Poppers Falsifikationismus
|
|
|
- Maya Franke
- vor 8 Jahren
- Abrufe
Transkript
1 Poppers Falsifikationismus Karl [Raimund] Popper ( ) Popper gilt als einer der einflussreichsten Autoren auf den Gebieten der Wissenschaftstheorie sowie der politischen Philosophie. Er kritisierte den Logischen Empirismus und dessen Sichtweise der wissenschaftlichen Methode. In die politische Theorie ist er als wichtiger Kritiker des Marxismus eingegangen. Popper wurde 1965 von der Queen Elizabeth II geadelt. Wichtigste Werke: Logik der Forschung (1934) The Open Society and Its Enemies (1945) Conjectures and Refutations (1965) Objective Knowledge (1972) The Self and Its Brain (1977) Folie 346 Poppers Falsifikationismus Deduktion vs. Induktion Deduktion (deduktive Argumente) Induktion (induktive Argumente) Alle Menschen sind sterblich. Sokrates ist ein Mensch. Also: Sokrates ist sterblich. Deduktive Argument sind: Prämissen Konklusion Dieser beobachtete Rabe ist schwarz. Jener beobachtete Rabe ist schwarz. Also: Alle Raben sind schwarz. Induktive Argumente sind: nicht erkenntniserweiternd: Der Inhalt der Konklusion ist schon implizit in den Prämissen enthalten. (Wir lernen nichts dazu, wenn wir eine Konklusion ziehen.) notwendig wahrheitserhaltend: Wenn die Prämissen wahr sind, dann muss die Konklusion ebenfalls wahr sein. erosionsbeständig: Die Hinzufügung neuer Prämissen verändern nicht die Gültigkeit eines deduktiven Arguments. absolut: Die Gültigkeit eines deduktiven Arguments kennt keine Grade. erkenntniserweiternd: Der Inhalt der Konklusion geht über den Inhalt der Prämissen hinaus. (Sie ist stärker, allgemeiner. Wir lernen etwas neues hinzu.) nicht notwendig wahrheitserhaltend: Ein induktives Argument kann trotz wahrer Prämissen eine falsche Konklusion besitzen. nicht erosionsbeständig: Neue Prämissen unterminieren die Gültigkeit eines induktiven Arguments. graduell: Die Prämissen können die Konklusion in unterschiedlicher Stärke stützen. Folie 347 1
2 Poppers Falsifikationismus Entdeckung und Bestätigung Wissenschaftliche Hypothesenbildung (Entdeckungszusammenhang) Dieser beobachtete Rabe ist schwarz. (Beobacht.) Jener beobachtete Rabe ist schwarz. (Beobacht.) Also: Alle Raben sind schwarz. (Hypothese) Bestätigung wiss. Hypothesen (Rechtfertigungszusammenhang) Alle Raben sind schwarz. (Hypothese) Dies ist ein Rabe. (Randbedingung) Also: Er ist schwarz. (beobachtbare Konsequenz) Das Aufstellen allgemeiner Hypothesen geschieht über induktive Verallgemeinerungen, die unsere Beobachtungen zusammenfassen. Humes Induktionsskepsis: Es gibt keinerlei Rechtfertigung für induktive Schlüsse. Goodmans neues Rätsel der Induktion: Ein und dieselben Beobachtungen rechtfertigen eine Vielzahl inkompatibler Hypothesen. Hypothesen werden anhand ihrer beobachtbaren Konsequenzen (graduell) bestätigt. Bestätigung lässt sich über viele Instanzen (induktiv) akkumulieren. Humes Induktionsskepsis: Hypothesen lassen sich induktiv nie absolut rechtfertigen. Goodmans neues Rätsel der Induktion: Jede Bestätigung einer Hypothese gilt immer zugleich als eine Bestätigung vieler andere inkompatibler Hypothesen. Hempels Rabenparadox: Hypothesen scheinen sich auch durch irrelevante Beobachtungen stützen zu lassen. Folie 348 Poppers Falsifikationismus Vermutungen und Widerlegungen Wissenschaftliche Hypothesenbildung (Entdeckungszusammenhang) Bestätigung wiss. Hypothesen (Rechtfertigungszusammenhang) Popper: Wissenschaft beginnt nie mit Beobachtungen (induktiv), sondern immer mit Vermutungen (deduktiv). The work of the scientist consists in putting forward and testing theories. The initial stage, the act of conceiving or inventing a theory, seems to me neither to call for logical analysis nor to be susceptible of it. The question how it happens that a new idea occurs to a man... may be of great interest to empirical psychology; but it is irrelevant to the logical analysis of scientific knowledge. (Popper, Logic of Inquiry) Popper: Beobachtungen können zwar nie die Wahrheit wissenschaftlicher Hypothesen begründen (Verifikation), wohl aber ihre Falschheit (Falsifikation). Die Beobachtung eines schwarzen Schwans falsifiziert die Hypothese ein für alle mal, dass alle Schwäne weiß sind. Poppers Bild: Der Wissenschaftler stellt Vermutungen auf und versucht diese durch Experimente und Beobachtungen zu widerlegen. Wenn eine Vermutung eine Reihe von Tests erfolgreich überstanden hat, dann kann sie vorläufig akzeptiert werden. Eine Theorie, ein Gesetz oder eine wissenschaftliche Hypothese sind nie mit Gewissheit wahr. Sie können sich bei der nächsten Testgelegenheit als falsch herausstellen. Folie 349 2
3 Poppers Falsifikationismus Keplers Entdeckung der elliptischen Bahn der Planeten, ein Beispiel Kepler entdeckte, dass sich der Mars in einer elliptischen Bahn um die Sonne bewegt. Wie lässt sich das erklären? Kepler ging davon aus, dass der Orbit der Planeten die Sonne statt die Erde ist. Außerdem vermutete er, dass die Bewegung der Planeten entweder zirkulär oder zusammengesetzt aus wenigen zirkulären Bewegungen ist. Um die elliptische Bahn zu erklären bildete er drei Hypothesen: 1. Der Orbit des Mars ist ein Kreis um ein Zentrum C, welches sich ein wenig von der Sonne entfernt befindet. 2. Der Orbit des Mars setzt sich aus zwei Kreisen zusammen, deren zusammengesetzte Form eiförmig ist, wobei das spitze Ende den sonnennächsten Punkt des Mars bildet. 3. Der Orbit des Mars ist eine Ellipse mit der Sonne in einem der Zentren. Jede dieser Hypothesen, die Kepler nacheinander aufgestellt hat, hat er sorgfältig mit den empirischen Daten verglichen. Die ersten beiden Vermutungen musste er aufgrund ihrer Nichtübereinstimmung mit den verfügbaren Daten verwerfen; nur die dritte Hypothese widerstand allen ihm verfügbaren Kenntnissen über die Bewegung des Mars. Diese ist als das Keplersche Gesetz in die Wissenschaftsgeschichte eingegangen. Kepler hat (1) zunächst einfache Vermutungen angestellt. Er hat dann (2) die daraus folgenden Konsequenzen mit dem beobachteten Daten verglichen und schließlich (3) diejenigen Hypothesen verworfen, deren Konsequenzen nicht mit den beobachteten Daten im Einklang standen. Hypothesenbildung ist kreativ; Hypothesentesten ist falsifikatorisch! Folie 350 Poppers Falsifikationismus Gut und schlecht bestätigte Vermutungen? Stellen wir uns vor, eine Theorie T sei zu einem Zeitpunkt t 1 von einem Wissenschaftler (Dr. E) aufgestellt worden. Zu t 1 gibt es noch keine Evidenzen für T, so dass es sich um eine reine Vermutung handelt. Zwischen t 1 und t 2 jedoch haben Dr. E und seine Kollegen gezeigt, dass sich mit T eine ganze Reihe von Beobachtungen erklären