Administrations- und Dispositionssysteme

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1 Sekundäre Aktivitäten Einsatzplanung ndienst Unternehmensinfrastruktur Personalwirtschaft Technologieentwicklung Beschaffung Managementinformationssysteme, Projektmanagementsysteme, Planungssysteme Personalinformationssysteme, computerunterstütztes Lernen Betriebsdatenerfassungssysteme CAD, CAM, CIM, CASE-Tools, Technische Steuerungen, Expertensysteme On-Line-Beschaffung, Just-in-Time-Systeme PPS Portable Computer für Verkäufer Flexible Fertigungssysteme Automatisierte Auftragsabwicklung ndienst Selbstdiagnosesysteme Computergesteuerte Transportsysteme ninformationssysteme Produktion Marketing u. Vertrieb Primäre Aktivitäten Automatisierte Lagerhaltung Eingangslogistik Ausgangslogistik Ziel: Vorstellung dieser Systeme und Verdeutlichung des betrieblichen Einsatzes Gliederung: 1. Begrifflichkeiten Beispiel eines ERP (Enterprise Resource Planning) Systems Literatur: Stahlknecht/Hasenkamp S.344 ff. Hansen S. 112 ff. 2

2 1. Begrifflichkeiten Systeme Administrationssysteme zielen auf die Rationalisierung der Massendatenverarbeitung in der Verwaltung und damit auch auf die Beschleunigung von Prozessen Dispositionssysteme haben über die Administration hinaus die Aufgabe, menschliche Entscheidungen entweder zu erübrigen (Entscheidung wird durch den Algorithmus getroffen) oder sie vorzubereiten. ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning) sind integrierte Gesamtsysteme, die alle wesentlichen Funktionen der Administration, Disposition und Führung unterstützt Begrifflichkeiten Strukturierungsgrad von Entscheidungen Identifizierung des Problems Sammlung von Informationen Gewinnung wählbarer Alternativen Bewertung der Alternativen Entschluß Phaseninhalte Vorgehensweise Ziele Input-/Outputgrößen (wohl-)strukturierte Entscheidungen semi-strukturierte Entscheidungen schlecht-strukturierte Entscheidungen spezifizierbar in allen Phasen spezifizierbar in einigen Phasen spezifizierbar in (fast) keiner Phase 4

3 1. Begrifflichkeiten Abgrenzung Betreibliche Anwendungssyteme Administrations- und Dispositionssysteme Business Intelligence Systeme Querschnittssysteme Branchenneutrale Anwendungen Finanz-/ Rechnungswesen Personalwesen Vertrieb Branchenspezifische Anwendungen Fertigung Handel Banken Zwischenberiebliche Anwendungen E-Business Elektronische Märkte Wissenszugriff Wissenensgeneriering Datenbereitstellung Bürosysteme Bürokommunikation Workflow Mmgt. Dokumenten Mmgt. Multimediasysteme Wissensbasierte Systeme Expertensysteme Sprachsysteme 5 Traditionelle DV-Unterstützung Leitung Beschaffung Produktion Vertrieb Administration Keine Verbindung der n Systeme Hohe Spezialisierung der Systeme Keine oder kaum Verbindung von admistrativen Systemen und Systemen in der Wertschöfungskette Finanz- und Rechnungswesen Personalwesen Allgemeine Verwaltung 6

4 Modernere DV-Unterstützung Leitung Beschaffung Produktion Vertrieb Administration Idealfall: Gemeinsame Datenbasis Finanz- und Rechnungswesen Personalwesen Allgemeine Verwaltung 7 Geschäftsprozess nanforderungen nanforderungen nanforderungen Externer Externer Interner Lieferant Subprozesse Interner Lieferant Geschäftsprozess Nach Schulte-Zurhausen, M.: Organisation. 2. Auflage, München

5 Beispiele für Primärprozesse Externer Erstbearbeitung / Neuanträge Folgebearbeitung / Änderungsanträge Externer Schadenmeldung / Schadenbearbeitung Schlußbearbeitung / Kündigung Sonstige Bearbeitung (z.b. Auskünfte) Schulte-Zurhausen, M.: Organisation. 2. Auflage, München Prozessarten informationelle Prozesse materielle Prozesse Management- Prozesse Primärprozesse Sekundärprozesse Innovationsprozesse operative Prozesse Schulte-Zurhausen, M.: Organisation. 2. Auflage, München

