Skript Einführung in SPSS
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- Bella Dressler
- vor 9 Jahren
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Transkript
1 SPSSinteraktiv Faktorenanalyse Skript Einführung in SPSS Faktorenanalyse Explorative Faktorenanalyse Hauptkomponentenanalyse (PCA) Hinweise zum Schreiben des statistischen Reports 1. Sämtliche Tabellen und Abbildungen im Report sollten nummeriert und beschriftet sein! 2. Der Report sollte so gestaltet sein, dass jemand, der die Daten nicht kennt, alle Berechnungen nachvollziehen kann! 3. Falls Ihr Euch bei der Bedeutung bestimmter Output-Elemente unsicher seid, könnt Ihr den Result Coach verwenden: Entsprechendes Element anklicken, dann rechte Maustaste Result Coach (bzw. Ergebnis-Assistent in deutschen Versionen): Hier wird Euch Schritt für Schritt an einem Beispiel jede Kenngröße erklärt!
2 SPSSinteraktiv Faktorenanalyse Faktorenanalyse Hauptkomponentenanalyse (Principal Components Analysis) Analysieren Dimensionsreduktion (data reduction) Faktorenanalyse (factor analysis) In dem Menü im linken Fenster alle Variablen, die in die Faktorenanalyse eingehen sollen, auswählen Einstellungen Deskriptive Statistik, Eignung der Daten Unter dem Button Deskriptive Statistik (Descriptives ) kann man sich die deskriptiven Statistiken und Korrelationen aller Variablen ausgeben lassen. Darüber hinaus werden hier die Einstellungen vorgenommen, um die Eignung der Daten für eine Faktorenanalyse zu prüfen. Es kann hilfreich sein, sich verschiedene Maße zur Eignung der Variablen anzusehen, um ein differenziertes Bild zu erhalten! Mittelwerte und Standardabweichungen für alle Variablen Ausgabe der Schätzung der anfänglichen Kommunalitäten der Variablen ohne Extraktion von Faktoren Berechnung des MSA-Index (Measure of Sampling Adequacy) für jede Variable, Anti-Image (nicht durch andere Variablen aufgeklärte Korrelationen) aller Variablenkombinationen Signifikanz der einzelnen Korrelationen KMO: Gibt das Ausmaß an, in dem die Variablen zusammengehören Bartlett: Prüft die gesamte Korrelationsmatrix auf Signifikanz
3 SPSSinteraktiv Faktorenanalyse Faktorenextraktion Im Menü Extraktion (Extraction) wird die Art der Faktorenextraktion festgelegt. Als Methode solltet Ihr die Hauptkomponentenanalyse wählen (Principal Components) gibt die Ladungen aller Variablen auf den unrotierten Faktoren an Standardeinstellung ist, dass alle Faktoren mit einem Eigenwert über 1 extrahiert werden. Diese Einstellung kann geändert werden, wenn man z.b. nur Faktoren mit sehr hohen Eigenwerten untersuchen will. Optional ist es auch möglich, die Anzahl der Faktoren von vornherein zu begrenzen (Number of factors). graphische Entscheidungshilfe bei der Bestimmung der Anzahl der Faktoren Rotation der Faktoren Im Menü Rotation kann festgelegt werden, ob und mit welcher Methode die Faktoren rotiert werden sollen. Die einfachste Interpretation ermöglicht die Varimax- Rotation. Dabei werden die Faktoren so rotiert, dass hohe Faktorladungen noch stärker, niedrige noch niedriger werden (orthogonale) Faktoren. Somit wird die Varianz der Faktorladungen pro Faktor maximiert. Die Faktoren sind unabhängig (orthogonal). Für eine schiefwinklige Rotation (die Faktoren korrelieren dann untereinander) ist die Oblimin- Methode gut geeignet. gibt die Faktorladungen aus, die sich durch die Rotation ergeben stellt die Ladungen der Variablen auf den ersten drei Faktoren graphisch dar Optionen Legt fest, wie mit Missings verfahren werden soll Die Variablen werden absteigend nach Höhe ihrer Faktorladungen auf den einzelnen Faktoren sortiert Die Ausgabe geringer Faktorladungen kann der Übersichtlichkeit wegen auch unterdrückt werden. Festzulegen ist dann ein Mindestwert (z.b. 0.3)
4 SPSSinteraktiv Faktorenanalyse Werte Sollen die Ergebnisse (Faktoren) der Analyse später weiterverwendet werden, bietet SPSS die Möglichkeit, die Faktoren zu speichern. Dazu wählt das Dialogfeld Werte aus und aktiviert das Kästchen Als Variablen speichern. Durch die Aktivierung dieses Feldes werden in der Datendatei soviele neue Variablen eingefügt, wie Faktoren extrahiert wurden. Die den neuen Faktorvariablen zugeordneten Werte werden geschätzt. Dazu stehen in SPSS diese drei Methoden zur Verfügung. (Regression ist die Standardeinstellung) Alle drei Methoden führen zu einem Variablenmittelwert von Null. Unter der Hauptkomponentenanalyse (dem in den Sozialwissenschaften gebräuchlichsten Verfahren zur Durchführung einer Faktorenanalyse) ergeben alle drei Methoden die gleichen Faktorwerte.
