Internationales Management

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Internationales Management"

Transkript

1 Dirk Holtbrügge/Martin K. Welge Internationales Management Theorien, Funktionen, Fallstudien 5. Auflage

2

3

4 Dirk Holtbrügge/Martin K. Welge Internationales Management Theorien, Funktionen, Fallstudien 5., überarbeitete Auflage 2010 Schäffer-Poeschel Verlag Stuttgart

5 Autoren: Prof. Dr. Dirk Holtbrügge, Lehrstuhl für internationales Management, Universität Erlangen-Nürnberg Prof. Dr. Martin K. Welge, Lehrstuhl für Unternehmensführung, Universität Dortmund Dozenten finden PDF-Dateien der Abbildungen für dieses Lehrbuch unter (Registrierung erforderlich). Bibliografische Information Der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über < abrufbar. E-Book ISBN Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Ver wertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zu stimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen Schäffer-Poeschel Verlag für Wirtschaft Steuern Recht GmbH Einbandgestaltung: Melanie Frasch Layout: Ingrid Gnoth GD 90, Buchenbach Satz: Claudia Wild, Konstanz September 2013 Schäffer-Poeschel Verlag Stuttgart Ein Tochterunternehmen der Verlagsgruppe Handelsblatt

6 Vorwort zur 5. Auflage Von dem Phänomen der Internationalisierung sind Unternehmungen fast aller Länder, Branchen und Größenklassen betroffen. Beinahe täglich wird über Unternehmungen berichtet, die Teile ihrer Produktion in Länder mit niedrigeren Arbeitskosten auslagern, strategische Allianzen mit ausländischen Partnern eingehen oder den Vertrieb ihrer Produkte auf Länder mit höheren Wachstumspotenzialen ausdehnen. Die Probleme und Gestaltungsmöglichkeiten international operierender Unternehmungen sind jedoch sehr unterschiedlich. Während sich viele kleine und mittelständische Unternehmungen am Beginn ihres Internationalisierungsprozesses befinden, gehen Großunternehmungen zunehmend zu einer weltweiten Integration ihrer inund ausländischen Engagements über. In dem vorliegenden Buch werden diese unterschiedlichen Probleme und Anforderungen durch eine differenzierte Perspektive berücksichtigt. Im Mittelpunkt des ersten Teils der insgesamt acht Kapitel stehen jeweils Probleme, mit denen Unternehmungen konfrontiert sind, die sich zum ersten Mal auf einem ausländischen Markt betätigen bzw. erst einen geringen Internationalisierungsgrad aufweisen. Hierzu zählen z. B. die Wahl der Internationalisierungsform, die Gestaltung der Mutter-Tochter-Beziehungen oder die Erfolgsbewertung ausländischer Engagements (atomistische Perspektive). Der jeweils zweite Teil ist dagegen dem Management Multinationaler Unternehmungen vorbehalten. Im Vordergrund stehen dabei z. B. Konzepte des länderübergreifenden organisatorischen Lernens, der Personalentwicklung oder der Netzwerkorganisation weltweit integrierter Unternehmungseinheiten (holistische Perspektive). An die theoretisch-konzeptionellen Teile schließen sich neun Fallstudien der Unternehmungen ABB, BASF, Bayer, Bosch, Lufthansa/Star Alliance, Novartis, Sanofi- Aventis, Siemens und ThyssenKrupp an. Diese sind speziell auf die Konzeption des Buches abgestimmt und erlauben es, die Theorien, Methoden und Instrumente des Internationalen Management anhand authentischer Praxisbeispiele anzuwenden. Für die fünfte Auflage wurde die bewährte Konzeption beibehalten, alle Kapitel wurden jedoch aktualisiert und um neue Entwicklungen teilweise erheblich erweitert. Insbesondere wurden die Ursachen und Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise berücksichtigt. Darüber hinaus wurden die Ergebnisse neuerer empirischer Untersuchungen aufgegriffen und mehr als 200 neue Literaturquellen eingearbeitet. Die diesem Buch zugrunde liegende Konzeption wurde von den Verfassern über mehrere Jahre in Lehrveranstaltungen an der Technischen Universität Dortmund und der Universität Erlangen-Nürnberg sowie in Seminaren mit Praktikern entwickelt, erprobt und kontinuierlich erweitert. Unseren Studierenden und Seminarteilnehmern gebührt daher Dank für vielfältige Anregungen, Verbesserungsvorschläge und Hinweise auf Unverständlichkeiten. Danken möchten wir auch unseren Kolleginnen und Kollegen in der Kommission»Internationales Management«im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V., der Academy of International Business und der European International Business Academy für ihre kritischen und ermuti-

7 VI Vorwort zur 5. Auflage genden Kommentare zu früheren Auflagen des Buches sowie zu verschiedenen Vorträgen und Aufsätzen, die in einzelne Kapitel eingeflossen sind. Unser Dank gilt weiterhin unseren derzeitigen und ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Prof. Dr. Nicola Berg, Dr. Marc Eulerich, Dr. Markus Kittler, Dipl.-Kff. Christina Pawlitzki, Dr. David Rygl und Dr. Birgit Wessely, die uns bei der Erstellung und Aktualisierung der Fallstudien unterstützt haben. Prof. Dr. Nicola Berg hat uns während des gesamten Erstellungsprozesses als Diskussionspartnerin zur Verfügung gestanden und zudem eine erste Fassung des achten Kapitels verfasst. Schließlich danken wir unseren studentischen Hilfskräften sowie unseren Sekretärinnen Christina Vogel und Marion Wehner, die das Manuskript Korrektur gelesen, die Literaturangaben überprüft und das Stichwortverzeichnis erstellt haben. Anregungen und Kritik von Leserinnen und Lesern sind jederzeit willkommen. Univ.-Prof. Dr. Dirk Holtbrügge Univ.-Prof. Dr. Martin K. Welge

8 Inhaltsverzeichnis Vorwort zur 5. Auflage Abkürzungsverzeichnis V XVI 1 Internationalisierung der Wirtschaft als Aktionsrahmen und Problemfeld Entwicklungstendenzen in der Weltwirtschaft Historische Entwicklung länderübergreifender Wirtschaftsaktivitäten Regionale Integrationsprozesse Europäische Union Mittel- und Osteuropa Nordamerika Mittel- und Südamerika Asiatisch-pazifischer Wirtschaftsraum Golfstaaten Afrika Stellung Deutschlands in der Weltwirtschaft Globalisierung der Wirtschaft Dimensionen der Globalisierung Implikationen der Globalisierung für die internationale Unternehmungstätigkeit Weiterführende Literatur Begriffliche und konzeptionelle Grundlagen des Internationalen Management Schwerpunkt der Erforschung internationaler Unternehmungstätigkeit Interkulturelle Managementforschung Internationale Managementforschung Atomistische Perspektive: Auslandsmanagement Holistische Perspektive: Management Multinationaler Unternehmungen Bezugsrahmen des Internationalen Management Weiterführende Literatur Theorien der internationalen Unter nehmungstätigkeit Internationalisierungstheorien Außenhandelstheorien Theorie der absoluten Kostenvorteile von Smith Theorem der komparativen Kostenvorteile von Ricardo Faktorproportionen-Theorem von Heckscher und Ohlin Neo-Faktorproportionen-Theorem von Leontief Kritische Gesamtbeurteilung

9 VIII Inhaltsverzeichnis Theorien der internationalen Direktinvestition Produktlebenszyklustheorie von Vernon Ressourcentransferorientierter Bezugsrahmen des Internationalen Management von Fayerweather (binationale Dimension) Verhaltensorientierte Theorie der Internationalisierung von Aharoni Lerntheorie der Internationalisierung von Johanson/Vahlne Diamant-Ansatz der Internationalisierung von Porter Standorttheorie der Internationalisierung Monopolistische Vorteilstheorie von Hymer und Kindleberger Internalisierungstheorie von Buckley/Casson Eklektische Theorie der internationalen Produktion von Dunning Kritische Gesamtbeurteilung Theorien der Multinationalen Unternehmung Ressourcentransferorientierter Bezugsrahmen des Inter nationalen Management von Fayerweather (multinationale Dimension) Theorie des globalen Wettbewerbs von Porter Ressourcenorientierte Theorie der Multinationalen Unternehmung Theorie der operationalen Flexibilität von Kogut Postmoderne Theorie des Internationalen Management Kritische Gesamtbeurteilung Weiterführende Literatur Strategisches Management in international tätigen Unternehmungen Internationalisierungsstrategien Markt- bzw. Standortwahl Informationsquellen Auswahlverfahren Checklistenverfahren Punktbewertungsverfahren Sequenzielle Bewertungsverfahren Portfolio-Analyse Kritische Gesamtbeurteilung Wahl der Markteintrittsform Wertschöpfungsform Portfolio-Ressourcentransfer Export Auslandsniederlassung Kritische Gesamtbeurteilung Eigentumsform Markttransaktion Unternehmungskooperation

10 Inhaltsverzeichnis IX %ige Tochtergesellschaft Kritische Gesamtbeurteilung Ansiedlungsform Unternehmungsneugründung Unternehmungskauf bzw. Beteiligungserwerb Kritische Gesamtbeurteilung Wahl des Markteintrittszeitpunktes Pionierstrategie Folgerstrategie Kritische Gesamtbeurteilung Strategisches Management in Multinationalen Unternehmungen Idealtypische Strategiealternativen Multinationaler Unternehmungen Internationale Strategie Multinationale Strategie Globale Strategie Transnationale Strategie Merkmale transnationaler Strategien Gleichzeitige Ausnutzung von nationalen Unterschieden, Skalen effekten und Verbundvorteilen Individuelle Prüfung von Integrations- und Differenzierungsvorteilen Grenzüberschreitende Konfiguration der Wertaktivitäten Forschung & Entwicklung Beschaffung Produktion Vertrieb Gesamtbetrachtung Übernahme strategischer Mandate Sprinklerstrategie des Markteintritts Kritische Gesamtbeurteilung Weiterführende Literatur Fallstudie: Management internationaler Unternehmungskooperationen am Beispiel der Star Alliance Unternehmungsporträt der Deutschen Lufthansa AG Codesharing der erste Schritt zur Allianzbildung Die Star Alliance Ziele, Mitglieder und Struktur Angestrebte und realisierte Vorteile der Zusammenarbeit Wettbewerb der Netze Fazit und Ausblick Fallstudie: Akkulturation in länder übergreifenden Unternehmungskooperationen Das Beispiel Sanofi-Aventis Aventis Kreierung einer»life Sciences«-Unternehmung Unternehmungsprofile der beiden Kooperationspartner Hoechst AG Rhône-Poulenc S. A

11 X Inhaltsverzeichnis Die Fusion von Hoechst und Rhône-Poulenc zu Aventis Phasen der Post-Merger Integration Phase I Phase II Zwischenbilanz Sanofi-Aventis Vom hostile zum friendly take-over Unternehmungsprofil von Sanofi-Synthélabo Phasen des Akquisitionsprozesses Phasen der Post-Merger Integration Merkmale der Unternehmungskultur von Sanofi-Aventis Fazit und Ausblick Fallstudie: Länderübergreifende Konfiguration der Forschung & Entwicklung bei Novartis Organisation von Kreativität Das Branchenumfeld der pharmazeutischen Industrie Die Entwicklung des weltweiten Pharmamarkts Die pharmazeutischen Produkte Die internationale Wettbewerbssituation Unternehmungsportrait der Novartis AG Forschung & Entwicklung in der pharmazeutischen Industrie Forschung & Entwicklung bei Ciba-Geigy Forschung & Entwicklung bei Sandoz Forschung & Entwicklung bei Novartis : Die Zeit der Integration ?: Die Zeit der Konsolidierung Novartis Institute for BioMedical Research Novartis Corporate Research Institutes Ausblick Organisation international tätiger Unternehmungen Organisatorische Gestaltung der Mutter-Tochter-Beziehungen Strukturelle Koordinations- und Steuerungsinstrumente Unspezifische Strukturen Differenzierte Strukturen Integrierte Strukturen Integrierte Funktionalstruktur Integrierte Produktstruktur Integrierte Regionalstruktur Mehrdimensionale Strukturen Kritische Gesamtbeurteilung Prozessuale Koordinations- und Steuerungsinstrumente Technokratische Instrumente Planung Formalisierung Marktliche Instrumente Personenorientierte Instrumente

