wissenschaftsforums für die Bundesstadt hervor. Ein Forum, mit dem die Sparkassen-Finanzgruppe dokumentiere, dass sie über den Tellerrand der Finanzwirtschaft hinaus die drängenden gesellschaftlichen und sozialen Themen der Zeit in den Fokus ihres Handelns stelle. Dieser Intention des Gedankenaustausches unterschiedlicher Zielgruppen und aktuellenr Standortbestimmungen folge die Veranstaltung, bestätigte DSGV-Geschäftsführer Werner Netzel als Vorstandsvorsitzender der Wissenschaftsförderung. Wissenschaftler und wissenschaftlich interessierte Praktiker seien aufgefordert, ihre Positionen mit Blick auf die virulenten globalen Problemlagen zu beziehen und Lösungsansätze auch unter dem Aspekt der finanzwirtschaftlichen Möglichkeiten aufzuzeigen. Was können Finanzinstitute leisten, um den spürbar tief greifenden Wandel positiv zu beeinflussen? Dieser Frage stelle sich gerade auch die Sparkassen- Finanzgruppe, die aus ihrer Tradition heraus die Interessen der Menschen und nicht das Prof. Dr. Dr. h. c. Ernst Ulrich von Weizsäcker während seines Vortrags im Universitätsclub Bonn. 12 Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 64

13 WISSENSCHAFT VOR ORT Shareholder-Value-Prinzip in den Mittelpunkt stelle. Wir geben den anonymen Finanzinstrumenten ein menschliches Gesicht, so Netzel. Und deshalb sei es für Sparkassen ein Gebot der Stunde, die globalen Herausforderungen anzunehmen und in entsprechendes lokales Handeln umzusetzen. In diesem Zusammenhang hob Netzel die Aktivitäten der forschungsfördernden Sparkassen hervor. Diese von Vielfalt geprägte Förderlandschaft ergänze sich mit den Aktivitäten der Wissenschaftsförderung e.v. und schaffe die notwendigen Synergien, um dem öffentlichen Auftrag auch mit Blick auf Forschung und Lehre gerecht zu werden. Der DSGV-Geschäftsführer betonte die besondere Bedeutung der drei Säulen der Weiterbildung bzw. Förderung des eigenen Fach- und Führungskräftenachwuchses. Diese drei Säulen werden gebildet durch das Lehrinstitut, die eigene Hochschule sowie das Kolleg der Eberle- Butschkau-Stiftung. Umbruchzeit erfordert innovative Lösungen Tiefen Eindruck hinterließen die Ausführungen von Prof. Dr. Dr. h. c. Ernst Ulrich von Weizsäcker bei der Abendveranstaltung im Universitätsclub Bonn. Wieder einmal, so von Weizsäcker, erlebe die Welt eine Zeit der Umbrüche ein grüner Wachstums- und Innovationszyklus habe begonnen. Dass in diesem Kontext die Globalisierung neue Spielregeln brauche, dafür plädiert von Weizsäcker eindringlich. Der ausufernden Macht der international verflochtenen Weltwirtschaft gelte es eine neue soziale Marktwirtschaft entgegenzusetzen, um so die Demokratien aus der aktuellen Krise ihres Machtverlustes herauszuführen. Die Globalisierung habe in manchen Regionen der Welt bereits zu teilweise gefährlichen Gegenbewegungen geführt. Um dieses wachsende Von rechts: Werner Netzel (Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des DSGV und Vorsitzender des Vorstandes der Wissenschaftsförderung e. V.), Hartmut Forndran (Mitglied des Vorstandes der Wissenschaftsförderung), Prof. Dr. Peter Bofinger (Mitglied des Sachverständigenrates), Bärbel Kaatz (Leiterin des Kollegs der Eberle-Butschkau-Stiftung), Klaus Krummrich (Geschäftsführung der Wissenschaftsförderung) Konfliktpotenzial zu entschärfen, schlägt von Weizsäcker die Schaffung einer neuen sozialen Marktwirtschaft vor, in der die Zivilgesellschaft als starker Akteur neben Staat und Markt die Spielregeln mitschreibt. Dieser dritte Sektor, zu dem er Stiftungen, Public Private Partnerships und nicht zuletzt auch die öffentlichen Kreditinstitute zählt, könnte der entscheidende Faktor sein, über die Stärkung der lokalen und regionalen Märkte und Strukturen die soziale und ethische Balance wieder herzustellen. Laut von Weizsäcker ist die Stärkung des Regionalen auch ein wichtiger Parameter, dem realen Klimawandel erfolgreich entgegenzutreten. Zwar spielten erneuerbare Energien eine wichtige Rolle, durch sie alleine könne allerdings die globale Gefahr des Klimawandels nicht gebannt werden. Was wir brauchen, ist eine Neuausrichtung des technischen Fortschritts, so das Plädoyer des Referenten, der anhand