5 SPSSinteraktiv Faktorenanalyse Output Eignung der Daten für die Faktorenanalyse Nach den deskriptiven Statistiken wird die Korrelationsmatrix aller Variablen ausgegeben. Je höher der Anteil hoher Korrelationen, umso besser sind die Daten für eine Faktorenanalyse geeignet. Im unteren Teil dieser Tabelle befindet sich eine zweite Matrix, diese enthält die p-werte der Signifikanztests der Korrelationen. Analog gilt, je mehr Korrelationen signifikant sind, umso besser. Korrelation Signifikanz (1-seitig) Ich bin ein glücklicher über mich. über mich. Korrelationsmatrix Häufig zweifel ich an mir Ich besitze viele Stärken. Ich vergleiche mich oft mit anderen Personen. Oft rede ich schlecht über mich. 1,000,395,186,104,184,107,395 1,000,107,441,488,466,186,107 1,000,191,068,163,104,441,191 1,000,392,606,184,488,068,392 1,000,555,107,466,163,606,555 1,000,000,066,201,068,195,000,194,000,000,000,066,194,061,294,094,201,000,061,001,000,068,000,294,001,000,195,000,094,000,000 Andauernd mache ich mir Gedanken, was an mir besser sein könnte. Aber Vorsicht: Die Signifikanz hängt auch von der Anzahl der Versuchspersonen ab! Auch geringe Korrelationen können bei genügend hoher Anzahl signifikant werden, sind damit aber trotzdem nicht besser für eine Faktorenanalyse geeignet! Schneller überschaubar ist die nächste Ausgabe: KMO-Index und Bartlett-Test. Damit wird überprüft, ob ein nennenswerter Zusammenhang zwischen allen Variablen besteht. Ist dies nicht der Fall, macht die Faktorenanalyse keinen Sinn. Der KMO-Index gilt als bestes zur Verfügung stehendes Verfahren zur Prüfung der Eignung der Daten! KMO- und Bartlett-Test Maß der Stichprobeneignung nach Kaiser-Meyer-Olkin. Bartlett-Test auf Sphärizität Ungefähres Chi-Quadrat df Signifikanz nach Bartlett,725 93,576 15,000 Ein KMO-Index von.73 entspricht einem ziemlich guten Ausmaß an Interkorrelation zwischen allen Variablen (zur Bewertung der Höhe vgl. Folien!) Der Bartlett-Test prüft die H0, dass in der Population kein Zusammenhang zwischen den Variablen besteht. Wird der Test signifikant, ist diese Hypothese mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von höchstens 5% widerlegt. Es existieren weitere Tests, die dem Bartlett-Test überlegen sind (z.b. Tests von Brien, Steiger), diese sind jedoch in SPSS nicht realisiert. Deshalb sollte der Bartlett-Test nicht in Eurem Bericht erscheinen, greift lieber auf KMO und MSA-Index zurück! Die folgende Tabelle ist eine Anti-Image-Matrix. Anti-Image ist der Teil einer Korrelation, der nicht durch andere Variablen erklärt werden kann. Es werden also alle anderen Variablen aus einer Korrelation auspartialisiert (somit also Partialkorrelationen höherer Ordnung r berechnet). Das Anti-Image berechnet sich als 1 - r
