Physik VI Plasmaphysik

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Physik VI Plasmaphysik"

Transkript

1 Physik VI Plasmaphysik

2 Inhaltsübersicht 1. Charakteristik des Plasmazustandes 2. Experimentelle Grundlagen der Plasmaphysik 3. Thermodynamische Gleichgewichtsplasmen 4. Plasmen im Magnetfeld 5. Wellen im Plasma 6. Plasmakinetik 7. Plasmastrahlung 8. Thermonukleare Plasmen

3 2.1. Plasmaerzeugung Die prinzipielle Methode der Erzeugung eines Plasmas besteht darin, in ein Gas Energie einzuspeisen und zwar so, dass in einem (eventuell stufenförmigen) Elementarprozess den Gasatomen Mindestenergien übertragen werden, die zur Ionisation ausreichen. Je nach Gasart liegen diese Energien zwischen etwa 5 und 20 ev. Um ein Plasma zu erzeugen, kann dem Gas auf verschiedene Art und Weise Energie zugeführt werden: thermisch, durch Kompression, durch elektrische Felder, durch energiereiche Strahlung Thermische Plasmaerzeugung hierbei wird einem Gas durch die Temperaturerhöhung der begrenzenden Wände bzw. durch exotherme Reaktionen Wärmeenergie zugeführt dadurch steigt der Energieinhalt aller inneren Freiheitsgrade (Translation, Rotation, Anregung usw.) und es bildet sich bei genügend hohen Temperaturen infolge der Stoßionisation der Teilchen und der Photoionisation der elektromagnetischen Strahlung eine Plasma, dessen Ionisierungsgrad die Saha-Eggert-Gleichung beschreibt

4 durch Temperaturerhöhung King scher Kohleofen (Plasmaofen) Elektrode Graphitrohr Elektrode Fe-Dampf Vakuumpumpe U H Graphitrohr wird durch elektrischen Strom aufgeheizt Rohr enthält zu ionisierende Substanz, z.b. Fe-Dampf maximal erreichbare Plasmatemperatur ~3500K der Ionisierungsgrad ist gering (~1%) echtes thermisches Gleichgewichtsplasma

5 durch Temperaturerhöhung Q-Maschine

6 durch Temperaturerhöhung Geheizte W-Platten Magnetfeld Cs-Dampf Q-Maschine Vakuumpumpe thermionische Elektronenemission Erzeugung der Ionen durch Kontaktionisation Plasmasäule wird durch Magnetfeld zusammengehalten ruhiges (quiescent) Plasma U of Iowa

7 2.1.2 Plasmaerzeugung durch Kompression Mechanische Kompression das Gas wird in einem mechanischen Stoßwellenrohr durch eine induzierte Kompressionswelle aufgeheizt (Ballistischer Kompressor) Elektromagnetische Kompression durch stromstarke Impulsentladungen lassen sich Gase kurzzeitig auf hohe Temperaturen aufheizen eine spezielle Form der elektromagnetischen Kompression tritt beim Pinch- Effekt auf, wo ein rasch ansteigendes Magnetfeld das Plasma komprimiert Plasmaerzeugung durch elektrische Felder in den meisten Fällen werden Plasmen mittels elektrischer Entladungen erzeugt das Prinzip besteht darin, eine Gasstrecke durch Anlegen eines elektrischen Feldes in den ionisierten Zustandes zu versetzen (Zündprozess) und im Gas während einer gewissen Zeitspanne einen elektrischen Strom aufrechtzuerhalten von großer Bedeutung sind der Zeitverlauf des elektrischen Feldes, der Gasdruck und die Elektroden Plasmaerzeugung durch Strahlung zur Ionisierung eines Gases können auch Wellen- oder Teilchenstrahlen dienen, die den Gasraum durchqueren z.b. Mikrowellenstrahlung, Elektronenstrahlen, Laser, radioaktive Strahlung

8 durch Kompression

9 Historische Beispiele durch elektrische Felder Kleist sche Flaschen Domherr Ewald Jürgen von Kleist (1745), Cammin Leidener Flaschen Physiker Pieter van Musschenbroek (1746), Universität Leiden Influenzmaschine (Elektrisiermaschine) nach Wilhelm HOLTZ (1865), Professor in Greifswald

10 durch elektrische Felder Funkenentladung Elektrischer Durchschlag in Luft: E ~ 30 kv/cm

11 durch elektrische Felder

12 durch elektrische Felder DC-Plasma Funkenentladung Elektrischer Durchschlag in Luft: E ~30 kv cm Quelle:

13 durch elektrische Felder Hochfrequenz-Plasma Funkenentladung Elektrischer Durchschlag in Luft: E ~30 kv cm

14 durch elektrische Felder Hochfrequenz-Plasma Funkenentladung Elektrischer Durchschlag in Luft: E ~30 kv cm 14

15 durch elektrische Felder Hochfrequenz-Plasma Funkenentladung Elektrischer Durchschlag in Luft: E ~30 kv cm

16 durch elektrische Felder Magnetronsputtern Funkenentladung Elektrischer Durchschlag in Luft: E ~30 kv cm Von Sandro Knauß;

17 durch elektrische Felder Dielektrisch behinderte Entladung

18 mögliche Energiequellen Plasmaerzeugung durch Einkopplung elektromagnetischer Felder (z.b. Mikrowellen) Plasmaphysik in der Küche

19 durch elektromagnetische Felder

20 durch elektromagnetische Felder Wechselwirkung des Elektrons mit dem Feld: m e r + vm e r = e (E 0 e iαx + r B) Absorbierte Energie: P abs = n ee 0 E 0 2 4m e ν ν 2 ω ω s 2 + ν 2 + ν 2 ω + ω s 2 + ν 2

21 durch UV-Strahlung Nordamerikanebel (NGC7000) 21

22 mögliche Energiequellen Temperaturerhöhung Kompression Teilchenstrahlung Plasmaerzeugung Elektrische Felder Elektromagnetische Felder Elektromagnetische Strahlung

