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1 9. internationale Kriseninterventionstage 2010 Abstracts der Vorträge V 1: Barbara Juen Krisenintervention bei Kindern und Jugendlichen: Stand der Forschung und aktuelle Entwicklungen. Während in der Traumaforschung lange der Blick auf Symptome und PTSD gerichtet war, konzentriert sich die neuere Forschung mehr auf positive Faktoren wie Resilienz und Posttraumatisches Wachstum sowie auf andere Traumafolgestörungen und nicht ausschließlich auf PTSD. Bezogen auf Kinder erscheint der Fokus auf Resilienz besonders wichtig, da man dabei auf die Stärken der Kinder fokussiert und nicht nur auf deren Schwächen. Zudem ist man mittlerweile im Umgang mit Konfrontation besonders in der Akutphase viel vorsichtiger als früher. V 2: Karl Miksch Anlassbezogene Krisenintervention bei Kindern und Jugendlichen. Anhand von Fallbeispielen werden verschiedene Zugänge in der Krisenintervention mit Kindern und Jugendlichen besprochen. Im Vordergrund stehen die unterschiedlichen Vorgehensweisen und Verhaltensformen in Abhängigkeit vom Ereignis und dem Rahmen in dem sie stattfinden. Es werden vor allem Betreuungssituationen mit großem öffentlichem Interesse jenen in Familien oder mit Teilöffentlichkeit gegenübergestellt. Karl Miksch, MBA MSc Psychotherapeut, Mediator, Supervisor und Coach; Studium der Kommunikationswissenschaften, Betriebswirtschaft und Psychologie; Lehrbeauftragter an verschiedenen Instituten, Mitarbeit in nationalen und internationalen Projekten; psychosoziale Fachkraft am Flughafen Wien und langjähriger Mitarbeiter der Akutbetreuung Wien,; Fachbuchautor; Selbstständig als Unternehmensberater und in freier Praxis tätig. [email protected] V 3: Thomas Beck Posttraumatische Belastungsstörung bei Kindern und Jugendlichen. Ein Überblick über Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten. Das Symptombild der posttraumatischen Belastungsstörung unterscheidet sich zwischen Erwachsenen und Kindern bzw. Jugendlichen deutlich. Allerdings liegen im Vergleich zu Untersuchungen bei Erwachsenen noch recht wenig Ergebnisse für Kinder bzw. Jugendliche im Hinblick auf Entstehung und Behandlung der Posttraumtischen Belastungsstörung vor. In diesem Vortrag sollen die Unterschiede in den Symptomen zwischen Erwachsenen und Kindern bzw. Jugendlichen ebenso aufgezeigt werden, wie diagnostische Möglichkeiten und Behandlungsformen. Abstracts Vorträge Kriseninterventionstagung 2010 S e i t e 1 von 7

2 Mag. Dr. Thomas Beck Universitätsklinik für Medizinische Psychologie Psychotherapeutische Ambulanz; Klinischer- und Gesundheitspsychologe; Leitender Psychologe im Landesrettungskommando Tirol. V 4: Hans Henzinger, Horst Lehner Umgang mit Bedrohungssituationen in der Schule. Treten in Schulen bedrohliche Situationen auf, kommt in der Regel ein sehr subjektiv geprägtes Bewertungsschema zur Anwendung. Dabei tritt zu Tage, dass ein und derselbe Vorfall zumindest sehr variabel, aber häufig sogar sehr konträr bewertet wird. Derartige Bewertungen führen dazu, dass ein bedrohlicher Vorfall entweder als Lappalie totgeschwiegen oder aber an die große Glocke gehängt wird. Vielfach fühlen sich Entscheidungsträger in solchen Situationen auch überfordert, zumal objektive Beurteilungskriterien kaum bekannt sind. Bedrohungsanalysen bieten die Chance Vorfälle geordnet und sachlich wahrzunehmen und nach einem fixierten Schema zu beurteilen. In Tirol wurde eine Initiative des Landesschulrates Tirol in Kooperation mit dem Landespolizeikommando Tirol ins Leben gerufen, die sich mit dieser Thematik befasst. Mit der Schulischen Sicherheitskonferenz im April 2010 ( wurden erstmals einige Schritte auf dem Weg zu einer persönlichen Vernetzung in Gang gesetzt. Dr. Hans Henzinger Schulpsychologe; Klinischer- und