6 SPSSinteraktiv Faktorenanalyse Die Begriffe Image und Anti-Image stammen von Guttman. Image bedeutet soviel wie Abbildung einer Variablen durch andere Variablen, also der gemeinsame Varianzanteil zweier Variablen, der durch alle anderen Variablen erklärbar ist. Entsprechend wird der Teil, der nicht durch die anderen Variablen aufgeklärt wird, als Anti-Image bezeichnet. Dieser ist bis zu einem bestimmten Grad vergleichbar mit den Residuen in der Regression, nur dass es sich dabei um den nicht erklärten Varianzanteil einer Variablen (des Kriteriums) handelt, während es hier um den nicht erklärten gemeinsamen Varianzanteil zweier Variablen, also um eine Korrelation, geht. Da es für die Faktorenanalyse wichtig ist, dass die Variablen hoch korrelieren und Ähnliches messen, sollte der nicht erklärte gemeinsame Varianzanteil zweier Variablen, das Anti-Image gering sein. Je mehr Werte in der Anti-Image-Matrix nahe 0 sind, umso besser sind die Daten für eine Faktorenanalyse geeignet. Achtung: In der Diagonale stehen keine Anti-Imagewerte, sondern der MSA-Index für jede Variable! Dieser entspricht dem KMO-Index, nur wird dieser in dem Fall nicht für die gesamte Matrix, sondern für einzelne Variablen auf Grundlage der Anti-Image-Matrix berechnet. Somit gibt er an, inwiefern eine Variable zu den restlichen passt. Je höher der Wert, desto stärker die Zusammengehörigkeit (vgl. Folien). Beispiel: Ein MSA-Index von.53 bedeutet kläglich! Anti-Image-Matrizen Anti-Image-Kovarianz Anti-Image-Korrelation a. Maß der Stichprobeneignung Ich bin ein glücklicher Häufig zweifel ich an mir Ich besitze viele Stärken.,823 -,320 -,140 -,320,843 -,034 -,140 -,034,964,525 a -,384 -,157 -,384,530 a -,038 -,157 -,038,638 a Die Anti-Image-Kovarianz- Matrix ist nicht weiter interessant für die Frage der Eignung der Variablen für die Faktorenanalyse! MSA-Indizes Anti-Images Die Berechnung des MSA-Index liefert Anhaltspunkte, falls es erforderlich wird, Variablen zu entfernen. Die Anti-Image-Matrix gehört nicht in Euren Report! Falls Ihr die MSA-Indizes erwähnen wollt, ist es sinnvoller, diese in einer eigenen Tabelle darzustellen! Kommunalitäten Anteil der Gesamtvarianz einer Variablen, der der durch die Faktoren erklärt wird (h²) Kommunalitäten Anfänglich Extraktion 1,000,730 1,000,620 1,000,399 1,000,619 über mich. 1,000,600 1,000,746 Anteil der Varianz, der durch alle Faktoren (nicht nur die extrahierten) erklärt wird Anteil der Varianz, der durch alle Faktoren, die nach der Extraktion übrig blieben, erklärt wird (war z.b. das Extraktionskriterium ein Eigenwert über 1, so gibt der Wert die Varianzaufklärung durch alle Faktoren mit einem Eigenwert größer/gleich 1 an) je höher die Werte (Wertebereich 0-1), umso besser die Varianzaufklärung und umso stärker die Faktoren!
