Ko-Operations-Vertrag Netz-Werk Inklusion Erklärung in Leichter Sprache

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1 Logo : Ko-Operations-Vertrag Netz-Werk Inklusion Erklärung in Leichter Sprache Ko-Operation bedeutet: Zusammen-Arbeit. In dem Vertrag geht es darum: verschiedene Vereine und Ein-Richtungen arbeiten zusammen. Unser Thema ist: Inklusion. Vertrag bedeutet Abmachung. Alle, die mit-machen, haben sich darauf geeinigt. 1

2 Inklusion bedeutet als Ziel: Wir wollen, dass in unseren Vereinen und Ein-Richtungen alle Menschen mit dabei sind. Alle Menschen gehören für uns dazu. Es gibt keine Ein-Richtungen mehr nur für Menschen mit Behinderungen. Es gibt nur Ein-Richtungen für alle Menschen. Bei dem Vertrag machen mit:* Lebens-Hilfe Förder-Verein nach-haltiges Wirtschaften Land-Jugend-Akademie HIBA ASG Altenkirchen Kirchenkreis Altenkirchen Betreuung-Vereine der Arbeiter-Wohl-Fahrt Betzdorf und Altenkirchen Diakonisches Werk Land-Kreis Altenkirchen *Das sind die Namen der Vereine. Wir haben hier keine Übersetzung gemacht. Wir haben Sie nur einfacher geschrieben und abgekürzt. 2

3 1. Was wir wollen Wir wollen im Land-Kreis Altenkirchen ein Netz-Werk machen. Ein Netz-Werk ist eine Zusammen-Arbeit, wo jeder was bei-trägt. Die Partner im Netz-Werk treffen sich regel-mäßig. Alle im Netz-Werk haben das gleiche Ziel: Es soll viel mehr Inklusion im Land-Kreis geben. Das soll dann auch in der Zukunft so bleiben. Und sogar weiter wachsen. Alle Leute im Netz-Werk machen zusammen Sachen. Diese Sachen sollen dazu dienen: Menschen mit Behinderung und Menschen ohne Behinderung kommen zusammen. Damit wird es im Alltag normal, dass Menschen mit Behinderungen überall dabei sind. Die Abmachung gilt erst einmal für drei Jahre. Weil Aktion Mensch für diese Zeit Geld für das Projekt gibt. Ein Projekt ist eine Idee, die man in die Tat umsetzt. Nach den drei Jahren soll es aber weiter gehen. 3

4 2. Wie wollen wir arbeiten? Im Netz-Werk gibt es Unter-Gruppen. Diese heißen Steuerungs-Gruppe und Arbeits-Gruppen. Wir wollen Projekte machen, die gebraucht werden. Wir schauen, was nötig ist. Unsere Ideen betreffen viele Themen. Beispiele: Arbeit Freizeit Lernen 4

5 Wenn wir eine Idee in die Tat umgesetzt haben, passiert folgendes: Wir schauen, was gut und schlecht war. Wir schreiben das auf. Es arbeiten Partner aus verschiedenen Ein-Richtungen und Vereinen an einer Idee zusammen. Wir schreiben über unsere Arbeit in der Zeitung, im Internet und laden auch das Fern-Sehen ein. 3. Was machen die Unter-Gruppen? Steuerungs-Gruppe In dieser Gruppe sitzen Leute von allen Vereinen und Einrichtungen, die mit-machen. Sie treffen sich mindestens drei Mal im Jahr. Sie prüfen, ob die Ziele erreicht werden. Sie kümmern sich darum, dass Barriere-Freiheit herrscht. Barriere-Freiheit bedeutet, dass es keine Hindernisse für Menschen mit Behinderungen gibt. Beispiele für Hindernisse: - Treppe für Rollstuhlfahrer - Texte in schwerer Sprache für Menschen mit Lern- Beeinträchtigungen 5

6 Sie schauen, ob die Ideen gut sind. Sie kommen auf neue Ideen. Sie lassen neue Partner mit-machen, wenn alle ein-verstanden sind. Sie passen auf, dass über die Projekte in der Zeitung geschrieben wird. Arbeits-Gruppen Hier machen Leute mit, die an einem bestimmten Projekt arbeiten. Sie treffen sich mindestens drei Mal im Jahr. Sie kümmern sich, dass auch Menschen mit Behinderungen mit-machen. Sie kümmern sich, dass alles barriere-frei ist. Sie schauen, ob und wie sie das Ziel erreichen können. Sie sagen bei der Ko-Ordination Bescheid, ob alles funktioniert. Ko-Ordination bedeutet: Einer behält alles im Blick. Hier laufen alle Informationen zusammen. Die Ko-Ordination liegt bei der Lebens-Hilfe Altenkirchen. Wenn etwas anders läuft als geplant, sagt die Lebens-Hilfe der Aktion Mensch Bescheid. 6