12 Inhaltsverzeichnis XI Persönliche Weisung Selbstabstimmung Sozialisation Kritische Gesamtbeurteilung Organisation in Multinationalen Unter nehmungen Idealtypische Organisationsmodelle Koordinierte Föderation Dezentralisierte Föderation Zentralisierte Knotenpunktstruktur Integriertes Netzwerk Merkmale Ausgeprägte organisatorische Interdependenzen Dezentralisierung der strategischen Entscheidungskompetenzen Länderübergreifendes Wissensmanagement Dominanz personeller Koordinationsinstrumente Individualisierung organisatorischer Rollen Synergetische Organisationskultur Kritische Gesamtbeurteilung Weiterführende Literatur Fallstudie: Fit for the Future? Die strukturelle Entwicklung der BASF AG vor dem Hintergrund von Expansion und Internationalisierung BASF Ein Chemiekonzern macht sich»fit for the Future« Kurzporträt der Unternehmung Historische Entwicklung der Unternehmung Expansion aus Tradition Internationalisierung als Satzungsgegenstand »Die BASF«von der AG zur Gruppe Die Organisation der BASF im Wandel der Zeit Erste Versuche einer Organisationsreform Die Einführung der Matrixstruktur Fit for the Future? Ausblick Fallstudie: Internationale Organisationsentwicklung bei ABB Beständig ist nur der Wandel Fusion von ASEA und BBC zu ABB Entwicklung der Organisationsstruktur Einführung der Matrixstruktur ( ) Modifikation der Matrixstruktur (1993) Umwandlung der Matrixstruktur in eine Spartenorganisation ( ) Organisatorische Neuausrichtung auf die Kunden ( ) Verschlankung der Geschäftsbereiche ( ) Rückkehr auf den Wachstums- und Akquisitionspfad ( ) Fazit und Ausblick

13 XII Inhaltsverzeichnis 6 Personalmanagement in international tätigen Unternehmungen Personalmanagement in ausländischen Tochtergesellschaften Motivation, Führung und Entwicklung von Gastland mitarbeitern Personalmotivation Personalführung Personalentwicklung Entsendung von Stammhausdelegierten Bedeutung und Ziele Entsendungsprozess Auswahl Vorbereitung Einsatz Reintegration Erfolgsfaktoren Personalmanagement in Multinationalen Unternehmungen Idealtypische Gestaltungsalternativen Internationales Personalmanagement Multinationales Personalmanagement Globales Personalmanagement Transnationales Personalmanagement Merkmale des transnationalen Personalmanagement Länderübergreifende Personalentwicklung Länderübergreifendes Führungskräftemanagement Einrichtung internationaler Entscheidungsgremien Gesamtunternehmungsorientierte Entgeltpolitik Kritische Gesamtbeurteilung Weiterführende Literatur Fallstudie: Internationaler Personaleinsatz bei Bosch Unternehmungsportrait der Robert Bosch GmbH Grundsätze der Personalentwicklung Entsendung von Mitarbeitern ins Ausland Ziele und Auswahl Vorbereitung Betreuung während des Auslandseinsatzes Wiedereingliederung Fallstudie: Länderübergreifende Personal entwicklung bei Siemens Siemens AG Entwicklung und Struktur einer weltweit tätigen Unternehmung Die Bedeutung der Weiterbildung im Rahmen der Unternehmungsphilosophie Praxis der länderübergreifenden Personalentwicklung: Das Siemens Management Learning Program Überblick

14 Inhaltsverzeichnis XIII Aufbau und Inhalt der einzelnen Programme Siemens Introduction Program (S5) Siemens Management Development Program (S4) Siemens Advanced Management Program (S3) Siemens Leadership Program (S2) Siemens Executive Program (S1) Siemens Management Institute Peking Bewertung und Ausblick Internationalisierung der Wirtschaft als Aktionsrahmen und Problemfeld Controlling ausländischer Tochtergesellschaften Ziele und Aufgaben des Internationalen Controlling Internationales Controlling und internationale Rechnungslegung Kennzahlen und Kennzahlensysteme Währungsumrechnungsverfahren Währungsumrechnungsverfahren im Rahmen von Zeitund Betriebsvergleichen Fristigkeitsverfahren Nominal-Sachwert-Verfahren Zeitbezugsverfahren Stichtagskursverfahren Funktionales Umrechnungsverfahren Währungsumrechnungsverfahren im Rahmen von Soll-Ist-Vergleichen Verfahren zum Ausgleich von Umrechnungsdifferenzen Verfahren zur Neutralisierung von Inflationswirkungen Transferpreisgestaltung Controlling in Multinationalen Unter nehmungen Idealtypische Gestaltungsalternativen Internationales Controlling Multinationales Controlling Globales Controlling Transnationales Controlling Merkmale des transnationalen Controlling Individualisierung von Erfolgsbeurteilungskriterien Weltweites Risikomanagement Länderübergreifendes Informationssystem Kritische Gesamtbeurteilung Weiterführende Literatur Fallstudie: Controlling internationaler Aktivitäten bei ThyssenKrupp Elevator Historische Entwicklung der ThyssenKrupp AG ThyssenKrupp Elevator Geschäftsfelder und Geschäftsentwicklung Unternehmungsstrategie

15 XIV Inhaltsverzeichnis Technologieführerschaft Externe Wachstumsstrategie Controlling der internationalen Unternehmungsaktivitäten Kennzahlensystem Planungsprozess Berichtsystem Controlling-Organisation Berücksichtigung der besonderen Einflüsse internationaler Geschäftstätigkeit Public Affairs-Management in international tätigen Unternehmungen Public Affairs-Management in ausländischen Tochtergesellschaften Charakteristika, Ziele und Einflussmöglichkeiten von Interessengruppen im Gastland Staatliche Interessengruppen Gastlandregierung Regionale und lokale Administration Nicht-staatliche Interessengruppen Gewerkschaften Verbände Medien Nichtregierungsorganisationen Religionsgemeinschaften Instrumente des Public Affairs-Management in aus l än dischen Tochtergesellschaften Analyseinstrumente Stakeholder-Analyse Issue-Analyse Gestaltungsinstrumente Verhaltensgrundsätze Freiwillige Selbstverpflichtung Öffentlichkeitsarbeit Sponsoring Lobbying Bestechung Konsultation Partizipation Rechtsmittel Kritische Gesamtbeurteilung Public Affairs-Management in Multinationalen Unternehmungen Charakteristika, Ziele und Einflussmöglichkeiten von supranationalen und internationalen Interessengruppen Supranationale Interessengruppen Vereinte Nationen

16 Inhaltsverzeichnis XV Welthandelsorganisation Organisation for Economic Co-operation and Development G Regionale Wirtschaftsorganisationen Internationale Interessengruppen Internationale Gewerkschaftsverbände Internationale Nichtregierungsorganisationen Instrumente des Public Affairs-Management in Multi nationalen Unternehmungen Idealtypische Gestaltungsalternativen Internationales Public Affairs-Management Multinationales Public Affairs-Management Globales Public Affairs-Management Transnationales Public Affairs-Management Merkmale des transnationalen Public Affairs-Management Dezentrale Koordination Differenzierte Unternehmungsethik Kritische Gesamtbeurteilung Weiterführende Literatur Fallstudie: Umgang mit sozio-politischen Interessengruppen: Die weltweite Marktrücknahme des Medikaments Lipobay durch Bayer Unternehmungsporträt der Bayer AG Wirkungsweise des Medikaments Lipobay Zulassung von Lipobay in Europa Berichte über unerwünschte Nebenwirkungen des Präparats Die Rücknahme des Medikaments vom Markt Reaktionen der zuständigen Gesundheitsbehörden Wirtschaftliche Auswirkungen für Bayer Fazit und Ausblick Literaturverzeichnis Firmenverzeichnis Stichwortverzeichnis

17 XVI Abkürzungsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis ABM AJM AME AMJ AMLE AMR APJM ASQ BFuP BMF BMWi CCM CJWB CMR DBW DGfP DIHK EJIM EMJ HBR HM HRDI HRDR HRM HRP HWB HWFü HWInt HWM HWO HWP HWPlan IBR ICC IJA IJEM IJHRM IJIR ILO ILR IO IMF Asian Business & Management Australian Journal of Management Academy of Management Executive Academy of Management Journal Academy of Management Learning and Education Academy of Management Review Asia Pacific Journal of Management Administrative Science Quarterly Betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis Bundesministerium für Finanzen Bundesministerium für Wirtschaft Cross Cultural Management Columbia Journal of World Business California Management Review Die Betriebswirtschaft Deutsche Gesellschaft für Personalführung Deutsche Industrie- und Handelskammer European Journal of In ter na tion al Management European Management Journal Harvard Business Review Harvard Manager Human Resource Development International Human Resource Development Review Human Resource Management Human Resource Planning Handwörterbuch der Betriebswirtschaft Handwörterbuch der Führung Hand wörterbuch Export und Internationale Un ter neh mung Handwörterbuch des Marketing Handwörterbuch Unternehmensführung und Organisation Handwörterbuch des Personalwesens Handwörterbuch der Planung International Business Review International Chamber of Commerce International Journal of Accounting International Journal of Emerging Markets Internatio nal Journal of Hu man Resource Management International Journal of In tercultural Relations International Labour Organization International Labour Review International Or ga ni zation International Monetary Fond

18 Abkürzungsverzeichnis XVII IMR International Marketing Review ISMO International Studies of Management & Organization JB Journal of Busi ness JBE Journal of Business Ethics JEEMS Journal for East Eu ro pean Man age ment Studies JfB Journal für Betriebswirtschaft JIBS Journal of International Business Studies JIM Journal of International Management JLOS Journal of Leadership and Organizational Studies JM Journal of Management JMS Journal of Management Studies JoIM Journal of International Marketing JWB Journal of World Business LRP Long Range Planning MBR Multinational Business Review MIR Management International Review OD Organizational Dynamics OECD Organisation for Economic Co-operation and Development PER Pacific Economic Review RP Research Policy SMJ Strategic Management Journal SMR Sloan Management Review TC Transnational Corporations TIBR Thunderbird International Business Review UNCTAD United Nations Conference on Trade and Development UNDP United Nations Development Programme WiSt Wirtschaftswissenschaftliches Studium wisu Das Wirtschaftsstudium WTO World Trade Organization ZfB Zeitschrift für Betriebswirtschaft ZfbF Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung ZfM Zeitschrift für Management ZfO Zeitschrift für Organisation ZfP Zeitschrift für Personalforschung

19 1 Internationalisierung der Wirtschaft als Aktionsrahmen und Problemfeld 1.1 Entwicklungstendenzen in der Weltwirtschaft Historische Entwicklung länderübergreifender Wirtschaftsaktivitäten Länderübergreifende Wirtschaftsaktivitäten gibt es bereits seit dem Altertum. Schon um v. Chr. errichteten die sumerischen und babylonischen Stadtkulturen des Alten Orients an verschiedenen Orten Stützpunkte, mit denen sie einen regen Fernhandel betrieben. Um 500 v. Chr. reichte der Handel des hellenischen, phönizischen und etruskischen Reiches von Indus, Südarabien und Ostafrika bis zur Ukraine, dem Donautal und Rheingebiet sowie zur südwesteuropäischen und nordwestafrikanischen Atlantikküste (vgl. Moore/Lewis 1999, S. 27 ff.; 2000, S. 11 ff.). Auch über die Seidenstraße, eine durch Mittelasien führende Karawanenstraße zwischen Syrien und der chinesischen Provinz Kansu, wurden bereits seit vorchristlicher Zeit Seide, Porzellan und Gewürze aus China, Indien, Ceylon und Java nach Westen sowie Agrarprodukte, Glas, Edelmetalle und andere Luxusgüter nach Osten transportiert (vgl. Höllmann 2007). Die größte Bedeutung erlangte die Seidenstraße zur Zeit der beinahe zwanzigjährigen Asienreise des venezianischen Kaufmanns Marco Polo ( ), dessen 1298 verfasstes Reisetagebuch für mehrere Jahrhunderte zum wichtigsten geographischen Handbuch des Fernen Ostens wurde (vgl. Polo 1983). Noch heute finden sich z. B. in den usbekischen Städten Samarkand und Buchara Überreste der in dieser Zeit errichteten Marktplätze und Unterkünfte (vgl. Uhlig 1993). Nach dem Niedergang des Römischen Reiches und der damit einhergehenden Rückbildung des Güteraustausches sind in Europa erst im späten Mittelalter und in der Renaissance wieder Ansätze internationalen Unternehmertums festzustellen. Begünstigt durch die Kolonisation der Ebenen Osteuropas und der Küstengebiete der Ostsee, die Kreuzzüge im Mittelmeerraum sowie ein anhaltendes Bevölkerungswachstum und Produktivitätssteigerungen entwickelte sich unter der Führung der Handels- und Familiengesellschaften oberitalienischer Stadtrepubliken (z. B. Florenz, Genua und Venedig), flämischer Städte (Brügge, Antwerpen und Amsterdam) und süddeutscher Städte (vor allem Augsburg und Nürnberg) ein engmaschiges Netz von Messen und Handelswegen. Markante Beispiele dafür sind die Wirtschaftsimperien der Medici aus Florenz sowie der Fugger und Welser aus Augsburg (vgl. Cleugh 2002; Häberlein/Burkhardt 2002; Häberlein 2006). Die Patrizierfamilie der Tucher aus Nürnberg hat bereits kurz nach der Gründung der Tucherschen Handelsgesellschaft im Jahre 1471 Kontore sowie Färbereien und Tuchwebereien in Lyon, Genf, Venedig und Antwerpen errichtet. Geleitet wurden diese häufig von den Söhnen der Familie nach Abschluss ihrer Lehre im Stammhaus (vgl. Grote 1961). Altertum Seidenstraße Spätmittelalter/ Renaissance

