SnowCard & Faktorencheck
|
|
|
- Chantal Sauer
- vor 7 Jahren
- Abrufe
Transkript
1 37 RISIKO C Manfred Scheuermann SnowCard & Faktorencheck Lawinenkunde vom Anfänger bis zum Profi von Martin Engler Vor rund 15 Jahren begann die Entwicklung der damals Entscheidungstraining genannten Strategie der Lawinenbeurteilung. Einige Jahre später kam Werner Munter mit dem Konzept der 3x3-Filtermethode und Reduktionsmethode und hat hier die stärksten und nachhaltigsten Impulse in diese Richtung gesetzt. Diese Impulse und die Erfahrungen der langjährigen Eigenentwicklung flossen nun in den letzten Jahren zu einem Kurs- und Entscheidungskonzept in der Lawinenausbildung des DAV zusammen, das sich SnowCard und Faktorencheck nennt. Grundlage ist die Integration möglichst vieler Tourengeher mit unterschiedlicher Ausbildung, Motivation und Denkweise vom Anfänger bis zum Profi. Erklärtes Ziel der Entwicklung ist es, den Stellenwert der klassischen, lawinenbildenden Faktoren und den Wert einer fundierten Ausbildung in Lawinenkunde zu erhalten. Auf diesem Ziel beruhte die Entwicklung des Faktorenchecks, der als "Wahrnehmungsoptimierung" in die 3x3-Filtermethode integriert wurde. In der weiteren Folge wurde letztes Jahr das Konzept durch die SnowCard vervollständigt, um auch Anfängern ohne Ausbildung einen relativ einfachen Einstieg in diese Materie zu ermöglichen und diese zum Weiterlernen und Wahrnehmen im Gelände anzuregen. Bei der Entwicklung der SnowCard war von Anfang an auch das Ziel, dass eine einfache und damit medienwirksame Methode nicht als unsinniges "rechtliches Damoklesschwert " über jenem Anwender schweben darf, der sich genauer und fundierter entscheiden will. Ablaufsystematik - die richtige Strategie Der Schlüssel zu einer gelungenen Tour liegt in der gründlichen Vorbereitung und Information. Wer erst mitten im Steilhang anfängt sich Gedanken zu machen und Überlegungen anzustellen, wird eventuell nicht alt werden. Die folgende Ablaufstrategie ist den Entscheidungsmethoden vorgeordnet und stellt allgemeine Grundprinzipien dar. Informationssammlung Primär werde ich versuchen, alle relevanten Informationen einzuholen. Dabei richte ich das Augenmerk auf die drei Hauptbereiche: Verhältnisse, Gelände, Mensch. Welche Gefahrenstufe hat der LLB? Welche Expositionen sind ungünstig, welche günstig? Wie wird das Wetter? Wie steil ist die steilste Stelle im Hang? Wie viele Personen sind wir? Wer trägt die Verantwortung? Die Informationssammlung sollte auf klaren, nachvollziehbaren Fakten beruhen. Gefragt sind Tatsachen: Es hat zwischen 20 und 30 cm Neuschnee - In der Karte hat der Hang 35 Grad - Der Wind kam in der Höhe aus Nordwest. Unschärfen sind mit Spannweiten anzugeben und gerade im ersten Filter die Regel. Szenario und Verhaltensplanung Wesentlicher Punkt bei allen strategischen Maßnahmen ist das Bestreben, mir im Vorhinein ein möglichst klares Bild von der Situation zu machen, die mich später erwarten wird. Ohne Vorplanung sind sämtliche spätere Bemühungen, klare und objektive Entscheidungen zu treffen, wesentlich erschwert, wenn nicht gar unmöglich. Phantasie, Vorstellungsvermögen und mentale Beweglichkeit sind wichtige Qualitäten beim Bergsteigen. Simulation und Antizipation, also Vorausplanung von Abläufen und möglichen Situationen, ist eine häufig angewandte Methode - sowohl im Leistungssport als auch in der Wirtschaft. Dabei werden verschiedene mögliche Fälle und potentielle Situationen durchgespielt. Grundlage ist die gründliche Informationssammlung und in den oberen Beurteilungslevels die Durchführung des Faktorenchecks. Bei der Tourenplanung mittels Landkarte und SnowCard verwenden wir z.b. zunächst die ungünstige Grafik der SnowCard, um die potenziellen Gefahrenstellen zu finden (ab Gelb, ab Rot..). Im nächsten Schritt werden die gefundenen Stellen danach untersucht, ob sie nach dem LLB oder fachlicher Begründung eventuell günstige Expositionen darstellen. Die Stellen, die im gelben Bereich verbleiben, stellen die Bereiche mit Vorsichtsmaßnahmen dar. Rote" Bereiche sollten nur nach klarer Ausnahmebegründung (z.b. Hang freigeblasen etc.) vor Ort begangen werden. Aus den skizzierten Annahmen im Szenario ergibt sich automatisch eine sinnvolle Verhaltensplanung mit wenn - dann -Aussagen. Im Gelände eine Entscheidung für den Abbruch einer Tour durchzuhalten ist sehr viel leich-
2 38 STRATEGIE Ablaufschema der Strategie ter, wenn ich mir am Abend vorher oder aus sicherer Entfernung heraus Grenzwerte setze und Alternativen überlege. Wenn es in dem steilen NO-Hang mehr als 40 cm Neuschnee hat, dann drehe ich um. Wenn die Abfahrtsrinne der O-Flanke eingeblasen ist, dann fahre ich über die Normalroute ab. Bereich, so dass ich die Vorannahmen des Szenarios gut mit den tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort vergleichen kann. Die SnowCard Die SnowCard stellt das Einstiegswerkzeug in dem Gesamtkonzept dar. Bei der SnowCard handelt es sich um eine handliche Prismen-Karte (ein so genanntes Linsenraster ), die durch Änderung des Betrachtungswinkels zwei unterschiedliche Grafiken sichtbar werden lässt - je eine Grafik für günstige und ungünstige Hangbereiche. Der Anwender kann damit nach der Ermittlung des Gefahrengrades, der maximalen Hangneigung und der Einteilung der Hangexposition und -form in günstig oder ungünstig sein Risiko in kurzer Zeit einschätzen. Mit der SnowCard sollen vor allem diejenigen Wintersportler angesprochen werden, die bisher durch komplizierte Regeln und Formeln abgeschreckt wurden. Gleichzeitig soll für alle Anwender die Bedeutung der Zusatzinformationen im LLB hervorgehoben und zur Beobachtung und transparenten Begründung im Gelände angeregt werden. Wenn alleine dieses Ziel erreicht wird, könnten zahlreiche, schwere Unfälle vermieden werden. Konzept des hohen Eingangswiderstands Wenn ich mich in meiner Planung erst einmal auf eine positive Meinung und Einstellung festgelegt habe ( der Hang ist befahrbar"), ist es vor Ort mühevoll und konfliktträchtig, doch noch einen Verzicht zu erwirken. Es ist grundsätzlich