Bildungsprogramm 2013

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1 Orientierung in bewegten Zeiten Gewerkschaftliche Bildungsarbeit Vorstand Bildungsprogramm 2013 für Aktive in Betrieb und Gesellschaft

2 IMPRESSUM Herausgeber Bertin Eichler, IG Metall Vorstand Thomas Veit (V.i.S.d.P.) FB Gewerkschaftliche Bildungsarbeit Redaktion Thomas Veit Bearbeitung des Manuskripts Gabi Hurtig Lektorat Katharina Mieskes, EIN HERZLICHES DANKESCHÖN AN UNSERE SEMINAR- TEILNEHMER(INNEN)! AUCH IN DIESEM JAHR HABEN UNS KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN MIT IHREN STATEMENTS UND FOTOS BEI DER GESTALTUNG DES BILDUNGSPROGRAMMES UNTERSTÜTZT. DIE BILDER ZEIGEN, DASS DIE SEMINARARBEIT WIRKLICH SPASS GEMACHT HAT! THOMAS VEIT UND DIE REDAKTION Gestaltung SAFRAN WORKS, Frankfurt Titelfoto: Photoconcepts/Frank and Helena/Getty Images Fotos Seminare & Portraits: Annette Hornischer S. 9 YanLev/Shutterstock.com, S. 28 Panthermedia/Heike Jestram, S. 32/33: respekt.tv, S. 86 Georg Kiefer, S. 122/123 Michael Jänecke, Udo Schmode, S. 104 AISPIX/Shutterstock.com, S. 46 Christopher Dressen, S.116 istockphoto.com/blackred Druck alpha print medien AG, Darmstadt 2012, IG Metall Vorstand

3 Allgemeines VL-kompakt Gesellschaftspolitische Weiterbildung Betriebspolitische Spezialisierung Orientierung in bewegten Zeiten Bildungsprogramm 2013 für Aktive in Betrieb und Gesellschaft Forum Politische Bildung Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en Anmelden, freistellen, teilnehmen

4 2 Das Bildungsprogramm der IG Metall: Orientierung in bewegten Zeiten! MEHR INHALT MEHR ÜBERBLICK MEHR SERVICE Das Bildungsprogramm der IG Metall: Orientierung in bewegten Zeiten! Liebe Kollegin, lieber Kollege, die letzten Jahre waren geprägt durch enorme Umwälzungen und Widersprüche. Globale Wirtschafts- und Finanzkrisen gehen scheinbar einher mit vollen Auftragsbüchern. Nachrichten über prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse wechseln sich ab mit Meldungen über ein Höchstmaß an Beschäftigung. Dem allgegenwärtigen Mantra des Sparens stehen staatliche Rettungsschirme in nahezu unvorstellbaren Größenordnungen gegenüber. In vielen Betrieben geben sich Heerscharen von Beratern die Klinke in die Hand, jagt eine Restrukturierungsmaßnahme die nächste. Kein Stein bleibt auf dem anderen. Konstant ist nur der Wandel. Viele Menschen fragen sich nicht mehr, welche Auswirkungen all das auf ihre Branche, ihren Betrieb, ihren Arbeitsplatz hat. Sie spüren und erleben es täglich. Sie erkundigen sich aber sehr wohl, wie sie auf diese Ent- wicklungen als Beschäftigte, als Mitglieder der Vertrauensleute, des Betriebsrats, der SBV oder der JAV richtig reagieren sollten. Oder noch besser: Wie sie selbst die Entwicklungen in Betrieb und Gesellschaft beeinflussen könnten. Unser Seminar- und Beratungsangebot greift diese Fragen auf und entwickelt dafür gemeinsame Lösungen. Unser Bildungsprogramm hält die bundesweit größte Auswahl an Seminaren für abhängig Beschäftigte und ihre betrieblichen Vertreter bereit. Damit bieten wir eine gute Möglichkeit zur Orientierung in bewegten Zeiten. Ein Programm zwei Hefte! Vielfalt birgt aber auch die Gefahr, sich in ihr zu verlieren. Zur zielgerichteten Seminarsuche gibt es deshalb zwei Neuerungen: Die Seminare der Kritischen Akademie Inzell wurden komplett in unser Programm integriert. Und die bisher nur farblich abgehobenen Themenbereiche werden zusätzlich durch ein gestanztes Register unterteilt. Unsere zielgruppenorientierte Aufteilung in zwei Hefte hat sich bewährt. Das erste Heft wendet sich an alle Aktiven in Betrieb und Gesellschaft. Es bietet insbesondere wirtschafts-, gesellschafts-, sozial- und betriebspolitische Seminare. Das zweite Heft richtet sich mit Seminaren zur betriebspolitischen Spezialisierung insbesondere an alle Mitglieder in Betriebs- und Aufsichtsräten, in Jugend- und Auszubildenden- sowie Schwerbehindertenvertretungen.

5 Das Bildungsprogramm der IG Metall: Orientierung in bewegten Zeiten! 3 Ausbildung für neu gewählte Vertrauensleute Die Vertrauensleutewahl 2012 war für die IG Metall ein voller Erfolg. Jetzt zählt die schnelle und umfangreiche Qualifizierung. Dabei steht die Ausbildung der neugewählten Vertrauensleute im Vordergrund, denn etwa die Hälfte wurde erstmalig in dieses Amt gewählt. Um diesem Qualifizierungsbedarf gerecht zu werden, haben wir das Angebot im Ausbildungsgang VL-kompakt um mehr als 30 Prozent ausgeweitet. Der Ausbildungsgang ist speziell auf die Bedürfnisse neu gewählter Vertrauensleute abgestimmt und schließt direkt an die regionalen Einführungsseminare an. Kurswechsel für eine nachhaltige Betriebs- und Gesellschaftspolitik Zusätzlich bieten wir ein vielfältiges Angebot für alle, die Alternativen zur meist kurzsichtigen Unternehmensstrategie mit Leiharbeit, Werkverträgen, Überstunden und Leistungsverdichtung suchen. Die IG Metall will zukunftsfähige und menschengerechte Arbeitsplätze durch eine innovative betriebspolitische Strategie mit ökologisch nachhaltiger Orientierung gestalten. Mit unserem Bildungs- und Beratungsangebot stellen wir uns dieser Herausforderung. Fachakademie für Arbeitsrecht Mit der Fachakademie für Arbeitsrecht erweitern wir gezielt die inhaltlichen Schwerpunkte der betriebspolitischen Spezialisierung. Betrieblich Aktive werden häufig mit Fragen rund um das einzelne Arbeitsverhältnis konfrontiert. Was kann, darf und muss in einem Arbeitsvertrag stehen und was nicht? Welche Rechte und Pflichten ergeben sich für beide Seiten aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis? Mit der neu gegründeten Fachakademie für Arbeitsrecht greifen wir diese und viele weitere Fragen im Rahmen der dreiteiligen Seminarreihe Grundlagen des Arbeitsrechts auf. Bildung und Beratung aus einer Hand Unser Leitmotiv ist es, Bildung und Beratung miteinander zu verbinden für eine starke Interessenvertretung. Aktuelle Themen, Training und Erprobung haben hier genauso ihren Platz wie längerfristige Aus- und Weiterbildungsreihen mit festen Lerngruppen. Wir wünschen Dir ein interessantes und spannendes Bildungsjahr 2013 und hoffen, Dich in unseren Seminaren begrüßen zu dürfen. Bertin Eichler geschäftsführendes Vorstandsmitglied Ulrike Obermayr Bereichsleiterin Gewerkschaftliche Bildungsarbeit

6 Notiz zur Schnittmaske: In der Ebenen-Palette die Bild-Ebene unter der Schnittmaskenebene auswählen. Bild über Platzieren in die Ebene einfügen. Bild um 5 drehen. Notizebene löschen. Notiz zur Schnittmaske: In der Ebenen-Palette die Bild-Ebene unter der Schnittmaskenebene auswählen. Bild über Platzieren in die Ebene einfügen. Bild um 5 drehen. Notizebene löschen. Gewerkschaftliche Bildungsarbeit Vorstand Gewerkschaftliche Bildungsarbeit Vorstand Orientierung in bewegten Zeiten Gewerkschaftliche Bildungsarbeit Vorstand Orientierung in bewegten Zeiten Notiz zur Schnittmaske: In der Ebenen-Palette die Bild-Ebene unter der Gewerkschaftliche Bildungsarbeit Vorstand 4 Anmelden, Allgemeines freistellen, teilnehmen Wo bin ich richtig? Seminare im Bildungsprogramm für Betriebsräte Notiz zur Schnittmaske: In der Ebenen-Palette die Bild-Ebene unter der Schnittmaskenebene auswählen. Bild über Platzieren in die Ebene einfügen. Bild um 5 drehen. Notizebene löschen. Bildungsprogramm 2013 für Betriebsräte, Schwerbehindertenvertretungen und JAVen Seminare im Bildungsprogramm für Aktive Schnittmaskenebene auswählen. Bild über Platzieren in die Ebene einfügen. Bild um 5 drehen. Notizebene löschen. Bildungsprogramm 2013 für Aktive in Betrieb und Gesellschaft Das Bildungsprogramm der IG Metall ist in zwei Hefte gegliedert: In diesem Heft findest du die Seminare für Aktive in Betrieb und Gesellschaft insbesondere mit Seminaren nach Bildungsurlaub und 37.7 BetrVG. Einführungsseminare BR kompakt VL kompakt Betriebspolitische Spezialisierung Betriebspolitische Spezialisierung Orientierung in bewegten Zeiten Bildungsprogramm 2013 für Aktive in Betrieb und Gesellschaft 37.7 BetrVG/BU Das zweite Heft enthält die Seminare für Betriebsund Aufsichtsräte, für Schwerbehinderten- und Jugend- und Auszubildendenvertretungen insbesondere nach 37.6 BetrVG. ERA, Entgelt und Leistung Arbeitszeit- und Arbeitsgestaltung Gesundheit, Prävention, Arbeitsschutz Betriebswirtschaft, Personalentwicklung und Qualifizierung Soziale und methodische Kompetenz SBV und Teilhabepolitik Personen- und Berufsgruppen Gesellschaftspolitische Weiterbildung Geschichte und politische Kultur Ökonomie, Sozialpolitik, Ökologie und Arbeit Politische Jugendbildung Internationale Bildung Orientierung in bewegten Zeiten Fachakademie für Arbeitsrecht Forum Politische Bildung Bildungsprogramm 2013 für Betriebsräte, Schwerbehindertenvertretungen und JAVen 37.6 BetrVG Mitbestimmungsakademie für Betriebsratsvorsitzende und Aufsichtsratsmitglieder Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en

7 Allgemeines Anmelden, freistellen, teilnehmen 5 Orientierungshilfe zur Seminarsuche EINSTIEG Ich habe bisher an noch keinem Seminar teilgenommen, möchte mich jetzt aber mit grundlegenden Fragen der Gewerkschaftsarbeit in Betrieb und Gesellschaft vertraut machen.* ÜBERBLICK Ich bin in meinem betrieblichen Amt neu gewählt und möchte mir nach dem regionalen Einstiegsseminar einen fundierten Überblick über meine Aufgaben erarbeiten. SPEZIALISIERUNG Ich möchte mir in einzelnen Handlungsfeldern bzw. zu Themenschwerpunkten vertiefende Kompetenzen erarbeiten, um etwa in betrieblichen oder gewerkschaftlichen Ausschüssen und Projekten Verantwortung übernehmen zu können. Allgemeines VL-kompakt Gesellschaftspolitische Weiterbildung Betriebspolitische Spezialisierung Forum Politische Bildung VERNETZUNG/LEITUNG/VERMITTLUNG In meiner Funktion stehe ich vor der Aufgabe, Gremien, Ausschüsse oder Projekte leiten und führen zu müssen. Ich muss strategisch handeln und andere Personen vernetzen und zum Handeln motivieren bzw. anleiten. * Einstiegsseminare finden auf regionaler Ebene statt und werden in diesem Bildungsprogramm nicht abgebildet. Bitte wende dich an deine IG Metall Verwaltungsstelle vor Ort. Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en Anmelden, freistellen, teilnehmen

8 6 Anmelden, Allgemeines freistellen, teilnehmen DIE SEMINARANMELDUNG AUF EINEN BLICK: Fünf Schritte zum Seminar Schritt 1: SEMINAR AUSWÄHLEN Welches Seminar das passende für dich ist, kannst nur du selbst entscheiden. Wir unterstützen dich an dieser Stelle mit ein paar Tipps bei der Seminarsuche: Unser Seminarprogramm ist in zwei Hefte gegliedert. Die thematische Zuordnung zu den Heften ist auf Seite 4 abgebildet. Unseren Seminaren sind vier Kompetenzlevel zugeordnet: et: Einstieg, Überblick, Spezialisierung sowie Leitung/Vernetzung/Vermittlung. Die Level helfen bei der Auswahl des passenden Seminarniveaus. (Seite 4/5) Bei Fragen zum Seminarangebot, zur Seminarauswahl oder zu Freistellungsmöglichkeiten helfen unsere betrieblichen Bildungsbeauftragten oder die IG Metall vor Ort gerne weiter. Das komplette Seminarangebot ist auch auf unserem Internetportal unter l zu finden. Mehr Infos dazu auch auf Seite 9. Tipp: Notiere Seminarnummer und -typ deiner Wunschseminare. Mit der Seminarnummer lässt sich jedes Einzelseminar zur Anmeldung eindeutig identifizieren und wiederfinden. Mit dem Seminartyp können die verschiedenen Termine und Orte eines Seminarthemas gefunden werden. Schritt 2: BESCHLUSSFASSUNG Mitglieder des Betriebsrats, der Schwerbehindertenvertretung oder der JAV haben für viele Seminare ein Recht auf Freistellung und Kostenübernahme durch den Arbeitgeber (Antrag auf Seite 145). Voraussetzung dafür ist ein gültiger Entsendungsbeschluss des Betriebsrats. Informationen hierzu findest du auf Seite 143 in Punkt 6. Tipp: Eine gültige Beschlussfassung muss auf einer ordnungsgemäßen Betriebsratssitzung mit folgenden Formalien gefasst werden: Tagesordnungspunkt Seminarteilnahme des Mitglieds X zum Seminar Y. Beschlussfassung für konkreten Kollegen/ konkrete Kollegin X zu konkretem Seminar Y mit Termin fassen Beschlussfassung mit Mehrheit der anwesenden BR-Mitglieder. Beschlussfassung in das Protokoll der Sitzung aufnehmen.

9 Anmelden, Allgemeines freistellen, teilnehmen 7 AUSFÜHRLICHE HINWEISE ZUR SEMINARTEILNAHME FINDEST DU AB SEITE 142. Schritt 3: UNTERRICHTUNG DES ARBEITGEBERS Der Arbeitgeber muss rechtzeitig über den Seminarbesuch informiert werden, damit er die Möglichkeit hat, deine Abwesenheit einzuplanen. Bei Bildungsurlaubsanträgen sind das mindestens sechs Wochen vor Seminarbeginn. Der Antrag muss die Anerkennungsnummer aus den Seminarangaben enthalten. Bei Seminaren für Mitglieder des Betriebsrats, der SBV oder der JAV erfolgt die Unterrichtung im Anschluss an die rechtzeitige Beschlussfassung des Betriebsrats. Tipp: Die Unterrichtung des Arbeitgebers über die Seminarteilnahme muss folgende Informationen enthalten: Zeitraum der Schulung teilnehmende Kolleg(inn)en Seminarort Seminar- und Themenplan (stehen im Internet oder in den Verwaltungsstellen zur Verfügung (Seite 144 in Punkt 7) Seminarkosten (Preiskategorie des Seminars jeweils neben diesem Symbol: ), allgemeine Infos zu den Seminarkosten auf den Seiten 146/147) Schritt 4: ANMELDUNG Melde dich verbindlich bei der IG Metall- Verwaltungsstelle vor Ort für das ausgewählte Seminar an oder sende deine Seminaranfrage direkt vom Internet oder Extranet der IG Metall ab. Tipp: Einige Arbeitgeber versuchen, die Seminarteilnahme erst einmal abzulehnen. Du solltest auf eine solche Reaktion gefasst sein und dich dadurch nicht von deinem guten Recht auf Weiterbildung abbringen lassen. Die meisten Einwände des Arbeitgebers können gemeinsam mit dem Betriebsrat abgewehrt werden (Seite 148/149). Schritt 5: TEILNAHMEBESTÄTIGUNG Nach der Anmeldung versenden wir zunächst eine Anmeldebestätigung. Damit bist du für das gewählte Seminar angemeldet und vorgemerkt. Aber Achtung: Möglicherweise befindest du dich vorerst nur auf der Warteliste. Dein Seminarplatz ist erst mit Erhalt der Seminareinladung verbindlich. Diese versenden wir ca. acht Wochen vor Seminarbeginn mit allen weiteren Unterlagen für die Teilnahme: den Seminar- und Themenplan Informationen zum Veranstaltungsort eine Anreisebeschreibung Tipp: Bei Bildungsurlaubsseminaren und Seminaren nach 37.7 BetrVG übernimmt die IG Metall die Seminarkosten für ihre Mitglieder (Seite 144 in Punkt 8).

10 8 Anmelden, Allgemeines freistellen, teilnehmen Inhaltsübersicht Vorwort 2 Allgemeines Wo bin ich richtig? Orientierungshilfe zur Seminarsuche 4/5 Fünf Schritte zum Seminar 6 Inhaltsübersicht 8 Das IG Metall-Bildungsangebot online 9 Seminarangebot der IG Metall 2013 für Aktive in Betrieb und Gesellschaft VL kompakt 11 Gesellschaftspolitische Weiterbildung 19 Geschichte und Politische Kultur 20 Ökonomie, Sozialpolitik, Ökologie und Arbeit 28 Jugendbildung 40 Internationale Bildung 46 Betriebspolitische Spezialisierung 51 Betriebswirtschaftliche Grundlagen 52 Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung 56 Arbeitszeitgestaltung 66 Entgelt und Leistung gestalten 68 Jugend und Studierende 74 Gewerkschaftliche Betriebsarbeit 77 Forum Politische Bildung 83 Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en 89 Ausbildung für Referent(inn)en 91 Weiterbildung für Referent(inn)en 101 Weiterbildung für Mulitplikator(inn)en 105 Anmelden, freistellen, teilnehmen die IG Metall-Bildungszentren IG Metall-Bildungszentrum Lohr Bad Orb 118 IG Metall-Bildungszentrum Lohr Bad Orb 120 IG Metall-Bildungszentrum Berlin 122 IG Metall-Bildungszentrum Beverungen 124 IG Metall-Bildungszentrum Sprockhövel 126 Kritische Akademie Inzell 130 IG Metall-Jugendbildungszentrum Schliersee 134 Die Referent(inn)en und Trainer(innen) der Bildungszentren 136 Übersicht der IG Metall-Bildungszentren 153 Anmelden, freistellen, teilnehmen Rund um die Seminarteilnahme Bildung im Tarifvertrag 132 Hinweise für die Teilnahme an zentralen Seminaren 142 Formular zur Kostenübernahme 145 Was kostet mein Seminar? 146 Der Schulungsanspruch nach 37.6 BetrVG 148 Wenn der Arbeitgeber blockt 149 Glossar 150 Viele gute Gründe für die Seminare bei der IG Metall 152

11 Anmelden, Allgemeines freistellen, teilnehmen 9 Aktuell und informativ: Das IG Metall-Bildungsangebot online DAS REFERENTEN- PORTAL - SEMINAR- KONZEPTE UND INFOS: EXTRANET > PRAXIS > AKTIVE > REFERENTEN Die aktuellen Bildungsthemen der IG Metall und unsere Seminare sind auch im Internet zu finden mit ständig aktualisierten Terminen, Suchmasken zur Seminarauswahl und weiteren Informationen zu den Seminaren l Alle bundesweiten Seminare mit der Information über freie Plätze Ankündigung von Seminaren zu aktuellen Themen Zielgruppenspezifische Bildungsangebote Informationen zur Anmeldung und Online-Seminaranfrage Seminarbeschreibungen und Themenpläne Informationen zur Freistellung nach dem Betriebsverfassungsgesetz und den Bildungsurlaubsgesetzen der Bundesländer Adressen und Links der IG Metall-Bildungszentren Das Bildungsprogramm als PDF zum herunterladen Die IG Metall hat ein vielfältiges und interessantes Bildungsangebot: Von Tarifpolitik über Globalisierung und Gestaltung der Arbeitswelt bis hin zu Rhetorikkursen. Die Online-Suche im IG Metall-Netz unterstützt dich dabei, das passende Seminar zu finden. Im Servicebereich am Ende jeder IG Metall-Seite findst du diese drei Links zu unseren Seminaren: MITGLIEDER BEKOMMEN MEHR Das Extranet ist das Online-Netz für die Aktiven der IG Metall: schnell, aktuell, informativ und exklusiv l Seminare Suchbegriff, Themengruppe oder Bildungszentrum eingeben und loslegen. Seminaranfrage an die Verwaltungsstelle schicken. Last-Minute Seminare Extranet Hier findst du alle Seminare, für die du dich auch kurzfristig noch anmelden kannst. Einfach stöbern und bei der zuständigen Verwaltungsstelle Bescheid geben. Aktuelle Informationen für Aktive, zu den Tarifverträgen, zu Branchen etc.

12 10 Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun. Johann Wolfgang von Goethe

13 11 LEBEN UND ARBEITEN INTERESSENVERTRETUNG IN BETRIEB UND GESELLSCHAFT VL kompakt SEMINARE 2013 VL kompakt Die Ausbildungsreihe für Vertrauensleute 12 Grundlagen der Tarifpolitik 14 Arbeitswelt gestern und heute 15 Die Wirtschaft, in der wir leben Ökonomische Grundkenntnisse 16 Belegschaften wirkungsvoll beteiligen 17

14 12 VL kompakt: Leben und Arbeiten Interessenvertretung in Betrieb und Gesellschaft VL kompakt Die Ausbildungsreihe für Vertrauensleute Weiterbildung mit System Die Seminarreihe wendet sich insbesondere an neu gewählte Vertrauensleute und an interessierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Sie beginnt mit dem Einstiegsseminar Arbeitnehmer(innen) in Betrieb, Wirtschaft und Gesellschaft I (AI) oder mit anderen vergleichbaren Angeboten aus deiner Region. Die Seminarreihe befasst sich mit den Themenschwerpunkten Ökonomie, Tarifpolitik, beteiligungsorientierte Betriebspolitik und Arbeitsbeziehungen. Das Einstiegsseminar bietet neben den politischen und fachlichen Inhalten auch immer den Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen der örtlichen IG Metall. Die Seminarreihe VL kompakt Die Seminarreihe VL Kompakt besteht aus vier Modulen. Zwei der Module Ökonomie und Betriebspolitik sind gleichzeitig Bestandteil der Ausbildungsreihe BR kompakt und werden sowohl von interessierten Arbeitnehmern, Vertrauensleuten als auch Betriebsräten besucht. Mit unserem flexiblem Baukastenprinzip kannst du dir deinen Bildungsweg nach deinen eigenen und den Bedürfnissen des Gremiums selbst zusammenstellen. Um das Grundwissen für Vertrauensleutearbeit zu erlangen, ist es sinnvoll, alle Module der Reihe zu besuchen. BR/VL kompakt Die Wirtschaft, in der wir leben VL kompakt Grundlagen der Tarifpolitik Gewerkschaftspolitisches Einstiegsseminar (regional) BR/VL kompakt Belegschaften wirkungsvoll beteiligen VL kompakt Arbeitswelt gestern und heute

15 VL kompakt: Leben und Arbeiten Interessenvertretung in Betrieb und Gesellschaft 13 Zur weiteren Spezialisierung stehen dir dann die Seminare der gesellschaftspolitischen Weiterbildung offen. Die Seminare finden in der Regel in den IG Metall-Bildungszentren statt und dauern eine Woche. Auf Wunsch von Regionen und Bezirken können die Module Arbeitswelt... und Wirtschaft... auch als 14-tägiges Seminar Wirtschaft und Gesellschaft und die Module Tarifpolitik... und Beteiligungsorientierte Betriebspolitik als 14-tägiges Seminar Arbeitswelt gestalten zusammen gefügt werden. Ferner besteht die Möglichkeit über die nachfolgenden Seminartermine mit den Bildungszentren direkt für Gruppen oder Betriebe weitere individuelle Seminartermine zu vereinbaren. Die Wirtschaft, in der wir leben Ökonomische Grundkenntnisse Dieses Seminar setzt sich mit den ökonomischen Strukturen unserer Marktwirtschaft auseinander, untersucht das Spannungsverhältnis zwischen betriebswirtschaftlichem Denken und den gesamtwirtschaftlichen Folgen. Es werden alternative gewerkschaftliche Konzepte vorgestellt und Argumente für die alltägliche Auseinandersetzung erarbeitet. Arbeitswelt gestern und heute In diesem Seminar geht es um Veränderungen in unserer Arbeitswelt, die Entstehung der Gewerkschaften, des Arbeits- und Sozialrechts, der Tarifverträge, der Mitbestimmung und der Betriebsverfassung. Vor diesem Hintergrund wird die Frage bearbeitet, vor welchen Gestaltungsaufgaben wir heute stehen. Wie viel Tarifpolitik braucht der Mensch zum Leben? Grundlagen der Tarifpolitik Hier werden Grundzüge der Tarifpolitik und das Verhältnis tariflicher und betrieblicher Regelungen zueinander erörtert. Das Juristendeutsch der Verträge wird verständlich gemacht. Es werden praktische Beispiele für die Anwendung von Tarifverträgen bearbeitet und der Ablauf einer Tarifrunde durchgespielt. Interessenvertretung für die oder mit den Beschäftigten? Beteiligungsorientierte Betriebspolitik Themen sind hier die Beteiligung von Beschäftigten an ausgewählten Handlungsfeldern der betrieblichen Interessenvertretung, die Möglichkeiten, die das BetrVG dazu bietet und die eigenen Fähigkeiten, solche Prozesse zu initiieren bzw. sich darin effektiv einzubringen. Termine und weitere Infos Die Termine und die Seminarorte findest du im Extranet unter Praxis Seminare ( Dort kannst du auch sehen, für welche Seminare es noch freie Plätze gibt. Außerdem findest du dort alle weiteren Informationen zum Seminarinhalt und zu Freistellungsmöglichkeiten. Gerne helfen dir auch dein betrieblicher Bildungsberater oder die IG Metall vor Ort weiter.

16 14 VL kompakt: Leben und Arbeiten Interessenvertretung in Betrieb und Gesellschaft Grundlagen der Tarifpolitik WISSEN KÖNNEN HANDELN Gewerkschaften machen Tarifverträge für ihre Mitglieder und gestalten damit die Arbeitsbedingungen von vielen Millionen Menschen auch die der Nichtmitglieder. Die meisten Beschäftigten wissen die Leistungen der Tarifverträge sehr zu schätzen. Aber nur wenige befassen sich mit der Frage, welche Rolle sie selbst als Arbeitnehmer(innen) im deutschen Tarifvertragssystem haben. Im Seminar gehen wir dieser Frage auf den Grund. Wir lernen die allgemeinpolitische Bedeutung der Tarifautonomie kennen und setzen uns mit den Grundlagen der Rechtssystematik und der tarifpolitischen Willensbildung auseinader. Wesentliche tarifvertragliche Regelungen übersetzen wir vom Juristendeutsch der Verträge in unsere Umgangssprache. So gewinnen wir ein Verständnis dafür, was Arbeitnehmer(innen) individuell regeln können und wo der Schutz kollektiver Verträge notwendig ist. Wir wollen möglichst viele Beschäftigte aktiv an unserer Tarifpolitik beteiligen. Mit dem im Seminar erworbenen Wissen bist du dazu bestens gerüstet. Termine (Seminartyp 361) 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer 069/ Kategorie D THEMEN IM SEMINAR Tarifvertragssystem: Entstehung, Bedeutung, rechtliche Grundlagen, Formen und Inhalte von Tarifverträgen von der Forderung zum Tarifergebnis; Arbeitskampf; Tarifvertragsparteien Flächentarifvertrag und seine Bedeutung; Firmentarifvertrag; Betriebsvereinbarung; Arbeitsvertrag Was soll, was kann in Tarifverträgen geregelt werden? Zukunft des Tarifvertragssystems: Ist der Flächentarifvertrag ein Auslaufmodell? Entwicklung u. Perspektiven einer zukünftigen Tarifpolitik ZIELGRUPPE Das einführende Seminar wendet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen), Vertrauensleute, Mitglieder des Betriebsrates und der JAV OA00213 Bad Orb SI00213 Sprockhövel WB00213 Beverungen SH00313 Sprockhövel BE00413 Berlin OE00713 Bad Orb SH00913 Sprockhövel OB01313 Bad Orb BO01313 Berlin SH01513 Sprockhövel OA01813 Bad Orb WD01813 Beverungen OA01913 Bad Orb SH02613 Sprockhövel BL02613 Berlin WB03013 Beverungen OA03113 Bad Orb OB03513 Bad Orb LO03613 Lohr BO03913 Berlin OB04013 Bad Orb SH04113 Sprockhövel OA04413 Bad Orb SI04413 Sprockhövel WD04413 Beverungen BE05013 Berlin

17 VL kompakt: Leben und Arbeiten Interessenvertretung in Betrieb und Gesellschaft 15 Arbeitswelt gestern und heute WISSEN KÖNNEN HANDELN Unsere heutige Arbeitswelt ist nicht nur bestimmt durch das Lohnsystem und den individuellen Arbeitsvertrag, sondern auch geformt und reguliert durch die gewerkschaftlichen Zusammenschlüsse, das Arbeits- und Sozialrecht, die tarifvertraglichen Regelungen, die Mitbestimmungsrechte sowie durch die gesetzliche Interessenvertretung im Betrieb. Wie kam es dazu? Was steht heute auf dem Spiel in den Auseinandersetzungen um Demokratie in Betrieb und Wirtschaft, um Deregulierung und Regulierung der Arbeitsbeziehungen? 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer 069/ Kategorie D THEMEN IM SEMINAR Arbeitswelt und Arbeitsbeziehungen ungeregelte Arbeitsbeziehungen im Frühkapitalismus Arbeiterprotest und Abwehrstreiks erste Versuche zur Regulierung und Verbesserung der modernen Arbeitswelt kollektivvertragliche und gesetzliche Regelungen von Löhnen und Arbeitszeiten gestern und heute als Rahmenbedingungen für betriebliche Interessenvertretung Perspektiven und die Zukunft der Arbeitswelt Unternehmensstrategien zur Deregulierung der Arbeitsbeziehungen Instrumente und Verbündete einer neuen Regulierung und Humanisierung der Arbeitswelt Termine (Seminartyp 362) SE00313 Sprockhövel SH00613 Sprockhövel BE00613 Berlin SH01613 Sprockhövel BE01613 Berlin SI01813 Sprockhövel WB01913 Beverungen SH03213 Sprockhövel WA03213 Beverungen BS03313 Berlin SH03813 Sprockhövel WB04213 Beverungen BB04313 Berlin SH04813 Sprockhövel BL04813 Berlin WD05113 Beverungen ZIELGRUPPE Das einführende Seminar wendet sich an Vertrauensleute, neu gewählte Betriebsräte, Mitglieder von JAV und andere interessierte Arbeitnehmer(innen).

18 16 VL kompakt: Leben und Arbeiten Interessenvertretung in Betrieb und Gesellschaft Die Wirtschaft, in der wir leben Ökonomische Grundkenntnisse WISSEN KÖNNEN HANDELN Jeder, der den Wirtschaftsteil einer Tageszeitung liest, wird konfrontriert mit Argumenten, Analysen und Angeboten, die seinen eigenen Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag nicht immer entsprechen. Wie passt das aber alles zusammen? Welche Logik betriebswirtschaftlichen Denkens steckt dahinter? Wie kommen wirtschaftliche Krisen überhaupt zustande? Wie kann ich die eigenen Gestaltungsspielräume besser wahrnehmen und überzeugender argumentieren? In dem Seminar werden wir die Komplexität wirtschaftlicher Zusammenhänge beleuchten und Antworten auf diese Fragen finden BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer 069/ Kategorie D THEMEN IM SEMINAR Funktionsweise der Marktwirtschaft Darstellung und Erklärung komplexer wirtschaftlicher Prozesse Verhältnis zwischen betriebswirtschaftlicher Logik und volkswirtschaftlichen Problemen Eingriffsmöglichkeiten in ökonomische Prozesse alternative gewerkschaftliche Wirtschaftskonzepte Konsequenzen für das eigene Handeln im Betrieb ZIELGRUPPE Das Seminar wendet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen) und Mitglieder von Betriebsräten. Termine (Seminartyp 363) LO00213 Lohr SI00313 Sprockhövel WD00513 Beverungen OA00613 Bad Orb BE00713 Berlin SH00813 Sprockhövel OE01013 Bad Orb BB01213 Berlin OE01313 Bad Orb WB01313 Beverungen WB01513 Beverungen BE01513 Berlin OB01913 Bad Orb WA01913 Beverungen OE02213 Bad Orb WB02213 Beverungen BE02313 Berlin SH02513 Sprockhövel WA02713 Beverungen WA03113 Beverungen WA03313 Beverungen OA03513 Bad Orb SH03513 Sprockhövel BE03613 Berlin SH03913 Sprockhövel OE04013 Bad Orb WB04013 Beverungen OB04413 Bad Orb BB04413 Berlin SH04713 Sprockhövel WA05013 Beverungen OA05113 Bad Orb SH05113 Sprockhövel

19 VL kompakt: Leben und Arbeiten Interessenvertretung in Betrieb und Gesellschaft 17 Belegschaften wirkungsvoll beteiligen WISSEN KÖNNEN HANDELN Beteiligungsprozesse zu initiieren, zu konzipieren und zu gestalten, bildet eine entscheidende Voraussetzung für die Entwicklung einer zukunftsgerichteten und beschäftigungssichernden Politik im Betrieb. Wenn es gelingt, die Beschäftigten wirkungsvoll an der Arbeit der gewerkschaftlichen Interessenvertetung und an der Arbeit des Betriebsrates zu beteiligen, bedeutet dies eine Stärkung der betrieblichen Interessenvertretung insgesamt und erweitert die Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten erheblich BetrVG/ 96.4 SGB XI/ BU-Gesetze einzelner Bundesländer 069/ Kategorie D THEMEN IM SEMINAR Reflexion und Austausch von Beteiligungserfahrungen: Meinungsbildung und Entscheidungsfindung im Betrieb passive und aktive Beteiligung: Demokratie und Mitbestimmung im Betrieb Beteiligungsmöglichkeiten und -strukturen im Betrieb, in den Gewerkschaften, in Wirtschaft und Gesellschaft gesetzliche Beteiligungsrechte und deren Anwendung soziale und methodische Kompetenzen, die helfen, Beteiligungsprozesse zu initiieren ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen) und Mitglieder von Betriebsräten. Termine (Seminartyp 364) OB00213 Bad Orb BL01213 Berlin WA01313 Beverungen BL01513 Berlin OB01813 Bad Orb WB01813 Beverungen WA03013 Beverungen WB03213 Beverungen OA03413 Bad Orb WA04013 Beverungen BL04113 Berlin OE04413 Bad Orb BE04713 Berlin OB05013 Bad Orb BB05013 Berlin

20 18 Wenn man schon ein Gefangener seines eigenen Geistes ist, kann man wenigstes dafür sorgen, dass die Zelle anständig möbliert ist. Peter Ustinov

21 19 SPEZIALISIERUNG Gesellschaftspolitische Weiterbildung SEMINARE 2013 Geschichte und Politische Kultur Die Entstehung der Arbeiterbewegung als Lernprozess 20 Weimarer Demokratie und faschistische Diktatur Der Kampf um soziale Rechte 21 Gegen den Strom 22 Wir wollen mitbestimmen! 23 Handlungsbedingungen für die Interessenvertretung der Arbeitnehmer(innen) seit dem Fall der Mauer 24 Geschichte vor Ort 25 Medien, Meinungen, Manipulation 26 NEU NEU Ökonomie, Sozialpolitik, Ökologie und Arbeit Kurswechsel für ein gutes Leben 28 Kurswechsel für eine nachhaltige Betriebs- und Gesellschaftspolitik 29 Wirtschaftstheorien und politisches Handeln Betriebliche Interessenvertretung und wirtschaftspolitische Rahmensetzung 30 Politische Jugendbildung Auf einen Blick: Jugendseminare der IG Metall 38 Situation und Interessen junger Arbeitnehmer(innen) im Betrieb II 40 Aus der Geschichte lernen 41 Global denken lokal handeln 42 Lernen aus der Praxis professioneller Medien für die Arbeit im Betrieb 43 Respekt! Gleichbehandlung im Betrieb 44 NEU Respekt! für JAVis 45 Internationale Bildung Lokal handeln global bewegen 46 Interkulturelle Kompetenz für Aktive und Multiplikator(inn)en 47 Europapolitisches Grundlagenseminar 48 NEU IG Metall kooperiert erfolgreich mit der Initiative Respekt! 32 Erscheinungsformen und Ursachen von Diskriminierung im Betrieb 34 Vielfalt gestalten Zusammenhalt fördern 36 Workshop zur Initiative Respekt! 37

22 20 Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Geschichte und politische Kultur INDUSTRIELLE REVOLUTION UND INTERESSENVERTRETUNG DER ARBEITNEHMER IM 19. JAHRHUNDERT Die Entstehung der Arbeiterbewegung als Lernprozess WISSEN KÖNNEN HANDELN Betriebsräte heute können ihre Handlungsspielräume besser bewerten, wenn sie sich die Erfahrungen der Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert zunutze machen und erkennen, dass frühere und aktuelle Rechtslagen weder etwas Zufälliges noch etwas Unveränderliches sind. Das Seminar erlaubt es den Teilnehmenden, die eigene betriebliche Interessenvertretung sowie die gewerkschaftliche Organisation besser zu verstehen BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer 069/ Kategorie D THEMEN IM SEMINAR Wie kam es im Zuge der industriellen Revolution zum Entstehen eines organisierten Kampfes um die Verbesserung der Lebensverhältnisse? Welcher Lernprozess, welche Erfahrungen waren dafür wichtig? Was führte lohnabhängig arbeitende Menschen überhaupt dazu, die Gesellschaft verändern zu wollen? Wie gelang es, die Konkurrenz untereinander zu überwinden? Welche Organisationsformen bildeten sich heraus? Wie konnten erste Erfolge erreicht werden? Wozu dienten Gewerkschaften damals? Was wollten die Arbeiter(innen) mit ihren Zusammenschlüssen erreichen? Welche Interessenvertretungen gab es? Welche Rechtslage bestimmte damals die Beziehungen zwischen Arbeitern und Unternehmern? ZIELGRUPPE Das Seminar wendet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen) und Betriebsräte. Termine (Seminartyp 238) BE00313 Berlin SH00513 Sprockhövel BE01113 Berlin SH01213 Sprockhövel SE02613 Sprockhövel BB03813 Berlin

