Henning Korell

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1 Henning Korell Universität Leipzig Institut für Linguistik PD Dr. J. Dölling Semantik-Zirkel Henning Korell Created Objects, Coherence and Anaphora 1. Einleitung - Problem: Lässt sich aus der Proposition eines Satzes mit einem creation verb die Existenz seines Objekts logisch folgern? Das Objekt existiert erst dann, wenn das Schaffensereignis abgeschlossen ist. - Spezialfall Progressiv: Existenz-Entailment ist nicht gegeben; dies sollte in der semantischen Repräsentation berücksichtigt werden. - Eine Theorie für Diskurs-Anaphern (z.b. DRT) sollte Anaphern für indefinite Objekte im Skopus eines progressivierten creation verb also nicht zulassen. (2) a. Susan was writing a book. #It was long and interesting. b. John was building a house. #He moved into it. c. John was painting a picture. #It was a masterpiece. - Wie sind jedoch Beispiele wie in Satz (3) zu verstehen? (3) a. John was building a house. His brother designed it. b. Susan is writing a book. It is coming together nicely. c. Jimmy is painting a picture. It might be a masterpiece. d. Bill is writing a program. It is in Prolog. - Aus dem jeweils ersten Satz lässt sich die Existenz des fertigen Objekts genauso wenig wie oben logisch folgern dennoch scheint die anaphorische Bindung hier zu funktionieren. Wie kann man also diese Fälle voneinander unterscheiden? - Vorgehensweise: Informationen über Tempus und Bedingungen für die zeitliche Interpretation bekommen wir aus zwei Quellen. Die eine ist semantischer Natur i.s.v. strikten grammatikalischen Beschränkungen wie in DRT (Kamp&Reyle 1993); pragmatische Information über die Platzierung von eventualities in einem größeren temporalen Kontext ist mit Hilfe von SDRT (Lascarides&Asher 1993) zu gewinnen. Nur die Kombination dieser beiden Modelle wird die hier behandelten Phänomene angemessen darstellen können. 2. Grundlagen für die Analyse in SDRT - Für creation verbs muss Inkrementalität (I-Theme) angenommen werden, da mit jedem Teilereignis des Bauen-Ereignisses ein weiterer Teil des Objekts entsteht.

2 Henning Korell Für das Progressiv wird nach Asher (1992) folgende Analyse angenommen. Entscheidend ist das nicht-monotone Konditional >. - I-Theme und Progressive Axiom zusammen ergeben folgende Repräsentation: - Drei Klassen von Objekten i. Partial objects: Das Progressiv gewährleistet die Existenz eines Teilobjekts, da schon ein Teil des Ereignisses stattgefunden hat; I-Theme liefert einen Homomorphismus zwischen dem Ereignis und einem Objekt. Also existiert schon ein Teil des genannten Objekts, über den wir aber sonst nichts weiter aussagen können. Bei (9) im Vergleich funktioniert die Anapher nicht, da dieses Prädikat ein fertiges Objekt verlangt. ii. Abstract objects: Hier bezieht sich das Pronomen auf eine Vorstellung von einem Objekt oder ein Ziel eines Prozesses. Es können bspw. Aussagen über die Eigenschaften des noch zu bauenden Objekts gemacht werden. Für die Analyse in SDRT gehen wir hier von einem template vom Typ m nach Piñón (2005) aus. Diese Objekte existieren unabhängig von der Kreation eines physischen Objekts, das diese realisiert. Weiter wird eine Instantiierungsrelation benötigt:

3 Henning Korell ist eine Teil-von-Relation für einzelne Objekte und ' ist die entsprechende Relation für die templates der einzelnen Objekte. iii. Operator licensing: Unter Berücksichtigung von Tempuseigenschaften, Modalund Prog-Operatoren können sonst schlechte Fälle zu gelungenen Anaphern werden. Durch den Modal-Operator bekommen wir eine Lesart wie bei einem zukünftigen Ereignis. Sätze im Progressiv verhalten sich wie statives in einem Diskurs, sie überlappen zeitlich. 2.1 Exkurs DRT SDRT - Die klassische DRT will eine präzise Semantik für sprachliche Äußerungen in Diskursen (Satzfolgen), nicht nur für einzelne Sätze, entwickeln. Für jeden Satz wird eine DRS konstruiert, die in die übergeordnete DRS eines Vorgängertextes (sofern vorhanden) integriert wird. Vorteil: Anaphorische Relationen können leicht formalisiert werden, indem man eine Variable einführt und den Bezug zum passenden Diskursreferenten in einer übergeordneten DRS herstellt. In einer DRS K sind Anaphern beschränkt. Nur solche Diskursreferenten sind zugänglich, die in durch Diskursrelationen mit K verbundenen DRSen stehen. Nachteil: In DRT wird die Existenz des fertigen Objekts trotz Progressiv unterstellt. - SDRT will die Wechselbeziehungen zwischen Äußerungen besser erklären, indem sie die Rhetorische Struktur (RS) eines Diskurses mittels Rhetorischer Relationen (RR) abbildet. - Zwei Relationen sind für uns heute wichtig: Narration: verbindet zwei Propositionen, gdw. das von der ersten beschriebene Ereignis dem der zweiten Proposition zeitlich vorausgeht. Elaboration: verbindet zwei Propositionen, gdw. die zweite mehr Details über das in der ersten Proposition beschriebene Ereignis liefert. - Der Hörer wählt immer die Interpretation einer Äußerung die am ehesten kohärent ist mit dem Diskurs; nach dem Prinzip MDC Maximise Discourse Coherence The logical form of a discourse is always a logical form that's maximal in the partial order of the possible interpretations, i.e. those which are consistent with compositional semantics and monotonic constraints on anaphora resolution.

