Integrationsmonitor Ein Fortschrittsbericht

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1 Pressekonferenz, 30. Juni 2016, Berlin Integrationsmonitor Ein Fortschrittsbericht Statement Prof. Dr. Axel Plünnecke Leiter Kompetenzfeld Bildung, Zuwanderung und Innovation Institut der deutschen Wirtschaft Köln Es gilt das gesprochene Wort

2 1. Aus Krisenmodus wird Integrationsmodus Der starke Zuzug von Flüchtlingen der letzten beiden Jahre hat Deutschland vor große Herausforderungen gestellt. Städte und Gemeinden mussten die Unterbringung und Versorgung der vielen Migranten organisieren. Da es in vielen Orten nicht genügend geeigneten Wohnraum gab, mussten sie vorübergehend auf Notquartiere wie Turnhallen zurückgreifen. Mittlerweile verschiebt sich der Fokus vom Krisen- auf den Integrationsmodus, denn die jüngsten Daten zur Flüchtlingsmigration zeigen: Nach dem Schließen der Balkanroute ist in den ersten Monaten des Jahres 2016 die Zahl der Erstregistrierungen von Flüchtlingen in Deutschland von im November 20 auf knapp im Mai 2016 zurückgegangen (Abbildung 1). Teile der Öffentlichkeit haben große Hoffnungen, mit der Aufnahme der Flüchtlinge nicht nur einer humanitären Verpflichtung nachzukommen sondern auch die demografischen Probleme am Arbeitsmarkt zu lösen. Allerdings unterscheiden sich Flüchtlingsmigration und (gesteuerte) Arbeitsmigration substanziell. Die Menschen flüchten nicht, um unsere Arbeitsmarktprobleme zu lösen, sondern weil sie ihre Heimat verlassen müssen. Die Integration in Beschäftigung ist daher vor allem auch eine humanitäre Aufgabe. Erste Untersuchungen zeigen, dass viele Flüchtlinge nur geringe Qualifikationen mitbringen. Allerdings bietet die günstige Altersstruktur der Asylbewerber gute Perspektiven für eine Weiterqualifizierung: Rund die Hälfte der Flüchtlinge ist im jungen erwerbsfähigen Alter von 18 bis 34 Jahren und rund 30 Prozent der Flüchtlinge sind minderjährig. Beide Gruppen können durch Schule und Berufsausbildung so gefördert werden, dass sie sich gut in den Arbeitsmarkt integrieren können. Pressestatement, : Integrationsmonitor 2

3 2. Erste Beschäftigungserfolge vor allem in Helferberufen Erste Auswertungen des IW zeigen, dass die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung von Personen mit einer Staatsangehörigkeit aus Syrien, Eritrea, Irak und Afghanistan, also den vier wichtigsten Flüchtlingsherkunftsländern, von im Januar 2014 auf rund im März 2016 gestiegen ist (Abbildung 2). Allerdings arbeiten davon fast die Hälfte, nämlich 46,6 Prozent, nur in Helferberufen (Abbildung 3). Insbesondere in den Industrie- oder Gesundheitsberufen werden aber Fachkräfte mit Berufsausbildung und Aufstiegsqualifizierungen, wie Abschlüsse als Meister, Techniker oder Fachkrankenpfleger, gesucht. Im September 20 stammten nur rund Spezialisten mit Aufstiegsqualifizierungen oder Fachkräfte in Industrieberufen aus den vier Flüchtlingsherkunftsländern, in den Gesundheitsberufen waren es sogar nur 381 Personen. Bei akademischen Tätigkeiten in den sogenannten Expertenberufen ist die Entwicklung zumindest bei den Gesundheitsberufen erfreulicher: Rund 300 Migranten waren in Industrieberufen etwas als Informatiker oder Ingenieur beschäftigt, knapp Personen in akademischen Gesundheitsberufen, beispielsweise als Arzt. Insgesamt zeigt sich vor allem in diesen Berufen auch im Zeitverlauf eine erfreuliche Dynamik. 3. Anstieg der Arbeitslosigkeit ist kein schlechtes Zeichen: Erste Flüchtlinge kommen am Arbeitsmarkt an Stärker als die Beschäftigung ist jedoch seit Januar 2014 die Arbeitslosigkeit von Personen aus den vier Flüchtlingsherkunftsländern gestiegen von im Januar 2014 auf im Mai Unter den Arbeitslosen sind 81 Prozent ohne abgeschlossene Berufsausbildung. In Pressestatement, : Integrationsmonitor 3