20 2 1.1 Internationalisierung der Wirtschaft als Aktionsrahmen und Problemfeld Entwicklungstendenzen in der Weltwirtschaft Beispiel Eine besondere Bedeutung erlangte die Deutsche Hanse (Hansa Teutonica), die vielfach als erste europäische Wirtschaftsgemeinschaft bezeichnet wird. Die Hanse ist ein seit Mitte des 12. Jahrhunderts bestehender Bund von nahezu 200 See- und Binnenstädten unter der Führung Lübecks, dem u. a. Hamburg, Bremen, Kiel, Rostock, Dortmund, Danzig, Königsberg, Riga und Reval (Tallin) angehörten. Obwohl die Hanse weder über eigene Finanzen, Beamte und Institutionen, noch über ein eigenes Heer oder eine eigene Kriegsflotte verfügte, gelang es ihr, für mehr als 300 Jahre das Handelsmonopol für den Austausch von westeuropäischen Fertigwaren und Rohstoffen mit land- und forstwirtschaftlichen Produkten aus dem Baltikum und dem Norden Russlands zu erlangen. Ermöglicht wurde dies vor allem durch ein stark ausgeprägtes Gemeinschaftsgefühl, das sich durch sprachliche Gemeinsamkeiten, familiäre Bindungen und gemeinsame ökonomische Interessen entwickelte. Die Hanse kann damit als erstes Beispiel für die Bedeutung der Unternehmungskultur zur Koordination wirtschaftlicher Aktivitäten angesehen werden. Durch die veränderte weltwirtschaftliche Situation nach der Entdeckung Amerikas und des Seewegs nach Indien sowie den Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges verlor die Hanse im späten 17. Jahrhundert weitgehend an Bedeutung. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs sind jedoch wieder verstärkte Bemühungen zu beobachten, die ökonomischen Beziehungen zwischen den früheren Hansestädten neu zu beleben (vgl. Ziegler 1996; Dollinger 1998; Hammel-Kiesow 2000). Kolonisation Multinationale Unternehmungen Im Zuge des aufkommenden Merkantilismus und der im 17. Jahrhundert einsetzenden Kolonisation weiter Teile Indiens und Afrikas durch die Seefahrtnationen England, Niederlande, Frankreich, Spanien und Portugal dehnte sich der grenzüberschreitende Handel weiter aus. Die überseeischen Kolonien dieser Länder wurden häufig nicht von den jeweiligen Regierungen, sondern von privatwirtschaftlich agierenden Handelskompanien wie der im Jahre 1600 gegründeten British East India Company oder der 1602 gegründeten niederländischen Vereenigde Oostindische Compagnie verwaltet. Diese ursprünglich auf kaufmännische Kooperationen zurückgehenden Handelsgesellschaften wurden mit besonderen Privilegien ausgestattet, die ihnen z. B. die Bewaffnung ihrer Handelsschiffe, die Anlage von Forts und befestigten Faktoreien, die Ausübung der Münz- und Gerichtshoheit und die Anwendung militärischer Gewalt gestatteten und damit letztlich die weitgehende Durchsetzung ihrer Interessen zu Lasten der Kolonien erlaubten. Die Handelskompanien verloren an Bedeutung, nachdem die neu entdeckten Gebiete in Besitz oder unter Kontrolle genommen und der größte Teil der außereuropäischen Welt am Ende des 19. Jahrhunderts unter den Großmächten aufgeteilt worden war (vgl. Braudel 1986, S. 544 ff.). So wurde die Vereenigde Oostindische Compagnie 1799 aufgelöst, nachdem Indonesien zu einer niederländischen Kolonie wurde (vgl. Gaastra 2003). Die British East India Company verlor im Jahre 1858 mit der Erklärung Indiens zur Kronkolonie ihre Verwaltungsfunktion an die britische Regierung (vgl. Keay 1991; Lawson 1993). Die ersten Multinationalen Unternehmungen entstanden gegen Ende des 19. Jahrhunderts (vgl. Jones 1993b, S. 2 ff.). Bis dahin waren im internationalen Warenaustausch hauptsächlich Händler und Kaufleute tätig, die die benötigten Güter direkt vom Hersteller oder anderen Zwischenhändlern bezogen. Der aufkommende Liberalismus, die technisch-industrielle Revolution, die Entwicklung des Aktienrechts sowie insbesondere die Erfindung neuer Transport- und Kommunikationsmittel wie der Eisenbahn, des Telefons und des Telegraphen begünstigten dann jedoch die Entwicklung moderner Großunternehmungen. Ein wichtiger Schritt dazu war die Verle-

21 Entwicklungstendenzen in der Weltwirtschaft gung des ersten transatlantischen Seekabels im Jahre 1866, das Telefonverbindungen zwischen Europa und den USA ermöglichte (vgl. Wobring 2005). Die Internationalisierung begann zunächst in niederländischen, belgischen und englischen Unternehmungen der Erdölindustrie und im Bergbau, wobei das Motiv der Rohstoffsicherung im Vordergrund stand. Der zunehmende Einsatz von Dampfmaschinen und Fließbändern eröffnete zudem massive Kostensenkungspotenziale durch Massenproduktionsvorteile, die die Ausweitung der Absatz- und Beschaffungsmärkte über die relativ kleinen nationalen Märkte Europas hinaus notwendig machten (vgl. Jones 1996, S. 61 ff.; Foreman-Peck 1998). Durch die Entwicklung des Liberalismus und die frühe Einführung des Goldstandards im Jahre 1823 begünstigt gelang es vor allem englischen Unternehmungen, sich durch weltumspannende Handelsaktivitäten und die Gründung von Tochtergesellschaften in Europa, den USA, China und anderen Staaten eine Vormachtstellung in der Weltwirtschaft zu verschaffen (vgl. Jones 2002). In den achtziger und neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts begannen aber auch viele deutsche Unternehmungen wie z. B. Bayer, Hoechst, BASF, AGFA und Degussa (Chemie), Merck, von Heyden und Schering (Pharmazeutika), Siemens und AEG (Elektrogeräte), AFA (Akkumulatoren) und Metallgesellschaft (Kupfer) damit, ein weit verzweigtes Netz von Niederlassungen im Ausland aufzubauen, um ihre Produkte dort zu vertreiben sowie Kundenund Finanzdienstleistungen anzubieten (vgl. Chandler 1989, S. 493). Amerikanische Unternehmungen begannen überwiegend erst nach dem Ersten Weltkrieg damit, ausländische Tochtergesellschaften in Europa und anderen Regionen der Welt zu errichten (vgl. Wilkins 1976). Die Größe des amerikanischen Marktes erlaubte es ihnen, bereits in ihrem Heimatland beträchtliche Massenproduktionsvorteile zu realisieren. Während deshalb im Jahre % der ausländischen Direktinvestitionen in der Welt auf englische, 20 % auf französische und 13 % auf deutsche Unternehmungen entfielen, machte der Anteil amerikanischer Unternehmungen lediglich 7 % aus (vgl. Kenwood/Lougheed 1992, S. 27). Der Bestand ausländischer Direktinvestitionen lag insgesamt bei etwa 14 Mrd. Dollar (vgl. Dunning 1993a, S. 118), was 9 % des gesamten Weltsozialprodukts entsprach. Dieser historische Liberalismus/ Goldstandard Jahrhundertwende Beispiel Ein Beispiel für die frühe Errichtung ausländischer Tochtergesellschaften deutscher Unternehmungen sind die Aktivitäten von Siemens im zaristischen Russland. Bereits drei Jahre nach der Gründung der»telegrafen-bau-anstalt Siemens & Halske«im Jahre 1847 erhielt die Unternehmung die ersten Aufträge zur Errichtung von Telegrafenlinien von St. Petersburg nach Riga, Kronstadt, Oranienbaum und Sevastopol. Nachdem diese zunächst von Deutschland ausgeführt wurden, erfolgte im Jahre 1855 die Gründung einer Zweigniederlassung in St. Petersburg, die von Carl Siemens, dem jüngeren Bruder des Unternehmungsgründers Werner Siemens, geleitet wurde. Zwischen 1847 und 1872 erwirtschaftete Siemens mehr als 25 % seines Umsatzes in Russland. Im Ersten Weltkrieg wurden die inzwischen in zwei Aktiengesellschaften nach russischem Recht umgewandelten Tochtergesellschaften enteignet und verstaatlicht. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigte Siemens in Russland etwa Mitarbeiter (vgl. Feldenkirchen 1998).

22 4 1.1 Internationalisierung der Wirtschaft als Aktionsrahmen und Problemfeld Entwicklungstendenzen in der Weltwirtschaft Weltwirtschaftskrise Zwischenkriegszeit Wirtschaftsbeziehungen zwischen den westlichen Industrieländern Höchststand wurde seitdem nie mehr erreicht. Auch Ende des 20. Jahrhunderts lag dieser Wert mit 7,2 % immer noch deutlich unter dem Niveau des Jahres 1914 (vgl. Kozul-Wright 1995, S. 158). Nach dem Ersten Weltkrieg änderten sich sowohl die Bedeutung als auch die Struktur der internationalen Wirtschaftsbeziehungen erheblich (vgl. Wrigley 2000). Bedingt durch den zunehmenden Nationalismus und Protektionismus sowie den Versuch zahlreicher Länder, die Exportfähigkeit der heimischen Industrie durch die wiederholte Abwertung ihrer Währungen zu Lasten anderer Länder zu verbessern (»beggar-my-neighbour-policy«), nahm die durchschnittliche Wachstumsrate des Außenhandels spürbar ab. Während diese zwischen 1870 und 1913 bei 3,5 % lag, sank sie zwischen 1913 und 1937 auf 1,3 % ab. Einen besonders tiefen Einschnitt bewirkte die Weltwirtschaftskrise des Jahres 1929, nach der das Außenhandelsvolumen bis 1937 sogar durchschnittlich um 0,4 % pro Jahr schrumpfte (vgl. Kitson/Michie 1995, S. 7). Gleichzeitig sank der Anteil Europas am Welthandel von 62 auf 51,4 %, während der Anteil Nordamerikas von 13,2 auf 15,5 % und derjenige Asiens von 11,1 auf 15,5 % anstiegen (vgl. Kenwood/Lougheed 1992, S. 209 ff.). Im Gegensatz zum Außenhandel verlangsamte sich das Wachstum ausländischer Direktinvestitionen durch den Ersten Weltkrieg und die Weltwirtschaftskrise kaum. Um Schutzzölle und nicht-tarifäre Handelshemmnisse zu umgehen, die im Zuge des aufkommenden Nationalismus errichtet worden waren, gründeten viele europäische und amerikanische Unternehmungen Tochtergesellschaften im Ausland, so dass sich der Bestand ausländischer Direktinvestitionen in der Zwischenkriegszeit beinahe verdoppelte. Obwohl deren Anteil zwischen 1914 und 1938 von 44,6 % auf 39,8 % abnahm, kam englischen Unternehmungen weiterhin die mit Abstand größte Bedeutung zu. Am stärksten nahmen ausländische Direktinvestitionen amerikanischer Unternehmungen zu, deren Anteil im gleichen Zeitraum von 18,6 % auf 27,7 % anstieg. Deutsche Unternehmungen schreckten aufgrund der Konfiszierung ihrer ausländischen Produktionsanlagen dagegen davor zurück, in demselben Maße im Ausland zu investieren wie vor dem Ersten Weltkrieg. Ihr Anteil ging deshalb von 10,3 % auf 1,3 % zurück (vgl. Dunning 1993a, S. 117). Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die wirtschaftliche Entwicklung in den westlichen Industrieländern und den sozialistischen Staaten Mittel- und Osteuropas einen unterschiedlichen Verlauf. Nach dem durch den Marshallplan geförderten ökonomischen Wiederaufbau und der Einführung demokratischer Marktwirtschaften in Deutschland, Italien und Japan haben sich die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den westlichen Industrieländern wieder intensiviert. Eine zentrale Bedeutung kam dabei dem 1947 abgeschlossenen General Agreement on Tariffs and Trade (GATT) zu, durch das der allgemeine Abbau von Zöllen und mengenmäßigen Handelsbeschränkungen sowie das Prinzip der Meistbegünstigung durchgesetzt wurden. Ergänzt wurde das GATT durch das 1944 abgeschlossene Abkommen von Bretton Woods, mit dem ein System fester Wechselkurse mit dem Dollar als Leitwährung eingeführt wurde. Als Folge dieser Abkommen wuchs das Welthandelsvolumen zwischen 1950 und dem Zusammenbruch des Systems von Bretton Woods im Jahre 1973 von 57,5 auf 566,7 Mrd. Dollar stärker an als in der Ära der liberalen Weltwirtschaft des 19. Jahrhunderts (vgl. Berg 1976, S. 93). Die jährliche Wachstumsrate des Welthandels lag zwischen 1950

