Sachstandsbericht BER
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- Nora Sauer
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1 Sachstandsbericht BER Stand: Vorsitzender des Aufsichtsrates: Matthias Platzeck Vorsitzender der Geschäftsführung: Hartmut Mehdorn, Geschäftsführer Technik: Horst Amann Sitz der Gesellschaft: Schönefeld Registergericht: Amtsgericht Cottbus HRB 9380 CB
2 Inhaltsverzeichnis Sachstandsbericht BER vom Beschleunigungsprogramm Sprint Organisation Finanzierung und Liquidität Verkehrliche Entwicklung Redaktioneller Hinweis... 5 Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Seite 2 von 5
3 1. Beschleunigungsprogramm Sprint Im Beschleunigungsprogramm SPRINT werden sämtliche mit der Inbetriebnahme des BER zusammenhängenden Prozesse gebündelt, angefangen von den Restbauarbeiten über Genehmigungen, Probebetrieb bis zur Flughafeneröffnung selbst. Der Vorsitzende der Geschäftsleitung Hartmut Mehdorn steht an der Spitze des Beschleunigungsprojekts SPRINT. Die Mitglieder der Geschäftsleitung sind Teil des Lenkungskreises (Steering Committee). Sie gewährleisten, dass alle nötigen Entscheidungen umgehend getroffen, die notwendigen Ressourcen bereitgestellt und die notwendigen Maßnahmen umgesetzt werden, damit das Beschleunigungsprojekt SPRINT schnell und erfolgreich Wirkung entfalten kann. Für die Steuerung des Projekts wird ein sogenanntes Project Management Office (PMO) gebildet, das auf dem BER angesiedelt wird. Das PMO ist das zentrale Managementinstrument für SPRINT. Für die Leitung des PMO wird eine erprobte und erfahrene externe Kapazität gebunden, die für die Laufzeit des Projekts zur Verfügung stehen wird. SPRINT wird über ein technisches Kompetenzcenter verfügen, in dem sämtliche technische Fragestellungen wie Bestandsaufnahme, Firmenbetreuung und Dokumentation gebündelt sein werden. Auch die für die Inbetriebnahme notwendigen Schulungen, das Herstellen der Betriebsbereitschaft sowie der Flughafenumzug werden Bestandteil von SPRINT. Die anstehenden Arbeiten für den BER werden in 20 bis 30 Module aufgeteilt. Die Modulmanager werden in den kommenden Wochen benannt. Dies können interne und externe Fachkräfte sein. Der Bereich Planung und Bau BER wird die von ihm seit Monaten mit großem Engagement betriebene Bestandsaufnahme weiter ausbauen, vorantreiben und alle IBN-relevanten Informationen für SPRINT bereitstellen. Zu den Informationen gehören strukturierte Mängellisten und deren detaillierte Aufbereitung für die SPRINT-Modulleiter, weitere durch SPRINT zu bearbeitende Problemstellungen und für die erfolgreiche Bearbeitung notwendige Begleitinformationen z.b. zu genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen, aktuell laufenden Planungen und Aktivitäten. Für die Ausführung wird der Projektbereich Planung und Bau BER für die einzelnen Modulleiter je nach Bedarf Kapazität bereitstellen (intern/extern). Die Koordinierung der Generalinbetriebnahme einschließlich ORAT (also technische und operative Inbetriebnahme) wird ebenfalls Teil des SPRINT-Prozesses und deckt die Maßnahmen wie Probebetrieb, Schulung und Umzug mit ab. Die Fachbereiche werden gemeinsam mit dem PMO die Arbeitspakete bündeln (z.b. Fertigstellung Nordpier, Bahnhofszugang, Vorfeld, Parkhäuser) und für eine sinnvolle Verteilung der Arbeitslast und Problemstellungen sorgen. Die Fachbereiche werden Probleme, die aus ihrer Sicht für die Inbetriebnahme bestehen, in SPRINT zur Bearbeitung einspeisen und priorisierte Aufträge aus SPRINT zur Mängel- und Problembeseitigung annehmen, verantworten und umsetzen. Die Fachbereiche werden SPRINT mit Ressourcen und Know-how unterstützen. Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Seite 3 von 5
