Wie man Kühe füttert

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Transkript:

Zum Einsatz von Laktulose in der Kälbermast Wolfgang Preißinger, Anton Obermaier, Ludwig Hitzlsperger, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Tierernährung und Futterwirtschaft, Prof.- Dürrwaechter Pl., D-88 Poing-Grub Einleitung Von Laktulose, einem Präbiotikum, das in der Humanernährung erfolgreich eingesetzt wird, verspricht man sich verdauungsfördernde Effekte. Dieser zur Zeit viel diskutierte Zusatzstoff ist ein aus Laktose hergestelltes Disaccharid. Laktulosewirkungen entfalten sich im Dickdarmbereich, indem gewünschte Keime gefördert und pathogene in ihrem Wachstum gehemmt werden. Der Laktuloseeinsatz wird bei Magen-Darm-Problemen verschiedener Nutztiere diskutiert (Lindermayer 00; Hagemann 00; Krüger 00; Leyk et al. 00, Mietke-Hofmann und Tonn 00; Schrödl 00a,b; Westphal 00; Zeyner 00a,b). Experimentelle Arbeiten zum Laktuloseeinsatz beim Kalb fehlen. Material und Methoden Versuchstiere Der Versuch wurde zwischen Januar und Juni 00 im Fresseraufzuchtstall der Versuchsstation Karolinenfeld durchgeführt. Dazu wurden drei Gruppen mit je männlichen und weiblichen Fleckviehkälbern gebildet. Die Zuteilung der Tiere auf die Gruppen erfolgte nach Lebendmasse, Alter und Abstammung. Bei Versuchsbeginn waren die Kälber im Mittel kg schwer und 9 Tage alt. Aufgrund einer weiteren Versuchsanstellung wurde ein Mastendgewicht von 0-0 kg angestrebt. Fütterung Versuchsfuttermittel waren drei Milchaustauschfutter I für Mastkälber mit unterschiedlich hohen Lactulosegehalten. In der Kontrollgruppe (L0) kam ein handelsüblicher MAT (Milkibeef Top, Fa. Trouw Nutrition Deutschland) zum Einsatz, der laut Herstellerangaben 0, % Magermilchpulver enthielt. Weitere Bestandteile waren Molkenpulver, Pflanzenfett (raffiniert), Molkenpulver (teilentzuckert) sowie Weizenquellstärke. Diesem MAT wurden % bzw., % Lactusat der Fa. Milei (vgl. Tabelle ) im Austausch gegen Molkenpulver, teilentzuckert eingemischt. Somit wurden Laktulosegehalte von % (L) bzw. % (L) im MAT realisiert. Der Tränkeplan begann bei einer Konzentration von g/l MAT und wurde bis zu 0 g/l MAT gesteigert. Die Tränkemengen je Tier beliefen sich auf bis zu, l/tag. Zusätzlich wurde pro Tier und Tag bis zu 0, kg Heu angeboten.

Tabelle : Zusammensetzung von Lactusat Inhaltsstoff Inhaltsstoff Wasser (%) Kalzium (mg/00 g) 00 Protein (%) 0 Kalium (mg/00 g) 0 Asche (%),0 Natrium (mg/00 g) 0 Fett (%) < Magnesium (mg/00 g) 0 Laktulose (%) Phosphor (mg/00 g) 0 Galaktose (%) Chlorid (mg/00 g) 0 Laktose (%) Epilaktose (%) ph, Fruktose (%) < Tagatose (%) < Schüttgewicht (g/l) 0 Ermittlung der Mess- und Analysedaten Die abgerufene Menge an Milchaustauscher wurde tierindividuell über Tränkeautomaten (Fa. Förster) zugeteilt und aufgezeichnet. Die Aufnahme an Heu wurde gruppenweise aus der Differenz zwischen Ein- und Rückwaage multipliziert mit den jeweiligen Trockenmassegehalten ermittelt. Die Lebendmasse der Tiere wurde wöchentlich mit einer Viehwaage erfasst. Die Schlachtung der Tiere erfolgte im Schlachthaus Grub an drei Terminen. Ausgewählt wurden jeweils die schwersten Tiere der Gruppe. Die Schlachtkörperbewertung wurde durch den Fleischprüfring Bayern vorgenommen. Statistische Auswertung Die Auswertung erfolgte mit dem Programmpaket SAS. Es wurden die Tiermittelwerte varianzanalytisch verrechnet. Das statistische Modell lautete: y = Behandlung + Rest. Statistisch gesicherte Abweichungen der Mittelwerte wurden mit unterschiedlichen Hochbuchstaben gekennzeichnet. Ergebnisse und Diskussion Die Energie- und Rohnährstoffgehalte der eingesetzten Futtermittel sind in Tabelle dargestellt. Alle MAT hatten einen Energiegehalt von,8 MJ ME/kg TM. In Abhängigkeit von der Höhe der Lactusat -Zulage wurde eine Erhöhung des Rohproteingehaltes um bzw. g festgestellt. Zusätzlich wurde das Einstreumaterial (Stroh) analysiert.

