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1 Gemeinsam planen - bauen - leben Ein Leitfaden für das Bauen im neuen Baugebiet BREITE Pliensauvorstadt, Esslingen am Neckar Juli 2006 Stadt Esslingen am Neckar

2 B a u e n i n d e r B R E I T E Ein Leitfaden für das Bauen im neuen Baugebiet BREITE, Pliensauvorstadt, Esslingen am Neckar Herausgeber: Stadt Esslingen am Neckar Koordination, Redaktion: Oberbaudirektor Frank Eberhard Scholz Dipl.-Ing. Gabriele Klingele, Projektleiterin Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt Ritterstraße 17, Esslingen am Neckar Autoren: LEHEN drei Architekten Stadtplaner SRL BDA Feketics Schenk Schuster Rosenbergstraße 52a, Stuttgart Texte und Redaktion: Dipl.-Ing. Matthias Schuster Freier Architekt und Stadtplaner SRL BDA Stadt Esslingen am Neckar 1

3 B a u e n i n d e r B R E I T E Ein Leitfaden für das Bauen im neuen Baugebiet BREITE, Pliensauvorstadt, Esslingen am Neckar Inhalt: 1. Vorwort Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger 4 2. Bauen in der BREITE 2.1 Die Pliensauvorstadt und die BREITE Neue Ideen für die BREITE Die BREITE das bauliche Konzept Bauliche Vielfalt und privates Engagement Leben und Arbeiten in der BREITE Fragen rund um das Bauen in der BREITE 3.1 Wer baut in der BREITE? Was wird in der BREITE gebaut? Was bedeutet Bauen in Baugemeinschaften? Wo lerne ich andere Bauinteressenten kennen? Wie bewerbe ich mich für ein Grundstück? Welche Funktion hat die Baubetreuung? Welche Aufgaben haben die Architekten? Wie verläuft das Bauen in der BREITE? Parken in der BREITE? Gewerbe im Erdgeschoss? Mit welchen Kosten ist zu rechnen? 54 2 Stadt Esslingen am Neckar

4 4. Weitere Informationen 4.1 Fördermittel zum Bauen in der BREITE Kontakt und Information Kleines Lexikon zum Bauen in der BREITE Literatur Links im Internet Faxantwort 63 Stadt Esslingen am Neckar 3

5 1. Vorwort Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger Erst machen Menschen Häuser, dann machen Häuser Menschen. Mit diesem Satz von Albert Schweitzer könnte die wesentliche Idee für das Bauen in der BREITE auf den Punkt gebracht werden. Im Esslinger Stadtteil Pliensauvorstadt steht in der BREITE das gemeinsame Bauen mit anderen als zeitgemäße Form der Wohneigentumsbildung im Vordergrund. Hier können Bauwillige ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend bauen und ihre Vorstellungen städtischen Wohnens eigenverantwortlich und engagiert umsetzen. Die Stadt Esslingen spricht damit eine zunehmend wichtiger werdende Zielgruppe an, denn Bauen in der Baugemeinschaft ermöglicht nicht nur eine kostengünstige Möglichkeit der Eigentumsbildung, sondern fördert auch eine frühzeitige Einbindung der zukünftigen Bewohner in ihre Nachbarschaft und das städtische Umfeld. Abb. Stadt Esslingen am Neckar 4 Stadt Esslingen am Neckar

6 Mit dem vorliegenden Leitfaden möchten wir Ihnen einen Blick auf die Zukunft der BREITE ermöglichen, den Ablauf der weiteren Planungsschritte darlegen und die wichtigsten Themen rund um das Bauen in der Baugemeinschaft erläutern. Die Broschüre möchte Sie informieren und auch dazu anregen, sich mit dem Bauen in der BREITE genauer zu befassen. Die Lebensqualität des gesamten Stadtteiles wird durch vielfältigste Projekte gestärkt: vom neuen Jugendtreff Makarios über die Neue Mitte mit Kindergarten, Bürgerhaus, betreuten Seniorenwohnungen und Pflegeheim bis zur BREITE und dem Ausbau der Waldorfschule. Auch für die BREITE wird ein Netzwerk von Partnern geknüpft. Lange bevor die ersten Bagger im kommenden Jahr anrollen werden, arbeiten bereits viele engagierte Bürgerinnen und Bürger, Fachleute, Planer, Architekten und die Mitarbeiter der städtischen Verwaltung an der Zukunft der BREITE. Ihnen allen danke ich für die Initiativen, Ideen, Konzepte und Planungen, die dabei entstanden sind. Ich möchte Sie ermuntern, mit dem gleichen Engagement in die nun anstehende Phase der Realisierung einzusteigen. Dr. Jürgen Zieger Oberbürgermeister Stadt Esslingen am Neckar 5

7 Die Pliensauvorstadt von Westen Abb. Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt, Esslingen am Neckar 6 Stadt Esslingen am Neckar

8 2. Bauen in der BREITE 2.1 Die Pliensauvorstadt und die BREITE Die Pliensauvorstadt mit ihren rund Einwohnern liegt auf der südlichen Neckarseite direkt gegenüber der Esslinger Altstadt. Ihre Geschichte beginnt Mitte des 19. Jahrhunderts und ist eng verbunden mit der Entwicklung der ehemaligen Freien Reichstadt Esslingen zu einem der wichtigsten Industriezentren des Neckarraums. Nach dem Zweiten Weltkrieg finden viele Flüchtlinge und Vertriebene hier eine neue Heimat. Zeilenbauten bestimmen bald das Erscheinungsbild im Süden und Westen des Stadtteils. In den 60er Jahren folgen mit dem Wirtschaftsboom Industriearbeiter unterschiedlicher Nationalitäten. Bis heute prägen landwirtschaftliche Betriebe, Gewerbebauten, Wohnhäuser für Arbeiter aus der Vor- und Nachkriegszeit, aber auch Fabrikantenvillen das Bild dieses durchmischten Stadtteils. Der Umbau der Neckarufer zur Verkehrsader führt zur räumlichen Trennung von der Esslinger Innenstadt. Verkehrslärm und eingeschränkte Wohnungsangebote machen dem Stadtteil zusätzlich zu schaffen. Die Bewohner der Pliensauvorstadt identifizierten sich aber seit jeher sehr stark mit ihrem Stadtteil. Sie schätzen die lebendige soziale Mischung des Viertels und seinen besonderen Charakter. Ein reges Vereinsleben, kirchliche Vereinigungen, und Initiativen dokumentieren ein kulturelles, soziales und gesellschaftsübergreifendes Engagement. Stadt Esslingen am Neckar 7

9 Wir leben gerne in der Pliensauvorstadt,... wegen der guten Stadtlage. Alles ist bequem und schnell erreichbar: mit Bus, Fahrrad oder zu Fuß, die Schule und die Stadtbücherei; und weil es hier so schön grün ist: im Schatten der vielen Bäume ist es an heißen Sommertagen angenehm kühl. Im Winter der Geheimtipp: die megacoole Schlittenbahn neben der Kirche. Familie Gold Abb. Familie Gold, Esslingen am Neckar 8 Stadt Esslingen am Neckar

10 Die Stadt Esslingen am Neckar fördert und unterstützt diese Initiativen unter anderem durch das Stadtteilbüro, aber auch durch eine engagierte Stadtentwicklung. Mit Hilfe von Förderprogrammen des Bundes und des Landes konnten in den letzten Jahren wichtige soziale Einrichtungen entstehen. Private Investitionen schaffen zusätzliche Infrastrukturangebote und Wohnungen. Die Stadt erneuert Wege, Plätze und Grünanlagen, beteiligt die Bewohner beim Bau neuer Spielplätze und gestaltet die zentralen Bereiche attraktiver. Der Bau des Stadtteilzentrums mit Bürgerhaus, Altenpflegeeinrichtung und Kindergarten, wie auch die Realisierung des neuen Stadtplatzes und die Neugestaltung der Schubartanlage verbessern die Wohn- und Aufenthaltsqualität in der Pliensauvorstadt dauerhaft. Der neue Pliensausteg wird für Fußgänger und Radfahrer da sein und dann das linke Neckarufer wieder direkt mit dem Esslinger Zentrum verbinden. Stadt Esslingen am Neckar 9