die einfachere Methode, erst einmal vorsichtig mit beschränktem Handlungsrahmen zu beginnen und dann Schritt für Schritt je nach der unterwegs gemachten Wahrnehmung und Information diese Einschränkung zu erweitern. Wer einmal ein Kind bei der Planung" einer schwierigen Mutprobe beobachtet hat, weiß um die Natürlichkeit solch einer Herangehensweise. Nicht umsonst geschehen sehr wenige Lawinenunfälle mit vorsichtigen Anfängern, da jene diese naturgegebene Risiko-Strategie noch verinnerlicht haben. Der zweite, nicht minder wichtige Aspekt hierbei ist unsere Wahrnehmung. Wenn wir zunächst erst einmal auf einen relativ geringen Handlungsspielraum bzw. auf eine höhere Gefahr eingestellt sind, ist unsere Wahrnehmung wesentlich schärfer und wacher - und gleichzeitig wächst der Erlebniswert, wenn wir unterwegs doch noch auf Informationen treffen, die unseren Handlungsrahmen überraschend C Heli Mittermaier Checkpunkte im Gelände Das Umplanen, Aktualisieren und Ändern von Entscheidungen ist im Gebirge ein völlig normaler Vorgang. Die Festlegung von Checkpunkten erleichtert uns insofern das ständige Beobachten und Aktualisieren der Vorannahmen aus dem Szenario im Gelände. An diesen Punkten wird kurz kontrolliert, wie und ob sich die Einflussfaktoren verändert haben und ob dies Konsequenzen für meine Entscheidung und mein Handeln hat. Sinnvollerweise befinden sie sich vor kritischen Stellen, aber noch im sicheren Planung von Checkpunkten vor den potenziellen Gefahrenstellen am Beispiel Larainfernerspitze / Heidelberger Hütte
3 39 STRATEGIE Die Grafiken der SnowCard mit der günstigen und der ungünstigen Grafik. Die verschiedenen Grafiken werden durch senkrechtes Kippen der Plastikkarte im Hologramm sichtbar. Rechts die Rückseite der SnowCard mit der Anleitung zum Gebrauch inkl. dem Beurteilungsradius der Hangneigungsbestimmung. erweitern. Sehr viele erfahrene Bergführer arbeiten mit dieser Taktik, indem sie den Kunden erst einmal wenig versprechen, unterwegs aber immer wieder Geschenke" zur Freude der Gäste machen. Zugleich wird Wahrnehmung belohnt, wenn wir unterwegs günstige Zeichen entdecken sollen. Suchen wir hingegen in unserem Konzept nach Gefahrenzeichen, wird Wahrnehmung mit Verzicht "bestraft". Zudem ist der Anfänger gefährdet und wir laufen generell Gefahr, etwas zu übersehen. Aus diesem Grund wird in der SnowCard grundsätzlich mit der ungünstigen Grafik (und damit mit der elementaren Reduktionsmethode) begonnen und erst im weiteren Verlauf bei fundierter Begründung (LLB, eigene Beurteilung) die günstige Grafik und / oder der Faktorencheck als Erweiterung nach oben verwendet. Die Hauptfragen der SnowCard Vor der Anwendung der Snow- Card-Grafik müssen drei Fragen beantwortet werden. Dabei sollten zur Vorbereitung zumindest die Gefahrenstufe im LLB und dessen Zusatzinformationen aufmerksam studiert werden. 1. Wie hoch ist der Gefahrengrad? Ich entnehme die Gefahrenstufe aus dem LLB. Zusätzlich sollte ich vor Ort abklären, ob der lokale Gefahrengrad nicht tatsächlich etwas höher liegt. Dies geschieht, indem ich die tatsächliche Neuschneemenge und den herrschenden Wind mit den entsprechenden Zusatzinfos im LLB vergleiche. Gleichzeitig achte ich auf Alarmzeichen wie Wumm-Geräusche und frische Lawinenabgänge. In den oberen Beurteilungslevels (Wind, Temperatur, Schneedecke) ist auch eine Anpassung des Gefahrengrades nach unten möglich. 2. Wie steil ist die steilste Stelle im Hang? Wir suchen die steilste Stelle. Zu Hause bei der Tourenplanung geschieht dies mit Hilfe der Karte. Im Gelände hilft uns ein Neigungsmesser, erfahrener und präziser im Abschätzen von Hangneigungen zu werden. Hier gibt es einen wichtigen Zusatz. Was in meiner Umgebung muss ich berücksichtigen? Gehört der Steilhang dort 500 Meter weiter auch zu meinem Beurteilungsradius? Hier besteht eine direkte Abhängigkeit vom herrschenden Gefahrengrad. Zum einen wächst das Risiko und die Reichweite von Fernauslösungen mit dem Gefahrengrad. Zum anderen nimmt die Größe und Länge von Lawinen mit zunehmendem Gefahrengrad stark zu. Die nötigen Infos sind auf der Rückseite der SnowCard abgedruckt. 3. Günstig oder Ungünstig? Hier liefert uns wiederum der LLB umfassende Aussagen. Es gibt detaillierte Informationen zu Hangexpositionen und zu Hangformen. So werden hier die Himmelsrichtungen der gefährlichen Hänge und die besonders gefährlichen Hangbereiche, Höhenlagen und Hangformen beschrieben. Dies sind die Gefahrenstellen im Gelände, die Bereiche, die wir bei unserer Risikoabschätzung als ungünstig annehmen. Alle Bereiche, die nicht als gefährlich erwähnt sind, stufen wir als günstig ein. Weitere Anpassungen sind in den oberen Beurteilungslevels mittels Windzeichen, Strahlung / Temperatur (Level B) und zusätzlich dem Schneedeckenaufbau (Level C) vorgesehen. Auswertung der SnowCard Nach Beantwortung der drei obigen Fragen kann ich auf der Risikografik der SnowCard mein durchschnittliches Risiko ablesen. Je nach Gefahrengrad wird die entsprechende Spalte gewählt. Die relevante Hangsteilheit gibt uns die Zeile vor. Durch Kippen der Prismen-Karte kann ich zwischen den Risikoverteilungen von Günstig und Ungünstig wechseln. Somit erhalte ich Grün-Gelb- Rot als Visualisierung meines durchschnittlichen Risikos. Die Unschärfe der Übergangsbereiche, Grüngelb und Orange und somit die Unschärfe der Gefahrengrade spiegelt die Unschärfe der Natur und unserer Neigungsschätzung wieder. Im grünen Bereich sind Unfälle sehr unwahrscheinlich. Die Wahrscheinlichkeit eines Lawinenabgangs ist gering. Ungetrübter Tiefschneegenuss ist angesagt. Im gelben Bereich sind Vorsichtsmaßnahmen angeraten. Wir empfehlen Entlastungsabstände von mindestens 10 Metern im Aufstieg und weite Abstände bzw. Einzelfahren in der Abfahrt. Dadurch wird die punktuelle Belastung der Schneedecke und somit das Risiko einer Lawinenauslösung soweit wie möglich reduziert. Des Weiteren empfehlen wir hier die Reduzierung der Gruppengröße auf maximal 6-8 Personen. Der orange Bereich stellt das zunehmende Risiko dar. In dieser Übergangszone von Gelb nach Rot ist erhöhte Vorsicht angeraten. Im roten Bereich herrscht ein relativ hohes Risiko. Wir empfehlen im Normalfall Verzicht. Vielbefahren? Vielbefahrene Hänge und Variantenabfahrten haben häufig