23 Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Geschichte und politische Kultur 21 ARBEITERGESCHICHTE IM 20. JAHRHUNDERT Weimarer Demokratie und faschistische Diktatur Der Kampf um soziale Rechte WISSEN KÖNNEN HANDELN Betriebsräte und aktive Arbeitnehmer(innen) müssen heute ihre Rechte und Pflichten in einem geschichtlichen Rahmen werten können und erkennen, dass Arbeitnehmerrechte eine wesentliche Grundlage jeder Demokratie bilden. Die Rechte in der betrieblichen Interessenvertretung sind Ergebnis eines hundertjährigen Kampfes um die Ausgestaltung der Betriebsverfassung. Strukturbildend bis heute sind die im Zuge der Novemberrevolution 1918 erkämpfte Anerkennung der Gewerkschaften, die Tarifautonomie und das erste Betriebsräte-Gesetz von Die Arbeiter und Arbeiterinnen erkämpften demokratische und soziale Rechte, jedoch sind der Ausbau und die Sicherung dieser Erfolge misslungen. Die Abschaffung des Tarifvertragssystems, die Beseitigung der Betriebsräte, die Zerschlagung der Arbeiterbewegung standen am Ende der Weimarer Republik BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer 069/ Kategorie I THEMEN IM SEMINAR Wie erklären wir uns diese historische Niederlage? Mit welcher Politik gelang es dem Faschismus, die Unterstützung breiter Massen zu erhalten, auch in der Arbeiterschaft? Welche Konsequenzen hatte die Zerschlagung einer demokratischen Betriebsverfassung? Welche Auswirkungen hatte diese Entwicklung auf die Betriebsverfassung der Bundesrepublik Deutschland? ZIELGRUPPE Das Seminar wendet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen) und Betriebsräte. Empfehlenswert ist der vorherige Besuch der Seminarreihe Leben und Arbeiten: Interessenvertretung in Betrieb und Gesellschaft sowie des Seminars Die Entstehung der Arbeiterbewegung als Lernprozess (Typ 238). Termine (Seminartyp 241) BB00313 Berlin BB01513 Berlin BB02513 Berlin BE02713 Berlin BB03513 Berlin BB04613 Berlin BB04913 Berlin

24 22 Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Geschichte und politische Kultur ZIELE UND KÄMPFE DER ARBEITNEHMER(INNEN) IM WANDEL DER ZEIT Gegen den Strom NEUES ANGEBOT! 37.7 BetrVG/BU-Freistellung ist angefragt! 069/ Kategorie D WISSEN KÖNNEN HANDELN Das Betriebsverfassungsgesetz ist die wohl wichtigste Rechtsgrundlage für Arbeitnehmer(innen) und ihre Interessenvertretung. Unser Seminar setzt sich unter anderem mit den Diskussionen um die Ausgestaltung dieses Gesetzes auseinander. Wir beleuchten die schrittweise Erweiterung seiner Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte und stellen sie sowohl den unterschiedlichen Zielvorstellungen gesellschaftlicher und betrieblicher Akteure als auch dem heutigen Stand des Gesetzes gegenüber. Darüber hinaus werden wir uns mit den Debatten um die Ausgestaltung der richtigen Arbeitszeitpolitik und dem dazugehörigen Arbeitskampf um die 35-Stunden- Woche beschäftigen. Dabei beschränken wir uns nicht auf historische Fakten, sondern beleuchten die betrieblichen Auseinandersetzungen auch vor dem Hintergrund des sich wandelnden gesellschaftlichen Umfelds. Wir werden diskutieren, welche Rolle Beschäftigte, Betriebsräte und Gewerkschaften in den inzwischen als historisch begriffenen Auseinandersetzungen gespielt haben. Diese Erfahrungen werden wir zu Hilfe nehmen, wenn es darum geht, unsere aktuellen betriebs-, gesellschafts- und sozialpolitischen Herausforderungen als Arbeitnehmer(innen) in Deutschland aber auch in einem sich ständig wandelnden Europa zu meistern. THEMEN IM SEMINAR Reform des BetrVG von 1972 und ihre Auswirkungen auf die Struktur der betrieblichen Interessenvertretung Lohn-, Einkommens- und Leistungspolitik der Gewerkschaften im Spiegel der Zeit: ihr Einfluss auf die aktuellen Tarifverträge und die daraus resultierenden Handlungsanforderungen an Betriebsräte Gewerkschaften, Betriebsräte und Belegschaften als Teil historischer sozialer Auseinandersetzungen: Was lernen wir für die Gegenwart was für die Zukunft? Krise und Arbeitslosigkeit ab 1975 Lebensqualität und Arbeitszeitverkürzung die strategische Bedeutung des Arbeitskampfs 1984 und ihre Auswirkungen auf die aktuelle betriebliche Arbeitszeitgestaltung ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen), Betriebsräte und Vertrauensleute. Termine (Seminartyp 240) BL03213 Berlin BE03313 Berlin SE03913 Sprockhövel BE04213 Berlin SH04513 Sprockhövel SI04813 Sprockhövel

25 Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Geschichte und politische Kultur ARBEITNEHMERRECHTE IN EINEM NEUEN DEUTSCHLAND Wir wollen mitbestimmen! NEUES ANGEBOT! 37.7 BetrVG/BU-Freistellung ist angefragt! 069/ Kategorie D 23 WISSEN KÖNNEN HANDELN Dreh- und Angelpunkt dieses neuen Seminars ist der Prozess um die Gründung der IG Metall (und der DGB-Gewerkschaften) nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Neuordnung Deutschlands wurde begleitet von einer Fülle gewerkschaftlicher Forderungen und Hoffnungen: autonome Gewerkschaften, frei gewählte Betriebsräte, Mitbestimmung in Wirtschaft und Betrieb, soziale Demokratie und Entnazifizierung. Wir werden die mittlerweile historisch gewordenen Entstehungs- und Entscheidungsprozesse im Lichte ihrer damaligen Handlungsbedingungen betrachten. Dabei werden wir nachvollziehen, dass die Menschen nach dem Krieg ebenso unter ihren Bedingungen und Widersprüchen handeln mussten, wie wir heute unter den unsrigen. Für ihre damaligen Forderungen mussten die Arbeitnehmer(innen) und ihre Gewerkschaften zum Teil erbitterte Auseinandersetzungen führen. Wir wollen das Verständnis dafür wecken, wann und warum Kämpfe erfolgreich ausgefochten werden konnten oder eben nicht. Unabhängig von ihrem Ergebnis wirken diese Auseinandersetzungen bis in die heutige Arbeitswelt hinein. Wir greifen diese Aktualität auf und entwickeln daraus Forderungen und Maßstäbe für unser zukünftiges Handeln: als Staatsbürger(in) und Arbeitnehmer(in), als betriebliche Interessenvertretung und als Gewerkschaftsmitglied. THEMEN IM SEMINAR Entstehung der BRD und Entstehung der Einheitsgewerkschaften Entnazifizierung und Neuordnung Deutschlands Kampf um Mitbestimmungsrechte: Verhältnis von Betriebsräten und Gewerkschaften; Betriebsverfassungsrecht und Mitbestimmung Entstehung des Betriebsverfassungsgesetzes: die parlamentarische und gesellschaftliche Auseinandersetzung Entwicklung des kollektiven Arbeitsrechts: Tarifvertrags- und Arbeitskampfrecht ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen), Betriebsräte und Vertrauensleute. Termine (Seminartyp 240) BE01013 Berlin BE01213 Berlin BB01713 Berlin BE03813 Berlin BO04113 Berlin BE04413 Berlin

26 24 Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Geschichte und politische Kultur BETRIEB UND GEWERKSCHAFTEN IN MODERNEN ZEITEN Handlungsbedingungen für die Interessenvertretung der Arbeitnehmer(innen) seit dem Fall der Mauer WISSEN KÖNNEN HANDELN Deutschland hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten dramatisch verändert. Fast wehmütig blicken manche auf den früheren Rheinischen Kapitalismus zurück, der noch eher zu sozialen Kompromissen bereit war. Inzwischen weht ein schärferer Wind. Die Lebensverhältnisse entwickeln sich auseinander. Nicht nur zwischen oben und unten, sondern auch zwischen wirtschaftlich starken und schwachen Landesteilen, zwischen Menschen mit noch relativ sicherem Arbeitsplatz und Menschen mit unsicherer Arbeit oder solchen ganz ohne Beschäftigung BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer 069/ Kategorie D THEMEN IM SEMINAR Was hat sich am gesellschaftlichen Klima und in der politischen Kultur in Deutschland verändert, was sind die Gründe dafür? Was bedeutet diese Entwicklung für die Gewerkschaften? Welche Konsequenzen hatte die Neufassung des Betriebsverfassungsgesetzes von 2001? Welche Folgen ergeben sich für die Interessenvertretung der Beschäftigten im Betrieb? Welche Gestaltungsmöglichkeiten haben betriebliche Interessenvertreter trotz alledem? Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch Erfahrungen aus heutigen Abwehrauseinandersetzungen für eine soziale Betriebs- und Mitbestimmungspolitik von morgen Termine (Seminartyp 237) BE00813 Berlin BE02213 Berlin BB03913 Berlin

27 Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Geschichte und politische Kultur 25 Geschichte vor Ort WISSEN KÖNNEN HANDELN Mit diesem Seminar bieten wir eine Plattform, die gewerkschaftliche Geschichtswerkstattarbeit auf eine breitere Basis zu stellen für alle Interessierten, die in ihrem betrieblichen, regionalen und privaten Umfeld auf historische Spuren oder Fragmente gestoßen sind, denen aber das Wissen und das Verständnis darüber zunächst unbefriedigend erscheinen. Hinweise auf historische Spuren werfen Fragen auf. Das Seminar bietet den Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre Fragen auszuformulieren und eine Konzeption zu entwickeln, wie sie lokale Themen weiter verfolgen können. Die Ideenvielfalt reicht von Familiengeschichten, Geschichten betrieblicher Interessenvertretungen, von Arbeitskämpfen, der Untersuchung von Unternehmensgeschichten bis hin zu unaufgearbeiteten, lokalgeschichtlichen Themen. Das Seminar zeigt auf, wie Spuren verfolgt, historisch recherchiert und die Ergebnisse präsentiert werden können. Termine (Seminartyp 257) BU-Gesetze einzelner Bundesländer 069/ Kategorie D THEMEN IM SEMINAR Formulierung (bearbeitbarer) Forschungsfragen Informationen über Zugang zu und Umgang mit Archivund Quellenmaterialien Suche nach Bündnispartnern Projekte und mediale Präsentation der Ergebnisse HINWEIS Das Angebot ist so angelegt, dass wir einzelne Projekte mit weiteren Wochenendseminaren bei den auftauchenden Fragestellungen unterstützend begleiten werden. ZIELGRUPPE Dieses Seminar richtet sich an historisch interessierte Arbeitnehmer(innen), die bereits in Geschichtsprojekten arbeiten oder planen, ein solches zu beginnen. Die Teilnehmenden sollten bereits Geschichtsseminare der IG Metall besucht haben oder über vergleichbare Vorkenntnisse verfügen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 20 Personen. SEMINARLEITUNG Chaja Boebel (Berlin) BL02213 Berlin BE03013 Berlin

28 26 Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Geschichte und politische Kultur LEBEN IN DER MEDIENFLUT Medien, Meinungen, Manipulation WISSEN KÖNNEN HANDELN Inzwischen ist es unbestritten: Medien beeinflussen uns in unserer sozialen Welt, in unserer Wahrnehmung und auch in unseren Bewusstseinsinhalten. Auch die Medienrealitäten selbst sind im Fluss. Parallelwelten entstehen. Sogar die individuelle Kommunikationspraxis im Alltag verändert sich permanent. Steht denn dieser Flut und Ermächtigung der Medien gar nichts entgegen? Doch es regt sich Kritik, zum Beispiel an der Medienverfassung unseres Landes. Anspruch und Wirklichkeit dieser so genannten vierten Gewalt ist ein wesentlicher Bezugspunkt dieser Kritik. Und wie steht es mit den Kommunikationswegen und -möglichkeiten im Betrieb? Welche Meinungsmacht schlägt den Beschäftigten entgegen? Wie agiert ein Betriebsrat in diesem Umfeld, welche Gegenmacht kann (und sollte er) nutzen im Rahmen einer betrieblichen Öffentlichkeitsarbeit? Bildungsurlaubgesetze einzelner Bundesländer 02324/ Kategorie D THEMEN IM SEMINAR Wir werden in diesem Seminar: an die eigenen Medienerfahrungen anknüpfen die Manipulationsmöglichkeiten der Medien kennen lernen und echte Medienlügen betrachten öffentliche und eigene Meinungsbildung unterscheiden lernen die Medien als Wirtschaftszweig analysieren die betriebliche Kommunikation beurteilen und die Herkunft ihrer Botschaften unterscheiden unsere eigenen Möglichkeiten kennen lernen und ausprobieren: Medienprodukte kritisch überspitzen, mediale Präsentationen auf den Kopf stellen, eigene Formen der Öffentlichkeitsarbeit entwerfen, kritische Distanzierung erproben üben, unsere Fragen auch laut zu stellen Termine (Seminartyp 856) SH01813 Sprockhövel SF04113 Sprockhövel

29 27 Mir gefällt, dass man hier trockene Themen mit Spaß vermittelt bekommt. Jennifer Rast

30 28 Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Ökonomie, Sozialpolitik, Ökologie und Arbeit Kurswechsel für ein gutes Leben Von nichts kommt nichts: Die aktuelle Krise Europas wurde durch eine jahrzehntelange falsche Politik verursacht. Es war die Politik der Deregulierung und der Umverteilung von unten nach oben. Eine Politik, die sich ausschließlich am Shareholder-Value orientierte und Sozialabbau und Lohndumping förderte. Eine Politik, die einen Euro-Währungsraum ohne sozial- und steuerpolitische Konvergenzkriterien geschaffen hat. Die Zeche dafür zahlen wir der Großteil der Bevölkerung, der kein großes Geldvermögen und kein Großunternehmen sein Eigen nennen kann. Also alle, die für ihren Unterhalt arbeiten müssen oder das zumindest gerne täten. So kann es nicht weitergehen. Wir fordern einen Kurswechsel in der deutschen und europäischen Finanz-, Wirtschafts-, Sozial- und Beschäftigungspolitik. Wir wollen ein demokratisches, ökologisches und soziales Europa, das sich an den Interessen der Mehrheit der Bevölkerung orientiert. Dazu gehört für die IG Metall vor allem: eine demokratisch legitimierte europäische Wirtschafts- und Finanzregierung ein soziales Europa mit einheitlichen Standards für sichere und faire Arbeit die Ausweitung der Mitbestimmung für Arbeitnehmer(innen) verbindliche europäische Korridore zur Unternehmensund Vermögensbesteuerung Zukunftsperspektiven für Jugendliche durch kostenlose Bildung mit besseren Übergängen in das Berufsleben Mit unseren Seminaren zum Kurswechsel geben wir Anstöße, damit sich etwas ändert. Sie laden zum Querdenken ein und regen zu vielfältigen Aktivitäten in den Betrieben an. Interessierte Beschäftigte, Vertrauensleute, Betriebsräte und JAVis sind eingeladen, sich am Kurswechsel zu beteiligen.

31 Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Ökonomie, Sozialpolitik, Ökologie und Arbeit 29 Kurswechsel für eine nachhaltige Betriebs- und Gesellschaftspolitik WISSEN KÖNNEN HANDELN Wir leben in einer Zeit ökonomischer, ökologischer und sozialer Umbrüche betrieblich, national, weltweit. Politische Entscheidungen haben diese Entwicklung gefördert. Ein Weiter so ist nicht akzeptabel! Wir brauchen einen Kurswechsel. Dies ist unser Ausgangspunkt im Seminar. Wir werden verschiedene Konzepte für eine ökonomisch sinnvolle, ökologisch nachhaltige und sozial gerechte Zukunft betrachten. Wir fragen: Wie können Fehlentwicklungen kurzfristig korrigiert werden? Setzen aktuelle Politikvorschläge an den Ursachen der Probleme an und helfen, sie zu lösen oder gar zu beseitigen? Zu welchen betrieblichen und gesellschaftlichen Folgen führen die verschiedenen politischen Konzepte? Welchen Beitrag leisten gewerkschaftliche Alternativen in der Debatte um eine solidarische, zukunftsfähige Gesellschaft? Im Seminar diskutieren wir auch Möglichkeiten, wie wir solche Themen in die Praxis einbringen können BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer 069/ Kategorie D THEMEN IM SEMINAR gesellschaftspolitische Rahmenbedingungen: Beschäftigung und Rendite, Ökologie und Wachstum, soziale Gerechtigkeit und Polarisierung Leitbilder und Kriterien für ein gutes Leben Wirtschaftsdemokratie: Geschichte und Aktualität nachhaltige Entwicklung: ökologische Umsteuerung bei Produktion und Reproduktion Sozialstaatlichkeit und Wohlfahrtsstaat: Teilhabe aller Menschen in Deutschland gewerkschaftliche Praxis und Bündnisarbeit in Betrieb und Gesellschaft Entwicklung eigener Projekte t Termine (Seminartyp 349) SH00213 Sprockhövel WA00213 Beverungen SH00713 Sprockhövel SE01813 Sprockhövel BE02613 Berlin SH02813 Sprockhövel SH03013 Sprockhövel OB03113 Bad Orb SH03413 Sprockhövel BE04113 Berlin BE04313 Berlin SH04913 Sprockhövel OB05113 Bad Orb WB05113 Beverungen ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen), gewerkschaftliche Vertrauensleute, Betriebsräte und ehrenamtliche Referent(inn)en. Der vorherige Besuch des Seminars Die Wirtschaft, in der wir leben wird empfohlen. Für Interessierte, die an einem Zwei-Wochen-Seminar Ökonomie und Sozialstaat teilgenommen haben, wird der Besuch nicht empfohlen. Dieser neue Seminartyp greift Seminarinhalte davon auf.

32 30 Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Ökonomie, Sozialpolitik, Ökologie und Arbeit Wirtschaftstheorien und politisches Handeln Betriebliche Interessenvertretung und wirtschaftspolitische Rahmensetzung WISSEN KÖNNEN HANDELN Betriebsräte erleben nicht nur Managemententscheidungen und die Folgen für die Belegschaften; sie bekommen auch bestimmte Argumente zu hören, mit denen Geschäftsleitungen ihre Maßnahmen als notwendig oder gar als alternativlos begründen. Die Argumentationsketten zu Personalabbau, Rationalisierungen, Arbeitszeit- und Schichtplangestaltung beispielsweise stützen sich häufig auf theoretische Auffassungen darüber, wie Marktwirtschaft funktioniert. Wirtschaftstheorien beeinflussen unternehmerische Entscheidungen ebenso wie volkswirtschaftliche Strategien. Betriebs- wie volkswirtschaftlich wirken sie sich unterschiedlich aus auf Investition, Beschäftigung und Kaufkraft. Das Seminar gibt einen Überblick über wichtige ökonomische Denkansätze und verbindet sie mit aktuellen Betriebsstrategien und mit wirtschafts- und sozialpolitischer Praxis. Die Teilnehmenden befassen sich mit der Stellung der Arbeitnehmer(innen) in der sozialen Marktwirtschaft und den Problemen des Arbeitsmarkts. Sie diskutieren Zusammenhänge der Produktion von Gütern und Dienstleistungen im Betrieb mit Binnenmarkt und globalem Wirtschaften BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer 069/ Kategorie D THEMEN IM SEMINAR soziale Marktwirtschaft Theorien und Wirklichkeit wirtschaftstheoretische Ansätze zu Betrieb Wirtschaft Arbeitsmarkt aktuelle Leitbilder für die betriebliche Interessenvertretung in wirtschaftlichen Angelegenheiten gewerkschaftliche Reformkonzepte nach der Krise (betriebs- und wirtschaftsdemokratische Maßnahmen, Gute Arbeit, Finanzmarktregulierung, Steuerpolitik u. a.) ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte, Betriebsräte, JAV-Mitglieder und Vertrauensleute. Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des einführenden Seminars Die Wirtschaft, in der wir leben (Typ 363). Termine (Seminartyp 550) SI01613 Sprockhövel BE02013 Berlin BE02413 Berlin SE03313 Sprockhövel SH04413 Sprockhövel BB04513 Berlin SI05113 Sprockhövel

33 31 Für eine gute BR-Arbeit ist es unabdingbar, sich weiterzubilden. Andreas Lutz

34 32 Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Ökonomie, Sozialpolitik, Ökologie und Arbeit KEIN PLATZ FÜR INTOLERANZ, RASSISMUS UND DISKRIMINIERUNG IG Metall kooperiert erfolgreich mit der Initiative Respekt! VOM FUSSBALLSTADION IN DIE BETRIEBE Die Initiative»Respekt! Kein Platz für Rassismus«hat ihren Ursprung im Fußballstadion. Anlass waren immer wiederkehrende fremdenfeindliche Zwischenfälle und rassistische Äußerungen durch Zuschauer oder zwischen den Spielern. So auch im Jahr 2007, als ein nigerianischer Fußballer mit massiven fremdenfeindlichen Parolen konfrontiert wurde. Aus der Sorge heraus, dem Sport würde zunehmend der Spaß und die Fairness abhanden kommen, gründeten Kris-Patrick und Lothar Rudolf die Initiative»Respekt! Kein Platz für Rassismus«. Mit der bundesweiten Installation ihrer»respekt!«-schilder an Fußballstadien und Sportplätzen bezieht die Initiative Position gegen Fremdenfeindlichkeit auf dem grünen Rasen und bei den Fußballfans und setzt sich für mehr Toleranz und Respekt in der Gesellschaft ein. welche sexuelle Orientierung derjenige hat. Rassismus und Diskriminierung spalten Belegschaften und widersprechen so einem unserer zentralen Werte, der Solidarität. Daher ist es unsere Aufgabe, Respekt und Rassismus zu grundsätzlichen Themen in der Arbeitswelt zu machen. ÜBERWÄLTIGENDE RESONANZ IN BELEGSCHAFTEN Gemeinsam mit den Betrieben und Belegschaften schaffen wir über medienwirksame Aktionen und Veranstaltungen eine breite Öffentlichkeit für die Themen Rassismus, Ungleichbehandlung und Anerkennung. Unterstützt werden die unterschiedlichen Veranstaltungen, wie z. B. FÜR MEHR RESPEKT! IM ARBEITSALLTAG Seit März 2011 beteiligt sich die IG Metall an der Initiative. Nirgendwo treffen sich jeden Tag so viele Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, Kultur, Religion wie in den Betrieben, und da ist das Thema Respekt sehr angebracht. So Bertin Eichler, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall und»respekt!«-schirmherr. Wir von der IG Metall verbinden mit Respekt die Anerkennung des Gegenübers als gleichwertigen Mitmenschen ganz unabhängig davon, welchen ethnischen oder kulturellen Hintergrund, welchen Erwerbsstatus, welches Alter, Geschlecht oder

35 Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Ökonomie, Sozialpolitik, Ökologie und Arbeit 33 Sandra Minnert, Respekt!-Schirmfrau und ehemalige Fußballnationalspielerin betriebliche Sommerfeste, Betriebsversammlungen etc., auf denen»respekt!«thematisiert wird, von prominenten»respekt!«-botschaftern wie z. B. der Schirmherrin der Initiative und ehemaligen Spielerin der deutschen Fußballnationalmannschaft, Sandra Minnert. Die vielen Betriebe, an denen mittlerweile das»respekt!«-schild als deutlich sichtbares Zeichen für einen respektvollen, solidarischen und kollegialen Umgang angebracht ist, machen deutlich, dass die IG Metall hier einen richtigen Weg eingeschlagen hat. Das Ziel ist jedoch noch nicht erreicht: Es gibt noch genug Betriebe, an denen ein»respekt!«-schild angebracht werden kann. Den bisherigen Erfolg der Initiative nämlich Respekt, Anerkennung und Toleranz als Themen ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken gilt es nun zu nutzen, um den damit eröffneten gesellschaftspolitischen Diskurs weiterzuführen und in Betrieben und Schulen eine Atmosphäre des respektvollen Umgangs, frei von Vorurteilen, Mobbing und Rassismus zu schaffen. IG METALL BILDUNGSARBEIT UNTERSTÜTZT RESPEKT! Der Bereich der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit leistet mit seinem Seminarangebot einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Wirkung: Die»Respekt!«-Seminare laden interessierte Beschäftigte, Vertrauensleute, Betriebsräte und Betriebsrätinnen, Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen) ein, sich mit der Bedeutung von Respekt für die betriebliche Praxis zu beschäftigen. Wie tritt man Fällen von Diskriminierung und Intoleranz im betrieblichen Alltag entgegen? Und wie schafft man aktiv eine Kultur der Anerkennung und des respektvollen Umgangs im Betrieb? Antworten auf diese Fragen werden gemeinsam erarbeitet, um entsolidarisierende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und eine Kultur des positiven Umgangs im Betrieb zu forcieren.

36 34 Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Ökonomie, Sozialpolitik, Ökologie und Arbeit AKTIV WERDEN GEGEN RECHTS Erscheinungsformen und Ursachen von Diskriminierung im Betrieb WISSEN KÖNNEN HANDELN Auch knapp 70 Jahre nach dem Ende des deutschen Faschismus haben wir es immer wieder mit unterschiedlichen Erscheinungsformen des Rechtsextremismus zu tun. Im Rahmen einschlägig bekannter Organisationen und Veranstaltungen, versehen mit den typischen äußeren Merkmalen lassen sie sich meist eindeutig identifizieren. Im Alltag ist dies häufig weitaus schwieriger. Diskriminierende und vermeintlich einfache Lösungsansätze für betriebliche, politische und soziale Probleme lassen sich oft erst auf den zweiten Blick als das erkennen, was sie sind: Einfallstore für rechtsextremes Denken und Handeln. Zunehmend wenden sich Rechtspopulisten mit dieser Strategie direkt an Betriebsräte und Belegschaften. Wir werden uns in diesem Seminar mit unterschiedlichen Ansätzen rechtsextremer Denk- und Handlungsstrukturen auseinandersetzen und gewerkschaftliche Alternativen für eine zukunftsfähige und solidarische Perspektive entwickeln. Das Betriebsverfassungsgesetz bietet einen rechtlichen Rahmen zur Umsetzung dieser Strategien BetrVG/ 96.4 SGB IX 069/ Kategorie A THEMEN IM SEMINAR Ursachen und Erscheinungsformen rechtsextremen Denkens und Handelns in Deutschland seit 1945 Rechtspopulismus und rechtsextreme Strategien der Wortergreifung und Themenbesetzung in den Betrieben rechtlicher Handlungsrahmen der betrieblichen Interessenvertretung zur Abwehr von ausgrenzenden, nationalistischen und diskriminierenden Positionen Kennenlernen verschiedener Handlungsmöglichkeiten Entwicklung eigener strategischer Optionen für die Praxis ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an Betriebsräte und Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen) im Betrieb. Termine (Seminartyp 112) BB00513 Berlin SE00513 Sprockhövel SF04013 Sprockhövel WB02713 Beverungen

37 35 Mit dem Wissen, das ich mir angeeignet habe, möchte ich auch gesellschaftlich etwas verändern. Thomas Kebernik

38 36 Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Ökonomie, Sozialpolitik, Ökologie und Arbeit Vielfalt gestalten Zusammenhalt fördern WISSEN KÖNNEN HANDELN Im Zuge der demografischen Entwicklung und der Globalisierung von Märkten und Standorten werden die Belegschaften vielfältiger. Menschen verschiedener Herkunft, Kultur oder Fachkompetenz, unterschiedlichen Alters oder Geschlechts arbeiten zusammen. Die Vielfalt dieser Beschäftigten im Unternehmen als wertvolle Ressource zu sehen und den Blick nicht auf Defizite und Probleme zu lenken, ist eine besondere Aufgabe auch für die Betriebsräte. In diesem Seminar geht es um die Entwicklung einer systematischen und interkulturellen Personal- und Gleichstellungspolitik und die Mitbestimmungsmöglichkeiten des Betriebsrats nach 96 bis 98 BetrVG. Betriebsratsgremien sind gemäß 80 Abs. 1 BetrVG aufgefordert, dabei die unterschiedlichen Erfordernisse der Kolleg(inn)en zu berücksichtigen. Wir stellen die Verbesserung der Arbeits- und Qualifizierungsbedingungen für alle Beschäftigten eines Betriebs in den Mittelpunkt und entwickeln geeignete und passgenaue Angebote für eine innovative Personalpolitik BetrVG/ 96.4 SGB IX 069/ Kategorie A THEMEN IM SEMINAR Daten, Fakten, Indikatoren zum Fachkräftemangel Überlegungen und Positionen zur Fachkräftesicherung Überblick über den nationalen Integrations- und Aktionsplan betriebsverfassungsrechtliche Möglichkeiten der Personalentwicklung mit kultureller Sensibilität Gleichstellungsberichte als Instrument betrieblicher Personalpolitik bei Jugendlichen und Erwachsenen Best-practice-Beispiele zum Nachahmen Überblick über Programme und Möglichkeiten der betrieblichen Beratung und Finanzierung Transfer in die betriebliche Praxis der Betriebsratsgremien ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an Mitglieder des Betriebsrats. Termine (Seminartyp 112) WB00713 Beverungen BL00713 Berlin BB02113 Berlin SF02713 Sprockhövel BB04013 Berlin SF04513 Sprockhövel

39 Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Ökonomie, Sozialpolitik, Ökologie und Arbeit 37 Workshop zur Initiative Respekt! WISSEN KÖNNEN HANDELN Die Initiative Respekt! bewegt immer mehr Menschen: Vereine, Belegschaften, Vertrauensleute, Jugend- und Auszubildendenvertretungen und Betriebsratsmitglieder greifen sie auf und mobilisieren für eine Zukunft ohne Ausgrenzung und Diskriminierung. In unserem Respekt!-Workshop tauschen wir diese vielfältigen Erfahrungen aus und reichern sie mit neuen, weiteren Ideen an. Wir werden kritisch und selbstkritisch auch über den Umgang mit Widerständen und Misserfolgen sprechen. Impulsreferate, Exkursionen, die gemeinsame Arbeit an kleineren oder größeren Projektideen werden deine bisherige Praxis bereichern. Bildungsurlaubgesetze einzelner Bundesländer THEMEN IM SEMINAR Wir klären die verschiedenen Begriffe zum Thema Rassismus und Diskriminierung. Wir reflektieren miteinander die eigenen Grenzen der Toleranz und üben Respekt. Wir entwickeln gemeinsam Handlungsmöglichkeiten gegen Rassismus, Diskriminierung und Rechtsextremismus im Betrieb. ZIELGRUPPE Das Seminar wendet sich an Kolleginnen und Kollegen, die gemeinsam aktiv für Respekt und Toleranz im Betrieb und im Alltag eintreten. Meldet euch bitte mit 2 bis 4 Personen aus einem Betrieb/einer Verwaltungsstelle an. Termine (Seminartyp 36) OE01913 Bad Orb BL02413 Berlin SI03213 Sprockhövel

40 38 Zentrale Jugendseminare AUF EINEN BLICK Jugendseminare der IG Metall GESELLSCHAFTSPOLITISCHE WEITERBILDUNG Situation und Interessen junger Arbeitnehmer(innen) im Betrieb II t S. 40 Situation und Interessen junger Arbeitnehmer(innen) im Betrieb III: Aus der Geschichte lernen t S. 41 Situation und Interessen junger Arbeitnehmer(innen) im Betrieb III: Global denken lokal handeln t S. 42 Medienmacht macht Medien Lernen aus der Praxis professioneller Medien für die Arbeit im Betrieb t S. 43 Respekt! Gleichbehandlung im Betrieb t S. 44 Respekt! für JAVis t S. 45 BETRIEBSPOLITISCHE SPEZIALISIERUNG JAV Aktiv für Ausbildungsqualität t S. 74 Vom Beruf ins Studium: Lern- und Arbeitsstrategien für ein erfolgreiches Studium t S. 75 Tarifverträge verstehen und umsetzen t S. 230* Meine Rolle als JAV-Vorsitzende(r) t S. 231* FORUM POLITISCHE BILDUNG Zukunftscamp Junge Generation t S. 86 REFERENT(INN)EN UND MULTIPLIKATOREN Ausbildung für Referent(inn)en: Jugendseminare Basics t S. 93 Weiterbildung für Jugendreferent(inn)en Jugend I Konzept t S. 94 Weiterbildung für Jugendreferent(inn)en JAV-Konzept t S. 95 Respekt! im Seminar t S. 102 Weiterbildung für Referent(inn)en: Jugendbildungskongress 2013 t S. 106 * im Programmheft für Betriebsräte

41 HIER ERFÄHRST DU MEHR: SUCHBEGRIFF: JUGENDBILDUNGS- PROGRAMM 39 ANSPRECHPARTNERIN Anja Diegmüller Telefon: 0 69/ [email protected] Informiere dich auch bei deiner Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV), dem Betriebsrat oder bei deiner IG Metall-Verwaltungsstelle. TIPP: Wie geht's weiter? Du hast das Seminar Jugend III bereits besucht? Wenn du gewähltes Mitglied eines Vertrauenskörpers bist, empfehlen wir dir den Besuch der VL kompakt- Reihe (siehe t S. 14 ff in diesem Programm). Wenn du jetzt Betriebsratsmitglied bist, dann macht für dich das Seminar Einführung in die Betriebsratsarbeit in deiner Region Sinn. Danach auf alle Fälle die Seminare der BR kompakt-reihe besuchen (siehe Programmheft für Betriebsräte t S. 12 ff).

42 40 Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung Situation und Interessen junger Arbeitnehmer(innen) im Betrieb II WISSEN KÖNNEN HANDELN Jugend zwischen Solidarität und Konkurrenz das ist der rote Faden des Jugend-II- Seminars der IG Metall-Jugend. Du bist gefragt mit deinen Erfahrungen als Jugendlicher in Betrieb und Gesellschaft, in der Ausbildung oder am Arbeitsplatz und in deinem Lebensumfeld. Aus deinen Erfahrungen werden wir die Themen auswählen, die wir gemeinsam im Seminar behandeln. Hier kannst du deine Meinung auf der Grundlage von selbst erarbeitetem Wissen weiterentwickeln. Ganz nebenbei hast du die Gelegenheit, deine Arbeitstechniken zu verbessern (diskutieren, präsentieren, schriftliche Ausarbeitungen anfertigen usw.). Termine (Seminartyp 032) JA00613 Schliersee SL01013 Sprockhövel SL01713 Sprockhövel JA01913 Schliersee SL02213 Sprockhövel JA02413 Schliersee JA02613 Schliersee SL02813 Sprockhövel JA03013 Schliersee SL03213 Sprockhövel JA03213 Schliersee JA03413 Schliersee JA03713 Schliersee SL04413 Sprockhövel SL04613 Sprockhövel JA04813 Schliersee 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer 069/ Kategorie I/L THEMEN IM SEMINAR Wir wollen genauer hinschauen und Antworten finden auf Fragen wie beispielsweise: Welche gesellschaftlichen Auswirkungen hat die jeweilige Situation in den Unternehmen? Wie wirken sich diese Bedingungen auf die Menschen und die Gesellschaft aus? Welche Einflussmöglichkeiten und Aufgaben hat der Staat und warum handelt er so? Welche Strategien verfolgen Unternehmen und Gewerkschaften? Welche Aufgaben ergeben sich für die Jugend- und Auszubildendenvertretung und welche Möglichkeiten haben wir als aktive Gewerkschafter(innen), um unsere Arbeits- und Lebensbedingungen zu verbessern? Dazu werden im Seminar kreative, konkrete Aktionen für betriebliche und örtliche Aktivitäten vorbereitet. ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an jugendliche Arbeitnehmer(innen) und an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen). Der vorherige Besuch des Seminars Jugend I und/ oder des JAV-Seminars ist empfehlenswert.

