PROJEKT BIOSPHÄRENPARK LUNGAU

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1 PROJEKT BIOSPHÄRENPARK LUNGAU Was ist das Prädikat UNESCO Biosphärenpark D as internationale UNESCO-Prädikat biosphere reserve entspricht in Österreich der Bezeichnung Biosphärenpark. Biosphäre bedeutet nichts anderes als Lebensraum. Hier geht es um eine Auszeichnung für besonders wertvolle und ursprüngliche Lebensräume. Eine mit dem Prädikat ausgezeichnete Region darf das Prädikat Modellregion für nachhaltige Entwicklung führen. Die Anerkennung einer Region als Biosphärenpark erfolgt international durch die UNESCO. Der Lungau bemüht sich um diese Auszeichnung. Mehr INFOS unter: Biosphärenparkidee 1970 rief die UNESCO das Wissenschaftsprogramm Man and the Biosphere (MAB) ins Leben. Seine Entstehung verdankt es der so genannten Biosphärenkonferenz, die 1968 in Paris stattfand. Heute bilden 557 Biosphärenparks in 107 Staaten ein umfassendes Schutzgebietsnetz (Jänner 2010).

2 DIE ZONIERUNG Um den vielfältigen Funktionen gerecht zu werden, werden Biosphärenparks in drei Zonen eingeteilt: Kern-, Pflege- und Entwicklungszonen. Kernzone Kernzonen dienen dem klassischen Naturschutz. Ziel ist der Erhalt möglichst naturnaher Lebensräume. Menschliche Eingriffe werden nur in geringem Umfang zugelassen. Die Nutzung von Kernzonen ist häufig durch strenge, gesetzlich verankerte Schutzkategorien wie Nationalparks oder Naturschutzgebiete reglementiert. Forschende können hier die dynamischen Prozesse innerhalb natürlicher Ökosysteme verfolgen. Pflegezone In der sich anschließenden Pflegezone sind ökologisch nachhaltige Aktivitäten und Nutzungsformen erlaubt. Dazu zählen unter anderem Viehzucht, Landwirtschaft, Holznutzung, Tourismus und Umweltbildung. Hier liegen die größten Potentiale für die Erzeugung und Vermarktung von umweltfreundlichen Produkten. Entwicklungszone Die Entwicklungszone ist Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum der Bevölkerung. Sie schließt Siedlungsbereiche ausdrücklich mit ein und dient als Gebiet für nachhaltige Wirtschaftsformen. Innovative Pilotprojekte sollen als Vorbilder auf die gesamte Region ausstrahlen und den Weg hin zu einer ökologisch und sozioökonomisch tragfähigen Regionalentwicklung ebnen. Biosphärenparks sind vor allem als Angebot an Gesellschaft, Politik und Wissenschaft zu verstehen, neue und dauerhaft tragfähige Formen des menschlichen Umgangs mit der Natur zu entwickeln, die allen Vorteile bringen.

3 SEVILLA STRATEGY Anfangs war das UNESCO-Biosphärenpark-Programm nur ein weiteres von vielen internationalen Forschungsprogrammen. Bei der Ausweisung der ersten Biosphärenparks ab 1976 standen die Naturschutz- und Forschungsinteressen noch klar im Vordergrund. Die Einbindung des Menschen mit seinem Leben und Wirtschaften in der Natur wurde wenig berücksichtigt. Die änderte sich mit der Konferenz, die 1995 in Sevilla (Spanien) stattfand. Sie setzte einen Meilenstein in der Entwicklung des Biosphärenparkkonzepts. Entscheidender Fortschritt war die Erkenntnis, dass der Schutz der biologischen Vielfalt nicht mehr isoliert von den Bedürfnissen der Menschen gesehen werden kann. Seither teilt sich die Geschichte des UNESCO-Biosphärenpark-Programms in VOR Sevilla und NACH Sevilla. Die verabschiedeten Internationalen Leitlinien für das Weltnetz der Biosphärenparks betonen die aktive Rolle des Menschen. Er soll als integraler Bestandteil in Biosphärenparks leben und wirtschaftet mit dem Ziel, seine natürliche Umwelt langfristig zu erhalten. Gerade bei der Planung von neuen Biosphärenparks ist die Beteiligung aller Interessensgruppen vor Ort und die Berücksichtigung der regionalen Besonderheiten entscheidend.