23 Entwicklungstendenzen in der Weltwirtschaft und 2008 mit durchschnittlich 5,9 % deutlich über der des Weltsozialprodukts mit 3,6 % (vgl. Abb. 1-1). Dieser überdurchschnittlich starke Anstieg des Welthandels ist weitgehend auf die Aktivitäten von Unternehmungen aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU), aus den USA und seit den siebziger Jahren aus Asien zurückzuführen, während der Anteil der mittel- und osteuropäischen Staaten (MOS), Mittel- und Südamerikas sowie Afrikas nur gering ist (vgl. Tab. 1-1). Nach dem Vorbild der ehemaligen Sowjetunion führten die sozialistischen Planwirtschaften Mittel- und Osteuropas nach dem Zweiten Weltkrieg dagegen ein staatliches Außenhandels- und Devisenmonopol ein. Im Gegensatz zu den westlichen Industrieländern, in denen der Außenhandel einen zentralen Wachstumsfaktor darstellt, wurde dieser dadurch auf die»residualfunktion«(berg 1976, S. 209) der Behebung von Planungsfehlern und der Beschaffung von Gütern reduziert, die nicht oder nur in unzureichender Menge oder Qualität herstellbar waren. Um darüber hinaus die Realisierung von komparativen Kostenvorteilen und Massenproduktionsvorteilen zu ermöglichen, wurde in dem 1949 gegründeten Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) die weitgehende Spezialisierung der einzelnen Mitgliedstaaten auf bestimmte Güter festgelegt. Zwar stieg daraufhin der überwiegend ex-ante geplante Außenhandel stark an, aufgrund der politischen und ökonomischen Dominanz der ehemaligen Sowjetunion hat der RGW die systemimmanenten Probleme der Mitgliedstaaten aber nie befriedigend lösen können (vgl. Damus 1979). Nach dem durch die Reformen des ehemaligen sowjetischen Staatspräsidenten Michail Gorbatschow eingeleiteten Zusammenbruch der sozialistischen Regime in den mittel- und osteuropäischen Staaten wurde der RGW deshalb im Jahre 1991 aufgelöst, die Transformation der Mit- Sozialistische Planwirtschaften Mittelund Osteuropas Abb. 1-1 Entwicklung des Welthandels und des Weltsozialprodukts zwischen 1950 und 2009 % Weltexport Weltsozialprodukt (Quelle: WTO 2009)

24 6 1.1 Internationalisierung der Wirtschaft als Aktionsrahmen und Problemfeld Entwicklungstendenzen in der Weltwirtschaft Tab. 1-1 Außenwirtschaftliche Position ausgewählter Länder und Regionen im Jahre 2008 Region/Land Anteil am Weltexport (in %) Anteil am Weltimport (in %) Anteil an den abgeflossenen ausländischen Direktinvestitionen (Bestand in %) Anteil an den zugeflossenen ausländischen Direktinvestitionen (Bestand in %) EU Deutschland Frankreich Großbritannien Italien Niederlande 38,2 9,5 3,9 3,1 3,5 3,9 38,6 7,5 4,3 4,3 3,5 3,4 58,4 7,9 9,0 10,9 3,3 5,5 45,2 4,1 6,7 8,9 2,4 4,4 MOS Russland 3,3 2,6 2,9 1,7 1,7 1,6 2,9 2,1 Nordamerika USA Kanada Mexiko 13,2 8,4 2,7 2,1 19,2 14,3 2,7 2,1 21,5 17,9 3,3 0,3 18,9 13,8 3,4 1,7 Südamerika Brasilien Argentinien 3,2 0,9 0,3 2,5 0,9 0,3 1,4 0,8 0,2 4,3 2,2 0,4 Asien Japan China Hongkong Südkorea Taiwan Singapur Indien 30,6 5,1 8,8 2,7 2,7 1,8 2,1 1,1 29,5 4,4 6,8 2,6 2,5 1,6 1,8 1,5 11,0 3,5 0,6 6,6 0,4 1,0 1,0 0,2 19,5 0,9 2,2 7,8 0,8 0,3 1,6 0,5 Golfstaaten Saudi-Arabien VAE 4,7 2,0 1,4 2,2 0,7 1,0 0,7 0,1 0,3 1,1 0,8 0,5 Afrika Südafrika Nigeria 2,8 0,5 0,5 2,4 0,6 0,3 0,5 0,4 0,0 2,6 0,6 0,6 (Quellen: UNCTAD 2009; WTO 2009) Multipolare Weltwirtschaft gliedstaaten in demokratische Marktwirtschaften eingeleitet und deren Integration in die internationale Arbeitsteilung forciert. Aus der seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs bestehenden bipolaren Weltwirtschaft mit den beiden Zentren USA und UdSSR wurde so eine multipolare Weltwirtschaft, die einerseits durch eine zunehmende Liberalisierung, Konvergenz und Integration gekennzeichnet ist (vgl. Abb. 1-2). Gleichzeitig sind aber auch wachsende Regionalisierungstendenzen zu beobachten (vgl. Rugman 2005). Merkmale dafür sind etwa zahlreiche regionale Wirtschaftsgemeinschaften (vgl. Altmann/Kulessa 1998; Haas/Neumair/Schlesinger 2009, S. 53 ff.), die von einer Freihandelszone

25 Entwicklungstendenzen in der Weltwirtschaft Abb. 1-2 Von der bipolaren zur multipolaren Weltwirtschaft Japan, Westeuropäische Staaten, Lateinamerikanische Staaten und andere Osteuropäische kommunistische Staaten Jugoslawien USA UdSSR Westen Indien China Osten Bipolare Weltwirtschaft der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts USA Transformationsländer Japan West- Deutschland Mittelund Ost am wenigsten entwickelte Länder Nigeria Südafrika China Brasilien Emerging Markets Indien Russland Saudi- Arabien Multipolare Weltwirtschaft des 21. Jahrhunderts (Quelle: in Anlehnung an Papp 1997, S. 159 ff.) (NAFTA) über die geplante Errichtung einer Zollunion (ASEAN) und einen gemeinsamen Markt (MERCOSUR) bis hin zu einer Wirtschafts- und Währungsunion (EU) reichen (vgl. Tab. 1-2). Bedeutung und Integrationsgrad ausgewählter regionaler Wirtschaftsgemeinschaften sind in Tabelle 1-3 wiedergegeben. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts weist die Weltwirtschaft die größte Integrationsdichte in der Geschichte auf. Verantwortlich dafür ist insbesondere die Verbesserung Beginn des 21. Jahrhunderts

26 8 1.1 Internationalisierung der Wirtschaft als Aktionsrahmen und Problemfeld Entwicklungstendenzen in der Weltwirtschaft Tab. 1-2 Typologie regionaler Wirtschaftsgemeinschaften Integrationsform Kriterien Aufhebung von Handelshemmnissen koordiniertes Verhalten gegenüber Nichtmitgliedern Freie Faktorbewegungen Abstimmung der Wirtschaftspolitik Supranationale Legislative, Exekutive und Judikative Zoll union Freihandelszone Gemeinsamer Markt Wirtschaftsund Währungsunion Politische Union ja ja ja Ja ja nein ja ja Ja ja nein nein ja Ja ja nein nein nein Ja ja nein nein nein Nein ja Beispiele NAFTA ASEAN MERCOSUR EU (Quelle: modifiziert und erweitert nach Kutschker 1999, S. 11) Tab. 1-3 Bedeutung und Integrationsgrad ausgewählter regionaler Wirtschaftsgemeinschaften im Jahre 2008 Außenhandel insgesamt (in Mrd. US-$) Anteil am Welthandel (in %) Außenhandel innerhalb des Wirtschaftsraums (in %) Anteil am Welthandel (in %) EU ,1 68,1 28,8 NAFTA ,6 51,3 7,0 ASEAN 864 6,3 25,0 1,6 MERCOSUR 224 1,6 14,5 0,2 (Quelle: WTO 2009) WTO der rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen für den weltweiten Austausch von Gütern und Dienstleistungen im Rahmen der Welthandelsorganisation (World Trade Organization, WTO). Die gegenwärtig 153 Mitglieder umfassende WTO

27 Entwicklungstendenzen in der Weltwirtschaft trägt als Nachfolgeorganisation des GATT wesentlich zur Reduzierung von Zollsätzen, zum Abbau von Dumping sowie zum länderübergreifenden Schutz von intellektuellen Eigentumsrechten bei. Im Jahre 2008 wurden rund 95 % des Welthandels zwischen den WTO-Mitgliedern abgewickelt (vgl. WTO 2009). Darüber hinaus führen die hohen Wachstumsraten und die außenwirtschaftliche Öffnung der Emerging Markets dazu, dass immer mehr ehemals isolierte Länder in die Weltwirtschaft integriert werden. Dies gilt vor allem für die BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China, deren Anteil am Welthandel und an den weltweiten ausländischen Direktinvestitionen gegenwärtig stark zunimmt. Die BRIC-Staaten machen zwar gegenwärtig lediglich 15 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der G7-Staaten (USA, Japan, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Kanada) aus, dieser Anteil wird einer Studie der Investmentbank Goldman & Sachs zufolge in weniger als 25 Jahren jedoch bis auf 50 % steigen. In 40 Jahren wird die Wirtschaftskraft der BRIC-Staaten diejenige der G7-Staaten überholt haben werden vier der sechs größten Volkswirtschaften der Welt BRIC-Staaten sein (vgl. Abb. 1-3). Durch die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise wird sich dieser Aufholprozess der Emerging Markets in den nächsten Jahren noch beschleunigen. Während die Weltbank etwa für das Jahr 2009 einen Rückgang des Welt-BIP von 1,7 % erwartet, ist das BIP in China im dritten Quartal 2009 bereits wieder um 6,9 % gestiegen. Für Indien wird für das Finanzjahr 2008/09 ein Wachstum des BIP von mehr als 6 % erwartet (vgl. World Bank 2009). Auch die Schrumpfung des Außenhandels, die von der WTO für das Jahr 2009 auf etwa 10 % prognostiziert wird (vgl. Lamy 2009), fällt in den BRIC-Staaten deutlich geringer als in den westlichen Industrieländern aus. BRIC-Staaten Finanz- und Wirtschaftskrise Abb. 1-3 Zeitpunkte, zu denen das BIP der BRIC-Staaten größer sein wird als das BIP der G7-Staaten China Indien GB D JAP ITA FRA D JAP USA Russland ITA FRA D Brasilien ITA FRA D BRICs G (Quelle: in Anlehnung an Wilson/Purushothaman 2006, S. 6)