zahlreicher Beispiele aus der Kfzund der Bauwirtschaft aufzeigte, dass technische Problemlösungen durchaus bereits Anwendung finden. Dabei sei es wichtig, Energieeffizienz auch durch eine optimierte Vernetzung der Produktivität zu erzielen, z. B. im Transport- und Energiesektor. Wenn es gelänge, die Ressourcenpreise an die um ein Mehrfaches erhöhte Ressourcenproduktivität zu koppeln, könne man sicher sein, dass die Wirtschaft ein Interesse daran habe, den nächsten Technologiezyklus grün zu gestalten. Darauf, so von Weizsäcker, gelte es angesichts des nur noch knapp bemessenen Zeitfensters zum Umsteuern energisch hinzuarbeiten. George Clegg Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 64 13

14 AUS DER FORSCHUNG AUTOR Andreas Graef ist Doktorand am Institut für deutsches und internationales Recht des Spar-, Giro- und Kreditwesens an der Johannes Gutenberg- Universität, Mainz, und arbeitet derzeit bei einer Investment-Bank in London. Aufsicht über Hedgefonds im deutschen und amerikanischen Recht Die Einflüsse des Anlagemodells auf die Finanzmarktstabilität Das Institut für deutsches und internationales Recht des Spar-, Giro- und Kreditwesens an der Johannes Gutenberg- Universität Mainz hat sich in Form einer Dissertation mit dem aktuellen Problem der Aufsicht über Hedgefonds auseinandergesetzt. Die wichtigsten Ergebnisse seiner Forschungsarbeit, die in Kürze in der Schriftenreihe Untersuchungen über das Spar-, Giro- und Kreditwesen Abteilung B Rechtswissenschaft publiziert wird, stellt der Autor im Folgenden vor. Restriktive aufsichts- und steuerrechtliche Rahmenbedingungen haben deutschen Investoren bis in die jüngste Vergangenheit eine direkte Anlage in Hedgefonds versperrt. Dieser Zustand hat sich mit Inkrafttreten des Investmentmodernisierungsgesetzes am grundlegend geändert. Investmentaktien- und Kapitalanlagegesellschaften sind seither zur Auflage von Hedgefonds in Deutschland ermächtigt. Ausländischen und inländischen Dach-Hedgefonds ist eine öffentliche Anteilsveräußerung nach Erhalt einer Vertriebszulassung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gestattet. Das in Deutschland jahrelang zu beobachtende Regelungsdefizit hat dazu geführt, dass die Anlageklasse Hedgefonds in der rechtswissenschaftlichen Literatur bislang nur ein Schattendasein geführt hat. Vor diesem Hintergrund konzentriert sich die Arbeit auf das für die Errichtung deutscher Single- und Dach- Hedgefonds nunmehr maßgebliche aufsichtsrechtliche Regelungswerk. Dabei wird offenkundig, dass der deutsche Gesetzgeber mit dem neuen Recht ein schwerfälliges und letztlich überreguliertes Gebilde geschaffen hat. Es zeichnet sich durch ein gegenüber konkurrierenden Finanzstandorten kosten- und zeitaufwändigeres Genehmigungsverfahren und zahlreiche für die Geschäftstätigkeit von Hedgefonds nachteilige Regulierungsanforderungen aus. Nur so lässt es sich erklären, dass der Aufbau eines dynamischen deutschen Marktes für Hedgefonds bislang nicht stattgefunden hat. Im November 2006 sind lediglich 24 Single-Hedgefonds und 17 Dach-Hedgefonds den Geschäftsaktivitäten mit einer Erlaubnis der BaFin nachgegangen. Die Ausgangssituation für die Errichtung von Hedgefonds in Deutschland steht im fundamentalen Gegensatz zu der in den Vereinigten Staaten von Amerika. Dort gehört die aus rund Mitgliedern bestehende Hedgefonds-Gemeinde schon seit mehr als einer Dekade zu den Schwergewichten auf den Finanzmärkten. Um Unterschiede gegenüber der deutschen Rechtslage identifizieren zu können, sind die aufsichtsrechtlichen Grundlagen für die Errichtung von Hedgefonds in den Vereinigten Staaten von Amerika aus einer rechtsvergleichenden Perspektive untersucht worden. Schließlich hat sich dort nicht nur die für die weltweiten Aktivitäten von Hedgefonds maßgebliche Leitkultur entwickelt. Der amerikanische Gesetzgeber hat im Gegensatz zum deutschen Gegenüber auch einen großzügigeren Ansatz gewählt. Er hat von einer auf die Anlageklasse speziell zugeschnittenen Regelungsarchitektur abgesehen. Das bedeutet aber nicht, dass es sich bei Hedgefonds um rechtlich unkontrollierte Rechtsgebilde handelt. Hedgefonds fallen in den Anwendungsbereich