KT Communications Engineering

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Transkript:

KT Communications Engineering IKT im Kontext von (verteilten) Softwareentwicklungsprojekten Sommersemester 2015 LVA-Nummer: 257.131 LVA-Leiter/in: Florian Krenn, MSc Kontakt: Florian.Krenn@jku.at, (0732 2468 4596) Zuordnung: Communications Engineering Anwendungen SSt.: 2 ECTS: 3 Empfohlenes Semester: BSc - 6. Semester Termine: siehe KUSSS

Lehrziele des Moduls Den Studierenden wird die Möglichkeit gegeben, im Rahmen der Lehrveranstaltung Erfahrungen mit Unternehmensportalen zu sammeln und die Implementierung eines Portals selbständig in einem praktischen Beispiel durchzuführen. Kompetenztrainings verbinden die Erarbeitung von Grundlagen bestimmter personaler, sozialer oder technisch-praktischer Kompetenzen mit der Erprobung dieser Kompetenzen unter Anleitung der Lehrveranstaltungsleitung. Als Leistungsnachweise sind mündliche und/oder schriftliche Beiträge zur Erarbeitung der Grundlagen sowie die erfolgreiche Lösung der kompetenzbezogenen praktischen Aufgaben zu erbringen. Ziele Die Studierenden sollen ein Verständnis erlangen wie Softwareentwicklung in global verteilten Teams und Projekten durch Informations- und Kommunikationstechnologie unterstützt werden kann und welche Werkzeuge sich für welche Projektsituationen eignen bzw. ungeeignet sind. Weiters sollen die Studierenden ihre Kooperations- bzw. Teamfähigkeit (Gruppenarbeit), Kommunikationsfähigkeit (Präsentationen, Abgabegespräche, Diskussionen) sowie Problemlösungsfähigkeit (praktische Aufgabe) erproben und verbessern. Inhalt In diesem Semester werden verschiedene Themen des Communications Engineering aus dem Bereich der Softwareentwicklung angeboten, die sowohl theoretisch erarbeitet als auch praktisch zur Anwendung gebracht werden. Die im Folgenden angeführten Themen stehen zur Auswahl. 1. Versionsverwaltungssysteme werden heute in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt, um Änderungen an Dokumenten und/oder Dateien im Zeitverlauf zu verfolgen. Speziell in der Softwareentwicklung finden solche Systeme vermehrt Anwendung, da sie zusätzlich zu den oben genannten Vorteilen die kollaborative Arbeit am Quellcode erleichtern.

2. Bug-Tracking: Für die Erfassung, Dokumentation und Bearbeitungen von Fehlern und Änderungsvorschlägen kommen in der Softwareentwicklung sogenannte Bugtracker zum Einsatz. Neben der Unterstützung der Dokumentation und Verwaltung von Softwarefehlern und Verbesserungsvorschlägen können Bugtracker die Kommunikation zwischen Anwendern und Softwareentwicklung unterstützen, indem sie einen zentralen Punkt für Fragen und Antworten bezüglich eines Fehlers bzw. Vorschlages bieten. 3. Groupware (auch kollaborative Software) wird eingesetzt, um die Zusammenarbeit innerhalb eines (Softwareentwicklungs-)Teams zu unterstützen. Besonders im Bereich der (global) verteilten Softwareentwicklung sind Groupware-Systeme ein wichtiges Werkzeug, um die Zusammenarbeit über räumliche und/oder zeitliche Distanz hinweg zu unterstützen 4. Continuous Integration (CI) meint die kontinuierliche Zusammenführung (i.e.: täglich oder mehrmals täglich) einzelner Entwicklerversionen (working copies) einer Codebasis. Der Grundgedanke hinter CI ist es die Integration der einzelnen Entwicklungen an denen unterschiedliche Entwickler arbeiten durch die tägliche Zusammenführung zu erleichtern. Solche Systeme ermöglichen nicht nur die automatische Kompilierung von Softwareprodukten sondern auch die automatisierte Durchführung von Tests. 5. Private Clouds: Die in den letzten Jahren stark vorangetriebene Entwicklung Cloudbasierter Anwendungen hat die Art und Weise der Datennutzung und -speicherung stark beeinflusst. Die externe Speicherung von Daten ist für viele Organisationen jedoch ein sicherheitstechnisches Problem und verhindert den Einsatz öffentlicher Lösungen. Trotzdem wollen diese Unternehmen nicht auf die Vorteile Cloudbasierter Anwendungen verzichten und suchen nach alternativen Lösungen Aufgabenstellung Im Zuge der theoretischen Ausarbeitung des gewählten Themas beschäftigen Sie sich mit den grundsätzlichen Unterschieden am Markt existierender Lösungen, zeigen unterschiedliche Ansätze auf und diskutieren Sie deren Vor- und Nachteile in unterschiedlichen Anwendungsszenarien.

Die praktische Aufgabenstellung befasst sich mit der Installation und/oder Konfiguration eines Werkzeuges aus dem gewählten Themenbereich und der Dokumentation der gewählten Vorgehensweise und der dabei gemachten Erfahrungen. Unterstützung durch E-Learning-System Zur Unterstützung der LVA steht die Lernplattform Nymphaea zur Verfügung. Im Diskussionsforum können organisatorische Fragen an den LVA Leiter gestellt werden. Zusätzlich können sich Studierende im Forum gegenseitig bei der Bearbeitung der praktischen Aufgabenstellungen unterstützen. Form der Leistungsfeststellung und Beurteilungskriterien Die Lehrveranstaltung hat immanenten Prüfungscharakter. Die endgültige Aufnahme in die Lehrveranstaltung erfolgt beim ersten Termin. Eine Abmeldung ohne Beurteilung ist bis zu diesem Termin möglich. Da die praktischen Aufgaben in Gruppen bearbeitet werden, erfolgt für diesen Teil der Lehrveranstaltung eine einheitliche Beurteilung aller Gruppenmitglieder. Die genaue Aufschlüsselung der Notenzusammensetzung ist in nachfolgender Tabelle ersichtlich.

Kriterium Theoretische Abhandlung des gewählten Themas Praktische Ausarbeitung des gewählten Themas Mitarbeit Effekt auf Notengebung Die individuelle Abgabe einer Abhandlung zum gewählten Thema ist Voraussetzung für eine positive Gesamtnote und fließt zu 30% in die Beurteilung ein Bewertet werden Qualität und Vollständigkeit, die abgegebene Dokumentation sowie das Abgabegespräch. Freiwillige Erweiterungen der Aufgabenstellung fließen positiv in die Note ein Die Beteiligung an Diskussionen in der Lehrveranstaltung als auch im Forum in Nymphaea wird als Mitarbeit in die Gesamtnote eingerechnet.