4 der Gesamtbevölkerung in Deutschland beträgt dieser Anteil unter Erwerbslosen rund 48 Prozent. Folglich sind unter den Arbeitslosen aus den vier Flüchtlingsherkunftsländern vergleichsweise wenig qualifizierte Personen zu finden. Aufgrund der hohen Zuwanderungsdynamik und der erst im Zeitablauf steigenden Erwerbschancen ist die (unechte) Arbeitslosenquote auf Basis der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung von 49 Prozent im Januar 2014 auf rund 66 Prozent im März 2016 gestiegen. Bei der Gesamtbevölkerung beträgt der entsprechende Vergleichswert 8,4 Prozent (Abbildung 4). Diese Entwicklung ist jedoch nicht so problematisch, wie es auf den ersten Blick scheint. Aus der Vergangenheit ist bekannt, dass die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen deutlich langsamer verläuft als die Integration anderer Zuwanderergruppen. Die ehemaligen Flüchtlinge können mit Blick auf die Erwerbstätigkeit nach rund 14 Jahren Aufenthalt in Deutschland aufholen (Abbildung 5). Die hohen Arbeitslosenzahlen können vor diesem Hintergrund auch dahingehend interpretiert werden, dass die Flüchtlinge nun zunehmend am deutschen Arbeitsmarkt ankommen. 4. Befragte Unternehmen sehen mittelfristige Beschäftigungsperspektiven für Flüchtlinge Um aktuelle Einschätzungen der Unternehmen zum Thema Integration von Flüchtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt zu erheben, wurden im Frühjahr 2016 insgesamt 540 Personalverantwortliche deutscher Unternehmen online befragt. Die wesentlichen Ergebnisse der Befragung lauten wie folgt: Etwas mehr als acht Prozent der Unternehmen beschäftigen aktuell Flüchtlinge oder haben dies innerhalb der letzten zwei Jah- Pressestatement, : Integrationsmonitor 4

5 re getan. Je größer ein Unternehmen ist, desto eher verfügt es über entsprechende Erfahrungen: In großen Unternehmen ab 250 Mitarbeitern berichtet mehr als ein Fünftel der Befragten von ersten Erfahrungen mit der Beschäftigung von Flüchtlingen. In der Befragung signalisieren die Unternehmen eine grundsätzliche Bereitschaft, Flüchtlinge einzustellen. In den nächsten sechs Monaten planen allerdings nur wenige Unternehmen ( Ja : 2 Prozent; Eher ja : 7 Prozent), Flüchtlinge zu rekrutieren. Bei den für die Beschäftigung besonders wichtigen Unternehmen ab 250 Mitarbeiten plant dies aber immerhin jedes dritte Unternehmen ( Ja : 8,5 Prozent; Eher ja : 24,5 Prozent). Innerhalb der kommenden fünf Jahre sieht gut die Hälfte der Unternehmen ein zumindest geringes Potenzial der Flüchtlinge, um ihren Personalbedarf zu decken. Es gilt: Je größer die Unternehmen sind, desto häufiger haben sie kurzfristig Einstellungspläne und sehen mittelfristig Potenziale zur Deckung ihres Personalbedarfs. Unter den Unternehmen von 50 bis 249 und ab 250 Mitarbeitern schätzen rund 75 Prozent ein zumindest geringes Potenzial der Flüchtlinge zur Fachkräftesicherung (Abbildung 6). Besonders hervorzuheben sind Unternehmen, die in den letzten zwei Jahren Beschäftigungserfahrungen mit Flüchtlingen gesammelt haben (Abbildung 7): Sie planen kurzfristig fast dreimal häufiger, weitere Flüchtlinge zu beschäftigen. Auch sehen sie mittelfristig in Flüchtlingen deutlich mehr Potenzial zur Deckung ihres Personalbedarfs. Diese Ergebnisse deuten auf positive Erfahrungen bei der Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen in diesen Unternehmen hin. Pressestatement, : Integrationsmonitor 5