43 Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung 41 SITUATION UND INTERESSEN JUNGER ARBEITNEHMER(INNEN) IM BETRIEB III Aus der Geschichte lernen WISSEN KÖNNEN HANDELN Ausgangpunkt in diesem Seminar sind die Arbeits- und Lebensbedingungen junger Beschäftigter im Hier und Heute. Welche Bedeutung haben diese Bedingungen für die Arbeit der Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen)? Diese Frage führt unseren Blick zurück in die Vergangenheit: Wir analysieren, vor welchen Problemen Arbeitnehmer(innen) in Deutschland zu Beginn des Faschismus standen, und suchen nach Erklärungen für das Erstarken des Nationalsozialismus. Welche Parallelen gibt es heute und welche Schlussfolgerungen können aus der Geschichte gezogen werden? Wir entwickeln Anforderungen an die Gewerkschaften sowie an unser eigenes Handeln. Was können wir als betriebliche Interessenvertreter(innen) und Gewerkschafter(innen) tun, um die Gesellschaft nach unseren Vorstellungen zu gestalten? Diese Fragen bearbeiten wir gemeinsam, denn die Zukunft gehört uns! 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer 08026/ Kategorie L THEMEN IM SEMINAR aktuelle ökonomische und politische Entwicklungstrends Zukunft der Arbeit aus Sicht von Jugendlichen Krisen als Wendepunkte in der Geschichte Führung durch die KZ-Gedenkstätte Dachau und historischer Stadtrundgang München Diskriminierung als Problem in Betrieb und Gesellschaft Gewerkschaften vor veränderten Herausforderungen ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an jugendliche Arbeitnehmer(innen) und an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen). Der vorherige Besuch des Seminars Situationen und Interessen junger Arbeitnehmer(innen) im Betrieb II (Typ 032) ist empfehlenswert. Termine (Seminartyp 033a) JA01713 Schliersee JA04513 Schliersee

44 42 Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung SITUATION UND INTERESSEN JUNGER ARBEITNEHMER(INNEN) IM BETRIEB III Global denken lokal handeln WISSEN KÖNNEN HANDELN Die Frage nach den eigenen Ansprüchen an eine lebenswerte und gerechte Welt leitet uns durch das Seminar. Wir untersuchen aktuelle wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklungen. Bewegt sich die Realität auf unsere Ansprüche zu oder müssen wir mit Alternativen umsteuern? Wir wollen den Blick für internationale Zusammenhänge öffnen. Gerade in einer vernetzten (Wirtschafts-)Welt ist es für uns als betriebliche Interessensvertreter(innen) und Gewerkschafter(innen) wichtig zu verstehen, was dies für Auswirkungen mit sich bringt. Dabei soll das Schlagwort Globalisierung und was es mit unserem Leben und Arbeiten zu tun hat unter die Lupe genommen werden. Um die Zukunft besser zu gestalten, überlegen wir gemeinsam nach Möglichkeiten und Wegen für die Gewerkschaften und für uns nach dem Motto: global denken lokal handeln! 37.7 BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer 02324/ Kategorie I THEMEN IM SEMINAR aktuelle wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklungen von Attac bis WTO Organisationen und Institutionen der Globalisierung globale Phänomene wie Standortkonkurrenz, Klimawandel und Nord-Süd-Konflikt betriebspolitische Konsequenzen für die Interessenvertretungen im Spannungsfeld internationaler Konkurrenz Alternativen zur Globalisierung die globalisierungskritische Bewegung Gewerkschaften vor veränderten Herausforderungen ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an jugendliche Arbeitnehmer(innen) und an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen). Der vorherige Besuch des Seminars Situationen und Interessen junger Arbeitnehmer(innen) im Betrieb II (Typ 032) ist empfehlenswert. Termine (Seminartyp 033b) SL00613 Sprockhövel SL04013 Sprockhövel

45 Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung 43 MEDIENMACHT MACHT MEDIEN Lernen aus der Praxis professioneller Medien für die Arbeit im Betrieb WISSEN KÖNNEN HANDELN Medien prägen uns und unsere Sicht auf die Welt. Sie sind geleitet von Interessengruppen für die Durchsetzung ihrer Ziele. Damit wir uns nicht einfach von Medien instrumentalisieren lassen, suchen wir Erklärungen zum Verhältnis von Medien und Macht und erarbeiten uns einen kritischen Umgang damit. Darüber hinaus finden wir für die gewerkschaftliche Arbeit im Betrieb Umsetzungsmöglichkeiten, die Behauptungen der Massenmedien mit eigenen Argumenten zu widerlegen BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer 069/ Kategorie A THEMEN IM SEMINAR Reflexion des eigenen sowie des gesellschaftlichen Medienkonsumverhaltens Medienrecht in Betrieb und Gesellschaft Einflussmöglichkeiten gesellschaftlicher Interessengruppen Medienlandschaft Struktur und Arbeitsweise der Medien Medien und öffentliche Meinung Stil- und Gestaltungselemente von Massenmedien Einsatzbereiche für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit im Betrieb ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an jugendliche Arbeitnehmer(innen) und an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen). Termine (Seminartyp 857) SL01513 Sprockhövel SL03013 Sprockhövel

46 44 Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung NEU IM PROGRAMM! GRUNDLAGEN DES ALLGEMEINEN GLEICHBEHANDLUNGSGESETZES (AGG) Respekt! Gleichbehandlung im Betrieb WISSEN KÖNNEN HANDELN Respektvoller Umgang miteinander ist in der Gesellschaft und in der Arbeitswelt die Voraussetzung für ein gutes Zusammenleben. Die Jugend- und Auszubildendenvertretung hat nach 70 des BetrVG die Aufgabe, für die Integration nichtdeutscher Auszubildender und Jugendlicher zu sorgen. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) hingegen beschränkt sich nicht auf das Merkmal der ethnischen Herkunft, sondern gibt die Grundsätze für ein Benachteiligungsverbot ( 7) auch für andere Beschäftigtengruppen vor. In diesem Seminar lernen wir nicht nur die gesetzlichen Grundlagen kennen, sondern erarbeiten uns auch die Möglichkeiten zur Gestaltung von antidiskriminierenden Maßnahmen. Insbesondere die Möglichkeit, auf Grundlage des 88 BetrVG themenspezifische Betriebsvereinbarungen abzuschließen, kann die Jugendund Auszubildendenvertretungen dazu anregen, mit dem Betriebsrat gemeinsam das Thema Respekt! im Betrieb konkret anzupacken BetrVG / Kategorie J THEMEN IM SEMINAR Grundsätze des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) Möglichkeiten zur Gestaltung von antidiskriminierenden Maßnahmen im Betrieb Möglichkeiten zur Vereinbarung von themenspezifischen Betriebsvereinbarungen ( 88 BetrVG) allgemeine Aufgaben der Jugend- und Auszubildendenvertretung und des Betriebsrats ZIELGRUPPE Dieses Seminar richtet sich an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen), die sich dem Thema Respekt! im Betrieb widmen. Der Besuch des Seminars JAV mit Biss (Grundlagen der Arbeit der JAV) ist empfehlenswert. SEMINARLEITUNG Dennis Faupel Markus Wünschel Termine (Seminartyp 114) JA04413 Schliersee

47 Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Politische Jugendbildung NEU IM PROGRAMM! 45 ARGUMENTATIONSTRAINING GEGEN DISKRIMINIERUNG IM BETRIEB Respekt! für JAVis WISSEN KÖNNEN HANDELN Tagtäglich werden Menschen anhand zahlreicher Merkmale und Zuschreibungen diskriminiert und ausgegrenzt auch im betrieblichen Umfeld. Sehen wir weg oder mischen wir uns ein? Kompetentes Reagieren in Fällen verbaler Diskriminierung will gelernt sein. Es ist ein wichtiger Beitrag, um Entsolidarisierung im Betrieb zu verhindern und zukunftsfähige, betriebliche und gesellschaftliche Perspektiven zu entwickeln. Ausgehend von konkreten Konflikten und Erfahrungen erarbeiten wir uns im Seminar Handlungs- und Reaktionsmöglichkeiten. Wir gehen diskriminierenden Sprüchen und Haltungen gemeinsam auf den Grund, trainieren, gezielt zu widersprechen, und begegnen den Entgleisungen mit Kreativität und Verstand BetrVG/ 96.4 SGB IX 069/ Kategorie A THEMEN IM SEMINAR Überblick über rechtliche Handlungsgrundlagen für Betriebsräte nach 80.1 (7) BetrVG sowie 17 AGG Rollen und Aufgaben betrieblicher Interessenvertretungen zur Intervention und Prävention kollegiale Beratung für konkrete Konflikte Argumentationstraining gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen). Termine (Seminartyp 112) SL01213 Sprockhövel

48 46 Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Internationale Bildung Lokal handeln global bewegen Die internationale Bildungsarbeit der IG Metall wird im Rahmen von europäischen und weltweiten Projekten konzeptionell weiterentwickelt. In Zusammenarbeit mit vielen Praktikerinnen und Praktikern der IG Metall, mit Universitäten und europäischen und anderen internationalen Institutionen wurden Konzepte und Methoden entwickelt. Die europäischen und weltweiten Beziehungen zwischen Interessenvertretungen werden dadurch gefördert und etabliert. l Ergebnisse der Projekte siehe: Das Bildungsangebot zum Thema internationale Beziehungen und transnationaler Zusammenarbeit wurde auf dieser Grundlage neu strukturiert und beinhaltet Seminare, die inhaltlich aufeinander aufbauen. Damit bieten wir Betriebsräten, Europäischen Betriebsräten, Vertrauensleuten und anderen Aktiven in der IG Metall einen handlungsorientierten Bildungsprozess zur Gestaltung transnationaler Unternehmensbeziehungen. SEMINARANGEBOTE Wissen zu europäischen und globalen Zusammenhängen Bildungsangebote zur Entwicklung Europas Seminare für Europäische Betriebsräte Interkulturelle Kompetenz Englischkurse Internationales Projektmanagement SEMINARE AUF ANFRAGE Multinationale Seminare zur Förderung unternehmensbezogener Projekte Bildungsangebote zur Förderung lokaler Initiativen der internationalen Bildungsarbeit KONTAKT UND WEITERE INFORMATIONEN Tom Kehrbaum, [email protected]

49 Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Internationale Bildung 47 Interkulturelle Kompetenz für Aktive und Multiplikator(inn)en WISSEN KÖNNEN HANDELN Gewerkschaftliche Interessenvertretungsarbeit ist in internationale und interkulturelle Zusammenhänge eingebunden. Vielfältige internationale, interregionale und unternehmensbezogene Kontakte werden geknüpft, um finanzielle, soziale und berufliche Bedingungen europaweit und global zu verbessern. Der Schlüssel dazu ist die Stärkung von Interessenvertretungen und Beteiligungsmöglichkeiten von Beschäftigten weltweit. Um den dafür notwendigen internationalen und interkulturellen Austausch wirkungsvoll zu gestalten und das Verständnis für die unterschiedlichen Lebensund Arbeitsbedingungen, Verhaltensweisen und Werte zu erleichtern, benötigen die Akteure interkulturelle Kompetenz BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer 069/ Kategorie A THEMEN IM SEMINAR Internationalisierung der Arbeitswelt internationale Zusammenarbeit von Gewerkschaften interkulturelle Kompetenz für Gewerkschafter(innen) kulturelle Sensibilität und interkulturelle Konfliktstile Vorbereitung und Nachbereitung von internationalen Projekten und Treffen gute Beispiele der internationalen Zusammenarbeit ZIELGRUPPE Dieses Seminar richtet sich an Aktive in Betrieb und Gesellschaft, die in internationalen Kontexten arbeiten oder internationalen Austausch planen. SEMINARLEITUNG Chaja Boebel (Berlin) Termine (Seminartyp 219) BO04613 Berlin

50 48 Gesellschaftspolitische Weiterbildung/Internationale Bildung Europapolitisches Grundlagenseminar WISSEN KÖNNEN HANDELN Etliche unternehmerische Entscheidungen über die Zukunft unserer Arbeitsplätze werden ebenso wie viele wichtige politische Weichenstellungen, etwa über den Fortbestand des Währungssystems, auf europäischer bzw. internationaler Ebene getroffen. Diese Entscheidungen beeinflussen unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen kurz- und langfristig in erheblichem Maße. Im Fokus unseres Seminars steht die Frage, wie wir als Arbeitnehmer(innen) diese Entscheidungen beeinflussen und sie in unserem Sinne gestalten können. Hierfür verschaffen wir uns einen präzisen Überblick über die Europäische Union, ihre Geschichte und aktuelle Funktionsweise. Darüber hinaus zeigen wir auf, welche Möglichkeiten zur Vernetzung betriebliche Interessenvertreter und Gewerkschaften auf europäischer Ebene haben. Mit diesem Seminar bieten wir eine europapolitische Grundlagenqualifikation an und zeigen unsere Einflussmöglichkeiten auf den unterschiedlichen Handlungsebenen auf BetrVG/BU-Gesetze einzelner Bundesländer 069/ Kategorie D THEMEN IM SEMINAR Was ist Europa und wer gehört dazu? Geschichte Europas seit der Montanunion Auswirkungen der europäischen Politik auf Arbeitnehmerrechte, Gesetze und Verordnungen europäische Institutionen europäische Arbeitnehmervertretungssysteme im Vergleich Situation der Arbeitnehmer(innen) in Europa; Arbeiten unter Konkurrenzbedingungen ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte sowie an Betriebsräte und Vertrauensleute, die mit europäischen Themen befasst sind oder in diesen Zusammenhängen arbeiten. SEMINARLEITUNG Chaja Boebel (Berlin) Roswitha Schneider (Sprockhövel) Termine (Seminartyp 232) BE00913 Berlin SE04713 Sprockhövel

51 49 Die politische und gewerkschaftliche Weiterbildung hilft uns, unser Durchsetzungsvermögen zu stärken. Halil Gedik mit Ralf Herfert

52 50 Erfahrung heißt gar nichts. Man kann eine Sache auch 35 Jahre falsch machen Kurt Tucholsky

53 51 SPEZIALISIERUNG Betriebspolitische Spezialisierung SEMINARE 2013 Betriebswirtschaftliche Grundlagen Den Wirtschaftsausschuss sinnvoll nutzen 52 Grundlagen der Betriebswirtschaft 53 Bilanzanalyse leicht gemacht 54 Der Konzernabschluss und die internationale Rechnungslegung 55 Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung Grundlagen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes (AuG II) 56 Praxis der Gefährdungsbeurteilung (AuG II/1) 57 Betriebliche Arbeitsschutzorganisation (AuG II/2) 58 Sicher mit Gefahrstoffen umgehen (AuG III A) 59 Arbeit menschengerecht gestalten (AuG III B) 60 Lärm und Lasten reduzieren (AuG III B/1) 61 Bildschirmarbeit und Arbeitsstätten ergonomisch ausrichten (AuG III B/2) 62 NEU Psychische Belastungen erkennen ermitteln verhindern (AuG III C) 64 Umsetzungsworkshop: Psychische Belastungen 65 Arbeitszeitgestaltung Arbeitszeit 66 Schichtplangestaltung 67 NEU Entgelt und Leistung gestalten Richtig eingruppieren und Leistung gestalten 68 Richtig eingruppieren 69 Leistung gestalten 70 Leistungsbeurteilung und Zielvereinbarung mitbestimmen?! 71 Leistungspolitik und Datenermittlung 72 MTM Methods-Time-Measurement 73 Jugend und Studierende JAV Aktiv für Ausbildungsqualität 74 Vom Beruf ins Studium: Lern- und Arbeitsstrategien für ein erfolgreiches Studium 75 Gewerkschaftliche Betriebsarbeit Aufgaben der VK-Leitung 77 Ziele geschickt aushandeln 78 Cradle to Cradle Besser statt billiger 79 Betriebliche Öffentlichkeitsarbeit 80 NEU NEU

54 52 Betriebspolitische Spezialisierung/Betriebswirtschaftliche Grundlagen RECHTLICHE GRUNDLAGEN UND ORGANISATION DER WIRTSCHAFTS- AUSSCHUSSARBEIT Den Wirtschaftsausschuss sinnvoll nutzen WISSEN KÖNNEN HANDELN Der betriebliche Wirtschaftsausschuss ist ein wichtiges Instrument zur Wahrung der Interessen der Beschäftigten. Über den Wirtschaftsausschuss erlangen die Beschäftigten wichtige Informationen über die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Unternehmens und die weiteren ökonomischen Planungen wie etwa Rationalisierungsvorhaben. In den Wirtschaftsausschuss können grundsätzlich alle betriebsangehörigen Arbeitnehmer(innen) benannt werden. Im Mittelpunkt unseres Seminars stehen Fragen zu den Aufgaben des Wirtschaftsausschusses und seiner Funktion innerhalb des Betriebs und der betrieblichen Interessenvertretung. Wir werden typische Probleme der Wirtschaftsausschusstätigkeit in den Unternehmen analysieren. Zusätzlich bieten wir im Seminar Unterstüzung für eine verbesserte Arbeitsorganisation des Wirtschaftsausschusses an und setzen uns mit modernen Unternehmensstrategien und dem sogenannten Co-Management auseinander. Das Seminar ermöglicht dir einen systematischen Blick auf die Arbeit des Wirtschaftsausschuses. Es bietet dir die Grundlage sowohl zu einer möglichen Benennung in den Wirtschaftsausschuss als auch zu einer bereits bestehenden Mitarbeit in ihm. Termine (Seminartyp 513) BL00313 Berlin WD00913 Beverungen SE01013 Sprockhövel OE01113 Bad Orb LH02013 Lohr BL02313 Berlin LH02713 Lohr SE03013 Sprockhövel OB04213 Bad Orb WD04513 Beverungen BE04613 Berlin LH04813 Lohr WD04913 Beverungen 37.6 BetrVG/ 96.4 SGB IX/ BU-Gesetze einzelner Bundesländer 0 69/ Kategorie D THEMEN IM SEMINAR Selbstverständnis der Arbeit des Wirtschaftsausschusses rechtliche Grundlagen der Arbeit des Wirtschaftsausschusses moderne Unternehmensstrategien und Co-Management Informationspolitik im Zeitalter des Shareholder Value Durchsetzung von Informations- und Beratungsrechten Kosten- und Leistungsrechnung Grundlage unternehmerischer Entscheidungen der Jahresabschluss eine wichtige Informationsquelle Kennzahlenermittlung und Entwicklung eines Kennzahlenbogens Grundlagen eigener Informationssysteme zur Arbeitsorganisation des Wirtschaftsausschusses ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte, Mitglieder des Wirtschaftsausschusses und an Betriebsräte. Teilnehmende sollten bereits über Vorkenntnisse verfügen, wie sie allgemein durch den Besuch von Seminaren der Reihe VL kompakt und BR kompakt vermittelt werden.

55 Betriebspolitische Spezialisierung/Betriebswirtschaftliche Grundlagen 53 Grundlagen der Betriebswirtschaft WISSEN KÖNNEN HANDELN Sowohl Arbeitnehmer(innen) als auch ihre Interessenvertreter(innen) werden fast täglich mit betriebswirtschaftlichen Begriffen konfrontiert: Mithilfe dieses Vokabulars begründen die Unternehmer ihre wirtschaftlichen Entscheidungen. Die Beschäftigten sind von den Auswirkungen dieser Maßnahmen meist direkt betroffen. Für eine erfolgreiche Interessenpolitik gewinnen betriebswirtschaftliche Kenntnisse daher an Bedeutung. Im Seminar werden wir uns mit den Grundzügen der Betriebswirtschaftslehre auseinandersetzen. Im Fokus der Betrachtung liegt dabei das interne Rechnungswesen und die daraus resultierenden Kennziffern. Es geht aber nicht nur darum, die betriebswirtschaftliche Logik einer Unternehmensleitung besser zu verstehen. Wir wollen den wirtschaftlich erforderlichen Maßnahmen" des Unternehmens eigene Vorstellungen im Interesse der Beschäftigten wirkungsvoll entgegensetzen. Für Mitglieder des Betriebsrats und des Wirtschaftsausschusses ist dieses Wissen besonders wertvoll, wenn sie mit dem Unternehmen nach Unterrichtung und Vorlage der erforderlichen Unterlagen ( 106 Abs. 2 BetrVG) über wirtschaftliche Angelegenheiten beraten ( 106 Abs. 1 BetrVG). Im Seminar erlernst du den sicheren Umgang mit den Grundlagen der Betriebswirtschaft. Es ermöglicht dir, dich kompetent und fundiert in die wirtschaftlichen Entscheidungen des Unternehmens einzumischen BetrVG/ 96.4 SGB IX/ BU-Gesetze einzelner Bundesländer 0 69/ Kategorie D THEMEN IM SEMINAR Unternehmensformen und Unternehmensstrategien Einführung in das Rechnungswesen Kalkulation im Rahmen der Kosten- und Leistungsrechnung (Einzel- und Gemeinkosten, kalkulatorische Kosten, Zuschlagskosten) fixe und variable Kosten (Gesamtkosten und Stückkosten) Deckungsbeitragsrechnung ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte, Betriebsräte, Mitglieder des Wirtschaftsausschusses und Arbeitnehmervertreter(innen) in Aufsichtsräten. Du solltest bereits Seminare des Ausbildungsgangs VL kompakt oder BR kompakt besucht haben oder über vergleichbare Kenntnisse verfügen. Termine (Seminartyp 245) WB00613 Beverungen BL00613 Berlin OB01613 Bad Orb SF01713 Sprockhövel WA02213 Beverungen OB02413 Bad Orb OA03013 Bad Orb OB03713 Bad Orb SF04213 Sprockhövel BL04213 Berlin WB04713 Beverungen

56 54 Betriebspolitische Spezialisierung/Betriebswirtschaftliche Grundlagen WIRTSCHAFTSAUSSCHUSS, BETRIEBSRAT, AUFSICHTSRAT Bilanzanalyse leicht gemacht WISSEN KÖNNEN HANDELN Das Gesamtkunstwerk Jahresabschluss erscheint vielen Beschäftigten und auch ihren Interessenvertreterinnen und Interessenvertretern zwar interessant, aber doch undurchschaubar. Das ist gerade deshalb problematisch, weil wirtschaftliche Entscheidungen auf Basis der darin enthaltenen Kennziffern getroffen werden. Arbeitnehmer(innen) und ihre gewählten Vertreter(innen) sollten sicher im Umgang mit Bilanzen und den darin enthaltenen Informationen sein, wenn sie ihre Interessen erfolgreich gegenüber dem Unternehmen wahren wollen. Das Seminar bietet die notwendigen Grundlagen für eine bessere Einschätzung eines Jahresabschlusses und damit der wirtschaftlichen Verfassung des Unternehmens. Es ermöglicht Mitgliedern des Betriebsrats und des Wirtschaftsausschusses, die Erläuterungen des Jahresabschlusses durch das Unternehmen nach 108 Abs. 5 BetrVG fundiert und kritisch zu hinterfragen. Und es unterstützt Mitglieder des Aufsichtsrats bei ihrer Aufgabe, den Jahresabschluss nach 171 AktG zu prüfen BetrVG/ 96.4 SGB IX/ BU-Gesetze einzelner Bundesländer 0 69/ Kategorie D THEMEN IM SEMINAR Jahresabschluss Informationsrechte und Kontrollpflichten der Arbeitnehmervertretungen Grundlagen des externen Rechnungswesens: Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) Unternehmensziele und Nutzung von Bilanzierungsspielräumen Lagebericht und Prüfbericht Strukturierung der Bilanz- und der GuV-Positionen Bildung von Bilanz- und Erfolgskennziffern ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte, Betriebsräte, Wirtschaftsausschussmitglieder und Arbeitnehmervertreter(innen) in Aufsichtsräten. Die Teilnehmenden sollten bereits Seminare des Ausbildungsgangs VL kompakt oder BR kompakt besucht haben oder über vergleichbare Vorkenntnisse verfügen. Termine (Seminartyp 246) OB00713 Bad Orb WA01513 Beverungen LH02313 Lohr SF02313 Sprockhövel BO02513 Berlin WB04113 Beverungen OA04313 Bad Orb SI04313 Sprockhövel LH04513 Lohr BO04513 Berlin

57 Betriebspolitische Spezialisierung/Betriebswirtschaftliche Grundlagen 55 Der Konzernabschluss und die internationale Rechnungslegung WISSEN KÖNNEN HANDELN Kapitalgesellschaften, die börsennotiert sind bzw. deren Wertpapiere an der Börse gehandelt werden, müssen ihren Konzernabschluss nach den internationalen Rechnungslegungsstandards (IAS/IFRS) aufstellen. Doch zunehmend tun dies auch die Kapitalgesellschaften, die nicht dazu verpflichtet sind. Der Druck der kreditgebenden Banken zwingt sie dazu. Arbeitnehmervertreter(innen) müssen sich damit auseinandersetzen, denn der Konzernabschluss gibt wichtige Hinweise zur Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der einzelnen Konzernunternehmen BetrVG/ 96.4 SGB IX/ BU-Gesetze einzelner Bundesländer / Kategorie D THEMEN IM SEMINAR von den Einzelabschlüssen zum Konzernabschluss Bilanzierungsspielräume nach HGB und IAS/IFRS Konzernanlagebericht und Konzernprüfbericht Analyse eines Konzernabschlusses Ermittlung aussagefähiger Kennzahlen eines Konzernabschlusses Konzernsteuerung auf der Grundlage von Kennzahlen Schlussfolgerungen zur wirtschaftlichen Verfassung eines Konzerns ZIELGRUPPE Dieses Seminar richtet sich an Mitglieder des Wirtschaftsausschusses, an Betriebsräte und Arbeitnehmervertreter(innen) in Aufsichtsräten und an interessierte Arbeitnehmer(innen). Die Teilnehmenden sollten bereits das Seminar Bilanzanalyse leicht gemacht (Typ 246) besucht haben oder über vergleichbare Vorkenntnisse zum Jahresabschluss verfügen. Termine (Seminartyp 508) BE01313 Berlin OB04713 Bad Orb

58 56 Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung AuG II PRAXIS DER GEFÄHRDUNGSBEURTEILUNG UND BETRIEBLICHE ARBEITSSCHUTZORGANISATION Grundlagen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes WISSEN KÖNNEN HANDELN Wie gelingt es, spürbare Verbesserungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu erreichen? Wie können wirksame Maßnahmen durchgesetzt werden? Welchen Nutzen hat die Gefährdungsbeurteilung bei der Lösung von Problemen im Arbeits- und Gesundheitsschutz? Dreh- und Angelpunkt des Seminars ist die betriebliche Gefährdungsbeurteilung. Ausgehend von Problemen wie der Durchsetzung von Schutzmaßnahmen oder der Bereitstellung von Schutzausrüstung prüfen wir unsere Handlungsmöglichkeiten als Beschäftigte und als Betriebräte. Wir diskutieren die sozialpolitische Bedeutung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, bearbeiten exemplarisch ausgewählte Handlungsfelder der betrieblichen Praxis und beleuchten mögliche Vorgehensweisen im Betrieb unter Einbeziehung der Beschäftigten. Ein erfolgreicher Arbeits- und Gesundheitsschutz erfordert eine gut strukrurierte Arbeitsschutzorganisation unter Einbeziehung aller betrieblichen Akteure. Wir zeigen die Möglichkeiten zur Verknüpfung der Regelungen des Arbeitssicherheitsgesetzes mit den Mitbestimmungsrechten des Betriebsrats auf und verdeutlichen, wie wir Beschäftigte und weitere Akteure des Arbeits- und Gesundheitsschutzes einbeziehen können. Termine (Seminartyp 602) SB01913 Sprockhövel SB02413 Sprockhövel DIESES ZWEIWÖCHIGE SEMINAR GIBT ES AUCH ALS ZWEI EIN- WÖCHIGE SEMINARE: AUG II-1 (TYP 603) UND AUG II-2 (TYP 605) SB02813 Sprockhövel SB04013 Sprockhövel 37.6 BetrVG/ 96.4 SGB IX/ BU-Gesetze einzelner Bundesländer / Kategorie I THEMEN IM SEMINAR Akteure u. Themenfelder im Arbeits- u. Gesundheitsschutz Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz als gesetzliche Pflicht des Arbeitgebers Betriebsverfassungsgesetz als Schlüssel zur Mitbestimmung im Arbeits- und Gesundheitsschutz Einbeziehung der Beschäftigten bei der Arbeitsgestaltung Aufgaben und Bestellung von Betriebsärzten und Fachkräften für Arbeitssicherheit nach dem Arbeitssicherheitsgesetz und der DGUV Vorschrift 2 Zusammenarbeit des Betriebsrats mit Betriebsärzten, Fachkräften für Arbeitssicherheit u. Berufsgenossenschaft gesetzlicher Auftrag der Berufsgenossenschaft nach dem Sozialgesetzbuch VII Unfall- und Berufskrankheiten-Geschehen, arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte, Vertrauensleute, Betriebsratsmitglieder, Mitglieder der Schwerbehindertenvertretungen und Sicherheitsbeauftragte. Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des Einstiegsseminars Arbeits- und Gesundheitsschutz I. SEMINARLEITUNG Volker Borghoff, Brigitte Kurzer, Rosi Schneider, Kristina Thurau-Vetter (Sprockhövel)

59 Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung 57 AuG II/1 GRUNDLAGEN DES ARBEITS- UND GESUNDHEITSSCHUTZES / TEIL 1 Praxis der Gefährdungsbeurteilung WISSEN KÖNNEN HANDELN Wie gelingt es, spürbare Verbesserungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu erreichen? Wie können wirksame Maßnahmen durchgesetzt werden? Welchen gesellschaftlichen Nutzen hat die Gefährdungsbeurteilung für die Bewältigung der Probleme im Arbeits- und Gesundheitsschutz? Die Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz ist ein Instrument für die Durchsetzung längst zugesagter Schutzmaßnahmen oder die Bereitstellung persönlicher Schutzausrüstung. Insofern bildet sie auch den Schwerpunkt dieses Seminars. Du erfährst, wie du dir das Betriebsverfassungsgesetz zunutze machen kannst und welche Bedeutung eine Betriebsvereinbarung zur Gefährdungsbeurteilung hat. Exemplarisch bearbeitest du ausgewählte Handlungsfelder aus der betrieblichen Praxis. Dabei stehen die Handlungsmöglichkeiten der Beschäftigten sowie der betrieblichen Interessenvertretung im Mittelpunkt. DIESES SEMINAR IST INHALTSGLEICH MIT DER ERSTEN WOCHE DES ZWEIWÖCHIGEN SEMINARS AUG II (TYP 602) BetrVG/ 96.4 SGB IX/ BU-Gesetze einzelner Bundesländer 0 69/ Kategorie F THEMEN IM SEMINAR Akteure und Themenfelder im betrieblichen Arbeitsund Gesundheitsschutz Gefährdungsbeurteilung zur Prävention arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren nach dem Arbeitsschutzgesetz als gesetzliche Pflicht des Arbeitgebers Betriebsverfassungsgesetz als Schlüssel zur Mitbestimmung im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz Handlungsfelder der betrieblichen Interessenvertretung und strategische Vorgehensweise Handlungsmöglichkeiten und Einbeziehung der Beschäftigten bei der gesundheitsgerechten Arbeitsgestaltung ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte, Mitglieder betrieblicher Interessenvertretungen und Sicherheitsbeauftragte. Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des regionalen Einstiegsseminars Arbeits- und Gesundheitsschutz I. Termine (Seminartyp 603) LO00513 Lohr SB00513 Sprockhövel SB01513 Sprockhövel SB02913 Sprockhövel LS03913 Lohr SB04213 Sprockhövel SEMINARLEITUNG Volker Borghoff, Brigitte Kurzer, Rosi Schneider, Kristina Thurau-Vetter (Sprockhövel), Matthias Holm (Lohr Bad Orb)

60 58 Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung AuG II/2 GRUNDLAGEN DES ARBEITS- UND GESUNDHEITSSCHUTZES / TEIL 2 Betriebliche Arbeitsschutzorganisation WISSEN KÖNNEN HANDELN Die Verbesserung des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes erfordert, dass alle betrieblichen Akteure ihren Aufgaben nachkommen. Dies gilt vorrangig für die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung als Herzstück des Arbeitsschutzgesetzes. Du erkennst in diesem Seminar, wie nützlich dabei das Arbeitssicherheitsgesetz in Verbindung mit den Mitbestimmungsmöglichkeiten des Betriebsrats nach dem Betriebsverfassungsgesetz ist. Anhand ausgewählter Handlungsfelder wie dem betrieblichen Unfall- und Berufskrankheiten-Geschehen sowie den arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen diskutieren wir über Aufgaben und Verantwortlichkeiten sowie die Organisation des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Wir gehen dabei folgenden Fragen nach: Welche Aufgaben haben Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung? Wie kann die Zusammenarbeit von Betriebsärzten und Fachkräften für Arbeitssicherheit mit dem Betriebsrat verbessert werden? Welche Möglichkeiten gibt es, die betrieblichen Arbeitsbedingungen durch die Einbeziehung der Beschäftigten und externer Akteure zu verbessern? Welche Bedeutung kommt dem Arbeitssicherheitsgesetz und der im Januar 2011 in Kraft getretenen DGUV Vorschrift 2 dabei zu? Termine (Seminartyp 605) DIESES SEMINAR ENTSPRICHT INHALTLICH DER ZWEITEN WOCHE DES ZWEIWÖCHIGEN SEMINARS AUG II (TYP 602) BetrVG/ 96.4 SGB IX/ BU-Gesetze einzelner Bundesländer / Kategorie F THEMEN IM SEMINAR Einbeziehung der Beschäftigten in den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz Bestellung und Aufgaben von Betriebsärzten und Fachkräften für Arbeitssicherheit nach dem Arbeitssicherheitsgesetz und der DGUV Vorschrift 2 Zusammenarbeit des Betriebsrats mit Betriebsärzten, Fachkräften für Arbeitssicherheit und der Berufsgenossenschaft nach dem Betriebsverfassungsgesetz gesetzlicher Auftrag der Berufsgenossenschaft Unfall- und Berufskrankheiten-Geschehen, arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte, Vertrauensleute, Betriebsratsmitglieder, Mitglieder der Schwerbehindertenvertretungen und Sicherheitsbeauftragte. Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des Einstiegsseminars Arbeits- und Gesundheitsschutz I. SEMINARLEITUNG Volker Borghoff, Brigitte Kurzer, Rosi Schneider, Kristina Thurau-Vetter (Sprockhövel) SB00913 Sprockhövel SB03413 Sprockhövel SB04813 Sprockhövel

61 Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung 59 AuG III A EINFÜHRUNG IN DIE GEFAHRSTOFFVERORDNUNG Sicher mit Gefahrstoffen umgehen WISSEN KÖNNEN HANDELN Für viele Beschäftigte gehört der Umgang mit Gefahrstoffen am Arbeitsplatz zum Alltag. Daraus ergeben sich viele Unsicherheiten und Fragen. Welche Wirkungen gehen von gefährlichen Arbeitsstoffen auf den Menschen aus? Welche Methoden zur Ermittlung und Beurteilung von Gefahrstoffen gibt es? Können Gefahrstoffe vielleicht vermieden oder zumindest verringert werden und welche Schutzmaßnahmen müssen getroffen werden? In unserem Seminar gehen wir diesen Fragen auf den Grund und beleuchten weitere Aspekte der Gefahrstoffpolitik. Wir setzen uns mit den wesentlichen Ursachen arbeitsbedingter Erkrankungen auseinander, indem wir die Wirkungen wichtiger im Betrieb eingesetzter Stoffgruppen unter die Lupe nehmen. Mit Unterstützung eines Messtechnikers und einer technischen Aufsichtsperson der Berufsgenossenschaft erfahren wir, wie konkrete Messungen durchgeführt und Messberichte interpretiert werden. Nicht zuletzt werden wir uns mit den Mitbestimmungsmöglichkeiten der betrieblichen Interessenvertretung bei der Umsetzung der Gefahrstoffverordnung vertraut machen. Mit dem Seminar erarbeitest du dir eine fundierte Grundlage zum betrieblichen Umgang mit Gefahrstoffen. Du kannst dich kompetent in die betriebliche Gefahrstoffpolitik einbringen, machst dir das komplexe Gefahrstoffrecht handhabbar und kannst es zur Durchsetzung der Gefährdungsbeurteilung nutzen. Termine (Seminartyp 604) SB00613 Sprockhövel SB01713 Sprockhövel SB04413 Sprockhövel 37.6 BetrVG/ 96.4 SGB IX/ BU-Gesetze einzelner Bundesländer / Kategorie I THEMEN IM SEMINAR Gefährdungen und gesundheitliche Risiken am Arbeitsplatz durch Gefahrstoffe Aufnahmewege von Gefahrstoffen beim Menschen und mögliche Wirkungen Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Erkrankungen Methoden der Gefährdungsermittlung und -beurteilung auf der Grundlage des Arbeitsschutzgesetzes und der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) Messungen; Messverfahren; Messberichte Mitbestimmungsrechte nach der GefStoffV und den Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zur menschengerechten Arbeitsgestaltung; Schutzmaßnahmen Einbeziehung der Beschäftigten bei der Gefährdungsbeurteilung ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an Mitglieder einer betrieblichen Interessenvertretung, Sicherheitsbeauftragte und interessierte Arbeitnehmer(innen). Vorausgesetzt wird die vorherige Teilnahme am Seminar Grundlagen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes (Typ 602). SEMINARLEITUNG Volker Borghoff, Rosi Schneider (Sprockhövel)

62 60 Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung AuG III B LÄRM UND LASTEN REDUZIEREN BILDSCHIRMARBEIT UND ARBEITSSTÄTTEN ERGONOMISCH AUSRICHTEN Arbeit menschengerecht gestalten WISSEN KÖNNEN HANDELN Die Takte werden schneller, die Belegschaften älter, der Lärm nimmt zu und die Arbeit im Büro ändert sich. Für Beschäftigte und ihre Interessenvertreter(innen) ergeben sich daraus viele Herausforderungen: Wie können Arbeitsabläufe und Arbeitsplätze so verändert werden, dass sie die Gesundheitsbelastungen verringern? Welche Möglichkeiten bieten Arbeits- und Gesundheitsschutz, um die Bildschirm- oder Montagearbeitsplätze menschengerecht zu gestalten? Im Seminar finden wir Antworten auf diese Fragen. Wir zeigen auf, wie die Gefährdungsbeurteilung für unsere Anliegen nutzbar gemacht wird, und lernen geeignete Instrumente zur Überprüfung unserer Arbeitsbedingungen kennen. Wir erörtern die Möglichkeiten einer menschengerechten Gestaltung von (Bildschirm-)Arbeitsstätten insbesondere an den Beispielen der Raumabmaße, der Beleuchtung und der Raumtemperaturen. Zusätzlich erschließen wir uns die rechtlichen Grundlagen, um Lärm und Lasten erfolgreich zu vermeiden und zu reduzieren. Wir gewinnen ein Verständnis dafür, wie wir uns in Planungsprozesse des Unternehmens einbringen können. Das Seminar bietet dir konkrete Ansatzpunkte, um die Arbeitsbedingungen gemeinsam mit den Beschäftigten und mithilfe der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung zu verbessern. Termine (Seminartyp 606) DAS ZWEIWÖCHIGE ANGEBOT UMFASST DIE EINWÖCHIGEN SEMINARE ARBEIT MENSCHEN- GERECHT GESTALTEN TEIL 1 UND TEIL SB02213 Sprockhövel SB04613 Sprockhövel 37.6 BetrVG/ 96.4 SGB IX/ BU-Gesetze einzelner Bundesländer 02324/ Kategorie I THEMEN IM SEMINAR betriebliche Belastungen, die die Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit beeinflussen das Belastungs-Beanspruchungs-Modell der Arbeitswissenschaft Methoden der Gefährdungsermittlung und -beurteilung z. B. Leitmerkmalsmethode Ziele und Handlungsmöglichkeiten nach dem BetrVG Inhalte und Anwendung der Lastenhandhabungsverordnung, der Lärm-Vibrations-Arbeitsschutzverordnung, der Arbeitsstättenverordnung und der Technischen Regeln für Arbeitsstätten sowie der Bildschirmarbeitsverordnung arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zur menschengerechten Arbeitsgestaltung Eckpunkte zur Regelung einer Betriebsvereinbarung Erfahrungsaustausch, Beratung, Strategiebildung ZIELGRUPPE Interessierte Beschäftigte, Mitglieder der betrieblichen Interessenvertretungen, Sicherheitsbeauftragte. Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des Seminars Grundlagen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. SEMINARLEITUNG Volker Borghoff, Brigitte Kurzer, Kristina Thurau-Vetter (Sprockhövel)

63 Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung 37.6 BetrVG/ 96.4 SGB IX/ BU-Freistellung ist angefragt! 02324/ Kategorie D NEU IM PROGRAMM! 61 AuG III B/1 ARBEIT MENSCHENGERECHT GESTALTEN /TEIL 1 Lärm und Lasten reduzieren WISSEN KÖNNEN HANDELN Die Takte werden schneller, die Belegschaften älter, der Lärm nimmt zu. Für Beschäftigte und ihre Interessenvertreter(innen) ergeben sich daraus viele Herausforderungen: Wie können Arbeitsabläufe und Arbeitsplätze zur Verringerung der Gesundheitsbelastung verändert werden? Welche Möglichkeiten bietet der Arbeits- und Gesundheitsschutz, um beispielsweise Montagearbeitsplätze menschengerecht zu gestalten? Im Seminar erfährst du, wie die Gefährdungsbeurteilung für eine menschengerechte Gestaltung der Arbeit im Betrieb nutzbar ist. Beispielhaft arbeitest du mit einem Instrument, das die Arbeitsbedingungen an einem Arbeitsplatz prüft. Weiterhin lernst du die Leitmerkmalmethode zur Gefährdungsermittlung und -beurteilung beim Heben und Tragen bzw. Ziehen und Schieben kennen. Du erarbeitest dir erste Ideen für konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der betrieblichen Arbeitsbedingungen. Das Arbeitsschutzgesetz, das Betriebsverfassungsgesetz und weitere Rechtsquellen geben dir dazu die Berechtigung. Dieses Seminar ist inhaltsgleich mit der ersten Woche des zweiwöchigen Angebots Arbeit menschengerecht gestalten (AuG III B). Termine (Seminartyp 606) SB00813 Sprockhövel ERSTER TEIL DES ZWEIWÖCHIGEN SEMINARS AUG III B - ARBEIT MENSCHEN- GERECHT GESTALTEN (TYP 606) THEMEN IM SEMINAR betriebliche Belastungen, die die Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit beeinflussen das Belastungs-Beanspruchungs-Modell der Arbeitswissenschaft Methoden der Gefährdungsermittlung und -beurteilung auf der Grundlage des Arbeitsschutzgesetzes Ziele und Handlungsmöglichkeiten menschengerechter Arbeitsgestaltung nach Betriebsverfassungsgesetz arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zur menschengerechten Arbeitsgestaltung Mitbestimmungsrechte nach der Lastenhandhabungsverordnung sowie der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung Leitmerkmalmethode zur Gefährdungsermittlung und -beurteilung. ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte, Mitglieder der betrieblichen Interessenvertretungen und Sicherheitsbeauftragte. Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des Seminars Grundlagen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. SEMINARLEITUNG Volker Borghoff, Brigitte Kurzer, Kristina Thurau-Vetter (Sprockhövel)