lassen. Außerdem haben sie T einer ganzen Reihe experimenteller Tests unterzogen, von denen sich jeder einzelne als Erfolg herausgestellt hat. Intuition: Für T hat es zu t 1 keine Rechtfertigung durch Evidenzen gegeben, aber zu t 2 liegen starke empirische Evidenzen für T vor, die uns rechtfertigen, T als eine gute Theorie in der Wissenschaftspraxis weiter zu verwenden. Aus Poppers These, dass es nur Widerlegungen aber keine Bestätigung für eine wissenschaftliche Theorie geben kann, folgt, dass T zu t 1 eine ebenso unbestätigte Vermutung darstellt wie zu t 2. Das aber ist kontraintuitiv. Wir müssen zeigen können, wie wissenschaftliche Vermutungen durch Evidenzen, die sie bestätigen, gerechtfertigt werden können. Popper führte daher den Bewährungsgrad einer Theorie ein: Je häufiger eine Theorie dem Versuch der Widerlegung widerstanden hat, desto höher ist ihr Bewährungsgrad. Der Begriff des Bewährungsgrades entspricht genau unserem alten Begriff der Bestätigung einer Theorie (Hypothese), wodurch wir uns genau die Probleme wieder einhandeln, die Popper vermeiden wollte! Folie 351 3
4 Poppers Falsifikationismus Die Asymmetrie zwischen All- und Existenzaussagen Alle Raben sind schwarz. Diese Allaussage lässt sich durch die Beobachtung von schwarzen Raben graduell (induktiv) bestätigen. Diese Allaussage lässt sich durch die Beobachtung eines einzigen nichtschwarzen Raben absolut (deduktiv) falsifizieren. Dies ist ein weißer Rabe. Nicht alle Raben sind schwarz. Es gibt schwarze Schwäne. Diese Existenzaussage lässt sich durch die Beobachtung von weißen Schwänen graduell (induktiv) falsifizieren. Diese Existenzaussage lässt sich durch die Beobachtung eines einzigen schwarzen Schwans absolut (deduktiv) verifizieren. Dies ist ein schwarzer Schwan. Es gibt schwarze Schwäne. Es gibt keinen intrinsischen Zusammenhang zwischen Verifikation/Bestätigung und induktiven (graduellen) Argumenten bzw. Falsifikation/Widerlegung und deduktiven (absoluten) Argumenten. Ob sich eine Hypothese absolut oder nur graduell bestätigen/falsifizieren lässt, hängt von ihrer logischen Form und nicht von der angewandten Methode ab. Verifikation und Falsifikation sitzen im selben Boot! Folie 352 Poincarés Konventionalismus [Jules] Henry Poincaré ( ) Poincaré ist ein bedeutender Mathematiker, Physiker und Wissenschaftstheoretiker, welcher in Paris lehrte. Er interessierte sich für nicht-euklidische Geometrie, entdeckte einen Vorläufer der speziellen Relativitätstheorie und formulierte wichtige Gesetze in der Chaostheorie. In wissenschaftstheoretischer Perspektive gilt er als Begründer des Konventionalismus. Wichtigste Werke Science and Hypothesis (1902) The Value of Science (1905) Science and Method (1908) Folie 353 4
5 Poincarés Konventionalismus Welchen Status haben die Axiome der Geometrie? Die geometrischen Axiome sind... weder synthetische Urteile a priori noch experimentelle Tatsachen. Es sind auf Übereinkommen beruhende Festsetzungen; unter allen möglichen Festsetzungen wird unsere Wahl von experimentellen Tatsachen geleitet; aber sie bleibt frei und ist nur durch die Notwendigkeit begrenzt, jeden Widerspruch zu vermeiden... Mit anderen Worten: die geometrischen Axiome... sind nur verkleidete Definitionen. (Poincaré, Science and Hypothesis) Historischer Hintergrund Kant betrachtete die Axiome der Euklidischen Theorie als synthetische Urteile a priori (d.h. als Urteile, die vor aller Erfahrung liegen und gleichzeitig als die Bedingung der Möglichkeit der räumlichen Erfahrung gelten). Die Weiterentwicklung der Geometrie durch Hilbert und Lobachevsky zeigte, dass sich alternative Geometrien entwickeln lassen, die dieselbe logische und mathematische Legitimität wie die Euklidische Geometrie besitzen. Poincaré arbeitete mit der Geometrie von Lobachevsky und fand verschiedene Anwendungen, die zeigten, dass diese sich auf einigen Gebieten besser eignet als die Euklidische Geometrie. Folie 354 Poincarés Konventionalismus Welchen Status haben die Axiome der Geometrie? Alle geometrischen Systeme sind auf dieselbe Realität bezogen. Sie behandeln denselben Raum, obgleich sie sich in der sprachlichen Formulierung unterscheiden und von verschiedenen/inkompatiblen Axiomen ausgehen. Die Wahl einer Theorie ist letztlich rein konventionell und basiert auf Prinzipien der theoretischen Ökonomie und Einfachheit. Der Grund, warum wir gewöhnlich die Euklidische Geometrie favorisieren, liegt darin, dass sie für die meisten Anwendungen die einfachste Theorie ist. In Bezug auf spezifische Anwendungen kann es aber sein, dass eine andere, alternative Theorie bequemer als die Euklidische ist. Beispielsweise nutzte Einstein im Jahre 1915 eine nicht-euklidische Geometrie um die Relativitätstheorie zu formulieren, da dies zu den einfachsten Resultaten führte. Folie 355 5
6 Poincarés Konventionalismus Welchen Status haben wissenschaftliche Hypothesen im allgemeinen? Obwohl wissenschaftliche Theorien auf Erfahrung beruhen, so sind sie doch weder verifizier- noch falsifizierbar durch die Erfahrung allein! Wenn wir beispielsweise ein mathematisches Gesetz finden möchten, das eine gegebene Serie von Beobachtungen beschreiben soll, dann wird üblicherweise die einfachste Linie eines gegeben Graphen von Punkten interpoliert. Die tatsächliche Kurve, die wir in unserer Theorie mit mathematischen Mitteln konstruieren, hängt sowohl von der Erfahrung als auch von der Einfachheit der Kurve ab je einfacher die Kurve, desto mehr Punkte werden außerhalb dieser liegen. Die interpolierte Kurve das angenommene Gesetz ist keine direkte Generalisierung aus der Erfahrung, denn sie korrigiert die Erfahrung! Welche Linie wir wählen (welche Theorie wir favorisieren), hängt von unseren Entscheidungen ab! Folie 356 Duhems Holismus Pierre [Maurice M.] Duhem ( ) Duhem war ein bedeutender Physiker und Mathematiker, der an der Universität von Bordeaux theoretische Physik lehrte. Auf dem Gebiet der Wissenschaftstheorie lieferte es sich einen heftigen Disput mit Poincaré. Seine bedeutendste Entdeckung, nämlich dass bei der empirischen Bestätigung einer Hypothese stets ein Gefüge weiterer Annahmen vorausgesetzt werden muss, ist als Duhem-Quine These in die Geschichte eingegangen. Wichtigste Werke The Aim and Structure of Physical Theory (1904/05) The Value of Science (1904/05) Physics of a Believer (1905) To Save the Phaenomena (1908) Folie 357 6