23 durch Strahlung

24 focus torch high MHD pressure lamps hollow cathode DBE ECR helicon ICP Magnetron CCP electron beam pseudo sparks arcs arcs PDP microwave surface wave low-pressure lamps positive column corona dc cathode sputtering gas density N 0 (cm -3 ) k pressure p 0 (Pa)

25 2.2. Diagnostik des Plasmas Elektrostatische Sonden I.Langmuir und seine Mitarbeiter entwickelten in den 1920er Jahren die Sondendiagnostik elektrischer Entladungen zu einem leistungsfähigen Verfahren und schufen damit eine der experimentellen Voraussetzungen zum Aufbau der Plasmaphysik Einzelsondenmethode (Kugelsonde, ebene Sonde, Zylindersonde) Doppelsondenmethode Plasmaspektroskopie neben der Sondentechnik gehört die spektroskopische Plasmadiagnostik zu den klassischen Untersuchungsmethoden ionisierter Gase Emissionsspektroskopie (OES) Absorptionsspektroskopie Laser-induzierte Fluoreszenz (LIF)

26 Plasmadiagnostik Optische Spektrografie Massenspektrografie Entlade-Kennlinien Tieftemperaturplasmen Sondenspektroskopie Plasmaabschirmung Mikrogravimetrie Feste Oberflächen Infrarotspektroskopie Oberflächenanalyse Ellipsometrie

27 Plasmadiagnostik Ungeerdete Sonde Sondendiagnostik

28 Plasmadiagnostik Ungeerdete Sonde Ungeerdete Sonde Die Wand lädt sich auf, bis der Ionenfluss gleich dem Elektronenfluss ist: j i = n ie 0 v i = j 4 e = n ee 0 v e 4 Es bildet sich eine Randschicht um die Sonde mit der Elektronendichte und dem Potential n e = n i e V pl V fl e 0 k B T e V bias = V fl V pl = k BT e 2 ln m i m e

29 Plasmadiagnostik Langmuir-Sonde Sondendiagnostik Z a - +

30 Plasmadiagnostik Langmuir-Sonde Sondendiagnostik U

31 Plasmadiagnostik Langmuir-Sonde Sondendiagnostik Aus und d 2 I du 2 = KONST n eaf U 0 f U UdU = 1 folgt die Elektronendichte n e = KONST A 1 0 U d2 I du 2 du

32 Plasmadiagnostik Langmuir-Sonde Sondendiagnostik Für die Elektronen-Energieverteilung gilt u e = 0 0 U 3 2 d2 I du 2 du d U 2 I du 2 du

33 Plasmadiagnostik Thermosonde Rohr Isolation Sondendiagnostik Abschirmung Substrat Sättigungsstrom Thermoelement

34 Plasmadiagnostik Thermosonde Sondendiagnostik

35 Plasmadiagnostik Thermosonde plasma on : (Q in > 0) H s heat = Q in Q out plasma off : (Q in = 0) H s cool = Q out Sondendiagnostik Q in = H s heat H s cool Mit H s = mc dt s dt folgt Q in = mc dt s dt heat dt s dt Energieeinstrom cool T

36 Plasmadiagnostik Optische Emissionsspektroskopie

37 Weitere Methoden der Plasmadiagnostik SEERS (Elektronen) Plasma-Photometrie (Anregung, Energie) Massenspektrometrie, Plasmamonitoring (Neutrale, Ionen) Gaschromatographie (Neutrale) Messungen mit Faraday-Cups (Ionen) Messungen des Energieeinstroms (Energieflüsse) Mikrowellendiagnostik (Elektronen) Thomson-Streuung (Elektronen) etc.

Physik und Technik von Ionenquellen

Physik und Technik von Ionenquellen Physik und Technik von Ionenquellen 1) Einführung Zur Physik der Ionenquellen gehören: Produktion geladener Teilchen (Elektronen, Ionen) Erzeugung von Plasmen Ionisation von Atomen (Elektronenstoßionisation,

Mehr

Physik VI Plasmaphysik

Physik VI Plasmaphysik Physik VI Plasmaphysik Physik VI Plasmaphysik Inhaltsübersicht 1. Charakteristik des Plasmazustandes 2. Experimentelle Grundlagen der Plasmaphysik 3. Thermodynamische Gleichgewichtsplasmen 4. Plasmen im

Mehr

Physik der Halbleitertechnologie

Physik der Halbleitertechnologie Physik der Halbleitertechnologie III: DC-Plasmen Gerhard Franz ISBN 978-3-943872-03-3 Kompetenzzentrum Nanostrukturtechnik Hochschule München http://www.gerhard-franz.org Gerhard Franz: Plasmakurs WS 2013/14

Mehr

Analyse von reaktiven Magnetronsputter-Prozessen mittels nicht-konventioneller Plasmadiagnostik

Analyse von reaktiven Magnetronsputter-Prozessen mittels nicht-konventioneller Plasmadiagnostik Institut für Experimentelle und Angewandte Physik Analyse von reaktiven Magnetronsputter-Prozessen mittels nicht-konventioneller Plasmadiagnostik M. Fröhlich 1, V. Schneider (II) 1, D. Lundin 2, S. Bornholdt

Mehr

EINFÜHRUNG IN DIE PLASMAPHYSIK UND IHRE TECHNISCHE ANWENDUNG

EINFÜHRUNG IN DIE PLASMAPHYSIK UND IHRE TECHNISCHE ANWENDUNG EINFÜHRUNG IN DIE PLASMAPHYSIK UND IHRE TECHNISCHE ANWENDUNG Herausgegeben von GUSTAV HERTZ und ROBERT ROMPE 2., erweiterte Auflage Mit 145 Abbildungen und 10 Tabellen AKADEMIE-VERLAG BERLIN 1968 INHALTSVERZEICHNIS

Mehr

Quantitative Bestimmung der massenaufgelösten Ionenflüsse aus Wasserstoff-Argon-Plasmen