4 40 STRATEGIE besondere Bedingungen. Die Hänge werden flächig intensiv befahren, so dass die vorhandenen Spuren eine Stabilisierung der Schneedecke bewirken. Deswegen kann ich innerhalb der Spuren 4-5 Grad steiler gehen oder fahren als mir der Risikocheck normalerweise erlaubt. Bedingung hierfür ist aber, dass die Bereiche regelmäßig befahren werden, kein unverspurtes Gelände innerhalb des Einzugsbereiches über dem verspurten Bereich liegt und dass die Spuren offen liegen oder von einem maximal zweitägigen Schneefall zugeschneit sind. Beurteilungslevels und Faktorencheck Je nach Beurteilungslevel werden unterschiedliche Entscheidungshilfen, so genannte Tools, zur konkreten Entscheidung herangezogen. Während der Anfänger primär lediglich die Informationen des Lawinenlageberichts (LLB) zur Verfügung hat und mit deren Hilfe zu einer Entscheidung gelangen muss, steht demjenigen, der mehr Aufwand bei der Informationssammlung betreibt und eine entsprechende Ausbildung besitzt, der Faktorencheck bzw. eine Beurteilung mittels der lawinenbildenden Faktoren zur Verfügung. Dieser Bereich kann in diesem Rahmen nur in Grundzügen skizziert werden, da es sich um ein komplettes Ausbildungs- und Beurteilungskonzept für Fortgeschrittene und Profis handelt. Grundvoraussetzung der Durchführung ist die Information über die Einzelfaktoren. Fehlen diese, muss ich entweder den realistisch ungünstigen Fall annehmen oder in meiner Beurteilung ein oder mehrere Level zurückgehen und meine Entscheidung auf die SnowCard und den LLB stützen. Trennen und Wiedervereinigen Die alte Wissenschaft der Alchemie wandte ein für die Lawinenbeurteilung sehr interessantes Mittel an: Sie trennte Stoffe in ihre Bestandteile, unterzog sie einem Veredelungsprozess und vereinte sie wieder zu einem Ganzen. Die Summe der Teile, die dabei herauskam, war nicht mehr dieselbe wie vor diesem Prozess der Trennung und Wiedervereinigung. Ein Mensch kann für gewöhnlich nicht mehr als drei bis sieben Dinge gleichzeitig im Kopf behalten. Deshalb müssen wir bei einer fundierten Entscheidungsfindung klar der Reihe nach vorgehen und einzelne Unterfaktoren zu Zwischenergebnissen zusammenfassen. Wir trennen also erst einmal nach alter Alchimistenart nach einem festgelegten und eingeübten Konzept in die Einzelteile, bevor wir alles im letzten Schritt wieder zusammenführen. Der Prozess der Beurteilung ist erst abgeschlossen, wenn der Fokus der Reihe nach auf alle Hauptfaktoren der Lawinenbildung gelenkt wurde und zu jedem eine Einzelbewertung abgegeben wurde. Da jeder einzelne Hauptfaktor nur aus wenigen Unterfaktoren besteht, wird so der Beurteilungsprozess in einzelne, leichtverdauliche Häppchen zerlegt. Die immer gleiche Reihenfolge des Checks garantiert die leichte Einübung und Automatisierung. Dadurch kann der Check nach einiger Übung wesentlich schneller durchgeführt werden, ohne Einzelpunkte zu übersehen. Diese Herangehensweise ist für manche alte Hasen neu - waren sie es doch bisher gewohnt, alles auf einmal und ganzheitlich zu sehen. Wer sich hier erst einmal wertfrei und unvoreingenommen durch die einzelnen Stationen hangelt, wird Oben: Auswertungsregeln des Faktorenchecks. Bei unsicherer Beurteilung in der Grauzone wird auf ein einfaches Risikomanagement wie die SnowCard zurückgegriffen. Links: Das Ablaufschema des Faktorenchecks auf einer Arbeitsliste. Die Bewertungen können mittels Kreuzen an den Ampelfarben (links grün, rechts rot) abgegeben werden. Der Geübte macht so etwas im Kopf, der Anfänger profitiert jedoch von dem Arbeitsblatt. Eine eingeübte, immer gleiche Reihenfolge automatisiert den Vorgang und verringert die Fehleranfälligkeit. Rechts: Eine Alarmkombination im Einzelhang ist besonders kritisch zu bewerten kritische Oberschicht + kritische Schichtverbindung bzw. Altschneedecke und erfordert einen Verzicht auf alle Steilhänge, die diese Kombination aufweisen. Konsequenz: Verzicht auf 35 0 und mehr!
5 41 STRATEGIE jedoch erkennen, dass dies nur die Vorstufe zu einer wirklich fundierten, ganzheitlichen Betrachtung darstellt. Die Ablaufsystematik Die Reihenfolge dieser Checkliste ist identisch mit den Beurteilungslevels und steigert sich in der Schwierigkeit von oben nach unten. 1. Letzte Schneefallperiode: (Level A: Basis) Wir beurteilen die Stabilität der obersten Schicht/en. Frischer Neuschnee ist umso gefährlicher, je mehr es geschneit hat. Bei gesetztem, älterem "Neuschnee" ist dies umgekehrt. Hinzu kommt der Zeitfaktor: Wie lange ist es her? 2. Wind: (Level B: Erweitert) Hier zählt die Verfrachtungsmenge, deren Setzung und Verfestigung und der Aspekt, wie lange die Schneeverfrachtungen her sind. Im Einzelhang die Hauptfrage: Lee oder Luv? 3. Aktuelle Temperatur: Es zählt die aktuelle Temperaturveränderung und der Einfluss der örtlichen Einstrahlung bzw. Abstrahlung. Starke Erst-Erwärmung, speziell über Null Grad, ist sehr ungünstig. Starke Abkühlung nach Wärme ist sehr günstig. Längere, relativ warme Perioden um 0 C sind günstig, wiederholte Wechsel zwischen Warm und Kalt ebenfalls günstig. 