7 Duhems Holismus Duhem hat gezeigt, dass sich aus einer einzelnen Hypothese keine beobachtbaren Konsequenzen ableiten lassen, sondern nur aus der Hypothese zusammen mit einer ganzen Reihe von Zusatzannahmen (weitere Hypothesen, Annahmen über bestimmte Tatsachen und Annahmen zum experimentellen Versuchsaufbau). H... sei eine Hypothese, die überprüft werden soll A 1, A 2, A 2... seien die entsprechenden Zusatzannahmen O... sei der Beobachtungssatz, der sich aus H und A 1, A 2, A 2 ableiten lässt. (H & A 1 & A 2 & A 2 ) O unser H-D-Testmodell Nun nehmen wir an, dass O nicht eintritt. Können wir daraus schließen, dass H falsifiziert wird? Offensichtlich nicht, denn nicht-o impliziert lediglich: nicht (H & A 1 & A 2 & A 2 ) bzw. (nicht H) oder (nicht A 1 ) oder (nicht A 2 ) oder (nicht A 3 ) Wir können aus dem Fehlschlagen eines empirischen Tests nur schließen, dass entweder unsere Hypothese oder eine oder mehrere Zusatzannahmen falsch sind. Weder die Beobachtung, noch die Logik kann uns zeigen welche der verschiedenen Annahmen wir verwerfen sollen! Folie 358 Duhems Holismus Nehmen wir an, wir hätten zwei sich ausschließende Hypothesen H1 und H2, und nehmen wir weiter an, alle Zusatzannahmen, die wir machen müssen, um diese Hypothesen zu testen, lassen sich durch ein einziges Symbol A darstellen, dann haben wir die folgenden Annahmen: H 1 oder H 2 (H 1 und A) O 1 (H 2 und A) O 2 Nun machen wir einen Test und finden O 1 und nicht O 2. Daraus können wir schließen, dass: nicht (H 2 und A) bzw. (nicht H 2 ) oder (nicht A) Holismus: Wir wissen nicht, ob H 2 oder die Zusatzannahmen zur falschen Vorhersage führten. Unbestimmtheit: Das Argument gelingt nur, wenn wir wir wissen, dass nur eine der beiden Hypothesen korrekt ist. Wir können aber nie die Möglichkeit ausschließen, dass es weitere Hypothesen H 3,..., H n gibt, die inkompatibel mit H 1 und H 2 sind. Ein Entscheidungsexperiment ist nur möglich, wenn wir alle möglichen Hypothesen erschöpfend in Betracht gezogen haben. Dazu aber sind wir nie in der Lage. Folie 359 7
8 Kuhns Paradigmen und Revolutionen Thomas [Samuel] Kuhn ( ) Kuhn gilt als einer der wichtigsten amerikanischen Wissenschaftstheoretiker. Er lehrte in Berkeley und später am MIT Philosophie und Wissenschaftsgeschichte. Sein wichtigstes Werk Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen schrieb er schon als Student in Havard. Er gilt als einer der wichtigsten Kritiker des Falsifikationismus. Wichtigstes Werk The Structure of Scientific Revolutions (1962) Folie 360 Kuhns Paradigmen und Revolutionen Der Grundzug von Kuhns Theorie ist die Betonung des revolutionären Charakters wissenschaftlichen Fortschritts, wobei eine Revolution in der Wissenschaft zur endgültigen Aufgabe einer theoretischen Struktur (eines Paradigmas) führt, die durch eine andere, mit ihr unvereinbare (inkommensurable) Struktur ersetzt wird. Kuhns Vorstellung von wissenschaftlichem Wandel Vor-Wissenschaft Normale Wissenschaft Krise Revolution Normalwissenschaft Folie 361 8
9 Kuhns Paradigmen und Revolutionen Paradigmen und Normalwissenschaft Normalwissenschaft ist ein Problemlösen, das sich nach den Regeln eines Paradigmas richtet. Eine voll entwickelte Wissenschaft wird durch ein einziges Paradigma geleitet: Die Probleme und Rätsel eines Paradigmas sind entweder theoretischer oder instrumenteller Natur (Berechnung der Planetenbewegungen vs. Präzisierung teleskopischer Betrachtungen). Das Scheitern bei der Lösung paradigmatischer Probleme wird als Wissenschaftlers und nicht als Scheitern des Paradigmas gewertet. Scheitern des Ein Normalwissenschaftler muss dem Paradigma, in welchem er arbeitet, unkritisch gegenüberstehen. Die Ausbildung eines Wissenschaftlers innerhalb eines wissenschaftlichen Paradigmas besteht im Lösen von Standardproblemen, der Anwendung der Theorie auf Standardsituationen sowie dem Ausführen von Standardexperimenten, die ihn mit den Methoden und Techniken des Paradigmas vertraut machen. Probleme, die sich einer Lösung widersetzen, werden eher als Anomalien im Paradigma statt als Falsifikationen des Paradigmas betrachtet. Folie 362 Kuhns Paradigmen und Revolutionen Krise und Revolution Zu einer Krise kommt es, wenn: eine Anomalie die entscheidenden Grundlagen eines Paradigmas bedroht; eine Anomalie in Bezug auf soziale Erfordernisse dringlich ist; es zu viele Anomalien gibt oder die Zeitspanne ihrer Resistenz zu groß wird; sich ein ein rivalisierendes Paradigma einstellt. Die Paradigmen lösen sich nicht so voneinander ab, dass das eine die Anomalien des anderen löst, sondern dieser Prozess ist so zu beschreiben, dass ein neues Paradigma ganz andere Fragestellungen mit sich bringt, und damit die Problemstellungen des alten Paradigmas als obsolet oder müßig betrachtet. Rivalisierende Paradigmen erachten unterschiedliche Fragen als legitim oder bedeutsam! Folie 363 9
10 Kuhns Paradigmen und Revolutionen Die Inkommensurabilität von Paradigmen Anhänger rivalisierender Paradigmen leben in verschiedenen Welten. Weil die Fragen, Problemstellungen und überhaupt die Ansicht, was eigentlich die Phänomene sind, die die Theorie zu erklären hat, für zwei rivalisierende Paradigmen so extrem unterschiedlich sind, kann es nach Kuhn kein logisches oder empirisches Argument geben, dass die Überlegenheit des einen über das andere Paradigma beweist und das darüber hinaus einen vernunftgeleiteten Wissenschaftler zwingen könnte, den Wandel zu vollziehen. Wenn zwei Paradigmen keine wissenschaftlichen Standards miteinander teilen, dann gibt es keine gemeinsamen Voraussetzungen, vor welchen sich stringente Argumentationen für und wider eine Theorie überhaupt entwickeln lassen. Rivalisierende Paradigmen sind einander inkommensurabel! Folie 364 Feyerabend: Anything goes Paul [Karl] Feyerabend ( ) Der österreichische Philosoph Paul Feyerabend beschäftigte sich vorwiegend mit der Wissenschaftstheorie, Erkenntnistheorie und den sozialen Folgen der Wissenschaft. In seinem wichtigsten Werk (Wider den Methodenzwang) behauptete er, dass der Wissenschaftsfortschritt hauptsächlich durch Irrtümer, Irrationalitäten und abgelehnte Theorien zustande gekommen ist. Wichtigste Werke Wider den Methodenzwang (1974) Science in Free Society (1978) Wissenschaft als Kunst (1984) Folie
