Mediennutzung Jugendlicher
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- Catrin Geisler
- vor 10 Jahren
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1 Mediennutzung Jugendlicher lic. phil. Isabel Willemse Psychologin FSP Soziale Dienste Winterthur Informationsveranstaltung Suchthilfebereich Winterthur, 19. September 2013 Zürcher Fachhochschule Was Sie erwartet Vorstellung Mediennutzung Jugendlicher in der Schweiz Was ist Onlinesucht? Fragen und Diskussion 1
2 Autoren: Willemse, I., Waller, G., Süss, D., Genner, S. & Huber A.-L. Befragungszeitraum: April bis Juni 2012 Grundgesamtheit: Alle Schülerinnen und Schüler der Schweiz zwischen 12 und 19 Jahren Stichprobe: Brutto N = 1 181; Netto N = Stichproben-Gewichtung: Proportional zur Grundgesamtheit Art der Befragung: Schriftlicher Fragebogen Ort der Befragung: Im Klassenverband in Schulen, 64 Klassen Freizeit non-medial 2
3 Persönliche Medienausstattung Jugendlicher Freizeitverhalten medial 3
4 Freizeitverhalten medial Zeitvergleich Freizeitverhalten medial 4
5 Zeitvergleich Freizeitverhalten medial Liebste Freizeitaktivitäten alleine 5
6 Liebste Freizeitaktivitäten mit anderen Surfdauer Wie viel Zeit verbringen Schweizer Jugendliche an einem durchschnittlichen Wochentag mit surfen im Internet? 6
7 Tägliche Surfdauer unter der Woche 02 h 08 min 02 h 05 min Surfdauer Wie viel Zeit verbringen Schweizer Jugendliche durchschnittlich an einem Tag am Wochenende mit surfen? 7
8 Tägliche Surfdauer am Wochenende 03 h 03 min 03 h 01 min Lieblings-Websites 8
9 Social Networks Wie viel Prozent der befragten Jugendlichen sind bei mindestens einem Social Network angemeldet? Social Networks 9
10 Social Networks: Kontakte Aktivitäten in Social Networks 10
11 Aktivitäten in Social Networks Cyberbullying und anderes Hast du schon erlebt, dass... JAMES 2010 JAMES Fotos/Videos von dir ohne Zustimmung online gestellt wurden?...dich jemand im Internet fertig machen wollte (z.b. im Chat, auf Facebook etc.)? 29 % 39 % 18 % 17 %...Beleidigendes im Internet über dich verbreitet wurde? 8% 3% 11
12 Handybesitz Wie viele der Handybesitzer haben ein Smartphone? Handybesitz 12
13 Handybesitz 21% 79% Nhandy: 1071 Zeitvergleich: Handy 13
14 Zeitvergleich: Handy Lieblings-Handy-Apps 14
15 Medien Multitasking Medien Multitasking 15
16 Medien Multitasking Medien Multitasking 16
17 Medien Multitasking Medien Multitasking 17
18 Verhaltenssucht «Verhaltenssucht ist eine Bezeichnung für exzessive Verhaltensweisen, die Merkmale einer psychischen Abhängigkeit aufweisen und von Betroffenen willentlich nicht mehr vollständig kontrolliert werden können.» (Grüsser & Thalemann, 2006) Verhaltenssüchte Zürcher Fachhochschule 18
19 Was ist Onlinesucht? Diagnosekriterien nach Thalemann et al. (2004) Unstillbares Verlangen Kontrollverlust Entzugserscheinungen Toleranzentwicklung Vernachlässigung wichtiger Lebensbereiche Negative Konsequenzen Zürcher Fachhochschule 37 Prävalenz Von Land zu Land resp. Studie zu Studie verschieden In kollektivistischen Gesellschaften höher als in individualistischen Gesellschaften Minimalrate: 0.3 % US-Studie Maximalrate: 10% USA, Europa / 38% China Gründe für die grossen Unterschiede: Uneinheitliche diagnostische Kriterien Uneinheitliche cut-off-werte Selektive Stichproben Kulturelle Faktoren Zürcher Fachhochschule 19
20 Handygebrauch der Schweizer Jugend Gregor Waller und Daniel Süss (2012) Nichtnutzer Zurückhaltende Handynutzer Engagierte Handynutzer Handysüchtige 2.2% 52.3% 40.2% 5.3% 27 Probanden 640 Probanden 491 Probanden 65 Probanden Zürcher Fachhochschule 39 Literatur Thalemann, R., Albrecht, U., Thalemann, C.N. & Grüsser, S.M. (2004). Fragebogen zum Computerspielverhalten bei Kindern (CSVK): Entwicklung und psychometrische Kennwerte. Psychomed 4. Waller, G., & Süss, D. (2012). Handygebrauch der Schweizer Jugend: Zwischen engagierter Nutzung und Verhaltenssucht. Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Zürich. Willemse, I., Waller, G., & Süss, D. (2010). JAMES - Jugend, Aktivitäten, Medien - Erhebung Schweiz. Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Zürich. Winkler, A., Dörsing, B., Rief, W. Shen, Y. & Glombiewski, J. A. (2013). Treatment of internet addiction: A meta-analysis. Clinical Psychology Review 33: Zürcher Fachhochschule 40 20
21 Broschüre Herzlichen Dank für die Aufkmerksamkeit 21
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