28 Internationalisierung der Wirtschaft als Aktionsrahmen und Problemfeld Entwicklungstendenzen in der Weltwirtschaft Im Folgenden werden zunächst die aktuellen Entwicklungen in ausgewählten Regionen der Weltwirtschaft (Kap ) und die Stellung Deutschlands näher betrachtet (Kap ). Anschließend werden einige zentrale Aspekte der Globalisierung der Wirtschaft und die daraus resultierenden Implikationen für die internationale Unternehmungsführung skizziert (Kap. 1.2). Die Ausführungen bilden die Grundlage für die weitere Konzeption des Buches, die in Kapitel 2 ausführlich erläutert wird Regionale Integrationsprozesse EWG, EG, EU Osterweiterung der EU Einführung des Euro Europäische Union Die 1951 von Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden durch die Römischen Verträge gegründete Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), die 1978 in Europäische Gemeinschaft (EG) und 1992 in Europäische Union (EU) umbenannt wurde, hatte nach dem Zweiten Weltkrieg einen wesentlichen Anteil an der Liberalisierung und Dynamisierung des Welthandels. Ihren Ursprung hatte die EU in der 1950 gegründeten Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS), durch die eine gemeinschaftliche Nutzung der strategisch bedeutsamen Kohle- und Stahlressourcen ermöglicht und damit die Gefahr von Kriegen in Europa reduziert werden sollte. Das Ziel war es, so der damalige französische Außenminister Robert Schuman,»Krieg nicht nur undenkbar, sondern materiell unmöglich zu machen«(zit. nach Wagener/Eger/Fritz 2006, S. 67). Als diese Gefahr in den fünfziger Jahren nicht mehr bestand, rückten immer mehr wirtschaftliche Ziele in den Vordergrund. So wurde der Außenhandel zwischen den Mitgliedstaaten durch den 1959 begonnenen stufenweisen Abbau der Binnenzölle und der mengenmäßigen Handelsbeschränkungen (Freihandelszone) liberalisiert erfolgte die Angleichung der nationalen Zollsätze an einen gemeinsamen Außenzolltarif (Zollunion). Nachdem sich der Integrations- und Harmonisierungsprozess in den siebziger Jahren aufgrund unterschiedlicher Zielsetzungen der 1973 um Großbritannien, Irland und Dänemark erweiterten Gemeinschaft zwischenzeitlich verlangsamte, erhielt dieser Prozess durch die Beitritte Griechenlands (1981), Spaniens und Portugals (1986) sowie vor allem durch die Vollendung des Binnenmarktes zum 31. Dezember 1992 eine neue Dynamik (vgl. Abb. 1-3). Zum 01. Mai 2004 erfolgte die Osterweiterung der EU um 10 und zum 01. Januar 2008 um zwei weitere neue Mitglieder. Im Jahre 2008 wurden rund 28,8 % des gesamten Welthandels innerhalb der dadurch auf 27 Mitgliedstaaten angewachsenen EU abgewickelt (vgl. Tab. 1-3). Deren Anteil am gesamten Weltexport betrug 38,2 % und am Weltimport 38,6 % (vgl. Tab. 1-1). Ein weiterer Integrationsschritt zur Verwirklichung einer Wirtschaftsunion war die Einführung des Euro als gemeinsamer europäischer Währung. Nachdem zum 01. Januar 1999 auf der Basis der im Vertrag von Maastricht festgelegten Konvergenzkriterien der Kreis der Beitrittsländer (alle damaligen Mitgliedstaaten der EU mit Ausnahme von Dänemark, Großbritannien und Schweden) sowie die Wechselkurse festgelegt wurden, ist der Euro seit dem 01. Januar 2002 das alleinige gesetzliche

29 Entwicklungstendenzen in der Weltwirtschaft Abb. 1-4 Die»vier Freiheiten«des EG-Binnenmarktes Die»vier Freiheiten«des EG-Binnenmarktes Freier Personenverkehr Freier Dienstleistungsverkehr Wegfall von Grenzkontrollen, Liberalisierung der Finanzdienste, Harmonisierung der Niederlassungs- und Beschäftigungsfreiheit Banken- und Versicherungsaufsicht, Öffnung der Transport- für EU-Bürger und Telekommunikationsmärkte Freier Warenverkehr Freier Kapitalverkehr Wegfall von Grenzkontrollen, Größere Freizügigkeit für Geldund Kapitalbewegungen, Schritte Harmonisierung oder gegenseitige Anerkennung von für einen gemeinsamen Markt für Normen und Vorschriften, Finanzleistungen, Liberalisierung Steuerharmonisierung des Wertpapiermarktes Zahlungsmittel in diesen Ländern. In den nächsten Jahren planen auch weitere EU- Mitglieder wie Estland, Litauen und Slowenien den Euro einzuführen. Für Unternehmungen aus den beteiligten Ländern bedeutet dies den Wegfall von Umtauschgebühren und Wechselkursrisiken und damit Kosteneinsparungen beim Außenhandel bzw. bei Auslandsinvestitionen innerhalb des Euro-Währungsraums. Den letzten Schritt der EU auf dem Weg zu einer politischen Union bildet die Schaffung gemeinsamer supranationaler Institutionen. Zwar verfügt die EU mit dem Rat der Staats- und Regierungschefs, der Kommission und dem Europäischen Parlament bereits über entsprechende Organe, deren Rechte sind jedoch im Vergleich zu den entsprechenden Organen der Mitgliedstaaten noch stark eingeschränkt. Unter Leitung des ehemaligen französischen Präsidenten Valéry Giscard d Estaing wurde deshalb ein Konvent einberufen, der den Entwurf einer Europäischen Verfassung erarbeitet hat. Der darauf basierende Vertrag von Lissabon soll insbesondere dazu dienen, die EU nach der Erweiterung um zwölf neue Mitglieder in den Jahren 2004 und 2007 handlungsfähiger zu machen. Darüber hinaus sollen die Grundlagen für eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik und die dafür erforderlichen Institutionen und Positionen geschaffen werden. Nach der Ratifizierung durch alle 27 Mitgliedstaaten der EU, die durch Referenden in Frankreich, Irland und den Niederlanden sowie Vorbehalte Polens und Tschechiens mehrfach verzögert wurde, ist der Vertrag von Lissabon am 01. Dezember 2009 in Kraft getreten Mittel- und Osteuropa Nachdem die mittel- und osteuropäischen Staaten seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs von den Entwicklungen in der Weltwirtschaft weitgehend isoliert waren, haben diese Ende der achtziger Jahre die bis dahin bestehenden Außenhandels- und Devisenmonopole aufgehoben und inländischen Unternehmungen das Recht zur Vertrag von Lissabon Außenhandelsaktivitäten

30 Internationalisierung der Wirtschaft als Aktionsrahmen und Problemfeld Entwicklungstendenzen in der Weltwirtschaft Zulassung ausländischer Direktinvestitionen Russland eigenständigen Durchführung von Außenhandelsaktivitäten eingeräumt. Als Folge davon stieg der Außenhandelsumsatz in den meisten Ländern stark an, wobei der Außenhandel mit den Mitgliedstaaten der EU ein überproportional hohes Wachstum verzeichnete. Insgesamt entfielen im Jahre 2008 rund 3,3 % des gesamten Weltexports und etwa 2,9 % des Weltimports auf die mittel- und osteuropäischen Staaten (vgl. Tab. 1-1). Ein weiterer bedeutsamer Schritt zur Integration in die internationale Arbeitsteilung war die zwischen 1988 und 1990 erfolgte Zulassung ausländischer Direktinvestitionen. Bereits in den späten sechziger und frühen siebziger Jahren gab es erste Bemühungen, Joint Ventures unter Beteiligung ausländischer Unternehmungen zur Modernisierung der zunehmend unter Produktivitäts- und Qualitätsmängeln leidenden inländischen Wirtschaft anzuziehen. Im Zuge der Ende der achtziger Jahre einsetzenden grundlegenden politischen und wirtschaftlichen Veränderungen in diesen Staaten haben sich jedoch sowohl die Ziele der Gastländer als auch die Rahmenbedingungen für ausländische Direktinvestitionen erheblich gewandelt. Stellten diese zunächst nur»privatkapitalistische Inseln (Holtbrügge 1989) innerhalb eines weiterhin zentral geplanten Wirtschaftssystems dar, so wird ausländischen Direktinvestitionen nun wenn auch in regional unterschiedlichem Maße eine Schlüsselrolle innerhalb des Transformationsprozesses eingeräumt (vgl. Welge/Holtbrügge 1993, S. 219 ff.). Nachdem ausländische Unternehmungen zunächst nur sehr zögerlich auf diese außenwirtschaftliche Öffnung reagierten, hat die mit der Transformation dieser Länder in demokratische Marktwirtschaften einsetzende Liberalisierung der rechtlichen, ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen einen starken Anstieg ausländischer Direktinvestitionen bewirkt. Zwar ist der Anteil der mittel- und osteuropäischen Staaten an den gesamten ausländischen Direktinvestitionen in der Welt noch sehr gering, im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) besitzen diese in Polen, Tschechien und Ungarn jedoch bereits eine relativ große Bedeutung. Diese dürfte noch weiter zunehmen, nachdem diese Länder zusammen mit der Slowakei, Slowenien und den drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen im Jahre 2004 als erste ehemalige RGW-Mitglieder in die EU aufgenommen wurden. Ähnliches gilt für Bulgarien und Rumänien, die 2007 der EU beigetreten sind. Russland und die GUS-Staaten haben dagegen bislang nur in einem geringen Ausmaß ausländische Direktinvestitionen anziehen können. Während auf die mittel- und osteuropäischen Staaten im Jahre 2008 insgesamt 3,3 % aller ausländischen Direktinvestitionen entfallen, macht der Anteil Russlands lediglich 2,1 % aus (vgl. Tab. 1-1). Viele Unternehmungen, die bereits in Russland investiert haben, verharren zudem in einer wait-and-see-position (vgl. Holtbrügge 1996b). Als Gründe für das im Vergleich zur Größe und ökonomischen Bedeutung des Landes nur sehr geringe ausländische Engagement werden vor allem die Unzulänglichkeit des ordnungspolitischen Rahmens, die politische und rechtliche Unsicherheit sowie administrative und bürokratische Hemmnisse genannt (vgl. Holtbrügge/Boutler 2003). Durch die Einrichtung von Sonderwirtschaftszonen sowie das vor allem durch den hohen Ölpreis bewirkte starke Wirtschaftswachstum wird für die nächsten Jahre jedoch eine deutliche Zunahme ausländischer Direktinvestitionen erwartet. Dazu beitragen könnte auch die geplante

Internationales Management

Internationales Management Martin K. Welge/Dirk Holtbrügge 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Internationales Management Theorien,

Mehr

Martin K. Welge / Dirk Holtbrügge. Internationales Management. 2., völlig überarbeitete und erweiterte Auflage. averlag.

Martin K. Welge / Dirk Holtbrügge. Internationales Management. 2., völlig überarbeitete und erweiterte Auflage. averlag. Martin K. Welge / Dirk Holtbrügge Internationales Management 2., völlig überarbeitete und erweiterte Auflage averlag moderne Industrie Inhaltsverzeichnis 1 Internationalisierung der Wirtschaft als Aktionsrahmen

Mehr

Internationales Management

Internationales Management Dirk Holtbrügge /Martin K. Welge Internationales Management Theorien, Funktionen, Fallstudien 6., vollständig überarbeitete Auflage 2015 Schäffer-Poeschel Verlag Stuttgart Vorwort zur 6. Auflage............................................

Mehr

Internationales Management

Internationales Management Internationales Management Theorien, Funktionen, Fallstudien von Prof. Dr. Martin K. Welge, Prof. Dr. Dirk Holtbrügge Lehrstuhl für Unternehmensführung, Universität Dortmund Lehrstuhl für Internationales

Mehr

Internationales Management

Internationales Management Dirk Holtbrügge/Martin K. Welge Internationales Management Theorien, F.unktipnep^Tal'tstudien 5., überarbeitete Auflage 2010 Schäffer-Poeschel Verlag Stuttgart Vorwort zur 5. Auflage Abkürzungsverzeichnis

Mehr

Internationales Management

Internationales Management Martin K. Welge/Dirk Holtbrügge Internationales Management Theorien, Funktionen, Fallstudien 3., überarbeitete und erweiterte Auflage 2003 Schäffer-Poeschel Verlag Stuttgart Inhaltsverzeichnis 1 Internationalisierung

Mehr

Dirk Holtbrügge/Martin K. Welge. Internationales Management. Theorien, Funktionen, Fallstudien. 6., vollständig überarbeitete Auflage

Dirk Holtbrügge/Martin K. Welge. Internationales Management. Theorien, Funktionen, Fallstudien. 6., vollständig überarbeitete Auflage Dirk Holtbrügge/Martin K. Welge Internationales Management Theorien, Funktionen, Fallstudien 6., vollständig überarbeitete Auflage 2015 Schäffer-Poeschel Verlag Stuttgart Vorwort zur 6. Auflage Abkürzungsverzeichnis

Mehr

1 Internationalisierung der Wirtschaft als Aktionsrahmen und Problemfeld

1 Internationalisierung der Wirtschaft als Aktionsrahmen und Problemfeld 1 1 Internationalisierung der Wirtschaft als Aktionsrahmen und Problemfeld 1.1 Entwicklungstendenzen in der Weltwirtschaft 1.1.1 Historische Entwicklung länderübergreifender Wirtschaftsaktivitäten Länderübergreifende

Mehr

Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP)

Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) Philipp Stiens Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) Auswirkungen auf die globale Handelsordnung Bachelorarbeit Stiens, Philipp: Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP): Auswirkungen

Mehr

EU USA China: Handelsbeziehungen Export

EU USA China: Handelsbeziehungen Export EU USA China: Handelsbeziehungen Export In absoluten Zahlen, Anteile am jeweiligen Export in Prozent, 2010 Export 283,8 Mrd. US $ (18,0 %) 240,2 Mrd. US $ (18,8 %) 311,4 Mrd. US $ (19,7 %) Export insgesamt:

Mehr

Kapitel 1: Der Welthandel im Überblick 1-1

Kapitel 1: Der Welthandel im Überblick 1-1 Kapitel 1: Der Welthandel im Überblick 1-1 Übersicht Wer handelt mit wem? Das Gravitationsmodell Einfluss der Größe einer Volkswirtschaft auf den Handel Weitere Faktoren, die den Handel beeinflussen Entferungen

Mehr

Strategieentwicklung in Sozialinstitutionen

Strategieentwicklung in Sozialinstitutionen Strategieentwicklung in Sozialinstitutionen Ein Leitfaden für die Praxis Rudolf Bätscher Johannes Ermatinger Versus Zürich Informationen über Bücher aus dem Versus Verlag finden Sie unter http://www.versus.ch

Mehr

Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten

Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten In absoluten Zahlen, nach nach Arten, Arten, 1998 1998 bis 2008 bis 2008 Mrd. US-Dollar 500 450 517,2 459,3 400 * Durchschnittswert in den genannten

Mehr

Nach einem leichten Rückgang in 2002 schnellt der Absatz in 2003 um 13% in die Höhe...