Gesundheitspsychologe; Psychotherapeut; Leiter der Abt. Schulpsychologie Tirol. Horst Lehner Kriminalbeamter; Koordinator für schulische Gewalt- und Suchprävention beim Landeskriminalamt für Tirol. V 5: Ingo Vogl, Karin Unterluggauer Krisenintervention in der Schule. Anforderungen in der Prävention KooperationspartnerInnen und Netzwerkbildung interne Vorbereitung der KIT MitarbeiterInnen Erstellung von Arbeitsmaterial. An den Erfahrungen des Kriseninterventionsteams im Landesverband Salzburg zeichnen wir ein Bild der vorbereitenden Maßnahmen um Anforderungen im öffentlichen, privaten institutionalisierten Bildungsbereich (Zielgruppe Kinder und Jugendliche) gerecht zu werden. Im WS am Nachmittag gehen wir u. a. vertiefend auf die Anwendung des erstellten Kinder- und Jugendkoffers ein. Mag. (FH) Ingo Vogl Kabarettist; Leiter Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes Salzburg. Mag. Karin Unterluggauer Klinische- und Gesundheitspsychologin; Fachliche Leitung Kriseninterventionsteam Salzburg, S7 Landesrettungskommando Salzburg. Abstracts Vorträge Kriseninterventionstagung 2009 S e i t e 2 von 7

3 V 6: Florian Juen, Verena Rattensberger Bindung und Traumaverarbeitung bei Unfallopfern. Das Beziehungsgefüge und der soziale Kontext, in dem Menschen aufwachsen und auch aktuell leben hat große Auswirkungen auch auf den Umgang mit und die Verarbeitung von traumatischen Ereignissen. So kann unter Einbeziehung lebensgeschichtlicher Aspekte die Auswirkung eine akute Belastung oftmals besser verstanden werden. In diesem Zusammenhang untersuchten wir, welche Auswirkungen Bindungsrepräsentationen, die aus den frühkindlichen Beziehungserfahrungen entstehen, auf das Traumaerleben bzw. auf die Traumaverarbeitung haben. Dieser Bereich fand in der Bindungs- und Traumaforschung interessanterweise bisher noch wenig Berücksichtigung. Anhand einer Stichprobe (n=63) von Unfallopfern (Verkehrs-, Arbeits- und Freizeitunfälle) gingen wir der Frage nach, welchen Einfluss internalisierte Bindungserfahrungen auf das Traumaerleben und die Traumaverabeitung haben. Gerade eine unsichere oder desorganisierte Bindungsrepräsentation kann die Verarbeitung eines Unfalles erschweren und die Entstehung einer posttraumatischen Belastungsstörung, welche eine häufige Folge nach Unfällen darstellt, begünstigen. In unserem Vortrag möchten wir die Ergebnisse der genannten Untersuchung vorstellen sowie Implikationen für die praktische Arbeit daraus ableiten. Dr. Florian Juen Klinischer Psychologe; Entwicklungspsychologe; Universitätsassistent Institut für Psychologie, Universität Innsbruck. Mag. Verena Rattensberger Psychologin; Doktoratsstudium und Projektmitarbeiterin Institut für Psychologie, Universität Innsbruck. V 7: Manfred Krampl Suggestibilität bei Kindern. Kinder leben in einer Wahrnehmungswelt, die erlebens- und empfindungsbetont ist. Phantasie und Realität sind nicht unbedingt voneinander getrennt und die Lebenswirklichkeit bildet sich erst aus. Die Aufmerksamkeit ist bezüglich der weltlichen Umwelt besonders stark bedürfnisorientiert und zusätzlich auf Neues, Interessantes oder Besonderes fokussiert. Gleichzeitig ergibt sich bezüglich der sozialen Umwelt eine starke Fokussierung auf die eigene Wirkung bei anderen Personen wie bin ich im Vergleich mit anderen, wie ernst werde ich genommen, wie viel Aufmerksamkeit bekomme ich, wie viel Zeit haben andere für mich usw. All diese Umstände führen dazu, dass Kinder gerade nach dem Erleben von dramatischen Ereignissen besonders suggestibel sind. Sie neigen dazu in ihre Erlebnisse Teile mit einzubauen, die sie von anderen hören oder vorgegeben bekommen. Die Motivation dazu kann vielfältig sein und hängt von den Bedürfnissen der Kinder ab. Ganz einen besonderen Stellenwert hat diese Suggestibilität bei Kindern die dramatische