4. Schichtverbindung und Altschnee-Oberfläche: (Level C: Experte) Zeitfaktor: Wie lange ist das Einschneien der Schicht her? Große, langanhaltende Kälte seit dem letzten Schneefall ist ungünstig. Einschneien von Oberflächenreif und Schwimmschnee ist sehr ungünstig. Eingeschneite, feinkörnige Schichten bei relativ hohen Temperaturen sind nach gewisser Zeit günstig. Etc. 5. Schneedeckenfundament Meist wird diese Information dem LLB entnommen oder auch bei längerem Gebietsaufenthalt mit Graben ermittelt. Hier wird eine generelle Aussage dem punktuellen Einzelhangtest vorgezogen. Auch der Experte kann hier oft nur sehr ungenau beurteilen. Auswertung Eine Auswertung nach diesem Schema bei Unfällen (Winterberichte des SLF, Auswertung soweit Informationen vorhanden) ergibt ein sehr deutliches Bild. Eine sehr große Zahl (ca % nach Schätzungen) wiesen zwei oder mehr Einzelfaktoren als ungünstig oder sehr ungünstig aus. Die restlichen Fälle passierten überwiegend durch eine gravierend ungünstige Altschneedecke bei ansonsten mittelmäßigen oder günstigen Faktoren. Wenn man dies berücksichtigt, lässt sich damit ein treffsicheres Risikomanagement durchführen, da diese Kombinationen im Gelände nur bei tatsächlich hoher Gefahr auftreten und deshalb eine hohe Trennschärfe in der Beurteilung erlauben. Kombinieren sich jeweils mindestens ein Faktor aus 1, 2 oder 3 mit 4 oder 5 ungünstig, sprechen wir von einer Alarmkombination. Je mehr Einzelfaktoren ungünstig oder sehr ungünstig sind, umso gefährlicher ist es allgemein. Schlussbetrachtung die Risikotoleranz der Öffentlichkeit plötzlich sehr gering - mit weiter schrumpfender Tendenz. Hier ist auch die Entwicklung im Risikomanagement gefordert, nicht im vorauseilenden Gehorsam allzu rigide Regeln im Sinne der Sicherheit aufzustellen, denn bereits jetzt, trotz aller gravierenden Unfälle, ist das Risiko, in einer Lawine ums Leben zu kommen, im Durchschnitt aller Wintersportler nicht wesentlich höher als im Straßenverkehr tödlich zu verunglücken. Deshalb wäre ein Gegengewicht zur derzeitigen Standardforderung "dass darf nie mehr passieren" wünschenswert. Eine gewisse Akzeptanz von Risiko und Misserfolg ist unerlässlich, wenn wir uns den nötigen Spielraum für ursprüngliche Erlebnisse und Lebensfreude - nicht nur im Gebirge - erhalten wollen. Martin Engler Martin Engler, Jahrgang 62, lebt im Allgäu. Staatl. geprüfter Berg- und Skiführer, Heilpraktiker mit Schwerpunkt Psychologie, Mitglied im Bundeslehrteam des DAV. Bereits vor über 20 Jahren in Insiderkreisen bekannt für seine Eigenversuche mit und in Lawinen. Seit 15 Jahren Entwicklung von Entscheidungsstrategien, des Faktorenchecks und im Jahr 2000 der SnowCard. Wie hoch darf ein Risiko sein und was ist ein Restrisiko? Die Antworten auf diese Fragen können nur sehr subjektiv sein. In der Werbung und in den Medien erleben wir immer riskantere Sportarten, wo es kein Problem ist, über Felswände zu springen und ein Wettrennen mit Lawinen zu veranstalten. Risiko ist also IN. Im Falle eines Unfalls ist jedoch Buchankündigung: Ab 14 Dezember ist das lang angekündigte Lawinenbuch von Martin Engler erhältlich: Die weiße Gefahr: Schnee und Lawinen; Erfahrungen - Mechanismen - Risikomanagement / Martin Engler. Mit Beitr. von Jan Mersch. - Sulzberg, Hasen 4: M. Engler, 2001; 304 Seiten mit 440 Abbildungen ISBN Preis: 35,00 / SFr 68,45 Direktbestellung unter: Verlag Martin Engler, Hasen 4 D Sulzberg Tel (0) Fax 0049-(0) [email protected] Internet:
Beurteilung der Lawinengefahr. a) Menge der Schneemenge b) Aufbau der Neuschneedecke
Februar 2007 Lawinengefahr Folie 1 Faktoren 1. Schnee Beurteilung der Lawinengefahr Unterteilung a) Menge der Schneemenge b) Aufbau der Neuschneedecke 2. Gelände a) Lage des Hangs - Himmelsrichtung - Exposition
intuition oder risikomanagement
Pauli Trenkwalder, 32, Profibergführer bei rock-snow+ice(endle) und Psychologe; freier Mitarbeiter der Sicherheitsforschung im DAV. Wie entscheiden Skitourengeher wirklich? von Jan Mersch und Pauli Trenkwalder
Das Wie? Wo? Was? der Lawinengefahr
Das Wie? Wo? Was? der Lawinengefahr Die W-Fragewörter scheinen in der Lawinenkunde Konjunktur zu haben, doch im Gegensatz zum w3 der österreichischen Bergführerausbildung geht es bei Wie? Wo? Was? des
Lawinengefahr Entscheidungshilfen
Lawinengefahr Entscheidungshilfen Werner Munters Neue Lawinenkunde Die bis vor einigen Jahren vorherrschende Meinung in der Schnee- und Lawinenkunde war der Glauben an eine homogene, gleichmäßige Schneedecke
4. Die Bedeutung des Lawinenlageberichtes für die Tourenplanung
4. Die Bedeutung des Lawinenlageberichtes für die Tourenplanung (Referat von Mag. Rudi MAIR zum Themenkreis: Der Lawinenunfall - Prophylaktische Maßnahmen zur Vermeidung des Lawinentodes bei der 15. Internationalen
Entstehung von Lawinen und das Erkennen von Gefahrensiutationen
Entstehung von Lawinen und das Erkennen von Gefahrensiutationen Skitouren Center im Raurisertal Jänner 2016 B. Niedermoser Über was reden wir heute: Um was geht s eigentlich? Kleine Lawinenkunde auf den
Stop or Go Risikomanagement auf Skitour
Stop or Go Risikomanagement auf Skitour Liebes Alpenvereinsmitglied! Das Bergsteigen und alpine Sportarten zu fördern, ist das vorrangige Ziel des Oesterreichischen Alpenvereins und begründet eine seiner
Rechtliche Fragen im Skitouren- und Freeride-Bereich Workshop 4
Rechtliche Fragen im Skitouren- und Freeride-Bereich Workshop 4 Lukas Dürr, Rita Christen, Kurt Winkler Teilnehmende: etwa 45 Personen (Bergführer, Juristen, Vertreter Alpenvereine, Schweizer Armee, SLF
Winterausbildung 2016/2017
Winterausbildung 2016/2017 Die Bergsteigergruppen Oberndorf, Rottweil und Spaichingen bieten eine koordinierte Winterausbildungen für Skitourengeher, Freerider und Schneeschuhgeher. Termin Thema Ort 21.11.2016
Moderation 1. Moderation. Kriterien hinsichtlich des gewünschten/erforderlichen Ergebnisses. Kriterien hinsichtlich Zusammensetzung einer Gruppe
Moderation 1 Moderation Unter Moderation soll hier eine Durchführung von Meetings verstanden, die sich eines komplizierteren methodischen Ansatzes bedient und dabei eine Reihe von Hilfsmitteln benutzt.
stop or go [2012] 54 bergundsteigen 4/12
stop or go [2012] Angeregt von Werner Munters Reduktionsmethode (RM) entwickelten Robert Purtscheller und Michael Larcher 1999 das Risikomanagement-Konzept Stop or Go. Heute ist Stop or Go in Österreich
Peter Geyer, Georg Sojer, Wolfgang Pohl, Christof Schellhammer. Das Praxisbuch für Einsteiger und Fortgeschrittene
Peter Geyer, Georg Sojer, Wolfgang Pohl, Christof Schellhammer f Das Praxisbuch für Einsteiger und Fortgeschrittene I INHALT HHi^HHMHlMHaMH Vorwort 8 TeiTi Freeriding - Basics 9 1 Was ist Freeriding? 10
Das Kind weist ausreichende Fertigkeiten in der Addition und Subtraktion auf, kann also in der Regel Aufgaben wie und 70-7 richtig lösen.