11 Das Baugebiet BREITE aus der Luft Die Pliensaubrücke In der Pliensauvorstadt Abb. Stadt Esslingen am Neckar 10 Stadt Esslingen am Neckar

12 Das neue Baugebiet BREITE stellt einen zentralen Schwerpunkt in der weiteren Entwicklung dieses agilen und lebendigen Stadtteils dar. Es liegt im westlichen Teil der Pliensauvorstadt zwischen der Stuttgarter Straße und der Weilstraße. Im Osten schließt es an die geschlossene Bebauung der Vorkriegszeit an, die aufgelockerten Zeilenbauten im Norden und Süden stammen aus den Fünfziger Jahren. Im Westen begrenzt eine Wohnanlage aus den Neunziger Jahren die BREITE. Die neu gestaltete Schubartanlage mit ihrem altem Baumbestand und dem Kinderspielplatz liegt in unmittelbarer Nachbarschaft. Die Weilstraße wird in den kommenden Jahren mit breiten Gehwegen und Baumreihen umgestaltet. Schulen, Kindergärten und alle Einrichtungen des täglichen Bedarfs liegen in fußläufiger Entfernung. Über die Pliensaubrücke erreicht man in wenigen Minuten den Bahnhof und die Innenstadt. Die BREITE verbindet städtische Qualitäten mit einem großen Grün- und Freizeitangebot. So eröffnet sie vielen Bewohnergruppen eine attraktive Alternative zum Wohnen in den Randlagen. Die zukünftige Qualität der BREITE erschöpft sich jedoch nicht in ihrer günstigen Lage und der räumlichen Einbindung in das Umfeld. Durch die frühe Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an den Konzept- und Planungsphasen sowie der gezielten Ausrichtung der städtebaulichen Struktur auf Kleinteiligkeit, Vielfalt und Mischung wird die BREITE als integrierter Bestandteil der Pliensauvorstadt zum zentralen Entwicklungsmotor dieses Stadtteils. Stadt Esslingen am Neckar 11

13 Blick zur Südkirche Die Schubartanlage Abb. Weeber + Partner, Institut für Stadtplanung und Sozialforschung, Stuttgart, Berlin 12 Stadt Esslingen am Neckar

14 2.2 Neue Ideen für die BREITE Das Entwicklungskonzept für die BREITE unterscheidet sich in vielen Bereichen von herkömmlichen Baugebieten. Die Ideen, die hier verfolgt werden, lassen sich in drei Stichworten zusammenfassen. a) Die BREITE, ein neues Stadtviertel in der Pliensauvorstadt Während neue Wohnungsangebote vorwiegend an den Rändern der Stadtteile oder bestehenden Siedlungen gebaut werden, liegt die BREITE inmitten eines gewachsenen Stadtteils. Hier entsteht keine reine Wohnsiedlung mit Reihenhäusern und frei stehenden Einfamilienhäusern, sondern ein Viertel mit individuellen Stadthäusern, baumbestandenen Straßen und Plätzen und viel Grün in den Innenhöfen. In den zentralen Bereichen der BREITE sind in den Erdgeschossen gewerbliche Nutzungen vorgesehen, die die Straßen und Plätze auch tagsüber beleben. Mit verbesserten Wegeverbindungen, der neu gestalteten Schubart-Anlage sowie der anstehenden Aufwertung von Weilstraße und Stuttgarter Straße wird die BREITE so zu einem attraktiven Stadtviertel. Stadt Esslingen am Neckar 13

15 In zwei Planungswerkstätten im Sommer 2005 entwickeln Bürgerinnen und Bürger mit Fachleuten aus Planung und Verwaltung Ideen für die BREITE. Aus unterschiedlichen Ansätzen wird ein gemeinsames Konzept. Ideen werden gemeinsam erarbeitet... und in der großen Runde besprochen. Abb. Weeber + Partner, Institut für Stadtplanung und Sozialforschung, Stuttgart, Berlin 14 Stadt Esslingen am Neckar

16 b) Planen und Bauen mit den Bürgerinnen und Bürgern Schon frühzeitig beschließt der Gemeinderat der Stadt Esslingen, in der BREITE ein großes Angebot neuer Wohnformen unter der Einbindung späterer Bewohnerinnen und Bewohner zu realisieren. Auf der Grundlage dieses Beschlusses findet im Mai 2000 eine Zukunftswerkstatt mit rund 60 Teilnehmern statt. Engagierte Bürgerinnen und Bürger, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Gesellschaft und Verwaltung sowie Fachleute aus anderen Kommunen diskutieren Grundlagen und Leitziele für die Zukunft der Pliensauvorstadt. Neben Fragen zu den Qualitäten der Frei-, Grün-, und Verkehrsräume stehen auch Themen wie Kultur, Wirtschaft, Gesellschaft und Bauen im Zentrum der insgesamt vier Arbeitsgruppen. Am Ende ist man sich einig: Die BREITE bietet das Potenzial, neue Impulse in der Pliensauvorstadt zu setzten, vielfältige Wohnformen, gemischte Nutzungen und attraktive Aufenthaltsbereiche zu schaffen. Baugemeinschaften sollen ihre eigenen Häuser realisieren und breiten Bewohnergruppen die Möglichkeiten eröffnen, hier Eigentum zu erwerben und aktiv am Entstehen der BREITE mitzuwirken. Die gemeinsame Arbeit an der Zukunft der BREITE findet in den beiden Planungswerkstätten im Sommer 2005 ihre Fortführung. In mehreren Arbeitsgruppen erarbeiten interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Fachleute aus Verwaltung und Planung konkrete Vorstellungen für die BREITE. Im Vordergrund stehen die Qualitäten des öffentlichen Raums, die Ver- Stadt Esslingen am Neckar 15

17 Konzeptskizze zur Vernetzung der BREITE mit dem Stadtfeld Planungswerkstatt, Juli 2005 Abb. Weeber + Partner, Institut für Stadtplanung und Sozialforschung, Stuttgart, Berlin 16 Stadt Esslingen am Neckar

18 netzung des Bestands, maßstäbliche Bebauung, Nutzungsmischung und Realisierung von Baugemeinschaften. Aus drei unterschiedlichen städtebaulichen Ansätzen, die jeweils in Modellen einfach und anschaulich dargestellt sind, entsteht ein gemeinsames Konzept. In enger Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt entwickelt das Architektur- und Stadtplanungsbüro LEHEN drei dieses Konzept zu einem städtebaulichen Entwurf weiter. Im März 2006 beschließt der Gemeinderat diesen Entwurf als Grundlage für den Bebauungsplan, den das Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt im Verlauf diesen Jahres ausarbeitet. Aus der gemeinsam entwickelten Idee wird so die rechtliche Grundlage für das Bauen in der BREITE. c) Kleine Einheiten, alleine oder in der Baugemeinschaft Die bauliche Struktur der BREITE berücksichtigt in besonderer Weise baugemeinschaftlich organisierte Projekte. Flexible Grundstücksbildung und wechselnde Gebäudehöhen ermöglichen, die Häuser den individuellen Bedürfnissen von Baugemeinschaften (Anzahl und Größe der Wohnungen, etc.) anzupassen. Auf regelmäßigen stattfindenden Kontaktbörsen besteht die Möglichkeit, sich nicht nur über die aktuellen Entwicklungen zu informieren, sondern sich auch aktiv am Bauen in der BREITE zu beteiligen. Hier können Kontakte zu bestehenden Baugemeinschaften aufgenommen werden und neue Baugemeinschaften angeregt oder gebildet werden. Stadt Esslingen am Neckar 17