Quantitative Bestimmung der massenaufgelösten Ionenflüsse aus Wasserstoff-Argon-Plasmen Quantitative Bestimmung der massenaufgelösten Ionenflüsse aus Wasserstoff-Argon-Plasmen Maik Sode, Th. Schwarz-Selinger, W. Jacob, D. Wünderlich, U. Fantz Arbeitsgruppe Reaktive Plasmaprozesse, Bereich

Mehr

Atomphysik für Studierende des Lehramtes

Atomphysik für Studierende des Lehramtes Atomphysik für Studierende des Lehramtes Teil 5 Elektronenladung und Elektronenmasse elektrische Ladungen in magnetischen Feldern aus der Lorentz-Kraft (v x B) folgt eine Kreisbewegung der elektrischen

Mehr

Einführung in die Plasmaphysik. Hochfrequenz-geheizte Niedertemperaturplasmen. Wolfgang Suttrop Max-Planck-Institut für Plasmaphysik D Garching

Einführung in die Plasmaphysik. Hochfrequenz-geheizte Niedertemperaturplasmen. Wolfgang Suttrop Max-Planck-Institut für Plasmaphysik D Garching Einführung Plasmaphysik HF-Niedertemperaturplasmen Einführung in die Plasmaphysik Hochfrequenz-geheizte Niedertemperaturplasmen Wolfgang Suttrop Max-Planck-Institut für Plasmaphysik D-85740 Garching Einführung

Mehr

Aktive Thermosonde zur Messung des Energieeintrages Stand der Entwicklung

Aktive Thermosonde zur Messung des Energieeintrages Stand der Entwicklung Aktive Thermosonde zur Messung des Energieeintrages Stand der Entwicklung XVI. Erfahrungsaustausch Oberflächentechnologien mit Plasma- und Ionenstrahlprozessen Mühlleithen 10.-12. März 2009 R. Wiese 1

Mehr

Protokoll. Versuch 21. Paschengesetz. F-Praktikum Institut für Angewandte Physik. Versuchsdurchführung: Montag, 01.November 2010

Protokoll. Versuch 21. Paschengesetz. F-Praktikum Institut für Angewandte Physik. Versuchsdurchführung: Montag, 01.November 2010 F-Praktikum Institut für Angewandte Physik Protokoll Versuch 21 Paschengesetz Intsar A. Bangwi Physik Bachelor 5.Semester Sven Köppel Physik Bachelor 5.Semester Versuchsdurchführung: Montag, 01.November

Mehr

Nanoplasma. Nano(cluster)plasmen

Nanoplasma. Nano(cluster)plasmen Nano(cluster)plasmen Nanoplasma Neben der Rumpfniveauspektroskopie an Clustern bietet FLASH die Möglichkeit Cluster unter extremen Bedingungen im Feld eines intensiven Röntgenpulses zu studieren (Nano)Plasmaphysik

Mehr

Der Zündverzug bei Blitzstoßspannung. Zeit bis zum Überschreiten der statischen Ansprechspannung U 0

Der Zündverzug bei Blitzstoßspannung. Zeit bis zum Überschreiten der statischen Ansprechspannung U 0 Seite 6.1 von 6.14 Der Zündverzug bei Blitzstoßspannung t 0 Zeit bis zum Überschreiten der statischen Ansprechspannung U 0 t S statistische Streuzeit Zündverzug bis zum Auftreten eines Anfangselektrons

Mehr

Weber/Herziger LASER. Grundlagen und Anwendungen. Fachbereich S Hochschule Darmstad«Hochschulstraßa 2. 1J2QOI Physik Verlag

Weber/Herziger LASER. Grundlagen und Anwendungen. Fachbereich S Hochschule Darmstad«Hochschulstraßa 2. 1J2QOI Physik Verlag Weber/Herziger LASER Grundlagen und Anwendungen Fachbereich S Hochschule Darmstad«Hochschulstraßa 2 1J2QOI Physik Verlag Inhaltsverzeichnis 1. licht und Atome 1 1.1. Welleneigenschaften des Lichtes 1 1.1.1.

Mehr

Die Sonne ein Stern im Detail (2) Die Photosphäre

Die Sonne ein Stern im Detail (2) Die Photosphäre Die Sonne ein Stern im Detail (2) Die Photosphäre Plasma der Stoff, aus dem die Sonne ist Ab einer Temperatur von 10000 K liegt die Materie vollständig im Plasmazustand vor. Dieser spezielle 4. Aggregatzustand

Mehr

Höhere Experimentalphysik II

Höhere Experimentalphysik II Höhere Experimentalphysik II Institut für Angewandte Physik Goethe-Universität Frankfurt am Main 2. Teil 6. Vorlesung 18.05.2018 Letzte Woche Plasmaerzeugung mit Hochfrequenz HF-Einkopplung Experimentiersession

Mehr

Strahlungsdetektoren. Strahlungsdetektoren. Szintillationsdetektor. Szintillationsdetektor. Tl-haltiges NaI. ionisierende Strahlung << >> Materie

Strahlungsdetektoren. Strahlungsdetektoren. Szintillationsdetektor. Szintillationsdetektor. Tl-haltiges NaI. ionisierende Strahlung << >> Materie Strahlungsdetektoren ionisierende Strahlung > Materie elektromagnetische Wechselwirkung Wechselwirkung nicht elektromagnetische Wechselwirkung Strahlungsdetektoren Nachweis über elektromagnetische

Mehr

Technische Plasmen HF-Plasmen

Technische Plasmen HF-Plasmen Technische Plasmen HF-Plasmen Technische Plasmen HF-Plasmen Wolfgang Suttrop, Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching Quelle: NIRE (JP) http://www.nire.go.jp/ silica/si/plasma/job/resactiv.htm Technische

Mehr

Ionenquellen und Sekundärstrahlung Seminar Kern- und Teilchenphysik Thorsten Erlen. VORTRAG am