64 62 Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung AuG III B/2 ARBEIT MENSCHENGERECHT GESTALTEN /TEIL 2 Bildschirmarbeit und Arbeitsstätten ergonomisch ausrichten 37.6 BetrVG/ 96.4 SGB IX/ BU-Freistellung ist angefragt! 02324/ Kategorie D NEU IM PROGRAMM! WISSEN KÖNNEN HANDELN Stress durch Software, Stress durch enge Arbeitsräume, Hitze im Büro, Zugluft am Arbeitsplatz? Als Beschäftigte und betriebliche Interessenvertreter(innen) sind wir in zunehmendem Maße gefordert, menschengerechte Arbeitsbedingungen einzufordern und die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Aber wie gelingt uns das wirkungsvoll? In diesem Seminar erfährst du, wie die Bildschirmarbeit und die Arbeitsstätten (z. B. Raumabmaße, Beleuchtung, Hitze, ) gestaltet werden können. Im Fokus steht dabei die Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz. Wir informieren über die rechtlichen Möglichkeiten, um uns in die Planungsprozesse z. B. bei Neubauten von Hallen oder Bürogebäuden mit Blick auf die Gesundheit der Beschäftigten einzubringen. Am Ende des Seminars hast du beispielhaft den Weg von der Problembeschreibung über den Nutzen der erforderlichen Rechtsquellen bis hin zur inhaltlichen Lösungsskizze entwickelt. Dieses Seminar ist inhaltsgleich mit der zweiten Woche des zweiwöchigen Angebots Arbeit menschengerecht gestalten (AuG III B) Termine (Seminartyp 606) SB03513 Sprockhövel ZWEITER TEIL DES ZWEIWÖCHIGEN SEMINARS AUG III B - ARBEIT MENSCHEN- GERECHT GESTALTEN (TYP 606). THEMEN IM SEMINAR Erfahrungsaustausch über Belastungen bei der Bildschirmarbeit und an den Arbeitsstätten Mitbestimmungsrechte bei der Neu- und Umgestaltung von Arbeitsverfahren oder Arbeitsplätzen arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse, um Bildschirmarbeit und Arbeitsstätten menschengerecht zu gestalten Mitbestimmungsrechte nach der Bildschirmarbeitsverordnung und der Arbeitsstättenverordnung Inhalte und Anwendung der Technischen Regeln für Arbeitsstätten Eckpunkte einer Betriebsvereinbarung zur Gefährdungsbeurteilung betriebliche Vorgehensweise ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte, Mitglieder betrieblicher Interessenvertretungen und Sicherheitsbeauftragte. Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des Seminars Grundlagen der Mitbestimmung im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz (Typ 602). SEMINARLEITUNG Volker Borghoff, Brigitte Kurzer, Kristina Thurau-Vetter (Sprockhövel)

65 63 Im Seminar lerne ich nicht nur für mich, sondern auch für meine Arbeitskollegen. Rainer Glinginer

66 64 Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung AuG III C DAMIT DER JOB NICHT ZUM KILLER WIRD Psychische Belastungen erkennen ermitteln verhindern WISSEN KÖNNEN HANDELN Arbeitsbedingte psychische Belastungen und daraus resultierende Erkrankungen nehmen in erschreckendem Maße zu. Psychische Erkrankungen, so der Bundesverband der Betriebs- und Werksärzte, sind der Betriebsunfall des 21. Jahrhunderts. Im Seminar gehen wir dieser Entwicklung auf den Grund. Wir analysieren aktuelle Trends der modernen Arbeitswelt und untersuchen, worin die Ursachen der psychischen Belastungen liegen. Dazu beschäftigen wir uns mit den Auswirkungen psychischer Belastungen auf den Menschen und erfahren, mit welchen Instrumenten sie im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung ermittelt werden. Auf Grundlage des Arbeitsschutzgesetzes, das den Arbeitgeber auch zu einer Beurteilung der psychischen Belastungen am Arbeitsplatz verpflichtet, entwickeln wir erste Ideen für unser betriebliches Handeln. Darüber hinaus diskutieren wir die Positionen der IG Metall zu ihrem Gesetzesvorschlag zu einer längst überfälligen Anti-Stress-Verordnung. Du verlässt das Seminar gestärkt, um psychische Belastungen im Betrieb zu thematisieren. Dein Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit der betrieblichen Interessenvertretung im Umgang mit psychischen Belastungen im Betrieb zu stärken. An das Seminar ist ein Umsetzungsworkshop gekoppelt, in dem bewährte Strategien, aber auch betriebliche Hindernisse bearbeitet werden, die sich bei der Umsetzung der Seminarinhalte ergeben (Typ 627.1). Termine (Seminartyp 627 ) SB01213 Sprockhövel SB02713 Sprockhövel ZUM SEMINAR GEHÖRT EIN ZWEI- EINHALBTÄGIGER UMSETZUNGSWORKSHOP SB03813 Sprockhövel 37.6 BetrVG/ 96.4 SGB IX/ BU-Gesetze einzelner Bundesländer 02324/ Kategorie F THEMEN IM SEMINAR Veränderungen in der betrieblichen Arbeitsorganisation und die Zunahme psychischer Belastungen Belastungs- und Beanspruchungskonzept und ergonomische Grundlagen für die Arbeitsgestaltung Stressmechanismus und seine Auswirkungen auf die Gesundheit der Beschäftigten arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse bezogen auf psychische Belastungen Instrumente und Verfahren zur Ermittlung und Beurteilung psychischer Belastungen Arbeitsschutzgesetz und Betriebsverfassungsgesetz als Rechtsgrundlagen Eckpunkte einer Betriebsvereinbarung zur ganzheitlchen Gefährdungsbeurteilung Beteiligung der Beschäftigten und betriebliche Arbeitsplanung ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte, Mitglieder betrieblicher Interessenvertretungen und Sicherheitsbeauftragte. Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des Seminars Grundlagen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes (Typ 602). SEMINARLEITUNG Brigitte Kurzer, Kristina Thurau-Vetter (Sprockhövel)

67 Betriebspolitische Spezialisierung/Gesundheitsschutz und Arbeitsgestaltung 65 PSYCHISCHE BELASTUNGEN ERKENNEN ERMITTELN VERHINDERN Umsetzungsworkshop: Psychische Belastungen WISSEN KÖNNEN HANDELN In diesem Umsetzungsworkshop knüpfen wir an deine betrieblichen Erfahrungen im Umgang mit psychischen Belastungen an. Dabei sammeln wir gute Handlungsansätze und Vorgehensweisen ebenso wie Hindernisse und Störungen, die uns beim Versuch, psychische Belastungen im Rahmen der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln und zu reduzieren, begegnen. Zusätzlich frischen wir unsere Kenntnisse über die Möglichkeiten der Reduzierung psychischer Belastungen im Rahmen der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz auf. Du verlässt das Seminar gestärkt und mit neuen Ideen. Der Austausch im Seminar bringt frischen Wind in dein Vorhaben, psychische Belastungen am Arbeitsplatz zu ermitteln und zu verringern. Drei der vier angebotenen Umsetzungsworkshops sind direkt an das Seminar Psychische Belastungen erkennen ermitteln verhindern (Typ 627) gekoppelt. Zusätzlich bieten wir einen freien Termin an, der sich an alle Gestalter(innen) von Betriebsvereinbarungen in diesem Handlungsfeld wendet BetrVG/ 96.4 SGB IX/ BU-Gesetze einzelner Bundesländer 02324/ Kategorie B THEMEN IM SEMINAR Wirkung psychischer Belastungen auf die Gesundheit Einbeziehung der Beschäftigten bei der Reduzierung psychischer Belastungen Handlungsmöglichkeiten der betrieblichen Interessenvertretung nach BetrVG, ASiG und ArbSchG arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse über psychische Fehlbelastungen nach DIN EN ISO arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zur menschengerechten Gestaltung von Arbeitsaufgaben nach DIN EN ISO ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte, betriebliche Interessenvertreter(innen) und Vertrauensleute, die sich aktiv um die Verringerung psychischer Belastungen im Betrieb kümmern. Der vorherige Besuch des Seminars Psychische Belastungen erkennen ermitteln verhindern wird vorausgesetzt. Termine (Umsetzer-Workshop 627.1) SM01713 Sprockhövel SM02413 Sprockhövel SB08713 Sprockhövel SB04913 Sprockhövel

68 66 Betriebspolitische Spezialisierung/Arbeitszeitgestaltung Arbeitszeit WISSEN KÖNNEN HANDELN Die Arbeitszeit und ihre Gestaltung übt einen sehr starken und unmittelbaren Einfluss auf das soziale Leben der Beschäftigten aus. Seit mehreren Jahren lässt sich eine Tendenz zu längeren und flexibleren Arbeitszeiten feststellen. Im Vordergrund steht dabei für die Unternehmen die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Auswirkungen auf die Beschäftigten werden zumeist vernachlässigt. Wir machen sie in unserem Seminar zum Thema. Wir diskutieren die Positionen der IG Metall zur menschengerechten Gestaltung der Arbeitszeit und beleuchten aktuelle arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse, die für eine gesundheitsverträgliche Arbeitszeitgestaltung hilfreich sind. Wir prüfen, welche Gesetze und Tarifverträge uns als Beschäftigte und Interessenvertreter(innen) unterstützen können. Wir werden unterschiedliche Regelungsmöglichkeiten flexibler Arbeitszeiten (wie z. B. Gleitzeitsysteme, Arbeitszeitkonten oder Mehrarbeit) vor dem Hintergrund der betrieblichen Gegebenheiten diskutieren. Am Seminarende hast du konkrete Vorstellungen davon, wie du gemeinsam mit deinen Kolleg(inn)en und der betrieblichen Interessenvertretung die Arbeitszeit im Betrieb zum Thema machen und regulieren kannst. Dabei unterstützt dich der Arbeitszeit-TÜV, das computergestütze Werkzeug der IG Metall zur Analyse der betrieblichen Arbeitszeitgestaltung BetrVG/ 96.4 SGB IX/ BU-Gesetze einzelner Bundesländer 0 69/ Kategorie D THEMEN IM SEMINAR betrieblicher Erfahrungsaustausch zu Arbeitszeitregelungen und den unterschiedlichen Interessen der Beschäftigten Auswirkungen langer und flexibler Arbeitszeiten auf Gesundheit, Arbeitszeit und Leistungsdruck gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse tarifvertragliche und gesetzliche Bestimmungen zur Arbeitszeitgestaltung Regelungsmöglichkeiten flexibler Arbeitszeiten betriebliche Strategien und Vorgehensweisen unter Beteiligung der Beschäftigten bei der Arbeitszeitgestaltung Positionen der IG Metall zu den Perspektiven einer menschengerechten Arbeitszeitgestaltung ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte und Mitglieder der betrieblichen Interessenvertretung. SEMINARLEITUNG Brigitte Kurzer, Rolf Kulas, Elke Schulte-Meine, Kristina Thurau-Vetter (Sprockhövel) Termine (Seminartyp 325) SF01513 Sprockhövel SF04313 Sprockhövel

69 Betriebspolitische Spezialisierung/Arbeitszeitgestaltung 67 Schichtplangestaltung 37.6 BetrVG/ 96.4 SGB IX/ BU-Gesetze einzelner Bundesländer 0 69/ Kategorie F WISSEN KÖNNEN HANDELN Schichtarbeit gehört für einen wachsenden Anteil von Beschäftigten zum Alltag. Und das, obwohl sie sich nachweislich belastend auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirkt. Dabei lassen sich Schichtpläne durchaus so gestalten, dass die sozialen und gesundheitlichen Belastungen für die Beschäftigten möglichst gering gehalten werden. In diesem Seminar zur Schichtplangestaltung tauschen wir uns über unsere Erfahrungen mit der Schichtarbeit und Schichtplangestaltung aus. Wir erarbeiten arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse, die bei der betrieblichen Schichtplangestaltung zu berücksichtigen sind, und prüfen die Nützlichkeit der gesetzlichen und tarifvertraglichen Regelungen zur Schichtplangestaltung. Mit der Bewertung ausgewählter Schichtmodelle aus der betrieblichen Praxis schulen wir unseren Blick für die unterschiedlichen betrieblichen Voraussetzungen der Schichtplangestaltung. Die konkrete Entwicklung praxistauglicher Schichtmodelle üben wir unter anderem mit einer eigens dafür entwickelten Software ein. Mit diesen Kenntnissen ausgestattet wirst du am Ende des Seminars konkrete Ideen haben, wie in deinem Betrieb die Schichtarbeit besser gestaltet und geregelt werden kann und wie du dich dabei als Beschäftigte oder als Interessenvertreter einbringen kannst. Termine (Seminartyp 325.1) IN DIESEM SEMINAR KOOPERIEREN WIR MIT BERATERN ZUR SOFTWAREGESTÜTZTEN SCHICHTPLANGESTALTUNG. THEMEN IM SEMINAR Erfahrungsaustausch zu den gesundheitlichen und sozialen Auswirkungen von Schichtarbeit gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zur Gestaltung von Schichtarbeit gesetzliche und tarifvertragliche Bestimmungen, die bei der Gestaltung von Schichtarbeit zu berücksichtigen sind Bewertung betrieblicher Schichtmodelle softwaregestützte Schichtplangestaltung betriebliche Vorgehensweise bei der Änderung/ Einführung von Schichtarbeit unter Beteiligung der Beschäftigten Regelungseckpunkte einer Betriebsvereinbarung zu Schichtarbeit ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte und Mitglieder der betrieblichen Interessenvertretung. SEMINARLEITUNG Elke Schulte-Meine, Kristina Thurau-Vetter, Stephan Vetter (Sprockhövel) SF01013 Sprockhövel SF02513 Sprockhövel SF03513 Sprockhövel

70 68 Betriebspolitische Spezialisierung/Entgelt und Leistung gestalten ENTGELTGESTALTUNG II Richtig eingruppieren und Leistung gestalten WISSEN KÖNNEN HANDELN Die wenigsten Menschen gehen arbeiten, weil sie nichts Besseres zu tun haben. In aller Regel gehen wir zur Arbeit, um unseren Lebensunterhalt zu bestreiten. Fragen der Eingruppierung und der Leistungsbemessung sind daher wesentliche Aspekte unserer Berufstätigkeit, über die sowohl alle Arbeitnehmer(innen) als auch ihre betrieblichen Interessenvertreter gut informiert sein sollten. In den Tarifverträgen zur Entgeltgestaltung (Entgelt-, Lohn- und Gehaltsrahmentarifverträge) wurden Instrumente geschaffen, die Beschäftigten bzw. ihren Vertretungen ermöglichen, ein gewichtiges Wort mitzureden. Wirklich nutzbar werden diese Instrumente für uns aber nur dann, wenn wir im Konfliktfall die besseren Argumente zur Eingruppierung und Leistungsbemessung parat haben. Dazu erarbeiten wir uns einen Überblick über die relevanten Tarifverträge und entwickeln Strategien zur Regelung von Entgelt- und Arbeitsbedingungen. Gerade auch im Hinblick auf die Versuche von Unternehmensleitungen, tarifvertragliche Standards zu unterlaufen, befassen wir uns mit den Methoden zur Arbeitsbewertung und zur Leistungsregulation ebenso wie mit den Mitbestimmungsmöglichkeiten der betrieblichen Interessenvertretung. Termine (Seminartyp 302) SG01913 Sprockhövel SG03213 Sprockhövel DAS TARIFPOLITISCHE GRUNDLAGENSEMINAR ZUR EINGRUPPIERUNG UND ZUR LEISTUNGS- REGULIERUNG SG04413 Sprockhövel 37.6 BetrVG/ 96.4 SGB IX/ BU-Gesetze einzelner Bundesländer 0 69/ Kategorie I THEMEN IM SEMINAR der Konflikt um Entgelt und Leistung rechtliche und tarifvertragliche Regelungen zur Gestaltung der Arbeitsbedingungen Entgeltdifferenzierung (Arbeitsbewertung, Methoden) arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zur menschengerechten Arbeitsgestaltung (was bedeutet Normalleistung?) Entgeltgrundsätze und -methoden (Akkord- und Prämienentgelt bzw. Kennzahlenvergleich); Zeitentgelt mit Beurteilung das Handwerkszeug der Leistungsregulierung Überblick über die Datenermittlungsmethoden Durchführen einer Zeitaufnahme Messen von Ist-Zeiten Bearbeiten einer MTM-Analyse im Vergleich zur Zeitaufnahme ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte, Betriebsräte, Vertrauensleute und Mitglieder von Tarifkommissionen. Der vorherige Besuch des Seminars Entgeltgestaltung I oder vergleichbarer tarifpolitischer Einführungsseminare ist empfehlenswert. SEMINARLEITUNG Thomas Birg, Kati Köhler, Elke Schulte-Meine, Stephan Vetter, Herwig Zeumer

71 Betriebspolitische Spezialisierung/Entgelt und Leistung gestalten 69 ENTGELTGESTALTUNG II A Richtig eingruppieren WISSEN KÖNNEN HANDELN Richtig eingruppieren? Aber wie in einer Arbeitswelt, die sich immer schneller und radikaler verändert und immer wieder neue Arbeitsbeziehungen in immer kürzerer Zeit hervorbringt? Die ERA-Tarifverträge bieten hierfür neue Instrumente an. Richtig genutzt, können sie in eine anforderungsgerechte und tarifkonforme Eingruppierung umgesetzt werden. Das Handwerkszeug dafür erarbeiten wir in diesem Seminar. Aber wir reden nicht nur, sondern wir bereiten auch ausgehend von typischen Handlungssituationen den Transfer in die betriebliche Praxis vor. TARIFPOLITISCHE GRUNDAUSBILDUNG TEI L BetrVG/ 96.4 SGB IX/ BU-Gesetze einzelner Bundesländer 0 69/ Kategorie D THEMEN IM SEMINAR der Konflikt um Entgelt und Leistung Arbeitsbewertung was ist das? Einordnung der Grundentgeltdifferenzierung in die Tarifsystematik und neue Regelungen in den ERA-Tarifverträgen Grundsätze zur Eingruppierung (Anforderungsbezug und ganzheitliche Betrachtung der Anforderungen) Beschreibung und Bewertung der Arbeitsaufgaben die Rolle der Niveau-, Richt- bzw. Orientierungsbeispiele Eingruppierung in der Praxis anhand von Fallbeispielen Konfliktlösungsregularien Mitbestimmungs-, Mitwirkungs- und Beteiligungsrechte des Betriebsrates bei Eingruppierung, Umgruppierung und Versetzung Termine (Seminartyp 313) OA00713 Bad Orb OE01513 Bad Orb OB02713 Bad Orb OE03813 Bad Orb OB04613 Bad Orb ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an interessierte Arbeitnehmer(innen) und Betriebsräte. Der vorherige Besuch des Seminars Entgelt I oder anderer tarifpolitischer Einführungsseminare wird empfohlen. SEMINARLEITUNG Anni Ullrich-Schmidt

72 70 Betriebspolitische Spezialisierung/Entgelt und Leistung gestalten ENTGELTGESTALTUNG II B Leistung gestalten WISSEN KÖNNEN HANDELN Der Wandel in der Leistungs- und Entgeltbemessung durch die ERA-Regelungen eröffnet für die Beschäftigten und ihre betriebliche Interessenvertretung neue Möglichkeiten zu einer besseren Leistungsgestaltung. Ausgehend von einem menschen- und aufwandsorientierten Leistungsbegriff setzen wir uns in diesem Seminar mit dem Handwerkszeug zur Leistungsregulierung auseinander. Dazu gehören auch die tarifgebietsspezifischen Ansätze bei den Entgeltgrundsätzen und -methoden. Wir machen eine Zeitaufnahme nach allen Regeln der Kunst und verschaffen uns einen Überblick über die weiteren Methoden der Datenermittlung. Besonderes Gewicht legen wir auf die Gestaltung von Prämienentgelt. Wir diskutieren betriebliche Regelungen mit unterschiedlichen Bezugsgrößen und Kennziffern und arbeiten gemeinsam die Chancen und Risiken der jeweiligen Modelle heraus. Mit praktischen Übungen und anhand von Fallbeispielen bereiten wir den Transfer in die betriebliche Praxis vor. Nach dem Seminar bist du sicher im Umgang mit dem Handwerkszeug der Leistungsregulierung und kannst dich als Beschäftigter und als betrieblicher Interessenvertreter kompetent in die tarif- und leistungspolitische Diskussionen einbringen. Termine (Seminartyp 314) SG00513 Sprockhövel SG01213 Sprockhövel SG02313 Sprockhövel TARIFPOLITISCHE GRUNDAUSBILDUNG TEI L SG03613 Sprockhövel SG04813 Sprockhövel 37.6 BetrVG/ 96.4 SGB IX/ BU-Gesetze einzelner Bundesländer 0 69/ Kategorie D THEMEN IM SEMINAR Definition des Leistungsbegriffs Mitbestimmung des Betriebsrats über die Höhe der abverlangten Leistung Entgeltgrundsätze und -methoden (Akkordund Prämienentgelt bzw. Kennzahlenvergleich; Zeitentgelt mit Beurteilung das Handwerkszeug der Leistungsregulierung Überblick über die Datenermittlungsmethoden Durchführen einer Zeitaufnahme Messen von Ist-Zeiten Bearbeiten einer MTM Analyse im Vergleich zur Zeitaufnahme Konfliktlösungsmechanismen ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an interssierte Beschäftigte, Betriebsräte, Vertrauensleute und Mitglieder von Tarifkommissionen. Der vorherige Besuch des Seminars Entgeltgestalung I oder anderer tarifpolitischer Einführungsseminare sowie des Seminars Entgeltgestalung II A wird empfohlen. SEMINARLEITUNG Thomas Birg, Kati Köhler, Elke Schulte-Meine, Stephan Vetter, Herwig Zeumer

73 Betriebspolitische Spezialisierung/Entgelt und Leistung gestalten 71 ENTGELTGESTALTUNG II C Leistungsbeurteilung und Zielvereinbarung mitbestimmen?! WISSEN KÖNNEN HANDELN Leistungsdruck ist längst kein isoliertes Thema mehr für Akkord- oder Prämien- Beschäftigte. Leistungsbeurteilungen und Zielvereinbarungen prägen immer häufiger den Arbeitsalltag und den Leistungsdruck auch in den klassischen Angestelltenbereichen. Als Beschäftigte und Interessenvertreter erleben wir auch und gerade in diesen Arbeitsbereichen Symptome von Überlastung und Burn-out. Aktiv werden ist gefragt die Frage ist nur wie, denn im Zeitentgelt greifen die bewährten Methoden der Leistungsregulation nicht. Im Seminar werden wir die Fragen, die sich im betrieblichen Alltag stellen, ins Zentrum unserer Debatte rücken: Welche Handlungsmöglichkeiten haben wir als betriebliche Interessenvertreter und wie können wir als Beschäftigte dieses Handeln unterstützen? Ist eine bessere Leistungsbeurteilung hilfreich zur Problemlösung? Kann der Wechsel zu Zielvereinbarungen eine Verbesserung der Bedingungen bringen? Ist der Wechsel ins Leistungsentgelt möglich? Muss es Unterschiede in der Strategie bei produktionsnahen und produktionsfernen Beschäftigten geben? Zur Strategieentwicklung werden wir insbesondere der Frage nachgehen, wie wir die Arbeitsbedingungen durch ein gemeinsames Handeln und Vorgehen für alle verbessern können. Termine (Seminartyp 314) TARIFPOLITISCHE GRUNDAUSBILDUNG TEI L BetrVG/ 96.4 SGB IX/ BU-Gesetze einzelner Bundesländer 0 69/ Kategorie D THEMEN IM SEMINAR Bestandsaufnahme der betrieblichen Situation im Zeitentgelt Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats nach Betriebsverfassungsgesetz und Tarifvertrag Kennenlernen der tariflichen Bestimmungen zu Zeitentgelt und Zielvereinbarung Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats nach Tarifvertrag Verfahren der Leistungsbeurteilung und Reklamation der Beurteilung Zielvereinbarungen als Chance, die Leistungsbedingungen (besser) zu regeln Kriterien für den Wechsel ins Leistungsentgelt Eckpunkte für eine Betriebsvereinbarung zu Zielvereinbarungen ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte, Betriebsräte, Vertrauensleute und Mitglieder von Tarifkommissionen. SEMINARLEITUNG Elke Schulte-Meine, Stephan Vetter, Herwig Zeumer SG00913 Sprockhövel SG04913 Sprockhövel

74 72 Betriebspolitische Spezialisierung/Entgelt und Leistung gestalten ENTGELTGESTALTUNG III Leistungspolitik und Datenermittlung WISSEN KÖNNEN HANDELN Neben der Eingruppierung in die Entgeltgruppe übt der leistungsbezogene Entgeltbestandteil für Arbeitnehmer(innen) den zweithöchsten Einfluss auf die Höhe des Verdienstes aus. Deshalb kommt der Leistungspolitik und der ihr zugrunde liegenden Datenermittlung ein zentraler Stellenwert zu, wenn es darum geht, unsere Interessen als abhängig Beschäftigte wirkungsvoll zur Geltung zu bringen. In diesem Aufbauseminar beschäftigen wir uns zunächst mit den aktuellen leistungspolitischen Trends in der Metall- und Elektroindustrie. Daraus entwickeln wir die Verbindungslinien zwischen einer modernen Leistungspolitik und Datenermittlung einerseits und einer menschengerechter Arbeitsgestaltung andererseits. Im Seminar erlernst du den sicheren Umgang mit den unterschiedlichen Formen der Leistungsvorgabe und deren Gestaltung: vom traditionellen Akkord, der Prämie (bzw. dem Kennzahlenvergleich), der Gruppenprämie bis hin zur Zielvereinbarung. Du lernst unterschiedliche, insbesondere computergesteuerte, Methoden der Datenermittlung kennen. Nach dem Seminar kannst du einschätzen, ob die bisher angewandte betriebliche Leistungspolitik angemessen ist und wie Beschäftigte gemeinsam mit ihrer Interessenvertretung darauf Einfluss nehmen können. Termine (Seminartyp 336) SG00613 Sprockhövel SG02813 Sprockhövel TARIFPOLITISCHE GRUNDAUSBILDUNG TEI L SG04613 Sprockhövel 37.6 BetrVG/ 96.4 SGB IX/ BU-Gesetze einzelner Bundesländer 0 69/ Kategorie I THEMEN IM SEMINAR Entwicklung und Rahmenbedingungen der Leistungsgestaltung sowie der Entgeltgrundsätze und -methoden Verhältnis Entgelt/Leistung Bezugsgrößen- und Kennzahlenproblematik Methoden der Datenermittlung: die Ermittlung von Verteil- und Störzeiten bis hin zu Methoden vorbestimmter Zeiten (MTM) Möglichkeiten und Grenzen computergestützter Datenermittlung für die Arbeits- und Entgeltgestaltung Vereinfachung der Datenermittlung ein neuer Weg? Arbeits- und Leistungsgestaltung in den indirekten Bereichen beispielhafte betriebliche Regelungen zur Entgeltgestaltung und tarifpolitische Perspektiven ZIELGRUPPE Das zweiwöchige Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte, Betriebsräte, Vertrauensleute und Mitglieder von Tarifkommissionen. Der vorherige Besuch des Seminars Entgelt II oder des Seminars Entgeltgestaltung II B ist empfehlenswert. SEMINARLEITUNG Elke Schulte-Meine, Stephan Vetter, Herwig Zeumer

75 Betriebspolitische Spezialisierung/Entgelt und Leistung gestalten 73 MTM Methods-Time-Measurement WISSEN KÖNNEN HANDELN MTM ist ein ausgefeiltes System zur Verdichtung von Arbeitsabläufen, zur Ermittlung von Zeitvorgaben und zur Personalbemessung immer auf der Suche nach der (zeit)optimalen Methode. Es dient nicht nur der Ermittlung von Vorgabezeiten und somit als Grundlage von leistungsbezogener Entlohnung, sondern bietet schon immer auch ein Instrumentarium zur Arbeits- und Prozessgestaltung. Für uns als Beschäftigte ist es daher von entscheidender Bedeutung, die spezifische Wirkungsweise von MTM zu kennen, um die Gestaltungsmöglichkeiten sowie die damit verbundenen Risiken einschätzen zu können. Für uns als betriebliche Interessenvertreter(innen) ist das Wissen um MTM unerlässlich, um unsere betrieblichen Mitbestimmungsrechte wahrzunehmen. Im Seminar vermitteln wir deshalb grundlegende Kenntnisse über den Aufbau der wichtigsten MTM-Verfahren. Durch das Seminar wirst du mit der betriebliche Leistungspoltik und die dahinter stehende Methode vertraut gemacht. Das Seminar befähigt dich zur konstruktiven Gestaltung der Einführungsprozesse und zur Ausarbeitung von Betriebsvereinbarungen zur Leistungsentgeltregelung BetrVG/ 96.4 SGB IX/ BU-Gesetze einzelner Bundesländer 0 69/ Kategorie I THEMEN IM SEMINAR Arbeits- und Prozessgestaltung nach MTM Überblick über die Methoden der Datenermittlung für die Vorgabezeit MTM-Systeme Leistungspolitik und Leistungsregulierung bei MTM Datenstrukturierung / Zeitbausteinsysteme betriebliche Regelungsbedarfe und Mitbestimmungsrechte ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte sowie an Betriebsräte und Vertrauensleute aus Betrieben, in denen MTM angewendet wird bzw. werden soll. SEMINARLEITUNG Elke Schulte-Meine, Markus Wünschel Termine (Seminartyp 333) SG01013 Sprockhövel SG03813 Sprockhövel

76 74 Betriebspolitische Spezialisierung/Jugend und Studierende JAV Aktiv für Ausbildungsqualität WISSEN KÖNNEN HANDELN Im Seminar beginnen wir mit einem Überblick über das duale System der Berufsausbildung. Im Mittelpunkt stehen das Berufsbildungsgesetz und die Ausbildungsrahmenpläne. Danach schauen wir uns das Betriebsverfassungsgesetz an, in dem weitreichende Mitwirkungs-, Mitbestimmungs- und Initiativrechte des Betriebsrats und der Jugend- und Auszubildendenvertretung geregelt sind. Um konkrete Unterstützung leisten zu können, erarbeiten wir betriebliche Handlungspläne, etwa zur Qualität der Ausbildung als Handlungsauftrag der JAV, die Gestaltung von betrieblichen Ausbildungsplänen oder die veränderten Formen der Prüfung. Die IG Metall-Jugend stellt mit dem Aktivpaket Gute Ausbildung starke Perspektiven. Aktiv für Ausbildungsqualität gute Materialien und Handlungshilfen zur Verfügung, die wir im Seminarverlauf vorstellen und verwenden BetrVG/ 96.4 SGB IX 0 69/ Kategorie K THEMEN IM SEMINAR Wie funktioniert das duale System der Berufsausbildung? Welche Einflussmöglichkeiten haben Unternehmerverbände, Gewerkschaften und der Staat auf die berufliche Bildung? Was regeln das Berufsbildungsgesetz (BBiG) und die Ausbildungsrahmenpläne? Welche Rechte haben die Azubis in der Aus- und Weiterbildung? Welche Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte hat der Betriebsrat? Welche Möglichkeiten bietet uns das BetrVG bei Planung, Organisation und Durchführung? ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen). Der vorherige Besuch des regionalen Seminars JAV mit Biss (Grundlagen der JAV) ist empfehlenswert. Termine (Seminartyp 707) JA02213 Schliersee JA04113 Schliersee JA04713 Schliersee

77 Betriebspolitische Spezialisierung/Jugend und Studierende 75 PERSÖNLICHE BERUFLICHE WEITERBILDUNG IN DER IG METALL Vom Beruf ins Studium: Lern- und Arbeitsstrategien für ein erfolgreiches Studium WISSEN KÖNNEN HANDELN Der Beginn eines Studiums wirft viele Fragen bzw. Unsicherheiten auf, die in diesem Seminar aufgegriffen und aus dem Weg geräumt werden. Als Schlüssel zum Erfolg und als Garant für einen guten Studienfortschritt gilt ein selbstgesteuertes und zielgerichtetes Lernen. Das wiederum erfordert geeignete Methoden und Strategien: Wie können diese aussehen? Was ist kompetentes Lernen im Studium? Wie kann ich mich motivieren? Wie bereite ich mich auf Klausuren und Prüfungen vor? Wie schaffe ich es, das zeitintensive Studium zu bewältigen, ohne dabei die eigenen Interessen und Ansprüche aus dem Auge zu verlieren? Ziel ist eine Einführung in das Thema Lern- und Arbeitsstrategien für ein erfolgreiches Studium. Es werden Hilfestellungen zu Themen, wie Bewältigung von großen Mengen Lernstoff, Fakten Lernen, Arbeitsorganisation, Studienplanung, Zeiteinteilung, Prüfungsvorbereitung und Lernmotivation beim wissenschaftlichen Arbeiten angeboten. Ausgehend von den eigenen Lernerfahrungen und -ressourcen werden verschiedene Lernstrategien und techniken vorgestellt, erprobt und deren Einsatz im Hochschulalltag diskutiert. Die Eigenaktivität der Teilnehmenden steht im Vordergrund, so dass das selbst gesteuerte Lernen für Studium und Beruf handlungsorientiert und individuell ausgebaut werden kann. BU-Gesetze einzelner Bundesländer 0 69/ Kategorie A THEMEN IM SEMINAR Lernbedürfnisse analysieren Lernvoraussetzungen und Ressourcen klären Lernroutinen bewusstmachen Anregung eines gezielten effektiven Lernstrategieeinsatzes Lernkompetenzen ausbauen und optimieren Studium und IG Metall wie und wo passt das zusammen? Studienfinanzierung ZIELGRUPPE Dieses Seminar richtet sich an Kolleginnen und Kollegen, die ihr eigenes Lernen optimieren wollen und AV und Betriebsräte, die sich der Weiterbildung und Kompetenzentwicklung der Fachkräfte im wissenschaftlichen Kontext beschäftigen. SEMINARLEITUNG Dr. Evelyn Krauß, Diana Kiesecker, IG Metall Vorstand, Res. Angestellte, IT, Studierende Termine (Seminartyp 727) LH02813 Lohr

78 76 Als JAVi ist es wichtig, auch bei politisch-gesellschaftlichen Themen auf dem neuesten Stand zu sein. Anja Walter

79 Betriebspolitische Spezialisierung/Gewerkschaftliche Betriebsarbeit 77 ORGANISATION DER VERTRAUENSLEUTEARBEIT Aufgaben der VK-Leitung WISSEN KÖNNEN HANDELN Vertrauensleute wollen die gewerkschaftliche Interessenvertretung im Betrieb und in der Verwaltungsstelle mitbestimmen und gestalten. Aufgabe der Vertrauenskörperleitung ist es, diese Arbeit zu koordinieren. Dafür muss die VK-Leitung die aktuellen Bedingungen, die Ziele und Aktivitäten gewerkschaftlicher Interessenvertretung einschätzen können. Und sie benötigt darüber hinaus Kompetenzen, um ein Profil gewerkschaftlicher Interessenvertretung zu entwickeln. Verdienstausfallregelung der IG Metall 069/ Kategorie D THEMEN IM SEMINAR Selbstverständnis und Aufgaben der VK-Leitung Arbeitsteilung zwischen Vertrauenskörper und Betriebsrat Methoden der Arbeitsorganisation Kommunikation zwischen Vertrauensleuten und der Verwaltungsstelle zeitgemäße Aktionen zur Mitgliederwerbung und Formen der Beteiligung Leitungsaufgabe und zielgerichtete VK-Arbeit Organisation betriebsnaher Bildungsarbeit und Bildungsberatung soziale Kompetenzen und Methoden (Moderation, Projektarbeit) Termine (Seminartyp 62) SE01513 Sprockhövel BO02313 Berlin SE04313 Sprockhövel BL04613 Berlin

80 78 Betriebspolitische Spezialisierung/Gewerkschaftliche Betriebsarbeit 37.6 BetrVG/ 96.4 SGB IX/ BU-Freistellung ist angefragt! 030/ Kategorie A NEU IM PROGRAMM! LEISTUNGSPOLITIK FÜR BESCHÄFTIGTE Ziele geschickt aushandeln WISSEN KÖNNEN HANDELN Wer kennt es nicht: Mal wieder Ja gesagt und doch Nein gemeint? Auch wenn es gute Rahmenregelungen für Zielvereinbarungen oder Leistungsbedingungen im Unternehmen gibt vor dem Chef stehen viele Beschäftigte immer noch alleine und handeln ihre Ziele aus. Das ist nicht immer einfach. Wenn Gesprächspartner(innen) verschiedene Interessen haben, wird die Kommunikation schwierig. Gerade zwischen Beschäftigten und ihren Vorgesetzten entstehen schnell Drucksituationen, wenn über Anforderungen und Erwartungen oder Beurteilungen geredet wird. Im Seminar analysieren wir gemeinsam schwierige Gesprächssituationen. Wir diskutieren, was du in Gesprächen über Ziele beachten und wie du in solchen Gesprächen mit Drucksituationen umgehen solltest. Unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Interessen der Gesprächspartner(innen) und daraus resultierender Zielkonflikte trainieren wir für betriebliche Interessenvertreter(innen) die Beratungssituation zu Zielgesprächen mit Beschäftigten. Grundlage hierfür sind Gesprächstechniken und konsequentes Handeln ebenso wie ein fundiertes Wissen über die eigenen (Mitbestimmungs-)Rechte und tarifpolitische Grundlagen. Termine (Seminartyp 317) BO04713 Berlin THEMEN IM SEMINAR Kommunikationskompetenz: Zuhören, Fragetechniken, Gesprächsanteile, (Körper-)Sprache Phasen eines erfolgreichen Gesprächs: Vorbereitung, Begrüßung, Einstieg, Argumentation, Abschluss, Verabschiedung Einwänden und Kritik souverän begegnen Gesprächssimulationen mit intensivem Feedback Rahmenvereinbarungen für Zielgespräche und Konfliktschlichtung (mit Bezug zum Tarifvertag) Rolle, Rechte und Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats und der Beschäftigten Grundlagen der tariflichen Leistungsregulierung am Beispiel ausgewählter Tarifverträge ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an interessierte Beschäftigte und Multiplikator(inn)en, die Stress durch unrealistische Vorgaben für sich und ihre Kolleg(inn)en begrenzen wollen; Betriebsrätinnen und Betriebsräte, die Angestellte beim Aushandeln von Zielen kompetent beraten wollen. SEMINARLEITUNG Sophie Jänicke (Berlin) Cora Schwittling (Daimler AG Bremen)