6 IV-Durchdringung der Wertschöpfungskette (Porter) Sekundäre Aktivitäten (Prozesse) Unternehmensinfrastruktur Personalwirtschaft Technologieentwicklung Beschaffung Business Intelligence Systeme,Managementinformationssysteme, Projektmanagementsysteme, Planungssysteme Personalinformationssysteme, computerunterstütztes Lernen Betriebsdatenerfassungssysteme CAD, CAM, CIM, CASE-Tools, Technische Steuerungen, Expertensysteme E-Procurement, Desktop Purchasing Systems, Just-in-Time-Systeme Automatisierte Lagerhaltung Portable Computer für Verkäufer Flexible Fertigungssysteme Automatisierte Auftragsabwicklung Selbstdiagnosesysteme PPS Computergesteuerte Transportsysteme ninformationssysteme Einsatzplanung ndienst Produktion Marketing u. Vertrieb Eingangslogistik Ausgangslogistik ndienst Primäre Aktivitäten (Prozesse) Schulte-Zurhausen, M.: Organisation. 2. Auflage, München Technische Struktur Finanzbuchhaltung Finanzbuchhaltung Datenverwaltung Belegbearbeitung Auskünfte Auswertungen Stammdaten Bestandsdaten Eingabe Verarbeitung Dialog- Abfrage Druckausgabe Kontokorrent Listen Abschlüsse Stapel- Erfassung Dialog- Eingabe Direktübernahme Bilanz GuV Analysen Vgl. Stahlknecht/Hasenkamp 12

7 3. Programme Finanzbuchhaltung Auftragsbearbeitung und Fakturierung Zahlungseingänge Rechnungseingänge Zahlungsausgänge Wertmässige Buchungen Debitorensummen Kreditorenbuchhaltung Sachbuchhaltung Kreditorensummen Lohnsummen Debitorenbuchhaltung Lagerhaltung Journal Bilanz GuV Lohn-/Gehaltsabrechung Vgl. Stahlknecht/Hasenkamp Bestandteile CIM - Konzept CIM CAD CAP CAM PPS Roboter Betriebliche Logistik Werkzeugmaschinen Materialwirtschaft Fertigungsplanung Fertigungssteuerung NC CNC DNC CAD CAP CAM PPS NC CNC DNC (Computer Aided Design) (Computer Aided Planning) (Computer Aided Manufactoring) (Produktionsplanung und steuerung) (Numerical Control) Computerized Numerical Control) (Direct Numerical Control) Vgl. Stahlknecht/Hasenkamp 14

8 3. Bestandteile PPS - System Produktionsplanung und -steuerung Materialwirtschaft Fertigungsplanung Fertigungssteuerung Lagerhaltung Materialbedarfsplanung Terminplanung Kapazitätsabgleich Fertigungssteuerung Auftragsüberwachung Vgl. Stahlknecht/Hasenkamp Bestandteile PPS - System Warenwirtschaft Beschaffung Lagerhaltung Verkauf Bestellwesen Wareneingang Bestandsverwaltung Bestandsbewertung Verkaufsabwicklung Bedarfsermittlung Bestellverwaltung und -kontrolle Bestellabwicklung Wareneingangserfassung Rechnungsprüfung Warenauszeichung Warenausgangserfassung Verkaufsdatenauswertung Vgl. Stahlknecht/Hasenkamp 16

9 SAP-Begriffe SAP Systeme, Anwendungen, Produkte R/3 Realtime 3 (seit 1989) Release Systemversion, z.b. 4.6C GUI Graphical User Interface (Präsentationsebene des SAP) Customizing (Systemkonfiguration Anpassung an die nwünsche) ABAP/4 (Programmiersprache) 17 Lösungen Alle geographischen Regionen 19 Branchenlösungen z.b. Prozessindustrie»Chemische Industrie»Pharmazeutische Industrie Finanzdienstleistungen»SAP Banking Unternehmen beliebiger Größe Skalierbarkeit 18

10 SAP R/3 - Kernapplikation 19 Client-Server Architektur Anforderung eines Services Erbringen eines Service 20

11 Client-Server Konfiguration Datenbank 21 Ablauf eines Geschäftsvorgangs 22

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