Ionenquellen und Sekundärstrahlung Seminar Kern- und Teilchenphysik Thorsten Erlen. VORTRAG am Ionenquellen und Sekundärstrahlung Seminar Kern- und Teilchenphysik Thorsten Erlen VORTRAG am 17.12.2013 Gliederung Übersicht Ionen & Teilchen 1. Erzeugen von Elektronenstrahlen 2. Ionenquellen 3. Anti-Teilchen

Mehr

Strahlungsdetektoren. Strahlungsdetektoren. Szintillationsdetektor. Strahlungsdetektoren. Tl-haltiges NaI. ionisierende Strahlung << >> Materie

Strahlungsdetektoren. Strahlungsdetektoren. Szintillationsdetektor. Strahlungsdetektoren. Tl-haltiges NaI. ionisierende Strahlung << >> Materie Strahlungsdetektoren Strahlungsdetektoren ionisierende Strahlung > Materie elektromagnetische Wechselwirkung Wechselwirkung nicht elektromagnetische Wechselwirkung Die Basis aller Messungen (auch Beobachtungen)

Mehr

Strahlungsdetektoren. Strahlungsdetektoren. Szintillationsdetektor. Szintillationsdetektor. Tl-haltiges NaI. ionisierende Strahlung << >> Materie

Strahlungsdetektoren. Strahlungsdetektoren. Szintillationsdetektor. Szintillationsdetektor. Tl-haltiges NaI. ionisierende Strahlung << >> Materie Strahlungsdetektoren ionisierende Strahlung > Materie elektromagnetische Wechselwirkung Wechselwirkung nicht elektromagnetische Wechselwirkung Strahlungsdetektoren Nachweis über elektromagnetische

Mehr

Plasmaphysik I. Einführung. Kompetenzzentrum Nanostrukturtechnik Hochschule München Gerhard Franz ISBN

Plasmaphysik I. Einführung. Kompetenzzentrum Nanostrukturtechnik Hochschule München  Gerhard Franz ISBN Plasmaphysik I Einführung Gerhard Franz ISBN 978-3-943872-02-6 Kompetenzzentrum Nanostrukturtechnik Hochschule München http://www.gerhard-franz.org Gerhard Franz: Plasmaphysik I p. 1/36 Anregung und Diagnostik

Mehr

Physik VI Plasmaphysik

Physik VI Plasmaphysik Physik VI Plasmaphysik Physik VI Plasmaphysik Inhaltsübersicht 1. Charakteristik des Plasmazustandes 2. Experimentelle Grundlagen der Plasmaphysik 3. Thermodynamische Gleichgewichtsplasmen 4. Plasmen im

Mehr

Wiederholung: praktische Aspekte

Wiederholung: praktische Aspekte Wiederholung: praktische Aspekte Verkleinerung des Kathodendunkelraumes! E x 0 Geometrische Grenze der Ausdehnung einer Sputteranlage; Mindestentfernung Target/Substrat V Kathode (Target/Quelle) - + d

Mehr

Klassische Mechanik. Elektrodynamik. Thermodynamik. Der Stand der Physik am Beginn des 20. Jahrhunderts. Relativitätstheorie?

Klassische Mechanik. Elektrodynamik. Thermodynamik. Der Stand der Physik am Beginn des 20. Jahrhunderts. Relativitätstheorie? Der Stand der Physik am Beginn des 20. Jahrhunderts Klassische Mechanik Newton-Axiome Relativitätstheorie? Maxwell-Gleichungen ok Elektrodynamik Thermodynamik Hauptsätze der Therm. Quantentheorie S.Alexandrova

Mehr

Plasmatechnologie für Medizin und Pharmazie

Plasmatechnologie für Medizin und Pharmazie Powered by Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustriebw.de/de/fachbeitrag/aktuell/plasmatechnologie-fuermedizin-und-pharmazie/ Plasmatechnologie für Medizin und Pharmazie In der Medizin kommen häufig

Mehr

Was ist ein Plasma? Max Camenzind Akademie HD 2018

Was ist ein Plasma? Max Camenzind Akademie HD 2018 Was ist ein Plasma? Max Camenzind Akademie HD 2018 Vortragszyklus Das Dunkle Universum 19.9. / 17.10. / 21.11. / 12.12.2018 10:40-12:10 Uhr in E06 Max Camenzind Heidelberg 2018 Lagrange-Punkte / effektives

Mehr

Massenspektrometrie (MS)

Massenspektrometrie (MS) Massenspektrometrie (MS) Die Massenspektrometrie ist unter den heute routinemäßig verwendeten Methoden die jüngste, denn ihre Anwendung begann erst um 1960. Seit den Arbeiten von BIEMANN über Fragmentierungsmuster

Mehr

Strukturaufklärung (BSc-Chemie): Einführung

Strukturaufklärung (BSc-Chemie): Einführung Strukturaufklärung (BSc-Chemie): Einführung Prof. S. Grimme OC [TC] 13.10.2009 Prof. S. Grimme (OC [TC]) Strukturaufklärung (BSc-Chemie): Einführung 13.10.2009 1 / 25 Teil I Einführung Prof. S. Grimme

Mehr

Diagnostik, Simulation und Visualisierung eines ECR-Plasmas

Diagnostik, Simulation und Visualisierung eines ECR-Plasmas Institut für Experimentelle und Angewandte Physik Diagnostik, Simulation und Visualisierung eines ECR-Plasmas T. Brandt, T. Trottenberg und H. Kersten Institut für Experimentelle und Angewandte Physik

Mehr

Elektrodynamik eines Plasmas

Elektrodynamik eines Plasmas Elektrodynamik eines Plasmas Elektrodynamik eines Plasmas Klassifikation von Plasmen Klassisches Plasma / Quantenplasma nicht-relativistisches / relativistisches Plasma Schwach / stark wechselwirkendes

Mehr

Aufgabe I: Fusionsreaktor und Sonne

Aufgabe I: Fusionsreaktor und Sonne Europa-Gymnasium Wörth Abiturprüfung 2012 Leistungskurs Physik LK2 Aufgabe I: Fusionsreaktor und Sonne Leistungsfachanforderungen Hilfsmittel Formelsammlung (war im Unterricht erstellt worden) Tabelle

Mehr

Physik für Mediziner Technische Universität Dresden

Physik für Mediziner Technische Universität Dresden Physik für Mediziner Technische Universität Dresden Inhalt Manuskript: Prof. Dr. rer. nat. habil. Birgit Dörschel Inst. für Strahlenschutzphysik WS 2005/06: PD Dr. rer. nat. habil. Michael Lehmann Inst.