19 In enger Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt entwickelt das Architektur- und Stadtplanungsbüro LEHEN drei das Konzept aus den Planungswerkstätten zu einem städtebaulichen Entwurf wieter. Der städtebauliche Entwurf, Juli 2006 Abb. Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt, Esslingen am Neckar 18 Stadt Esslingen am Neckar

20 2.3 Die BREITE Das bauliche Konzept Die BREITE wird im Norden durch die Stuttgarter Straße und im Süden durch die Weilstraße begrenzt. Zwischen der Karl- Pfaff-Straße und einer einheitlich gestalteten Wohnbebauung im Westen erstreckt sich derzeit noch eine etwa 2,4 Hektar große Freifläche in städtischem Eigentum. In den kommenden Jahren entsteht hier ein neues Stadtviertel mit individuellen Stadthäusern, abwechslungsreichen Straßen, Plätzen und Gärten für rund 480 Einwohner. Erschließung Als zentrale Erschließungsstraße verläuft eine Diagonale von der Stuttgarter Straße bis zur Weilstraße, wo ein Quartiersplatz die Mitte der neuen BREITE bildet. Zwei Wohn- und Spielstraßen erschließen die Gebäudegruppen im Westen und Osten der BREITE. An den Einmündungen von der Stuttgarter Straße sind kleine Plätze vorgesehen, die den Straßenraum gliedern. Bäume, breite Gehwege, ansprechende Straßenbeläge und private Vorgärten lockern diese Straßen auf und schaffen einen angenehmen Wohncharakter. Kleine Fußwege durchziehen die einzelnen Baufelder. Alle Straßen und Wege nehmen die Wegebeziehungen aus den benachbarten Gebieten auf. So ist zum Beispiel die Schubartanlage von den Häusern an der Daimlerstraße und der Ottostraße in Zukunft direkt über die BREITE erreichbar. Stadt Esslingen am Neckar 19

21 Überlegungen im Rahmen des städtebaulichen Entwurfs zur räumlichen Wirkung des Stadtteilplatzes an der Weilstraße. Blick von der Weilstraße in die Diagonale Skizze: Martin Feketics, LEHEN drei Abb. LEHEN drei Architekten Stadtplaner SRL BDA, Stuttgart 20 Stadt Esslingen am Neckar

22 Bebauung und Nutzungsmischung In der BREITE werden die Häuser direkt aneinander gebaut. Diese geschlossene Bauweise ermöglicht eine freie Einteilung der Gebäudebreiten. Sie ergibt ein vielfältiges Straßenbild mit individuellen Hausansichten. Entlang der Diagonalen entstehen viergeschossige Häuser mit gewerblichen Nutzungen im Erdgeschoss. Alle Gebäude sind mit privaten Gärten und Balkonen zu den großen, begrünten Innenhöfen orientiert. Während auch die Häuser an der östlichen Weilstraße und entlang der Stuttgarter Straße viergeschossig sind, erhalten die Häuser in den innenliegenden Bereichen und im westlichen Teil der Weilstraße nur drei Geschosse plus einem zurückgesetzten Dachgeschoss (z.b. Penthouse). Einzelne Hochpunkte - Häuser mit fünf Vollgeschossen - betonen städtebauliche Schwerpunkte wie am Platz an der Weilstraße und am zentralen Gebietseingang an der Stuttgarter Straße oder nehmen punktuell die Silhouette der westlich angrenzenden Bebauung mit auf. Parzellierung und lebendiger öffentlicher Raum In der BREITE entstehen Häuser mit übersichtlichen Nachbarschaften (kleine Hausgemeinschaften) und individuellem Erscheinungsbild in sogenannter parzellierter Bebauung. Das bedeutet, dass die Gebäude jeweils auf einem eigenen Grundstück und in unterschiedlichen Breiten gebaut werden. Stadt Esslingen am Neckar 21

23 Die BREITE wird in zwei Bauabschnitten realisiert. Im ersten Abschnitt entstehen die Gebäude westlich der Diagonalen sowie der Eingangsplatz an der Stuttgarter Straße. Erster Bauabschnitt im städtebaulichen Entwurf vom Juli 2006 Abb. Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt, Esslingen am Neckar 22 Stadt Esslingen am Neckar

24 Damit entsteht ein buntes Stadtbild mit unterschiedlichen Häusern. Die Straßen sind keine reinen Erschließungswege. Im Zusammenspiel von Häusern, gewerblich genutzten Erdgeschossen, Straßenbelägen, Platz- und Raumfolgen entstehen lebendige Aufenthaltsbereiche für Alle. Verkehr und Parken In den Erschließungsstraßen werden nur die öffentlichen Stellplätze vorgesehen. In der Stuttgarter Straße und der Weilstraße bleiben die vorhandenen Parkplätze erhalten. Die notwendigen Stellplätze für die Wohnungen sind in Tiefgaragen unter den Innenhöfen angeordnet und werden von der Stuttgarter Straße aus erschlossen. Grün in der BREITE Alle Straßen erhalten Bäume. Der zentrale Platz an der Weilstraße wird mit einem Baumfeld aufgelockert. Die Innenhöfe werden intensiv begrünt. Die BREITE wird ein durchgrüntes Viertel mit vielen unterschiedlichen Freiraumqualitäten, die zum Spielen und Verweilen einladen. Zwei Bauabschnitte Im ersten Bauabschnitt werden die Gebäude westlich der Diagonalen gebaut. Im Anschluss folgen die Gebäude östlich der Diagonalen. Stadt Esslingen am Neckar 23

25 Eine flexible Grundstückseinteilung ermöglicht individuelle Gebäudegrößen. Baugemeinschaften schaffen Räume für besondere Konzepte. Werkstatthaus Tübingen: Wohnen, Arbeiten und Kultur unter einem Dach Abb. oben LEHEN drei Architekten Stadtplaner SRL BDA, Stuttgart Abb. unten Werkstatthaus, Tübingen 24 Stadt Esslingen am Neckar

26 2.4 Bauliche Vielfalt und privates Engagement In der BREITE entstehen keine einheitlichen Wohnungsbauten, wie sie in der Nachbarschaft zu finden sind. Vielmehr stehen gestalterische Vielfalt und bauliche Maßstäblichkeit im Vordergrund. Aus diesem Grund richten sich die Grundstücksangebote vorwiegend an Privatpersonen und Baugemeinschaften, die hier die Möglichkeit erhalten, ihr eigenes Haus zu realisieren oder Gebäude mit mehreren individuellen Wohnungen zu bauen. Die Konzeption der BREITE berücksichtigt die besonderen Erfordernisse für das Bauen auf dem eigenen Grundstück (auf der eigenen Parzelle). Neben einem attraktiven städtischen Charakter ermöglicht die in Teilen geschlossene Bauweise eine flexible Einteilung der Grundstücke. Die Interessenten können so ihre Grundstücksgröße entsprechend ihres jeweiligen Bedarfs nahezu frei wählen. Darüber hinaus bieten unterschiedliche Gebäudehöhen eine zusätzliche Anpassung an die Bedürfnisse der späteren Bewohnerinnen und Bewohner. In der BREITE können städtische Einfamilienhäuser ebenso gebaut werden wie Mehrfamilienhäuser in übersichtlichen Hausgemeinschaften. Stadt Esslingen am Neckar 25

27 Wir leben gerne in der Pliensauvorstadt, weil... Mein Name ist Agapios Thalassinos. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder: Marios, zehn Jahre alt und Georgios, 14 Jahre alt sind wir nach Deutschland gekommen. Davor lebten wir in Thessaloniki. Ich wohne sehr gerne in der Pliensauvorstadt, weil ich hier arbeite und mit meiner Familie lebe. Hier haben wir alle Freunde gefunden. Es ist hier wunderschön, einfach eine tolle Gegend, einfach der perfekte Ort zum leben. Familie Thalassinos Abb. Familie Thalassinos, Esslingen am Neckar 26 Stadt Esslingen am Neckar

