Groupware. Stand : Februar 2006
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- Paul Reuter
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1 Groupware Stand : Februar 2006
2 CSCW - Definition CSCW (dt.: computerunterstützte Gruppenarbeit) "... bezeichnet Arbeitsszenarien, die mit Hilfe von Informationssystemen Gruppenarbeit verbessern." (P. Mertens (Hrsg.), Lexikon der Wirtschaftsinformatik 2001, S. 113) CSCW ist ein multidisziplinäres Forschungs-, Entwicklungs- und Anwendungsfeld, das Elemente insbesondere aus den Arbeitswissenschaften, der Soziologie, der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik vereinigt. Ausgangspunkt für CSCW-Systeme sind die Orientierung an der Arbeit einer Gruppe und die daraus resultierenden Anforderungen an die Gestaltung von Arbeitsmaterialien und Werkzeugen innerhalb von Informationssystemen." (P. Mertens (Hrsg.), Lexikon der Wirtschaftsinformatik 2001, S. 113)
3 CSCW - Definition cont. «Computer Supported Cooperative Work (CSCW) ist die Bezeichnung des Forschungsgebietes, welches auf interdisziplinärer Basis untersucht, wie Individuen in Arbeitsgruppen oder Teams zusammenarbeiten und wie sie dabei durch Information- und Kommunikationstechnologie unterstützt werden können.» Quelle: Teufel et al.: «Computerunterstützung für die Gruppenarbeit»
4 CSCW-Klassifikation
5 Groupware - Definition Erfassung, Speicherung, Transformation und Verteilung von Information für Gruppen Groupware unterstützt Aufgaben, deren Ablauf nicht im vorhinein festliegt Erleichtert Zusammenarbeit durch die Verwaltung des gemeinsam bearbeiteten Materials Arbeitsrichtlinien und -abläufe können, müssen aber nicht vorgegeben werden
6 3k-Modell Mechanismen der Interaktion Kommunikation: Austausch von Informationen verstanden, also von zweckorientierten oder zielgerichteten Daten bzw. Nachrichten Koordination: Integration der Handlungen von verteilten Elementen und Teilsystemen im Sinne der Zielerreichung des Gesamtsystem Kooperation: Arbeitsteilige Leistungserstellung zwischen verteilten Aufgabenträgern, Organisationseinheiten oder Organisationen Kollaboration: Spezialfall der Kooperation: gemeinsame Ausführung einer Teilaufgabe am gleichen Produkt durch verteilte Elemente
7 Groupware - Einordnung Aufgabe Ziel Gruppe Arbeitsgruppe Team Gruppenprozesse Kommunikation Abstimmung Koordination Ziele Kooperation
8 Kommunikations-, Kooperationsund Koordinationsprozesse Individuum Gruppe 3K - Prozess Kommunikation Kooperation (editieren, entwickeln, ) Koordinieren Individuelles Erstel len, Editieren, Lesen synchron asynchron synchrones asynchron Nachvollziehen des KKK Prozesses Informationsverteilung & -retrieval Daten Groupware, Wissensmanagementsysteme, Lernumgebungen, WWW,
9 Groupware - Klassifikation gleicher Ort gleiche Zeit «Group Decision Support Systeme» verschiedene Zeiten elektronische Pinnwand verschiedene Orte Mehrbenutzereditoren «Electronic Mail»
10 Groupware - Motiv Arbeiten in Gruppenstrukturen, in welchen kooperativ zusammengewirkt wird, bringen eine bessere Leistung bezüglich der Effizienz oder Persönlichkeitsführung hervor. Die Arbeit in Gruppen, welche in informationstechnologieintensiven Bereichen tätig sind, ruft Bedürfnisse bezüglich der Gruppenunterstützung durch spezialisierte Applikationen hervor.
11 Groupware - Systemklassen Kommunikation Gemeinsame Informationsräume Workflow Management Workgroup Computing
12 Systemklasse gemeinsame Informationsräume Unterstützen die Steuerung des gemeinsamen Zugriffs auf Daten durch die Gruppenmitglieder. Bulletin Board-Systeme Verteilte Hypertext-Systeme
13 Systemklasse Workflow Management Unterstützen die betrieblichen Abläufe eines Unternehmens. Workflow Management-Systeme stehen im starken Zusammenhang mit dem Grundproblem der Betriebswirtschaftslehre: dem Koordinationsproblem.
14 Systemklasse Workgroup Computing Unterstützen die Kooperation von Gruppenmitgliedern bei der Erfüllung von Aufgaben mit mittlerem bis geringem Strukturierungsgrad und mit einer niedrigen Wiederholungsfrequenz. Planungssysteme Gruppeneditoren Entscheidungsunterstützungssysteme Sitzungsunterstützungssysteme Verteilte Hypertext-Systeme
15 Groupware vs. Workflow Merkmal Workflow Groupware Prozesse stark strukturiert unstrukturiert, team- und projektorientiert Modellierung Ja aktiver Eingriff in die Arbeitsablaufgestaltung Nein nur Bereitstellung der Daten Kontrolle durch das System eigenverantwortlich durch die Benutzer Fokus Geschäftsprozesse Informationsfluss
16 Groupware vs. Workflow cont. Merkmal Workflow Groupware Benutzer passiv push-prinzip aktiv pull-prinzip System aktiv passiv Administration zentral dezentral Einführung/ Komplexität hoch hoch
17 Groupware - Demo Kostenlose Groove Preview Edition erhältlich:
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