Nach einem leichten Rückgang in 2002 schnellt der Absatz in 2003 um 13% in die Höhe... United Nations Economic Commission for Europe Embargo: 2 October 24, 11: hours (Geneva time) Press Release ECE/STAT/4/P3 Geneva, 2 October 24 Starkes Wachstum von Absatz und Produktion von Industrierobotern

Mehr

Universität Passau. Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth. Seminararbeit

Universität Passau. Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth. Seminararbeit Universität Passau Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth Seminararbeit "E-Recruiting und die Nutzung von Social Media zur Rekrutierung von externen

Mehr

Staaten mit der höchsten Anzahl an Migranten USA 13,5. Russland 8,7. Deutschland 13,1. Saudi-Arabien. Kanada. Frankreich 10,7 10,4.

Staaten mit der höchsten Anzahl an Migranten USA 13,5. Russland 8,7. Deutschland 13,1. Saudi-Arabien. Kanada. Frankreich 10,7 10,4. Migration Nach Aufnahmestaaten, Migranten in absoluten in absoluten Zahlen Zahlen und Anteil und an Anteil der Bevölkerung an der Bevölkerung in Prozent, in 2010 Prozent, * 2010* Migranten, in abs. Zahlen

Mehr

Währungsreserven und Devisenumsatz

Währungsreserven und Devisenumsatz Währungsreserven und Devisenumsatz In absoluten Zahlen, 1980 weltweit bis 2007 1980 bis 2007 Währungsreserven 3.500 3.250 3.000 3.210 3.543 Devisenumsatz 3.500 3.250 3.000 2.750 Devisenumsatz pro Handelstag,

Mehr

Markus Demary / Michael Voigtländer

Markus Demary / Michael Voigtländer Forschungsberichte aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Nr. 50 Markus Demary / Michael Voigtländer Immobilien 2025 Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Wohn- und Büroimmobilienmärkte

Mehr

Fotografieren lernen Band 2

Fotografieren lernen Band 2 Fotografieren lernen Band 2 Cora und Georg Banek leben und arbeiten in Mainz, wo sie Mitte 2009 ihr Unternehmen um eine Fotoakademie (www.artepictura-akademie.de) erweitert haben. Vorher waren sie hauptsächlich

Mehr

Business Intelligence für Prozesscontrolling

Business Intelligence für Prozesscontrolling Business Intelligence für Prozesscontrolling Peter Singer Business Intelligence für Prozesscontrolling Konzeption eines Business-Intelligence-Systems für subjektorientierte Geschäftsprozesse unter Beachtung

Mehr

GPP Projekte gemeinsam zum Erfolg führen

GPP Projekte gemeinsam zum Erfolg führen GPP Projekte gemeinsam zum Erfolg führen IT-Sicherheit Schaffen Sie dauerhaft wirksame IT-Sicherheit nach zivilen oder militärischen Standards wie der ISO 27001, dem BSI Grundschutz oder der ZDv 54/100.

Mehr

Internationale Unternehmensführung. Übung:

Internationale Unternehmensführung. Übung: Internationale Unternehmensführung Übung: Aufgabensammlung WS 2014/ 15 Patrick Trautner M.Sc. Sprechstunde: Donnerstag 14:00 16:00 Uhr E-Mail: [email protected] 1 Übung zur Veranstaltung

Mehr

Cross-border Mergers & Acquisitions in China

Cross-border Mergers & Acquisitions in China Mischa Marx Cross-border Mergers & Acquisitions in China Implikationen und Handlungsempfehlungen für ein modifiziertes Phasenmodell Reihe China Band 30 Diplomica Verlag Marx, Mischa: Cross-border Mergers

Mehr

I.O. BUSINESS. Checkliste Effektive Vorbereitung aktiver Telefonate

I.O. BUSINESS. Checkliste Effektive Vorbereitung aktiver Telefonate I.O. BUSINESS Checkliste Effektive Vorbereitung aktiver Telefonate Gemeinsam Handeln I.O. BUSINESS Checkliste Effektive Vorbereitung aktiver Telefonate Telefonieren ermöglicht die direkte Kommunikation

Mehr

Seniorenbüros im Land Brandenburg

Seniorenbüros im Land Brandenburg Nancy Bauer Seniorenbüros im Land Brandenburg Innovative und zukunftsorientierte Kommunalpolitik unter dem Aspekt des demographischen Wandels Diplomarbeit BACHELOR + MASTER Publishing Bauer, Nancy: Seniorenbüros

Mehr

Grundmann Rathner Abschlussprüfungen Bankwirtschaft, Rechnungswesen und Steuerung, Wirtschafts- und Sozialkunde

Grundmann Rathner Abschlussprüfungen Bankwirtschaft, Rechnungswesen und Steuerung, Wirtschafts- und Sozialkunde Grundmann Rathner Abschlussprüfungen Bankwirtschaft, Rechnungswesen und Steuerung, Wirtschafts- und Sozialkunde Prüfungstraining für Bankkaufleute Die Bücher der Reihe Prüfungstraining für Bankkaufleute

Mehr

Wie Banken Wachstum ermöglichen und Krisen verursachen

Wie Banken Wachstum ermöglichen und Krisen verursachen Mathias Binswanger Geld aus dem Nichts Wie Banken Wachstum ermöglichen und Krisen verursachen WlLEY WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA Inhaltsverzeichnis Vorwort Einleitung: Warum wir den Prozess der Geldschöpfung

Mehr

Im Rahmen seiner Beratertätigkeit veröffentlicht er Artikel und hält Vorträge und Schulungen zu diesen und weiteren Themen.

Im Rahmen seiner Beratertätigkeit veröffentlicht er Artikel und hält Vorträge und Schulungen zu diesen und weiteren Themen. Dr. Wolf-Gideon Bleek ist seit 1997 in der Softwaretechnik-Gruppe der Universität Hamburg in Forschung und Lehre tätig. Er führt seit 1999 agile Projekte durch und berät Organisationen beim Einsatz agiler

Mehr

Strategische Umsetzung von Corporate. Mittelständigen Unternehmen in Bayern. unter besonderer Berücksichtigung der

Strategische Umsetzung von Corporate. Mittelständigen Unternehmen in Bayern. unter besonderer Berücksichtigung der Strategische Umsetzung von Corporate Social Responsibility in Klein- und Mittelständigen Unternehmen in Bayern unter besonderer Berücksichtigung der Herausforderungen der Internationalisierung Erik Lindner

Mehr

Risikomanagement Leitfaden zur Umsetzung eines Risikomanagement-Systems für die wertorientierte Steuerung von Unternehmen

Risikomanagement Leitfaden zur Umsetzung eines Risikomanagement-Systems für die wertorientierte Steuerung von Unternehmen Risikomanagement Leitfaden zur Umsetzung eines Risikomanagement-Systems für die wertorientierte Steuerung von Unternehmen Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Horst Wildemann TCW Transfer-Centrum für Produktions-Logistik

Mehr

Interkulturelle Kompetenz für die öffentliche Verwaltung

Interkulturelle Kompetenz für die öffentliche Verwaltung Leitfaden für die Bildungspraxis Interkulturelle Kompetenz für die öffentliche Verwaltung Band 35 Was ist Informationen Inhalt Einleitung Qualifizierungsbedarf? Herausforderungen Vorgehensweisen Instrumente

Mehr

Vertriebssteuerung Leitfaden zur Entwicklung von organischem Wachstum in globalen Märkten

Vertriebssteuerung Leitfaden zur Entwicklung von organischem Wachstum in globalen Märkten Vertriebssteuerung Leitfaden zur Entwicklung von organischem Wachstum in globalen Märkten Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Horst Wildemann TCW Transfer-Centrum für Produktions-Logistik und Technologie-Management

Mehr

Praxis der Personalpsychologie Human Resource Management kompakt

Praxis der Personalpsychologie Human Resource Management kompakt Praxis der Personalpsychologie Human Resource Management kompakt herausgegeben von Prof. Dr. Heinz Schuler, Dr. Rüdiger Hossiep Prof. Dr. Martin Kleinmann, Prof. Dr. Werner Sarges Band 6 Auslandseinsatz

Mehr

Nr. 25. Tragfähige Finanzpolitik. Winfried Fuest / Michael Thöne. Ein weiter Weg für Deutschland

Nr. 25. Tragfähige Finanzpolitik. Winfried Fuest / Michael Thöne. Ein weiter Weg für Deutschland Beiträge zur Ordnungspolitik aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Nr. 25 Winfried Fuest / Michael Thöne Tragfähige Finanzpolitik Ein weiter Weg für Deutschland Beiträge zur Ordnungspolitik aus

Mehr

Die Zukunft der Zukunftsforschung im Deutschen Management: eine Delphi Studie

Die Zukunft der Zukunftsforschung im Deutschen Management: eine Delphi Studie Die Zukunft der Zukunftsforschung im Deutschen Management: eine Delphi Studie Executive Summary Zukunftsforschung und ihre Methoden erfahren in der jüngsten Vergangenheit ein zunehmendes Interesse. So

Mehr

SEO Strategie, Taktik und Technik

SEO Strategie, Taktik und Technik SEO Strategie, Taktik und Technik Andre Alpar Markus Koczy Maik Metzen SEO Strategie, Taktik und Technik Online-Marketing mittels effektiver Suchmaschinenoptimierung Andre Alpar Maik Metzen Markus Koczy

Mehr

Deutschland-Check Nr. 35

Deutschland-Check Nr. 35 Beschäftigung älterer Arbeitnehmer Ergebnisse des IW-Unternehmervotums Bericht der IW Consult GmbH Köln, 13. Dezember 2012 Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH Konrad-Adenauer-Ufer 21 50668

Mehr

Globale Wirtschafts- und Finanzsteuerung

Globale Wirtschafts- und Finanzsteuerung Globale Wirtschafts- und Finanzsteuerung (WS 2014/15) (063235) Globale Wirtschafts- und Finanzsteuerung (WS 2013/14) 2 LE K: http://www.uni-muenster.de/ifpol/personen/wittkaemper.html LE 1: Gegenstand

Mehr

D Your Global Flagship Event. Post-Show Report. EuroShop. The World s Leading Retail Trade Fair Düsseldorf Germany www.euroshop.de

D Your Global Flagship Event. Post-Show Report. EuroShop. The World s Leading Retail Trade Fair Düsseldorf Germany www.euroshop.de D Your Global Flagship Event. Post-Show Report 2014 EuroShop The World s Leading Retail Trade Fair Düsseldorf Germany www.euroshop.de Michael Gerling Geschäftsführer EHI Retail Institute GmbH Einzelhandel

Mehr

Gelassenheit gewinnen 30 Bilder für ein starkes Selbst

Gelassenheit gewinnen 30 Bilder für ein starkes Selbst Gelassenheit gewinnen 30 Bilder für ein starkes Selbst Barbara Burghardt Gelassenheit gewinnen 30 Bilder für ein starkes Selbst Wie Sie Ihren inneren Reichtum neu entdecken 2., verbesserte Auflage Barbara

Mehr

Kinderzeichnungen. Ernst Reinhardt Verlag München Basel. Martin Schuster. Wie sie entstehen, was sie bedeuten