28 2.5 Leben und Arbeiten in der BREITE In der BREITE entsteht keine monofunktionale Siedlung, in der nur gewohnt wird. Vielmehr spricht das Projekt Bürgerinnen und Bürger an, die eine Alternative zum Wohnen im reinen Wohngebiet suchen. Für Diejenigen, denen kurze Wege zum Einkaufen, zur Arbeit oder zum Bürgerzentrum ebenso wichtig sind, wie die Qualität der eigenen Freibereiche und nahen Grünflächen, bietet die BREITE eine Palette an Möglichkeiten. Die BREITE steht aber auch für Nutzungsmischung und bauliche Vielfalt. In den Erdgeschossen der diagonalen Straße, am Platz an der Weilstraße und entlang der Stuttgarter Straße sind kleinere und mittlere Gewerbeflächen vorgesehen. Anders als in großen anonymen Gewerbeparks oder Dienstleistungszentren hat hier jedes Geschäft, Unternehmen oder Büro ein Gesicht zur Straße. Die übersichtlichen Einheiten eignen sich für kleine Dienstleister wie zum Beispiel Änderungsservice, Nachhilfeunterricht, Physiotherapie oder Praxen. Ebenso finden Büros (Steuerberater, Selbständige, Kanzleien, Übersetzungsbüros, etc.), Läden ( z.b. Fahrradladen, Buchladen) oder nichtstörende Betriebe hier Flächen in geeigneter Größe. Auch für Vereine und sonstige Institutionen wird die BREITE ein interessanter Standort sein. Durch die räumliche Einbindung in den Stadtteil und die Mischung aus Wohnen und Arbeiten entsteht eine abwechslungsreiche und bunte Atmosphäre. Stadt Esslingen am Neckar 27

29 Baugemeinschaft beim Spatenstich Baugemeinschaft Gemeinsam Wohnen im Alter, Tübingen Die BREITE ist für Diejenigen interessant, die ein urbanes Wohnumfeld suchen und die Nähe zum Stadtteilzentrum oder zur Innenstadt schätzen. Dies sind gleichermaßen Singles wie Familien oder ältere Menschen. Abb. oben Bauen im Team, Thomas Müller, Stuttgart Abb. unten LEHEN drei Architekten Stadtplaner SRL BDA, Stuttgart 28 Stadt Esslingen am Neckar

30 3. Fragen rund um das Bauen in der BREITE 3.1 Wer baut in der BREITE? In der BREITE sollen alle Menschen die Möglichkeit erhalten, ihre individuellen Wohn- und Lebensvorstellungen zu verwirklichen. Angesprochen sind vor allem Diejenigen, die ein lebendiges urbanes Wohnumfeld suchen, kurze Wege zur Arbeit und zu den Einrichtungen des täglichen Bedarfs anstreben und die Nähe zur Innenstadt schätzen. Das sind junge Familien, die hier Beruf und Kinder einfacher miteinander vereinbaren können, Alleinstehende oder ältere Menschen, die im direkten Umfeld alle kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Angebote wahrnehmen möchten. Berufstätige, die in der Region arbeiten, finden hier ebenso ihr Zuhause, wie Menschen, die in der Pliensauvorstadt tätig sind oder Selbständige, die sich vielleicht sogar im eigenen Haus ihren Arbeitsplatz einrichten. Die Stadt vergibt die Baugrundstücke ausschließlich an Baugruppen und Einzelpersonen, die hier in Gemeinschaft (genossenschaftlich oder privat) oder alleine ihr individuelles Stadthaus bauen möchten. Dabei wird auf eine übersichtliche Größe der Projekte geachtet, um viele unterschiedliche Wohnkonzepte ermöglichen zu können. Stadt Esslingen am Neckar 29

31 Parzellierte Bebauung: Jedes Haus steht auf dem eigenen Grundstück. Private Gärten und Gemeinschaftsbereiche und in den grünen Innenhöfen Abb. LEHEN drei Architekten Stadtplaner SRL BDA, Stuttgart 30 Stadt Esslingen am Neckar

32 3.2 Was wird in der BREITE gebaut? In der BREITE entstehen Stadthäuser in geschlossener Bauweise oder in kurzen Zeilen. Jedes Haus ist eine eigenständige Einheit mit eigenem Grundstück und Außenwänden, eigenem Hauseingang und Treppenhaus. Die Häuser haben eine oder mehrere Wohnungen, teilweise sind in den Erdgeschossen Gewerbeflächen vorzusehen. Die Hausbreiten sind flexibel, werden jedoch gemeinsam mit den zukünftigen Nachbarn abgestimmt, um Lücken zu vermeiden. Ein schmales Haus mit zwei Maisonettewohnungen übereinander und ca. sieben Metern Breite ist also ebenso möglich, wie ein rund 18 Meter breites Haus mit acht bis neun Wohnungen. Die Art der Wohnungen (Etagenwohnung oder Maisonette, Loftwohnen oder barrierefrei, etc.) bestimmen die Bewohnerinnen und Bewohner selbst. Ebenso entscheiden sie selbst, ob eine Wohnung für die Eigennutzung oder zur Vermietung gebaut wird. In der BREITE gibt es auch Platz für Einzelhäuser. Sie stehen allerdings nicht als freistehende Einfamilienhäuser mit Abstand zum Nachbarn, sondern sind in die Nachbarbebauung eingebunden. Darüber hinaus ist zu beachten, dass die Gebäudehöhen mit mindestens drei Geschossen plus Dachgeschoss festgelegt sind. Stadt Esslingen am Neckar 31

33 Ich wohne sehr gerne in der Pliensauvorstadt, weil ich die angenehme Ruhe in meiner Wohngegend liebe! Außerdem finde ich die zentrale Lage der Pliensauvorstadt günstig. Es gibt gut ausgebaute Verkehrsverbindungen, somit haben es auch ältere Menschen hier einfach. Die Lage ist für alle sehr bequem, man kann hier im Ort einkaufen, Ärzte aufsuchen, aber auch gemütlich über die Brücke in die Innenstadt laufen. Was mir noch gut gefällt ist die multikulturelle Mischung der Einwohner und die Vielfalt, die die Pliensauvorstadt unseren Kindern bietet. Kindergärten und Schulen oder die Spielplätze sind zu Fuß gut erreichbar. Zinovia Kargidou Abb. Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt, Esslingen am Neckar 32 Stadt Esslingen am Neckar

34 3.3 Was bedeutet Bauen in Baugemeinschaften? In den vergangenen Jahren sind vielerorts baugemeinschaftlich organisierte Projekte entstanden. Heute stellt diese Form des kostengünstigen und individuellen Bauens ein erprobtes und kostensicheres Verfahren dar, das sich aufgrund vieler Vorteile zunehmend verbreitet. Die Stadt Esslingen fördert in der BREITE in besonderer Weise Baugemeinschaften, um dem zunehmend begehrten Wohnstandort in der Stadt neue Impulse zu geben und neue Angebote qualitätsvollen Wohnens zu schaffen. Bauen in der Gemeinschaft ist nicht begrenzt auf bestimmte Bewohnergruppen, sondern bietet jedem ein passendes Angebot. In der BREITE werden unterschiedliche Wohn- und Gebäudekonzepte entstehen, die den besonderen Bedürfnissen junger Familien ebenso entsprechen, wie den Wünschen älterer Bewohner, Singles oder Paaren. Beispielhaft seien angeführt: Kostengünstiges Bauen für Familien, individuelle Wohnformen, barrierefreies Wohnen, gemeinschaftsorientiertes Wohnen, energieeffizientes Bauen. Stadt Esslingen am Neckar 33

