Teamwork im Rettungseinsatz
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- Frank Beck
- vor 10 Jahren
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1 Teamwork im Rettungseinsatz Gemeinsam gegen die Zeit Dipl.-Ing. (FH) Jörg Heck, Technical Manager, Moditech Rescue Solutions B.V.
2 Einleitung 2
3 Einleitung 3
4 Einleitung Traumamanagement ist Zeitmanagement Goldene Stunde des Schocks 4
5 Einleitung Zeit bis zur Ankunft im Traumazentrum durchschnittlich 72 min. 5
6 Einleitung Begrenzter Raum, unbekannte Situation Verschiedene Disziplinen Unterschiedlicher Ausbildungsstand Viele Aufgaben für wenige Leute Zeitdruck Stress Teamwork!!! 6
7 Einleitung Teamwork? 7
8 Einleitung Teamwork! 8
9 Einleitung 80% aller Flugunfälle entstehen durch human factors! 9
10 Einleitung 80% aller Flugunfälle entstehen durch human factors! 10
11 Einleitung Team/Crew Ressource Management Verbesserung und Standardisierung von operationellen Verfahren, Arbeitsabläufen und der Kommunikation, um die Gefahr eines menschlichen Versagens zu minimieren. 11
12 TRM/CRM Situationswahrnehmung Entscheidungsfindung Kommunikation Kooperation Führung und Organisation 12
13 Situationswahrnehmung Situationswahrnehmung Entscheidungsfindung Kommunikation Kooperation Führung und Organisation 13
14 Situationswahrnehmung Realität 3 tatsächliche Realität gemeinsame Realität Realität 1 Realität 2 14
15 Situationswahrnehmung Das Unterbewusstsein ergänzt Wahrnehmungen assoziativ!
16 Situationswahrnehmung Unsere Erwartungshaltung führt zur Interpretation des Wahrgenommenen Stress beeinträchtigt das situationsgerechte Bewusstsein ( Tunnelblick ) Konsequenter Informationsaustausch und die Mitteilung aller Veränderungen können vor dem Verlust der situationsgerechten Wahrnehmung schützen 16
17 Entscheidungsfindung Situationswahrnehmung Entscheidungsfindung Kommunikation Kooperation Führung und Organisation 17
18 Entscheidungsfindung 18
19 Führung und Organisation Situationswahrnehmung Entscheidungsfindung Kommunikation Kooperation Führung und Organisation 19
20 Führung und Organisation Führer Führungsposition annehmen Motivation für die Aufgabe Wissen, was der Andere braucht Flexibilität kritische Selbsteinschätzung 20
21 Führung und Organisation Teammitglieder Rolle akzeptieren Szenario aktiv verfolgen Sinnvoll zuarbeiten Führenden entlasten 21
22 Führung und Organisation Aufgabenorientiert führen, d.h. selbstständiges Arbeiten der Teammitglieder im zugewiesenen Aufgabengebiet Einsatzvorbereitende Maßnahmen, z.b. Standard-Einsatzregeln (SER, AAO) Einsatzstelle strukturieren 22
23 Führung und Organisation 23
24 Kooperation Situationswahrnehmung Entscheidungsfindung Kommunikation Kooperation Führung und Organisation 24
25 Kooperation Führer der Technischen Rettung Manager der technischen Rettung Teamwork läuft nicht ohne Führung! Erkundung (Checkliste) Sternkopf der Kommunikation (EL, NA, Team) Prioritäten setzen, Einsatzplanung Fahrzeuginformationen einholen Geräte-/Schrottablagen festlegen Einen Schritt voraus sein 25
26 Kooperation Angriffstrupp Erstzugang, Stabilisierung Glasmanagement Technische Rettung Rettungsgeräte sind Ein-Mann-Geräte Leerzeiten vermeiden! Arbeiten mit Rettungsgeräten erfordern Vor- und Nacharbeiten. 26
27 Kooperation Sicherungsmann/Sicherungstrupp Sichern und Stabilisieren des Fahrzeugs Abklemmen der Batterie Kantenschutz Patientenschutz Unterbau überprüfen Glassplitter fegen Witterungsschutz 27
28 Kooperation Innerer Retter Erstzugang/Erkundung Lebensrettende Sofortmaßnahmen Patientenschutz Batterie-Management Gurte durchtrennen Ausleuchtung 28
29 Kooperation Führer Geräteablage Sinnvolle Reihenfolge bei der Bestückung Ausgabe/ Einforderung der Geräte Vorbereitung von angeforderten Geräten 29
30 Kooperation Personalreserve Witterungsschutz (Planen, Scheinwerfer, Lüfter) Sichtschutz gegen Gaffer Platzprobleme beseitigen Dach wegtragen etc. Infusionen halten, Patienten herausheben Personalwechsel bei schweren Arbeiten 30
31 Kooperation Teamwork trainieren unter realistischen Bedingungen mit Beteiligung des Rettungsdienstes 31
32 Kommunikation Situationswahrnehmung Entscheidungsfindung Kommunikation Kooperation Führung und Organisation 32
33 Kommunikation Gesagt ist nicht gehört, gehört ist nicht verstanden, verstanden ist nicht einverstanden, einverstanden ist nicht angewandt. 33
34 Kommunikation Anweisungen klar formulieren, allgemein bekannte Schlagworte nutzen (z.b. Dritte Tür )! Befehle positiv formulieren! Schreien ist unprofessionell! Teambesprechungen Befehle wiederholen 34
35 Kommunikation Wir spreizen! Stop! Achtung: Glas! Ruhe! 35
36 Kommunikation 36
37 Kommunikation Kein Problem!!! Wir können den Patienten schnell befreien!!! Der Patient muss schnell aus dem Fahrzeug befreit werden!!! 37
38 Kommunikation Kommunikation mit dem Rettungsdienst Welcher Patient zuerst? Wo brauchst Du Platz? Wo soll der Patient raus? Wie viel Zeit haben wir dafür? (Rettungsmodus) Wer arbeitet wo? 38
39 Zusammenfassung Situationswahrnehmung Entscheidungsfindung Kommunikation Kooperation Führung und Organisation 39
40 Zusammenfassung 40
41 Vielen Dank! Jörg Heck 41
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