Erlebnisse aus derartigen Bedürfnissen heraus erfinden. Kriseninterventionsmitarbeiter sollten über dieses Phänomen Bescheid wissen und im Umgang mit Kindern nach dramatischen Ereignissen sehr zurückhaltend mit der Vorgabe von Vermutungen sein. Mag. Dr. Manfred Krampl Polizeipsychologe; Notfallpsychologe; Klinischer- und Gesundheitspsychologe; Betreuer nach traumatischen Ereignissen (CISM); ÖRK-Trainer für KIT und SVE; Ausbildner der österreichischen Verhandlungsgruppen (BM.I); Lektor an der Universität Innsbruck; Psychologe beim BM.I-.SIAK; gerichtlich beeideter und zertifizierter Sachverständiger für forensische Psychologie OLG Innsbruck. Abstracts Vorträge Kriseninterventionstagung 2009 S e i t e 3 von 7

4 V 8: Christine Pernlochner-Kügler Ekel in der Arbeit mit Körpern. Auswürfen oder das Auftreten überraschender ekelhafter Situationen kann uns leicht an unsere Grenzen bringen. Können wir unsere Ekelgefühle irgendwie loswerden? Und wie sieht ein gesunder Umgang mit dem Ekel und anderen belastenden Gefühlen aus? Der spannend gestaltete Vortrag handelt von einem Gefühl, das eigentlich niemand haben will, das in unserem Arbeitsalltag aber alltäglich ist. Außerdem geht es mit Humor um Schwarzen Humor und andere Tricks fürs Überleben. Dr. Christine Pernlochner-Kügler Bestatterin; Lektorin für Thanatologie; Mitarbeiterin in der Praxis für Thanatologie und Trauerarbeit/Trauerhilfe Bestattungen. V 9: Hermann-Josef Borjans, Axel Strang Psychosoziale Unterstützung, Betreuung und Opferschutz bei einer Großschadenslage: Einsturz des Kölner Stadtarchivs. Mit dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs am war nicht nur der Tod zweier Menschen zu beklagen und die Vernichtung hoher Sachwerte festzustellen. Der Einsturz hinterließ 876 unmittelbar betroffene Menschen, die als Anwohner, Schüler und Lehrer eines Gymnasiums und Bauarbeiter unter dem Schock des Einsturzes standen und unter den weiteren Folgen zu leiden hatten und haben. Es ging um die Erste Hilfe, die Notfallversorgung und Betreuung genauso wie längerfristige Maßnahmen der Wohnungssuche, der Bewältigung der Ereignisse und der finanziellen Unterstützung durch die Kommune Köln. Auch spielte die Bergung des Kulturgutes und der persönlichen Gegenstände aus riesigen Schuttbergen eine wichtige Rolle. Am Beispiel der Betreuung der marokkanischen Familie, die einen Sohn verloren hat, wird der Betreuungseinsatz, aber auch der Kampf um die Wahrung der Persönlichkeitsrechte gegenüber der Presse oder Dritten authentisch dargestellt. Hermann-Josef Borjans Erster Kriminalhauptkommissar; Leiter Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz im Polizeipräsidium Bonn. Axel Strang Hauptbrandmeister; Fachberater für Psychotraumatologie (Deutsches Institut für Psychotraumatologie, DIPT); Leiter des Teams zur psychosozialen Unterstützung der Feuerwehr Köln. V 11: Dietmar Kratzer Suizidalität bei Jugendlichen. Suizid und Suizidalität ist ein gesellschaftliches Phänomen und Problem. Jährlich sterben mehr Menschen von eigener Hand als Menschen bei Autounfällen. In Österreich ist Suizid die zweithäufigste Todesursache bei Jugendlichen. Aus der besonderen Lebenssituation von Jugendlichen mit ihren unterschiedlichen Entwicklungsaufgaben resultieren auch Risikofaktoren für Suizidalität. Inhaltlich orientiert sich der Vortrag an der Diskussion von Bedingungen und Risikofaktoren von Suizidalität und dem Umgang mit suizidalen Jugendlichen. Zusätzlich wird auf das Thema Suizidalität und neue Medien - Chancen und Risiken - eingegangen. Im Workshop sollen diese Faktoren vertieft und anhand von Fallbeispielen diskutiert werden. Abstracts Vorträge Kriseninterventionstagung 2009 S e i t e 4 von 7