zahlreicher aufsichtsrechtlicher Regelungswerke, deren Einhaltung sie sich bei strikter Beachtung der in den Gesetzen vorgesehenen Freistellungsvorschriften entziehen können. Die unterschiedlichen Ansätze zur Überwachung von Hedgefonds in Deutschland und in den Vereinigten Staaten von Amerika bieten nicht nur Anlass zur Reflexion über den in beiden Ländern erreichten Grad der Liberalisierung. Hedgefonds stehen spätestens seit der Krise des Europäischen Währungssystems (EWS) im Jahr 1992, der Asienkrise (1997/ 1998) und dem spektakulären Zusammenbruch des Long-Term Capital Management (LTCM) im Herbst 1998 unter Verdacht, Verwerfungen auf den nationalen und internationalen Finanzmärkten hervorzurufen oder zumindest verstärken zu können. Diese in der wirtschaftswissenschaftlichen und aufsichtsrechtlichen Literatur vielfach vorgetragene Befürchtung haben die durchgeführten Untersuchungen bestätigt: Mit den engen Verbindungen zwischen Hedgefonds und dem Bankensektor gehen systemische Risiken in der Form von Liquiditäts- und Kreditrisiken einher. Verfügt ein Hedgefonds nach vorausgegangenen Fehlspekulationen nicht mehr über die notwendigen Liquiditätsreserven und verweigern auch die Prime Broker ihre Hilfe bei der Schließung der Finanzierungslücken, sind die erforderlichen Glattstellungsgeschäfte regelmäßig nur zu einem Verlust bringenden Preis oder überhaupt nicht realisierbar. Entscheiden sich marktschwere Hedgefonds in einem solchen Umfeld für eine zu schnelle oder ungeordnete Auflösung von Wertpapieren und gehebelten Finanzprodukten, können wie im Fall LTCM geschehen gesamte Finanzsysteme in ein Ungleichgewicht geraten. Ferner können wirtschaftliche Schwierigkeiten von Hedgefonds mit großer Marktkapitalisierung bei einem unsachgemäßen Leverage-Gebrauch nicht nur die eigene Existenz, sondern auch die der mit ihnen verbundenen Prime Broker gefährden. Da zwischen den global aktiven Kreditinstituten ein komplexes Geflecht aus offenen Kapital- und Transaktionsverpflichtungen besteht, können sich die unerwarteten Verluste auf die Finanzmärkte ausbreiten. Im Falle einer schwach ausgeprägten Gegenwehr gefährden sie deren störungsfreies Funktionieren. Schließlich haben die durchgeführten Untersuchungen die Vermutung bestätigt, dass bei Teilsegmenten der Anlageklasse Hedgefonds eine deutliche Neigung zum gleichförmigen Positionsaufbau ( Crowded Trades ) besteht. In einem angespannten Marktumfeld können Hedgefonds als Trendverstärker die Volatilität signifikant beeinflussen, wodurch die Bildung der Marktpreise kurz- bzw. mittelfristig aus dem Gleichgewicht gerät. Angesichts der Tatsache, dass von Hedgefonds eine tatsächliche Gefahr für die Stabilität der Finanzmärkte ausgeht, drängt sich als ers- 14 Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 64

15 AUS DER FORSCHUNG tes Instrument der Krisenprävention eine Stärkung der Aufsicht über Hedgefonds und deren Manager auf. Entgegen einer weit verbreiteten Ansicht lässt sich die praktische Durchsetzbarkeit einer aus diesem Anlass vorgeschlagenen direkten Regulierung nicht mit dem Argument infrage stellen, dass sich die große Masse der Hedgefonds und Hedgefonds-Manager derartigen Maßnahmen durch eine kurzfristige Verlagerung des Geschäftssitzes in ihnen genehme Offshore-Jurisdiktionen entziehen wird. Das vom Völkerrecht allgemein anerkannte Territorialitätsprinzip verleiht den nationalen Gesetzgebern die Befugnis, das Tätigwerden im Ausland angesiedelter Hedgefonds und Hedgefonds-Manager im Hinblick auf innerstaatliche Vorgänge der eigenen Rechtsetzungsmacht zu unterwerfen. Bestehen demnach keine grundsätzlichen Bedenken gegen die praktische Durchführbarkeit einer direkten Regulierung, bietet sich als erste Handlungsebene eine verstärkte Überwachung der Hedgefonds-Manager und eine von der Hedgefonds-Industrie zu garantierende Erhöhung der Transparenzstandards gegenüber den Prime Brokern an. Gefahren für die Funktionsfähigkeit der Finanzmärkte resultieren nicht nur aus dem geschäftlichen Handeln der Hedgefonds und ihrer Verantworlichen. Besondere Beachtung bedarf zudem das Verhältnis zwischen Hedgefonds und Prime Brokern, das gleichfalls einer von staatlicher