7 SPSSinteraktiv Faktorenanalyse Eigenwerte, Gesamtvarianzaufklärung Diese Tabelle liefert die Eigenwerte der Faktoren, woraus sich wiederum die Varianzaufklärung berechnen lässt. Ein Eigenwert ist der Anteil der Gesamtvarianz, der durch einen Faktor erklärt wird. Da mit z-standardisierten Variablen gerechnet wird, ist die Varianz jeder einzelnen Variable 1. Insgesamt sind im Beispiel sechs Variablen verwendet worden. Diese haben somit eine Gesamtvarianz von 6. Der Eigenwert gibt den Varianzanteil an, den der jeweilige Faktor aufklärt. Für die erste Komponente liegt er bei Daraus lässt sich der relative erklärte Varianzanteil errechnen: 2.631/6 = Dies entspricht 43.85% der Gesamtvarianz. Dieser Wert ist ebenfalls in der Tabelle verzeichnet. Eigenwerte lassen sich als Summe der quadrierten Ladungen aller Variablen auf einem Faktor berechnen. Faktor 1:.81² + 776² ² = (Faktorladungen siehe Komponentenmatrix!) Komponente Erklärte Gesamtvarianz Summen von quadrierten Faktorladungen Rotierte Summe der quadrierten Anfängliche Eigenwerte für Extraktion Ladungen Gesamt % der Varianz Kumulierte % Gesamt % der Varianz Kumulierte % Gesamt % der Varianz Kumulierte % 2,631 43,855 43,855 2,631 43,855 43,855 2,411 40,190 40,190 1,082 18,039 61,894 1,082 18,039 61,894 1,302 21,704 61,894,939 15,645 77,539,570 9,507 87,046,433 7,214 94,260,344 5, ,000 Eigenwerte und Varianzaufklärung aller Faktoren ohne Extraktion Eigenwerte und Varianzaufklärung aller Faktoren mit Eigenwerten über 1 Eigenwerte und Varianzaufklärung aller Faktoren mit Eigenwerten über 1 nach Rotation: wie man sieht, hat sich die Gesamtvarianzaufklärung (61.89%) nicht geändert, aber die Eigenwerte und somit die Varianzaufklärungen für die einzelnen Faktoren. Dies ist auf die varianzmaximierende Rotation zurückzuführen. Screeplot Der Screeplot stellt eine Unterstützung bei der Auswahl der Faktoren dar. Dabei wählt man die Variablen aus, die den Hang darstellen, das Geröll hingegen, also Variablen mit eher geringen Eigenwerten, lässt man weg. Man orientiert sich dabei am Knick. 2,5 2,0 Screeplot Im Beispiel würde sich demnach ein Faktor ergeben, der sich vor dem Knick befindet. Dieses Auswahlkriterium wäre in dem Fall aber nicht optimal. Der zweite Faktor klärt immerhin auch noch 18% der Varianz auf und steigert die Varianzaufklärung von rund 44% auf ca. 62%! Eigenwert 1,5 1,0 Hier sieht man auch, dass es nicht immer nur einen Knick gibt. Allerdings sind der dritte bis sechste Faktor sowieso von untergeordneter Bedeutung, weil ihre Eigenwerte unter 1 liegen! 0, Faktor
8 SPSSinteraktiv Faktorenanalyse Komponentenmatrix Die Komponentenmatrix stellt die Ladungen der Variablen mit den Faktoren (Komponenten) dar. Je höher eine Variable auf einem Faktor lädt, umso stärker repräsentiert er sie. Die Variablen sind absteigend nach Größe ihrer Faktorladungen sortiert! Komponentenmatrix a über mich. Komponente 1 2,810 -,300,776,135,751 -,236,746 -,208,407,751,297,558 a. 2 Komponenten extrahiert Rotierte Komponentenmatrix a über mich. Komponente 1 2,863,027,784,064,770,089,668,417,094,849,065,628 Rotationsmethode: Varimax mit Kaiser-Normalisierung. a. Die Rotation ist in 3 Iterationen konvergiert. Rotierte Komponentenmatrix a über mich. Komponente 1 2,863,784,770,668,849,628 Rotationsmethode: Varimax mit Kaiser-Normalisierung. a. Die Rotation ist in 3 Iterationen konvergiert. Dies sind die Faktorladungen ohne Rotation! Faktorladungen nach Varimax- Rotation Faktorladungen nach Varimax-Rotation, wobei Faktorladungen unter.5 unterdrückt wurden, es ist auf einen Blick ersichtlich, welche Variablen auf welchen Faktoren hoch laden! Beispiel: Die erste Variable lädt ursprünglich mit.81 auf dem ersten Faktor. Nach Rotation ist diese Korrelation auf.86 gestiegen. Auf dem zweiten Faktor hat sie ursprünglich eine Ladung von -.3 (korreliert also negativ mit ihm). Nach Rotation liegt diese Faktorladung beinahe bei Null. Dies verdeutlicht das Prinzip der Varianzmaximierung durch Rotation: Hohe Ladungen werden zusätzlich verstärkt, niedrige Ladungen weiter abgeschwächt. Somit wird die Varianz der Variablen auf den Faktoren maximiert. Nach der Rotation gibt es kaum noch mittlere Ladungen! Somit kann zwischen den Variablen besser differenziert werden. Komponenten-Transformationsmatrix Diese Matrix macht Aussagen über die Stärke der Rotation: Komponententransformationsmatrix Komponente ,926,377 -,377,926 Rotationsmethode: Varimax mit Kaiser-Normalisierung. Je höher die Werte über bzw. unter der Diagonalen, umso stärker war die Drehung (>0.5: starke Rotation, nahe Null: schwache Rotation). Über die Cosinus- Funktion könnte der Rotationswinkel berechnet werden.