Mehr

Einführung in die Plasmatechnik. 2. Einführung in die Plasmatechnik

Einführung in die Plasmatechnik. 2. Einführung in die Plasmatechnik 2. Einführung in die Plasmatechnik Als Plasma (griechisch: πλασµα das Geformte, das Gebilde) wird in der Physik ein gasförmiges Gemisch aus elektrisch geladenen Ionen, Elektronen und neutralen Atomen bzw.

Mehr

Patentanmeldung. Vorrichtung zur Ionisierung von Gasen und Partikeln

Patentanmeldung. Vorrichtung zur Ionisierung von Gasen und Partikeln Patentanmeldung Vorrichtung zur Ionisierung von Gasen und Partikeln Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die mit einer Hochspannung versehen, positive oder negative Gas-Ionen oder Partikel erzeugt.

Mehr

Technische Plasmen Gasentladungen I

Technische Plasmen Gasentladungen I Technische Plasmen Gasentladungen I 1 Technische Plasmen Gasentladungen I Wolfgang Suttrop, MaxPlanckInstitut für Plasmaphysik, Garching Bild: A. C. M. de Quiroz, COPPE/UFRJ http://www.coe.ufrj.br/ acmq/electrostatic.html

Mehr

18. Vorlesung III. Elektrizität und Magnetismus

18. Vorlesung III. Elektrizität und Magnetismus 18. Vorlesung III. Elektrizität und Magnetismus 17. Elektrostatik Zusammenfassung Nachtrag zur Influenz: Faraday-Käfig 18. Elektrischer Strom (in Festkörpern, Flüssigkeiten und Gasen; elektrische Stromkreise)

Mehr

Radiologie Modul I. Teil 1 Grundlagen Röntgen

Radiologie Modul I. Teil 1 Grundlagen Röntgen Radiologie Modul I Teil 1 Grundlagen Röntgen Teil 1 Inhalt Physikalische Grundlagen Röntgen Strahlenbiologie Technische Grundlagen Röntgen ROENTGENTECHNIK STRAHLENPHYSIK GRUNDLAGEN RADIOLOGIE STRAHLENBIOLOGIE

Mehr

PITZ Gasentladungs-Plasmazelle.

PITZ Gasentladungs-Plasmazelle. PITZ Gasentladungs-Plasmazelle. Gregor Loisch Technisches Seminar Zeuthen 09.01.2018 LAOLA @ PITZ > Gerald Koss, Matthias Gross, Osip Lishilin, Gregor Loisch, Stefan Maschmann, Sebastian Philipp > Ehemalige:

Mehr

Massenspektrometrie (MS)

Massenspektrometrie (MS) Massenspektrometrie (MS) Die Massenspektrometrie ist unter den heute routinemäßig verwendeten Methoden die jüngste, denn ihre Anwendung begann erst um 1960. Seit den Arbeiten von BIEMANN über Fragmentierungsmuster

Mehr

Elektrische Felder / Äquipotentiallinien

Elektrische Felder / Äquipotentiallinien Potential Elektrische Felder / Äquipotentiallinien Elektrische Felder / Äquipotentiallinien Haliday, Resnick, Walker Physik Elektrische Felder / Äquipotentiallinien E-Feld / Potenzial im Plattenkondensator

Mehr

Physik für Mediziner Technische Universität Dresden

Physik für Mediziner Technische Universität Dresden Technische Universität Dresden Inhalt Manuskript: Prof. Dr. rer. nat. habil. Birgit Dörschel Inst. für Strahlenschutzphysik WS 2005/06: PD Dr. rer. nat. habil. Michael Lehmann Inst. für Strukturphysik

Mehr

Jetzt noch die Strahlung aus der Elektronenhülle. Hüllenstrahlung. Kein Radioaktiver Zerfall. Kapitel 4 1

Jetzt noch die Strahlung aus der Elektronenhülle. Hüllenstrahlung. Kein Radioaktiver Zerfall. Kapitel 4 1 Hüllenstrahlung Inhalt des 4.Kapitels Charakteristische Photonen- und Röntgenstrahlung - Röntgenfluoreszenz Augerelektronen Fluoreszenz- und Augerelektronenausbeute Bremsstrahlung Erzeugung von Röntgenstrahlung

Mehr

Negative Sauerstoffionen in kapazitiv gekoppelten RF- Plasmen

Negative Sauerstoffionen in kapazitiv gekoppelten RF- Plasmen Negative Sauerstoffionen in kapazitiv gekoppelten RF- Plasmen Martin Polak Institut für Niedertemtemperatur-Plasmaphysik (INP) Greifswald 15.03.2006 Workshop "Oberflächentechnologie mit Plasma- und Ionenstrahlprozessen

Mehr

Aufgaben zur Vorbereitung der Klausur zur Vorlesung Einführung in die Physik für Natur- und Umweltwissenschaftler v. Issendorff, WS2013/

Aufgaben zur Vorbereitung der Klausur zur Vorlesung Einführung in die Physik für Natur- und Umweltwissenschaftler v. Issendorff, WS2013/ Aufgaben zur Vorbereitung der Klausur zur Vorlesung inführung in die Physik für Natur- und Umweltwissenschaftler v. Issendorff, WS213/14 5.2.213 Aufgabe 1 Zwei Widerstände R 1 =1 Ω und R 2 =2 Ω sind in