7 4. Was muss jeder Partner im Netz-Werk tun? Jeder Partner schreibt regel-mäßig einen Bericht über sein Projekt. Das passiert spätestens vier Wochen nach Ende eines Projektes. Jeder Partner im Netz-Werk schickt auch Fotos vom Projekt an die Ko-Ordination. Alle Berichte werden in leichter Sprache geschrieben. Jeder Partner im Netz-Werk verbindet seine Internet-Seite mit der vom Netz-Werk. Wenn etwas anders läuft als geplant, sagt jeder der Aktion Mensch und der Ko-Ordination Bescheid. Jeder Partner im Netz-Werk ist einverstanden mit dem, was als Projekte ausgemacht wurde. 7

8 6. Was sonst noch geschieht: Die Ko-Ordination geht zu den Treffen der Steuerungs-Gruppe. Sie schreibt alles auf, was besprochen wird. Sie hat auch außer-halb dieser Treffen Zeit für die Partner vom Netz-Werk. Es wird sich nicht zu viel auf einmal vor-genommen. Die Arbeiten werden gut verteilt. Dazu gibt es Aktions-Pläne. Ein Aktions-Plan ist ein Stück Papier. Darauf steht: Was wird gemacht? Wann wird es gemacht? Wer macht was? Wann soll es anfangen? Wann soll es fertig sein? Wozu machen wir das? Die Steuerungs-Gruppe passt auf, dass die Ziele erreicht werden. Die Steuerungs-Gruppe passt auf, dass die Arbeit gut ist. 8

9 7. Mitarbeit von Betroffenen Die Partner im Netz-Werk versprechen: Bei der Planung und Durchführung von Projekten machen Betroffene tat-kräftig mit. Diese Betroffenen werden Selbst-Vertreter genannt. Das bedeutet: Diese Menschen vertreten erst mal sich selbst. Sie stehen aber auch für eine Gruppe von Menschen mit ähnlichem Leben. Menschen mit Behinderungen wissen am besten, was gut für sie ist. Daher sollen sie mit-machen. Wenn neue Gruppen von Selbst-Vertretern entstehen, ist das toll. 8. Zum Schluss: Das Geld von der Aktion Mensch wird korrekt aus-gegeben. Das ver-sprechen alle, die im Netz-Werk mit-machen. Die Lebens-Hilfe hilft weiter, wenn z.b. - ein Partner nicht weiß, wie man Geld beantragt - ein Partner nicht weiß, wie Papiere aus zu füllen sind - Trotz der Hilfe von der Lebens-hilfe muss aber jeder für seine Sachen selbst gerade stehen. (Unterschriften von allen, die mit-machen) 9

10 Dieser Text wurde übersetzt vom: Kompetenz-Zentrum Leichte Sprache PARITÄTISCHES Zentrum Neustr Westerburg Fon: / Fax: /26 67 Mail: HP: Der Text wurde gemäß den Bestimmungen des Netzwerks Leichte Sprache von Menschen aus der Zielgruppe geprüft. Leitung: Träger: Vera Apel-Jösch, (ass.jur.) DER PARITÄTISCHE, Landesverband Rheinland- Pfalz/Saarland e.v. Feldmannstr Saarbrücken 1.Vors.: Prof. Reiner Feth Landesgeschäftsführer: Wolfgang Krause Vereinsregister: Amtsgericht Saarbrücken VR 2490 Steuernr.: Finanzamt Saarbrücken 040/140/06120 Mitglied im Netzwerk Leichte Sprache. 10

11 Übersetzung: Vera Apel-Jösch 1. Lektorat: Yvonne Theiß 2. Lektorat: Peter Schmallenbach Bilderlizenzen: Das Easy-to-read-Logo Leichte Sprache auf der Titelseite gehört Wenn man es verwendet, muss dies auf dem Schriftstück vermerkt sein und man muss an Inclusion Europe zwei Belegexemplare senden. Bilder im Text: Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.v., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel,

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