Wissenschaftlicher Bericht

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Transkript:

Ein Auszug aus... Wissenschaftlicher Bericht Augmented Reality als Medium strategischer medialer Kommunikation Die komplette Studie ist bei amazon.de käuflich zu erwerben.

Inhaltsverzeichnis 1 Einführung und Motivation...1 2 Kommunikation...2 2.1 Grundlagen der Kommunikation...2 2.2 Ziele in der Kommunikation mit Kunden...4 3 Augmented Reality...5 3.1 Augmented Reality und Kommunikation...6 3.2 Einsatzfelder für Augmented Reality...7 4 Potenzielle AR Geschäftsmodelle...10 5 Zusammenfassung und Ausblick...12 6 Literaturverzeichnis...IV 7 Internetquellenverzeichnis...V 8 Anhang...VI 9 Abbildungsverzeichnis...VII 10 Abkürzungsverzeichnis...VIII 11 Symbolverzeichnis...IX

1 Einführung und Motivation Time-to-Content, der schnelle Zugriff auf die richtigen Informationen zur richtigen Zeit und ihre effiziente und effektive Darstellung, gewinnt zunehmend an Relevanz. Augmented Reality bietet gegenüber der herkömmlichen Vermittlung von Informationen durch Bücher, Videos, Vorträgen und dergleichen, eine innovative Alternative um Informationen auf völlig neue Art und Weise zu präsentieren, nämlich im direkten Blickfeld des Nutzers. Gartner- und Juniper Research prognostizieren den Durchbruch dieser Technologie schon für die nächsten 3-8 Jahre. 1 Somit heißt es noch abwarten, ob sich die verschiedenen Anwendungsszenarien und Einsatzfelder in der Informationsvermittlung und Kommunikation auf Basis von Augmented Reality durchsetzen werden. Die wesentlichen Ziele der Kommunikation und die dazu passenden Einsatzfelder der Augmented Reality aus der Perspektive des Marketings, bilden den Fokus dieser Arbeit. Dabei bietet Kapitel 3 vorerst einige Grundlagen und Ansätze, gefolgt von den Zielen der Kommunikation. Kapitel 4 verbindet das vorherige Thema mit Augmented Reality und zeigt einige Einsatzfelder auf. Kapitel 5 widmet sich der monetären Seite, da es schwer vorstellbar ist, wie außer durch den Verkauf von Anwendungen mit dieser Technologie Umsätze generiert werden können. Interessant ist, dass diese Technologie schon in den 90er Jahren entwickelt wurde, aber das Potenzial zu diesem Zeitpunkt noch nicht wahrgenommen wurde. Obwohl Augmented Reality ständig weiter entwickelt wurde, schätzten Studien wie Juniper Research das Markvolumen bis 2010 vorerst auf rund 2 Mio. US$. Allerdings stiegen die positiven Aussichten seit den letzten 2 Jahren auf ein Marktvolumen von 732 Mio. US$ bis 2014. Entscheidend dafür sind vor allem die Verfügbarkeit auf mobilen Endgeräten, sowie geringe Kosten für die Applikationen. Ein weiterer Aspekt ist, dass der Mehrwert von Augmented Reality nur schwer monetär quantifizierbar ist, was auch die Abwartehaltung der Unternehmen erklärt. Ein wenig erinnert die aktuelle Situation um Augmented Reality an die Entstehung des Webs. Auch hier haben Unternehmen den Mehrwert und die Tragweite der Technologie vorerst nicht erkannt. In den kommenden Jahren wird Augmented Reality aus unserem alltäglichen Leben aber nicht mehr wegzudenken sein. Computergenerierte Zusatzinformationen werden zukünftig so natürlich dargestellt, dass Nutzern nicht mehr bewusst sein wird, wenn sie in die virtuelle Realität eintauchen. 2 1 Vgl. http://www.gartner.com/ (Stand 06.03.2012). 2 Vgl. Mehler-Bicher/Reiß/Steiger (2011), S. 4ff. 1

2 Kommunikation Dieses Kapitel zielt darauf ab, die wichtigsten Grundlagen der Kommunikation zu vermitteln, da Augmented Reality im direkten Zusammenhang mit der Kommunikation steht. Dabei wird sich auf die Bedeutung der Mensch-Maschinen Kommunikation konzentriert. Zudem werden der Nutzen und die Ziele der Kommunikation mit dem Kunden, als Teilbereich des Marketings erläutert. Die Zielsetzung der beiden folgenden Kapitel besteht daraus einen Weg von der herkömmlichen Kommunikation in die technische Kommunikation zu ebnen. 2.1 Grundlagen der Kommunikation In Ihrer ursprünglichen Bedeutung beschreibt die allgegenwärtige Kommunikation eine Sozialhandlung. In einer Sozialhandlung sind immer mehrere Teilnehmer eingebunden und sie ist immer situationsbezogen, sowie kontextabhängig. Kommunikation erzeugt Aufmerksamkeit, schafft Vertrauen, vermittelt Wissen und Handlungskompetenz, steuert Verhaltensweisen, sorgt für Motivation ebenso wie für Marktorientierung und Konsum. Ihre Qualität kann heute Gewinne explodieren lassen und morgen Vermögen ruinieren. 3 Bei der weiteren Betrachtung wird ersichtlich, dass es Kommunikation nicht nur zwischen lebenden Adressaten gibt, sondern auch zwischen Mensch und Maschine möglich ist. Bezüglich dieser Kommunikationsbeschreibung wird ersichtlich, dass es mehrere Spezifika geben muss. Einerseits kann festgehalten werden, dass es von Bedeutung ist wer mit wem kommuniziert, andererseits zeigt sich, dass auch das was und wie von entscheidender Wichtigkeit ist. Abbildung 1 soll diesen Eindruck verdeutlichen und zeigt die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kommunikation anhand eines Sender-Empfänger Modells. Die Minimalanforderungen eines funktionierenden Kommunikationssystems bestehen aus einem Sender, einem Empfänger und einer Nachricht. Dabei wird die Nachricht kodiert und als Signal über einen Übertragungskanal übermittelt. Allerdings kann die Nachricht nur erfolgreich übermittelt werden wenn beide, Sender und Empfänger, die gleiche Kodierung verwenden. 4 Unter Kodierung kann bei Menschen die Sprache und bei Maschinen die Programmiersprache verstanden werden. Zudem führt gerade bei Menschen das Thema der Nachricht zu Fehlern bei der Vermittlung. 3 Vgl. Severin (2005), S. 9f; Bruhn (2009b), S. 5. 4 Vgl. Bruhn (2009b), S. 39. 2

Quelle: In Anlehnung an Meffert (1986), S. 447 Abbildung 1: Sender Empfänger Modell Aufgrund der technischen Entwicklung der letzten Jahre gewinnt die Mensch Maschine Kommunikation zunehmend an Bedeutung. Hierbei spielt die Benutzerschnittstelle die auf die Bedürfnisse des Menschen angepasst werden muss eine entscheidende Rolle. Denn nur diese erlaubt dem Menschen die Kontrolle bzw. Steuerung einer Maschine. 5 Rechner gestützte Benutzerschnittstellen sind in der Regel durch Augen-Hand Koordination mit der Maschine verbunden. Einige weitere sind hier aufgeführt. Kommandozeilen Zeichenorientiert Grafisch Sprachbasiert Haptisch Wahrnehmungsgesteuert Die komplette Studie ist bei amazon.de käuflich zu erwerben. 5 Vgl. www.tuprints.ulb.tu-darmstadt.de (2007), S. 2. 3