81 Betriebspolitische Spezialisierung/Gewerkschaftliche Betriebsarbeit DIE IG METALL VERAN- EINFACH INTELLIGENT PRODUZIEREN Cradle to Cradle Besser statt billiger 069/ Preis auf Anfrage STALTET DIESES SEMINAR IN KOOPERATION MIT EPEA INTERNATIONALE UMWELTFORSCHUNG GMBH ( 79 WISSEN KÖNNEN HANDELN Besser statt billiger produzieren also einfach intelligent produzieren, das heißt auch: die Produktion mitbestimmen innovativ, sozial und ökologisch nachhaltig! Die Produktionsweise Von der Wiege zur Wiege (Cradle to Cradle) steht im direkten Gegensatz zu dem Modell Von der Wiege zur Bahre (Cradle to Grave), in dem Materialströme häufig ohne Rücksicht auf Ressourcenerhaltung fließen. Anstatt die linearen Stoffströme heutiger Produkte und Produktionsweisen zu verringern, sieht das Cradle to Cradle -Designkonzept deren Umgestaltung in zyklische Nährstoffkreisläufe vor, sodass einmal geschöpfte Werte für Mensch und Umwelt erhalten bleiben. Am Ende steht immer eine bessere Qualität. In ein- und zweitägigen Seminaren lernst du die Grundprinzipien kennen und vertiefst dein Verständnis der biologischen und technischen Kreisläufe. Das dreitägige Seminar setzt Grundkenntnisse zu Cradle to Cradle (C2C) voraus und eröffnet dir die Möglichkeit, diese unternehmens- und branchenspezifisch auszubauen. Du formulierst C2C-Zielsetzungen für dein Unternehmen und entwickelst erste Ansätze für die Umsetzung. In Arbeitsgruppen werden wir Fallbeispiele analysieren und auf andere Unternehmen übertragen. Deine Innovation, Inspiration und Kreativität ist gefragt und wird in allen drei Seminaren herausgefordert. THEMEN IM SEMINAR Einführung zu Cradle to Cradle Innovation und Qualität C2C-Grundprinzipien biologische und technische Nährstoffkreisläufe C2C-Werkzeuge C2C-Beispiele aus der Praxis Zusätzlich im dreitägigen Seminar: C2C-Zielsetzungen formulieren und eine Roadmap planen (unternehmensspezifisch) Was lässt sich als Erstes erfolgversprechend umsetzen? (Unternehmensspezifisch) ausgewählte Fallstudien der Teilnehmenden ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an Betriebsräte und Vertrauensleute, Jugend- und Auszubildendenvertretungen, interessierte Beschäftigte, Ingenieurinnen und Ingenieure und technische Expert(inn)en. Das dreitägige Seminar ist auf maximal 20 Teilnehmer(innen) begrenzt. Termine (Seminartyp 1018) LH00513 Lohr BL00913 Berlin BS01513 Berlin SI02913 Sprockhövel SEMINARLEITUNG Katja Hansen, EPEA Referent(inn)en der Bildungszentren Infos bei: Vanessa Barth, Tom Kehrbaum,

82 80 Betriebspolitische Spezialisierung/Gewerkschaftliche Betriebsarbeit WIR INFORMIEREN UND BETEILIGEN UNSERE MITGLIEDER Betriebliche Öffentlichkeitsarbeit WISSEN KÖNNEN HANDELN Die richtige Information an die richtigen Personen zum richtigen Zeitpunkt zu vermitteln, ist oft entscheidend für eine erfolgreiche gewerkschaftliche Betriebspolitik. Doch was ist richtig? Dies zu entscheiden, ist Alltagsaufgabe der VK-Leitung gemeinsam mit den Vertrauensleuten. Im Seminar werden wir dazu einen Blick auf die Informationsquellen werfen und überlegen, wer welche Information wann braucht. Ebenso werden mögliche Medien der Informationsarbeit vorgestellt sowie deren Möglichkeiten und Grenzen diskutiert. Das persönliche Gespräch spielt nach wie vor eine große Rolle in der Mitgliederbetreuung. Um dieses zu optimieren, werden wir im Seminar kleine Argumentationstrainings durchführen. Verdienstausfallregelung der IG Metall 02324/ Kategorie D THEMEN IM SEMINAR Analyse der betrieblichen Zielgruppen Kennenlernen der Methode Betriebslandkarte Methoden der Öffentlichkeitsarbeit und Visualisierungstechniken im Betrieb Kennenlernen von Kommunikationstheorien Entwickeln eigener Argumentationstechniken Initiierung und Planung von Mitgliederaktionen ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an Mitglieder von Vertrauenskörperleitungen. Wir empfehlen die vorherige Teilnahme an dem Seminar Organisation der Vertrauensleutearbeit Aufgabe der VK-Leitung. SEMINARLEITUNG Birgit Schröder, Sepp Hofstetter (Sprockhövel) Termine (Seminartyp 63) SE00613 Sprockhövel SE00713 Sprockhövel BS01213 Berlin SE03513 Sprockhövel BB03713 Berlin

83 81 Mit meiner Erfahrung und dem neuen Wissen kann ich nach dem Seminar richtig reinklotzen. Hubertus Mönch

84 82 Nicht Ruhe, nicht Unterwürfigkeit gegenüber der Obrigkeit ist die erste Bürgerpflicht, sondern Kritik und ständige demokratische Wachsamkeit. Otto Brenner

85 83 EIN SEMINARBEREICH ENTWICKELT SICH WEITER Forum Politische Bildung SEMINARE 2013 Forum Politische Bildung 84 NEU Wer bestimmt die Welt? 85 NEU Zukunftscamp Junge Generation 86 Sommerschule: Sommer der Geschichte Sommer der Geschichten 87

86 84 Forum Politische Bildung Forum Politische Bildung Das Forum Politische Bildung ist eine Diskurs- und Dialogplattform. In ausgewählten Themenbereichen können vor dem Hintergrund unterschiedlicher, kritischer Denkrichtungen Fragen von Arbeit, Bildung und Gesellschaft diskutiert werden. Das Forum bietet die Möglichkeit, neben einer Einschätzung der Gegenwart auch verschiedene Perspektiven und ihre Konsequenzen für die Gewerkschaftsarbeit im Betrieb und in der Gesellschaft auszutauschen. Dabei werden thematische Schwerpunkte gesetzt. Neue Diskussionsformen und ungewohnte Fragestellungen werden bewusst in den Blick genommen. So können Ideen und Impulse entstehen. Zugleich bietet das Forum Politische Bildung den Rahmen, um Kooperationen mit Wissenschaft, Kirchen und sozialen Organisationen knüpfen zu können. Die Veranstaltungen des Forum Politische Bildung finden in den IG Metall-Bildungszentren statt. Die Veranstaltungsformen und die Veranstaltungsdauer sind je nach Anforderungen an die Themen unterschiedlich gestaltet. Alle Veranstaltungen werden separat und aktuell bekanntgegeben. WEITERE AUSKÜNFTE ERTEILEN: IG Metall Vorstand, Gewerkschaftliche Bildungsarbeit Irene Heyer, Telefon 069/ ,

87 Forum Politische Bildung NEU IM PROGRAMM! 85 ÜBER DIE MACHT DER MÄRKTE, DIE OHNMACHT VON POLITIK UND DEMOKRATIE HEUTE Wer bestimmt die Welt? WISSEN KÖNNEN HANDELN Kapitalismus braucht keine Demokratie provoziert der Schriftsteller Ingo Schulze in der Süddeutschen Zeitung vom 12. Januar 2012; die Kanzlerin Angela Merkel spricht von marktkonformer Demokratie ; Wissenschaftler veröffentlichen zum Thema Postdemokratie ; Rechtspopulisten wollen Führung statt Demokratie. Politik scheint außer Kontrolle und die Wahlbeteiligung sinkt. Das ist die eine Seite. Zugleich wehren sich immer mehr Menschen gegen die Macht der (Finanz-)Märkte, mobillisieren für alternative Vorstellungen einer besseren Welt, steigt die Zahl der Demonstrationen in Europa und viele Menschen kommunizieren in Gewerkschaften, Vereinen, Nichtregierungsorganisationen und digitalen Netzwerken weltweit. Wir sprechen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Aktivisten, reden über die Chancen von politischen Veränderungen und werden Nachdenkliches und Ermutigendes für unsere gewerkschaftliche Praxis zusammentragen. BU-Freistellung ist angefragt! Kategorie B THEMEN IM SEMINAR Der konkrete Themenplan wird rechtzeitig veröffentlicht (siehe ZIELGRUPPE Das Forum Politische Bildung ist ein Ort des politischen Austausches für interessierte Beschäftigte, Vertrauensleute und Betriebsratsmitglieder, haupt- und ehrenamtliche Gewerkschafter(innen) und für Referent(inn)en der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit. Termine (Seminartyp 120) SE00213 Sprockhövel

88 86 Forum Politische Bildung NEU IM PROGRAMM! ALLES, AUSSER GEWÖHNLICH Zukunftscamp Junge Generation Worum geht es? Um unsere Lebensperspektiven, um unsere Zukunft! Um genügend Ausbildungsplätze mit Qualität, um Übergänge vom Beruf ins Studium. Und um noch viel mehr: Wir werden andere Menschen treffen, Musik hören, Spaß haben und neue Sachen ausprobieren. Wir werden an der Kampagne Respekt! arbeiten und gegenseitig lernen, Veränderung zu gestalten, Veränderung zu leben. Was muss sich ändern? Das kannst du selbst herausfinden, selbst einbringen. Gemeinsam mit 150 anderen Aktiven Metalller(innen) auf dem Zukunftscamp in Berlin: fünf Hektar Park, drei Seiten Seekante, fünf Tage, vier Nächte. Offene Workshops, Ateliers, coole Stimmung, heiße Konzerte. Alles, außer gewöhnlich! Was wollen wir? Ein Image entwickeln, Menschen beteiligen, Kernbotschaften vermitteln. Wir wollen uns vernetzen, kreative Fähigkeiten entfalten: Power Workers, mehr Respekt, neue Botschaften! Wir wollen mitmischen, dabei sein, aktiv werden. Horizonte öffnen, Wege aufzeigen, schauen, was uns persönlich wichtig ist, mehr Mitmacher(innen) gewinnen. Dazwischen Videos aufnehmen, Wandzeitungen gestalten, Botschaften kommunizieren. WENN DAS NICHTS IST BU-Freistellung ist angefragt! 030/ Preis auf Anfrage THEMEN IM SEMINAR Alle Themen, die uns als Jugendliche, als junge Beschäftigte angehen, z. B. neues Leben, mehr Perspektive, gute Ausbildung mit hoher Qualität, die Entwicklung im Beruf und die Übergänge vom Beruf ins Studium. Und alles, was uns wichtig ist. ZIELGRUPPE Junge Beschäftigte, junge Aktive und JAVis. Alle, die das IGM-Bildungszentrum Berlin schon immer von seiner besten Seite erleben wollten. Gerne auch vom eigenen Zelt aus einfach mitbringen. SEMINARLEITUNG Udo Schmode, Christian Schletze-Wischmann (Berlin) externe Referent(inn)en Termine (Seminartyp 799) BB01913 Berlin

89 Forum Politische Bildung 87 SOMMERSCHULE 2013: BILDUNG IM WANDEL Sommer der Geschichte Sommer der Geschichten Keine Atempause. Geschichte wird gemacht. Es geht voran! Geschichte prägt den Menschen und alle Menschen tragen sowohl Geschichte als auch Geschichten in sich. Unser Blick auf die Gesellschaft entsteht zwangsläufig durch den historischen Rahmen, vor dessen Hintergrund wir eigene Erfahrungen machen. Geschichte wird oftmals auf wenige Personen in speziellen Situationen reduziert: Angela Merkel lenkt die Geschicke Europas; wegen Osama Bin Laden wird Krieg geführt, Walter Ulbricht baut die Mauer. Wie die Mehrzahl der Menschen vor, während oder nach den entsprechenden historischen Ereignissen leben, wird nur selten wahrgenommen. Auch wir sind aktiver Teil von Geschichte! Die Geschichte der Arbeiterbewegung, der Industriekultur, eines Ortes, aber auch die eigene Biografie sind darin vereint. All unsere Handlungen sind Teil einer Erzählung, aus denen sie entsteht. Den Bezug herzustellen zwischen unserer Vergangenheit, den Biografien unseres Umfelds und den aktuellen Geschehnissen ist eine bedeutungsvolle Aufgabe. Die Sommerschule greift unter dem Motto Sommer der Geschichte(n) diese Themen auf. Mit kreativen Aktivitäten in verschiedenen Workshops (z. B. Musik, Malen, Film, Theater) beschäftigen wir uns damit, Geschichte(n) begreif- und erlebbar zu machen. Wir wollen an einem besseren Verständnis von Gegenwart, Vergangenheit und an einer besseren Verständigung miteinander arbeiten. Ein ausführliches Programm erscheint Anfang Termine (Seminartyp 799) BU-Gesetze einzelner Bundesländer / siehe Text ZIELGRUPPE Die Sommerschule ist offen für Arbeitnehmer(innen) und ihre Familien, entsprechend unserem Thema speziell auch für Jugendliche und junge Erwachsene. Kinder ab 3 Jahren werden im Kindertreff des Bildungszentrums betreut. Für Kinder ab 7 Jahren, Jugendliche und Erwachsene werden spezielle, aber auch altersgemischte Workshops angeboten. TEILNAHMEGEBÜHR Die Teilnahmegebühr beträgt pro Person 210 ; Azubis, Arbeitslose, Schüler und Studenten zahlen 105, Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 15 Jahren 75, bei einem Zweitkind reduziert sich der Betrag um 10, bei einem Dritt- und jedem weiteren Kind um 25. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung werden für IG Metall-Mitglieder und deren Familienangehörige übernommen. Für Nichtmitglieder sind die Kosten im Bildungszentrum zu entrichten (115 pro Tag plus Mehrwertsteuer). Verdienstausfall und Reisekosten werden nicht übernommen. LEITUNG DER SOMMERSCHULE Claudia Hartwich, Sok-Yong Lee SB03113 Sprockhövel

90 88 Sobald jemand in einer Sache Meister geworden ist, sollte er in einer neuen Sache Schüler werden. Gerhart Hauptmann

91 89 VERNETZEN, ANLEITEN, VERMITTELN Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en SEMINARE 2013 Ausbildung für Referent(inn)en Erfolgreiche Bildungsreferent(inn)en nutzen Angebot zur Weiterbildung 90 Wie organisiert man politische Lernprozesse? 91 Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz 92 Referent(inn)en im Jugendbereich Basics 93 Referent(inn)en im Jugendbereich Jugend I Konzept 94 Referent(inn)en im Jugendbereich JAV-Konzept 95 Gewerkschaftspolitische Einführungsseminare und A I durchführen 97 Seminare Entgeltgestaltung I leiten und gestalten 98 Bausteinreihe für neugewählte Vertrauensleute 99 Weiterbildung für Referent(inn)en Seminare Betriebsräte I leiten und gestalten 101 Referent(inn)en im Jugendbereich Respekt! im Seminar 102 NEU NEU NEU NEU Weiterbildung für Mulitplikator(inn)en Erfahrungsaustausch für Referent(inn)en der Seminare Teilhabepraxis 103 Mitglieder gewinnen Mitglieder betreuen 104 Angestellte überzeugen 105 Jugendbildungskongress Weiterbildung zum Lernmentor 107 Weiterbildung zum ProfilPASS Berater 108 Erwerbslose in der IG Metall 109 Vertiefung Sozialberatung (SGB II) Aufbauseminar 110 Multiplikator(inn)en in der außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit (AGA) 111 Schule und Arbeitswelt 112 Referent(inn)en: Ready-Steady-Go 113 English for Technical Staff 114

92 90 Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en Erfolgreiche Bildungsreferent(inn)en nutzen Angebot zur Weiterbildung IGMETALL.DE > PRAXIS > AKTIVE > REFERENTEN > MITEINANDER ZUKUNFT DENKEN. Die IG Metall hat mittlerweile über 2000 ehrenamtliche Referent(inn)en im Einsatz. Ihr Engagement und ihre Motivation bei der Vorbereitung und Durchführung von Seminaren sind von unschätzbarem Wert. Sie stärken mit ihrer Arbeit die Organisation und entwickeln im Kontakt mit den Teilnehmer(inn)en eine Bindung zur IG Metall und stärken die Handlungsfähigkeit des Einzelnen und der Gremien im Betrieb. Dazu brauchen sie eine Reihe von Kompetenzen und Fähigkeiten. Das Bildungsprogramm der IG Metall bietet neben Grundseminaren, weiterführende Qualifizierungsangebote zu Leitung und Durchführung spezieller Seminartypen wie Einführung in die Betriebsratsarbeit (BR I). Angebote zur Weiterbildung und Erfahrungsaustausch zu einzelnen Grundseminaren runden die Palette ab. Daneben organisieren die IG Metall-Bildungsstätten in Zusammenarbeit mit den IG Metall-Bezirken verschiedene Weiterbildungsreihen nach regionalen Anforderungen. Aktuell informiert durch miteinander zukunft denken Mit unserer Zeitschrift miteinander zukunft denken mzd unterstützen wir unsere Referent(inn)en und Bildungsbeauftragten mit aktuellen Berichten aus der regionalen Praxis und gehen auf inhaltlich konzeptionelle Fragen ein. Sie erscheint 2 bis 3 Mal jährlich als Beilage in der direkt. Ehrenamtliche Referent(inn)en oder Bildungsbeauftragte, die von ihren Verwaltungsstellen den entsprechenden Schlüssel in MDB haben, erhalten die mzd als Beilage zu direkt (falls nicht, bitte an [email protected]).

93 Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Ausbildung für Referent(inn)en 91 REFERENT(INN)ENQUALIFIZIERUNG GRUNDSEMINAR Wie organisiert man politische Lernprozesse? WISSEN KÖNNEN HANDELN Als angehender Referent bzw. angehende Referentin stehen Sie vor einem Perspektivwechsel. Bisher kannten Sie Seminare nur aus Teilnehmersicht; nun sollen Sie selbst Seminare leiten. Sie setzen sich in diesem Seminar mit Ihrer neuen Rolle auseinander und erwerben die dafür nötigen Leitungs- und methodischen Kompetenzen. Die eigene kritische Reflexion über den Semimarverlauf bietet ein ideales Lernfeld für das Verständnis von Gruppenprozessen. Die Planung einer Bildungsveranstaltung zu einem aktuellen Thema oder Anlass rundet das Seminar ab. nach BU-Gesetzen einzelner Bundesländer 069/ Kategorie I THEMEN IM SEMINAR Fragen, die im zweiwöchigen Seminar behandelt werden: Wie verändern sich politische Einstellungen von Menschen? Welche Bedeutung haben Gruppenprozesse für die Lernentwicklung? Wie können Gruppenkonflikte für Lernprozesse nutzbar gemacht werden? Was fördert und was hemmt die Integration von Gruppen? Wie gehe ich mit Ausgrenzungsprozessen um? Wie kann ich emanzipatorische Bildungsprozesse unterstützen? Wo liegen die häufigsten Fallen für Referent(inn)en? Welche Möglichkeiten aktivierenden Lernens gibt es? Wie gestalte ich die Arbeit mit Arbeitsgruppen? Wie führe ich Seminargespräche? ZIELGRUPPE Dieses Seminar richtet sich an angehende Referentinnen und Referenten. Termine (Seminartyp 107) BL01013 Berlin SH04013 Sprockhövel

94 92 Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Ausbildung für Referent(inn)en REFERENT(INN)ENQUALIFIZIERUNG Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz WISSEN KÖNNEN HANDELN In den regionalen Einführungsseminaren Arbeits- und Gesundheitsschutz I setzen Sie als ehrenamtlicher Referent/ehrenamtliche Referentin Ihre guten Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet des Arbeits- und Gesundheitsschutzes ein. Hier in diesem Seminar lernen Sie nun, wie Sie die Inhalte methodisch und didaktisch in einzelne Arbeitsschritte umsetzen können. Sie erarbeiten sich für Ihre eigene Seminartätigkeit eine Vorgehensweise, nach der Sie das Seminar durchführen können. Als Grundlage dient das Seminarkonzept von Arbeits- und Gesundheitsschutz I. nach BU-Gesetzen einzelner Bundesländer 02324/ Kategorie I THEMEN IM SEMINAR Wie können die Seminare Arbeits- und Gesundheitsschutz I inhaltlich und methodisch den präventiven Ansatz des Arbeits- und Gesundheitsschutzes aufgreifen? Wie können Beschäftigte künftig stärker in präventive Maßnahmen zur Gesundheitsförderung einbezogen werden? Welche methodischen und didaktischen Arbeitsschritte stehen mir im Seminar zur Verfügung? Welche Vorgehensweise bietet sich zur Durchführung des Seminars an? ZIELGRUPPE Das Seminar wendet sich an Referentinnen und Referenten, die Seminare zum Arbeits- und Gesundheitsschutz I leiten bzw. durchführen werden. Sinnvoll ist es, wenn die Teilnehmenden die Seminarreihen Grundlagen des Arbeits- und Gesundheitsschutz (AuG II), Sicher mit Gefahrstoffen umgehen (AuG IIIa) sowie Menschengerechte Gestaltung der Arbeit (AuG III b) besucht haben. Termine (Seminartyp 114) SE04013 Sprockhövel

95 Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Ausbildung für Referent(inn)en NEU IM PROGRAMM! 93 GRUNDLAGENSEMINAR ZUR AUSBILDUNG ALS JUGENDBILDUNGSREFERENT(IN) Referent(inn)en im Jugendbereich Basics WISSEN KÖNNEN HANDELN Als angehende Referentin bzw. angehender Referent für Jugendseminare stehst du vor einem Perspektivwechsel. Bisher kanntest du Seminare nur aus Teilnehmer(innen) sicht; nun geht es darum, selbst Seminare zu leiten. Jugendliche ticken manchmal anders. Wer mit Jugendlichen erfolgreich arbeiten möchte, muss auf ihr Verhalten angemessen reagieren können, ihre Arbeits- und Lebensbedingungen kennen und verstehen sowie mit ihren Ansichten und Einstellungen vertraut sein. Unser Grundlagenseminar zur Referent(inn)enausbildung hilft dabei, dich mit den Besonderheiten der gewerkschaftlichen Jugendbildungsarbeit auseinanderzusetzen. Dazu erarbeiten wir uns gemeinsam das entsprechende Handwerkszeug, wie etwa die benötigten sozial-methodischen Kompetenzen zur Leitung eines Seminars. Wir werden den eigenen Seminarverlauf kritisch reflektieren und daraus ein Verständnis für Gruppenprozesse ableiten und entwickeln. Und selbstverständlich bleibt genügend Zeit und Raum zum Diskutieren und zur Reflexion von Seminarmethoden. BU-Freistellung ist angefragt! 069/ Kategorie D/K THEMEN IM SEMINAR Teamer(in) in einem Jugendseminar die eigene Rolle, das Selbstverständnis, die Anforderungen Arbeits- und Lebensbedingungen junger Erwachsener Ursachen, Entwicklungsperspektiven und Konsequenzen für gewerkschaftliches Handeln Jugendbildungsarbeit heute Seminare leiten Lernzielformulierungen, praktische Übungen, Gruppenprozesse, Leitungsrolle, Seminaraufbau Reflexion und Diskussion der Arbeitsergebnisse ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an angehende Referent(inn)en von Jugendseminaren. Termine (Seminartyp 115) SL00913 Sprockhövel JB02413 Schliersee SM04413 Sprockhövel

96 94 Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Ausbildung für Referent(inn)en VERTIEFUNGSSEMINAR FÜR JUGENDBILDUNGSREFERENT(INN)EN ZUM JUGEND-I-KONZEPT Referent(inn)en im Jugendbereich Jugend I Konzept BU-Freistellung ist angefragt! / Kategorie K NEU IM PROGRAMM! WISSEN KÖNNEN HANDELN Als Referent(in) für Jugendseminare begegnet dir das Jugend I-Seminar als gewerkschaftspolitisches Einstiegsseminar in der regionalen Jugendbildungsarbeit. Das seit 2009 überarbeitete und bundesweit einheitliche Seminarkonzept bietet uns als Referent(inn)en die Möglichkeit, mit neuen Methoden bei den Alltagserfahrungen im Lebens- und Arbeitsumfeld der Teilnehmer(innen) anzuknüpfen und die Zusammenhänge in Betrieb, Wirtschaft und Gesellschaft zu verdeutlichen. In diesem Seminar machen wir uns mit dem roten Faden des Seminars vertraut, erweitern unsere Kenntnisse zur politischen Ökonomie und setzen uns mit aktuellen gewerkschaftspolitischen Themenfeldern auseinander. Wir verstärken gezielt unsere sozial-methodischen Kompetenzen für die Gestaltung von Lernprozessen. Dazu beschäftigen wir uns mit geeigneten Seminarmethoden und erstellen ein eigenes Ziel-Inhalte-Methoden-Papier. Selbstverständlich bleiben wir nicht bei der Theorie stehen: Zum Einüben neuer Methoden bleibt ebenso Zeit und Raum wie zum Austausch unserer Seminarerfahrungen. THEMEN IM SEMINAR Planungsgrundlagen für ein gewerkschaftspolitisches Einstiegsseminar für junge Arbeitnehmer(innen) Ziele und roter Faden im Seminar zwischen Mindestinhalten und Variantenreichtum inhaltliche Seminargestaltung: aktuelle Entwicklungen, Grundlagen politischer Ökonomie und gewerkschaftlicher Arbeit im Betrieb Schreibwerkstätten zur Erstellung eines Ziel- Inhalte-Methoden-Papiers Methodentraining und Reflexion verschiedener Seminarmethoden ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an alle Referent(inn)en von Jugendseminaren, die vor Ort und in der Region Jugend-I- Seminare durchführen und künftig durchführen werden. Empfehlenswert ist die vorherige Teilnahme am Seminar Referent(inn)en im Jugendbereich Basics. Termine (Seminartyp 115) JA03813 Schliersee

97 Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Ausbildung für Referent(inn)en VERTIEFUNGSSEMINAR FÜR JUGENDBILDUNGSREFERENT(INN)EN ZUM JAV-KONZEPT Referent(inn)en im Jugendbereich JAV-Konzept BU-Freistellung ist angefragt! 069/ Kategorie D/K NEU IM PROGRAMM! 95 WISSEN KÖNNEN HANDELN Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen) bilden die Grundlage der betrieblichen Interessenvertretung für Jugendliche und Auszubildende. Mit den regionalen JAV- Grundlagenseminaren werden sie für ihre Arbeit fit gemacht. Dabei spielen das Selbstverständnis als JAVis und die Zusammenarbeit mit der IG Metall eine große Rolle. In diesem Seminar setzen wir uns intensiv mit dem JAV-Seminarkonzept auseinander, um unseren Anforderungen als Referent(in) für die JAV-Seminare gerecht zu werden. Die Ziele und der rote Faden des Seminars stehen im Mittelpunkt, darüber hinaus vertiefen wir die rechtlichen Grundlagen und setzen uns mit aktuellen Entwicklungen auseinander. Deine sozial-methodischen Kompetenzen für die Gestaltung von Lernprozessen werden erweitert. Dazu machen wir uns mit geeigneten Seminarmethoden vertraut und erstellen ein eigenes Ziel-Inhalte-Methoden-Papier. Zum Einüben neuer Methoden bleibt ebenso Zeit und Raum wie zum Austausch unserer Seminarerfahrungen. THEMEN IM SEMINAR Planungsgrundlagen für ein Einstiegsseminar für Jugend- und Auszubildendenvertreter(innen) Ziele und roter Faden im Seminar zwischen Mindestinhalten und Variantenreichtum inhaltliche Seminargestaltung: aktuelle Entwicklungen und Kampagnen, rechtliche Grundlagen der JAV-Arbeit und Umsetzung der JAV-Arbeit im Betrieb Schreibwerkstätten zur Erstellung eines Ziel- Inhalte-Methoden-Papiers. Methodentraining und Reflexion verschiedener Seminarmethoden ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an alle Referent(inn)en von Jugendseminaren, die vor Ort und in der Region JAV- Grundlagenseminare durchführen und künftig durchführen werden. Empfehlenswert ist die vorherige Teilnahme am Seminar Referent(inn)en im Jugendbereich Basics. Termine (Seminartyp 115) SL00513 Sprockhövel J A01013 Schliersee

98 96 Als Referent erhalte ich in den Seminaren viele Anregungen und Sichtweisen aus der betrieblichen Praxis, die für meine Referententätigkeit interessant sind. Bernhard Winkler

99 Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Ausbildung für Referent(inn)en 97 REFERENT(INN)ENQUALIFIZIERUNG Gewerkschaftspolitische Einführungsseminare und A I durchführen WISSEN KÖNNEN HANDELN Im Mittelpunkt dieses zweiwöchigen Seminars steht die gemeinsame Konzeptarbeit am Seminar Arbeitnehmer(innen) in Betrieb, Wirtschaft und Gesellschaft I (A I) und vergleichbaren Einstiegsseminaren. Als Grundlage beziehen wir uns auf vorhandene Konzepte und Materialien, so zum Beispiel A I, Einführungsmodul VL kompakt und gegebenenfalls örtliche, regionale und bezirkliche Konzepte für Einstiegsseminare. (Hinweis: Zu den Seminaren Entgeltgestaltung I, Einführung in die Betriebsratsarbeit I (BR I) und Arbeits- und Gesundheitsschutz I (AuG I) gibt es separate Referent(inn)enqualifizierungen.) Wir werden gemeinsam eine Vorstellung entwerfen, wie am Ort oder in der Region ein solches Seminar selbstständig geplant, entwickelt und durchgeführt werden kann. Vorerfahrungen aus Hospitationen und/oder Seminararbeiten als Referent(in) werden von uns mit einbezogen. nach BU-Gesetzen einzelner Bundesländer 069/ Kategorie I THEMEN IM SEMINAR Planungsgrundlagen für ein gewerkschaftspolitisches Einstiegsseminar Leitidee, Ziele und Mindestinhalte für ein Seminar didaktische Modelle für die Planung der rote Faden im Seminar zwischen Mindestinhalten und Variantenreichtum exemplarische Arbeit an einem Phasenmodell zehn Merkmale eines guten Unterrichts Schreibwerkstätten zu verschiedenen roten Fäden für die örtliche Arbeit ZIELGRUPPE Das Seminar wendet sich an alle ehrenamtlichen und hauptamtlichen Referent(inn)en, die vor Ort und in der Region A-I-Seminare und vergleichbare Einstiegsseminare durchführen oder künftig durchführen werden. Termine (Seminartyp 143) SF01913 Sprockhövel BO03313 Berlin

100 98 Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Ausbildung für Referent(inn)en REFERENT(INN)ENQUALIFIZIERUNG Seminare Entgeltgestaltung I leiten und gestalten WISSEN KÖNNEN HANDELN Das Seminarkonzept Entgeltgestaltung I nehmen wir als Gerüst, um darauf aufbauend eine eigene inhaltliche und methodische Ausgestaltung der regionalen tarifpolitischen Einstiegsseminare zu entwickeln. Wir untersuchen die betrieblichen bzw. tarifpolitischen Handlungsbedingungen im Hinblick auf die Eingruppierung, die Entgeltgrundsätze und -methoden (Zeitentgelt, Akkord, Prämie, Kennzahlenvergleich, Zielvereinbarung). Wir bestimmen die Handlungsanforderungen der Seminarteilnehmer(innen) und leiten daraus die Seminarziele und -inhalte ab. Wir thematisieren die Grundprinzipien gewerkschaftlicher Bildungsarbeit und entwickeln eine zeitliche Gliederung des Seminars. Und wir erarbeiten Möglichkeiten der Methodenauswahl und -gestaltung. nach BU-Gesetzen einzelner Bundesländer 02324/ Kategorie I THEMEN IM SEMINAR Erfahrungen mit Seminartätigkeit im Bereich von Entgeltgestaltung; Aufgabe der Einführungsseminare inhaltliche Seminargestaltung: aktuelle Entwicklungen auf den Gebieten tarifpolitischer und betrieblicher Entgelt- und Leistungspolitik Anwendung verschiedener Seminarmethoden: Kurzvortrag, Plenumsdiskussion und Arbeitsgruppen didaktisch-methodische Umsetzung der Inhalte im EG-I-Seminar: Entgeltsystematik Grundentgeltdifferenzierung Entgeltgrundsätze und -methoden Leistungspolitik mit den neuen Gestaltungsmöglichkeiten durch ERA Perspektiven der Tarifpolitik Strukturierung von Seminar- und Bildungsprozessen ZIELGRUPPE Das Seminar wendet sich an Referentinnen und Referenten, die Seminare zur Entgeltgestaltung I leiten bzw. durchführen werden. Termine (Seminartyp 113) SG02413 Sprockhövel SEMINARLEITUNG Markus Wünschel

101 Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Ausbildung Multiplikator(inn)en/Untergliederung für Referent(inn)en 99 REFERENT(INN)ENQUALIFIZIERUNG: Bausteinreihe für neugewählte Vertrauensleute WISSEN KÖNNEN HANDELN Wir wollen die Vertrauensleutearbeit der IG Metall weiterentwickeln und regional stärken. Um dies zu unterstützen, haben wir ein neues, regionales Seminarangebot konzipiert, das sich besonders an neugewählte Vertrauensleute richtet. Das Konzept besteht aus Bausteinen, die unabhängig voneinander genutzt werden können. So besteht die Möglichkeit, die unterschiedlichen Problemlagen, Diskussionsstände und Bedingungen in den Betrieben zu berücksichtigen. Das Seminar selbst kann im Ganzen als Wochenseminar durchgeführt werden. Die flexiblen Bausteine eignen sich aber auch für Tagesseminare, Wochenendschulungen und Vertrauensleutesitzungen. Mit dem Konzept werden Grundlagen geschaffen, weiterführende Seminare für Vertrauensleute, wie die VL-kompakt-Reihe, zu besuchen. Die Vermittlung von Kompetenzen zur Bildungsberatung rundet das Konzept praktisch ab. In dieser Referentenqualifizierung wollen wir die ehrenamtlichen Referenten(innen) und Mitglieder von Vertrauenskörperleitungen in die Lage versetzen, mit dem Konzept zu arbeiten. Das Seminar bietet die Möglichkeit, einzelne Bausteine den betrieblichen oder regionalen Anforderungen anzupassen. nach BU-Gesetzen einzelner Bundesländer 069/ Kategorie A THEMEN IM SEMINAR Erfahrungen mit gewerkschaftspolitischen Einstiegsseminaren Anliegen, Leitidee und Ziele des Konzeptes inhaltliche Vermittlung der Bausteine: Selbstverständnis von Vertrauensleuten duales System der Interessenvertretung rechtlicher Rahmen von Vertrauensleutearbeit Öffentlichkeitsarbeit und betriebliche Kommunikation Aufgaben und Funktionsbestimmung von Gewerkschaften gewerkschaftliche Willensbildung am Beispiel Tarifpolitik exemplarische Arbeit mit den Bausteinen Feedback ZIELGRUPPE Dieses Seminar wendet sich an ehrenamtliche Referent(inn)en und Mitglieder von Vertrauenskörperleitungen. Termine (Seminartyp 141) SH02713 Sprockhövel

102 100 Als Referentin der IG Metall muss man sich ständig auf dem Laufenden halten. Unsere Seminare sind hierfür die beste Grundlage. Kati Köhler

103 Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Weiterbildung für Referent(inn)en 101 REFERENT(INN)ENQUALIFIZIERUNG: Seminare Betriebsräte I leiten und gestalten WISSEN KÖNNEN HANDELN Ziel dieses Qualifizierungsseminars für Referentinnen und Referenten ist es, ein eigenes Seminarkonzept Einführung in die Betriebsratsarbeit zu entwickeln. Exemplarisch werden einzelne inhaltliche und methodische Lernschritte des Seminars Einführung in die Betriebsratsarbeit (BR I) erarbeitet und alternative Vorgehensweisen vorgestellt. Beispiele, wie das Thema Bildungsberatung im Einstiegsseminar gestaltet werden kann, dienen der praktischen Erprobung alternativer Vorgehensweisen. Termine (Seminartyp 144) LS00913 Lohr BE02513 Berlin nach BU-Gesetzen einzelner Bundesländer 069/ Kategorie D THEMEN IM SEMINAR Ziele und Aufbau von Seminaren Einführung in die Betriebsratsarbeit Interessen und Lernbedürfnisse von angehenden Betriebsratsmitgliedern Überblick über die aktuelle Rechtsprechung und Umgang mit Gesetzestexten im Seminar die Rolle des Betriebsrats im betrieblichen Spannungsfeld Seminarkonzeption und -methoden: Einstiegssituation, Visualisierungsmethoden, Präsentationsformen, Gruppenprozesse Kriterien und Gestaltungsmöglichkeiten für ein Seminarkonzept praktische Erprobung alternativer Vorgehensweisen ZIELGRUPPE Dieses Seminar wendet sich sowohl an interessierte Referent(innen), die in Zukunft solche Seminare durchführen, als auch an diejenigen, die bereits erste Erfahrungen gesammelt haben und ihre inhaltlichen und methodischen Kenntnisse auffrischen wollen. Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des Grundlagenseminars Wie organisiert man politische Lernprozesse (Seminartyp 107).