11 Feyerabend: Anything goes Wenn die wissenschaftlichen Methodologien (Verifikationismus, Falsifikationismus, Holismus etc.) als Regeln aufgefasst werden, die vorschreiben, wie sich ein Wissenschaftler in einer realistischen Situation entscheiden soll, dann sind diese nach Ansicht Feyerabends nicht nur wirklichkeitsfern, sondern schädlich: Der Gedanke, die Wissenschaft könne und sollte nach festen und allgemeinen Regeln betrieben werden, ist sowohl wirklichkeitsfern als auch schädlich. Er ist wirklichkeitsfern, weil er sich die Fähigkeiten des Menschen und die Bedingungen ihrer Entwicklung zu einfach vorstellt. Und er ist schädlich, weil der Versuch, die Regeln durchzusetzen, zur Erhöhung der fachlichen Fähigkeiten auf Kosten unserer Menschlichkeit führen muss. Außerdem ist der Gedanke für die Wissenschaft selbst von Nachteil, denn er vernachlässigt die komplizierten physikalischen und historischen Bedingungen des Fortschritts.... Alle Methodologien haben ihre Grenzen, und die einzige Regel, die übrigbleibt, lautet Anything goes. (Paul Feyerabend, in: Wider den Methodenzwang) Folie 366 Feyerabend: Anything goes Wissenschaft vs. Wissenschaftsmethodologie Scharlatan: Relativ ungebundene Einführung eines neuen, noch unentwickelten Standpunktes, ohne diesen anschließend auf die Probe zu stellen. Wissenschaftler: Relativ ungebundene Einführung eines neuen, noch unentwickelten Standpunktes, der anschließend der härtesten Prüfung unterzogen wird. Ein Wissenschaftler unterscheidet sich von einem Scharlatan weder darin, wie er zu seinen Thesen gekommen ist, noch in den Inhalten der vertretenen Theorie. Der Unterschied besteht darin, wie der Wissenschaftler mit seinen Hypothesen umgeht. Er ist bereit, sie in allen möglichen Fällen auf die Probe zu stellen; er arbeitet ihre Konsequenzen und internen Schwierigkeiten heraus; er berücksichtigt die Einwände gegen seine Ansicht und wird sie aufgeben, wenn sie der Kritik nicht standhält. In der Wissenschaft reicht es nicht aus, seinen Launen und Neigungen nachzugehen! Folie
12 Was ist eigentlich eine wissenschaftliche Theorie? Folie 369 Der klassische (syntaktische) Ansatz Eine wissenschaftliche Theorie ist eine Menge von Sätzen, die in einer Sprache mit spezifischem Vokabular und klar angegebener Struktur formuliert sind. Rudolf Carnap ( ) Theoretische Prinzipien mathematisch formulierte Axiome der Theorie Beispiel: P x V = const. Korrespondenzregeln Verfahren der Messung der einzelnen Symbole Beispiel: p sei der Druck an einem Druckmessgerät Theoretische Terme Grundbegriffe der Theorie, die sich nicht auf Bebachtbares beziehen Beispiel: kinetische Energie, Positron Beobachtungsterme Ausdrücke, die einen empirischen Gehalt besitzen Beispiel: ist rot, wiegt 3 Tonnen Folie
13 Der klassische (syntaktische) Ansatz Uninterpretierte Formelsysteme und Korrespondenzregeln Theorien als solche sind dem syntaktischen Ansatz zufolge uninterpretierte Mengen von Sätzen, die in bestimmten mathematischen oder logischen Beziehungen zueinander stehen. Korrespondenzregeln dienen als ein Mittel, durch das den theoretischen Termen in den Prinzipien der Theorie eine beobachtungsbezogene (oder messbare) Bedeutung verliehen wird. Erst dadurch wird den Theorien empirischer Gehalt verliehen. Operationalismus: Ein theoretischer Term ist synonym mit der Menge von Operationen, durch die er bestimmt oder gemessen wird. Folie 372 Der klassische (syntaktische) Ansatz Verdienste der klassischen Position Klärung des Unterschieds zwischen einer Theorie als solcher (als uninterpretierte Menge von Prinzipien) und dem Bereich, der zur Anwendung einer Theorie gehört (Interpretation der theoretischen Terme mittels Korrespondenzregeln) Wenn man eine Menge von Erklärungsprinzipien als Theorie bezeichnet, so ist das unabhängig davon, in welchem Grade diese Prinzipien untermauert sind. Manche Theorien sind gut bestätigt, andere nicht. Erläuterung, wie Theorien, welche nicht theoretische Terme wie Kraft, Feld, das Unbewusste usw. verwenden, empirische Signifikanz erlangen können Eine Theorie hat nach der klassischen Auffassung nur dann empirische Signifikanz, wenn sie prüfbare Konsequenzen besitzt. Korrespondenzregeln bauen eine Brücke zwischen theoretischen Prinzipien und Fakten der Beobachtung. Anwendung des hypothetisch-deduktiven Theoriemodells Die Hypothesen (Prinzipien) einer Theorie sollen einerseits die beobachtungsbezogenen Konsequenzen erklären und werden umgekehrt durch diese bestätigt. Unterscheidung zwischen Entdeckungs- und Bestätigungsdimension: Die philosophische Analyse wissenschaftlicher Theorien muss sich ausschließlich um die Funktion der Hypothesen kümmern. Die Umstände, unter denen eine Theorie entdeckt und aufgestellt worden ist, gelten als belanglos. Worauf es ankommt, ist die begriffliche Struktur der Theorie und die Verfahren, mit deren Hilfe man sie auf die Probe stellen kann. Folie
14 Der klassische (syntaktische) Ansatz Probleme der Unterscheidung zwischen Theorie und Beobachtung Was als die Daten einer Theorie gilt, das hängt von den Theorien im Hintergrund ab. Ohne Theorien gibt es in der Wissenschaft gar keine Beobachtungsdaten. Beobachtungsaussagen können nur so genau sein, wie das begriffliche Gerüst der Sprache (Theorie), das sie verwenden. In der Physik beispielsweise ist der Begriff Kraft ein präziser Ausdruck, weil er eine zentrale Rolle in der Newtonschen Mechanik spielt; in der Alltagssprache ist der Begriff Kraft nur ungenau, weil unsere Alltagstheorien mannigfaltig und ungenau sind. Präzise formulierte Theorien sind Voraussetzung für präzise Voraussagen. Jede Beobachtungsaussage ist fehlbar. Um die Wahrheit einer Beobachtungsaussage (wie Dies ist ein Stück Kreide. ) nachzuweisen, muss man sich auf eine oder mehrere Theorien stützen; und je zuverlässiger die Gültigkeit nachgewiesen werden soll, desto umfassender muss das herangezogene theoretische Wissen sein. Beobachtungsaussagen sind ebenso fehlbar wie die Theorien, derer sie bedürfen. Folie 374 Der semantische Ansatz Modelle statt uninterpretierte Formelsysteme Bas van Fraassen *1941 Ein theoretisches Modell postuliert eine Menge von Gegenständen, deren Eigenschaften und Verhalten durch spezifische Gesetze wiedergegeben wird. Ein Newtonsches Teilchensystem ist ein Modell mit Teilchen als Massepunkten, das die drei Newtonschen Bewegungsgesetze erfüllt. Das Molekularmodell des Gases ist ein Modell, in dem die Moleküle durch elastische Kugeln wiedergegeben werden, die in einem abgeschlossenen Raum Masse und Bewegung haben und den Grundgesetzen der statistischen Mechanik unterliegen. Ein Modell ist eine idealisierte Wiedergabe eines realen, physikalischen Systems. Für ein Modell kann es verschiedene sprachliche Formulierungen geben. Folie