35 Eindrücke aus der Pliensauvorstadt Abb. oben, unten Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt, Esslingen am Neckar Abb. Mitte Weeber + Partner, Institut für Stadtplanung und Sozialforschung, Stuttgart, Berlin 34 Stadt Esslingen am Neckar

36 Die wichtigsten Argumente für das Bauen in der Gemeinschaft lassen sich in drei Punkten zusammenfassen: 1. Wer in der Baugemeinschaft baut, kennt die späteren Nachbarn frühzeitig und zieht nicht in eine anonyme Hausgemeinschaft ein. 2. Das Bauen in der Gemeinschaft spart Kosten. Da die Mitglieder der Baugemeinschaft selbst Baufrauen und Bauherren sind, entfallen die Aufwendungen von Bauträgern für Grundstücksfindung, Projektentwicklung und Abwicklung. Die Baugemeinschaften organisieren dies selbst oder mit Unterstützung einer professionellen Baubetreuung. Gemeinsames Planen und Bauen erfordert einen zeitlichen Mehraufwand im Vergleich zum Kauf einer Immobilie, schafft aber erhebliche Kosteneinsparungen bei gleichzeitig höherem Wohnungsstandard. 3. Die Mitglieder einer Baugemeinschaft sind von Anfang in die Konzeption und Planung ihres zukünftigen Hauses eingebunden. Sie können sich je nach Zielsetzung der Baugemeinschaft aktiv an allen Schritten beteiligen und individuelle Lösungen für ihre Wohnbedürfnisse realisieren. Stadt Esslingen am Neckar 35

37 Ich wohne sehr gerne in der Pliensauvorstadt, weil die Pliensauvorstadt viele praktische Vorteile hat. Ich habe meinen Arbeitsplatz in Stuttgart und kann morgens zu Fuß zur S-Bahn gehen und abends zurück, ohne Auto oder Umsteigen. Auch sonst kann ich viele Dinge in der Stadt zu Fuß erledigen. Nach dem Theater oder dem Kino darf man sich deshalb auch mal ein Viertele mehr schmecken lassen, ohne gleich den Führerschein zu riskieren. Friedemann Gschwind Abb. Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt, Esslingen am Neckar 36 Stadt Esslingen am Neckar

38 Darüber hinaus sprechen weitere Argumente für das gemeinschaftliche Bauen: Jedes Haus hat seinen eigenen Charakter und seine eigene Erscheinung, man wohnt nicht in einem anonymen Gebäude, sondern im eigenen Haus. Viele unterschiedliche Gebäude schaffen eine abwechslungsreiche und lebendige Atmosphäre im Stadtviertel. Die Bewohner identifizieren sich in besonderem Maß mit ihrem Haus und mit ihrem Viertel. Damit ist auch eine erhöhte Werthaltigkeit für das einzelne Gebäude und die Wohnungen verbunden, da beliebte Stadtviertel immer gefragt sind. Der überwiegende Teil der Baugemeinschaften in der BREITE wird in Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR) entstehen. Jedes Mitglied der Baugemeinschaft ist damit im Grundbuch eingetragener Eigentümer seiner Wohnung. Baugemeinschaften können aber auch als genossenschaftliche Wohnmodelle entstehen. In dieser Organisationsform ermöglichen Baugemeinschaften breiten Bewohnergruppen kostengünstigen Wohnraum. Als Mitglieder in der Genossenschaft (Anteilseigner) erhalten sie ein dauerndes Wohnrecht. In den letzten Jahren wurden auch Mischformen realisiert. In diesen Häusern werden gleichermaßen Eigentumswohnungen wie auch genossenschaftliche Wohnungen realisiert. Stadt Esslingen am Neckar 37

39 Kontaktbörse Die Kontaktbörse besteht aus zwei Elementen: einer Datenbank und einer regelmäßigen Veranstaltung. Interessenten, die eine Baugemeinschaft initiieren möchten oder eine Baugemeinschaft suchen, können sich in eine Datenbank eintragen lassen. Unter den Vorgaben des Datenschutzes werden mit ihrer Hilfe Kontakte geknüpft. Regelmäßige Veranstaltungen dienen einer unverbindlichen Information, bieten aber auch die Möglichkeiten, Ideen für Baugemeinschaften anschaulich zu präsentieren. Hier treffen sich Stadtverwaltung, Bauinteressenten und Mitglieder bestehender Baugemeinschaften. 38 Stadt Esslingen am Neckar

40 3.4 Wo lerne ich andere Bauinteressenten kennen? Wer in der BREITE einen attraktiven Ort für sein zukünftiges Eigenheim sieht und sich für das Bauen in der Gemeinschaft interessiert, hat mehrere Möglichkeiten, sich ein Bild vom Bauen in der BREITE zu verschaffen. Mit der Auftaktveranstaltung am 23. Juli 2006 fällt der Startschuss für das Bauen in der BREITE. Hier bietet ein Marktplatz der Ideen und Informationen Einblicke und Kontakte. In der Folge finden regelmäßige Veranstaltungen sogenannte Kontaktbörsen statt. Hier treffen sich Menschen, die sich über das Bauen in der BREITE informieren möchten. Bestehende oder neue Baugemeinschaften präsentieren ihre Projekte. Fachleute stehen für Fragen zur Verfügung. Beim Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt können sich Interessenten vormerken lassen und ihre Wünsche und Vorstellungen äußern. In diesem Pool entstehen neue Kontakte zwischen bestehenden Baugemeinschaften und Bauwilligen. Genossenschaften, Einzelpersonen und Gruppen können sich ebenso vormerken lassen, wie Architekturbüros, Baubetreuer und andere Fachleute. Ab Herbst 2006 kann die Bewerbung für eine Grundstücksreservierung beim Liegenschaftsamt der Stadt Esslingen am Neckar eingereicht werden. Stadt Esslingen am Neckar 39

41 Vergabekriterien Die Kriterien zur Grundstücksvergabe in der BREITE orientieren sich an den Vergabeprinzipien der Stadt Esslingen am Neckar. Darüber hinaus werden im Baugebiet BREITE die Grundstücksbewerbungen anhand weiterer Kriterien geprüft, wie zum Beispiel: - Nutzungskonzept und Vielfalt - Baugemeinschaft - Einzelbauherr (Familie) - Gebäudekonzept - Realisierbarkeit Die Grundstücksvergabe erfolgt in mehreren Stufen: - Bewerbung um eine Reservierung - Nach Zusage Ausarbeiten des Bauantrags - Nach Baugenehmigung Einreichen des Grundstückskaufantrags - Grundstücksverkauf 40 Stadt Esslingen am Neckar

42 3.5 Wie bewerbe ich mich für ein Grundstück? In der BREITE gilt nicht das Prinzip wer zuerst kommt, baut zuerst. Die Grundstücke werden auch nicht zum Höchstpreis verkauft, sondern zu fest gelegten Kosten. Interessenten und Interessentengruppen suchen in einem ersten Schritt einen geeigneten Standort für ihr Bauprojekt. Dabei konzentrieren sie sich nicht auf ein Grundstück, sondern berücksichtigen mehrere Möglichkeiten. Mit den Grundstückswünschen wenden sie sich an das Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt, das alle Interessenten bei Ihren Überlegungen zur Grundstückssuche und den baulichen Möglichkeiten berät. Die Auswahlkriterien für die Grundstücksvergabe orientieren sich an den Richtlinien der Stadt Esslingen am Neckar. Nach neutraler Abwägung erhalten die Interessenten eine Reservierung für ein Grundstück. Dies ist weder eine Kaufzusage noch eine Kaufverpflichtung, sodass von keiner Seite finanzielle oder rechtliche Verpflichtungen einzugehen sind. Mit der Reservierung gewährleistet die Stadt aber, dass das Grundstück über die zugesagte Dauer nicht von anderen erworben werden kann. So können die Baukonzepte weiter verfolgt und die weiteren Planungsschritte eingeleitet werden. Die Grundstücks- oder Parzellenreservierungen sind in den ersten sechs Monaten kostenfrei. Danach sollte das Bauprojekt soweit ausgearbeitet sein, dass ein Bauantrag eingereicht werden kann. Der Grundstückskauf erfolgt nach Genehmigung des Bauantrags. Stadt Esslingen am Neckar 41