Tabelle : Rohnährstoff- und Energiegehalte der eingesetzten Futtermittel Futtermittel TM g/kg XA XP XL XF ME MJ/kg TM MAT, Kontrolle 98 8 9 0,8 MAT, Kontrolle 9 0 98 0,8 MAT, Kontrolle 9 99 0,8 9 0 9 9 0 0,8 0,0 MAT, % Laktulose 9 9 0,8 MAT, % Laktulose 9 98 0,8 MAT, % Laktulose 9 9 0,8 9 0 9 0 0,8 0,0 MAT, % Laktulose 9 9 9 0,9 MAT, % Laktulose 9 9 9 0,8 MAT, % Laktulose 9 9 0 9 0,8 9 8 9 0 0,9 0,0 Heu 8 9, Stroh 80 0 0, Futter- und Nährstoffaufnahme In Tabelle sind die erfassten Futter- und Nährstoffaufnahmen dargestellt. Tiere der Gruppe mit % Laktulose im MAT, nahmen pro Tag 0 g mehr am MAT auf als Tiere der Kontrollgruppe. Demgegenüber war bei % Laktulose im MAT der Verzehr um ca. 0 g MAT/Tag vermindert. Mit Werten zwischen 0 und g pro Tier und Tag war die Aufnahme an Heu in allen drei Gruppen nahezu identisch. Augrund der höheren MAT-Aufnahme ergab sich in der Gruppe mit % Laktulose eine höhere Aufnahme an Energie und Rohprotein. Gegenüber der Kontrollgruppe wurden pro Versuchstag,8 MJ ME und 8 g Rohprotein mehr aufgenommen. Tabelle : Durchschnittliche tägliche Futter- und Nährstoffaufnahme Aufnahme MAT (kg TM),0 0,8,0 0,, 0,8 Aufnahme Heu (g TM) 0 0 Gesamtfutteraufnahme (kg TM), 0,8, 0,80, 0,9 Energieaufnahme (MJ ME),,9 9,8 Rohproteinaufnahme (g) Mastleistung Tabelle zeigt die täglichen Zunahmen im Versuch, die dazugehörigen Anfangs- und Endgewichte sowie die mittlere Versuchsdauer. Ausgehend von einem einheitlichen Einstallgewicht von etwa kg in allen Versuchsgruppen wurde in der Kontrollgruppe bzw. bei % Laktulose im MAT ein mittleres Endgewicht von bzw. kg erreicht. Bei % Laktulose im MAT lag das durchschnittliche Mastendgewicht mit kg bei gleicher Versuchsdauer ca. 0 kg höher. Es errechneten sich mittlere tägliche Zunahmen von 88 g (Kontrolle), g ( % Laktulose) und 0 g ( % Laktulose).

Tabelle : Mastleistung aller Tiere Gewicht Mastbeginn (kg),,9, 8,, 8,0 Gewicht Mastende (kg),8,,,,8,9 Mastdauer (Tage) 8 8 9 Zunahmen (g/tag) 88 0 0 In Tabelle ist die Mastleistung zusätzlich nach Geschlecht aufgeschlüsselt. Während sich bei den weiblichen Tieren mit Werten zwischen g und 9 g nur geringe Unterschiede bei den täglichen Zunahmen zeigten, waren bei den männlichen Kälbern größere Differenzen zu verzeichnen. Bei % Laktulose im MAT lagen die täglichen Zunahmen um g höher als in der Kontrollgruppe. Demgegenüber war bei % Laktulose im MAT eine Verminderung der täglichen Zunahme um g gegenüber Tieren der Kontrollgruppe zu verzeichnen. Zu Versuchsbeginn waren die männlichen Tiere knapp kg leichter. Tabelle : Mastleistung Tiere nach Geschlecht männliche Tiere Gewicht Mastbeginn (kg), 0,,,,0 9,8 Gewicht Mastende (kg),9,,,9,9, Mastdauer (Tage) 9 9 9 Zunahmen (g/tag) 0 9 weibliche Tiere Gewicht Mastbeginn (kg),,,,,, Gewicht Mastende (kg) 9,,,,,, Mastdauer (Tage) 8 8 Zunahmen (g/tag) 0 9 8 Schlachtleistung Das Schlachtgewicht, die Nettozunahmen sowie die Fett- und Handelsklasseneinstufung kann Tabelle entnommen werden. Bei Zugabe von Laktulose wurden um 0, kg ( % Laktulose) bzw. 9, kg ( % Laktulose) höhere Schlachtgewichte gegenüber der Kontrollgruppe festgestellt. Dementsprechend waren die Nettozunahmen um knapp g ( % Laktulose) bzw. g ( % Laktulose) verbessert. Die Schlachtkörper wurden in die Klassen R und O eingereiht, wobei eine Verschiebung zugunsten der Klasse R bei Laktulosezusatz zu erkennen ist. Bei der Einstufung in die Fettklassen wurde 9 % der Tiere den Klassen und zugeordnet. Zwei Schlachtkörper wurden in Fettklasse eingestuft. Beim Laktulosezusatz lässt sich eine leichte Verschiebung zugunsten der Fettklasse feststellen.