15 Der semantische Ansatz Isomorphie (Strukturgleichheit) Nach der semantischen Auffassung bestehen Theorien aus Modellen sowie aus der empirischen Hypothese, dass die Modelle die Welt in bestimmten Hinsichten annähernd wiedergeben. Insofern diese Wiedergabe gelingt insoweit das Modell den Daten angemessen ist besitzt die Theorie erstens ein Erklärvermögen und kann zweitens durch die Daten gestützt werden. Modell M Idealisierte Gegenstände Beziehungen zwischen diesen Gegenständen Gesetze, die das Verhalten dieser Gegenstände bestimmen Isomorphie Erklärung Bestätigung Physikalische Struktur P Reale Gegenstände beobachtete Beziehungen zwischen diesen Gegenständen beobachtetes Verhalten dieser Gegenstände Folie 376 Was eigentlich ist eine wissenschaftliche Theorie? Der syntaktische Ansatz Der semantische Ansatz Fundamental sind die uninterpretierten Sätze der Theorie. Eine Theorie gilt als bestätigt, wenn sich aus deren Prinzipien (ihre Hypothesen, Naturgesetze) mittels der Korrespondenzregeln em-pirische Konsequenzen ableiten lassen. Fundamental sind die Modelle, die durch die Sätze der Theorie spezifiziert werden. Eine Theorie gilt als bestätigt, wenn das durch Sätze der Theorie beschriebene Modell (weitgehend) isomorph zu einem realen, physikalischen System ist. Wissenschaftler konstruieren eine Wissenschaftler konstruieren abstrakte Wissenschaftssprache, ideale, abstrakte Modelle für reale aus der sich mittels weiterer Regeln Zusammenhänge in der Welt beobachtbare Konsequenzen ableiten (empirische Systeme). lassen. Folie
Zur Bestätigung wissenschaftlicher Theorien
Zur Bestätigung wissenschaftlicher Theorien 1082 1083 Explanans allgemeine Gesetzmäßigkeiten Wie müssen Explanans und Explanandum aufeinander bezogen sein, damit man von einer erfolgreichen Erklärung sprechen
Aspekte und Probleme der Bestätigung wissenschaftlicher Theorien
SS 2009 Einführung in die Theoretische Philosophie 345 Wissenschaftstheorie Aspekte und Probleme der Bestätigung wissenschaftlicher Theorien Das charakteristische Ziel der Wissenschaft ist die Angabe systematischer
Aspekte und Probleme der Bestätigung wissenschaftlicher Theorien
Wissenschaftstheorie Aspekte und Probleme der Bestätigung wissenschaftlicher Theorien Folie 327 Empirische Evidenzen Welt Explanans In welchem Verhältnis müssen das Explanans und die Welt stehen, damit
Methoden des Wissenschaftlichen Arbeitens Vorlesung im Sommersemester VL 2: Was ist Wissenschaft?
Methoden des Wissenschaftlichen Arbeitens Vorlesung im Sommersemester 2017 04.05.17 VL 2: Was ist Wissenschaft? Prof. Dr. Riklef Rambow Fachgebiet Architekturkommunikation Institut Entwerfen, Kunst und
Wissen und Gesellschaft I Einführung in die analytische Wissenschaftstheorie. Prof. Dr. Jörg Rössel
Wissen und Gesellschaft I Einführung in die analytische Wissenschaftstheorie Prof. Dr. Jörg Rössel Ablaufplan 1. Einleitung: Was ist Wissenschaft(stheorie) überhaupt? 2. Was sind wissenschaftliche Theorien?
Wissen und Gesellschaft I Einführung in die analytische Wissenschaftstheorie. Prof. Dr. Jörg Rössel
Wissen und Gesellschaft I Einführung in die analytische Wissenschaftstheorie Prof. Dr. Jörg Rössel Ablaufplan 1. Einleitung: Was ist Wissenschaft(stheorie) überhaupt? 2. Vorbereitung I: Logik und Argumentation
Wissenschaftliches Arbeiten. Teil 10: Die wissenschaftliche Methode
Wissenschaftliches Arbeiten Teil 10: Die wissenschaftliche Methode Wissenschaftstheorie SS2010 - Teil 10/Methode 08.06.2010 1 Übersicht Motivation Paul Feyerabend (1924-1994) Wissenschaftliches Arbeiten
Wissenschaftliches Arbeiten Teil 10: Die wissenschaftliche Methode
Wissenschaftliches Arbeiten Teil 10: Die wissenschaftliche Methode Wissenschaftstheorie SS2010 - Teil 10/Methode 08.06.2010 1 Übersicht Motivation Paul Feyerabend (1924-1994) Wissenschaftliches Arbeiten
Proseminar. Wissenschaftliches Arbeiten. Mathias Lux. Universität Klagenfurt, Austria
Proseminar Wissenschaftliches Arbeiten Mathias Lux Universität Klagenfurt, Austria This work is licensed under the Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 Agenda Verteilung der Themen
Wissenschaftlicher Realismus
Wissenschaftlicher Realismus Literatur: Martin Curd/J.A. Cover (eds.): Philosophy of Science, New York 1998, Kap. 9 Stathis Psillos: Scientific Realism: How Science Tracks Truth, London/New York 1999.
Einführung in die Wissenschaftstheorie
Einführung in die Wissenschaftstheorie von Dr. Wolfgang Brauner Was ist Wissen? Wissen = Kenntnis von etwas haben (allg.) Wissen = wahre, gerechtfertigte Meinung (Philosophie: Platon) Formen des Wissens:
Wissen und Gesellschaft I Einführung in die analytische Wissenschaftstheorie. Prof. Dr. Jörg Rössel
Wissen und Gesellschaft I Einführung in die analytische Wissenschaftstheorie Prof. Dr. Jörg Rössel 0. Organisatorisches Leistungsnachweis: Klausur in der letzten Vorlesungswoche (6 10 Fragen) Gegenstand
Die naturalistische Verteidigung des wissenschaftlichen Realismus
Christian Suhm Westfälische Wilhelms-Universität Münster Philosophisches Seminar Domplatz 23 48143 Münster Email: [email protected] Anhörungsvortrag am Institut für Philosophie in Oldenburg (04.02.2004)
Wege der Wissenschaft
Alan F. Chalmers Wege der Wissenschaft Einführung in die Wissenschaftstheorie Herausgegeben und übersetzt von Niels Bergemann und Christine Altstötter-Gleich Sechste, verbesserte Auflage 4y Springer Inhalt
Kurzeinführung in die wissenschaftliche Methodologie
Kurzeinführung in die wissenschaftliche Methodologie Prof. Dr. Ramón Sotelo Honorarprofessur Immobilienanlageprodukte Literatur Chalmers, Alan, F.: Wege der Wissenschaft Einführung in die Wissenschaftstheorie.
Die Anfänge der Logik
Die Anfänge der Logik Die Entwicklung des logischen Denkens vor Aristoteles Holger Arnold Universität Potsdam, Institut für Informatik [email protected] Grundfragen Was ist Logik? Logik untersucht
Ziel und Struktur der physikalischen Theorien
PIERRE DUHEM Ziel und Struktur der physikalischen Theorien Autorisierte Übersetzung von FRIEDRICH ADLER Mit einem Vorwort von ERNST MACH Mit einer Einleitung und Bibliographie herausgegeben von LOTHAR
Falsifikation und die Methodologie wissenschaftlicher Forschungsprogramme Imre Lakatos
Falsifikation und die Methodologie wissenschaftlicher Forschungsprogramme Imre Lakatos Jean Diehl Proseminar Wissenschaftstheorie Goethe-Universität, Frankfurt 19. Juni 2013 1 / 12 Contents 1 Imre Lakatos
Thomas S. Kuhn. Ein Referat von Michael Wallrad 1
Thomas S. Kuhn Ein Referat von Michael Wallrad 1 Erstinformationen Paradigmata Protowissenschaft Normalwissenschaft Das Wesen der Normalwissenschaft Rätsel/Problem Analogie Paradigmavorzüge Krisen, Anomalien
Kennzeichen von Wissenschaftlichkeit
Kennzeichen von Wissenschaftlichkeit HS 2013 Peter Wilhelm Indikatoren pseudowissenschaftlicher Praktiken (Lawson, 2007, nach Macho, 2013) Ungenaue, wissenschaftlich klingende Sprache ^ Verwendung wissenschaftlich
Wissen und Gesellschaft I Einführung in die analytische Wissenschaftstheorie. Prof. Dr. Jörg Rössel
Wissen und Gesellschaft I Einführung in die analytische Wissenschaftstheorie Prof. Dr. Jörg Rössel Ablaufplan 1. Einleitung: Was ist Wissenschaft(stheorie) überhaupt? 2. Was sind wissenschaftliche Theorien?