43 Ich wohne sehr gerne in der Pliensauvorstadt, weil ich in der Pliensauvorstadt mit meiner Familie aufgewachsen bin und hier viele Freunde habe. Derzeit liegt mein Schwerpunkt bei der Erziehung meines Sohnes Marcel. Der Junge hat hier viele Möglichkeiten zu spielen, trifft seine Freunde und Kinder aller Altersgruppen im Stadtteil. Cornelia Sitter und Marcel Abb. Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt, Esslingen am Neckar 42 Stadt Esslingen am Neckar

44 3.6 Welche Funktion hat die Baubetreuung? Die Aufgaben der Baubetreuung sind nicht zu verwechseln mit den Leistungen eines Bauträgers. In Baugemeinschaften sind alle Mitglieder Baufrauen und Bauherren. Sie erwerben ihre Wohnung nicht zu einem garantierten Festpreis, sondern zu den reinen Herstellungskosten, die bei vergleichbaren Standards deutlich unterhalb der marktüblichen Verkaufspreise liegen. Die Baubetreuung berät hierbei und steuert den gesamten Planungs- und Bauablauf. Sie findet weitere Mitglieder, kümmert sich um die Zuteilung der Wohnungen, stimmt mit den Fachleuten die Planung ab und organisiert regelmäßige Baugemeinschaftssitzungen. Die Baubetreuung hat auch die Aufgabe, die Gesamtkosten auf jedes einzelne Mitglied der Baugemeinschaft anhand der jeweiligen Wohnungsgröße und des Ausstattungsstandards umzulegen und den internen Ablauf der Gemeinschaft zu koordinieren. 3.7 Welche Aufgaben haben die Architekten? Die Aufgaben des Architekten und der Architektin beginnen mit den ersten Skizzen und reichen bis zum Abschluss aller Bauarbeiten und Kostenabrechung. Sie klären die Wünsche der Baufrauen und Bauherren, machen Vorschläge zur Grundrissgestaltung, beraten in allen Fragen der Materialien und Ausführung. Die Leistungen umfassen im weitern die Bauleitung, die Angebotsprüfung und die Beratung bei der Auswahl der Handwerker. Stadt Esslingen am Neckar 43

45 Gemeinschaftliches Bauen: Schritte von der Idee zum Eigenheim 1. Interessentengemeinschaft: Information- und Orientierung 2. Planungsgemeinschaft: Konzeption, Planung 3. Baugemeinschaft: Hausbau und Abrechnung 4. Wohnungseigentumsgemeinschaft: Einziehen Abb. LEHEN drei Architekten Stadtplaner SRL BDA, Stuttgart 44 Stadt Esslingen am Neckar

46 In allen Phasen des Entwerfens und Planens erstellen die Architekten Kostenschätzungen und detaillierte Kostenberechnungen (nach DIN 276). Während des Bauens werden die Kosten ständig kontrolliert und gesteuert. 3.8 Wie verläuft das Bauen in der BREITE? Am Anfang einer Baugemeinschaft stehen die Wohnungswünsche und Vorstellungen Einzelner oder von Gruppen. Mit Überlegungen zum zukünftigen Wohnort, zu den individuellen Bedürfnissen und Anforderungen an die eigenen vier Wände, aber auch zu den besonderen Qualitäten des Hauses beginnen die ersten Überlegungen. Einige wichtige Fragen hierbei sind: - Wo und wie möchte ich wohnen? - Wie viel Platz brauche ich, wie viel kann ich finanzieren? - Welche Wohnform ist mir wichtig (barrierefrei, familiengerecht, etc.)? - Wie groß soll meine Hausgemeinschaft sein? - Wie stelle ich mir unser gemeinsames Haus vor? - Sind Gemeinschaftseinrichtungen wichtig? - Möchte ich einen Garten, einen Balkon, oder eine Dachterrasse? Stadt Esslingen am Neckar 45

47 Von der Interessentengemeinschaft zur Wohnungseigentumsgemeinschaft (WEG) 1. Interessenten schließen sich zu einer unverbindlichen Gruppe zusammen. 2. Nach Festlegung der Ziele wird eine rechtlich verbindliche Planungsgemeinschaft gebildet. Mit dem Beitritt ist in der Regel eine erste Zahlung zur Finanzierung der Planung verbunden. Ein Ausstieg ist jederzeit möglich. 3. Zur Bauphase wird eine neue Gesellschaft als Baugemeinschaft gebildet, bei der ein Austritt nur beschränkt möglich ist. Damit ist in Verbindung mit einem individuellen Finanzierungsnachweis die notwendige Kontinuität gewährleistet. 4. Nach Abschluss aller Arbeiten hat die Baugemeinschaft ihr Ziel erreicht, wird aufgelöst und durch die Wohnungseigentumsgemeinschaft nach WEG ersetzt. 46 Stadt Esslingen am Neckar

48 Im Rahmen regelmäßiger Informationsveranstaltungen (Kontaktbörsen) und Beratungen beim Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt besteht die Möglichkeit, Informationen zum Bauen in der BREITE zu erhalten und andere Interessenten und Fachleute kennen zu lernen. Von diesen ersten Überlegungen und Informationen zum privaten Eigentum in der BREITE sind es beim gemeinschaftlichen Bauen vier Schritte: Schritt 1: Die Interessentengemeinschaft Zwei oder mehrere Interessenten können sich nach einem ersten Kennenlernen (ggf. auch über eine Baubetreuung) zu einer Interessentengemeinschaft zusammenschließen. Sie stellt noch keine rechtsverbindliche Gesellschaft dar, sondern fasst die Überlegungen zu einem gemeinsamen Projekt zusammen und sucht einen geeigneten Standort in der BREITE. Schritt 2: Die Planungsgemeinschaft Die Stadt Esslingen am Neckar vergibt Grundstücksreservierungen nur an Planungsgemeinschaften, die einen schriftlichen Gesellschaftsvertrag (GbR - Gesellschaft bürgerlichen Rechts) nachweisen. Die Interessenten schließen sich daher vertraglich möglichst bald zur Planungsgemeinschaft zusammen. Nun beginnen konkrete Planungen mit den Architekten und Stadt Esslingen am Neckar 47

49 Fachingenieuren. Parallel werden weitere Mitglieder für die Planungsgemeinschaft gesucht. Der Zweck der Planungsgemeinschaft liegt in der Erstellung einer Genehmigungsplanung, einer Aufteilungsplanung und dem Einreichen des Bauantrages. Die finanziellen Aufwendungen bleiben begrenzt auf Planungsleistungen. Mit dem Eintritt in die Planungsgemeinschaft sind diese Kosten anteilig zu tragen. Während dieser Phase kann jedes Mitglied die Gemeinschaft auch wieder verlassen. Schritt 3: Die Baugemeinschaft Mit der Genehmigung des Bauantrages stehen weitere wichtige Schritte an: - Jedes Mitglied der Planungsgemeinschaft muss die Finanzierungsfähigkeit für seinen zukünftigen Anteil am Objekt nachweisen (Bank) - Das Grundstück wird nun gekauft - Die ersten Firmen werden beauftragt Neben den Grundstückskosten fallen nun auch weitere Kosten für die Planung und Bauvorbereitung an. Die Planungsgemeinschaft wird daher umgewandelt in die Baugemeinschaft (GbR), die kein Ausscheiden von Mitgliedern ohne gleichwertigen Ersatz mehr zulässt. In Verbindung mit der Finanzierungssicherheit jedes Einzelnen und einer genauen Kostenberechnung ist so die Durchführung der Baumaßnahmen 48 Stadt Esslingen am Neckar