5 Mag. Dietmar Kratzer Klinischer und Gesundheitspsychologe; Notfallpsychologge; Institut für Psychologie, Universität Innsbruck; Trainer für Krisenintervention, Stressverarbeitung nach belastenden Einsätzen (SvE) und Kummernummer beim Österr. Roten Kreuz, Mitglied des fachlichen Hintergrunddienstes des ÖRK Landesverbandes Tirol V 12: Silvia Exenberger-Vanham Post-Tsunami: Langzeitfolgen traumatisierter Kinder in Tamil Nadu/Indien. Beinahe 6 Jahre sind vergangen als ein Unterwasserbeben an der Westküste von Sumatra in Indonesien am 26. Dezember 2004 einen gigantischen Tsunami auslöste und die Küsten von Indonesien, Sri Lanka, Indien, Thailand und anderen Ländern verwüstete. Im Oktober 2008 wurde ein von der EU finanziertes Forschungsprojekt gestartet, um Ressourcen, Probleme und post-traumatische Symptome bei tsunami-betroffenen Kindern in Tamil Nadu (Indien) zu erheben. Die Kinder leben entweder in SOS Kinderdörfern in Tamil Nadu und UT Puducherry oder bei ihren überlebenden Eltern(teilen). Um ein umfassendes Bild der Langzeitfolgen von Trauma zu bekommen, wurden unterschiedliche Erhebungsmethoden angewandt und das traumatische Erleben aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Die Anwendung der Ergebnisse im SOS Kinderdorf Indien wird diskutiert. Dr. Silvia Exenberger-Vanham Klinische- und Gesundheitspsychologin; Kindergärtnerin; Projektleiterin des EU-Projektes (Marie Curie Outgoing Fellowship) am Institut für Psychologie, Universität Innsbruck: Three years post-tsunami: Long-term effects of trauma in children aged 7-15 A culture-sensitive approach; externe Mitarbeiterin bei SOS Kinderdorf International, Programme Development. [email protected] V 13: Clemens Hausmann Psychologische Stabilisierung von Jugendlichen. Jungendliche bilden neben Kindern und Erwachsenen eine eigene Gruppe von Notfallbetroffenen mit speziellen Bedürfnissen, Möglichkeiten und Ansprüchen, die adaptierte Interventionen erfordern. Anhand konkreter Fallbeispiele werden insbesondere das Verhältnis zu den Eltern, die Bedeutung der Gleichaltrigen und des kreativen Ausdrucks sowie Risikofaktoren und mögliche Auswirkungen auf das Weltbild besprochen und hilfreiche Adaptierungen in der psychologischen Stabilisierung diskutiert.. Dr. Clemens Hausmann Klinischer Psychologe; Notfallpsychologe; Kardinal Schwarzenbergsches Krankenhaus Schwarzach/Pongau. [email protected] V 14: Manuela Werth Emotionsregulierung bei Kindern und Jugendlichen im Trauerprozess. Kinder zeigen und erleben Trauer anders als Erwachsene. Die Art und Weise wie Kinder ihre eigene Trauer und die der Erwachsenen emotional erleben und verarbeiten hängt von ihrem Entwicklungsstand ab. In diesem Vortrag soll neben der emotionalen Entwicklung aufgezeigt werden wie Kinder und Jugendliche Emotionen regulieren und welche Hilfestellungen sie dazu brauchen. Abstracts Vorträge Kriseninterventionstagung 2009 S e i t e 5 von 7

6 Mag. Dr. Manuela Werth Univ.-Klinik für Medizinische Psychologie und Psychotherapie, TILAK, Innsbruck; Klinische Psychologin; Gesundheitspsychologin; Notfallpsychologin; Psychotherapeutin(VT); Stellvertretende Fachliche Leitung Psychosoziale Dienste Landesverband Tirol. V 15: Ulrike Buckwitz School shooting. Die Ereignisse in Erfurt, Emsdetten und Winnenden, aber auch schwere Bedrohungen an Schulen zeigen die Notwendigkeit, offensiv und nachhaltig Maßnahmen zur Prävention, Intervention und Nachsorge von schwerer, zielgerichteter Gewalt an Schulen zu entwickeln und umzusetzen. Dabei sind alle gefordert: Eltern, Schule, Schulbehörden, Polizei, Feuerwehr, Psychologen und nicht zuletzt die Forschung. Im Vortrag wird das Berliner Konzept der Amokprävention an Schulen vorgestellt und an Beispielen aus schulpsychologischer Sicht erläutert. Dipl. Psych. Ulrike Buckwitz Psychologin; Schulpsychologin für Gewaltprävention und Krisenintervention in Berlin. V 16: Barbara Juen