Einführung Das Einmaleins wird häufig in der dritten Klasse eingeführt und entsprechend gute Kenntnisse in diesem Bereich erleichtern das Lösen vieler Aufgaben. Weiterhin wird ab der vierten Klasse das
Winterausbildung 2014/2015
Winterausbildung 2014/2015 Die Bergsteigergruppen Oberndorf, Rottweil und Spaichingen bieten eine koordinierte Winterausbildungen für Skitourengeher, Freerider und Schneeschuhgeher. Termin Thema Ort 24.11.2014
Auswertung von Lawinenunfällen Winter 1990/1991 bis 1999/2000
Auswertung von Lawinenunfällen 99/99 bis 999/ In diesem Kapitel werden Lawinenunfälle mit Personenbeteiligung aus den vergangenen n 9/9 bis 99/ angeführt und näher analysiert. Hierbei handelt es sich vor
FREIZEIT, RISIKO UND GESUNDHEIT
FREIZEIT, RISIKO UND GESUNDHEIT Modul 3 Tanja Rüdisühli Ursula Hodel Marc Rauh Brigitte Steinhoff Arbeitsmaterialien für den allgemeinbildenden Unterricht in der Praktischen Ausbildung VORWORT Liebe Lernende
Vom weissen Rausch zum schwarzen Tag Lawinenrisiko beim Variantenfahren
Artikel für Fds snow, Fachzeitschrift für den Skisport 1 Vom weissen Rausch zum schwarzen Tag Lawinenrisiko beim Variantenfahren Stephan Harvey, Jacques Rhyner, Walter J. Ammann, Eidg. Institut für Schnee-
Der Lawinenlagebericht - eine unverstandene Liebe?
Illustration: Roman Hösel Der Lawinenlagebericht - eine unverstandene Liebe? Die Beurteilung der Lawinengefahr für einen einzelnen Hang ist schwierig und komplex. Das ist einfach so, oder? Der letzte Winter
111 Überwinden depressiven Grübelns
111 Überwinden depressiven Grübelns 57 In diesem Kapitel geht es nun um die Dinge, die man tun kann: Wie gerate ich weniger oft ins Grübeln hinein? Wie steige ich schneller wieder aus Grübelprozessen aus?
Block 4: Wetter und Lawinen
Theorieabend zum Thema Bergsteigen Block 4: Wetter und Lawinen Einflüsse der Natur WETTER 1 Wettervorhersage Wetter Wetter vor Ort Woher? Wettervorhersage Für die Planung: Langfristprognose (Zoover, Wetter.com)
Die Aussenlandung SGL. Allgemein
Allgemein Streckenfliegen heisst auch aussenlanden. Viele Unfälle geschehen beim aussenlanden und enden meist fatal! Die Angst vor der Aussenlandung stellt bei vielen Streckenfluganfängern eine grosse
Fragebogen. Fragen kostet weniger als es einbringt. Hartmut Vöhringer
Fragebogen Fragen kostet weniger als es einbringt Hartmut Vöhringer Fragebogen 1.Nutzen eines Fragebogens 2.Möglichkeiten und Grenzen 3.Erstellen eines Fragebogens 4.Erarbeiten und Ändern des Fragebogens
Ein Beispiel für die Anwendung des Risikographen
Ein Beispiel für die Anwendung des Risikographen Birgit Milius 1 Der Risikograph Von jedem System geht ein Risiko aus. Das Risiko darf nicht unzulässig groß sein; es muss tolerierbar sein. Der Risikograph
Egon. Negatives loslassen
Egon. Negatives loslassen 1 DER PROZESS Vorbereitung: Das Einführungsvideo Schauen Sie sich zunächst das Einführungsvideo an, in dem Sie die Philosophie von EGON kennenlernen: Warum wir häufig auf der
WEBFLEET Versionshinweise Oktober 2014
WEBFLEET 2.19 Versionshinweise Oktober 2014 Auf Tachographen basierende verbleibende Lenkzeit................... 2 Google Street View....................................... 7 Aktivitätenzeitleiste.......................................
Schneeschuhlaufen. Mehr Sicherheit auf grossem Fuss. bfu Beratungsstelle für Unfallverhütung
Schneeschuhlaufen Mehr Sicherheit auf grossem Fuss bfu Beratungsstelle für Unfallverhütung Ein herrlicher Wintertag. Benutzen Sie geöffnete, signalisierte Schneeschuhrouten. Verlassen Sie diese nur, wenn
Informationen des Lawinenlageberichtes. Entwicklung eines normierten XML-files für die optimale Darstellung sämtlicher
Entwicklung eines normierten XML-files für die optimale Darstellung sämtlicher Informationen des Lawinenlageberichtes - Warum gemeinsames XML-file? - Lageberichte der Lawinenwarndienste Status quo - XML-files
Länger leben als das Geld reicht ein unterschätztes Risiko
Länger leben als das Geld reicht ein unterschätztes Risiko Jochen Ruß www.ifa-ulm.de Teil 1: Lebenserwartung, demografischer Wandel und das finanzielle Risiko eines langen Lebens 2 2017 Länger leben als
BARRIER-HIT-REPORT Q4 2016
BARRIER-HIT-REPORT Q4 2016 Bonus-Zertifikate nur wenige Barriere-Bruche in Q4 2016 SmartTrade hat für 316.000 Bonus-Zertifikate die Barriere-Brüche und Barriere-Bruch-Wahrscheinlichkeiten im vierten Quartal
Interne Strukturen des DRK
Interne Strukturen des DRK Der DRK Planungsstab Risiko- und Krisenkommunikation Der DRK Planungsstab - Der Katastrophenschutzbeauftragte bildet einen Planungsstab zur Vorbereitung der Maßnahmen der Krisenbewältigung
Was führ'n Typ sind Sie denn?