6 5. Fehlende Sprachkenntnisse zentrale Beschäftigungshürde Aus Unternehmenssicht stellen vor allem unzureichende Deutschkenntnisse und mangelnde fachliche Kompetenzen eine große Hürde für die Einstellung von Flüchtlingen dar. Daneben bewertet die Mehrheit der Unternehmen unzureichende Informationen zum Qualifikationsniveau, Unsicherheiten bezüglich der Beschäftigungsdauer und den bürokratischen Aufwand bei der Einstellung von Flüchtlingen als zumindest mittlere Hürde (Abbildung 8). Auch auf Basis einer Stichprobe unter Migranten zeigt sich die Bedeutung von Sprachdefiziten für die Erwerbschancen: Bei Zuwanderern im Alter zwischen 25 und 64 Jahren, die nach ihrer eigenen Einschätzung sehr gut deutsch sprechen, liegt die Wahrscheinlichkeit, erwerbstätig zu sein, um 8,5 Prozentpunkte höher als bei vergleichbaren Personen, die ihre Sprachkenntnisse im mittleren Bereich verorten. Personen, die hingegen schlecht deutsch sprechen, liegen 18,3 Prozentpunkte darunter. Bezogen auf eine qualifizierte Beschäftigung ist der Effekt der Sprachkenntnisse noch einmal deutlich größer. 6. Guter Einstieg in Praktika und Ausbildung Unter verschiedenen Beschäftigungsformen sehen die Unternehmen am häufigsten Einsatzmöglichkeiten von Flüchtlingen im Rahmen eines Praktikums. Aber auch mit Blick auf die Möglichkeit, Flüchtlingen einen betrieblichen Ausbildungsplatz anzubieten, zeigen sich die befragten Unternehmen durchaus aufgeschlossen. Pressestatement, : Integrationsmonitor 6

7 Für die Vergabe von Ausbildungsplätzen an Flüchtlinge spielt für die Unternehmen Planungssicherheit eine wichtige Rolle: Die große Mehrheit der befragten Unternehmen sieht die mögliche Unsicherheit hinsichtlich der rechtlich zulässigen Dauer des Aufenthalts von Flüchtlingen als Einstellungshürde an (Abbildung 9). Die Frage, ob Zeitarbeit ein geeignetes Instrument darstellt, um die Einstiegsmöglichkeiten von Flüchtlingen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu fördern, wird von den Unternehmen häufiger bejaht (45 Prozent) als verneint (36 Prozent). Insbesondere große Unternehmen geben hier mit fast 70 Prozent überdurchschnittlich häufig ein positives Urteil ab. 7. Was ist zu tun? Zugang zu Sprachkursen: Eine Teilhabe am Arbeitsmarkt und im Bildungssystem setzt Kenntnisse der deutschen Sprache voraus. Daher ist die bereits im letzten Jahr erfolgte Öffnung der Integrationskurse für Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive und die im Integrationsgesetz angedachte Möglichkeit, diese zur Teilnahme verpflichten zu können, nur richtig. Allerdings scheint es nach derzeitigem Stand unwahrscheinlich, dass es zeitnah möglich sein wird, genügend Integrationskursplätze für alle Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive bereitzustellen. Zudem stellt sich die Frage nach dem Umgang mit Asylbewerbern, die nicht in die Kategorie mit guter Bleibeperspektive fallen, gleichzeitig aber auch nicht aus sicheren Herkunftsländern kommen. Die Berechtigung und mögliche Verpflichtung zur Teilnahme am Integrationskurs sollte nicht nur für Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive sondern für Pressestatement, : Integrationsmonitor 7