104 102 Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Weiterbildung für Referent(inn)en NEU IM PROGRAMM! UMGANG MIT SCHWIERIGEN SEMINARSITUATIONEN Referent(inn)en im Jugendbereich Respekt! im Seminar WISSEN KÖNNEN HANDELN Respekt, Anerkennung und Toleranz sind wesentliche Voraussetzungen für ein friedliches und konstruktives Miteinander. Darin sind sich alle einig. Doch was bedeutet das konkret? Wie gehen wir mit dieser Frage in unseren Jugendseminaren um? Dumme Sprüche über Frauen, Schwule oder Ausländer gehören nicht selten zum (Seminar-) Alltag. Wo müssen wir hellhörig werden? Wann hört der Spaß auf? Wo sollten wir eingreifen und wie können wir in brenzligen Situationen reagieren? Das Seminar vermittelt theoretische Hintergründe über Erscheinungsformen und Auswirkungen von Diskriminierung und gibt praktische Hilfe zum Umgang mit diskriminierenden und rassistischen Äußerungen im Seminar. Wir nutzen das Seminar, um uns einen Überblick über bestehende Konzepte und Methoden zu verschaffen und diese gemeinsam zu erproben. BU-Freistellung ist angefragt! 069/ Kategorie D THEMEN IM SEMINAR Was bedeuten die Begriffe Anerkennung und Respekt und was ist das Besondere daran für die junge Generation? Was sind die Motive für respektloses, ausgrenzendes und diskriminierendes Verhalten bei jungen Frauen und Männern? Wie gehen wir mit abfälligem Verhalten um? Welche Möglichkeiten und Grenzen haben wir als Verantwortliche im Seminar? Kennenlernen von Seminarmethoden gegen Diskriminierung und Respekt Methodentraining und Reflexion ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an Referent(inn)en im Jugendbereich. Die Teilnehmenden sollten bereits Erfahrungen mit der Planung und Durchführung von Seminaren gemacht haben. Termine (Seminartyp 138) SL03413 Sprockhövel

105 Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Weiterbildung für Referent(inn)en 103 WEITERBILDUNG FÜR TEILHABEPRAXIS-REFERENT(INN)EN Erfahrungsaustausch für Referent(inn)en der Seminare Teilhabepraxis WISSEN KÖNNEN HANDELN Mit dieser Weiterbildung bieten wir haupt- und ehrenamtlichen Referent(inn)en ein Forum zum Austausch ihrer Erfahrungen aus den Teilhabepraxis-Seminaren und zur Diskussion neuer Ansätze im Seminar. Im Zentrum steht das Seminar Teilhabepraxis I Zentrale Aufgaben der Schwerbehindertenvertretung. Die inhaltliche Ergänzung und Aktualisierung der Seminarkonzepte um aktuelle politische und rechtliche Entwicklungen bilden einen weiteren Schwerpunkt im Seminar. UPDATE FÜR REFERENT(INN)EN IN TEILHABEPRAXIS- SEMINAREN BU-Gesetze einzelner Bundesländer / Preis auf Anfrage THEMEN IM SEMINAR aktuelle gesellschaftliche Veränderungen und ihre Bedeutung für die Seminararbeit eigene Erfahrungen in der Bildungsarbeit Reflexion schwieriger Seminarsituationen aktuelle Rechtsprechung Rahmenbedingungen der Bildungsarbeit für Schwerbehindertenvertretungen und Betriebsräte UN-Behindertenrechtskonvention und ihre Auswirkungen auf den Betrieb Überblick über die Seminarentwicklung im Themenfeld Betriebliche Integrations- und Teilhabepolitik praktische Konsequenzen für die eigene Bildungsarbeit ZIELGRUPPE Dieses Seminar richtet sich an ehrenamtliche und hauptamtliche Referent(inn)en, die vor Ort und in der Region Seminare Teilhabepraxis durchführen. SEMINARLEITUNG Gabi Reineke Termine (Seminartyp 136) OA00513 Bad Orb

106 104 Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en Mitglieder gewinnen Mitglieder betreuen Bildungsarbeit ist immer Mitgliederwerbung. In allen unseren Seminaren spielt Mitgliederwerbung eine Rolle, denn immer geht es auch darum, die betrieblichen und gewerkschaftlichen Zielsetzungen von Betriebsräten, Jugend- und Auszubildendenvertretungen, Vertrauensleuten usw. durchzusetzen. Eine starke IG Metall! Da geht was! Mit unseren Seminaren zur Mitgliederwerbung und Mitgliedererschließung thematisieren wir zum einen die Planung und Organisation von Mitgliederwerbeaktionen, zum anderen geht es aber auch um das Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen, die noch nicht in der IG Metall sind. Seminare zum Organizing und zur Mitgliederwerbung für besondere Zielgruppen finden sich ebenso im Angebot wie maßgeschneiderte Bildungsmaßnahmen für Regionen und Bezirke. Die IG Metall-Bildungszentren können dabei auf einen reichen Erfahrungsschatz aus vielen Projekten mit Vertrauensleuten und Betriebsrät(inn)en zurückgreifen und auf Anfrage entsprechende Angebote durchführen. Besser mit der IG Metall GUTE BEISPIELE: IGMETALL.DE > PRAXIS > MITGLIE- DERWERBUNG

107 Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/ Weiterbildung für Multiplikator(inn)en 105 KOMMUNIKATIONSTRAINING FÜR ERFOLGREICHE WERBEGESPRÄCHE Angestellte überzeugen WISSEN KÖNNEN HANDELN Angestellte durch Gespräche von der Mitgliedschaft in der IG Metall zu überzeugen, ist kein Selbstläufer. Sie haben in der Regel viel weniger Berührungspunkte mit Gewerkschaften als Beschäftigte aus der Produktion und deshalb hohe Erwartungen an den Informationsgehalt eines Werbegesprächs sowie an die kommunikative Kompetenz der Werber(innen). Erfahrungsgemäß entscheiden oft Kleinigkeiten darüber, wie erfolgreich ein Gespräch verläuft. Ins Zentrum des Trainings stellen wir deshalb die handwerklichen Aspekte einer erfolgreichen Gesprächsführung sowie das Üben von überzeugenden Gesprächen mit anschließendem Feedback. Mit dem Seminar erweiterst du deine Kommunikationskompetenz und erarbeitest dir eine Struktur für erfolgreiche Werbegespräche, um sie im herausfordernden Umfeld Angestellter professionell und sicher anwenden zu können. 069/ THEMEN IM SEMINAR Kommunikationskompetenz: Zuhören, Fragetechniken, Gesprächsanteile, (Körper-)Sprache Phasen eines erfolgreichen Werbegesprächs: Vorbereitung, Begrüßung, Einstieg, Bedarfsanalyse, Angebot- Nutzen-Argumentation, Abschluss, Verabschiedung überzeugend (zielgruppengerecht!) argumentieren Einwänden und Kritik souverän begegnen Gesprächssimulationen mit intensivem Feedback Transfersicherung: individuelle Aktionspläne für die Praxis, kollegialer Austausch und Networking ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an Betriebsrätinnen und Betriebsräte und an betriebliche Multiplikator(inn)en, die sich persönlich auf Werbegespräche mit Angestellten vorbereiten wollen. SEMINARLEITUNG Sophie Jänicke (Berlin) Jens Beckmann, Alexandra Tins (Lohr Bad Orb) Termine (Seminartyp 881) LO06213 Lohr BS02513 Berlin

108 106 Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/ Weiterbildung für Multiplikator(inn)en Jugendbildungskongress 2013 WISSEN KÖNNEN HANDELN Der Jugendbildungskongress 2013 ist der Treffpunkt aller ehrenamtlichen Referentinnen und Referenten der regionalen und bundesweiten Jugendbildungsarbeit sowie hauptamtlicher Kolleginnen und Kollegen, die in den Verwaltungsstellen und Bezirken der IG Metall für Jugend(bildungs)arbeit zuständig sind und/oder selbst Seminare leiten. Wir beschäftigen uns mit inhaltlichen, methodischen und didaktischen Fragen der Jugendbildung. In Workshops haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, neue Ideen auszuprobieren und ihre Praxistauglichkeit zu diskutieren. Wir sprechen mit den Verantwortlichen für Jugendpolititk und Jugendbildungsarbeit beim Vorstand über die Zukunft der regionalen und bundesweiten Jugendbildungsarbeit. Am Abend kommt auch das Vergnügen nicht zu kurz: Wir wollen miteinander feiern und Kontakte pflegen / Kategorie A THEMEN IM SEMINAR Der aktuelle Themenschwerpunkt des Jugendbildungskongresses wird in einem Flyer rechtzeitig bekannt gegeben. WEITERE INFORMATIONEN Dagmar Fischer, Bildungszentrum Sprockhövel [email protected] Anja Diegmüller, FB Gewerkschaftliche Bildungsarbeit [email protected] Termine (Seminartyp 200) SL07513 Sprockhövel

109 Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/ Weiterbildung für Multiplikator(inn)en 107 Weiterbildung zum Lernmentor WISSEN KÖNNEN HANDELN Lebensbegleitendes Lernen ist der Schlüssel zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmer(innen). Arbeitnehmerorientierte Informationen im Hinblick auf die persönliche und berufliche Entwicklung sind daher wesentliche Faktoren, um Kolleginnen und Kollegen zu fördern und zu einer Teilnahme an Weiterbildung zu motivieren. Diese Erkenntnis spiegeln bereits die Individualrechte der 81(4) und 82 (2) BetrVG wider, die den Arbeitgeber verpflichten, mit den Arbeitnehmer(inne)n zu erörtern, wie ihre beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten den künftigen Anforderungen angepasst werden können. Im Hinblick auf soziale Veränderungen wie etwa unbeständige Lebensläufe und dem demografischen Wandel wird das umso wichtiger. In der Weiterbildung zum Lernmentor nehmen wir diese Herausforderungen sowohl in Verbindung mit den Handlungsaufträgen der Betriebsräte (z. B. BetrVG 80 (1) Punkte 2, 2a, 4, 6, 8 oder BertVG 96 ff.) als auch als Beratungsgegenstand in der betrieblichen Vertrauensleutearbeit an. Die Inhalte des Seminars zielen auf die Kompetenzentwicklung eines innerbetrieblichen, kollegialen Kümmerers (Lernmentors) ab, ergänzen und unterstützen die beratenden Aufgaben des Betriebsrates im Bereich der betrieblichen Aus- und Weiterbildung und dem betrieblichen Gesundheitsmanagement BetrVG/ 96.4 SGB IX, BU-Gesetze einzelner Bundesländer 09352/ THEMEN IM SEMINAR Rechtliche Stellung der Arbeitnehmer in Bezug auf Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen Mitbestimmungs- und Beratungsrechte der betrieblichen Interessenvertretung nach BetrVG und Tarifvertrag Identifikation von Lern- und Qualifikationsbedürfnissen Lernvoraussetzungen und Ressourcen identifizieren Gesprächsführung und Kommunikation für Arbeitnehmer(innen) und deren Interessenvertreter im Weiterbildungsgespräch Kompetenzen für die Lernbegleitung sowie die effektive Teilnahme an Sitzungen und Gruppengesprächen Der Lernmentor als Instrument in der betrieblichen Interessenvertretung ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an Mitglieder des Betriebsrats, der Schwerbehindertenvertretung, an Vertrauensleute und an interessierte Beschäftigte, die etwas für ihre persönliche Weiterbildung tun wollen. SEMINARLEITUNG Lutz W. Ewald, Thomas Habenicht (Lohr Bad Orb) Termine (Seminartyp 702) LH02513 Lohr

110 108 Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/ Weiterbildung für Multiplikator(inn)en WEITERBILDUNG MIT ZERTIFIKAT Weiterbildung zum ProfilPASS-Berater WISSEN KÖNNEN HANDELN Für den Beruf und im Privatleben ist es wichtig zu wissen, was man richtig gut kann. Mit dem ProfilPASS können einzelne Lebensbereiche durchleuchtet, Stärken herausgefunden und Ziele festgelegt werden, die bei der Planung der nächsten beruflichen Entwicklungsschritte helfen. Der ProfilPASS dient der Dokumentation der auf unterschiedlichen Wegen erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen. Damit ist er ein geeignetes Instrument der Personalentwicklung und eine gute Ergänzung zum Jobnavigator der IG Metall. Für Betriebsräte mit Arbeitsschwerpunkt in der Aus- und Weiterbildung, für Ausbilder(innen) und in der Personalentwicklung tätige oder beratende und interessierte Beschäftigte bieten wir eine zertifizierte Weiterbildung zum ProfilPass-Berater an. Nach Klärung der Voraussetzungen zum Einsatz des Systems werden die einzelnen Teile des Instrumentes, die Erfassung (Teil 1) und Entwicklung von Kompetenzen (Teil 2) praktisch und theoretisch durchlaufen. Das Seminar ergänzt die in der Weiterbildung zum Lernmentor erfahrenen Qualifikationen zur Gesprächsführung, Beratung und Reflexion von persönlichen und beruflichen Entwicklungswegen. l Mehr Infos zu Teilnahmevoraussetzungen, Zertifikat, Netzwerkbildung von ProfilPASS-Nutzenden: [email protected] Termine (Seminartyp 721) 37.6 BetrVG/ 96.4 SGB IX, BU-Gesetze einzelner Bundesländer 09352/ THEMEN IM SEMINAR Das ProfilPASS-System: Entstehung, Struktur, Ziele, theoretische Grundlagen Zielsetzung, Philosophie, Einsetzbarkeit und Einsatzmöglichkeiten des ProfilPASS-Systems Die Erfassung von Kompetenzen: biografischer Überblick, Tätigkeitserfassung, Kompetenzermittlung und -bilanzierung Die Entwicklung von Kompetenzen für die Wissensgesellschaft, Zielformulierung und Aktionsplanung, Netzwerkbildung Die Realisierung: Anwendung des Systems im Betrieb im Rahmen der Aufgaben der betrieblichen Interessenvertretung, Umsetzungsszenarien, good-practice- Beispiele, Qualitätsstandards, Unterstützungsangebote ZIELGRUPPE Das Angebote richtet sich an interessierte Beschäftigte, Ausbilder, Betriebsräte oder Vertrauensleute und Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung. SEMINARLEITUNG Ralf Kulessa, ProfilPASS-Trainer Thomas Habenicht, ProfilPASS-Berater LH07713 Lohr

111 Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/ Weiterbildung für Multiplikator(inn)en 109 Erwerbslose in der IG Metall WISSEN KÖNNEN HANDELN Unter dem Motto Du bist nicht allein wird ein Erfahrungsaustausch der Teilnehmer(innen) ermöglicht, der zeigt, dass ich etwas bewegen und mich beteiligen kann, auch wenn ich keine (Erwerbs-)Arbeit habe. Das Massenproblem der Erwerbslosigkeit mit seinen negativen Auswirkungen auf die Menschen hat vielerorts Veränderungen mit sich gebracht. Immer mehr Menschen und Familien sind vom Verlust des Arbeitsplatzes betroffen. Viele haben erst gar keinen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz bekommen. Prekäre Arbeitsverhältnisse erscheinen oft als die einzige Alternative. Das Recht auf gesellschaftliche Teilhabe und gerechte Sozialpolitik ist ein ständig umkämpftes Terrain, in dem die IG Metall auf die Unterstützung ihrer Mitglieder angewiesen ist und in dem erwerbslose Mitglieder die IG Metall brauchen. Die Teilnehmenden erarbeiten sich Grundlagen politischen Handelns für eine gewerkschaftspolitische Erwerbslosenarbeit und lernen die Unterstützungsmöglichkeiten für erwerbslose Mitglieder kennen. 069/ Kategorie A THEMEN IM SEMINAR Rahmenbedingungen für die ehrenamtliche Erwerbslosenarbeit in der Verwaltungsstelle Mitgliederstruktur und Projektvorhaben miteinander verknüpfen Erwerbslosenarbeit mit strategischen Zielen in der Verwaltungsstelle verbinden Recht auf gesellschaftliche Teilhabe und gerechte Sozialpolitik ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an erwerbslose Kolleginnen und Kollegen sowie an Hauptamtliche, die den Schwerpunkt Mitgliederarbeit mit Erwerbslosen in ihrer Region weiterentwickeln und unterstützen wollen. SEMINARLEITUNG Ria Reich, Berlin Thomas Krischer, Frankfurt FB Sozialpolitik Termine (Seminartyp 110) WX21513 Beverungen

112 110 Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/ Weiterbildung für Multiplikator(inn)en Vertiefung Sozialberatung (SGB II) Aufbauseminar WISSEN KÖNNEN HANDELN Die im Seminar Grundkenntnisse für die Sozialberatung erworbenen Kenntnisse greifen wir in diesem Aufbauseminar auf und reflektieren sie mit der erlebten eigenen Praxis in der Beratung zum SGB II. Wir die Referent(inn)en und Teilnehmer(innen) organisieren dabei einen Prozess kollegialer Beratung. Wir besprechen die Änderungen in der Sozialgesetzgebung und die der aktuellen Rechtsprechung. Eine Teilnahme an dem Seminar Grundkenntnisse für die Sozialberatung ist Voraussetzung für die Anmeldung zum Aufbauseminar. 069/ Kategorie A THEMEN IM SEMINAR Reflexion der Beratungserfahrungen Übungen zu praktischen Beratungsfällen Beispiele aktueller Rechtsprechung Weiterbildungsmöglichkeiten für Sozialberater(innen) ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an Kolleg(inn)en und an Hauptamtliche, die das Seminar Grundkenntnisse für die Sozialberatung besucht und erste Beratungserfahrungen gemacht haben. SEMINARLEITUNG Angelika Klahr, Martin Künkler, Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen (KOS), Berlin Termine (Seminartyp 882) WX13713 Beverungen

113 Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/ Weiterbildung für Multiplikator(inn)en Multiplikator(inn)en in der außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit (AGA) 069/ Kategorie A DAS SEMINAR WIRD ALS WOCHEN- UND BLOCKSEMINAR ANGEBOTEN. 111 WISSEN KÖNNEN HANDELN Außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit ist eine Säule der gewerkschaftlichen Arbeit vor Ort. Sie hat viele Gesichter und wird je nach Verwaltungsstelle im Rahmen der regionalen Bildungsarbeit durch Einstiegsseminare initiiert, unterstützt oder begleitet. Als ehrenamtliche Kolleginnen und Kollegen tragen wir diese Arbeit mit und unterstützen maßgeblich ihre Umsetzung. In dem Seminar bieten wir die Gelegenheit, unsere Arbeit einer Stärken- und Schwächenanalyse zu unterziehen, sie zu reflektieren und so unserem Engagement Kraft und neue Impulse zu geben. Wie erreichen wir die Menschen? steht als Frage im Mittelpunkt des Seminars, denn sie ist in unserer alltäglichen Praxis der Verwaltungsstelle oder auch im (regionalen) Seminar hoch aktuell. In einem gemeinsamen Prozess erarbeiten wir uns zu diesen und weiteren wichtigen Fragen der außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit handlungsorientierte Umsetzungsstrategien Wir bieten diese Weiterbildung sowohl als einwöchiges Seminar am Stück als auch aufgeteilt auf zwei Seminarblöcke an. Bitte beachten: Auch die Blocktermine sind Teile eines zusammenhängenden Seminars mit denselben Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Damit das Seminar stattfinden kann, muss sich eine Mindestzahl von Teilnehmenden rechtzeitig und verbindlich für beide Blöcke angemeldet haben. Termine (Seminartyp 105) Block I: WX51513 Beverungen Block II: WX23713 Beverungen Wochenseminar: WX02913 Beverungen THEMEN IM SEMINAR Anforderungen an die außerbetriebliche Gewerkschaftsarbeit (AGA) Bildungsperspektiven für die AGA schärfen Möglichkeiten inhaltlicher und methodischer Ausgestaltung regionaler AGA-Seminare Netzwerke und fachliche Ansprechpartner(innen) bei der IG Metall kennenlernen Netzwerkarbeit mit den IG Metall-Strukturen verknüpfen Planung eigenständiger Projekte im Rahmen der ehrenamtlichen Tätigkeit Blockseminar I: mit Schwerpunkt auf Austausch und Vernetzung der örtlichen AGA-Projekte anschließend Praxisphase vor Ort mit Umsetzung der Vorhaben in der Verwaltungsstelle Blockseminar II: mit Schwerpunkt auf Reflexion über Umsetzung und Ergebnisse der in Block I geplanten Projektvorhaben ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an Erwerbslose oder aus dem Berufsleben ausgeschiedene Kolleg(inn)en sowie Referent(inn)en der außerbetrieblichen Gewerkschaftsarbeit. SEMINARLEITUNG Werner Kraus (Beverungen), Ria Reich (Berlin) Thomas Krischer, IG Metall Vorstand, FB Sozialpolitik

114 112 Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/ Weiterbildung für Multiplikator(inn)en Schule und Arbeitswelt ARBEITSKREISE Die Gewerkschaften setzen sich für neue Ansätze in der Schulpolitik ein. Ihr Ziel: Eine gute Schule für alle. Der DGB und die Einzelgewerkschaften haben dazu in den Regionen Arbeitskreise Schule und Arbeitswelt eingerichtet, die vor Ort die Zusammenarbeit zwischen Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern, Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern koordinieren. Die Arbeitskreise sollen dazu beitragen, Themen rund um die Arbeitswelt im Unterricht zu forcieren, aber auch gewerkschaftliche Bildungspolitik in den Schulen transparent zu machen. LEHRERFORTBILDUNG Gemeinsam mit der GEW führt die IG Metall Fortbildungsveranstaltungen für Lehrerinnen und Lehrer an allgemeinbildenden Schulen für die Sekundarstufen I und II sowie für Lehrkräfte an den Berufsschulen durch. Die Fortbildungen stehen im Zusammenhang mit den gewerkschaftlichen Aktivitäten zur Verbesserung der Kooperation zwischen Schule und Arbeitswelt und zielen darauf ab, den Kontakt zwischen Gewerkschaften und Schulen zu verbessern. Ziel dieses Seminars ist es, den Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit zu geben, gewerkschaftliche Positionen kennenzulernen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Termin (Seminartyp 226) Termin (Seminartyp ) 069/ auf Anfrage THEMEN IM ARBEITSKREIS Informationen über die aktuellen schulpolitischen Rahmenbedingungen und Entwicklungen Anregungen zu den verschiedenen Aktivitäten der Arbeitskreise Schule und Arbeitswelt Lernangebote zur fachlichen und methodischen Kompetenz für die Schulpolitik methodische Hinweise für die Arbeit in den Arbeitskreisen Empfehlungen zur Organisation eines Arbeitskreises Schule und Arbeitswelt Die Arbeitskreise werden im Rahmen der gewerkschaftlichen Initiative Schule Arbeitswelt in Kooperation mit dem DGB, mit ver.di, der IG BCE, der IG BAU und der GEW durchgeführt. INFO Ansprechpartner in der IG Metall: Bernd Kaßebaum, FB Arbeitsgestaltung und Qualifizierungspolitik, Res. Bildungs- und Qualifizierungspolitik [email protected] Für die Veranstaltung wird gesondert eingeladen. Lehrerfortbildung, Berlin BL01613 Arbeitskreise, IG BCE, Haltern am See

115 Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/Untergliederung PLANSPIEL ZUR BERUFSERKUNDUNG AN ALLGEMEINBILDENDEN SCHULEN Referent(inn)en: Ready-Steady-Go 0 69/ ANGEBOT IN KOOPERA- TION MIT: INITIATIVE SCHULE ARBEITSWELT WISSEN KÖNNEN HANDELN Seit einigen Jahren wird insbesondere von der DGB-Jugend in Baden-Württemberg, aber auch in der Pfalz und anderen Regionen von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern gemeinsam mit Haupt-, Real- und Gesamtschulen das biografische Berufsplanspiel Ready-Steady-Go durchgeführt. Ready-Steady-Go hilft Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I, den Übergang von der Schule in die berufliche Ausbildung bewusster zu gestalten. Hierbei spielen ihre Rechte als künftige Auszubildende und Fragen der betrieblichen und gewerkschaftlichen Interessenvertretung eine besondere Rolle. Gewerkschaften können sich als fachkundige Ansprechpartner für alle Fragen rund um Ausbildung und Beruf einbringen und damit für die gewerkschaftlichen Ziele werben. Die vom DGB initiierte und von der IG Metall und anderen Gewerkschaften unterstützte Initiative Schule und Arbeitswelt möchte mit diesem neuen Seminarangebot ehrenamtliche Referent(inn)en mit dem Ziel ausbilden, das Planspiel gemeinsam mit Lehrkräften der interessierten Schulen vorzubereiten und durchzuführen. Eine anschließende Hospitation soll möglich sein. THEMEN IM SEMINAR Vorstellen des Planspieles Ready-Steady-Go! Konzeption und Erfahrungen Spielstationen, ihre Organisation und Durchführung Vorbereitung des Planspiels Durchführung des Planspiels Transfer ZIELGRUPPE Dieses Seminar richtet sich an ehrenamtliche Kolleg(inn)en, die Interesse an der Arbeit mit Schülerinnen und Schülern haben. Erfahrungen als Teamer(in) oder Referent(in) sind erwünscht. SEMINARLEITUNG Bernd Kaßebaum, Klaus Buchholz, IG Metall-Vorstand Oliver Venske, IG BCE-Hauptvorstand Termin LO09713 Lohr

116 114 Referent(inn)en und Multiplikator(inn)en/ Weiterbildung für Multiplikator(inn)en WEITERBILDUNG MIT ZERTIFIKAT English for Technical Staff WISSEN KÖNNEN HANDELN Das Seminar konzentriert sich auf den Aufbau eines spezifischen Wortschatzes und die Vermittlung typischer grammatischer Sprachstrukturen, Redewendungen und Ausdrucksweisen im technischen Englisch. Die Sprachkenntnisse der Teilnehmenden werden in praktischen Übungen vertieft und trainiert. Durch die Superlearning-Methode und Anleitungen zum effektiven und gleichzeitig entspannten Lernen werden rasch Fortschritte erzielt und die erworbenen Kenntnisse nachhaltig gefestigt. Voraussetzungen: mittlere Kenntnisse der englischen Sprache. Zur Bildung homogener Lerngruppen mit maximal 10 Teilnehmenden werden die Sprachkenntnisse vorab durch einen Fragebogen ermittelt. BU-Gesetze einzelner Bundesländer 0 69/ Kategorie C THEMEN IM SEMINAR alltägliche Situationen am Arbeitsplatz bewältigen relative grammatische Strukturen sicherer beherrschen Fachgespräche führen Anweisungen, Beschreibungen, Berichte usw. mündlich und schriftlich formulieren Erläuterungen zur Funktionsweise und Instruktionen zum Gebrauch technischer Geräte geben technische Abläufe und Prozesse beschreiben technische Produkte präsentieren ZIELGRUPPE Das Seminar richtet sich an Betriebsräte, technisches Personal, Ingenieure/Ingenieurinnen, Techniker(innen), die im Rahmen ihrer Aufgaben technisches Englisch benötigen oder vorhandene Englischkenntnisse ausbauen und verbessern wollen. SEMINARLEITUNG Ingrid Schneider, Thomas Habenicht Termine (Seminartyp 057) OE03513 Bad Orb

117 Da ist mehr drin für mich. Mit der IGM-Servicegesellschaft von fairen Angeboten und Erfolgreich das Berufsleben meistern: Beratung & Job Mit der richtigen Unterstützung lässt sich mehr erreichen. Zu unseren Dienst leistungsangeboten gehören u. a. berufliche und gewerkschaftliche Bildungsangebote rechtliche Beratung rund um Dein Arbeitsverhältnis Unterstützung bei der Lohnsteuererklärung Die schönen Seiten des Lebens genießen: Kultur- & Freizeitangebote Erholung und Entspannung stärken Dich für den Alltag. Für eine attraktive Freizeitgestaltung findest Du bei uns spezielle Angebote, z. B. Event-Highlights, wie Musicals, Konzerte oder der Besuch von Freizeitparks zu besonderen Konditionen ausgewählte Urlaubsangebote und Rabatte für Reisen Auf der sicheren Seite durchs Leben: Vorsorge & Gesundheit Sicher durchs Leben dabei können wir Dich mit den Angeboten unserer Versicherungspartner unterstützen, mit Konditionen, die den Versicherungsschutz über die üblichen Leistungen hinaus erweitern oder zu einem Sondertarif anbieten. Die vielfältigen und vollständigen Angebote findest Du auf unserer Homepage. Wenn Du regelmäßig über aktuelle Angebote der Servicegesellschaft informiert werden möchtest, dann einfach unseren Newsletter abonnieren unter: servicebereich/newsletter/ Sprich uns einfach an, wir informieren Dich gerne. Tel.: 069/ Servicegesellschaft mbh für Mitglieder der IG Metall Baseler Platz Frankfurt am Main

118 Kein Wind ist demjenigen günstig, der nicht weiß, wohin er segeln will. Michel Eyqem de Montaigne

119 117 LUST AUF BILDUNG Anmelden, freistellen, teilnehmen Die IG Metall-Bildungszentren IG Metall-Bildungszentrum Lohr Bad Orb 118 IG Metall-Bildungszentrum Lohr Bad Orb 120 IG Metall-Bildungszentrum Berlin 122 IG Metall-Bildungszentrum Beverungen 124 IG Metall-Bildungszentrum Sprockhövel 126 Kinderbetreuung in Sprockhövel 129 Kritische Akademie Inzell 130 IG Metall-Jugendbildungszentrum Schliersee 134 Die Referent(inn)en und Trainer(innen) der Bildungszentren 136 Übersicht der IG Metall-Bildungszentren 153 Rund um die Seminarteilnahme Bildung im Tarifvertrag 132 Hinweise für die Teilnahme an zentralen Seminaren 142 Formular zur Kostenübernahme 145 Was kostet mein Seminar? 146 Der Schulungsanspruch nach 37.6 BetrVG 148 Wenn der Arbeitgeber blockt 149 Glossar 150 Viele gute Gründe für die Seminare bei der IG Metall 152

120 118 Anmelden, freistellen, teilnehmen/ig Metall-Bildungszentren BILDUNG UND BERATUNG FÜR BETEILIGUNG UND MITBESTIMMUNG IG Metall-Bildungszentrum Lohr Bad Orb PROFIL Das Bildungs- und Beratungsangebot in Lohr für Betriebsräte und Vertrauensleute hat die nachhaltige Entwicklung von persönlichen, fachlichen und politischen Kompetenzen zum Ziel. Wir wollen gewerkschaftliche und betriebliche Handlungsperspektiven entwickeln und durch Bildungsarbeit und Beratung einen praktischen Nutzen für die Arbeit der Interessenvertretung und der Verwaltungsstellen schaffen. Vertrauensleute und Betriebsräte finden bei uns das komplette Angebot der Ausbildungsgänge für neu gewählte Betriebsräte und Vertrauensleute. In unseren Weiterbildungsangeboten für Betriebsräte finden sich Spezialthemen für die praktische Arbeit wie z. B. Personalentwicklung und Weiterbildung, Betriebswirtschaft und Bilanzanalyse, Grundlagen des Arbeitsrechts sowie Spezial-Seminare für Betriebsräte aus der ITK-Branche. Wir bieten Seminare zur Arbeitsbewertung und zum Leistungsentgelt an. Seminare zu Arbeit sicher und fair, Verhandlungsführung und Rhetorik und Führungs- und Leitungskompetenzen für BR-Vorsitzende ergänzen das Angebot. Viele unserer Teilnehmer(innen) haben gute Erfahrungen mit prozessbegleitenden und maßgeschneiderten Bildungskonzepten gemacht. Für die Beratung von Gremien und Einzelpersonen bei Umstrukturierungen der Betriebsratsarbeit, bei der Gestaltung der eigenen Rolle in der Interessenvertretung, aber auch bei Kommunikationsproblemen im Betriebsrat (Coaching/Supervision) finden die Betroffenen im Bildungszentrum Lohr vertrauenswürdige und kompetente Berater(innen). Wir unterstützen durch Vorbereiten und Moderieren von Seminaren, Klausuren, Tagungen etc. Das vollständige Seminar- und Beratungsangebot des Bildungszentrums Lohr ist im Internet unter zu finden. GUTE SEMINAR- UND TAGUNGSBEDINGUNGEN Moderne Seminar- und Tagungsausstattung in sieben Veranstaltungsräumen, Arbeitsgruppenräume, professionelle Betreuung durch unser freundliches Team und ein umfangreiches gastronomisches Angebot in unserem Tagungsrestaurant bieten den optimalen Rahmen für erfolgreiche Veranstaltungen. Jeder Veranstaltungsraum ist mit Beamer, Laptop, Overheadprojektor, Flipchart, Metaplanwänden und -material sowie Internetzugang ausgestattet. Internetplätze für Recherchen sowie Netbooks stehen im Haus zur Verfügung. UNTERBRINGUNG Unsere 63 geschmackvoll und modern eingerichteten Einzel- und Doppelzimmer (Nichtraucher) sind mit Dusche, WC, Telefon, SAT-TV, WLAN und teilweise mit Balkon oder Terrasse ausgestattet.

121 Anmelden, freistellen, teilnehmen/ig Metall-Bildungszentren 119 FREIZEIT Nach dem Seminartag sorgen im Bildungszentrum verschiedenste Freizeitmöglichkeiten wie Billard, Boulebahn, Darts, Fahrradverleih, Grillplatz, Kegelbahn, das K 1, Wellnessbereich mit Dampf- und Trockensauna und Ruheraum. Tischtennis, Tischfußball, Sportplatz für Fußball, Volleyball, Basketball und Tennis für Entspannung und Wohlbefinden. NordicWalking wird unter Anleitung angeboten, Stöcke können ausgeliehen werden. Massagen im Haus können gegen Gebühr gebucht werden. Fitnesscenter, ein Freibad und ein Hallenbad stehen im Ort zur Verfügung. ANFAHRTSBESCHREIBUNG... mit der Bahn In Lohr halten Regionalzüge. Umsteigemöglichkeiten gibt es in Würzburg und Aschaffenburg. Das Bildungszentrum ist durch den Fußgängertunnel am Bahnhof, Richtung Lindig Siedlung, in 15 Minuten zu Fuß erreichbar. Ein Transfer vom Bahnhof ist möglich, wenn drei Tage vorher die Ankunftszeit mitgeteilt wird. KONTAKT Anfragen und Informationen zum Bildungsangebot sowie über freie Kapazitäten und Belegungswünsche bitte an: Sabine Pfeuffer Tel.: ( ) [email protected] Internet:

122 120 Anmelden, freistellen, teilnehmen/ig Metall-Bildungszentren BILDUNG UND BERATUNG FÜR BETEILIGUNG UND MITBESTIMMUNG IG Metall-Bildungszentrum Lohr Bad Orb PROFIL Unser Bildungs- und Beratungsangebot bietet folgende Schwerpunkte: Qualifizierung von Vertrauensleuten, VK-Leitungen, Betriebsratsmitgliedern und Schwerbehindertenvertretungen im Rahmen der modularen Ausbildungsgänge VL kompakt und BR kompakt tarifpolitische Bildung und Beratung, Entgelt, Eingruppierung, Leistung politische Bildung für Vertrauensleute und interessierte Mitglieder Weiterentwicklung der sozialen Kompetenzen von Betriebsräten Englischkurse für Betriebsräte, Gesamtbetriebsräte und Europäische Betriebsräte in Zusammenarbeit mit dem Euro-Team Hannover Sucht und illegale Drogen Seminarreihe zur Teilhabepraxis VERANSTALTUNGSRÄUME Das Bildungszentrum ist auch Veranstaltungsort für Betriebsrätetagungen und internationale Veranstaltungen. Moderne Seminar- und Tagungsausstattung, professionelle Betreuung durch unser freundliches Team und ein umfangreiches gastronomisches Angebot in unserem Tagungsrestaurant bieten den optimalen Rahmen für erfolgreiche Veranstaltungen. Es stehen sieben Veranstaltungsräume, Arbeitsgruppenräume und ein großer Veranstaltungsraum (bis zu 100 Personen) zur Verfügung. Jeder Veranstaltungsraum ist mit Beamer, Overheadprojektor, Flipchart, Metaplanwänden und -material sowie Internetzugang ausgestattet. In einem der Veranstaltungsräume stehen neun PC zur Verfügung. Zur Unterstützung der Seminararbeit gibt es für Teilnehmer(innen) und Referenten(innen) eine Bibliothek. UNTERBRINGUNG Unsere 98 hell und freundlich eingerichteten Einzel- und Doppelzimmer (Nichtraucher) sind mit Dusche, WC, Telefon, SAT-TV, Radio und WLAN ausgestattet; ein Zimmer ist behindertengerecht.

123 Anmelden, freistellen, teilnehmen/ig Metall-Bildungszentren 121 FREIZEIT Nach dem Seminartag sorgen im Bildungszentrum verschiedenste Freizeitmöglichkeiten wie Dart, Bistro, Fitnessraum, Fahrradverleih, Kegelbahn, Kicker, Sauna, türkisches Dampfbad, Tischtennis und jeden Tag Massagen (gegen Gebühr) für Entspannung und Wohlbefinden. Von April bis Oktober wird Nordic-Walking unter Anleitung angeboten, Stöcke können ausgeliehen werden. Im Ort gibt es die Toskana-Therme, ein Freibad (Naturerlebnisbad), Tennisplätze, Wanderwege, einen Wildpark und einen Barfußpfad (geführt). An Sonntagen fährt in den Monaten April bis Oktober die Historische Dampfkleinbahn zwischen Bad Orb und Wächtersbach. Das IG Metall-Bildungszentrum liegt in einem Spessarttal der Orb, umgeben von einem der größten Waldgebiete Deutschlands. Bad Orb und weitere malerische Fachwerkstädte liegen in der näheren Umgebung: Gelnhausen, Büdingen und die Brüder-Grimm-Stadt Steinau an der Straße. Auch die hessische Metropole Frankfurt am Main ist leicht zu erreichen. Museen und Theater lohnen einen Besuch. ANFAHRTSBESCHREIBUNG... mit der Bahn Teilnehmer(innen), die mit der Bahn anreisen, fahren bis Wächtersbach an der Bahnstrecke Frankfurt/Main Fulda. Ein Transfer vom Bahnhof ist möglich, wenn drei Tage vorher Bescheid gegeben wird. KONTAKT Anfragen und Informationen zum Bildungsangebot sowie über freie Kapazitäten und Belegungswünsche bitte an: Sabine Pfeuffer Tel.: ( ) [email protected] Internet:

124 122 Anmelden, freistellen, teilnehmen/ig Metall-Bildungszentren MITTENDRIN STATT AUSSEN VOR IG Metall-Bildungszentrum Berlin PROFIL Wir bieten alles, außer gewöhnlich: ein Bildungsparadies in einem wunderbaren Landschaftspark, der zu jeder Jahreszeit (s)ein Gedicht (wert) ist; die Spitze einer Halbinsel an einem See, in dem man baden und die Seele baumeln lassen kann; eine unkompliziert zu erreichende Innenstadt mit einer kulturellen Vielfalt für jeden individuellen Geschmack. Das Highlight: Living-Boat, ein schwimmendes Seminarschiff für Meetings und Events Für unsere Gäste nur das Beste: vielfältige Zusatzleistungen in den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Politik. Die Angebote sind nah auf die Bedürfnisse unserer Interessenvertreter(innen) ausgerichtet. Durch die sorgfältige Auswahl der Seminare entstehen intensive Begegnungen, Inspirationen und neue Kontakte. Für das leibliche Wohl und den Gaumenschmaus sorgt unsere Küche mit nationalen und internationalen Gerichten, frischen Produkten aus der Region und hausgemachter Tradition. Unsere Spezialitäten: Geschichte und politische Kultur / Arbeits- und Gesellschaftsrecht in Kooperation mit Fachanwälten und der DGB Rechtsschutz GmbH/ Tarifkompetenz im Betrieb, Leistung, Entgelt und Eingruppierung/ Betriebswirtschaftliche Grundlagen, Bilanzanalyse, Kosten- Leistungsrechnung/ Beteiligungsorientierte Führungsfähigkeiten für Betriebsräte/ Aufsichtsräte und Europäische Aktiengesellschaften/ Soziale Kompetenzen/ Teamentwicklung/ Betriebliche e Gesundheitsförderung/ Moderation von Klausuren und Tagungen/ Internationaler Austausch und Konferenzen Lernen in entspannter Konzentration: Unsere Methoden sind vielfältig, um neue Sichtweisen zu erproben, sich selber neues Wissen anzueignen, andere zu begeistern und persönlich weiter zu kommen. Wir orientieren, um gemeinsam neue Ideen zu entfalten und verantwortlicher zu werden. Bildungslandschaft mit offener Arbeitsatmosphäre: Unser Haus bietet sieben Seminarräume mit modernster Medientechnik und zusätzlich 16 Arbeitsgruppenräume. Für Tagungen und Konferenzen stehen ein großer Saal mit maximal 199 Plätzen und Dolmetscherkabinen zur Verfügung. Unsere hauseigene Gastronomie unterstützt geselliges Zusammensein. UNTERBRINGUNG 110 Einzelzimmer einige mit Balkon oder Terrasse/ ein behindertengerechtes Zimmer/ großer Speisesaal/ Kneipe/ Bar/ Atrium/ Uferpromenade/ Orangerie mit Seeblick

125 Anmelden, freistellen, teilnehmen/ig Metall-Bildungszentren 123 Spannung und Entspannung: Geführte Fahrradtouren oder Stadtrundgänge mit historischem Hintergrund, Bademöglichkeiten vom hauseigenen Steg, Volleyball, Außenschach, Boule, Billard, Fitness, Kanu, Segeln, Wandern und Joggen auf schönen Pfaden ANFAHRTSBESCHREIBUNG... mit der Bahn Vom ICE-Bahnhof Spandau (Anreisebahnhof) mit den Bussen 136 oder 236 Richtung Gatower Straße, Heerstraße bis Alt-Pichelsdorf. vom Hauptbahnhof: S 5 Richtung Bahnhof Spandau bis S-Bhf. Heerstraße, dann weiter mit Bus X 34 Richtung Kaserne Hottengrund bis Alt-Pichelsdorf oder vom Hbf. Bus 049 Richtung Heerstr./Nennhauser Damm bis Freybrücke.... mit dem Flugzeug Vom Flughafen Tegel mit den Bussen 109 oder X 9 Richtung Zoologischer Garten bis Jacob-Kaiser-Platz, umsteigen in die U 7 Richtung Rathaus Spandau bis zur Endhaltestelle, dann mit den Bussen 136 oder 236 Richtung Gatower Straße, Heerstraße bis Alt-Pichelsdorf. Vom neuen Flughafen Berlin Brandenburg: Bus X7 Richtung Rudow bis U-Bhf. Rudow, dort umsteigen in die U7 Richtung Rathaus Spandau, bis U-Bhf. Wilmersdorfer Straße, dort umsteigen in den Bus X34 Richtung Kaserne Hottengrund bis Haltestelle Alt-Pichelsdorf oder Bus M49 Richtung Heerstraße/Nennhauser Damm bis Haltestelle Freybrücke. KONTAKT Weitere Informationen: Birgit Froelich, Tel.: (0 30) , [email protected] Internet:

126 124 Anmelden, freistellen, teilnehmen/ig Metall-Bildungszentren ANSPRECHPARTNER FÜR VIELE BRANCHEN IG Metall-Bildungszentrum Beverungen PROFIL Das IG Metall-Bildungszentrum Beverungen liegt im Weserbergland, unweit der Stadt Höxter. Sie wurde Anfang der 50er Jahre als Schulungs- und Erholungseinrichtung der Gewerkschaft Textil-Bekleidung (GTB) gegründet und viele Jahre in Kooperation mit der Gewerkschaft Holz und Kunststoff (GHK) geführt. Zu unseren Kernkompetenzen zählen: branchenorientierte Bildungsangebote zur Entwicklung gewerkschaftlicher Interessenvertretung in KMU-Betrieben handlungsorientierte Seminarangebote im Schwerpunkt Ökonomie (Volks- und Betriebswirtschaft) Lernangebote zur Förderung sozialmethodischer Kompetenzen regionale Bildungs- und Beratungsangebotegebote UNTERBRINGUNG 68 Zimmer, alle mit Dusche, WC, 4 barrierefreie Zimmer, Nichtraucherzimmer, TV. UMGEBUNG Die auf einem kleinen Berg angesiedelte Schule bietet eine fantastische Aussicht ins Weserbergland. Der Weserradwanderweg und der Naturpark Solling liegen vor der Tür. Die nächste Stadt ist Höxter, die durch das Schloss Corvey bekannt ist. FREIZEIT Vielfältige Möglichkeiten werden bei uns angeboten: Außenschach, Billard, Boccia, Darts, Fahrräder, Fitnessraum, Kegelbahn, Kicker, Massagen gegen Gebühr, Nordic-Walking unter Anleitung (Stöcke können ausgeliehen werden), Sauna, Sportplatz, Tischtennis (innen und außen), Wander- und Joggingwege, Bogenschießen in den Sommermonaten, Internetcafé, Bibliothek, hauseigene Gaststätte Spinnstube. Kulturell Interessierten bieten wir regelmäßige Veranstaltungen im Haus an.