Was führ'n Typ sind Sie denn? Der Arbeits-Stil-Test Kennen Sie das 11. Gebot? Es heißt: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst. Sie erinnern sich? Das bedeutet, dass wir einen anderen Menschen so behandeln,
Lawinenunglück Widderstein
Lawinenunglück Widderstein 29.12.2002 26.09.2003 Gebhard Barbisch - ÖBRD Vorarlberg, Landesleiter 1 1 Situationsdarstellung 26.09.2003 Gebhard Barbisch - ÖBRD Vorarlberg, Landesleiter 2 Der Widderstein
Bilanzbasierte Unternehmensanalyse. Rating, Risikotragfähigkeit, Unternehmenswert. Stärken und Schwächen schnell erkennen
Gestiegene Anforderungen in der Unternehmensfinanzierung Bilanzbasierte Unternehmensanalyse Rating, Risikotragfähigkeit, Unternehmenswert Stärken und Schwächen schnell erkennen Risikoadjustierte Sicht
Der Stein der Weisen. NLP-Masterarbeit von Jacqueline Müller und Sandra Schuffenhauer Kurs 15M20 im IFAPP
Der Stein der Weisen NLP-Masterarbeit von Jacqueline Müller und Sandra Schuffenhauer Kurs 15M20 im IFAPP Der Stein der Weisen Bestimmt für den Einsatz gegen vielfältige Mangelzustände und Disharmonien,
Naturwissenschaften+ Korrekturschema. Projekt HarmoS. Steine in Bewegung. N d 9. N_9d_13_E1. Name: Schule: Klasse: IDK: ID:
N d 9 Projekt HarmoS Naturwissenschaften+ Steine in Bewegung N_9d_13_E1 Korrekturschema Name: Schule: Klasse: IDK: ID: Steine in Bewegung Wohin bewegen sich Steine, die sich in Felswänden lösen? In der
Lawinen und Risikomangement, Februar 2015
Anpassungen zum Buch Lawinen und Risikomanagement (4. Auflage 2012), Update Februar 2015 Lawinen und Risikomangement, Februar 2015 Liebe Leser und Schneeschnüffler Wir haben in unserem Lehrheft «Lawinen
Übung 2: Die Notwendigkeit eines Vertrages 15. Seminarablauf
Übung 2: Die Notwendigkeit eines Vertrages 15 Ziele: Kennen lernen einer Situation, in der es keine vereinbarten Regeln gibt Erfahren, was es heißt, über Macht zu verfügen und sie auszuüben Erkennen, dass
Klinische Studien für Kinder erklärt Eine Broschüre für Kinder ab 7 Jahre
Forschen, um neue Medikamente zu finden Klinische Studien für Kinder erklärt Eine Broschüre für Kinder ab 7 Jahre Worum geht es hier? Liebe Kinder, liebe Eltern, in dieser Broschüre steht, wie man neue
Abb. 2b Zur besseren Orientierung ist die Karte neu zoombar und mit einem Relief hinterlegt.
Abb. 2a Die Gefahrenkarte erscheint zweimal täglich (8 und 17 Uhr). In Anlehnung an andere europäische Lawinenlageberichte werden in den Gefahrenplots für die besonders gefährlichen Geländeteile nur noch
Mal winterlich, mal mild, mal feucht - vor allem aber extrem wenig Sonne.
Witterungsbericht Winter 2012 / 2013 Winter 2012 / 2013: Zwischen Winter und Winterling - mit insgesamt mehr Schnee als Schneeglöckchen Der meteorologische Winter 2012 / 2013 von Anfang Dezember bis Ende
No risk - no fun Lebendige Zahlen - mein Risiko und ich
No risk - no fun Lebendige Zahlen - mein Risiko und ich Ulrich Mansmann Schülertag an der Universität Heidelberg No risk - No fun 2 Überblick Was ist Risiko Von der Alltagserfahrung zum wissenschaftlichen
Die Formel für das Erreichen Deiner finanziellen Freiheit
Die Formel für das Erreichen Deiner finanziellen Freiheit Es gibt unzählige Gelegenheiten für Menschen mit und ohne Erfahrung im Investieren. Viel zu viele Menschen nutzen jedoch diese Chancen nicht, weil
Fragebogen zu Antreibern (nach Rolf Rüttinger)
Fragebogen zu Antreibern (nach Rolf Rüttinger) In diesem Fragebogen machen Sie sich Gedanken über Ihr Verhalten mit sich Selbst. Beantworten Sie bitte jeweils spontan mit Hilfe der Bewertungsskala (1-5),
Inhalt. Projektmanagement
Inhalt Inhalt...4...6 Schritt 1: Projekte initiieren...8 Projektidee entwickeln... 9 Richtziele des Projekts festlegen... 9 Organisationsform auswählen... 11 Projektgrößen unterscheiden... 17 Ablauf festlegen...
Die neue Gefahrstoffverordnung
FORUM VERLAG HERKERT GMBH Mandichostraße 18 86504 Merching Telefon: 08233/381-123 E-Mail: [email protected] www.forum-verlag.com Die neue Gefahrstoffverordnung Herausgeber: Verband Deutscher Sicherheitsingenieure
VII. Ermittlung/Beurteilung von Gefährdungen
VII. Ermittlung/Berurteilung von Gefährdungen Seite 1 / 14 VII. Ermittlung/Beurteilung von Gefährdungen VII. Ermittlung/Berurteilung von Gefährdungen Seite 2 / 14 Inhaltsverzeichnis Inhalt 1 Einführung
Arbeitsblatt 4: Kurvendiskussion - Von Skizzen zu Extremstellen-Bedingungen
Arbeitsblatt 4: Kurvendiskussion - Von Skizzen zu Etremstellen-Bedingungen Häufig sind Ableitungsfunktionsterme leichter zu handhaben als die Terme der Ausgangsfunktonen, weil sie niedrigere Eponenten
Sterne, Fehler und das Protokoll in LWS 9
Sterne, Fehler und das Protokoll in LWS 9 Die Lernwerkstatt 9 belohnt die Anstrengungen der Schülerinnen und Schüler. Jeder Lösungsversuch einer Übung wird einer Kontrolle unterzogen. Der Schüler löst
Die Windkraftanlage. Lehrhinweise. Wissenschaft Energiespeicherung Energieumwandlung Wissenschaftliche Untersuchungen
Die Windkraftanlage Wissenschaft Energiespeicherung Energieumwandlung Wissenschaftliche Untersuchungen Konstruktion und Technik Verbesserung durch geschicktes Konstruieren Komponenten zusammenbauen Konstruktionen
Skitouren. Mehr Sicherheit beim Aufsteigen und Abfahren. bfu Beratungsstelle für Unfallverhütung
Skitouren Mehr Sicherheit beim Aufsteigen und Abfahren bfu Beratungsstelle für Unfallverhütung Ein herrlicher Wintertag. Aber Vorsicht: Auf Skitouren müssen Sie die Gefahren selbst beurteilen. Dazu brauchen
10 Der statistische Test
10 Der statistische Test 10.1 Was soll ein statistischer Test? 10.2 Nullhypothese und Alternativen 10.3 Fehler 1. und 2. Art 10.4 Parametrische und nichtparametrische Tests 10.1 Was soll ein statistischer
Schneetemperatur. Schneehärte. B.Bleistift 1F..1 Finger 4F..4 Finger FA..Faust. Schneehöhe
Schneetemperatur Schneehärte: M Messer B.Bleistift 1F..1 Finger 4F..4 Finger FA..Faust Schneehöhe Zusatzinfos: Besonderheiten zu Profil, Standort, Tests und Schneedecke Schneetemperatur Schneehärte Kornformen
Aufgabensammlung für das Modul Wirtschaftswissenschaften
Aufgabensammlung für das Modul Wirtschaftswissenschaften Aufgabengruppe Wirtschaftliche Zusammenhänge analysieren Bei der Aufgabengruppe "Wirtschaftliche Zusammenhänge analysieren" (WZA) müssen Diagramme,
Forschertagebuch. Das Thermometer. von. PH Vorarlberg Seite 1 Dobler Verena. Bildquelle: cc_dobler_verena