8 alle Asylbewerber, die nicht aus sicheren Herkunftsländern stammen, gelten. Beschleunigung der Verfahren: Das Personal des für die Asylverfahren zuständigen Bundesamts für Migration und Flüchtlinge wurde im letzten Jahr bereits deutlich aufgestockt, jedoch gibt es noch immer zu wenige Mitarbeiter. Registrierte Flüchtlinge müssen zum Teil immer noch Monate darauf warten, überhaupt einen Asylantrag stellen zu können, und wenn der Antrag gestellt ist, kann die Bearbeitung bei Fällen aus Herkunftsländern, aus denen nur einem Teil der Bewerber Schutz gewährt wird, weit über ein Jahr dauern. Auch beim Umgang mit abgelehnten Asylbewerbern gibt es häufig Schwierigkeiten und das Instrument der Duldung wird je nach Ausländerbehörde sehr unterschiedlich eingesetzt. Gelänge es, die Verfahrensdauern soweit zu reduzieren, dass zwischen Ankunft und Entscheidung über den Asylantrag maximal 3 bis 6 Monate vergehen, würden sich viele der aktuell diskutierten rechtlichen Fragen des Arbeitsmarktzugangs überhaupt nicht mehr stellen. Zugang zu Arbeit: Hierzu sollte die Bundesregierung die bestehenden rechtlichen Einschränkungen beim Arbeitsmarktzugang für Asylbewerber weiter abbauen. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die im Rahmen des Integrationsgesetzes geplante Aussetzung von Vorrangprüfung und Zeitarbeitsverbot. Allerdings sollte diese dauerhaft und vor allem überall in Deutschland erfolgen. Eine Beschränkung auf Arbeitsagenturbezirke mit günstiger Arbeitsmarktlage ist nicht sinnvoll, da Asylbewerber ihren Wohnort nicht selbst auswählen können. Zugleich tun sie sich in Regionen mit ungünstiger Arbeitsmarktlage in der Regel besonders schwer, ei- Pressestatement, : Integrationsmonitor 8

9 nen Einstieg in den Arbeitsmarkt zu finden, sodass sie gerade hier besonders gefördert werden müssen. Ausbildung: Mit Blick auf die berufliche Ausbildung ist die im Integrationsgesetz angedachte 3+2-Regelung (3 Jahr Duldung während der Ausbildung plus 2 Jahre Aufenthalt danach) gute Möglichkeit, um Planungssicherheit für Ausbildungsbetriebe und Auszubildende zu schaffen. Maßnahmen der Ausbildungsförderung für Flüchtlinge sind besonders wichtig und sollten auch für Asylbewerber zugänglich sein. Die im Integrationsgesetz geplante teilweise Öffnung der Instrumente der Bundesagentur für Arbeit ist hier ein richtiger Schritt, geht aber nicht weit genug und ist zu kompliziert geregelt. Fachkräftesicherung bei Integrationsexperten: Auswertungen des Arbeitsmarktes für Akademiker zeigen, dass gerade in den für die Integration von Flüchtlingen wichtigen akademischen Berufen in Deutschland in den letzten Monaten im Zuge der Flüchtlingsmigration Fachkräfte fehlen. So sind die Engpässe bei sozialen Expertenberufen und Juristen stark gestiegen (Abbildung 10). Hier muss die Politik durch Maßnahmen zur Fachkräftesicherung gegensteuern, um die Infrastruktur zur Integration von Flüchtlingen zu stärken. Wohnsitzauflage: Eine weitere für die Integration relevante Maßnahme ist die mit dem Integrationsgesetz geplante Wohnsitzauflage für anerkannte Flüchtlinge. Auch wenn sie nicht für Erwerbstätige und Personen in Ausbildung gelten würde, ist eine Wohnsitzauflage nicht unkritisch: Sie hemmt die Mobilität der Flüchtlinge und damit den Zugang zu sozialen Netzwerken, die ihre Integration fördern können. Allerdings zeigen Untersuchungen, dass die anerkannten Flüchtlinge freiwillig meist nicht in Regionen ziehen, wo ih- Pressestatement, : Integrationsmonitor 9