4 Henning Korell Formale Analyse i. Partial objects: - In dieser Analyse zeigt zeitliches Überlappen an; das Zeichen π markiert die Struktur als eine einzelne SDRS, die in eine übergeordnete SDRS einer komplexeren Äußerung eingebettet ist. Abweichend von der Standard-SDRT wird Tempusinformation unabhängig von den Diskursrelationen repräsentiert. ii. Abstract objects: - Nachdem wir die Abbildung von templates zu Instantiierungen eingeführt haben. Entsteht ein Problem mit Ambiguität. Wenn man etwas erschafft, dann hat man auch eine Vorstellung davon eben den Bauplan eines Hauses, dies ist ein template oder eine Instanz davon. (vgl. (11) a.). Das versteht McCready als eine Art der Koprädikation. Um beide prädizierten Objekte zu erfassen, schlägt er dot objects vor. Diese haben komplexe Typen, die aus zwei (oder mehr, möglicherweise sogar unvereinbaren) constituent types bestehen. Bei der Verbindung zweier solcher Objekte ist dann durch Interpretation das je passende oder auch beide gleichzeitig zugänglich. Auch wenn diese objects nicht direkt in der SDRS auftauchen, sind sie für SDRT wie folgt formalisiert:

5 Henning Korell Precondition: Die zeitliche Abfolge der Ereignisse ist durch Weltwissen bestimmt. Ein Haus kann erst nach Erstellung des Bauplans gebaut werden. Es wird ein Axiom benötigt, das diese Intuition erfüllt und das zweite Ereignis als Vorbedingung für das erste beschreibt. - Daraus ergibt sich die zeitliche Abfolge: Die main eventuality von β liegt vor der von α.

6 Henning Korell iii. Operator licensing: Im Progressiv werden zwei aufeinander folgende Sätze als überlappend interpretiert. - Für die endgültige Repräsentation für (29) a. wird wieder ein Axiom für Weltwissen benötigt: (Intuitiv überlappt das Schwer-daran-Arbeiten mit dem Bauens-Ereignis, deswegen Elaboration der main eventuality von β bzgl. der von α.) - Hier die korrekte Repräsentation des Satzes; wir wollen aber auch zeigen, dass das Antezedens für die Anapher nicht zugänglich ist, wenn Weltwissen und Information über Tempus in Konflikt geraten.

7 Henning Korell Misslungene anaphorische Relation: (38) John is building a house. #He is painting it blue. - Bei zwei Sätzen im Progressiv müssten ihre eventualities π und π' überlappen, doch nach Axiom (34) ist Narration vorgegeben und somit zeitliche Folge me(π) < me(π'). Das ergibt einen direkten Widerspruch; der Diskurs wird inkohärent für den Fall, dass die unterspezifizierte Bedingung y =? nach x aufgelöst wird. - Modalsätze: Der Modal-Operator bringt eine Interpretation nach Abschluss des Schaffens-Ereignisses, somit wird das fertige Objekt zugänglich. Das Modal-Auxiliar induziert eine binäre Relation für SDRSn, so interpretiert, dass 1. SDRS die 2. beschränkt, der Restriktor ist das erste Argument der Relation R, weiter führt das Modal-Auxiliar bestimmte Bedingungen in die SDRS ein, das ist das 2. Argument der Relation. Bedingung t t' zeigt an, dass das Komplement des Modals interpretiert wird zu einer zeit, die nicht vor der Referenz-Zeit liegen darf. - Die rhetorische Relation in a. impliziert zeitliches Überlappen, b. hingegen impliziert zeitliche Abfolge der beiden Ereignisse.

8 Henning Korell Die räumlich-zeitliche Abfolge von Narration zusammen mit dem Weltwissen, dass der Bau eines Objekts i.d.r. vor dem Anstrich erfolgt, ergibt die endgültige Struktur (35): - Misslungene Relation bei Modalität: Die Semantik der Elaboration (vgl. Axiom (36)) schreibt Überlappen für me(π) me(π') vor, doch der Modal-Operator gibt vor, dass t' komplett unabhängig von t, zur Zeit des progressivierten Ereignisses ist. Der Diskurs wird inkonsistent, wenn das Pronomen auf das Haus (oder ein Teil-Objekt von 'Haus') referiert. (39) John is building a house. #He might put the finishing touches on it. - McCready schlägt eine analoge Analyse für choice verbs vor; vgl. versus

9 Henning Korell Literatur: (Auswahl) - Asher, N. & Lascarides, A. (2003) Logics of Conversation. Cambridge University Press. - Asher, N. & Pustejovsky, J. (2005) 'Word meaning and commonsense metaphysics'. Ms., UT-Austin and Brandeis University, Available from Semantics Archive. - McCready, E. (2003) 'Anaphora and (un)finished objects'. In Proceedings of WCCFL 22. Cascadilla Press. - McCready, E. (2006) 'Created Objects, Coherence and Anaphora'. In Journal of Semantics 23: Piñón, C. (2005) 'Verbs of creation'. To appear 2007 in Event Structures in Linguistic Form and Interpretation. Mouton de Gruyter. - von Stechow, A. (2001) 'Temporally opaque arguments in verbs of creation'. In C. Cecchetto, G. Chierchia & M. T. Guasti (eds.), Semantic Interfaces: Reference, Anaphora and Aspect.CSLI Publications, Stanford, CA.

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