Neue Wohnformen im Alter
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- Bettina Eberhardt
- vor 9 Jahren
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1 Neue Wohnformen im Alter Herzlich willkommen! Brunni Beth Neues Wohnen im Alter e.v Studio Dumont, Köln
2 Neue Wohnformen im Alter Brunni Beth Neue Wohnformen im Alter Studio Dumont Köln
3 Wohnformen Quelle: Landesbüro innovative Wohnformen.NRW Brunni Beth Neue Wohnformen im Alter Studio Dumont Köln
4 Neue Wohnformen im Alter Wohnwünsche
5 Veränderungen des Wohnens Wohnen im Alter verändert sich durch die demografische Alterung der Bevölkerung den mit zunehmender Lebenserwartung steigendem Bedarf an Pflege die Zunahme alleinstehender Menschen Verringerung des Potenzials helfender Angehöriger UND den Wandel der Wohnwünsche!!!
6 Demografischer Wandel Älter Bunter Anders! Quelle: Prof. Dr. Thomas Klie AGP Alter. Gesellschaft. Partizipation Institut für angewandte Sozialforschung Freiburg i.br Brunni Beth Neue Wohnformen im Alter Studio Dumont Köln
7 Demografischer Wandel Älter Bunter Anders! Quelle: Prof. Dr. Thomas Klie AGP Alter. Gesellschaft. Partizipation Institut für angewandte Sozialforschung Freiburg i.br Brunni Beth Neue Wohnformen im Alter Studio Dumont Köln
8 Wohnwünsche Brunni Beth Neue Wohnformen im Alter Studio Dumont Köln
9 Neue? Wohnformen im Alter Brunni Beth Neue Wohnformen im Alter Studio Dumont Köln
10 Wohnbedarfe und Wohnwünsche: Was wollen ältere Menschen? Zukünftig werden ältere Menschen sehr unterschiedliche Wohnungstypen und Wohnformen nachfragen Aktuelle Befragungen zeigen: Schon heute würden mehr als 30 Prozent der älteren Haushalte (+65) in eine explizit altersgerechte Wohnung umziehen Alle wollen möglichst lange in ihrer Wohnung bleiben (Barrierefreiheit, Versorgungssicherheit) möglichst in ihrer gewohnten Umgebung bleiben (Veedelsbezug, Nähe zu Bekannten und Verwandten, gewohnten Dienstleistern) möglichst lange selbständig leben können (Barrierefreiheit, Services) möglichst lange jung bleiben ( Wohnen für alle Generationen )
11 Wohnformen Brunni Beth Neue Wohnformen im Alter Studio Dumont Köln
12 Wohnformen Quelle: Landesbüro innovative Wohnformen.NRW
13 Gemeinschaftliche Wohnformen Bunte Palette gemeinschaftlicher Wohnformen: keine einheitliche Definition! von der WG bis Mehrgenerationenwohnen Generationenübergreifend bis -bezogen Pflege-Wohngemeinschaft im Quartier Mehrgenerationenprojekt viele unterschiedliche Konzepte: Basis z.b. barrierefreie Gestaltung, Nachbarschaft
14 Gemeinschaftliche Wohnformen Versuch einer Definition Selbstorganisierte Haus- oder Siedlungsgemeinschaft: Eigeninitiative, Mitbestimmung + Selbstbestimmung Bewusster Aufbau sozialer nachbarschaftlicher Netzwerke = Wahlverwandtschaften Bürgerschaftlich und nachbarschaftliche orientierte Wohnkultur
15 Wünsche: Wohnen gestalten Wohnwünsche? Nachbarschaften gestalten Nachbarschaftswohnen gemeinschaftliches Wohnen Wohnprojekte Wohnen in Gemeinschaft
16 Quartier und Wohnen Brunni Beth Neue Wohnformen im Alter Studio Dumont Köln
17 Wohnwünsche im Alter Selbstbestimmt wohnen auch bei Unterstützungsbedarf Teilhabe und Miteinander, Gestaltung Gemeinschaftsflächen und -räume für Kommunikation und Aktivitäten Öffnung in die Nachbarschaft
18 Neue Wohnformen im Alter Politische u. gesellschaftliche Aufmerksamkeit ist kein Zufall! Innovative Wohnformen geben gute Antworten auf: - die älter werdende Gesellschaft - veränderte Familienformen u. Familienstrukturen - Fragen zu Organisierbarkeit (und Finanzierbarkeit) von Hilfen für ältere Menschen - basieren auf Selbstorganisation und Engagement
19 Alternative? Warum zieht man um? Ein Umzug kommt v.a. aus Gründen der Versorgungssicherheit infrage und dann oft erzwungen" Quelle: TNS Emnid 2011
20 Alternative? Was ist wichtig? Selbständigkeit. Sicherheit. Soziale Kontakte. Quelle: TNS Emnid 2011
21 Köln - Wohnen gestalten In Köln gibt es ca. 15 gemeinschaftliche Wohnprojekte, z.b.: Villa anders Wohnen mit Alt und Jung e.v. Haus Mobile LeDo Niehl Philia e.v und ca. 13 in Bau befindlich Gruppen bzw. Initiativgruppen ohne Wohngemeinschaften.