10 re Arbeitsmarktperspektiven besonders gut sind, sondern in solche, in denen sich bereits eine starke ethnische Community etabliert hat. Da die betreffenden Kommunen für einen großen Teil der Integrationsmaßnahmen aufkommen müssen und häufig nicht wirtschaftsstark sind, drohen sie bei den großen Flüchtlingszahlen überfordert zu werden. Daher kann eine Wohnsitzauflage in Kombination mit einem an Arbeitsmarktpotenzialen orientierten Verteilungsschlüssel für Flüchtlinge ein richtiger Schritt zu besseren Integrationsperspektiven sein. Pressestatement, : Integrationsmonitor 10

11 Abbildungen Abbildung 1: Entwicklung des Flüchtlingszugangs Jan. Feb. Mrz. Apr. Mai. Jun. Jul. Aug. Sep. Okt. Nov. Dez. Jan. 16 Feb. 16 Mrz. 16 Apr. 16 Mai. 16 Erstregistrierungen im EASY-System Asylanträge Quelle: BAMF, versch. Jg.; BMI, versch. Jg. Abbildung 2: Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung von Personen aus Flüchtlingsherkunftsländern Jan 14 Mrz 14 Mai 14 Jul 14 Sep 14 Nov 14 Jan Mrz Mai Jul Sep Nov Jan 16 Mrz 16 Syrien 4 Flüchtlingsherkunftsländer 8 nicht europäische Asylzugangsländer Quelle: Bundesagentur für Arbeit, 2016 Pressestatement, : Integrationsmonitor 11

12 Jan 14 Feb 14 Mrz 14 Apr 14 Mai 14 Jun 14 Jul 14 Aug 14 Sep 14 Okt 14 Nov 14 Dez 14 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan 16 Feb 16 Mrz 16 Abbildung 3: Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nach Anforderungsniveau Ohne Azubis, Angaben in Prozent 10,4 3,6 41,8 10,9 4,3 39,7 6,9 2,5 42,5 8,6 3,5 40,8 23,2 3,2 33,2 22,2 4,3 31,8 13,1 13,2 13,1 13,0 58,4 57,7 43,2 44,6 46,9 46,6 39,6 41,2 14,2,5 Jan 14 Nov Jan 14 Nov Jan 14 Nov Jan 14 Nov 8 nicht europäische Asylzugangsländer 4 Flüchtlingsherkunftsländer Syrien Gesamtbevölkerung Rest zu 100: Keine Angabe Helfer Fachkraft Spezialist Experte Quelle: Bundesagentur für Arbeit, 2016; eigene Berechnungen Abbildung 4: (Unechte) Arbeitslosenquoten Bezugsgröße Arbeitslose und sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, Werte in Prozent 100,0 90,0 80,0 70,0 60,0 50,0 40,0 30,0 20,0 10,0 0,0 81,0 65,7 56,2 49,0 56,8 44,9 9,5 8,4 Syrien 4 Flüchtlingsherkunftsländer 8 nicht europäische Asylzugangsländer Gesamtbevölkerung Quelle: Bundesagentur für Arbeit, 2016; eigene Berechnungen Pressestatement, : Integrationsmonitor 12