Mehr

Technologische Aspekte (theoretische Grundlagen des Verfahrens) 5

Technologische Aspekte (theoretische Grundlagen des Verfahrens) 5 Kapitel5 Technologische Aspekte (theoretische Grundlagen des Verfahrens) 5 5.1 Technische Baugruppen an Offsetmaschinen und deren Funktion im UV-Offsetdruck Thomas Walther In diesem Kapitel wird die UV-Ausstattung

Mehr

15.Magnetostatik, 16. Induktionsgesetz

15.Magnetostatik, 16. Induktionsgesetz Ablenkung von Teilchenstrahlen im Magnetfeld (Zyklotron u.a.): -> im Magnetfeld B werden geladene Teilchen auf einer Kreisbahn abgelenkt, wenn B senkrecht zu Geschwindigkeit v Kräftegleichgewicht: 2 v

Mehr

1 Physikalische Grundbegriffe

1 Physikalische Grundbegriffe 1 Physikalische Grundbegriffe Um die Voraussetzungen der physikalischen Kenntnisse in den nächsten Kapiteln zu erfüllen, werden hier die dafür notwendigen Grundbegriffe 1 wie das Atom, das Proton, das

Mehr

4) Wechselwirkungen zwischen Strahlung und Materie (1) Ionisationswirkung unterschiedlicher Teilchen Energie der Teilchen in MeV

4) Wechselwirkungen zwischen Strahlung und Materie (1) Ionisationswirkung unterschiedlicher Teilchen Energie der Teilchen in MeV 4) Wechselwirkungen zwischen Strahlung und Materie (1) Wechselwirkungen zwischen Strahlung und Materie sind Grundvoraussetzung für jede Anwendung oder schädigende Wirkung radioaktiver Strahlung unerwünschte

Mehr

physikalische Effekte

physikalische Effekte physikalische Effekte Anwendung einiger physikalischer Effekte und Erscheinungen bei der Lösung von Erfindungsaufgaben geforderte Wirkung, Eigenschaft 1 Temperaturmessung thermische Expansion und ihr Einfluss

Mehr

Physik für Mediziner im 1. Fachsemester

Physik für Mediziner im 1. Fachsemester Physik für Mediziner im 1. Fachsemester #28 10/12/2008 Vladimir Dyakonov [email protected] Reichweite radioaktiver Strahlung Alpha-Strahlung: Wenige cm in Luft Abschirmung durch Blatt Papier,

Mehr

Wiederholung: Verdampfen von Legierungen

Wiederholung: Verdampfen von Legierungen Wiederholung: Verdampfen von Legierungen 100 10 log(r /R ) A B Legierungszusammensetzung: A:B=1:1 A ist das flüchtigere Material (p > p ) 0 0 A B n = n + n 0 n = n + n A B Teilchenzahl bei t = 0 Anzahl

Mehr

SMART. Sammlung mathematischer Aufgaben als Hypertext mit TEX. Gymnasium Jahrgangstufe 11 (Physik)

SMART. Sammlung mathematischer Aufgaben als Hypertext mit TEX. Gymnasium Jahrgangstufe 11 (Physik) SMART Sammlung mathematischer Aufgaben als Hypertext mit TEX Gymnasium Jahrgangstufe 11 (Physik) herausgegeben vom Zentrum zur Förderung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts der Universität

Mehr

Aufgabenübersicht für tägliche Übungen mit zugehörigen Klassenstufen:

Aufgabenübersicht für tägliche Übungen mit zugehörigen Klassenstufen: Aufgabenübersicht für tägliche Übungen mit zugehörigen Klassenstufen: Größen mit Formelzeichen, Einheiten und Umrechnungen: Bsp.: 520 mm : 10 = 52 cm Bsp.: 120 h : 24 = 5 d 6 Weg FZ: s Einheiten: mm; cm;

Mehr

Einführung in die Plasmaphysik. Transport und Heizung im Plasma durch Stöße zwischen Teilchen

Einführung in die Plasmaphysik. Transport und Heizung im Plasma durch Stöße zwischen Teilchen Einführung Plasmaphysik Transport und Heizung durch Stöße 1 Einführung in die Plasmaphysik Transport und Heizung im Plasma durch Stöße zwischen Teilchen Wolfgang Suttrop Max-Planck-Institut für Plasmaphysik

Mehr

Was ist Licht? Resümee:

Was ist Licht? Resümee: Was ist Licht? Resümee: - Licht zeigt typische Welleneigenschaften wie Beugung und Interferenz - Licht verhält sich infolge der Polarisation wie eine Querwelle - Licht breitet sich mit maximaler Geschwindigkeit

Mehr

Sterne 16 Sternspektroskopie und Spektralanalyse (Teil 4)

Sterne 16 Sternspektroskopie und Spektralanalyse (Teil 4) Sterne 16 Sternspektroskopie und Spektralanalyse (Teil 4) Gesetzmäßigkeiten in der Anordnung der Spektrallinien eines Stoffes? Wasserstoff Johann Jacob Balmer 1825-1898 A=364.4 nm n ganzzahlig > 2 Eine

Mehr

Radioaktivität. Entdeckung:

Radioaktivität. Entdeckung: Kernstrahlung Entdeckung: 1896 entdeckte der französische Physiker Henri Becquerel eine von Uransalzen ausgehende unbekannte Strahlung, die eine Fotoplatte belichtete. Radioaktivität Die beiden französischen

Mehr

Inhalt Band 2.