Seite veranlassten Neuordnung bedarf. Vor diesem Hintergrund schlägt die Arbeit in ihrem abschließenden Teil die Errichtung einer von den Prime Brokern mit Informationen über die Gesamtverschuldung von Hedgefonds zu unterrichtenden internationalen Meldestelle, eine Optimierung der Risikomanagementsysteme der Prime Broker und eine Überarbeitung der Methoden zur Bestimmung der Eigenkapitalunterlegungspflichten der Prime Broker vor. Newsticker Das Center for Financial Studies (CFS), Frankfurt/Main, betreibt unabhängige und international ausgerichtete Forschung über Finanzmärkte, Finanzintermediäre und monetäre Ökonomie, fördert den Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis, bietet hochgradige Qualifizierung und Weiterbildung. Über die vom CFS regelmäßig veranstalteten internationalen Konferenzen und Kolloquien, wissenschaftlichen Foren, Fachvorträge und Seminare informiert die Internet-Homepage Das Centre for Financial Research (CFR), Forschungsinstitut an der Universität zu Köln, veranstaltet am 18. Januar 2008 in Köln das 7. Kölner Finanzmarktkolloquium mit dem Schwerpunktthema Asset Management. Nähere Informationen unter Die 31. Öffentliche Vortragsveranstaltung der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte e.v. findet am 13. März 2008 bei der Volkswagen AG in Wolfsburg statt. Das Thema lautet: Zukunft der Mobilität. Auto und Energienutzung als ökonomisches Problem. Nähere Informationen: Die Deutsche Gesellschaft für Finanzwirtschaft DGF wird ihre 15. Jahrestagung am 10./11. Oktober 2008 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster abhalten. Informationen unter Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 64 15

16 HOCHSCHULE DER SPARKASSEN-FINANZGRUPPE Parallel zur Ausbildung ein Studium zum Bachelor of Science Eine Kooperation der BayernLB mit der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe ie Qualifikation von Nachwuchskräften hat in der BayernLB einen D hohen Stellenwert. Welche Qualifikation ist aber die richtige? Auf der Suche nach einer Antwort wurde der Frage nachgegangen: Durch welche Maßnahme kann das Potenzial von Schulabsolventen nachhaltig für die BayernLB gefördert und gefordert werden und wie können Nachwuchskräfte an die Bank gebunden werden? Angeregt durch die sehr positiven Erfahrungen mit dem im Jahr 2000 eingeführten ausbildungsbegleitenden Studium zum Bachelor of Arts in Kooperation mit Berufsakademien in Baden-Württemberg, entschloss sich die BayernLB, mit der Hochschule der Sparkassenfinanzgruppe - University of Applied Sciences Bonn eine weitere Kooperation einzugehen. Ab September 2007 können zehn, in 2008 fünfzehn Schulabsolventen den Studiengang Corporate Banking im Rahmen eines Fernstudiums an der Hochschule der Sparkassen- Finanzgruppe belegen und gleichzeitig praktische Erfahrungen in der BayernLB sammeln. Diese Kombination stellt für leistungsorientierte Schulabgänger mit Hochschulreife eine attraktive Alternative zu einem Präsenzstudium dar und bietet für die BayernLB die Möglichkeit, im Kampf um den talentierten Nachwuchs am Absolventenmarkt kräftig zu punkten. Der Nachwuchsmarkt hat das Ausbildungsangebot, trotz der hohen Anforderungen, gut aufgenommen. Über 350 Interessenten bewarben sich. Anhand der Bewerbungsunterlagen und ggfs. eines Auswahlverfahrens nach Assessment- Center-Methode werden Kandidatinnen und Kandidaten ausgewählt, die eine ausgeprägte Lernbereitschaft, hohe Eigenverantwortung, Selbstdisziplin, Initiative und ein gehöriges Maß an Organisationstalent mitbringen. Bei den Vorüberlegungen, die im Frühjahr 2006 begannen, war es wichtig, sich von der herkömmlichen Kombination Ausbildung im Ausbildungsberuf Bankkaufmann/Bankkauffrau und Studium zu trennen. Die Inhalte der klassischen Ausbildung können in der BayernLB weder hinreichend praktisch erlebt werden, noch gehen sie mit den Studieninhalten konform. Es musste eine andere Lösung gefunden werden. Ein eigener Qualifizierungsvertrag regelt nun die Einzelheiten. Damit gelingt es, die praktischen Qualifizierungsinhalte mit den Studieninhalten abzugleichen und so eine Symbiose zwischen Theorie und Praxis herzustellen. Mit ein Pluspunkt war