22 Generationenübergreifende Wohnprojekte Haus Mobile Selbst initiiert + organisiert, Neubau Mehrgenerationenwohnen 36 WE m² davon: 15 WE öffentlich gefördert 9 WE freifinanziert 12 WE Eigentum Gemeinschaftsraum (Rückbau) Bewohnercafe Dachterrasse Garten
23 Generationenübergreifende Wohnprojekte Haus Mobile 1995: Initiative für Gemeinschaftsprojekt "Neues Wohnen im Alter", Erwerb des Grundstücks Juni 1996: Vereinsgründung und Grundsteinlegung Frühj.1997 Richtfest Dez Einzug der ersten BewohnerInnen Mai 1998 Einweihung des Hauses
24 Generationenübergreifende Wohnprojekte Wohnen mit Alt und Jung e.v.
25 Generationenübergreifende Wohnprojekte Wohnen mit Alt und Jung e.v. Selbstinitiiert in Kooperation mit DIE EHRENFELDER e.g. Neubau Mehrgenerationenhaus Wohnungen: 30 WE, 18 gefördert Gemeinschaftsflächen: Gemeinschaftsraum mit Terrasse und Foyer, Fitnessraum, Werkraum, Büroraum, Gemeinschaftsgarten Integrierte Pflegewohngemeinschaft für 7 Personen
26 Generationenübergreifende Wohnprojekte Wohnen mit Alt und Jung e.v Gründung des Vereins ab 2000 Kontakt Die EHRENFELDER. ab 2002 konkret: Planung, Bauvorhaben etc. Grundstein 2005 ab Juni 2006 erste Einzüger Projektbeteiligte und Unterstützer Neues Wohnen im Alter e.v., Köln FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.v., Hannover WohnBund-Beratung NRW GmbH, Bochum Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft DIE EHRENFELDER e.g. Ministerien für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie / Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport NRW Stadt Köln, Amt für Soziales und Senioren Der Paritätische Wohlfahrtsverband
27 Generationenübergreifende Wohnprojekte Ledo
28 Generationenübergreifende Wohnprojekte Ledo Planungsphase: doms e.v.: MS-Betroffene aus Köln und Region Rheinland Lebensbogen: selbstbestimmt und eigenverantwortlich eine alternative Wohn- und Lebensform von Alt und Jung, Familien, Singles, Alleinerziehende, Behinderte und Nichtbehinderte. 89 Menschen von ohne Zäng bis mit Zängbewohnen 64 Wohneinheiten von 41 qm bis 81 qm: 40 Singles, 17 Paare, 13 Rollifahrer, 12 Kinder, 2 Katzen, 3 Hunde, diverse Hasen...