50 gesichert. Nach Abschluss und Abrechung aller Bauarbeiten hat die Baugemeinschaft ihre Aufgabe erfüllt: das Haus ist fertig gestellt, alle Rechnungen sind bezahlt. Schritt 4: Die Wohnungseigentumsgesellschaft (WEG) Im letzten Schritt wird die Baugemeinschaft aufgelöst und eine Wohnungseigentumsgemeinschaft gebildet. Alle Mitglieder der Baugemeinschaft werden mit ihren bereits in der Planungsgemeinschaft festgelegten Anteilen (Tausendstel-Aufteilung) Mitglieder in der Eigentümergemeinschaft nach dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG). Sie konstituiert sich auf der Gründungsversammlung, beschließt einen Gesellschaftervertrag und setzt eine Hausverwaltung ein. Stadt Esslingen am Neckar 49

51 Abb. Oben: Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt, Esslingen am Neckar Mitte: Weeber+Partner, Institut für Stadtplanung und Sozialforschung, Stuttgart, Berlin Unten: Bauen im Team, Thomas Müller, Stuttgart 50 Stadt Esslingen am Neckar

52 3.9 Parken in der BREITE? Die Landesbauordnung (LBO) für Baden-Württemberg verlangt, dass für jede Wohnung ein Stellplatz zur Verfügung steht. In der Regel sind diese notwendigen privaten Stellplätze auf dem eigenen Grundstück nachzuweisen. In der BREITE können die zukünftigen Bewohner ihre Häuser nach individuellen Bedürfnissen in unterschiedlichen Breiten realisieren. Da unter den Gebäuden keine Tiefgaragen angeordnet werden können, werden die notwendigen Stellplätze in gemeinsamen Tiefgaragen unter den Innenhöfen gebaut. Sie werden von einem oder mehreren Unternehmen als separate Bauwerke erstellt, um für jede Wohnung den notwendigen Stellplatz sicher zu stellen. Der Bau der Tiefgaragen ist unabhängig vom Bau der Häuser. Es ist aber möglich, über einen direkten Zugang vom eigenen Haus in die Tiefgarage zu gelangen. Die Abstimmung und Planung erfolgt durch die Architekten und Baubetreuer, sodass für die Bauenden kein Aufwand entsteht. Der Nachweis eines Stellplatzes pro Wohnung ist Pflicht. Jeder Wohnungseigentümer muss daher einen Stellplatz erwerben. Die Kosten hierfür werden vor dem Grundstückskauf ermittelt und offen gelegt. Mit dem Grundstückspreis sind auch die Stellplatzkosten zu begleichen. Wer seinen Stellplatz in der Tiefgarage nicht benötigt, kann diesen selbstverständlich vermieten. Stadt Esslingen am Neckar 51

53 Am Quartiersplatz, in der Diagonalen und in Teilen entlang der Stuttgarter Straße sind gewerbliche Nutzungen in den Erdgeschossen vorgesehen. Kleinere und mittlere Einheiten für Büros und Geschäfte beleben das Viertel und bieten die Möglichkeit, in der BREITE Wohnen und Arbeiten zu verbinden. Abb. oben: Stadtsanierungsamt Tübingen unten: Weeber+Partner, Institut für Stadtplanung und Sozialforschung, Stuttgart, Berlin 52 Stadt Esslingen am Neckar

54 3.10 Gewerbe im Erdgeschoss? In den Erdgeschossen in der diagonalen Erschließungsstraße, am Quartiersplatz an der Weilstraße und in Teilbereichen entlang der Stuttgarter Straße entstehen kleinere und mittlere Gewerbeflächen. Damit besteht die Möglichkeit, in der BREITE nicht nur zu wohnen, sondern auch zu arbeiten. Die Wohn- und Geschäftshäuser können auf verschiedene Arten realisiert werden. Drei sollen hier kurz genannt werden: - Ein Mitglied der Baugemeinschaft baut hier sein Büro, seinen Laden oder sein Geschäft - Ein Mitglied der Baugemeinschaft baut die Gewerbeeinheit und vermietet diese - Die Mitglieder der Baugemeinschaft bauen gemeinsam die Gewerbeeinheiten zur Vermietung (der Einliegerwohnung im Einfamilienhaus vergleichbar) Dem organisatorischen Mehraufwand stehen in der BREITE mehrere Vorteile gegenüber: - Nutzungsmischung ermöglicht die Verbindung von Wohnen und Arbeiten - Durch höhere Ausnutzungsmöglichkeit der Grundstücke und interne Umschichtung sind geringere Kosten möglich - Steuerliche Vorteile durch Vermietung - Gute Lagen (Südausrichtung) der gemischt genutzten Häuser innerhalb der BREITE Stadt Esslingen am Neckar 53

55 3.11 Mit welchen Kosten ist zu rechnen? Die Kosten gliedern sich im wesentlichen in vier Gruppen: 1. Grundstückskosten Enthalten sind die Kosten für den Grund sowie die Erschließung wie Straßenbau, Infrastruktur, sowie öffentliche Stellplätze und Grün. 2. Anschlusskosten In den Grundstückskosten nicht enthalten sind die direkten Anschlusskosten für das Haus: Leitungsanschlüsse (Strom, Wasser, Telekom) von der Straße zum Gebäude sowie die Anschlusskosten für die Fernwärme. 3. Herstellungskosten Hierunter fallen alle Kosten, die direkt mit dem Bau des Gebäudes zusammenhängen (Rohbau, Ausbau, etc.). Enthalten sind auch die Kosten für Planung und Koordination. Die Gliederung und Aufschlüsselung dieser Kosten erfolgt nach der DIN Weitere Nebenkosten Dies sind Steuern, Gebühren, insbesondere für Baugenehmigung und Bauabnahme, Notar, Grunderwerbsteuern, Beratungen und Versicherungen. 54 Stadt Esslingen am Neckar

56 4. Weitere Informationen 4.1 Fördermittel zum Bauen in der BREITE Die Stadt Esslingen am Neckar stellt in der BREITE Fördermittel für Familien für den Bau ihrer Eigenheime zur Verfügung. Informationen hierzu und zu weiteren Fördermöglichkeiten sind direkt bei der Stadt Esslingen am Neckar zu erhalten. 4.2 Kontakt und Information Für alle Fragen rund um das Bauen in der BREITE steht das Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt Esslingen am Neckar zur Verfügung. Hier erhalten Sie Auskünfte zum aktuellen Stand der Planung, können sich über bestehende Baugemeinschaften informieren oder sich für Baugemeinschaftsprojekte vormerken lassen. Informationen zum Grundstückskauf erteilt das Liegenschaftsamt der Stadt Esslingen am Neckar. Nach der Auftaktveranstaltung am 23. Juli 2006 finden in regelmäßigen Abständen Kontaktbörsen statt, auf denen die Gelegenheit zu Austausch und Mitwirkung besteht. Darüber hinaus stehen hier Fachleute aus Baubetreuung, Architektur und Stadtverwaltung für Fragen zur Verfügung. Die Termine werden rechtzeitig veröffentlicht oder können beim Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt sowie beim Liegenschaftsamt der Stadt Esslingen erfragt werden. Stadt Esslingen am Neckar 55

57 Kontakte und Informationen rund um die BREITE: Stadt Esslingen am Neckar Koordination, Planung und Bauen: Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt Technisches Rathaus Ritterstraße Esslingen am Neckar Frau G. Klingele T Herr F. Schneider T Grundstücke und Grundstücksverkauf: Liegenschaftsamt Rathausplatz Esslingen am Neckar Frau H. Rüger T Stadt Esslingen am Neckar