5. Sitzung. Methoden der Politikwissenschaft: Wissenschaftstheorie
5. Sitzung Methoden der Politikwissenschaft: Wissenschaftstheorie Inhalt der heutigen Veranstaltung 1. Was ist Wissenschaft? 2. Gütekriterien von Wissenschaft 3. Exkurs: Wissenschaftssprache 4. Hypothese,
Wissenschaft wird aus Tatsachen gewonnen Referat von: Melanie Winkler, David Christa, Christian Weisz
Wissenschaft wird aus Tatsachen gewonnen Referat von: Melanie Winkler, David Christa, Christian Weisz 1) Was ist Wissenschaft? Ziele & Aufgaben der Wissenschaft: Beobachten Phänomene erklären Theorien
Klassikerseminar: Karl R. Popper Zum Abgrenzungsproblem (LdF I.4 ff., Sitzung 3: )
TU Dortmund, Wintersemester 2011 Institut für Philosophie und Politikwissenschaft C. Beisbart Klassikerseminar: Karl R. Popper Zum Abgrenzungsproblem (LdF I.4 ff., Sitzung 3: 24.10.2011) 1. Das Abgrenzungsproblem
Einstein über Gleichzeitigkeit. Karl Raimund Popper ( ) Einführung in die Philosophie: Wissenschaftstheorie
Einstein über Gleichzeitigkeit Einführung in die Philosophie: Wissenschaftstheorie Kann man Theorien endültig verifizieren? Kann man sie endgültig falsifizieren? M v Prof. Dr. Ulrich Gähde 09. Januar 2013
Was ist Wissenschaftstheorie?
Was ist Wissenschaftstheorie? Taher Brumand Ary Mahmoud Ary Mahmoud & Taher Brumand 1 Inhalt Wissenschaftstheorie Was ist Wissenschaft? Moderne Wissenschaftstheorie Immanuel Kant Was sind wissenschaftliche
Kritischer Rationalismus
Kritischer Rationalismus Informationswissenschaft und Sprachtechnologie im Diskurs Esther Seyffarth, Linda Schaffarczyk 27.01.2016 http://enigmabrot.de/popper/index.html?pdf export#/ 1/24 Themenüberblick
Einführung in die Wissenschaftsphilosophie
Einführung in die Wissenschaftsphilosophie Keine Vorlesung am 23.11.2015 Prof. Dr. Martin Kusch 1 4. Vorlesung: Bestätigung 2 (1) Die hypothetisch-deduktive Methode der Bestätigung
Wissenschaftliches Arbeiten und Methodenlehre 1 Teil A: Wissenschaftstheoretische Grundlagen
Wissenschaftliches Arbeiten und Methodenlehre 1 Teil A: Wissenschaftstheoretische Grundlagen WS 2014/2015 Prof. Dr. Richard Roth 1 Inhaltsverzeichnis A. Wissenschaftstheoretische Grundlagen 1 Wissenschaft
Wissenschaftliches Arbeiten und Methodenlehre 1
Wissenschaftliches Arbeiten und Methodenlehre 1 Teil A: Wissenschaftstheoretische Grundlagen WS 2016/2017 Prof. Dr. Richard Roth 1 Inhaltsverzeichnis A. Wissenschaftstheoretische Grundlagen 1 Wissenschaft
Wissen und Gesellschaft I Einführung in die analytische Wissenschaftstheorie. Prof. Dr. Jörg Rössel
Wissen und Gesellschaft I Einführung in die analytische Wissenschaftstheorie Prof. Dr. Jörg Rössel Ablaufplan 1. Einleitung: Was ist Wissenschaft(stheorie) überhaupt? 2. Vorbereitung I: Logik und Argumentation
Die Induktion und ihre Widersacher
Joachim Hofmann Die Induktion und ihre Widersacher DR. HÄNSEL-HOHENHAUSEN FRANKFURT A.M.. MÜNCHEN. MIAMI. NEW YORK INHALTSVERZEICHNIS EINLEITUNG UND ANSATZ 9 ERSTES BUCH: DIE INDUKTION HISTORISCH 13 ERSTER
Wissen und Gesellschaft I Einführung in die analytische Wissenschaftstheorie. Prof. Dr. Jörg Rössel
Wissen und Gesellschaft I Einführung in die analytische Wissenschaftstheorie Prof. Dr. Jörg Rössel Ablaufplan 1. Einleitung: Was ist Wissenschaft(stheorie) überhaupt? 2. Vorbereitung I: Logik und Argumentation
Übung Methodenlehre I, Psychologie
Vivien Röder Wissenschaftstheorie, Theorien und Hypothesen Übung Methodenlehre I, Psychologie Professur für Forschungsmethodik & Evaluation Heute Überblick Einführung Psychologie und Wissenschaft Wissenschaftliche
Methodologie der Sozialwissenschaften
Karl-Dieter Opp Methodologie der Sozialwissenschaften Einführung in Probleme ihrer Theorienbildung und praktischen Anwendung 6. Auflage VS VERLAG FÜR SOZIALWISSENSCHAFTEN Inhaltsverzeichnis Vorwort 10
Physik und Metaphysik
WWU Münster Studium im Alter Eröffnungsvortrag 27. März 2007 Physik und Metaphysik Prof. Dr. G. Münster Institut für Theoretische Physik Zentrum für Wissenschaftstheorie Was ist Physik? Was ist Metaphysik?
Thomas Kuhn The Structure of Scientific Revolutions
Thomas Kuhn The Structure of Scientific Revolutions Economic History of Europe before the Industrial Revolution Prof. Komlos,, Dr. Breitfelder Sebastian Koch 25. 06. 2008 1/16 Agenda Thomas Kuhn Wissenschaftstheorie
Wissenschaftstheoretische Grundlagen
Wissenschaftstheoretische Grundlagen Gemeinsame Annahme von allen wissenschaftstheoretischen Ansätze der empirischen Wissenschaften Es existiert eine reale Welt, die unabhängig ngig vom Beobachter ist.
Inhalt. Vorwort Das analytische Instrumentarium: Sprache, Logik und Wahrscheinlichkeit Begriffe und Begriffsarten 66
Inhalt Vorwort 10 1. Einleitung 11 1.1 Aufgaben und Zielsetzungen der Wissenschaftstheorie... 11 1.2 Philosophische Positionen in der Wissenschaftstheorie... 12 1.2.1 Empirismus und Rationalismus 12 1.2.2
Dr. Wolfgang Langer - IV Methoden der empirischen Sozialforschung I - SoSe
Dr. Wolfgang Langer - IV Methoden der empirischen Sozialforschung I - SoSe 2000 1 Wissenschaftstheorie: Begriffe und Definitionen: Quelle: Giesen,B. & Schmid, M.: Basale Soziologie: Wissenschaftstheorie.