Säuglinge und Kleinkinder in der Krisenintervention. Die besondere Situation von Säuglingen und Kleinkindern in der akuten Krise besteht vorwiegend darin, dass diese kaum in der Lage sind sich gegen überwältigende negative Emotionen ihrer Bezugspersonen zu schützen und diese daher unter Umständen einer massiven Affektüberschwemmung ausgesetzt sein können. Interventionen richten sich zum einen and die Bezugspersonen, um deren Stress zu reduzieren und sie zu befähigen den Säugling/das Kleinkind zu schützen. Zum anderen richten sich Maßnahmen der Ablenkung, Stressreduktion und einfachen Erklärungen manchmal auch direkt ans Kind. V 17: Franziska Berndorfer, Barbara Juen Leitfaden für Polizeibeamte zum Umgang mit von Notfällen betroffenen Kindern. Jahrelang beschäftigen sich Ärzte, Psychologen, Seelsorger, Theologen und viele andere Berufsgruppen schon mit dem Umgang von Einsatzkräften mit Opfern in Notfallsituationen, wobei sich entsprechende Studien meist auf die Tätigkeit von Notfallmedizinern, Rettungssanitätern und Feuerwehrleuten beziehen. Spezielle Studien zum Umgang der Polizei mit erwachsenen Betroffenen geschweige denn mit Kindern und Jugendlichen in Notfallsituationen im Sinne von Akutinterventionen, fehlten zumindest im deutschsprachigen Raum, bislang gänzlich. Aufbauend auf dem bisherigen Forschungsstand und den Ergebnissen einer empirischen Befragung von Polizisten wurde ein Leitfaden erarbeitet, welcher nunmehr meinen Berufskollegen bei der Ausübung ihrer Aufgaben in auftretenden Notfallsituationen mit betroffenen Kindern unterstützen soll. Dieser Leitfaden wird im Vortrag vorgestellt. Abstracts Vorträge Kriseninterventionstagung 2009 S e i t e 6 von 7

7 Mag. Franziska Berndorfer Psychologin; Doktoratsstudium Institut für Psychologie, Universität Innsbruck; Weiterbildung zur Klinischen- und Gesundheitspsychologin; Weiterbildung zur Verkehrspsychologin; Exekutivausbildung; Polizistin; freiberufliche Tätigkeiten als Psychologin. V 18: Christiane Haas Nach dem Erdbeben in Haiti Erfahrungen aus der psychosozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Im Rahmen des Emergency Response Unit (ERU) Einsatzes der Internationalen Föderation der Rotkreuz/Rothalbmondgesellschaften in Haiti wurde erstmals auch ein Modul zur Psychosozialen Unterstützung (PSS) entsandt. Das PSS Modul wurde integriert in den Einsatz des deutsch-finnischen mobilen Rotkreuzkrankenhauses, das seine Arbeit in Carrefour, einem Vorort von Port au Prince, am aufgenommen hat. Ein Fokus des PSS Teams lag auf der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Berichtet wird über die Aktivitäten des PSS-Programms und die aus der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gewonnenen Erfahrungen sowie über die Herausforderungen ein solches Projekt kontinuierlich an die sich wandelnden Bedürfnisse und äußeren Umstände im speziellen Kontext von Haiti anzupassen. Dr. med. Christiane Haas Master in International Health; Fachärztin für Innere Medizin mit Schwerpunktbezeichnung Infektiologie; Fachberaterin Gesundheit im Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuz in Berlin. V 19: Barbara Juen Resilienzförderung bei Kindern und Jugendlichen. Resilienz bedeutet die Fähigkeit nach einem traumatischen Ereignis wieder zu einer Form von Normalität zurückkehren zu können. Sie bedeutet weder die Abwesenheit von Stress noch ist sie eine angeborene Eigenschaft des Kindes. Resilienz kann daher gefördert und erlernt werden. Sie besteht zudem nicht nur aus individuellen Fähigkeiten sondern setzt auch soziale Ressourcen voraus. Was Resilienz im Kontext von Trauma bedeutet und wie sie gefördert werden kann ist Inhalt des Vortrags. Abstracts Vorträge Kriseninterventionstagung 2009 S e i t e 7 von 7

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