58 4.3 Kleines Lexikon zum Bauen in der BREITE Aufteilungsplan Im Aufteilungsplan werden alle Räume und Flächen, die einer Wohnung zugehören aufgeführt. Darüber hinaus werden die Räume und Flächen, die Gemeinschaftseigentum darstellen aufgeführt. Barrierefreiheit Die Richtlinien für barrierefreies Bauen sind in den DIN- Vorschriften und geregelt. Hierunter fallen alle Aufenthaltsbereiche und Zugänge zu einem Gebäude oder einer Anlage. Bauantrag und Baugenehmigung Zur Genehmigung eines Bauvorhabens muss ein Bauantrag eingereicht werden. Die Vorgaben für einen Bauantrag sind in der Landesbauordnung (LBO) Baden-Württemberg geregelt. Die zuständigen Ämter und Behörden prüfen die Bauunterlagen und erteilen die gebührenpflichtige Baugenehmigung. Baugemeinschaft Eine Baugemeinschaft schließt sich in der Regel als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) mit einem notariell beurkundeten Vertrag zusammen. Ihr Ziel ist die Erstellung eines Gebäudes. Stadt Esslingen am Neckar 57

59 Bebauungsplan Der Bebauungsplan ist eine rechtsverbindliche Planung, mit der die Zulässigkeiten einer Bebauung und die Art und das Maß der baulichen Nutzung geregelt werden. Er wird von der Gemeinde per Satzung beschlossen. Gemischte Nutzung Entstehen in einem Baugebiet nicht nur Wohnungen, sondern auch gewerbliche Einrichtungen, spricht man von Nutzungsmischung oder gemischter Nutzung. Sie ist innerhalb eines Hauses, aber auch nebeneinander möglich (ein Bürogebäude neben einem Wohnhaus) Grundstückskaufvertrag Der Grundstückskaufvertrag wird notariell beurkundet. Danach erfolgt der Eintrag im Grundbuch. Grundstückseigentümer ist man aber erst, wer den Kaufpreis bezahlt hat und ein sogenannter Auflassungsvermerk im Grundbuch eingetragen wurde. Landesbauordnung Baden-Württemberg (LBO) Die LBO ist ein Landesgesetz und gibt vor, auf welche Art und Weise gebaut werden darf. Darüber hinaus regelt die LBO die Anforderungen an alle bauliche Anlagen sowie die rechtlichen Verfahrenswege. Liegenschaftsamt Das Liegenschaftsamt verwaltet die städtischen Grundstücke und Immobilien und ist zuständig bei Grundstücksverkäufen. 58 Stadt Esslingen am Neckar

60 Parzelle Parzellen (kleine Vermessungseinheit) sind Flurstücke. Heute bezeichnet man kleinere Baugrundstücke in der Stadt als Parzellen. Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt Dieses Amt ist im wesentlichen zuständig für alle städtebaulichen Planungen, Bebauungsplanungen und Vermessungsangelegenheiten. Darüber hinaus ist es der erste Ansprechpartner für alle Fragen zur BREITE. Städtebaulicher Entwurf Im städtebaulichen Entwurf werden die wesentlichen gestalterischen und städtebaulichen Vorgaben erarbeitet. Er ist kein rechtsgültiger Plan und dient als Grundlage für den rechtsgültigen Bebauungsplan. Vergabegespräche Bei der Bewerbung um ein Grundstück in der BREITE werden die Konzepte und Entwürfe der Bewerber gemeinsam mit der Stadtverwaltung erörtert und die Vergabekriterien besprochen. Vergabekriterien Der Grundstückszuschlag erfolgt nicht nach Höchstpreisgebot, sondern nach festen Grundstückspreisen. Die Vergabe der Grundstücke wird anhand verschiedener Kriterien geregelt. Stadt Esslingen am Neckar 59

61 4.4 Literatur - Heinzmann, Friedrich: Die freie Bauherrengemeinschaft. Praktische Überlegungen aus juristischer Sicht, Verlag E. Wasmuth, Tübingen, Berlin, Baugruppenarchitektur in Freiburg; Hrsg.: Kammergruppen Freiburg und Breisgau; Modus-Verlag, Freiburg De Maddalena, Gudrun; Schuster, Matthias: go south Das Tübinger Modell, Verlag E. Wasmuth, Tübingern, Berlin, BauWohnberatung Karlsruhe, Wüstenrot Stiftung, Ludwigsburg - Bürgerbüro Stadtentwicklung Hannover: Neue Wohnqualitäten Ein Leitfaden für Baugemeinschaften, Feldtkeller, Andreas (Hrsg.): Vielfalt und Integration Neue Konzepte für den Umgang mit Stadtbrachen, Deutsche Verlagsanstalt München, Fuchs, Dörte; Orth, Jutta: Bauen in der Gruppe, Verlag Callwey, München Schenk, Leonhard: Bürger als Bauherren in: Der Architekt, Heft 07-08/05; Darmstadt Stadt Freiburg im Breisgau: Quartier Vauban: Leitfaden Bauen in Vauban, Freiburg, Stadt Stuttgart: Beiträge zur Stadtentwicklung, Nr. 36: Neues Urbanes Wohnen in Baugemeinschaften, Stuttgart, Stadt Esslingen am Neckar

62 - Stadtsanierungsamt Tübingen: Städtebaulicher Rahmenplan Stuttgarter Straße/Französisches Viertel, Tübingen WEEBER+PARTNER, Institut für Stadtplanung und Sozialforschung Stuttgart/Berlin, Weeber, Rotraut; Wölfle, Gunther; Rösner, Verena: Gemeinschaftliches Wohnen im Alter, Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart WEEBER+PARTNER, Institut für Stadtplanung und Sozialforschung Stuttgart/Berlin, Steffen, Gabriele; Baumann, Dorothee; Betz, Fabian: Integration und Nutzungsvielfalt im Stadtquartier, Stuttgart und Berlin/BOD WEEBER+PARTNER, Institut für Stadtplanung und Sozialforschung Stuttgart/Berlin, Weeber, Hannes; Weeber, Rotraut; Fritz, Antje; Dörrie, Axel: Besser wohnen in der Stadt. Konzepte und Beispiele für Familienwohnungen, Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart WEEBER+PARTNER, Institut für Stadtplanung und Sozialforschung Stuttgart/Berlin, Steffen Gabriele; Fritz, Antje: Wohnen mit Assistenz Wohnformen für alte Menschen mit Unterstützungsbedarf und Menschen mit Behinderungen als Antwort auf den demografischen und gesellschaftlichen Wandel (erscheint 2006 im IRB Verlag) - Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg: Baugemeinschaften - Ein moderner Weg zum Wohneigentum, Stuttgart, 1999 Stadt Esslingen am Neckar 61

63 4.5 Links im Internet - Stadt Esslingen am Neckar: - Bauen in der Baugemeinschaft: - Stadt Freiburg: - Pro... Gemeinsam bauen, Stuttgart: - WOGENO München eg: - wagnis eg, München: - Agentur für Baugemeinschaften, Hamburg: - Wohnprojekte für Jung und Alt: - Architektenkammer Baden Württemberg: 62 Stadt Esslingen am Neckar

64 Faxantwort Neues Baugebiet BREITE Wenn Sie Interesse am Bauen in der BREITE haben, faxen Sie einfach diese Seite an das Stadtplanungs- und Stadtmessungsamt der Stadt Esslingen am Neckar: Fax _ Ich/wir möchte(n) mehr erfahren und bitte(n) um _ eine Terminvereinbarung _ Informationen zu den Kontaktbörsen _ einen Lageplan _ Ich/wir interessieren uns für ein Grundstück in der BREITE _ Ich/wir möchten Kontakt zu bestehenden Planungsund Baugemeinschaften aufnehmen, die in der BREITE bauen möchten _ Ich/wir sind eine Gruppe von Bauinteressenten, die weitere Interessierte suchen, die mit uns in der BREITE bauen möchten. Name: Adresse: Tel./Fax/ Stadt Esslingen am Neckar 63

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