Kinderzeichnungen. Ernst Reinhardt Verlag München Basel. Martin Schuster. Wie sie entstehen, was sie bedeuten Martin Schuster Kinderzeichnungen Wie sie entstehen, was sie bedeuten 3., überarbeitete und neu gestaltete Auflage Ernst Reinhardt Verlag München Basel Prof. Dr. Martin Schuster, Dipl.-Psychologe, lehrt

Mehr

Der MEISTERKREIS-Index 2013 (Ausgabe 1)

Der MEISTERKREIS-Index 2013 (Ausgabe 1) Der MEISTERKREIS-Index 2013 (Ausgabe 1) Aktuelles Stimmungsbarometer der deutschen High-End-Branche München, Februar 2013 2 ZIELSETZUNGEN MEISTERKREIS-INDEX Der MEISTERKREIS-Index wird halbjährlich über

Mehr

Universität Passau. Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth. Bachelorarbeit Netzwerkservices

Universität Passau. Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth. Bachelorarbeit Netzwerkservices Universität Passau Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Management Prof. Dr. Carola Jungwirth Bachelorarbeit Netzwerkservices Betreuer: Robert Richter Eingereicht von: Alexander Gehm

Mehr

[email protected]

kontakt@artepictura.de Cora und Georg Banek leben und arbeiten im Raum Mainz, wo sie Mitte 2009 ihr Unternehmen um eine Fotoschule (www.artepictura-akademie.de) erweitert haben. Vorher waren sie hauptsächlich im Bereich der

Mehr

- Making HCM a Business Priority

- Making HCM a Business Priority - Making HCM a Business Priority Mitarbeitergespräche Zielvereinbarungen und Bonuszahlungen Umfrage unter deutschen Arbeitnehmern Informationen zur Umfrage Inhalt Im November 2012 führte ROC Deutschland,

Mehr

Das Phänomen der De-Internationalisierung

Das Phänomen der De-Internationalisierung Astrid Jagenberg Das Phänomen der De-Internationalisierung Ein reales Phänomen oder nur ein theoretisches Konstrukt? LIT INHALT Zusammenfassung Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis i iii vii 1 Einleitung

Mehr

Christina Janning. Change Management. Möglichkeiten der Kommunikation zur Reduzierung innerbetrieblicher Widerstände. Diplomarbeit

Christina Janning. Change Management. Möglichkeiten der Kommunikation zur Reduzierung innerbetrieblicher Widerstände. Diplomarbeit Christina Janning Change Management Möglichkeiten der Kommunikation zur Reduzierung innerbetrieblicher Widerstände Diplomarbeit Janning, Christina: Change Management: Möglichkeiten der Kommunikation zur

Mehr

Ehrenamtliche weiterbilden, beraten, informieren

Ehrenamtliche weiterbilden, beraten, informieren Ehrenamtliche weiterbilden, beraten, informieren Inhaltsverzeichnis Regionalentwicklung und 16 Zukunftsprojekte 3 Weiterbildung worum geht es? 4 Ein konkretes Beispiel 5 Seminar Freiwilligenmanagement

Mehr

Erfolgreiches Kita-Management

Erfolgreiches Kita-Management Wolfgang Klug Erfolgreiches Kita-Management Unternehmens-Handbuch für LeiterInnen und Träger von Kitas 2. Auflage Mit 34 Abbildungen und 9 Tabellen Ernst Reinhardt Verlag München Basel Prof. Dr. Wolfgang

Mehr

Rüdiger Zarnekow Lutz Kolbe. Green IT. Erkenntnisse und Best Practices aus Fallstudien

Rüdiger Zarnekow Lutz Kolbe. Green IT. Erkenntnisse und Best Practices aus Fallstudien Rüdiger Zarnekow Lutz Kolbe Green IT Erkenntnisse und Best Practices aus Fallstudien Green IT Rüdiger Zarnekow Lutz Kolbe Green IT Erkenntnisse und Best Practices aus Fallstudien Rüdiger Zarnekow Fachgebiet

Mehr

New Public Management

New Public Management Klaus Krönlein New Public Management im Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung Darstellung eines Grundlagenmodells Diplomica Verlag Klaus Krönlein New Public Management im Bereich der gesetzlichen

Mehr

Aufsichtsrechtliche Anforderungen. Auswirkungen auf Leasinggesellschaften

Aufsichtsrechtliche Anforderungen. Auswirkungen auf Leasinggesellschaften Wirtschaft Konrad Becker Aufsichtsrechtliche Anforderungen. Auswirkungen auf Leasinggesellschaften Bachelorarbeit Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Bibliothek

Mehr

Leadership - Chancen und Grenzen eines globalen Ansatzes. Abschließende Thesen

Leadership - Chancen und Grenzen eines globalen Ansatzes. Abschließende Thesen Leadership - Chancen und Grenzen eines globalen Ansatzes Abschließende Thesen management management forum wiesbaden, forum wiesbaden 2008 wolfgang schmidt, mitglied im DBVC und DGAT sandhasenweg 12 D-65207

Mehr

Talent Management wirkt

Talent Management wirkt Pressemitteilung Studie: HR Manager bestätigen Zusammenhang zwischen strategischer Personalentwicklung und Unternehmensperformance Talent Management wirkt München, 31. Oktober 2007. Systematische Maßnahmen

Mehr

Die Lernumgebung des Projekts Informationskompetenz

Die Lernumgebung des Projekts Informationskompetenz Beitrag für Bibliothek aktuell Die Lernumgebung des Projekts Informationskompetenz Von Sandra Merten Im Rahmen des Projekts Informationskompetenz wurde ein Musterkurs entwickelt, der den Lehrenden als

Mehr

Kongress-Statistik. Halbjahresbilanz 2012 Zusammenfassung. convention.visitberlin.de

Kongress-Statistik. Halbjahresbilanz 2012 Zusammenfassung. convention.visitberlin.de Kongress-Statistik Halbjahresbilanz 2012 Zusammenfassung convention.visitberlin.de Die Erfassung des Berliner MICE Marktes begann im Jahre 2002. In den vergangenen 10 Jahren hat der Tagungs- und Kongressbereich

Mehr

Human Capital Management

Human Capital Management Human Capital Management Raimund Birri Human Capital Management Ein praxiserprobter Ansatz für ein strategisches Talent Management 2., überarbeitete Auflage Raimund Birri Zürich, Schweiz ISBN 978-3-8349-4574-7

Mehr

Ihre Fragen unsere Antworten rund um die Fusion der Sparkassen Wesel und Dinslaken-Voerde-Hünxe. Mehrwert der Fusion. Das Wichtigste vorab:

Ihre Fragen unsere Antworten rund um die Fusion der Sparkassen Wesel und Dinslaken-Voerde-Hünxe. Mehrwert der Fusion. Das Wichtigste vorab: Ihre Fragen unsere Antworten rund um die Fusion der Sparkassen Wesel und Dinslaken-Voerde-Hünxe Das Wichtigste vorab: Der Zahlungsverkehr (inkl. Karten, Online-Banking, Vordrucke usw.) wird bis auf weiteres

Mehr

Aktienbestand und Aktienhandel

Aktienbestand und Aktienhandel Aktienbestand und Aktienhandel In In absoluten absoluten Zahlen, Zahlen, Umschlaghäufigkeit Umschlaghäufigkeit pro Jahr, pro weltweit Jahr, weltweit 1980 bis 1980 2012bis 2012 3,7 in Bill. US-Dollar 110

Mehr

40-Tage-Wunder- Kurs. Umarme, was Du nicht ändern kannst.

40-Tage-Wunder- Kurs. Umarme, was Du nicht ändern kannst. 40-Tage-Wunder- Kurs Umarme, was Du nicht ändern kannst. Das sagt Wikipedia: Als Wunder (griechisch thauma) gilt umgangssprachlich ein Ereignis, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, so dass

Mehr

Multiple-Choice-Aufgaben

Multiple-Choice-Aufgaben Multiple-Choice-Aufgaben zur Managementorientierten Betriebswirtschaftslehre 2., unveränderte Auflage Prof. Dr. Jean-Paul Thommen Dr. Daniela Peterhoff Versus Zürich Bibliografische Information der Deutschen

Mehr

Armut. Armut 57,1 61,6 64,3. Personen in Mio. 69,4. Anteil an der Bevölkerung, in Prozent 47,0 2.875 813 2.828 744 2.800 2.646 719 2.

Armut. Armut 57,1 61,6 64,3. Personen in Mio. 69,4. Anteil an der Bevölkerung, in Prozent 47,0 2.875 813 2.828 744 2.800 2.646 719 2. Armut Personen Personen mit mit weniger weniger als als 1,25 1,25 bzw. bzw. 2 US-Dollar 2 US-Dollar pro Tag, pro in Tag, absoluten in absoluten Zahlen und Zahlen in Prozent, und in 1981 Prozent, bis 2005

Mehr

Innovation. Gewerbeanmeldungen rückläufig Abmeldungen steigen

Innovation. Gewerbeanmeldungen rückläufig Abmeldungen steigen Innovation Gewerbeanmeldungen rückläufig Abmeldungen steigen Im Jahr 2008 gingen die Gewerbeanmeldungen in um - 4,2 % auf 70 636 im Vergleich zum Vorjahr zurück (Tab. 49). Nur in (- 7,1 %) und in - Anhalt

Mehr

Due Diligence als Instrument des Akquisitionscontrollings

Due Diligence als Instrument des Akquisitionscontrollings Lars Remy Due Diligence als Instrument des Akquisitionscontrollings Diplomica Verlag Lars Remy Due Diligence als Instrument des Akquisitionscontrollings ISBN: 978-3-8428-0672-6 Herstellung: Diplomica Verlag

Mehr

Industrie 4.0 in Produktion, Automatisierung und Logistik

Industrie 4.0 in Produktion, Automatisierung und Logistik Industrie 4.0 in Produktion, Automatisierung und Logistik Thomas Bauernhansl Michael ten Hompel Birgit Vogel-Heuser (Hrsg.) Industrie 4.0 in Produktion, Automatisierung und Logistik Anwendung Technologien

Mehr

GUTACHTEN ZU FORSCHUNG, INNOVATION UND TECHNOLOGISCHER LEISTUNGSFÄHIGKEIT DEUTSCHLANDS EXPERTENKOMMISSION FORSCHUNG UND INNOVATION

GUTACHTEN ZU FORSCHUNG, INNOVATION UND TECHNOLOGISCHER LEISTUNGSFÄHIGKEIT DEUTSCHLANDS EXPERTENKOMMISSION FORSCHUNG UND INNOVATION GUTACHTEN ZU FORSCHUNG, INNOVATION UND TECHNOLOGISCHER LEISTUNGSFÄHIGKEIT DEUTSCHLANDS EXPERTENKOMMISSION FORSCHUNG UND INNOVATION GUTACHTEN 0809 1 1 1 21 3 141516 171819 142 EFI GUTACHTEN 12 C 5 PATENTE

Mehr

Der einfache Weg zur Pflegestufe

Der einfache Weg zur Pflegestufe Uwe Beul Der einfache Weg zur Pflegestufe Die Begutachtung im Rahmen der Pflegeversicherung oder: Wie erreiche ich eine gerechte Pflegestufe? 3., aktualisierte Auflage BRIGITTE KUNZ VERLAG Bibliografische

Mehr

Hans-Jürgen Bieling. Die Globalisierungs- und Weltordnungspolitik der Europäischen Union

Hans-Jürgen Bieling. Die Globalisierungs- und Weltordnungspolitik der Europäischen Union Hans-Jürgen Bieling Die Globalisierungs- und Weltordnungspolitik der Europäischen Union Hans-Jürgen Bieling Die Globalisierungs- und Weltordnungspolitik der Europäischen Union Bibliografische Information

Mehr

Stephan Buse / Rajnish Tiwari (Hrsg.) Grundlagen Strategien Kundenakzeptanz Erfolgsfaktoren

Stephan Buse / Rajnish Tiwari (Hrsg.) Grundlagen Strategien Kundenakzeptanz Erfolgsfaktoren Stephan Buse / Rajnish Tiwari (Hrsg.) Grundlagen Strategien Kundenakzeptanz Erfolgsfaktoren Berichte aus der Betriebswirtschaft Stephan Buse, Rajnish Tiwari (Hrsg.) Perspektiven des Mobile Commerce in

Mehr

Das konzernweite internationale E.ON Graduate Program

Das konzernweite internationale E.ON Graduate Program Das konzernweite internationale E.ON Graduate Program Erforschen Sie die ganze Welt von E.ON. Warum ein vielseitiges Unternehmen nur von einer Perspektive aus kennenlernen? E.ON bietet mit dem Graduate