Tabelle : Durchschnittliche Schlachtleistung aller Tiere Schlachtgewicht, warm (kg),9,0, 9,, 8,0 Nettozunahmen (g/tag),9 8,,, 80,0, Handels-/Fettklassen (n) R R R O O O Handelsklassen (n) R 0 O Fettklassen (n) 9 In Tabelle sind die Schlachtleistungsparameter zusätzlich nach Geschlecht aufgeschlüsselt. Weibliche Tiere waren unabhängig von der Versuchsgruppe hinsichtlich der Schlachtkörperbewertung einheitlicher. Die angeführte Verschiebung zugunsten der Handelsklasse R bzw. zugunsten der Fettklasse war überwiegend durch weibliche Tiere bedingt. Während die Nettozunahmen bei weiblichen Tieren in Abhängigkeit von der Lactulosezulage um 8, bzw., g/tag anstiegen, war bei den männlichen Tieren erst bei % Lactulose ein Anstieg zu verzeichnen. Mit 8, g/tag war dieser wesentlich höher. 8 8

Tabelle : Durchschnittliche Schlachtleistung nach Geschlecht männliche Tiere Schlachtgewicht, warm (kg) 9, 8, 8,,, 9,0 Nettozunahmen (g/tag),8,, 90, 8, 0, Handels-/Fettklassen (n) R R R O O O Handelsklassen (n) R O Fettklassen (n) weibliche Tiere Schlachtgewicht, warm (kg),, 8, 8,,, Nettozunahmen (g/tag),0 8,8,, 8,,9 Handels-/Fettklassen (n) R R O O Handelsklassen (n) R O Fettklassen (n) Wirtschaftliche Betrachtung: Werden die Auszahlungspreise Bayern 00 für Kalbfleisch der verschiedenen Handelsklassen zugrunde gelegt, so errechnet sich in der Kontrollgruppe ein Auszahlungspreis von 8,8, bei % Laktose von,9 und bei % Laktose von,9 Literatur Hagemann, Luise 00: Lactuloseeinsatz im perinatalen Zeitraum bei Sauen Lösungsansatz bei Magen-Darm-Problemen im Nutztierbereich, 9.0.00 Münster Krüger, M. 00: Bedeutung des Magen-Darmtraktes für die Tiergesundheit und seine Regulation Lösungsansatz bei Magen-Darm-Problemen im Nutztierbereich, 9.0.00 Münster Leyk, W., F.-J. Koch, S. Jungnitz, K.-H. Waldmann, 00: Laktulose zur Reduzierung der Salmonellenausscheidung bei Mastschweinen

Lösungsansatz bei Magen-Darm-Problemen im Nutztierbereich, 9.0.00 Münster Lindermayer, H. 00: Lactuloseeinsatz bei Ferkeln: Persönliche Mitteilung Mietke-Hofman Henriette und Bettina Tonn, 00: Mikrobiologische Langzeituntersuchung eines Futtermittels mit Laktulosezusatz Lösungsansatz bei Magen-Darm-Problemen im Nutztierbereich, 9.0.00 Münster Schrödl, W. 00a: Bakteriologische und Immunologische Parameter nach L Lösungsansatz bei Magen-Darm-Problemen im Nutztierbereich, 9.0.00 Münster actuloseeinsatz im perinatalen Zeitraum bei Sauen Schrödl, W. 00b: Lactuloseeinsatz im perinatalen Zeitraum bei Mutterkühen Lösungsansatz bei Magen-Darm-Problemen im Nutztierbereich, 9.0.00 Münster Westphal, O. 00: Praxiserfahrungen beim Lactuloseeinsatz im perinatalen Zeitraum bei Mutterkühen Lösungsansatz bei Magen-Darm-Problemen im Nutztierbereich, 9.0.00 Münster Zeyner Annette 00a: Wirkung von Laktulose als Siliermittel auf Gärqualität und die aerobe Stabilität Lösungsansatz bei Magen-Darm-Problemen im Nutztierbereich, 9.0.00 Münster Zeyner Annette 00B: Untersuchungen zur Verträglichkeit von Laktulose bei Pferden Lösungsansatz bei Magen-Darm-Problemen im Nutztierbereich, 9.0.00 Münster