Kap. 6: Geld und Inflation

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1 A. Geldwirtschaft Kap. 6: Geld und Inflation B. Quantitätstheorie des Geldes C. Geldnachfrage und Quantitätsgleichung Literatur Mankiw: Makroökonomik, 4. Aufl. 2000, Kap. 7 (S ), bzw. 5. Aufl. 2003, Kap. 4 (S ) Reader: Gebauer: Quantitätstheorie des Geldes, Vorlesungstext, April 2002 (42 Seiten) sowie Ursprung und Entwicklung des Geldes, Vorlesungstext, März 2001, S. 3-8, ODER Gebauer: Geld und Währung, 2003, Kap. II. 1-3 (S ) sowie Kap. VII. (S ). Prof. Dr. W. Gebauer Makro I, Kap. 6 1

2 A. Geldwirtschaft Kap. 6: Geld und Inflation 1. Geldfunktionen 2. Geldwert und Geldnutzen 3. Geldmenge B. Quantitätstheorie des Geldes 1. Klassische Quantitätstheorie ( lange Frist ) 2. Neoklassische Transaktionsversion (Fisher) 3. Cambridge-Gleichung Prof. Dr. W. Gebauer Makro I, Kap. 6 2

3 Kap. 6: Geld und Inflation C. Geldnachfrage und Quantitätsgleichung 1. Geldnachfrage als Portfoliotheorie 2. Geldnachfragefunktion (Friedman) 3. Von der Geldnachfragefunktion zur Quantitätsgleichung Prof. Dr. W. Gebauer Makro I, Kap. 6 3

4 Abgrenzungen monetärer Aggregate im Euro-Währungsraum (Zahlenangaben in Mrd., Februar 2002) Verbindlichkeiten der Monetären Finanzinstitute M1 M2 M3 Bargeldumlauf C (239) Täglich fällige Einlagen D (1.914) Einlagen mit vereinbarter Laufzeit von bis zu 2 Jahren T (1.083) Einlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von bis zu 3 Monaten S (1.393) Repogeschäfte RP (225) Geldmarktfondsanteile GF (422) Geldmarktpapiere/Schuldverschreibungen von bis zu 2 Jahren GS (138) Prof. Dr. W. Gebauer Makro I, Kap. 6 4

5 Anteile der Komponenten von M3 in % (Europäischer Währungsraum, Dezebmer 2002) Geldmarktfondsanteile GF 8% Repogeschäfte RP 4% Geldmarktpapiere und Schuldverschreibungen GS 2% Bargeldumlauf C 6% Sichteinlagen D 36% Spareinlagen S 25% Termineinlagen T 19% Prof. Dr. W. Gebauer Makro I, Kap. 6 5

6 Alternative Geldmengenaggregate und ihre Komponenten im Euro-Währungsgebiet Stand Dezember 2002, in Mrd. Bargeldumlauf C Sichteinlagen D Termineinlagen T M1 (2.424) M2 (4.959) Spareinlagen S Repogeschäfte RP Geldmarktfondsanteile GF M3 (5.783) Geldmarktpapiere und Schuldverschreibungen GS 127 Quelle: EBZ Monatsbericht, Februar 2003, S.16*-17*, Tab Prof. Dr. W. Gebauer Makro I, Kap. 6 6

7 Jahresveränderungsraten von M1 und M3 sowie M3-Referenzwert im Euro-Währungsgebiet (Monatswerte) Quelle: Prof. Dr. W. Gebauer Makro I, Kap. 6 7 Jan 99 Apr 99 Jul 99 Oct-99 Jan 00 Apr 00 Jul 00 Oct-00 Jan 01 Apr 01 Jul 01 Oct-01 Jan 02 Apr 02 Jul 02 Oct-02 Jan 03 Jahresänderungsraten auf Monatsbasis in % M1 M3 Referenzwert (4,5%)

8 Liquiditätsspektrum finanzieller Aktiva Bargeldumlauf Sichteinlagen Termineinlagen Spareinlagen M3 Wertpapiere Geldmarktfonds Repogeschäfte (sonstige Aktiva) Geldgrad bzw. Liquiditätsgrad 1 0 Prof. Dr. W. Gebauer Makro I, Kap. 6 8

9 Langfristige Quantitätstheorie Makroökonomische Fragestellung: Wie wirkt eine exogene Veränderung der Geldmenge auf das Preisniveau? Analyserahmen ist Fisher s equation of exchange M V = P T mit : M = nominale Geldmenge ( money supply ) V = Umlaufgeschwindigkeit des Geldes P = Preisniveau T = Transaktionsvolumen Prof. Dr. W. Gebauer Makro I, Kap. 6 9

10 Langfristige Quantitätstheorie Langfristige Aussage für den säkularen Trend (über Zyklen hinweg) Bei Konstanz von Umlaufgeschwindigkeit ( V = V ) und Transaktionsvolumen ( T = T ) verursacht eine exogene Geldmengenänderung eine proportionale Änderung des Preisniveaus ( Proportionalitätstheorem ). Formal: P = und f ( M ) dp dm P M = ε mit dp dm P, M = 1 = const = V T Kausalität: M P Prof. Dr. W. Gebauer Makro I, Kap. 6 10