9 SPSSinteraktiv Faktorenanalyse Rotiertes Komponentendiagramm In diesem Diagramm sind die Ladungen der Variablen auf den Faktoren graphisch dargestellt. Komponentendiagramm im rotierten Raum 1,0 0,5 item1 item4 item3 item1 und item4 laden hoch auf dem zweiten Faktor, auf dem ersten hingegen so gut wie gar nicht (um Null) Komponente 2 0,0-0,5 item7 item6 item8 alle anderen laden stark auf dem ersten Faktor, auf dem zweiten fast gar nicht item3 weicht allerdings von dieser Gruppe etwas ab und korreliert auch mittelmäßig mit dem zweiten Faktor -1,0-1,0-0,5 0,0 0,5 1,0 Komponente 1 Achtung: Die Kennzeichnung der Items stimmt nicht mit der Reihenfolge in den Komponentenmatrizen überein, weil sie dort nach Größe der Ladungen sortiert sind! Interpretation der Faktoren Dies ist der spannendste, aber auch kniffligste Teil der Faktorenanalyse: Die Faktoren müssen interpretiert und benannt werden. Eine gute Orientierung erhält man, wenn man sich an den ein oder zwei Variablen orientiert, die am höchsten auf dem jeweiligen Faktor laden, denn sie steuern schließlich auch am meisten bei. Auf Faktor 1 laden die folgenden Items: über mich. Häufig zweifle ich an mir. Dieser Faktor wäre möglicherweise als Selbstbewertung o. ä. interpretierbar Faktor 2: Eventuell Selbstbeschreibung? Hier wird deutlich, dass die Ergebnisse der Faktorenanalyse stark von der Interpretation des Forschers abhängen. Für dieses kleine Beispiel allein wären schon etliche Varianten denkbar. Hinzu kommt, dass die Ergebnisse immer davon abhängen, welche Variablen überhaupt eingehen. Hätte man weitere Variablen hinzugenommen, wären vermutlich völlig andere Faktoren herausgekommen. Das ist sowohl eine Chance, Systematiken und Modelle zu entdecken, gleichzeitig aber auch ein Risiko, weil man die Variablen solange hin- und herschieben kann, bis die gewünschten Ergebnisse zustande kommen. Deshalb sollte bei der Durchführung einer Faktorenanalyse kritisch mit den Daten umgegangen werden.
10 SPSSinteraktiv Faktorenanalyse Hinweise zum Schreiben eines statistischen Reports Fragestellung konkret formulieren Deskriptive Statistik Beschreibung der verwendeten Methoden Ergebnisdarstellung der durchgeführten Tests - Prüfen der Voraussetzungen für Korrelationsberechnung: siehe Handout Korrelation und Regression, wichtig insbesondere: die Intervallskalierung der Daten, Normalverteilung und keine Ausreißer - Prüfung der Daten auf ihre Eignung für die Faktorenanalyse (vgl. S. 4/5) - Korrelationsmatrix (nur die Hälfte unter der Diagonalen) - Faktoren: Anzahl, Eigenwerte, Varianzaufklärung - Komponentenmatrix: nichtrotierte, rotierte Lösung (dabei können niedrige Ladungen unterdrückt werden, wobei jedoch die Grenze kenntlich gemacht werden sollte!) - Interpretation der Faktoren
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