Forschertagebuch Das Thermometer von PH Vorarlberg Seite 1 Dobler Verena Forscherauftrag Nr. 1 Du brauchst: Der Luftballon - 1 leere Plastikflasche - 1 Luftballon - 1 Schüssel mit kaltem Wasser - 1 Schüssel
denken sie schon? Projekt der kreativen Mathematik
Woche EINS Bereich 1 Pizza Fiesta Brettspiel zum Erlernen und Verwenden von Bruchzahlen/ Bruchstücken zu beziehen bei ivo haas, Lehrmittelversand und Verlag www.ivohaas.com [email protected] Bereich 2
Vom Sehen zur Optik Ein Zugang zur Physik über die Wahrnehmung
Vom Sehen zur Optik Ein Zugang zur Physik über die Wahrnehmung Lehrerfortbildung, 25. Februar 2014 Lutz-Helmut Schön Zentrum für LehrerInnenbildung (ZLB) Universität Wien Wien, 25. Februar 2014 1 Sehen
Führungsverhaltensanalyse
Führungsverhaltensanalyse 1 Fragebogen zur Einschätzung des Führungsverhaltens (FVA) Selbsteinschätzung Bitte beantworten Sie die folgenden Fragen möglichst spontan und offen, indem Sie die zutreffende
Statistik Testverfahren. Heinz Holling Günther Gediga. Bachelorstudium Psychologie. hogrefe.de
rbu leh ch s plu psych Heinz Holling Günther Gediga hogrefe.de Bachelorstudium Psychologie Statistik Testverfahren 18 Kapitel 2 i.i.d.-annahme dem unabhängig. Es gilt also die i.i.d.-annahme (i.i.d = independent
Zyklisch evaluieren 1 (Auszug aus dem Leitfaden zur Selbstevaluation )
Zyklisch evaluieren 1 (Auszug aus dem Leitfaden zur Selbstevaluation ) Auf Basis des Qualitätsrahmens für Schulen in Baden-Württemberg lassen sich die unterschiedlichen Bereiche mit dem hier dargestellten
Geometrische Körper. Übungen: 1 2. Wer bin ich? Übung mit den 10 Steckbriefen Zunächst einen Satz der Steckbriefe
Geometrische Körper Für die drei folgenden Übungen mit geometrischen Körpern benötigen Sie lediglich die Kopiervorlagen der folgenden Seiten sowie ausreichend Stifte, Scheren, Klebestifte und ein Heftgerät.
Schulung Handkarte Umgang mit Risiken
Schulung Handkarte Umgang mit Risiken Inhalte Ziele Inhalt der Handkarte Beispiele und Diskussion Beantwortung von Fragen Befehlserteilung 2 Ziele Jeder mil Vorgesetzte ist betreffend Umgang mit Risiken
Ergebnisse der Umfrage zu Skibergsteigen und Naturschutz
Ergebnisse der Umfrage zu Skibergsteigen und Naturschutz Bachelorarbeit für den Studiengang Soziologie der LMU München, vorgelegt von Carola Breu Thema: Das Konfliktverhältnis Outdoorsport und Naturschutz
Bilanz ziehen Fragen zur beruflichen Standortbestimmung
Prof. Dr. Kornelia Rappe-Giesecke 1 Bilanz ziehen Fragen zur beruflichen Standortbestimmung Anleitung: Diese Fragen stammen aus dem Interviewleitfaden, mit dessen Hilfe ich am Beginn von Karriereberatungen
Play & Stay Spiel Dein Spiel
Play & Stay Spiel Dein Spiel - modernes methodisches Konzept zur Ausbildung von Anfängern, um Tennis attraktiver zu gestalten - auch zur Talentförderung sehr geeignet - offizielle weltweite Einführung
Cito Deutschland. Digital Testen. Sprachstandfeststellung für 4- bis 7-jährige Kinder. Deutsch Türkisch
Cito Deutschland Digital Testen Sprachstandfeststellung für 4- bis 7-jährige Kinder Deutsch Türkisch Digital Testen Werden Sie digital Zu Hause gehören Computer und Smartphones für viele Kinder, Lehr-
Marco Kröpfl, Doris Wagner 1
Marco Kröpfl, Doris Wagner 1 ZIELE Die Phasenübergänge anhand des Teilchenmodells beschreiben können Unter welchen Bedingungen ein Phasenübergang stattfindet & welche Größen dabei eine Rolle spielen THEMA
Kreativitätstechnik: Die 6 Denkhüte
Die Klage über die Schärfe des Wettbewerbs ist in Wirklichkeit meist nur eine Klage über den Mangel an Einfällen. Walther Rathenau Kreativitätstechnik: Die 6 Denkhüte Whitney Breer Unterbörsch 62, 51515
Grundzüge der Spieltheorie
Grundzüge der Spieltheorie Prof. Dr. Stefan Winter Ruhr-Universität Bochum Begleitmaterialien zur Vorlesung sind abrufbar unter: http://www.rub.de/spieltheorie 1 Die folgende Vorlesungsaufzeichnung und
Potenzialanalyse. Personalentwicklung
Potenzialanalyse Personalentwicklung 24. Was ist das Ziel einer Potenzialanalyse? Personalentwicklung systematisch nach bestimmten Kompetenzen der Mitarbeiter suchen, damit diese Kompetenzen ausgebaut
Gutes Deutsch in Wort und Schrift Schulungsanleitungen
Gutes Deutsch in Wort und Schrift Schulungsanleitungen Schulungsanleitungen für den Referenten Grundsätzliches Sie erhalten für das Kapitel Gutes Deutsch in Wort und Schrift ein Schulungsskript, Schulungsfolien,
CSCB - Fotoclub Workshop. TIPS und Grundlagen für gute Bilder
CSCB - Fotoclub Workshop TIPS und Grundlagen für gute Bilder Themen Übersicht Einführungs-Workshop / Kurs Fokussierung Belichtungsmessung Weitwinkel vs. Tele wie wird scharf gestellt wie wird das Licht
Leseprobe zum Download
Leseprobe zum Download Eisenhans / fotolia.com Sven Vietense / fotlia.com Picture-Factory / fotolia.com Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage, tagtäglich müssen Sie wichtige Entscheidungen
Die Arbeit in Mutter-Kind-Einrichtungen: Eine fachliche und persönliche Herausforderung
Die Arbeit in Mutter-Kind-Einrichtungen: Eine fachliche und persönliche Herausforderung In Mutter-Kind-Einrichtungen leben heute Frauen, die vielfach belastet sind. Es gibt keinen typischen Personenkreis,
Individueller Schutz für individuelle Gesichter. Fit-Testing: So passen Maske und Gesicht zusammen
D-5227-2009 Individueller Schutz für individuelle Gesichter. Fit-Testing: So passen Maske und Gesicht zusammen Passt, sitzt, schützt: warum Fit-Testing wichtig ist. Überall dort, wo Atemschutz erforderlich
1.1. Feedback statt Beurteilung
1.1. Feedback statt Beurteilung Nadine Hirt Sophia Oertel Das Feedback ist eine Gesprächsform, anderen etwas darüber zu sagen, wie ich sie sehe bzw. zu lernen, wie andere mich sehen. Feedback besteht daher
Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW
Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW Ergebnisse der Vergleichsarbeiten (VERA), Klasse 3, für das Land Nordrhein-Westfalen im Jahr 2007 21. August 2007 Am 8. und 10. Mai 2007 wurden in
Schritte des Trainings der Leinenführigkeit in Anlehnung an Turid Rugaas (Hilfe, mein Hund zieht!):
Schritte des Trainings der Leinenführigkeit in Anlehnung an Turid Rugaas (Hilfe, mein Hund zieht!): Der Hund sollte möglichst ein Brustgeschirr tragen. Die Leine sollte 3 Meter lang sein. (siehe auch What
für zufriedene, motivierte und gesunde Mitarbeiter
für zufriedene, motivierte und gesunde Mitarbeiter Das Ziel der PROPHYLAXIS? Die PROPHYLAXIS bietet eine ausgewogene Zusammenstellung therapeutischer Maßnahmen für die Gesundheitsprophylaxe am Computer-Arbeitsplatz.