Mehr

Whole Brain Thinking

Whole Brain Thinking Whole Brain Thinking Wie Sie die Potenziale Ihrer Mitarbeiter, Führungskräfte und der gesamten Organisation besser erkennen, passender positionieren und gezielter entwickeln. Verschieden anders HBDI als

Mehr

Bemhard Christmann. ]ürgen Schmidt-Dilcher. Die Eimührung von CAD als Reorganisationsprozeß

Bemhard Christmann. ]ürgen Schmidt-Dilcher. Die Eimührung von CAD als Reorganisationsprozeß Bemhard Christmann. ]ürgen Schmidt-Dilcher Die Eimührung von CAD als Reorganisationsprozeß Sozialverträgliche Technikgestaltung Materialien und Berichte Band 8 Herausgeber: Der Minister für Arbeit, Gesundheit

Mehr

SWOT-Analyse. Der BABOK V2.0 (Business Analysis Body Of Knowledge) definiert die SWOT-Analyse wie folgt:

SWOT-Analyse. Der BABOK V2.0 (Business Analysis Body Of Knowledge) definiert die SWOT-Analyse wie folgt: SWOT-Analyse Die SWOT-Analyse stammt ursprünglich aus dem militärischen Bereich und wurde in den 1960er-Jahren von der Harvard Business School zur Anwendung in Unternehmen vorgeschlagen. Die SWOT-Analyse

Mehr

Prozessoptimierung in der Einzelteilproduktion

Prozessoptimierung in der Einzelteilproduktion Michael Ristau Prozessoptimierung in der Einzelteilproduktion Diplomica Verlag Michael Ristau Prozessoptimierung in der Einzelteilproduktion ISBN: 978-3-8428-1586-5 Herstellung: Diplomica Verlag GmbH,

Mehr

Nr. 34. Erbschaftsteuerreform. Ralph Brügelmann / Winfried Fuest. Eine halbherzige Lösung

Nr. 34. Erbschaftsteuerreform. Ralph Brügelmann / Winfried Fuest. Eine halbherzige Lösung Beiträge zur Ordnungspolitik aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Nr. 34 Ralph Brügelmann / Winfried Fuest Erbschaftsteuerreform Eine halbherzige Lösung Beiträge zur Ordnungspolitik aus dem Institut

Mehr

Statistische Materialien zu Existenzgründung und Selbstständigkeit der Wohnbevölkerung mit Migrationshintergrund

Statistische Materialien zu Existenzgründung und Selbstständigkeit der Wohnbevölkerung mit Migrationshintergrund Statistische Materialien zu Existenzgründung und Selbstständigkeit der Wohnbevölkerung mit Migrationshintergrund in Berlin Diese Studie ist im Rahmen des Projektes Netzwerk ethnische Ökonomie entstanden.

Mehr

Idealer Berufseinstieg für Studenten und Hochschulabsolventen

Idealer Berufseinstieg für Studenten und Hochschulabsolventen Idealer Berufseinstieg für Studenten und Hochschulabsolventen Dieffenbacher als Arbeitgeber Dieffenbacher ist eine internationale Unternehmensgruppe im Bereich Maschinen- und Anlagenbau. Mit mehr als 1800

Mehr

2 AUFGABEN AUS DEN STOFFGEBIETEN

2 AUFGABEN AUS DEN STOFFGEBIETEN Aufgaben aus den Stoffgebieten 2 AUFGABEN AUS DEN STOFFGEBIETEN Wirtschaftsbezogene Qualifikationen Volks- und Betriebswirtschaftslehre Rechnungswesen Recht und Steuern Unternehmensführung Handlungsspezifische

Mehr

60,7 46,5 38,2 36,3. 18,1 *deflationiert mit USA-Lebenshaltungskostenindex

60,7 46,5 38,2 36,3. 18,1 *deflationiert mit USA-Lebenshaltungskostenindex Energiekosten preis, Index Index (2008 (2008 = 100), = 100), in konstanten in konstanten Preisen, Preisen, 1960 bis 1960 2008 bis 2008 Index 100 100,5 100,0 90 80 70 60 preis* 74,6 60,7 70,3 50 40 49,8

Mehr

Kinder: Grafiken und Karten zu den Lebensverhältnissen weltweit. Wo die meisten Kinder leben Anzahl der unter 15-Jährigen in absoluten Zahlen, 2010

Kinder: Grafiken und Karten zu den Lebensverhältnissen weltweit. Wo die meisten Kinder leben Anzahl der unter 15-Jährigen in absoluten Zahlen, 2010 Schillerstr. 59 10 627 Berlin E-Mail: [email protected] Tel.: 030-22 32 48 45 Fax: 030-22 32 48 46 www.berlin-institut.org Kinder: Grafiken und Karten zu den Lebensverhältnissen weltweit Wo die

Mehr

Fragen und Antworten zur Prüfmöglichkeit für ausländische Investitionen (Änderung des Außenwirtschaftsgesetzes und der Außenwirtschaftsverordnung)

Fragen und Antworten zur Prüfmöglichkeit für ausländische Investitionen (Änderung des Außenwirtschaftsgesetzes und der Außenwirtschaftsverordnung) Fragen und Antworten zur Prüfmöglichkeit für ausländische Investitionen (Änderung des Außenwirtschaftsgesetzes und der Außenwirtschaftsverordnung) 1. Welche Investitionen können geprüft werden? Einer Prüfung

Mehr

Beck-Wirtschaftsberater im dtv 50808. Kundenorientierung. Bausteine für ein exzellentes Customer Relationship Management (CRM)

Beck-Wirtschaftsberater im dtv 50808. Kundenorientierung. Bausteine für ein exzellentes Customer Relationship Management (CRM) Beck-Wirtschaftsberater im dtv 50808 Kundenorientierung Bausteine für ein exzellentes Customer Relationship Management (CRM) von Prof. Dr. Manfred Bruhn Prof. Dr. Manfred Bruhn ist Inhaber des Lehrstuhls

Mehr

KitaStar 2015 Kita forscht!

KitaStar 2015 Kita forscht! BewerberIn: Träger: Rechtsform: Adresse: Telefon: E-Mail: Internetauftritt: Form des Betreuungsangebots: Ansprechpartner: Alter der Kinder: Anzahl der Kinder: Öffnungszeiten: Anzahl der Mitarbeiter: Schwerpunkte

Mehr

Organisationen neu sehen

Organisationen neu sehen Organisatione n neu sehen Organisationen neu sehen ~ Soziale Netzwerkanalyse für Unternehmen ~ The best way to understanding how work really gets done in organizations Rob Cross, IBM Research PZN Kooperationsberatung

Mehr

Wie wirksam wird Ihr Controlling kommuniziert?

Wie wirksam wird Ihr Controlling kommuniziert? Unternehmenssteuerung auf dem Prüfstand Wie wirksam wird Ihr Controlling kommuniziert? Performance durch strategiekonforme und wirksame Controllingkommunikation steigern INHALT Editorial Seite 3 Wurden

Mehr

Daniela Lohaus. Outplacement PRAXIS DER PERSONALPSYCHOLOGIE

Daniela Lohaus. Outplacement PRAXIS DER PERSONALPSYCHOLOGIE Daniela Lohaus Outplacement PRAXIS DER PERSONALPSYCHOLOGIE Outplacement Praxis der Personalpsychologie Human Resource Management kompakt Band 23 Outplacement von Prof. Dr. Daniela Lohaus Herausgeber der

Mehr

Teil 2 Management virtueller Kooperation

Teil 2 Management virtueller Kooperation Anwendungsbedingungen und Gestaltungsfelder 45 Teil 2 Management virtueller Kooperation Der strategischen Entscheidung über die Einführung telekooperativer Zusammenarbeit und die rüfung der Anwendungsbedingungen

Mehr

Die 20 am stärksten besetzten Studienfächer

Die 20 am stärksten besetzten Studienfächer Die 20 am stärksten besetzten Studienfächer Deutsche und ausländische Studierende, in absoluten Zahlen und Anteile, Wintersemester 2012/2013 Deutsche und ausländische Studierende, in absoluten Zahlen und

Mehr

GeFüGe Instrument I07 Mitarbeiterbefragung Arbeitsfähigkeit Stand: 31.07.2006

GeFüGe Instrument I07 Mitarbeiterbefragung Arbeitsfähigkeit Stand: 31.07.2006 GeFüGe Instrument I07 Stand: 31.07.2006 Inhaltsverzeichnis STICHWORT:... 3 KURZBESCHREIBUNG:... 3 EINSATZBEREICH:... 3 AUFWAND:... 3 HINWEISE ZUR EINFÜHRUNG:... 3 INTEGRATION GESUNDHEITSFÖRDERLICHKEIT:...

Mehr

Pädagogik. Melanie Schewtschenko. Eingewöhnung und Übergang in die Kinderkrippe. Warum ist die Beteiligung der Eltern so wichtig?

Pädagogik. Melanie Schewtschenko. Eingewöhnung und Übergang in die Kinderkrippe. Warum ist die Beteiligung der Eltern so wichtig? Pädagogik Melanie Schewtschenko Eingewöhnung und Übergang in die Kinderkrippe Warum ist die Beteiligung der Eltern so wichtig? Studienarbeit Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung.2 2. Warum ist Eingewöhnung

Mehr

Human Capital Management: Anwendbarkeit und Nutzen einer monetären Human Capital Bewertung mit der Saarbrücker Formel nach Scholz, Stein & Bechtel

Human Capital Management: Anwendbarkeit und Nutzen einer monetären Human Capital Bewertung mit der Saarbrücker Formel nach Scholz, Stein & Bechtel Michael Kock. Human Capital Management: Anwendbarkeit und Nutzen einer monetären Human Capital Bewertung mit der Saarbrücker Formel nach Scholz, Stein & Bechtel Praxisorientierte Personal- und Organisationsforschung;

Mehr

WSO de. <work-system-organisation im Internet> Allgemeine Information

WSO de. <work-system-organisation im Internet> Allgemeine Information WSO de Allgemeine Information Inhaltsverzeichnis Seite 1. Vorwort 3 2. Mein Geschäftsfeld 4 3. Kompetent aus Erfahrung 5 4. Dienstleistung 5 5. Schulungsthemen 6

Mehr

New Business Development

New Business Development Potentiale für Geschäftsfeldentwicklung erkennen und nutzen - ein zweitägiges Seminar - Ziele des Seminars: In diesem Lehrgang erhalten die Teilnehmer einen Einblick in das New Business Development. Hierbei

Mehr

EUROPA D&W D&W. D&W Spedition AG

EUROPA D&W D&W. D&W Spedition AG EUROPA D&W W I R B E W E G E N E U R O P A D&W D&W Spedition AG Seit 1996 beschäftigt sich die D&W Spedition AG europaweit mit der Optimierung von Logistikprozessen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht,

Mehr

Günter Seefelder Die besten Konzepte für Ihren erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit interna

Günter Seefelder Die besten Konzepte für Ihren erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit interna Günter Seefelder Die besten Konzepte für Ihren erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit interna Ihr persönlicher Experte Inhalt 1. Die richtige Wahl der Unternehmensform................. 6 1.1 Haftungsverhältnisse..............................

Mehr

Nicht über uns ohne uns

Nicht über uns ohne uns Nicht über uns ohne uns Das bedeutet: Es soll nichts über Menschen mit Behinderung entschieden werden, wenn sie nicht mit dabei sind. Dieser Text ist in leicht verständlicher Sprache geschrieben. Die Parteien

Mehr

ÜBERGABE DER OPERATIVEN GESCHÄFTSFÜHRUNG VON MARC BRUNNER AN DOMINIK NYFFENEGGER

ÜBERGABE DER OPERATIVEN GESCHÄFTSFÜHRUNG VON MARC BRUNNER AN DOMINIK NYFFENEGGER GOOD NEWS VON USP ÜBERGABE DER OPERATIVEN GESCHÄFTSFÜHRUNG VON MARC BRUNNER AN DOMINIK NYFFENEGGER In den vergangenen vierzehn Jahren haben wir mit USP Partner AG eine der bedeutendsten Marketingagenturen

Mehr

MARKTPLATZ Weiterbildung Frisches zur betrieblichen Weiterbildung und Personalentwicklung

MARKTPLATZ Weiterbildung Frisches zur betrieblichen Weiterbildung und Personalentwicklung MARKTPLATZ Weiterbildung Frisches zur betrieblichen Weiterbildung und Personalentwicklung Studie Weiterbildung 2015 Weiterbildung: Kostenfaktor oder strategische Investition? Studie: Allgemeines Methode:

Mehr