Falschfaltung von Proteinen
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- Reinhold Morgenstern
- vor 8 Jahren
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1 Falschfaltung von Proteinen - Aggregation - domain swapping - amyloidogene Strukturen
2 Was determiniert die Faltung von Proteinen? Einfachstes System: Zwei-Zustandsmodell N U Energie U dg ÜS dg* N Molekulare Wechselwirkungen: - H-Brücken - Ionische Wechselwirkungen - van der Waals Ww. - hydrophober Effekt Reaktionskoordinate
3 Aggregation von Proteinen Überexpression rekombinanter Proteine in E. coli führt häufig zur Bildung von inclusion bodies (ib s) ib Elektronenmikroskopisches Bild einer Antikörper-produzierenden E. coli Zelle
4 Kinetische Kompetition zwischen Faltung und Aggregation k1 native unfolded k2 aggregates Yield = k1 / (k2 x [U]) x ln(1 + k2 x [U]) Effekt von PEG auf IFNγ
5 Kinetische Kompetition zwischen Faltung und Aggregation Effekt von Arginin auf Proteinassoziation / aggregation preferential binding verhindert Aggregation aber destabilisiert Struktur U Unfolded protein gap effect verlangsamt Aggregationskinetik preferential hydration stabilisiert Struktur aber induziert oft Aggregation während Renaturierung water arginine
6 Domain swapping - Domain swapping Evolution von Monomeren zu Dimeren - Produkt von domain swapping Dimere, aber auch größere Assoziate Viruskapsids Aggregation
7 Domain swapping Austausch von Domänen Supersekundärstrukturen einzelnen Sekundärstrukturelementen Crystallins Hsp 33 RNase A
8 Domain swapping als Mechanismus der Aggregation Beispiel: Antithrombin - gehört zur Klasse der Serpine (Serinproteaseinhibitor) - ca. 400 AS - single use-molekül - 3 Arten von Konformationen: - ungespalten - aktiviert (Übergangszustand, gebunden an Protease) - gespalten oder latent (inaktiv) bei Antithrombin kann der 5. ß-Strang von anderem Molekül kommen => Polymerisation
9 Amyloidogene Strukturen - Fibrillenbildung - Struktur der Fibrillen - Mechanismus der Fibrillenbildung - Inhibition der Fibrillenbildung Therapie 200 nm
10 Fibrillenbildung - Trinukleotidexpansionen -> Polyaminosäuresequenzen - Poly-Gln: Huntingtin (N-terminal bis zu 200 Gln) Ure2p (N-terminale Domäne > 45 % Gln/Asn) - Poly-Ala: PABPN1 (10-17 Ala N-terminal) Hox13 - inhärente Eigenschaft der Proteinsequenz - Wildtypprotein häufig unter sauren Bedingungen - Mutanten unter physiologischen Bedingungen
11 Amyloidogene Strukturen - Assoziierte Krankheiten - Disease Protein
12 Amyloidogene Strukturen - Assoziierte Krankheiten - Disease Protein
13 Fibrillierung von Transthyretin Homotetramer transportiert Thyroxin Fibrillierung - ph <4.5 (wt) - ph 7 (Mutanten) Stabilisierung des Tetramers verhindert Fibrillierung Dissociation?
14 Fibrillierungs-kompetenter Zustand von Transthyretin H/D exchange experiment: completely deuterated protein dilution into buffer at 8 µg/ml ph either ph 4.5 or ph 5.8 shift to native conditions, concentrating to 10 mg/ml 2D NMR 1 H (ppm)
15 Struktur eines Transthyretinpeptides in Fibrillen Solid state NMR (magic angle) von einem Transthyretinpeptid in Fibrillen gestreckte Konformation (ß-sheet) Peptid von Transthyretin
16 Inhibition der Fibrillierung von Transthyretin Stabilisierung des tetrameren Zustandes durch Liganden
17 Inhibition der Fibrillierung von Transthyretin Stabilisierung des tetrameren Zustandes durch Liganden
18 Amyloid Modell von ß2-Mikroglobulin (ß2M) 7mer conformational change 7mer 7mer verantwortlich für Fibrillenbildung Fibrillierung Modell einer vollständigen Fibrille (top view)
19 Beziehung von Faltung und Fibrillierung von ß2M U T denaturiert (unfolded) mit Pro32 in trans U C denaturiert mit Pro32 in cis (native Konformation) I T und I C Faltungsintermediate N C natives Protein mit Pro32 in cis I T unter Nativbedingungen zu 3.7 % populiert; möglicher Ausgangspunkt für Fibrillierung
20 Änderung des Faltungsweges von ß2M - Austausch von Pro32 gegen Gly - - Peptidbindung von Glycin liegt nur in trans vor => Vereinfachung des Faltungsweges - Intermediat ist zu ca. 30 % populiert - Mutante zeigt verstärkte Fibrillierung
21 Strukturelle Analyse des Faltungsintermediates I T 1 H- 15 N-NMR-measurements at 37 C, ph 7 Fig 3 Fig 4
22 Strukturelle Analyse des Faltungsintermediates IT
23 Take Home Message Nebenreaktionen zur Faltung (off pathway reactions) - basieren auf der gleichen Art von Wechselwirkung wie die Faltung (hydrophober Effekt dominiert) - Irreversibilität der Nebenreaktionen meist durch Aggregation (oder andere Art der Assoziation) - Grundlage für Aggregation/Assoziation sind strukturierte Bereiche von Proteinen - Wechselwirkungen in Aggregaten/Assoziaten können (müssen aber nicht) nativ-ähnlich sein - Erfolg der Faltung abhängig vom Verhältnis der Aktivierungsenergien für on- und off-pathway Reaktionen (kinetic competition) (Aggregation/Assoziation Reaktion höherer Ordnung -> bevorzugt bei hohen Proteinkonzentrationen)
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