4 EIN MÖGLICHER UNESCO-BIOSPHÄRENPARK LUNGAU Biosphärenpark LUNGAU Der Lungau bekommt mit dieser Auszeichnung ein Alleinstellungsmerkmal in Zentralösterreich und wird unverwechselbar. Es wäre der größte Biosphärenpark in Österreich und der einzige im inneralpinen Bereich was vor allem touristisch sehr interessant ist. Das UNESCO-Prädikat Biosphärenpark ist ein international bekannter und anerkannter Markenname für eine Region. Das Prädikat Biosphärenpark bürgt für Qualität. Die Region muss Kriterien erfüllen, die regelmäßig kontrolliert werden. Es werden neue Projekte, Impulse und Motivation entstehen, weil der Lungau eine Vision, eine Perspektive verfolgen kann. Die Identifikation der Leute mit der Region wird gestärkt. Die geplante Einrichtung besitzt schon jetzt eine breite Konsensfindung und Akzeptanz in der Region. Neben der touristischen Weiterentwicklung passiert die Entwicklung auch in vielen anderen Bereichen: Land- und Forstwirtschaft, Handwerk, Gewerbe, Kultur, Bildung, Brauchtum, Tradition, regionale Produkte usw.

5 Erhalten des Lebensraumes In einem Biosphärenpark wird die Erhaltung der Landschaft als Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum für kommende Generationen angestrebt. Die Pflege schützenswerter Lebensräume sowie die Erhaltung der typischen Kulturlandschaft mit Augenmerk auf Brauchtum zählen ebenso dazu wie die Unterstützung einer wettbewerbsfähigen Land- und Forstwirtschaft mit optimaler regionaler Wertschöpfung. Entwickeln und ausbauen vorhandener Ressourcen Ein Biosphärenpark fördert die Entwicklung moderner Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Das Gütesiegel setzt die Erhaltung und den Ausbau von Bildungseinrichtungen als Basis für eine zukunftsorientierte Aus- und Weiterbildung voraus. Der regionaltypische ganzjährige Tourismus ist ein Kernthema im Biosphärenpark. In diesem Sinne sind selbstverständlich eine Modernisierung der touristischen Infrastruktur, etwa künstliche Beschneiung, Neubauten oder Erschließung, möglich und erwünscht. Auch die nachhaltige Entwicklung in Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben soll nicht zu kurz kommen. Sowohl die rationelle Verwendung als auch die Förderung erneuerbarer Energien hat einen hohen Stellenwert. Partizipieren der Bewohner Die Bevölkerung gestaltet gemeinsam mit dem Biosphärenmanagement aktiv den Biosphärenpark. Ohne das aktive Mitwirken einer engagierten und mittragenden Bevölkerung ist ein Biosphärenpark undenkbar. Management: Koordinieren und kooperieren Das Biosphärenmanagement macht Besucher auf die Highlights der Region aufmerksam. Es pflegt Kontakte und Kooperationen mit in- und ausländischen Institutionen und Regionen. Ferner koordiniert es Forschungstätigkeiten, Projekte und Fördermittel. Darüber hinaus muss es stets um eine sachliche Auseinandersetzung, um eine Lösungssuche und Diskussion mit Betroffenen bei Fragen zum Thema Biosphärenpark sowie zur Regionalentwicklung bemüht sein.

6 Biosphärenpark als Chance für Lungauer Landwirtschaft und Tourismus Die Landwirtschaft ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor des Lungaus. Von den rund ha landwirtschaftlicher Flächen besteht der Großteil (ca ha) aus Almen und Bergmähder. Die Forstwirtschaft beansprucht an die ha. Die knapp Betriebe der Region liegen im Bergbauerngebiet, mehr als die Hälfte werden biologisch bewirtschaftet. Der Lungau hat im Vergleich zum Bundesland Salzburg den geringsten Anteil an Vollerwerbsbauern. Unter anderem aufgrund sinkender Einkommen zeichnet sich für die kommenden Jahre weiter ein Trend nach unten ab. Die durch landwirtschaftliche Tätigkeit geschaffene Kulturlandschaft aber, sowie die vielfältigen kulturellen Gemeinschaften der Alpen, dienen heute als Basis für den Tourismus. Beides droht wegen Abwanderung verloren zu gehen. Die ehemalige Kulturlandschaft liegt häufig brach, Wälder erobern die offenen Flächen zurück. Biosphärenparks können eine Möglichkeit bieten, Kulturlandschaften und regionale Identitäten zu erhalten bzw. zukunftsorientiert weiterzuentwickeln, um damit auch die touristische Nutzung sicherzustellen. Will sich die Lungauer Landwirtschaft behaupten, müssen regionale Qualitätsprodukte besser vermarktet werden. Die Landwirte müssen aber auch die Produkte selbst weiterentwickeln, um mit höheren Energie- und Produktionskosten wettbewerbsfähig zu bleiben. Qualitätssiegel Biosphärenpark Durch eine internationale Auszeichnung steigt der Bekanntheitsgrad der Region, und diese wird so auch attraktiver für Touristen. Das allgemeine Gesundheitsbewusstsein steigt zusehends. Der Naturtourismus sei mittlerweile zu einem wichtigen Bestandteil der globalen Tourismusindustrie geworden, wie auch Urlaub am Bauernhof unter Beweis stellt.