127 Anmelden, freistellen, teilnehmen/ig Metall-Bildungszentren 125 ANFAHRTSBESCHREIBUNG... mit der Bahn Von Süden, Osten und Norden: Bahnhof Lauenförde- Beverungen. Von Westen: bis Bahnhof Ottbergen. Bitte teilt eure Ankunftszeit bis Freitag 12 Uhr vor Seminarbeginn mit, damit ein Taxi bereitgestellt werden kann, Tel.: ( ) KONTAKT Anfragen und Informationen zum Bildungsangebot: IG Metall-Bildungszentrum Beverungen, Elisenhöhe, Beverungen Tel.: ( ) , Fax: ( ) Internet:

128 126 Anmelden, freistellen, teilnehmen/ig Metall-Bildungszentren AUS DER PRAXIS FÜR DIE PRAXIS. Bildungszentrum Sprockhövel Wir freuen uns auf Euren Besuch in PROFIL Gut aufgestellt mit den richtigen Themen: Unser Haus und unser geografischer Standort, gelegen an der Grenze zwischen Bergischem Land und dem südlichen Ruhrgebiet, liefert genau das richtige Umfeld für Tagungen und Seminare, die sich mit Veränderung und Strukturwandel, Spannung zwischen Tradition und Moderne sowie den alltäglichen Widersprüchen von gewerkschaftlichen Forderungen und betrieblichen Handlungsbedingungen auseinandersetzen. Dabei arbeitet das Team Sprockhövel kontinuierlich an der Verbesserung der inhaltlichen Angebote in fünf zentralen Aufgabenbereichen: PROGRAMM Betriebs- und alltagsbegleitende Bildungs- und Beratungsangebote Kooperationsseminare für Bezirksleitungen und Verwaltungsstellen Bildungsangebote zu Gestaltungsaufgaben in allen gewerkschaftlichen Handlungsfeldern Politische Bildungsangebote für alle IG Metall-Mitglieder Gastgeber für Eure Klausuren, Veranstaltungen und Tagungen (bis 480 Personen) auf Wunsch auch gerne mit inhaltlich-methodischer Unterstützung bei Planung und Durchführung BILDUNG MIT HOHEM LERNKOMFORT: Unser Haus bietet Referent(inn)en und natürlich vor allem den Gästen unserer Tagungen, Seminare oder Veranstaltungen optimale Arbeitsbedingungen zu fairen Konditionen. Dazu gehören vor allem: Feinste Lerntechnik: Internet VDSL / Interaktive Whiteboards / Dokumentenkameras / Audio-, Foto und Videoangebot / Multi-DVD- und CD-Brenner / Flipcharts und Metaplantechnik / Moderations-Materialien / u. a. Beste Arbeitsmöglichkeiten: Bis zu 15 Seminarräume freundlich und lernförderlich / mit Multimedia-Ausstattung / Gruppenräume flexibel und variabel belegbar / Druck- und Kopierzentrum / Bibliothek und Litfass-Buchverkauf im Haus Gute Tagungsbedingungen: Teilbarer großer Saal / zeitgemäße Konferenztechnik (Licht, Ton, Beamer, Simultan- Anlage für Übersetzungen) / variable Bühnenlösungen / unterschiedliche Raum- und Bestuhlungskonzepte (bis 480 Personen)

129 Anmelden, freistellen, teilnehmen/ig Metall-Bildungszentren 127 UNTERBRINGUNG BILDUNG MIT HEIMVORTEIL: Das neue Haus bietet besten Hotelkomfort und dabei ungezwungene und kollegiale (IG Metall-)Atmosphäre: Übernachtungen: 105 Einzelzimmer / zusätzliche 19 Doppelzimmer mit jeweils zwei einzeln stehenden Betten/ zwei Schwerbehinderten-Zimmer / zwei Allergiker-Zimmer Essen & Trinken: Empfangs-Bar/ hauseigenes Serviceund Küchenteam/ Restaurant / Bistro/ Kneipe/ Garten/ Terrassen und Pausen-Treffs Weiterbildung mit Kind: Das ist einmalig für die IG Metall, denn wir bieten in Sprockhövel ganzjährig eine kostenlose Kinderbetreuung an. In der Regel für Kinder von drei bis zwölf Jahren (nach Absprache auch jünger). Ein erlebnisorientiertes, bewährtes Konzept in Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) siehe Folgeseite und unsere Webseite (mit Online-Anmeldeformular) WELLNESS, SPORT UND FREIZEIT Zeit zum Auftanken: Natur, Wald und Frischluft pur / eine neue Sauna-Landschaft / Massagen / Sport und Fitness / Spaß und Spiel / Mieträder / Eigene kulturelle Veranstaltungen im Haus. Zudem lohnen sich Ausflüge in die Umgebung oder die nahen Metropolen. Im Angebot: Rhein oder Ruhr / Kunst und Kultur / Stadt, Land, Fluss, / wahlweise Ruhe oder pralles Leben pur Aktuell unter ANFAHRTSBESCHREIBUNG... mit der Bahn Sprockhövel ist über die Bahnhöfe Hattingen- Mitte (über Essen Hbf.) und Wuppertal Hbf. (Elberfeld) zu erreichen. Weiterfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Von Hattingen-Mitte besteht die Möglichkeit ab Busbahnhof mit der Buslinie 332 Richtung Wuppertal bis zur Haltestelle Im Brahm Von Wuppertal Hbf. mit dem Regionalzug bis Wuppertal- Barmen, dann in die Buslinie 332 Richtung Hattingen bis zur Haltestelle Im Brahm. Das Bildungszentrum ist von der Haltestelle zu Fuß in ca. 15 Minuten erreichbar.

130 128 Anmelden, freistellen, teilnehmen/ig Metall-Bildungszentren ANFAHRT/KONTAKT Bildungszentrum Sprockhövel Anfahrtsbeschreibung und Infos unter mit dem Auto Aus Richtung Köln: Autobahn A 1 Richtung Hannover/ Bremen bis zum Autobahnkreuz Wuppertal-Nord, dort auf die Autobahn A 43 Richtung Bochum/Münster bis Aus Richtung Bremen/Hamburg: Autobahn A 1 Richtung Köln bis Autobahnkreuz Münster-Süd, dort auf die Autobahn A 43 Richtung Bochum/Wuppertal bis Aus Richtung Hannover, Kassel oder Frankfurt/M.: Über die Autobahn A 1 Richtung Köln bis Autobahnkreuz Wuppertal-Nord, dort auf die Autobahn A 43 Richtung Bochum/Münster bis zur Ausfahrt Sprockhövel. Dann Hinweisschild Niedersprockhövel / IG Metall-Bildungszentrum folgen. Aus Düsseldorf: Auf der Autobahn A 46 über das Hildener Kreuz bis zur Ausfahrt Wuppertal-Oberbarmen, über die B 51 Richtung Bochum / Witten / Haßlinghausen. Am Hinweisschild Niedersprockhövel links dem Schild IG Metall-Bildungszentrum folgen. Ab Ortsausgangsschild Niedersprockhövel noch ca. 1,5 km. KONTAKT Anfragen zum Bildungsangebot: Heike Hartmann Telefon: 02324/ , Fax 02324/ [email protected] Internet:

131 Anmelden, freistellen, teilnehmen/ig Metall-Bildungszentren 129 KLEINE ABENTEUER INKLUSIVE Kinderbetreuung in Sprockhövel KINDERBETREUUNG Das IG Metall-Bildungszentrum Sprockhövel bietet als einzige Bildungseinrichtung der IG Metall ganzjährig eine Kinderbetreuung an. Der Kindertreff ist ein gemeinsames Angebot der IG Metall und der Arbeiterwohlfahrt. Maximal 20 Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren werden von Beginn bis Ende der Unterrichtszeit von dem pädagogischen Fachpersonal der AWO im Kindertreff betreut. Während der Sommerferien gilt eine Altersgrenze von 6 bis 14 Jahren. Für Einzelfälle außerhalb der Sommerferien kann die Altersgrenze auf 1 Jahr gesenkt werden, aber nur nach telefonischer Absprache mit dem AWO-Team. Die Betreuung erfolgt nicht nur im Kindertreff, es werden auch die Sport- und Freizeiteinrichtungen des Bildungszentrums genutzt und, wenn das Wetter es zulässt, die Gegend erkundet. Sowohl das naheliegende Naturschutzgebiet als auch die Umgebung, wie die Schwebebahn in Wuppertal oder der Zoo in Duisburg, bieten vielfältige Möglichkeiten kleine Abenteuer zu erleben. Außerhalb der Seminarzeit, also während der Mahlzeiten, abends und nachts, sind die Kinder mit den Eltern zusammen. Das bietet vielen Eltern die Möglichkeit in entspannter Atmosphäre viel Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Gerade die Kollegen/Kolleginnen, die sonst Schicht arbeiten, merken diesen Unterschied deutlich. Die Kinder sind mit den Eltern zusammen in einem Zimmer untergebracht. Die Kinderbetreuung gilt für alle Seminare im IG Metall-Bildungszentrum Sprockhövel. Sie ist für die Seminarteilnehmer(innen) bis auf eventuell anfallende Kosten für Ausflüge kostenlos. ANMELDUNG UND INFOS in der Rubrik Kinderbetreuung unter KONTAKT Noch Fragen? Auskunft rund um die Kinderbetreuung gibt das Team vom AWO-Kindertreff: André Rimpel und Stephanie Schüth: Tel.: (02324) Fax: (023 24) Internet: Kinderbetreuung.de

132 130 Anmelden, freistellen, teilnehmen/ig Metall-Bildungszentren WIR GEBEN VISIONEN EINEN RAUM Kritische Akademie Inzell PROFIL Die Kritische Akademie bietet den Betriebsräten der IG Metall ein Seminarprogramm für die Schwerpunkte: Individuelles Arbeitsrecht, Computer und Betriebsratsarbeit, Soziale Kompetenzen, Sozialrecht, Seminare für Betriebsratsvorsitzende, Automotiv Textil (Seminare für Textile Automobilzulieferer). Darüber hinaus führt die Kritische Akademie Seminare in Kooperation mit Betriebsräten durch (an einem Bildungszentrum oder im Betrieb). Das Haus steht auch Betriebsräten und Verwaltungsstellen als Veranstaltungsort für eigene Veranstaltungen (z. B. Tagungen, Klausuren, Seminare) offen. Es werden Programme unterschiedlichster Art zur Gesundheitsförderung angeboten. Bei allen Seminaren und Veranstaltungen wird Bildung durch zusätzliche Gesundheitsangebote (Massagen, Nordic-Walking, Gymnastik im Seminar etc.) begleitet. Die Seminare und Konzeptionen im Bereich Individuelles Arbeitsrecht finden im Rahmen der Fachakademie für Arbeitsrecht statt. Die Fachakademie wird von einem Beirat beraten, bestehend aus Vertretern der IG Metall, der DGB Rechtsschutz GmbH, Wissenschaftlern, renommierten Fachanwälten für Arbeitsrecht und Kooperationspartnern. Die Kritische Akademie bietet zu ihren Seminaren eine Online-Lernplattform ( um das Wissen zu vertiefen und aktuell zu halten. Sie hilft, dass es nicht nur bei der Theorie im Seminar bleibt, sondern dass das Wissen in die Praxis kommt. An der Kritischen Akademie werden auch die beruflichen und politischen Bildungsseminare nach Tarifverträgen der textilen Branchen organisiert. UNTERBRINGUNG Die Unterbringung erfolgt in der Regel in Einzelzimmern. Alle Zimmer in der Kritischen Akademie haben Dusche, WC, Balkon, Telefon, Fernsehen und Möglichkeiten zum Internetzugang (70 moderne Einbett- und Zweibettzimmer sowie ein behindertengerechtes Zimmer). Das qualifizierte Hausteam und die regional ausgerichtete Küche sorgen für einen angenehmen Aufenthalt. Abwechslungsreiche vegetarische Alternativmenüs sind genauso selbstverständlich wie das Erfüllen von Wünschen bei erforderlicher Diät. WELLNESS, SPORT UND FREIZEIT Eine Verbindung von Bildung und Gesundheit ermöglicht die im Haus befindliche medizinische Badeabteilung, die von allen Kassen anerkannt ist. Wir bieten Seminarteilnehmern vielfältige Freizeitmöglichkeiten: Schwimmbad, Sauna, Solarium, Fitnessraum, Nordic-Walking-Parcours, Fußball- und Volleyballfeld

133 Anmelden, freistellen, teilnehmen/ig Metall-Bildungszentren 131 UMGEBUNG Inzell/Oberbayern, 700 m über dem Meer, ein moderner Luftkurort mit großen Angeboten an Wanderwegen, Bergtouren, Mountainbiking. Im Winter Eislaufen, Langlaufen, Ski-Alpin. Kulturelle Möglichkeiten in Inzell oder in Salzburg (30 Autominuten). ANFAHRTSBESCHREIBUNG... mit der Bahn Bis Bahnhof Traunstein, von dort mit dem Omnibus oder Taxi bis Inzell (bitte vorher im Bildungszentrum anrufen)... mit dem Flugzeug Zum Flughafen München (ca. 130 km); zum Flughafen Salzburg (ca. 30 km) KONTAKT Kritische Akademie, Salinenweg 45, Inzell Tel.: ( ) , Fax: ( ) [email protected] Internet:

134 132 Anmelden, freistellen, teilnehmen/ig Metall-Bildungszentren TARIFGEBUNDENE TEXTIL- UND BEKLEIDUNGSUNTERNEHMEN IN DEN ALTEN BUNDESLÄNDERN Bildung im Tarifvertrag Ein Stück Zukunft sichert der Tarifvertrag zur Förderung von Aus-, Fortund Weiterbildung der Beschäftigten in den tarifgebundenen Unternehmen der Textil- und Bekleidungsindustrie in den alten Bundesländern. Vorhandene oder fehlende Qualifikationen sind ein entscheidendes Auslesekriterium auf dem Arbeitsmarkt. Fehlende Qualifikationen können zum Abgleiten in unsichere Beschäftigungsverhältnisse und zur Arbeitslosigkeit führen. Berufliche Fort- und Weiterbildung, lebenslanges Lernen sind somit existenzielle Grundpfeiler. Der Tarifvertrag in der Textil- und Bekleidungsindustrie hilft den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen, ihre berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung zu finanzieren. Die förderungswürdigen Bildungsinhalte sind im Tarifvertrag als Anlage aufgeführt. Finanziert werden zentrale Seminare, regionale Seminare und individuelle Förderung: ZENTRALE SEMINARE Das Bildungsmanagement unserer zentralen Seminare obliegt der Stiftung zur Förderung von Bildung und Erholung der Arbeitnehmer der Miederindustrie (Kritische Akademie Inzell). Die Seminarangebote werden am Schwarzen Brett in den Betrieben ausgehängt. Zusätzlich veröffentlichen wir ein eigenes Jahresprogramm (bei den IG Metall-Verwaltungsstellen erhältlich) sowie im Internet ( Wer an diesen Seminaren teilnehmen möchte, sollte sich möglichst früh über den Betriebsrat oder die Verwaltungsstelle anmelden. Für den Freistellungsantrag an den Arbeitgeber hält der Betriebsrat oder die Verwaltungsstelle die notwendigen Vordrucke bereit. Für Mitglieder der Tarifvertragsparteien werden die Seminarkosten und gegebenenfalls die Unterbringung und Verpflegung übernommen. Fahrtkostenzuschüsse sind möglich. REGIONALE SEMINARE Es besteht die Möglichkeit, dass Verwaltungsstellen ein eigenes Seminarprogramm anbieten. Die Themen müssen im Katalog des Tarifvertrags enthalten sein und vor der Veranstaltung mit der Stiftung zur Förderung von Bildung und Erholung der Arbeitnehmer der Miederindustrie (Kritische Akademie Inzell) abgestimmt werden. INDIVIDUELLE FÖRDERUNG Beschäftigte können individuelle Fort- und Weiterbildung bezuschussen lassen. Die Anträge sind vor Beginn der Maßnahme über den Betriebsrat oder die zuständige IG Metall-Verwaltungsstelle an die Stiftung zur Förderung von Bildung und Erholung der Arbeitnehmer der Miederindustrie (Kritische Akademie Inzell) zu richten. INFORMATIONEN Weitere Informationen können im Internet unter abgerufen werden. Hier befinden sich u. a. auch alle Formulare, die für BiT-Angebote erforderlich sind, sowie die Möglichkeit der Online-Anmeldung zu zentralen Seminaren. Alle Fragen, Anmeldungen und Abrechnungsunterlagen bitte an: Kritische Akademie Inzell, Bildung im Tarifvertrag Salinenweg 45, Inzell Fax: ( ) BiT-Hotline ( ) und [email protected]

135 Alles für Ihre Arbeit in den Interessenvertretungen Bücher, CD-ROM, Online-Lizenzen, Zeitschriften Bestellen Sie Ihre kostenlose Verzeichnisse Betriebsrat /9520 Wir sind Partner der Gewerkschaften und spezialisiert auf den Bedarf von: Registrieren Sie sich unter für unseren kostenlosen Newsletter. 069/ /9520 Available on the iphone App Store

136 134 Anmelden, freistellen, teilnehmen/ig Metall-Bildungszentren AUF DIE BEDÜRFNISSE DER JUGEND EINGERICHTET IG Metall Jugendbildungszentrum Schliersee PROFIL Das Jugendbildungszentrum ist bestens für die Bedürfnisse der Jugendbildungsarbeit ausgestattet: Zwei Seminareinheiten, die dazugehörigen Arbeitsgruppenräume (u. a. Werkraum und Videostudio) sowie eine entsprechende Seminartechnik bieten vielfältige Möglichkeiten für kreatives Lernen und Arbeiten. Die Räumlichkeiten können optional zu einem Konferenzraum für etwa 90 Personen umgebaut werden. Thematisch konzentriert sich das Jugendbildungszentrum auf folgende Inhalte: Bildungs- und Ausbildungspolitik, qualifizierte Beschäftigung und Zukunftsperspektiven von jungen Frauen und Männern Interessenvertretung von Auszubildenden und jungen Beschäftigten im Betrieb, in Unternehmen, im Konzern und in der Berufsschule Aus- und Weiterbildung von Jugendbildungsreferent(inn)en sowie ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendarbeit Aus der Geschichte lernen : Der deutsche Faschismus und die Bedeutung der Geschichte für die Lebens- und Arbeitssituation junger Beschäftigter kritische Auseinandersetzung mit den Massenmedien und der Mediennutzung Entsprechend den Möglichkeiten des Hauses werden erlebnispädagogische Ansätze in die Jugendbildungsarbeit aufgenommen. Es geht darum, mit Kopf, Herz und Hand zu lernen und mit den anderen Seminarteilnehmenden gemeinsam neue Erfahrungen zu ermöglichen. Zur Konzeption des Jugendbildungszentrums gehört die enge Zusammenarbeit mit den anderen DGB-Gewerkschaften, dem Bayerischen Jugendring und den anerkannten Jugendbildungsstätten in Bayern. SPORT, FREIZEIT UND KULTUR Der Luftkurort Schliersee ist ein beliebtes Ausflugsziel in den bayerischen Alpen eine willkommene Abwechslung vom Seminar- und Tagungsgeschehen. Bierstube mit Billard; Kicker; Tischtennis; Dart; Musikanlage; Sonnenterasse mit Seeblick und Grillmöglichkeiten; Sportplatz mit Flutlichtanlage für Fußball, Handball, Basketball, Badminton und Tennis. Zum Ausleihen stehen Zweierkanus, Mountainbikes und Schlitten zur Verfügung. Die Umgebung bietet eine Sommerrodelbahn, Erlebnisbäder, Bademöglichkeiten, Bergbahnen, Skilifte, Snowtubing, Langlaufloipen, Bergwanderwege, Indoorund Outdoorklettermöglichkeiten und vieles mehr. UNTERBRINGUNG 24 Zimmer (überwiegend Doppelzimmer) mit Dusche, WC, Telefon, teils mit Balkon und Seeblick; insgesamt 54 Betten, 2 behindertengerechte Zimmer mit barrierefreiem Zugang

137 Anmelden, freistellen, teilnehmen/ig Metall-Bildungszentren 135 SEMINARARBEIT 2 Seminareinheiten (bzw. ein großer Konferenzraum) mit entsprechender Technik für die Bedürfnisse der Jugendbildungsarbeit; 5 Arbeitsgruppenräume, PC-Raum, Internet-Terminals, digitales Videostudio, Kreativraum und eine kleine Bibliothek. ANFAHRTSBESCHREIBUNG mit der Bahn Schliersee ist im Einstundentakt vom Münchner Hauptbahnhof mit der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) in 45 Minuten zu erreichen. In München bitte in den richtigen Zugteil (Richtung Bayrischzell/Schliersee) einsteigen, da sich der Zug in Holzkirchen in drei Richtungen aufteilt. Teilnehmende, die vom Bahnhof abgeholt werden wollen, melden sich bitte rechtzeitig bei uns. An den Wochenenden ist unser Büro nicht besetzt. Wir bitten daher um Anmeldung bis spätestens Freitagmittag. Sonntags ist eine Abholung vom Bahnhof erst ab 16 Uhr möglich. Fußgänger erreichen das Jugendbildungszentrum in etwa 25 Minuten (allerdings mit einem anspruchsvollen Schlussanstieg): in Zugrichtung durch die Ortschaft gehen, an der Seepromenade der Beschilderung folgen, dann auf Höhe der Minigolfanlage links hoch laufen.... mit dem Auto Von der A8 Ausfahrt Weyarn (Nr. 98) Richtung Schliersee/ Bayrischzell. In Schliersee durch den Ort fahren. Nach der Seepromenade (rechts ist jetzt der See zu sehen) an der Ampel links in die Straße Unterleiten abbiegen und den Berg hinauf bis zum Jugendbildungszentrum am Ende des Weges fahren. Bitte nicht den ausgeschilderten Weg an der Minigolfanlage benutzen. Dies ist ein Fußweg. KONTAKT IG Metall Jugendbildungszentrum Schliersee Unterleiten 28, Schliersee Angelika Stetter, Tel.: ( ) Fax: ( ) [email protected] Internet:

138 136 Anmelden, freistellen, teilnehmen/referent(inn)enübersicht Die Referent(inn)en und Trainer(innen) der IG Metall-Bildungszentren Nicole Bäcker*, Schliersee Walter Beraus Tarifsekretär in der IG Metall Bezirksleitung Baden- Württemberg in Stuttgart Schwerpunkt: Lohn- und Gehaltsrahmentarifverträge Entgeltrahmentarifvertrag Chaja Boebel*, Berlin Historikerin Geschichte, Sozialpolitik, europapolitische und internationale Seminare. Bernward Budde*, Berlin Politologe/Philosoph; Supervisor, systemischer Berater, Yogalehrer (Internationale) Betriebspolitik und Bildungsarbeit Yvonne Bayerlein Rechtsanwältin, Fachanwältin für Arbeitsrecht Michael Bexen*, Beverungen Schwerpunkt Holz-und Kunststoff Tarifpolitik, Entlohnung, Arbeitszeit Eva-Maria Böttcher*, Sprockhövel Dipl Ing. der Arbeitswissenschaften Herbert Bühl, Hamburg Dipl. Sozialwirt, Dipl. Sozialökonom, Mediator, Teamentwickler Frank Baschab Diplom-Pädagoge, Organisationsberater und Lehrtrainer; Schwerpunkte: Führungs- und Gruppendynamik, Teamentwicklung, Coaching, Seminare für Betriebsräte Wilhelm Bichlmeier Rechtsanwalt, Dozent, Autor von Fachbüchern zum Insolvenzrecht Volker Borghoff*, Sprockhövel Diplom Sozialökonom Zusatzausbildung: REFA, Arbeitsrecht, Systematische Prozessbegleitung, Themenzentrierte Interaktion Bodo Büttner Ausbilder, Prüfer, Mitglied im Landesfachausschuss AEVO Jens Beckmann*, Lohr-Bad Orb Teamentwicklung, Coaching, Projektmanagement-Trainer, Gesellschaftspolitische Seminare, Seminare für Betriebsräte, Berufsbildung Thomas Birg*, Sprockhövel Staatlich geprüfter Technologiekollegiat Zusatzausbildung: Themenzentrierte Interaktion (TZI), Projektmanagement Peter Brüning Sucht- und Sozialberatung, langjährige Erfahrung in der inner- und außerbetrieblichen Suchtberatung Dr. Manfred Burr Sozialwissenschaftler, REFA- Sachbearbeiter, IT-Sicherheitsfachkraft, zertifizierter ERA- Berater der IGM Bezirksleitung NRW, Schwerpunkte: Arbeitnehmerdatenschutz, Regelungen zu IT-Systemen usw.

139 Anmelden, freistellen, teilnehmen/referent(inn)enübersicht 137 Julia Cuntz*, Berlin Juristin Arbeitsrechtsseminare, Unternehmensmitbestimmung, Wahlvorstandsschulungen zu Aufsichtsratswahlen. Gründung u. Beratung Europäischer Aktiengesellschaften Andreas Fischer*, Inzell Schwerpunkte: Kompaktausbildung, unternehmens- und branchenbezogene Seminare Michaela Grashei Wirtschaftsinformatikerin, EDV Trainerin; Haupttätigkeit im Sozialmanagement Claudia Hartwich Diplom-Psychologin, freiberufliche Arbeits- und Organisationspsychologin, Supervisorin und Mediatorin Meera Drude Kommunikationstrainerin Konfliktmanagement, Teamentwicklung, Coaching, Supervision. Nadja Förtsch Industrie- und Arbeitssoziologin, arbeitnehmerorientierte Unternehmensberaterin Thomas Habenicht*, Lohr Bad Orb Dipl. Ingenieur, Dipl. Berufspädagoge Sabine Heck freiberufliche Kommunikationstrainerin (Rhetoriktrainerin, Prozessbegleiterin, Moderatorin und Coach) Klaus Eichhorst Berater, Coach und Referent Wirtschaft, Marketing und Kommunikation, starke Absicht gutes Ergebnis Lutz W. Ewald Ausbildungen: M.A. Sozialwissenschaftler, Referent betriebliche Weiterbildung, Coach, Trainer, QM-Auditor und Trainer. Schwerpunkte: Personalwirtschaft, Personal- und Organisationsentwicklung, Gestaltung von Change-Prozessen Dennis Faupel*, Schliersee Sozialökonom (B.A.) Michael Fortwängler aus Düsseldorf, arbeitet seit mehr als 20 Jahren als Trainer und Berater erfolgreich in Organisationen und mit Einzelpersonen in Europa und den USA. Ein Schwerpunkt ist der Bereich Körpersprache, Wirkung und Präsentation Klaus Gaalken Diplom-Psychologe (Uni.), Master (M.A.), Schwerpunkte u. a. Betriebliches Gesundheitsmanagement, Organisations- und Gruppendynamik, Organisations- und Gesundheitspsychologie, Supervision und Coaching Simone Gauer Kommunikationstrainerin/ Konfliktberaterin/Coach Teamentwicklung, Beratung von Gremien, Gesprächsführung, Kommunikationsu. Verhandlungstraining, Konfliktmoderation, Train the Trainer Helmut Haferkorn Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung Bund; in verschiedenen Selbstverwaltungsfunktionen der Kranken- und Arbeitslosenversicherung für den DGB tätig Volkmar Hahn Theaterpädagoge, Regisseur, Psychodramaleiter, Supervisor, Leiter der Spiel&TheaterWerkstatt Frankfurt Werner Hartl, Schliersee Leiter des Jugendbildungszentrums, Diplom Soziologe Dr. Frank Heidenreich*, Berlin Politologe, Historiker Gesellschaftspolitische Seminare, Geschichte, Ökonomie, Wirtschaft, Sozialpolitik Jeannette Hentschel*, Schliersee Dipl. Wirtschaftsing. (FH) Wilfried Heß, Inzell Akademieleitung Grundsatzfragen, Geschäftsführer der Stiftung zur Förderung von Bildung, Erholung und Gesundheitshilfe von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern * Pädagogische(r) Mitarbeiter(in) der jeweiligen IG Metall-Bildungszentren.

140 138 Anmelden, freistellen, teilnehmen/referent(inn)enübersicht Roger v. Heynsbergen*, Beverungen Dipl.Ingenieur Schwerpunkte: BR-Arbeit, Personalpolitik, Betriebswirtschaft und methodische Kompetenzen. Jochen Homburg Ressortleiter Betriebsräte, Vertrauensleute, Betriebsverfassung im IG Metall- Funktionsbereich Betriebsund Mitbestimmungspolitik Josef Kaiser*, Lohr Bad Orb Dipl. Informationswissenschaftler, M. A. Erwachsenenbildung, Systemischer Supervisior und Organisationsberater (SG), Teamentwicklung Michael Jung Sekretär im Ressort operative Tarifpolitik beim Vorstand der IG Metall Peter Hirsch Fachanwalt für Arbeitsrecht, Referent für Arbeitsrecht Michael Jänecke Diplompolitologe und Fotograf, gesellschaftspolitische Seminare Dr. Eberhard Kiesche Arbeitnehmerorientierte Beratung im Bereich Datenschutz, Autor zahlreicher Fachaufsätze zum Datenschutz Karla Kamps-Haller Dipl.-Handelslehrerin, Leiterin des iwib Institut Weiterbildung im Beruf der Hochschule RheinMain in Wiesbaden, seit 20 Jahren Trainerin im Bereich Kommunikation und Betriebswirtschaft (Europäischer Wirtschaftsführerschein) Gerd Hof, Lohr Bad Orb Leiter des Bildungszentrums Sophie Jänicke*, Berlin Politikwissenschaftlerin, Systemische Beratung und Prozessbegleitung, Refa- Ausbildung, Gender-Training Tarifpolitische Seminare, Entgelt-Arbeitszeit-Leistungspolitik, Leiharbeit/Prekäre Arbeitsverhältnisse, Angestellte/IT. Diana Kiesecker Dipl.-Päd., Schwerpunkt Erwachsenenbildung und Magister Politikwissenschaft. IG Metall Vorstand, Ressort Angestellte, IT, Studierende. Verantwortlich für die Studierendenarbeit der IG Metall Inger Korflür Diplomkauffrau Sustain Consult, Dortmund und Projekt Besser statt billiger der IG Metall-Bezirksleitung NRW Josef Hofstetter*, Sprockhövel Starkstromelektriker, Diplom Sozialpädagogik/Sozialarbeit Zusatzausbildung: Projektmanagement, train the trainer, themenzentrierte Interaktion (TZI), Individualarbeitsrecht Fritz Janitz, Sprockhövel Leiter des Bildungszentrums, Diplompädagoge, langjähriger Bevollmächtigter der IG Metall in Wuppertal Kati Köhler*, Sprockhövel Diplom-Mathematikerin (FH), Zusatzausbildung: Akademie der Arbeit (AdA), IG Metall Trainee Gewerkschaftssekretärin Werner Kraus, Beverungen Leiter des Bildungszentrums, Arbeitsschwerpunkte: Handwerk, Betriebsratsarbeit, Volkswirtschaft Matthias Holm Institut für Gesundheitsförderung und Personalentwicklung, Hannover, Maschinenbauingenieur und Berufspädagoge, Arbeitsschutzberatung und Teamtraining Almut Jürries Vertrauensleutequalifizierung Freie Künstlerin Kauffrau für Bürokommunikation Helmut Körber Diplom-Informatiker; Berater, Teamer, Mediator und Supervisor Margrit Kronisch*, Sprockhövel Chemielaborantin, Lehramt, Sekundarstufe I und II Zusatzausbildung: Themenzentrierte Interaktion (TZI). Rollenspielausbildung, Mediatorin, Individualarbeitsrecht

141 Anmelden, freistellen, teilnehmen/referent(inn)enübersicht 139 Willi Kuhn Norddeutsches Beratungskontor, Prozeß- und Projektberater, Langjährige Erfahrung als Berater und Weiterbilder von Betriebsratsgremien Cornelia Lindner Juristin, selbstständige Referentin Schwerpunkt Arbeitsrecht Hermann Oberdorf Referent für alle ERA (BaWü)-Seminare Jonas Rauch Büro für Arbeitsschutz & Betriebsökologie Hamburg M. A. Sozialökonomie, Wolfegg Rolf Kulas*, Sprockhövel Maschinenschlosser Zusatzausbildung: Themenzentrierte Interaktion (TZI), Methodik, Didaktik, Kollegiale Beratung, Kollegiale Fallarbeit, Prozessgestaltung, Supervision, Coaching Michael Mühle Rechtsanwalt, Sekretär der IG Metall-Verwaltungsstelle Wuppertal Markus Pfeiffenberger Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Vertretung und Beratung von Betriebsräten, Referent in Spezialseminaren Rainer Rehwald Jurist, IG Metall Vorstand, ehrenamtl. Richter am BAG; Verfasser von Fachaufsätzen Ralf Kulessa Bankkaufmann, staatl. gepr. Betriebswirt, ProfilPASS-Multiplikator, seit 25 Jahren in der Erwachsenenbildung tätig als Dozent/Trainer/Berater Fritz Neidherr*, Lohr Bad Orb Dipl.-Betriebswirt Sebastian Pieper Organisationsberater (DGGO), Supervisor(DGSv), Projektmanagementtrainer, Teamentwickler, Mediator, Kommunikationstrainer Dieter Reichert ERA Referent und Sachverständiger, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Verwaltungsstelle Bamberg Brigitte Kurzer*, Sprockhövel Ausbildung: Technische Zeichnerin, Erwachsenen- Weiterbildungsstudium, Arbeitswissenschaften Zusatzausbildung: Erfahrungen mit Supervision, Coaching Barbara Nauditt Rechtsanwältin; ehem. Justiziarin der Metall- Rente GmbH Dr. Bernhard Pöter Rhetorik-Training, Gruppenund Einzelcoaching, Organisationsberatung, Supervision Corinna Reif*, Schliersee Pädagogische Mitarbeiterin Bachelor of Arts in Sozialökonomie Schwerpunkt Volkswirtschaftslehre Bachelor of Arts in European Economy and Management. Sok-Yong Lee*, Sprockhövel Politik-Wissenschaftler Zusatzausbildung: Trainee-Programm, Online-Lernplattformen Werner Neumann*, Sprockhövel Supervisor, Diplompolitologe, Maschinenschlosser, langjähriger Betriebsratsvorsitzender Britta Rafoth Tischlerin, Diplom Psychologin, Schwerpunkte: Mobbingberatung, Klausurmoderation für Betriebsräte und andere Gremien, Konfliktmanagement, Work-Life-Balance und Burnout, Coaching Frankfurt Gabi Reineke*, Lohr Bad Orb Dipl.-Sozialpädagogin, Arbeitsbereiche: Vertrauensleutearbeit, betriebliche Suchtprävention, Teilhabepraxis (SBV). * Pädagogische(r) Mitarbeiter(in) der jeweiligen IG Metall-Bildungszentren.