Erinnerung 1. Erinnerung 2
Erinnerung 1 Ein Argument ist eine Folge von Aussagesätzen, mit der der Anspruch verbunden ist, dass ein Teil dieser Sätze (die Prämissen) einen Satz der Folge (die Konklusion) in dem Sinne stützen, dass
Rhetorik und Argumentationstheorie.
Rhetorik und Argumentationstheorie 2 [[email protected]] Teil 2 Was ist ein Beweis? 2 Wichtige Grundlagen Tautologie nennt man eine zusammengesetzte Aussage, die wahr ist, unabhängig vom
Wissenschaftstheorie
Wissenschaftstheorie Literatur: Chalmers, A.F. (1982). What is this thing called science? St. Lucia, QL: University of Queensland Press. dt.: Wege der Wissenschaft (1999). Berlin: Springer. Annahmen der
Gesetzesskeptisismus
Seminar über philosophische Aspekte der Physik: Was sind und warum gelten Naturgesetze? (oder gibt es überhaupt Naturgesetze?) Gesetzesskeptisismus Matthias Böcker Literatur: Ronald N Giere, The Skeptical
Lehrtätigkeit Dr. Markus Seidel
Universität Münster: (Lehre im Rahmen des Studium Generale, im Studium im Alter und im Wahlpflichtbereich Wissenschaftsphilosophie der Fächer Physik, Mathematik, Informatik und Erziehungswissenschaft)
Grundlagen der Philosophie
1 Grundlagen der Philosophie Was ist ein Philosoph? Nennen Sie zwei Bedeutungen. Elenktik? Maieutik? Charakterisieren Sie den Begriff des Staunens. Stellen Sie fünf typische philosophische Fragen. Erklären
Wissenschaftlicher Realismus. Zur empirischen Unterbestimmtheit von Theorien (I)
Universität Dortmund, Sommersemester 2006 Institut für Philosophie C. Beisbart Wissenschaftlicher Realismus Zur empirischen Unterbestimmtheit von Theorien (I) Eines der wichtigsten Argumente gegen den
Ernst von Glasersfeld Radikaler Konstruktivismus
Ernst von Glasersfeld Radikaler Konstruktivismus Ideen, Ergebnisse, Probleme Übersetzt von Wolfram K. Köck /l Suhrkämp Inhalt Siegfried J. Schmidt Vorwort zur deutschen Ausgabe 11 Vorwort 17 Danksagung
Wissenschaftstheoretische Modelle
Wissenschaftstheoretische Modelle Die moderne Wissenschaftstheorie setzt ganz ähnlich ein wie der Empirismus in der Erkenntnistheorie, nämlich mit einer Kritik an der vermeintlich haltlosen Spekulation.
Wissenschaftstheorie und Ethik
Wissenschaftstheorie und Ethik Kritischer Rationalismus (KR) Doz. Dr. Georg Quaas: Vorlesung zur Wissenschaftstheorie und Ethik 1 Wissenschaftstheorie - Vorlesung 2 und 3 [Vorlesung 1: 1. Einführung 2.
Methoden des Wissenschaftlichen Arbeitens Vorlesung im WS 2015/ VL 2: Was ist Wissenschaft?
Methoden des Wissenschaftlichen Arbeitens Vorlesung im WS 2015/16 05.11.15 VL 2: Was ist Wissenschaft? Prof. Dr. Riklef Rambow Fachgebiet Architekturkommunikation Institut Entwerfen, Kunst und Theorie
Was zeichnet die wissenschaftliche Methode des Erkenntnisgewinns aus?
Was zeichnet die wissenschaftliche Methode des Erkenntnisgewinns aus? HS 2015 Peter Wilhelm Indikatoren pseudowissenschaftlicher Praktiken (Lawson, 2007, nach Macho, 2016) Ungenaue, wissenschaftlich klingende
Paul Feyerabend. Jonathan Geßendorfer
(13.01.1924-11.02.1994) gegen den Empirismus 17.05.2014 (13.01.1924-11.02.1994) gegen den Empirismus Gliederung (13.01.1924-11.02.1994) gegen den Empirismus (13.01.1924-11.02.1994) gegen den Empirismus
Westfälische Wilhelms-Universität Münster Fachbereich Physik. Quantenlogik. Martin Kohn Münster,
Westfälische Wilhelms-Universität Münster Fachbereich Physik Quantenlogik Martin Kohn [email protected] Münster, 14.09.2009 1 Einleitung Die Quantenlogik beschreibt die Anwendung der klassischen, alltäglichen
Erklärung und Kausalität. Antworten auf die Leitfragen zum
TU Dortmund, Sommersemester 2009 Institut für Philosophie und Politikwissenschaft C. Beisbart Erklärung und Kausalität Antworten auf die Leitfragen zum 5.5.2009 Textgrundlage: C. G. Hempel, Aspekte wissenschaftlicher
Kuhn (kurze Zusammenfassung)
Kuhn (kurze Zusammenfassung) Claus Beisbart Seminar Wissenschaftsphilosophie 1.7.2008 Literatur: Kuhn, Die Struktur... Revolutionen Paradigmenwechsel Paradigma 1 Paradigma 2 Paradigmenwechsel Paradigmenvergleich?
Wissenschaftstheorie und Ethik
Wissenschaftstheorie und Ethik Kritischer Rationalismus (KR) Doz. Dr. Georg Quaas: Vorlesung zur Wissenschaftstheorie und Ethik 1 Kritik/Weiterentwicklung des Kritischen Rationalismus Im folgenden thematisiert:
Induktion im Lexikon: logische Herleitung allgemeiner Regeln von Einzelfällen zu allgemeinen Gesetzen aufsteigen
Eine Induktionslogik gibt es nicht. Induktion im Lexikon: logische Herleitung allgemeiner Regeln von Einzelfällen zu allgemeinen Gesetzen aufsteigen Popper zitiert Einstein: Zu diesen Gesetzen führt kein
Psychologie. Heute. Wissenschaftstheorie, Theorien und Hypothesen. Vivien Röder Professur für Forschungsmethodik & Evaluation.