13 Abbildung 5: Beschäftigungsquoten von (ehemaligen) Flüchtlingen und anderen Zuwanderern In Prozent nach Jahren seit Zuzug Quelle: Brücker et al., 20 Abbildung 6: Potenzial der Flüchtlinge zur Deckung des Personalbedarfs nach Mitarbeiterzahl Frage: Inwieweit sehen Sie in der Flüchtlingszuwanderung Potenzial für die Deckung Ihres Personalbedarfs innerhalb der kommenden fünf Jahre? Gesamt 5,1 14,4 32,0 27,6 19,2 1 bis 49 5,1 14,2 31,2 28,0 19,7 50 bis 249 5,7 20,6 49,2 17,8 6,0 250 und mehr 2,5 22,8 50,9 14,4 7,7 Großes Potenzial Mittleres Potenzial Geringes Potenzial Kein Potenzial Kein Personalbedarf Weiß nicht Angaben in Prozent; Fallzahl: 540 Quelle: IW-Personalpanel 2016 Pressestatement, : Integrationsmonitor 13

14 Abbildung 7: Potenzial der Flüchtlinge zur Deckung des Personalbedarfs nach Erfahrungen mit Flüchtlingen Frage: Inwieweit sehen Sie in der Flüchtlingszuwanderung Potenzial für die Deckung Ihres Personalbedarfs innerhalb der kommenden fünf Jahre? Gesamt 5,1 14,4 32,0 27,6 19,2 Erfahrungen 13,9 39,3 16,8,3 7,5 7,2 Keine Erfahrungen 4,3 12,2 33,4 28,7 20,3 Großes Potenzial Mittleres Potenzial Geringes Potenzial Kein Potenzial Kein Personalbedarf Weiß nicht Angaben in Prozent; Fallzahl: 540 Quelle: IW-Personalpanel 2016 Abbildung 8: Hürden für die Einstellung von Flüchtlingen Frage: Inwieweit sehen Sie in folgenden Punkten Hürden für die Einstellung von Flüchtlingen in Ihrem Unternehmen? Unzureichende Deutschkenntnisse der Flüchtlinge 66,5 19,1 8,1 5,1 Unzureichende fachliche Kompetenzen der Flüchtlinge 47,6 22,4 13,8 2,8 13,3 Unzureichende Informationen über das Qualifikationsniveau der Flüchtlinge 36,7 30,7 12,1 8,4 12,0 Unsicherheit bezüglich der möglichen Beschäftigungsdauer von Flüchtlingen 33,2 30,7 14,8 9,2 12,2 Bürokratischer Aufwand bei der Einstellung von Flüchtlingen 25,3 29,8,6 5,2 24,0 Große Hürde Mittlere Hürde Kleine Hürde Keine Hürde Kann ich nicht beurteilen Angaben in Prozent; Fallzahlen: Quelle: IW-Personalpanel 2016 Pressestatement, : Integrationsmonitor 14

15 Abbildung 9: Mangelnde Planungssicherheit als Hürde für die Ausbildung nach Mitarbeiterzahl Frage: Wenn es um die Besetzung von Ausbildungsplätzen mit Flüchtlingen geht: Stellt die mögliche Unsicherheit hinsichtlich der Dauer der Aufenthaltserlaubnis eine Einstellungshürde für Ihr Unternehmen dar? Gesamt 44,7 29,3 13,9 4,7 7,5 1 bis 49 45,0 28,9 13,7 4,7 7,7 50 bis ,0 36,5 16,8 5,7 250 und mehr 42,6 36,5 14,8 4,4 Angaben in Prozent; Fallzahl: 468 (Basis: ohne Unternehmen, die zuvor bei der Ausbildung Beschäftigungsform ist in unserem Unternehmen nicht relevant angegeben haben) Quelle: IW-Personalpanel 2016 Ja Eher ja Eher nein Nein Weiß nicht Pressestatement, : Integrationsmonitor

16 Abbildung 10: Engpassrelationen: Gemeldete offene Stellen je 100 Arbeitslose nach ausgewählten akademischen Berufsgruppen Soziale Expertenberufe Ingenieurberufe Energie- und Elektrotechnik Ingenieurberufe Maschinen- und Fahrzeugtechnik Juristische Expertenberufe Geisteswissenschaftliche Expertenberufe 0 Quelle: Bundesagentur für Arbeit, 2016; eigene Berechnungen Pressestatement, : Integrationsmonitor 16

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