4 2. Organisation Die Flughafengesellschaft wird organisatorisch und personell neu aufgestellt. Als neuer Leiter des Flughafenbetriebs konnte die Flughafengesellschaft Elmar Kleinert gewinnen. Kleinert ist 52 Jahre alt. Er arbeitete zuletzt als Geschäftsführer des Flughafens Paderborn/Lippstadt. Zuvor war er unter anderem bei Lufthansa und für die Berliner Flughafengesellschaft als Verkehrsleiter des Flughafens Tegel tätig. Künftig wird es unter dem Vorsitzenden der Geschäftsführung Hartmut Mehdorn folgende Positionen geben: Geschäftsführer Technik (Horst Amann), Geschäftsführer Finanzen (N.N.), Generalbevollmächtigter Operations (Elmar Kleinert), Generalbevollmächtigter Marketing/Vetrieb (N.N.), Generalbevollmächtigter Personal (N.N.) 3. Finanzierung und Liquidität Der Aufsichtsrat verabschiedete am 12. April 2013 den angepassten Wirtschaftsplan Nach der aktuellen Berechnung werden die Gesellschafter in diesem Jahr 650 Mio. Euro an Gesellschaftermitteln für die BER-Realisierung bereitstellen (bislang auf Basis Eröffnungstermin geplant: ca. 900 Mio. Euro). Eine erste Tranche in Höhe von ca. 192 Mio. Euro haben die Gesellschafter bereits im Januar 2013 an die FBB ausgezahlt (ca. 71 Mio. Euro Berlin, ca. 71 Mio. Euro Brandenburg, ca. 50 Mio. Euro Bundesrepublik Deutschland). 4. Verkehrliche Entwicklung Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen wächst der Luftverkehr in Berlin und Brandenburg weiter. Im ersten Quartal nutzten insgesamt Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel. Das sind 2,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Unterschiede gibt es weiterhin bei der Entwicklung der Verkehrszahlen an den beiden Flughäfen: In Tegel konnten im ersten Quartal Passagiere gezählt werden, das sind 5,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig wurden am Flughafen Schönefeld in den ersten drei Monaten des Jahres Passagiere abgefertigt, 7,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Flugbewegungen insgesamt sank hingegen im ersten Quartal auf Starts und Landungen, ein Rückgang um 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Schönefeld sank die Zahl der Flugbewegungen im Vorjahresvergleich auf Das entspricht einem Rückgang von 11,9 Prozent. In Tegel gab es im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg um 1,1 Prozent. Insgesamt wurden in Tegel in den ersten drei Monaten des Jahres Flugbewegungen registriert. Bei der Luftfracht konnten im ersten Quartal 2013 an den Flughäfen Schönefeld und Tegel Tonnen registriert werden, ein Minus von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Verkehrsbericht für den Monat März: Im Monat März 2013 nutzten insgesamt Passagiere die Flughäfen Schönefeld und Tegel ein Plus von 4,2 Prozent zum Vergleichsmonat des Vorjahres. Dabei findet das Wachstum weiterhin in Tegel statt: In Tegel konnten im Monat März Passagiere Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Seite 4 von 5
5 registriert werden, 7,6 Prozent mehr als im März Auf dem Flughafen Schönefeld wurden im vergangenen Monat Fluggäste gezählt. Das sind 4,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Gesamtzahl der Flugbewegungen belief sich im März auf Starts und Landungen, ein Rückgang um 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die beförderte Luftfracht verzeichnete im März ein Wachstum von 3,4 Prozent auf Tonnen. Die Monats- und Jahreswerte basieren auf vorläufigen Zahlen. Die Verkehrsstatistik der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (endgültige Zahlen) finden Sie online unter 5. Redaktioneller Hinweis Die Inhalte dieses Sachstandsberichts geben den Informationsstand vom 19. April 2013 wieder. Die Flughafengesellschaft informiert für die Dauer der Realisierung des BER in regelmäßigen Abständen über den aktuellen Stand. Den Sachstandsbericht BER finden Sie auch im Internet unter: Mit Nachfragen und Hinweisen bzw. bei gewünschter Aufnahme in den Verteiler zur regelmäßigen Information, wenden Sie sich bitte direkt an: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH Seite 5 von 5
Sachstandsbericht BER
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