außerdem, dass es sich beim Studiengang Corporate Banking um ein Fernstudium handelt und mit Ausnahme weniger Präsenztage an ein und demselben Ort gearbeitet und studiert werden kann. Darüber hinaus begeisterte die internetbasierte Lernplattform, die einerseits für die Studierenden einen gewohnten Umgang mit dem Medium Computer bedeutet und sie andererseits mit der virtuellen Welt, in der noch viel Erfolgspotenzial für Banken in der Zukunft steckt, vertraut macht. Die duale Qualifizierungsmaßnahme der BayernLB startet jeweils im September mit einer halbjährigen Praxisphase, in der neben ersten Einblicken in die Aufgaben und Funktionen der BayernLB als weltweit operierendes Universalkreditinstitut die Möglichkeit besteht, Berufserfahrungen zu sammeln und sich Fachkenntnisse anzueignen, die für das Fernstudium bedeutend sind. Zusätzliche Hilfestellungen in Form von Seminaren, wie z.b. Selbstmanagement und Arbeitsorganisation, eine Auffrischung mathematischer Kenntnisse, aber auch Fremdsprachenkurse in Englisch sollen den Einstieg in das Studium erleichtern. Eine schnelle, etwa monatliche, Rotation in den Geschäftsfeldern und Geschäftsbereichen gerade im ersten Studienjahr erlaubt einen raschen, generalistischen Überblick über das Bankgeschäft. Vertiefende längerfristige Aufenthalte folgen in den weiteren Semestern. Die Einsatzplanung wird individuell, in Abhängigkeit zum jeweiligen Studienverlauf und zu den individuellen Schwerpunkten, festgelegt. Weitere Fördermaßnahmen folgen in Abhängigkeit zum Lern- und Arbeitsfortschritt. Die Option, während der dualen Qualifizierungsmaßnahme die Prüfung AUTORINNEN Carolin Breitkopf ist Referentin Personalentwicklung im Corporate Center, Bereich Personal, der BayernLB, München. Gertrud Kuffner ist Teamleiterin im Corporate Center, Bereich Personal, der BayernLB, München. im Ausbildungsberuf Bankkaufmann/-frau vor der Industrie- und Handelskammer freiwillig ablegen zu können, sorgt für eine zusätzliche Qualifizierung und sichert im Ausnahmefall für die Nachwuchskraft eine Mindestqualifikation. Um das Studium mit einem Stundenumfang von rund 30 Stunden je Semesterwoche erfolgreich meistern zu können, wird, beginnend mit dem ersten Semester, die Anwesenheitszeit der Studenten, bei gleicher Vergütung, reduziert. Die 5-Tage-Arbeitswoche wird in eine Arbeitszeit von drei und eine Lernzeit von zwei Tagen unterteilt. Im Rahmen der demografischen Entwicklung werden in wenigen Jahren hoch qualifizierte Nachwuchskräfte zum entscheidenden Wettbewerbs- und Marktfaktor werden. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, sind neue, attraktive Ausbildungsangebote eine wichtige Voraussetzung. Das Studienangebot Corporate Banking der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe deckt die fachlichen Anforderungen an Nachwuchskräfte der BayernLB optimal ab. Mit dem Qualitätssiegel eines international anerkannten Abschlusses zum Bachelor of Science werden künftige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf hohem Niveau ausgebildet und haben damit optimale Übernahme- und Beschäftigungschancen in interessanten Tätigkeitsprofilen. Und mit der Fortsetzung, z.b. im Rahmen des MBA- Studiengangs, kann die Karriere für den Einzelnen weitere Perspektiven bieten. Zufriedenheit, Motivation, Innovationskraft und Leistungsbereitschaft sind bei Mitarbeitern Faktoren, auf die kein erfolgreiches Unternehmen verzichten kann. Diese Energien, insbesondere bei Nachwuchskräften zu schöpfen und für das Unternehmen BayernLB nutzbar zu machen, ist ein großes Ziel, aber durch das duale Qualifizierungsangebot in Kooperation mit der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe erreichbar. Interessenten finden weitere Informationen auf der Homepage der BayernLB unter (Karriere, Studium, Bachelor of Science/Corporate Banking). 16 Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 64