Inhalt Band 2. Inhalt Band 2 5 Elektrizität und Magnetismus 481 5.1 Ladung und Ladungsstrom 482 5.1.1 Elektrische Leiter und Ladungsträger 483 5.1.2 Ladungserhaltung und Kontinuitätsgleichung 485 5.1.3 Elektrischer Strom

Mehr

Experimentelle Betrachtung Theoretische Betrachtung. Photoeffekt. 9. April 2012

Experimentelle Betrachtung Theoretische Betrachtung. Photoeffekt. 9. April 2012 9. April 2012 Inhalt Experimentelle Betrachtung 1 Experimentelle Betrachtung 2 Einleitung Experimentelle Betrachtung Photoelektrischer Effekt beschreibt drei verschiedene Arten von Wechselwirkung von Photonen

Mehr

Physik für Ingenieure

Physik für Ingenieure Physik für Ingenieure von Prof. Dr. Ulrich Hahn OldenbourgVerlag München Wien 1 Einführung 1 1.1 Wie wird das Wissen gewonnen? 2 1.1.1 Gültigkeitsbereiche physikalischer Gesetze 4 1.1.2 Prinzipien der

Mehr

Edelgasentladungen. Clemens Schäfermeier. Ausgabeversion. Inkohärente Lichtquellen, 27. Mai 2011

Edelgasentladungen. Clemens Schäfermeier. Ausgabeversion. Inkohärente Lichtquellen, 27. Mai 2011 Edelgasentladungen Clemens Schäfermeier Ausgabeversion Inkohärente Lichtquellen, 27. Mai 2011 1 / 34 Inhalt 1 Einführung, Prinzip, Aufbau Das Prinzip der Gasentladung Aufbau einer Gasentladungslampe Abgabe

Mehr

Grundlagen der Physik II

Grundlagen der Physik II Grundlagen der Physik II Othmar Marti Ulf Wiedwald 16. 07. 2007 Institut für Experimentelle Physik Physik, Wirtschaftsphysik und Lehramt Physik Seite 2 Wärmelehre Grundlagen der Physik II 16. 07. 2007

Mehr

I 1 R Die Maschenregel Beispiel: Wheatston sche Brücke. I ges

I 1 R Die Maschenregel Beispiel: Wheatston sche Brücke. I ges Netzwerke und Kirchhoff sche egeln Wie kann man Spannungen und Ströme in einem beliebig komplizierten Netzwerk bestimmen? Beispiel: 2 3 U U 2 4 5 6 7 Zur Lösung derartiger Probleme benutzt man die Kirchhoff

Mehr

Einführung in die Plasmaphysik

Einführung in die Plasmaphysik Einführung Plasmaphysik Gasentladungen 1 Einführung in die Plasmaphysik Gasentladungen Wolfgang Suttrop, MaxPlanckInstitut für Plasmaphysik, Garching Bild: A. C. M. de Quiroz, COPPE/UFRJ http://www.coe.ufrj.br/

Mehr

Typische UHV-Anlage. Pumpen und Druckmesssysteme

Typische UHV-Anlage. Pumpen und Druckmesssysteme Typische UHV-Anlage 1 Zur Erzeugung von UHV benötigt man die entsprechenden Pumpen Zur Messung des Drucks benötigt man Meßsonden Und eine Vakuumkammer: besteht aus VA-Stahlkörper (ausheizbar) hat verschiedene

Mehr

λ = c f . c ist die Es gilt die Formel

λ = c f . c ist die Es gilt die Formel Elektromagnetische Wellen, deren Wellenlänge viel größer als der Durchmesser der Gitterlöcher ist (z.b. die Mikrowellen), können das Metallgitter nicht passieren. Ist die Wellenlänge wie bei Licht dagegen

Mehr

geschlossene Aufgaben

geschlossene Aufgaben geschlossene Aufgaben Bearbeitungszeit: 10:00 Minuten Aufgabe 1 Punkte: 1 Kreuzen Sie an, welche Leitfähigkeit die folgenden Flüssigkeiten aufweisen. leitfähig nicht/kaum leitfähig destilliertes Wasser

Mehr

Fluoreszenzlampenl. René Riedel. Bettina Haves

Fluoreszenzlampenl. René Riedel. Bettina Haves Leuchtstoffe in Fluoreszenzlampenl René Riedel Bettina Haves Inhalt 1) Fluoreszenzlampen 2) Fluoreszenz 3) Geschichte der Leuchtstoffe 4) Leuchtstoffe in Fluoreszenzlampen 5) Weitere Anwendungsbereiche

Mehr

2Fs m = 2 600N 0.225m. t = s v = 30m 30m/s = 1s = gt = 10 m s21s = 10m/s. v y. tanα = (v y /v x ) α = 18. m 1 v 1 = (m 1 + m 2 )v 2

2Fs m = 2 600N 0.225m. t = s v = 30m 30m/s = 1s = gt = 10 m s21s = 10m/s. v y. tanα = (v y /v x ) α = 18. m 1 v 1 = (m 1 + m 2 )v 2 Lösungen Vorschlag I: Massepunkte im Gravitationsfeld 1. (a) (b) Fallzeit = Flugzeit: a = F m v = 2as = v y 2Fs m = 2 600N 0.225m = 30 m/s 0.3kg t = s v = 30m 30m/s = 1s = gt = 10 m s21s = 10m/s v x α

Mehr

Praktikum II TE: Thermische Emission

Praktikum II TE: Thermische Emission Praktikum II TE: Thermische Emission Betreuer: Waldemar Kaiser Hanno Rein [email protected] Florian Jessen [email protected] 31. März 2004 Made with L A TEX and Gnuplot Praktikum

Mehr

Räumlich aufgelöste optische Emissionsspektroskopie in einer Magnetronentladung

Räumlich aufgelöste optische Emissionsspektroskopie in einer Magnetronentladung Räumlich aufgelöste optische Emissionsspektroskopie in einer Magnetronentladung B. Liebig, T. Dunger, T. Welzel, F. Richter Mühlleithen, 05.03.2008 Workshop Oberflächentechnologie mit Plasma- und Ionenprozessen

Mehr

Ionisierender Effekt von Röntgenstrahlung

Ionisierender Effekt von Röntgenstrahlung Verwandte Begriffe Ionisierender Effekt, Erzeugung von Röntgenstrahlung, Elektroskop. Prinzip So wie die Strahlen, die von einem radioaktiven Strahler ausgehen, in der Lage sind, Luft zu ionisieren, so

Mehr

Physik LK 12, 2. Kursarbeit Magnetismus Lösung A: Nach 10 s beträgt ist der Kondensator praktisch voll aufgeladen. Es fehlen noch 4μV.