WÜRFELSUMME. Ein Baustein der Materialiensammlung Statistik in der Volksschule
WÜRFELSUMME Ein Baustein der Materialiensammlung Statistik in der Volksschule Zwei Würfeln werden oft geworfen, die beiden Augenzahlen jeweils addiert. Die Summe kann von 2 bis 12 reichen, aber: Wird jede
Hypothesen: Fehler 1. und 2. Art, Power eines statistischen Tests
ue biostatistik: hypothesen, fehler 1. und. art, power 1/8 h. lettner / physik Hypothesen: Fehler 1. und. Art, Power eines statistischen Tests Die äußerst wichtige Tabelle über die Zusammenhänge zwischen
Verlauf Material LEK Glossar Lösungen. Limes Kopfrechentraining mithilfe eines Kartenspiels. Jutta Gorschlüter, Münster VORANSICHT
Reihe 19 S 1 Verlauf Material Limes Kopfrechentraining mithilfe eines Kartenspiels Jutta Gorschlüter, Münster Kopfrechnen einmal anders! Dieses Kartenspiel begeistert selbst Mathemuffel. Geeignet für Vertretungsstunden!
FÜR GREENTEC KOMPONENTEN
FÜR GREENTEC KOMPONENTEN Zertifikat Nr. : # 0061 Gültigkeit bis : 23.11.2016 Kategorie : Hersteller : Produkt : Heiztechnik Energiefreiheit, 88499 Riedlingen REDPUR IR-Heizung, Standart Dieses Zertifikat
Arm und Reich in Deutschland: Wo bleibt die Mitte?
Forschungsberichte aus dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln Nr. 89 Judith Niehues / Thilo Schaefer / Christoph Schröder Arm und Reich in Deutschland: Wo bleibt die Mitte? Definition, Mythen und Fakten
LEAN MANAGEMENT UND KOSTENSENKUNG
REIS ENGINEERING & CONSULTING IHR PARTNER FÜR LEAN MANAGEMENT UND KOSTENSENKUNG Fabrikplanung, Werkentwicklung Industriebauplanung Produktionsprozessoptimierung Materialflussplanung Anlagenprojektierung
Qualifizierte Literaturrecherche
Qualifizierte Literaturrecherche Michael Ring, Dr. DI(FH) Klinische Bewertung Probleme aus der Praxis I Klinische Bewertung wird oftmals erst am Ende der technischen Entwicklung begonnen Ressourcen für
Fragebogen zu Ausbildung und Beruf. 1. Angaben zum schulischen und beruflichen Werdegang
Code: Fragebogen zu Ausbildung und Beruf Indem Sie die folgenden Fragen möglichst vollständig und genau beantworten, ermöglichen Sie eine gründliche Beschäftigung mit Ihrem Anliegen und erleichtern so
Finnsegler-Vereinigung. Taktik Grundlagen. Thun, 30. Juni 2007
Schweizer Finnsegler-Vereinigung Taktik Grundlagen Thun, 30. Juni 2007 Einleitung Das ist gerade das Schöne am Regattasegeln ein Schachspiel ohnegleichen, nur mit dem Unterschied, dass man dabei den Kopf
Analytische Statistik II
Analytische Statistik II Institut für Geographie 1 Schätz- und Teststatistik 2 Das Testen von Hypothesen Während die deskriptive Statistik die Stichproben nur mit Hilfe quantitativer Angaben charakterisiert,
Mathematik für das Ingenieurstudium
Mathematik für das Ingenieurstudium von Martin Stämpfle, Jürgen Koch 2., aktual. Aufl. Hanser München 2012 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 446 43232 1 Zu Inhaltsverzeichnis schnell
Peer Mediation. Spiele zum Einsatz in Klassen
Peer Mediation Spiele zum Einsatz in Klassen Grenzen wahrnehmen und Grenzen setzen Ziel Dauer Rahmen Ablauf Eigene Grenzen wahrnehmen, herausfinden, was ich brauche, um mich sicher undunbedroht zu fühlen;
AK (Aufbaukurs) Orientierung beim Tauchen. Voraussetzungen. Ausbildung. Zeitlicher Rahmen. Ort. Kosten
AK (Aufbaukurs) Orientierung beim Tauchen Voraussetzungen Mindestalter 14 Jahre Bei Minderjährigen, Einverständniserklärung der sorgeberechtigten Eltern Aufklärungsgespräch durch den Ausbilder (Risiken
Binokel - Spielregeln
Binokel - Spielregeln Der Binokel erfordert Köpfchen und ein gutes Gedächtnis außerdem benötigt man spezielle Spielkarten, die im Handel als Gaigel / Binokel Karten verkauft werden und fast überall erhältlich
Lineare Gleichungssysteme (Teschl/Teschl 11.1)
Lineare Gleichungssysteme (Teschl/Teschl.) Ein Lineares Gleichungssystem (LGS) besteht aus m Gleichungen mit n Unbekannten x,...,x n und hat die Form a x + a 2 x 2 +... + a n x n b a 2 x + a 22 x 2 +...
Wenn mir frustrierende Gedanken kommen, wie zum Beispiel: So sage ich einfach
Arbeitsblatt: Mein Frust und ich Wenn mir frustrierende Gedanken kommen, wie zum Beispiel: So sage ich einfach STOPP!... und unternehme lieber Folgendes: (Schreiben Sie etwas auf, was realistisch wäre