142 140 Anmelden, freistellen, teilnehmen/referent(inn)enübersicht Philipp Reiske Referent für Seminare der Automobilzulieferindustrie Branche Textil Heike Rozek Tibay Beraterin EDV, Datenschutz; Arbeitsrecht Brit Schlichting Rechtsanwältin, Coach/ Supervisorin DGSv, Mediatorin BMWA, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Uni Hannover, Institut für interdisziplinäre Arbeitswissenschaft Claus Seitz langjährige praktische Erfahrung als Referent des Betriebsrats in einem Großbetrieb der Metallindustrie. Referiert in den Themenbereichen ERA Bayern, Eingruppierung, Leistungsentgelt, Arbeits- und Gesundheitsschutz Thomas Rietzscher*, Inzell Pädagogischer Mitarbeiter Bereich Arbeitsrecht Ferdije Rrecaj*, Beverungen Volkswirtschaft, VL-Arbeit, Betriebsratsarbeit, Regionales Projektmanagement Prof. Dr. Michael Schmidt Dipl.-Päd., Professor für Organisation und Management Sozialer Arbeit an der Hochschule RheinMain. Schwerpunkt: Organisationsentwicklung, Personalmanagement, Leadership, Coaching, Wissensmanagement Eva Serafin Dipl-Soziologin, Organisationsberatung, Supervisorin(DGSv), Psychodramaleiterin(PIfE), ehemals Lehrbeauftragte an der Freien Universität Berlin und der Gesamthochschule Kassel, Mediation, Systemische Beratung und Teamentwicklung Juan-Carlos Rio Antas IG Metall Vorstand, Branchenkoordination ITK Schwerpunkt Tarifpolitik Zusatzausbildung: Jurastudium, Refa-Ausbildung Ulrike Saaber Dipl. Mathematikerin, Gewerkschaftssekretärin mit Schwerpunkt ITK-Branche, Verwaltungsstelle Düsseldorf- Neuss Udo Schmode, Berlin Leiter des Bildungszentrums, Kunstpädagoge, langjähriger Geschäftsführer in der Aus- und Weiterbildung Birgit Schröder*, Sprockhövel Fotolaborantin, Diplomsoziologin Zusatzausbildung: Prozessgestaltung, Systemische Beratung Marion Rohrbach*, Sprockhövel Lehramt (1. und 2. Staatsexamen) Zusatzausbildung: Studium Akademie der Arbeit (AdA), Erwachsenenpädagogin, Supervision Ulrich Sander Jurist, Betriebswirt, selbstständiger Referent Ingrid Schneider-Liedtke, Hamburg (Euro-Team GbR) Anglistik, Geschichte/ Suggestopädin Business + Technical English Autorin von Fachlehrwerken Ulrike Schröder*, Lohr Bad Orb Dipl.-Pädagogin, Jugendund Erwachsenenbildung, Projektmanagement, Referenten Aus- und Weiterbildung, systemische Beraterin (SG) Gisela Rosenbleck Rechtsanwältin, Mediatorin, Industriekauffrau, Sozialarbeiterin, Referentin in Seminaren für Betriebsräte und für betriebliche Konftliktberater Dr. Karlheinz Schaub Akademischer Oberrat am Institut für Arbeitswissenschaft TU Darmstadt (IAD). Schwerpunkte: Körperkräfte, Körperhaltungen, Handhaben von Lasten und repetitive Belastungen der oberen Extremitäten Roswitha Schneider *, Sprockhövel Industriemechanikerin, Diplom- Volkswirtin, Master für Europastudien Zusatzausbildung: Moderation, Projektmanagement, Prozessgestaltung, kollegiale Fallberatung Elke Schulte-Meine*, Sprockhövel Betriebsschlosserin, Diplom Juristin Zusatzausbildung: REFA- Ausbildung, MTM, BasicMOST, Themenzentrierte Interaktion (TZI)

143 Anmelden, freistellen, teilnehmen/referent(inn)enübersicht 141 Gebhard Schwägerl*, Inzell Dipl. Pädagoge, Dipl. Sozialpädagoge, Referent Betriebsratsseminare, Referentenqualifizierung, Moderation, Beratung; Stv. Akademieleiter Kritische Akademie, Inzell Dr. Manuel Tusch Diplom-Psychologe, Mediator BM und Ausbilder für Mediation BM, Supervisor/Coach, Heilpraktiker (Psychotherapie) Klaus Warbruck Dipl.-Sozialwissenschaftler BWL für Betriebsräte, Betrieb Unternehmen Konzern Mitbestimmung im Aufsichtsrat, Interessenausgleich u. Sozialplan, Personalplanung und Zeitwirtschaft Petra Wolfram*, Sprockhövel Diplom-Sozialwirtin Zusatzausbildung: Methodik/ Didaktik, Theaterpädagogik, Prozessgestaltung, Supervision Irmgard Seefried*, Lohr Bad Orb Rechtsanwältin, Dipl.-Volkswirtin, Systemische Beraterin, Beratung von Betriebsräten Hüseyin Ucar*, Sprockhövel Konstruktionsmechaniker, Diplom Sozialpädagogik/ Sozialarbeit Zusatzausbildung: Themenzentrierte Interaktion (TZI), Prozessgestaltung Thorsten Weber Technologieberater, Schwerpunkt SAP Tibay München Markus Wuenschel*, Berlin Werkzeugmechaniker, Master of Arts in ökonomischen & soziologischen Studien, MTM & REFA-Ausbildung Tarifpolitische Seminare, Entgelt-Arbeitszeit-Leistungspolitik. Betriebs- und volkswirtschaftliche Seminare Herta Singer Theologin, Systemische Supervisorin (SG), Coach und Trainierin, seit 10 Jahren freiberuflich tätig Anni Ullrich-Schmidt*, Lohr Bad Orb Tarifpolitische Seminare, Seminare für Vertrauensleute und Betriebsräte; Systemische Beraterin (SG) Claus Weigel Diplomvolkswirt, freiberuflicher Referent Schwerpunkt EDV und Öffentlichkeitsarbeit Herwig Zeumer*, Sprockhövel Elektroniker Zusatzausbildung: REFA, Prozessberater, Six-Sigmaexperte, Themenzentrierte Interaktion (TZI) Dietmar Thien*, Berlin Industriekaufmann, Dipl. Volkswirt Systemischer Organisationsberater, Betriebsräte- und Referentenqualifizierung, Teamentwicklung Eva Urbantschitsch-Hatlapa, Steyerberg (Euro-Team GbR) Anglistik, Geographie/ Suggestopädin Business English, NLP, Mediation Autorin von Fachlehrwerken Hans-Otto Wiebus Journalist, Korrespondent für die metallzeitung; Autor Edelbert Zimmermann Systemischer Berater, freiberuflicher Betriebsräteberater, Sachverständiger und Teamer Schwerpunkte: BR-/VL-Arbeit- Organisation Arbeitszeit, Entlohnung, Öffentlichkeitsarbeit Kristina Thurau-Vetter*, Sprockhövel Industriekauffrau, Dipl. Sozialökonomin Zusatzausbildung: Supervisorin und Coach, REFA Grundausbildung Stephan Vetter*, Sprockhövel Industrieelektroniker, Diplom-Volkswirt Zusatzausbildung: REFA-Grundausbildung Bernhard Winkler Dipl.-Volkswirt, Dipl.-Sozialökonom, Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg (Dep. Chemie, FuE-Controlling, FuE-Management). Arbeitsschwerpunkt: Analyse der wirtschaftlichen Situation von Unternehmen Peter Zismer Selbstständiger Unternehmensberater: Sucht- und Sozialberatung für Vorgesetzte und Betriebsräte in diversen Firmen, Mobbingberatung, psychologischer Berater * Pädagogische(r) Mitarbeiter(in) der jeweiligen IG Metall-Bildungszentren.

144 142 Anmelden, freistellen, teilnehmen DAS BILDUNGSANGEBOT DER IG METALL Hinweise für die Teilnahme an zentralen Seminaren der IG Metall 1. Das Bildungsangebot: Wissen Können Handeln Das Bildungsangebot der IG Metall umfasst örtliche, regionale und zentrale Seminare. In diesem Heft sind die zentralen, das heißt bundesweit zugänglichen, Bildungsangebote der IG Metall und ihrer Bildungszentren aufgeführt. Ausschließlich für dieses Angebot gelten die folgenden Teilnahmebedingungen. Für die Seminarangebote der Kritischen Akademie (u. a. Arbeitsrecht, Computerseminare für Betriebsratsarbeit) gelten jeweils besondere Konditionen und Preise. Verdienstausfall kann für die Seminare der Kritischen Akademie nicht übernommen werden. 2. Wer kann teilnehmen? Für alle zentralen Seminare der IG Metall gilt, dass sie grundsätzlich für jedermann offen sind, das heißt, auch nicht in der IG Metall organisierte Arbeitnehmer(innen) bzw. Betriebsratsmitglieder können sich zu diesen Seminaren anmelden. Dies gilt ausdrücklich auch für die Seminare, die nach den Bildungsurlaubsgesetzen der einzelnen Bundesländer anerkannt sind. Von dieser allgemeinen Zugänglichkeit ausgenommen sind nur die Bildungsveranstaltungen, bei denen sich aus den Ankündigungen eindeutig ergibt, dass nur ein bestimmter Teilnehmerkreis angesprochen ist. 3. Online informieren im Internet Viele Detailinformationen zu dem vorliegenden Bildungsprogramm können aktuell auf der Homepage der IG Metall abgerufen werden: Seminartermine mit noch freien Plätzen, Anerkennungsnummern zu Bildungsurlaubsseminaren und Seminaren nach 37.7 BetrVG sowie umfangreiche Informationen zu Freistellungsmöglichkeiten, Bildungsurlaubsgesetzen usw. (S. 140). 4. Beratung durch Bildungsbeauftragte und Verwaltungsstellen Betriebliche Bildungsbeauftragte/Bildungsberater(innen) und die IG Metall-Verwaltungsstellen beraten gerne bei Einzelfragen rund ums Seminarprogramm. Sie sind behilflich bei der Inanspruchnahme der unterschiedlichen n Freistellungsmöglichkeiten. 5. Anmeldung zu Seminaren Die Anmeldung zu den zentralen Seminaren der IG Metall l nimmt die örtliche Verwaltungsstelle der IG Metall entgegen bzw. der durch sie beauftragte Bildungsberater im Betrieb. Bei einigen Seminaren ist eine Anmeldung wie im Text beschrieben nur nach entsprechender Einladung möglich; dies bezieht sich insbesondere auf die internationalen Seminare.

145 Anmelden, freistellen, teilnehmen Freistellungsansprüche und Freistellungsmöglichkeiten für die Teilnahme an Seminaren Liegen zu einer Bildungsveranstaltung mehrere Freistellungsansprüche vor, so ist die für die IG Metall günstigste zu wählen. a) Bildungsurlaub: Arbeitnehmer(innen) können für fünf Tage im Jahr (zehn Tage innerhalb von zwei Jahren) für gesellschaftspolitische, in einigen Bundesländern auch für berufliche Weiterbildung von der Arbeit freigestellt werden. Voraussetzung ist, dass die Veranstaltung als Bildungsurlaubsseminar anerkannt ist. In den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen existieren keine Bildungsurlaubsgesetze. Für die Seminare nach Bildungsurlaubsgesetz liegen in der Regel die Anerkennungen der einzelnen Bundesländer vor. Die Bildungsurlaubsgesetze der Länder bewerten die Seminarinhalte unterschiedlich, deshalb liegen die Anerkennungen bei einigen Bildungsurlaubsseminaren nicht komplett für alle zwölf Bundesländer vor. Bitte vor Ort in der Verwaltungsstelle bzw. im Internet oder Extranet zeitnah die Anerkennung abrufen. Voraussetzung für die Inanspruchnahme des Bildungsurlaubs ist ein Antrag bzw. eine Mitteilung an den Arbeitgeber. Die nach den Bildungsurlaubsgesetzen der Länder unterschiedlichen Fristen bitte berücksichtigen. b) Freistellung nach 37 Abs. 6 und 7 BetrVG und nach 96.4 bzw SGB IX: Betriebsratsmitglieder und Mitglieder der Jugend- und Auszubildendenvertretung werden für die Teilnahme an Seminaren freigestellt, wenn n die Seminare die für ihre Betriebsratstätigkeit erforderlichen Kenntnisse ( 37.6 BetrVG) vermitteln oder die Eignung des Seminars für ihre Betriebsratstätigkeit ( 37.7 BetrVG) anerkannt ist. Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung können für Seminare nach 96.4 und 96.8 SGB IX ebenfalls von der Arbeit freigestellt werden. Die zentralen Seminare der IG Metall-Bildungszentren nach 37.7 BetrVG werden vom Hessischen Sozialministerium anerkannt. Das Aktenzeichen dafür ist bundesweit gültig. Auch diese Nummer ist im Internet auf der Homepage der IG Metall abrufbar. Für die Seminare nach 37.6 BetrVG verantwortet der Funktionsbereich Gewerkschaftliche Bildungsarbeit, dass die Seminarinhalte entsprechend den rechtlichen Bedingungen entwickelt und im Seminar gestaltet werden. Bei allen Freistellungen für Betriebsratsmitglieder, Mitglieder der Jugend- und Auszubildendenvertretung und Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung sind ein Entsendebeschluss sowie eine entsprechende Mitteilung an den Arbeitgeber erforderlich. Am Beispiel der Freistellung für 37.6 BetrVG ist weiter unten der Weg zum Seminar kurz und übersichtlich dargestellt. l

146 144 Anmelden, freistellen, teilnehmen * Hinweis zu Lohr Bad Orb: Hinweis zu Lohr Bad Orb: Bei einer Absage durch die Teilnehmerin/den Teilnehmer bis spätestens vier Wochen vor dem jeweiligen Veranstaltungsbeginn entstehen keine Stornokosten. Bei späterer Absage werden 80 % der Hotelkosten und 50 % der Seminarkosten in Rechnung gestellt. Bei Nichtanreise wird der komplette Preis fällig. Seminarabsage: Ferner behält sich die IG Metall vor, insbesondere bei zu geringer Nachfrage das Seminar abzusagen. Die durch eine Seminarabsage eventuell entstandenen Kosten werden nicht übernommen. c) Weitere Freistellungsmöglichkeiten: In einigen Regionen/Branchen gibt es Tarifverträge, z. B. für Beschäftigte der Textil- und Bekleidungsindustrie (Bildung im Tarifvertrag), und Sonderurlaubsverordnungen für ehrenamtliche Mitarbeiter(innen) in der Jugendarbeit, die eine weitere Freistellungsmöglichkeit begründen können. 7. Seminarbeschreibungen und Themenpläne für die einzelnen Bildungsveranstaltungen Grundlage für die Anerkennung der Seminare als Bildungsurlaubsseminar oder als geeignet nach 37.7 BetrVG sind die Themenpläne zu den einzelnen Bildungsveranstaltungen. Diese können im Extranet der IG Metall für betriebliche Bildungsberater(innen) und Beauftragte nachgelesen werden. Die Unterlagen gehen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit der Einladung zu. 8. Kosten Die in diesem Bildungsprogramm aufgeführten zentralen Seminare verstehen sich als Pauschalangebote, die von einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmern nur im Gesamtpaket bestehend aus Seminar, Unterkunft und Verpflegung gebucht werden können. Die Buchung einzelner Teilleistungen (z. B. Seminar ohne Übernachtung) ist nicht möglich. Die in unserem Pauschalangebot enthaltenen Gesamtkosten sind auch dann zu bezahlen, wenn einzelne Teilleistungen nicht in Anspruch genommen wurden. Bei Bildungsurlaubsseminaren und Seminaren nach 37.7 BetrVG übernimmt die IG Metall für ihre Mitglieder die Seminargebühren sowie die Kosten für Unterkunft und Verpflegung. In begründeten Ausnahmefällen übernimmt die IG Metall den Verdienstausfall für Seminare ohne Freistellungsmöglichkeiten für Mitglieder der IG Metall. Nicht-Mitglieder tragen die Kosten für Unterkunft, Verpflegung, Seminargebühren und Anreise selbst. 9. Kinderbetreuung Im IG Metall-Bildungszentrum Sprockhövel werden Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren während der Seminarzeiten in einem eigenen Kindergarten betreut. Den Seminareinladungen für das IG Metall-Bildungszentrum Sprockhövel liegen Anmeldebögen für die Kinder bei. 10. An- und Abreise Die An- und Abreise zum Seminar wird entsprechend der Organisationsrichtlinie für die Bildungsarbeit der IG Metall erstattet. Dabei wird der günstigste Tarif Bundesbahn zweite Klasse bzw. Sparpreise zugrunde gelegt. Bei Anreise mit dem PKW werden 0,11 Euro pro Kilometer erstattet. Die Erstattung erfolgt bargeldlos. 11. Ausfallkosten* Die IG Metall-Bildungszentren behalten sich vor, den unentschuldigt fernbleibenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern Ausfallkosten in Form einer Verwaltungspauschale zu berechnen.

147 Anmelden, freistellen, teilnehmen Formular zur Kostenübernahme NACH 37.6 BETRVG IN VERBINDUNG MIT 40 BETRVG 145 Hiermit teilen wir Ihnen mit, dass der Betriebsrat in seiner Sitzung am beschlossen hat, sein Mitglied, Frau/Herrn Datum Vorname/Nachname Bei dem vorgenannten Seminar handelt es sich um eine Schulungsveranstaltung, die Kenntnisse vermittelt, die für die Arbeit des Betriebsrates erforderlich sind. Der Betriebsrat fordert den Arbeitgeber auf, in einer Frist von zwei Wochen nach Zugang dieses Schreibens seine Bereitschaft zur bezahlten Freistellung und zur Übernahme der nachfolgend aufgeführten Kosten durch unterzeichnete Rückgabe dieses Schreibens zu erklären. Bei dem vorgenannten Seminar werden voraussichtlich folgende Kosten zzgl. der ges. MwSt. entstehen: in der Zeit von bis Datum Übernachtung/Verpflegung ca. Euro an dem Seminar Fahrtkosten (netto) ca. Euro Seminarkosten inkl. Arbeitsmittel ca. Euro Seminartitel Datum Unterschrift/Antragsteller zur Teilnahme nach 37 Abs. 6 BetrVG/ 96 Abs. 4 SGB IX in zu entsenden. Ein Themenplan der Veranstaltung ist beigefügt. Vorsorglich hat der Betriebsrat Frau/Herrn als Ersatzteilnehmer(in) benannt. Seminarnummer Bildungszentrum Vorname/Nachname Eingangsbestätigung des Arbeitgebers: Datum Unterschrift/Arbeitgeber Bezahlte Freistellung sowie Kostenübernahme wird zugesichert: Datum Unterschrift/Arbeitgeber

148 146 Anmelden, freistellen, teilnehmen PREISE DER ZENTRALEN SEMINARE DER IG METALL 2013 Was kostet mein Seminar oder wie errechnet sich die Kategorie? LOHR BAD ORB, BERLIN, SPROCKHÖVEL, BEVERUNGEN Kategorie A B C D E F G H I Einzelpreis Gesamtpreis in 745,35 985, , , , , , , ,40 Seminardauer 3 Tage 3 Tage 3 Tage 5 Tage 3 Tage 5 Tage 5 Tage 5 Tage 2 Wochen 1 Tag Und so setzt sich der Seminarpreis in Euro im Einzelnen zusammen: Übernachtung 210,00 210,00 210,00 350,00 210,00 350,00 350,00 350,00 840,00 70,00 Verpflegung 135,00 135,00 135,00 225,00 135,00 225,00 225,00 225,00 540,00 45,00 l Betrag 345,00 345,00 345,00 575,00 345,00 575,00 575,00 575, ,00 115,00 zzgl. MwSt.* 40,35 40,35 40,35 67,25 40,35 67,25 67,25 67,25 161,40 13,45 l Betrag 385,35 385,35 385,35 642,25 385,35 642,25 642,25 642, ,40 128,45 Seminarkosten (steuerfrei) 360,00 600,00 750,00 600,00 950,00 750,00 950, , ,00 je nach Aufwand l Gesamtpreis der jeweiligen Kategorie A 745,35 B 985,35 C 1.135,35 D 1.242,25 E 1.335,35 F 1.392,25 G 1.592,25 H 1.692,25 I 2.741,40 * Die Mehrwertsteuersumme ergibt sich aus Übernachtung plus 7 %, Verpflegung plus 19 %. Anmerkung: vorbehaltlich Preis- und Mehrwertsteuererhöhung, Stand: 08/2012. Anmerkung: Bei zwei Wochen Seminardauer werden zwölf Tage ÜN/Verpflegung sowie zehn Tage Seminarkosten berechnet.

149 Anmelden, freistellen, teilnehmen 147 JUGENDBILDUNGSZENTRUM SCHLIERSEE KRITISCHE AKADEMIE INZELL Kategorie J K L M N O P Gesamtpreis in 630, , ,00 842, , , ,00 Seminardauer 3 Tage 5 Tage 2 Wochen 1 Tag 3 Tage 4 Tage 5 Tage 6 Tage Und so setzt sich der Seminarpreis in Euro im Einzelnen zusammen: Übernachtung 111,00 185,00 444,00 37,00 154,00 292,00 350,00 420,00 Verpflegung 84,00 140,00 336,00 28,00 118,00 202,00 225,00 244,00 l Betrag 195,00 325,00 780,00 65,00 272,00 494,00 575,00 664,00 Mehrwertsteuer entfällt; steuerbefreit nach 4 Nr. 25 UStG Mehrwertsteuersatz ermäßigt nach 12 Abs. 2 Nr. 8a UstG Seminarkosten (steuerfrei) 435,00 725, ,00 145,00 570,00 950,00 950,00 950,00 l Gesamtpreis der jeweiligen Kategorie J 630,00 K 1.050,00 L 2.230,00 210,00 M 842,00 N 1.444,00 O 1.525,00 P 1.614,00 Hinweise zu Inzell: Veranstalter ist die Stiftung Bildung, Erholung und Gesundheitshilfe von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Preise gelten nur, wenn das Seminar an der Kritischen Akademie stattfindet. Ansonsten gelten die Preise für Unterkunft und Verpflegung des jeweiligen Veranstaltungsortes. Auskünfte unter / In der Seminargebühr ist auch die Nutzung der Lernplattform nach dem Seminar inkludiert.

150 148 Anmelden, freistellen, teilnehmen Der Schulungsanspruch des Betriebsrates nach 37.6 BetrVG Die Erforderlichkeit bei Seminaren nach 37 Abs. 6 BetrVG und 96 Abs. 4 SGB IX. Die Seminare nach 37 Abs. 6 BetrVG und 96 Abs. 4 SGB IX vermitteln Kenntnisse, die für die Arbeit des Betriebsrates bzw. der Jugend- und Auszubildendenvertretung und der Schwerbehindertenvertretung erforderlich sind. Erforderlich sind Kenntnisse, die der Betriebsrat braucht, um seine aktuellen und künftigen Aufgaben sach- und fachgerecht zu bearbeiten. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat dazu festgestellt: Seminare sind nicht nur dann erforderlich im Sinne von 37 BetrVG, wenn sie Wissen über neue Gesetze, Tarifverträge usw. vermitteln; es kommt vielmehr auf die konkrete Situation im Betrieb und den Betriebsrat an. Das vermittelte Wissen muss einen unmittelbaren Bezug zur Betriebsratstätigkeit haben, wobei es sich sowohl um Grundwissen als auch Spezialkenntnisse handeln kann (BAG-Beschluss vom ABR 135/73 BB1975, 1112; DB 1975, 1947). Ein detaillierter Themenplan zu den einzelnen Seminaren ist vorab bei der zuständigen Verwaltungsstelle erhältlich oder über das Extranet der IG Metall zugänglich. Außerdem liegt er den Einladungsunterlagen zum Seminar bei. In den Seminaren nach 37 Abs. 6 BetrVG werden auch Grundkenntnisse vermittelt, die für die Schwerbehindertenvertretungen von Bedeutung sind. 37 Abs. 6 BetrVG begründet keinen Individualanspruch. Die Inanspruchnahme erfordert einen Beschluss des Betriebsrates. Der Betriebsrat, nicht das Betriebsratsmitglied oder das Mitglied der JAV, das zum Seminar fahren soll, muss dem Arbeitgeber die Teilnahme und die zeitliche Lage des Seminars mitteilen. Die Vertrauensleute der Schwerbehinderten entscheiden nach 96 Abs. 4 SGB IX selbstständig, ob sie an einem Seminar teilnehmen wollen. Sie haben dem Arbeitgeber die Teilnahme und die zeitliche Lage mitzuteilen.

151 Anmelden, freistellen, teilnehmen Wenn der Arbeitgeber blockt WEITERE INFORMATIONEN SIEHE RATGEBER FREI- STELLUNG» BILDUNGSWERK-NRW.DE/ FREISTELLUNGSRATGEBER 149 Der Arbeitgeber bestreitet die Erforderlichkeit des Lehrgangs. Der Arbeitgeber hält die betrieblichen Belange für nicht genügend berücksichtigt. l Der Arbeitgeber kann ein arbeitsrechtliches Verfahren einleiten, wenn er die Schulungsteilnahme des BR-Mitglieds verhindern will. HANDELN wenn der Arbeitgeber die Erforderlichkeit bestreitet, sofort eine Betriebsratssitzung einberufen. Beschließen, dass der BR an der Schulung festhält, und die Erforderlichkeit ordentlich begründen. Den Beschluss mit der Begründung dem Arbeitgeber mitteilen. Der Arbeitgeber muss die Einigungsstelle anrufen. Sie entscheidet über die zeitliche Teilnahme. Daher frühzeitig Mitteilung an den Arbeitgeber. HANDELN wenn der Arbeitgeber die betriebliche Notwendigkeit bestreitet, sofort eine Betriebsratssitzung einberufen. Beschließen, dass der BR an der zeitlichen Lage der Schulung festhält, und begründen oder mit dem Arbeitgeber einen anderen Schulungstermin vereinbaren und dafür Entgegenkommen bei anderen Seminaren vom Arbeitgeber einfordern. l Das BR-Mitglied nimmt gegen den Willen des Arbeitgebers an der Schulung teil, wenn der Arbeitgeber kein gerichtliches Verfahren einleitet oder nicht auf den Beschluss des Betriebsrates reagiert oder kurzfristig ohne vorherige Ankündigung die Seminarteilnahme verhindern will. wenn der Arbeitgeber die Einigungsstelle nicht anruft oder kurzfristig (ca. 2 Wochen vorab) trotz frühzeitiger Anmeldung die Teilnahme am Seminar verhindern will. l Der Arbeitgeber verweigert die Zahlung der Seminarkosten und des Entgeltausfalls. SEMINARKOSTEN Der Betriebsrat leitet nach Rücksprache mit der IG Metall-Verwaltungsstelle ein Beschlussverfahren zur Kostentragung durch den Arbeitgeber beim Arbeitsgereicht ein. ENTGELTAUSFALL Das einzelne BR-Mitglied muss seinen Entgeltausfall im arbeitsrechtlichen Urteilsverfahren einklagen. Dazu die IG Metall einschalten und Rechtsschutz beantragen.

152 Orientierung in bewegten Zeiten Gewerkschaftliche Bildungsarbeit Vorstand Orientierung in bewegten Zeiten Gewerkschaftliche Bildungsarbeit Vorstand 150 Anmelden, freistellen, teilnehmen Glossar Notiz zur Schnittmaske: In der Ebenen-Palette die Bild-Ebene unter der Schnittmaskenebene auswählen. Bild über Platzieren in die Ebene einfügen. Bild um 5 drehen. Notizebene löschen. Bildungsprogramm 2013 für Aktive in Betrieb und Gesellschaft Bildungsprogramm 2013 für Betriebsräte, Notiz zur Schnittmaske: In der Ebenen-Palette die Bild-Ebene unter der Schnittmaskenebene auswählen. Bild über Platzieren in die Ebene einfügen. Bild um 5 drehen. Notizebene löschen. Schwerbehindertenvertretungen und JAVen Heft 1 Aktive Heft 2 BR Alternative Wirtschaftspolitik 16, 29 42, 48, 79, Angestellte 64, 65, 78, 105 Arbeiterbewegung 15, 20 25, 41, 87 Arbeits- und Gesundheitsschutz , Arbeitsgestaltung , 65, Arbeitsorganisation des BR 133, 150, 152, 158, 159 Arbeitsrecht Arbeitsunfall Arbeitsvertrag/Arbeitsverhältnis , 253 Arbeitswelt 15, 22, 29, 40, 42 Arbeitszeit 66, 67 16, 18, Aufsichtsratsmitglieder Ausbildungsqualität 40, 74 Berufliche Bildung und Weiterbildung Berufsausbildung Berufskrankheit 56, 57, 58, Beteiligung(-srechte) 17, 23, Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) 180 Betriebsänderung 17 Betriebsratshandeln 14, 15, 16, 17, 18, 19 Betriebsratsvorsitzende/Stellvertreter(innen) Betriebswirtschaft 52 55, 79 20, Bilanzanalyse 54, , 111 Büroarbeit 60, , 84, Computer und Betriebsratsarbeit Datenschutz/Datensicherheit , 203, 238, 246, 247, 250, 255 Heft 1 Aktive Heft 2 BR Demografischer Wandel 36 70, 71, 121, 221 Diskriminierung 34, 36, 41, 44, 45, 47 Eingruppierung 68, 69 26, 27, 33 Elternzeit 76 Englisch Entgelt , 18, 26 32, 224 ERA 33, 34, 35, 36 ERA (Bezirksspezifische Angebote) Erwerbslose 109, 111 Europa/Europäische Union 48 Europäische Betriebsräte Faschismus 21, 34, 41 Frauenseminare Gefährdungsbeurteilung Gefahrstoffe Gehalt, Lohn siehe Entgelt siehe Entgelt Geschichte 15, 20, 21 25, 34, 41, 48, 87 Gesellschaftspolitik 24, 29, 30, 40 42, 48, 85 Gesundheitsförderung 94 97, 180 Gewerkschaftliche Betriebsarbeit 17, 23, 24, 29, 34, , 77, 79, 80 Gleichstellung 36, 44, 45 Globalisierung 16, 29 40, 42, Industrielle Revolution 20 Ingenieure und technische Expert(inn)en , 260 Interessenausgleich 17

153 Orientierung in bewegten Zeiten Notiz zur Schnittmaske: In der Ebenen-Palette die Bild-Ebene unter der Schnittmaskenebene auswählen. Bild über Platzieren in die Ebene einfügen. Bild um 5 drehen. Notizebene löschen. Gewerkschaftliche Bildungsarbeit Vorstand Orientierung in bewegten Zeiten Notiz zur Schnittmaske: In der Ebenen-Palette die Bild-Ebene unter der Schnittmaskenebene auswählen. Bild über Platzieren in die Ebene einfügen. Bild um 5 drehen. Notizebene löschen. Schwerbehindertenvertretungen und JAVen Gewerkschaftliche Bildungsarbeit Vorstand Anmelden, freistellen, teilnehmen 151 Bildungsprogramm 2013 für Aktive in Betrieb und Gesellschaft Bildungsprogramm 2013 für Betriebsräte, Heft 1 Aktive Heft 2 BR Interkulturelle Kompetenz 47 Jugend 38 45, 74, 75, 86, KFZ Handwerk 217, 218 KMU 37 43, 75, 93 Kommunikation 26, 43, 47, 105, Konfliktmanagement , 225 Lärm 60, 61, 64, 65 Lastenhandhabung 60, Leiharbeit und Werkvertrag 123 Leistungsermittlung/Leistunspolitik 68, 70 73, 78 18, 26, 28 32, 34 36, 65 Lohn, Gehalt siehe Entgelt siehe Entgelt Medien 26, 43 Mitbestimmung 17, 22, 23, 34, 40, 14, 15, 16, 17, im Überblick 42, 44, 45 18, 19, 21 Mitgliederwerbung 77, 80, 104, 105 Montagehandwerk 219 MTM 68, 70, 72, 73 26, 28, 30, 32 Öffentlichkeitsarbeit Ökologie 16, 29, 30, 40, 42, 79 Ökonomie 16, 29, 30, 40, 42, 48, Personalentwicklung/Personalpolitik 36 16, Personelle Maßnahmen 15, 19 Pflegezeit 77 Präsentationstechniken , 175 Produktionssysteme Psychische Belastungen 60, 62, 64, 65 84, 86, 88 92, 95, 146 Heft 1 Aktive Heft 2 BR Rassismus 34, 36, 37, 44, 45 Referent(inn)en (Ausbildung) Referent(inn)en (Weiterbildung) , 106 Respekt! Initiative 34, 36, 37, 44, 45, 47 Rhetorik Schichtarbeit 66, 67 73, 74 Schule und Arbeitswelt 112, 113 Schwerbehindertenvertretung (SBV) Sozialrecht 241, 262, 263 Sozialstaat 16, 29, 30, 40, 42 Steuerpolitik 16, 29, 30, 40 Studium 75 Suchtprävention Tarifpolitik/Tarifvertrag 14, 15, 22, 40, Teilhabepolitik Textile Dienstleistungen 216, 220, 221 Umstrukturierungen 16, 17 Verhandlungsführung Vertrauensleute 14 17, 40, 77, Volkswirtschaft 16, 29, 30, Weiterbildung und Qualifizierung Wirtschaftsausschuss , 294, 295 Wirtschaftspolitik 16, 29, 30, 40 42, Zertifikat, Seminare mit , 124, 125, /149, Zielvereinbarungen 70, 71, 78 28, 29, 36, 244

154 152 Anmelden, freistellen, teilnehmen BILDUNG BEI DER IG METALL: SCHLÜSSEL ZUM ERFOLGREICHEN HANDELN Viele gute Gründe für die Seminare bei der IG Metall Wir sind die Experten Interessenvertretung ist unsere Aufgabe. Wir kennen uns bei schwierigen Fragen aus, verhandeln Tarifverträge, entwickeln und begleiten Betriebsvereinbarungen und kämpfen zusammen mit den Beschäftigen vor Arbeitsgerichten um die Durchsetzung ihrer Rechte. IG Metall im Betrieb Interessenvertretung nach dem Betriebsverfassungsgesetz hat Grenzen. Wir informieren über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der IG Metall und haben überall kompetente Ansprechpartner vor Ort. Mit 2,3 Millionen Mitgliedern ist die IG Metall eine starke Gemeinschaft, die bei der Betriebsratsarbeit unterstützt und schützt. Die Praxis steht im Mittelpunkt Theoretisches Wissen ist unverzichtbar. In Verbindung mit der Praxis kann sich dieses Wissen zu Können und Handeln entfalten. Die Erfahrungen der Seminarteilnehmer sind die Grundlage unserer Bildungsarbeit. Wir bieten keine Patentlösungen, sondern wir unterstützen bei der Entwicklung von Initiativen und Strategien für die jeweilige Situation und Problemlage. Betriebliche Praxis im gesellschaftlichen Kontext Allgemeine ökonomische Entwicklungen, politische Vorgaben und Initiativen haben Einfluss auf die Arbeit im Betrieb. Probleme der Arbeitsgestaltung sind nicht allein durch betriebliche Maßnahmen zu lösen. Wir diskutieren in Zusammenhängen und eröffnen Perspektiven. Wir leisten Maßarbeit Unsere Betriebsräte kommen aus ganz unterschiedlichen Arbeitsgebieten. Sie sind Kaufmännische Angestellte oder Dreher, Ingenieurinnen oder Stahlwerker, Kfz-Mechatroniker, Schreinerin oder Programmierer. Für besondere Bedürfnisse, für Personengruppen und Betriebsratsgremien bieten wir Seminarkonzepte nach Maß. Intensiv und abgestimmt auf ihre ganz besondere Situation. Wir nehmen uns Zeit Gesetze und Verträge sind Werkzeuge für Betriebsräte. Wir vermitteln Hintergründe, Zusammenhänge und Anwendungsgebiete dieser Werkzeuge. Wir nehmen uns Zeit, den Umgang damit zu üben. Verstehen macht Spaß und gibt Sicherheit für die betriebliche Praxis. Wir bieten Raum für persönliche Entwicklung Fachwissen allein reicht nicht aus. Im Team arbeiten, präsentieren, argumentieren und verhandeln - all das gehört zur Betriebsratspraxis. In einer kollegialen Atmosphäre vermitteln wir in unseren Seminaren diese Kompetenzen. Mit uns entstehen Netzwerke Der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen über vergleichbare Situationen im Betrieb, über Konflikte mit dem Arbeitgeber und über gute Lösungen macht Mut und stärkt für die eigene Betriebsratsarbeit. Wir fördern fachgruppenspezifische Netzwerke, beispielsweise Kfz-Handwerk, Textil- oder Stahlindustrie. Das hilft, wenn es einmal schwierig wird.

155 Übersicht der IG Metall-Bildungszentren/Seminarkürzel IG Metall Jugendbildungszentrum Schliersee Kürzel/Seminarnummer: JA, JB Unterleiten 28, Schliersee Telefon: / Fax: / [email protected] Internet: IG Metall-Bildungszentrum Lohr Bad Orb Kürzel Bad Orb/Seminarnummer: OA, OB, OE, OH, OR, OX Würzburger Str. 51, Bad Orb Telefon: /89 0 Fax: / [email protected] Kürzel Lohr/Seminarnummer: LO, LH, LS, LZ, LX Willi-Bleicher-Str. 1, Lohr Telefon: / Fax: / [email protected] Internet: IG Metall-Bildungszentrum Berlin Kürzel/Seminarnummer: BB, BE, BL, BO, BS, BX Am Pichelssee 30, Berlin Telefon: 0 30/ Fax: 0 30/ [email protected] Internet: IG Metall-Bildungszentrum Sprockhövel Kürzel/Seminarnummer: SB, SE, SF, SG, SH, SI, SK, SL, SM, SN, SX Otto-Brenner-Str. 100, Sprockhövel Telefon: / Fax: / [email protected] Internet: IG Metall-Bildungszentrum Beverungen Kürzel/Seminarnummer: WA, WB, WD, WX Elisenhöhe, Beverungen Telefon: / Fax: / [email protected] Internet: Kritische Akademie Inzell Kürzel/Seminarnummer: AK, KX Salinenweg 45, Inzell Telefon: / Fax: / [email protected] Internet:

156 Orientierung in bewegten Zeiten Gewerkschaftliche Bildungsarbeit Vorstand Orientierung in bewegten Zeiten Gewerkschaftliche Bildungsarbeit Vorstand Notiz zur Schnittmaske: In der Ebenen-Palette die Bild-Ebene unter der Schnittmaskenebene auswählen. Bild über Platzieren in die Ebene einfügen. Bild um 5 drehen. Notizebene löschen. Notiz zur Schnittmaske: In der Ebenen-Palette die Bild-Ebene unter der Schnittmaskenebene auswählen. Bild über Platzieren in die Ebene einfügen. Bild um 5 drehen. Notizebene löschen. Bildungsprogramm 2013 für Aktive in Betrieb und Gesellschaft Bildungsprogramm 2013 für Betriebsräte, Schwerbehindertenvertretungen und JAVen ORIENTIERUNG IN BEWEGTEN ZEITEN Bildungsprogramm der IG Metall 2013 Das ganze Programm in zwei Teilen Zur besseren Übersichtlichkeit sind unsere Bildungsangebote in zwei Heften: Das Heft Für Aktive in Betrieb und Gesellschaft beinhaltet alle Seminare für interessierte Beschäftigte, betriebliche Interessenvertreter und Multiplikatoren nach Bildungsurlaubsgesetz und 37.7 BetrVG. Das Heft Für Betriebsräte, Schwerbehindertenvertretungen und JAVen enthält alle Seminare nach 37.6 und 96.4 SGB IX. Bildungsberatung und Bildungswerbung Zur Unterstützung der betrieblichen Bildungsberatung stellen wir unser Konzept Eine Stunde für die Bildung im Extranet der IG Metall zur Verfügung. Es beinhaltet wertvolle Tipps, Informationen und Hilfsmittel zur Bildungsplanung und -beratung einzelner Kolleg(in)en und Gremien. Zu finden unter > Praxis > Aktive > Referenten > Bildungsberatung IG Metall FB Gewerkschaftliche Bildungsarbeit Wilhelm-Leuschner-Straße Frankfurt am Main Tel.: 069/ Fax: 069/ Prod.-Nr

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