Physik LK 12, 2. Kursarbeit Magnetismus Lösung A: Nach 10 s beträgt ist der Kondensator praktisch voll aufgeladen. Es fehlen noch 4μV. Physik LK 2, 2. Kursarbeit Magnetismus Lösung 07.2.202 Konstante Wert Konstante Wert Elementarladung e=,602 0 9 C. Masse Elektron m e =9,093 0 3 kg Molmasse Kupfer M Cu =63,55 g mol Dichte Kupfer ρ Cu

Mehr

Höhere Experimentalphysik 2

Höhere Experimentalphysik 2 Höhere Experimentalphysik 2 Institut für Angewandte Physik Goethe-Universität Frankfurt am Main 12. Vorlesung 21.04.2017 Organisatorisches Termine: 21.04.2017 28.04.2017 05.05.17 fällt aus 12.05.2017 19.05.2017

Mehr

Physik. Integrierter Kurs Physiker, Mathematiker und Informatiker. Prof. Dr. Reinhold Kleiner

Physik. Integrierter Kurs Physiker, Mathematiker und Informatiker. Prof. Dr. Reinhold Kleiner 2 Physik II Integrierter Kurs für Physiker, Mathematiker und Informatiker Prof. Dr. Reinhold Kleiner Raum D6 P40 Physikalisches Institut: Experimentalphysik II Auf der Morgenstelle 14 72076 Tübingen [email protected]

Mehr

Höhere Experimentalphysik 2

Höhere Experimentalphysik 2 Höhere Experimentalphysik 2 Institut für Angewandte Physik Goethe-Universität Frankfurt am Main 13. Vorlesung 28.04.2017 Ankündigung Die erste Übung finden am Montag, den 08.05.16 in im Raum 02.304 statt.

Mehr

Physik G8-Abitur 2011 Aufgabenteil Ph 11 LÖSUNG

Physik G8-Abitur 2011 Aufgabenteil Ph 11 LÖSUNG 3 G8_Physik_2011_Ph11_Loe Seite 1 von 7 Ph 11-1 Physik G8-Abitur 2011 Aufgabenteil Ph 11 LÖSUNG 1) a) b) - - + + + c) In einem Homogenen elektrischen Feld nimmt das Potential in etwa linear. D.h. Es sinkt

Mehr

Mathematisch-Naturwissenschaftliche Grundlegung WS 2014/15 Chemie I Dr. Helge Klemmer

Mathematisch-Naturwissenschaftliche Grundlegung WS 2014/15 Chemie I Dr. Helge Klemmer Mathematisch-Naturwissenschaftliche Grundlegung WS 2014/15 Chemie I 05.12.2014 Wiederholung Teil 1 (28.11.2014) Fragenstellungen: Druckanstieg im Reaktor bei Temeraturerhöhung und Produktbildung? Wie groß

Mehr

Uran. Uran ist ein silberglänzendes, weiches, radioaktives Metall. Es bildet eine Vielzahl verschiedener Legierungen.

Uran. Uran ist ein silberglänzendes, weiches, radioaktives Metall. Es bildet eine Vielzahl verschiedener Legierungen. Uran Uran ist ein silberglänzendes, weiches, radioaktives Metall. Es bildet eine Vielzahl verschiedener Legierungen. Bei Raumtemperatur läuft auch massives Uranmetall an der Luft an. Dabei bilden sich

Mehr

Solares Umfeld. Philip von Doetinchem

Solares Umfeld. Philip von Doetinchem Solares Umfeld Philip von Doetinchem 10.5.2006 Übersicht Einfluss der verschiedenen Umgebungen auf Weltrauminstrumente: Erdatmosphäre Magnetfelder der Erde und Sonne Sonnenplasma Kosmische Strahlung Philip

Mehr

Zulassungstest zur Physik II für Chemiker

Zulassungstest zur Physik II für Chemiker SoSe 2016 Zulassungstest zur Physik II für Chemiker 03.08.16 Name: Matrikelnummer: T1 T2 T3 T4 T5 T6 T7 T8 T9 T10 T TOT.../4.../4.../4.../4.../4.../4.../4.../4.../4.../4.../40 R1 R2 R3 R4 R TOT.../6.../6.../6.../6.../24

Mehr

Grundwissen Physik 9. Jahrgangsstufe

Grundwissen Physik 9. Jahrgangsstufe Grundwissen Physik 9. Jahrgangsstufe I. Elektrizitätslehre und Magnetismus 1. a) Geladene Teilchen, die sich in einem Magnetfeld senkrecht zu den Magnetfeldlinien bewegen, erfahren eine Kraft (= Lorentzkraft),

Mehr

Wechselwirkung zwischen Strahlung und Materie

Wechselwirkung zwischen Strahlung und Materie Wintersemester 2010/2011 Radioaktivität und Radiochemie Wechselwirkung zwischen Strahlung und Materie 11.11.2010 Udo Gerstmann I 0 I I = I. 0 e-µ x Schwächung von Strahlung Energieverlust schwerer geladener

Mehr

Optische Spektroskopie mit Lasern: Grundlagen und Anwendungen. Wann: Mi Fr Wo: P1 - O1-306

Optische Spektroskopie mit Lasern: Grundlagen und Anwendungen. Wann: Mi Fr Wo: P1 - O1-306 Laserspektroskopie Was: Optische Spektroskopie mit Lasern: Grundlagen und Anwendungen Wann: Mi 13 15-14 00 Fr 10 15-12 00 Wo: P1 - O1-306 Wer: Dieter Suter Raum P1-O1-216 Tel. 3512 [email protected]

Mehr

Einführung in die Astronomie I

Einführung in die Astronomie I Einführung in die Astronomie I Teil 6 Peter Hauschildt [email protected] Hamburger Sternwarte Gojenbergsweg 112 21029 Hamburg 20. Juni 2017 1 / 30 Übersicht Teil 6 Sternatmosphären Strahlungstransport

Mehr