Übung Methodenlehre I, Psychologie Vivien Röder Professur für Forschungsmethodik & Evaluation wöchentlich Einschreibung via OPAL kein Scheinerwerb, keine Prüfungsleistung keine Ihr solltet diese Übung
Relativität und Realität
Max Drömmer Relativität und Realität Zur Physik und Philosophie der allgemeinen und der speziellen Relativitätstheorie mentis PADERBORN Inhaltsverzeichnis Vorwort... 15 Einleitung... 17 Kapitel 1 Allgemeine
Imre Lakatos: Leben und Werk
Joachim Stiller Imre Lakatos: Leben und Werk Alle Rechte vorbehalten Wiki: Imre Lakatos Imre Lakatos (* 9. November 1922 in Debrecen, Ungarn; 2. Februar 1974 in London, England) war ein ungarischer Mathematiker,
Wissenschaftliches Arbeiten. Teil 9: Wissenschaftsfortschritt
Wissenschaftliches Arbeiten Teil 9: Wissenschaftsfortschritt Wissenschaftliches Arbeiten SS2010 - Teil 9/Wissenschaftsfortschritt 08.06.2010 1 Übersicht Ludwik Fleck (1896-1961) Thomas Kuhn (1922-1996)
Essaypreis des Zentrums für Wissenschaftstheorie, Münster im Wintersemester 2010/ Platz. Tamara Ann Köhler
Essaypreis des Zentrums für Wissenschaftstheorie, Münster im Wintersemester 2010/11 2. Platz Tamara Ann Köhler Die Bedeutung der Einfachheit als Theoriewahlkriterium und Karl R. Poppers Einfachheitsbegriff
Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre. Kapitel 2: Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsprogramme
Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre Kapitel 2: Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsprogramme Wintersemester 07/08 1 Inhalt der Vorlesung 1. Gegenstand der BWL und Betriebswirtschaftliche Funktionen
Fachspezifische wissenschaftstheoretische Glossare
AG WT Fachspezifische wissenschaftstheoretische Glossare Wissenschaftstheorie beschäftigt sich mit den Voraussetzungen und Grundlagen der Erkenntnis in den Einzelwissenschaften. Dabei werden deren Methoden,
Inhaltsverzeichnis. Vorwort... VII. Einleitung.. Erster Teil 7
Vorwort.... VII Einleitung.. Erster Teil 7 I Empirischer Erfolg der Wissenschaft und seine beste Erklärung.. 9 1.1 Von der Protokollsat/debatte des Wiener Kreises des logischen Empirismus /um umfassenden
DIALOGE ÜBER NATÜRLICHE RELIGION
DAVID HUME DIALOGE ÜBER NATÜRLICHE RELIGION NEUNTER TEIL, SEITEN 73-78 DER A PRIORI BEWEIS DER EXISTENZ GOTTES UND SEINER UNENDLICHEN ATTRIBUTE S. 73-74 Demea : Die Schwächen des a posteriori Beweises
Mi und MA und stehen sich nicht widersprüchlich gegenüber, sondern unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Analysegegenstände
VWL Tutorien Mikroökonomie: Beschäftigt sich mit der Analyse einzelner Wirtschaftssubjekte Makroökonomie: Beschäftigt sich mit der Analyse gesamtwirtschaftlicher Sachverhalte Mi und MA und stehen sich
Wissen und Gesellschaft I Einführung in die analytische Wissenschaftstheorie. Prof. Dr. Jörg Rössel
Wissen und Gesellschaft I Einführung in die analytische Wissenschaftstheorie Prof. Dr. Jörg Rössel Ablaufplan 1. Einleitung: Was ist Wissenschaft(stheorie) überhaupt? 2. Vorbereitung I: Logik und Argumentation
Einführung in die theoretische Philosophie. 6. Thema: Popper und Kuhn
Einführung in die theoretische Philosophie 6. Thema: Popper und Kuhn 1 Sir Karl Popper (1902-1994) Logik der Forschung (1934) The Open Society and its Enemies (1945) The Poverty of Historicism (1957) Conjectures
Prof. Dr. Jürgen Neyer. Einführung in die Politikwissenschaft. - Was ist Wissenschaft? Di
Prof. Dr. Jürgen Neyer Einführung in die Politikwissenschaft - 25.4.2008 Di 11-15-12.45 Wissenschaft ist die Tätigkeit des Erwerbs von Wissen durch Forschung, seine Weitergabe durch Lehre, der gesellschaftliche,
Probeklausur für den Studiengang B-BPG-01-a, B-PV-01-1-a. Einführung in die Pflegewissenschaft
Probeklausur für den Studiengang B-BPG-01-a, B-PV-01-1-a Einführung in die Pflegewissenschaft für Dienstag, den 18.01.11 Sehr geehrte Studierende, wie vereinbart hier die Probeklausur zum Abschluss des
Formale Logik. 1. Sitzung. Allgemeines vorab. Allgemeines vorab. Terminplan
Allgemeines vorab Formale Logik 1. Sitzung Prof. Dr. Ansgar Beckermann Sommersemester 2005 Wie es abläuft Vorlesung Übungszettel Tutorien Es gibt ca. in der Mitte und am Ende des Semesters je eine Klausur
Imre Lakatos ( )
Imre Lakatos (1922-1974) geb. als Imre Lipschitz in Ungarn als Sohn jüdischer Eltern 1944 graduiert an der Universität von Debrecen in Mathematik, Physik und Philosophie während des 2. WK: Mutter und Großmutter
Wissenschaftliches Arbeiten Teil 9: Wissenschaftsfortschritt
Wissenschaftliches Arbeiten Teil 9: Wissenschaftsfortschritt Wissenschaftliches Arbeiten SS2010 - Teil 9/Wissenschaftsfortschritt 08.06.2010 1 Übersicht Ludwik Fleck (1896-1961) Thomas Kuhn (1922-1996)
Revolutionen in der Mathematik I. Einführung in das Thema
Revolutionen in der Mathematik I Einführung in das Thema Thomas S. Kuhn (1922-1996) Physiker und Wissenschaftstheoretiker Wichtigstes Werk: The Structure of Scientific Revolutions (1962) Soziale Theorie
Hinweise zur Logik. Ergänzung zu den Übungen Mathematische Grundlagen der Ökonomie am 22. Oktober 2009
Hinweise zur Logik Ergänzung zu den Übungen Mathematische Grundlagen der Ökonomie am 22. Oktober 2009 Im folgenden soll an einige Grundsätze logisch korrekter Argumentation erinnert werden. Ihre Bedeutung
Natürliche Sprachen sind durch Ambiguitäten und Vagheiten beim Ausdruck von Denkinhalten charakterisiert.
1 Einführung 1.1 Logik und Linguistik Natürliche Sprachen sind durch Ambiguitäten und Vagheiten beim Ausdruck von Denkinhalten charakterisiert. In der mathematischen, formalen Logik werden formale Sprachen,
7 Gültigkeit und logische Form von Argumenten
7 Gültigkeit und logische Form von Argumenten Zwischenresümee 1. Logik ist ein grundlegender Teil der Lehre vom richtigen Argumentieren. 2. Speziell geht es der Logik um einen spezifischen Aspekt der Güte
Entwicklung der modernen Naturwissenschaft (speziell der Physik/Mechanik) in Abgrenzung von der mittelalterlich-scholastischen Naturphilosophie
René Descartes (1596-1650) Meditationen über die Grundlagen der Philosophie (1641) Geistes- bzw. wissenschaftsgeschichtlicher Hintergrund Entwicklung der modernen Naturwissenschaft (speziell der Physik/Mechanik)
Forschungsmethoden VORLESUNG SS 2017
Forschungsmethoden VORLESUNG SS 2017 SOPHIE LUKES Überblick Letzte Woche: Messen Heute: Hypothesen Warum Hypothesen? Menschliches Erleben und Verhalten? Alltag vs. Wissenschaft Alltagsvermutung Wissenschaftliche
Wissenschaftliches Arbeiten
Wissenschaftliches Arbeiten Andreas Schoknecht Jan Recker, Scientific Research in Information Systems A Beginner's Guide, Springer, 2013 INSTITUT FÜR ANGEWANDTE INFORMATIK UND FORMALE BESCHREIBUNGSVERFAHREN
Erkenntnis: Was kann ich wissen?
Erkenntnis: Was kann ich wissen? Philosophie Die Grundfragen Immanuel Kants Hochschule Aalen, 26.03.18 Karl Mertens Immanuel Kant, Logik (AA IX, 23-25, bes. 25): "Philosophie ist also das System der philosophischen
Rezension: Thomas Kuhn [1]
Rezension: Thomas Kuhn [1] Christian J. Feldbacher & Stefan H. Gugerell 2009 erschien das vorliegende Buch Thomas Kuhn in der Reihe nach- Gedacht Moderne Klassiker im Verlag Mentis. Es umfasst 111 Seiten.
Texte zur Wissenschaftstheorie
Texte zur Wissenschaftstheorie Herausgegeben von Jonas Pfister Reclam reclams universal-bibliothek Nr. 19421 Alle Rechte vorbehalten 2016 Philipp Reclam jun. GmbH & Co. KG, Stuttgart Gestaltung: Cornelia