29 Wohnprojekte: Von der Idee zur Umsetzung Vom Ich zum Wir Welche gemeinschaftlichen Ziele werden verfolgt? Wie sollen Entscheidungen gefällt werden? Wie soll die Haftung untereinander und nach außenaden, Checklisten, Fragebogen, Moderation Quelle: Stattbau Berlin
30 Von der Idee zur Umsetzung Fragen zur Idee und Umsetzung Vom Ich zum Wir Was möchte ich = Wie möchten wir leben und wohnen? Welche gemeinschaftlichen Ziele werden verfolgt? Wie sollen Entscheidungen gefällt werden? Wie soll die Haftung untereinander und nach außen geregelt sein? Leitfaden, Checklisten, Fragebogen, Moderation
31 Von der Idee zur Umsetzung Vom Ich zum Wir Welche gemeinschaftlichen Ziele werden verfolgt? Wie sollen Entscheidungen gefällt werden? Wie soll die Haftung untereinander und nach außenaden, Checklisten, Fragebogen, Moderation Quelle: Stattbau Berlin Quelle: Stattbau Berlin
32 Von der Idee zur Umsetzung Quelle: Stattbau Berlin Quelle: Stattbau Berlin Quelle: Stattbau Berlin
33 Die Form Rechtsformen eigene Bauträgerschaft: Genossenschaft Verein Wohneigentumsgemeinschaft GbR Erbbaurechtskonstruktionen Rechtsformen - in Kooperation mit Bauträger: Wohnungsunternehmen Eigene Organisationsform für Bewohner / Projekt: - Verein - Mietergenossenschaft - Wohneigentumsgemeinschaft
34 Fördermöglichkeiten Zuteilung zusätzlicher Förderkontingente für Projekte, Beratung in der Planungs- und Bauphase, Förderung von Begleitmaßnahmen, wie z.b. Förderung der Beratungsleistungen für Wohnprojekte und Genossenschaftsgründungsinitiativen Experimenteller Wohnungsbau.
35 Fördermöglichkeiten Viele Stiftungen fördern Projekte durch Zuschüsse, Darlehen oder Wettbewerbe, z.b.: Stiftung Wohlfahrtspflege Realisierung von Begegnungszentren Schaffung von vielfältigen Wohnangeboten für Menschen mit Behinderungen gemeinwesenorientierte Seniorenarbeit usw. Stiftung Deutsches Hilfswerk Begegnungsmöglichkeiten im Quartier Nachbarschaftsprojekte und Nachbarschaftsstiftern Zukunftskonferenzen und Werkstattgespräche Investitionen im Bereich der Altenhilfe Ähnliche Möglichkeiten gibt es bei: Aktion Mensch Generali Zukunftsfonds NRW Stiftung Stiftung Trias Montag Stiftungen
36 Fördermöglichkeiten Ähnliche Möglichkeiten gibt es bei: Aktion Mensch Generali Zukunftsfonds NRW Stiftung Stiftung Trias Montag Stiftungen
37 Fazit Gemeinschaftliche Wohnprojekte gestalten aktive Nachbarschaft und Nachhaltigkeit schaffen Nachbarschaft, ein Miteinander und hohe Verantwortlichkeit regen an zur Selbsthilfe werten das Quartier und Wohnumfeld auf! Gemeinschaftliche Wohnprojekte sind Partner!
38 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Foto: Brunni Beth, Ottoplatz Köln,
39 Info und Kontakt Neues Wohnen im Alter e.v. Marienplatz Köln Telefon: 0221/ Mitarbeiterinnen: Brunni Beth Anita Bous Aurelia Vietzen [email protected] Internet:
40 Info und Kontakt Landesbüro innovative Wohnformen.NRW Beratungsstelle für das Rheinland c/o Neues Wohnen im Alter e.v. Marienplatz Köln Telefon: 0221/ [email protected] [email protected] Internet: Im Auftrag
41 Informationen Neues Wohnen im Alter e.v., Köln: Landesbüro Altengerechte Quartiere NRW: des MGEPA NRW (Ministerium für Gesundheit, Emanzipation und Pflege) Kuratorium Deutsche Altershilfe: SeniorenNetzwerke Köln: Quartiers- u. sozialraumbezogene Wohnkonzepte: Generali Zukunftsfonds: Deutsches Institut für Community Organizing: BMSFJ (Bundesministerim für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) Zuhause im Alter : Netzwerk SONG Soziales Neu Gestalten Klaus Dörner Leben und sterben wo ich hingehöre dritter Sozialraum und neues Hilfesystem A., Helfensbedürftig Heimfrei ins Dienstleistungsjahrhundert 2012 NA. Kirche findet Stadt Kirche als zivilgesellschaftlicher Akteur zur Stadtentwicklung: 41
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