17 INTERNET Neugestaltung der Homepages Die Internet-Seite der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e.v. hat ein vollständig neues Gesicht erhalten. Anlass war die Umstellung der Kommunikationsmittel auf das neue Kompass -Leitmotiv, das bereits in Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 62 vorgestellt wurde. Modernisiert wurde aber nicht nur das Layout. Ein besonderes Anliegen war es, die Struktur des Internet-Auftritts zu optimieren, um einen besseren Einblick in die vielfältigen Aktivitäten der Wissenschaftsförderung zu vermitteln. Datenbanken über Sparkassenhistorische Archive und Stiftungslehrstühle der Sparkassen-Finanzgruppe sowie interessante Links, zum Beispiel auf den Katalog der Sparkassen-Bibliothek in Bonn, runden das Informationsangebot ab. Auch die Homepage der Eberle-Butschkau- Stiftung präsentiert sich in einem neuen Gewand. Insgesamt ist der Auftritt durch die Bildmotive ansprechender und übersichtlicher geworden. Aktuelle Nachrichten aus der EBuSti haben einen eigenen Bereich bekommen, die Stellenangebote befinden sich davon abgetrennt direkt darunter. Neu aufgenommen wurde der Bereich Veranstaltungen. Hier finden alle Interessierten die überregionalen bzw. bundesweiten Angebote für Kollegiaten. Nach wie vor enthalten ist eine Aufstellung besonders guter, von Kollegiaten angefertigter Diplomarbeiten, die bei den Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe auf großes Interesse stoßen. Sie können online mithilfe eines Warenkorbsystems bestellt werden. Zu allen weiteren Angeboten der Stiftung findet der Besucher die entsprechenden Links, die ihn direkt auf die entsprechenden Seiten führen. Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 64 17

18 SPARKASSEN-BIBLIOTHEK Die Sparkassen-Bibliothek bietet umfangreichen und individuellen Service ie deutschen Bibliotheken... sind D ein unverzichtbares Fundament in unserer Wissens- und Informationsgesellschaft. Die öffentlichen Bibliotheken sind weder ein Luxus, auf den wir verzichten könnten, noch eine Last, die wir aus der Vergangenheit mitschleppen: Sie sind ein Pfund, mit dem wir wuchern müssen... Bibliotheken sind das Gedächtnis der Menschheit. Wir müssen dieses Gedächtnis und dieses Wissen sichern für die Benutzung in der Zukunft. (Quelle: Festrede von Bundespräsident Dr. Horst Köhler anlässlich der Wiedereröffnung der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek am 24. Oktober 2007 in Weimar) Die Bedeutung und der Wert einer Bibliothek werden durch die Einschätzung ihrer Nutzer bestimmt. Doch eine Wert- und Wirkungsmessung, die allein auf der Ebene der direkten, konkreten Nutzung durch Einzelpersonen und deren Bewertung erfolgt, greift zu kurz. Bibliotheken sind nicht allein auf individuellen Service ausgerichtet, sondern erfüllen ebenso eine übergeordnete gesellschaftliche Funktion, wie Stärkung des sozialen, kulturellen, lokalen und (in der Sparkassen-Finanzgruppe) wirtschaftlichen Lebens. Auf die Sparkassen-Bibliothek übertragen bedeutet dies: Die Bibliothek repräsentiert zum einen im rein betriebswirtschaftlichen Sinn einen in Geld zu fassenden Wert. Der materielle Wert wird ergänzt durch immaterielle, nicht in Zahlen auszudrückende Werte in einem vielfältig wirkenden, nachhaltigen Sinn, die umso stärker ausgeprägt sind, je effektiver mithilfe der betriebswirtschaftlich eingesetzten Ressourcen die fachlichen bibliothekarischen Dienstleistungen im Sinne der Bibliotheksnutzer optimiert werden. Durch die Unterstützung der Fachreferenten wird der bedarfsorientierte Bibliotheksbestand sachgerecht und kontinuierlich erweitert. Die Bibliotheks-Verwaltung ermöglicht den Nutzern durch einen einfach Obwohl die virtuellen Medien einen stetig wachsenden Stellenwert einnehmen, ist ein Grundbestand an realen Medien wie Bücher und Zeitschriften unverzichtbar, um den Anforderungen der Benutzer entsprechen zu können. zu recherchierenden Bibliotheks-Katalog einen problemlosen Zugriff. Das Gleiche gilt für Datenbankinhalte, die den eigenen Bestand virtuell ergänzen. Durch Einsatz der neuesten Technik bei Verwaltung und Recherche wird das Dienstleistungsspektrum stetig verbessert. Darüber hinaus werden durch die Mitgliedschaft und die Mitwirkung im Netzwerk der Informations- und Dokumentationseinrichtungen innerhalb der deutschsprachigen Kreditwirtschaft (IKOM) wichtige Kontakte gepflegt, die der fachlichen Kommunikation innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe dienen. Ein möglichst passgenau auf die Bibliotheksnutzer zugeschnittener Service ist wichtiger Bestandteil der betrieblichen Infrastruktur und hat über zufriedene Nutzer eine positive Rückkopplung auf den Träger der Bibliothek: die Wissenschaftsförderung bzw. die Sparkassen-Finanzgruppe. Denn die Sparkassen- Bibliothek als öffentliche Präsenzbibliothek mit einem umfangreichen und spezialisierten Dienstleistungsangebot wird weit über die Sparkassen-Finanzgruppe hinaus geschätzt. Wie die positive Resonanz bestätigt, bietet der Service einer effizient arbeitenden Fach- Bibliothek den Nutzern eine wertvolle Unterstützung, auf die bei der Bewältigung der täglichen Aufgaben zurückgegriffen werden kann. Zugleich wird der Verantwortung zu sachgerechter und ökonomischer Verwendung der eingesetzten Mittel Rechnung getragen. Die Sparkassen-Bibliothek setzt diesen Weg mit den ihr personell und finanziell zur Verfügung stehenden Ressourcen erfolgreich fort. Bibliothek: Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.v. Kaiserstraße Bonn Öffnungszeiten: Mo Do Uhr Fr Uhr Telefon: (02 28) Fax: (02 28) Bibliotheks-Katalog (OPAC): 18 Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 64

19 AUTOR Dr. Oliver Konrads ist Referent im Bereich Revision der Landesbank Hessen-Thüringen, Frankfurt/M. UNTERNEHMENSGESCHICHTE Mittelstandsförderung der Sparkassen mit langer Tradition Ein aktuelles Thema in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Die Förderung der mittelständischen Wirtschaft durch die Sparkassen ist kein Lippenbekenntnis, sondern schon seit langem in der Praxis der Kreditvergabe verankert. Dies belegt Oliver Konrads in einer historischen Analyse. Gleichzeitig untersucht er die Intensität des Kreditengagements der Sparkassen in der Nachkriegszeit. Sparkassen und Mittelstandsförderung gehören in der Selbstsicht der Sparkassen wie auch in der öffentlichen Wahrnehmung untrennbar zusammen. Schließlich ist die Förderung des Mittelstandes in den Satzungen der Sparkassen explizit niedergelegt, und diese positionieren sich als erste Adresse für die Finanzierung kleinerer und mittlerer Unternehmen. Inwieweit aber stimmten Anspruch und Wirklichkeit in der Vergangenheit überein? Dieser Frage ist der Verfasser in einer Studie nachgegangen, die 2006 von der Universität Regensburg als Dissertation angenommen wurde. Die Wissenschaftsförderung der Sparkassen- Finanzgruppe e.v. hat die Veröffentlichung der Arbeit durch einen Zuschuss unterstützt. Der zeitliche Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf den Jahren 1948 bis In diesem Zeitraum bestand aufgrund des Wiederaufbaus und des nachfolgenden rapiden wirtschaftlichen Aufschwungs ein großer Bedarf an mittel- und langfristigen Krediten für den Mittelstand. Die Sparkassen in der Bundesrepublik Deutschland hoben in ihren Publikationen und Verlautbarungen hervor, dass die Mittelstandsförderung einer ihrer wesentlichen Ziele und Aufgaben sei, und dieser Anspruch war, betrachtet man alle Leistungen für den gewerblichen Mittelstand, auch gerechtfertigt. Analysiert man allerdings das Zahlenmaterial über die mittel- und langfristigen Investitionskredite der Sparkassen, treten nicht unbedingt erwartete Ergebnisse zutage. Hierbei zeigt sich nämlich, dass die Sparkassen durchschnittlich nur knapp 20 Prozent ihrer Kredite an den gewerblichen Mittelstand vergaben. Der Geschäftsschwerpunkt lag im Wohnungsbaukreditgeschäft mit durchschnittlich ca. 50 Prozent der vergebenen Kredite. Des Weiteren wurden die Kommunen im Analysezeitraum zu einem immer wichtigeren Nachfrager für Sparkassenkredite. Der auf den ersten Blick überraschend geringe Anteil der mittel- und langfristigen Unternehmenskredite lässt sich vor allem dadurch erklären, dass die kommunalen Träger den Sparkassen klare Prioritäten in der Kreditpolitik setzten, und diese lagen, den Zeitumständen entsprechend, auf dem Neubau und der Instandsetzung von Wohnraum sowie auf Ersatz- und Modernisierungsinvestitionen für die kommunale Infrastruktur. Dass viele Sparkassen wegen der Sicherheitenpro- Insbesondere mit kurzfristigen Krediten, die vor allem aus Giroeinlagen stammten, finanzierten die Sparkassen in der Nachkriegszeit den Mittelstand (Werbung von 1962). Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 64 19