7 Neue Chancen für Vermarktung Der Lungau verfüge mit seiner hohen Anzahl an Biobauern und seinem Klima über wichtige Faktoren, die es gewinnbringend zu nutzen gelte. Genau hier liegt die Chance für die Lungauer Landwirte. Die Stärkung der Region Lungau durch einen Biosphärenpark erlaubt eine erfolgreichere Vermarktung der bäuerlichen Produkte. Zusätzliche touristische Angebote und neue Verdienstmöglichkeiten, wie zum Beispiel die Vermarktung der Almwirtschaft, sichern die langfristige Existenz der Landwirte. Breite Basis im Lungau für Biosphärenpark Dem Vorhaben, bei der UNESCO um das Prädikat anzusuchen, stärken mittlerweile positive Grundsatz-Beschlüsse aller Lungauer Gemeindevertretungen, des Regionalverbandsgremiums, aller Lungauer Tourismusverbände, der Wirtschaftskammer der Bezirksbauernkammer und der Ferienregion Lungau den Rücken. Diese Beschlüsse liegen alle auch schriftlich vor. Gespräch mit MaB-Komitee Anfang Februar 2010 gab es ein Gespräch mit dem österreichischen MaB-Komitee in Wien ( Man and Biosphere ). Mit der Ansprechstelle für die UNESCO vor Ort galt es Details bezüglich Einreichfristen und die Art der Antragstellung zu klären. Bislang gibt es österreichweit zwei Biosphärenparks der neuen Generation, die ein regionales Entwicklungskonzept beinhalten. Das sind Der Wienerwald und Das große Walsertal. Das MaB-Komitee in Wien ist sehr interessiert an einem neuen Biosphärenpark LUNGAU.

8 CHANCEN FÜR DIE AM MEISTEN BETROFFEN BEREICHE Tourismus Ganzjahresdestination durch Belebung des Sommertourismus Der Lungau bekommt mit dieser Auszeichnung ein Alleinstellungsmerkmal Größter Biosphärenpark in Österreich und einziger in Salzburg Unbezahlbarer Werbewert und Image-Gewinn durch kostenlose PR- und Medienberichte Regionale Vermarktung durch ein gemeinsames Thema möglich Land- und Forstwirtschaft Entwicklung und Bewerbung regionaler Marken Bessere Marketingmöglichkeit von Urlaub am Bauernhof Stärkung der landwirtschaftlichen Netzwerke Vorantreiben der Vermarktung von regional produzierten und vor Ort veredelten, hochwertigen Produkten Neue Einkommensmöglichkeiten

9 Wirtschaft Energiewirtschaft - Lungau hin zur energieautarken Region Netzwerke, Cluster (Holzcluster) Neue Kooperationen Entwicklung und Vermarktung von regionalen Produkten Bildung und Forschung Laufende Aktivitäten mit allen Schulen im Lungau z. B. zur Logofindung Biosphärenpark-Schule Biosphäre Sommerakademie (z. B. im Multi Augustinum plus Kolpingheim) Forschung im Biosphärenpark LUNGAU Kooperationen mit Universitäten Kooperationen mit Stiftungen Dissertationen und Masterarbeiten Kultur, Brauchtum und Tradition Förderung des Vereinswesens Kulturveranstaltungen im Biosphärenpark Erhalt typischer Lungauer Traditionen Erlebbarmachung der Bräuche

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