11 Kurzfristige Quantitätstheorie (Fisher) I Kurzfristige Aussage für die Dauer eines Konjunkturzyklus ( transitionperiod, ca. 7-10jahre): Das Preisniveau hängt nicht nur von der Geldmenge M ab, sondern auch von deren Umlaufgeschwindigkeit V (V const) und dem Transaktionsvolumen T(T const) ( + ) ( + ) ( ) Formal: P = f (M, Mit den folgenden Hypothesen über die drei Determinanten von P: M=M (Zinssatz, Kreditgewährung, Zahlungsbilanz) V=V (Zahlungsgewohnheiten, Technik des Zahlungsverkehrs) T=T (Güterproduktion) V, T ), Prof. Dr. W. Gebauer Makro I, Kap. 6 11

12 Kurzfristige Quantitätstheorie (Fisher) II Ergebnis: Keine Proportionalität zwischen M und P Interdependenzen der einzelnen Komponenten der Verkehrsgleichung Kausalität: M P Prof. Dr. W. Gebauer Makro I, Kap. 6 12

13 Cambridge-Gleichung I Mikroökonomische Fragestellung: Wie hoch ist die Kassenhaltung eines Wirtschaftssubjektes? Analyserahmen ist die Cambridge-Gleichung (Pigou, Robertson) mit: M D =Kassenhaltung M d = k P Y ( money demand ) P = Preisniveau Y = Realeinkommen k = Kassenhaltungskoeffizient Prof. Dr. W. Gebauer Makro I, Kap. 6 13

14 Annahmen: s M = s M M s k = k Cambridge-Gleichung II, d.h. ein konstanter Teil des Nominaleinkommens wird in nominaler Kasse gehalten bzw. nachgefragt ( eincaisse désirée ) M = D (exogenes Geldangebot) (Geldmarktgleichgewicht) P Y Aussage: bei und verursacht eine exogene Geldangebotserhöhung s M eine proportionale Erhöhung des Preisniveaus P (=Aussage über gleichgewichtetes Preisniveau) Beziehung zu Fisher s Verkehrsgleichung: 1 Aggregiert und für Y T gilt k =, d.h. die durchschnittliche Ruhezeit V des Geldes ist das inverse Konzept der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes. Insofern ist formal: Fisher = Cambridge k Y Prof. Dr. W. Gebauer Makro I, Kap. 6 14

15 Kassenhaltungskoeffizient und Umlaufgeschwindigkeit des Geldes (Deutschland ) Umlaufgeschwindigkeit V3 Cambridge k Quelle: jährlich: Stat. Bundesamt, ab 1998 Buba (jeweils Jahresendstände, M für 2000 November). Zahlen bis 1990 früheres Bundesgebiet, ab 1991 Deutschland (Zahlen für M3 bereits ab 1990 Gesamtdeutschland!). Prof. Dr. W. Gebauer Makro I, Kap. 6 15

16 M D = Von der Geldnachfrage zur Quantitätsgleichung f ( PY ; R*; u) (1) Vereinfachte Version Mit M D = Geldnachfrage P Y = Preisniveau = Realeinkommen R* = Vektor erwarteter nominaler Zinssätze (Ertragsraten auf finanzielle Vermögenswerte; jeweils impliziert: erwartete Inflationsrate π*. u * R M * R E * R B (+) (Geld) (-) (Anleihen) (-) (Aktien) = andere Einflussfaktoren (z.b. subjektiver Nutzen der Geldhaltung) Annahme: P verändert sich um den Faktor 1/PY. Bei linearer Homogenität von M D in bezug auf PY (und bei Homogenität vom Grade Null bezüglich R* und u): Prof. Dr. W. Gebauer Makro I, Kap. 6 16

17 M D / PY = f ( R*; u) M D = f ( R*; u) PY Von der Geldnachfrage zur Quantitätsgleichung II (2) bzw. (2 ) Für f(r*;u) = k ist M D = kpy (3) ( Cambridge-Gleichung ) Bei makroökonomischem Geldmarktgleichgewicht (M D =M) kann Gleichung (3) zur Fisher schen Quantitätsgleichung umgeformt werden: (4) MV = PY Mit M = exogenes Geldangebot V = Umlaufgeschwindigkeit des Geldes, wobei V = 1/k, mit k = Kassenhaltungskoeffizient des privaten Sektors Prof. Dr. W. Gebauer Makro I, Kap. 6 17

18 Langfristiger stilisierter Verlauf der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes Umlaufgeschwindigkeit des Geldes (V 2 ) "Monetisierung der Wirtschaft" PY M2 "Ökonomisierung der Kassenhaltung" (Financial sophistication) PY M Zeit = typischer Verlauf für USA, Canada, Australien, Großbritannien Prof. Dr. W. Gebauer Makro I, Kap. 6 18

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