20 UNTERNEHMENSGESCHICHTE blematik eine konservative Strategie bei der Kreditvergabe an Unternehmen verfolgten, trug zusätzlich dazu bei, dass verfügbare Finanzierungsmittel nicht für eine intensivere Förderung des gewerblichen Mittelstandes verwendet wurden. Es wäre allerdings kurzsichtig, würde man die Mittelstandsförderung nur auf mittel- und langfristige Kredite reduzieren und das kurzfristige Kreditgeschäft ausklammern. Bezieht man dieses ein, ergibt sich ein völlig anderes Bild, denn zwischen 1948 und 1963 vergaben die westdeutschen Sparkassen durchschnittlich 78 Prozent der eigenen Kredite an den gewerblichen Mittelstand. Die Sparkassen verfolgten also zur damaligen Zeit andere Strategien im mittel- und langfristigen als im kurzfristigen Kreditgeschäft. Die Förderung des Mittelstands erfolgte dabei eher im kurzfristigen Bereich. Wie stellt sich das Engagement der Sparkassen dar, wenn man das ihrer direkten Wettbewerber, insbesondere der Volksbanken, zum Vergleich heranzieht? Hier zeigt sich, dass bei den Sparkassen sowohl die Anteile am Kreditgeschäft mit dem gewerblichen Mittelstand (Bezugspunkt: Kreditvergabe aller Banken) als auch die Kreditvolumina deutlich höher waren als bei den Volksbanken. Die Sparkassen nahmen somit im Rahmen der Mittelstandsförderung eine sehr wichtige Position ein. Allerdings sanken die Anteilsquoten der Sparkassen im Analysezeitraum fast stetig. Bei allgemein hohen Wachstumsraten konnten die Volksbanken im Geschäftsfeld mittel- und langfristiger Kredite stärker wachsen als die Sparkassen. Mit durchschnittlich ca. 65 Prozent war der Anteil der Mittelstandskredite an den mittel- und langfristigen Krediten bei den Volksbanken deutlich größer als bei den Sparkassen. Die Leistungen der Sparkassen sollen hierdurch nicht geschmälert werden. Es wird aber deutlich, dass sich die Volksbanken im Mittelstandsgeschäft immer besser positionierten und sich, bezogen auf ihre eigenen Geschäftsschwerpunkte, damals anders ausrichteten. Welches Fazit lässt sich aus den Analysen der Jahre ziehen? Die Kernfrage, inwieweit Anspruch und Wirklichkeit übereinstimmen, konnte nicht uneingeschränkt mit ja beantwortet werden. Aufgrund der speziellen Umstände der Nachkriegszeit hatte die Kreditvergabe der Sparkassen andere Schwerpunkte als die Mittelstandsförderung. Dennoch stellten die Sparkassen auch im Vergleich zu anderen Kreditinstituten ihre wichtige Position bei der Mittelstandsfinanzierung unter Beweis. Der Wettbewerb insbesondere mit den Volksbanken nahm jedoch zu, und diese konnten den Sparkassen Marktanteile im Kreditgeschäft mit dem gewerblichen Mittelstand streitig machen. Dass die Sparkassen sich bei der mittelund langfristigen Kreditvergabe eher konservativ verhielten und vorhandene Spielräume nicht nutzten, wirft ein Schlaglicht auf die Risikomentalität der damals Handelnden. Hier wäre es interessant, einmal die Kreditpraxis der Vorkriegszeit zu untersuchen, um zu prüfen, ob nicht Prägungen und Erfahrungen aus der Vergangenheit nachwirkten. Angesichts des Wegfalls der Gewährträgerhaftung und der regulatorischen Anforderungen durch Basel II stellt sich die Erfüllung der satzungsmäßigen Aufgaben für die Sparkassen heute ungleich schwerer dar als zur Zeit des Wiederaufbaus. Auch drängt sich die Frage auf, ob die den Sparkassen zugewiesenen Aufgaben bei der Mittelstandsförderung zwingend von öffentlich-rechtlichen Instituten wahrgenommen werden müssen. Doch nur die Sparkassen können dank ihrer rechtlichen Ausgestaltung und ihrem großen Filialnetz eine flächendeckende Förderung sicherstellen. Dass ein rein privatwirtschaftlich organisiertes Bankensystem in Deutschland dies leisten könnte, ist zu bezweifeln. Oliver Konrads: Die Mittelstandsförderung der Sparkassenorganisation Anspruch und Wirklichkeit. Eine Analyse der Jahre unter Beachtung von Wettbewerbsaspekten (Europäische Hochschulschriften, Reihe V: Volksund Betriebswirtschaft, Bd. 3260), Frankfurt am Main u.a Wissenschaft für die Praxis Mitteilungen 64

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